Naturgesetze gelten immer und überall

Ja, das ist so …. Naturgesetze gelten immer und überall.

Das ist beispielsweise mit der Schwerkraft so. Selbst die Apollo-Astronauten mussten feststellen, dass auf dem Mond die Schwerkraft gilt. Gut – eine geringere Schwerkraft, aber sie ist da. Solch einen Punkt muss man zunächst einmal betonen, denn es gibt ja immer noch Leute, die steif und fest behaupten, die Erde sei eine Scheibe.

Was allerdings KEIN Naturgesetz ist, ist immer und überall mit dem Auto hinfahren zu müssen. Oder überhaupt ein Auto haben zu MÜSSEN, das ist auch kein Naturgesetz. Es ist auch KEIN Naturgesetz, 5x in der Woche oder gar täglich Fleisch zu essen. Ebensowenig ist es Naturgesetz, dass alles verpackt sein MUSS, gar noch in Plastik. Auch ist es kein Naturgesetz, dass man 10 Hosen im Schrank hängen haben MUSS. Die Liste ließe sich endlos erweitern.

Der geneigte Leser merkt, dass es wieder einmal um die Umwelt und das Klima geht.

Die Menschen, die Industrie und die Politik tun so, als wäre all das unabänderlich.

Das ist mitnichten so, denn es unterliegt dem freien Willen jedes Einzelnen, diese Dinge verantwortlich zu handhaben.

Wie schon in den letzten Beiträgen ausgeführt, liegt hier nicht nur einiges im Argen, sondern wir Menschen setzen unsere Existenz auf’s Spiel.

Der Mensch ist in dieser Hinsicht dumm, arrogant und anmaßend. Anders lässt sich sein Verhalten nicht mehr beschreiben.

Und die Politik, die eigentlich dafür zuständig ist, Schaden von der Bevölkerung fern zu halten, zumal wenn sie diesen Schaden selbst verursacht, versagt voll und ganz. Allein das Bsp. dass die Kohlekraftwerke bis, sage und schreibe, 2038 abgeschaltet werden, ist ein Armutszeugnis. Dies würde, bei der Trägheit des Klimas, erst in den 50-er und 60-er Jahren volle Wirkung zeigen. Bis dorthin ist längstens alles zu spät.

Kaum einer macht sich bisher Vorstellung, was es zB bedeutet, dass in den Dauerfrostregionen der Erde, der Permafrostboden aufzutauen beginnt. Alle Schadstoffe, die dort bisher gefroren abgelagert sind, gelangen damit in die Atmosphäre und verstärken den Klimawandel zusätzlich. Solche Effekte, gibt es auch in gänzlich anderen Bereichen unseres Planeten, als Folge der Erwärmung und des Klimawandels. Es kommen Dinge auf uns zu, die bisher nur ansatzweise in der Öffentlichkeit angekommen sind. Und da denken wir, es wäre hilfreich, die Abschaltung der Höchstverschmutzungskraftwerke bis 2038 hinauszuziehen.

Bis irgendwelche Maßnahmen bis 2038 oder wann auch immer, umgesetzt worden sind, hat die Umwelt diese längst doppelt und dreifach überholt.

Diejenigen, die handeln hätten müssen, sind dann natürlich längst tot, und können nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden.

Und damit meine ich natürlich auch die Politik, aber zuallererst jeden Einzelnen. Denn jeder Einzelne bestimmt, was ist.

Die Verantwortung liegt dort und NUR dort. Und nicht bei einer ominösen ‚Gesellschaft‘ oder der abstrakten ‚Politik‘.

Die Jugendlichen, die jeden Freitag für eine lebenswerte und lebbare (Klima)Zukunft demonstrieren, die sind weiter als alle, die etwas zu entscheiden haben. Denn sie sagen ‚wir sollten in Panik sein‘. Denn die Naturgesetzte gelten immer und überall.

Eines davon lautet: Das Klima, und damit auch das Wetter, agiert auf Basis der jeweils vorhandenen Bedingungen, und nicht danach, ob es den dann lebenden Menschen gut tut. Und dies gilt auch für Naturkatastrophen, die sich zwangsläufig einstellen werden.

Es grüßt das Smamap

Das Klima schließt keine Kompromisse

Die Erkenntnis ‚das Klima schließt keine Kompromisse‘ sollte niemandem neu sein.

Dies war auch der Beweggrund, mich zuletzt dem Thema ‚Klima‘ zuzuwenden.

Nämlich hier, hier, hier, hier und hier.

Wer immer noch glaubt, es sei zielführend, abzuwarten, und erst dann etwas zu tun, wenn Probleme erst einmal da sind, so wie es die Politik ständig vorlebt, der wird ein böses Erwachen haben.

Aber DANN ist es Meilen zu spät.

Denn grundsätzliche klimatische Veränderungen sind global, im Akutfall unabänderlich, und, im negativen Fall, katastrophal.

Weltweit!

Etwas die Dämme zu erhöhen und teilweise erneuerbare Energien zu nutzen, ist etwa so, wie die anfliegenden Flugzeuge von 9/11 mit beschwichtigenden Funksprüchen aufhalten zu wollen.

In beiden Fällen wären sehr viel frühere und tiefgreifende Maßnahmen erforderlich.

Der Unterschied ist JETZT der, dass bzgl des Klimawandels noch kurze Zeit Handlungsspielraum besteht, um das Schlimmste zu verhindern. Für uns und die nachfolgenden Generationen.

Wer sich die Mühe macht, kann das problemlos im Netz nachvollziehen.

Aber daran scheint niemand interessiert. Industrie und Politik schon gar nicht.

Letztere erklären uns, dass die Marktwirtschaft, die Technik und die Wissenschaft schon alles richten werden. Irgendwie!

Alle also so weitermachen können, wie bisher.

Man könnte zu der Vermutung gelangen, dass dahinter ganz andere Interessen stehen, als die, Schaden von Planet und kommenden Generationen fernzuhalten.

Das Problem ist, dass wenn die Kacke echt am Dampfen ist, wir keine Chance mehr haben werden. Denn alles, was man hätte tun müssen, wäre Jahrzehnte vorher zu tun gewesen.

Tja … das Klima schließt keine Kompromisse.

Es ist wie mit dem eigenen Körper …. wenn man lange Raubbau damit getrieben hat, dann stellt sich irgendwann eine Konsequenz daraus ein. Etwa Organschaden, Schlaganfall, Herzinfarkt etc etc. Das zurückzudrehen ist DANN nicht mehr möglich.

Mit dem ‚Organ‘ Planet Erde, wird das genau so sein. Letztlich ist er ein Organismus.

Es grüßt das Smamap

Wie wir das Klima schädigen

Wie wir das Klima schädigen zeigt sich zB AUCH in einer Auflistung von Schlagzeilen eines Tages. Und was machen wir ???? Wir lesen sie und drehen uns um, setzen uns ins Auto und fahren, luftverpestend, Semmeln beim Bäcker holen. Obwohl wir auch zu Fuß gehen könnten.

Dann also mal so ein paar Schlagzeilen des letzten Tages:

………
Allein auf die Tierproduktion entfallen acht Prozent des globalen Wasserverbrauchs. Und um einen einzigen Hamburger herzustellen, braucht man eine Wassermenge, mit der man vier Stunden lang duschen könnte. Extrem unökonomisch ist die Tierfutterproduktion: Ein Drittel des weltweit angebauten Getreides dient als Tierfutter, bei Sojabohnen sind es 90 Prozent. Außerdem wird für den Futteranbau und für Weideflächen weltweit pro Minute eine Fläche Wald abgeholzt, die so groß ist wie sechs Fußballfelder. Und erst die Emissionen! „Wir denken immer noch, der Verkehrssektor wäre der größte Schurke in diesem Stück, doch tatsächlich belegen die Zahlen, dass die Tierproduktion mehr Treibhausgase verursacht als der Verkehr“, so Paul McCartney. Die ungeheuren Mengen an Methan und Distickstoffmonoxid (Lachgas), die die Fleischproduktion verursacht, heizen das Klima stärker auf als Kohlendioxid und verbleiben lange in der Erdatmosphäre – Methan 9 bis 15 Jahre und Lachgas 114 Jahre. „Die Gase, die wir heute in die Umwelt abgeben, werden dem Klima also noch in Jahrzehnten schaden.“

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Der polare US-Bundesstaat Alaska erlebt zum Ausklang des Winters eine Rekord-Hitzewelle. Vor allem im arktischen Norden liegen die Temperaturen derzeit um die 20 Grad höher als sonst

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Eine besonders aggressive Pilzerkrankung hat innerhalb von 50 Jahren die Bestände von mehr als 500 Amphibienarten rund um den Globus dezimiert. In 90 Fällen gelten die Spezies bereits als in der Natur ausgestorben. Ein eigentlich harmloser Pilz aus Asien verbreitet sich mit dem Wildtierhandel über die ganze Welt.

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… erschreckendere Zahlen hatte vor zwei Monaten die Naturschutzorganisation Nabu unter Verweis auf eine Zählung des European Bird Census Council genannt. Danach waren die Feldvögel in den Jahren 1980 bis 2017 europaweit um 56 Prozent zurückgegangen … es ist wahrscheinlich eine Mischung aus vielem: Verlust von Insekten und damit Nahrungsmangel, Verlust von Hecken und damit Brutplätzen, Flächenversiegelung …

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Zyklon Idai hinterlaesst Leid und Elend in Mosambik (Anm.: Die Zahl der Extreme stieg/steigt weltweit erheblich)

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Also … wie wir das Klima schädigen, lag und liegt einzig an uns selbst und wie wir leben … wie wir das Klima schädigen, das sind niemals ‚die anderen‘, sondern ausnahmslos wir selbst. Das Ergebnis unseres Verhaltens sind all die Dinge, die sich in Katastrophen niederschlagen.

Es grüßt das Smamap

SO retten wir unsere Umwelt

Dies klingt so, als hätte ich einen Plan, aber mitnichten, denn ‚SO retten wir unsere Umwelt‘ soll nur zeigen, was wir derzeit tun!

Wir bauen zB Elektroautos. Mal abgesehen davon, dass es nichts Schädlicheres für diesen Planeten gibt, als den Individualverkehr mittels Auto, sind die Rohstoffe (Stichwort ’seltene Erden‘), nicht mal ansatzweise in den Mengen vorhanden, die es bräuchte, um massenhaft E-Autos/Akkus zu produzieren. Das ist kein Geheimnis, aber die maßgeblichen Leute halten damit hinterm Berg.

Wieder einmal wird gelogen, dass sich die Balken biegen, um den ‚return of invest‘, sprich höchstmögliche Gewinne, so schnell als möglich zu realisieren. SO retten wir unsere Umwelt?

Das mit den erneuerbaren Energien ist auch so eine Sache. Zwar haben wir Windräder und Fotovoltaik-Anlagen, die keine Schadstoffe produzieren. Jedoch sie ersetzen lediglich die Atomkraftwerke, die ähnlich schadstoffarm sind/waren. Das soll nicht für Atomkraftwerke plädieren, sondern schlicht zeigen, dass NICHTS passiert ist, um den Schadstoffeintrag unseres Landes in die planetare Umwelt signifikant zu reduzieren. SO retten wir unsere Umwelt?

Dazu wäre die Abschaltung der Kohlekraftwerke ein probates Mittel. Doch das wurde verschoben, um Jahre und Jahrzehnte. SO retten wir unsere Umwelt.

Auch die sofortige Einführung von Abgasreinigungsanlagen für Wohnhäuser hätte einen Soforteffekt globalen Ausmaßes. Getan wird NICHTS.

Es gäbe viele Beispiele bei denen die Politik ebenso versagt. Eine Politik, der es darum geht, Wahlen zu gewinnen. Darum geht es solange, bis alles zu spät ist.

Im Vergleich zu dem, was getan werden müsste, ist das, was tatsächlich passiert, blanke Augenwischerei. Die Katastrophe zeichnet sich am Horizont schon ab, d.h. sie ist schon da. Und immer noch wird so getan, als gäbe es sie nicht.

So getan von der Industrie, von der Politik, die oft als reiner Erfüllungsgehilfe der Industrie erscheint. So getan wird auch von den Menschen allüberall. Von den Menschen, die die Umwelt verpesten und diesen Planeten ausbeuten, indem sie so leben, wie sie leben.

Und dabei ist es keine Entschuldigung, den schwarzen Peter dem Staat zuzuschieben, der doch die Aufgabe habe, solche Vorgaben festzulegen, dass die Menschen jetzt und künftig sicher leben können. Aber letztlich sind es die Menschen selbst, die tun was sie tun oder eben nicht tun, was sie nicht tun. Und die Politik zieht den Schwanz ein, aus bekannten Gründen.

Es heißt, wir leben im „Kapitalozän“, also im Zeitalter des Kapitals. Nur das Geld zählt also.

Und das zu erhalten, heiligt alle Mittel.

Führt zurück zum E-Auto. Dafür braucht man zB Kobalt. Wer sich die Mühe macht, das nachzulesen, wird sehen, unter welchen Bedingungen dieses, hauptsächlich in Afrika, abgebaut wird. Wobei die Frage bleibt, was wohl eher zuende geht, das Kobalt oder das Erdöl. Vermutlich Ersteres. Aber das hängt natürlich keiner an die große Glocke, denn was zählt ist der ‚return of invest‘.

Es ist 5 vor 12. Und immer noch tut jeder das, was er immer getan hat. Die Industrie, die Politik, der Bürger, die Interessenverbände, die Lobbyisten. Jeder schielt auf seinen (finanziellen) Vorteil. Die Umwelt bleibt dabei total auf der Strecke.

WANN steht endlich jemand auf, und stemmt sich gegen die fast schon unausweichliche Katastrophe, die möglicherweise alles hinwegbläst, was wir heute unser Leben nennen. Oder glaubt da jemand, unsere diversen Systeme würden das überleben, was da kommt, wenn wir immer so weiter machen.

Ja, ich gebe zu, ich sehe das alles sehr schwarz. Aber die Tatsachen sprechen für sich. Und diese werden nicht anders, weil man sie nicht sehen will oder weil per Definition nicht sein kann, was nicht sein darf.

Wenn wir so weitermachen wie bisher, und nicht kurzfristig gravierend umsteuern, wird uns das Klima überrennen. Ebenso wie die Flüchtlinge, der Mangel an Energie, Nahrung und sauberem Wasser.

OB es so kommt, bestimmen wir selbst. Wenn wir nicht ganz gewaltig gegensteuern, ist das aber so sicher, wie das Amen in der Kirche. Denn mit dem Klima kann man nicht diskutieren oder Kompromisse schließen. Es ist einfach so, wie es ist und richtet sich nach den Größen, die es bestimmen. Also zB Temperatur und Luftverschmutzung.

Der Mensch ist da nur ein unwichtiger Nebenfaktor. Zugegeben, er hat das Klima an seinen Kipppunkt gebracht. Irgendwas hat der Mensch da aber falsch verstanden, als es hieß, er solle sich die Erde untertan machen. Es scheint eher so, als würde sich die Erde anschicken, ihren Diktator zu vernichten.

Es sei hier auch noch an den Satz von Professor Lesch erinnert, der um Verzeihung dafür bittet, dass seine Generation versagt habe. Es spricht auch Bände dass eine schwedische Schülerin eine Klimabewegung ins Leben rufen muss, und sich viele Jugendliche ihr anschließen, um eine lebbare Zukunft einzufordern. Sie tut dies, weil von den Erwachsenen nichts kommt. Sie sagt dabei: „Wir müssen uns Sorgen machen, wir sollten in Panik sein, wir sollten uns aus unserer Komfortzone herausbewegen. Wir haben ein gemeinsames Ziel. Wir wollen eine Zukunft.“

Es grüßt das Smamap

Wo es überall zwickt

Die Frage ‚wo es überall zwickt‘ ist gar nicht so leicht zu beantworten. Gemeint damit ist unsere Umwelt.

Wir rennen sehenden Auges in die Katastrophe. Zumindest wenn WIR – die Menschen – noch ein paar Jahre so weitermachen. Wobei ‚die Menschen‘ eher diejenigen meint in den Industrienationen. Allen voran Deutschland.

Wo es überall zwickt?

Wir leisten uns jedenfalls alles Mögliche, ohne Rücksicht auf Verluste. ‚Auf Verluste‘ in der Umwelt, am Planeten und bei anderen Menschen.

Möchte mal eine kurze, spontane Liste bringen, von solchen Dingen. Von Dingen wo es überall zwickt. Wobei es ‚kurz‘ nicht wirklich trifft:

  • Unmengen Treibhausgase in der Atmosphäre
  • Erhebliche Temperaturanstiege
  • Meeresspiegelerhöhungen
  • Artensterben
  • Rohstoffverknappung
  • Hungersnöte
  • Ausbeutung der Menschen in den Entwicklungsländern
  • Regenwaldvernichtung
  • Monokulturen
  • Erhebliche Meeresverschmutzung
  • Kriege überall
  • etc etc etc

Das Schlimme ist: Wir WISSEN um all die Zusammenhänge. Zumindest die Allermeisten. Wir WISSEN, was es macht, wenn wir tagtäglich unsere Abgase aus den Auspuffen und Kaminen hinauspusten. Wir WISSEN welchen Preis es hat, immer mehr und mehr zu haben.

Ziehen die Menschen Konsequenzen? NEIN. Sie sind viel zu bequem und zu egoistisch.

Verzichten sie auf den größeren Flachbildschirm, auf den 2. Kühlschrank, auf das 2. Auto, auf all das, was keiner WIRKLICH braucht. Auf Schränke voller Klamotten, die nur selten oder gar nicht genutzt werden. Die Liste wäre endlos ……….

Auf gut Deutsch: Den meisten ist es scheißegal, was sie damit der Umwelt, dem Planeten und den Menschen anderswo antun. Hauptsache man hat ein angenehmes Leben. Auf wessen Kosten ist doch einerlei.

Dabei muss man sich mal eines vor Augen führen: Luxus ist kein Grundrecht!!! (was nicht heißen soll, dass man in Höhlen zu leben hätte; einfaches Bsp.: Es reichen auch 3 Hosen zum Leben …. man muss keine 10 im Schrank hängen haben)

Der Punkt ist …. all das wird als Bummerang zurückkommen. Nicht irgendwann, sondern demnächst. Viele machen immer noch auf heile Welt, dabei ist der Bummerang schon unterwegs. Solche Extreme, wie die letzten Jahre, sind die Vorboten. Hochwasser, zahlreiche Orkane, Meeresströmungen die sich verändern oder extrem warme/lange Sommer. Was wirkliche Extreme sind, das werden wir erst noch kennenlernen.

UND – wir können diesen Extremen nicht entkommen, denn wir, die Atmosphäre und auch alles andere sind festgenagelt auf diesen unseren Planeten.

Professor Harald Lesch sagte unlängst sinngemäß: „Meine Generation hat versagt“.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Außer vielleicht – es geht nicht darum, wo es überall zwickt, sondern darum, dass wir unser eigenes Grab schaufeln. Und das der kommenden Generationen gleich mit.

Es grüßt das Smamap.

Ein schöner Abend auf der Terrasse

Die Zeit ist nicht mehr allzu fern im Jahr, in der uns ein schöner Abend auf der Terasse bevorsteht.

Vll nach einem guten Abendessen beim Griechen um die Ecke.

Dann raus in den Sommerabend, mit einem Glas Wein, einer Schüssel voller Nüsse, ev. noch ein Schälchen Kirschen, und was es sonst noch an schönen Dingen gibt, die man da geniesen könnte. Denn ein schöner Abend auf der Terrasse, DAS is es doch!

Stopp ….. an der Stelle muss ich die schöne Stimmung leider abrupt abbrechen ….

Ich stell mir nämlich gerade vor, wie das für meine Kinder sein wird. Ich nehme als Bsp. meine Tochter. Sie ist geboren im Jahr 2000. Wenn sie dereinst so alt ist wie ich heute, also dann mal Richtung 60 geht, dann schreiben wir in etwa das Jahr 2060.

Das Problem …. all die Dinge die ich eingangs beschrieb, werden aller Wahrscheinlichkeit nach für meine Tochter nicht mehr möglich sein.

Sich im lauen Sommerabend auf die Terrasse setzen, da wird einem das dann vorherrschende Klima etwas husten. Stabile Wetterlagen, gemäßigtes Klima, und so einiges mehr, wird dann schon längst der Vergangenheit angehören.

Auch ich werde dann schon der Vergangenheit angehören. Gut, ich könnte dann so um die 100 sein. Aber wohl eher nicht.

Um einen früheren Politiker in etwa zu zitieren, werde ich die Gnade der frühen Geburt genießen haben dürfen.

Meine Tochter wird in einer Zeit älter werden, die gekennzeichnet sein wird von globalen Wetterextremen, von globalen Flüchtlingsbewegungen, von erschöpften Rohstoffquellen, von Energienotstand, von Hungersnöten und dergleichen mehr.

Einerseits könnte ich froh sein, dann nicht mehr hier zu sein. Andererseits quält mich die Vorstellung, was für eine Welt ich meiner Tochter hinterlasse.

Denjenigen Lesern, die das alles als Schwarzmalerei sehen, rufe ich zu: Oh möget ihr doch recht haben, jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass es so kommen wird, ist hinlänglich groß.

Unser Lebensstil ist gekennzeichnet durch ein „weiter so“. Dadurch richten wir diesen Planeten zugrunde. Zuallererst tun wir dies mit der Umwelt/Natur. Die Kurzform ist die, dass das alles auf die nach uns Kommenden zurückfallen wird.

Wenn man sich nur kurz verdeutlicht, wie abhängig wir von der Natur sind, wird einem glasklar, was es bedeutet, wenn wir unsere Lebensgrundlage zerstören. Und wir sind mit allen Kräften dabei.

Alles geht kaputt: Die Artenvielfalt, die Gletscher, der Regenwald, die reine und klare Luft, das Wasser etc etc etc etc etc.

Falsch an dieser Darstellung ist nur Eines: Es „geht“ nicht kaputt, sondern wir machen es kaputt.

Im Jahr 2060 wird das Leben sehr wahrscheinlich in wesentlichen Teilen ein Überlebenskampf sein. Es wird um das Wesentliche gehen, was der Mensch braucht: Wasser, Nahrung und Schutz!

Und das, was dann vorhanden ist, wird sich auf sehr viel mehr Menschen verteilen müssen, als das heute der Fall ist. Damit meine ich nicht nur die globale Bevölkerung (das auch), sondern die Zahl der Menschen, die dann in Europa vorhanden sein wird. Denn in so manchen Bereichen der Welt wird man nicht mehr leben können.

Allein schon die Küstenregionen weltweit, werden durch die steigenden Meeresspiegel überspült worden sein. Und ein Leben/Vegetation in den Tropengebieten wird es kaum noch geben.

‚Ein schöner Abend auf der Terrasse‘ gehört dann schon längst der Vergangenheit an. Ebenso die Kirschen, die Nüsse, der Wein und das Fleisch beim Griechen. Klima, Insektenzahl und Ressourcen werden das nicht mehr hervorbringen. Allein die Produktion von Fleisch erfordert Unmengen an Wasser und Energie.

Dass ein schöner Abend auf der Terrasse dann nicht mehr möglich sein wird, ist dann aber das Geringste unserer Probleme.

Heute konzentrieren wir uns auf unser Wohlergeben. In jeder Hinsicht.

Dass dies in nicht allzuferner Zukunft als gewaltiger Bummerang zurückkommen wird, ist nicht mehr eine Frage des ob, sondern nur noch eine Frage des wann.

Wir hätten alle Möglichkeiten, dies abzuwenden. In aller erster Linie hätten wir die Mittel dazu. Jedoch bleibt dafür nur noch ganz wenig Zeit. Ich stelle die These auf, dass innerhalb von 5 Jahren eine fundamentale Umkehr erfolgen muss, sonst wären die Vorgänge irreversibel.

Verbrauchte Rohstoffe können nicht mehr zurückgeholt werden. Verlorene Küsten auch nicht. Wasser, das vergiftet wurde, ebensowenig. Und man muss sich dabei immer vor Augen halten, dass die Natur/das Klima nur mit starker Verzögerung reagiert. Anders gesagt, was wir in 10 Jahren umsetzen, wirkt erst ab 2050.

Aber Hauptsache wir haben heute ein bequemes Leben. Was nach uns kommt …. EGAL.

Aber halt, etwas Entscheidendes habe ich vergessen: Unsere Politiker werden das Richtige tun!!!

Wer das wirklich, aus vollem Herzen, glaubt, der möge hervortreten!

Es grüßt das Smamap

Das Klima ist am Kipppunkt (HEUTE!!!!)

‚Das Klima ist am Kipppunkt‘ ist nicht etwas, was ich behaupte oder sonst jemand. Nein, es ist Tatsache.

Eine Tatsache, die durch eine Unmenge von Untersuchungen und noch mehr Daten belegt ist. Wobei das Untersuchungen und Daten sind, von sehr vielen sehr qualifizierten Seiten. Behaupten lässt sich vieles. Auch, dass die Erde eine Scheibe ist. Ich ziehe allerdings Fakten auf Grundlage nachvollziehbarer Daten/Untersuchungen vor.

Wer sich auch nur ein klein wenig Mühe gibt, hat absolut kein Problem, sich das in der wissenschaftlichen Literatur zu erlesen. Und dabei rede ich nicht von social media.

Es ist Fakt, dass wir noch niemals in unserer Menschheitsgeschichte solch hohe Temperaturen in der Atmosphäre hatten. Es ist Fakt, dass die CO2-Konzentration noch niemals so hoch gewesen ist. Es ist Fakt, dass die Gletscher noch niemals derart zurückgegangen waren. Für die Artenvielfalt gilt dasselbe …. etc etc etc etc etc ….. .

Und es ist Fakt, dass uns, die wir in Mitteleuropa leben, all diese Dinge noch niemals SO nahe waren.

Und jeder tut immer noch so, also ginge einen das nichts an.

Das Problem an der ganzen Sache ist, dass die Veränderungen noch unmerklich sind.

Obwohl …. wer genau hinsieht, der erkennt! Da sind erhebliche Veränderungen in den Jahrenszeiten und ihren Ausprägungen. Winter, die keine mehr sind. Sommer, die extrem sind. ‚Starkregen‘, ein Wort, das es früher nicht gab.

JA, vieles davon sind Wetterereignisse. Nur sind diese Ausdruck und Auswirkungen von Klima.

Nochmal …. wer sich die Mühe macht, die Dinge nachzulesen, der erkennt zunehmende Veränderungen. Von einem Jahr zum nächsten sind sie klein. Innerhalb von 10 oder 20 Jahren sind sie riesig. Wer sich allein die Temparaturänderungen über den Verlauf der letzten 200 Jahre ansieht oder die Zunahme der CO2-Konzentration, der sieht, welch horrende Steigerungen da stattfanden.

Das führt zu eben jenem Ausdruck ‚das Klima ist am Kipppunkt‘. Wie ein Glas Wasser, dass ganz langsam immer mehr Richtung Tischkante geschoben wird. Und ganz an der Kante reicht ein zusätzlicher mm, um es zum Absturz zu bringen.

Und genau das passiert mit unserem Klima.

Der Unterschied ist nur, dass der Absturz des Klimas nicht in einem Moment passiert, sondern über Jahre hinweg. ABER DANN, wenn er schon einmal im Gange ist, kann ABSOLUT NICHTS MEHR dagegen getan werden. Genau genommen kann auch schon vorher nichts mehr dagegen getan werden, denn das Klima reagiert auf Veränderungen bekanntlich nur sehr sehr träge.

Auch wenn wir heute SOFORT jegliche Steigerung der CO2-Abgaben an die Atmosphäre stoppen würden (ich spreche da nur davon die Steigerungen auf Null zurückzufahren), würden die Extreme über viele Jahre hinweg noch zunehmen, bevor die Extreme wieder weniger würden.

Ein gutes Beispiel ist der Grönlandgletscher. Seine Abnahme ist über die Satellitenbilder der letzten 10 Jahre extrem gut belegt. Diese Abnahme würde auch ohne zusätzliches CO2 weiterhin zumindest im selben Maß weitergehen. Mehr noch …. es ist belegt, dass das Schmelzwasser des riesigen Festlandgletschers teilweise unterhalb des Gletschers abfließt, quasi einen Wasserfilm bildet, auf dem irgendwann einmal große Teile des Gletschers einfach ins Meer abgleiten werden.

Und wenn DAS passiert, dann Helm ab zum Gebet. Va für die Küstenregionen, aber nicht nur für diese.

Und Dinge in dieser Dimension werden auch in anderen Bereichen passieren. Wetterextreme, Naturkatastrophen und dergleichen mehr (wobei die Grenze dazwischen nicht mehr genau zu ziehen sein wird).

Das alles sind keine Mutmaßungen, Phantasiegebilde oder Verschwörungstheorien. Es liegen haufenweise Fakten, Nachweise, Daten zugrunde, deren Auswirkungen derart eindeutig sind, dass es absolut rätselhaft erscheint, warum nichts dagegen getan wird.

Aber das wird Thema eines weiteren Beitrags sein.

Es wird auf jeden Fall nicht genügen, so wie üblich, erst dann etwas zu tun, wenn die Katastrophe da ist.

‚Das Klima ist am Kipppunkt‘ bedeutet, die Katastrophe IST schon da.

Irgendwelche Maßnahmen a la „die Kohleverbrennung wird bis 2035“ gestoppt, kommen um viele Jahre zu spät.

Das Hauptproblem ist, dass wir Maßnahmen jenen überlassen, deren Beweggründe ganz andere sind. Politik und Wirtschaft haben kein Interesse daran, DAS zu tun, was notwendig ist, um das Klima zu retten. Die Politik ist auf Wiederwahl aus, und die Wirtschaft auf Gewinnsteigerung (was auch beides durchaus dasselbe sein kann).

NUR – dem Klima ist das absolut egal. Das Klima verhält sich so, wie es sich ergibt, auf Grund der Größen, die es maßgeblich ausmachen. Also zB Temperaturen und Treibhausgase. Das Klima wartet nicht darauf, bis Politik und Wirtschaft von sich aus das Notwendige tun. Und dem Klima ist es auch egal, wieviele Menschenleben dabei draufgehen, wenn es ernst wird. Und das Klima wird es auch dann noch geben, wenn sogar das Überleben der Menschheit ernsthaft in Frage stehen wird. Das Klima gab es auch schon zu einer Zeit, zu der auf diesem Planeten noch lange nicht vom ‚Menschen‘ die Rede war.

WIR, und damit ist jeder Einzelne gemeint, haben 2 Möglichkeiten:

Die eine lautet „weiter so“, die andere lautet „etwas tun“. Letzteres meint nicht nur ‚weniger Autofahren‘, sondern den eigenen Lebensstil grundlegend ändern und diejenigen, die das können, dazu zu zwingen, dies auf die gesamte Bevölkerung auszudehnen.

Ansonsten bliebe nur noch eine Konsequenz: Nämlich dass sich die jetzige Generation eine Antwort auf die Frage überlegt „WARUM HABT IHR NICHTS GETAN?

Und eines sollte man dabei auch immer im Hinterkopf behalten …. es gibt heute schon viele Menschen, die in Regionen der Welt leben, in denen das Leben, klimatisch gesehen, heute schon fast nicht mehr lebbar ist (anders noch als vor 50 Jahren). 3 Mal darf jeder von uns raten, woher das kommt und wer dafür verantwortlich ist, dass es dort kaum noch lebbar ist. Und 3 Mal darf auch jeder raten, wohin alle diese Menschen mehr oder weniger gewaltsam strömen werden, wenn es so weiter geht.

Wenn dereinst, was nicht mehr gar zu weit weg ist, die ECHTEN Flüchtlingsströme einsetzen werden, dann ist die AfD ein zu vernachlässigendes Problem.

‚Das Klima ist am Kipppunkt‘ wäre dann die Mutter aller Extreme.

Es grüßt das Smamap

So geht stromsparen

Eigentlich wollte ich hier übers Stromsparen schreiben. Hatte auch schon Einiges geschrieben. Und dann stolperte ich in YouTube über 2 „Vorlesungen“ von Harald Lesch, seines Zeichens einem breiten Publikum bekannt, als Professor der Astrophysik.

Diese Vorträge machten mir einmal mehr klar, dass es beim Stromsparen in erster Linie um ganz etwas anderes geht …. gehen sollte …. als darum, Ausgaben zu sparen und den Stromkonzernen eins auszuwischen. Na ja, irgendwo hatte ich das schon im Hinterkopf, um was es eigentlich geht. Aber doch auch etwas aus den Augen verloren.

Lesch‘ Vorträge haben mir die Augen wieder etwas weiter geöffnet.

Und deshalb soll es hier DARUM gehen ….

Weiter unten füge ich die Links zu den Vorträgen ein, sage aber gleich dazu, man sollte etwas Zeit mitbringen.

Sie zeigen eindringlich auf, was wir Menschen dringlichst (nicht) tun sollten, wenn wir unseren Fortbestand sichern wollen. Stromsparen wäre nur ein kleiner Bestandteil davon.

Lesch erläutert in seiner typischen Weise, die ein jeder versteht, dass alles Wissen, das nötig ist, um zu begreifen, in welcher Lage wir uns befinden, zur Verfügung steht. Und das seit etlichen Jahren. Er sagt desöfterten, dass wir kein Wissensproblem haben, sondern ein Handlungsproblem, und an einem Punkt sind, der absolut nicht mehr weit davon entfernt ist, so dass das Klima kippt.

Er präsentiert dazu ein Wasserglas, dass haarscharf am Rand des Tisches steht, und nur mehr 1 mm Anschub braucht, um über die Kante zu stürzen. Und genau in DIESER Situation befindet sich unser Klima.

Er versucht rüber zu bringen, dass wir seit langem unser Klima in einer Art und Weise verändern, so dass demnächst jegliche Maßnahmen sinnlos sind, weil das Klima schon derart geschädigt ist, dass Maßnahmen nicht mehr greifen. Soweit kam es deswegen, so sein Vortrag, weil es heute nur noch darum geht, Geld zu scheffeln, den „return of invest“ zu erreichen, ohne Rücksicht auf die Begleitumstände.

Er sagt im 2. Vortrag, ziemlich zum Schluss, sinngemäß, dass seine Generation (zu der auch ich gehöre) versagt hat. Seine Eltern wussten davon noch kaum etwas, was in der Umwelt abläuft, seine Großeltern erst recht nicht. WIR wissen alles, was notwendig ist, und tun nichts. So sagt er. Die nach uns würden uns zurecht fragen „habt ihr das nicht gewusst?“.

Aber genug darüber …. seine beiden Vorträge sind mehr als überzeugend. Und wer danach immer noch meint „weiter so“ oder „is mir wurscht“, dem ist eh nicht zu helfen.

1. Vortrag von Professor Harald Lesch

2. Vortrag von Professor Harald Lesch

Letztlich folgt aus seinen Ausführungen, dass völlig klar ist, was die Uhr geschlagen hat. Es sind absolut alle Fakten bekannt. WIR entscheiden HEUTE darüber, ob die Menschheit überleben wird oder ob das Klima das tut, was es immer getan hat, nämlich einfach wirken. Aus dem heraus, was besteht. Ob die Menschheit in 50 Jahren noch eine Überlebenschance hat, ist dem Klima völlig egal.

Und eins ist auch klar …. wenn die Zustände in den heute schon mehr als schwierigen Landstrichen der Erde eingetreten sind, die fast schon unausweichlich sind, dann werden wir in Europa mit einer selbstgemachten Flüchtlingswelle ungeahnten Ausmaßes konfrontiert sein. Im Vergleich dazu, wird der Flüchtlingsstrom von 2015 ein müder Klacks gewesen sein.

Das Fazit könnte lauten: Wir haben nur noch ganz ganz wenige Jahre Zeit, um etwas zu bewirken. Und wenn wir uns dabei auf die Politik verlassen oder die Konzerne, dann sind wir verlassen. Denn deren „Interessen“ sind mit SEHR einschneidenden Reparaturmaßnahmen für’s Klima nicht in Einklang zu bringen. Wenn wir unser Überleben gewährleisten wollen, müssen wir selbst Maßnahmen ergreifen. NOCH wären diese im Rahmen der Rechte unseres Staates möglich. Denn das was kommt, nimmt keine Rücksicht auf Verfassungen und Gesetze.

Es grüßt das Smamap

Elektrisierend

Auch wenn es manch andere nicht als elektrisierend empfinden mögen …. mit meinem Stromverbrauch durchbreche ich dieses Jahr wieder alle Grenzen.

Ende April ist es wieder soweit, dass das Lieferjahr endet. Als Einzelverbraucher werde ich dann bei knapp 300 KWh liegen.

Das sind 15€ pro Monat.

Damit ist auch klar, dass ich ‚alle Grenzen‘ nach unten hin durchbreche.

Um bei den Ausgaben zu bleiben, die ich bisher hatte, habe ich zum 1.5. erneut einen Anbieterwechsel veranlasst. Mein bisheriger Anbieter mag dies ebensowenig als elektrisierend empfinden, aber schließlich ist es mein Geld. Er hat mir nämlich kürzlich mitgeteilt, dass sich meine Stromkosten um ca 20% erhöhen werden.

Der günstigste Anbieter den mir Check24 anzeigt, liegt bei meinem Verbrauch künftig weiterhin beim selben Preis wie bisher, so dass ich mir erwähnte 20% Erhöhung erspare.

Der Anbieterwechsel hat über’s Vergleichsportal genau 15 Minuten gedauert. Mit allem Drum und Dran.

Die Maßnahmen zur Senkung meines Stromverbrauchs, die ich die letzten Jahre durchführte, tragen bleibende Früchte. Die letzte Maßnahme war die Anschaffung eines neuen Kühlschranks, anläßlich meines Umzugs vor ca. 1 Jahr. Diese senkte den Kühlschrank-Stromverbrauch von 120 KWh im Jahr auf 95. Den Kühlschrank brauchte ich sowieso, weil der in der alten Wohnung dem Vermieter gehörte. Ich musste zwar damals etwas im Netz suchen, aber es stellte sich heraus, dass stromsparende Kühlschränke nicht teuer sein müssen. Der mittelständische Elektriker versandte den Kühlschrank per Paketdienst (auch dies geht!)

Es gab Zeiten, da verbrauchte ich im Jahr 900 KWh insgesamt (wenn man heute in ein Vergleichsportal geht, dann wird einem dort als Standardverbrauch im Einzelhaushalt eine Größe von 2.000 KWh vorgeschlagen …. seltsam). Heute ist es noch 1/3 davon, ohne dass ich irgendwo an Komfort hätte einsparen müssen. Alles war nur eine Frage der bewussten Verbrauchseinsparung durch Wahl sparsamer Verbraucher und durch bewusste Nutzung (zB gibt es nur noch LED-Lampen, die dann zudem aus sind, wenn ich den Raum verlassen habe).

Der damalige Verbrauch erleichterte mich pro Jahr um ca. 300€. Der heutige, trotz erheblichem Preisanstieg beim Strom, nur noch um 180€.

Wen es interessiert, der kann sich demnächst einen Beitrag von mir durchlesen, in dem ich nochmal die Dinge zusammenfasse, was ich alles unternommen habe, in den letzten Jahren, um meinen Verbrauch und die Ausgaben zu senken.

Es grüßt das Smamap

Letztens

Lang lang ist es her, dass ich letztens einen Blogbeitrag hier schrieb.

Jedesmal war was anderes …. Krankheit, Feiertage, Abwesenheit, Faulheit, andere Wichtigkeiten. Alles das hat das Schreiben verhindert.

Bei uns heißt es …. dieser Saustall muss ein anderer werden.

Und so wird es nun wieder Blogbeiträge geben, nachdem all das, was bis letztens das Schreiben verhindert hat, dies nun nicht mehr tut.

Also dann ….