HERZLICH WILLKOMMEN !!!

Hier geht’s um die Frage: Was macht im Leben Freude – und was nicht?

Also: Fühlt euch wohl, lest und schreibt ?

Und ich würde mich sehr darüber freuen, wenn euch ein Inhalt nicht nur gefällt, sondern ihr dann, in eurem eigenen Blog, auch einen Link auf meine Seite setzt. So lerne ich, was euch interessiert.

Man traut seinen Augen nicht ….

Seinen Augen mag man manchmal nicht so recht trauen ….

Mir heute passiert, als ich mal den Stromverbrauch meiner Waschmaschine mit Meßgerät überprüfte.

Was war geschehen?

Ich trage mich mit dem Gedanken, mir eine neue Waschmaschine anzuschaffen. Die Bisherige, ein Toplader von Hoover, schon schlappe 15 Jahre alt, zeigt nun doch langsam die ein oder andere Ausfallerscheinung.

Die Aufhängefedern der Trommel leiern aus, so dass Letztere, immer mal wieder, beim Schleudern an das Gehäuse schlägt. Das Flusensieb ist schon seit ein paar Jahren defekt (es gibt keine Ersatzteile mehr, so dass ich per Eigenkonstrukt eingreifen musste), ohne dass dies eine Auswirkung auf die Funktion gehabt hätte. Es steht zu erwarten, dass nach 15 Jahren auch das ein oder andere Teil ans Ende seiner Lebensdauer gelangt. Ohnehin kann die Maschine nur max 800 Umdrehungen pro Minute schleudern. Ein ECO-Programm sucht man vergebens. Der Stromverbrauch wäre auch im höheren Bereich zu vermuten.

Umso weniger traute ich meinen Augen, als entsprechende Messungen einen Verbrauch von 0,4 KWh für eine Ladung 40°-Wäsche anzeigte. Das wären denn bei 2 Wäschen pro Woche, im Jahr etwa 40 KWh.

Liest man die Stromverbrauchsabgaben heutiger Geräte bei den Herstellern nach, kommt man auf ca. 150KWh pro Jahr.

Woher diese Diskrepanz, wird der geneigte Leser fragen ….

Nun … zT kann ich es erläutern …. ich habe es mir nämlich angewohnt, die Wama vorab mit 10 Liter heißem Wasser aus der Warmwasserleitung zu füllen. Naturgemäß braucht die Maschine dieses Wasser nicht mehr mit Strom zu erhitzen. Der Unterschied in den Kosten, wenn man 10 Liter Wasser mit Strom erhitzt oder aber durch die Heizung im Keller (bei mir durch Gas), ist erheblich. Ich könnte hier jetzt eine riesige Rechnung aufmachen, wie hoch der Unterschied ist (entsprechende Quellen stehen im Netz zur Verfügung), jedoch soll es hier reichen, festzustellen, dass es einen enormen Unterschied ausmacht (geht man von 4-fachen Kosten aus, bei Nutzung von Strom im Vergleich zu Gas, kommt man in realistische Bereiche).

Es mag jemandem seltsam anmuten, wenn sich da einer hinstellt, und Warmwasser in die Wama kippt. Jedoch ist es lediglich ein Zeitaufwand in Höhe von 1 Minute). Ok, ich habe mir auch einmal die Mühe gemacht, das auszutüfteln, wieviel Wasser da rein muss, um in etwa 40° warmes Wasser zu erhalten. Das war einmalig 1/2 Stunde Zeitaufwand. Mehr nicht.

Seitdem kippe ich also bei jeder Wäsche 10 Liter heißes Wasser in die Wama, das dann etwa 50° hat, die Wama füllt noch etwas Wasser aus der Wasserleitung hinzu, und es ist damit 40° warmes Wasser in der Wama.

Die Kostenersparnis, über’s Jahr ist, wie gesagt, erheblich.

Nun, das muss jeder für sich selbst entscheiden, welchen Weg er geht. Der Richtige ergibt sich von selbst, wenn man nur seine Augen aufmacht.

Allerdings bleibt, unabhängig davon, eine weiterführende Frage.

Mit meiner alten Wama benötige ich im Jahr ca. 150KWh an Strom (bei herkömmlicher Verwendungsweise). Eine Wama heutiger Bauart verbraucht in etwa das Gleiche.

O.g. Frage lautet also:

WARUM?????

Wo bleiben die Effizienzsteigerungen der Maschinen????

Von A+++ ist die Rede, von niedrigeren Waschtemperaturen und dergleichen mehr.

Wie kann es sein, dass heutige Geräte genau soviel Strom verbrauchen, wie eine 15 Jahre alte Maschine?

Was die Kosten angeht, so ist es, wie überall sonst auch: Der Verbraucher zahlt sie. Niemand sonst. Nicht der Stromproduzent, auch nicht der Gerätehersteller.

Ich stelle jetzt einmal eine These auf ……..

Angenommen ich kaufe mir eine neue Wama. Der Hersteller verlangt dafür einen Preis, der seinen Herstellungskosten entspricht, zuzüglich eines Gewinns, den der Hersteller für das Gerät erwirtschaften möchte. Der Verbraucher zahlt den sich daraus ergebenden Endpreis bei Kauf der Maschine. Fakt!

In den nächsten 15 Jahren (nehmen wir mal an, die Wama hält solange), bezahlt der Verbraucher jedes Jahr für dieselbe Strommenge, wie er das auch in den 15 Jahren zuvor schon getan hatte. Denn der Verbrauch der Wamas hat sich nicht wesentlich verändert. Fakt (zumindest in meinem Fall)!

NUR – der Strompreis hat sich in den letzten 15 Jahren fast verdoppelt. Er betrug (grob) 15 Cent vor 15 Jahren, und beträgt heute 30 Cent.

Lassen wir offen, wer dieses Geld erhält, und ob zurecht.

Der Punkt ist, ob dies so sein muss!

Meine These ist … heutige Wamas könnten mit wesentlich weniger Stromverbrauch auskommen. Und mit dieser These schiebe ich den schwarzen Peter nicht etwa den Stromkonzernen zu, sondern den Geräteherstellern und dem Staat.

Denn diese bestimmen, WAS solche Geräte leisten dürfen bzw. müssen. UND setzen die Vorgaben entsprechend um. Der Stromproduzent hat darauf keinen Einfluss. Höchstens ein Interesse daran, möglichst viele KWh an Strom zu verkaufen (wird also nicht gerade unglücklich ob dieses Zustands sein). Der Hauptschuldige ist, in meiner These, der Staat. Er weiß, was möglich ist, und vermag deshalb auch das vorzuschreiben, was gemacht werden muss. Er tut es aber nicht. Auch hier wieder die Frage ….

WARUM ?????

In meiner These ist auch diese Frage eindeutig beantwortbar: Der Staat will Geld einnehmen. Und er will ihm gewogene Bürger. Er braucht nämlich einerseits soviel Geld als möglich, und die nächsten Wahlen stehen jederzeit an. Was aber würde wohl der Wähler machen, wenn Produkte sehr viel teurer würden, weil handfester Klimaschutz angesagt wäre? Es heißt zwar, Augen und Ohren auf vor der Wahl, sowie Hirn einschalten. Aber bekanntlich entscheiden sich Wahlen im Geldbeutel!

Führt dann auch zu der Frage, wo denn dann die Trennung ist, zwischen dem Bereich, der die Politik bestimmt, und dem Bereich, der sie ausführt.

Aber das führt immer weiter …. auch ZU weit für den Moment.

Ich sehe aus meiner These das zwangsläufige Ergebnis, dass wir nicht dort sind, wo wir sein könnten. Im konkreten Fall …. die Wamas könnten wesentlich mehr umsetzen. Wesentlich weniger verbrauchen. Damit wären natürlich die Geräte teurer. ABER …. und auch das gehört hierher …. wir sind beim Klima nicht umsonst dort, wo wir heute sind. Nämlich um Jahrzehnte zu spät.

Es ist der Staat der die Dinge weiterentwickeln muss. Auch die Gesellschaft muss er weiterentwickeln.

Der hätte es hinkriegen müssen, dass Waschmaschinen 20 Jahre halten und wesentlich weniger an Ressourcen verbrauchen. Und wenn wir uns vorstellen, was alles in den letzten 50 Jahren in die Luft geblasen wurde … unnötigerweise versteht sich… dann wissen wir auch, warum wir heute da sind, WO wir sind. Erneut …….. Augen auf!!!

Und das gilt demzufolge nicht nur für Wamas, sondern auch für Autos, für Fleisch, für Plastik und für alle anderen Konsumgüter.

Prost Mahlzeit und Helm ab zum Gebet.

Es grüßt das Smamap

Es geht um Minuten

Gestern wurde es wieder einmal sehr klar – es geht um Minuten.

Gemeint ist der Schlaganfall.

Die Mutter einer guten Freundin brach in ihrer Küche zusammen, konnte nur noch lallend reden, der Mundwinkel hing nach unten. Es war eindeutig …. aller Wahrscheinlichkeit nach war ein Schlaganfall aufgetreten.

Das rasche Handeln ihrer Tochter und des Hausarztes führten dazu, dass sich die Dame innerhalb einer halben Stunde auf der StrokeUnit des Klinikums wiederfand.

Dort eingeleitete Maßnahmen, führten, nach heutigem Stand, zumindest dazu, dass das Gerinsel im Kopf innerhalb sehr kurzer Zeit behandelt werden konnte. Ob es ganz beseitigt werden kann, und welche bleibenden Schäden sein werden, muss sich erst noch zeigen. Doch durch das rasche Handeln der Beteiligten konnte der Schaden mit Sicherheit in Grenzen gehalten, wenn nicht sogar ganz vermieden werden.

Die gute Dame ist, zumindest von außen betrachtet, auf einem guten Weg.

Wenn ich das mit meinem Fall vergleiche …. ein Unterschied wie Tag und Nacht. Mein Schlaganfall liegt jetzt über 13 Jahre zurück. Damals war es kein Gefäßverschluss, sondern eine Blutung …. die andere Art von Schlaganfall eben.

Jedoch dauerte es 2 ganze Tage, bis man im dortigen Klinikum den Schlafanfall als solchen erkannte. Die Hausärztin mutmaßte gar eine ‚Magen-Darm-Geschichte‘.

Seit damals, und das bestätigen mir Ärzte immer wieder, hat sich der Umgang mit Schlaganfällen enorm verändert. Damals wusste man, auch auf ärztlicher Seite, noch nicht so recht bescheid.

Die Erkennungskriterien waren vage, die Ausbildung noch verbesserungsfähig. Heute weiß man schon sehr viel mehr, wie man Gefäßverschlüsse am besten wieder auflösen kann.

UND – das Wissen, dass der Zeitfaktor eine enorme Rolle spielt, ist auch schon in der normalen Bevölkerung weit verbreitet. Und auch, woran man einen Schlaganfall erkennen kann.

Ich hatte damals enormes Glück. Gegen eine Blutung könnte man auch heute noch nicht so sehr viel machen. Und meine Blutung damals, kam von selbst relativ schnell zum Stillstand.

Doch sei es, wie es wolle …. es geht um Minuten …. das bleibt Fakt. Wer bei Verdacht auf Schlaganfall damit zögert 112 anzurufen, der geht ein unkalkulierbares Risiko ein.

Ich hatte mittlerweile noch 2 kleine Schlaganfälle, und jedesmal wurde sofort 112 verständigt. Und die Mädels und Jungs, die dann kommen, die sagen es einem immer wieder …..

„lieber kommen wir 10x umsonst, als 1x zu spät. Es geht um Minuten“

Es grüß das Smamap

Der Support für Windows 7 endet am 14. Januar 2020

Es ist so, wie es da steht …. der Support für Windows 7 endet in weniger als 2 Monaten.

Dafür dass es so ist, ist es ganz schön ruhig an der Windows-Front. Denn immerhin gibt es noch eine Unmenge an Windows7-Nutzern dort draußen.

Aber wie auch immer, es steht fest, dass es nach dem 14. Januar keine Updates für Windows 7 mehr geben wird.

Wer also dann noch Windows 7 nutzt, auf den lauern diverse Gefahren. Diese im Detail zum 327sten Male zu beschreiben, erübrigt sich.

Der endende Support für Windows 7 lässt faktisch 2 Möglichkeiten: Entweder auf Windows10 umsteigen oder auf ein Nicht-Windows-System.

Ersteres ist natürlich wieder mit Kosten verbunden. Ich habe mich schon vor 2 Jahren für Letzteres entschieden. Damals deswegen, weil ich die Nase von den Praktiken voll hatte, die da aus dem Hause Microsoft kamen. Zudem wollte ich meinen PC weiter nutzen, was mit Windows10 nicht möglich gewesen wäre.

Im Moment habe ich Windows 7 noch auf einer kleinen Partition auf meinem PC, um im Ausnahmefall dieses Betriebssystem nochmal starten zu können. Das könnte der Fall sein, falls es, wider Erwarten, doch noch etwas gibt, was nur unter Windows geht. Nach meiner Erinnerung aber habe ich Windows schon lange nicht mehr benötigt.

Alles andere läuft seit 2 Jahren unter Ubuntu (Linux).

Zum Jahreswechsel werde ich Windows 7 dann endgültig löschen, und damit die Windows-Zeiten, die ca. 1985 begannen, endgültig beenden.

Irgendwie war es eine schöne Zeit. Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich seinerzeit mit MS-DOS zugange war, und mit großen Augen erstmals eine grafische Benutzeroberfläche bestaunte. Für heutige PC-Nutzer ist es gar nicht vorstellbar, was es für ein Aufwand war, per MS-DOS-Kommandos zB irgendwelche Dateien zu kopieren. Oder eine Festplatte zu formatieren. Oder Dateien anzulegen.

Und dann kam Windows. Und es ging plötzlich alles viel einfacher. Mit der Maus. Man klickte hier hin und dorthin, und die Dinge waren erledigt.

Eines aber hat sich all die Zeit nicht geändert …. da saß eine Firma in Redmond und diktierte den PC-Nutzern weltweit, welches Betriebssystem sie zu nutzen hatten. Jedoch eines muss man Microsoft lassen: Sie stellten das überaus geschickt an …. Die PC-Hersteller erhielten sehr ‚günstige‘ Angebote, wie sie fertig vorinstallierte PCs verkaufen konnten, so dass die Anwender nur noch einschalten mussten. Ein äußerst lukratives Geschäft für alle Beteiligten. Bezahlt hat es der Anwender.

Andere Betriebssysteme gab es nicht, zumindest keine vergleichbaren, so dass Microsoft faktisch ein Monopol hatte.

Nur einmal musste man in Redmond feststellen, dass man es sich zu einfach gemacht hatte, und auch der Anwender eine Macht hat. Nämlich als man Windows-Vista auf den Markt brachte, und dem Anwender doch etwas heftig vorschrieb, was er künftig zu akzeptieren hätte. Als man merkte, dass man sich damit ins eigene Bein geschossen hatte, entwickelte man rasch ein neues Betriebssystem, namens WindowsXP, das alles das hatte, was der Nutzer erwartete. XP machte Vista schnell vergessen und wurde zu DEM Verkaufsschlager schlechthin.

Heute hat man bei Microsoft erkannt, dass die Zeit der Betriebssysteme vorbei ist. Microsoft verdient sein Geld heute überwiegend im Cloud-Geschäft. Da ist zwar noch Windows10, jedoch wird es die letzte Generation von Windows-Betriebssystemen sein.

Das am weitesten verbreitete Betriebssystem ist heute ein anderes. Nämlich LINUX.

Wie das sein kann? NUN – jeder der ein Smartphone einschaltet, arbeit, im Grunde genommen, mit einem Linux-System. Und DIESEN Zug hatte Microsoft verschlafen. Aber wie gesagt – auf den Cloud-Zug ist man aufgesprungen. Aber das hat mit uns Otto-Normal-Usern fast nichts zu tun.

Der Support für Windows 7 endet, und damit für immer mehr Nutzer ein großes Kapitel ihres (PC)Lebens.

Wo die Reise hingeht??? Wer weiß das schon. Meine Meinung ist die, dass der PC eine aussterbende Rasse ist. Die heutige Jugend erledigt (fast) alles über das Smartphone oder ein Tablet. Auf diesen Zug bin ich auch noch mit aufgesprungen, und benötige meinen PC heute nur noch höchst selten. Es gibt nichts mehr, was ich nicht auch auf dem Tablet machen könnte. Ja, es gibt sie noch, die Nischen. Im Gamer-Bereich oder in der Videobearbeitung. Und so wird der PC immer mehr zum Nischen-Gerät.

Mittlerweile haben wir Faltdisplays bei den Smartphones. Mag sein, dass das die Zukunft ist. Ev. auch ständiges WLAN bzw LTE, so dass auf den Smartphones gar keine eigenständigen Apps mehr laufen müssen, sondern sich, entsprechend abgespeckte Geräte, das Benötigte direkt im Netz holen. Das aber würde entsprechend hochverfügbare und leistungsfähige Internetverbindungen voraussetzen. Etwas das wir in D nicht haben. Da sind uns andere Länder meilenweit voraus.

Als Bsp mag dienen, dass ich hier (fast) in einem Funkloch sitze, das ich dadurch umgehe, dass ich sehr genau weiß, wo hier in meinem Ort WLAN verfügbar ist.

Zugegeben …. jammern auf hohem Niveau. Wenn mir 1985 jemand erzählt hätte, ich laufe heut mit einem Hosentaschengerät rum, und kann damit mir meinen Weg beschreiben lassen, Freunden und Familie Nachrichten, Bilder und Videos schicken und vieles vieles mehr, dem hätte ich damals einen Vogel gezeigt.

NUR – das ist eben noch lange nicht das Ende. Die 5G-Generation steht an, und damit Entwicklungen, die sich erst recht niemand mehr vorzustellen vermag. Es wird kommen, dass ein Chirurg, der in Australien sitzt, hier in Bayreuth eine Herztransplantation vornimmt, die eben einen entsprechenden Ausnahmekönner benötigt, verfügbare Maschinerien und hochverfügbare/hochleistungsfähige Datenverbindungen. Da wird es dann möglicherweise scheitern, da eine 5G-Verbindung in Oberfranken wohl eher nicht zur Verfügung stünde.

Aber es gibt ja noch einen anderen Aspekt, der hierbei eine Rolle spielt – der Klimawandel. Dessen enorme Auswirkungen vermögen sich nur die Wenigsten wirklich vorzustellen. Da wäre dann eine fehlende Datenverbindung ev. das geringste aller Übel. Es wäre ohnehin nicht vorstellbar, dass ein Chirurg per Datenleitung operiert, wärend Millionen von Menschen, von allen Seiten in unser Land dringen, weil sie woanders nicht mehr leben können.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt wünschte man sich dann wieder zurück ins Jahr 1985, um so EINIGES anders machen zu können, als es tatsächlich kam.

Ein endender Support für Windows 7 erschiene in dem Zusammenhang irgendwie surreal.

Es grüßt das Smamap

Support – ein deutsches Fremdwort

Wer kennt das nicht – man benötigt Support, zu deutsch ‚Unterstützung‘ und man bekommt ganz etwas anderes.

Die begriffliche Formulierung ist manchmal unterschiedlich. Es wird ‚Support‘ genannt oder ist unter ‚Kontakt‘ zu finden oder ganz simpel unter ‚Hilfe‘.

Letztlich hat man eine Frage!

In der heutigen Zeit geht das ja alles online.

Das Problem …. man stellt seine Frage und bekommt zwar eine Antwort. Aber zum einen dauert es ewig, zum anderen ist die Antwort teilweise unverständlich, und darüber hinaus hat die Antwort mit der ursprünglichen Frage oft nur am Rande zu tun.

Genau genommen wird die ursprüngliche Frage gar nicht beantwortet.

Wie oft ist es mir schon passiert, dass ich eine Anfrage online gestellt habe, habe auch sofort eine Antwort erhalten, dergestalt, dass es etwas länger dauern kann, bis man eine Antwort erhalte, weil derzeit sehr viele Anfragen beim Support eingingen.

Egal zu welcher Zeit des Tages oder des Jahres …. diese adhoc-Antwort ist immer dieselbe. Vermutlich soll damit kund getan werden, dass man sich sofort um die eingegangene Frage gekümmert hat. Die weitergehende Variante ist die, dass man dann nach mehreren Wochen eine Mail erhält, dergestalt, dass man sich entschuldigt, dafür, dass es solange gedauert hat, und falls sich die Angelegenheit in der Zwischenzeit erledigt haben sollte, man sich nochmals für die ‚Unannehmlichkeiten‘ entschuldigen wollen. Falls nicht, solle man doch nochmal auf die eben erhaltene Mail beim Support antworten. Dieses ‚mal abwarten, ev. erledigt sich alles von selbst, wenn man nur lange genug wartet‘, ist für mich eine ausgesprochene Frechheit.

Den jeweiligen Unternehmen ist dabei offenbar nicht bewusst, dass sie damit nur den Eindruck vermitteln, dass die Support-Abteilung unterbesetzt ist und auch bleiben wird. Das Unterstützungswesen also eher eine untergeordnete Rolle spielt. Welches Bild dies vermittelt, hinsichtlich des Bildes, das die Verantwortlichen vom Kunden haben, lasse ich mal lieber unausgesprochen.

Wochen später erhält man die eigentliche Antwort. Man liest, liest nochmal, ev. auch noch ein 3. Mal. Fragt sich spätestens dann, worum es in der Frage, die man gestellt hatte, eigentlich ging. Ah ja, nichts leichter als das …. sicher ist die ursprüngliche Mail am Ende der Antwortmail nachzulesen.

Wenn man Glück hat! Oftmals ist da Fehlanzeige!

Ich lese also nochmals. Verstehe abermals nicht so recht, was der Supportmensch mir sagen will.

Ich begebe mich auf die Suche nach meiner ursprünglichen Mail an den Support. Wohlweislich hatte ich seinerzeit eine Mail geschrieben und nicht das Kontaktformular auf deren Internetseite verwendet. So kann ich die ursprüngliche Mail dann doch noch finden.

Verblüfft stelle ich fest, dass die erhaltene Antwort, genau genommen, mit meiner Frage nichts zu tun hat. Die Antwort enthält viele Informationen, und noch mehr Links, über die ich weitere Informationen mir erlesen kann. Wenn ich das möchte. Doch kann ich mir Letzteres sparen da, erfahrungsgemäß, auch dort keine Antwort auf meine Frage zu finden ist.

Was waren das noch für Zeiten, als man zB zur Bank ging, und den Menschen dort das fragte, was man wissen wollte. Man erhielt, in aller Regel, auch sofort eine Antwort. Manchmal musste dieser Mensch noch einen Kollegen anrufen. Aber das war’s dann auch.

Heute stellt man Online seine Fragen. Schon alleine deswegen, weil es keinen Ansprechpartner vor Ort mehr gibt. Und bekommt oftmals …. NICHTS.

Zumindest in 50% der Fälle.

So steht man also nach etlichen Wochen dann da, und fängt wieder von vorne an.

Die Glücksgefühle halten sich deshalb in Grenzen.

Es grüßt, das Smamap

Fußball der uninteressante Sport

Der Titel ‚Fußball der uninteressante Sport‘ ist bewusst provokant gewählt.

Zur Zeit findet die Rugby-WM in Japan statt. Mich fasziniert dieser Sport. Aus mehreren Gründen.

Zum einen geht es da stetig vorwärts im Spiel. Zum anderen ist das Spiel getragen vom Respekt …. gegenüber dem Spiel, gegenüber dem Gegner und gegenüber dem Schiedsrichter.

Zudem gibt es dort einen seit Jahren funktionierenden Videoschiedsrichter.

Solche Abläufe, wie Schauspieleinlagen angeblich verletzter Spieler, sucht man dort vergebens. Ebenso wie Rudelbildungen zur Einflussnahme auf den Schiedsrichter. Was der Schiedsrichter entscheidet ist Gesetz, egal ob man jetzt zustimmt oder nicht.

Wenn da einer per gelber Karte für 10 Minuten des Feldes verwiesen wird, dreht sich der Spieler wortlos um, und geht vom Feld. Fertig.

Zudem darf nur der Mannschaftskapitän mit dem Schiedsrichter reden.

Der Schiedsrichter wird dort als jemand gesehen, der Teil des Spiels ist. Jemand, der zusammen mit den Spielern, Teil des Spiels ist. Jemand, der Teil von ihnen allen ist. Im Fußball hat man oft den Eindruck, als sei der Schiedsrichter ein Gegner der Mannschaft.

Ich konnte letztens das Freitagsspiel der Bundesliga im TV ansehen. Ich habe nach 1/2 Stunde weggeschalten. Ich wollte mir das Ballgeschiebe, die ständigen Diskussionen mit dem Schiri, Rudelbildungen, schauspielerische Einlagen, und dergleichen mehr, nicht weiter antun.

Stattdessen habe ich mir eine Aufzeichnung des letzten Rugby-Spiels bei der WM angesehen. Eine Wohltat.

Wenn man sich dann noch ansieht, um wieviel Geld es da im Fußball geht …. Summen zu denen jeder Normalo den Bezug verloren hat. Und noch ein Spieltag hier und ein Wettbewerb dort. Aberwitzige Transfer-Summen, die kein Mensch nachvollziehen kann. Und dann noch ein Verhalten auf dem Spielfeld, das mit dem Sport, den ich schätzen und lieben gelernt habe, nichts mehr zu tun zu haben scheint …. dann braucht man sich nicht wundern, wenn die Zuschauer sich irgendwann abwenden.

Der uninteressante Sport, der da vielfach geboten wird, lässt einen nicht empfinden, dass man Teil davon ist. Auch nicht, dass der Sport an erster Stelle steht, und gleich daneben der Respekt vor allen anderen Beteiligten.

Und nach Ende des Spiels gehen beim Rugby die Verlierer durch ein Spalier der siegreichen Mannschaft und werden mit Applaus seitens der Gewinner verabschiedet.

Das ist Respekt. Vor dem Gegner, dem Sport, den Regeln, dem Schiedsrichter.

Der uninteressante Sport an anderer Stelle ist nicht das, was ich mir erwarte.

Es grüßt, das Smamap

Vodafone lässt grüßen

Gestern gegen 18 Uhr ….. Vodafon lässt grüßen …. der Film auf meinem Tablet stoppt. Blick auf meinen Router zeigt, dieser startet neu.

Nach dem Wiederhochfahren ist das Internet wieder da. Lediglich das Festnetz funktioniert nicht, wie man unschwer an der blinkenden LED am Router erkennt.

Später erfährt man im Netz, es habe einen größeren Ausfall der Telefonie gegeben. Schuld sei ein ausgefallender Netzwerkrouter gewesen.

Hmmmm ….

Und deswegen hatte mein Router neu gestartet? So wie das schon manches Mal geschehen war, nachdem von außen ein Software-Update aufgespielt worden war? Irgendwie vermag mir dies nicht so ganz einzuleuchten, was ein Defekt irgendwo damit zu tun hat, dass Router neu gestartet werden.

Vodafone lässt grüßen!

Wie schon so oft in der IT-Branche, bleibt das Gefühl, als werde einem nicht alles erzählt. Die Beweggründe mögen vielfältig sein. Angefangen damit, dass man eigene Fehler möglichst banal und unvermeidlich erscheinen lassen möchte, bis hin dazu, dass man bestimmte Aktivitäten nicht jedermann auf die Nase binden will (die Übergänge sind fließend).

Heute morgen jedenfalls lief die Telefonie wieder einwandfrei.

Dennoch würde ich mir wünschen, die Informationspolitik der IT-Firmen wäre eine andere. Jedenfalls SO, dass man auch als Laie wüsste, was wieder einmal schief gelaufen ist. Schon alleine deswegen, weil jene IT-Firmen einen immer größeren Teil unseres Lebens bestimmen.

Vodafone lässt grüßen.

Es grüße, das Smamap

Galaxy Tab S4 neu installiert

Es half nix mehr …. ich habe am Wochenende mein Galaxy Tab S4 neu installiert.

Vor hatte ich das schon länger, denn es gab das eine oder andere, das auf meinem Tablet nicht so lief, wie es laufen sollte. Nicht dass es Probleme in DEM Sinn gab, aber an der ein oder anderen Stelle verhielt sich eine App anders, als sie sollte. ZB kam ein Bildschirm, der da gar nicht kommen sollte. Also keine Fehlfunktion im eigentlichen Sinn. Die Hersteller meinten immer, ich solle mal das Tablet zurücksetzen, aber davor schreckte ich dann immer zurück. Va wegen des Aufwandes. Zudem stellte es sich oft heraus, dass es mit den Empfehlungen der App-Hersteller so eine Sache war. Denn allzuoft hieß es da „…. App deinstalliert und neu installiert? ….“ und dann stellte sich oft raus, es hat rein gar nichts gebracht.

Als nun aber mein Mikrofon Störgeräusche zu produzieren begann, was sich natürlich auch auf’s Telefonieren auswirkte, und es galt, zunächst einmal festzustellen, ob es von der Hardware kommt oder von irgendeiner Software, blieb nur noch der Weg, das Tablet einmal komplett auf Werkszustand zurückzusetzen. Wären die Störungen dann immer noch da, wäre die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es die Hardware sei.

An dieser Stelle erst einmal großen Dank an die Firma SAMSUNG. Um es kurz zu machen: Diese hatte ich kontaktiert, wegen einer ganz anderen Schwierigkeit, bei der sich dann herausstellte, dass hier das Mikro besagtes Problem hat. Ohne Samsung hätte ich vermutlich ewig gebraucht, um auf diese Ursache zu stoßen. Damit war auch klar, dass der Hintergrund für den Hinweis von einigen Anrufern, aus der letzten Zeit, ich sei sehr schlecht zu verstehen, nicht in der Qualität der Mobilfunkverbindung zu suchen war.

Also ‚kurz‘ das Tablet über den PC gesichert, dann zurückgesetzt und neu installiert.

Und was soll ich sagen …. die Probleme waren weg.

PUHHHHHH!!!!! Was war ich froh, dass es kein Hardwareproblem war. Dann ansonsten hätte es geheißen ‚Tablet einpacken und an Samsung schicken‘. Wie lang das gedauert hätte, bis es wieder in meinen Händen gewesen wär, will ich mir lieber gar nicht vorstellen.

‚kurz‘ hatte ich oben geschrieben …. nun, von ‚kurz‘ kann natürlich keine Rede sein. Ich scheiterte zunächst einmal daran, dass die Sicherungssoftware von Samsung (Smart-Switch), auf meinem PC, keine Verbindung zum Tablet herstellen konnte. Und um es auch hier wieder kurz zu machen …. letztlich stellte sich heraus, dass Windows den Gerätetreiber nicht hatte installieren können. Nachdem ich das manuell nachgeholt hatte, ging das Sichern fast wie von selbst. Allerdings muss ich einräumen, dass ich das ‚manuelle nachholen‘ auch nur deswegen zustande brachte, weil ich einen Großteil meines Berufslebens mit PCs zu tun hatte. Wie ein Laie das hätte bewerkstelligen können …… nun ja!

Und dieses ‚kurz‘ von oben, soll auch ausdrücken, dass die Neuinstallation meines Tablets ein Werk von Tagen war. Denn ich musste ja nach und nach alles wieder von vorne installieren.

Freilich muss ich dazu auch sagen, dass ich NICHT zu den Menschen gehöre, die alles bei Google speichern. Sprich bei Neuinstallation müsste man nur die letzte Sicherung von Google zurückspielen, und alles wäre wieder da. In der Theorie zumindest. Denn so Manches muss dann trotzdem manuell wieder hergestellt werden. Zudem mag ich es so überhaupt nicht, dass meine Daten sich auf Google-Servern befinden. Und ein dritter Punkt spielt da noch eine Rolle, nämlich dass eine Neuinstallation auch willkommener Anlass ist, alles das wegzulassen, was man nicht braucht. Also mal ‚kurz‘ neu installiert, ist tatsächlich schon ein echter Akt. Gehört sich also wohl überlegt.

Die Überlegung ‚WAS muss auf das Tablet‘ empfinde ich in einer solchen Situation aber doch als sehr gewinnbringend. Es stellt sich dann meist heraus, dass die Hälfte aller Apps, die auf dem Gerät waren, völlig überflüssig sind, weil nicht verwendet. Wenn ich nur eine Sicherung zurückspiele, hätte ich ‚den ganzen Mist‘ erneut drauf, und natürlich auch die zugehörigen Probleme. Also lieber mal auf das beschränken, was wirklich benötigt wird. Zudem ging es ja auch darum, durch schrittweise Installation der Apps, herauszufinden, welche App letztlich für mein Mikrofonproblem ursächlich war. Denn würde das Problem wieder auftauchen, wüsste ich, woher das Problem ursprünglich gekomme war.

WIRKLICH benötigen würde ich also zB: Meinen ‚Personal Information Manager‘ mit allen Kontakten, Terminen und dem Passwortmanager; mein Schreibprogramm; meine Tabellenkalkulation; mein Bilderarchiv.

Und würde letztlich dann irgendwas fehlen, so ist das ja heute kein Thema mehr, denn flugs wäre dann zB die WordPress-App aus dem PlayStore nachinstalliert, und schon könnte es weitergehen.

Fazit: Letztlich hat die Neuinstallation mein Problem behoben, ohne dass es wieder auftauchte. Und ich habe auch wieder ein Tablet zur Verfügung, auf dem alles das ist, was ich wirklich benötige.

Und nichts sonst!!!!

Es grüßt, das Smamap

Klimawandel, die Fakten

Gestern konnte man im ZDF die Doku „Klimawandel, die Fakten“ mit Professor Harald Lesch sehen.

Um es kurz zu machen …. was uns da ins Haus steht, macht einem Angst und Bange. Aber noch mehr Angst macht einem, wenn man sich, demgegenüber, ansieht, was unsere Politik dagegen macht – nämlich fast NICHTS!!!

3 Dinge schienen mir wesentlich in der Doku

  • Es geht nicht mehr darum, ob diese Dinge alle geschehen, sondern nur noch darum, wann und in welchem Ausmaß
  • Es geht auch darum, was jeder Einzelne tut gegen den Klimawandel. Jedoch geht es noch wesentlich mehr darum, was Industrie und vor allem die Politik dagegen tun. Und es sei unsere Aufgabe, die Politik dazu zu bewegen, alles in ihrer Macht stehende dagegen zu unternehmen
  • Es gibt sog. ‚Kipppunkte‘ in der Klimaveränderung. Das seien Punkte an denen eine Veränderung zum einen unumkehrbar wird, und zum anderen die Veränderungen urplötzlich eine Beschleunigung erfahren (man kennt das aus anderen Vorgängen, dass eine relativ kleine Veränderung in einem Prozess, sehr große Auswirkungen nach sich zieht)

Das Ganze bedeutet, dass es zum einen Aufgabe der Politik ist, rechtzeitig massive Maßnahmen zu ergreifen. Und zum anderen die Gefahr nicht nur darin besteht, dass die Auswirkungen immer schlimmer werden, sondern urplötzlich ein Eigenleben entwickeln werden, und dann die Uhr nicht mehr zurück gedreht werden kann.

Wenn man sich alleine ansieht, wie stark die Erwärmung sich bereits heute auf die Eiskappen an den Polen der Erde auswirkt, und was dann passieren wird, wenn der Dauerfrost dort kippt und all das eingelagerte Methan (x-fach wirksamer als das Treibhausgas CO2) entlässt. Dann gute Nacht und Helm ab zum Gebet. Bereits heute ist es so, dass Gasblasen voll Methan dort unter der Eisoberfläche liegen. Das wurde in der Doku gestern sehr einprägsam demonstriert: Solche Blasen wurden mit einem Eispickel angestochen, man hörte das Gas entweichen, und eine Flamme darangehalten ließ das Gas explodieren.

Und was macht die Politik in einem der reichsten Länder der Erde???? Programme verabschieden, Absichtserklärungen verlautbaren.

Notwenig wären handfeste Gesetze, die die Menschen ohne Wenn und Aber davon abhalten, Verhaltensweisen zu praktizieren, die das Klima und die Umwelt zerstören. JA, es ist unausweichlich, dass sich die Menschen erheblich zurücknehmen. Und JA, erreichen kann das einzig und allein die Politik. Sich auf den guten Willen vieler zu verlassen, ohne diesen einzufordern, ist so, als würde man darauf hoffen, dass schon jemand den Verletzten aus dem brennenden Auto holen wird.

Programme für Ladestationen und zur Verteuerung von Inlandsflügen, werden es nicht richten. Und schon gleich gar nicht, wenn Maßnahmen in erheblichem Umfang nicht sofort greifen, sondern Schecks auf die Zukunft ausstellen.

Das Klima wird diese Schecks einfordern. UNNACHGIEBIG.

Was mir allerdings fehlte in der gestrigen Doku, war ein Eingehen darauf, welche enorme Flüchtlingsströme der Klimawandel nach sich ziehen wird. Flüchtlingsströme ausgelöst durch Dürren in den ohnehin schon trockenen Teilen der Welt. Und Flüchtlingsströme ausgelöst durch die Überschwemmungen an den Küsten der Welt, dort wo das Land nur wenig über dem Meeresspiegel liegt.

3x darf man raten, wohin diese Flüchtlingsströme sich bewegen werden.

Es hieß in der Doku, man erwarte eine wesentliche Verschlimmerung der Klimaeffekte bis 2050. Meine Kinder werden bis dahin etwa 50 sein. Ich werde bis dahin wohl schon gegangen sein, und das Schlimmste nicht mehr miterleben.

Denn wir, die heutigen Gestalter der Welt, werden all das den nachkommenden Generationen hinterlassen haben.

Allerdings, wenn ich mir all die Kriege auf der heutigen Welt betrachte, könnte es auch sein, dass niemand mehr sich mit dem Klimawandel auseinandersetzen muss. Das hätten wir dann AUCH der Politik zu verdanken.

Die Erde würde es dann weiterhin geben, und sie hätte die Chance, sich von den Menschen zu erholen.

Es grüßt, das Smamap

Betrug am Klima

Was derzeit in Berlin abläuft, in Sachen Klima, ist in meinen Augen Betrug am Klima. Und auch Betrug an den Menschen.

Warum?

Nun, man macht den Menschen ein X für ein U vor. Die Politiker, Parteien und die Regierung tun so, als wäre es möglich, das Klimaziel zu erreichen, mit ein paar Steuern hier, ein paar Änderungen da, Verteuerung der Inlandsflüge, Investitionen hier und Förderung der Forschung dort.

DAS, was wirklich notwendig wäre, nämlich die erhebliche Einschränkung bzw. Beseitigung der von den Menschen tag-/täglich begangenen Umweltsünden, darüber geht man elegant hinweg.

Das wären solche Maßnahmen wie, massive Abschaffung von Plastikverpackungen, massive Reduzierung des Individualverkehrs, Verbot stromintensiver Geräte, preislicher Klimaaufschlag auf alle Produkte, die nicht umweltneutral sind usw usf etc etc.

Kosmetik hier und dort und ein großer Batzen Geld wird es nicht richten.

DIE MENSCHEN MÜSSEN UMDENKEN UND UMHANDELN. Und derjenige, der dies bewirken muss, ist der Gesetzgeber.

Ein ‚weiter so‘ ist Betrug am Klima.

Und dieser Betrug am Klima, der sich in etlichen Jahren rächen wird, ist einzig getragen vom eigennützigen Ansinnen der Politik, bei den nächsten Wählen gut dazustehen.

Doch es geht um sehr viel mehr. Es wird der Tag kommen, da wird die Hauptaufgabe von uns allen sein, uns vor den Unbilden der Natur zu schützen. Und die Kräfte der Natur sind gewaltig.

Es geht schon lange nicht mehr darum, kleinschrittchenweise Kosmetik zu betreiben.

Jedoch haben das die Wenigsten realisiert. Bzw so Manche ahnen oder wissen es, weigern sich aber, Bequemlichkeiten aufzugeben. Man stelle sich vor, es würde verpflichtend, nur noch in jeder 2. Woche Auto fahren zu dürfen. Oder Fahrten über 100 KM nur noch mit den ‚Öffentlichen‘ durchzuführen. Oder es dürften im Supermarkt keine Verpackungen mehr verwendet werden (jeder müsste seine eigenen Behältnisse mitbringen). Oder der Kaffee ‚to go‘ wird abgeschafft.

Statt dessen wird ‚Betrug am Klima‘ gesellschaftsfähig gemacht. Statt den Menschen reinen Wein einzuschenken bzgl. der Dinge, mit denen das Klima definitiv auf uns zukommen wird.

Es grüßt das Smamap

Klimawandel, was ist das?

Klimawandel, was ist das – eine Frage, die viel zu viele immer noch ratlos zurücklässt.

Heute fand ich einen interessanten Artikel dazu, aus dem ich kurz zitieren möchte (wer den Artikel im Original lesen möchte, bitte auf vorstehenden Link klicken).

(Zitat) Hier die Kurzversion: Durch die Produktion und Verwendung von Kohle, Erdöl und Erdgas werden so viele Treibhausgase ausgestoßen, dass sich die Atmosphäre langsam aufheizt. Dieser Prozess hat verheerende Folgen, wie zum Beispiel das Schmelzen der Gletscher, den Anstieg des Meeresspiegels, mehr Dürreperioden, schlimme Unwetter sowie Stürme und starke Überschwemmungen. Und jede dieser Katastrophen zieht weitere Konsequenzen nach sich (Zitat Ende).

Meiner Meinung nach, ist der letzte Satz derjenige, der alles aussagt. Die Frage ‚Klimawandel, was ist das‘ lässt sich mit diesem Satz gut beantworten.

Er sagt, es wird Katastrophen geben. Und jede dieser Katastrophen zieht weitere Konsequenzen nach sich.

Viele sind immer noch der Meinung, diese Katastrophen seien noch weit weg. Damit haben sie sicher recht. Wer aber die Vorboten sehen mag, der sieht sie reichlich, jeden Tag.

Die eigentliche Katastrophe besteht jedoch darin, dass wenn sie da ist, es NICHTS, aber auch absolut NICHTS gibt, was man dann noch dagegen tun kann.

Denn es liegt in der Natur des Klimas, dass es nur mit allergrößter Verzögerung reagiert. Würde dann also auf einen Schlag jeglicher Ausstoß von Treibhausgasen gestoppt (so utopisch das wäre), dann würden Auswirkungen dazu erst viele Jahre später zu erkennen sein. Bis dahin aber wäre längstens alles zu spät.

Alle Menschen, die daran etwas ändern können, sind dann schon längst unter der Erde. Allen voran, Trump, Merkel und all die anderen Staatenlenker. Aber auch alle anderen, die wir heute auf diesem Planeten leben. Jeder Einzelne von uns.

Insofern hat dieses Verhalten das Erscheinungsbild eines

nach mir die Sintflut

Es grüßt das Smamap