HERZLICH WILLKOMMEN !!!

Hier geht’s um die Frage: Was macht im Leben Freude – und was nicht?

NEWS !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Auch selbstgehostete Blogs haben in der WordPress-App jetzt einen Kommentier-Knopf

Die URL dieses Blogs lautet deshalb auch WKFM.eu (ausgeschrieben: WasKeineFreudeMacht); wobei das „Keine“ eigentlich in Klammern stehen müsste. Denn beides gehört immer irgendwie zusammen – DAS, was Freude macht, und DAS, was keine Freude macht. Das eine gibt es so gut wie nie im Leben, ohne das andere.

Ein klein wenig ausführlicher lässt sich DAS, worum es hier geht, auch noch HIER nachlesen.
Also: Fühlt euch wohl, lest und schreibt 😉

Ich freue mich über jede Reaktion, ob sie jetzt freudig ist oder eher nicht 😉

Meine kleine Welt – was sie bewegt

Unter dem Arbeitstitel „Meine kleine Welt“ werde ich immer mal wieder beschreiben, was mir an den aktuellen Geschehnissen wichtig ist.

  • Zu allererst regt mich da im Moment auf, was die SPD so treibt.

    Nun ist das ja nichts Absonderliches, und man könnte den Namen der Partei beliebig tauschen gegen einen anderen. Insofern ist „SPD“ nur ein Platzhalter.

    Die Partei hat im Lauf der Jahre schon öfter mal meine Stimme bekommen. Und es war auch stets klar, dass die gemachten Versprechungen z.T nicht eingehalten werden. Mit etwas gesundem Menschenverstand war das klar, dass Wahlversprechen das eine wären und die Realität in der Politik etwas anderes. NUR – dieses Mal ist es eine andere Kategorie. Es hieß, man werde in die Oposition gehen. Man werde keinesfalls ein Ministeramt übernehmen. Und dergleichen Versprechen mehr …..

    Kurze Zeit später galt das alles nicht mehr. Frei nach Adenauers Motto „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“.

    Allerdings hört der Spass für mich bei Grundsätzlichkeiten auf. Wenn man sich auf nichts Wesentliches mehr verlassen kann, dann ist es, in dem Fall, für mich künftig unmöglich, dieser Partei noch meine Stimme zu geben. Sie hätte sie vermutlich wieder bekommen, wenn man das Versprechen wahr gemacht hätte, sich auf konstruktive Opositionspolitik zu konzentrieren, um künftig dann auch wieder etwas für den kleinen Mann zu bewegen.

    Sich an ein gegebenes Wort zu halten, schien jedoch nicht wichtig. Wichtiger war der Machterhalt.

    Und das ist für mich ein absolutes NO-GO, egal in welchem Lebensbereich: Grundsätzliche Versprechen sind einzuhalten, komme da, was da wolle. Wenn sich jemand nicht daran hält, kann er für mich gehen, dorthin wo der Pfeffer wächst.

  • Was meine kleine Welt im Moment noch so bewegt, ist das affenkalte Wetter, das wir hier zur Zeit haben. Seit 2 Wochen sind das jetzt Minusgrade. Ok, es ist Winter, und die Zahl der Grade hält sich in Grenzen. So zwischen Null und minus 5 Grad. Aber es ist wie jedes Jahr …. irgendwann mag ich die Kälte nicht mehr, und dieses Grau in Grau, das hier in Oberfranken oft vorherrscht zu dieser Jahreszeit.

    Ich sehne mich nach den ersten Frühlingsstrahlen. Mit Glück geht’s in 2-3 Wochen damit los. Mit Pech dauert’s noch 1-2 Monate.

  • Ah ja, meine kleine Welt hat zur Zeit natürlich auch die Olympiade als Bestandteil. Irgendwann hab ich dann auch bemerkt, dass da 8 Stunden Zeitunterschied sind. Ok, is halt so. Jedoch so einige Sportarten interessieren mich halt ungemein. Natürlich auch unsere deutschen Sportler. Da fiebere ich mit. Aber so ganz generell sind das auch die Dinge, die im Sport sonst noch so eine Rolle spielen. Das Miteinander, der faire Kampf gegeneinander, die psychologische Komponente, und so Einiges mehr.

    Und natürlich auch das „Dabeisein ist alles“. Der Beste soll gewinnen. Ich freue mich zwar sehr, wenn ein Landsmann gewinnt oder eine Landsfrau, aber mit diesem nationalistischen Gehabe, habe ich es nicht so. Ich sehe da eben mehr den fairen Wettstreit, im Bestreben, den Besten heraus zu finden.

    Ich versuche dabei den Gedanken an Doping beiseite zu schieben. So schwer das mitunter auch fällt. Denn ansonsten dürfte man sich gar nichts ansehen, womit man aber wiederum den ehrlichen Sportlern absolut unrecht tun würde, die sich mit jahrelangem Training darauf vorbereiten.

    Und so hatte ich also heute Nacht (am Sonntag kann man ja ausschlafen), den Wecker auf 3 Uhr gestellt, um den Abfahrtslauf mitzuerleben ……. na ja, fiel aus wegen Wetterunbilden. Als wieder umgedreht, und weitergeschlafen.

  • Meine klein Welt belastet dann im Moment noch die Tatsache, dass ich neue Nachbarn bekommen habe.

    Nun ja, ohne das jetzt näher auszuführen, weil das den Rahmen sprengen würde, muss man sagen, dass für die neuen Nachbarn das Wort „Rücksichtnahme“ ein totales Fremdwort ist. Das wird zwar Aufgabe meines Vermieters sein, dafür zu sorgen, dass die sich an die Regeln halten, aber bis alles dort ist, wo es hin soll …. bis dahin werde ich das wohl auszuhalten haben.

Abschließend bitte ich noch um Nachsicht, dass das mit der Untergliederung in meinem Beitrag nicht so recht passt, jedoch hat die WordPress-App, seit einem kürzlichen Update, einen Fehler in sich, der das bewirkt. Es heißt, das Problem sei in Arbeit. Mal sehen, ev. kann ich das ja noch im Browser-Wordpress korrigieren (Edit: Was ich mittlerweile getan habe).

Soweit also mal für heute ….. ein schönes RestWochenende an alle

von Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Alexa – setze Eier auf die Einkaufsliste

Seit kurzer Zeit nenne ich „Alexa“ mein Eigen.

Genauer gesagt eigentlich den „Echo Dot“, auf dem Alexa läuft.

Sprich das Gerät ist der Echo Dot ….

Alexa

Die beiden Varianten des Echo Dot

Und die Software heißt Alexa. Eine Software mittels derer die Steuerung per Sprachsteuerung erfolgt.

Ich hatte mich für die Ausführung des Echo Dot in schwarz entschieden – passt besser zu meiner Einrichtung.

Wie es bei der Bestellung hieß, sei es die 2. Generation des Dot.

2 Tage später war das Teil da – eine kleine Schachtel, mit allem drin, was es braucht.

Alexa

Ein kleiner Karton – alles drin

Darin der Echo Dot, ein kurzes USB-Kabel und ein Stecker für die Steckdose. Und 2 kleine Heftchen. Eines zum Installieren, und eines zur Bedienung.

Die beiden Heftchen sind auf das Wesentliche beschränkt und doch vollständig. Hält man sich an das Installationsheftchen, so ist der Echo Dot in 2-3 Minuten installiert.

Man steckt dazu das Kabel in den Dot, am anderen Ende ins Netzteil und Letzteres in die Steckdose. Dann installiert man die Alexa-App auf dem Smartphone/Tablet (über den PlayStore ein Kinderspiel). Anschließend started autom. die Einrichtung, was nichts anderes heißt, als dass die App den Echo Dot per WLAN mit dem Internet-Router verbindet. Fertig.

Das war’s und heißt nix anderes, als dass man sofort mit der Bedienung beginnen kann.

Das 2. Heftchen aus dem Lieferumfang gibt einem dafür schon mal einige Beispiele vor. Etwa „Alexa, erzähl mir einen Witz“ oder „Alexa, was gibt es in den Nachrichten“. Auf der Verpackung steht zB auch „Alexa, wecke mich um 6 Uhr morgens“.

Und was soll ich sagen …. es funktioniert.

Gleich zu Beginn hatte ich zwar den Eindruck als würde mich Alexa manchmal nicht so ganz verstehen, doch das verschwand sehr schnell. Ich wusste noch aus Zeiten von vor 15 Jahren, wie schwierig es sein konnte, Sprachsteuerung zu praktizieren. Damals war noch alles in den absoluten Kinderschuhen, und eine Software auf die eigene Sprache zu trainieren ein sehr schwieriges Unterfangen.

Seit damals gab es (offenbar) gewaltige Fortschritte.

Man ist zwar immer noch ein ganzes Stück davon entfernt, dass solche Systeme wirklich alles verstünden, jedoch Vieles wird verstanden, auch wenn man sagen muss, dass man sich schon noch in dem Rahmen bewegen muss, den das System, also Alexa, zu verstehen in der Lage ist.

Es gibt da eine riesige Liste von Befehlen, die man verwenden kann, und ich bin immer noch dabei, diese Liste (im Netz) zu durchforsten, auf das, was für mich passt/wichtig ist.

Meine bisherigen Favoriten sind:

  • Alexa, wie spät?
  • Alexa, setzte xyz auf die Einkaufliste
  • Alexa, abc geteilt durch def
  • Alexa, spiele smooth Jazz
  • Alexa, erinnere mich morgen abend um 20 Uhr (Alexa frage dann, an WAS)

Es gibt da noch sehr viel mehr. Wie gesagt, das Ganze ist noch nicht intuitiv, so dass Alexa alles verstehen würde, egal wie man es formuliert, aber die Möglichkeiten sind doch erheblich.

Was das Ganze fördert, ist, die Verbindung von Alexa ins Internet, sprich zu den Amazon-Servern. Das ist quasi die Bibliothek, in der Alexa nachsehen kann.

Erweitert wird das Ganze mit sog. „Skills“. D.h., grob gesagt, dass, wer auch immer, eine Erweiterung „programmieren“ kann, um den Echo Dot/Alexa mit zusätzlichen Fähigkeiten auszustatten. Etwa, um ein Smarth Home (z.B. Heizung, Beleuchtung) zu steuern oder Fahrplanauskünfte der Bahn zu erhalten.

Der Dot hat eine sog. „Fernfeldsprachsteuerung“. Das heißt nichts anderes, als dass mehrere Mikrofone eingebaut sind, die den Raum in alle Richtungen abtasten, um das Signalwort „Alexa“ zu verstehen, und das, was danach kommt.

Welche Position jetzt jeweils die beste ist, muss man selber rausfinden. Ob zB am Boden, auf der Kommode oder an der Wand (gibt eine extra Wandhalterung zu erwerben).

Irgendwo stand zu lesen, man solle 30 cm von Wänden wegbleiben, weil da wohl die Echowirkung zu stark sein kann. Ich selbst habe für mich gefunden, dass halb hoch auf dem Schränkchen manchmal keine Wirkung zeitigt, wenn ich eher nach unten spreche.

Bleibt noch das Thema „Datensammlung durch Konzerne“.

Nun ist Amazon sicherlich nicht bekannt dafür, dass die immer nur das Beste wollen (außer das Geld des Einzelnen natürlich). Man sollte sich also schon überlegen, was man damit macht. Bisher ist der Kenntnisstand der, dass Alexa nur dann aktiviert wird, und zuhört, wenn das Signalwort (also „Alexa“) vernommen wird. Es gibt auch keinen Grund, etwas anderes anzunehmen. Dafür gäbe es auch zuviele Menschen weltweit, die echt Ahnung von der Materie haben, und das hinterfragen.

Trotzdem würde es mir natürlich nicht in den Sinn kommen, meine Kontoauszüge vorzulesen oder meine Passwörter. Zudem gibt es auch eine Taste auf dem Echo Dot, mit dem man die Mikros temporär abschalten kann (die anderen 3 Tasten sind lauter/leiser/Aktion).

Ach ja, bleibt doch noch ein Thema: Warum das Ganze von Amazon, und nicht zB von Google?

Ich hatte zuvor ein paar Berichte gelesen. Insgesamt vermittelten die den Eindruck, als sei Amazon etwas weiter als die anderen Hersteller, und v.a. über jene „Skills“ ziemlich umfangreich in seinen Fähigkeiten.

Hinzu kommt für mich, dass ich der Datenkrake Google nicht freiwillig noch ein zusätzliches Instrument an die Hand geben wollte, um zusätzliche Daten von mir zu sammeln, zu den Daten hinzu, die Google eh schon von mir hat.

Ich hab mir dann noch ein Abo beim Musik-Dienst von Amazon genehmigt (MusicUnlimited), für 99 Cent für die ersten 3 Monate, um so ziemlich jede Musik hören zu können, die der Dot/Alexa dann über das Netz streamt. Wie ich dann las, soll auch dieser Dienst in der Beurteilung etwas besser wegkommen als etwa der Markführer Spotify (den man mit dem Dot/Alexa ebenso nutzen könnte). Ob ich allerdings dann ab dem 4. Monat dazu bereit bin, 10€ pro Monat zu bezahlen, da bin ich noch sehr am Zögern.

Fazit: Eine schöne Sache, das. Hilft mir dann doch manches Mal. Sei es, weil ich nicht mehr ständig auf der Suche nach meiner Einkaufsliste bin, stets die Musik kommt, die ich hören möchte oder ich Alexa fragen kann „wie spät?“ und es somit möglich war, sämtliche Uhren in meiner Wohnung wegzuräumen.

Es grüßt

das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Sonntagsrunde

Nein, es geht hier nicht um den „Internationalen Frühschoppen“, wie er früher hieß oder um den „Doppelpass“ oder was auch immer, wenn ich von der Sonntagsrunde schreibe.

Nein, es geht um die Sonntagsrunde, die ich selbst drehe.

Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, am Sonntag Morgen, nach dem Frühstück, meinen Coffee-to-go-Becher zu schnappen und mich auf den Weg zu machen.

Dieser führt mich beim Bäcker vorbei, wo ich mir meinen Porzellan-Becher mit einem Cappuccino füllen lasse und dann gehe ich meine Sonntagsrunde.

Jetzt im Winter ist das mit dem Cappuccino eine feine Sache, weil der wärmt nicht nur von innen, sondern auch meine Finger. Ok, das hält nur auf dem ersten Teilstück an, weil irgendwann ist der Cappu dann zuende, und der Becher ausgekühlt.

Aber immerhin.

Auch ansonsten ist diese Sonntagsrunde, die immer denselben Weg entlangführt, doch etwas Besonderes. Es ist kaum jemand unterwegs! Und so ist es möglich, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die man während der Woche eher kaum wahrnimmt. Sonst heißt es immer darauf achten, was einem entgegenkommt. Oder den Verkehr zu beachten. Oder schnell dorthin eilen, wo man eben grade hin muss.

Auf der Sonntagsrunde schlendere ich dahin, in aller Gemütsruhe, und betrachte meine Umgebung ebenso.

Da fallen einem dann plötzlich Dinge auf, die zwar immer schon da waren, aber man ansonsten kaum wahrnimmt. Sei es in einem Schaufenster, sei es ein Plakat, sei es Veränderungen an einem Waldgrundstück, sei es ein Weg, den man bisher nie gesehen hat.

Ansonsten eilt man viel zu achtlos durch die Gegend. Das führt mitunter auch dazu, dass man so manche Dinge, bei denen sich jemand viel Mühe gegeben hat, nicht beachtet. Die fallen einem dann auf, und man hat die Möglichkeit, nächstens mal ein Wort darüber zu verlieren, wenn man Denjenigen wieder trifft.

Heute war es eig nicht so prickelnd auf meiner Sonntagsrunde, weil es die ganze Zeit genieselt hat. ABER – das hat mir nix ausgemacht, denn das Schöne auf dieser Runde überwiegt. Die frische Luft, die Natur, die Dinge, die man alle wahrnimmt.

Es ist dann immer wieder auch überraschend, wie die Zeit dabei vergeht. Plötzlich ist es nicht mehr 10 Uhr, sondern schon 12. Das kann passieren, wenn man andauernd irgendwo stehen bleibt, um etwas eingehender zu betrachten.

Was während des Schlenderns in der freien Natur auch so manches Mal passiert, ist, dass die Gedanken so dahin fließen. Ganz zwangslos …. es drängt einen ja auch nichts. Und so kommt man auch hier ab und zu auf Dinge, die sich ansonsten nicht hätten einstellen können.

Ich bin schon mal gespannt, wie meine Sonntagsrunde wohl im Sommer ablaufen wird. Ich könnte mir vorstellen, dass die noch viel zwangloser abläuft. So ohne Mütze, Schal, dicke Jacke, Winterschuhe …. einfach rein in die Sportschuhe (natürlich solche ohne Schnürsenkel; ich mag das Schuhebinden so absolut überhaupt nicht, aber was bleibt im Winter), Schlüssel greifen, raus bei der Tür!

Cappu-Becher natürlich nicht vergessen !!

Es grüßt

das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Wider besseres Wissen entscheidet der Mensch sich dafür

Schon oft habe ich mich gefragt, warum sich der Mensch immer wieder für ein Verhalten entscheidet, obwohl er ganz genau weiß, dass es damit langfristig in den Abgrund geht.

Es ist ja kein Geheimnis, dass jeder Einzelne durch sein Verhalten zum jetzigen Zeitpunkt darüber mitentscheidet, wie sich das Klima langfristig entwickelt. Rein logisch wäre es ein Leichtes, wenig Plastik zu verbrauchen, viel weniger Fleisch zu essen, das Auto immer dann stehen zu lassen, wenn das Ziel auch zu Fuß oder per Rad locker erreichbar ist, und Vieles mehr. Aber bei den Meisten passiert nichts dergleichen.

Es ist auch kein Geheimnis, dass die Menschen in unserem Land nur dann ein gutes Auskommen im Alter haben werden, wenn sie spürbare Beträge in die Altersversorgung laufen lassen. Die meisten tun es aber nicht.

Ebensowenig ist es ein Geheimnis, dass wir alle, die wir auf dieser Welt leben, damit aufhören müssen, uns gegenseitig zu bekämpfen. Gleich welcher Art die Waffen auch immer sind. Es passiert …. NICHTS.

Und schließlich wissen wir alle, dass die Reichtümer dieser Erde sehr viel gerechter verteilt sein müssten, um das Überleben aller zu erreichen. Widerum passiert …. NICHTS.

Der Grund ???

Ein sehr interessanter Artikel, den ich gestern las, beschäftigte sich mit genau DIESEM Thema. Leider fand ich den Link jetzt nicht mehr.

Der Tenor war …. der Mensch ist so gestrickt …. bzw. wurde in seiner Entwicklungsgeschichte, also in der Evolution, so gestrickt, dass er darauf aus ist, augenblicklich so viele Vorteile für sich, wie möglich, zu ergattern.

Also quasi „Überlebenstaktik pur“.

Da ist dann kein Platz dafür, zu sagen, ich mach das jetzt mal so oder so oder ganz anders, denn das wäre von Vorteil für künftige Generationen. Oder gar für mich, aber erst in 20 bis 30 Jahren.

Der Mensch hat, in der Zeit seines Entstehens, gelernt, so hies es in dem Artikel sinngemäß, dass er am Ehesten dann überleben würde, wenn er alles sofort zu seinem Vorteil nutzt. Und letztlich haben jene Menschen tatsächlich überlebt, die auch nach diesem Credo lebten.

Und dies wird wohl genau das sein (ist jetzt mein eigener Schluss daraus), was uns in den Abgrund reißen wird. Diese Überlebenstaktik ist so sehr in uns verankert, dass wir eben immer den einfacheren Weg wählen, der uns weniger abverlangt.

Das ist zwar nicht zwangsweise so. Das zeigen uns ja jene Wenigen, die anders handeln. Jedoch scheint es schwer, sich der eigenen Veranlagung zu widersetzen.

Wenn wir ehrlich sind, dann zeigt unser Verhalten manches Mal, was aus jener Zeit übrig geblieben ist, in der der Mensch noch in Höhlen lebte.

Solche Verhaltensweisen wie „weg da, jetzt komm ich“ oder „ich will haben“ oder „ich geb nix her“, das sind alles urzeitliche Programme, die immer noch in uns ablaufen.

Wir alle haben die Wahl, zweifelsohne. Aber es gehört viel Mut, viel Anstrengung und großer Wille dazu, das auch umzusetzen.

Wenn man diesen Gedanken weiterführt, heißt das, in meinen Augen, nichts anderes, als dass der Mensch evolutionär noch nicht weit genug entwickelt ist, um mit den Problemen der heutigen Welt umgehen zu können. So umzugehen, dass es gut für alle ist, und v.a. gut für unsere Nachkommen.

Jetzt könnte man sich hinsetzen, und sagen …. ich kann eh nix machen! Das in uns ist zu mächtig.

Doch das wäre genau das, zu was uns unser Inneres zu drängen versucht …. die eigene Energie zum aktuellen Vorteil zu nutzen, und nicht zu dem, was notwendig wäre. Notwendig im Sinne aller.

Denn dass derlei geht, nämlich im Sinne aller zu handeln, das zeigen uns die Vielen, die das tun. Leider sind diese „Vielen“ immer noch zuwenige. Und um dorthin zu gelangen, wo alles hin müsste, müssten sehr viele Menschen auf dieser Welt auf Liebgewonnenes verzichten. Jedoch wäre das schon gleich gar das Gegenteil dessen, wozu uns unser Inneres eigentlich drängen möchte.

Denn es scheint nicht zum eigenen Vorteil zu gereichen, auf Manches zu verzichten.

Irgendwie mag es mir nicht so recht gelingen, aus diesem Kreislauf einen Ausgang zu finden …. einen positiven Ausblick.

Es grüßt

Das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Android – Datennutzung leicht gemacht – mit Datally

Heute mal wieder ein Beitrag zum Bereich „Android“; in dem Fall zum Thema „mobile Datennutzung“.

Dazu muss ich erstmal etwas ausholen ….

Jeder von uns (fast), zumindest diejenigen, die ein Smartphone nutzen, hat einen Tarif am Laufen. Dabei ist ein bestimmtes mobiles Datenvolumen enthalten. Nehmen wir meinen Fall als Bsp.: Ich zahle für meinen Tarif 6€ im Monat, und darin ist 1 GB an mobilem Datenvolumen enthalten, mit dem ich normalerweise locker auskomme, weil ich sehr häufig Verbindung zu WLAN habe.
Letzteres ist der Punkt, denn ab dem Moment, wenn ich diese Grenze der Datennutzung im mobilen Bereich (also dann, wenn kein WLAN vorhanden ist) überschreite, zahle ich zusätzlich. Das möchte man natürlich gerne vermeiden. Also hätte man gerne jederzeit einen Überblick, wieviel man denn schon verbraucht hat.

Nun kann man freilich im Einstellungsmenü von Android (7) leicht nachsehen, wie es denn im laufenden Monat insgesamt mit der mobilen Datennutzung aussieht.

Im Bereich Verbindungen/Datennutzung/Mobildatennutzung bekomme ich das zB. wie folgt angezeigt ….

Da sehe ich also, in dem Fall, dass ich im Januar von meinem 1 GB bisher 27,62 MB an mobiler Datennutzung verbraten habe, und dass zB. der Browser Chrome 15,62 MB davon vereinnahmt hat.

Wenn ich da drauf tippe, dann kann ich auch noch sehen, wieviel Chrome davon im Hintergrund verbrauchte, also dann, wenn etwas ohne meine Zutun ablief.

Soweit so gut.

Mal abgesehen davon, dass es relativ aufwendig ist, sich diese Informationen anzusehen, hat man immer nur den Überblick über den eingestellten Zeitraum (hier also Januar).

Da wäre es doch schön, wenn man das etwas detaillierter sich anschauen könnte, und ev. auch noch einfacher.

Und genau das macht die App „Datally“ von Google.

JA, richtig gelesen …. von Google. Wer ab und an bei mir liest, der weiß, dass ich so eine kleine Aversion gegen Google habe. Und jetzt plötzlich schreibe ich über eine App von denen?

Kein Problem, denn ich bin ja nicht per se ein Google-Gegner. So Manches von dem, was die tun, hat auch sein Gutes. UND – um es dann auch zu sagen …. so Manches ist, meiner Meinung nach, absolut schlecht.

Doch zurück zu Datally.

Hier ein Screenshot.

Er zeigt, dass „in dieser Woche“ 22 MB an mobiler Datennutzung angefallen sind, wieviel davon auf die einzelnen Apps entfiel, und welche Apps für die mobile Datennutzung im Hintergrund freigegeben sind (zB. Google Play-Dienste).

Man kann in der App ganz einfach umschalten auf die Tagesanzeige oder auf die Monatsanzeige, auch für vorhergehende Zeiträume, und auch die mobile Datennutzung im Hintergrund pro App abschalten (auf das Schlosssymbol tippen). Damit hat man einen zentralen Punkt auf dem Bildschirm, über den man all das abrufen/bewerkstelligen kann.

Dies bedeutet dann auch, dass man darüber (Schloß) steuert, welche Apps nur dann im Hintergrund etwas machen dürfen, wenn WLAN vorhanden ist. Damit schiebt man der Überraschung einen Riegel vor, dass plötzlich das mobile Datenvolumen aufgebraucht ist, weil irgendwelche Apps andauernd im Hintergrund liefen.

Seit ich Datally installiert habe, dürfen bei mir nur noch die Google Play-Dienste und Datally selbst im Hintergrund Daten senden/empfangen, wenn kein WLAN vorhanden ist. Bei allen anderen Apps ist das Schlosssymbol geschlossen.

Was mich am Anfang etwas irritiert hat, war, dass der Balken anzeigt, was an mobilen Daten pro App verbraucht wurde. Dieser Balken betrifft jedoch ALLES an mobilen Daten, und nicht nur die Daten, die im Hintergrund ausgetauscht wurden. Wenn man also mit dem Browser surft (bei mir ist das eben Chrome), dann läuft der ohne WLAN über das mobile Datennetz, und erhöht das verbrauchte Datenvolumen. Wird Chrome dann nicht mehr genutzt, läuft aber noch im Hintergrund, erhöht das natürlich weiterhin das verbrauchte Datenvolumen, SOFERN das Schlosssymbol in Datally geöffnet ist; ansonsten würde die mobile Datennutzung im Hintergrund nämlich unterbunden.
Schön wäre es natürlich noch, wenn hier eine Aufsplittung in der Anzeige möglich wäre, zwischen Vordergrund- und Hintergrundnutzung. Das dies geht, sieht man ja über den eingangs erwähnten Punkt im Android-Menü. Dort erfolgt eine solche Aufsplittung in der Anzeige, aber eben ziemlich kompliziert zu erreichen, und nur für das Ganze Monat abrufbar. Aber ev. steht das ja bei Datally noch auf der Agenda.

Jedenfalls hab ich mit dieser App, wie ich finde, eine ganz gute Möglichkeit, einerseits den mobilen Datenverbrauch im Blick zu behalten, und andererseits zu steuern, welche App Daten im  Hintergrund senden/empfangen darf, und welche nicht.

Was die App auch noch kann, ist, WLAN-Spots in meiner Umgebung zu finden. Damit habe ich mich allerdings bisher noch nicht befasst, denn dazu müsste man GPS aktivieren, also die Standortermittlung, und dies mache ich normalerweise nicht. Da schlägt halt doch meine Zurückhaltung gegenüber Google durch.
Denn Datally möchte anhand meines Standortes mir dann zeigen, wo sich WiFi-Punkte befinden. Aber das weiß ich auch so, zumindest in den Bereichen, in denen ich mich üblicherweise aufhalte.

Ich nehme nun natürlich nicht für mich in Anspruch, alles zu der App zu 100% vollständig und korrekt zu wissen bzw. wiederzugeben. Hoffe allerdings es in diesem Beitrag doch weitestgehend hinbekommen zu haben.
Jedenfalls finde ich die App nützlich, denn sie ermöglicht mir zum einen, einzustellen, welche Apps im Hintergrund mobile Daten nutzen dürfen, und einzusehen welche App wieviel mobile Datennutzung verursacht. Mit 2 Touches habe ich den entsprechenden Bildschirm vor mir.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Noch ein Hinweis (unabhängig vom Thema):
Auch für selbstgehostete Blogs gibt es jetzt in der WordPress-App unter den Beiträgen einen „Kommentierknopf“.

„Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“

Nun hat es mich also auch mal erwischt.

Da gefällt einem das, was ich zu bestimmten Dingen denke, so ganz und gar nicht.
Der Kommentar zu einem Beitrag fiel entsprechend aus.

Nun ist der Inhalt um den es in Beitrag/Kommentar ging, eigentlich nebensächlich. Entscheidend ist die Art und Weise, mit der man Andersdenkenden gegen den Karren fährt.

Man kann sicherlich geteilter Auffassung darüber sein, wann man die Grenze dessen überschritten hat, ab der man die Meinung des Andersdenkenden nicht mehr zulässt.

Nun – sollte es jemals dazu gekommen sein, dass ich dieses Prinzip des Geltenlassens anderer Meinungen verletzt habe, so täte mir dies leid, und ich distanziere mich, für diesen Fall, entschieden von mir selbst.

Selbstverständlich muss es SO sein, dass die Meinung des Andersdenkenden immer zulässig ist, so sehr sie, einem selbst, auch zuwiderlaufen mag.
Sehr wohl darüber streiten kann man, in einer konstruktiven und demokratisch geprägten Diskussionskultur, ob es zulässig ist, nicht nur konträre Meinungen zu haben, sondern diese auch dann zu leben, wenn es auf Kosten/zum Nachteil des anderen/der anderen ist. Aber das ist eine eigene Diskussion, die ich, zumindest an dieser Stelle, nicht führen möchte.

Die zentrale Frage scheint dann doch zu sein: WIE gehe ich mit dem Andersdenkenden um.

EINE Möglichkeit ist natürlich, den Andersdenkenden als psychologisch bedenkliches Subjekt abzustrafen, und dieses zusätzlich mit Ignoranz zu BEstrafen.

Man möge es mir nachsehen, dass ein solches Verhalten einer konstruktiven Diskussion jede Grundlage entzieht, und ich, über diesen Beitrag hinaus, auf derlei nicht reagiere.

In der Hoffnung, dass es, in diesem Land, für alle Zeiten möglich sein wird, ein Leben voller Toleranz und Freiheit des Andersdenkenden zu führen, rufe ich allen, die diesen Prinzipien hier huldigen, ein „steht zu Eurer Meinung“ zu.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Noch ein Hinweis (unabhängig vom Thema):
Auch für selbstgehostete Blogs gibt es jetzt in der WordPress-App unter den Beiträgen einen „Kommentierknopf“.

Pale Blue Dot – Eine Winzigkeit im Nirgendwo

Heute habe ich mir (gefühlt) zum 375-sten Mal den Spielfilm „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“ angesehen, und unwillkürlich kam mir wieder jene Aufnahme von Voyager 1 ins Gedächtnis, die als „Pale Blue Dot“ in die Geschichte einging.

Damals hatte die Raumsonde Voyager 1 aus einer Entfernung von 6 Mrd. Kilometern eine Aufnahme der Erde gemacht.

Pale Blue Dot

Ein blasser blauer Punkt namens „Erde“

„Der Marsianer“ erzählt uns schon etwas von den riesigen Entfernungen, mit denen man im Weltraum zu tun hat. Doch auch die Entfernungen in dieser Geschichte, die ja real sind, sind ein NICHTS im Vergleich zu jenen Entfernungen, mit denen man im obigen Bild zu tun hat.

Dieser „Pale Blue Dot“ auf dem Foto, ist alles zusammengenommen, was uns Menschen ausmacht. Ein NICHTS im All. Und doch maßen wir uns ans, uns als das Wichtigste zu nehmen, was es gibt.

Und es gibt darüber hinaus Menschen, die sich NOCH wichtiger nehmen. Ich denke da zB. an einen Donald Trump oder an jenen Größenwahnsinnigen aus dem 1000-jährigen Reich (diese Liste ließe sich endlos verlängern ……).

Tatsächlich aber wären solche Individuen, die auf jenem „Pale Blue Dot“ leben, absolut überbewertet, wenn man auch  nur sagte, sie wären unendlich unbedeutend.

Das einzige, was einzigartig ist, ist ….

Pale Blue Dot

…. jene blaue Kugel, auf der wir leben.

Und wir sind auf dem besten Weg, sie zu zerstören.

Das wäre schade …. nicht wegen uns Menschen …. sondern eben wegen jener blauen Kugel.

Denn wenn wir fertig sind, mit zerstören, dann gäbe es auch nichts mehr, wohin ein Mark Watney sich hinretten könnte. Und es gäbe auch nichts mehr Blaues zu bewundern.

Es wäre nur grau in grau übrig, also von daher auch nichts Besonderes mehr.

Und wenn es da draußen tatsächlich noch andere gäbe, die einst Voyager 1 fänden, und sich auf die Suche nach der Erde begäben, also nach jener blauen Kugel, die so einzigartig sei …. sie würden nichts finden.

Nur noch einen Mond, in Form einer Felsenkugel, und deren Begleiter …. viel größer als der Mond, aber nichts, was diesen Begleiter zu etwas Besonderem machen würde.
Keine Atmosphäre, kein Leben. Ein NICHTS eben.

Aber solange die Menschen nicht erkennen, wie einzigartig dieser blaue Planet ist, und wie sehr alles daran gesetzt werden muss, um ihn zu schützen, zu erhalten, zu schonen, solange ist das Ende vorgezeichnet.

Und jener „Pale Blue Dot“ existiert dann nur noch als Aufnahme in den Datenspeichern jener Voyager 1, die immer noch in den unendlichen Weiten des Universums unterwegs ist.

Und die Zeit wird dann zu kurz gewesen sein, als dass jemals ein Mark Watney, seines Zeichens Space Pirate, seinen Fuß auf einen Planeten namens „Mars“ gesetzt hätte.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Noch ein Hinweis (unabhängig vom Thema):
Auch für selbstgehostete Blogs gibt es jetzt in der WordPress-App unter den Beiträgen einen „Kommentierknopf“.

Ein Genie par excellence

Ein „Genie“ sei er, hat uns Donald Trump wissen lassen.

Natürlich über Twitter …. was hat der Mann auch schon anderes zu tun, als uns seine geistigen Ergüsse per social media mitzuteilen.

Das Buch über ihn ….

Foto: Getty Images Europe

…. ich habe es noch nicht gelesen. Jedoch die Vorabzitate sprechen Bände.

Dieser Mensch ist an Lächerlichkeit und kindischem Gehabe nicht zu überbieten.

Na ja – er überbietet sich selbst, indem er sich zum „Genie“ hochstilisiert.

Er demontiert sich mit einer derartigen Gründlichkeit selbst, dass er zumindest DARIN ein Genie ist.

Das Dumme für ihn ist: Er merkt es nicht, dass er sich mit seinem Gehabe zum Gespöt macht.

Und letztlich gibt er das Land, für das er steht, auch noch der Lächerlichkeit preis, denn er und seine Untergebenen blamieren sich ein um’s andere mal (war bei der letzten UN-Sitzung mal wieder zu bestaunen).

Es kommt immer mehr dazu, dass ihn auf der Welt niemand mehr für voll nimmt. Das Einzige, was ihn schützt, ist das (noch)Ansehen der Weltmacht USA, und (im eigenen Land) seine Wähler. Von Letzteren auch nur mehr ein Teil.

Wenn sich ein Aufsichtsrat oder Vorstandsvorsitzender irgendwo auf der Welt SO verhalten würde, wie jenes „Genie“ dies tut ….. der Mann wäre schon längst gegangen worden.

Bleibt nur die Frage, ob seine Parteifreunde diesen Weg bis zum Ende mitgehen. Solange also, bis sich das „Problem Trump“, mit Auslauf der Wahlperiode, von selbst erledigt.
Wenn sie das nämlich tun, laufen sie Gefahr, dass das „Genie“ das Ansehen der Weltmacht dann zu 100% demontiert hat.

Meine Meinung.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Vitamin D im Übermaß

Heute war es endlich mal wieder so weit – es gab Vitamin D.

In anderen Worten …. die Sonne erfreute uns stundenlang mit ihrem Schein.

Vitamin D

Hier bei mir in Oberfranken, ist das in den Wintermonaten mitunter eine absolute Seltenheit. Ab morgen ist schon wieder grau in grau angesagt.

Umsomehr habe ich das heute genossen.

Ich denke, von den 5 Sonnenstunden habe ich 3 Stunden abbekommen. Reichlich Vitamin D also.

ALLES was am heutigen Tag irgendwie zu erledigen war, wurde auch erledigt. Denn es führte mich nach draußen.

Das Einzige was heute fehlte, war die Möglichkeit, meinen täglichen Cappuccino bei Patrizio, vor dem Cafe in der Sonne einzunehmen. Dazu stand der Planet noch zu schräg, als dass auf dem Marktplatz genügend davon ankam.

Nun – wir haben erst Januar, und der echte Winter kann noch kommen.

Also so 3 Wochen eiskalt und Schnee …. das is durchaus noch drin.

Umso schöner war der Tag heute. Und ich konnte ihn leben, weil heute für mich kein Arbeitstag war. Hätte ich Pech gehabt, dann wäre der „Osram“ am Freitag am Himmel gestanden. Also dann, wenn ich zu arbeiten hätte.

ABER SO WAR ES NICHT !!!!!!!! 😎😎😎😁😁😁

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Das Experiment

Es geht um ein Experiment, das eigentlich keines mehr ist, denn ich praktiziere es seit 2 Jahren.

Aktuell wurde es jetzt wieder, weil ich mit einem Bekannten eine Vergleichsrechnung aufmachte.

Es geht, der geneigte Leser kennt mein Steckpferd, um den Stromverbrauch. In diesem Fall um den eines Fernsehers.

Mein Bekannter hat einen Flachbildfernseher mit nahezu riesiger Bildschirmdiagonale. Das Teil hängt in 3 Meter Entfernung an der Wand, um optimalen Seh-Genuß zu erreichen.

Man stelle sich Folgendes vor:
Nämlich einen Trichter, an dessen offenem Ende sich eben jener Flachbildfernseher befindet, und an dessen Spitze das Auge des Betrachters. Soweit so gut.
Weiter stelle man sich vor, man würde jetzt einen relativ kleinen Fernseher dort positionieren, wo er, von der Größe her, in besagtem Trichter hinpasst. Also entsprechend nahe am Betrachter.

Der See-Effekt wäre der Gleiche (gut, das ist jetzt eine Behauptung; allerdings eine, die ich seit 2 Jahren praktiziere).

Wenn man jetzt noch davon ausgeht, dass eben jener relativ kleine Fernseher ein Tablet ist, das seinen Empfang aller Fernsehsender über das Internet realisiert, dann ist der Stand erreicht, den ich real umgesetzt habe.

Also statt ein riesen Teil in 3 Meter Entfernung an die Wand zu hängen, habe ich ein Tablet, das ca. 30-40 cm vor mir steht.

Nachfolgende Skizze mag dies veranschaulichen (man möge den Stil bitte ignorieren 😁)

Experiment

links der Betrachter, rechts der Flachbildschirm, dazwischen das Tablet

Ich hoffe mein Experiment wird daraus deutlich!

Der Witz an dem Ganzen ist jetzt, dass das Gerät meines Bekannten 100 Watt verbraucht. Rechnet man sich das jetzt mal aus, bei 3-4 Std. täglich, so sind das übers Jahr gute 100 kWh, die da durch den Stromzähler laufen.
Dieselbe Rechnung für mein Tablet ergibt ca. 10 kWh.

Die nicht verbrauchten ca. 100 kWh schlagen, je nach Stromanbieter, mit 30 bis 40€ zu buche.

Da hat mein Bekannter ganz schön geschaut.

Kombiniert mit ein paar anderen Maßnahmen (zB ausschließlich LED-Leuchtmittel, stromsparender Kühlschrank etc etc etc), kommen da schnell mal eben 100€ im Jahr zustande. Von dem Gewinn, den die Umwelt davon hat, ganz zu schweigen.

Das Problem: Was macht man am Besten mit 100€, die man übrig hat?

Aber es kommt noch was hinzu, denn ich habe meinen Bekannten, an jenem Tag, völlig frustiert zurückgelassen.
Er meinte nämlich, er hätte ja auch einen Super-Sonder-Nachlass-Auslaufmodell-Preis herausgeschlagen, und das würde die Kosten dann doch wohl wettmachen.
Tja, DEN Zahn musste ich ihm ziehen, denn er hatte zwar statt der normalen 800€ nur 500 bezahlt, aber mit meinen 450€ für das Tablet, mit denen ich ein All-In-One-Gerät (Fernseher, PC, Camera, Radio, Smartphone etc etc) erhalten hatte, konnte er nicht mithalten.

Auch das Argument, dass ich ja neben der Rundfunkgebühr noch den Streamingdienst zu bezahlen hätte, konnte ich ihm nicht überlassen, denn ich bin von Ersterer befreit.

Halt schon ein tolles Experiment, gell 😉

Mein Schwerpunkt liegt da zwar neben dem Geldbeutel va immer auf der Umwelt, aber wenn die Menschen nur über das Geld zum Umweltschonen zu bewegen sind …. BITTESCHÖN!!!! …. HIER wäre eine Möglichkeit.

Na gut, den Arsch muss natürlich jeder selbst hochbekommen; da hilft alles Geld der Welt nichts.

Jedenfalls hatte ich im ersten Jahr, gegenüber meinem Bekannten, ca. 250€ mehr in der Tasche. Dafür hatte ich gerne auf jenes Kunstobjekt verzichtet, das bei ihm an der Wand hängt. Noch dazu, wo ich auch auf sonst nichts verzichten musste.

Allein, das Hirn musste ich dazu aktivieren !!!! (Nix für ungut)

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Noch ein Hinweis (unabhängig vom Thema):
Auch für selbstgehostete Blogs gibt es jetzt in der WordPress-App unter den Beiträgen einen „Kommentierknopf“.