HERZLICH WILLKOMMEN !!!

Hier geht’s um die Frage: Was macht im Leben Freude – und was nicht?

Also: Fühlt euch wohl, lest und schreibt ?

Und ich würde mich sehr darüber freuen, wenn euch ein Inhalt nicht nur gefällt, sondern ihr dann, in eurem eigenen Blog, auch einen Link auf meine Seite setzt. So lerne ich, was euch interessiert.

Geschafft!

80.000 Tote sind geschafft!

Wie lautet das nächste Ziel?

Etwa 100.000?

Mögliche Reaktionen auf eine solche Ansage:

1) Interessiert mich nicht

2) Stimmt nicht

3) Horror

4) Etwas tun

Es ist zum Kotzen …

Wenn ich mir das ansehe, was die Politiker auf Bundesebene derzeit treiben, dann fehlen mir die Worte dazu. Nun, ich musste zu diesem Artikel eine Überschrift wählen … und die Gewählte schien mir noch am Zutreffendsten.

Was würde ich darum geben, meine Gedanken den Herrschaften höchstpersönlich zu unterbreiten. Oder zumindest einem breiten Publikum, um ein Echo zu erreichen, dem sich besagte Herrschaften nicht verschließen können.

Aber nachdem eine solche Möglichkeit nicht besteht, schreibe ich das hier auf meinem Blog, wohl wissend, dass es eigentlich niemanden wirklich interessiert, aber zumindest habe ich mir, vermeintlich, Luft gemacht.

Die Herrschaften ziehen und zerren dahin, was ihre Entscheidung bzgl. Corona-Maßnahmen angeht. Es zieht sich in die Länge. Ja, nächste Woche wäre es dann irgendwann soweit, steht zu lesen.

In der Zwischenzeit sind, seit Ostern, mal eben locker 3 Wochen vergangen, und ebenso locker etwa 5.000 Menschen auf den Intensivstationen gestorben. Aber was stört das die Herren und Damen Politiker? Hauptsache man hat recht, kann dem politischen Gegner eins auswischen, ihm auf’s Brot schmieren, dass er völlig falsch liegt.

Und dann noch das unsägliche Schmierentheater zwischen den Herren Söder und Laschet. Machtpolitik nennt man das. Was stört da, dass man in Sachen Corona nicht vorankommt. Das eigene Machtstreben ist da viel wichtiger. 5.000 Tote? Ist doch nicht so wichtig.

Ja, die Menschen, die grade jetzt sterben, wären nicht zu verhindern. Egal durch was. Aber jeden Tag, den irgendwelche Maßnahmen später kommen, sterben in ein paar Wochen zusätzliche Menschen, deren Tot nicht hätte sein müssen.

Um es ganz klar zu sagen … ich würde ALLES dafür tun, wenn es darum ginge, unsere Demokratie zu schützen. Aber solches Gebahren, was die Politik derzeit an den Tag legt, bewegt mich dazu, IM RAHMEN UNSERER DEMOKRATIE, zu hoffen, dass die Politiker, die derlei veranstalten, und durch Nichtstun sich hervortun, bei den diesjährigen Bundestagswahlen einen gehörigen Denkzettel bekommen.

Es gibt eine Partei, die würde ich NIEMALS wählen. Wer gemeint ist, sollte klar sein. Aber es gibt noch andere. Und so hoffe ich, dass diesmal jene vorne sein werden, die damit nichts zu tun haben, wenn aktuell tausendfacher Tod ev nicht als notwendiges Beiwerk in Ränkespielen gesehen wird, aber eben doch billigend hingenommen wird.

Mögen sich die Machtpolitiker, die nichts anderes im Vordergrund sehen, als ihren politischen Eigennutz, derart daran verschlucken, dass Ihnen die Luft wegbleibt und erstmal nichts mehr zu melden haben.

Meine Meinung …

Stromrechnung

Noch hab ich sie nicht, die Stromrechnung. Aber ein Verbrauchsjahr ist wieder zuende, und der Zählerstand verrät mir, dass ich in dieser Zeit 496 KWh Strom verbraucht habe.

Ein gutes Ergebnis …
für mich, für die Umwelt, aber leider wohl nicht für meinen Stromlieferanten.

Nur offen gesagt, das ist mir einerlei.

Der geneigte Leser weiß, dass mir das Thema wichtig ist, ich immer nach Möglichkeiten suche, den Stromverbrauch so niedrig wie möglich zu halten, ohne dabei Komfort aufzugeben.

Und so bin ich bei einem Verbrauch angelangt, der es mir ermöglicht, mit 18€ pro Monat auszukommen. Dem liegt natürlich ein günstiger Liefervertrag zugrunde.

Nachdem immer der Strom der Günstigste ist, der gar nicht erst verbraucht wird, finden sich bei mir nur Geräte mit geringem Verbrauch.

Als Beispiele mögen dienen, der Flachbildfernseher mit 25 Watt oder der Kühlschrank mit Gefrierfach, der auf maximal 95 KWh im Jahr kommt.

Bei Anschaffungen nehme ich mir Zeit. Suche lange. Nach Geräten, die möglichst wenig Strom verbrauchen und dabei normale Preise kosten.

Manche Geräte gibt es nicht mehr. Etwa das Ofenrohr in der Küche. Ich brauchte es zu selten, und dann für Dinge, die ich genauso gut in einem Mini-Öfchen machen konnte. Das steht bei mir im Vorratsraum, benötige ich ev. 3x im Jahr, und verbraucht wesentlich weniger Strom. Oder etwa den PC mit Bildschirm. Der wurde ersetzt durch ein Tablet. Gleiches Thema. Nur dass der Stromverbrauch hier auf einen Bruchteil dessen gesunken ist, was der PC verbrauchte.

Andere Dinge habe ich mit technischen Lösungen optimiert. So sind die meisten Beleuchtungen bei mir an „Alexa“ gekoppelt. Ein schlichtes „Alexa, Licht aus“, schaltet sämtliche Lampen aus, wenn ich etwa vor dem TV sitze und einen Film anschaue (die hinter dem TV installierte indirekte Beleuchtung reicht völlig).

Auf diese Weise zeige ich den Stromlieferanten eine lange Nase und habe, im Vergleich zu früher, einen der größten Ausgabeposten halbiert … die Stromrechnung.

Von den vielen wichtigen Fragen

Derzeit werden die vielen wichtigen Fragen gestellt. Von Menschen, von Firmen, von Politikern, von Parteien, von Wissenschaftlern, von Experten etc etc etc etc

Aber tatsächlich gibt es derzeit nur EINE wichtige Frage!!

Nämlich was ganz konkret zu tun ist, um die vielen vielen Toten zu verhindern.

Es ist völlig uninteressant, ob ein Geschäft wieder aufmachen darf, wer Kanzlerkandidat wird, wie Wahlchancen aussehen, wie stark ein Lockdown sein soll, wer zuerst geimpft wird, ob man reisen darf, ob Modellregionen installiert werden, welche Grundrechte wie lange eingeschränkt werden, Gerichtsverfahren gegen Einschränkungen etc etc etc etc

All diese Fragen werden mit Inbrunst diskutiert.

Tatsächlich sind diese Fragen völlig unerheblich, wenn es darum geht, Menschenleben zu retten.

Oder sollten es zumindest sein.

Letztlich geht es nicht nur darum, sich einzig auf DIESE Frage zu konzentrieren, sondern auch um die Frage, was mit einer Gesellschaft los ist, die dazu bereit ist, 100.000 Tote schulterzuckend in Kauf zu nehmen?

Wenn man die Zeitung liest (oder was auch immer), ist alles Mögliche wichtig. Im Nebensatz steht dann auch immer, dass „seit gestern“ wieder 250 Menschen auf Intensivstationen infolge Corona gestorben sind. Dass das 1.750 Tote pro Woche sind, folglich also 7.500 pro Monat und 45.000 im halben Jahr, das ist doch egal im Vergleich dazu wenn der Einzelne darauf verzichten muss seinen egoistischen Bedürfnissen nachzugehen??????????

Ich wünsche JEDEM, der diesen Egoismen fröhnt, im Alter auf die Rücksichten und Hilfen von anderen angewiesen zu sein. Darauf, dass die Gesellschaft alles dafür tut, um sein Leben zu erhalten.

Geimpft !!!

Es hat mich erwischt … aus heiterem Himmel … ich wurde geimpft. Und hatte nicht damit gerechnet.

Anruf vom Hausarzt bekommen. Urplötzlich! Die ersten Impfdosen wären da und ich wäre bei denen, die zuerst drankämen.

Ein paar Stunden später war ich das 1. Mal geimpft. Nun, ich bin schon 60, habe einige Vorerkrankungen, die hier in’s Gewicht fallen, und insofern war ich dran. Alle anderen, die noch vor mir dran gewesen wären (und damit hatte ich gerechnet), waren schon über das Impfzentrum geimpft worden. Ich war der Nächste auf der Liste.

Ich muss sagen, ein gutes Gefühl die erste Impfung bekommen zu haben. Mein Risiko und auch das Risiko, das ich für andere darstelle, ist auf einmal wesentlich geringer. Was man so liest habe ich in Kürze einen bis zu 70%-igen Schutz. Was bedeutet, so habe ich mir erklären lassen, dass das Risiko, sich zu infizieren, um 70% reduziert ist. Es bezieht sich NICHT auf das Risiko von schweren Verläufen oder gar Tod. Das hat mit dieser Zahl GAR nichts zu tun bzw. darüber wird mit einer solchen Prozentzahl gar keine Aussage getroffen.

Mit der 2. Impfung verringert sich dieses Risiko um 95% (stand zu lesen). Mittlerweile ist der Stand der Daten jener, das man einen völligen Schutz vor schweren Verläufen hat, und dass das Virus von Geimpften nicht mehr übertragen wird.

Und ich muss sagen, dies war mir immer schon ein wesentlicher Punkt: Sicher ging es mir darum, mich nicht zu infizieren. Das Risiko, dies nicht zu überleben, wäre in meinem Fall enorm gewesen. ABER – mir war es auch immer ein Anliegen, und mehr als das, andere nicht zu infizieren. Va nicht Angehörige der sog. „vulnerablen“ Gruppen.

Wir haben hier in meiner Gegend bisher 121 Tote, was ich zuletzt gelesen habe. Sehr viele in Senioren-Unterkünften. Von denen, die „nur“ am Virus erkrankten, und langwierige Schäden davontragen (Long-Covid), gar nicht zu reden. Ich hätte es mir nie verzeihen können, jemanden infiziert zu haben, weil ich unachtsam gewesen wäre.

Und so bin ich momentan dabei, d.h. mein Körper, einen Schutz für mich und andere aufzubauen. Und in 4 Wochen … nein stop, in 6 Wochen wird dieser Schutz maximal sein (in 4 Wochen erhalte ich voraussichtlich die 2. Impfung, und dann dauert es noch 2 Wochen).

Ich werde dann die Möglichkeiten, die auf mich zukommen, maximal nutzen. Geimpft zu sein wird neue Möglichkeiten eröffnen. Sich komplett zurück zu ziehen, wie in den letzten 1 1/2 Jahren, das wird zuende gehen. Ich werde meine Grundrechte komplett zurückerhalten. Und dort wo ich sie von Rechts wegen leben kann, werde ich das auch tun.

Denn wie sagte letztens ein Mitglied des Ethikrates sinngemäß: Das wird nicht die letzte Pandemie gewesen sein; die nächste werden wir noch erleben. Und nachdem ich nicht mehr so unbedingt der Jüngste bin, also die Zeit die verbleibt, alles zu (er)leben, begrenzt sein wird, werde ich das SO tun.

Und ich werde mir dazu auch kein schlechtes Gewissen machen lassen. Manche meinen ja jetzt schon, wer geimpft sei, müsse sich zurückhalten, denn schließlich könne es nicht sein, dass Nichtgeimpfte einen Nachteil daraus hätten, sich noch nicht impfen lassen zu können.

NUR – einen Nachteil hat man nicht, denn ein Jeder kann sich über einen Schnelltest eine negative Bescheinigung besorgen, und ist dann dem Geimpften gegenüber gleichberechtigt, wenn er eine solche aktuelle Bescheinigung vorlegen kann. Und ganz ehrlich gesagt, ist mir das auch so ziemlich WURSCHT, ob das jemand anderem nicht gefällt. Denn DA bin ich dann einmal Egoist in Reinkultur (was mir ansonsten fremd wäre): Ich nehme das wahr, was ein Verfassungsrechtler letztens dahingehend formuliert hat, dass Grundrechte auf die Person bezogen seien, und es bei Geimpten keinen Grund mehr gäbe, der Person ihre Grundrechte vorzuenthalten, zumal mittlerweile ein jeder über eine Testbescheinigung dasselbe erlangen könne. Und WURSCHT ist es mir auch deswegen, weil ich lange genug auf alles verzichtet habe, um MICH und ANDERE zu schützen.

Und offen gesagt, das musste ich nur deshalb machen, weil es zu vielen ziemlich egal war, ob sie mir das Virus übertragen. JA, das waren nicht viele die eine solche Einstellung bisher hatten, aber eben ZU viele.

Und die 80.000 Toten, die wir bisher hatten, die kamen ja auch nicht deswegen zustande, weil ein jeder sich zu allen Zeiten an die Regeln gehalten hätte.

Das Selbstverständnis der politischen Klasse

Es mag naiv klingen, aber ich war immer schon der Auffassung, dass das Selbstverständnis der politischen Klasse, jenes sein müsste, Schäden von der Gemeinschaft der Menschen abzuhalten. Und zwar völlig unabhängig von den Interessen Einzelner oder gar dem eigenen Interesse.

Wenn also ein Politiker meinte, es ginge darum, eine möglichst glänzende Karriere hinzulegen, und seinen Werdegang als zentrales Thema zu sehen, so hätte er, so sah ich das immer schon, etwas grundlegend mißverstanden.

Und so wäre es auch Zielsetzung der politischen Klasse in Zeiten des Corona, alles zu unternehmen, um Schäden von den Menschen fernzuhalten. Völlig unabhängig davon, ob die Beschließung der notwendigen Maßnahmen dem eigenen Fortkommen diente. Sei es als Landrat, der wiedergewählt werden wollte, sei es als künftiger Kandidat für ein hohes Amt oder was auch immer.

Und so habe ich leider derzeit nur allzuoft den Eindruck, als ginge es bei den Diskussionen darüber, was gegen das Virus zu machen sei, auch um ein gerüttelt Maß darum, ob die Maßnahmen dem eigenen Standing dienten, um Parteipolitik, um das Bild, das von einer Partei in der Öffentlichkeit entstehen würde.

Allzuoft erscheint es, als würden Politiker ihren eigentlichen Auftrag darüber vergessen. Dabei sollte es doch darum gehen, dereinst sagen zu können, man habe das Bestmögliche dahingehend getan, den Menschen Gutes zu tun. Oft aber scheint das Wort „Gutes“ verwechselt zu werden, damit, was „Gutes“ für einen selbst dabei herausspringt.

Ich denke da manchmal an Winston Churchill, den Englischen Primier in Zeiten des 2. Weltkrieges. Er musste Vieles durch- und umsetzen, was nichts Schönes war, aber doch auf Lange Sicht den Menschen das Bestmögliche brachte. Und nach dem Krieg wurde er abgewählt. Er war für die zurückliegende Zeit das Beste, was dem Land passieren konnte, und danach sollten andere die Dinge in die Hand nehmen. ER würde aber viel Gutes für das Land getan haben.

Wir haben heute manche Politiker dieses Schlages. Zweifelsohne. Aber bei Manchen Zeitgenossen, habe ich da so meine Zweifel.

Aber das ist wohl eine der „Nebenwirkungen“ der Demokratie. So wie eben bei Arzneien auch. Entscheidend sind die eigentlichen Wirkungen.

Die dritte Welle rollt!

Das RKI schreibt wie folgt (Auszug):
“ … die wöchentliche Fallzahl wächst sehr gleichmäßig, sie hat sich in den vergangenen Wochen etwa alle 12 Tage verdoppelt. Daher ist zu erwarten, dass die 7-Tages Inzidenz insgesamt ab KW10 … einen deutlich steileren Anstieg zeigen wird … Bis zur Kalenderwoche 15, also der Woche nach Ostern, wird demnach die Inzidenz der B.1.1.7-Variante um die 350 liegen …wenige Tage vor Weihnachten, lag die Inzidenz bei knapp 200″.

Nun ist das RKI nicht dafür bekannt, dass es Utopien nachhängt. Und auch wenn das Viele nicht mehr hören können oder wollen, so muss man schon deswegen davon ausgehen, dass das RKI weiß, wovon es spricht, und die dritte Welle rollt.

Wenn man von Verdoppelungszeiten liest, dann hat das etwas mit exponentiellem Wachstum zu tun. Zumindest wenn diese Verdoppelungszeiten immer kürzer werden. Die dritte Welle rollt!

Ich schließe daraus Folgendes:
Die sog. britische Variante des Virus ist da, greift immer stärker um sich, weil ansteckender, und dies ergibt eine massive dritte Welle. Es gibt auch erste Untersuchungen, auch wenn diese noch nicht bestätigt sind, die davon ausgehen, dass die Variante zudem tödlicher ist.

Es bleibt zu hoffen, dass die gegenläufigen Effekte, nämlich Impfung, Schnell-/Selbsttests und wärmere Jahreszeit (in der sich alles draußen abspielt), dies spürbar dämpfen. Und v.a. rechtzeitig.

Und JA, die Menschen wollen etwas anderes. Lockerungen, Freiheiten, normales Leben.
NUR – das kümmert das Virus nicht. Deshalb ist meine Befürchtung die, dass die über 1.000 Toten täglich, vom Jahresanfang, noch nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sind.

Wenn wir Glück haben, und die Impfstoffmengen schwellen rechtzeitig an, und ebenso die Hausarzt-Impfungen, dann könnten wir ‚grade nochmal so‘ davon kommen, und das Maximum der dritte Welle hinter uns bleiben. Aber dazu muss auch alles passen. Denjenigen, die dennoch sterben werden, ist das keine Hilfe.

Und nur mal so zum Festhalten:
Aktuell haben wir 250 Tote täglich. Das sind 7.500 pro Monat. Ende März werden wir also bei 80.000 sein.

Ich frage:
WARUM wurde schon bisher nicht alles Menschenmögliche unternommen, um diese Zahl zumindest zu halbieren? Das wäre defintiv möglich gewesen. Ach ja, ich erinnere mich … es war wichtiger, die Wirtschaft möglichst stark am Laufen zu halten.

Die Natur ist uns über …

Wieder einmal zeigt es sich, dass sich die Natur nicht im Mindesten um uns kümmert.

Ja, sie stellt uns Dinge zur Verfügung … das schon. Aber sich um uns kümmern, in dem Sinn, dass es sie kümmert, ob uns etwas recht ist oder nicht … das ist ihr einerlei …

Sei es die „Schneebombe“ die heute Nacht und Morgen auf den Norden zukommt, sei es irgendwelche sonstigen Unwetter, oder Trockenheit, oder Corona, oder Waldbrände und und und …

All das ist der Natur einerlei.

Was wieder einmal den Satz belegt: Der Mensch braucht die Natur, aber die Natur den Menschen nicht!

Die Sache mit den Speichermedien

Die Sache mit den Speichermedien war immer schon so eine Sache 😉 – und hatte auch immer so ihre Pferdefüße.

Ich gehe im Nachfolgenden von jeweils handelsüblichen PCs aus. Wenn man zeitlich noch weiter zurückginge, hätte man es mit solchen „Brotkisten“ wie mit dem C-64 zu tun. D.h. es gab auch schon vor dem „PC“ etwas. Aber so richtig LOS ging’s damals erst mit dem IBM-kompatiblen PC.

In meinen Anfangszeiten der IT, damals ca. 1980, waren die bevorzugten Speichermedien auf den PCs die 5,25″ Disketten. Sie waren einerseits leicht, zum anderen nicht allzugroß, aber mit begrenzter Speicherkapazität (Festplatten gab es damals noch nicht). Letzteres bedeutete auch, dass die gesamte Software, die es brauchte, um zB einen Brief zu schreiben, sich auf dieser Diskette befand. Und eben der Brief selbst auch. Eigentlich eine feine Sache, denn mit der Diskette hatte man alles bei sich, was es brauchte.

Mit der 5,25″ Disk ging’s los

Man hatte also einen PC vor sich stehen, mit 2 Stück 5,25″ Diskettenlaufwerken. In einem Laufwerk befand sich eine Diskette mit dem Betriebssystem MS-DOS, damit man mit so einem PC überhaupt etwas tun konnte, und im anderen Laufwerk eben die Diskette mit zB dem Schreibprogramm. Auf Grund der sehr begrenzten Speicherkapazität einer solchen Diskette (360 KB (Kilobyte)), waren die Programme sehr klein und im Funktionsumfang begrenzt.

SO sah er aus … mein erster PC

Das änderte sich, als langsam Speichermedien mit größeren Speicherkapazitäten aufkamen. Zu nennen wäre da die 3,5″ Diskette.

eine 3,5″ Diskette von „damals“

Diese war kleiner und hatte dann schon 720 KB an Speicherkapazität. Zeitgleich kamen die ersten Festplatten auf. Ich erinnere mich an meine erste Festplatte mit 20 MB Speicherkapazität. Man konnte endlich sämtliche Dokumente (um bei dem Bsp. zu bleiben) an einem Ort abspeichern, und musste sich nicht mehr als Diskjockey betätigen, der immer einen Stapel Disketten bei sich hatte.

Musste lange suchen, um dieses Bild zu finden: Eine Erweiterungskarte mit aufmontierter Festplatte … SO etwa sah sie aus

Dieser „Vorteil“ war mit dem Nachteil erkauft, dass man seinen Brief auf der Festplatte hatte und, in aller Regel, nur am eigenen PC bearbeiten konnte.

Vergleicht man eine solche Festplattenkapazität von 20 Megabyte mit heutigen Kapazitäten, so ist das absolut unvorstellbar, mit wie wenig man damals auskommen musste und konnte.

Doch weiter auf dem Weg ……… gefolgt wurde die 3,5″ Diskette (was transportable Speichermedien anging) von der CD und diese dann vom Stick.

Das ist – zugegeben – ein etwas unvollständig beschriebener Weg. Denn da gab es auch noch andere (Zwischen)Medien. Aber grob war das die Entwicklung bis heute.

Irgendwie ging es immer darum, die eigenen Daten transportabel bei sich zu haben, um immer dort, wo man dies wollte, daran weiterarbeiten zu können.

Man steckte also die Diskette oder die CD oder den Stick an/in den Rechner und konnte die Datei aufrufen/öffnen. Das Ganze hatte allerdings immer so seine Hindernisse. Entweder stand an dem PC, den man da vor sich hatte, das richtige Diskettenlaufwerk/CD-Laufwerk nicht zur Verfügung, oder die Software war nicht vorhanden, die es brauchte, um die Datei zu öffnen. Und Zeiten, als die USB-Schnittstelle zum Standard gehörte und an jedem PC zu finden war, um dort einen Stick anzuschließen, die sollten erst noch kommen.

Und so kam man also auf die Idee, den ganzen PC mitzunehmen. Denn der hatte ja definitiv alles das, was es brauchte. Nur hieß der PC dann nicht mehr „PC“, sondern „Laptop“ (scherzhaft „Schlepptop“). Später abgelöst durch das Notebook.

Das war er … mein erster „Schlepptop“, der Goupil Golf 286. Zusammengeklappt mitnehmbar!

Alles hatte so seine Vor-/Nachteile.

Denn solange die Dinge nicht standardisiert waren, musste man immer damit rechnen, durch irgendeine Besonderheit am Weiterarbeiten gehindert zu sein. Mal war es, wie schon gesagt, das fehlende Laufwerk, mal die defekte Diskette, mal der nicht lesbare Stick. Hatte man sein Notebook dabei, konnte man normalerweise davon ausgehen, alles „am Mann“ zu haben. Jedoch war man immer noch nicht davor gefeit, eine Datei, die einem der Gesprächspartner zur Verfügung stellte, auch am eigenen Notebook öffnen zu können, um irgendwelche Passagen aus dem Dokument zu kopieren, und diese dann selbst weiterverwenden zu können.

Dies alles wurde erst besser, als die Dinge immer mehr standardisiert wurden. Alle PCs/Notebooks hatten irgendwann USB-Anschlüsse, Dokumente wurden fast immer als Word-Datei abgespeichert/weitergegeben und zwischen einzelnen Geräten konnte man Verbindungen herstellen. Sei es direkt oder über einen Netzwerkanschluss. Auch diese „Verbindungen“ erlebten eine Standardisierung.

Wie überhaupt die „Standards“ das Zauberwort sind.

Anschlüsse am PC/Notebook wurden Standard. Datenformate wurden Standard (z.B. Word). Betriebssysteme wurden Standard. Verbindungen wurden Standard (Bluetooth, WLAN).

Und DANN kamen ZWEI Standards, die alles in den Schatten stellten: Mobile Endgeräte und das Internet!!!

Heute hat man Smartphones in der Hosentasche (oder die etwas größeren Tablets), die (fast) alle mit demselben Betriebssystem laufen, und die ihre Daten und auch die Software für die Ver-/Bearbeitung der Daten aus dem Internet beziehen. Es braucht keine Kabel und keine Anschlüsse mehr und auch keine Speichermedien, sondern nur noch ein kleines Endgerät, das per Funk eine Verbindung mit dem Internet herstellen kann.

Die Word-Datei, um die es geht, ist irgendwo in einer Cloud abgelegt, so dass man von überall her Zugriff darauf hat. Und die Software, um die Datei zu bearbeiten wird auch aus dem Netz geladen. Wobei viele Menschen das gar nicht so recht realisieren, dass dem so ist. Erst dann, wenn das Internet einmal nicht funktioniert, merken viele Anwender, dass dem so ist. Und selbst nicht mal dann!

Und so liegt ein langer Weg hinter den Anwendern. Ein fast 40 Jahre langer Weg. Ein Weg, den sie meist gar nicht kennen. Heute zieht man das Smartphone aus dem Köcher, und macht das, was man gewohnt ist.

Dass das Ganze mal mit einer 5,25″-Diskette losging, wissen die Allermeisten nicht.

Müssen sie ja auch nicht!!!

Doch so toll diese schöne neue Welt auch ist, so abhängig ist man von ihr. Bzw. von den „Betreibern“. Google, Microsoft, T-Online, Vodafone, um nur ein paar zu nennen. OHNE die läuft rein gar nichts.

Samsung S21 … geht’s noch???

Das SAMSUNG S21 Ultra ist erhältlich.

Ich habe dazu einen Testbericht gelesen, der dieses Gerät in höchsten Tönen lobt.

Wenn ich mir das allerdings so durchlese, was dieses Gerät alles kann und v.a. was es kostet, nämlich schlappe 1.250€, dann wird mir, offen gesagt, schlecht.

Ein Smartphone für 1.250€. Geht’s noch???

In meinen Augen ist das schlicht und ergreifend „krank“.

Da sind Funktionen im Samsung S21 (z.B. 4-fach Kamera-Optik) und Bildschirmauflösungen integriert, die das menschliche Auge schon gar nicht mehr wahrnehmen kann.

Prozessorleistungen, Speichergrößen und Akkukapazitäten in Mengen, die kein normaler Anwender braucht. Noch schneller, noch größer, noch länger. Wer braucht sowas?
Ok, super Nerds und Leute bei denen Geld keine Rolle spielt. DIE vielleicht.

Aber sonst …

Ich habe mein Tablet jetzt schon 3 Jahre. Es ist toll in seinen Funktionen, und ich kann alles das damit machen, was ich brauche. Es kostete damals 700€. Und ich habe sehr lange überlegt, ob ich das machen sollte. Wenn ich mir jetzt so ein Smartphone kaufen würde (was ich nicht kann), dann wäre da kein Zusatznutzen.

Das ist etwa so, als würde ich einen Mercedes fahren, und meinen ich brauche unbedingt einen Ferrari. Nur um des Habens willen. Und das Ganze dann für 150.000€, ohne es wirklich nutzen zu können.

Einfach krank sowas. Und woanders haben die Leute nicht mal genügend zu essen. Und in unseren Breiten überlegen sich manche, ob sie unbedint ein Smartphone aus dem „Flagschiff“-Bereich benötigen.

Aus Statusgründen.

Man möchte es nicht glauben, aber in jenem Testbericht zum Samsung S21 fand man dennoch Kritikpunkte. Der eine war, dass das Gerät ohne Netzteil angeboten wird (… davon ausgehend dass ohnehin jeder mehrere passende Netzteile zuhause hat). Das wurde doch glatt als Nachteil dargestellt. Es ist sicher VIEL besser, ein Netzteil mitzubestellen, um ein weiteres Netzteil irgendwo liegen zu haben.
Zudem wird dem Gerät angekreidet, dass man keine SD-Karte einstecken kann, um den Speicher damit zu erweitern. Und das bei Speichergrößen, die ohnehin keiner ausnutzen kann (z.B. 256 GB).

Bleibt festzuhalten, dass es scheinbar immer weiter möglich ist, die Grenzen des gesunden Verhaltens und des guten Geschmacks immer weiter zu überschreiten.