HERZLICH WILLKOMMEN !!!

Hier geht’s um die Frage: Was macht im Leben Freude – und was nicht?

Also: Fühlt euch wohl, lest und schreibt ?

Und ich würde mich sehr darüber freuen, wenn euch ein Inhalt nicht nur gefällt, sondern ihr dann, in eurem eigenen Blog, auch einen Link auf meine Seite setzt. So lerne ich, was euch interessiert.

Die Natur ist uns über …

Wieder einmal zeigt es sich, dass sich die Natur nicht im Mindesten um uns kümmert.

Ja, sie stellt uns Dinge zur Verfügung … das schon. Aber sich um uns kümmern, in dem Sinn, dass es sie kümmert, ob uns etwas recht ist oder nicht … das ist ihr einerlei …

Sei es die „Schneebombe“ die heute Nacht und Morgen auf den Norden zukommt, sei es irgendwelche sonstigen Unwetter, oder Trockenheit, oder Corona, oder Waldbrände und und und …

All das ist der Natur einerlei.

Was wieder einmal den Satz belegt: Der Mensch braucht die Natur, aber die Natur den Menschen nicht!

Die Sache mit den Speichermedien

Die Sache mit den Speichermedien war immer schon so eine Sache 😉 – und hatte auch immer so ihre Pferdefüße.

Ich gehe im Nachfolgenden von jeweils handelsüblichen PCs aus. Wenn man zeitlich noch weiter zurückginge, hätte man es mit solchen „Brotkisten“ wie mit dem C-64 zu tun. D.h. es gab auch schon vor dem „PC“ etwas. Aber so richtig LOS ging’s damals erst mit dem IBM-kompatiblen PC.

In meinen Anfangszeiten der IT, damals ca. 1980, waren die bevorzugten Speichermedien auf den PCs die 5,25″ Disketten. Sie waren einerseits leicht, zum anderen nicht allzugroß, aber mit begrenzter Speicherkapazität (Festplatten gab es damals noch nicht). Letzteres bedeutete auch, dass die gesamte Software, die es brauchte, um zB einen Brief zu schreiben, sich auf dieser Diskette befand. Und eben der Brief selbst auch. Eigentlich eine feine Sache, denn mit der Diskette hatte man alles bei sich, was es brauchte.

Mit der 5,25″ Disk ging’s los

Man hatte also einen PC vor sich stehen, mit 2 Stück 5,25″ Diskettenlaufwerken. In einem Laufwerk befand sich eine Diskette mit dem Betriebssystem MS-DOS, damit man mit so einem PC überhaupt etwas tun konnte, und im anderen Laufwerk eben die Diskette mit zB dem Schreibprogramm. Auf Grund der sehr begrenzten Speicherkapazität einer solchen Diskette (360 KB (Kilobyte)), waren die Programme sehr klein und im Funktionsumfang begrenzt.

SO sah er aus … mein erster PC

Das änderte sich, als langsam Speichermedien mit größeren Speicherkapazitäten aufkamen. Zu nennen wäre da die 3,5″ Diskette.

eine 3,5″ Diskette von „damals“

Diese war kleiner und hatte dann schon 720 KB an Speicherkapazität. Zeitgleich kamen die ersten Festplatten auf. Ich erinnere mich an meine erste Festplatte mit 20 MB Speicherkapazität. Man konnte endlich sämtliche Dokumente (um bei dem Bsp. zu bleiben) an einem Ort abspeichern, und musste sich nicht mehr als Diskjockey betätigen, der immer einen Stapel Disketten bei sich hatte.

Musste lange suchen, um dieses Bild zu finden: Eine Erweiterungskarte mit aufmontierter Festplatte … SO etwa sah sie aus

Dieser „Vorteil“ war mit dem Nachteil erkauft, dass man seinen Brief auf der Festplatte hatte und, in aller Regel, nur am eigenen PC bearbeiten konnte.

Vergleicht man eine solche Festplattenkapazität von 20 Megabyte mit heutigen Kapazitäten, so ist das absolut unvorstellbar, mit wie wenig man damals auskommen musste und konnte.

Doch weiter auf dem Weg ……… gefolgt wurde die 3,5″ Diskette (was transportable Speichermedien anging) von der CD und diese dann vom Stick.

Das ist – zugegeben – ein etwas unvollständig beschriebener Weg. Denn da gab es auch noch andere (Zwischen)Medien. Aber grob war das die Entwicklung bis heute.

Irgendwie ging es immer darum, die eigenen Daten transportabel bei sich zu haben, um immer dort, wo man dies wollte, daran weiterarbeiten zu können.

Man steckte also die Diskette oder die CD oder den Stick an/in den Rechner und konnte die Datei aufrufen/öffnen. Das Ganze hatte allerdings immer so seine Hindernisse. Entweder stand an dem PC, den man da vor sich hatte, das richtige Diskettenlaufwerk/CD-Laufwerk nicht zur Verfügung, oder die Software war nicht vorhanden, die es brauchte, um die Datei zu öffnen. Und Zeiten, als die USB-Schnittstelle zum Standard gehörte und an jedem PC zu finden war, um dort einen Stick anzuschließen, die sollten erst noch kommen.

Und so kam man also auf die Idee, den ganzen PC mitzunehmen. Denn der hatte ja definitiv alles das, was es brauchte. Nur hieß der PC dann nicht mehr „PC“, sondern „Laptop“ (scherzhaft „Schlepptop“). Später abgelöst durch das Notebook.

Das war er … mein erster „Schlepptop“, der Goupil Golf 286. Zusammengeklappt mitnehmbar!

Alles hatte so seine Vor-/Nachteile.

Denn solange die Dinge nicht standardisiert waren, musste man immer damit rechnen, durch irgendeine Besonderheit am Weiterarbeiten gehindert zu sein. Mal war es, wie schon gesagt, das fehlende Laufwerk, mal die defekte Diskette, mal der nicht lesbare Stick. Hatte man sein Notebook dabei, konnte man normalerweise davon ausgehen, alles „am Mann“ zu haben. Jedoch war man immer noch nicht davor gefeit, eine Datei, die einem der Gesprächspartner zur Verfügung stellte, auch am eigenen Notebook öffnen zu können, um irgendwelche Passagen aus dem Dokument zu kopieren, und diese dann selbst weiterverwenden zu können.

Dies alles wurde erst besser, als die Dinge immer mehr standardisiert wurden. Alle PCs/Notebooks hatten irgendwann USB-Anschlüsse, Dokumente wurden fast immer als Word-Datei abgespeichert/weitergegeben und zwischen einzelnen Geräten konnte man Verbindungen herstellen. Sei es direkt oder über einen Netzwerkanschluss. Auch diese „Verbindungen“ erlebten eine Standardisierung.

Wie überhaupt die „Standards“ das Zauberwort sind.

Anschlüsse am PC/Notebook wurden Standard. Datenformate wurden Standard (z.B. Word). Betriebssysteme wurden Standard. Verbindungen wurden Standard (Bluetooth, WLAN).

Und DANN kamen ZWEI Standards, die alles in den Schatten stellten: Mobile Endgeräte und das Internet!!!

Heute hat man Smartphones in der Hosentasche (oder die etwas größeren Tablets), die (fast) alle mit demselben Betriebssystem laufen, und die ihre Daten und auch die Software für die Ver-/Bearbeitung der Daten aus dem Internet beziehen. Es braucht keine Kabel und keine Anschlüsse mehr und auch keine Speichermedien, sondern nur noch ein kleines Endgerät, das per Funk eine Verbindung mit dem Internet herstellen kann.

Die Word-Datei, um die es geht, ist irgendwo in einer Cloud abgelegt, so dass man von überall her Zugriff darauf hat. Und die Software, um die Datei zu bearbeiten wird auch aus dem Netz geladen. Wobei viele Menschen das gar nicht so recht realisieren, dass dem so ist. Erst dann, wenn das Internet einmal nicht funktioniert, merken viele Anwender, dass dem so ist. Und selbst nicht mal dann!

Und so liegt ein langer Weg hinter den Anwendern. Ein fast 40 Jahre langer Weg. Ein Weg, den sie meist gar nicht kennen. Heute zieht man das Smartphone aus dem Köcher, und macht das, was man gewohnt ist.

Dass das Ganze mal mit einer 5,25″-Diskette losging, wissen die Allermeisten nicht.

Müssen sie ja auch nicht!!!

Doch so toll diese schöne neue Welt auch ist, so abhängig ist man von ihr. Bzw. von den „Betreibern“. Google, Microsoft, T-Online, Vodafone, um nur ein paar zu nennen. OHNE die läuft rein gar nichts.

Samsung S21 … geht’s noch???

Das SAMSUNG S21 Ultra ist erhältlich.

Ich habe dazu einen Testbericht gelesen, der dieses Gerät in höchsten Tönen lobt.

Wenn ich mir das allerdings so durchlese, was dieses Gerät alles kann und v.a. was es kostet, nämlich schlappe 1.250€, dann wird mir, offen gesagt, schlecht.

Ein Smartphone für 1.250€. Geht’s noch???

In meinen Augen ist das schlicht und ergreifend „krank“.

Da sind Funktionen im Samsung S21 (z.B. 4-fach Kamera-Optik) und Bildschirmauflösungen integriert, die das menschliche Auge schon gar nicht mehr wahrnehmen kann.

Prozessorleistungen, Speichergrößen und Akkukapazitäten in Mengen, die kein normaler Anwender braucht. Noch schneller, noch größer, noch länger. Wer braucht sowas?
Ok, super Nerds und Leute bei denen Geld keine Rolle spielt. DIE vielleicht.

Aber sonst …

Ich habe mein Tablet jetzt schon 3 Jahre. Es ist toll in seinen Funktionen, und ich kann alles das damit machen, was ich brauche. Es kostete damals 700€. Und ich habe sehr lange überlegt, ob ich das machen sollte. Wenn ich mir jetzt so ein Smartphone kaufen würde (was ich nicht kann), dann wäre da kein Zusatznutzen.

Das ist etwa so, als würde ich einen Mercedes fahren, und meinen ich brauche unbedingt einen Ferrari. Nur um des Habens willen. Und das Ganze dann für 150.000€, ohne es wirklich nutzen zu können.

Einfach krank sowas. Und woanders haben die Leute nicht mal genügend zu essen. Und in unseren Breiten überlegen sich manche, ob sie unbedint ein Smartphone aus dem „Flagschiff“-Bereich benötigen.

Aus Statusgründen.

Man möchte es nicht glauben, aber in jenem Testbericht zum Samsung S21 fand man dennoch Kritikpunkte. Der eine war, dass das Gerät ohne Netzteil angeboten wird (… davon ausgehend dass ohnehin jeder mehrere passende Netzteile zuhause hat). Das wurde doch glatt als Nachteil dargestellt. Es ist sicher VIEL besser, ein Netzteil mitzubestellen, um ein weiteres Netzteil irgendwo liegen zu haben.
Zudem wird dem Gerät angekreidet, dass man keine SD-Karte einstecken kann, um den Speicher damit zu erweitern. Und das bei Speichergrößen, die ohnehin keiner ausnutzen kann (z.B. 256 GB).

Bleibt festzuhalten, dass es scheinbar immer weiter möglich ist, die Grenzen des gesunden Verhaltens und des guten Geschmacks immer weiter zu überschreiten.

Was uns Corona gibt

Freilich ist das Virus eine enorme Bedrohung, aber wenn man das Unabänderliche akzeptiert, dann kommt automatisch die Frage, was uns Corona bringen bzw. hinterlassen wird.

Zunächst wird man diese Frage beantworten müssen mit … Infektion, Krankheit, Schädigungen und Tod.

Jedoch ist da mehr!

Zunächst ermöglicht diese Bedrohung es uns, zu erkennen, was uns wichtig ist. Denn wenn man Vieles aktuell nicht machen kann, wird einem klar, wie sehr uns diese Dinge fehlen. Oder auch nicht. Anders gesagt, wie wichtig oder unwichtig sie für uns sind.

Jeder von uns kann all diese Dinge betrachten und entscheiden, ob sie ihm fehlen.

Nehmen wir als willkürliches Beispiel die Frau, die früher jede Wochen zum Shoppen fuhr. Das geht in der derzeitigen Situation nicht. Und diese Frau mag feststellen, dass ihr diese Einkaufstouren gar nicht fehlen. Ev. war das nicht von Beginn an so. Denn anfangs fehlte ihr das, um dann aber festzustellen, dass es ihr nicht als Inhalt fehlte, sonder als Zeitvertreib.

Und so suchte sie sich eine andere Beschäftigung. Fand eine, und das Shoppen fehlte plötzlich gar nicht mehr. Was, im angenommenen Fall den angenehmen Nebeneffekt haben würde, dass am Monatsende plötzlich sehr viel mehr Geld zur Verfügung steht. Wieder etwas, was uns Corona gibt.

Und so ließen sich wohl viele Beispiele finden, bei denen sich herausstellt, dass Dinge, die nicht getan werden können, eigentlich gar nicht fehlen.

Und dann gibt es da noch die Dinge, die einem zwar fehlen, die aber dadurch, dass man sie nicht tun kann, einen positiven Nebeneffekt bringen.

Als gutes Bsp. mag dienen, dass viele sehr viel weniger Auto fahren. Und plötzlich stellt man fest, dass die Luft viel besser ist. Und auch die Sicht. Ein Bekannter wohnt an einem Ort, von dem aus er früher an 2 oder 3 Tagen die Alpen sehen konnte. Jetzt ist es auf einmal so, dass er sie jeden Tag sehen kann. Etwas, was uns Corona gibt.

Er fragt sich, ob derlei positive Nebeneffekte es nicht wert wäre, ein (zwangsweise) geändertes Verhalten auch nach Corona beizubehalten. Zumal es der Gesundheit dienlich ist.

Und so gäbe es viele Dinge, die man derart sehen und/oder hinterfragen könnte.

Auch die Sache mit der Rücksichnahme bekommt ganz andere Dimensionen. Ich wage zu behaupten, dass gelebte Rücksichtnahmen durch Corona sehr zugenommen haben. Dadurch könnte Achtsamkeit gegenüber dem Mitmenschen eine bleibende Dimension erfahren haben. Nämlich durch die Erkenntnis, dass Rücksichtnahme und für den anderen dasein, manchmal sogar eine Frage auf Leben und Tod ist.

Bliebe nocht die Betrachtung, was wir daraus an Konsequenz ziehen, wenn dann einmal felsenfest fest steht, wie das Virus entstanden ist.

Es scheint ja heute bereits unstrittig, dass es entstand durch menschliches Fehlverhalten gegenüber der Natur, in Form der „Verwertung“ tierischen Lebens. Erste Untersuchungen in China deuten dies an.

Wobei es wenig Sinn macht, mit dem Finger nach China zu zeigen. Denn wenn überhaupt, so ist das nur ein Bsp. dafür, was passieren kann, wenn wir die Natur nicht achten. Und es gibt Beispiele zu hauf, was in unseren Breiten alles wider die Natur gemacht wird. Von jedem Einzelnen.

Man könnte dies als „Schuss vor den Bug“ sehen. Als Hinweis darauf, was noch alles passieren kann, wenn wir so weitermachen, wie bisher. Insofern könnte „Corona“ nur ein müder Abklatsch dessen sein, was da sonst noch kommen könnte.

Und so liegt es wieder einmal nur an uns selbst, die wir bestimmen, was sein wird. Und „Corona“ hat uns gezeigt, dass wir ab einem bestimmten Punkt nur Passagier sind und uns das Heft des Handelns vollständig aus der Hand genommen wird.

Deshalb sollte die „Krone der Schöfpung“ echt zum Nachdenken anfangen. Und die hier gestellten Fragen können ein echter Ansatz dazu sein.

Ein Weiteres, was uns Corona gibt!

Die beiden sind da und der Trampel ist weg

Wer nicht Englisch kann, könnte sich mit der Überschrift behelfen.

Es war eine Wohltat, vorgestern die Vereidigung von Biden mitzuerleben und von seiner Stellvertreterin. Oder anders gesagt:Die beiden sind da.

Und über den Trampel möchte ich kein weiteres Wort verlieren.

Welch eine Wohl war es, Präsident Bidens Rede im Anschluss zu hören. Was wir da die letzten 4 Jahre hören mussten, und va die Art und Weise, das war eine verbale Vergewaltigung. Das merkt man jetzt erst so richtig.

Und heute hat Kamala Harris die erste Senatssitzung geleitet. Und da gab es anläßlich einer witzigen Situation fröhliches Gelächter. Zuallererst von ihr selbst. Und die Senatoren stimmten mit ein.

Es gilt einmal mehr der Satz:Zeige mir, wie du dich verhältst, und ich sage dir, wie du bist.

Das Vermächtnis des Donald Trump

Das Vermächtnis des Donald Trump scheint vielfältig. Doch ich versuche mich auf das Wesentliche, weil Offensichtliche, zu beschränken.

Und recht viel wird ja (hoffentlich) nicht mehr dazukommen, da seine Präsidentschaft nur noch 1 Tag andauert.

Da wäre zunächst einmal die Mauer zu Mexiko. Nur teilweise erbaut, und deshalb kaum wirksam. Aber sein Prestigeobjekt, mit dem er sich ins Rampenlicht stellen wollte.

Da wären dann natürlich die 400.000 Toten durch Corona. Wobei es müßig ist, darüber zu spekulieren, wieviele davon er durch echte Maßnahmen hätte verhindern können. Wenn man mal von der Lage bei uns ausgeht, und eine 4-fache Bevölkerung ansetzt, so wären ev. 200.000 Tote zu verhindern gewesen. Wenn man denn gewollt hätte.

Jedoch das Credo des DT war immer gewesen „Was bringt mir das“. Und so fuhr er letzten Februar lieber zum Golfen, anstatt das zu tun, was seine Aufgabe gewesen wäre. Aber wie so oft, agierte er nur nach seinen eigenen Maßstäben. Und dazu könnte ein Psychologe so Einiges sagen. Dazu, was daran extrem narzistisch und egoistisch ist. Zumal er immer das getan hat, was er (auch als ImmobilienSpekulant) immer schon getan hat: Mit Macht all das beseite zu drücken, was seinem Image schadet. Oder zumindest es zu ignorieren. So wie die kleinen Kinder, die nicht aufräumen wollen. Erledigt sich meist von selbst.

Nur, da hat ihm das Virus was gehustet. Denn das Virus macht einfach, und kümmert sich nicht um einen DT.

Und DAS hat ihm das Genick gebrochen. Und noch etwas anderes … nämlich die Kraft der Demokratie.

Ersteres, nämlich die 400.000 Toten, haben das, was er am Besten konnte, nämlich „Wirtschaft“, bei weitem in den Schatten gestellt. Wenn man sich vorstellt, dass mit jedem Toten, sagen wir mal, 7 Familien verbunden sind (eigene Familie, Geschwisterfamilien, Elternfamilien, ev. Kinderfamilien etc), dann läuft das auf ca. 10 Mio. Wähler hinaus, die nicht gut auf ihn zu sprechen sind. Nimmt man die zig Millionen hinzu, die ihre Arbeit verloren haben (und das OHNE ein Sozial- und Gesundheitssystem, wie wir es kennen), dann kann man sich vorstellen, was ihm das gekostet hat.

Insofern war das Corona Virus ein Beschleuniger. Vieles von dem, was er getan hat, hat immense Kollateralschäden produziert. Noch nicht überall sichtbar, wäre jedoch im Lauf der Zeit immer sichtbarer geworden. Ob das jetzt die Kürzung der Sozialausgaben war, oder die Erhöhung von Steuern und Zollabgaben, das alles hatte sicherlich keine Auswirkungen auf die Wohlhabenden. Jedoch hat das Virus all diese Dinge an die Oberfläche getrieben.

Und das andere, was ihm das Genick gebrochen hat, waren die Scharen an Wähler, die dieses Mal wählen konnten. Bisher war es so gewesen, dass man es den einfachen Leuten sehr erschwert hat, am Wahltag im Wahllokal zu wählen (man musste sich vorher erst registrieren, was viele davon abhielt mitzuwählen). DAS war einer der Gründe, warum DT vor 4 Jahren gewann. ABER dieses Mal machte man die Menschen darauf aufmerksam und ermöglichte es ihnen, per Brief zu wählen. Etwas, das bei uns schon länger selbstverständlich ist. Endlich konnten alle Wahlberechtigten mitbestimmten.

Und eine weitere Rolle spielte wohl, dass DT immer nur DAS machte, was er immer schon gemacht hatte:
Er setzte das durch, was IHM etwas brachte, sprich Glanz und Gloria, beseitigte die, die nicht mitmachten (die Zahl derer, die er gefeuert hat, war enorm), und setzte das, was er wollte, mit der Macht, die er hatte, durch. Weltweit.

Das Alles garniert mit Lug und Betrug, und v.a. mit FakeNews, die v.a. ER SELBST produziert.

Das Corona Virus hat all das brutal und frühzeitig zutage gefördert – ins Bewusstsein der Menschen befördert. All das was ansonsten ev. erst in einigen Jahren offenbar geworden wäre.

Ausgrenzung, Spaltung, Armut.

Es gibt den Spruch, dass man am Ende sieht, wie ein Mensch wirklich ist. Bei DT ist das noch viel ausgeprägter. Würde man heute die Wahl nochmal durchführen wäre das Ergebnis noch viel eindeutiger. Die offentsichtliche Lüge des Wahlbetrugs, sein angezettelter Sturm auf’s Kapitol, seine Machenschaften noch schnell so viel Geld als möglich beiseite zu schaffen, das hat sicherlich so Manchen die Augen geöffnet.

Und so schlimm das klingt … die Pandemie und ihre furchtbar vielen Toten in den USA, haben letztlich dazu geführt, dass es ab Übermorgen einen Präsidenten gibt, der nicht mehr Donald Trump heißt.

Es bleibt zu hoffen, dass die Welt dadurch ruhiger werden kann, und eine Entwicklung nimmt, in eine Richtung, die zeigt, dass man mit anderen Mitteln sehr viel weiter kommt. Mit so Mitteln wie Consens, Miteinander, Fürsorge, Verständnis, Handeln für die die nach uns kommen.
Jedoch wird die neue Regierung erst einmal viel damit zu tun haben, die Schäden des DT zu glätten. Sprich, das Vermächtnis des Donald Trump zu neutralisieren, und die Gesellschaft in den USA zu befrieden.

Das neue Haustier (kurzzeitig)

Jüngst bekam ich ein Haustier.

Ein ganz kleines. Mit 4 Pfoten. Vll 10 cm lang. Irrsinnig schnell.

In zwei Worten: Eine Maus!

Ich weiß nicht, wie ich dazu kam. Jedenfalls, ich wohne im Erdgeschoss, und als ich vor ein paar Tagen in mein Schlafzimmer ging, da sah ich sie.

Sie verschwand kurz hinter den Schrank.

Erstmal erschrak ich natürlich, als sich da plötzlich was bewegte. Dann schloss ich schnell die Tür setzte mich im Wohnzimmer auf die Couch, und überlegte, was zu tun sei.

Mir war schnell klar, dass ich keine Chance haben würde, sie zu fangen. Zu unterschiedlich waren unsere Geschwindigkeiten, zu der wir in der Lage wären. Also verlegte ich mich auf eine List.

Ich würde eine Nacht lang die Anwesenheit meines neuen Haustiers akzeptieren müssen. Aber das mit dem Akzeptieren ist so eine Sache. Ich hatte wenig Schlaf in dieser Nacht. Immer wieder hörte ich den Vierbeiner irgendwo im Zimmer rascheln. Klar war das Vieh intelligent und hielt sich von mir fern, aber ansonsten konnte man das „Gelände“ ja auskundschaften.

Nachdem wir uns halbwegs aneinander gewöhnt hatten, stand ich auf, kippte die Tür zur Terrasse, zog die Jalousie ein stück weit hoch und harrte der Dinge, die da kommen würden.

Wie schon gesagt, mein kurzzeitiges Haustier war schlau!

Irgendwann schlief ich ein, und als ich früh morgens wieder aufwachte (es war schon etwas hell draußen), konnte ich Frau (oder Herrn) Maus nicht mehr wahrnehmen. Er/Sie war offenbar durch die Terrassentür „entkommen“. Zwar war dort ein Fliegengitter angebracht, doch bestand selbiges aus 2 Teilen, die zwar überlappten, doch man konnte dazwischen hindurchlangen. Für eine Maus also keinerlei Hinternis.

Tja, so hatte sich mein neues (kurzzeitiges) Haustier wieder davongemacht. Ich kann nicht sagen, dass ich deswegen wirklich traurig gewesen wäre.

Das Problem war dann temporär nur jenes, dass ich immer noch vermutete, Frau/Herr Maus würde sich irgendwo im Raum noch versteckt haben, und irgendwann würde es wieder zu rascheln beginnen.
Doch kommt Zeit, kommt Überzeugung. Und mittlerweile habe ich auch alles durchsucht, überall gesaugt und ausgewischt.

Angefangen hatte alles ja damit, dass in meinem Vogelhäuschen, draußen auf der Terrasse, kein Vogel saß, sondern eine Maus.
Dass diese mich in der Wohnung besuchen würde, wusste ich da nocht nicht.

Haustier
Ein SEHR kleines Haustier

Weiter so?

In diesen Zeiten wird allerorten die Frage gestellt, ob ein „Weiter so“ Sinn macht.

Wie kommt man auf die Frage?

Es gibt Vieles, was derzeit, aus gutem Grund, nicht möglich ist:

  • Shopping Tour
  • Autokauf
  • Urlaub
  • Möbelkauf
  • Essen gehen
  • Theater
  • Kino
  • Baumarkt
  • und diverses mehr

Diese Liste ließe sich beliebig verlängern.

Offenbar gibt es auf dieser Liste so Einiges, das nicht lebensnotwendig ist. Jedenfalls leben alle noch, die sich kein neues Auto gekauft haben.

Auf der anderen Seite bringt uns diese Zeit des Verzichts einige gute Dinge:

  • Weniger Umweltbeeinträchtigungen
  • Klarere Luft
  • Konzentration auf das Wesentliche
  • Bewußtsein was wichtig ist
  • Geldersparnis
  • etc

Ganz grundsätzlich stellt man fest, was eigentlich gar nicht wichtig ist bzw. worauf man auch so manches Mal getrost verzichten kann.

Bleibt zu hoffen, dass dann, wenn die „Zeit nach Corona“ anbricht, die Sicht nicht verloren geht, was lebenswichtig ist, und was nicht.

Denn ein „weiter so“, also zurück zu all dem, was wir in unserem früheren Leben bedenkenlos zelebrierten, sollte es nicht geben.

Vielmehr sollte der Menschen auch aus der Pandemie lernen. Lernen, was Sinn macht. Sehen, was wir speziell uns selbst, der Natur und der Umwelt antun, mit dem, was wir früher so taten.

Insofern könnte man die Pandemie als etwas sehen, das wir nicht wirklich ändern konnten, jedoch indem wir sie als vorhanden akzeptieren, das Positive, das dieses Unabänderliche hervorbrachte, mitzunehmen.

Und sei es nur das, sich öfter mal in der Natur zu bewegen, und das Auto stehen zu lassen. Oder etwa sich zu fragen, welchen Sinn es macht, sich die Wohnung mit noch ein paar Möbelstücken vollzustellen. Oder das Auto noch ein paar Jahre zu nutzen, denn wenn man weniger damit fährt, hält es auch entsprechend lange.

Zusammenfassend:
Es wäre doch eine gute Sache, wenn Menschen, die während der Pandemie auf einmal wieder die Berge „ganz da hinten“ sehen konnten, dies auch weiter tun könnten.
Jedoch mit „weiter so“ wäre diese Zeit dann schnell wieder vorbei, wenn die Schornsteine der Fabriken wieder Volllast laufen.

Solange bis die Natur erneut zurückschlägt.

Oder glaubt jemand allen Ernstes, dass das Corona Virus deswegen entstand, weil wir uns alle naturgemäß verhalten haben?

ENDLICH Winter

Heute hat er zugeschlagen hier in Oberfranken: Der Winter

Schneit schon den ganzen Tag. Mal heftiger, mal weniger heftig.

Nachdem ich die Aufgabe habe, vor dem Haus zu räumen, damit sich die Mitbewohner gefahrlos bewegen können, werde ich heute abend wohl 4x draußen gewesen sein, um die Wege von Schnee zu befreien.

Nachdem ich gestern schon so etliche Termine abzuarbeiten hatte (Zahnarzt, Corona-Test, Facharztermin, Physiotherapie), und das alles zu Fuß, und dann heute noch mehrfaches Schneeräumen dazu, werde ich spätestens heute abend nicht mehr wissen, wie ich heiße.

Somit also morgen ein Freitag, ohne etwaige Aufgaben. Regeneration unausweichlich. Ansonsten spielt mein Körper infolge meiner Krankengeschichte nicht mehr mit. Was das bedeutet, wenn ich dem nicht Rechnung trage, das habe ich gelegentlich schon erfahren dürfen. Muss ich nicht erneut haben. Für Gesunde freilich nicht ausdenkbar. Hach, was waren das noch für Zeiten, als es hieß … heute mache ich noch dieses und jenes, und wenn ich schon dabei bin, dann auch gleich noch diese eine Sache, die noch unerledigt ist.

SO ändern sich die Zeiten.

Die Stromrechnung naht

Es ist mal wieder soweit, dass die nächste Stromrechnung ansteht.

Der geneigte Leser hat es in der Vergangenheit immer mal wieder mitbekommen, dass ich durch die ein oder andere Maßnahme meinen Stromverbrauch reduziert habe, ohne auf etwas zu verzichten.

Damit habe ich meinen Stromverbrauch halbiert.

Die letzte Aktion war, meinen Stand-PC durch ein Notebook zu ersetzen. Der Stand-PC verbrauchte etwa 130 Watt. Das Notebook nur noch 50. Die Ersatzbeschaffung war aus anderen Gründen erforderlich, und so hat mich niemand daran gehindert, das Nützliche mit dem sparsamen zu verbinden.

In meiner Wohnung gibt es all das, was es überall anders auch gibt. Sei es ein Flachbildfernseher, ein WLAN-Router, ein Wasserkocher, ein Kühlschrank, eine Waschmaschine etc etc.

Jedoch habe ich mir bei jeder Neuanschaffung Zeit gelassen. Die Werte verglichen. Als Bsp. mag dienen, dass ich mich letztlich für einen Kühlschrank entschieden habe, mit Gefrierfach, der keine 95 KWh im Jahr verbraucht … UND er war auch noch relativ günstig in der Anschaffung.

Es ist eine ganze Menge möglich, und ein paar Tricks und Kniffe gibt es auch noch … etwa indem das Wasser für den Wasserkocher aus der Heißwasserleitung kommt. Ev. nicht grade das Optimum, aber allemal wesentlich günstiger, als kaltes Wasser mit Strom aufzuheizen.

Fazit ist, dass es meinen Jahresstromverbrauch auf der Vergleichsseite im Internet, als Vorauswahl gar nicht gibt. Die gehen davon aus, das so ein Haushalt normalerweise das 3-fache verbraucht. Aber es ist halt nun mal so, dass der billigste Strom auf der Stromrechnung derjenige ist, den man gar nicht verbraucht.