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Mir fällt heute wieder mal nix ein

Induktionskochplatte – die ersten Erfahrungen

Wie letztens in meinem ERSTEN BEITRAG schon angedeutet, bin ich total begeistert von meiner Induktionskochplatte.

Induktionskochplatte

Und das bewahrheitet sich immer mehr.

Nicht nur, dass sie nur die Hälfte des Stroms verbraucht, verglichen mit dem normalen E-Herd, die Induktionskochplatte bringt auch eine enorme Zeitersparnis.

Wenn man so die Zeitabläufe des E-Herds gewohnt ist, und es halt nun mal 5 Minuten dauert, bis das Wasser kocht, und das jetzt schon nach gut 2 Minuten damit anfängt, dann hat man zu tun, sich zeitlich anders zu organisieren.
Bisher hatte man eben Zeit, z.B noch kurz was klein zu schnippseln oder mal eben einen gewissen Ort aufzusuchen.

Das geht jetzt nicht mehr, denn kaum steht die Pfanne auf der Platte, wird das Öl auch schon heiß.

Nur als Bsp.: Am We machte ich mir Spaghetti Bolognese. War alles komplett in 10-15 Minuten fertig. Da war mit E-Herd nicht mal ansatzweise dran zu denken.

Ich musste zwar erstmal raus bekommen, bei welchen Temperaturen lt. Display die Energiezufuhr reicht, um z.B. das Wasser zum Kochen zu bringen (über die Plus und Minus Taste kann man das von 80 bis 270 Grad hoch- und runterfahren). Und die Feinjustierung meiner Platte reicht auch nicht so ganz, um z.B. „mittlere Hitze“ einzustellen, so wie es das Rezept verlangt. Aber das liegt wohl daran, dass die Preisklasse meiner Induktionskochplatte eben nicht alle Feinheiten mitbringt. Sollte sie auch nicht, denn es würde erst mal darum gehen sollen, Erfahrungen zu sammeln. Und mit 20 Euronen wäre ja nicht allzuviel kaputt !

Na jedenfalls schwant mir Schlimmes für meinen E-Herd. Der wird wohl so gut wie nicht mehr Verwendung finden. Auch wenn ich nur EINE Induktionskochplatte mein Eigen nenne, so geht das Kochen doch so rasend schnell, dass auch dann, wenn ich 2 Töpfe nacheinander bearbeite, ich immer noch eher fertig bin, als zuvor auf dem E-Herd.

Und so wie sich das anlässt, gibt es auf absehbare Zeit, möglicherweise, noch eine 2. Induktionskochplatte. Es ist einfach Hammer, wenn man eine Stufe höher schaltet, und das Kochgut bringt 10 Sekunden später das Ergebnis zutage. Für mich eine Revolution in der Küche.

Für einen, der sowas schon länger kennt, mag das Alltag sein. Ein Neuling auf diesem Gebiet ist baff erstaunt über die enorme Zeit- und Stromersparnis, die sowas mit sich bringt.

Es grüßt,
das Smamap

Induktionskochplatte – reine Magie

In letzter Zeit hatte ich – eher zufällig – 2 Artikel gelesen zum Thema „Induktionskochplatte“.

Auch Wikipedia sagt in einem Beitrag etwas zum Thema.

Fazit vom Ganzen: Ich besorgte mir letzte Woche online eine einzelne tragbare Induktionskochplatte, für kleines Geld, um damit erste Erfahrungen zu sammeln.

Induktionskochplatte

Heute abend hatte ich endlich Zeit, das mal zu testen.

Ich nahm also einen mittleren Topf, füllte ihn mit einem Liter Wasser, und brachte das Wasser zunächst auf meinem normalen Elektroherd zum Kochen. Ich stoppte die Zeit vom Einschalten bis zu dem Zeitpunkt als das Wasser sprudelnd zu kochen begann.

Der E-Herd brauchte ziemlich genau 9 Minuten dazu. Mit meinem Verbrauchsmessgerät bestimmte ich zusätzlich den Stromverbrauch, den die Kochplatte dabei produzierte. Es waren etwa 1.600 Watt, die dabei durch den Zähler gingen (genau genommen muss man ja von der elektrischen Leistung sprechen).

Das Gleiche unternahm ich anschließend mit meiner neuen Induktionskochplatte.

Die brauchte genau die Hälfte, also 4 Minuten und 30 Sekunden. Der Strom, der durchs Gerät floss, betrug ebenfalls etwa 1.600 Watt, was die Vergleichsrechnung einigermaßen vereinfacht.

Effektiv bezahle ich also für einen Kochvorgang auf der Induktionskochplatte die Hälfte dessen, was ich, für denselben Kochvorgang, auf dem E-Herd bezahle.

Rechnet man mal hoch auf´s ganze Jahr, und geht nur mal davon aus, dass man meinen Kochvorgang 2x jeden Tag durchführt, und das an 300 Tagen, so kommt man für die Induktionskochplatte auf (1.600 Watt x 4,5 Minuten x 2 x 300) 72 KWh Stromverbrauch pro Jahr. Hätte man das Ganze immer mit dem E-Herd gemacht, dann hätte dieser das Doppelte verbraucht.

Somit kann ich also mittels der Induktionskochplatte im Jahr, bei meinem Bsp., 72 KWh einsparen. Das sind, mal einen Strompreis von 33 Cent pro KWh angenommen, 24 € im Jahr, wodurch die Induktionskochplatte sich innerhalb eines Jahre bezahlt hätte (20,90 € inkl. Versand).

Vermutlich müsste man eher mehr als 2 solche Kochvorgänge pro Tag annehmen, um der Realität gerecht zu werden, so dass die Ersparnis effektiv noch höher ausfiele.

Das Ganze hat auch den Vorteil, dass ich meine Töpfe und Pfannen alle weiterverwenden kann (nur die Alu-Pfanne, die ich mal geschenkt bekam, aber eh nicht mag, funktioniert damit nicht; man braucht nämlich Kochgeschirr, das magnetisch ist, sprich, wenn man einen Magneten dranhält, dann muss der dran haften bleiben). Es funktionieren also z.B. normale Pfannen und Edelstahltöpfe.

Eine solche Induktionsplatte wird auch nicht heiß (lediglich die Rückwärme des Kochguts/-geschirrs erwärmt die Glaskeramikplatte. Deshalb kann da auch nichts einbrennen, mangels Hitze.
Der Hauptunterschied zur normalen E-Herd-Kochplatte ist eben die sehr viel höhere Energieeffizienz, d.h. es verpufft sehr viel weniger Energie ungenutzt. Ein weiterer Unterschied ist, dass solche Platten einen eingebauten Ventilator haben, der die Elektronik kühlt, also ein Geräusch vorhanden ist, das man ansonsten nicht kennt.
Bei der Geräuschkulisse, die üblicherweise in einer Küche vorhanden ist, fällt das allerdings nicht weiter ins Gewicht.

Ich werde meine neue Errungenschaft jetzt mal möglichst häufig benutzen (statt des E-Herdes), auch um die ganzen Einstellungen zu testen, die mit so einem Ding möglich sind (Timer, Programme je Kochgut).

Wer meine Beiträge im Bereich Tips & Tricks gelesen hat, weiß ja, dass ich über diverse Maßnahmen meinen Stromverbrauch erheblich gesenkt habe, ohne an Komfort zu verlieren.
Mit der Induktionskochplatte reduziere ich ihn nochmals um mindestens 50 KWh, wahrscheinlich eher 100 KWh.
In meiner Anfangszeit als Single war mein Jahresverbrauch im Bereich so an die 900 KWh. Mit der jetzigen Maßnahme falle ich unter die 500-er-Marke, habe damit also meinen Jahresstromverbrauch dann halbiert. Im Vergleich zum gleichgebliebenen Stromverbrauch, spare ich also heute 150 € ein. Ein Betrag, mit dem sich was anfangen lässt.

Es grüßt,
das Smamap

DHL – mehr als ärgerlich

Nicht das erste Mal, dass DHL einem einen dicken Hals beschert.

Man bekommt eine Mail ….

DHL

…. und stellt sich darauf ein, dass die Lieferung zur angegebenen Zeit kommt.

Sprich, man legt Termine so um bzw. sagt sie ab, dass man zu besagter Zeit auch zuhause ist. Alles wäre wunderbar organisiert.

Nur, wer nicht kommt, ist DHL.

Nachdem klar geworden ist, dass da nichts mehr kommt, sieht man mal in der Sendungsverfolgung nach …. und siehe da, PLÖTZLICH ist das Paket nicht mehr auf dem Weg zu einem selber, sondern befindet sich immer noch am Ausgangspunkt (heißt dann „Startpaketzentrum“).

Das ist ja nicht erst seit gerade eben so ….

Ich finde solche Vorabankündigungen, die dann nicht eingehalten werden, ein Unding. Alle Beteiligten werden unter Druck gesetzt. V.a. der Paketempfänger und auch der Paketfahrer. Letzterer wird dazu genötigt, zur angegebenen Zeit auch auszuliefern. Kann mir gut vorstellen, dass das datenmäßig auch so ausgewertet wird.

Jedoch solch einen Spuk zu machen, und sich dann nicht daran zu halten, die Sendungsverfolgung dann mir nichts dir nichts stillschweigend abzuändern, verbunden mit dem Hinweis, solche Ankündigungen seien ja nur Prognosen …. das ist schlicht ziemlich unmöglich und unhöflich.

Und das war heute nicht das erste Mal. Bei einer solchen Verfahrensweise können die von DHL sich das Ganze auch sparen.

Es grüßt,
das Smamap

Bescherung – 2. Teil

Wie schon an anderer Stelle ausgeführt, war heute wieder Bescherung.

Wie dort zu lesen, hab ich heute meinen Lebkuchenbestand aufgefüllt – d.h. genau genommen eigentlich erst in´s Leben gerufen – denn Vorweihnachtliches gibt es bei mir erst im Dezember.

Somit steht bei mir, seit heute, im Regal ….

Bescherung

Und den Ersten davon gibt´s am Donnerstag ….

Es grüßt,
das Smamap

Magnetstecker für Micro-USB Anschluss

Für die Rubrik „Tips & Tricks“ im Bereich Smartphone etc., bin ich kürzlich auf ein kleines Teil gestoßen, das für mich viel Sinn macht, nämlich einen Magnetstecker für die kleinen USB-Anschlüsse.

Magnetstecker(man möge die unscharfen Aufnahmen nachsehen; sie wurden per Uralt-Cam gemacht)

Das Tolle daran ist der kleine Stecker-Adapter, der seit Kurzem im USB-Anschluss meines Tablets steckt ….

Magnetstecker(auch hier wieder unscharf; sich selbst aufnehmen kann das Tablet noch nicht 😉 )

Mal hochgerechnet auf 5 Jahre, hätte ich bisher das Netzteilkabel ca. 18.000 Mal an- bzw. abgesteckt. Jetzt sitzt der Adapter fix im USB-Anschluss, den ich für sonst nichts anderes benötige. Sprich 1 x angesteckt, und das war´s.

Bei Bedarf wird jetzt das magnetische Ladekabel ….

Magnetstecker(scharfe Bilder sind schon was anderes 😉 )

…. an den Adapter herangeführt, dockt sich dort magnetisch an, und der Ladevergang beginnt. Das Schöne an diesem Magnetstecker ist, dass es egal ist, wie herum man da andockt.

Es ist IMMER richtig.

D.h. also auch, dass dieses ständige „den Stecker falsch rum in der Hand haben“, ab sofort entfällt.

Ob die USB-Buchse am Tablet die ca. 18.000 Steckvorgänge ausgehalten hätte, weiß ich nicht, kann mir allerdings vorstellen, dass ein entsprechender Test bei Stiftung Warentest auf dem Prüfstand, ein negatives Ergebnis gebracht hätte.

Der Ladevorgang scheint mir mit dem neuen Kabel sogar schneller zu gehen. Ob das etwas mit dem „Support Fastcharge mode“ lt.Verpackung zu tun hat, weiß ich nicht.
Zudem ist das neue Kabel etwa 2 cm länger, als das original Samsung Kabel, was in meinem speziellen Fall ideal ist, weil diese 2 cm genau DEN Unterschied ausmachen, so dass die Entfernung „Steckdose-Tablet“ überbrückt werden kann, ohne dass das Kabel am Tabletende fast abgeknickt werden muss.

Die Kraft der Magnethalterung des Magnetsteckers ist auch hinreichend hoch, so dass der Magnetstecker kleinere Belastungen auch problemlos aushält. Andererseits gibt es das Thema auch nicht mehr, dass ich mit dem Tablet von dannen marschiere, und das angesteckte Ladekabel übersehe, was bisher dazu führte, dass ich, in letzter Konsequenz, mir das Ladekabel aus der Buchse riss. Jetzt ist es so, dass schlicht der Magnetstecker nachgibt und abfällt. Thema fertig.

Manche Dinge, die die Zubehörindustrie anbietet, machen echt Sinn.

Und das hier beschriebene Magnetstecker Teil gehört, für mich, definitiv dazu.

Ach ja …. die Kosten …. das Teil kostete mich bei ebay (inkl. Versand) knapp 12 €. Jetzt vll nicht grade günstig, jedoch unendlich günstig im Vergleich dazu, wenn ich irgendwann einmal die USB-Buchse in der Fachwerkstatt hätte austauschen lassen müssen.

Es grüßt,
das Smamap

Bald ist Bescherung

Nicht, was IHR denkt, so von wegen „Bescherung“.

In 4 Tagen ist der 1. Dezember. Wie jedes Jahr hatte ich mir geschworen, dass es Weihnachtsgebäck, Lebkuchen und dergleichen, erst im Dezember gibt. Auch dann, wenn erste Vorboten fast schon ab August in irgendwelchen Discounter-Regalen herumlungern.
Und auch erst zum Dezember hin wird Entsprechendes besorgt.

Nun gut – EINE Ausnahme habe ich gemacht, nämlich bei den Plätzchen des Bäckers meiner Wahl, weil der nämlich für mich verkehrstechnisch normal nicht erreichbar ist. Und als eine Bekannte vor 3 Wochen dort hin fuhr, schloss ich mich an und erstand dort 3 Tüten meines heißgeliebten Gebäcks.

Bescherung

Das Foto ist original von heute. Man möge also beachten, dass die Tütchen unangetastet sind. Sie stehen seit besagten 3 Wochen in meinem Vorratsregal, an dem ich mehrmals täglich vorbeikomme, ohne dass ich die Plätzchen auch nur angerührt hätte.

Und so werde ich also die nächsten Tage meinen nicht vorhandenen Lebkuchen-Bestand aufstocken, um dann für die Dezember-Zeit gerüstet zu sein. DANN darf nämlich Bescherung schon mal sein !

Und eigentlich habe ich mir ja auch vorgenommen, selbst leckere Plätzchen zu backen. Natürlich nur eine Sorte, und auch nur Einfache. Eine Bekannte hat mir diesbzgl. ein einfaches Rezept zugesagt, mit dem (angeblich) nicht viel schief gehen kann.

Also bekommen meine 3 Tüten von oben ev. noch Gesellschaft. Ich werde berichten.

Es grüßt,
das Smamap

Ein Christbaum ohnegleichen

Unterwegs sah ich jüngst einen Baum, den man sich als tollen Christbaum vorstellen kann.

Gut – etwas Fantasie ist nötig, um sich die Beleuchtung hinzu zu denken.

Christbaum

Noch dazu steht der Baum in einem umfangreichen Wohngebiet, und wäre für die Anwohner sicherlich eine tolle Sache.

Wer weiß, ev. ist er das nächste Mal, wenn ich dort vorbeikomme, schon zum Christbaum mutiert.

Es grüßt,
das Smamap

Einen schönen 1. Advent an alle

Tag 158 – Vorweihnachtszeit und 1. Advent, ich liebe sie! – http://wp.me/p7Coqn-13e

Diesen Beitrag musste ich teilen, denn er beinhaltet Vieles, was ich genauso empfinde.

V.a. auch, andere zu beschenken. Deren Freude zu sehen, ist so viel, dass es mit (fast) nichts anderem zu vergleichen ist.

Schwierig wird es nur dann, wenn der Mensch, der dir am Meisten bedeutet, mit „beschenkt werden“ nix anfangen kann. Umso größer ist dann auch die Enttäuschung bei einem selbst, wenn du mit deinem Geschenk auf (emotional) taube Ohren stößt. Aber auch solche Zeiten gehen vorbei, und haben mir letztlich nie das Schenken verleidet.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen 1. Advent.

1. Advent

Es grüßt,
Euer Smamap

Nico Rosberg ist Formel1 Weltmeister

Er hat es geschafft und ist Formel1 Weltmeister: Nico Rosberg

Formel1 Weltmeister

GRATULATION !!!

Ich gebe zu, ich schaue (manchmal) gerne Formel1. Hab zwar eine kritische Einstellung gegenüber dem Zirkus, aber der technischen Seite kann ich mich nicht so ganz entziehen.

Und irgendwo bin ich dann doch auch ein kleines Bißchen Patriot, wenn es darum geht, wer Formel1 Weltmeister wird.

Zudem …. offen gesagt …. ich kann diesen Lewis Hamilton als Mensch nicht leiden (schon seit ich ihn als solchen wahrnehme), und deshalb freut es mich zweifach, dass der Nico es geschafft hat, und Formel1 Weltmeister geworden ist.

Von der diesjährigen Saison habe ich vll 5 Rennen gesehen. Nun ja – Spannung pur ist was anderes, als dass immer 2 vorneweg fahren.
Ich würde mir wünschen, es ginge mehr dahin, dass alle dasselbe Auto fahren, und der beste Fahrer gewinnt (ohne Einsatz von Millionenbudgets, und ohne Autos, die pro 100 KM ca. 100 Liter Spezialsprit verfeuern).

Es grüßt,
das Smamap

Gestörtes Verhältnis

Gestern abend …. ein höchst interessanter Beitrag auf phoenix über einen Mann, der es mit der Wahrheit nicht so genau nahm …. anders gesagt, der ein „gestörtes Verhältnis zur Wahrheit“ hatte.

Um wen ging es? Um einen Wirtschaftsboss, um einen Journalisten, um einen Aktienmanipulateur?

Nein, um nichts weniger als den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika.

Also um George W. Bush, um Donald Trump?

Nein, um den Präsidenten, den man wohl am Ehesten damit in Verbindung bringt: Um Richard Nixon.

gestörtes Verhältnis

Berühmt und berüchtigt ist das Ganze unter der Bezeichnung Watergate.

Es fand statt ab 1972. Ich war damals wenig mehr als 10 Jahre alt, und bekam das zwar schon aktiv mit, ohne aber so recht zu wissen, um was es da grundsätzlich ging.

Nach der gestrigen Doku ging es offentsichtlich darum, dass in jener Zeit das Weiße Haus in Washingten vielfach die präsidiale Macht mißbrauchte. Zwar hauptsächlich um die Untersuchungen im Zusammenhang mit dem Watergate-Einbruch zu behindern (man hatte versucht Wanzen im Hauptbüro der Demokraten anzubringen, das im Watergate-Komplex in Washington lag).

Jedoch spielten letztlich zahlreiche Verfehlungen eine Rolle, die unter dem Stichwort Watergate zusammengefasst wurden.

Eine gewichtige Rolle spielten dabei auch die beiden Reporter Woodward und Bernstein von der Washington Post, mit ihren Enthüllungen („investigativer Journalismus“), und die Details, die sie dabei von ihrem Informanten „Deep Throat“ erhielten. Die beiden verrieten nie, um wen es sich dabei handelte, bis jener selbst sich gegen Ende seines Lebens als Mark Felt zu erkennen gab, damals stellvertretender Direktor des FBI, und als solcher bestens informiert über die Vorgänge im Weißen Haus.

Alles das zusammen genommen, wurde der Druck auf Nixon letztlich so groß, dass er nicht anders konnte, als zurücktreten. Auch auf Druck des obersten Gerichts, deren Mitglieder er z.T. selbst ernannt hatte (sie stimmten 8:0 gegen ihn; es ging dabei darum, ob er Tonbänder herausgeben müsse, die heimlich im „Oval Office“ aufgenommen worden waren).

Die Doku zeigte sehr nachvollziehbar, wie die Gefahr auf Inhaber hoher politischer Ämter wirkt, so Einiges zu tun, um sicherzustellen, dass der Inhaber im Amt bleibt. Und es umso notwendiger ist, dass der Amtsinhaber eine sehr integere Person ist.

Sie zeigte auch, wie sehr die Person dieser Gefahr erliegt, wenn sie nicht die Fähigkeit besitzt, Amt und Person zu trennen.

Letztlich, das ist jetzt meine Folgerung aus der Doku, geben sich Völker, in freier Selbstbestimmung, Regeln des Zusammenlebens. Die Regeln nennt man dann „Gesetze“ und „Verfassung“, oder so ähnlich (zumindest in einer Demokratie). Und die Menschen vergeben dann auf Zeit ein Amt an Manche, um das Volk zu führen, und sicher zu stellen, dass dieses Zusammenleben, im Sinne der selbstgegebenen Regeln, verwirklicht und weiterentwickelt wird. Doch Manche der Amtsinhaber, in allen so beschriebenen Völkern, verkennen, dass es nicht um den Amtsinhaber geht, sondern einzig um das Amt und dessen Funktion.

Insofern finde ich die Handhabung und die Ausgestaltung des Amtes des Bundespräsidenten in unserer Demokratie/Grundgesetz ziemlich gut beschrieben.

Aber wie gesagt, manche verwechseln da was, und entwickeln, auch auf Grund ihrer eigenen Persönlichkeitsstruktur, ein gestörtes Verhältnis zu dem, um was es eigentlich geht, und dann eben auch zur Wahrheit.

Und das war und ist Nixons Problem gewesen, solange er lebte. Er vermochte es bis zum Schluss nicht so zu sehen, dass er als Chef des Weißen Hauses auch die Verantwortung dafür trug, was getan wurde. Es ist zwar heute unstrittig, dass er Vieles veranlasste, steuerte oder zumindest wissentlich absegnete, aber letztlich stritt er Verfehlungen stets ab.

Ich denke in dem Zusammenhang auch an Amtsinhaber wie George W. Bush oder, gerade jetzt, an Donald Trump. Beide hatten/haben, in meinen Augen, ein gestörtes Verhältnis zur Wahrheit, und beide sahen/sehen mehr sich selbst, als das Amt.

Man mag von Barack Obama Unterschiedliches halten, jedoch meine ich bei ihm zumindest die Absicht festzustellen, dass er das Amt über die Person stellte.

Und so, den Bogen nach Deutschland spannend, möchte ich mir gar nicht vorstellen, was so einzelne Politiker für ein Amtsverständnis haben. Alleine schon die Tendenz des Machterhalts, scheint mir sehr bedenklich. Da wird Vieles in den Dienst der Sache gestellt, die da heißt „Wiederwahl“.

Und in späteren Jahren stellt sich dann oft heraus, meist nach dem Tod der früheren Amtsinhaber, dass sie, wie der Volksmund sagt, doch „einigen Dreck am Stecken“ hatten. Mir fällt da, auch als Bayer, der frühere Ministerpräsident und Bundesminister Franz-Josef-Strauß ein, und solche „Affären“ wie die im Zusammenhang mit dem Spiegel oder dem Starfighter.

Leider gibt es keinen „Führerschein“ für Amtsinhaber, den diese zuerst ablegen müssen, um zu lernen, dass persönliche Interessen außen vor bleiben müssen, und es eine Verantwortlichkeit gibt, die man als Amtsinhaber, auch für seine Untergebenen, trägt, und der man gerecht werden muss, sobald dies erforderlich ist. Der Volksmund sagt dazu dann „den Hut nehmen„.

Allzuoft muss man miterleben, dass Amtsinhaber über Winkelzüge, Halbwahrheiten und Interpretationen, alles versuchen, um im Amt zu bleiben.

Eher indirekt fällt mir dazu auch immer der frühere bayrische Staatsminister Otto Wiesheu ein, der trotz rechtskräftiger Verurteilung infolge einer Trunkenheitsfahrt mit Todesfolge, dieses Amt ausübte, und nicht Manns genug war, ein solches Amt, ob seiner Verfehlungen, nicht zu bekleiden.

Vieles in den genannten Zusammenhängen, ist auch eine Frage der Moral. Doch wie heißt es oft …. „Macht korrumpiert“. Manche eben in der Hinsicht, dass Doppelmoral zum Amt gehört.

Aber damit müssen wir in der Demokratie wohl leben, und darauf hoffen, dass z.B. die 4. Gewalt im Staat, also die Medien, derlei aufdecken, zumindest dann, wenn es gewichtig wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies geschieht, ist auch groß. Denn anders, als Woodward und Bernstein damals, steht den heutigen investigativen Journalisten neben der Schreibmaschine, Telefonbüchern und Informanten auch das Netz zur Verfügung, mit seiner Möglichkeit der vielfältigen soforten Quellenforschung, und mit seinen Möglichkeiten in den sozialen Medien. Letztere können nicht nur Menschen in Ämter hieven, sondern sie auch von dort wieder entfernen.

Ein gestörtes Verhältnis zur Macht oder zum Amt ist deshalb heute, so meine ich, nicht mehr verheimlichbar.

Wenn jemand dies dennoch versucht (=Person über das Amt stellen), dann geht es meist damit los, dass Medien der „Lüge“ bezichtigt werden, man also versucht, sie moralisch zu diskreditieren, um still und heimlich seine eigenen Ziele weiterverfolgen zu können. Denn es war schon immer so, dass die beste Verfahrensweise, im Falle eigener Verfehlungen, diejenige ist, davon abzulenken, indem man andere an den Pranger stellt.

Und als kleine Nebenbemerkung zum Schluss: Es wär interessant, zu wissen, in welchen Datenbanken ich nun auftauche, nachdem in meinem Beitrag sehr viele von den Schlüsselwörtern auftauchen, die so gewisse Einrichtungen dazu veranlassen, sich den Beitrag genauer anzusehen (oder zumindest die dafür vorhandenen Datencrawler).

Es grüßt,
das Smamap