Abnehmen mit Genuß

Seit 4 Wochen folge ich dem Programm „Abnehmen mit Genuß“, das von der AOK angeboten wird.

Nun gibt es ja Abnehmprogramme wie Sand am Mehr, und alle versprechen das Blaue vom Himmel herunter.

Was mich dann doch dazu veranlasst hat „Abnehmen mit Genuß“ zu versuchen, war das Angebot, die Kosten (ca. 50€), die man dafür aufwenden muss, am Ende des Programms wieder erstattet zu bekommen. Zudem würde man ein Programm verfolgen, das über ein ganzes Jahr geht. Also anders als viele dieser Hau-Ruck-Diäten mit eingebautem Jo-Jo-Effekt.

Ich kann nur berichten, was ich bisher gut daran finde:

Man erhält eine App für´s Tablet/Smarphone (geht auch über die Web-Site im Browser), und kann darüber jeden Tag aufnehmen, was man ißt. Zudem hat das Programm seinen Schwerpunkt nicht darin, dass man bestimmte Dinge nicht essen dürfe. Im Gegenteil.

Es ist vielmehr eine Frage der Menge bzw. der Zusammensetzung.

Und so trägt man alles Gegessene in einen sog. „Tagesteller“ ein ….

Abnehmen

…. in Form von Fettkreisen und Kohlenhydrat-Dreiecken.

Dabei hilft einem eine umfangreiche Lebensmittelliste bzw. zahlreiche Rezepte. Und so kann man dann z.B. den „Krapfen“ suchen, und den automatisch auf dem Teller abtragen lassen. Oder man sucht sich ein Rezept raus, bereitet dies zu, vertilgt die Speise, und lässt auch dann das Ganze autom. auf dem Teller abtragen.

Und wenn man etwas Bestimmtes mal nicht findet, so trägt man einfach einen Kreis für je 3 g Fett ab (lt. Inhaltsliste der Verpackung) und ein Dreieck für je 10 g Kohlenhydrate.

Nebenbei erfasst man auch noch, wieviel man trinkt und die Zeit an Bewegung, die der Tag mit sich gebracht hat.

Abnehmen

Auf die Weise habe ich mittlerweile 5 Kg abgegeben. Es scheint als hätte es einen bleibenden Effekt, insofern als man sich dann doch bewußter ernährt.

Es wird einem öfter mal klar, wieviel Fett eigentlich in so manchen Nahrungsmitteln enthalten ist.

So war ich bisher ein Fan von „Backerbsen“ zur Suppe. Ich wusste auch, dass die 30 g Fett je 100 g enthalten. Was ich nicht wusste, war, dass ein Teller Suppe mit reichlich Backerbsen mir meinen Fettanteil für den gesamten Tag zuführt, und ich dann, darüber hinaus, eig nichts mehr essen sollte. Was natürlich nicht machbar ist. Dies hatte bisher dazu geführt, dass ich mir sehr viel mehr an Fett zuführte, als mein Körper brauchte.

Das Ergebnis war dann naheliegend: Der Ernährungsberater damals auf der Reha, sagte dazu immer, dass sehr viele Menschen viel für Rettungsringe tun, weil sie unter der Nase mehr hineinschieben, als der Körper tatsächlich braucht, und abnehmen würde nur der, der das umzukehren vermag.

Mit dem Programm kann ich die Menge an Fett und Kohlenhydrate, die ich zu mir nehme, sehr viel besser steuern.

Wenn nur mehr wenige Fettkreise lt. Tagesteller übrig sind, dann gibt es eben ein Rezept, das entsprechend weniger davon beinhaltet. Und erstaunlicherweise absolut lecker.

Gestern z.B. machte ich mir eine „Gemüsebolognese“. Früher hätte ich darüber die Nase gerümpft. Heute weiß ich, dass das total lecker schmecken kann.

So ein Programm hat also auch etwas damit zu tun, Vorurteile abzubauen.

V.a. aber hat es, ich wiederhole mich, damit zu tun, sich bewusst zu machen, wieviel Fett und auch Kohlenhydrate man, mit einem bestimmten Produkt, zu sich nimmt, und wo das Tagesmaximum liegt.

Und letztlich gewöhnt man sich durch so ein Programm auch eine andere Essweise an. Es ist erstaunlich mit wie wenig sich ein interessantes und schmackhaftes Essen zubereiten lässt. Auch mit wie wenig Aufwand (bei o.g. Rezepten steht auch immer dabei, wie zeitaufwändig es wäre). Und letztlich kann das ein jeder …. etwas Gemüse und Zwiebeln schneiden, Erbsen und Mais aus der Dose dazu, Schnitzel von der Hühnerbrust, und das Ganze in der Pfanne zubereiten.

Und selbstverständlich gibt es auch mal die Currywurst oder das Steak und sicherlich auch mal die Schweinshaxe. Am Abend aber dann sicherlich keine Chipstüte. Und erlaubt ist auch, tageweise zu überziehen, wenn nur das Wochenmaximum eingehalten wird (die App zeigt es).

Es grüßt,
das Smamap

2 Gedanken zu „Abnehmen mit Genuß#8220;

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