Am besten heiß gegessen ….

Kürzlich bin ich wieder auf was gestoßen, was schon lange Zeit bei mir in Vergessenheit geraten war:

Maronen

Ich liebe sie. Wie ich das vergessen konnte, ist mir völlig rätselhaft.

Ich hab so ein kleines Backöfchen, und da lege ich die kreuzweise eingeschnittenen Esskastanien rein, stelle das Teil auf 200 Grad und nach 30 Minuten geht es dann an’s genießen.

Nun ja – is zwar (für mich) nicht so ganz einfach, mit meinen zarten Fingerchen die wirklich heiß abzuschälen, aber was tut man nicht alles für ein klein wenig genießen.

Erinnert mich an meine Studienzeit in meiner Geburtsstadt München; lang lang ist es her.
Da frohr ich mir im Winter im Hauptbahnhof die Füße in den Bauch, beim Warten auf den verspäteten Zug, sagen wir mal bei minus 10 Grad. Und was gab es da Schöneres, als sich am Maronen-Stand ein paar dieser Kugeln zu holen, die Hände damit zu wärmen, und sie während dessen zu verspeisen.

Die Dinger waren zwar damals schon teuer (ich möchte gar nicht wissen, wie viel die heut dort kosten), aber das war egal.

Viel angenehmer, und auch billiger, ist es, sich beim Discounter ein Säckchen voll mitzunehmen, und die dann zuhause, ev. nach dem längeren Spaziergang, in aller Ruhe zu genießen, und an jene Zeiten zurück zu denken, als das Leben noch etwas einfacher war.

Es grüßt,
das Smamap

6 Gedanken zu „Am besten heiß gegessen ….#8220;

    • Das ist bestimmt Geschmackssache, und über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Die Meisten essen es wohl im Naturzustand, ohne Verfälschungen.
      Sie haben zwar einen eigenen Geschmack, die heißen Maronen, der aber nicht sehr intensiv ist.
      Wenn du dazu einen Dip oder was auch immer brauchst, dann würde ich mal im Netz suchen.

Freu mich echt über jede Nachricht !!!