Automatische Updates von Google-Apps abschalten

Heute mal wieder etwas gesehen, was ich als totale Frechheit empfinde (Sorry, ob der Ausdrucksweise, aber was anderes fällt mir dazu nicht ein): Thema …. Automatische Updates von Google Apps.

Wenn ich mir heutzutage ein Smartphone/Tablet anschaffe, dann ist da in aller Regel das Betriebssystem „Android“ drauf. Bekanntermaßen von Google. Ein GUTES Betriebssystem. Ohne Frage.

Google handhabt das aber so, dass Etliches an sog. „Bloatware“, also unnötigen Apps, schon installiert ist, ohne dass man diese löschen könnte. Beispiel dafür wäre „Google Play Kiosk“ oder „Google Play Bücher“ oder „Hangouts“ etc etc etc.

Was man machen kann, ist, diese Apps zu deaktivieren. Beim Deaktivierungsvorgang jeder dieser Apps, kann man zuvor dann auch die bisher installierten Updates zu der App deinstallieren, und schafft es damit zumindest, die App auf den Urzustand zurückzuführen. Damit wird die App wesentlich kleiner, und der von ihr verbratene Speicher reduziert sich erheblich. Es macht ja schon einen Unterschied, ob eine App inkl. aller Updates 70 MB ausmacht oder in der Urversion nur 20 MB.

Auf meinem Notfall-Unterwegs-Smartphone für die Hosentasche macht das schon einen erheblichen Unterschied, ob mit all diesem installierten Quatsch noch 1,8 GB Speicher frei sind oder dann, wenn ich Obiges durchgeführt habe, dann immerhin 2,5 GB.

Also habe ich das mal auf meinem Allerwelts-Smartphone durchgetestet, welche dieser ganzen Apps von Google problemlos zurückgeführt/deaktiviert werden können. Google sagt einem das ja nicht bzw. warnt noch davor, dass irgendwas dann nicht mehr funktionieren könnte, was …. sorry …. totaler Bullshit ist.

Es braucht von Google auf dem Gerät nur 4 dieser Apps, und nicht sage und schreibe 16 Stück. Was man nicht deaktivieren sollte, ist „Google“, „Google-Play-Store“, „Google-Play-Dienste“ und „Google-Text-in-Sprache“.

Wo ich dann aber geschaut habe, wie ein Vogel wenn’s blitzt, ist, dass Google nicht nur die Unverfrorenheit besitzt, diese überflüssigen Apps zwangsweise un-deinstallierbar zu gestalten, sondern auch noch, diese von mir deaktivierten Apps, trotzdem automatisch upzudaten, sobald für eine solche App eben ein Update vorliegt. Dabei wird die App dann auch gleich wieder aktiviert.

Und damit nimmt die App dann wieder den vollen Speicher ein, den sie zuvor auch hatte.

Ich würde ja schon gerne haben, dass ICH darüber die Lufthohheit behalte, was auf meinem Gerät so abläuft. Jedenfalls möchte ich NICHT, dass Google das bestimmt. Und wenn ich etwas deaktiviere, dann wird das schon seinen Grund haben.

Der Leser merkt an dieser Stelle, dass ich bei sowas immer einen dicken Hals bekomme. Also erstmal mal selbst runterfahren (nicht das Smartphone 😉 )!!!

Also was tun, bei einem alten Smartphone, damit da nicht wieder ständig besagte automatische Updates drauflaufen, und all diese Apps wieder aktiviert sind.

Es gibt die Möglichkeit, pro App, diese automatische Updaterei, die Google von vorneherein so einstellt, abzuschalten. Dies war mir allerdings dann doch zuviel Aufwand (mal sehen, wenn ich mal viel Zeit habe, dann mache ich das ev.). So habe ich mich dann dafür entschieden, automatische Updates generell abzuschalten.
Dazu startet man den PlayStore, geht oben auf das 3-Striche-Menü, und dort dann auf „Einstellungen“. Dort gibt es dann einen Punkt, über den man die automatischen Updates generell ein-/ausschalten kann.

Automatische Updates

SO (oder so ähnlich) sieht dieser Punkt aus

 

Dort ausgeschalten, gibt es dann natürlich generell keine autom. Updates mehr. In diesem Fall muss man halt dann, von Zeit zu Zeit mal nachschauen, für die Apps, die man selber tatsächlich nutzt, und doch updaten möchte, ob denn nicht eine Aktualisierung vorliegt.
Das macht man auch über den PlayStore, über das 3-Striche-Menü, und dort über „Meine Apps und Spiele“. Wenn man dann etwas runterscrollt, werden dort die Apps aufgeführt, für die es Aktualisierungen gibt. Tippt man dort dann jeweils auf „Aktualisieren“, dann wird das Update damit manuell gestartet. Dort sind dann zwar auch die Aktualisierungen für jene Apps aufgelistet, die deaktiviert sind. Diese muss man dann halt außen vor lassen.

Wie schon gesagt, es gibt auch die Möglichkeit, die generelle autom. Aktualisierung eingeschalten zu lassen, und für die Apps, für die man das nicht möchte, dies Automatik einzeln abzuschalten. Das macht man dann auch über „Meine Apps und Spiele“ und tippt dort die jeweilige App an. Über das 3-Punkt-Menü kann man dann autom. Updates für diese App ausschalten.

Auf meinem alten Smartphone mit Android 5.1 funktioniert das alles so. Bei neueren Android-Versionen sieht das funktionell ev. etwas anders aus, aber sollte im Prinzip genauso ablaufen.

Es gibt natürlich auch die Nutzer-Einstellung, dass man alles so lassen möchte, wie es ist – frei nach dem Motto „was soll’s“.
Es ist eben eine persönliche Einstellung, ob man sowas möchte oder nicht, das auf dem eigenen Gerät Sache laufen/ablaufen, über die man keine Kontrolle hat. In der Konsequenz hat man letztere nicht mehr bzw. darf sich dann demnächst ein anderes Gerät zulegen, weil der Speicher zuende ist (speziell bei etwas günstigeren Geräten, die halt nicht grade eine üppige Ausstattung aufweisen).

Es grüßt,
das Smamap

…. und plötzlich ist Wahl

Heute wurde mir urplötzlich bewusst, dass am Sonntag schon Wahltag ist; frei nach dem Motto „plötzlich ist Wahl“.

Nicht dass das jetzt großartige Bedeutung für mich hätte, denn meine Briefwahlunterlagen sind schon wieder beim Wahlamt.

Aber irgendwie fehlt mir das endspurtartige des Wahlkampfes.

Also noch 4 Tage bis dahin, und plötzlich ist Wahl.

Andererseits bin ich aber dann auch froh, wenn diese ganzen Wahlplakate wieder verschwinden. „Plötzlich ist Wahl“ hat, an DIESER Stelle zumindet, einen Vorteil.

Wobei mir vorhin so durch den Kopf ging, wie denn der Wahlkampf oder ev. sogar die Politik der einzelnen Parteien/Kandidaten zu beurteilen ist, wenn man nach den Wahlplaketen geht.

Ich versuche das mal, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Passgenauigkeit:

FDP – Wahlkampf mit EINEM Gesicht und Slogans, die versuchen, besonders geistreich zu sein bzw. nach dem Mund zu reden (zB „Wirtschaftspolitik wieder verfügbar“ oder „Digital first, Bedenken second“). Slogans, die teilweise echt bedenklich sind.

Union (= CSU, hier in Bayern) – die bekannten Gesichter, also Seehofer und Konsorten. Spruchstrategie a la „Klar für Bayern“, „Klar für Stabilität“ etc etc. Ich fragte mich, wenn ich das las, fortwährend „was wollen mir diese Sprüche sagen“.
Und da waren da noch die Plakate mit „Soli abschaffen“ und „Kindergeld rauf“. Da fragte ich mich immer …. „Jungs und Mädels, WAS bitteschön habt ihr die letzten 15 Jahre gemacht – Däumchen gedreht und dumm geschaut?“

SPD – so recht ist denen nix eingefallen. Alles wie gehabt. Nix Neues. Man las von „Gerechtigkeit, Rente, Fördern“ etc etc. Irgendwie alles altbacken (sicherlich wichtig, aber eben altbacken). Frischer Wind is was anderes!

Grüne – die hab ich erst die letzten 2 Wochen wahrgenommen. Vorher irgendwie NULL. Ev ja Absicht. Aber die Sätze auf den Plakaten die stimmten zumindest. „Gesundes Essen kommt nicht aus einer kranken Natur“ oder „Von weniger Europa hat keiner mehr“. Ich hoffe, dass die Grünen genügend stimmen bekommen, damit diese Themen genügend Rückhalt erlangen.

Freie Wähler – die laufen irgendwie unter dem Radar. Sie sind zwar nahe am Bürger, und schreiben auch (hier bei mir) „Mehr Hof und Wunsiedel in Berlin“, und Vieles von dem, was die freien Wähler vertreten, bräuchten wir künftig, aber irgendwie schaffen die nicht den Sprung über die kommunale Ebene hinaus. Was viele nicht wissen: Auf kommunaler Ebene sind die die Nr. 3 in D.

AfD – Wahlsprüche, die die niederen Instinkte ansprechen. Gleichzeitig von der Logik verlassen. Wessen Politik sich auf Flüchtlinge und Vorurteile beschränkt und darauf, was die mit uns machen, und dass sie uns überrennen, der ist weit weit von der Realität entfernt. Wobei man froh sein muss, dass wir aktuell nicht jene „Hochzeit“ der Flüchtlingskrise haben, wie noch vor 2 Jahren. Denn dann würden die sicherlich noch ein ganz anderes Ergebnis einfahren, als die 10%, die jetzt angekündigt sind. Vll dann eher das Doppelte.
Aber DAS läge dann ausschließlich an den dummen Wählern.

Alle anderen Parteien – hier und da habe ich auch mal ein Plakat von den Kleinstparteien gesehen, die AUCH antreten. Aber was DA draufstand, das war meist derart nichtssagend und daneben, dass ich oft nie wußte, wofür die überhaupt stehen. Heute zB da sah ich ein Plakat, da hat einer (man hatte den Eindruck, mangels Bärtchens) eine Grimasse geschnitten. Ich bin zwar der Meinung, wer nicht zur Wahl geht, hat keinerlei Recht, sich auch nur über IRENDWAS zu beschweren, aber wer eine SOLCHE Partei wählt, der könnte auch gleich zuhause bleiben. Oder er ist Spaßwähler, und hat nicht begriffen, worum es geht, wenn der Souverän bestimmt, wer künftig die Politik bestimmt. Denn eines ist klar – welche Politik gemacht wird, das bestimmt der Wähler, UND NIEMAND SONST.

Alles meine ganz persönliche Meinung, mit der niemand übereinstimmen muss. Aber wie ich heute schon mal hier schrieb: Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden.

„Plötzlich ist Wahl“ hat dann sicherlich auch insoweit etwas Positives, weil die Parteien tendenziell das Ergebnis Ihrer Politik serviert bekommen. Denn wenn eine Partei plötzlich nur noch halb so viele Stimmen hat, oder jedenfalls wesentlich weniger, und andere dafür wesentlich mehr, DANN hat das der Wähler SO entschieden.
Und Demokratie ist eben, das Ergebnis der Mehrheit zu akzeptieren, so wenig einem das auch immer gefallen mag.

Und beim nächsten Mal, hat dann die Partei, die dann nicht mehr dabei oder dran ist, die Möglichkeit, mit einer anderen Politik Wähler anzusprechen. Man mag davon halten, was man will, aber dass dies möglich ist, zeigt die FDP. Erst komplett weg, und dann mit erheblichen Gewinnen, wieder drin (man liest von 10%); auch wenn man mit ihren Inhalten nicht übereinstimmen mag.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Hilfe zur Selbsthilfe (PC/Mobil/etc)

Der Titel „Hilfe zur Selbsthilfe“ scheint darauf hinzuweisen, dass der Beitrag irgendwas mit Entwicklungshilfe zu tun habe.

Das aber ist mitnichten der Fall.

Es geht eher darum, dass ich, wo dies machbar ist, meine Hilfe anbiete.

Jüngst geschah nämlich etwas höchst Überraschendes.

Ein Leser eines Beitrags, hier auf meinem Blog, und zwar im Bereich ANDROID, schrieb mich an, ob ich ihm bei einem Problem mit seinem Smartphone helfen könne.

Wenn es mir möglich ist, dann gerne, so erwiderte ich. Und letztlich konnte ich ihm dann helfen. Eben im Rahmen meiner Hilfe zur Selbsthilfe.

Letztlich macht das auch Spaß, jemandem helfen zu können.

Und so dachte ich mir …. kann ja sein, dass es noch andere gibt, die so ihre IT-Problemchen (in welchem Bereich auch immer) mit sich rumschleppen, und gerne geholfen bekommen würden.

Sollte dem so sein …. einfach anschreiben …. entweder hier im Kommentar oder per eMail unter a.poet61(ät)gmx.de

Falls ich nicht helfen kann, dann wäre ich selbstverständlich so frei, dies auch kund zu tun 😉

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

…. und der Friseur ist doch die bessere Tageszeitung!

Der Titel ist eher mit einem Zwinkern versehen, denn der Friseur sei die bessere Tageszeitung, hat eher weniger mit dem Friseur zu tun, als mit mir.

Ich saß letztens bei meinem Herrenfriseur (JA, er bedient nur Meinesgleichen). Und während ich da wartete (ich hatte mein Tablet dabei), las ich 2 Dinge darauf nach. Das sah ein anderer Kunde, und sprach mich an, ob ich mich mit sowas auskenne.

Es stellte sich heraus, er wäre ein kleiner Hotelier aus einem Nachbarort, und bräuchte mal jemanden, der ihm helfen würde, was so seine PC-/Tablet- und sonstigen Dinge angeht.

Nun bin ich ja generell ein hilfsbereiter Mensch, und so werde ich demnächst mal bei ihm verbeischauen, um zu sehen, wo seine Problemstellungen liegen. Ev. kann ich ihm ja den einen oder anderen Ratschlag geben, aus meiner früheren Erfahrung im IT-Bereich heraus.

Dieses wäre wohl nie passiert, wenn ich nicht an dem Tag beim Friseur gewesen wäre.
Man trifft sich dort, man quatscht (untereinander oder mit dem Friseur (seines Zeichens ein türkischer Mitbürger)), man trinkt einen Kaffee, man schmökert in der Zeitung, und so ist es oftmals recht interessant dort.

Und Manches erfährt man, was man in der Tageszeitung niemals gelesen hätte. Oder es entstehen Kontakte, die man ebenso niemals über eine Anzeige in der Tageszeitung hätte knüpfen können.

Mein Haarschnitt ist eher einfach. Liegt auch daran, dass meine Haarpracht mittlerweile eher reduziert erscheint 😉 😉 😉
Ich könnte das locker auch selber zustande bringen, meine Haare zu „schneiden“. Es erschöpft sich nämlich regelmäßig in der Handhabung eines elektrischen Haarschneiders, der das Ganze auf 2-3 mm kürzt.
Allerdings, ich mache es nie selbst, denn die halbe Stunde bis Stunde (inkl. Wartezeit) beim „Barber“ ist wesentlich interessanter und kurzweiliger.

Und das ist mir die 10 € wert, die ich dafür, völlig zurecht, ausgebe.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Wenn gar nichts mehr geht – der Recovery-Modus

Jeder wird schon mal in die Situation gekommen sein, dass am Smartphone gar nix mehr ging; dann kommt er womöglich zum Einsatz – der Recovery-Modus.

Zu deutsch – die Wiederherstellungskonsole.

Recovery

SO sieht das Recovery-Menü auf meinem Smartphone aus

Nun ist das Recovery-Menü nichts Geheimnisvolles. Lediglich ein kleines Menü, in das man das Smartphone schicken kann, damit wieder etwas geht.

Es gibt manchmal Situationen, da geht absolut nichts mehr. Wer Windows nutzt, kennt das zur Genüge.
Wer Android nutzt, der nutzt letztlich Linux, und da kommt sowas höchst selten vor. Aber es kommt vor.

Mir widerfuhr es jüngst, dass sich das Mobilgerät autom. Updates für diverse Apps aus dem Google-PlayStore holte, und mittendrin nichts mehr vor oder zurückging. Da blieb dann nichts mehr, als das Gerät mit dem Ein-/Ausschalter einfach abzuwürgen. Sprich solange den Ausschalter drücken, bis es aus war. Und dann nochmal den Schalter drücken, bis es wieder anspringt.

In meinem Fall fing das Teil dann an, endlos „Apps zu optimieren“. Immer wieder von vorne.

Man kann dann allerlei noch versuchen: ZB die SD-Karte entnehmen, die SIM-Karte entnehmen, den Akku mal länger entfernen. Und dann jeweils versuchen das Gerät wieder hochfahren zu lassen.

Jedoch manchmal hilft alles nichts, und es bleibt nur noch der Recovery-Modus.

Das heißt jetzt nicht, dass es einen „Allheil-Knopf“ gibt. Genauso wenig, wie bei Windows.
Nein – es gibt eben eine Einrichtung, sprich „Wiederherstellung“, über die man im günstigsten Fall das Teil wieder so zum Laufen bringt, wie es war. Oder im ungünstigsten Fall das Teil auf Urzustand (Werkseinstellungen) zurückstellt.

Wie kommt man dorthin, in den Recovery-Modus?

Bei meinem Gerät, wie es auf dem Bild zu sehen ist, hält man, im ausgeschalteten Zustand, die Leiser-Taste gedrückt, drückt dann den Einschalter mit dazu, und hält beides solange gedrückt, bis das Display anspringt. Dann lässt man gleichzeitig los.

Nach einigen Sekunden kommt dann obiges Recovery-Menü.

Ein einfaches Menü, in dem man über die lauter/leiser-Wippe die paar Menüpunkte anfahren kann, und mit dem Einschalter auswählt und damit auslöst.

Nun sollte man freilich wissen, was die einzelnen Menüpunkte auslösen, denn das ist u.U. gravierend.

Der erste Punkt „reboot system now“ (auf dem Bild nicht so wirklich zu erkennen), ist noch völlig harmlos. Dieser startet das Gerät ganz normal. Den versucht man normalerweise als Erstes, wenn man das Menü benötigt. Kann ja mal sein, dass das Smartphone, warum auch immer, schlicht hängt, und durch Neustart wieder zum Laufen kommt. Ist quasi so, als würde man das Teil ausschalten und wieder einschalten. Dieser Punkt wird, in aller Regel, auch durchgeführt, nachdem einer der anderen Punkt durchgelaufen ist, um eben das Gerät neu zu starten.

Der zweite Punkt „apply update from ADB“, soll bedeuten, dass über eine Verbindung des Geräts mit dem PC ein Update eingespielt wird. Ev. etwas, was nur Fachleuten vorbehalten ist.

Der vierte Punkt „wipe cache partition“ möchte, vereinfacht, den Zwischenspeicher löschen. Normalerweise unkritisch, weil damit nur „Hilfsdaten“ gelöscht werden, den sich dieser Speicherbereich gemerkt hat, um bestimmte Aufgaben zuende zu führen.
Die werden durch diesen Punkt einfach gelöscht.

Der kritischste Punkt, ist der dritte Punkt „wipe data/factory reset“. Nichts anderes als eine komplette Daten-/Applöschung, und Rücksetzung auf den Werkszustand. D.h. also, wenn man dies ausführt/auslöst, ist alles weg, was auf dem Smartphone ist.

Deshalb sollte man sich, beim dritten Punkt, schon bewusst sein, was man tut. Es ist dann WIRKLICH alles weg. Das Smartphone installiert sich selbst von neuem, und kommt dann so daher, wie es war, als es seinerzeit aus der Fabrik kam (irgendwo auf den Speicherbausteinen des Geräts, sind all jene Bestandteile abgelegt, mit denen das Gerät auch ursprünglich einmal bespielt wurde; die werden dann frisch weg grundinstalliert).
Man muss keine Angst haben, dass nach Auslösen dieses dritten Punktes, alles sofort losgeht/weg ist. Es kommt da schon noch eine Abfrage, und dort muss man dann nochmal die Option YES weiter unten auswählen, und erst dann wird’s „kritisch“.

Hinterher startet das Smartphone dann neu. Mit den Apps, die ursprünglich mal vorhanden waren. Also auch ohne etwa „WhatsApp“ und dergleichen. Und natürlich sind auch all jene Daten weg, die man seit damals angelegt hatte. Aber manchmal hilft ja nichts anderes mehr. Und manchmal ist das ja auch gut so, um den ganzen Mist, den niemand braucht, gleich mit zu löschen.

Bleibt also die Frage, wie man wieder an seine Daten kommt.

Dazu noch einige Ausführungen:
Bei Android-Smartphones ist es in aller Regel so, dass man beim ersten Start gefragt wird, sich mit seinem Google-Konto anzumelden. Macht man das immer so, dann werden nach einer Neuinstallation sehr viele Daten von den Google-Servern wieder auf’s Gerät zurückgespielt (nicht alle, aber viele). Man wundert sich dann, dass alle Kontakte und sonstige Daten, wie von Zauberhand, wieder da sind.

Die Diskussion, was man davon halten kann, dass die eigenen Daten weitgehend auf Google-Server gespiegelt sind (andere würden sagen „kopiert sind“), und was Google damit macht oder nicht macht, die möchte ich an dieser Stelle nicht führen.

Ich persönlich melde mich zwar am Google-Konto immer an, aber die Häkchen zum Datensichern nehme ich raus. Ich halte nicht viel davon, dass viele meiner Daten woanders hinkopiert werden.

Aber selbst dann, gibt es noch diverse Möglichkeiten. Wenn man zB weiß, dass WhatsApp jeden Tag, um 2 Uhr morgens, für alle Chats ein Backup auf dem Smartphone macht, dann kann man, nachdem man den Messenger neu installiert hat, dieses Backup zurücksichern lassen (dazu muss man lediglich VOR der Installation, eine Datei kopieren).

Oder …. viele arbeiten heute mit „Dropbox“, also quasi einer kleinen Festplatte im Netz. Manche Daten kann man dorthin speichern. Also statt dass man seine Exceltabelle auf das Smartphone legt, sagt man beim Abspeichern …. auf Dropbox. Nach der kompletten Neuinstallation hat man, für diese Fälle, nicht die Notwendigkeit, irgendwelche Daten zurück zu sichern. Man braucht zum Öffnen der Tabelle (oder was auch immer), diese nur, wie gewohnt, über Dropbox öffnen. Dabei hatte man zuvor natürlich immer die Wahl, selbst zu entscheiden WELCHE Daten man auf Dropbox speichert.

Eine sehr schöne Möglichkeit (finde ich), ist auch die, alle seine Login-Daten (also Benutzernamen und Passwörter), für sämtliche Einlogprozeduren im Netz, in einem Passwortmanager zu hinterlegen. Befindet sich der Datensafe, mit allen Login-Daten im Netz, muss man, nach einer kompletten Neuinstallation des Smartphones, nur die App zum Passwort-Manager installieren (PlayStore), sich dort mit seinem sehr komplexen Verschlüsselungs-Passwort anmelden (bei mir ist das 18-stellig), und hat ALLE Login-Daten wieder zur Verfügung. Diese werden dann im Browser oder der App, so wie man das gewohnt ist, eingefügt, sobald man sich zB beim Stromversorger einloggen will, um seinen Zählerstand einzutragen.

Alle Daten wird man selbstverständlich NIE auf einen Schlag wieder vorhanden haben, aber eben alles Wesentliche.

Meine Wenigkeit benutzt auch einen Manager für meine persönlichen Informationen (Kontakte, Termine, Aufgaben). Und wenn ich die App dazu wieder installiert habe, wird kurz das Backup der Daten von Dropbox zurückgesichert, und ich habe alle Kontakte und Termine wieder zur Verfügung.

Sicher ist es immer Zeitaufwand, ein Gerät wiederherzustellen. Jedoch innerhalb einer Stunde hatte ich das, in meinem Fall, erledigt. Auch ohne Google.

Wie schon gesagt, man sollte wissen, was man tut. Also (nicht in den falschen Hals kriegen!!!) „Hirn einschalten“, denn verantwortlich für das Resultat ist man immer selbst, und nicht der Hersteller oder wer auch immer. Und dazu gehört zB AUCH, das man Apps nur aus dem PlayStore installiert, und nirgendwo anders her.

In diesem Beitrag habe ich mich, wie gewohnt, nur zu Android ausgelassen. Was iPhones angeht …. zum einen ist mir das zuwenig, was iOS (das Betriebssystem dort) einem an Möglichkeiten bietet (im Sinne von Betriebssystem), und zum anderen ist mir das suspekt, was Apple an Barrieren einbaut. Deshalb verwende ich diese Systeme nicht und kenne mich daher auch zuwenig mit ihnen aus, um hier Vorschläge machen zu können.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Cassini hat uns verlassen – oder wir ihn (es) – oder wie?

Gestern lief das „große Finale“ ab, als die Weltraumsonde „Cassini“ ….

Cassini
…. nach 20 Jahren Flug, in die Atmosphäre des Planeten Saturn eintrat und verglühte.

Man hatte sich zu diesem Schritt entschlossen, nachdem der Treibstoff der Sonde zuende ging, und man ausschließen wollte, dass sie auf einen Saturnmond stürzen und diesen mit irgendwas kontaminieren würde, was sie von der Erde mitgebracht hätte.

Dies wäre ev. insbesondere dann dramatisch gewesen, wenn es sich bei diesem Mond um Enceladus oder Titan gehändelt hätte, auf denen Leben nicht auszuschließen ist (sehr einfaches Leben).

Cassini hat uns Menschen in diesen 20 Jahren absolut faszinierende Einblicke in den Planeten Saturn und dessen Monde geliefert. Es wurden dabei viele Dinge entdeckt, die man nicht wusste. Teilweise absolute Sensationen. Letztere natürlich va für die Wissenschaft. Bis zu uns „Normalos“ drang das leider viel zu selten durch. Kommt aber ev. noch, denn die Auswertungen aller Daten dauert, wie üblich in solchen Fällen, sehr sehr lange.

Und so trat Cassini gestern in die Atmosphäre des Saturn ein, und verglühte. Wobei „verglühen“ nicht zu wörtlich genommen werden darf. Denn für Unsereiner ist das immer gleichbedeutend mit hellen Leuchterscheinungen am Himmel. Diese gab es natürlich auf dem Saturn nicht, mangels Sauerstoff. Schon eher entsprach das einem Schmelzen des Aluminiums, aus dem Cassini hauptsächlich bestand.

Und ca. 80 Minuten nachdem das geschehen war, endete auf der Erde der Datenempfang. Solange brauchen Signale vom Saturn bis hierher.

Um ev. einen Hauch der Faszination zu vermitteln, die Cassini all die Jahre vermittelt hat, nachfolgend einige Originalbilder, die die Sonde aufgenommen hat. Quelle ist jeweils die NASA. Um das in Groß zu sehen, einfach auf ein Bild klicken/tippen.

Cassini

„pale blue dot“ – die Erde, klein und unbedeutend

Cassini

Enceladus und die Geisiere, die Cassini dort entdeckte

Cassini

die Rückseite des Saturn, die von der Erde aus nicht zu sehen ist, im Gegenlicht der Sonne

Cassini

5 der Monde des Saturn

Cassini

Einmal mehr die Ringe, 2 Monde, und dahinter die Sonne

Cassini

…. ein weiterer Mond des Saturn

Cassini

Der Saturn, aufgenommen durch eine Spezialkamera

Cassini

Eine, bis dahin, unbekannte Strutur der Saturn-Ringe

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

WER braucht eig eine Stromtrasse, außer Aktionären und Konzernen?

Jüngst habe ich mich etwas mit dem Thema „Stromtrasse“ beschäftigt.

Sicherlich nicht in alle Tiefen, aber halt so, dass ich mitreden kann.

Bis vor nicht allzu langer Zeit war das Wort „Stromtrasse“ für mich mit den Überlandleitungen verbunden, die da quer bzw. längs durch D zusätzlich gezogen werden sollten, um benötigten Strom in den Süden zu transportieren.

Als es dann hieß, das Ganze werde va unterirdisch verlegt, da war das Thema für mich gestorben.

Wenn man sich allerdings etwas damit beschäftigt, dann kommt das Thema „Stromtrasse“ automatisch wieder hoch.

Bisher meinte ich, die Gegner des Projekts absolut nicht zu verstehen, denn schließlich brauchen wir diesen Strom.

Und genau DAS ist NICHT der Fall (meiner Meinung nach).

Es gibt auch andere Argumente, die man anführen könnte.
So zB dass auch bei unterirdischer Verlegung, oberirdisch Schneisen entstehen; auch durch die Erwärmung die diese Erdkabel mit sich bringen, die Natur und die Böden geschädigt werden; wir alle das über die Strompreise erheblich zahlen, was da an Geldern ausgegeben wird, während Aktionäre und Konzerne den Rahm abschöpfen; elektromagnetische Felder ihren Tribut fordern etc etc.

Stromtrasse

Das mag alles richtig sein.

Was in der ganzen Diskussion oft vergessen wird, ist die Frage, ob wir das Ganze überhaupt brauchen?

Geht man nach den Stromkonzernen, gingen durch Abschaltungen der Atommeiler schon seit Jahren im Winter regelmäßig die Lichter aus (Stichwort „Blackout“); glaubt man der Politik und deren Vorhersagen, wird der Strom, dort wo er hintransportiert werden soll, künftig dringend benötigt.

Fakt ist, dass D, auch und va im Winter, immer noch ein Stromexporteur ist. Fakt ist, dass vor 2025 kein Strom über die Trasse fließen wird, schlicht weil nicht fertig. Fakt ist auch, dass das so eine Sache ist mit den Vorhersagen der Politik.

Va Letzteres versucht uns zu sagen, dass wir OHNE nicht auskommen. Und dabei ist das größte aller Potentiale noch in keinster Weise ausgeschöpft worden. Nämlich das Sparpotential. Durch geeignete Maßnahmen könnten Unmengen an Strom in den Haushalten eingespart werden. Auch ist in keinster Weise berücksichtigt, dass über Windkraft, Gaskraftwerke und Photovoltaik wesentliche Anteile an Strom hinzukommen (dort wo sie benötigt werden).

Trotzdem wird uns gesagt, dass wir diese Trassen brauchen.

Mich erinnert das Ganze an den Donauausbau bei Straubing (ich lebte dort viele Jahre). Der Bevölkerung wurde dort politischerseits eingebläut, dass dieser unbedingt benötigt werde.
Letztlich war der Widerstand in der Bevölkerung so groß, dass die Politik auf ihren Ausbau verzichtete. Und siehe da …. er war nicht nötig!

Seitdem mißtraue ich Behauptungen der Politik, was Großprojekte angeht. Es gibt immer Interessen dahinter. Va finanzieller Art.

Und wenn man dann noch logisch nachvollziehen kann, dass etwas unnötig ist, und trotzdem wird immer noch das Gegenteil behauptet, dann schrillen bei mir die Alarmglocken.

Die Frage ist, warum Mrd. und Aber-Mrd. von Euro ausgegeben werden sollen, wenn das Projekt nicht benötigt wird?

Die ganzen Nachteile, die so ein Projekt mit sich bringt, sind dann nur noch ein zusätzliches Argument.

Und schließlich soll das Alles auch ablenken vom Versagen der Politik. Einem möglichen Stromengpass hätte man schon seit vielen Jahren entgegenwirken können. Wenn man denn gewollt hätte.

Es ist wie mit den Elektroautos:
Wir könnten sie schon lange in echten Stückzahlen haben, wenn die Politik nicht geschlafen und nur nach dem gehandelt hätte, was die Wirtschaft gerne möchte. Oslo macht es vor: Die Stadt hat heute wesentlich mehr Elektroautos und die Infrastruktur dazu, als es das in ganz D gibt.
Es darf geraten werden, woran das liegt. Aber das ist eine ganz andere Diskussion.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Lärm ist etwas total Nervtötendes

Jo …. ich geb es zu, Lärm ist etwas, was ich nicht gut aushalte.

Bestes Bsp. war das jetzige Wochenende, bzw. die letzte Woche.

Über mir wohnt seit 1 Monat ein neuer Mieter. Neben mir der einzige Mieter in diesem Haus.

Bisher völlig unkompliziert. Lärm war kein Thema.
Zwar hat er einen Hund, der einen kleinen Dachschaden hat, und sofort bellt, wenn er was hört. Er sagt, der hat immer Angst, wenn was Unbekanntes auf ihn zukommt. Aber wenn ich dann in meine Wohnung geh, und also das Treppenhaus verlasse, dann ist das für den Hund scheinbar immer ok und er beruhigt sich.
Also kein Problem.

Letze Woche war dann seine Freudin mit Kind zu Besuch. Es stellte sich als absolut belastend heraus, was Lärm angeht. Ständiger Krauch im Haus. Ein ständiges Türknallen, Trampeln, Schreien. Keine 5 Minuten Ruhe.

Was das noch potenziert ist die Hellhörigkeit des Hauses. Das Haus ist schon älter, und so hört man von oben nach unten absolut Alles.

Wie erholsam war das, als der Besuch gestern wieder verschwand. Es kehrte Ruhe ein, und der Lärm war weg.

Meine Aufgabe ist es nun, meinem neuen Nachbarn dies deutlich zu machen, und die Situation zu beschreiben, ohne dass sich dieser auf den Schlips getreten fühlt.

Aber es hilft nix. Denn es ist zu erwarten, dass Freundin und Kind öfter mal zu Besuch kommen.

Und nachdem ich, gesundheitlich gesehen, öfter am Tag etwas Ruhe brauche, kann ich das nicht auf sich beruhen lassen, sonst dreh ich irgendwann am Rad, wenn sich das immer wieder wiederholt, und der Lärm tagelang im Haus ist.

Hach, was freu ich mich auf dieses Gespräch!

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Platz schaffen auf Smartphone und Tablet

Platz schaffen …

Wer meinen BLOG verfolgt, hatte ev. schon mit dem Menüpunkt zu tun, der sich einem in rot oben rechts präsentiert …. den Tipps & Tricks zu Android.

Platz schaffen

(mein Blog – rechts oben der Menüpunkt zu Android)

Nun sind das alles sicher Dinge, die nicht den Top-super-duper-Android-Experten offenbaren, aber eben alles Sachen, die sich (für mich) aus dem normalen Mobilgeräte-Alltag ergeben.

Dazu gehört auch das Thema „Platz schaffen“, dem ich mich heute widme.

Nun hat ein Smartphone oder Tablet nur begrenzt Platz (zB 32 GB). Wenig im Vergleich zur Größe heutiger PC-Festplatten. Deswegen sind die Programme (=Apps) klein gehalten. Jedoch bei der Vielzahl der Apps, die sich auf dem Gerät, im Lauf der Zeit, ansammeln, geht der Platz eben immer mehr zur Neige.

Was kann man also tun?
Es gibt grundsätzlich 2 Möglichkeiten:

  1. Platzsparende Apps verwenden.
  2. Ungenutzte Apps deinstallieren.

Was den ersten Punkt angeht, so habe ich dazu schon das eine oder andere geschrieben (und da kommt sicherlich immer wieder etwas dazu). Dazu einfach auf meiner Blogstartseite im Androidbereich nachlesen.

Der 2. Punkt gestaltet sich mitunter schwierig. Nicht etwa deswegen weil es für den Normalanwender schwierig zu handhaben wäre, sondern deswegen, weil sich Viele nicht dazu durchringen können, eine App zu löschen.

Technisch ist es sehr einfach:
Man begibt sich in’s Android-Menü und dort in den Bereich „Apps“ ….

Platz schaffen

(das Android-Einstellungs-Menü unter Android 7)

…. tippt dann auf die entsprechende App und dort dann auf „Deinstallieren“ ….

Platz schaffen

(nach Aufruf der App im Menü, lässt es sich deinstallieren)

Allerdings gibt es etliche Apps, die sich nicht deinstallieren lassen. Diese lassen sich dann nur ‚deaktivieren‘. Ich persönlich empfinde das als Frechheit. Ich möchte das selbst entscheiden, was auf meinem Tablet installiert sein soll/darf; zumal so manche dieser Apps absolut unnötig sind, und den Anwender dazu zwingen sollen, DIESE App zu verwenden, und keine andere. Alle jene Apps sind von Google, dem Android-Hersteller. Was man mit solchen Apps machen kann, dazu weiter unten mehr.

Was das Deinstallieren von Apps angeht, so sitzt das Problem, wie so oft, VOR dem Gerät!!!

Man könnte die App ja nochmal brauchen. Und wer weiß, was das alles für Nachteile hätte, wenn man sie tatsächlich deinstalliert.

Antwort: Was man lange nicht benutzt hat, braucht man auch nicht. Das ist wie das Kleidungsstück, das seit Jahren im Schrank hängt, und man nie angezogen hat.
Und eine App zu deinstallieren, hat erstmal grundsätzlich keinerlei Nachteile. Sollte man sie, wider Erwarten, doch i-wann mal wieder brauchen, ist sie schnellstens über den App-Store erneut installiert.

Während ich das so schreibe, kommt mir die Idee, das selbst mal wieder zu praktizieren. Und so habe ich eben 5 Apps deinstalliert, die sicherlich schon einige Monate als Leichen auf meinem Tablet liegen.

Wenn man dann die Liste der installierten Apps so durchgeht, sieht man auch immer gleich, wieviel Speicherplatz die jeweils verbraten. Auf diesem Weg erschließt sich einem auch immer gleich, welche potentiellen Kandidaten es gibt, die durch schlankere Apps ersetzt werden sollten.

Zugegeben, manche sind nicht zu ersetzen. Ein Bsp dafür ist „Spotify“. Jenseits der Diskussion, welches jetzt der beste Musik-Streaminganbieter sei, ist eine einmal gefallene Entscheidung, in aller Regel, auch bleibend. Und die Funktionalität der entsprechenden App auch nicht durch eine Alternative ersetzbar.

Bei mir nimmt Spotify knapp 1/2 GB an Platz ein (wozu natürlich auch die Playlists gehören). Diese habe ich allerdings auf die SD-Karte ausgelagert (was man über die Einstellungen machen kann), so dass sie keinen internen Speicherplatz verwenden. Die Anwendung selbst umfasst „nur“ etwa 90 MB.

Insgesamt befinden sich auf meinem Tablet etwa 110 Apps (viele davon gehören zum ursprünglichen System), die knapp die Hälfte meiner 32 GB Speicher belegen.

An anderer Stelle der Tips&Tricks zu Android, habe ich mich bereits darüber ausgelassen, wie zahlreiche Apps, die sich nicht deinstallieren lassen (va von Google) schlicht deaktiviert werden können, nachdem man sie auf den Ursprungszustand, und damit auf die Ursprungsgröße, zurückgeführt hat. Auch dies hatte viel Speicher gebracht. Bitte meinen damaligen Beitrag nachlesen

Auch gibt es etliche Apps, die man prinzipiell auf die SD-Karte auslagern kann (also die komplette App). Das ist auch eine Standardfunktion, die man im App-Menü durchführen kann. Wenn man also, wie oben beschrieben, im Android-Menü zu den Apps geht, dort eine App antippt, und dort dann den Punkt „Speicher“ aufruft, dann sieht man, FALLS die App auslagerbar ist (bei manchen besteht diese Möglichkeit von vorneherein nicht), rechts (bei Android 7) die Möglichkeit vom Gerätespeicher auf den externen Speicher auszulagern. Der restliche Ablauf ist selbsterklärend.

Auch damit steht dann der interne Speicher, den die App bisher belegt hat, wieder zur Verfügung.
Allerdings sollte man dazu sagen, dass es, in seltenen Fällen, Apps gibt, die dann in der Funktion Probleme haben (ich vermute da eine unsaubere Programmierung des Herstellers). Deshalb habe ich mir angewöhnt, immer nur 2-3 Apps auf einmal auszulagern, diese dann eine Weile zu verwenden, um zu sehen, ob Probleme vorhanden sind. Die 2-3 Apps, die man ausgelagert hat, sind im Kopf zu behalten, und falls eine davon tatsächlich Probleme macht, ist diese dann einfach wieder zurück zu verlagern in den internen Speicher. Sind die Probleme dann weg, weiß man woran es lag.
Hätte man das für zig Apps gemacht, wüßte man in aller Regel nicht mehr, ob die App jetzt zu denen gehört, die man ausgelagert hatte.

Soviel an dieser Stelle zum Thema, wie sich Platz schaffen lässt auf mobilen Android-Geräten.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Guter Wahlslogan

Zwar habe ich so meine Probleme mit Wahlslogans und Wahlplakaten, jedoch heute sah/las ich einen, den ich nur als „guter Wahlslogan“ bezeichen kann.

Schlicht und wahr. Ein guter Wahlslogan sollte das wohl immer sein.

Er besagte:

Gesundes Essen kommt nicht aus einer kranken Natur.

Spielt keine Rolle, von wem er ist.

Ich fragte mich spontan, warum ein solcher Inhalt nicht allen Menschen klar ist, und sie danach handeln.

Ich behaupte:
Jeder von uns tut am Tag mindestens 10 Dinge, die der Natur schaden. Und wenn das 80 Mio. Menschen jeden Tag tun, dann gute Nacht.

Guter Wahlslogan

Wenn man dann als Einzelner sich bemüht, seinen eigenen Becher mitbringt für den Cappucchino-to-go, kein Auto mehr hat, Müll vermeidet und dergleichen mehr, WAS bewirkt man dann schon?

Ich mache mir dann immer klar, dass es Viele gibt, wie mich. Immer noch zuwenige, jedoch immer mehr.

Und irgendwann kommt dann das Essen (hoffentlich) aus einer Natur, die auf dem Weg der Besserung ist.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)