Die Ahnungslosigkeit der Menschen

Mit der „Ahnungslosigkeit“ meine ich nicht jenen Präsidenten. Da müsste man schon von „Verantwortungslosigkeit“ sprechen. Und ich meine auch nicht jene, die irgendwann aufwachen werden, um zu sagen „WAS haben wir da nur gewählt?“.

Nein, am Besten sagt das, was ich meine, ein Artikel aus, den ich heute gelesen habe. Daraus ein Ausschnitt:

​“ … 1957, zu Beginn des Umbaus des Landes vom Agrarstaat zur wirtschaftlichen Großmacht, verkündete Mao die »Ausrottung der 4 Übel«, welche die chinesischen Bauern plagten. Das war auch eine Kampfansage an die Spatzen, die sich auf den Feldern überwiegend von Getreidesamen ernährten und in den Augen des Parteivorsitzenden damit die Ernte der Volksrepublik schmälerten. Kurzerhand wies Mao seine Landsleute an, die Tiere über Stunden mit Lärm und Krawall in Schach zu halten, bis sie erschöpft aus dem Himmel fielen. 

Fast 2 Milliarden der kleinen Vögel brachten die Chinesen in den folgenden Jahren um.

Was Mao und seine Landsleute erst später bemerkten: Die Spatzen pickten nicht nur Körner, sondern auch Ungeziefer aus den Ähren. Eine Insektenplage war die Folge. Der »große Vorsitzende« musste seinen Irrtum einsehen. Im Jahr 1960 kassierte der Staat die Anweisungen zur Spatzenjagd ein und importierte Vögel aus der Sowjetunion. Heute steht der Spatz in China auf der Liste der »schützenswerten« Tierarten.“ (Quelle: Perspektive Daily)

Man mag erkennen, mit welch grenzenloser Naivität Menschen an komplexe Dinge herangehen. Sei es nun ein Staatschef, ein normaler Autofahrer oder derjenige, der jeden Tag seinen Pappbecher wegwirft.

Jeder dieser Menschen denkt nur in seinem eigenen kleinen Horizont.

„Was macht es schon, wenn ich genau dasselbe mache, wie Millionen andere?“.
„Was macht es schon, wenn die kleine Vogelart nicht mehr ist?“.
„Was macht es schon, wenn ich, wie so viele, jeden Tag mit dem Auto zum Bäcker fahre?“.

Kein Mensch denkt drüber nach, was man damit anrichtet, vielen anderen ein Vorbild zu geben oder ihnen gar vorzuschreiben, was sie tun sollten. Ahnungslosigkeit hoch 5.

Nehmen wir nur das Bsp. von demjenigen, der auf Ausländer schimpft oder gar losgeht. Da gibt es so Einige, die das zum Anlass nehmen, DAS als OK zu sehen, denn schließlich „machen es ja andere auch“.

‚Verantwortung‘ sieht anders aus. Sie bedeutet nämlich ‚das was man tut, hinterfragen und dafür gerade stehen‘.

Und dann wär da noch die Verantwortung, die es zu übernehmen gilt, wenn sich herausstellt, dass man absoluten MIST gebaut hat. Da wird dann Ahnungslosigkeit zu Rücksichtslosigkeit.

Da könnten unsere Politiker mit gutem Beispiel voran gehen. Wenn sie das täten, müssten so etliche den Hut nehmen. Allein schon deshalb, wenn man die Überlegung anstellt, welches Leid oder gar Tod so manche Entscheidungen angerichtet haben.

Da käme dann wieder das Eingangsbeispiel zum Tragen. Mit seiner Kampfansage an die Spatzen hatte Mao seinerzeit nicht nur eine Insektenplage hervorgerufen, sondern auch den Hungertod von Millionen.
Da stellt sich natürlich die Frage, ob ein Präsident, der nur in Kategorien von Bilanzen denkt, ein F….. daran verschwendet, was er mit seinen Entscheidungen anrichtet, was Betroffene oder Folgegenerationen angeht.

Insofern müsste man die Handlungsweise von so Vielen aburteilen. Ob das jetzt Politiker sind oder Präsidenten oder der Papst oder der kleine Mitbürger, der so weitermacht, wie eh und je, und die Schuld für die Auswirkungen an andere deligiert.

Es grüßt,
das Smamap 
(www.wkfm.eu WasKeineFreudeMacht)

Der Ersatz des Ersatz

Der zentrale Mittelpunkt meines digitalen Lebens ist seit knapp 1 1/2 Jahren mein Tablet; es wurde der Ersatz für so Vieles (PC, TV, Telefon, Smartphone). Schon desöfteren hatte ich darüber HIER berichtet.

Ersatz

Das Einzige, was es ev. zu meckern gäbe, ist die Größe eines solchen Tablets, denn es hat immerhin eine Bildschirmdiagonale von 25 cm.

„Zu meckern“ nicht im Sinne von Schwachpunkt oder Mangel oder so; seine herausragende Eigenschaft, nämlich die Größe, die es so einfach macht, Vieles eben auch einfach zu handhaben, die macht es gleichzeitig unmöglich, es einfach mal so eben in die Hosentasche zu schieben …. is einfach nicht! 

Bei manchen Gelegenheiten kann man es schon mitnehmen, das Tablet. Etwa ins Cafe oder aber, wenn man weiß, ich mache eine Tour und hab meinen Rucksack dabei.

Für andere Gelegenheit (man möchte erreichbar bleiben oder für den Notfall selber jemand erreichen können), wünscht man sich doch manchmal ein Hosentaschengerät …. rein in die Hosentasche und gut is. Man hätte es immer bei sich, und doch immer beide Hände frei. Also ein Ersatz für den Ersatz.

Einen Kompromiss aus beidem gibt es nicht. Gleichzeitig groß, um alles in guter Sichtgröße vor sich zu haben (zB die Straßenkarte oder das Buch oder die Excel-Tabelle), und doch auch wieder klein genug, um es in die Tasche stecken zu können …. BEIDES geht eben nicht.

Bisher hatte ich für letzteren Zweck ein uraltes 0815 Handy. Jedoch mal eben übers Netz eine Telefonnummer suchen, eine WhatsApp-Nachricht erhalten oder was in den Mails nachsehen – vergiß es !!!!

Und deswegen hab ich mir jetzt ein 0816 Smartphone besorgt. Für einen Apel und ein Ei, sprich 30€ – ibäh machts möglich.

Ersatz
Ein gebrauchtes Teil, nicht grade der Brüller in Sachen Geschmeidigkeit und Schnelligkeit, aber immerhin. Gut 10 cm Bildschirmdiagnole, also absolut passend für die Hosentasche.

Der Akku ist nicht mehr der Beste, GPS …. vorhanden, aber nicht nutzbar, und es benötigt immer eine Android-Gedächtnisminute, bis es in die Hufe kommt. ABER …. für unterwegs, wenn das Tablet lieber zuhause bleiben sollte, eine einwandfreie Lösung.

Gleich mal eine neue Display-Folie besorgt (die alte war dann doch eher unansehnlich; die Display-Oberfläche dafür aber ohne Kratzer), den irgendwo noch vorhandenen externen Akku-Pack wieder hervorgeholt, und es hatte (fast) alles, was es brauchte.

Die Einsatzzeiten werden sich zwischen Tablet und Smartphone wohl so im Verhältnis 9:1 aufteilen. Die Vorstellung diesen Blogbeitrag auf dem Smartphone zu schreiben …. da führt kein Weg hin. Aber unterwegs auf eine WhatsApp-Nachricht der Firma zu antworten, das sollte auch dann möglich sein, wenn man grade bei Freunden am Rasenmähen ist.

Ich hatte mich lange dagegen gesträubt, das Uralt-Handy in den Ruhestand zu verabschieden. Jedoch geht es heute für so Manches ohne eine Datenverbindung ins Internet nicht mehr.

ABER EINES bleibt bestehen …. bei manchen Gelegenheiten bleibt BEIDES zuhause. Menschen, die mit Freunden essen gehen, und dabei andauernd mit ihrem Mobilgerät zu tun haben, sind ein absolutes NO-GO.

Es grüßt,
das Smamap 
(www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Speicher satt

Habe heute mal die Speicher Situation auf meinem Tablet überprüft.

Von meinen 32 GB Speicher sind noch knapp 18 GB verfügbar. Und von den 3 GB, die das System benötigt, sind auch nur 2 GB in Benutzung.

Dabei fiel mir auf, mit wie wenig man heutzutage auf mobilen Geräten auskommt.

Zu PC-Zeiten war, zum Schluss, eine 1 TB (Terrabyte; also quasi 1.000 Gigabyte) Festplatte „state of the art“. Und unter 4 GB Arbeitsspeicher …. daran war gar nicht erst zu denken; eher schon 8 GB. Das alles natürlich auf Windows bezogen.

Man kann die jeweiligen Speicher nicht direkt miteinander vergleichen, aber grob (sehr grob) gilt: Das jeweils Erstgenannte ist der Speicher auf dem Daten abgelegt sind. Das jeweils Zweitgenannte ist der Speicher, mit dem das Betriebssystem arbeitet.

Dass die direkte Vergleichbarkeit nicht so ohne Weiteres gegeben ist, sieht man alleine schon daran, dass Windows und Android unter „Arbeitsspeicher“ nicht unbedingt dasselbe verstehen.

Eines ist jedenfalls sicher: Auf mobilen Geräten wird eine immense Sparsamkeit bzgl. Speicherverbrauch umgesetzt (nicht immer und überall, aber meist; und wie man selbst noch zusätzlich was dazu beitragen kann, habe ich IN DIESEM BEREICH ja schon beschrieben).

Jedenfalls ist es doch ein enormer Unterschied, ob jetzt eine riesige Festplatte nötig ist oder relativ wenig Speicher in Form einiger Speicherchips mit etlichen (zB 32) GB.

Und mit dem Speicher auf mobilen Geräten kommt man locker aus, um das zu machen, was die Meisten von uns auf einem Computer so machen. Und das alles in (Westen)Taschengröße.

Da ist es sehr gut nachvollziehbar, dass die Geschäfte mit PCs auf dem absteigenden Ast sind. Zumindest ganz eindeutig in den Industrienationen.

Zwar benutze ich kein Smartphone, sondern ein Tablet (ein Kompromiss in der Größe), habe damit aber den PC im Grunde abgeschafft. Und ich habe mir auch kein Windows mehr kaufen müssen (egal ob jetzt beim PC dabei oder nicht; zahlen muss ich so oder so dafür) und benötige dafür auch nicht erstmal 50 GB Festplattenkapazität.

Wie auch immer …. die um sich greifende Nutzung von mobilen Geräten hat dazu geführt, dass dieses „immer mehr und immer größer“ an nötigen Speicherkapazitäten, umgekehrt wurde. Rein auch von daher, weil mobile Geräte klein und schlank sein müssen.

90% aller PC-Nutzer machten nicht mehr mit ihren PCs als eMails abrufen, im Internet surfen, Briefe schreiben und Tabellen bearbeiten. Dies alles lässt sich auch mit mobilen Endgeräten machen, zusammen mit Dingen wie Telefonieren, WhatsApp, Fotographieren und Simsen.

Man wird sich jetzt nicht grad das Smartphone mit dem kleinsten Display anschaffen, um darauf Tabellen zu bearbeiten. Alles zudem besser, als zuhause vor dem PC festgenagelt zu sein.
Es soll sogar Leute geben, die verbinden Umvermeidliches mit einer Tasse Cappu vor dem Cafe.

Die Zeiten von „Speicher satt“ scheinen jedenfalls vorbei. Und auch die Zeiten von Staubsaugern mit entsprechender Geräuschkulisse.

Für mein Tablet waren 500€ zu investieren (auf Raten). Für einen vernünftigen PC mit Windows und einigermaßen Softwareausstattung kommt man auf nicht viel weniger. Nicht eingerechnet zwangsweise Windowsumstiege und Hardwareerweiterungen.

Da haben wohl (herstellerseitig) so einige den Zug verpasst ….

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Was würde ich anders machen …. ?

Manchmal stelle ich mir diese Frage, was ich anders machen würde, wenn ich die Chance hätte, alles nochmal zu machen.

Nun ist diese Frage bzw. das Ansinnen dazu, natürlich völlig sinnlos.

Denn quasi nochmal leben hieße ja, man würde wieder mit demselben Kenntnis- und Entwicklungsstand beginnen.

Hinter der Frage steht ja, dass man DANN versuchen würde, alles besser zu machen. Jedoch BESSER ist ja immer ein Vergleich. Aber ein Vergleich WOZU? Denn würde man wieder anfangen, damals mit 10 oder 20 Lebensjahren, wüsste man erneut genau wenig bis nichts und müsste sich alles von vorne erarbeiten. Wieder von vorne lernen.

So ganz weit hinter dieser Frage steht der Ansatz, dass man dann bestimmte Fehler nicht nochmal machen würde. Ja ja, wenn man denn das Wissen von 50 Jahren schon intus hätte.

Hat man aber nicht.

Zwar gibt es da das Ursache-Wirkungs-Prinzip, was besagen könnte, dass aus einer ganz bestimmten Ursache immer auch eindeutig eine bestimmte Wirkung folgt, jedoch kann der Mensch sich in der gleichen Situation auch unterschiedlich entscheiden (von „frei“ entscheiden möchte ich dabei gar nicht sprechen; aber das ist ein anderes Thema).
Wo oft in meinem Leben stand ich in der Situation, dass ich mehrere mögliche Weg vor mir sah, nicht wusste wohin, um mich dann einfach auf’s gerade Wohl für irgendeinen Weg zu entscheiden, nur um den Stillstand zu überwinden.

Gegen dieses Ursach-Wirkungs-Prinzip spricht auch …. „Wir machen dieselben Fehler nicht nochmal; wir machen andere Fehler„.
Es stünde also zumindest zu vermuten, dass es niemals so sein wird, dass wir keine Fehler machen. Wir machen nämlich diesen oder jenen Fehler. Denn Fehler machen liegt in der Natur des Menschen (die Einzigen, die das nicht wissen, sind so manche Chefs, die selbst natürlich niemals Fehler machen).

Die Frage, ob wieder alles genauso ablaufen würde, wie es schon einmal ablief, muss aus den obigen Gründen also verneint werden.

Somit ist die Eingangsfrage, was man anders machen würde, könnte man nochmals von vorne beginnen, totaler Quatsch. Die Frage setzt nämlich voraus, dass alles nochmals genauso ablaufen kann.
Das wäre etwa so, als würde man einen Tischtennisball vom Hochhausdach fallen lassen, und könnte den Weg nach unten bestimmen, sprich den Ort, an dem er aufkommt. Und dies beliebig wiederholen.
Und es gibt NOCH ein Argument, dass die NochmalThese widerlegt:
Würde das stattfinden können, dieses Nochmal, und man käme an den Punkt, an dem man erstmals, aus späterer Sicht, einen Fehler gemacht hat, und wurde dort bewusst anders handeln, wäre ALLES, was danach käme anders als es früher schon mal war. Man würde also gar nicht mehr an die weiteren Lebenspunkte kommen, an denen man im früheren Leben Fehler gemacht hat.

Sprich, die Frage ist ein Widerspruch in sich selbst.

Dennoch könnte man die Frage, so rein theoretisch, für sich selbst beantworten. Das wär dann wohl eher ein Unterfangen, um gemachte Fehler, für die Zukunft zu vermeiden.

Die Frage muss natürlich jeder für sich selbst beantworten.

Wenn ich das für mich versuchte, dann käme dabei wohl heraus, dass ich niemals heiraten würde, zuerst eine Lehre machen und DANN erst ein Studium beginnen würde (und auch fertig machen), und den Grundsatz „Weniger ist Mehr“ von Anfang an zu meinem Lebensprinzip machen würde (und nicht damit warten, bis nach meinem 50. Lebensjahr).

Und so würde ich mir schon wünschen, es nochmal richtiger und besser machen zu können; wohl wissend, dass das ausgemachter Unsinn ist. Zumal man in jeder Lebenssituation der felsenfesten Überzeugung ist, das BESTE gemacht zu haben.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Faszination des Weltall II

Gestern hatte ich HIER ein paar Worte zum Thema „Faszination“ fallen lassen.

Passend dazu habe ich bei www.astronews.com, eher zufällig, einen kleinen Artikel gelesen. DER fragt ….

Wie viel Treibstoff zur korrekten Ausrichtung der Voyager-Sonden ist noch vorhanden?

Für einen weiteren Betrieb müssen die beiden Voyager-Sonden nicht nur über ausreichend Strom für die Instrumente und Sender verfügen, sondern sie müssen auch in der Lage sein, ihre Hauptantenne zur Erde auszurichten, bzw. die Ausrichtung immer entsprechend anzupassen. Dazu verfügen die Voyager-Sonden über kleine Steuerdüsen. In dieser Entfernung von der Erde dürften allerdings keine großen Manöver mehr nötig sein. Die bestehenden Vorräte reichen – so die NASA – daher auch auf jeden Fall noch so lange aus, wie die Radionuklidbatterien einen Betrieb der Sonden ermöglichen werden – aktuelle Schätzungen gehen von etwa 2025 aus. (ds/17. Juli 2017)

Die beiden Sonden werden dann fast 50 Jahre unterwegs gewesen sein. Für uns mehr als ein halbes Leben, sprich Ewigkeit. Für das All grade mal NICHTS. Faszination pur.

Und wenn wir alle nicht mehr sein werden (sei es „verblichen“ oder uns selbst ausgerottet), dann werden die beiden immer noch dahinfliegen, und von einer Spezies künden, die wahrscheinlich nicht mehr existiert. Trotz aller Götter und Einmaligkeiten, die sie sich selbst zugeschrieben hatte. Eher keine Faszination.

Schade nur, dass die beiden niemals jemanden treffen werden, der jene Datenplatte lesen kann, die sie mit sich führen. Die Wahrscheinlichkeit, in der absoluten Unendlichkeit des Alls einen Planeten mit Leben anzufliegen, ist unendlich gering.

Es grüßt,
das Smamap 
(www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Faszination des Weltall

Das Weltall, und insbesondere unser Sonnensystem, fansziniert mich von jeher.

Und wenn ich dann so ein Video, wie das hier sehe ….

…. „aufgenommen“ von der Sonde New-Horizons beim Vorbeiflug am Planeten Pluto (wobei man Pluto im Moment nicht mehr als „Planeten“ bezeichnen darf/soll), dann ist das eben Faszination pur.

Ein Himmelskörper hängt frei im Weltall. In der unendlichen Schwärze desselben. Einfach SO. Entstanden aus dem Nichts, so scheint es.

Und wir sehen ihn das erste Mal. Seine Oberflächen, seine Formen. Noch nie war ein Mensch dort. Unendlich fern (zumindest für unsere Verhältnisse), doch wir haben es geschafft dorthin zu kommen. Zumindest mit einem Fluggerät.

Die „Schwärze“, die ich oben erwähnte, stimmt zwar SO nicht ganz, weil eben doch Licht unserer Sonne dort hingelangt; wenn auch nicht viel.

Und so sehen wir also Pluto.

Entstanden aus demselben Sternenstaub, wie alle anderen Himmelskörper in unserem Sonnensystem.

Es ist dieses unentdeckte Land, das uns lockt, und das wir doch niemals erreichen werden. Und es ist diese riesige Aufgabe, die dahinter steckt, wenn es darum geht, mit einer Sonde dorthin zu gelangen.

New Horizons war 9 Jahre unterwegs, um zu Pluto zu gelangen. Von 2006 bis 2015.

Mit derselben Faszination stelle ich mir vor, wie die beiden Voyager Sonden mittlerweile jenseits unseres Sonnensystems unterwegs sind. Sie sind unterwegs seit 1977. Also 40 Jahre. Und haben doch kaum unser Sonnensystem verlassen.

Auf diese Weise können wir nicht einmal annähernd erahnen, wie riesig groß dieses Weltall ist, und wie irrsinnig verschwindend klein sich unsere Erde dagegen ausnimmt.

Und an solchen Stellen schüttele ich immer den Kopf bei der Vorstellung, dass wir Menschen hier sitzen, und uns einbilden, ein „Schöpfer“ habe all dies geschaffen, mit uns Menschen als Mittelpunkt.
Wie sehr werden wir unser Denken verändern müssen, sobald wir einmal erkennen, dass es sich völlig anders verhält und wir Menschen nichts anderes sind, als ein unendlich winziger Bestandteil dieses Weltalls.
Wobei wir es zuvor geschafft haben werden, uns selbst zu vernichten; wodurch sich jegliche Überlegungen dieser Art erübrigen.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Lachen und bibbern im Kino ….

Gestern war Kino angesagt.

Kino mal anders.

Gegeben wurde „Schweinskopf al dente“.

Seines Zeichens die Verfilmung von Rita Falk’s Buch zu Kommisar Eberhofer (war er da schon Kommisar? Bin mir da jetzt gar nicht so sicher).

Wer das jetzt alles nicht zusammen bringt ….
Das Ganze fand im Freien statt. Ein örtlicher Radiosender hatte in Zusammenarbeit mit der Kommune und örtlichen Geschäftsleuten für die Menschen ein paar Tage Freiluftkino organisiert.

Eintritt frei.

Und da es etwas dauerte, bis es dunkel genug war, dass man was auf der „Leinwand“ erkennen konnte, startete der Film dann auch pünktlich um 21:45 Uhr, und nicht, wie man mir vorher gesagt hatte, um 20:15 Uhr.

In weiser Voraussicht hatte ich Pulli und Jacke angezogen. Na ja, Winterschuhe, Schal und Decke wären nicht schlecht gewesen. Aber wer rechnet denn mit SOWAS???

Aber es war ein toller Abend. Viel gelacht. So wie halt immer mit Rita Falk. Ich kenne zwar alle ihre Bücher, aber es is immer wieder zum Brüllen. Und ich fühle mich da immer gleich in die ehemalige Heimat versetzt. Schließlich war ich ja 20 Jahre in Niederbayern.

Aber da wollte ich jetzt gar nicht hin.

Also …. Lachen war angesagt. Und eben auch bibbern. Gottseidank war ich mit Lachen und Konzentration so beschäftigt, dass mir das Bibbern gar nicht so recht auffiel.

Genial fand ich die Besetzung des Vaters vom Eberhofer mit „Eisi Gulp“. Den Typ gibt’s also immer noch. Ich fand ihn schon in meiner Jugend genial. Aber da wollte ich jetzt auch gar nicht hin.

Gelegentlich musste ich zwar pausieren, und mich Richtung Toilette begeben, weil meine Blase sich nicht mehr auskannte ob der jahreszeitlich ungewöhnlichen Temperaturen.

Ich war eher spät eingetroffen. Deshalb ergatterte ich auch nur noch einen Stuhl in einer der letzten Reihen. Ein banaler Gartenstuhl der Marke „Plastik“. Weiter vorne, die hatten Gehobeneres. Wohlgeformte Stühle (aber auch aus Plastik), in die man irgendwo 2 Teelichter einsetzen konnte, um sich und den Stuhl zu wärmen.

Dumm gelaufen. Aber wenn ich mir so überlege, dass ich dann noch 1 Stunde länger dagesessen hätte (so von wegen Stuhl ergattern), also statt 1 1/2 Stunden, dann 2 1/2 Stunden, bis der Film angegangen wäre …..

Um 23:30 Uhr war der Film inkl. Werbung und Zwischenpausen dann zuende.

Da stellte ich dann fest, wie kalt es tatsächlich mittlerweile war.

Und so wackelte ich dann nach Hause. „Wackeln“, weil mein fehlendes Gleichgewicht das gar nicht so sehr mag, wenn es a) dunkel und b) saukalt ist.

Ich war dann folglich ganz froh um Mitternacht im Bett zu liegen. Wie lange es gedauert hat, mich einigermaßen aufzuwärmen, hab ich dann nicht mehr mitbekommen, denn ich war ziemlich zügig weg.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)