Warum Reis im Kochbeutel?

Reis im Kochbeutel, was ist der Sinn davon? Ich stieß heute auf diese Frage?

Die Frage muss mir mal jemand beantworten. Echt jetzt …. der Sinn und Zweck will sich mir nicht erschließen.

Doch der Reihe nach ….

Heute wollte ich Reis zum Abendessen. Also mal sehen, was ich da hab …. Es wurde Reis im Kochbeutel Zunächst jedenfalls. Ich hatte von anno irgendwann noch einen Beutel im Karton. Würde demnächst ablaufen (was ja aber nicht heißen würde, dass er ab dann ungenießbar sei).

Wie auch immer …. flugs den Beutel aus der Schachtel gezogen und …. sch…. die Körner flogen im Kreis. Der Beutel hatte nämlich ein Loch.

Nachdem ich die Reiskörner eingesammelt hatte, schnitt ich den Beutel ganz auf, und gab den Reis in einen Topf kochendes Wasser.

Reis im Kochbeutel

Beutel aus Plastik

Als der Reis fertig war ließ ich das Ganze durch ein Sieb laufen, gab den Reis zurück in den Topf und verfeinerte ihn noch etwas.

Dabei überlegte ich mir, was denn jetzt der Vorteil gewesen wäre, den Reis im Beutel zu kochen?

Ich entschied mich für die Antwort: KEINER

Zwar hatte ich den Reis ein paar Mal umrühren müssen, damit er nicht anlag, aber ich stand eh am Herd, um mich um das Fleisch zu kümmern. Ein paar Kreisbewegungen zusätzlich brachten mich nicht an den Rand der Erschöpfung.

Wozu also ein Beutel?

Hatte ich mehr Geschirr zum Einsatz gebracht? Nö – sogar weniger. Dem Sieb (ohne Kochbeutel) hätten eine Schüssel zum Beutelaufschneiden/Reis entnehmen, und ein Messer (mit Kochbeutel) gegenübergestanden.

Wozu also ein Beutel?

Der abgemessenen Menge wegen? Brauch ich nicht, denn die Menge sehe ich auch SO!

Nochmal …. wozu ein Beutel?

Die einzige Antwort, die mir dann doch dazu einfiel war: Damit die Industrie zusätzliche Plastik-Produkte produzieren kann, die dann in der Umwelt landen.

DESWEGEN?

Jetzt mal im Ernst!
WOZU is der gut?

Für meinen Zweck tut’s in Zukunft jedenfalls auch der Reis ohne Beutel. Einer meiner zahlreichen Beiträge zur Plastikvermeidung.

Und wenn immer mehr Menschen so (nach)denken, ist das ein aktiver Beitrag zur Plastikmüll-Vermeidung.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Der Fall Maaßen

„So durchschaubar wie dürftig“ hieß es da in einem der vielen Artikel, die alle, mehr oder weniger, auf Dasselbe hinausliefen.

Ich möchte mal versuchen, den Vorgang neutral zu betrachten. Warum? Es gab in jüngster Vergangenheit so viele haarsträubende Geschehnisse in der Politik, dass es einem irrwitzig erscheint, wie man zu einer Einschätzung kommen kann, bei der viele Menschen einfach nur noch den Kopf schütteln.

Ein Verfassungsschutz-Präsident, dessen einzige Aufgabe es ist, die Verfassung zu schützen, gibt eine für alle offensichtlich unwahre Beurteilung eines Geschehnisses von sich, das noch dazu verfassungsrechtlich relevant ist.

‚Offensichtlich unwahr‘, weil jedermann sich aus diversesten Quellen über die Geschehnisse informieren kann, und völlig zwangsläufig zu einer Beurteilung kommt, die der des Verfassungsschutz-Präsidenten diametral entgegen steht.

Und was passiert? Jener wird befördert!

In jeder Firma wäre ein Beschäftigter, der seine Pflichten derart NICHT erfüllt hat, hochkannt gefeuert worden. Gut – jener war nicht kündbar – aber BEFÖRDERN?

Da fällt dem geneigten Betrachter nur noch ein:
Gemauschel, Machterhalt, Gesichtswahrung, nur keine Fehler zugeben.

Alles Dinge, um die es in der Politik eben gerade NICHT gehen soll. Wer anderes meint, sollte sich mal wieder konzentriert das Grundgesetzt durchlesen. Va dahingehend, was die Aufgaben von Parteien und Ministern sind.

Da fragt man sich, was Deutschland für eine Regierungschefin hat, die all dies ungerührt geschehen lässt, und einen Innenminister derart agieren lässt, wie er dies tut.

Aber halt … es sind ja in Kürze Wahlen in Bayern, und da kann Frau ja schlecht dem CSU-Mann an den Karren fahren.

Was dies allerdings damit zu tun hat, dass alle Politik zum Wohle der Bürger zu geschehen hat, das bleibt ihr Geheimnis. Offenbar scheint ihr noch niemand gesteckt zu haben, dass Politikverdossenheit die Menschen in die falschen Arme treibt.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Sache mit dem E-Bike

Hab mir heut ein E-Bike geliehen.

Wollte den letzten echten Sonnentag genießen.

12 Euronen für 6 Stunden.

18 KM gefahren. Hier in Oberfranken eine echte Leistung, dort wo es (gefühlt) ständig bergauf geht.

Ich muss sagen, für einen, der gesundheitlich nimmer so gut kann, ist so eon E-Bike eine absolute Sensation. Es schiebt ständig einer an 😊😊😊

Und wenn’s dann noch mehr bergauf geht, dann schaltet man das ‚E‘ noch eine Stufe höher, und es schieben 2 an.

Das Höchste war, dass ich einen Ski-Hang raufgefahren bin. Eine schier unglaubliche Leistung! Das E-Bike natürlich 😊

Aber ich komm dorthin, wo ich schon lange nicht mehr hin komm.

Zur Belohnung gab’s die Einkehr im Dorf-Gasthaus, mit Sülze und reichlich Trinken.

Ein absolut toller Tag, der nach Wiederholung schreit!!!!

E-Bike

… ohne ‚Einkehrschwung‘ ging’s nicht 😊

Es grüßt
Das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Hurra, ich brauch keine Bank mehr!

Keine Bank mehr zu brauchen, war immer schon eines meiner Ziele.

JETZT ist es soweit …. ich kann beim Einkaufen Geld auf mein Konto einzahlen und benötige somit keine Bank mehr, zumindest keine Bank mehr im herkömmlichen Sinn

Keine Bank mehr

… wer braucht noch Banken?

Alles andere war immer schon möglich (ich meine die normalen Bankgeschäfte).

Mein kostenloses DKB-Online-Konto beinhaltete bisher schon eine geraume Zeit die Möglichkeit, an jedem Bankautomaten Geld abzuheben …. kostenlos. Denn es gehörte von jeher eine VISA-Card dazu – zu verwenden wie jede normale Girokarte. Vorteil: Ich kann damit an nahezu jedem beliebigen Geldautomaten abheben. Am Monatsende wird es dann meinem Girokonto belastet – fertig.

Ich konnte auch bisher schon, wenn ich das wollte, mir Geld beim Einkaufen an der Kasse auszahlen lassen …. genau SO wie am Bankschalter …. Girokarte vorlegen, Einkauf damit zahlen und gleich mal, sagen wir, 200€ mitnehmen. Es war lediglich notwendig, für mindestens 10€ einzukaufen (bei Aldi) oder für 20€ bei REWE.

Das Blöde war halt immer nur, dass ich nirgendwo Geld einzahlen konnte. Ich musste immer zB eine gute Freundin bitten, mir das Geld, das ich ihr gab, zu überweisen.

Jetzt hat auch das ein Ende. Ich geh bei REWE oder dm zur Kasse, hab mir zuvor in meiner Banking-App einen Code erstellen lasse, sagen wir für die Einzahlung von 100€, zeige diesen Code vor, gebe der Dame an der Kasse das Geld …. fertig.

Gut – ich hab’s noch nicht gemacht – kommt heute das erste Mal – für mich zumindest.

Fazit – die Banken mit ihren Gebühren können mir alle mal den Buckel runterrutschen!!!

Und – die Banken verlieren immer mehr den Anschluss – ich nehme mal „meine“ DKB aus. Die meisten Banken jedenfalls, sitzen immer noch auf einem hohen Roß, und meinen, die Gebühren-Hoheit gepachtet zu haben, und der Kunde habe keine andere Wahl.

Währenddessen zeigen ihnen die Global-Player wie Amazon oder Apple ihre Grenzen auf. Und es kommt der Zeitpunkt, da stellt sich die Frage …. WER BRAUCHT EINE BANK, die für alles Mögliche Gebühren verlangt?

Dann häufig gegebene Antwort: Die große Masse derer, die nur normale Vorgänge abwickeln, wie Einzahlen, Auszahlen, Überweisen, braucht keine Gebühren-Bank mehr. Und all die Banken, die den Zug der Zeit verpennt hatten, als es darum ging, Service-Provider zu werden, AUCH abseits von Standard-Bankgeschäften, wird es dann nicht mehr geben.

Nur noch die Anbieter, die ein rundes Sortiment anbieten.

Und so wird der Zeitpunkt nicht mehr fern liegen, zu dem man seinen Lohn an Amazon überweisen lassen kann, um dort dann alle „Bank“geschäfte zu erledigen und einzukaufen.

Ob man dies jetzt gut findet, steht auf einem anderen Blatt. Aber es wird so kommen. Wer Amazon nicht mag, der wird dann auch andere Möglichkeiten haben …. sagen wir, als fiktives Beispiel, den Lohn an Aldi überweisen, die „Bankkonten“ anbieten.

Ob es dann noch Bargeld geben wird, bleibt abzuwarten. Denn wenn ich überall mit meinem Smartphone zahlen kann oder mit einer Geldkarte …. dann gibt es auch keinen Metzger, Obsthändler auf dem Markt oder ein Cafe mehr, bei dem ich unbedingt Bargeld benötige.

Ob speziell Letzteres SO kommen wird, muss man sehen. Jedenfalls steht fest, dass ich dann keine herkömmliche Bank mehr benötige. Die klassischen Gebühren-Banken saßen dann „bis zum Schluss“ auf ihren Sesseln, und hatten überlegt, welche weiteren Gebühren man verlangen kann, um die wegbrechenden Einnahmen aufzufangen.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst will und will kein Ende nehmen. Ich hatte ja schon mal geunkt (HIER) aber der Sommer hat mir dann den Stinkefinger gezeigt.

Allerdings scheint es jetzt doch soweit … nächste Woche ist hier durchgehend mit ca 15 Grad vorhergesagt, und diesen Donnerstag gibt es (voraussichtlich) den letzten echt warmen Sonnentag. Freitag sei es zwar noch warm, allerdings mit viel Wolken.

Zum Abschluss des Sommers also noch etliche Fotos die ‚der Sommer im Herbst‘ mich zuletzt machen ließ. Alles Pflanzen (fast). Und mit meiner Mini-Smartphone-Linse doch ganz passabel geworden …

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der letzte warme Tag?

Der letzte warme Tag soll heute gewesen sein.

Wie ich drauf komme? Lt. Wetterbericht hat es hier heut nochmal 28 Grad gehabt; gefühlt waren es eher 30.

Und morgen dann nur noch 18, und die nächsten Tage dann nicht wesentlich mehr!

Das wären dann die ersten klaren Herbstboten.

Es kündigte sich in der letzten Woche zwar schon an, als die Abende und Nächte doch schon empfindlich kühl waren. Aber nach der Hitze der Wochen davor, mag man das gar nicht so recht glauben, dass es nun wieder andersherum geht.

Doch erinnern wir uns … ab Samstag haben wir schon September. Und die Zeiten, in denen es Mitte September noch echt warm war, die liegen, nach meiner Erinnerung, etwa 20 Jahre zurück.

Somit heißt es … die sonnigen und warmen Abschnitte genießen, solange möglich! Doch wenn heute der letzte warme Tag war, da kommt da nicht mehr allzu viel.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Der Wirkungsgrad in der Stromerzeugung

Der Wirkungsgrad in der Stromerzeugung des Menschen ist ein absolutes Armutszeugnis.

In Zeiten des Klimawandels sollte man meinen, dass solche Themen längstens in Angriff genommen und, zumindest im Wesentlichen, gelöst sind. Doch weit gefehlt.

Ich hab das mal nachgelesen ….. und bin erschrocken.

Vereinfacht gesagt, und man möge mir zu grobe Vereinfachungen verzeihen, ist der Wirkungsgrad eines beliebigen Prozesses, DAS was man herausbekommt (also der Nutzen), geteilt durch DAS, was man hineinsteckt.

Es liegt in der Natur der Sache, dass ein Wirkungsgrad immer unter 100% liegt. Schlicht deswegen, weil es immer irgendwelche Verluste gibt.

Nehmen wir nur den Vorgang des Radfahrens. Die Energie, die wir dabei hineinstecken, wird nur zum Teil in Bewegung umgesetzt. Der Rest verpufft in Reibung und Dergleichen.

Der Wirkungsgrad in der Stromerzeugung liegt heute bei etwa 40 bis 50%. Er lag auch schon unter 30%. Durch die erneuerbaren Energien (va Windkraft) ging das nach oben.

Den höchsten Wirkungsgrad erreichen Wasserkraftwerke mit ca. 85%. Den niedrigsten erreichen Braunkohlekraftwerke mit grob 35%.

Sehr vereinfacht kann man also sagen, dass von 10 KWh, die im Kraftwerk erzeugt werden, beim Verbraucher gut 4 KWh ankommen. Dies entspricht besagtem Wirkungsgrad in der Stromerzeugung von 40%

ABER – es gibt in EINEM Bereich der Stromerzeugung tatsächlich einen Wirkungsgrad von 100% !!!

Nämlich bei DEM Strom, den wir gar nicht erst verbrauchen. Wir stecken dann nämlich NICHTS hinein, und erhalten am anderen Ende erneut NICHTS.

NICHTS geteilt durch NICHTS = 1. Also 100%.

JA – wir haben schon Schritte in die richtige Richtung unternommen. Nehmen wir als Beispiel die Glühlampe. Diese hatte einen Wirkungsgrad von etwa 5%. Heutige LED-Birnen haben schon einen solchen von etwa 40%.

Aber bevor jemand jubelt ….

Von besagten 10 KWh aus dem Kraftwerk, kommen 4 KWh im Schnitt bei uns an. Würde der gesamte Strom für die Beleuchtung mittels LED-Lampen verwendet, so würden also von den ankommenden 4 KWh tatsächlich etwa 1,6 KWh in Licht umgesetzt.

Das muss man sich mal vorstellen – schlappe 16% des Energieeinsatzes kommen ganz am Ende als Nutzen heraus !!! Bei Glühlampen waren das nur 0,2 KWh, also 2%. Der Rest, also über 80% verpufft.

Wie gesagt – ein Armutszeugnis.

Es sei denn …. ja, es sei denn, wir verbrauchen so wenig Strom als möglich. Denn dann würden, um mal bei LEDs als Beispiel zu bleiben, nicht ständig über 80% des Energieeinsatzes in der Umwelt ungenutzt verpuffen.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Smart Home mit Alexa – der günstige Einstieg ins Thema

Das Thema Smart Home (nicht Smart Home mit Alexa) hat mich immer schon interessiert. Und sei es neugierde halber. Doch die Frage war immer: Wie krieg ich da Zugang ohne eine Doktorarbeit machen bzw Unsummen ausgeben zu müssen?

Erster Ansatzpunkt für den OttoNormalUser ist wohl immer die Beleuchtung in der Wohnung. Und so war es auch bei mir. Also begab ich mich auf die Suche, was ich dazu benötigen würde.
Jedoch war die Suche dann immer schnell beendet, da jede Lösung, die ich fand, immer beinhaltete, dass es so eine Art extra Schaltzentrale brauchte, über die alles zu steuern sei. Und damit befand man sich schnell bei einigen Hundert €.

Eher zufällig las ich dann, dass mir Alexa weiterhelfen könnte.

Alexa, sprich den Echo Dot, den hatte ich ja schon. Dazu aber vll zunächst nochmal ein Schritt zurück, was bisher alles war, das Thema „Echo Dot“ betreffend. Das könnt Ihr HIER nachlesen.

Smart Home mit Alexa

… der Echo Dot, den ich schon länger habe …

…. und wie sollte es von da aus zum „Smart Home“ gehen?

Nun, über Smart Home mit Alexa würde ich meine Geräte (als zuerst einmal Leuchtmittel) per Sprache steuern können.

Was ich dazu brauchte: Alexa/Echo Dot – einen WLAN-Router – Leuchtmittel mit WLAN-Verbindung.

Nr. 1 und Nr. 2 hatte ich ja schon, denn den Echo Dot (s.o.) hatte ich mir zu Weihnachten geschenkt und den Router ganz automatisch von meinem Internetprovider erhalten, bei seinerzeitigem Vertragsabschluss. Fehlten also noch die Leuchtmittel.

Kurz bei Amazon nachgesehen – gefunden.

Smart Home mit Alexa

… die LEDs fehlten mir noch …

Normalerweise kosten die Teile so an die 25€. Ich hatte Glück, und konnte 3 ‚Birnen‘ für ca. 15 € pro Stück ergattern. Das Ganze kostete mich also 45 €. Nicht grade wenig, aber schon ein kleiner Unterschied, verglichen zu ein paar Hundert €. Zudem sparen einem die LEDs enorm Strom. Früher hatte man 60 Watt Glühbirnen, die LEDs haben 9 Watt (bei gleicher Helligkeit), und die eingesparten 50 Watt, ersparen einem bei 3 Leuchtmittel und 1000 Stunden Brenndauer im Jahr, dann doch 150 KWh, also gut und gerne 50 €. Nach einem Jahr hat man die LEDs also wieder drin.

Nun zur Praxis des Smart Home mit Alexa:

Nach Bestellung hatte ich die LEDs 3 Tage später in Händen. In die Lampen eingeschraubt … von DER Seite her fertig.

Dann eine App auf dem Smartphone installiert (Tuya Smart-Home). In dieser werden die Birnen angemeldet (was sehr einfach zu machen ist; die Lampe blinkt, man bestätigt das in der App – fertig). Damit hat dann der Internet-Router eine Verbindung zu ihnen. Und anschließend heißt es noch, in der Alexa App ebenfalls eine Verbindung herstellen. Damit kann man dann die Beleuchtung, über den Echo Dot, direkt ansprechen. Das Ganze dauert wohl 10 – 15 Minuten.

Anschließend sagt man zB: „Alexa, Küche einschalten“ (die eine Birne erhielt den Namen ‚Küche‘). Oder kurz: „Alexa, Küche an“.

Schon eine schöne Sache, wenn man die Hände beim Kochen voll hat, und Licht braucht. Oder wenn man vom Einkaufen kommt, voll bepackt.

Man kann die verschiedenen Lampen auch gruppieren. Man gibt einer solchen Gruppe zB den Namen ‚Wohnung‘, und packt alle Lampen des Hauptwohnraums in diese Gruppe. Ein „Alexa, Wohnung an“, sorgt für große Erleuchtung.

Natürlich lassen sich über die Sprachkommandos auch Farbe und Helligkeit ansteuern. Wenn einem also nach farbigem Licht ist …. kein Thema. Oder man das Licht auf 50% dimmen möchte … easy.

Das Thema, dass man zu faul ist, das Licht auszuschalten, wenn nicht mehr benötigt, hat sich damit ebenfalls erledigt.

Zudem haben die LEDs mittlerweile eine enorme Lebensdauer, und sind für eine erhebliche Zahl von Einschaltvorgängen gebaut, so dass auch diese Dinge kein Thema mehr sind. Und mit zunehmenden Stückzahlen werden die Kosten pro WLAN-LED zudem sicherlich nochmal sinken.

Ein Punkt bliebe noch zu erwähnen:
Damit die Lampen anzusteuern sind, müssen sie natürlich immer eingeschalten bleiben (am Lichtschalter). Also im Standby. Die Lampen sind dann zwar optisch aus, aber es fließt dabei immer ein kleiner Strom. Der Stromverbrauch dabei ist minimalst (etwa 1 W; das wären über 365 Tage ca. 9 KWh, also etwa 3€). Jedenfalls kein Vergleich zB zum Standby eines Fernsehers.

Dies muss einen natürlich nicht dran hindern, über Nacht oder bei Abwesenheit, das Licht am Schalter auszuschalten. Und selbst wenn nicht, so fällt es, im Vergleich zu herkömmlichen Verbräuchen, absolut nicht ins Gewicht.

Das System hab ich jetzt seit 1/2 Jahr im Einsatz und kann es nur empfehlen. Meinen Stromverbrauch konnte ich damit, von der Seite der Beleuchtung her, nochmals ein ganzes Stück weit reduzieren, ohne auch nur 1 mm Komfort abzuschaffen – ganz im Gegenteil!

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Den Rechtsstaat austesten?

Stellen wir uns folgenden fiktiven Fall vor, zum Thema ‚Rechtsstaat‘:

Ein Mitbürger wird von den Behörden beschuldigt, eine Straftat begangen zu haben. Vor Gericht ergeht das Urteil, dass sich die Person zwar etwas zuschulden hat kommen lassen, aber dies keine Freiheitsstrafe rechtfertigt. Man würde davon ausgehen, dass das Urteil des Gerichts Bestand hat, und sich das staatliche Handeln ohne Wenn und Aber danach zu richten hat. Trotzdem aber wird der Mensch von den Behörden ins Gefängnis gesteckt und das Gerichtsurteil glattweg ignoriert.

Fiktiv?

Wie man’s nimmt. Es gibt diesen Fall …. wenn auch in leicht abgewandelter Form.

Der Mensch, um den es geht, soll nicht ins Gefängnis, sondern abgeschoben werden.

Das Gericht aber hat bestimmt, dass dieser Mensch nicht abgeschoben werden darf. Während das Verfahren noch lief, also noch kein Urteil bestand, haben die Behörden die Abschiebung durchgeführt, und vollendete Tatsachen geschaffen, obwohl sie bis zum Verfahrensende hätten abwarten müssen.

Letztlich erging o.g. Urteil, und per weiterem Gerichtsverfahren wurden die Behörden dazu verurteilt, den Abgeschobenen zurück zu holen. Welche Erfolgsaussichten so etwas hat, ist freilich fraglich.

Wir alle kennen diese Vorgänge. Es handelt sich um „Sami A.“, jenen Menschen, dem vorgehalten wird, ein Leibwächter von Osama Bin Laden gewesen zu sein.

Ohne mir anmaßen zu wollen, den Fall tatsächlich beurteilen zu können, ist es in unserem Land Sache eines Gerichts, ein Urteil zu sprechen, und nicht Sache der Behörden.

Wie weit sind wir gekommen, dass es angehen kann, dass die Exekutive sich zum Richter aufschwingt, und somit gleichzeitig Judikative wird?

Die Gewaltenteilung in unserem Land ist eben GENAU DESWEGEN Teil unseres Staatssystems, damit nicht die ausführende Gewalt sich ihr eigenes Recht schafft. UND deswegen, damit jeglicher Fall nach ein und demselben Recht beurteilt wird.

Wir zeigen mit dem Finger nach Polen oder Ungarn, wo die Regierenden versuchen, durch entsprechende Gesetzte, sich die Justiz …. sagen wir, gefügig zu machen.

Aus all diesen Gründen ist es unser aller Pflicht, gegen Fälle, wie den geschilderten, Stellung zu beziehen. NICHT deswegen, um unsererseits ein Urteil darüber zu fällen, ob ein „Sami A.“ schuldig ist oder nicht, SONDERN um einer unabhängigen Justiz, weiterhin und ohne jegliche Kompromisse, Geltung zu verschaffen. Völlig egal, um welchen Sachverhalt es geht; um welchen Bereich des Rechts.

Und genau deswegen wurden hier die Behörden dazu verdonnert, ihr zu verurteilendes Verhalten zu revidieren.

Zudem hat sich die Präsidentin des Oberverwaltungsgerichts in Nordrhein-Westfalen, Ricarda Brandts, zu Wort gemeldet, und schwere Verwürfe gegen die Behörden erhoben.

(Zitat aus einem Artikel von Spiegel Online)

„Der Fall des Sami A. wirft Fragen zu Demokratie und Rechtsstaat – insbesondere zu Gewaltenteilung und effektivem Rechtsschutz – auf. Hier wurden offensichtlich die Grenzen des Rechtsstaates ausgetestet“.

(Zitat Ende)

Für meinen Teil, und aus eigener Erfahrung, würde ich noch einen Schritt weiter gehen:
Es gibt an etlichen Stellen immer wieder die Versuche, dass sich Behörden ihr eigenes Recht schaffen. Häufig kann man dies im Sozialrecht wahrnehmen, wenn es von Behörden zahlreiche Bescheide gibt, die ganz offensichtlich rechtswidrig sind, und dann jeweils, wenn das Sozialgericht damit befasst werden soll, urplötzlich durch Bescheide ersetzt werden, in denen das genaue Gegenteil von dem steht, was im ursprünglichen Bescheid stand.

Die Zunahme der Zahl dieser Fälle, auch in anderen Bereichen, ist schon sehr bedenklich.

Bleibt die Frage, was die Ursache für solche Entwicklungen ist?

Aber egal, was immer der Grund dafür ist …. solchen Entwicklungen ist ganz entschieden entgegen zu treten. Wohin es führt, wenn der Staat gleichzeitig Justiz ist, das ist aus dunkler Vergangenheit hinlänglich bekannt.

Nicht umsonst spricht Frau Brandts von „Demokratie, Rechtsstaat, Gewaltenteilung und Rechtsschutz“.

Jeder Einzelne sollte solche Vorgänge nicht nur mit einem Schulterzucken abtun. Denn solche Verhaltensweisen kommen schleichend. Mir fällt dazu das „Polizeiaufgabengesetz“ ein, das hier in Bayern durchgeboxt wurde, und in dem (nach Meinung sehr vieler Experten) sehr bedenkliche Verfahrensweisen enthalten sind, die zwangsläufig auf den Prüfstand der Verfassungsrichter kommen werden.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Was einem so auffällt ….

Wie HIER schon angedeutet, bin ich wieder da; was einem so auffällt, wenn man sich umblickt, ist Einiges.

  • Zunächst mal die unerträgliche Hitze.

Da hat es im Schatten draußen 35° und mehr, und wenn das Thermometer in der Sonne hängt, dann zeigt es glatt mal um die 50° an. Und überall sieht man den Wassermangel. Geregnet hat es hier sicherlich schon 8 Wochen nicht mehr (von ein paar Tropfen hie und da mal abgesehen).

Gut zu sehen ist das an 2 Bildern ….

Was einem so auffällt

Am Weiher … einmal im Frühling, einmal vor 1 Woche ….

Und dann noch das Bild von gestern ….

Was einem so auffällt

…. und der aktuelle Stand

Und wenn man einen Nachbarn fragt, woran das wohl liege, dann kommt die Antwort „am Klimawandel, sprich an uns“. Jedoch ein Veränderung im Handeln scheint es nicht nach sich zu ziehen. Irgendwo keimt ein Bewusstsein auf, aber mehr (noch) nicht.

Eines ist klar …. solche Effekte, wie zunehmende Hitze, zunehmende Unwetter etc etc, das ist der kommende Normalfall, und das Jetzt ist nur der Anfang.

  • Es sind kaum noch Schmetterlinge zu sehen

Hier und da mal ein Wohlweißling, und das wars dann auch schon.

Ich für meinen Teil hab mir jetzt eine Pflanzschale besorgt, und aus dem Netz eine Samenmischung aus Blumen, speziell für Schmetterlinge. Hoffentlich habe ich Erfolg damit, dann werde ich nächstes Jahr eine ganze Ecke einrichten und hoffe, dass andere mitmachen.

  • Trump macht weiter wie bisher

Der Mann ist lernresistent. Ich lese zwar nach wie vor nur die Überschriften und ev. mal eine Zusammenfassung. Aber man kann auch schon daraus klar erkennen, wess Geistes Kind er ist und wie wenig für ihn objektiv sichtbare Tatsachen zählen. Wie gut, dass er spätestens 2025 weg ist vom Fenster …. ev. ja schon vorher. Und wie gut, dass er erkennen muss, dass auch ER über bestimmte Hürden nicht hinwegkommt.

  • …. und dies führt mich direkt zu unserem Innenminister …. mehr möchte ich dazu lieber nicht sagen (außer ev., dass das schon was aussagt, wenn ich als Bayer und als einer, der in Ingolstadt aufgewachsen ist, sowas von sich gibt)
  • …. und dies wiederum führt mich zu der Frage, was unsere Regierung eigentlich grade so macht? Ich habe so den Eindruck, als würde rein gar nichts passieren. Dabei gäbe es genügend gravierende Probleme, um die sich die Herrschaften zu kümmern hätten.

Ev. ergibt sich dieser Eindruck ja dadurch, dass ich mehrere Wochen nicht „anwesend“ war, und Etliches nicht mitbekommen habe? Jedoch das Netz hat mich doch andauernd grob im Bild gehalten. Also sollte sich ‚Aktivität‘ der Regierenden auch bis zu mir durchgesprochen haben?

Vermutlich sind die Herrschaften auch hitzegeschädigt!

Was einem so auffällt, darüber hinaus, hängt vielfach mit der aktuellen Witterung zusammen. Alles geht irgendwo langsamer, bedächtiger. Die Menschen verkriechen sich tagsüber in ihren Löchern. Erst wenn die Sonne untergegangen, kommen sie wieder hervor.

Die Preise für Obst und Gemüse sind vielfach gestiegen. Ob nur der Hitze wegen bzw. wegen des fehlenden Wassers oder ob da schon die massiv zurückgegangene Zahl der Bienen zu erkennen ist, wird sich zeigen (vermutlich beides).

Was mit Letzterem zusammenhängt, ist auch die massiv zurückgegangene Zahl der Vögel. Nur wenigen scheint es aufzufallen! Weil ob da früh morgens 20 Vögel zu hören sind, wenn die Sonne aufgeht oder „nur“ 10, das scheint keinen Unterschied zu machen. Jedoch die Kenner schlagen Alarm

…. nur keiner scheint sie zu hören.

Und so sage ich …. Leute tut was für die Natur und die Lebenwesen darin! Auch wenn es nur wenig ist (s. Pflanzschale), es lohnt sich!!! Was einem so auffällt …. was wir NICHT tun, kommt bei uns an. Nicht morgen, nicht übermorgen …. aber wenn es dann mal angekommen ist, dann ist es längstens zu spät.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)