Von den vielen wichtigen Fragen

Derzeit werden die vielen wichtigen Fragen gestellt. Von Menschen, von Firmen, von Politikern, von Parteien, von Wissenschaftlern, von Experten etc etc etc etc

Aber tatsächlich gibt es derzeit nur EINE wichtige Frage!!

Nämlich was ganz konkret zu tun ist, um die vielen vielen Toten zu verhindern.

Es ist völlig uninteressant, ob ein Geschäft wieder aufmachen darf, wer Kanzlerkandidat wird, wie Wahlchancen aussehen, wie stark ein Lockdown sein soll, wer zuerst geimpft wird, ob man reisen darf, ob Modellregionen installiert werden, welche Grundrechte wie lange eingeschränkt werden, Gerichtsverfahren gegen Einschränkungen etc etc etc etc

All diese Fragen werden mit Inbrunst diskutiert.

Tatsächlich sind diese Fragen völlig unerheblich, wenn es darum geht, Menschenleben zu retten.

Oder sollten es zumindest sein.

Letztlich geht es nicht nur darum, sich einzig auf DIESE Frage zu konzentrieren, sondern auch um die Frage, was mit einer Gesellschaft los ist, die dazu bereit ist, 100.000 Tote schulterzuckend in Kauf zu nehmen?

Wenn man die Zeitung liest (oder was auch immer), ist alles Mögliche wichtig. Im Nebensatz steht dann auch immer, dass „seit gestern“ wieder 250 Menschen auf Intensivstationen infolge Corona gestorben sind. Dass das 1.750 Tote pro Woche sind, folglich also 7.500 pro Monat und 45.000 im halben Jahr, das ist doch egal im Vergleich dazu wenn der Einzelne darauf verzichten muss seinen egoistischen Bedürfnissen nachzugehen??????????

Ich wünsche JEDEM, der diesen Egoismen fröhnt, im Alter auf die Rücksichten und Hilfen von anderen angewiesen zu sein. Darauf, dass die Gesellschaft alles dafür tut, um sein Leben zu erhalten.

Geimpft !!!

Es hat mich erwischt … aus heiterem Himmel … ich wurde geimpft. Und hatte nicht damit gerechnet.

Anruf vom Hausarzt bekommen. Urplötzlich! Die ersten Impfdosen wären da und ich wäre bei denen, die zuerst drankämen.

Ein paar Stunden später war ich das 1. Mal geimpft. Nun, ich bin schon 60, habe einige Vorerkrankungen, die hier in’s Gewicht fallen, und insofern war ich dran. Alle anderen, die noch vor mir dran gewesen wären (und damit hatte ich gerechnet), waren schon über das Impfzentrum geimpft worden. Ich war der Nächste auf der Liste.

Ich muss sagen, ein gutes Gefühl die erste Impfung bekommen zu haben. Mein Risiko und auch das Risiko, das ich für andere darstelle, ist auf einmal wesentlich geringer. Was man so liest habe ich in Kürze einen bis zu 70%-igen Schutz. Was bedeutet, so habe ich mir erklären lassen, dass das Risiko, sich zu infizieren, um 70% reduziert ist. Es bezieht sich NICHT auf das Risiko von schweren Verläufen oder gar Tod. Das hat mit dieser Zahl GAR nichts zu tun bzw. darüber wird mit einer solchen Prozentzahl gar keine Aussage getroffen.

Mit der 2. Impfung verringert sich dieses Risiko um 95% (stand zu lesen). Mittlerweile ist der Stand der Daten jener, das man einen völligen Schutz vor schweren Verläufen hat, und dass das Virus von Geimpften nicht mehr übertragen wird.

Und ich muss sagen, dies war mir immer schon ein wesentlicher Punkt: Sicher ging es mir darum, mich nicht zu infizieren. Das Risiko, dies nicht zu überleben, wäre in meinem Fall enorm gewesen. ABER – mir war es auch immer ein Anliegen, und mehr als das, andere nicht zu infizieren. Va nicht Angehörige der sog. „vulnerablen“ Gruppen.

Wir haben hier in meiner Gegend bisher 121 Tote, was ich zuletzt gelesen habe. Sehr viele in Senioren-Unterkünften. Von denen, die „nur“ am Virus erkrankten, und langwierige Schäden davontragen (Long-Covid), gar nicht zu reden. Ich hätte es mir nie verzeihen können, jemanden infiziert zu haben, weil ich unachtsam gewesen wäre.

Und so bin ich momentan dabei, d.h. mein Körper, einen Schutz für mich und andere aufzubauen. Und in 4 Wochen … nein stop, in 6 Wochen wird dieser Schutz maximal sein (in 4 Wochen erhalte ich voraussichtlich die 2. Impfung, und dann dauert es noch 2 Wochen).

Ich werde dann die Möglichkeiten, die auf mich zukommen, maximal nutzen. Geimpft zu sein wird neue Möglichkeiten eröffnen. Sich komplett zurück zu ziehen, wie in den letzten 1 1/2 Jahren, das wird zuende gehen. Ich werde meine Grundrechte komplett zurückerhalten. Und dort wo ich sie von Rechts wegen leben kann, werde ich das auch tun.

Denn wie sagte letztens ein Mitglied des Ethikrates sinngemäß: Das wird nicht die letzte Pandemie gewesen sein; die nächste werden wir noch erleben. Und nachdem ich nicht mehr so unbedingt der Jüngste bin, also die Zeit die verbleibt, alles zu (er)leben, begrenzt sein wird, werde ich das SO tun.

Und ich werde mir dazu auch kein schlechtes Gewissen machen lassen. Manche meinen ja jetzt schon, wer geimpft sei, müsse sich zurückhalten, denn schließlich könne es nicht sein, dass Nichtgeimpfte einen Nachteil daraus hätten, sich noch nicht impfen lassen zu können.

NUR – einen Nachteil hat man nicht, denn ein Jeder kann sich über einen Schnelltest eine negative Bescheinigung besorgen, und ist dann dem Geimpften gegenüber gleichberechtigt, wenn er eine solche aktuelle Bescheinigung vorlegen kann. Und ganz ehrlich gesagt, ist mir das auch so ziemlich WURSCHT, ob das jemand anderem nicht gefällt. Denn DA bin ich dann einmal Egoist in Reinkultur (was mir ansonsten fremd wäre): Ich nehme das wahr, was ein Verfassungsrechtler letztens dahingehend formuliert hat, dass Grundrechte auf die Person bezogen seien, und es bei Geimpten keinen Grund mehr gäbe, der Person ihre Grundrechte vorzuenthalten, zumal mittlerweile ein jeder über eine Testbescheinigung dasselbe erlangen könne. Und WURSCHT ist es mir auch deswegen, weil ich lange genug auf alles verzichtet habe, um MICH und ANDERE zu schützen.

Und offen gesagt, das musste ich nur deshalb machen, weil es zu vielen ziemlich egal war, ob sie mir das Virus übertragen. JA, das waren nicht viele die eine solche Einstellung bisher hatten, aber eben ZU viele.

Und die 80.000 Toten, die wir bisher hatten, die kamen ja auch nicht deswegen zustande, weil ein jeder sich zu allen Zeiten an die Regeln gehalten hätte.

Das Selbstverständnis der politischen Klasse

Es mag naiv klingen, aber ich war immer schon der Auffassung, dass das Selbstverständnis der politischen Klasse, jenes sein müsste, Schäden von der Gemeinschaft der Menschen abzuhalten. Und zwar völlig unabhängig von den Interessen Einzelner oder gar dem eigenen Interesse.

Wenn also ein Politiker meinte, es ginge darum, eine möglichst glänzende Karriere hinzulegen, und seinen Werdegang als zentrales Thema zu sehen, so hätte er, so sah ich das immer schon, etwas grundlegend mißverstanden.

Und so wäre es auch Zielsetzung der politischen Klasse in Zeiten des Corona, alles zu unternehmen, um Schäden von den Menschen fernzuhalten. Völlig unabhängig davon, ob die Beschließung der notwendigen Maßnahmen dem eigenen Fortkommen diente. Sei es als Landrat, der wiedergewählt werden wollte, sei es als künftiger Kandidat für ein hohes Amt oder was auch immer.

Und so habe ich leider derzeit nur allzuoft den Eindruck, als ginge es bei den Diskussionen darüber, was gegen das Virus zu machen sei, auch um ein gerüttelt Maß darum, ob die Maßnahmen dem eigenen Standing dienten, um Parteipolitik, um das Bild, das von einer Partei in der Öffentlichkeit entstehen würde.

Allzuoft erscheint es, als würden Politiker ihren eigentlichen Auftrag darüber vergessen. Dabei sollte es doch darum gehen, dereinst sagen zu können, man habe das Bestmögliche dahingehend getan, den Menschen Gutes zu tun. Oft aber scheint das Wort „Gutes“ verwechselt zu werden, damit, was „Gutes“ für einen selbst dabei herausspringt.

Ich denke da manchmal an Winston Churchill, den Englischen Primier in Zeiten des 2. Weltkrieges. Er musste Vieles durch- und umsetzen, was nichts Schönes war, aber doch auf Lange Sicht den Menschen das Bestmögliche brachte. Und nach dem Krieg wurde er abgewählt. Er war für die zurückliegende Zeit das Beste, was dem Land passieren konnte, und danach sollten andere die Dinge in die Hand nehmen. ER würde aber viel Gutes für das Land getan haben.

Wir haben heute manche Politiker dieses Schlages. Zweifelsohne. Aber bei Manchen Zeitgenossen, habe ich da so meine Zweifel.

Aber das ist wohl eine der „Nebenwirkungen“ der Demokratie. So wie eben bei Arzneien auch. Entscheidend sind die eigentlichen Wirkungen.

Die dritte Welle rollt!

Das RKI schreibt wie folgt (Auszug):
“ … die wöchentliche Fallzahl wächst sehr gleichmäßig, sie hat sich in den vergangenen Wochen etwa alle 12 Tage verdoppelt. Daher ist zu erwarten, dass die 7-Tages Inzidenz insgesamt ab KW10 … einen deutlich steileren Anstieg zeigen wird … Bis zur Kalenderwoche 15, also der Woche nach Ostern, wird demnach die Inzidenz der B.1.1.7-Variante um die 350 liegen …wenige Tage vor Weihnachten, lag die Inzidenz bei knapp 200″.

Nun ist das RKI nicht dafür bekannt, dass es Utopien nachhängt. Und auch wenn das Viele nicht mehr hören können oder wollen, so muss man schon deswegen davon ausgehen, dass das RKI weiß, wovon es spricht, und die dritte Welle rollt.

Wenn man von Verdoppelungszeiten liest, dann hat das etwas mit exponentiellem Wachstum zu tun. Zumindest wenn diese Verdoppelungszeiten immer kürzer werden. Die dritte Welle rollt!

Ich schließe daraus Folgendes:
Die sog. britische Variante des Virus ist da, greift immer stärker um sich, weil ansteckender, und dies ergibt eine massive dritte Welle. Es gibt auch erste Untersuchungen, auch wenn diese noch nicht bestätigt sind, die davon ausgehen, dass die Variante zudem tödlicher ist.

Es bleibt zu hoffen, dass die gegenläufigen Effekte, nämlich Impfung, Schnell-/Selbsttests und wärmere Jahreszeit (in der sich alles draußen abspielt), dies spürbar dämpfen. Und v.a. rechtzeitig.

Und JA, die Menschen wollen etwas anderes. Lockerungen, Freiheiten, normales Leben.
NUR – das kümmert das Virus nicht. Deshalb ist meine Befürchtung die, dass die über 1.000 Toten täglich, vom Jahresanfang, noch nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sind.

Wenn wir Glück haben, und die Impfstoffmengen schwellen rechtzeitig an, und ebenso die Hausarzt-Impfungen, dann könnten wir ‚grade nochmal so‘ davon kommen, und das Maximum der dritte Welle hinter uns bleiben. Aber dazu muss auch alles passen. Denjenigen, die dennoch sterben werden, ist das keine Hilfe.

Und nur mal so zum Festhalten:
Aktuell haben wir 250 Tote täglich. Das sind 7.500 pro Monat. Ende März werden wir also bei 80.000 sein.

Ich frage:
WARUM wurde schon bisher nicht alles Menschenmögliche unternommen, um diese Zahl zumindest zu halbieren? Das wäre defintiv möglich gewesen. Ach ja, ich erinnere mich … es war wichtiger, die Wirtschaft möglichst stark am Laufen zu halten.

Die Natur ist uns über …

Wieder einmal zeigt es sich, dass sich die Natur nicht im Mindesten um uns kümmert.

Ja, sie stellt uns Dinge zur Verfügung … das schon. Aber sich um uns kümmern, in dem Sinn, dass es sie kümmert, ob uns etwas recht ist oder nicht … das ist ihr einerlei …

Sei es die „Schneebombe“ die heute Nacht und Morgen auf den Norden zukommt, sei es irgendwelche sonstigen Unwetter, oder Trockenheit, oder Corona, oder Waldbrände und und und …

All das ist der Natur einerlei.

Was wieder einmal den Satz belegt: Der Mensch braucht die Natur, aber die Natur den Menschen nicht!

Die Sache mit den Speichermedien

Die Sache mit den Speichermedien war immer schon so eine Sache 😉 – und hatte auch immer so ihre Pferdefüße.

Ich gehe im Nachfolgenden von jeweils handelsüblichen PCs aus. Wenn man zeitlich noch weiter zurückginge, hätte man es mit solchen „Brotkisten“ wie mit dem C-64 zu tun. D.h. es gab auch schon vor dem „PC“ etwas. Aber so richtig LOS ging’s damals erst mit dem IBM-kompatiblen PC.

In meinen Anfangszeiten der IT, damals ca. 1980, waren die bevorzugten Speichermedien auf den PCs die 5,25″ Disketten. Sie waren einerseits leicht, zum anderen nicht allzugroß, aber mit begrenzter Speicherkapazität (Festplatten gab es damals noch nicht). Letzteres bedeutete auch, dass die gesamte Software, die es brauchte, um zB einen Brief zu schreiben, sich auf dieser Diskette befand. Und eben der Brief selbst auch. Eigentlich eine feine Sache, denn mit der Diskette hatte man alles bei sich, was es brauchte.

Mit der 5,25″ Disk ging’s los

Man hatte also einen PC vor sich stehen, mit 2 Stück 5,25″ Diskettenlaufwerken. In einem Laufwerk befand sich eine Diskette mit dem Betriebssystem MS-DOS, damit man mit so einem PC überhaupt etwas tun konnte, und im anderen Laufwerk eben die Diskette mit zB dem Schreibprogramm. Auf Grund der sehr begrenzten Speicherkapazität einer solchen Diskette (360 KB (Kilobyte)), waren die Programme sehr klein und im Funktionsumfang begrenzt.

SO sah er aus … mein erster PC

Das änderte sich, als langsam Speichermedien mit größeren Speicherkapazitäten aufkamen. Zu nennen wäre da die 3,5″ Diskette.

eine 3,5″ Diskette von „damals“

Diese war kleiner und hatte dann schon 720 KB an Speicherkapazität. Zeitgleich kamen die ersten Festplatten auf. Ich erinnere mich an meine erste Festplatte mit 20 MB Speicherkapazität. Man konnte endlich sämtliche Dokumente (um bei dem Bsp. zu bleiben) an einem Ort abspeichern, und musste sich nicht mehr als Diskjockey betätigen, der immer einen Stapel Disketten bei sich hatte.

Musste lange suchen, um dieses Bild zu finden: Eine Erweiterungskarte mit aufmontierter Festplatte … SO etwa sah sie aus

Dieser „Vorteil“ war mit dem Nachteil erkauft, dass man seinen Brief auf der Festplatte hatte und, in aller Regel, nur am eigenen PC bearbeiten konnte.

Vergleicht man eine solche Festplattenkapazität von 20 Megabyte mit heutigen Kapazitäten, so ist das absolut unvorstellbar, mit wie wenig man damals auskommen musste und konnte.

Doch weiter auf dem Weg ……… gefolgt wurde die 3,5″ Diskette (was transportable Speichermedien anging) von der CD und diese dann vom Stick.

Das ist – zugegeben – ein etwas unvollständig beschriebener Weg. Denn da gab es auch noch andere (Zwischen)Medien. Aber grob war das die Entwicklung bis heute.

Irgendwie ging es immer darum, die eigenen Daten transportabel bei sich zu haben, um immer dort, wo man dies wollte, daran weiterarbeiten zu können.

Man steckte also die Diskette oder die CD oder den Stick an/in den Rechner und konnte die Datei aufrufen/öffnen. Das Ganze hatte allerdings immer so seine Hindernisse. Entweder stand an dem PC, den man da vor sich hatte, das richtige Diskettenlaufwerk/CD-Laufwerk nicht zur Verfügung, oder die Software war nicht vorhanden, die es brauchte, um die Datei zu öffnen. Und Zeiten, als die USB-Schnittstelle zum Standard gehörte und an jedem PC zu finden war, um dort einen Stick anzuschließen, die sollten erst noch kommen.

Und so kam man also auf die Idee, den ganzen PC mitzunehmen. Denn der hatte ja definitiv alles das, was es brauchte. Nur hieß der PC dann nicht mehr „PC“, sondern „Laptop“ (scherzhaft „Schlepptop“). Später abgelöst durch das Notebook.

Das war er … mein erster „Schlepptop“, der Goupil Golf 286. Zusammengeklappt mitnehmbar!

Alles hatte so seine Vor-/Nachteile.

Denn solange die Dinge nicht standardisiert waren, musste man immer damit rechnen, durch irgendeine Besonderheit am Weiterarbeiten gehindert zu sein. Mal war es, wie schon gesagt, das fehlende Laufwerk, mal die defekte Diskette, mal der nicht lesbare Stick. Hatte man sein Notebook dabei, konnte man normalerweise davon ausgehen, alles „am Mann“ zu haben. Jedoch war man immer noch nicht davor gefeit, eine Datei, die einem der Gesprächspartner zur Verfügung stellte, auch am eigenen Notebook öffnen zu können, um irgendwelche Passagen aus dem Dokument zu kopieren, und diese dann selbst weiterverwenden zu können.

Dies alles wurde erst besser, als die Dinge immer mehr standardisiert wurden. Alle PCs/Notebooks hatten irgendwann USB-Anschlüsse, Dokumente wurden fast immer als Word-Datei abgespeichert/weitergegeben und zwischen einzelnen Geräten konnte man Verbindungen herstellen. Sei es direkt oder über einen Netzwerkanschluss. Auch diese „Verbindungen“ erlebten eine Standardisierung.

Wie überhaupt die „Standards“ das Zauberwort sind.

Anschlüsse am PC/Notebook wurden Standard. Datenformate wurden Standard (z.B. Word). Betriebssysteme wurden Standard. Verbindungen wurden Standard (Bluetooth, WLAN).

Und DANN kamen ZWEI Standards, die alles in den Schatten stellten: Mobile Endgeräte und das Internet!!!

Heute hat man Smartphones in der Hosentasche (oder die etwas größeren Tablets), die (fast) alle mit demselben Betriebssystem laufen, und die ihre Daten und auch die Software für die Ver-/Bearbeitung der Daten aus dem Internet beziehen. Es braucht keine Kabel und keine Anschlüsse mehr und auch keine Speichermedien, sondern nur noch ein kleines Endgerät, das per Funk eine Verbindung mit dem Internet herstellen kann.

Die Word-Datei, um die es geht, ist irgendwo in einer Cloud abgelegt, so dass man von überall her Zugriff darauf hat. Und die Software, um die Datei zu bearbeiten wird auch aus dem Netz geladen. Wobei viele Menschen das gar nicht so recht realisieren, dass dem so ist. Erst dann, wenn das Internet einmal nicht funktioniert, merken viele Anwender, dass dem so ist. Und selbst nicht mal dann!

Und so liegt ein langer Weg hinter den Anwendern. Ein fast 40 Jahre langer Weg. Ein Weg, den sie meist gar nicht kennen. Heute zieht man das Smartphone aus dem Köcher, und macht das, was man gewohnt ist.

Dass das Ganze mal mit einer 5,25″-Diskette losging, wissen die Allermeisten nicht.

Müssen sie ja auch nicht!!!

Doch so toll diese schöne neue Welt auch ist, so abhängig ist man von ihr. Bzw. von den „Betreibern“. Google, Microsoft, T-Online, Vodafone, um nur ein paar zu nennen. OHNE die läuft rein gar nichts.

Samsung S21 … geht’s noch???

Das SAMSUNG S21 Ultra ist erhältlich.

Ich habe dazu einen Testbericht gelesen, der dieses Gerät in höchsten Tönen lobt.

Wenn ich mir das allerdings so durchlese, was dieses Gerät alles kann und v.a. was es kostet, nämlich schlappe 1.250€, dann wird mir, offen gesagt, schlecht.

Ein Smartphone für 1.250€. Geht’s noch???

In meinen Augen ist das schlicht und ergreifend „krank“.

Da sind Funktionen im Samsung S21 (z.B. 4-fach Kamera-Optik) und Bildschirmauflösungen integriert, die das menschliche Auge schon gar nicht mehr wahrnehmen kann.

Prozessorleistungen, Speichergrößen und Akkukapazitäten in Mengen, die kein normaler Anwender braucht. Noch schneller, noch größer, noch länger. Wer braucht sowas?
Ok, super Nerds und Leute bei denen Geld keine Rolle spielt. DIE vielleicht.

Aber sonst …

Ich habe mein Tablet jetzt schon 3 Jahre. Es ist toll in seinen Funktionen, und ich kann alles das damit machen, was ich brauche. Es kostete damals 700€. Und ich habe sehr lange überlegt, ob ich das machen sollte. Wenn ich mir jetzt so ein Smartphone kaufen würde (was ich nicht kann), dann wäre da kein Zusatznutzen.

Das ist etwa so, als würde ich einen Mercedes fahren, und meinen ich brauche unbedingt einen Ferrari. Nur um des Habens willen. Und das Ganze dann für 150.000€, ohne es wirklich nutzen zu können.

Einfach krank sowas. Und woanders haben die Leute nicht mal genügend zu essen. Und in unseren Breiten überlegen sich manche, ob sie unbedint ein Smartphone aus dem „Flagschiff“-Bereich benötigen.

Aus Statusgründen.

Man möchte es nicht glauben, aber in jenem Testbericht zum Samsung S21 fand man dennoch Kritikpunkte. Der eine war, dass das Gerät ohne Netzteil angeboten wird (… davon ausgehend dass ohnehin jeder mehrere passende Netzteile zuhause hat). Das wurde doch glatt als Nachteil dargestellt. Es ist sicher VIEL besser, ein Netzteil mitzubestellen, um ein weiteres Netzteil irgendwo liegen zu haben.
Zudem wird dem Gerät angekreidet, dass man keine SD-Karte einstecken kann, um den Speicher damit zu erweitern. Und das bei Speichergrößen, die ohnehin keiner ausnutzen kann (z.B. 256 GB).

Bleibt festzuhalten, dass es scheinbar immer weiter möglich ist, die Grenzen des gesunden Verhaltens und des guten Geschmacks immer weiter zu überschreiten.

Was uns Corona gibt

Freilich ist das Virus eine enorme Bedrohung, aber wenn man das Unabänderliche akzeptiert, dann kommt automatisch die Frage, was uns Corona bringen bzw. hinterlassen wird.

Zunächst wird man diese Frage beantworten müssen mit … Infektion, Krankheit, Schädigungen und Tod.

Jedoch ist da mehr!

Zunächst ermöglicht diese Bedrohung es uns, zu erkennen, was uns wichtig ist. Denn wenn man Vieles aktuell nicht machen kann, wird einem klar, wie sehr uns diese Dinge fehlen. Oder auch nicht. Anders gesagt, wie wichtig oder unwichtig sie für uns sind.

Jeder von uns kann all diese Dinge betrachten und entscheiden, ob sie ihm fehlen.

Nehmen wir als willkürliches Beispiel die Frau, die früher jede Wochen zum Shoppen fuhr. Das geht in der derzeitigen Situation nicht. Und diese Frau mag feststellen, dass ihr diese Einkaufstouren gar nicht fehlen. Ev. war das nicht von Beginn an so. Denn anfangs fehlte ihr das, um dann aber festzustellen, dass es ihr nicht als Inhalt fehlte, sonder als Zeitvertreib.

Und so suchte sie sich eine andere Beschäftigung. Fand eine, und das Shoppen fehlte plötzlich gar nicht mehr. Was, im angenommenen Fall den angenehmen Nebeneffekt haben würde, dass am Monatsende plötzlich sehr viel mehr Geld zur Verfügung steht. Wieder etwas, was uns Corona gibt.

Und so ließen sich wohl viele Beispiele finden, bei denen sich herausstellt, dass Dinge, die nicht getan werden können, eigentlich gar nicht fehlen.

Und dann gibt es da noch die Dinge, die einem zwar fehlen, die aber dadurch, dass man sie nicht tun kann, einen positiven Nebeneffekt bringen.

Als gutes Bsp. mag dienen, dass viele sehr viel weniger Auto fahren. Und plötzlich stellt man fest, dass die Luft viel besser ist. Und auch die Sicht. Ein Bekannter wohnt an einem Ort, von dem aus er früher an 2 oder 3 Tagen die Alpen sehen konnte. Jetzt ist es auf einmal so, dass er sie jeden Tag sehen kann. Etwas, was uns Corona gibt.

Er fragt sich, ob derlei positive Nebeneffekte es nicht wert wäre, ein (zwangsweise) geändertes Verhalten auch nach Corona beizubehalten. Zumal es der Gesundheit dienlich ist.

Und so gäbe es viele Dinge, die man derart sehen und/oder hinterfragen könnte.

Auch die Sache mit der Rücksichnahme bekommt ganz andere Dimensionen. Ich wage zu behaupten, dass gelebte Rücksichtnahmen durch Corona sehr zugenommen haben. Dadurch könnte Achtsamkeit gegenüber dem Mitmenschen eine bleibende Dimension erfahren haben. Nämlich durch die Erkenntnis, dass Rücksichtnahme und für den anderen dasein, manchmal sogar eine Frage auf Leben und Tod ist.

Bliebe nocht die Betrachtung, was wir daraus an Konsequenz ziehen, wenn dann einmal felsenfest fest steht, wie das Virus entstanden ist.

Es scheint ja heute bereits unstrittig, dass es entstand durch menschliches Fehlverhalten gegenüber der Natur, in Form der „Verwertung“ tierischen Lebens. Erste Untersuchungen in China deuten dies an.

Wobei es wenig Sinn macht, mit dem Finger nach China zu zeigen. Denn wenn überhaupt, so ist das nur ein Bsp. dafür, was passieren kann, wenn wir die Natur nicht achten. Und es gibt Beispiele zu hauf, was in unseren Breiten alles wider die Natur gemacht wird. Von jedem Einzelnen.

Man könnte dies als „Schuss vor den Bug“ sehen. Als Hinweis darauf, was noch alles passieren kann, wenn wir so weitermachen, wie bisher. Insofern könnte „Corona“ nur ein müder Abklatsch dessen sein, was da sonst noch kommen könnte.

Und so liegt es wieder einmal nur an uns selbst, die wir bestimmen, was sein wird. Und „Corona“ hat uns gezeigt, dass wir ab einem bestimmten Punkt nur Passagier sind und uns das Heft des Handelns vollständig aus der Hand genommen wird.

Deshalb sollte die „Krone der Schöfpung“ echt zum Nachdenken anfangen. Und die hier gestellten Fragen können ein echter Ansatz dazu sein.

Ein Weiteres, was uns Corona gibt!

Die beiden sind da und der Trampel ist weg

Wer nicht Englisch kann, könnte sich mit der Überschrift behelfen.

Es war eine Wohltat, vorgestern die Vereidigung von Biden mitzuerleben und von seiner Stellvertreterin. Oder anders gesagt:Die beiden sind da.

Und über den Trampel möchte ich kein weiteres Wort verlieren.

Welch eine Wohl war es, Präsident Bidens Rede im Anschluss zu hören. Was wir da die letzten 4 Jahre hören mussten, und va die Art und Weise, das war eine verbale Vergewaltigung. Das merkt man jetzt erst so richtig.

Und heute hat Kamala Harris die erste Senatssitzung geleitet. Und da gab es anläßlich einer witzigen Situation fröhliches Gelächter. Zuallererst von ihr selbst. Und die Senatoren stimmten mit ein.

Es gilt einmal mehr der Satz:Zeige mir, wie du dich verhältst, und ich sage dir, wie du bist.

Das Vermächtnis des Donald Trump

Das Vermächtnis des Donald Trump scheint vielfältig. Doch ich versuche mich auf das Wesentliche, weil Offensichtliche, zu beschränken.

Und recht viel wird ja (hoffentlich) nicht mehr dazukommen, da seine Präsidentschaft nur noch 1 Tag andauert.

Da wäre zunächst einmal die Mauer zu Mexiko. Nur teilweise erbaut, und deshalb kaum wirksam. Aber sein Prestigeobjekt, mit dem er sich ins Rampenlicht stellen wollte.

Da wären dann natürlich die 400.000 Toten durch Corona. Wobei es müßig ist, darüber zu spekulieren, wieviele davon er durch echte Maßnahmen hätte verhindern können. Wenn man mal von der Lage bei uns ausgeht, und eine 4-fache Bevölkerung ansetzt, so wären ev. 200.000 Tote zu verhindern gewesen. Wenn man denn gewollt hätte.

Jedoch das Credo des DT war immer gewesen „Was bringt mir das“. Und so fuhr er letzten Februar lieber zum Golfen, anstatt das zu tun, was seine Aufgabe gewesen wäre. Aber wie so oft, agierte er nur nach seinen eigenen Maßstäben. Und dazu könnte ein Psychologe so Einiges sagen. Dazu, was daran extrem narzistisch und egoistisch ist. Zumal er immer das getan hat, was er (auch als ImmobilienSpekulant) immer schon getan hat: Mit Macht all das beseite zu drücken, was seinem Image schadet. Oder zumindest es zu ignorieren. So wie die kleinen Kinder, die nicht aufräumen wollen. Erledigt sich meist von selbst.

Nur, da hat ihm das Virus was gehustet. Denn das Virus macht einfach, und kümmert sich nicht um einen DT.

Und DAS hat ihm das Genick gebrochen. Und noch etwas anderes … nämlich die Kraft der Demokratie.

Ersteres, nämlich die 400.000 Toten, haben das, was er am Besten konnte, nämlich „Wirtschaft“, bei weitem in den Schatten gestellt. Wenn man sich vorstellt, dass mit jedem Toten, sagen wir mal, 7 Familien verbunden sind (eigene Familie, Geschwisterfamilien, Elternfamilien, ev. Kinderfamilien etc), dann läuft das auf ca. 10 Mio. Wähler hinaus, die nicht gut auf ihn zu sprechen sind. Nimmt man die zig Millionen hinzu, die ihre Arbeit verloren haben (und das OHNE ein Sozial- und Gesundheitssystem, wie wir es kennen), dann kann man sich vorstellen, was ihm das gekostet hat.

Insofern war das Corona Virus ein Beschleuniger. Vieles von dem, was er getan hat, hat immense Kollateralschäden produziert. Noch nicht überall sichtbar, wäre jedoch im Lauf der Zeit immer sichtbarer geworden. Ob das jetzt die Kürzung der Sozialausgaben war, oder die Erhöhung von Steuern und Zollabgaben, das alles hatte sicherlich keine Auswirkungen auf die Wohlhabenden. Jedoch hat das Virus all diese Dinge an die Oberfläche getrieben.

Und das andere, was ihm das Genick gebrochen hat, waren die Scharen an Wähler, die dieses Mal wählen konnten. Bisher war es so gewesen, dass man es den einfachen Leuten sehr erschwert hat, am Wahltag im Wahllokal zu wählen (man musste sich vorher erst registrieren, was viele davon abhielt mitzuwählen). DAS war einer der Gründe, warum DT vor 4 Jahren gewann. ABER dieses Mal machte man die Menschen darauf aufmerksam und ermöglichte es ihnen, per Brief zu wählen. Etwas, das bei uns schon länger selbstverständlich ist. Endlich konnten alle Wahlberechtigten mitbestimmten.

Und eine weitere Rolle spielte wohl, dass DT immer nur DAS machte, was er immer schon gemacht hatte:
Er setzte das durch, was IHM etwas brachte, sprich Glanz und Gloria, beseitigte die, die nicht mitmachten (die Zahl derer, die er gefeuert hat, war enorm), und setzte das, was er wollte, mit der Macht, die er hatte, durch. Weltweit.

Das Alles garniert mit Lug und Betrug, und v.a. mit FakeNews, die v.a. ER SELBST produziert.

Das Corona Virus hat all das brutal und frühzeitig zutage gefördert – ins Bewusstsein der Menschen befördert. All das was ansonsten ev. erst in einigen Jahren offenbar geworden wäre.

Ausgrenzung, Spaltung, Armut.

Es gibt den Spruch, dass man am Ende sieht, wie ein Mensch wirklich ist. Bei DT ist das noch viel ausgeprägter. Würde man heute die Wahl nochmal durchführen wäre das Ergebnis noch viel eindeutiger. Die offentsichtliche Lüge des Wahlbetrugs, sein angezettelter Sturm auf’s Kapitol, seine Machenschaften noch schnell so viel Geld als möglich beiseite zu schaffen, das hat sicherlich so Manchen die Augen geöffnet.

Und so schlimm das klingt … die Pandemie und ihre furchtbar vielen Toten in den USA, haben letztlich dazu geführt, dass es ab Übermorgen einen Präsidenten gibt, der nicht mehr Donald Trump heißt.

Es bleibt zu hoffen, dass die Welt dadurch ruhiger werden kann, und eine Entwicklung nimmt, in eine Richtung, die zeigt, dass man mit anderen Mitteln sehr viel weiter kommt. Mit so Mitteln wie Consens, Miteinander, Fürsorge, Verständnis, Handeln für die die nach uns kommen.
Jedoch wird die neue Regierung erst einmal viel damit zu tun haben, die Schäden des DT zu glätten. Sprich, das Vermächtnis des Donald Trump zu neutralisieren, und die Gesellschaft in den USA zu befrieden.