Den besten Zeitpunkt verpasst ….

Derzeit stolpere ich ein ums andere Mal über Konstellationen, in denen die Protagonisten scheinbar den besten Zeitpunkt verpasst haben.

Da kommt mir zum einen unsere Fußball-Nationalmannschaft in den Sinn. JA – sie haben Großartiges erreicht – zusammen mit ihrem Trainer. Im Grunde genommen über ihre Verhältnisse gespielt und Weltmeister geworden. Schon damals hieß es, dass jeder Weltmeister danach so seine Schwierigkeiten hatte. So auch jetzt „unsere“ Jungs. Und es ist nachvollziehbar …. um solche Leistungen zu vollbringen, muss man auf dem Gipfel seiner Blüte stehen. Alles was danach kommt, kann nicht MEHR sein – muss zwangsläufig weniger sein. Und auch ein Optimum über längere Zeit zu präsentieren, ist ein sehr schwieriges Unterfangen. Wie soll all das, was zu den 110% führte, wiederholt werden können?

Da sollte man als derjenige, der diese Mechanismen kennt, dann sagen können …. ‚das wars Herrschaften, mehr geht nicht, und jünger werden wir auch nicht‘ …. und sich verabschieden.

Macht man das nicht, hat man den besten Zeitpunkt verpasst. Alles danach ist dann sehr häufig Verkrampfung.

Zum anderen kommt mir da die Politik in den Sinn …. aktuell die Bayern-Wahl. Da versuchen die Protagonisten, die immer vornedran waren, SO weiter zu machen, wie sie das denken. Das Hoch, das da war, immer wieder zu erreichen. Nehmen wir als Bsp nur den ‚Seehofer‘. Wie der an den ‚Söder‘ übergab, da dachte ich mir „wenn du schlau bist, nimmst du jetzt deinen Hut, und hörst also auf, wenn es am Schönsten ist“.

Was tat der Herr? Er ging nach Berlin und wurde Innenminister. Alles was dann kam, war eher Verkrampfung. Das vergebliche Streben danach, die erreichten Höhepunkte, auf andere Weise, zu wiederholen. Gut, da spielten auch noch andere Faktoren mit, aber um die geht’s hier jetzt nicht.

Oder nehmen wir als anderes Bsp die Frau Merkel. Sie hat ihren Zenit auch längstens überschritten. Sie hätte schon lange, völlig unabhängig von politischen Vorlieben meinerseits, den Hut nehmen sollen (den Damenhut versteht sich), und den jüngeren Platz machen. Denjenigen die mit neuem Elan und anderen Vorstellungen, Neues schaffen. Reines Streben nach Machterhalt (auch eine Art von ‚Höhepunkt‘) führt langfristig nur in den Graben.

In all diesen Fällen haben Menschen, aus meiner Sicht, den besten Zeitpunkt verpasst, zum Gehen. Alles was nach erreichten Höhepunkten kommt, kann nur schlechter sein. Dieselben Abläufe, Begleitbedingungen, Situationen, Stimmungen etc etc wieder zu erreichen, ist nahezu unmöglich.

Man zehrt solange vom Erreichten, bis man beginnt, durch ‚weiter so‘ mehr Schaden als Gutes anzurichten.

Und deshalb sollte man den Mut und die Weitsicht haben, nicht den besten Zeitpunkt verpasst zu haben, sondern rechtzeitig ‚zu gehen‘.

Je nach Bsp dauert ein ‚Höhepunkt‘ mehr oder weniger lang. Ein Usain Bolt konnte das einige Jahre halten. Ein Politiker vermag das auch. Ein Wirtschaftsführer ebenso. Ein Mannschaftssport nur über kurze Zeiten.

Und auch aus der Sicht, dass eine Situation nicht endlos auf dem Maximum dahinlaufen kann, sondern zwangsläufig Veränderungen kommen, die dann naturgemäß nicht mehr das Maximum zur Folge haben, sollte einen besagten Mut und Weitsicht aufbringen lassen.

Alles andere, so zeigen zahlreiche Erfahrungen, würde letzteren komplett widersprechen.

Es sollte also nicht darum gehen, den besten Zeitpunkt verpasst zu haben, sondern die Vergänglichkeiten allen Seins zu akzeptieren.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Hortensie blüht

Ja, die Hortensie blüht … nichts Außergewöhnliches …

… nur – sie blüht das zweite Mal dieses Jahr!

Man sieht es, geniest es, erfreut sich daran!

Es hatte eben sehr viele Sonnentage dieses Jahr. Und die Pflanze bekam auch reichlich Wasser von mir.

Ich frage mich allerdings, ob es tatsächlich so gut ist, wenn irgendwas Wachsendes sich anders verhält, als bisher? Denn was für die Hortensie gilt, das gilt vermutlich auch für viele andere Pflanzen und Gewächse.

Es scheint als wären weitreichende Veränderungen im Gange.

Nun – die Pflanzen, und auch die Tiere passen sich an die veränderten Bedingungen an bzw. werden dazu gezwungen. So wie die Hortensie 2x blüht. Wären die Voraussetzungen andere, zB Kälte, dann würde die Pflanze vermutlich eingehen. Oder wenn sie nicht zusätzlich Wasser von mir bekommen hätte. Dann wäre sie vertrocknet.

Ich denke da immer an den Eisbären. Dieser ist am Aussterben, weil er nicht mehr genügend Nahrung findet. Schlicht deswegen, weil die Tiere, von denen er sich hauptsächlich ernährt (ich weiß leider den Namen nicht mehr), infolge der höheren Temperaturen, nicht mehr in genügender Anzahl vorhanden sind.

Und SO steht alles miteinander in Verbindung. Das ganze Ökosystem.

Alles wird sich zwangsweise anpassen …. oder eben nicht, und deswegen verschwinden. So wie der Eisbär und dessen Nahrungsquellen.

Bleibt die Frage, was das für den Menschen bedeutet ….
…. kann der sich auch anpassen? Oder verschwindet er, so wie der Eisbär?
Es spricht manches dafür, dass dass Verschwinden des Menschen nicht so sehr mit Nahrungsquellen zu tun haben wird. Sicher insofern, als nicht mehr genügend Nahrung für alle vorhanden sein wird. Aber das letztliche Verschwinden des Menschen, wird wohl eher mit Krankheiten zu tun haben, die auf Grund veränderter Bedingungen um sich greifen werden.

Die Hortensie blüht …. schöne Sache …. wenn man sich das nur einzeln betrachtet. Aber genau DAS scheint das Problem, dass nämlich der Mensch einfach handelt, ohne sich zu überlegen, welche weitgehenden Auswirkungen das hat.

Das gilt für das Große, aber eben auch im Kleinen …. der Mensch, der sich in sein Auto setzt, es anlässt, und diverse Gifte durch den Auspuff rausjagt. Jeder Einzelne bewirkt etwas. Niemand kann sich freisprechen. Jeder ist schuld, in der wahrsten Bedeutung des Wortes.

Der Eisbär kann nichts dafür! Die Hortensie auch nicht!

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Minimalismus bringts

Mal wieder was zum Thema ‚Android‘, sprich dazu dass …. ‚Minimalismus bringts‘.

Schon früher hatte ich berichtet, dass ich versuche, Apps mit mords Umfang durch solche zu ersetzen, die das beinhalten, was ich brauche, und keinen wahnsinnigen Funktionsumfang, den kein Mensch braucht, und der nur Speicher verbrät.

So hatte ich bisher ein Office-Paket auf meinem Galaxy Tablet, das alles beinhaltete, was man gemeinhin darin vermutet. Von Textverarbeitung über Tabellenkalkulation bis hin zu Präsentationen und PDF-Verarbeitung, verbunden mit allerlei Zusatzfunktionen. Letztlich stellte ich dann fest, dass ich nur einen Bruchteil davon verwende, und das Ganze, mit allem Drum und Dran, dennoch fast 150 MB von meinem Speicher verbraten hatte (ja ja, die Anwendung selber hat weniger Speicherumfang, aber alles in allem wird das schnell sehr viel mehr).

Ich begab mich auf die Suche nach etwas Schlankerem. Dazu war es zuerst einmal notwendig, festzuhalten, was ich überhaupt benötigte.
Ich würde Dokumente schreiben, und Tabellen erstellen. Beides mit dem üblichen Funktionsumfang. Und dann noch Dokumente als PDF- und/oder Word-Dateien zur Verfügung stellen wollen.

Und so suchte ich also. Und fand …. iA Writer und Planmaker mobil. Beides, va aber iA Writer, auf das beschränkt, was es braucht. Und kein Firlefans drumherum.

Minimalismus bringts

2 Apps mit wenig Gerümpel

Nachdem ich jetzt mit beidem seit einigen Monaten arbeite, und jedes davon nur ca. 20 MB einnimmt und ich zudem voll damit zufrieden bin, habe ich vor 2 Wochen mein Office-Paket endgültig vom Tablet gelöscht. Und bisher absolut nichts vermisst.

Somit habe ich unter dem Strich etwa 100 MB gewonnen.

Nun mag man sagen, was soll dieses ‚Minimalismus bringts‘, wenn, bei heutigen Speichergrößen von 32 GB, 100 MB dabei rumkommen.

Nun – da hört es natürlich nicht auf. Denn auf gleiche Weise habe ich diverse Apps ersetzt.

Und wenn man dann noch die ein oder andere App deinstalliert, die man nie verwendet (es gibt auch eine App, die einem das zeigt, welche das sind), dann hat man schnell mal 1/2 GB und mehr zusammen, die auf dem mobilen Gerät eben nicht mehr mit unnützem Zeug belegt sind.

Es ist wie mit dem Regal im Wohnzimmer …. man kann es vollstellen oder nur das drinhaben, was einem wirklich wichtig ist …. und so ein Regal, das nur noch halbvoll ist, ist eine sehr angenehme Sache. Der Unterschied ist, dass sich Apps schnell mal löschen lassen. Das Regal entrümpeln, das ist schon etwas mühsamer. Aber nicht minder erholsam.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Politik verarscht die Leute

Wer jetzt meint ‚Politik verarscht‘ sei etwas deftig, dem kann ich nur zustimmen. Aber was anderes fällt mir nicht mehr dazu ein.

Die letzten Tage hatte ich wieder mal einen dicken Hals. Diesmal wegen des Eiertanzes zum sog. „Dieselkompromiss“.

Da sitzen Herrschaften zusammen, bis tief in die Nacht, und was dabei herauskommt, ist etwas derart Windelweiches …. ein Kompromiss, der einzig abwägt, zwischen den Interessen der Industrie und dem Bestreben der Politiker, an der Macht zu bleiben, indem man möglichst niemandem weh tut.

Nicht der Industrie weh tut, mit allzu hohen Belastungen, nicht dem Autofahrer (=Wähler) weh tut, mit allzu hohen Belastungen.

Wo dabei die Gerechtigkeit bleibt, und die Verlässlichkeit der Politik, das bleibt deren Geheimnis.

Wenn der kleine Bürger Mist baut, dann hat er dafür gerade zu stehen. Wenn die Industrie Mist baut, dann hat sie nicht dafür gerade zu stehen, nein nein, dann wird auch noch ein Geschäft draus gemacht. Im vorliegenden Fall dadurch, dass durch Austauschangebote an Dieselfahrer zusätzlich Fahrzeuge verkauft werden (allzuviele Nachrüstungen der Altfahrzeuge, auf Kosten der Industrie, hat diese ja bereits ausgeschlossen; was ja absehbar war). Politik verarscht eben.

Und wenn Nachrüstungen stattfinden, dann selbstverständlich nur in den Gebieten, in denen Fahrverbote drohen. Weil Schadstoffe halten sich ja bekanntlich an Stadt-/Landkreisgrenzen. Wie gesagt …. Politik verarscht gerne.

Man hätte gründlich was dafür tun können, nämlich für das Klima, indem man die Abschaffung des Diesels eingeläutet hätte. Die Erfüllung der Klimaziele wäre wieder ein stückweit näher gerückt (um diese zu erreichen, müssten noch ganz andere Maßnahmen ergriffen werden; aber lassen wir das mal …).

Wie soll man auch nur Irgendjemandem erklären, er müsse etwas tun, wenn die Gurken an forderster Front jeden gesunden Menschenverstand in den Wind schlagen, mit schlechtem Beispiel verangehen, und alles Erforderliche auf die nächste Generation verschieben.

Meinen Kindern kann ich solch ein Verhalten schon gleich gar nicht erklären.

Ich fühle mich von der Politik verarscht, und zwar nach Strich und Faden.

Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Das ist für mich kein Anlass, jene zu wählen, die unser politisches System über den Haufen werfen wollen; am besten mit braunem Anstrich. Demokratie ist das Beste, was den Menschen passieren kann (was sicherlich nicht für so manche Auswüchse gilt). Also gilt es, jenen die Stimme zu geben, die einen weder wöchentlich verarschen, noch einen für blöd erklären. Zugegeben, da bleiben nicht mehr viele. Aber man muss sich halt als Wähler dann schon auch ein bißchen Mühe geben, und sich vor der Wahl informieren. Täglich an den Wahlplakaten vorbeifahren, so wie sie hier in Bayern momentan wieder zu Hauf stehen, reicht da eben nicht.

Dass man von der Politik verarscht wird, oder, um es etwas genauer zu formulieren, von denen, die nur darauf aus sind, auch nach der nächsten Wahl wieder vorne zu liegen, darf nicht zur üblichen Vorgehensweise werden. Ich meine, wir brauchen Leute ‚da vorne‘, die endlich DAS tun, was getan werden muss. Und das sind immer mehr DIE Dinge, die zwingend vor uns liegen und uns irgendwann überrollen.

Und das, was kommt, ist nicht das, was die meisten gerne hätten, sei es im Geldbeutel oder sonstwie zum Vorteil. Und so war das sicherlich auch nicht gemeint, als es im Grundgesetz hieß, die Politik habe zum ‚Wohl der Bürger‘ zu handeln. Denn das ‚Wohl der Bürger‘ umfasst auch die Generation nach uns.

Anders gesagt …. Politik hat vorausschauend zu handeln, und nicht zum Eigennutz.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Wie Strom sparen?

Wie Strom sparen???? Die Antwort darauf ist ebenso naheliegend wie einfach:
Weniger Strom verbrauchen!

Dem voraus geht natürlich eine ganze andere Frage:
Warum überhaupt Strom sparen?
Antwort: Ich erspare mir damit haufenweise Kosten, der Umwelt haufenweise Belastung und den Konzernen haufenweise Rechnereien, wenn es darum geht, die Gewinne zu berechnen.

Diese Themen beschäftigen mich ja schon eine ganze Weile und finden immer wieder Niederschlag in meinem Blog (auch wenn Einzelne dieses als unwichtig erachten, was mich allerdings eher nicht interessiert).

Heute, den 30.9.2018 habe ich mal wieder meinen Stromzähler im Keller abgelesen, und dadurch festgestellt, dass ich seit meinem Einzug in die jetzige Wohnung, insgesamt 136 KWh verbraucht habe, innerhalb von 158 Tagen. Dies entspricht einem Tagesverbrauch von 0,86 KWh, und somit einem hochgerechneten Jahresverbrauch von knapp 315 KWh. Damit habe ich meinen persönlichen Verbrauch, innerhalb der letzten 10 Jahre, um weit mehr als 50% reduziert.

Damit einhergegangen ist allerdings keinerlei Komforteinschränkung. Es ist also keineswegs so, dass ich hier in der Dunkelheit sitze, in Decken eingehüllt und stets nur kalte Nahrung zu mir nehme.

Wie Strom sparen? ist im Kern allein eine Frage dessen, wie man Strom effektiv einsetzt, und absolut unnötigen Verbrauch vermeidet.

Was ich für mich umgesetzt habe ist dabei z.B. der Einsatz (ohne Ausnahme) von LED-Leuchtmitteln, die Abschaffung des Küchenherdes (ein kleines Öfchen tut es, ohne Abstriche, auch), Umstieg auf Induktionskochplatte, Umstieg auf smarte Lichtsteuerung, Umstieg von PC und Fernseher auf Tablet, Abschaffung jeglichen Standby-Betriebs (ok …. es gibt 2 Ausnahmen mit Miniverbräuchen), bei erforderlichen Geräte-Neuanschaffungen immer den Energieverbrauch maßgeblich beachtet etc etc etc.

Greift man nur mal 3 Beispiele heraus, so ergibt, im Wohnzimmer, die Verwendung einer 6 Watt LED-Lampe statt der 60 Watt Glühbirne einen um ca. 50 KWh reduzierten Verbrauch im Jahr. Oder die Verwendung des Tablets statt des 120 Watt-PCs, und des 70 Watt-Fernsehers. Sind wieder schlappe 150KWh im Jahr weniger. Oder die Neuanschaffung des Kühlschranks mit Gefrierfach, der im Jahr nur noch 95 KWh verbraucht, statt der 200 KWh des Altgeräts.

Und so kommt eins zum anderen. Heute würde ich für den Verbrauch, den ich noch vor 15 Jahren hatte, wohl 50€ im Monat bezahlen. Das konnte ich auf 15€ reduzieren.

Zugegeben …. ich tu mich leichter, weil ich alleine lebe, und somit alles so gestalten kann, wie das passt.

Allerdings gibt es für jede Lebens-Konstellation Möglichkeiten. Es zwingt einen ja keiner dazu, das Geld mit 2 Händen zum Fenster rauszuwerfen. Wem das egal ist, der sollte dann allerdings auch ganz ganz leise sein, wenn es darum geht, dass wir mit Braunkohlekraftwerken mit 35% Wirkungsgrad die Klimaverwerfungen geradezu anheizen. Denn DAS, was mit dem Klima passiert, das sind wir ALLE …. jeder Einzelne.

Wie Strom sparen, sollte also JEDEN interessieren.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Warum Reis im Kochbeutel?

Reis im Kochbeutel, was ist der Sinn davon? Ich stieß heute auf diese Frage?

Die Frage muss mir mal jemand beantworten. Echt jetzt …. der Sinn und Zweck will sich mir nicht erschließen.

Doch der Reihe nach ….

Heute wollte ich Reis zum Abendessen. Also mal sehen, was ich da hab …. Es wurde Reis im Kochbeutel Zunächst jedenfalls. Ich hatte von anno irgendwann noch einen Beutel im Karton. Würde demnächst ablaufen (was ja aber nicht heißen würde, dass er ab dann ungenießbar sei).

Wie auch immer …. flugs den Beutel aus der Schachtel gezogen und …. sch…. die Körner flogen im Kreis. Der Beutel hatte nämlich ein Loch.

Nachdem ich die Reiskörner eingesammelt hatte, schnitt ich den Beutel ganz auf, und gab den Reis in einen Topf kochendes Wasser.

Reis im Kochbeutel

Beutel aus Plastik

Als der Reis fertig war ließ ich das Ganze durch ein Sieb laufen, gab den Reis zurück in den Topf und verfeinerte ihn noch etwas.

Dabei überlegte ich mir, was denn jetzt der Vorteil gewesen wäre, den Reis im Beutel zu kochen?

Ich entschied mich für die Antwort: KEINER

Zwar hatte ich den Reis ein paar Mal umrühren müssen, damit er nicht anlag, aber ich stand eh am Herd, um mich um das Fleisch zu kümmern. Ein paar Kreisbewegungen zusätzlich brachten mich nicht an den Rand der Erschöpfung.

Wozu also ein Beutel?

Hatte ich mehr Geschirr zum Einsatz gebracht? Nö – sogar weniger. Dem Sieb (ohne Kochbeutel) hätten eine Schüssel zum Beutelaufschneiden/Reis entnehmen, und ein Messer (mit Kochbeutel) gegenübergestanden.

Wozu also ein Beutel?

Der abgemessenen Menge wegen? Brauch ich nicht, denn die Menge sehe ich auch SO!

Nochmal …. wozu ein Beutel?

Die einzige Antwort, die mir dann doch dazu einfiel war: Damit die Industrie zusätzliche Plastik-Produkte produzieren kann, die dann in der Umwelt landen.

DESWEGEN?

Jetzt mal im Ernst!
WOZU is der gut?

Für meinen Zweck tut’s in Zukunft jedenfalls auch der Reis ohne Beutel. Einer meiner zahlreichen Beiträge zur Plastikvermeidung.

Und wenn immer mehr Menschen so (nach)denken, ist das ein aktiver Beitrag zur Plastikmüll-Vermeidung.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Der Fall Maaßen

„So durchschaubar wie dürftig“ hieß es da in einem der vielen Artikel, die alle, mehr oder weniger, auf Dasselbe hinausliefen.

Ich möchte mal versuchen, den Vorgang neutral zu betrachten. Warum? Es gab in jüngster Vergangenheit so viele haarsträubende Geschehnisse in der Politik, dass es einem irrwitzig erscheint, wie man zu einer Einschätzung kommen kann, bei der viele Menschen einfach nur noch den Kopf schütteln.

Ein Verfassungsschutz-Präsident, dessen einzige Aufgabe es ist, die Verfassung zu schützen, gibt eine für alle offensichtlich unwahre Beurteilung eines Geschehnisses von sich, das noch dazu verfassungsrechtlich relevant ist.

‚Offensichtlich unwahr‘, weil jedermann sich aus diversesten Quellen über die Geschehnisse informieren kann, und völlig zwangsläufig zu einer Beurteilung kommt, die der des Verfassungsschutz-Präsidenten diametral entgegen steht.

Und was passiert? Jener wird befördert!

In jeder Firma wäre ein Beschäftigter, der seine Pflichten derart NICHT erfüllt hat, hochkannt gefeuert worden. Gut – jener war nicht kündbar – aber BEFÖRDERN?

Da fällt dem geneigten Betrachter nur noch ein:
Gemauschel, Machterhalt, Gesichtswahrung, nur keine Fehler zugeben.

Alles Dinge, um die es in der Politik eben gerade NICHT gehen soll. Wer anderes meint, sollte sich mal wieder konzentriert das Grundgesetzt durchlesen. Va dahingehend, was die Aufgaben von Parteien und Ministern sind.

Da fragt man sich, was Deutschland für eine Regierungschefin hat, die all dies ungerührt geschehen lässt, und einen Innenminister derart agieren lässt, wie er dies tut.

Aber halt … es sind ja in Kürze Wahlen in Bayern, und da kann Frau ja schlecht dem CSU-Mann an den Karren fahren.

Was dies allerdings damit zu tun hat, dass alle Politik zum Wohle der Bürger zu geschehen hat, das bleibt ihr Geheimnis. Offenbar scheint ihr noch niemand gesteckt zu haben, dass Politikverdossenheit die Menschen in die falschen Arme treibt.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Sache mit dem E-Bike

Hab mir heut ein E-Bike geliehen.

Wollte den letzten echten Sonnentag genießen.

12 Euronen für 6 Stunden.

18 KM gefahren. Hier in Oberfranken eine echte Leistung, dort wo es (gefühlt) ständig bergauf geht.

Ich muss sagen, für einen, der gesundheitlich nimmer so gut kann, ist so eon E-Bike eine absolute Sensation. Es schiebt ständig einer an 😊😊😊

Und wenn’s dann noch mehr bergauf geht, dann schaltet man das ‚E‘ noch eine Stufe höher, und es schieben 2 an.

Das Höchste war, dass ich einen Ski-Hang raufgefahren bin. Eine schier unglaubliche Leistung! Das E-Bike natürlich 😊

Aber ich komm dorthin, wo ich schon lange nicht mehr hin komm.

Zur Belohnung gab’s die Einkehr im Dorf-Gasthaus, mit Sülze und reichlich Trinken.

Ein absolut toller Tag, der nach Wiederholung schreit!!!!

E-Bike

… ohne ‚Einkehrschwung‘ ging’s nicht 😊

Es grüßt
Das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Hurra, ich brauch keine Bank mehr!

Keine Bank mehr zu brauchen, war immer schon eines meiner Ziele.

JETZT ist es soweit …. ich kann beim Einkaufen Geld auf mein Konto einzahlen und benötige somit keine Bank mehr, zumindest keine Bank mehr im herkömmlichen Sinn

Keine Bank mehr

… wer braucht noch Banken?

Alles andere war immer schon möglich (ich meine die normalen Bankgeschäfte).

Mein kostenloses DKB-Online-Konto beinhaltete bisher schon eine geraume Zeit die Möglichkeit, an jedem Bankautomaten Geld abzuheben …. kostenlos. Denn es gehörte von jeher eine VISA-Card dazu – zu verwenden wie jede normale Girokarte. Vorteil: Ich kann damit an nahezu jedem beliebigen Geldautomaten abheben. Am Monatsende wird es dann meinem Girokonto belastet – fertig.

Ich konnte auch bisher schon, wenn ich das wollte, mir Geld beim Einkaufen an der Kasse auszahlen lassen …. genau SO wie am Bankschalter …. Girokarte vorlegen, Einkauf damit zahlen und gleich mal, sagen wir, 200€ mitnehmen. Es war lediglich notwendig, für mindestens 10€ einzukaufen (bei Aldi) oder für 20€ bei REWE.

Das Blöde war halt immer nur, dass ich nirgendwo Geld einzahlen konnte. Ich musste immer zB eine gute Freundin bitten, mir das Geld, das ich ihr gab, zu überweisen.

Jetzt hat auch das ein Ende. Ich geh bei REWE oder dm zur Kasse, hab mir zuvor in meiner Banking-App einen Code erstellen lasse, sagen wir für die Einzahlung von 100€, zeige diesen Code vor, gebe der Dame an der Kasse das Geld …. fertig.

Gut – ich hab’s noch nicht gemacht – kommt heute das erste Mal – für mich zumindest.

Fazit – die Banken mit ihren Gebühren können mir alle mal den Buckel runterrutschen!!!

Und – die Banken verlieren immer mehr den Anschluss – ich nehme mal „meine“ DKB aus. Die meisten Banken jedenfalls, sitzen immer noch auf einem hohen Roß, und meinen, die Gebühren-Hoheit gepachtet zu haben, und der Kunde habe keine andere Wahl.

Währenddessen zeigen ihnen die Global-Player wie Amazon oder Apple ihre Grenzen auf. Und es kommt der Zeitpunkt, da stellt sich die Frage …. WER BRAUCHT EINE BANK, die für alles Mögliche Gebühren verlangt?

Dann häufig gegebene Antwort: Die große Masse derer, die nur normale Vorgänge abwickeln, wie Einzahlen, Auszahlen, Überweisen, braucht keine Gebühren-Bank mehr. Und all die Banken, die den Zug der Zeit verpennt hatten, als es darum ging, Service-Provider zu werden, AUCH abseits von Standard-Bankgeschäften, wird es dann nicht mehr geben.

Nur noch die Anbieter, die ein rundes Sortiment anbieten.

Und so wird der Zeitpunkt nicht mehr fern liegen, zu dem man seinen Lohn an Amazon überweisen lassen kann, um dort dann alle „Bank“geschäfte zu erledigen und einzukaufen.

Ob man dies jetzt gut findet, steht auf einem anderen Blatt. Aber es wird so kommen. Wer Amazon nicht mag, der wird dann auch andere Möglichkeiten haben …. sagen wir, als fiktives Beispiel, den Lohn an Aldi überweisen, die „Bankkonten“ anbieten.

Ob es dann noch Bargeld geben wird, bleibt abzuwarten. Denn wenn ich überall mit meinem Smartphone zahlen kann oder mit einer Geldkarte …. dann gibt es auch keinen Metzger, Obsthändler auf dem Markt oder ein Cafe mehr, bei dem ich unbedingt Bargeld benötige.

Ob speziell Letzteres SO kommen wird, muss man sehen. Jedenfalls steht fest, dass ich dann keine herkömmliche Bank mehr benötige. Die klassischen Gebühren-Banken saßen dann „bis zum Schluss“ auf ihren Sesseln, und hatten überlegt, welche weiteren Gebühren man verlangen kann, um die wegbrechenden Einnahmen aufzufangen.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)