26,4 Mio Euro sind kein Pappenstiel

In dem Schreiben hat es geheißen:

... kündigen wir Ihnen wunschgemäß die Anweisung Ihres Anteils am Gesamterbe in der genannten Höhe an. Der Betrag sollte innerhalb weniger Banktage auf dem von Ihnen genannten Konto gutgeschrieben sein ...

Am liebsten wäre ich nach draußen gelaufen und schreiend umhergesprungen.
Ja, Geld ist nicht alles. Aber es erleichtert die Dinge ungemein.
26,4 Mio Euro, das ist schließlich ein Betrag, bei dem man, ohne eigenes Zutun, selbst bei geringster Verzinsung und selbst dann, wenn man immer die Hälfte abzugeben hat, monatlich immer noch eine Summe zur Verfügung hat, die ein Vielfaches von dem ist, was man bisher hatte.

26,4 Mio Euro ... es wäre interessant, sich auszurechnen, wie lange die Papierschlange wäre, wenn man lauter 5 Euro Scheine aneinander läge. Ich habe grade keinen hier, sonst wäre es eine einfache Rechnung. Aber Moment mal ... Denn 26,4 Mio Euro, das sind 5.280.000 Scheine. Lt. Web ist der 5 Euro Schein 120 mm lang, also 12 cm. Das kommt dann, nach meiner Rechnung auf 633,6 KM.

Habe ich sonst keine Probleme?
Offen gesagt ... nein, im Moment nicht. Die letzten 15 Jahre waren voll mit Problemen. Da sei es einem gegönnt, an sowas zu denken!!!! ;)

Die Frauenquote

Letzens ein interessantes Gespräch zum Thema "Frauenquote" belauscht.

Nicht etwa, weil ich gerne lausche, sondern weil ich, vor dem Cafe sitzend, und meinen heißen Kaffee schlürfend, nicht anders konnte, als das Gespräch zu hören.

JA, meinte da einer, das mit der Frauenquote sei mehr als unpassend, weil schließlich müsse es doch nach der Qualifikation gehen, wenn Vorstandsposten besetzt würden.
Einfach nur eine Frauenquote durchzusetzen, das könnte doch nicht sein. Denn da hätte man ja dann schnell Besetzungen von Vorständen, die mit Qualität nichts zu tun hätten.

Was der gute Mann vergaß, war, dass wenn Jahrzehnte die Männer den Vorzug erhalten, nicht nur in der Besetzung von Vorständen, sondern va auch, was die Förderung und Ausbildung von Führungspersonen angeht, dann kommt zwangsläufig das, was wir haben, nämlich ein zahlenmäßig immenser Männerüberschuss in den genannten Bereichen.

Was der gute Mann AUCH vergaß war, dass es selbstverständlich sehr wohl nach Qualifikation geht.
Nur war es bisher so, dass Qualifikation ganz "selbstverständlich" garniert wurde, damit, dass Frauen als nicht fähig bzw. gleichwertig angesehen wurden.

Dass jetzt nach und nach vermehrt Frauen aus den Förderprogrammen heraus wachsen, nachdem man einmal damit begonnen hat, Einseitigkeiten zu vermeiden, und Förderungen geschlechtsunabhängig zu gestalten, und es deshalb zwangsläufig dazu kommt, dass auch Frauen mit hoher Qualifikation zur Verfügung stehen, ergibt sich von selbst.

Der Unterschied wird wohl sein, dass hohe Qualifikationen (noch) nicht in gleicher Personenzahl zur Verfügung stehen.

Und gerade deshalb erscheint es mir, als Mann, nur gerecht, dass für jahrzehnte währende Bevorzugung in der Förderung, ein Ausgleich geschaffen wird. Dergestalt, dass bei gleicher Qualifikation der sich bewerbenden Frau der Vorzug gegeben wird.
Alternativ könnten wir natürlich auch hingehen, und jetzt erst einmal Frauen all die Bevorzugungen jahrzehntelang gewähren, die bisher den Männern gewährt wurden.
Aber das erscheint mir als ein derartiger Hemmschuh für die wirtschaftliche Entwicklung, dass es hier dann doch einer anderen Lösung bedarf.

Einer Lösung, die bereits praktiziert wird. Sie heißt "Frauenquote".

Wer damit nicht leben kann, der soll, als Mann, zuhause bleiben und die Kinder großziehen, sowie den Haushalt schmeißen, mit allem was dazu gehört.
Wer derlei managen kann, der darf mitreden.

Alle anderen sollten bitteschön den Mund halten.

Und so war die Meinung jenes Mannes, nichts anderes, als die Manifestation von Vorurteilen. Nämlich dass es bei Frauen mit der Qualifikation nicht weit her sein könne.
Das wäre etwa so, als würde man sagen, dieser Mann, der dort auf einen zukommt, kann kein Chef einer Firma sein, denn schließlich ist er dunkelhäutig.

Es lebe das Vorurteil !!!!!

Die 33 ist die neue Angenehmheit

Heute war es soweit ... endlich zeigte das Thermometer draußen auf der Terrasse die 33.

Für mich ein neuer Rekord.

Noch nie hatte ich so viel.
33 im Schatten versteht sich.

Nun, ich bin einer von denen, die die Hitze nicht so gut vertragen. Etwas, was ich von meiner Mutter, erbmassig, übernommen habe.

Und so bleibe ich, ab - sagen wir mal - 28 Grad Celsius, in der Wohnung. Also lange VOR 33.

Ich habe den sagenhaften Vorteil, dass ich im Erdgeschoss eines Hauses wohne, das eben in jenem Erdgeschoss, und erst recht im Keller, eine höchst angenehme Kühle aufweist. Und so gibt es keinen Tag im Jahr, an dem es in der Wohnung mehr als 22 Grad hätte. Im Keller sind es, ohne es je gemessen zu haben, wohl ca. 18 Grad.

Ich könnte nicht sagen, dass ich etwas gegen Wärme hätte. Ja, ich liebe sie. Wenn es nach dem Winter in den Frühling und den Frühsommer geht, genieße ich jeden Sonnenstrahl. Aber sobald es in die Hitze übergeht, bin ich ab etwa 10 Uhr Vormittags oder auch etwas später, auf dem Weg nach Hause.

Man muss dazu wissen, dass ich, mit meinen 60 Lenzen, auf Grund meiner gesundheitlichen Gegebenheiten, nicht mehr zum arbeitenden Teil der Bevölkerung gehöre.
Und so kann ich also mir den Tagesablauf so einteilen, wie das für mich gut ist.

Heute gestaltete sich das zB SO:
Um 7 aufgestanden, um 8 in die Innenstadt meiner Kleinstadt gegangen, um meinen morgendlichen Kaffee zu genießen. Den hatte ich heute, weil Donnerstag, auf den Wochenmarkt verlegt. Dort dann auch gleich einen Korb voll Obst mitgenommen. Am Stand von lokalen Bauern, versteht sich.

Anschließend zur Physiotherapie.

Auf dem Rückweg, was schon ganz schön anstrengend war, weil zu Fuß mit dem Einkaufskorb unterwegs (ich mache alles zu Fuß, weil ich kein Auto mehr fahre), und zudem kam langsam die Hitze auf ... traf ich einen Bekannten, den ich schon länger nicht mehr gesehen hatte.
Wir setzten uns auf eine Tasse Tee am Cafe zusammen, plauderten, und als die Sonne auch dort über's Dach kam, machte ich mich endgültig auf den Nachhauseweg.

Was war ich froh, von der Hitze draußen, in die kühle Wohnung zu gelangen.
Das Terrassenthermometer zeigte schon flotte 29 Grad. Also noch unter 33 ... aber immerhin.
Vor 8 Uhr Abends, wenn die Sonne um das Haus herum verschwinden würde, würde ich nicht mehr nach draußen gehen.

Wie ich dies schreibe, ist es 20:30 Uhr und draußen sind es 27 Grad. Es ist Schatten eingezogen ... die Sonne ist hinter den umliegenden Hügeln verschwunden.

Wieder einmal bin ich froh, in Oberfranken zu leben. Genauer gesagt, in Hochfranken.

Wäre ich in einer anderen Gegend in meiner bayrischen Heimat, dann wären es sicherlich immer noch über 30 Grad und die Sonne stünde noch über dem Horizont. Wie es in München wäre, meiner Geburtsstadt, das möchte ich mir lieber gar nicht vorstellen. Dort wären sie sicher froh NUR 33 Grad zu haben.

Und so werde ich die Wärme genießen, wo immer und solange wie ich im Jahr kann. Aber die Hitze des Hochsommers, die meide ich. Als etwas, das ich nicht vertrage.

Um es pauschal zu sagen:
Würde ich dem nicht Rechnung tragen, so würde es mir immer wieder den Boden unter den Füßen wegziehen. Ein körperlicher Zusammenbruch ist nicht wirklich das, was ich brauche.

Morgen werde ich um 7, bei 18 Grad, aufstehen, mich auf's e-Bike schwingen, und eine kleine Runde drehen. Diese mit einer Tasse Kaffee, bei meiner Liebsten, kurz unterbrechen, und dann zusehen, dass ich bis 10 Uhr wieder zuhause bin.
Und dann auch dem Thermometer zusehen, wie es über die 30-er Marke klettert (wenn es das nicht schon geschafft hat). Morgen könnte es dann das erste Mal seit ein paar Tagen sein, dass die 33 nicht mehr geknackt wird.

Mitte nächster Woche ist dann ein Temperatursturz auf 16 Grad angekündigt. Mein Kreislauf, und alles was damit zusammenhängt, freut sich schon "unheimlich" auf diesen Sturz.

Es ist so, wie es ist. Mit meiner Gesundheit, mit den Temperaturen, mit dem Boden unter den Füßen und mit all dem anderen, mit dem ich zurecht zu kommen habe.

Letztlich muss man das Gute daran sehen.
Und das ist im Wesentlichen:
Ich genieße die vielen schönen Kleinigkeiten, dort wo ich sie finde.
SO zB AUCH, dass ich derzeit das ein oder andere Fußballspiel der EM sehen kann, in der Kühle meiner Wohnung, während draußen die Sonne runterknallt.
Und würden sie auch mehr bieten, als die 33, ich würde dankend ablehnen.

Die Müdigkeit ereilt mich

Derzeit bin ich mit dem Problem konfrontiert, dass mir Richtung Abend "der Stecker gezogen wird" - sprich die Müdigkeit ereilt mich.

Wer das mit seinen eigenen Gegebenheiten vergleicht, dem sei vermittelt, dass wenn es einem die Scheuklappen zuhaut, und man eig zu nix mehr in der Lage ist, das schon extrem wird.

Nun - wie üblich bei derlei, habe ich das Gespräch mit meiner Doctorine gesucht - und nicht nur das.
Wir beschlossen zunächst einmal meinen Blutdruck genauer zu beobachten, ob hier Auffälligkeiten bestünden, und gleichzeitig mal wieder meine Blutwerte zu prüfen.
Beides ergab natürlich nichts, war aber berechtigt, weil ich zum einen meine Messungen in jüngster Zeit tatsächlich etwas vernachlässigt hatte (bin Bluthochdruck-Patient) und auch die letzten Blutwerte schon etwas zurücklagen.

Nächster Ansatzpunkt ist jetzt die Reduzierung der Schilddrüsenhormone. Nachdem ich schon seit vielen Jahren nur mehr 20% meiner Schilddrüse besitze, werden die fehlenden 80% durch Hormongaben ausgeglichen. Mein Schilddrüsenwert ist aktuell am oberen Ende der Skala, wo er sein sollte.
Gut - man darf das nicht zu absolut sehen, weil jeder Mensch doch anders läuft. Aber es ist ein Versuch, denn, so waren wir uns einig, wenn ein Mensch schilddrüsenmäßig am oberen Ende der Skala läuft, quasi ständig auf höheren Touren, dann könnte es sein, dass ihm, im Lauf des Tages, der Saft ausgeht, sprich "es ihm den Stecker zieht".

Es gibt noch eine Option, die uns einfiel ...
Der Mensch ist schließlich auch ein Wesen mit Psyche. Und nachdem mein Leben schon lange weit von "problemlos" lief, könnte jetzt nach 15 Monaten Corona ev. doch einmal ein Effekt in dieser Richtung sich niedergeschlagen haben.
Aber eins nach dem anderen. Sollte der Versuch mit Schilddrüse zu nichts führen, wäre wohl einmal ein Termin beim Psychotherapeuten zu vereinbaren, um zu sehen, ob das Organ "Psyche" noch gut getaktet ist. Wenn das Herz unregelmäßig schlägt würde man auch zum Kardiologen gehen.

Bin gespannt, was herauskommt. Meine Doctorine jedenfalls meinte, dass die Meisten von uns in dieser Richtung etwas geschädigt sind. Und in meinem Fall wäre das durchaus vorstellbar, weil bei meinen Vorerkrankungen wäre eine Coronainfektion sehr wahrscheinlich maximal schief gegangen.
Auch sie hätte eine Phase gehabt, vor ca. 1 Jahr, als sie nur noch mit Angst in die Praxis gegangen ist.

Und so kann ich nicht umhin, all den Ärzten, die so lange Zeit für uns da waren, einen Dank hoch 15 auszusprechen. Viel zu viel wird als selbstverständlich genommen, was überhaupt nicht selbstverständlich ist

Der Akkusauger

Hab mir jetzt einen Akkusauger angeschafft.

Gekommen war es dazu dadurch, dass ich eine Bekannte habe, die einen hat, und ich sie bat, den mal ausprobieren zu dürfen.

Und was soll ich sagen ... ich war begeistert.

Handlich, leicht, stark, ohne Beutel, mit integriertem Handteil. Das Ganze mit relativ langer Akkulaufzeit.

Nachdem sie eh einen weiteren Akkusauger bestellen wollte, durfte ich den gleich behalten und hab ihn übernommen.

Jetzt sind die Zeiten vorbei, in denen ich ständig ein Teil hinter mir herziehe, andauernd irgendwo hängenbleibe, den Schlauch abknicke, Beutel nachkaufen darf (20€ pro Jahr), und nicht sehen kann, ob der Beutel jetzt voll ist oder nicht.

Zudem stelle ich fest, dass der Akkusauger, ob seiner rotierenden Bürste, alles aufnimmt, was da so ist. Ein Traum, denn ich hab so einen blöden Teppich, mit komischen Fusseln drauf, die der alte Sauger geflissentlich ignoriert hat.

Zudem ist das neue Teil absolut schlank, so dass ich es in jedes beliebige Eck stellen kann.
Dort steht es dann auch ... so wirklich! Quasi mit Standautomatik.

Wenn die Akkuanzeige jede Woche zur Neige geht, dann flugs an das Ladeteil angeschlossen (steckt in der Vorratskammer in der Steckdose), und ein paar Stunden später läuft er wieder.

Zu erwähnen ist natürlich auch, dass das Teil ewig wenig Strom verbraucht. Der alte Staubsauger hatte eine Stromaufnahme von 2.000 Watt. Der Neue beschränkt sich auf 145 Watt. Also eine Ersparniss von über 90%.

Der Akkusauger geht auf 2 Stufen das Teil. Stufe 1 für glatte Böden, Stufe 2 für Teppiche. Macht auch keinerlei Probleme mit höherflorigen Teppichen.

Und die Saugleistung ist astrein. Das gilt auch für das integrierte Handgerät, mit dem man zB. "mal eben" das Auto aussaugen kann. Kurz per Knopfdruck abnehmen vom Gerät (heißt ja "2in1"), saugen, und wieder anklinken.

Sicher gibt es auch etwas zu bemängeln, aber soweit bin ich noch nicht gekommen. Bisher wäre mir noch nichts aufgefallen. Dh ... man könnte anmerken, dass am Handgerät eine Fugendüse fehlt, um zB zwischen den Couch-Polstern zu saugen. Jedoch ist das Gerät für ein Markengerät relativ günstig gewesen, so dass es sich wohl um die Grundausstattung handelte. Ich werde mir diese Düse auf jeden Fall noch zulegen.

Ich kann das Gerät nur wärmstens empfehlen. Es handel sich, wie unten auf dem Bild zu sehen, um den "Bosch Readyy'y Serie 2".

HIER ist das Teil!!!

Die Tücke des Objekts

Jüngst hatte ich wieder einmal mit der Tücke des Objekts zu kämpfen.

In diesem Fall ging es darum, dass die Ansteuerung der WLAN-Lampen plötzlich teilweise nicht mehr funktioniert.

Zum Hintergrund:
Ich habe etliche LED-Birnen, vor einer ganzen Weile, durch LED-Birnen ersetzt, die in der Elektronik alls das enthalten haben, was es braucht, um sie mit meinem WLAN zu verbinden.

Die Dinger sehen aus, wie gewohnt, nur ein klein wenig klobiger (nicht viel ... s. Bild unten).

Dann kann ich die LEDs an mein Alexa (EchoDot 3) anbinden, und per Sprachkommando steuern.
Etwa mit "Alexa, Licht an", wenn ich mal wieder voll bepackt, nach dem Einkaufen", zur Tür reinkomme.

NUN - am Wochenende (wann auch sonst ;) ), ließen sich 2 der 4 LEDs plötzlich nicht mehr ansprechen. Auch die Funksteckdose wollte nicht mehr.
Ich stellte fest, dass es diese Teile in der Alexa-App (dort wird alles eingestellt), urplötzlich nicht mehr gab.

Aber damit gings erst richtig los ...
Alle Versuche, die Dinger dort wieder reinzubekommen, scheiterten enorm.

Half nix, ich musste Verbindung zu Amazon aufnehmen.
Dort gibt es seit einiger Zeit eine sehr gute Sache, nämlich die Möglichkeit, per Chat Kontakt aufzunehmen. Was SEHR gut funktioniert ... normalerweise.

Es ist wirklich so, dass man dort höchst häufig in guten Händen ist. Aber diesmal lief's einfach nicht ...
Der erste Kontakt empfahl mir, meinen EchoDot auf Werkseinstellung zurückzustellen, den ein Update sei nicht vollständig durchgelaufen. Das könne er sehen. Gesagt - getan.
Aber es wollte immer noch nicht - die Tücke des Objekts!

Der nächste Supporter meinte, das wäre gar nicht nötig gewesen. Ich solle doch mal in der App des Lampenherstellers nachsehen, ob meine Leuchtmittel dort noch vorhanden wären. Waren sie nicht, und so wähnte ich mich schon auf dem Erfolgspfad.

Zu früh gefreut! Denn auch die Neuaufnahme der LEDs dort brachte keine Besserung.

Der dritte Kontakt wollte erstmal die Bestell-Nummer meiner Lampen. Das musste ich ihm erstmal ausreden, denn es gab ja ein technisches Problem, und der Bestellvorgang lag schon viele Monate zurück.
Aber wir waren gemeinsam, ohne es zu wissen, auf dem richtigen Weg.
Er meinte dann nämlich, ich soll doch mal den Skill "XYZ" (sowas wie eine kleine Funktionserweiterung) deaktivieren und neu aktivieren. Warum, sagte er nicht.

Nachdem das Stichwort "Skill" nicht ganz neu für mich war, sah ich also mal nach, was bzgl. meiner ganzen Geräte, die ich per Alexa ansteuerte, für Skills am Laufen waren. Da war zwar nicht der dabei, den er meinte, sondern einer, der zu meinen Lampen passte. Den deaktivierte ich mal eben, und aktivierte ihn wieder ...

... und was soll ich sagen, ich konnte meine LEDs wieder neu anbinden und erfolgreich ansprechen.
Anders gesagt ... der Skill hatte sich aufgehangen und musste nur neu gestartet werden.

Man muss es nur wissen !!!!!!!!!

Dummerweise dauerte es 2 Tage, um soweit zu kommen. Aber es zeigte sich wieder einmal, dass man beim Support nur an den Richtigen kommen muss. Da kann der Support ansonsten so gut sein, wie er will. Du brauchst den Menschen, der die richtige Information im Kopf hat. Genauer gesagt, DIE Information, die einen auf den richtigen Weg bringt. Und wenn man sich selber dann noch ganz gut auskennt, dann kann das nicht schaden. Denn es hilft dir der beste Support nix, wenn der dir erst mal erklären muss, wo der Einschalter ist.

Und so bestand die Tücke des Objekts diesmal nicht in dem, der VOR dem Gerät sitzt ...
DA is das Ding!

Vom Spass, die Dinge auch mal wieder ganz normal zu machen!

Ganz normal kann man die Dinge auch mal wieder machen. Und das kann sogar Spass machen.

Was kann das sein?

Nun, zB die etwas weiche Kiwi mal wieder mit dem Messer abzuschälen, und nicht mit dem eigens dafür angeschafften Schäler. Und wenn man es dann geschafft hat, kaum Schwund dabei hatte, was bei der Weichheit mit dem Schäler nicht gegangen wäre, dann kann man schon bissl stolz darauf sein.

Oder etwa den Weg zum Markt zu Fuß zu machen, nicht mit dem Auto. Dabei das Bißchen Sonne zu geniesen, das da momentan ist. Das macht Freude.

Im Regen spazieren zu gehen, unter dem Regenschirm. Die Wassertropen auf den Schirm prasseln zu hören. Man fühlt sich der Natur gleich etwas näher.

Das Obst und Gemüse auf dem Markt zu kaufen. Alles von Bauern aus der Umgebung, versteht sich. Zu Fuß dorthin, versteht sich. Mit Stofftasche von zuhause, versteht sich. Mit Maske durch den Markt, versteht sich. Zum Schluss ein kleiner Latte Macchiato beim Bäcker aus dem Nachbarort (ohne Pappbecher, versteht sich).
Man hat etwas dafür getan, nicht noch mehr Abfall, Abgase zu produzieren.

Zuletzt hatte ich mir, gebraucht, einen Akkustaubsauger angeschafft. Den bisherigen ‚Normalo‘ hab ich dann für einen Appel und ein Ei an jemanden hier im Ort weitergegeben. Sinnvoll gemacht … und hat Spass gemacht. Und das Saugen macht jetzt auch mehr Spass … meinem Rücken schon allemal.

Die Dinge ganz normal, das kann viel Freude machen. Noch mehr Freude macht es, jemandem zu helfen, für jemanden etwas zu tun. Einfach SO. Für lau! Normal eben.

Maßlose Übertreibungen

In meinem letzten Beitrag ging es darum, was bleiben wird, von der Coronazeit. Wobei ich da durchaus natürlich nicht vollständig war. ABER – es gibt auch etwas, was kein Mensch braucht. Nämlich den Hype der Medien, um völlig normale Dinge. Nachfolgend ein Link zu EINEM solchen Beispiel (dem ich noch viele andere Links zufügen könnte) für maßlose Übertreibungen:

https://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2021/05/26/mondfinsternis-und-supermond-was-sich-zu-beobachten-lohnt-und-was-nicht/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=mondfinsternis-und-supermond-was-sich-zu-beobachten-lohnt-und-was-nicht

Um welches Thema auch immer es geht, ob Vollmond, Corona, Flüchtlinge, Flugzeugabstürze etc etc etc etc
Es wird in bestimmten Medien wieder und wieder gekaut. Buchstäblich bis zum Erbrechen.

Wobei man vorsichtig sein muss, weil „DIE MEDIEN“ gibt es nicht. Es gibt solche und solche. Ich habe mir jetzt zB angewöhnt, wieder die „Tagesschau“ um 20 Uhr zu schauen. Als sachliches informatives Medium. Und die Homepage von NTV habe ich abgeschafft als zentrales Infomedium auf meinem Tablet/Notebook

Da wird auf manchen Medien immer und immer und immer wieder dasselbe Zeug durchgeknetet. Und jegliches Gequatsche von angeblichen „Experten“ und „Fachleuten“ widergegeben. Alles möglichst marktschreierisch. Losgelöst von barer Sachinformation. Was macht es schon, wenn die Leute total verunsichert werden, weil sich die Dinge entweder teilweise widersprechen oder Ängste noch und nöcher geschürt werden.

Ich ziehe mich jedenfalls zurück von solchen Medien, die nur darauf aus sind, Aufmerksamkeit zu kreieren und Auflagen zu erhöhen bzw. Klickzahlen.

Sensationsgeilheit bzw. maßlose Übertreibungen mögen für Manche eine schöne Sache sein. Ich kann dem nichts (mehr) abgewinnen. Und so hätte jener rechtsradikale Koch keinerlei Aufmerksamkeit erhalten, wenn es da nicht jene Medien gegeben hätte, die sich um jeden Buchstaben gerissen haben.

Gleiches gilt für die Querdenkerszene. Wen juckt es, wenn einige Wenige (was ihr gutes Recht ist), Verschwörungstheorien nachhängen und demonstrieren. WISSEN muss ich das nicht!!!

Was hat sich geändert?

Die Frage, was hat sich geändert, ist vielschichtig. Gemeint ist natürlich, was hat sich geändert durch Corona?

Nun, das fängt mit ganz einfachen, naheliegenden Sachen an:
Jeder trägt und trug Maske. Dass dies nicht nur bzgl. Corona half, muss man sich erstmal vergegenwärtigen. Es ist nicht umsonst so, dass die Grippe dieses Jahr ausfiel.

Desweiteren sind die Menschen höflicher geworden. Es wurde klar, wie sehr man aufeinander angewiesen ist. Ich selbst stelle diese Höflichkeit alleine schon daran fest, wie oft ich heute gegrüßt werde. Von Menschen, die ich gar nicht kenne. Ich selbst hatte das immer schon so gehandhabt. Ein „guten Morgen“ oder schlicht ein „Hallo“ … kommt jetzt viel häufiger.

Oder das ‚einander ausweichen‚ … den anderen dadurch respektieren. Etwa indem man vom Gehweg auf die Straße ausweicht, um sich selbst , aber auch den anderen, zu schützen.

Geduld mit den Mitmenschen. Etwa im Laden oder an der Kasse. Oder sei es, indem man sich einfach Zeit nimmt. Die Hektik ist ein ganzes Stück zurück gegangen. JA, es gibt morgen auch noch Geld am Geldautomaten … ich MUSS das jetzt nicht unbedingt haben.

Achtsam sein!!! In allerlei Richtungen.

Sich Zeit nehmen für den anderen. Ein Gespräch führen, Smalltalk, sich nach dessen Befinden erkundigen.

UND … was ich besonders merke … gegenüber Menschen mit Behinderung ist eine ganz andere Achtsamkeit da.

Es ist dieser Effekt, dass man in Krisensituationen viel mehr für einander da ist. Das war immer schon so. Fragt sich nur, warum es erst immer Krisen braucht, damit die Menschen näher zusammenrücken. Ist zwar naheliegend, rein schon aus der Entwicklungsgeschichte des Menschen gesehen … zusammen war es immer einfacher, zu überleben. Aber man würde sich wünschen, dass so ein Effekt bleibt.

Es gibt viel genug Egoismus und Rücksichtlosigkeit auf der Welt, als dass wir es uns leisten könnten, nicht füreinander da zu sein.

Und so hoffe ich, dass etwas davon bleibt.

Auch wenn es den allein fast 90.000 Toten in D nicht mehr hilft. Und so wünsche ich denen, die alles in Frage stellen, und nur sich selber in den Vordergrund schieben, dass sie dereinst, wenn sie den Zuspruch anderer benötigen, ihn auch bekommen.

Geschafft!

80.000 Tote sind geschafft!

Wie lautet das nächste Ziel?

Etwa 100.000?

Mögliche Reaktionen auf eine solche Ansage:

1) Interessiert mich nicht

2) Stimmt nicht

3) Horror

4) Etwas tun