Hilfe zur Selbsthilfe (PC/Mobil/etc)

Der Titel „Hilfe zur Selbsthilfe“ scheint darauf hinzuweisen, dass der Beitrag irgendwas mit Entwicklungshilfe zu tun habe.

Das aber ist mitnichten der Fall.

Es geht eher darum, dass ich, wo dies machbar ist, meine Hilfe anbiete.

Jüngst geschah nämlich etwas höchst Überraschendes.

Ein Leser eines Beitrags, hier auf meinem Blog, und zwar im Bereich ANDROID, schrieb mich an, ob ich ihm bei einem Problem mit seinem Smartphone helfen könne.

Wenn es mir möglich ist, dann gerne, so erwiderte ich. Und letztlich konnte ich ihm dann helfen. Eben im Rahmen meiner Hilfe zur Selbsthilfe.

Letztlich macht das auch Spaß, jemandem helfen zu können.

Und so dachte ich mir …. kann ja sein, dass es noch andere gibt, die so ihre IT-Problemchen (in welchem Bereich auch immer) mit sich rumschleppen, und gerne geholfen bekommen würden.

Sollte dem so sein …. einfach anschreiben …. entweder hier im Kommentar oder per eMail unter a.poet61(ät)gmx.de

Falls ich nicht helfen kann, dann wäre ich selbstverständlich so frei, dies auch kund zu tun 😉

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

…. und der Friseur ist doch die bessere Tageszeitung!

Der Titel ist eher mit einem Zwinkern versehen, denn der Friseur sei die bessere Tageszeitung, hat eher weniger mit dem Friseur zu tun, als mit mir.

Ich saß letztens bei meinem Herrenfriseur (JA, er bedient nur Meinesgleichen). Und während ich da wartete (ich hatte mein Tablet dabei), las ich 2 Dinge darauf nach. Das sah ein anderer Kunde, und sprach mich an, ob ich mich mit sowas auskenne.

Es stellte sich heraus, er wäre ein kleiner Hotelier aus einem Nachbarort, und bräuchte mal jemanden, der ihm helfen würde, was so seine PC-/Tablet- und sonstigen Dinge angeht.

Nun bin ich ja generell ein hilfsbereiter Mensch, und so werde ich demnächst mal bei ihm verbeischauen, um zu sehen, wo seine Problemstellungen liegen. Ev. kann ich ihm ja den einen oder anderen Ratschlag geben, aus meiner früheren Erfahrung im IT-Bereich heraus.

Dieses wäre wohl nie passiert, wenn ich nicht an dem Tag beim Friseur gewesen wäre.
Man trifft sich dort, man quatscht (untereinander oder mit dem Friseur (seines Zeichens ein türkischer Mitbürger)), man trinkt einen Kaffee, man schmökert in der Zeitung, und so ist es oftmals recht interessant dort.

Und Manches erfährt man, was man in der Tageszeitung niemals gelesen hätte. Oder es entstehen Kontakte, die man ebenso niemals über eine Anzeige in der Tageszeitung hätte knüpfen können.

Mein Haarschnitt ist eher einfach. Liegt auch daran, dass meine Haarpracht mittlerweile eher reduziert erscheint 😉 😉 😉
Ich könnte das locker auch selber zustande bringen, meine Haare zu „schneiden“. Es erschöpft sich nämlich regelmäßig in der Handhabung eines elektrischen Haarschneiders, der das Ganze auf 2-3 mm kürzt.
Allerdings, ich mache es nie selbst, denn die halbe Stunde bis Stunde (inkl. Wartezeit) beim „Barber“ ist wesentlich interessanter und kurzweiliger.

Und das ist mir die 10 € wert, die ich dafür, völlig zurecht, ausgebe.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Cassini hat uns verlassen – oder wir ihn (es) – oder wie?

Gestern lief das „große Finale“ ab, als die Weltraumsonde „Cassini“ ….

Cassini
…. nach 20 Jahren Flug, in die Atmosphäre des Planeten Saturn eintrat und verglühte.

Man hatte sich zu diesem Schritt entschlossen, nachdem der Treibstoff der Sonde zuende ging, und man ausschließen wollte, dass sie auf einen Saturnmond stürzen und diesen mit irgendwas kontaminieren würde, was sie von der Erde mitgebracht hätte.

Dies wäre ev. insbesondere dann dramatisch gewesen, wenn es sich bei diesem Mond um Enceladus oder Titan gehändelt hätte, auf denen Leben nicht auszuschließen ist (sehr einfaches Leben).

Cassini hat uns Menschen in diesen 20 Jahren absolut faszinierende Einblicke in den Planeten Saturn und dessen Monde geliefert. Es wurden dabei viele Dinge entdeckt, die man nicht wusste. Teilweise absolute Sensationen. Letztere natürlich va für die Wissenschaft. Bis zu uns „Normalos“ drang das leider viel zu selten durch. Kommt aber ev. noch, denn die Auswertungen aller Daten dauert, wie üblich in solchen Fällen, sehr sehr lange.

Und so trat Cassini gestern in die Atmosphäre des Saturn ein, und verglühte. Wobei „verglühen“ nicht zu wörtlich genommen werden darf. Denn für Unsereiner ist das immer gleichbedeutend mit hellen Leuchterscheinungen am Himmel. Diese gab es natürlich auf dem Saturn nicht, mangels Sauerstoff. Schon eher entsprach das einem Schmelzen des Aluminiums, aus dem Cassini hauptsächlich bestand.

Und ca. 80 Minuten nachdem das geschehen war, endete auf der Erde der Datenempfang. Solange brauchen Signale vom Saturn bis hierher.

Um ev. einen Hauch der Faszination zu vermitteln, die Cassini all die Jahre vermittelt hat, nachfolgend einige Originalbilder, die die Sonde aufgenommen hat. Quelle ist jeweils die NASA. Um das in Groß zu sehen, einfach auf ein Bild klicken/tippen.

Cassini

„pale blue dot“ – die Erde, klein und unbedeutend

Cassini

Enceladus und die Geisiere, die Cassini dort entdeckte

Cassini

die Rückseite des Saturn, die von der Erde aus nicht zu sehen ist, im Gegenlicht der Sonne

Cassini

5 der Monde des Saturn

Cassini

Einmal mehr die Ringe, 2 Monde, und dahinter die Sonne

Cassini

…. ein weiterer Mond des Saturn

Cassini

Der Saturn, aufgenommen durch eine Spezialkamera

Cassini

Eine, bis dahin, unbekannte Strutur der Saturn-Ringe

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

WER braucht eig eine Stromtrasse, außer Aktionären und Konzernen?

Jüngst habe ich mich etwas mit dem Thema „Stromtrasse“ beschäftigt.

Sicherlich nicht in alle Tiefen, aber halt so, dass ich mitreden kann.

Bis vor nicht allzu langer Zeit war das Wort „Stromtrasse“ für mich mit den Überlandleitungen verbunden, die da quer bzw. längs durch D zusätzlich gezogen werden sollten, um benötigten Strom in den Süden zu transportieren.

Als es dann hieß, das Ganze werde va unterirdisch verlegt, da war das Thema für mich gestorben.

Wenn man sich allerdings etwas damit beschäftigt, dann kommt das Thema „Stromtrasse“ automatisch wieder hoch.

Bisher meinte ich, die Gegner des Projekts absolut nicht zu verstehen, denn schließlich brauchen wir diesen Strom.

Und genau DAS ist NICHT der Fall (meiner Meinung nach).

Es gibt auch andere Argumente, die man anführen könnte.
So zB dass auch bei unterirdischer Verlegung, oberirdisch Schneisen entstehen; auch durch die Erwärmung die diese Erdkabel mit sich bringen, die Natur und die Böden geschädigt werden; wir alle das über die Strompreise erheblich zahlen, was da an Geldern ausgegeben wird, während Aktionäre und Konzerne den Rahm abschöpfen; elektromagnetische Felder ihren Tribut fordern etc etc.

Stromtrasse

Das mag alles richtig sein.

Was in der ganzen Diskussion oft vergessen wird, ist die Frage, ob wir das Ganze überhaupt brauchen?

Geht man nach den Stromkonzernen, gingen durch Abschaltungen der Atommeiler schon seit Jahren im Winter regelmäßig die Lichter aus (Stichwort „Blackout“); glaubt man der Politik und deren Vorhersagen, wird der Strom, dort wo er hintransportiert werden soll, künftig dringend benötigt.

Fakt ist, dass D, auch und va im Winter, immer noch ein Stromexporteur ist. Fakt ist, dass vor 2025 kein Strom über die Trasse fließen wird, schlicht weil nicht fertig. Fakt ist auch, dass das so eine Sache ist mit den Vorhersagen der Politik.

Va Letzteres versucht uns zu sagen, dass wir OHNE nicht auskommen. Und dabei ist das größte aller Potentiale noch in keinster Weise ausgeschöpft worden. Nämlich das Sparpotential. Durch geeignete Maßnahmen könnten Unmengen an Strom in den Haushalten eingespart werden. Auch ist in keinster Weise berücksichtigt, dass über Windkraft, Gaskraftwerke und Photovoltaik wesentliche Anteile an Strom hinzukommen (dort wo sie benötigt werden).

Trotzdem wird uns gesagt, dass wir diese Trassen brauchen.

Mich erinnert das Ganze an den Donauausbau bei Straubing (ich lebte dort viele Jahre). Der Bevölkerung wurde dort politischerseits eingebläut, dass dieser unbedingt benötigt werde.
Letztlich war der Widerstand in der Bevölkerung so groß, dass die Politik auf ihren Ausbau verzichtete. Und siehe da …. er war nicht nötig!

Seitdem mißtraue ich Behauptungen der Politik, was Großprojekte angeht. Es gibt immer Interessen dahinter. Va finanzieller Art.

Und wenn man dann noch logisch nachvollziehen kann, dass etwas unnötig ist, und trotzdem wird immer noch das Gegenteil behauptet, dann schrillen bei mir die Alarmglocken.

Die Frage ist, warum Mrd. und Aber-Mrd. von Euro ausgegeben werden sollen, wenn das Projekt nicht benötigt wird?

Die ganzen Nachteile, die so ein Projekt mit sich bringt, sind dann nur noch ein zusätzliches Argument.

Und schließlich soll das Alles auch ablenken vom Versagen der Politik. Einem möglichen Stromengpass hätte man schon seit vielen Jahren entgegenwirken können. Wenn man denn gewollt hätte.

Es ist wie mit den Elektroautos:
Wir könnten sie schon lange in echten Stückzahlen haben, wenn die Politik nicht geschlafen und nur nach dem gehandelt hätte, was die Wirtschaft gerne möchte. Oslo macht es vor: Die Stadt hat heute wesentlich mehr Elektroautos und die Infrastruktur dazu, als es das in ganz D gibt.
Es darf geraten werden, woran das liegt. Aber das ist eine ganz andere Diskussion.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Lärm ist etwas total Nervtötendes

Jo …. ich geb es zu, Lärm ist etwas, was ich nicht gut aushalte.

Bestes Bsp. war das jetzige Wochenende, bzw. die letzte Woche.

Über mir wohnt seit 1 Monat ein neuer Mieter. Neben mir der einzige Mieter in diesem Haus.

Bisher völlig unkompliziert. Lärm war kein Thema.
Zwar hat er einen Hund, der einen kleinen Dachschaden hat, und sofort bellt, wenn er was hört. Er sagt, der hat immer Angst, wenn was Unbekanntes auf ihn zukommt. Aber wenn ich dann in meine Wohnung geh, und also das Treppenhaus verlasse, dann ist das für den Hund scheinbar immer ok und er beruhigt sich.
Also kein Problem.

Letze Woche war dann seine Freudin mit Kind zu Besuch. Es stellte sich als absolut belastend heraus, was Lärm angeht. Ständiger Krauch im Haus. Ein ständiges Türknallen, Trampeln, Schreien. Keine 5 Minuten Ruhe.

Was das noch potenziert ist die Hellhörigkeit des Hauses. Das Haus ist schon älter, und so hört man von oben nach unten absolut Alles.

Wie erholsam war das, als der Besuch gestern wieder verschwand. Es kehrte Ruhe ein, und der Lärm war weg.

Meine Aufgabe ist es nun, meinem neuen Nachbarn dies deutlich zu machen, und die Situation zu beschreiben, ohne dass sich dieser auf den Schlips getreten fühlt.

Aber es hilft nix. Denn es ist zu erwarten, dass Freundin und Kind öfter mal zu Besuch kommen.

Und nachdem ich, gesundheitlich gesehen, öfter am Tag etwas Ruhe brauche, kann ich das nicht auf sich beruhen lassen, sonst dreh ich irgendwann am Rad, wenn sich das immer wieder wiederholt, und der Lärm tagelang im Haus ist.

Hach, was freu ich mich auf dieses Gespräch!

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Guter Wahlslogan

Zwar habe ich so meine Probleme mit Wahlslogans und Wahlplakaten, jedoch heute sah/las ich einen, den ich nur als „guter Wahlslogan“ bezeichen kann.

Schlicht und wahr. Ein guter Wahlslogan sollte das wohl immer sein.

Er besagte:

Gesundes Essen kommt nicht aus einer kranken Natur.

Spielt keine Rolle, von wem er ist.

Ich fragte mich spontan, warum ein solcher Inhalt nicht allen Menschen klar ist, und sie danach handeln.

Ich behaupte:
Jeder von uns tut am Tag mindestens 10 Dinge, die der Natur schaden. Und wenn das 80 Mio. Menschen jeden Tag tun, dann gute Nacht.

Guter Wahlslogan

Wenn man dann als Einzelner sich bemüht, seinen eigenen Becher mitbringt für den Cappucchino-to-go, kein Auto mehr hat, Müll vermeidet und dergleichen mehr, WAS bewirkt man dann schon?

Ich mache mir dann immer klar, dass es Viele gibt, wie mich. Immer noch zuwenige, jedoch immer mehr.

Und irgendwann kommt dann das Essen (hoffentlich) aus einer Natur, die auf dem Weg der Besserung ist.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Reisende durch Raum und Zeit

Schon einige Mal habe ich meiner Faszination Ausdruck verliehen für die Voyager Mission der NASA, die quasi Reisende durch Raum und Zeit losgeschickt hatte.

Eines der berühmtesten Fotos, die in der Raumfahrt je gemacht wurden, ist das Folgende ….

Reisende durch Raum und Zeit

Pale blue dot (Quelle: NASA)

Man sieht, rechts von der Bildmitte, einen „blassen blauen Punkt“ – Die Erde.

Sie hängt in der schieren Unendlichkeit.

Man hatte die Voyager, mittlerweile ist sie 40 Jahre unterwegs, seinerzeit veranlasst, sich um 180° zu drehen, und diese Aufnahme zu machen. Das war 1990.
Mittlerweile ist die Sonde so weit von uns entfernt, dass man die Erde von dort aus nicht mehr sehen könnte.

Die Entfernung beträgt aktuell ca. 20 Lichtstunden. Dh das Licht, mit seiner Irrsinnsgeschwindigkeit …. der Lichtgeschwindigkeit eben …. würde 20 Stunden benötigen, um von dort zu uns zu gelangen.

„Würde“ deshalb, weil es dort kein Licht gibt, das zu uns gelangen könnte. Außer eben den Radiosignalen der Sonde, die ebenso per Lichtgeschwindigkeit zu uns unterwegs sind.

Die Kameras hat man schon lange abgeschalten, weil es nichts mehr aufzunehmen gibt. Dort ist nur noch Dunkelheit. Zudem spart das Energie. Nach heutigem Stand wird die Sonde, so um 2035 herum, die letzten Signale an uns senden, bevor die Energie zuende ist.
Ob es dann noch jemand gibt, der die Signale auf der Erde empfangen kann, liegt nicht an der Sonde.
Die Sonde wird dann knapp 60 Jahre unterwegs gewesen sein. Für uns fast ein ganzes Leben. Im kosmischen Rahmen ein Klacks.

Die Entfernung zum nächsten Stern, also einem Himmelskörper, so wie unsere Sonne einer ist, ist, im Vergleich zur Entfernung der Voyager von der Erde, fast unvorstellbar.

Reisende durch Raum und Zeit eben.

Vll kann man sich das SO vorstellen, dass ein Fußball von einer Eckfahne des Spielfeldes, zur diagonal gegebenüberliegenden Eckfahne gespielt wird, und nach 40 Jahren kaum jenen kleinen Kreis um die Ausgangseckfahne verlassen hat. Sein Weg wäre noch nahezu unendlich bis zu seinem Ziel.

So ähnlich geht es der Voyager.

Und wir Menschen sind hier auf unserem Planeten, und von der Voyager aus unsichtbar.
Wenn ich mir dann vorstelle, für wie wichtig sich so Manche halten (da würden mir jetzt so einige auf der Welt einfallen), dann kommt mir das Lachen aus.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Butter ist teuer – na und, wo ist das Problem?

Nach heutigen Nachrichten kostet das Päckchen Butter jetzt nicht mehr 75 Cent, so wie noch Anfang 2016, sondern 2€.

Ist doch alles Bestens!

Oder meint etwa jemand, dass alles Bestens war, als die Butter noch nix kostete?
Als Milch- und Butterberge mit Wahnsinns-Summen gehortet und gepflegt werden mussten (die EU hat tatsächlich Unmengen von Lagerhäusern unterhalten, um dort das Pulver zu lagern, gewonnen aus den Milchüberschüssen).
War das ok, als die Bauern reihenweise aufgaben, weil sie für den Liter Milch 20 Cent bekamen, und aber 35 brauchten, um für sich etwas zu erwirtschaften?

Ja ja, alles ist wunderbar, solange die Preise sinken.

Jetzt sind die Milchpreise hoch (die Butterpreise noch höher), die Bauern bekommen das, was sie brauchen. Aus mehreren Gründen ist der Verbrauch des Fettes aus der Milch in die Höhe geschossen (wen es interessiert, bitte im Netz nachlesen); daher sind die Milch- und Butterberge geschmolzen.

Und endlich zahlt der Verbraucher für Milchprodukte einen echten Preis, und nicht einen künstlich niedrig gehaltenen Preis.

Wer da immer noch meint, auf Kosten anderer fast nix zahlen zu wollen, der hat was falsch verstanden.

Ja, es ist eine Frage von Angebot und Nachfrage. Aber das gilt bitteschön für alle.

Und so ist es, wie bei so Vielem: Wir leben auf Kosten anderer.
Da kann man jetzt die Länder nennen, deren Rohstoffe wir billig verbrauchen, und die Menschen in den Entwicklungsländern auf deren ehemaligen Felder Bananen und Palmfett wachsen, um von uns billig verbraucht zu werden. Oder man kann generell die Natur nennen.

Ist alles nur eine Frage der Zeit, bis es irgendwann mal auf uns selbst zurückfällt. Sei es, dass die Natur aus dem Gleichgewicht kommt, sei es, dass die Rohstoffe ausgehen, weil wir sie billigst verschwendet haben, sei es weil Flüchtlinge zu uns kommen, die in ihrer Heimat nichts mehr zum Leben haben.

All diese Probleme (und viele andere) gäbe es nicht auf der Welt, wenn wir uns in der Vergangenheit vernünftig und verantwortungsbewusst verhalten hätten.

Wir hätten dann eben nur 1/3 unseres Wohlstandes. Aus meiner heutigen Sicht hätte ich viel darum gegeben, wenn ich auf dieser Basis hätte aufwachsen können, und damit gleichzeitig heute wissen könnte, dass dieser Planet auch noch für meine Nachkommen DAS bereithält, was für ein gutes und friedliches Leben notwendig ist.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Asteroid Florence auf der Durchreise bei uns

Der Asteroid Florence sagte gestern einmal kurz „Grüß Gott“, als er bei uns vorbeiflog.

Asteroid Florence

Quelle: www.globallookpress.com

Nun wird ja gewöhnlich ein riesen Hype daraus gemacht, wenn sowas geschieht. Va auch mit der Angst der Menschen spekuliert.

Jedoch ist das ein Ereignis so wie jedes andere auch. Egal was und wo es passiert. Ob der Asteroid Florence, oder welcher auch immer, nun in 4,4 Mio Kilometer Entfernung vorbeihuscht oder in 50.000 KM Entfernung, oder in irgendeiner anderen x-beliebigen Entfernung, das ist völlig einerlei. Es hat genau die gleiche Wichtigkeit, als flöge er ganz woanders im Universum.

Er fliegt vorbei, und gut is.

Es gibt nur EIN EINZIGES Ereignis, das erwähnenswerter wäre. Nämlich wenn ein solcher Asteroid mit der Erde kollidiert.

Nicht dass wir es vermeiden könnten, irgendwas dran ändern könnten. Alles was wir tun könnten, wäre, uns zu überlegen, was passiert.

Und in jenem Fall, der nicht eintreten wird, weil die Wahrscheinlichkeit, dass ein Objekt mit der Erde zusammenstößt, so unendlich gering ist, bei der Weite des Raums, der uns umgibt, wäre das Ergebnis eindeutig:
Die Menschheit würde aufhören zu existieren. Vll nicht zu 100% oder gleich sofort. Aber letztlich doch.

Nicht dass ich sowas jetzt herbeisehne. Oder die Coolheit in Person bin. Was in mir ablaufen würde, wenn derlei auf uns zukäme, mag ich mir nicht vorstellen.

Jedoch ändern könnte ich absolut nichts.

Was mir bei solch einem Gedankenspiel mal wieder brühwarm einfällt, ist, dass das Ende der Menschheit, in so einem Fall, das Universum in keinster Weise juckt.

Und der Mensch würde verschwinden trotz aller Religionen, denen er nachgehangen hat.
Doch halt …. nachdem „Gott der Herr“ ja den Menschen als Zentrum des Universums erschaffen hat (schließlich hat sein Sohn hier gelebt und ist hier gestorben), wird dieser Gott nicht umhinkönnen, den Menschen kurzerhand vor dem Untergang zu bewahren.

Wie er das macht, ist natürlich ihm überlassen. Mal kurz die Erde verrücken? Oder die Flugbahn des Asteroiden Florence (oder wie immer er heißen möge) verändern? Wer weiß das schon.

Allerdings gäbe es da ja noch eine ganz andere Variante:
Es gibt keinen Gott!

Das würde dann bedeuten, dass die Dinge einfach so geschehen, wie sie geschehen. Wie sie sich ergeben infolge der Abläufe. Und der Mensch wäre einfach ein aberwinziger Bestandteil des Kosmos, und den Abläufen in diesem ausgeliefert.

Was für eine furchtbare Vorstellung.

Gleichzeitig würde dies bedeuten, dass der Mensch sich in wesentlichen Teilen auf diesem Planeten mit Dingen beschäftigt, jenseits jeglicher Realität.

Schlicht um sich nicht eingestehen zu müssen, dass er nur ein unbedeutender Bestandteil von etwas Großem ist. Außerdem lebt er, dann stirbt er, und das war’s.

Nichts Großartiges daran. Nichts Zentrales. Nur einfach ein Lebewesen in einem unbedeutenden Teil des Universum, in einem unbedeutenden Teil einer unbedeutenden Galaxie, wie es sie zu Milliarden und Abermilliarden im Weltall gibt.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)