Geschützter Zeilenumbruch in der WP-App

Seit einiger Zeit ist in der WordPress-App ein geschützter Zeilenumbruch nicht mehr möglich.

Ok …. bevor es weitergeht, erstmal ein kurzer Exkurs, was ich eigentlich meine ….

Wenn man in der App, während der Erfassung eines Textes die RETURN-Taste drückt (Manche sagen ev. auch „Zeilenschaltung“ dazu), dann geht der Editor in die nächste Zeile und fügt dabei auch eine Leerzeile ein. Genau SO, wie das im bisherigen Beitragstext gemacht wurde. Macht ja auch Sinn, zum nächsten Absatz einen Abstand zu lassen.

Manchmal möchte man das aber ohne den Leerabstand.

Also wie folgt (mache das jetzt mal) ….
und die nächste Zeile (also diese hier), wird dann ohne Abstand zur Vorhergehenden erfasst!

Gemacht hat man dies immer, indem man vor dem Drücken der RETURN-Taste die Shift-Taste (also die Großschreibetaste) gedrückt gehalten hat.
NUR – das funktioniert SO nicht mehr. Auch bei Shift-RETURN fügt der Editor einen Absatz ein.

Die Leute von Automattic haben das bestätigt und Besserung über ein Update versprochen.

In der Zwischenzeit gibt es einen Workaround, um das dennoch machen zu können.

In der Funktionszeile unterhalb des Editors gibt es die Funktion </> um in den HTML-Modus zu schalten. Dort lassen sich HTML-Codes einfügen. Der Code für „geschützter Zeilenumbruch“ ist <br>

Man fügt also, nachdem man über die Funktion </> den HTML-Modus aufgerufen hat, dort im Text an der Stelle, an der so ein Zeilenumbruch stattfinden soll, den HTML-Code <br> ein (also diese beiden spitzen Klammern, und die beiden Buchstaben b und r (für Break)).

Wenn man dann über die Funktion </> am unteren Bildschirmrand wieder in den normalen Modus zurückschaltet, dann ist an der betreffenden Stelle der Umbruch (unsichtbar) vorhanden, und man kann sich mit der Cursortaste ganz normal in die nächste Zeile bewegen, ohne dass dabei ein Absatz eingefügt ist, und dort weiterschreiben.

Wie gesagt …. ein Workaround …. aber damit eben möglich, solange bis der Editor es wieder zur Verfügung stellt, dass Shift-Return ein geschützter Zeilenumbruch ist.

Die andere Möglichkeit besteht natürlich darin, den Text im Nachhinein im „echten“ WordPress zu editieren. Denn dort funktioniert das Shift-Return nach wie vor (ist also „nur“ ein Fehler in der App).

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Was bin ich froh, dass Frühling ist

Es gibt Menschen, die kennen den Frühling nicht …. für die ist jeder Tag wie der andere.

Für meinen Teil ist der Frühling etwas Wunderschönes. Und sei es nur, weil alles einfacher wird.

Ich muss nicht mehr gefühlte 15 Sachen anziehen, wenn ich das Haus verlasse.

Die Witterung draußen fühlt sich angenehm an; keine Hände mehr, die einem weh tun, vor lauter Kälte.

Die Vögel zwitschern draußen, und man lässt das Fenster auf, um es zu hören und als angenehm zu empfinden.

Ich kann schon den ersten Cappu im Freien genießen, dabei die wärmenden Strahlen der Sonne genießen, und die Menschen beobachten.

Die Farben nehmen enorm zu, und man spürt richtig, wie es einem wohl ergeht.

Es wird wieder möglich, den Drahtesel zu besteigen und sich den Wind um die Nase wehen zu lassen.

All das, und noch Vieles mehr gibt einem der Frühling. Und Diejenigen, für die jeder Tag wie der andere ist, wissen gar nicht, was ihnen entgeht.

Es grüßt der Frühling
und das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Seriöser Journalismus ist was anderes

Da war es gestern wieder einmal so weit, dass seriöser Journalismus um sich gegriffen hat.

Ich war grad dabei mir das Qualifying der Formel 1 auf RTL anzusehen (JA, ich oute mich, als ein Fan davon (einer in Maßen)).

Mittendrin hieß es, es habe in Münster einen Anschlag gegeben, und man werde in Kürze zu den Nachrichten umschalten.

Ja, das tat man dann auch.

Aber nicht, ohne vorher nochmal eine ausführliche Werbung dazwischen zu schalten.

Dann kam eine Moderatorin zu wort, der das ausfließende Bedauern und die Traurigkeit ins Gesicht geschrieben war.

Ich hörte mir nur kurz die wesentlichen Sätze an, um zu erkennen, was grundsätzlich geschehen war, und um zu erkennen, dass noch nicht viel mehr bekannt sei. Dann schaltete ich um, denn ich wollte es mir nicht antun, wieder mitzuerleben, wie eine absolut dünne Nachrichtenlage ausgequetscht wird, um dann, unter dem Strich, auch nur das kund zu tun, was in den paar Eingangssätzen bereits berichtet worden war.

Mal ganz abgesehen davon, dass ich es nicht mag, mich am Schmerz und Tod anderer zu laben.

Wie ich heute lese, haben sich wieder DIE 2 Parade-Sender des deutschen Fernsehens als wunderbare Vertreter ihrer Zunft hervorgetan, die GENAU DIES praktizieren.

Die Rede ist von n-TV und von WELT (vormalsN24).

Was dort, in solchen Fällen, als seriöser Journalismus verkauft wird, ist hahnebüchern. Da wird aus NICHTS etwas aufgeblasen. „Dünn“ ist schon maßlos übertrieben.

Da wird „fast nichts“ durch ewige Wiederholungen und Formulierungen in anderen Worten, wieder und wieder über den „Äther“ geblasen. Man versucht Interview-Partnern etwas aus der Nase zu ziehen, was diese gar nicht hergeben können. Deren Informationslage ist schließlich ebenso dünn.

Und selbstverstständlich wolle man nicht spekulieren, und schon gleich gar nicht das Wort „Terror“ in den Mund nehmen …. um dann postwendend und immer wieder GENAU DAS zu tun.

Seriöser Journalismus ist was anderes.

Heute, da die Nachrichtenlage klarer ist, müssten diese Herrschaften 3/4 des gestern gesagten, mit Bedauern und Entschuldigung, zurücknehmen. Da wurde in einer Art und Weise formuliert und befragt, um Sensationsgier zu befriedigen. Zu befriedigen mit dem, was es ja wahrscheinlich sein müsse.

Tatsächlich hätte es gereicht, das wirklich Gewusste per Laufschrift einzublenden, so wie man das ja ohnehin ständig tut. In 3 Sätzen wäre alles gesagt gewesen.

Wie gesagt …. seriöser Journalismus ist was anderes.

Ich, für meinen Teil, werde die beiden Sender aus meiner Programmliste streichen. In der heutigen Zeit, in der man das Programm über seinen Streaming-Anbieter bezieht, sind die Programmlisten einfachst zu pflegen.

Es grüßt …. das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Daten müssen privat sein

Erstaunlich was gerade im Netz passiert, hinsichtlich des Themas „Daten müssen privat sein“.

Facebook sitzt auf der Anklagebank. Große Firmen löschen ihren Facebook-Auftritt.

Hintergrund (in einfachen Worten): Anruf- und SMS-Daten wurden massenweise illegal gespeichert und weitergegeben/genutzt.

Einen sehr interessanten Beitrag zu dem Thema, inkl. eines Interviews mit Steve Job (das aktueller gar nicht sein könnte) von damals, habe ich heute erlesen. HIER anzuschauen.

Er sagt (sinngemäß), dass Apple das sehr eindeutig handhabt, indem die Leute immer wieder gefragt werden, ob sie das wollen, dass ihre Daten weitergegeben werden. Und zwar jedesmal wenn eine App das versucht.

Was so manche Anbieter machen, und va Facebook (und ich möchte hier auch Google nennen), ist, dass man sich über irgendwelche schwammigen AGBs, die kein Mensch wirklich versteht, die Möglichkeit eröffnet, Daten zu speichern und etwas damit zu machen.

Wenn man heute auf der Straße die Anwender fragt, ob irgendjemand weiß, was genau mit seinen Daten geschieht, so kann einem das keiner sagen. Ich schließe mich da ein.

Freilich sind jene Bestimmungen sehr geschickt formuliert. Und freilich hat es Methode, das so zu tun, und auch Methode mit AGBs zu arbeiten, die kein Mensch liest, weil unverständlich, und die dann erstmal im Tresor der Vergessenheit verschwinden.

„Methode“ hat es deshalb, weil es ja schließlich das Geschäftsmodell jener Firmen ist, mit Daten Geld zu verdienen. Und deshalb werden jene Firmen alles unterlassen, was dazu dient, an dem Ast zu sägen, auf dem sie selbst sitzen. „Daten müssen privat sein“, gerät da ins Hintertreffen.

Man unterstellt dabei erstmal niemandem Absicht. Es liegt aber in der Natur des Menschen, dass, früher oder später, nicht nur Gutes damit gemacht wird. Mal eine Kleinigkeit hier, die nicht in Ordnung ist, mal eine Kleinigkeit dort …. über Kleinigkeiten kann man ja hinwegschauen bzw. sie in geeigneter Weise verargumentieren, wenn es mit diesen Kleinigkeiten möglich ist, den Gewinn zu steigern. Und bis man schaut, ist aus diesen „Kleinigkeiten“ etwas geworden, das man „Dreck am Stecken“ nennt.

Und dazu ist nicht einmal jemand notwendig, der wirklich Böses will. Was DANN geschähe, wollen wir uns lieber mal nicht ausmalen.

ABER – die Krux an dem Ganzen ist, dass WIR ALLE das zugelassen haben, indem wir blind jenen AGBs zustimmen, frei nach dem Motto „wird schon alles ok sein“.

Und wenn ich sage „WIR“, dann meine ich nicht jeden einzelnen Anwender. Denn was hat man schließlich für eine Wahl, als jene Systeme zu nutzen, die einem da angeboten werden. Nein, „WIR“ das sind jene, die dafür zu sorgen haben, dass Schaden von uns allen abgewendet wird.

Und das sind nun einmal unsere Behörden und unsere Politiker. Es ist deren Aufgabe, derlei zu managen. Und zwar BEVOR der Schaden entsteht.

Es ist seit Jahren bekannt, was da im Argen ist. Und was ist passiert?

NICHTS.

Die Datenhändler zu zwingen, die AGBs SEHR eindeutig zu formulieren, und dafür zu sorgen, dass der Einzelne jedesmal gefragt wird, wenn seine Daten zur Disposition stehen, das ist Aufgabe des sog. „Gesetzgebers“.

Bleibt die Frage: WARUM TUT DER NICHTS?

Ich denke, die Antwort ist, weit jenseits aller Verschwörungstheorien, einfach: Die Lobby-Abteilungen der Konzerne und die Abhängigkeiten der Entscheider sind zu stark, als dass die Politik sich dem entziehen könnte.

Nachdem jetzt aber (mal wieder) klar geworden ist, wohin der Hase läuft, sollte auch dem Dümmsten Unsensibelsten klar geworden sein, WER sein Auftraggeber ist: Die Bürger und Wähler UND NIEMAND SONST!!!!

Also liebe Politiker: Macht endlich, was euer Job ist, denn Daten müssen privat sein !!!!

Es grüßt

das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Tablet statt PC

Das Thema hatte ich schon das ein oder andere Mal gestreift …. künftig ein Tablet statt PC zu verwenden.

Zwar verwendete ich schon eine ganze Weile nur noch das Tablet, jedoch stand der PC immer noch im Eck, so für den Notfall.

Nachdem ich ihn aber so gut wie überhaupt nicht mehr verwendete, habe ich jetzt beschlossen, den PC völlig abzuschaffen, und ihn zu verkaufen.

Also flugs in die ebay-Kleinanzeigen gestellt, und morgen kommt jemand und holt ihn ab.

Hat für mich den Vorteil, dass ich die Kiste mit Bildschirm nicht mehr mit umziehen muss, wenn ich nächstens die Wohnung wechsle.

Freilich habe ich die Daten, sprich Bilder/Dokumente/etc. zuvor gesichert. Das Ganze hatte auf einer schlanken SD-Karte Platz (64 GB). Hatte dazu einen Adapter zur Verfügung (sieht aus wie ein USB-Stick), in den die SD-Karte eingesteckt wird. Das PC-Betriebssystem (in meinem Fall „Ubuntu-Linux“) erkennt die Karte ganz normal, und so konnte ich alle mir wichtigen Daten da drauf kopieren (wäre für jeden problemlos machbar).

Tablet statt PC

USB-Adapter mit SD-Karte

Anschließend noch das Betriebssystem gelöscht …. FERTIG !!!

Ich muss zugeben, dass das schon ein bißchen ein komisches Gefühl ist, ab morgen NUR noch Tablet statt PC zu haben. Aber rein nutzungstechnisch ist das schon seit etwa 1 Jahr so.

Als kleinen Nebeneffekt kann ich dann auch den (selbstgebauten) PC-Tisch abschaffen. Wieder ein Teil weniger. Tablet statt PC bietet, was naheliegend ist, auch einen enormen Platzvorteil.

Enorm an Platz gewonnen und zudem etliche Teile, um die ich mich nicht mehr kümmern muss. Ganz abgesehen von den ganzen Kabeln, die ab sofort wegfallen.

Tablet statt PC

Platz und Zeit gewonnen

Und wenn es denn doch mal, völlig überraschend, etwas geben sollte, was ich auf dem PC hatte (und NUR dort), dann ist die SD-Karte schnell mal in das Tablet geschoben, um die Datei da drauf zu finden. Alternativ gibt es genug Leute, die noch einen PC ihr Eigen nennen.

Ich bin der Überzeugung, dass die PC-Zahl im Privatanwender-Bereich in den nächsten Jahren rapide zurückgehen wird. Bei den Otto-Normalusern wird es kaum noch Leute geben, die auf dem PC etwas machen, was sich nicht genauso gut auf dem Smartphone oder Tablet machen ließe.

Der PC wird letztlich ein Nischendasein fristen, v.a. für Anwender wie Spiele-Freaks oder Video-Fetischisten. Die Entwicklung spricht für sich, wenn sogar Microsoft sich langsam aber leise aus dem Bereich verabschiedet. Wer sich heute ansieht, wo solche Firmen die stärksten Wachstumsraten aufweisen, der weiß Bescheid.

Und so ganz nebenbei schlägt sich diese Abschaffung positiv auf meinen Stromverbrauch nieder. Zwar nur noch minimal, weil kaum noch verwendet, aber eben doch. Es gab Zeiten, da schlug sich der Stromverbrauch des PC mit 50 €, und mehr, im Jahr nieder.

Ein Tablet ist demgegenüber vernachlässigbar.

Es grüßt

das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Sache mit dem Versprechen ….

Immer wieder setze ich mich mit dem Thema „Versprechen“ auseinander.

Ich könnte das auch anders nennen: Z.B. Zusage, Vereinbarung, Abmachung …. es gäbe sicher noch andere Worte dafür.

Der Punkt für mich ist …. wenn man etwas miteinander ausmacht, und sich die Hand darauf gibt, dann hat man dazu zu stehen.

Ich habe das immer so gesehen, und konnte es mir nie vorstellen, davon abzurücken.

Egal, ob es sich um einen Termin handelt, darum jemandem etwas zu schenken, zu leihen, zu besorgen. Oder darum, für jemanden da zu sein, ein Versprechen einzuhalten.

Egal was ….

DAS, was ich sage, und die Hand darauf gebe, dafür stehe ich. Da gibt es kein Vertun. Mein Wort steht für den Menschen, der ich bin.

Es gibt viele Menschen, die das genauso sehen.

ABER …. es gibt auch etliche Menschen, die nach dem Motto handeln „was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“. In Kauf nehmend, welcher Schaden einem anderen dadurch entsteht.

Wie oft ist es mir schon widerfahren, dass mir jemand etwas zusagte, und dann hinterher nichts mehr davon wissen wollte.

Ich persönlich verhalte mich dann immer so, dass der Mensch für mich gestorben ist. Denn wenn ich mich nicht auf das verlassen kann, was er sagt, und worauf er mir sogar die Hand gibt, dann möchte ich mit ihm nichts mehr zu tun haben.

Ich habe in meinem Leben dazu bisher eine einzige Ausnahme gemacht …. und bin damit fürchterlich auf den Bauch gefallen, nämlich meinend, ein Mensch könnte sich in der Hinsicht ändern. Um dann festzustellen, dass das nicht möglich ist.

Um so wichtiger erscheint es mir, zu dem zu stehen, was man verspricht.

Es grüßt

das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Das Problem mit dem Backup II

Zum Thema hatte ich im letzten Beitrag meine Meinung dahingehend geäußert, dass man als Privatnutzer meist auf ein kompliziertes Backup auf dem mobilen Gerät verzichten kann.

HIER nachzulesen

Eine Ergänzung sollte ev. noch sein ….

Wer ein Smartphone mit SD-Karte sein Eigen nennt, kann zudem den Speicherort für diverseste Daten (zB Dokumente, Tabellen, PDF-Dateien) in der jeweiligen App auf die SD-Karte legen.

Wenn man dann im Ernstfall das Gerät neu aufsetzt bzw. ein neues Gerät installiert hat, dann legt man die „alte“ SD-Karte ein und hat viele zusätzliche Daten wieder zur Verfügung. Ob man die auch alle braucht, steht auf einem anderen Blatt.

……….

Das Problem mit dem Backup

Das Problem mit dem Backup wird meines Erachtens maßlos überbewertet.

Jeder, der etwas auf sich hält, erzählt über die immense Bedeutung eines Backups, sprich einer Sicherung. Und wer keines habe, sei selber schuld

Nun, ich muss eingestehen, dass ich derlei einst selbst von mir gegeben habe.

Um eines gleich vorweg zu sagen ….

im produktiven Bereich gilt das nach wie vor. Wer dort kein Backup hat, ist tatsächlich selber schuld, ob der enormen Verluste, die im Ernstfall daraus entstehen.

Sei es bzgl. Geld, bzgl. Zeit oder bzgl. sonstiger Ressourchen. Denn etwa eine Buchhaltung ohne Backup, ist wie Autofahren ohne Sicherheitsgurt und Air-Bag. Und wer keine Komplettsicherung seines Servers hat, der verzichtet noch dazu auf Bremsen und Knautschzone.

Jedoch, im privaten Bereich, sehe ich dies mittlerweile anders. Erst recht im Bereich der mobilen Endgeräte.

Und NUR darum soll es hier gehen.

Ein „Backup“, im eigentlichen Sprachgebrauch, ist jemand/etwas, das die Funktion des Originals komplett übernehmen kann. Die Astronauten von Apollo 11 hatten, so wie alle anderen Raumfahrer auch, einen „Backup“, der sie ausfallsicher ersetzen konnte.

Die Frage ist, braucht ein privater Smartphonenutzer ein Backup?

Ich sage NEIN!

Der klassische Nutzer telefoniert, schreibt z.B. in WhatsApp oder SMS, spielt Spiele, schreibt eMails, surfed im Netz, und dergleichen Standards mehr.

Stellt man sich die Frage, ob ein solcher Nutzer jemals den Inhalt eines alten Chats benötigt, eine alte Mail oder SMS, so muss man diese Frage, ehrlicherweise, ebenso mit NEIN beantworten.

Wenn also das Smartphone den Geist aufgibt, gestohlen wird oder aus irgendwelchen Gründen zurückgesetzt werden muss, so kann man frohen Mutes, sofern man dazu in dem Moment in der Lage ist, die Situation dazu nutzen, das Smartphone nur mit dem zu bestücken, was man benötigt.

Dazu ist es allerdings erstmal nötig, das (Android)-Smartphone frisch zu installieren. Dazu benötigt man dann, in aller Regel, eMail-Adresse und Passwort seines Google-Kontos (zumindest DIESES sollte man sich sicher irgendwo notiert haben). Denn das Gerät ist mit diesem Konto verbunden, und ohne die Zugangsdaten zu diesem Konto in aller Regel nicht zu installieren.

Nach der Grundinstallation ist dann nahezu alles vorhanden, was man so braucht.

Was nicht vorhanden ist, lässt sich leicht installieren. So holt man sich dann (im Fall eines Android-Gerätes) zB WhatsApp aus dem PlayStore und gut is.

Freilich muss man sich dann, um beim Bsp zu bleiben, in WhatsApp die eigene Handy-Nummer neu verifizieren, aber das ist sicherlich eine der leichtesten Übungen.

Bleiben die Kontakte. DIE sollte man dann schon regelmäßig gesichert haben. Das ist aber eine Übung die nur wenige Sekungen umfasst, indem man die Kontakte 1x im Monat exportiert. Die Kontakte-App beinhaltet dazu eine entsprechende Möglichkeit.

Und genauso kann man diese Kontakte dann auch wieder importieren. Fertig.

Wer dann noch einen Passwortmanager verwendet hat, muss dann auch nur die entsprechende App installieren, sich mit dem MasterPasswort darin anmelden, und schon hat man alle Benutzernamen und Passwörter, über das Netz, wieder zur Verfügung.

Wenn man also sein Smartphone „verloren“ hat (auf welche Weise auch immer), könnte man das auch positiv sehen, nämlich als Möglichkeit, das ganze Zeug da drauf auf das zu minimieren, was man WIRKLICH braucht. Es ist, in solchen Fällen, immer überraschend, was alles überflüssig war.

Was Überflüssiges angeht, so könnte man dazu auch die ganzen Fotos zählen, die man so mit sich rumschleppt. Soweit muss man aber nicht gehen. Meinereiner nutzt die Fotos-App von Google, die gemachte Fotos stets in die Cloud sichert. Somit heißt es im Ernstfall: App installieren, sich anmelden, und die ganzen Fotos stehen wieder zur Verfügung.

Nun will ich niemandem sein Backup nehmen oder die Zeit, die man dafür regelmäßig aufwendet (nebenbei …. ein echtes Backup eines Smartphones zu erstellen, ist keine einfache Sache). Und die „Experten“ sehen das Thema sicherlich anders, denn die haben nochmal ganz andere Sachen auf ihren Geräten laufen. Und Diejenigen, die das Gerät beruflich nutzen, sicherlich auch. Letztere haben dann allerdings IT-Experten aus der Firma im Hintergrund stehen, die für alles Nötige sorgen.

Bleibt noch das Thema „Google“. Wenn man ein Android-Smartphone neu aufsetzen muss, kommt Vieles (nicht alles) über die Google-Server automatisch auf’s Gerät. WENN …. ja wenn man zugelassen hat, dass alles, was man so hat, auf den Google-Servern gesichert wird. Da muss ich sagen, DAS habe ich abgeschalten (was ja ganz einfach geht). Ich mag es einfach nicht, wenn eine Firma, die mit Datenweitergabe Geld verdient, meine ganzen Daten „einfach so“ zur Verfügung bekommt.

Deshalb sichere ich mir meine Kontakte (wie beschrieben), meine Passwörter und meine Fotos …. Ende im Gelände.

Entscheiden und verantworten muss derlei, selbstverständlich, jeder selbst. Mit der beschriebenen Verfahrensweise fahre ich seit Längerem problemlos.

Freilich ist die Neuinstallation eines Smartphones oder Tablets eine zeitintensive Sache. Den Knopfdruck, und alles ist, wie von Zauberhand, wieder da …. das gibt es halt leider nicht …. egal, wie auch immer man vorgeht.

Mit einem iPhone stellt sich das Thema nochmal etwas anders dar. Allerdings sollte man ohnehin immer jemanden zur Hand haben, „der sich mit sowas auskennt“. Denn eine Neuinstallation ist nicht deshalb einfacher, weil ein Smartpohne sehr viel kleiner ist, als ein PC. Was man sich, meiner Meinung nach, sparen kann, ist der immense Zeitaufwand, sich Dinge zu sichern, die hinterher kein Mensch braucht. Ich erinnere auch an Zeiten, als es derlei „Tand“ noch nicht gab. Es gab für Wichtiges nur das Papier. Und ehrlicherweise muss man zugeben, dass sich daran nichts geändert hat.

Alles andere lässt sich sehr einfach beschaffen, sofern von Bedeutung. Ein Foto kann man nochmal aufnehmen. Die Kontaktdaten von XY hat jemand; zur Not kann man XY auch schnell mal besuchen oder gar mal wieder einen Brief schreiben. Und falls man das Passwort für den Zugang beim Stromlieferanten, auf dessen Homepage, nicht mehr hat, so ruft man dort an oder nutzt auf deren Homepage die „Passwort vergessen“-Funktion.

Führt mich abschließend zu dem Hinweis, dass ich meinen PC seit 1 Jahr im Eck stehen habe (mache seitdem alles mit meinem Tablet), und NICHTS, aber auch absolut NICHTS davon gebraucht habe. Ich hatte mir damals den PC erst frisch eingerichtet (wegen Umstiegs von Windows auf Linux), und noch keine Zeit gehabt, mir irgendeine Art von Backup einzurichten. Man sieht …. es wäre auch absolut überflüssig gewesen, das zu tun.

Soll nicht heißen, man müsse sich um seine Daten nicht kümmern. Aber es sollte reichen, sich beim „Kümmern“ auf das zu beschränken, was notwendig ist. Das Problem mit dem Backup scheint also keines zu sein.

Das führt, für mich, geradewegs, zum Thema „Virenscanner“ …. aber das ist ein anderes Thema.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Planung ist das halbe Leben

Planung ist eigentlich was, was mir zuwider läuft.

Jedoch muss ich eingestehen, dass das mitunter hilft, und ich muss eingestehen, dass es zum Teil auch ein Teil von mir ist.

Allerdings bin ich im Lauf der Jahre zu der Überzeugung gelangt: Soviel Planung wie nötig, aber so wenig wie möglich. Denn es zehrt oftmals nur überflüssigerweise an deinen Kräften, wenn du zu sehr planst. Ständig planen, und dann ist doch alles ganz anders, weil die äußeren Einflüsse nicht mitspielen, das bringt häufig nicht allzuviel.

V.a. auch, weil die spontane Entscheidung einen dann doch öfter weiter bringt.

Allerdings jetzt, bei meinem anstehenden Umzug, scheint etwas Vorausplanung dann doch angebracht zu sein.

Und so habe ich also jetzt schon mal ein paar Umzugskartons gefüllt, mit Sachen, die ich innerhalb der nächsten 4 Wochen sicherlich nicht benötigen werde. Also zB irgendwelche Bevorratungen, Dinge die ich doppelt habe, Dinge die ich nur alle heilige Zeit brauche, Bücher die ich mit Sicherheit demnächst nicht lesen werde, sämtliche Deko und dergleichen mehr.

All das kann dann schon mal in die neue Wohnung gebracht werden, wenn ich denn mal den Schlüssel dazu habe. Dann habe ich DANN, wenn es ernst wird, nicht mehr soviel zu packen.

Und trotz der Tatsache, dass ich versuche, so wenig wie möglich zu haben – was in meiner kleinen Wohnung auch durchaus leicht fällt – kommen da doch ein paar Kartons zusammen.

Bisher sind es 6 Stück.

Wobei ich immer versuche die kleine Ausgabe an Umzugskartons zu verwenden, denn schließlich muss ich sie ja auch alleine tragen können. Mein Rücken dankt es mir ungemein 😉

Also plane ich!

Was brauche ich demnächst (nicht); worauf kann ich erstmal verzichten; was kann ich verschieben, was ich zwar demnächst mal gemacht hätte, aber auch nicht schadet, wenn ich es erst zu einem späteren Zeitpunkt durchführe (z.B. Bügeln).

Ein bißchen Planung hier, etwas Planung da.

Dieses „Vorauspacken“ bringt auch den Vorteil mit sich, dass ich am Inhalt der ersten Kartons erkenne, welche Sachen ich schon lange nicht mehr verwendet habe. Das bringt einem dann auch gleichmal wieder zu Bewusstsein, welche Dinge vollkommen unnötig sind, was man also genausogut entsorgen oder verschenken könnte. Da hätte ich zB einen Stapel CD-Rohlinge. Die verwende ich im Leben nicht mehr (der PC steht nur noch im Eck, und ich mache alles auf dem Tablet). D.h. also, die CDs verwenden Stauraum, müssen mit umgezogen werden, verstauben immer nur. Freilich kann ich mein Leben mit derlei Tand vollstopfen, immer wieder mit umziehen, irgendwo lagern, instandhalten, rein halten etc etc etc. Aber wozu?

Auch meinen PC werde ich über kurz oder lang abschaffen. Spätestens dann, wenn ich ihn 1/2 Jahr nicht mehr verwendet habe. Die ganzen Kabel und der LCD-Bildschirm fallen dann ebenso weg. Genauso wie das ganze Zubehör.

Etwas Planung hat also machmal auch sein Gutes.

Wie immer, ist der goldene Mittelweg zu suchen und finden.

Es grüßt das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)