Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst will und will kein Ende nehmen. Ich hatte ja schon mal geunkt (HIER) aber der Sommer hat mir dann den Stinkefinger gezeigt.

Allerdings scheint es jetzt doch soweit … nächste Woche ist hier durchgehend mit ca 15 Grad vorhergesagt, und diesen Donnerstag gibt es (voraussichtlich) den letzten echt warmen Sonnentag. Freitag sei es zwar noch warm, allerdings mit viel Wolken.

Zum Abschluss des Sommers also noch etliche Fotos die ‚der Sommer im Herbst‘ mich zuletzt machen ließ. Alles Pflanzen (fast). Und mit meiner Mini-Smartphone-Linse doch ganz passabel geworden …

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

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Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der Sommer im Herbst

Der letzte warme Tag?

Der letzte warme Tag soll heute gewesen sein.

Wie ich drauf komme? Lt. Wetterbericht hat es hier heut nochmal 28 Grad gehabt; gefühlt waren es eher 30.

Und morgen dann nur noch 18, und die nächsten Tage dann nicht wesentlich mehr!

Das wären dann die ersten klaren Herbstboten.

Es kündigte sich in der letzten Woche zwar schon an, als die Abende und Nächte doch schon empfindlich kühl waren. Aber nach der Hitze der Wochen davor, mag man das gar nicht so recht glauben, dass es nun wieder andersherum geht.

Doch erinnern wir uns … ab Samstag haben wir schon September. Und die Zeiten, in denen es Mitte September noch echt warm war, die liegen, nach meiner Erinnerung, etwa 20 Jahre zurück.

Somit heißt es … die sonnigen und warmen Abschnitte genießen, solange möglich! Doch wenn heute der letzte warme Tag war, da kommt da nicht mehr allzu viel.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Der Wirkungsgrad in der Stromerzeugung

Der Wirkungsgrad in der Stromerzeugung des Menschen ist ein absolutes Armutszeugnis.

In Zeiten des Klimawandels sollte man meinen, dass solche Themen längstens in Angriff genommen und, zumindest im Wesentlichen, gelöst sind. Doch weit gefehlt.

Ich hab das mal nachgelesen ….. und bin erschrocken.

Vereinfacht gesagt, und man möge mir zu grobe Vereinfachungen verzeihen, ist der Wirkungsgrad eines beliebigen Prozesses, DAS was man herausbekommt (also der Nutzen), geteilt durch DAS, was man hineinsteckt.

Es liegt in der Natur der Sache, dass ein Wirkungsgrad immer unter 100% liegt. Schlicht deswegen, weil es immer irgendwelche Verluste gibt.

Nehmen wir nur den Vorgang des Radfahrens. Die Energie, die wir dabei hineinstecken, wird nur zum Teil in Bewegung umgesetzt. Der Rest verpufft in Reibung und Dergleichen.

Der Wirkungsgrad in der Stromerzeugung liegt heute bei etwa 40 bis 50%. Er lag auch schon unter 30%. Durch die erneuerbaren Energien (va Windkraft) ging das nach oben.

Den höchsten Wirkungsgrad erreichen Wasserkraftwerke mit ca. 85%. Den niedrigsten erreichen Braunkohlekraftwerke mit grob 35%.

Sehr vereinfacht kann man also sagen, dass von 10 KWh, die im Kraftwerk erzeugt werden, beim Verbraucher gut 4 KWh ankommen. Dies entspricht besagtem Wirkungsgrad in der Stromerzeugung von 40%

ABER – es gibt in EINEM Bereich der Stromerzeugung tatsächlich einen Wirkungsgrad von 100% !!!

Nämlich bei DEM Strom, den wir gar nicht erst verbrauchen. Wir stecken dann nämlich NICHTS hinein, und erhalten am anderen Ende erneut NICHTS.

NICHTS geteilt durch NICHTS = 1. Also 100%.

JA – wir haben schon Schritte in die richtige Richtung unternommen. Nehmen wir als Beispiel die Glühlampe. Diese hatte einen Wirkungsgrad von etwa 5%. Heutige LED-Birnen haben schon einen solchen von etwa 40%.

Aber bevor jemand jubelt ….

Von besagten 10 KWh aus dem Kraftwerk, kommen 4 KWh im Schnitt bei uns an. Würde der gesamte Strom für die Beleuchtung mittels LED-Lampen verwendet, so würden also von den ankommenden 4 KWh tatsächlich etwa 1,6 KWh in Licht umgesetzt.

Das muss man sich mal vorstellen – schlappe 16% des Energieeinsatzes kommen ganz am Ende als Nutzen heraus !!! Bei Glühlampen waren das nur 0,2 KWh, also 2%. Der Rest, also über 80% verpufft.

Wie gesagt – ein Armutszeugnis.

Es sei denn …. ja, es sei denn, wir verbrauchen so wenig Strom als möglich. Denn dann würden, um mal bei LEDs als Beispiel zu bleiben, nicht ständig über 80% des Energieeinsatzes in der Umwelt ungenutzt verpuffen.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Smart Home mit Alexa – der günstige Einstieg ins Thema

Das Thema Smart Home (nicht Smart Home mit Alexa) hat mich immer schon interessiert. Und sei es neugierde halber. Doch die Frage war immer: Wie krieg ich da Zugang ohne eine Doktorarbeit machen bzw Unsummen ausgeben zu müssen?

Erster Ansatzpunkt für den OttoNormalUser ist wohl immer die Beleuchtung in der Wohnung. Und so war es auch bei mir. Also begab ich mich auf die Suche, was ich dazu benötigen würde.
Jedoch war die Suche dann immer schnell beendet, da jede Lösung, die ich fand, immer beinhaltete, dass es so eine Art extra Schaltzentrale brauchte, über die alles zu steuern sei. Und damit befand man sich schnell bei einigen Hundert €.

Eher zufällig las ich dann, dass mir Alexa weiterhelfen könnte.

Alexa, sprich den Echo Dot, den hatte ich ja schon. Dazu aber vll zunächst nochmal ein Schritt zurück, was bisher alles war, das Thema „Echo Dot“ betreffend. Das könnt Ihr HIER nachlesen.

Smart Home mit Alexa

… der Echo Dot, den ich schon länger habe …

…. und wie sollte es von da aus zum „Smart Home“ gehen?

Nun, über Smart Home mit Alexa würde ich meine Geräte (als zuerst einmal Leuchtmittel) per Sprache steuern können.

Was ich dazu brauchte: Alexa/Echo Dot – einen WLAN-Router – Leuchtmittel mit WLAN-Verbindung.

Nr. 1 und Nr. 2 hatte ich ja schon, denn den Echo Dot (s.o.) hatte ich mir zu Weihnachten geschenkt und den Router ganz automatisch von meinem Internetprovider erhalten, bei seinerzeitigem Vertragsabschluss. Fehlten also noch die Leuchtmittel.

Kurz bei Amazon nachgesehen – gefunden.

Smart Home mit Alexa

… die LEDs fehlten mir noch …

Normalerweise kosten die Teile so an die 25€. Ich hatte Glück, und konnte 3 ‚Birnen‘ für ca. 15 € pro Stück ergattern. Das Ganze kostete mich also 45 €. Nicht grade wenig, aber schon ein kleiner Unterschied, verglichen zu ein paar Hundert €. Zudem sparen einem die LEDs enorm Strom. Früher hatte man 60 Watt Glühbirnen, die LEDs haben 9 Watt (bei gleicher Helligkeit), und die eingesparten 50 Watt, ersparen einem bei 3 Leuchtmittel und 1000 Stunden Brenndauer im Jahr, dann doch 150 KWh, also gut und gerne 50 €. Nach einem Jahr hat man die LEDs also wieder drin.

Nun zur Praxis des Smart Home mit Alexa:

Nach Bestellung hatte ich die LEDs 3 Tage später in Händen. In die Lampen eingeschraubt … von DER Seite her fertig.

Dann eine App auf dem Smartphone installiert (Tuya Smart-Home). In dieser werden die Birnen angemeldet (was sehr einfach zu machen ist; die Lampe blinkt, man bestätigt das in der App – fertig). Damit hat dann der Internet-Router eine Verbindung zu ihnen. Und anschließend heißt es noch, in der Alexa App ebenfalls eine Verbindung herstellen. Damit kann man dann die Beleuchtung, über den Echo Dot, direkt ansprechen. Das Ganze dauert wohl 10 – 15 Minuten.

Anschließend sagt man zB: „Alexa, Küche einschalten“ (die eine Birne erhielt den Namen ‚Küche‘). Oder kurz: „Alexa, Küche an“.

Schon eine schöne Sache, wenn man die Hände beim Kochen voll hat, und Licht braucht. Oder wenn man vom Einkaufen kommt, voll bepackt.

Man kann die verschiedenen Lampen auch gruppieren. Man gibt einer solchen Gruppe zB den Namen ‚Wohnung‘, und packt alle Lampen des Hauptwohnraums in diese Gruppe. Ein „Alexa, Wohnung an“, sorgt für große Erleuchtung.

Natürlich lassen sich über die Sprachkommandos auch Farbe und Helligkeit ansteuern. Wenn einem also nach farbigem Licht ist …. kein Thema. Oder man das Licht auf 50% dimmen möchte … easy.

Das Thema, dass man zu faul ist, das Licht auszuschalten, wenn nicht mehr benötigt, hat sich damit ebenfalls erledigt.

Zudem haben die LEDs mittlerweile eine enorme Lebensdauer, und sind für eine erhebliche Zahl von Einschaltvorgängen gebaut, so dass auch diese Dinge kein Thema mehr sind. Und mit zunehmenden Stückzahlen werden die Kosten pro WLAN-LED zudem sicherlich nochmal sinken.

Ein Punkt bliebe noch zu erwähnen:
Damit die Lampen anzusteuern sind, müssen sie natürlich immer eingeschalten bleiben (am Lichtschalter). Also im Standby. Die Lampen sind dann zwar optisch aus, aber es fließt dabei immer ein kleiner Strom. Der Stromverbrauch dabei ist minimalst (etwa 1 W; das wären über 365 Tage ca. 9 KWh, also etwa 3€). Jedenfalls kein Vergleich zB zum Standby eines Fernsehers.

Dies muss einen natürlich nicht dran hindern, über Nacht oder bei Abwesenheit, das Licht am Schalter auszuschalten. Und selbst wenn nicht, so fällt es, im Vergleich zu herkömmlichen Verbräuchen, absolut nicht ins Gewicht.

Das System hab ich jetzt seit 1/2 Jahr im Einsatz und kann es nur empfehlen. Meinen Stromverbrauch konnte ich damit, von der Seite der Beleuchtung her, nochmals ein ganzes Stück weit reduzieren, ohne auch nur 1 mm Komfort abzuschaffen – ganz im Gegenteil!

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Den Rechtsstaat austesten?

Stellen wir uns folgenden fiktiven Fall vor, zum Thema ‚Rechtsstaat‘:

Ein Mitbürger wird von den Behörden beschuldigt, eine Straftat begangen zu haben. Vor Gericht ergeht das Urteil, dass sich die Person zwar etwas zuschulden hat kommen lassen, aber dies keine Freiheitsstrafe rechtfertigt. Man würde davon ausgehen, dass das Urteil des Gerichts Bestand hat, und sich das staatliche Handeln ohne Wenn und Aber danach zu richten hat. Trotzdem aber wird der Mensch von den Behörden ins Gefängnis gesteckt und das Gerichtsurteil glattweg ignoriert.

Fiktiv?

Wie man’s nimmt. Es gibt diesen Fall …. wenn auch in leicht abgewandelter Form.

Der Mensch, um den es geht, soll nicht ins Gefängnis, sondern abgeschoben werden.

Das Gericht aber hat bestimmt, dass dieser Mensch nicht abgeschoben werden darf. Während das Verfahren noch lief, also noch kein Urteil bestand, haben die Behörden die Abschiebung durchgeführt, und vollendete Tatsachen geschaffen, obwohl sie bis zum Verfahrensende hätten abwarten müssen.

Letztlich erging o.g. Urteil, und per weiterem Gerichtsverfahren wurden die Behörden dazu verurteilt, den Abgeschobenen zurück zu holen. Welche Erfolgsaussichten so etwas hat, ist freilich fraglich.

Wir alle kennen diese Vorgänge. Es handelt sich um „Sami A.“, jenen Menschen, dem vorgehalten wird, ein Leibwächter von Osama Bin Laden gewesen zu sein.

Ohne mir anmaßen zu wollen, den Fall tatsächlich beurteilen zu können, ist es in unserem Land Sache eines Gerichts, ein Urteil zu sprechen, und nicht Sache der Behörden.

Wie weit sind wir gekommen, dass es angehen kann, dass die Exekutive sich zum Richter aufschwingt, und somit gleichzeitig Judikative wird?

Die Gewaltenteilung in unserem Land ist eben GENAU DESWEGEN Teil unseres Staatssystems, damit nicht die ausführende Gewalt sich ihr eigenes Recht schafft. UND deswegen, damit jeglicher Fall nach ein und demselben Recht beurteilt wird.

Wir zeigen mit dem Finger nach Polen oder Ungarn, wo die Regierenden versuchen, durch entsprechende Gesetzte, sich die Justiz …. sagen wir, gefügig zu machen.

Aus all diesen Gründen ist es unser aller Pflicht, gegen Fälle, wie den geschilderten, Stellung zu beziehen. NICHT deswegen, um unsererseits ein Urteil darüber zu fällen, ob ein „Sami A.“ schuldig ist oder nicht, SONDERN um einer unabhängigen Justiz, weiterhin und ohne jegliche Kompromisse, Geltung zu verschaffen. Völlig egal, um welchen Sachverhalt es geht; um welchen Bereich des Rechts.

Und genau deswegen wurden hier die Behörden dazu verdonnert, ihr zu verurteilendes Verhalten zu revidieren.

Zudem hat sich die Präsidentin des Oberverwaltungsgerichts in Nordrhein-Westfalen, Ricarda Brandts, zu Wort gemeldet, und schwere Verwürfe gegen die Behörden erhoben.

(Zitat aus einem Artikel von Spiegel Online)

„Der Fall des Sami A. wirft Fragen zu Demokratie und Rechtsstaat – insbesondere zu Gewaltenteilung und effektivem Rechtsschutz – auf. Hier wurden offensichtlich die Grenzen des Rechtsstaates ausgetestet“.

(Zitat Ende)

Für meinen Teil, und aus eigener Erfahrung, würde ich noch einen Schritt weiter gehen:
Es gibt an etlichen Stellen immer wieder die Versuche, dass sich Behörden ihr eigenes Recht schaffen. Häufig kann man dies im Sozialrecht wahrnehmen, wenn es von Behörden zahlreiche Bescheide gibt, die ganz offensichtlich rechtswidrig sind, und dann jeweils, wenn das Sozialgericht damit befasst werden soll, urplötzlich durch Bescheide ersetzt werden, in denen das genaue Gegenteil von dem steht, was im ursprünglichen Bescheid stand.

Die Zunahme der Zahl dieser Fälle, auch in anderen Bereichen, ist schon sehr bedenklich.

Bleibt die Frage, was die Ursache für solche Entwicklungen ist?

Aber egal, was immer der Grund dafür ist …. solchen Entwicklungen ist ganz entschieden entgegen zu treten. Wohin es führt, wenn der Staat gleichzeitig Justiz ist, das ist aus dunkler Vergangenheit hinlänglich bekannt.

Nicht umsonst spricht Frau Brandts von „Demokratie, Rechtsstaat, Gewaltenteilung und Rechtsschutz“.

Jeder Einzelne sollte solche Vorgänge nicht nur mit einem Schulterzucken abtun. Denn solche Verhaltensweisen kommen schleichend. Mir fällt dazu das „Polizeiaufgabengesetz“ ein, das hier in Bayern durchgeboxt wurde, und in dem (nach Meinung sehr vieler Experten) sehr bedenkliche Verfahrensweisen enthalten sind, die zwangsläufig auf den Prüfstand der Verfassungsrichter kommen werden.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Was einem so auffällt ….

Wie HIER schon angedeutet, bin ich wieder da; was einem so auffällt, wenn man sich umblickt, ist Einiges.

  • Zunächst mal die unerträgliche Hitze.

Da hat es im Schatten draußen 35° und mehr, und wenn das Thermometer in der Sonne hängt, dann zeigt es glatt mal um die 50° an. Und überall sieht man den Wassermangel. Geregnet hat es hier sicherlich schon 8 Wochen nicht mehr (von ein paar Tropfen hie und da mal abgesehen).

Gut zu sehen ist das an 2 Bildern ….

Was einem so auffällt

Am Weiher … einmal im Frühling, einmal vor 1 Woche ….

Und dann noch das Bild von gestern ….

Was einem so auffällt

…. und der aktuelle Stand

Und wenn man einen Nachbarn fragt, woran das wohl liege, dann kommt die Antwort „am Klimawandel, sprich an uns“. Jedoch ein Veränderung im Handeln scheint es nicht nach sich zu ziehen. Irgendwo keimt ein Bewusstsein auf, aber mehr (noch) nicht.

Eines ist klar …. solche Effekte, wie zunehmende Hitze, zunehmende Unwetter etc etc, das ist der kommende Normalfall, und das Jetzt ist nur der Anfang.

  • Es sind kaum noch Schmetterlinge zu sehen

Hier und da mal ein Wohlweißling, und das wars dann auch schon.

Ich für meinen Teil hab mir jetzt eine Pflanzschale besorgt, und aus dem Netz eine Samenmischung aus Blumen, speziell für Schmetterlinge. Hoffentlich habe ich Erfolg damit, dann werde ich nächstes Jahr eine ganze Ecke einrichten und hoffe, dass andere mitmachen.

  • Trump macht weiter wie bisher

Der Mann ist lernresistent. Ich lese zwar nach wie vor nur die Überschriften und ev. mal eine Zusammenfassung. Aber man kann auch schon daraus klar erkennen, wess Geistes Kind er ist und wie wenig für ihn objektiv sichtbare Tatsachen zählen. Wie gut, dass er spätestens 2025 weg ist vom Fenster …. ev. ja schon vorher. Und wie gut, dass er erkennen muss, dass auch ER über bestimmte Hürden nicht hinwegkommt.

  • …. und dies führt mich direkt zu unserem Innenminister …. mehr möchte ich dazu lieber nicht sagen (außer ev., dass das schon was aussagt, wenn ich als Bayer und als einer, der in Ingolstadt aufgewachsen ist, sowas von sich gibt)
  • …. und dies wiederum führt mich zu der Frage, was unsere Regierung eigentlich grade so macht? Ich habe so den Eindruck, als würde rein gar nichts passieren. Dabei gäbe es genügend gravierende Probleme, um die sich die Herrschaften zu kümmern hätten.

Ev. ergibt sich dieser Eindruck ja dadurch, dass ich mehrere Wochen nicht „anwesend“ war, und Etliches nicht mitbekommen habe? Jedoch das Netz hat mich doch andauernd grob im Bild gehalten. Also sollte sich ‚Aktivität‘ der Regierenden auch bis zu mir durchgesprochen haben?

Vermutlich sind die Herrschaften auch hitzegeschädigt!

Was einem so auffällt, darüber hinaus, hängt vielfach mit der aktuellen Witterung zusammen. Alles geht irgendwo langsamer, bedächtiger. Die Menschen verkriechen sich tagsüber in ihren Löchern. Erst wenn die Sonne untergegangen, kommen sie wieder hervor.

Die Preise für Obst und Gemüse sind vielfach gestiegen. Ob nur der Hitze wegen bzw. wegen des fehlenden Wassers oder ob da schon die massiv zurückgegangene Zahl der Bienen zu erkennen ist, wird sich zeigen (vermutlich beides).

Was mit Letzterem zusammenhängt, ist auch die massiv zurückgegangene Zahl der Vögel. Nur wenigen scheint es aufzufallen! Weil ob da früh morgens 20 Vögel zu hören sind, wenn die Sonne aufgeht oder „nur“ 10, das scheint keinen Unterschied zu machen. Jedoch die Kenner schlagen Alarm

…. nur keiner scheint sie zu hören.

Und so sage ich …. Leute tut was für die Natur und die Lebenwesen darin! Auch wenn es nur wenig ist (s. Pflanzschale), es lohnt sich!!! Was einem so auffällt …. was wir NICHT tun, kommt bei uns an. Nicht morgen, nicht übermorgen …. aber wenn es dann mal angekommen ist, dann ist es längstens zu spät.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Bezahlen in China

Jüngst las ich einen Artikel, der das Bezahlen in China zum Thema hatte.

Dort gibt es allerorten QR-Codes, die man mit einer Bezahl-App abscannen kann, wodurch dann das eigene Bankkonto mit dem Betrag belastet wird, zu dem man eingekauft hat.

Wo man geht und steht, so hieß es, würde man auf diese QR-Codes treffen. Egal ob jetzt auf dem Markt, im Cafe, in der Eisdiele oder sonstwo.

Bargeld wäre absolut ungewöhnlich und würde teilweise sogar nicht einmal mehr akzeptiert.

Den Markt hätten sich 2 Anbieter mit ihren Apps aufgeteilt, die sich konkurrenzlos dort hatten austoben können.

Hintergrund für diese Art des Bezahlen in China, das dort, zumindest in den Großstädten, normal geworden ist, ist, dass es in China kaum Kreditkarten gibt, und die Chinesen der neuen Technik gegenüber sehr aufgeschlossen sind. Ein Bewustsein hinsichtlich damit verbundener Gefahren (Stichwort: Gläserner Bürger) ist dort fast nicht existent.

Man sieht, wie unterschiedlich Verhalten auf der Welt sein kann, je nachdem, welche Geschichte die Menschen hinter sich haben bzw. in welche Geschichte sie hineingeboren sind.

Einem Europäer, insbesondere einem Deutschen, würde es nie einfallen, von Staat und Behörden nur das Beste anzunehmen. Die Erfahrungen sind ZU eindeutig. Insofern kann man vermuten, dass da noch einiges auf die Chinesen zukommen wird.

Unabhängig davon würde ich mir schon manchmal wünschen, die neue Technik des Bezahlens, zB im Cafe anwenden zu können. Ich scanne mit der App einen Code, stehe auf und gehe. Jedoch möchte ich zugleich keinesfalls die Möglichkeit missen, der Bedienung 2€ und 50 Cent für meinen Cappu geben zu können (JA, mehr kostet der hier inkl. Trinkgeld nicht!!!), und dann erst zu gehen.

Es ist eben etwas völlig anderes, etwas Kleingeld in der Hand zu haben, es zu übergeben, und sich, mit ein paar höflichen Grußworten, zu verabschieden. Darin liegt eine gewisse Wertschätzung, finanzieller und persönlicher Art.

Klar …. die Banken würden das Bargeld gerne abschaffen, weil es nur „kostet“.

Für mich und die Meisten ist es sehr viel mehr!

Bezahlen in China …. da sind uns die Chinesen um Einiges voraus. Letztlich ist es wohl immer so, dass man aus allen Welten sich das Beste zusammenholt, um es, je nach Situation, positiv zu nutzen.

Wenn die Bedienung im Cafe grade etwas überlastet ist, nutze ich gerne die Bezahl-App. Oder wenn ich grad kein Bargeld einstecken habe. Und wenn ich der Bedienung für ihre Freundlichkeit und ihren tollen Service danken möchte, dann bekommt sie Bares und ein entsprechendes Trinkgeld.

Insofern (und aus anderen Gründen), bin ich froh, nicht in China zu leben.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeinFreudeMacht)

Die Spannung steigt

Nun ist es wieder soweit …. die Spannung steigt …. die Fußball-WM beginnt in wenigen Tagen.

Letztens das Testspiel gegen Österreich. Na ja, es ging verloren. Es gab eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür, denn wenn schon der Trainer sagt, das Ergebnis sei zweitrangig, und er wolle noch so einige Kandidaten testen und wechselt dann auch noch kräftig aus zur Halbzeit. Was will man da schon anderes erwarten, als eine wackelige Vorstellung.

Allein …. vor dem Fernseher saßen wieder zig-tausende von Bundestrainern!!!

Die haben natürlich sofort gesehen, was da sch….. gelaufen ist.

Und wenn man dann noch diese Umfrage mitbekommen hat, die, so habe ich das verstanden, ergab, dass der Manuel Neuer nicht mit zur WM sollte, dann hat das natürlich unheimliche Relevanz. Is ja egal, dass der Neuer noch einer der Besten auf dem Platz war …. hauptsache die ganzen Bundestrainer bekommen recht 😉 😉 😉

Is blos gut, dass dem Jogi Löw derartige Sachen sowas von am A…. vorbeigehen, und er einzig nach Leistung, nach objektiver Beobachtung und persönlichem Eindruck entscheidet. Und dann macht er auch noch was, das soll angeblich enorm was bringen …. er REDET mit den Betroffenen. Und er kennt sie zudem noch persönlich.

Ja ja …. die Spannung steigt …. auch deswegen, weil wir, Gottseidank, nur EINEN Bundestrainer haben, der entscheidet. Einen mit enormer Kompetenz. Es soll ja angeblich auch so sein, dass Deutschland vor 4 Jahren nicht rein zufällig Weltmeister wurde.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Der Datenschutz in aller Munde

Wie HIER schon erläutert, kümmert sich im Moment (fast) jeder um den Datenschutz, nachdem die DSGVO anklopft (und ab Freitag voll gilt).

Vielerorts wird gejammert, ob des Aufwands.

Nun ist es zweifelsohne so, dass Behörden und Gesetzgeber tendenziell immer etwas über das Ziel hinausstoßen.

Allerdings sollte AUCH klar sein:
Wenn jede Behörde, Firma, Konzern, Unternehmen zu jeder Zeit seine Hausaufgaben gemacht hätte, und wäre dem gefolgt, was man als gesunden Menschenverstand bezeichnet, also konsequent Datenschutz betreiben, dann wäre alles halb so wild. Und womöglich würde es niemals eine DSGVO geben müssen. Denn man muss von all denen erwarten dürfen, was man völlig selbstverständlich von Jedermann erwarten darf: Wenn ich von meinem Nachbarn die Telefonnummer bekomme, dann habe ich diesen zu fragen, bevor ich sie an irgendjemanden weitergebe; und zwar explizit zu fragen, und nicht versteckt hinter irgendwelchen Bergen an Unverständlichem und Verallgemeinerndem.

Man führe sich nur vor Augen, was ein Herr Zuckerberg bzw. Facebook zu verantworten hat, weil sie SO mit unseren Daten umgegangen sind, wie sie das getan haben, und zwar OHNE uns klipp und klar zu befragen.

Also Datenschutz ad absurdum.

Und ich möchte nicht wissen, was jetzt alles zutage tritt, da die Firmen und Behörden offenlegen müssen, WAS sie mit WELCHEN Daten des Einzelnen angestellt haben (vorausgesetzt der Einzelne nimmt seine Rechte auch wahr, und fragt nach).

Jedenfalls werde ich so frei sein, meine Krankenkasse, die Arbeitsbehörden, die Rentenversicherung, meine Bank, meine Versicherung und noch den ein oder anderen zu befragen, welche Daten es dort von mir gibt.

Mit der DSGVO gibt es keine Ausflüchte mehr, so wie bisher, als die Bürger/Anwender/Kunden mit nichtssagenden, vorgefertigten Alibi-Schreiben abgespeist wurden.

Ich halte jede Wette, dass uns Etliches an Skandalen beschäftigen wird in den nächsten Monaten und Jahren. Und ich halte auch jede Wette, dass die Schuldigen laut ‚Mordio‘ schreien werden, wenn Journalisten und Medien ausgiebig berichten (seien wir froh, dass das so sein kann, und wir in einem Land leben, in dem das möglich ist). Schuld werden da immer die anderen sein, sowie die Fake-News, und die Medien, und nie diejenigen, die sich unsere Daten unter den Nagel gerissen und den Datenschutz mit Füßen getreten haben.

Es mag noch harmlos sein, wenn ein Datensammler seine Schlüsse zieht, daraus, welches Auto ich fahre, wohin ich fahre, welche Ärzte ich besuche, was ich einkaufe, wo ich wohne, was ich wofür ausgebe etc etc etc., um mir dann entsprechende Werbung zu unterbreiten.
Ob das dann allerdings immer noch ganz harmlos ist, wenn mit diesen Informationen in ganz anderen Kategorien gearbeitet wird, etwa dann, wenn ich eine bestimmte Versicherung nicht mehr bekomme, weil ich einen bestimmten Facharzt besucht habe (obwohl ich dort nur für jemanden ein Rezept holte, und dazu den Routenplaner befragte), wage ich zu bezweifen.

Insofern hätte eine DSGVO schon viel früher kommen müssen. Eben WEIL die Datensammler sich einen feuchten Kehrricht darum geschert haben, was sie zu unterlassen haben.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)