Abnehmen etwas anders aber effektiver

Eine ganze Weile bin ich jetzt schon am Abnehmen; etwas anders aber effektiver. „Anders“, weil ohne jene marktschreierischen Diäten.

Ich hatte ja HIER schon einmal darüber geschrieben.

Was ich bisher weiß/lernen durfte, lässt sich wie folgt zusammenfassen:

  1. Natürlich ist es zuerst einmal so, dass man stets zunimmt, wenn man mehr in sich hineinstopft, als man verbraucht. Aber „wieviel“ ist „zuviel“?
  2. Dreh- und Angelpunkt ist das Fett.
    Nimmt man zuviel Fett zu sich, wird der Überschuss als Fettzellen abgelagert.
    Nimmt man zuviel Kohlenhydrate zu sich, wird der Überschuss – man kann es erraten – in Fett umgewandelt und ebenfalls abgelagert.

Fett ist eben schlicht der ideale Stoff zum Lagern der Überschüsse.

Folglich kommt es darauf an, die Liste der Inhaltsstoffe aufmerksam zu lesen.

Wenn man weiß, dass man (als normal lebender Mann) täglich etwa 80g Fett benötigt und 300g Kohlenhydrate, ist die Rechnung ziemlich einfach: Weniger als zB 80g Fett täglich zu sich nehmen, und man nimmt ab.

Macht man das also über längere Zeit, so nimmt man langsam aber stetig ab.

Das Ganze kann man natürlich noch effektiver gestalten. ZB indem man sich auch bewegt.

abnehmen

Wesentlich ist und bleibt jedoch, das Lesen der Liste der Inhaltsstoffe.

Mal ein Praxisbsp (grobe Rechnung):
Mann ißt 2 Semmeln mit Salami-Scheiben zur Brotzeit und 3 Hamburger mit Pommes zu mittag.
Dann hat er damit 75g Fett zu sich genommen. Dies würde bedeuten …. Frühstück, Abendessen und Fernsehsnack müssen an diesem Tag komplett ausfallen. Ansonsten tut er was für seine Fettpolster.

Ausweg:

Mann nimmt statt Salami-Scheiben mageren Bierschinken. Mittags 150g Putenbrust, mit reichlich Gemüse und Obst.

Zum Abendessen gibt es eine große Schüssel Salat mit Hähnchenstreifen und reichlich Obst hinterher.

Macht zusammen ca. 35g Fett. Sind also noch ca. 35g machbar.

Wenn er vor dem Fernseher dann noch seine Chips durch Salzstangen ersetzt, dann hat er damit ein Guthaben erzielt.

Ein Guthaben, dass es ihm erlaubt, an einem anderen Tag auch mal etwas „über die Stränge zu schlagen“. Entscheidend ist nämlich das Wochenergebnis. Essen darf man im Prinzip alles …. es gibt keine Verbote.

Was man schlicht und ergreifend einfach tun muss – ich wiederhole mich – ist, aktiv einkaufen, also die Inhaltsstoffe lesen, viel Obst und Gemüse besorgen, und das ein oder andere durch Balaststoff-reicheres zu ersetzen (also „weiße“ Semmeln zB durch Roggensemmeln).

Damit einher geht, sich Zeit nehmen beim Einkaufen. Wenn man die Liste der Inhaltsstoffe studiert, dann benötigt das Zeit.
Apropos …. auch das Abnehmen an sich benötigt Zeit. Das geht nicht in 2 oder 4 Wochen. 6 bis 10 Monate ist schon eher realistisch. Das Zunehmen ging ja schließlich auch nicht von heute auf morgen. Es hat viel mit Gewohnheit zu tun. Gewohnheit daran, was man ißt, wie man ißt, wie man einkauft, wieviel Zeit man sich nimmt etc etc etc.

Wenn ich mir überlege, was ich heute alles anders mache:
Es gibt keine Butter mehr, es gibt keine zusätzlichen Süssigkeiten mehr (meinen täglichen Doppelkeks gönne ich mir nach wie vor). Es gibt keinen zusätzlichen Zucker mehr (zB Tee nur noch ohne Zucker). Es gibt keine Fixtüten mehr. Öl zum Kochen nur noch sehr wenig. Wurstsorten über 20g Fett pro 100g ist gestrichen. Wenig Fleisch, und dann va Pute und Hühnerbrust.
Alkohol gibt es seit meinem Schlaganfall ohnehin nicht mehr.

Das kollidiert jetzt nicht mit „keine Verbote“, denn ich brauche das Alles schlicht nicht, bzw. ersetze es durch anderes.

Brotaufstrich Nutella – gestrichen. Brotaufstrich Konfitüre – gestrichen. Ersetzt durch Honig (nicht der mit 75% Zucker aus dem Discounter, sondern der direkt vom Imker) oder durch Frischkäse light. Jogurt natur mit 0,1% Fett, darin Obst-Stückchen.

UND

ich trinke viel viel Wasser …. Leitungswasser. Täglich mindestens 2 L. Was dabei hilft ist die stetige Flasche vor meinen Augen.

Wer mir erzählen will, dass es unbedingt das Wasser der Marke sowieso sein muss, weil das angeblich gesünder ist und besser schmeckt – womöglich noch ein Wasser, das erst mal quer durch Europa gefahren wurde – der versucht mir ein X für ein U vorzumachen.

Leitungswasser ist das Gesündeste überhaupt. Und Geschmack ist nichts anderes als Gewohnheit.
Wer also meint, das Wasser aus der Werbung zu brauchen, der soll am besten gleich das ganze Thema „Abnehmen“ vergessen. Denn eine derartige Einbildung besteht dann, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, auch in anderen Ernährungsbereichen. Frei nach dem Motto „Ohne DAS kann ich nicht leben“.

Und überhaupt – OB man abnimmt ODER NICHT, liegt ausnahmslos an einem selber.

Wer also auf den Fettgehalt achtet, beim Einkaufen, manche Dinge weglässt/durch anderes ersetzt, sich Zeit nimmt, selber kocht, keine Fertigmahlzeiten verwendet, viel Wasser trinkt, sich bewegt, langsam ißt, der wird definitiv abnehmen.

Was mir mit Sicherheit hilft, ist, dass ich alleine lebe. Ja, das macht es einfacher, ist aber keine Voraussetzung.

Ich hatte eine Starthilfe. Das war das Programm „abnehmen mit Genuss“ von der AOK. Das richtete mein Augenmerk auf die Fett- und Kohlenhydratmenge, auf das Wasser, die Bewegung, und auf Rezepte, wie man hier „günstig“ kochen kann, ohne speziell einkaufen zu müssen.
Die App half mir, das umzusetzen. Sobald ich es mal drin hatte, brauchte ich nur noch die auf diese Weise mir angeeignete Gewohnheit und meine Waage.

Letztere zeigt heute, nach 7 Monaten, statt 90kg nur noch 81kg. Ziel sind 78.

Zum Schluss …. was gab es heute zu essen/trinken:
Frühstück – 1 große Scheibe Roggenbrot mit Honig
Mittagessen – 1 Roggensemmel mit 2 Scheiben Kochhinterschinken, reichlich Obst
Abendessen – Gemüsemischung (schmeckte vorzüglich) mit dem Kochhinterschinken der weg musste, 1 Roggensemmel, reichlich Obst
Tagesbelohnung – 2 Doppelkeks
Flüssigkeiten – 2,5 Liter Leitungswasser, 1 Cappucchino

Ca. Fettmenge des Tages: 30g
Ca. Kohlenhydratmenge des Tages: 200g
Bewegung: 150 Min (empfohlen ca. 80 Min)

Eins noch – sich mal nicht an das zu halten, was man gerne hätte, ist kein Problem. Solange das Tagesausreisser sind …. alles ok. Man hat auch mal eine Woche, da nimmt man 1kg zu …. alles ok. Das Schnitzel mit Pommes mal zwischendrin oder die 2 Schaschlik auf dem Volksfest …. 1x im Monat total genießen …. alles ok.
Man hat das Ziel mittelfristig abzunehmen, und sich nicht selbst zu quälen. Wer es andersherum sieht, der hat etwas falsch verstanden.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Der Weisheit letzter Sch(l)uss ist eine Eigenschaft großer Staatsmänner

Das Problem wird sein, dass es ev. keine „Geschichte“ mehr geben wird, die darüber urteilen könnte, ob es der Weisheit letzter Schluss war.

Da sitzt nämlich ein Präsident in Washington, pendelt mit dem Finger über dem Knopf (egal ob atomar oder nicht), und wir schauen gebannt zu.

Und das Schlimme ist, es gab keinerlei Eignungstest, ob dieser Mann überhaupt für den Posten geeignet ist. Es könnte also sein, dass dort einer sitzt, der ein paar ganz gewaltige Sprünge in der Schüssel hat. Und so ein Mann entscheidet dann über das Schicksal der Welt.

Dabei spricht so Einiges dafür, dass jene „Sprünge in der Schüssel“ tatsächlich existieren. Allein die Tatsache, wie er Politik über Twitter macht, und dabei ständig das letzte Wort haben muss, spricht dafür.

Mich erinnert das phasenweise an Kleinkinder im Sandkasten, die sich gegenseitig anschreien, immer recht haben müssen, und wenn sie damit nicht durchkommen, dann Gewalt anwenden.

Ein weiser Staatsmann würde den Typen dort in Nordkorea ev. EINMAL warnen, verbunden mit dem Hinweis, dass das Thema für ihn damit erledigt sei (vll. nicht einmal das). Und den Typen ansonsten völlig ignorieren.
Ich weiß nicht, ob das der Weisheit LETZTER Schluss ist, aber es ist auf jeden Fall hundertfach weiser, als durch ständige Äußerungen per Twitter die Sache hochzuschaukeln.
Mann erinnere sich, dass der 1.Weltkrieg durch einen einzelnen Schuss ausgelöst wurde. Mehr brauchte es dazu nicht.

Ein weiser Staatsmann wäre sich dessen bewusst, dass man sich durch immer weitere Verlautbarungen letztlich in eine Situation befördern kann, aus der man selbst dann keinen Ausweg mehr findet, ohne völlig das Gesicht zu verlieren. Das ist nicht nur so daher gesagt, denn schließlich gehört schon einiges dazu, um ein Mann zu sein, der sagen kann: „Ok, das war Unsinn von mir …. vergessen wir das Ganze“.
Anders gesagt – ein weiser Staatsmann würde (fast) keinen Wert auf das eigene Bild legen, denn er wüsste, dass es auf ganz andere Dinge ankommt.

Was also ist von einem Mann zu halten, der immer das letzte Wort, immer recht und immer ein perfektes Abbild seiner selbst haben muss?

Oder um (in abgewandelter Form) mit Winston Churchill zu sprechen: Die Welt braucht keine Politiker, die nur auf sich selbst schauen, sondern Staatsmänner, die auf die nächste Generation schauen.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Gesundheitskarte vor dem Aus

Das ist zu hören und zu lesen; sie stünde vor dem Aus, die Gesundheitskarte.

Auch, dass die Sache bisher 1,7 Mrd. € verschlungen hat.

Und wer hat es bezahlt? Der Beitragszahler natürlich.

Einfach mal 1,7 Mrd. aus dem Fenster geblasen. Verantwortlich dafür ist natürlich niemand.
Ist ja so einfach, mit Geld, das einem nicht gehört, um sich zu werfen. Und natürlich wird das VOR der Bundestagswahl nicht mehr hochoffiziell verlautbart. Feige also auch noch.

Es kann mir keiner erzählen, dass das nicht absehbar war. Wie es heißt, sei die Technik dahinter schon wieder überholt.

Hätte man die alte Versichertenkarte gelassen, wäre viel Geld dagewesen, um es den Menschen zukommen zu lassen, die es benötigen. ZB denjenigen die dringend teure Behandlungen und teure Medikamente brauchen, die aber lt. §sowieso nicht genehmigt werden.

Es ist wie immer: Da wird von Politik, Behörden und Sonstigen, etwas irrsinnig Teueres in den Sand gesetzt, und keiner war’s, und niemand übernimmt Verantwortung.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Wahrheit und Klarheit

Als ich seinerzeit Buchhaltung lernte, da hies es, das A und O seien „Wahrheit und Klarheit“. Das Grundlegende Prinzip einer jeden Buchhaltung.

Das entsprach auch dem, was mich meine Eltern gelehrt hatten: Wahrheit und Klarheit. Das Grundlegende Prinzip eines vernünftigen Lebens.

Heute hat man so seine gewissen Probleme, dieses Prinzip seinen eigenen Kindern mit auf den Weg zu geben.

Da ist ein Präsident, der es mit Wahrheit und Klarheit nicht so genau nimmt. Wobei das noch die Untertreibung des Jahrhunderts zu sein scheint. Dinge wie Ehrlichkeit und Verlässlichkeit scheinen Fremdworte.

Da ist eine Autoindustrie, die lügt und betrügt, dass sich die Balken biegen.

Da sind staatliche Kontrollbehörden, denen das so ziemlich egal scheint, wenn es darum geht, die Bevölkerung zu schützen. Hauptsache die Kasse stimmt, und das Wahlergebnis. Mehr noch, die Kontrollbehörden versagen wissentlich auf breiter Front, indem sie zB die Prüfmethoden bei den Abgasuntersuchungen und der Bestimmung der Verbrauchswerte von Autos derart zurechtbiegen, dass man nur noch von staatlich legitimiertem Betrug sprechen kann (viele wissen nicht, dass dabei Außenspiegel, Klimaanlagen, und sonstiges „Beiwerk“, entfernt werden darf).
Wenn es dann darum geht, jemanden zur Rechenschaft zu ziehen, so wie das dem kleinen Mann blüht, wenn er derart handelt, dann ist Versagen auf breiter Front angesagt.

Und du stehst da, und sollst deinen Kindern klarmachen, dass Wahrheit und Klarheit, sowie Ehrlichkeit und Verlässlichkeit, hohe Güter sind, nach denen es sich zu streben lohnt.

Gleichzeitig steht anderswo auf der Welt (oder auch vor der eigenen „Haustür“), jemand, der den Lauf der Dinge bestimmt, und heute SO sagt, und morgen anders, und übermorgen dann nochmal ganz anders.

Dass man zu dem zu stehen hat, was man von sich gegeben hat, und zu ganz eindeutigen Grundprinzipien, das wird dabei immer schwerer vermittelbar, wenn gleichzeitig Lug und Betrug immer selbstverständlichere Inhalte von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werden.

Es steht zu erwarten, dass durch derlei Verfahrensweisen letztlich unsere Gesellschaft den Bach runter geht. Wobei das dann wohl eh nicht mehr in’s Gewicht fällt, weil zuerst unsere Umwelt den Bach runtergeht, und es dann schon keine Rolle mehr spielt, in welchem Zustand sich eine Gesellschaft befindet, in der die Menschen nur noch um’s Überleben kämpfen.

Wer es als Schwarzmalerei empfindet, ein solches Szenario an die Wand zu malen, der hat noch nicht erkannt, wo es zwangsläufig hingeht, weil wir mit dem, was notwendig wäre, einige Jahrzehnte zu spät dran sind; hier beißt sich die Katze in den Schwanz, denn fehlende Wahrheit und Klarheit hat uns genau da hin geführt, wo wir sind. Und weil dem so ist, kneifen die Verantwortlichen und malen uns, durch Beseitelassen jener Wahrheit und Klarheit, eine Zukunft, die es nicht mehr geben wird. Dies führt uns dann erst recht dorthin, wo alles zwangsläufig hin zu laufen scheint.

Ein Kreisverkehr, aus dem es wohl keine Ausfahrt gibt.

Wahrheit und Klarheit

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Kinder an die Macht

Kürzlich in Hof am Hauptbahnhof; Kinder sind da auch!

Sitze am Bahnsteig und warte auf meinen Zug. Neben mir eine Mutter, scheinbar arabischer Abstammung, mit Kind.

Ich blinzle dem Kind zu. Der Junge kommt mit seiner Chips-Tüte auf mich zu, hält sie mir hin, und fordert mich also auf, welche von seinen Chips zu nehmen.

Kinder

Ich falle beinah von meiner Sitzfläche.

Ich freue mich enorm darüber, lange zu und bedanke mich.

Der Junge lächelt, die Mutter auch.

Ich meine noch, sie habe ja auch Ersatz dabei (2. Chipstüte), der Vorrat werde also nicht so schnell zuende sein.

Ich merke, sie versteht mich nicht. Aber sie lächelt weiterhin. Wir verstehen uns also doch.

Und so zeigt einem das, dass Kinder schlicht und ergreifend das tun, was völlig normal ist, ohne Aufgesetztheit, ohne Vorurteile.

Ich vermute, dass der Junge keines dieser schlimmen Erlebnisse mitmachen musste, die viele Kinder aus jenen Regionen heute schon hinter sich haben. Und mir wird einmal mehr klar, dass es die Erwachsenen sind, die dafür verantwortlich sind, dass all jenes auf der Welt geschieht, was dort geschieht. Also DU und ICH. Und nicht die Kinder.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Sache mit dem Abnehmen

Wie wird ein dickes Kind (abnehmen) ein fetter Erwachsener und anschließend ein schlanker Mann mit dem Kopf eines Kindes? Meine Motivation abzunehmen habe ich dargelegt und Motivation ist die halbe Miete, aber mal ehrlich: Den ein oder anderen konkreten Tipp wollen wir doch auch haben. Deshalb versucht das Zeilenende sich einmalig als Diätblogger. Lauscht meinen geballten […]

über Mit Kuchen zum Ziel — Zeilenendes Sammelsurium

Zeilenendes Beitrag hat mich dazu veranlasst, auch mal darüber zu schreiben ….. übers abnehmen.

Das Bewußtsein war schon viele Jahre da. Das Bewußtsein abnehmen zu sollen und auch zu wollen. Spätestens seit damals in der Reha der Ernährungsvortrag (gehalten vom Chefkoch dort himself) zum Besten gab: „Solange man unter der Nase mehr hineinschiebt, als man verbraucht, solange nimmt man zu“.

Und dieses „mehr“, fügte er gleich hinzu, ist und bleibt va das FETT.

Und er machte es auch gleich an einem plausiblen Bsp. deutlich: Satt ist man dann, wenn der Magen voll ist. Letzteres könne man mit 5 bis 8  Hamburgern erreichen oder aber mit einer großen Schüssel Salat.
Das Dumme daran sei, dass die Hamburger ca. 70 g Fett enthielten, was der Tagesdosis an Fett eines normalen Mannes entspricht. D.h. man habe mit EINER Mahlzeit soviel Kalorien zu sich genommen, dass man für den Rest des Tages nichts mehr essen dürfe. Tatsache sei aber, dass jeder trotzdem immer 3 volle Mahlzeiten zu sich nimmt.

Anders herum gesagt: Das Problem ist, dass wir viel zu viel Fett zu uns nehmen.

Diese Erkenntnis hatte ich schon vor Jahren.

Umsetzen konnte ich sie, trotz aller Versuche, erst vor etwa 1/2 Jahr.

Warum? Ich kam an ein Programm, das mir beim Abnehmen half. Es ist eig total unwichtig, was das für ein Programm ist. Wichtig war nur, dass es die entscheidenen Maßnahmen enthielt. Es sei nur soviel gesagt: Es kommt von der Krankenkasse.

Und diese Maßnahmen bestanden darin, genau darauf zu achten, wieviel Fett und wieviel Kohlenhydrate in den Lebensmitteln enthalten sind, die ich täglich zu mir nehme.

Mittels einer App auf meinem Smartphone protokollierte ich mit.

Wichtig sei nur, hieß es, dass die Wochenmenge eingehalten würde. An einem Tag zu überziehen, das mache nix, wenn man dafür am anderen Tag das wieder ausgleiche.

Und so begann ich. Unterstützt durch eine Vielzahl an Rezepten in der App, die mir zeigten, wie man schmackhafte Sachen machen kann, ohne die Fettbomben, die wir ansonsten zu uns nehmen.

Wenn ich heute ein Lebensmittel kaufe, dann geht mein Blick immer zuerst auf den Fettanteil. Man kann viele Gerichte kochen, und doch wenig Fett dabei verwenden.

Wie Zeilenende schon festhielt, kann mit Gemüse und Obst viel erreicht werden bzgl. Abnehmen.

Einer meiner Renner ist mittlerweile „Spaghetti Bolognese“, aber mit einer Soße auf Gemüsebasis (null Hackfleisch). Geschmack braucht nur wenig Fett.

Es ergeben sich dann automatisch andere Verhaltensweisen:
Ich benötige heute keine Butter mehr. Fleisch ist meist nur noch in Form von Hähnchenbrust oder Pute vorhanden.

JEDOCH – essen soll man ALLES. Es muss eben nur die Wochenmenge an Fett und Kohlenhydrate stimmen. Wenn es also dann mal zum Wochenende Schnitzel mit Pommes sein soll, dann is das halt so. Man kann ja dabei für sich auch etwas tun, indem man die Pannade weglässt.

Es verbietet einem auch keiner, die Butter auf der Semmel durch Frischkäse light zu ersetzen. Oder etwa den Discounter-Honig mit 70% Zucker abzuschaffen (ich kaufe heute meinen Honig direkt vom Imker, der mir genau sagen kann, was da drin ist). Kalte Erdbeeren aus dem Kühlschrank, ganz ohne Zucker, mit blankem Joghurt (0,1% Fett versteht sich), ist eine Köstlichkeit.

Auch zwingt einen keiner, etwa mit dem Messer an der Kehle, ein Mittagessen zu sich zu nehmen, und es nicht durch einen Apfel und Banane zu ersetzen.

Gestern abend zB gab es 2 Roggensemmeln mit Putenaufschnitt. Dazu Obst und reichlich Wasser. Mehr Hunger hatte ich nicht. Fettgehalt 3 g. Und ich war satt.

Ich habe gelernt, was und wie man kochen kann (Stichwort: Rezepte), ohne schwimmende Fettaugen. Ich habe gelernt, dass viel Wasser trinken hilft. Ich habe gelernt, dass „satt werden“ nichts damit zu tun hat, dass man viel Fett zu sich nimmt. Ich habe gelernt, dass man alles essen darf, wenn man dabei über die Woche die Gesamt-Fett-Menge im Auge behält. Ich habe gelernt, dass es auch völlig ohne Rumskröt-Fix geht (sinnigerweise wird auf jenen Verpackungen auch sehr viel verschleiert, was Fett/Kohlenhydrate angeht). Und ich habe gelernt, dass BEWEGUNG ein wesentlicher Faktor ist.

Und ich habe gelernt, dass es völlig unerheblich ist, wie lange man dafür braucht, um sein Gewichtsziel zu erreichen. Ich begann bei 90 Kilo, bin heute bei 82 und werde 78 erreichen. WANN, das ist völlig egal. Für die ersten 8 Kilo brauchte ich 6 Monate.

Mein wichtigster Begleiter, neben der App, ist meine Waage. Sie teilt mir mit, wie es aussieht. Sie lobt mich, und sie zeigt mir auch, wenn ich mal wieder über die Stränge geschlagen habe (was aber ab und an völlig ok ist; dann brauchte ich das eben).

Die App verwende ich heute nur noch der Rezepte wegen. Fettreduziert einzukaufen und zu kochen, das habe ich heute auch ohne App drauf. Wichtig ist auch, sich fürs Einkaufen Zeit zu nehmen, um sich die Sachen anschauen, und um suchen zu können.

Und eines fand ich höchst interessant, was ich letztens las:
Wenn wir nur ständig am Abnehmen wären, würden wir ab einem gewissen Punkt Gegenteiliges erreichen; schlicht, weil unser Körper der Meinung ist, es wäre eine Notzeit ausgebrochen, und es deshalb jetzt darum gehen müsse, die Körperreserven nicht mehr weiter zu reduzieren, und alles zu sich zu nehmen, was nur geht (Stichwort: Heißhunger). Es wäre also gut, dem Körper ab und zu zu zeigen, dass genug zu essen vorhanden sei. Also zwischendrin mal wieder 1 Kio zuzulegen, weil man sich was gönnt, dagegen sei nix einzuwenden.

Dabei fallen mir dann meine Genüsse ein, zu denen ich demnächst auf dem Volksfest in der Kreisstadt sicherlich nicht NEIN sagen werde. Das obligatorische 2. Schaschlik wird dann zwar gestrichen, und aus der Maß wird eine Halbe, aber ich werde es absolut genießen.

DAS ist auch was, was ich gelernt habe: Manches genießen. Genuß hat nämlich nichts mit hinunterschlingen zu tun.

Und so ganz nebenbei konnte ich die Dosis meiner Blutdruckmedikamente reduzieren, weil mein Organismus sich jetzt leichter tut (weil eben „leichter“), den Blutdruck zu regulieren.

In diesem Sinne – gutes Gelingen; und wer was dazu wissen will …. einfach fragen.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Ahnungslosigkeit der Menschen

Mit der „Ahnungslosigkeit“ meine ich nicht jenen Präsidenten. Da müsste man schon von „Verantwortungslosigkeit“ sprechen. Und ich meine auch nicht jene, die irgendwann aufwachen werden, um zu sagen „WAS haben wir da nur gewählt?“.

Nein, am Besten sagt das, was ich meine, ein Artikel aus, den ich heute gelesen habe. Daraus ein Ausschnitt:

​“ … 1957, zu Beginn des Umbaus des Landes vom Agrarstaat zur wirtschaftlichen Großmacht, verkündete Mao die »Ausrottung der 4 Übel«, welche die chinesischen Bauern plagten. Das war auch eine Kampfansage an die Spatzen, die sich auf den Feldern überwiegend von Getreidesamen ernährten und in den Augen des Parteivorsitzenden damit die Ernte der Volksrepublik schmälerten. Kurzerhand wies Mao seine Landsleute an, die Tiere über Stunden mit Lärm und Krawall in Schach zu halten, bis sie erschöpft aus dem Himmel fielen. 

Fast 2 Milliarden der kleinen Vögel brachten die Chinesen in den folgenden Jahren um.

Was Mao und seine Landsleute erst später bemerkten: Die Spatzen pickten nicht nur Körner, sondern auch Ungeziefer aus den Ähren. Eine Insektenplage war die Folge. Der »große Vorsitzende« musste seinen Irrtum einsehen. Im Jahr 1960 kassierte der Staat die Anweisungen zur Spatzenjagd ein und importierte Vögel aus der Sowjetunion. Heute steht der Spatz in China auf der Liste der »schützenswerten« Tierarten.“ (Quelle: Perspektive Daily)

Man mag erkennen, mit welch grenzenloser Naivität Menschen an komplexe Dinge herangehen. Sei es nun ein Staatschef, ein normaler Autofahrer oder derjenige, der jeden Tag seinen Pappbecher wegwirft.

Jeder dieser Menschen denkt nur in seinem eigenen kleinen Horizont.

„Was macht es schon, wenn ich genau dasselbe mache, wie Millionen andere?“.
„Was macht es schon, wenn die kleine Vogelart nicht mehr ist?“.
„Was macht es schon, wenn ich, wie so viele, jeden Tag mit dem Auto zum Bäcker fahre?“.

Kein Mensch denkt drüber nach, was man damit anrichtet, vielen anderen ein Vorbild zu geben oder ihnen gar vorzuschreiben, was sie tun sollten. Ahnungslosigkeit hoch 5.

Nehmen wir nur das Bsp. von demjenigen, der auf Ausländer schimpft oder gar losgeht. Da gibt es so Einige, die das zum Anlass nehmen, DAS als OK zu sehen, denn schließlich „machen es ja andere auch“.

‚Verantwortung‘ sieht anders aus. Sie bedeutet nämlich ‚das was man tut, hinterfragen und dafür gerade stehen‘.

Und dann wär da noch die Verantwortung, die es zu übernehmen gilt, wenn sich herausstellt, dass man absoluten MIST gebaut hat. Da wird dann Ahnungslosigkeit zu Rücksichtslosigkeit.

Da könnten unsere Politiker mit gutem Beispiel voran gehen. Wenn sie das täten, müssten so etliche den Hut nehmen. Allein schon deshalb, wenn man die Überlegung anstellt, welches Leid oder gar Tod so manche Entscheidungen angerichtet haben.

Da käme dann wieder das Eingangsbeispiel zum Tragen. Mit seiner Kampfansage an die Spatzen hatte Mao seinerzeit nicht nur eine Insektenplage hervorgerufen, sondern auch den Hungertod von Millionen.
Da stellt sich natürlich die Frage, ob ein Präsident, der nur in Kategorien von Bilanzen denkt, ein F….. daran verschwendet, was er mit seinen Entscheidungen anrichtet, was Betroffene oder Folgegenerationen angeht.

Insofern müsste man die Handlungsweise von so Vielen aburteilen. Ob das jetzt Politiker sind oder Präsidenten oder der Papst oder der kleine Mitbürger, der so weitermacht, wie eh und je, und die Schuld für die Auswirkungen an andere deligiert.

Es grüßt,
das Smamap 
(www.wkfm.eu WasKeineFreudeMacht)

Was würde ich anders machen …. ?

Manchmal stelle ich mir diese Frage, was ich anders machen würde, wenn ich die Chance hätte, alles nochmal zu machen.

Nun ist diese Frage bzw. das Ansinnen dazu, natürlich völlig sinnlos.

Denn quasi nochmal leben hieße ja, man würde wieder mit demselben Kenntnis- und Entwicklungsstand beginnen.

Hinter der Frage steht ja, dass man DANN versuchen würde, alles besser zu machen. Jedoch BESSER ist ja immer ein Vergleich. Aber ein Vergleich WOZU? Denn würde man wieder anfangen, damals mit 10 oder 20 Lebensjahren, wüsste man erneut genau wenig bis nichts und müsste sich alles von vorne erarbeiten. Wieder von vorne lernen.

So ganz weit hinter dieser Frage steht der Ansatz, dass man dann bestimmte Fehler nicht nochmal machen würde. Ja ja, wenn man denn das Wissen von 50 Jahren schon intus hätte.

Hat man aber nicht.

Zwar gibt es da das Ursache-Wirkungs-Prinzip, was besagen könnte, dass aus einer ganz bestimmten Ursache immer auch eindeutig eine bestimmte Wirkung folgt, jedoch kann der Mensch sich in der gleichen Situation auch unterschiedlich entscheiden (von „frei“ entscheiden möchte ich dabei gar nicht sprechen; aber das ist ein anderes Thema).
Wo oft in meinem Leben stand ich in der Situation, dass ich mehrere mögliche Weg vor mir sah, nicht wusste wohin, um mich dann einfach auf’s gerade Wohl für irgendeinen Weg zu entscheiden, nur um den Stillstand zu überwinden.

Gegen dieses Ursach-Wirkungs-Prinzip spricht auch …. „Wir machen dieselben Fehler nicht nochmal; wir machen andere Fehler„.
Es stünde also zumindest zu vermuten, dass es niemals so sein wird, dass wir keine Fehler machen. Wir machen nämlich diesen oder jenen Fehler. Denn Fehler machen liegt in der Natur des Menschen (die Einzigen, die das nicht wissen, sind so manche Chefs, die selbst natürlich niemals Fehler machen).

Die Frage, ob wieder alles genauso ablaufen würde, wie es schon einmal ablief, muss aus den obigen Gründen also verneint werden.

Somit ist die Eingangsfrage, was man anders machen würde, könnte man nochmals von vorne beginnen, totaler Quatsch. Die Frage setzt nämlich voraus, dass alles nochmals genauso ablaufen kann.
Das wäre etwa so, als würde man einen Tischtennisball vom Hochhausdach fallen lassen, und könnte den Weg nach unten bestimmen, sprich den Ort, an dem er aufkommt. Und dies beliebig wiederholen.
Und es gibt NOCH ein Argument, dass die NochmalThese widerlegt:
Würde das stattfinden können, dieses Nochmal, und man käme an den Punkt, an dem man erstmals, aus späterer Sicht, einen Fehler gemacht hat, und wurde dort bewusst anders handeln, wäre ALLES, was danach käme anders als es früher schon mal war. Man würde also gar nicht mehr an die weiteren Lebenspunkte kommen, an denen man im früheren Leben Fehler gemacht hat.

Sprich, die Frage ist ein Widerspruch in sich selbst.

Dennoch könnte man die Frage, so rein theoretisch, für sich selbst beantworten. Das wär dann wohl eher ein Unterfangen, um gemachte Fehler, für die Zukunft zu vermeiden.

Die Frage muss natürlich jeder für sich selbst beantworten.

Wenn ich das für mich versuchte, dann käme dabei wohl heraus, dass ich niemals heiraten würde, zuerst eine Lehre machen und DANN erst ein Studium beginnen würde (und auch fertig machen), und den Grundsatz „Weniger ist Mehr“ von Anfang an zu meinem Lebensprinzip machen würde (und nicht damit warten, bis nach meinem 50. Lebensjahr).

Und so würde ich mir schon wünschen, es nochmal richtiger und besser machen zu können; wohl wissend, dass das ausgemachter Unsinn ist. Zumal man in jeder Lebenssituation der felsenfesten Überzeugung ist, das BESTE gemacht zu haben.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)