Die Post machts möglich

Mal wieder einen dicken Hals bekommen; diesmal war es die Post.

Nun gut, der Fairness halber muss ich sagen, dass die Firma, über die ich bei ebay eine Tablet-Tasche bestellt hatte, dann eine Tasche schickte, die sehr viel kleiner war, als abgebildet. Maßangaben hatten gefehlt, also hatte ich mich am Foto orientiert …. Mist.

Also die Firma angeschrieben …. ich könne es zurückschicken hieß es.

Toll!

Also jene Pluster-Plastik-Tasche, wie man sie von Mode-Sachen her kennt, die zugeschickt werden, wieder mit Paketklebeband verschlossen und zur Postagentur gebracht.

Dort hat man mich als Erstes darüber aufgeklärt, dass ich mit solchen Taschen nicht verschicken könne. Ja aber ich hätte es doch genau SO bekommen, meinte ich. Ja ja, schon, aber SO dürfen nur Firmenkunden der Post verschicken. ICH dürfe das nicht.

Aber, meinte der Postmensch, er würde mal alle verfügbaren Augen zudrücken, und das Ganze trotzdem annehmen.

Puuuhhhh! Nochmal Glück gehabt.

Und dann sagte er mir, was es kosten würde. Ich meinte noch so nebenhin, dass ich es wohl besser als Einschreiben-Einwurf schicken sollte, denn da es nicht gepasst hätte, würde ja nur noch fehlen, dass es verloren ginge.
Irgendwie hatte ich im Kopf, dass ein Standard-Einschreiben-Einwurf 3€ kostet.

Als er dann meinte, das macht knapp 6€, da schaute ich ihn erstmal nur verdaddert an. Ja ja, sagte er, die Sendung an sich 2,90€ und dann noch das Einschreiben dazu.

Irgendwie war ich bedient.

Ware gekauft für 5,86€ – hat nicht gepasst – Rücksendung kostet mehr als das Ganze wert ist.

Letztlich habe ich es dann für 2,90€ als Brief auf den Weg gebracht. Mal sehen, ob es ankommt.

Wenn man es sich so überlegt …. es kostet 3€ (das waren mal 6 DM), damit der Postbote eine Unterschrift auf ein Formular setzt, dass er die Sendung eingeworfen hat. Aber vll macht er das ja mittlerweile auf jenem Display, wie man es von den Paketboten kennt.

Super, das alles.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Videobeweis – das Mittel der Zeit

Seit gestern kommt er also auch auf der großen Bühne zum Einsatz: Der Videobeweis im Fußball.

Nun ist sicherlich nichts Menschengemachtes von Anfang an perfekt. Und doch – es kommt mehr Gerechtigkeit; Fehlentscheidungen, das hat der gestrige Tag schon gezeigt, werden weniger.

Im Confed-Cup kommt er zum ersten Mal in der großen Öffentlichkeit zum Einsatz, und viele schreien „Mordio“. Die Betroffenen natürlich zuallererst – also Diejenigen, denen zB ein Tor aberkannt wird.

Und dann stellt sich heraus, im einen Fall allerdings erst nach einer Weile, dass korrekt von den Video-Schiedsrichtern entschieden wurde.

Ich finde das gut so, dass es den Videobeweis jetzt gibt. Sicherlich ist das nicht das Ende aller Fehlentscheidungen, denn es wird immer noch genügend Entscheidungen geben, die Interpretationsspielraum haben. Etwa …. ging jetzt der Arm zum Ball oder wurde der Spieler angeschossen, und konnte seinen Arm nicht blitzartig in Luft auflösen. Und es hieß ja auch, der Videobeweis solle nur bei klaren Fehlentscheidungen eine Rolle spielen.

Und dies ist ja auch der Sinn von Spielregeln. Regeln müssen IMMER gelten. Nicht manchmal ein bißchen mehr und manchmal ein bißchen weniger, sondern immer gleichermaßen. NUR – dort wo Menschen richten, da menschelt es eben auch. Und Menschen machen Fehler. Naturgemäß. Warum also sollte man nicht jene Mittel nutzen, die dafür sorgen, dass klare Fehler ausgeschlossen werden. Bzw. solche Fehler, die zu ungerechfertigten Vorteilen führen.

Und wenn ein Tor zustande kommt, aus einer Abseitssituation heraus, dann darf es auch keine Rolle spielen, ob der Spieler jetzt 10 Meter im Abseits stand oder nur mit dem Knie (so wie gestern).

Sicherlich wird man noch an der ein oder anderen Stellschraube drehen müssen; etwa an der Kommunikation zwischen Schiri und VB-Schiri. Als Vorbild mag ja der American-Football dienen, wo es so etwas schon viele Jahre gibt, ohne dass es jemals perfekt gewesen wäre.

Wenn der Anspruch eines Ablaufs allerdings ist, dass es absolut regelkonform zugeht, dann muss alles unternommen werden, was dazu dient, dies zu erreichen. Natürlich immer, ohne den grundsätzlichen Charakter des Spiels zu verändern.

Man würde sich allerdings wünschen, dies könnte auch auf der großen politischen Bühne gelten oder gar dort, wo es um Krieg und Frieden auf der Welt geht. Doch da scheint es, als wären die menschlichen Urtriebe immer noch zu mächtig, als dass man auch dort nach Regeln und friedfertig miteinander umgehen könnte. Der Ansatz wäre ja eigentlich da, nämlich dass es einen Regulator gibt, analog dem Videobeweiß, sprich die UN. Es müsste nur gelingen, dass deren Entscheidungen schlicht unabdingbar gelten, so wie beim Fußball die Entscheidung des Videoschiedsrichters.
Jedoch solange andere Wichtigkeiten im Vordergrund stehen, a la Trump oder Putin, solange wird das keine Chance haben.

Die Grundeinstellung des Menschen, dass er sich FÜR DEN ANDEREN zurücknimmt, um des Friedens willen, um der Regeln willen, ist immer noch zu schwach entwickelt, und bleibt wohl einstweilen auf den Sport beschränkt.

Doch zurück zum VB beim Fußball:
Ich finde, man nimmt damit auch Druck vom Schiedsrichter, der nicht mehr als Prellbock dienen kann, für so manche Entscheidungen. Wobei ich, diesen Punkt betreffend, schon lange gerne eine Anleihe beim Rugby nehmen würde – dort darf nämlich niemand mit dem Schiedsrichter sprechen, außer dem Mannschaftskapitän. Eine Rudelbildung beim Schiedsrichter gibt es dort nicht.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Artikel: Kanada führt ein drittes Geschlecht ein

Kanada führt ein drittes Geschlecht ein.
Über den nachfolgenden Link nachzulesen.

http://flip.it/6aM7LD

Ein absolut wohltuendes Ereignis in den heutigen Zeiten, in denen es darum zu gehen scheint, allerlei abzuwehren, was von außen auf einen zukommt, und scheinbar danach trachtet, das eigene Leben zu bestimmen und einzuschränken, entgegen dem, was ein Leben frei, schön und selbstbestimmt sein lässt.

Bei all dem, was da auf einen zukommt, darf man allerdings nicht vergessen, dass wir selbst es dazu haben kommen lassen.

Dass ein Trump, Terror, Gesetze, Lebensweisen, Dinge die Lebensinhalte sind …. bestimmen, wie das eigene Leben abläuft, dafür haben wir letztlich alle selbst gesorgt. Indem wir nämlich gewählt haben. Ganz bewusst.

Gewählt haben wir unsere Politiker, unsere Lebensweisen, das was unser Lebensinhalt ist. Wir haben gewählt, dass unsere sog. „zivilisierten“ Länder mit anderen Ländern und mit der Welt das anstellen, was sie anstellen, inkl. Klimawandel, Zerstörung der Urwälder etc. etc. etc. etc..

Das alles ist nicht von selbst gekommen.

Wir brauchen uns also nicht darüber zu wundern, dass es aus dem Wald so herausschallt, wie wir hineingerufen haben.

Und nicht, dass sich da einer falschen Vorstellungen hingibt …. gemeint sind damit WIR ALLE. Also nicht „die anderen“. Sondern wirklich ALLE. Also auch diejenigen, die diese Zeilen lesen.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

ALGII Amt und Recht – etwas, was nicht zusammenpasst

Wer, wie ich, ALGII bezieht (beziehen MUSS, weil keine andere Wahl), der ist nur allzuoft damit konfrontiert, dass mit 2-erlei Maß gemessen wird – soll heißen, ALGII und Recht ist etwas, was in der Realität nicht zusammengeht, weil das Amt per Definition immer recht hat.

Ein Paradebeispiel ist in DIESEM Artikel wieder einmal nachzulesen.

Ein Hilfebedürftiger kam seinen Verpflichtungen nach, und das „Amt“ eben nicht. Freilich musste der sog. „Kunde“ dies dann nachweisen, und nicht andersherum.

Und eben DIES ist etwas, was im „Amt“ Gang und Gäbe ist.

Das Amt tut etwas oder eben auch nicht, und die Behörde (nichts anderes ist es ja), geht ganz selbstverständlich davon aus, dass der Fehler beim Hilfebedürftigen liegt (in dem Fall ein Schwerbehinderter, der sich seine Situation sicherlich nicht ausgesucht hat).

Was passiert? Das Amt sitzt am längeren Hebel, gibt per Definition vor, dass es selbst alles richtig macht, und weil nicht sein kann, was nicht sein darf, wird dem Leistungsbezieher das wenige Geld, das ständig nach allen Regeln der Kunst heruntergerechnet wird, nochmals per § gekürzt.

JA – auch ich bin „Leistungsbezieher“. Auch ich nicht, weil ich das so will, sondern weil ich keine andere Wahl habe. Wie gerne würde ich den „Makel“, angeblich auf Kosten anderer zu leben, tauschen gegen die Möglichkeit, meinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Aber diese Möglichkeit habe ich aus gesundheitlichen, handfesten Gründen nicht.

Und wie oft ist es mir schon passiert, dass ich vom „Amt“ Bescheide erhielt, die zu meinem Nachteil ausfielen, insofern, als ich mir zustehende Gelder nicht erhielt, nur damit dann nach langem Kampf, mit Widerspruch und Sozialgericht, sich dann ergab, dass ich einen Bescheid erhielt, der genau das Gegenteil von dem beinhaltete, was da ursprünglich stand.

Schikane hoch 10. Nichts anderes ist das.

Und selbstverständlich ist es IMMER so, dass das Amt per Definition recht hat, dem Hilfebedürftigen Nachteile auferlegt, fast immer finanzieller Art, und der Leistungsbezieher, der ohnehin ein sehr schwieriges Leben zu führen hat, dann um sein Recht kämpfen muss.

Dass dies endlich einmal umgedreht wird, dass nämlich das „Amt“ im Widerspruchsfall belegen muss, dass rechtens gehandelt wurde, darauf warten die Betroffenen vermutlich bis zum St. Nimmerleinstag.

Bis dahin, nutzt das Amt den längeren Hebel, auf dem es sitzt, und geht davon aus, dass die überwiegende Zahl der Hilfebedürftigen, weder den Mut noch die Kraft hat, gegen obskure Bescheide anzukämpfen.

Wenn ich mir überlege, was alles das Amt, von rechts wegen, in meinem Fall, hätte tun müssen, und welche Nachteile ich über mich hätte ergeben lassen müssen, falls ich jeden Bescheid einfach hingenommen hätte.

So aber habe ich stets alles was von dort kam, hinterfragt, um feststellen zu müssen, dass über 50% der Bescheide falsch waren, und wider geltendem Recht ergangen waren. Und dabei ging es leider meist um Finanzielles. Es gibt Wichtigeres im Leben, ohne Frage. Aber wer pro Monat mit 100€ für Lebensmittel auskommen muss, für den zählt jeder einzelne Euro.

Das Amt muss für Fehler natürlich nicht gerade stehen; das wird schlicht abgehakt und abgelegt. Der Betroffene muss dies selbstverständlich jederzeit.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Ein Rätsel

Ein Rätsel …. In einem gemeinsamen Brief, der in einer sehr namhaften Zeitung vor ca 4 Monaten erschien, geben 35 Psychiater und Psychologen wie folgt zu bedenken:

„Seine Reden und Handlungen zeigen seine Unfähigkeit, andere Ansichten als seine eigenen zu tolerieren, auf die er mit Wutausbrüchen reagiert. Seine Worte und sein Verhalten deuten auf eine tiefe Empathielosigkeit hin. Wir glauben, dass die ernste emotionale Instabilität, die durch sein Reden und Handeln deutlich wird, ihn unfähig macht, das Amt verantwortungsvoll auszuführen.“

WER DAMIT WOHL GEMEINT IST ??????

Bis in alle Ewigkeit ….

Was Ewigkeit bedeutet, darüber gehen die Meinungen auseinander.

EINEN Ansatzpunkt liefert

DIESER Link hier

der die Reisen der Raumsonden Voyager1 und Voyager2 beschreibt, auf ihrem Weg durch die Unendlichkeit.

Seit nunmehr etwa 40 Jahren sind die beiden unterwegs, also seit einer halben Ewigkeit, und doch haben beide kaum unser Sonnensystem verlassen …
Ewigkeit

Die Voyager (Quelle: NASA)

Was JEDER Leser von den beiden Sonden weiß, ist die Existenz jener „Schallplatten“, die sie mit sich führen, mit Daten und Bildern von uns Menschen und unserem Heimatplaneten.
Über den Link kann man nachlesen, wie unendlich gering die Chance ist, dass jemals jemand/etwas die Raumsonden und unsere Nachrichten darauf erhält. Um es mit meinen eigenen Worten zu formulieren: Es ist wesentlich wahrscheinlicher, dass ich 3x hintereinander einen 6-er im Lotto haben werde.

Dies hat schlicht damit zu tun wie unendlich groß die Ewigkeit des Universums ist, und wie unendlich klein und unscheinbar eine solche Raumsonde sich dagegen ausnimmt. Anders herum: Seit wir die Raumfahrt kennen, hätten Tausende solcher Sonden an der Erde vorbeifliegen können, ohne dass wir auch nur das Geringste davon wahrgenommen hätten.

Und dann gibt es da noch einen ganz anderen Punkt ….
Nehmen wir an, die Raumsonden würden irgendwann einmal, in ferner Zukunft, in wieviel Lichtjahren Entfernung auch immer, an irgendeiner Intelligenz vorbeifliegen …..
tja …. zu dem Zeitpunkt wird es die Menschheit schon lange nicht mehr geben. Die Gründe dafür muss ich hier nicht aufzählen …. jeder kennt sie.

Unsere Zivilisation, unser Wissen, unsere Spezies, mit all ihren Religionen wird dann verschwunden sein, und das Einzige was von uns geblieben sein wird, werden 2 Raumsonden mit darauf befindlichen Datenscheiben sein, die durch die Ewigkeit des Universums reisen.

Was mich in dem Zusammenhang zu einem süffisanten Lächeln veranlasst, ist, dass wir Menschen uns erdreisten, uns im Mittelpunkt zu sehen und die Unverfrorenheit besitzen, anzunehmen, ein von uns erdachter Gott habe uns geschaffen, um das Zentrum all dessen zu sein, was da ist.

Und dereinst, werden jene beiden Sonden von einer nicht mehr existierenden Lebensform künden, und das Universum wird, davon völlig unbeeindruckt, weiterexistieren.

Es grüßt,
das Smamap

Elmar Theveßen (ZDF) und sein vernichtender Kommentar über Donald Trump

https://www.blogrebellen.de/2017/05/29/elmar-thevessen-zdf-und-sein-vernichtender-kommentar-ueber-donald-trump/

Ich verfolge zwar die Geschehnisse nur überblicksmäßig, weil ich dem „Idioten“ (meine Meinung zu Trump) nicht auch noch Raum geben will. Dennoch glaube ich sagen zu können, dass Herr Theveßen mit seinem Kommontar absolut recht hat. Es gibt nichts hinzuzufügen.

Schleichende Prozesse

Es ist ein Charakteristikum für schleichende Prozesse, dass der Mensch sie nicht bemerkt.

Jeder von uns ist das beste Beispiel: Wir stehen jeden Morgen auf, und stellen fest, dass alles grundsätzlich genauso ist, wie am Tag zuvor.

NUR – das ist schlicht und ergreifend falsch.

Die wesentlichen Dinge ändern sich ständig. Und bei den Dingen, die sich nur sehr langsam ändern, bemerken wir es nicht. Schleichende Prozesse eben.
Und wenn es noch dazu Dinge sind, von denen wir gar nicht wollen, dass sie sich ändern, dann bemerken wir es erst recht nicht, bzw. wollen es nicht bemerken.

Ein Paradebeispiel für schleichende Prozesse ist das Klima.

Es ändert sich sehr langsam. Wenn jeder von uns an seine Jugend zurückdenkt und die damaligen Verhältnisse mit dem vergleicht, was heute ist, sind die Unterschiede enorm. Aber von einem Tag zum anderen, sind die Veränderungen marginal.

Jedoch 7.000 Tage, also etwa 20 Jahre, später, sind sie enorm.

Tornado in Hamburg, mehrfache Überschwemmungen in Süddeutschland, sehr wechselhaftes Wetter, geringer werdende Niederschläge etc etc etc ….
Alles Dinge, die es vor 20 Jahren kaum gab.

Und doch nimmt das niemand wahr, weil der Mensch, naturgegeben, nur von Tag zu Tag denkt. So wie früher eben, in der Steinzeit …. wichtig war da, was es am nächsten Tag zu essen geben würde. Der Gedanke an die nächsten Generationen …. Fehlanzeige. Ebenso der Gedanke an Menschen außerhalb der eigenen Gruppe.

Und so gibt es viele Dinge, die in dieses Schema für schleichende Prozesse passen: Klima, Rohstoffe, Armut, Hunger.

Erst dann, wenn diese Dinge unmittelbar werden und existentiell, DANN sind sie Thema …. aber DANN ist es zu spät.
Auch das Thema „Flüchtlinge“ gehört hierhin. Viele viele Jahre war es nicht existent, weil ein Bsp. für schleichende Prozesse. Mittlerweile ist das Thema bei uns aufgeschlagen, und siehe da, wir haben es wahrgenommen. Jedoch unsere Politiker, also diejenigen, die für unsere Zukunft Verantwortung tragen, denken nur bis morgen …. maximal bis zur nächsten Wahl …. aber gut, das ist jetzt ein anderes Thema.

Mich wundert es immer wieder, wenn ich von Berichten höre oder lese, wonach Planungen laufen, die sich Jahrzehnte in die Zukunft erstrecken (z.B. Erforschung des Weltalls, Reise zum Mars, Erforschung der Kernfusion, autonome Autos), und es diese Zukunft kaum noch geben wird, in der solche Dinge eine Rolle spielen könnten; allein schon deshalb, weil wir so sehr mit Problemen zu kämpfen haben werden, dass keine Ressourcen mehr für etwas anderes bleiben.

Wem diese Prognose zu düster erscheint, der möge sich mit den Themen beschäftigen. Er wird erkennen, dass wir auf dem besten Weg dorthin sind.

NOCH erscheint jeder Tag, an dem wir aufstehen, wie der Tag zuvor. Fragt sich nur, wie lange noch …..

Es grüßt,
das SMAMAP

Warum so viele Marie Le Pen wählten?

Unter diesem Titel las ich eben einen Artikel auf n-tv.de.

Es kam da auch der Satz “ …. führende oppositionelle Macht gegen die Pläne des neuen Präsidenten“

Nun mögen die Motivationen, warum eine rechtspopulistische Kraft gewählt wird, durchaus vielfältig sein. Dennoch finde ich diesen Satz durchaus entlarvend.

Obwohl noch gar keine wirklichen Pläne bekannt sind, ist man schon einmal dagegen.

Dieses „dafür sein, dagegen zu sein“ ist in meinen Augen die Grundmotivation der Personen hinter dem Rechtspopulismus.

Dies wird dann noch garniert mit Ängsten. Etwa denen vor dem „Fremden“ und denen vor dem „sozialen/finanziellen Abstieg“.

Auch hier sieht man das Kalkül der Handelnden ….
Ohne Menschen zu kennen, werden Ängste vor der anonymen Gefahr produziert.

Zusammengefasst könnte man also sagen, dass der Rechtspopulismus erkannt hat, dass es die Möglichkeit gibt, an die Macht zu kommen, indem man gegen etwas ist und Ängste schürt.

Dabei ist den Handelnden nur teilweise Überzeugung abzusprechen. Jedoch scheint mir der Hinweise wichtig, dass auch ein Hitler überzeugt war von seinem Handeln. Und auch einer, der seine Familie „beherrscht“ ist sicherlich von seinem Handeln überzeugt.
Was ein Psychiater dazu sagen würde, steht auf einem anderen Blatt.

Die Meisten der Handelnden handeln jedoch, so meine Überzeugung, mit Kalkül. Damit meine ich allerdings die führenden Personen, und eher weniger Diejenigen an der Basis.

Was den Rechtspopulisten und den etablierten Parteien gemein ist:
Sie ignorieren die WIRKLICHEN Probleme, und konzentrieren sich nur darauf, bei den nächsten Wahlen möglichst viele Prozentpunkte zu erreichen !!!!!!!

Die WIRKLICHEN Probleme sind, nach meiner festen Überzeugung, der Klimawandel, die Aufteilung der Ressourcen auf der Welt und die auf der Welt herrschenden Kriege.

Eigentlich bräuchten wir uns keinerlei Gedanken machen, WENN es so weiter geht, wie bisher (wofür so einiges spricht). Denn wenn alles mehr oder weniger so bleibt, dann werden uns, in den sog. „zivilisierten“ Ländern, eines Tages die Menschen/Flüchtlinge/Völker überrennen.

Denn es gibt nichts Mächtigeres, was Menschen antreibt, als Hunger und Tod. Und das wird auch jegliche Abschottungen in Form von Zäunen und Mauern niederreissen.

Der Irrglaube scheint zu sein, dass das alles weit weg von uns ist. In Wirklichkeit ist das alles aber sehr viel näher als die Meisten glauben. Der Zusammenbruch des Klimas ist nur wenige Jahrzehnte entfernt (wahrscheinlich nicht einmal mehr das). Umso schlimmer, dass ein Gegensteuern 2-3 Jahrzehnte in Anspruch nehmen würde, bevor etwas merkbar wäre. Und dass Menschen verhungern und sterben, ist nur wenige hundert KM von uns entfernt.

Insofern ist der Rechtspopulismus unser geringstes Problem.

Es grüßt
das Smamap