Eurosportplayer für lau ……

Weil´s mir grad noch einfällt ….

Wen es interessiert oder wer öfter mal andere Sportarten oder etwas flottere Kommentatoren hören/sehen will ….

Eurosportplayer

Den Eurosportplayer kann man bis zum Ende der nächsten Woche (30.04.) für schlappe 20€ bis zum Jahresende abonnieren (statt 7€ pro Einzelmonat oder 60€ für´s ganze Jahr).
Ich werde das Angebot nutzen, einfach weil es im Player einige Übertragungen gibt, die man sonst nicht zu sehen bekäme. Und das Ganze auch noch in HD-Auflösung.

Jetzt zur Snooker-WM kann man dann auch die Spiele sehen, die nur auf Eurosport 2 kommen, und dann noch die beiden Bonuskanäle, auf denen beide Tische durchgängig übertragen werden (zwar ohne Kommentar, aber doch). Wenn mich also das Match nicht interessiert, das auf ES1 kommt, dann schaue ich einfach im Player das andere Match.

Für 2,50€ im Monat gönne ich mir das, und bin dann eher weniger auf das Programm der frei empfangbaren Sender (sportmäßig) angewiesen. Ich bin zwar jetzt nicht der Sportfreak, aber so manche Sachen möchte ich schon sehen (z.B. Radfahren, manchmal Tennis, Golf, Rugby etc.).

Ich finde das eine feine Sache. Bin zwar von jeher ein Gegner von Pay-Angeboten, aber letztlich kommt man dann doch nicht darum herum. Und insofern ist der Eurosportplayer ein kostengünstiges Angebot mit Zusatz-Features (zumindest bis Jahresende).

Und das dann auch jederzeit und überall. In meinem Fall gibt mir mein Tablett dann doch die Möglichkeit. Ordentliche Verbindung vorausgesetzt …. wobei es mittlerweile doch relativ häufig schon WLAN gibt, sei es öffentlich oder bei Freunden (zuhause natürlich sowieso). Ansonsten über Mobilfunk muss man dann doch schon auf die Datennutzung achten, denn dann sind doch mal eben 2 GB weg, und keiner hats gemerkt 😉

Es grüßt,
das Smamap

Snooker bis zum Abwinken

Es ist wieder Snooker Zeit. 3 Wochen lang.

Deshalb bin ich hier desöfteren nicht mehr anwesend, weil mich eben die Snooker-WM absolut fordert.

Der Höhepunkt der Saison.

Snooker

Stuart Bingham im Stoß

Nun bin ich jemand, der aus bestimmten Gründen, relativ viel Zeit hat. D.h. die 2-3 Sessions, die täglich laufen, sehen mich immer als Zuschauer.
Für mich ist dieser Sport Snooker…. ich erwähnte es früher schon …. absolut faszinierend. Spannend, fair, technisch und taktisch hochstehend.

Anderen mag Snooker ev. nichts geben, aber für mich eben faszinierend

In der Ruhe liegt die Kraft !!!

Jetzt im Achtelfinale habe die Matches jeweils max. 25 Frames. Wer also als erster 13 Frames gewonnen hat, geht als Sieger vom Tisch.
Wenn ein Match 13:12 ausgeht, dann dauert das schon seine Zeit. Noch dazu, wenn die Führung über diese lange Zeit dann mehrmals wechselt, und man nie sicher ist, wer denn wohl gewinnen wird. Dass das nicht im Stück geht, versteht sich von selbst. Und so starten manche Matches am Vormittag, werden Nachmittag fortgesetzt, und enden Abends.

Wenn ich mich recht erinnere, geht das Finale am 1.Mai über max. 37 Frames.

Wie auch immer …. für Spannung pur wird bis dahin reichlich gesorgt sein, aber auch als Zuschauer muss man entsprechend Stehvermögen mitbringen.

Bis die Tage ….

Es grüßt,
das Smamap

BITTE Mitmachen!!! Hilfe ist nötig

Vor einer Weile schon hat Mandy von „von Engelshand“ die traurige Geschichte vom kleinen Conrad erzählt: Conrad wurde kurz vor Weihnachten geboren. Seine Mama fiel während der Geburts wegen eines Aneurysmas ins Koma. Sie weiß nicht, dass Conrad deshalb per Kaiserschnitt auf die Welt kam, dass es ihm – zum Glück! – gut geht, dass…

über Dino Eddi – Versteigerungsaktion für den kleinen Conrad — Zum Nähen in den Keller

Kopf in den Sand ?

Sollte man, ob der Auswüchse auf der heutigen Welt, den Kopf in den Sand stecken?

Sand

Als da wären ….

  • Klimawandel, der an maßgeblichen Stellen auch noch geleugnet wird
  • Populismus allenthalben
  • Krieg, Hunger und Not überall
  • Egoismus der Wohlhabenden Länder/Menschen
  • Geld als das bestimmende Element
  • ……

Nachdem es so scheint, als könne man, an diesen Dingen, absolut nichts ändern, wäre total machtlos, könnte man sich schlicht zurückziehen, und sich auf die eigenen Werte konzentrieren?
Denn warum sollte man als Ü50 die eigenen begrenzten Energien an etwas verschwenden, das änderungsresistent erscheint?

Das wäre, bei der Begrenzheit des eigenen Restlebens, dann doch Aufgabe der Jungen? Sollen die entscheiden, wie sie ihre Welt haben wollen? Es kann ja nicht meine Aufgabe sein, ihnen meine Welt vorzuschreiben, für die sie dann auch noch Verantwortung tragen sollen?

Dann also Kopf in den Sand?

Es grüßt,
das Smamap

Frühling und kein Ende

….. hoffentlich.

Ich konnte gestern gar nicht genug davon kriegen.

Frühling

Der Frühling kommt mit Macht. Bzw. er ist schon da.

Sonne ohne Ende, warm, man weiß gar nicht so recht, was man anziehen soll (T-Shirt is zu kalt, Jacke zu warm), und ewig lockt das Fahrrad und die Kugel Eis.

Frühling

Heute sieht´s ja nicht so berühmt aus, aber soll ja noch werden …

Es grüßt,
das Smamap

Backup – mal überdacht

Heute über einen Artikel zum Thema ‚Backup‘ gestolpert, der mich jetzt dazu veranlasst, mal zu überdenken, ob das von mir praktizierte Backup immer noch ausreichend ist.

Seit ich, vor über einem Jahr, mir mein Samsung-Tablet angeschafft habe, mache ich alles hierüber. Der PC steht nur noch für den Notfall im Eck, und wird gelegentlich mal angeworfen.

Die Konzentration auf das Tablet ergibt, dass alle meine Daten sich darauf befinden. Zunächst war es so, dass die 32 GB interner Speicher reichlich Platz boten. Nach einigen Monaten erweiterte ich um 64 GB SD-Karte …. nicht weil es notwenig war, aber so für alle Fälle …. AUCH deswegen, weil ich meine Daten doch auch außerhalb des Tablets haben wollte.

Ich gewöhnte mir an, meine Daten, so weit als möglich, jeweils auf der SD-Karte abzuspeichern. Auch so eine Art Backup.

Bei technischem Defekt des Tablets wären SO nicht alle Daten auf einen Schlag weg gewesen. SO könnte ich wenigstens noch die SD-Karte rausnehmen, und woanders wieder aktivieren.

Nachdem das natürlich nur die halbe Miete ist, denn auch eine SD-Karte kann kaputt gehen oder zusammen mit dem Gerät gestohlen werden, musste noch was Zusätzliches her.

Nach längerer Suche nutze ich für ein Backup seitdem MyBackup, das mir neben allen Daten meiner Apps auch die internen Tablet-Daten sichert (z.B. Kontakte, SMS ….). Die aktuelle Sicherung liegt immer auf der SD-Karte und über Dropsync habe ich automatisiert, dass das Sicherungsverzeichnis später immer auch in die Cloud kopiert wird (heutzutage nennt man das „synchronisieren“). Letztlich liegt immer eine Sicherung auf der Karte, und 2 vorhergehende Sicherungen in der Cloud.

Manche Sicherungsfachleute werden, ob dieser Verfahrensweise, die Nase rümpfen. State of the Art sind ja jeweils Backup Images und dergleichen, die alles beinhalten, und bei Systemverlust eine komplette Wiederherstellung ermöglichen.

Nun – ich habe mich dagegen entschieden. Ich möchte eine Sicherungsprozedur nicht aufblähen. Ebensowenig den Umfang.

Deshalb stellte ich mir die Frage: WAS ist wichtig.

Ich beantwortete das für mich so: Dokumente, Kontakte, einige wenige Bilder (v.a. fotographierte Unterlagen und Urkunden).

Mehr braucht es nicht.

Was soll ich Terrabytes an Bildern sichern? Bilder, die mir wirklich wichtig sind, etwa weil sie Früheres wiedergeben, das nicht mehr kommen wird (z.B. Bild von meinem Vater), die kann ich mir auf DVD brennen (damit kommt mein PC auch mal wieder zur Geltung). Die Anzahl solcher Bilder ist begrenzt, und findet bequem auf einer DVD Platz. Alle anderen Bilder werden von Zeit zu Zeit vom Tablet gelöscht (was soll ich mir ein Bild von der diesjährigen Winterlandschaft aufheben).

Die Zahl der Kontakte ist ebenso begrenzt, genauso die Dokumente (1x im Jahr wird der Dokumente-Ordner ausgemistet, so dass er schmal bleibt. Was soll ich mir Briefe an irgendwelche Stellen datenmäßig aufheben, wenn es sich um einen Vorgang im üblichen Rahmen handelt, der längst abgeschlossen ist (z.B. durch einen Bescheid einer Behörde). Besondere Vorgänge kann man ja in einem speziellen Ordner archivieren.

Dokumente, Kontakte und Bilder werden auf diese Weise umfänglich reduziert gehalten, und sind einfach zu sichern.

Wenn jetzt jemand fragt …. und was ist mit eMails?
eMails haben gemeinhin keine Beweiskraft, und was soll ich mir also eMails von vor 2 Jahren aufbewahren? Meine Mail-App beinhaltet alle Mails der letzten Zeit, und die werden über MyBackup laufend gesichert, und das muss reichen.

Ich möchte gar nicht wissen, welche Unmengen von Daten weltweit irgendwie und irgendwo gesichert liegen …. Daten, die kein Mensch braucht.
Meine Erfahrung ist vielmehr die, dass ein Systemwechsel von Zeit zu Zeit (z.B. neuer PC oder völlig andere Geräteart) ein willkommener Anlass ist, einen Schnitt zu machen, nur die wichtigsten Daten auf das neue System zu übertragen, und alles andere auf dem alten System zu lassen. Es ist immer wieder verwunderlich, wie wenig man von all den Daten, die man da sein Eigen nennt, wirklich braucht. Und wenn man dann 1 Jahr lang nichts vom alten System benötigt hat, kann man die alten Daten getrost löschen.

Deshalb habe ich mir angewohnt, meine Daten auf das zu beschränken, was wirklich notwenig ist. Entsprechend klein sind meine Sicherungen.

Ich fahre gut damit, sehe keinen Grund, warum ich an der Prozedur etwas ändern sollte. Ev. kopiere ich noch 1x im viertel Jahr den Dokumente-Ordner auf eine jeweils separate SD-Karte (4 aufeinanderfolgende im Jahr, die ich dann im Jahr darauf wiederverwende).

Genauso verfahre ich im Übrigen mit meinen papierenen Ordnern. Ich habe EINEN Ordner für die letzten 6 Jahre. 1x jährlich wird das aussortiert, was „unwichtig“ ist. Das hält auch dies schmal.

Es grüßt,
das Smamap

2 Dumme sind einer zu viel

Heute war zu lesen, dass nicht nur Trump (ich denke lustigerweise bei dem Namen immer an den Elefant im Porzellanladen) glaubt, der Klimawandel existiert nicht, sondern dass jetzt auch Putin meinte, der Klimawandel sei nicht menschgemacht; 2 Dumme also, die sich gegenseitig versuchen zu übertreffen.

Ein Dummer, das ginge ja noch. Den könnte man zu ignorieren versuchen.

Aber 2 Dumme sind dann schon einer zu viel.

Dumme

Und es wird bestimmt einige mehr geben, die dann meinen, dass 2 solche Staatsmänner sich doch nicht gleichermaßen irren können.

Mir fällt dazu 3-erlei ein:

  • Der Wortstamm von „irren“ hat auch noch eine andere Bedeutung. Ich meine, das irgendwie im Zusammenhang mit dem Wort „Psychiater“ gehört zu haben.
  • Staatsmänner sind dann doch noch was anderes, wie Leute, die eher zufällig an eine bestimmte Position gekommen sind.
  • Bis die Natur 2 solche Blödmänner endgültig widerlegt hat, sind wir Jahrzehnte zu spät dran, um noch was ändern zu können. Jedoch …. wir haben nur diese eine Erde.

Es grüßt,
das Smamap

Die Lüge gibt es überall, und keiner merkt es

Heute wieder mal was gesehen, das eindeutig zeigt, wie „normal“ eine Lüge in so manchen Branchen mittlerweile ist. Es braucht also keinen Präsidenten, um das Offensichtliche offenbar zu machen.

Ein Bsp. ….

Lüge

in Form einer Aussage einer Bank.

Es wird dann ein Bsp. aufgezeigt, bei dem jemand 500€ für Miete zahlt, und wieviel er hätte, wenn er sich das über X Jahre ersparen würde.

Der Eindruck, der damit erzeugt wird, ist eine glatte Lüge.

500€, was in meiner Region schon viel ist an Miete, beinhaltet immer auch ein gerüttelt Maß an Neben- und Heizkosten. Nimmt man eine Familie mit 3 Personen, dann sind jene 500€ (hier zumindest) absolut realistisch.

Neben- und Heizkosten habe ich im Eigenheim natürlich ganz genauso. Meist sogar mehr, denn ein Eigenheim ist normalerweise größer als die Mietwohnung. Im Eigenheim stehen natürlich auch immerzu die Instandhaltungskosten an. Für all diese Kosten jeden Monat 250€ anzusetzen, für jene 3 Personen, ist sicherlich nicht übertrieben.

Blieben also noch 250€, die man bei Wegfall einer Mietwohnung einsparen würde.

Auf´s Jahr umgerechnet sind das 3.000€, womit man bei 5% Zins grade mal 60.000€ aufnehmen könnte.

Hat man noch 40.000€ Eigenkapital, kämen also 100.000€ für eine Immobilie zusammen.

Sich dafür ein Häuschen mit etwas Grundstück kaufen zu wollen, ist blanke Utopie.

Allenfalls ein älteres Haus wäre drin, und das würde erstmal bewirken, dass ein höherer Betrag in die Instandsetzung investiert werden müsste.

Unter 150.000€ ginge also mal gar nichts (sei es für ein neueres Haus oder ein Älteres mit nötiger Instandsetzung).

Das sagt einem die Werbung bei der Bank natürlich nicht, dass man mit jenen 500€, die man bisher für die Miete zahlt, nicht hinkäme. Man kann nur mutmaßen, dass die Bank einen erstmal zu greifen bekommen möchte, um dann den Kredit zu „verkaufen“, den es tatsächlich braucht.

Bliebe allein noch die Möglichkeit, dass mit jenen 500€ die Netto-Kaltmiete gemeint wäre. Damit wäre dann so ein Hauskauf möglich, denn im obigen Bsp. hätte man 160.000€ zur Verfügung.

Das dies aber bedeutet, dass man jedes Jahr zunächst einmal 3.000€ zusätzlich (wohl eher mehr) für Nebenkosten und Instandhaltung ausgeben darf, das wird dabei natürlich verschwiegen.

Insgesamt beliefen sich die zusätzlichen Ausgaben dann (inkl. Zins) auf fast 10.000€ JÄHRLICH. Von Tilgung, also der Rückzahlung des Darlehens, ist da noch gar nicht mal die Rede.

DIE muss man erstmal jedes Jahr über die nächsten 30 Jahre aufbringen.

Da bleibe ich lieber in meiner kleinen Mietwohnung, zahle jeden Monat meine 230€ zzgl. Nebenkosten (macht 310€), mache die Tür hinter mir zu, und alles ist gut.

Da erzähle mir nochmal einer, es sei ungeschriebenes Gesetz, dass jeder nach einem eigenen Haus streben muss.

WARUM DENN ?????

Es grüßt,
das Smamap

Endlich Frühling, und noch dazu am Wochenende

So wie gestern, auch heute tolles Wetter; Frühling. Ich lechzte direkt danach.

Was man da alles machen kann ….

….Radfahren, Eis essen, Wäsche raushängen, Sonne genießen, einfach nur auf der Parkbank sitzen, und und und

Frühling

Frühling

Was will man denn mehr.
Na gut, es gäb da schon noch Manches, aber man kann nicht alles haben.

Auf jeden Fall sind jetzt die Reste dessen, was wir hatten, auch fast weg ….

Frühling

Eine schöne Zeit wünscht,
das Smamap

Der Aufbau unseres Universum

Ich berichtete bereits von den Dokumentationen gestern auf arte; sehr informativ und inhaltlich aussagekräftig – hier geht es jetzt um das Universum, so wie wir es kennen oder auch nicht.

HIER zur ersten Doku nachlesen

Die zweite Doku brachte dann so Einiges, was einem stellenweise zu denken gibt ….

Universum

Hier ging es im Wesentlichen um 3 Gebiete:

  • Materie, wie wir sie kennen
  • Dunkle Materie
  • Dunkle Energie

Aus der uns bekannten Materie entstanden die Mrd. von Galaxien, wie wir sie mittlerweilen kennen. Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen …. Mrd. von Galaxien.

Ganz früher kannten die Menschen nur die Erde, dann kannten sie das Sonnensystem, dann unsere Galaxy (die Milchstraße), dann erkannten sie, dass es noch andere Galaxien gibt, und schließlich, dass die Zahl an Galaxien fast unendlich ist.

Wenn man sich einmal klar macht, wie winzig unser Sonnensystem in dieser riesigen Spirale namens „Milchstraße“ ist, dann werden die Dimensionen klar (oder auch nicht), von denen man spricht, wenn von Mrd. von Galaxien die Rede ist.

Als man mal soweit war, zu erkennen, wieviel es dort draußen gibt, wieviel Materie, da war der nächste Schritt der, dass man erkannte, dass da noch sehr viel mehr sein muss, als das, was sichtbar war für das menschliche Auge bzw. für Weltraumteleskope oder für Raumsonden etc. etc.

Man erkannte, dass das alles, was es dort zu sehen gab, auf Grund der physikalischen Gesetze nur funktionieren konnte, so wie es war, wenn da noch etwas anderes ist. Nachdem man absolut keine Möglichkeit hatte, dieses „andere“ zu erkennen, zu sehen, nannte man es „dunkle Materie„.
Man wusste nur, es muss da sein, sonst könnte das sichtbare Universum nicht so funktionieren, wie es das tat. Aber es fehlte jegliche Möglichkeit es direkt nachzuweisen. So etwa, wie Einstein die Relativität bewiesen hatte, ohne dass es nachweislich sichtbar war.

Man weiß nur, es müssen irrsinnige Mengen davon da sein. Am ehesten ist es noch dadurch greifbar, dass das Licht davon abgelenkt wird, ohne dass die uns bekannte Materie „im Weg“ stehen würde.
Man nannte es „dunkle Materie“ mangels eines besseren Namens. Wobei mich persönlich der Name lange irritiert hatte, weil ich immer der Ansicht war, es müsste irgendeine Art von Materie sein, und „Materie“ war für mich immer etwas Greifbares. Irgendwann habe ich verstanden, dass man schlicht nicht weiß, was das ist, und der Name x-beliebig hätte sein können.

Noch nicht genug, kam plötzlich etwas hinzu, zum Universum, womit niemand gerechnet hatte: Die dunkle Energie.

Das war aber noch etwas nachvollziehbarer für die Menschen. Es hatten nämlich 2 Forschergruppen unabhängig voneinander herausgefunden, dass die Geschwindigkeit, mit der sich das uns bekannte Universum ausdehnt, nicht, wie bisher angenommen, immer geringer wird und irgendwann keine Ausdehnung mehr stattfindet (weil die Anziehungskraft zwischen den Planeten, Sonnen, Galaxien gegen die Ausdehnung wirkt, und sie abbremst).

Erstaunlicherweise fand man heraus, dass die Geschwindigkeit der Ausdehnung immer mehr zunimmt. Dies war nur dadurch erklärbar, dass da eine, bisher unbekannte, Kraft sein musste, die der Abbremsung durch die Gravitation enorm entgegenwirkt. Da man auch dies nicht sehen/messen konnte, nannte man das Unbekannte „dunkle Energie“.

Dies alles lässt uns zurück, damit, dass wir nur die Materie „greifen“ können, und alles andere uns unbekannt ist. Mehr noch, es ist rechnerisch, sprich mathematisch nachweisbar, und jetzt wird es fast schon phantastisch, dass die uns bekannte Materie nur 5% des Universum ausmacht, die dunkle Materie 23%, und die dunkle Energie 72%.

Folglich kennen wir 5% des Universums, und 95% davon ist uns absolut unbekannt.

Eine tolle Vorstellung!!!!!!!

Wer meinen Blog verfolgt, der weiß, dass ich nicht unbedingt ein Fan davon bin, davon auszugehen, die Entstehung all dessen, was existiert, per Definition, einem Gott zuzuschreiben, weil wir es uns anders bisher nicht erklären konnten. Und dies, ohne auch nur den geringsten Beleg dafür zu haben.

Und jetzt sind wir an einer Stelle, an der wir uns eingestehen müssen, zu 95% absolut keine Ahnung davon zu haben, was „da draußen“ ist.

ABER – wir erdreisten uns, zu 100% zu wissen, dass etwas Übernatürliches all das geschaffen hat.

Gibt es einen größeren Widerspruch?????

Freilich haben die Wissenschaftlicher einiges an Theorien zur Verfügung, was das Dilemna erklären kann. Eine dieser Theorien tut das sehr gut, und kann uns sagen, was dahinter steckt (ohne wirklich sagen zu können, was dunkle Materie und dunkle Energie tatsächlich ist).
ABER – es ist eben nur eine Theorie (die ich mir hier jetzt ersparen will, AUCH weil mir selbst viel zu umfangreich/kompliziert).

Ob diese Theorie letztlich stimmig ist oder dann doch irgendwann mal angepasst werden muss, weil irgendetwas, das man tatsächlich gefunden hat, nicht dazu passt, das bleibt abzuwarten, denn Wissenschaft bedeutet IMMER, dass eine Theorie bewiesen werden muss, dadurch, dass sie in der Praxis belegt wird, oder eben widerlegt wird, und damit die bisherige Theorie verbessert werden muss.

Es ist z.B. wie mit Einsteins Relativitätstheorie. Er stellte diese Theorie auf, und es gab Vieles, was dafür sprach, auch mathematisch. Letztlich in der Praxis bewiesen wurde sie erst sehr viel später.

Jedoch lässt die Wissenschaft es zu, falsch zu liegen. Ganz im Gegensatz zu so manchen absoluten Postulaten.

An dieser Stelle mal genug gesagt zum Universum.

Fehlt noch eine 3. Doku von gestern. Ob ich dazu heute noch komme, Sie hier zu skizzieren, bleibt abzuwarten.

Es grüßt,
das Smamap