Leben aus dem All und die Entstehung unseres Universum

Gestern ab 20:15 Uhr bis fast Mitternacht, eine höchst interessante Reihe von 3 Dokumentationen auf arte, über das, was wir bisher über die Entstehung des Lebens und über unser Universum wissen.

Mich fasziniert ja sowas, speziell dahingehend, woher das Leben kommt, sprich wir selbst. Und in dem Zusammenhang ist natürlich auch von Interesse, was wir über unser Universum wissen, weil schon länger die Vermutung besteht, dass das Leben von dort kommt.

Die gestrigen Dokumentationen machten einen enorm seriösen Eindruck.

Die erste dokumentierte mit enorm vielen Originalaufnahmen die Abläufe im Zusammenhang mit der europäischen Rosetta-Unternehmung, mit der die Raumsonde Rosetta auf den Weg zum Kometen 67P/Tschurjumov-Gerassimenko gebracht wurde, um diesen dort zu untersuchen, auch mittels des kleinen Landers Philae, der dort aufsetzen und Experimente durchführen sollte.

Universum

Quelle: dpa/DLR

Was damit zustande gebracht wurde war enorm.
Zunächst einmal war das Projekt ein Zusammenspiel von vielen europäischen Nationen innerhalb der eso-Weltraumorganisation. Italien, Schweiz, Deutschland, Frankreich …. um nur ein paar zu nennen.

Kurz gesagt, mit nahezu phantastischer Präzision gelang es, Rosetta dorthin zu bringen (über diverseste Flugbahnen und Manöver), und letztlich den Kometen dort aufzuspüren, wo man lt. Berechnung annahm, dass er sein musste (eine der enorm vielen Prozeduren, die klappen musste). Die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen.

Es gelang den Lander Philae dort abzusetzen. Dieser landete leider an einem sehr ungünstigen Punkt, so dass er nur die Hälfte seiner Aufgaben durchführen konnte. Jedoch Rosetta selbst war äußerst erfolgreich.
Der Raumsonde gelang es, verschiedene Moleküle auf dem Kometen nachzuweisen (Untersuchungen der Substanzen, die über den Kometenschweif ausgestoßen wurden).

Man entdeckte, und dass ist die eigentliche Sensation, die bei vielen Menschen überhaupt nicht ankam, die Aminosäure Glycin, eine DER Aminosäuren auf der das Leben im uns bekannten Universum bassiert.

Nun ist das nicht der Nachweis, dass das Leben aus dem All kam; allerdings der Nachweis dafür, dass Substanzen, aus denen das Leben entstand, im All vorhanden sind. Neben Glycin wies man noch dessen Vorläufermoleküle nach, sowie Phosphor und zahlreiche organische Moleküle wie Formaldehyd und Ethan.

Alle diese Moleküle spielen eine wesentliche Rolle in unserem Organismus.

Warum diese Erkenntnisse nicht viel mehr an die große Glocke gehängt wurden, mag daraus kommen, dass Wissenschaftler vorsichtige Leute sind, und erst dann etwas laut läuten lassen, wenn es völlig sicher ist (und selbst dann geht es manchmal schief).
Man ließ also nur verlauten, dass man diese Stoffe gefunden hatte. „NUR“ mangels eines Nachweises dafür, wie aus diesen Stoffen, die für das Leben notwendig sind, dann tatsächlich Leben entsteht (die Stoffe selbst sind ja noch tote Materie).

Mehrfach in der Doku war zu hören und zu sehen, wie viele Wissenschaftler in Räumen zusammen sitzen, und lautstark darüber diskutieren, wie es weiter gehen soll. Allein auf Grundlage von Fakten, persönliche Vorlieben möglichst hinten anstellend (etwas was man unseren Politikern manchmal sehnlichst wünschen würde).

An dieser Stelle kommt meine persönliche Meinung ins Spiel, die schon etwas mit Wahrscheinlichkeiten zu tun hat:

Die Menschen haben von jeher versucht, sich die Dinge, für die sie keine Erklärung hatten, vor denen sie sogar Angst hatten, mit Übernatürlichem zu erklären. Als Resultat hatten wir auf unserem Planeten stets eine Vielzahl von Glaubensrichtungen und Religionen.
Je mehr die Zeit und unsere wissenschaftlichen Möglichkeiten fortschreiten, umso mehr kommen Möglichkeiten ins Spiel, die Vieles von dem anders erklären können.

All dieses sind „Möglichkeiten“ mit gewisser Wahrscheinlichkeit.

Wobei Glauben und Wissenschaft sich nicht diametral gegenüberstehen, sondern (in meinen Augen) gleichberechtigte Erklärungsmöglichkeiten sind. Besagter Gegensatz wurde im Lauf der Geschichte von interessierten Kreisen konstruiert (wer die interessierten Kreise waren, kann jeder selbst erkennen).

Und so stehe ich also da, und habe die Möglichkeit, das Leben als etwas zu sehen, was etwas Übernatürliches geschaffen hat. Oder aber als etwas zu sehen, dessen Voraussetzungen aus dem All kamen, und hier auf der Erde das vorfand, was es brauchte (also Wasser, Licht, Wärme; alles im notwendigen Maß), um aus den dann vorhandenen Substanzen, Leben entstehen zu lassen, so wie wir es heute kennen.

Eines ist dabei klar: Wären die Vorgaben nicht so gewesen, wie sie tatsächlich waren, hätte kein Leben entstehen können (z.B. kein Wasser oder die Erde näher an der Sonne).

Bleibt die Frage: Welche Wahrscheinlichkeit ist größer …. etwas Übernatürliches oder das, was aus dem All kam?

Sorry, aber ich entscheide mich da für das, was aus dem All kam. Alle diese Stoffe, die es braucht, sind im All vorhanden. Was fehlt, gibt die Erde. Zu sagen, da war etwas „Übernatürliches“, das das Leben gemacht hat, also ein Gott, der es aus dem Nichts geschaffen hat, das ist mir absolut zu unwahrscheinlich.

Wenn ich die Wahl habe zwischen einem Postulat und vorhandenen Gegebenheiten, dann entscheide ich mich für Letzteres. Zwar fehlt da immer noch der Schritt von Materie zu Leben, doch ist das letztlich nur eine Frage der Zeit, die es braucht, um ihn nachzuweisen (und wenn ich das gestern richtig verstanden habe, ist man nahe dran).
Die Tatsache, dass sehr viele Menschen seit Uhrzeiten an etwas „glaubten“, weil sie nichts anderes hatten, ist nicht wirklich ein schlüssiges Argument. Ich bin der Überzeugung, wenn wir Menschen, von Beginn an, die heutigen Erkenntnisse gehabt hätten, wäre jeder Glauben auf diesem Planeten schon seit Langem verschwunden.

Doch zurück zu Rosetta!

Man hatte den Lander Philae zwischenzeitlich verloren, weil sein begrenzter Energievorrat zu ende gegangen war (die ungünstige Landeposition hatte ein Wiederaufladen verhindert). Durch geschickte und kluge Kommandos an Rosetta, gelang es, Rosetta sehr sehr nahe an den Kometen heranzubringen und faszinierende Aufnahmen vom Kometen zu machen. Und letztlich gelang es auch, dort den Lander auf einer Aufnahme wieder zu finden.
Rosetta machte noch ein paar Aufnahmen, bevor die Sonde auf die Oberfläche des Kometen gesteuert wurde.

So endete eine europäische Mission, die in meinen Augen, einen Erfolg ohnegleichen erzielte. Einen Erfolg, das muss man an dieser Stelle betonen, den es ohne die europäische Union nicht gegeben hätte.

Und so hat Europa uns ein Stück unseres Universums nahegebracht.

Ich vergesse dabei nicht das Thema, ob es Sinn macht, derart viel Geld auszugeben, wenn auf unserem Planeten immer noch riesige Probleme ungelöst sind. JA, das ist eine Frage die zwingend gestellt werden muss. Jedoch kann ich mich gleichzeitig nicht der Faszination und Neugierde entziehen, die bei der Beantwortung der Frage auftaucht, woher wir kommen.

Soweit zur ersten Dokumentation …. die Zweite wäre dann Thema eines anderen Beitrags.

Es grüßt,
das Smamap

Mistige Technik… bei Ilanah

Wenn die Kommentarfunktion nicht geschlossen wäre, könnte man ja vll sogar helfen …

Es macht den Anschein (wie immer gibt´s natürlich mehrere Möglichkeiten), als hätte der Absender riesige Bilder geschickt („riesig“ von der Dateigröße her).

Ev. ist deine Festplatte voll, und der Rechner scheitert daran, die Mail mit den großen Bildanhängen, abzuspeichern.

Oder aber dein Mailkonto ist schlicht überfüllt, ob der Bilder, die da eingehen. Das sollte sich zwar nicht derart auf deinen Rechner durchsprechen, aber ich hatte das auch mal.
Ich würde einfach mal (ev. von einem anderen Rechner aus) direkt beim Provider (als z.B. bei GMX oder wo immer du dein Mailkonto hast), mich ins Mailkonto einloggen, und dort alle Mails löschen. Speziell auch diejenige welche.

Wenn ein überfülltes Mailkonto die Ursache ist, dann sollte es dann wieder funktionieren. Es kann trotzdem auch nicht schaden, auf dem Rechner irgendetwas Großes zu löschen (z.B. eine Filmdatei oder diverse große Bilddateien).

Ferndiagnosen sind zwar immer schwierig, weil noch alles Mögliche eine Rolle spielen könnte, aber vll helfen diese beiden Möglichkeiten ja schon weiter.

Es grüßt,
das Smamap

Kommentar: Trumps Niederlage

Trumps Niederlage

http://www.dw.com/de/kommentar-trumps-niederlage/a-38117419

Trumps Niederlage

Quelle dpa

DIESEN Kommentar „Trumps Niederlage“ musste ich einfach lesen, auch wenn ich mich seit geraumer Zeit meist nur noch auf kurze Nachrichten aus seriösen Quellen beschränke. Denn was soll ich mich mit dem ganzen Mist befassen, wenn ich eh nix dran ändern kann, und ich jedesmal einen dicken Hals bekomme, wenn mir die „beängstigende Ahnungslosigkeit“  (Zitat aus obigem Artikel) mancher Entscheidungsträger wieder einmal klar wird. Schließlich hab ich mit meinen (nicht kleinen) eigenen Problemen genug am Hut.
Offenbar beginnt nun auch jener Präsident zu erkennen, dass es halt ein klein wenig komplizierter ist, etwas im Großen zu verändern, wenn die Zusammenhänge doch höchst komplex sind. Da bucht man nicht mal eben einen Posten in der Buchhaltung um, und gut is. Oder wirft jemanden aus dem Vorstand hinaus, um das machen zu können, was man sich vorstellt.

Nein, jede Maßnahme hat umfangreiche Auswirkungen in verschiedenste Richtungen. Und die Abgeordneten im Parlament, die ihren Wählern gegenüber im Wahlkreis Rede und Antwort stehen müssen, also die Auswirkungen von Maßnahmen vor Ort kennen, die kann man eben nicht so einfach mal vor die Tür setzen.

Es ist wie immer im Leben: Phantasiegebilde werden stets von der Realität eingeholt.

Anders gesagt …. seine Ahnungslosigkeit hat Trumps Niederlage erst ermöglicht.

Es grüßt,
das Smamap

Denn sie wissen nicht was sie tun

Ich meine damit unsere Politiker, die nicht zu wissen scheinen, was sie tun.

Um keine Zweifel aufkommen zu lassen:
Ich bin nicht einer, der dafür ist, gegen alles Mögliche zu sein. Oder einer, der unsere Staatsform in Frage stellt. Oder etwa einer, der den starken Mann sucht.

Ich habe lediglich so meine Befürchtungen. Und die betreffen die Zukunft. Nicht meine Zukunft. Denn die ist einigermaßen absehbar und wird wohl in (wenn ich Glück habe) etwa 30 Jahren zuende sein. Nein, ich denke da eher an die Zukunft der Generation(en) nach uns.

Wenn ich mir die Politiker von heute betrachte, so fällt mir immer Churchil ein, der einst sinngemäß sagte, dass wir keine Politiker brauchen, die an die nächste Wahl denken, sondern Staatsmänner, die an die nächste Generation denken.

Wenn ich mir die heutigen Probleme ansehe, so lässt sich mit einigermaßen Fug und Recht behaupten, dass unsere Politiker (HIER in Deutschland) ungenügend bis nichts dagegen tun.

Beispiele?
Bittesehr …..

  • Der Klimawandel: Nimmt immer mehr zu. Maßnahmen werden auf morgen verschoben.
  • Der Hunger auf der Welt: Nimmt immer mehr zu. Kaum etwas wird geändert.
  • Die Waffenexporte: Steigen jährlich.

Wenn ich mir das Alles betrachte, dann sehe ich die künftigen Gefahren nicht darin, dass irgendeine Partei zu großen Zulauf bekommen könnte, und unsere Demokratie gefährdet wäre, sondern darin dass uns dereinst die Probleme überfallen und die Kontrolle aus den Händen reißen werden.

Und es wird die Frage kommen ….

warum um Gottes Willen hab ihr nicht rechtzeitig etwas getan.

Diese Frage wird man uns freilich nicht mehr stellen können, weil wir dann schon lange unter der Erde liegen. Aber diese Frage wird gestellt werden.

Oder Fragen wie etwa ….

  • Warum habt ihr nicht radikale Schritte gegen den Klimawandel beschlossen?
  • Warum habt ihr nicht radikale Schritte gegen den Hunger beschlossen?
  • Warum habt ihr nicht radikale Schritte gegen Waffenexporte beschlossen?

Das werden wohl die Fragen sein, die die Zukunft bestimmen. Aber dann eben Fragen, deren Antworten schon 50 Jahre früher hätten gegeben werden müssen.

Die Antwort wird dann wohl sein müssen ….

  • …. weil unsere Politiker einen beschränkten Horizont hatten, der nur bis zur nächsten Wahl reichte.

Doch ich denke, das wäre nur die halbe Wahrheit. Die ganze Wahrheit wäre wohl die, dass jeder Einzelne von uns zu bequem war, und zu egoistisch, um das eigene Handeln zu überdenken und zu ändern. Lieber schob man die Verantwortung auf „die da oben“.

Es hindert niemand auch nur einen einzigen Menschen daran, für sich alles dafür zu tun, um das Klima zu schützen, nur mehr halb so viel Fleisch zu essen, für sich nicht mehr dem Discounter-Wahn zu folgen, sich offen und aktiv gegen jegliche Waffen zu stellen.

Man müsste sich dann natürlich mit unbequemen Wahrheiten auseinander setzen, und z.B. den Individualverkehr aufgeben oder zumindest um 3/4 reduzieren und kein neues Auto mehr kaufen. Oder etwa die Nahrungsmittel nur noch lokal kaufen (das Geld wäre da, denn man wirft es ja nicht mehr mit 2 Händen für ein Auto zum Fenster raus).

Doch viel wahrscheinlicher ist, dass wir alle so weitermachen, wie bisher, und die Generation nach uns dann die Hungernden und die Obdachlosen dieser Welt überrennen werden.
Irgendwelche Maßnahmen, die dann getroffen werden, kommen mindestens 50 Jahre zu spät.

Es grüßt,
das Smamap

Der graue Lappen oder was man alles nicht braucht

Bis vor Kurzem war er noch mein Eigentum – der graue Lappen.

Lappen

Beispiel für einen solchen

Eigentlich fahre ich nicht mehr Auto. Schlicht aus gesundheitlichen Gründen.
Meinen Führerschein habe ich aber stets behalten. Wollte mich halt nicht strafbar machen, wenn ich mal eben einen Wagen rangiere, einparke, durch die Waschanlage fahre etc.

Ich lebte den Plan, dass jener graue Lappen mit dem unsäglichen Bild aus meiner Jugend, mein Eigen bleiben würde, bis ich dann mit 65 meinen Führerschein abgeben würde. JA – genau SO hatte ich das vor.

Aber leider hatte ich die Rechnung ohne jenen anderen Verkehrsteilnehmer gemacht und ohne die Mützenmänner.

Ich hatte meine Bekannte, mit deren Auto, zum Arzt gefahren, weil sie, infolge Fraktur, derzeit selbst nicht fahren kann.
Und da saß ich dann so im Wartebereich, mit Blick durch das Fenster ins Freie hinaus. Mittendrin beobachtete ich einen SUV-Fahrer, der da ausparkte, und dachte mir so „der sollte jetzt mal langsam bremsen/stehenbleiben“. Tat er aber nicht. Solange nicht, bis der PKW meiner Bekannten zu schwanken anfing, weil nämlich jener SUVler mit ihm Kontakt aufgenommen hatte.

Lange Rede, kurzer Sinn …. die PolizEier nahmen die Daten auf, und beschieden mir dabei, dass mein grauer Lappen nicht mehr gültig sei, weil ich den, schon vor vielen Jahren, rundherum etwas abgeschnitten hatte, damit er in meinen Geldbeutel passen würde.

Dass ich mir damals viel Mühe gegeben hatte, nur den Rand abzuschneiden, ohne dabei Daten zu entfernen, ließen sie freilich nicht gelten.

Jetzt habe ich einen dieser neumodischen Kartenführerscheine, für schlappe 28€.

Den habe ich eigentlich nur, um ihn spazieren zu tragen, und dann dereinst bei den Behörden abzugeben.

Es grüßt, das Smamap

Zunehmende Hunger Katastrophen auf der Welt und unsere Verantwortung

Dem geneigten Leser sei DIESER BEITRAG (hier klicken) zum Thema Hunger empfohlen. Er zeigt vieles Wichtige (bis auf eins ….).

3 Aussagen daraus sind bei mir hängen geblieben:

  1. Deutschland „verbraucht“ das Doppelte seiner eigenen Landesfläche weltweit zur Agrarproduktion (darin enthalten sind z.B. Agrarprodukte zur Spritproduktion, Palmöl-Anbau zur Nahrungsmittelproduktion und Futtermittelanbau für die Tierhaltung).
  2. 40% der Produkte der weltweiten Anbauflächen landen im Futtertrog der Industrieländer zur Tierhaltung, und nicht auf dem Teller der Menschen.
  3. Die wieder in die Entwicklungsländer zurück importierten Nahrungsmittel sind derart billig, dass die Bauern dort nicht damit konkurieren können, ihre Lebensgrundlage verlieren, und so keine Mittel haben, um die Nahrungsmittel zu kaufen oder auch anzubauen, die sie benötigen.

Insofern ist es UNSERE Verantwortung, dafür zu sorgen, dass WIR den hungernden Menschen nicht ihre Nahrungsmittel und Anbauflächen wegnehmen.

Denn eines ist klar: Es müsste absolut niemand auf der Welt hungern, wenn das absolute Unding abgeschafft würde, dass die Industrieländer anderen ihre Anbauflächen wegnehmen.
Dabei wäre es z.B. schon ein enormer Fortschritt, wenn jeder von uns nur noch halb so viel Fleisch ißt. Wer einmal nachgelesen hat, was es an enormen Ressourcen weltweit verbraucht, Fleisch zu produzieren, dem kann es nur wie Schuppen von den Augen fallen.
Es ist auch ein absoluter Witz, dass woanders die Menschen hungern und verhungern, und wir uns satt und zufrieden ins Auto setzen, und den Sprit durchjagen, der auch mittels anderswo angebauter Agrarprodukte produziert wurde.

Und für den Hunger auf der Welt ist KEINE Entschuldigung, die Verantwortlichen in der Politik zu suchen.

Was im obigen Artikel leider nicht angesprochen wird, ist das unsägliche Thema des Waffenexportes.

Tatsache ist, dass die Kriege auf der Welt ganz wesentlich AUCH mit deutschen Waffen geführt werden. Allein die Anzahl von Maschinengewehren und Minution dazu, die von Deutschland bisher in die Welt exportiert wurde, ist horrend.

Und letztlich kann dort, wo Krieg ist, kein Nahrungsmittelanbau erfolgen. Mehr noch …. oft wird der Hunger dort auch als Waffe eingesetzt, die Bevölkerung von den Kriegsparteien ganz bewusst von Nahrungsmitteln ferngehalten. Von Kriegsparteien, die Krieg auch mit deutschen Waffen führen.

Meine Meinung ist: Die Verantwortung für Kriege in dieser Welt liegt zu mindestens 2/3 bei den Industrieländern (allen voran leider auch Deutschland).

Wie sagte Churchil sinngemäß: Es braucht keine Politiker die nur an die nächste Wahl denken, sondern Staatsmänner, die die nächste Generation im Blick haben.

Es grüßt,
das Smamap

Beschiss regiert die Welt

Ich meine damit nicht das große Ganze, sondern meine eigene kleine Welt.

Falls der eine oder andere das jetzt als Jammern ansieht, so nehme ich für mich nur in Anspruch, mit offenen Augen durch die Welt zu laufen, und das zur Kenntnis zu nehmen, was so auf einen zukommt.

  • Die Bank verlangt von mir einen enormen Dispozins, und zahlt selbst fast nichts für Geld.
  • Die Krankenkasse stellt mir eine Zuzahlungsbefreiung aus, und trotzdem darf ich im Jahr Etliches hinzuzahlen (wofür ich nichts hinzuzahlen muss, das bestimmt natürlich die KK).
  • Der Karton Cornflakes beim Discounter ist zur Hälfte leer.
  • Das Amt, auf das ich angewiesen bin (nicht weil ich das gerne hätte), zahlt mir die Miete für meine kleine Wohnung; aber nur in der Höhe, die das Amt als „angemessen“ sieht. Selbstverständlich gibt es solch utopisch günstige Wohnungen nicht zu mieten.
  • Die Clementinen im Supermarkt werden mitsamt dem Grünzeug gewogen.
  • Meine Nebenkostenabrechnung enthält Positionen, die dort nichts zu suchen haben.
  • Der Gutachter vom Amt bescheinigt mir eine enorme Leistungsfähigkeit, ohne mich jemals gesehen zu haben („Gutachten nach Aktenlage“).
  • Die gekaufte Zugfahrkarte war für die Katz. Der Zug fällt aus. Die Firma kann selbstverständlich nichts dafür, und so bleibe ich auf dem Schaden sitzen.
  • Im Teebeutel ist der reine Abfall enthalten.
  • Der Nachbar gibt einem die Hand auf ein Versprechen, und will ein paar Monate später nichts mehr davon wissen.
  • …. diese Liste könnte endlos verlängert werden ….

Beschiss

Entscheidend ist mir nicht das Geld, das bei diesem Beschiss jeweils flöten geht. Geld ist mir nicht wichtig. Allenfalls fällt es dann noch schwerer, mit dem Wenigen auszukommen.
Viel wichtiger finde ich dabei, die Enttäuschung, die man an allen Ecken und Enden zu spüren bekommt.
Umso wertvoller sind die wirklichen Freunde.

Wo nur ist die Ehrlichkeit geblieben ?????

Es grüßt,
das Smamap