Das Prinzip der Konzentration

Alles im Leben, so behaupte ich, folgt dem Prinzip der Konzentration.

Wenn wir den Boden putzen, verdünnen wir den Schmutz auf dem Boden mit Wasser. Wir entfernen ihn nicht völlig. Es ist nur so, dass am Schluss nur mehr extrem wenig davon da ist.

Prinzip der Konzentration

Wenn wir mit dem Geschirrtuch den Teller abtrocknen, dann verdünnen wir die Feuchtigkeit auf dem Teller oder anders gesagt, der Grad der Feuchtigkeit ist hinterher extrem gering.
Gleichzeitig nimmt die Konzentration der Verunreinigungen im Spülwasser immer mehr zu oder andersherum, die Konzentration von sauberem Wasser nimmt immer mehr ab.

Das Gleiche ist es in unseren Meeren. Das reine Wasser ist immer weniger vorhanden, je mehr Dreck wir hineinkippen.

Mit der Luft ist es genauso. Reine Luft bedeutet nur, dass die Konzentration an Schadstoffen äußerst gering ist. Wir tun unser Möglichstes, um diese zu erhöhen.

Wenn wir viel Wasser trinken, den ganzen Tag, dann verdünnen wir damit unser Blut. Die Blutkonzentration in unserem Lebenssaft nimmt also ab. Gleichzeitig nimmt die Konzentration an Verunreinigungen zu (Alkohol, Nikotin etc.)

Man kann erkennen, dass es absolute Reinheit nicht gibt. Das Prinzip der Konzentration sagt uns, dass von irgendetwas immer ein wenig vorhanden ist. Je weniger, umso (meist) besser.

Wie immer im Leben, gibt es also nichts Absolutes. Oder wie sagte Einstein: Alles ist relativ.

Im Farbeimer ist also relativ viel weiße Farbe, und relativ wenig farbige Farbe.

Und wenn wir dann viele Konzentrationen immer weiter erhöht haben, von dem, was wir nicht hätten erhöhen sollen, dann nimmt die Konzentration an Leben auf der Erde, immer mehr ab.
Bei der Zahl der noch lebenden Arten haben wir ja schon sehr viel Erfolg gehabt.

Und dann gäbe es da noch eine andere Konzentration ….
Prinzip der Konzentration
aber das ist ein ganz anderes Thema.

Es grüßt,
das Smamap

Likes and comments

Letztens bekam ich ……

Likes and comments

Ich möchte mich „recht sakrisch“ bei allen bedanken, die meine Postings lesen und sie mit Likes versehen.

Es wäre natürlich toll, wenn es endlich soweit käme, dass man im Reader auch Kommentare hinterlassen kann, frei nach dem Motto „Likes and comments“, aber Jetpack pennt in der Richtung leider immer noch.

Diejenigen, die ihre Blogs selbst hosten, werden an dieser Stelle immer noch stiefmütterlich behandelt. Leider.

In der Zwischenzeit ist es doch schon eine tolle Sache, wenn man plötzlich und aus heiterem Himmel mit 1.000 Likes konfrontiert wird.

Danke liebe Leute.

Es grüßt,
das Smamap

Samsung Galaxy Tab S2

Bin heute über einen Testbericht gestolpert, der voll meine Meinung zum Samsung Galaxy Tab S2 widergibt.

Samsung Galaxy Tab S2

Ich nenne das Teil jetzt ca. 7 Monate mein Eigen, und würde es um Nichts mehr hergeben.

Es lohnt, den obigen Testbericht zu lesen, denn er gibt so ziemlich alles wieder, was man zum Gerät sagen muss.

Das Testurteil Super Tablet unterschreibe ich voll, sage aber gleich dazu, dass ich keinerlei Verbindung zum Tester habe. Ich könnte jetzt aus dem Stand nicht mal sagen, wie er heißt.

Ich hatte auf meinem Blog ja schon mal ein Zwischenfazit zum Samsung Gelaxy Tab S2 veröffentlicht, und es hat sich nichts weiter Aufregendes ergeben, was es zu erwähnen gäbe.

Im Vergleich zu obigem Testbericht, würde ich noch hinzufügen wollen:

  • Finde es schade, dass das Gerät keinen NFC-Chip hat. Es hätte mich schon interessiert, wie er in der Praxis einsetzbar ist. Darauf bin ich aber auch erst im Nachhineingekommen, wohl deshalb, weil das beim Kauf in der Praxis noch überhaupt kein Thema war.
  • Die bemängelten Lautsprecher sehe ich nicht einmal negativ. Hat ev. damit zu tun, wie anspruchsvoll man selbst in dieser Hinsicht ist, und mit der Voreinstellung, dass man mehr einfach nicht erwarten kann.
  • Die Sache mit dem etwas kleinen Akku, was die Kapazität angeht, kann ein Thema sein, v.a. für Vielnutzer. Aber man gewöhnt sich daran, in Leerlaufzeiten, nach Möglichkeit immer das Netzteil anzustecken. Was ev. noch ein Thema werden könnte, ist die nicht vorhandene Möglichkeit, den Akku zu tauschen. Er wird irgenwann an seine Lebensdauergrenze kommen. Dann wird mir wohl nichts anderes übrigbleiben, als das von einer Fachfirma machen zu lassen.
  • Absolut voll unterschreibe ich das mit der Geschwindkeit des Tablets und der Brillianz des Displays. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich das unter keinen Umständen mehr missen möchte.
  • Und was ich ebenso nicht missen möchte, ist die Displaygröße. Es ist absolut erholsam, auf einem solch brillianten Display zu lesen, und auch als Brillenträger oft ohne Brille zu lesen, wenn man die Anzeige entsprechend aufzieht.
  • Die Displaygröße ist zugleich auch DER Punkt, der einem das Gerät viele andere Dinge ersetzen lässt (PC, Fernseher, eBook-Reader, Telefon (sofern man die T-Veriante hat)).
  • Der Kamera-Blitz ist zwar nicht vorhanden, aber vermisste habe ich ihn bisher nicht.

Zuletzt nochmal zum Preis.

Der liegt beim Samsung Galaxy Tab S2 knapp unter 500 €, und damit weit unter Smartphones, wie sie heute in aller Munde sind. Ich hab das, wie schon mal berichtet, über einen Ratenvertrag realisiert, über den ich nur wenig mehr bezahle, und mit unter 20 € pro Monat hinkomme. Mit dem Handytarif, den ich mir woanders geholt habe, komme ich unter 25 € pro Monat weg. Wenn ich mir dann noch überlege, dass ich damit im Jahr wohl 100 KWh an Stromverbrauch einspare (PC läuft so gut wie gar nicht mehr, Fernseher habe ich keinen mehr (der verbrauchte 73 Watt).

Wen es nicht stört, dass man das Teil nicht wie ein Smartphone ans Ohr halten kann, wenn man telefoniert, sondern entweder die Freisprecheinrichtung (tadellos) nutzt, oder aber die Ohrstöpsel/Micro vom letzten Smartphone (3,5″-Klinkenbuchse) verwendet, der hätte mit dem Samsung Galaxy Tab S2, da bin ich ziemlich sicher, einen großen Wurf gemacht.

Meine Meinung.

Es grüßt,
das Smamap

Positiv denken und danach leben

Eigentlich ist „positiv denken“ eine meiner Lebensinhalte (meistens zumindest).

Das sollte sich dann auch in einem Blog widerspiegeln. Allerdings stelle ich fest, dass in letzter Zeit die Dinge, die nicht so das Gelbe vom Ei sind, sich in meinem Blog häufen.

Da fragt sich meinereiner natürlich, woran das denn wohl liegen mag.

Nach einigem Überlegen, wage ich zu behaupten, dass es nicht an mir liegt.

Es gibt genügend Dinge, die mir Freude bereiten, und mich gar zu einem Lächeln veranlassen. Ob das jetzt die Vögel draußen an meinem Vogelhäuschen sind, eine Bekannte, die sich verbal mal wieder vergallopiert hat oder jener Kunde im Discounter, der sorgsam seine zu erstehenden Waren auf dem Kassenband aufbaut, um dann festzustellen, dass er an einer geschlossenen Kasse steht.

Allerdings stelle ich auch fest, dass viele Dinge von Bedeutung, in letzter Zeit aus dem Ruder zu laufen scheinen.
Ob das jetzt jener Trump ist, der drauf und dran ist, die Welt mit seinen Genialitäten zu überziehen, so manche Behörden, die einem, der eh schon mit den Problemen des Alltags zu kämpfen hat, ein ums andere Mal ihre ganz eigenen Genialitäten präsentieren, die Politik mit ihren Genialitäten, die uns ständig versuchen ein X für ein U vorzumachen oder die zunehmende Zahl von Firmen, die ebenso absolut genial versucht, die Verbraucher über den Tisch zu ziehen.

Nun versucht man natürlich in einem Blog über etwas zu schreiben, was nicht einfach nur banal ist. Aber wo ist die Grenze zwischen banal und von Bedeutung?

Und das, was für einen selbst eine Bedeutung hat, ist für andere womöglich tatsächlich banal.

Letztlich wird das allerdings vermutlich der Punkt sein: Die Beiträge in einem Blog sollten von Bedeutung sein – FÜR EINEN SELBST !!!

Und so erwächst aus der Banalität letztlich Bedeutung – und sei es nur für einen einzigen Leser.

Auch das ist dann “ positiv Denken “ derart, dass man mit seinen Blogs irgendjemandem da draußen etwas vermitteln, ja vielleicht sogar helfen kann.

positiv denken

Und so liegt der Fehler vermutlich daran, dass man versucht, nur von jenen Dingen zu schreiben, die womöglich große Bedeutung haben, und ganz übersieht, dass die wirkliche Bedeutung, wie so oft, in den kleinen Dingen liegt.

Es grüßt,
das positiv denken

Bemannte Raumfahrt

Das Thema bemannte Raumfahrt ist bei jenen, die sich damit mehr oder weniger beschäftigen, für viele eine Glaubensfrage.

Gemeint ist die Frage: Brauchen wir die bemannte Raumfahrt überhaupt?

Meine Antwort darauf: NEIN, wir brauchen das nicht. Das Allermeiste was mit Menschen im Weltraum erledigt wird, kann ebenso auch mit unbemannten Missionen gemacht werden.

Wie so viele, so schaue auch ich mir voller Faszination jene Dokus im TV an, die die bemannte Raumfahrt zum Inhalt haben.
Wer wäre nicht in den Bann gezogen von jenen Unternehmungen, angefangen bei den Gemini-Missionen über die Apollo-Flüge, bis hin zur ISS.

Bemannte Raumfahrt

Und es ist ganz ohne Zweifel ein Wesenszug des Menschen, das, was um ihn herum liegt, zu erforschen, und dabei die Grenzen immer weiter hinauszuschieben.
Und als Menschen die Berge erforschten oder neue Kontinente oder die Tiefsee, da hielten sich die Aufwendungen dafür noch in nachvollziehbarem und darstellbarem Rahmen.

Wenn man sich jedoch versucht vorzustellen, dass die Kosten für die ISS mittlerweile bei ca. 100 Mrd. € angelangt sind, dann darf man sich den Sinn solcher Ausgaben doch mal ansatzweise überlegen.

V.a. auch deswegen, weil 99% aller Vorhaben/Experimente auch über ungemein günstigere Wege realisiert werden könnten, als durch die bemannte Raumfahrt.

Man überlege sich einmal, was man allein mit der Hälfte oder 3/4 des genannten Betrages hier auf der Erde für die Menschen bewirken könnte.

Auch wenn das von so Manchen abgetan wird als etwas, was wider der menschlichen Natur sei, nämlich nicht selbst die Dinge zu erforschen, also das Weltall, so darf dennoch die Frage gestellt werden, welchen Sinn dies hat, wenn gleichzeitig auf unserem Planeten die Dinge aus dem Ruder laufen und viele Menschen nicht das Notwendigste zum Überleben haben.

Ja, es wäre absolut faszinierend, wenn der Mensch eines Tages zum Mars reisen würde. Aber was bringt uns das, wenn wir nicht einmal dazu in der Lage sind, durch Einsatz entsprechender Mittel, das Leben hier bei uns lebenswert zu erhalten und gestalten.

Letztens las ich die Frage, wie es denn sein kann, dass auf der Erde jeden Tag unzählig viele Menschen unnötig sterben, mangels finanzieller Mittel, und gleichzeitig die Menschheit sich eine bemannte Raumfahrt leistet, sozusagen als glänzendes Hobby.

Denkt man diesen Gedanken zu ende, könnte man auf die Formulierung stoßen, dass diese bemannte Raumfahrt auf dem Tod unzähliger Menschen fußt.

Bemannte Raumfahrt

Oder gibt es ein handfestes Argument, dass diesen Denkansatz entkräftet?
Wobei ….. es gäbe natürlich viele solche Themen, die indirekt, manche sogar sehr direkt, damit zu tun haben, dass Mrd. an € ausgegeben werden, die andersherum den Tod von vielen Menschen verhindern könnten. Man denke nur daran, dass sich die Militärausgaben der 5 darin „führenden“ Länder im Jahr 2015 auf 1.000 Mrd. US-Dollar beliefen. Da nehmen sich die deutschen Ausgaben in Höhe von knapp 40 Mrd. US-Dollar noch relativ bescheiden aus. Man überlege sich nur, was man allein mit 40 Mrd. alles anfangen könnte.

Aber wie gesagt …. es gäbe VIELE solche Themen, mit denen sich die Spitze der Evolution auf diesem Planeten befassen müsste. Vielleicht hat es ja doch seine Berechtigung, wenn behauptet wird, dass die Spitze der Evolution eher das Bakterium sei …. schließlich werde dieses immer noch vorhanden sein, wenn sich der Mensch schon lange zugrunde gerichtet hat.

Es grüßt,
das Smamap

Game of risk – oder – Scheitern gehört dazu

Game of risk …… eine Formulierung die nachfolgender Link etwas beleuchtet.

http://blogs.esa.int/janwoerner/2016/11/15/the-game-of-risk/

Ein sehr interessanter Artikel, wie ich finde. Und auch sein Titel “ The game of risk „, sagt es.

Allzuoft stürzt sich alle auf etwas, was schief gegangen ist und ignorieren, dass bei allem, was man versucht, immer auch eine gewisse Wahrscheinlichkeit des Scheiterns mit inbegriffen ist.

Ob es sich jetzt um eine Marsexpedition handelt oder darum einen Nagel in den Holzbalken zu schlagen, ist einerlei.

game of risk

In beiden Fällen kann etwas schief gehen.
Das gute daran ….. man lernt für später.

Im Fall des Nagels weiß man in aller Regel, was man beim nächsten Versuch besser machen kann, um dann erfolgreich zu sein.

Und so scheint es wenig sinnvoll, immer dann, wenn etwas schief gegangen ist, komplett alles in die Tonne zu treten, ohne zu hinterfragen, was es uns darüber hinaus gebracht hat.

Dabei ist es auch ein beliebtes Spiel der Medien, Verkaufszahlen über Sensationsmeldungen zu generieren und “ The game of risk “ völlig zu ignorieren.

Zweifelsohne sind die Medien ein wesentlicher Bestandteil unserer Demokratie und insofern unverzichtbar.
Etwas Zurückhaltung und Objektivität täte manchen von ihnen jedoch manchmal gut.
Das Gleiche gilt für so etliche Mitmenschen.

Jenseits der Frage nach dem Sinn von Weltraumunternehmungen, sollte man deshalb, im Falle der kürzlichen Marsexpedition der ESA, durchaus dazu in der Lage sein, zu sehen, dass das Hauptanliegen war, den Orbiter in die Umlaufbahn zu bringen, und nicht, die Landeeinheit auf die Marsoberfläche.

Dass letzteres mißlang war schade, zu verbuchen unter „Lernphase“, jedoch leider in den Medien so sehr aufgeblasen, dass es alles andere überstrahlte. So auch, dass das Gesamtunternehmen ein ziemlicher Erfolg war.

Das gleiche Procedere ist häufig zu beobachten. Einzelne Mißerfolge werden höher bewertet als all jene Erfolge, die es zu verzeichnen gilt.
Ob das jetzt das Thema Flüchtlinge betrifft, den Klimawandel, den Verbraucherschutz oder was immer sonst.
Allerdings ist die Art und Weise und das Tempo so mancher Entwicklungen sicherlich kritikfähig.

Es grüßt,
das Smamap

Klimawandel ein Hoax

Es geht schon los …. lt. Donald Trump ist der Klimawandel ein Hoax, also eine Falschmeldung bzw. ein Schwindel. Ins Leben gerufen von den Chinesen, um den USA wirtschaftlich zu schaden.

Diesem Bericht kann man entnehmen, dass seine Leute schon eifrig dabei sind, einen Weg zu suchen, wie man das Pariser Klimaabkommen umgehen kann.
Allein diese Vorgehensweise lässt erahnen, was alles auf uns zukommen wird (mit „uns“ ist die Weltbevölkerung gemeint), wenn er erst mal das Ruder fest in der Hand hat.

Die Belege für menschgemachte Klimaveränderungen sind derart erdrückend, dass niemand die Augen davor verschließen kann. Meint man.

Denkste !!! 

Der Guru der Verschwörungstheoretiker macht es vor, wie man einfach alles erreichen kann.

Einfach behaupten, dass alles sei ein Schwindel zum eigenen Schaden, und schon hat man freie Hand. Man braucht nichts mehr belegen, denn man hat die Bevölkerung ja auf seiner Seite, weil das Ganze einen Vorteil bringt.

Dass dann haufenweise Inseln absaufen werden oder die Unwetter immer schlimmer werden, muss ihn ja nicht kümmern, wenn er die Klimaziele leugnet, viele andere das dann auch tun, frei nach dem Vorbild des großen Amerika. Wenn die Auswirkungen dann wirklich kommen, dann kann er ja immer noch leugnen, dass das was mit ihm zu tun hätte.

Schuld sind dann bestimmt wieder China, die Medien und das Establishement.

Eine absolut geniale Blaupause für alles Mögliche andere. Und natürlich auch für die AfD.

SO muss man es machen, um seine Ziele zu erreichen.

Das nennt man dann Verantwortung 

Der “ Klimawandel ein Hoax “ ….. wenn das also so ist, dann darf man wünschen, dass sich die nächsten Wetterkatastrophen direkt vor Amerikas Küsten abspielen?

Es grüßt,
das Smamap

Geld regiert die Welt

Eine längere Abhandlung mit These zum Thema Geld regiert die Welt und was sich daraus ergibt !!!

In den letzten Tagen habe ich Einiges zum Thema „Donald Trump“ geschrieben, weil mich das beschäftigt hat, mir die Entwicklung Sorge bereitet, und sich in mir Befürchtungen einstellen, wegen dem, was auf uns zukommen kann.

Vieles davon ist Spekulation, weil noch völlig unklar, was dieser Mensch, den die Amerikaner zu ihrem Präsidenten gewählt haben, alles anstellen mag.

Und v.a. treiben viele Menschen, nicht nur mich, Ängste, die sich aus dem ergeben, was dieser Mensch bisher so von sich gegeben hat, und v.a. wie. Noch dazu, wo er keinerlei Ahnung hat von den Vorgängen im politischen Weltgefüge.
Und dies zusammen mit der Tatsache, dass der Mensch jetzt ungeahnt viel Macht und Möglichkeiten in die Hände bekommt ….. das lässt Böses ahnen.
Noch dazu, da das Credo dieses Mannes zu sein scheint „America first“ – eine verklausulierte Form des puren Egoismus.

Aber wie gesagt, Vieles davon ist spekulativ.

Eine andere Ahnung in diesem Zusammenhang scheint mir ebenso bedeutend. Nämlich die Antwort auf die Frage, was so viele Amerikaner dazu bewogen hat, den Mann zu wählen. Denn diese Antwort, so meine ich, hat auch sehr viel mit dem zu tun, was hier in Europa möglicherweise passieren wird. Klar, Trump hat nicht die Mehrheit der Stimmen bekommen, und nur auf Grund des speziellen Wahlsystems in den USA die Wahl für sich entschieden. Jedoch haben knapp 50% für ihn gestimmt.

Nach einigen sehr interessanten Artikeln, die ich die letzten Tage gelesen haben, stelle ich folgende These auf:
Hier in Bayern gibt es den Spruch „wer zahlt, schafft an“. Anders ausgedrückt „wer das Geld hat, bestimmt wo´s lang geht“. Oder ganz vornehm ausgedrückt “ Geld regiert die Welt „.

Und ich meine, dass sehr viele Amerikaner das Gefühl hatten, dass immer mehr Diejenigen, die das Geld haben, bestimmen, was passiert, die kleinen Leute dabei auf der Strecke bleiben, und die, die ohnehin in Geld schwimmen, noch mehr davon bekommen.

Da gibt es dann diejenigen, die ihr Haus verloren haben, ihren Job, ihre Firma, bei denen immer weniger übrig blieb, die deswegen meinten es muss sich etwas ändern, denen immer Hoffnung gemacht wurde, es würde sich etwas ändern. Und tatsächlich blieb alles immer das Gleiche.
Und so heißt der nächste US-Präsident „Donald Trump“. Er hat mit dem, was er von sich gegeben hat, radikale Veränderungen gepriesen. Sich als Mann dargestellt, der keinen Cent darauf gibt, was „die da oben“ wollen, sondern Amerika wieder stark machen will, den Menschen dieses Gefühl zurückgeben will. Ohne Rücksicht auf Verluste an anderen Stellen.

Und so haben ihn all jene gewählt, die meinten, bevor es wieder endlos so weiter geht, wie bisher, und sie nur noch mehr auf der Strecke bleiben, muss es einmal etwas GANZ anders werden. Er wurde nicht deswegen gewählt, weil er derjenige zu sein schien, der mit großem Weitblick und Können, alles zu bessern vermag, sondern deswegen, weil er noch am ehesten derjenige zu sein schien, der eine grundlegende Veränderung bringt.

Und so kann es durchaus sein, dass Trump grandios scheitert. Das Schlimme daran ist, dass das enorme negative Auswirkungen auf die gesamt Welt haben könnte.

Darüber hinaus ist das, was wir dort in Amerika gesehen haben, etwas, was hier in Europa genauso kommen kann (2. Teil meiner These). Auch hier wird die Zahl der Mensch, die immer weniger haben und immer mehr auf der Strecke bleiben, immer größer. Und diejenigen, die das Geld haben bestimmen, was gemacht wird, und vergrößern ihr Vermögen immer weiter. Und die Politiker bzw. das  sogenannte „Establishment“ sorgt scheinbar dafür, dass dies so bleibt.

Die Bankenkrise, die Krise der Sozialsysteme, und so einiges mehr, wird auf dem Rücken der kleinen Leute ausgetragen. Diese Krisen, durch die Bank vermeidbar und hausgemacht, werden nicht etwa mit dem Geld bezahlt, dass die Reichen besitzen, sondern mit dem Geld der kleinen Leute.

Und so haben die Rentner Rentenerhöhungen, von denen ihnen nichts bleibt, die Kleinverdiener haben immer weniger, weil das, was sie abgeben müssen immer mehr wird, und die Menschen ganz am Ende der Gesellschaft bekommen nicht einmal mehr das, was sie als Minimum zum Leben brauchen.

Selbst Diejenigen, die noch einen guten Job haben und relativ gut verdienen, müssen immer mehr davon abgeben, so dass nicht mehr viel am Monatsende bleibt.

Gleichzeitig steigen die Gewinne der Banken und Konzerne, und auch die Verdienste der oberen Zehntausend.

Und das Alles in guten Zeiten.

Nach der Hochphase der Globalisierung werden die Probleme immer größer, die Staatsschulden steigen ins Unermessliche, und man mag sich gar nicht vorstellen, was passieren wird, wenn einmal schlechte Zeiten kommen. Und die WERDEN kommen, denn niemand wird behaupten wollen, dass alles immer so weiter geht, wie in den letzten Jahren.

Es scheint deshalb zwangsläufig so zu werden, dass auch hier die Menschen irgendwann einmal eine Veränderung herbeisehnen. Und welche Parteien und Politiker dann nach vorne gespühlt werden, das mag ich mir gar nicht vorstellen.

Ich behaupte, wenn wir nicht eine Geschichte hinter uns hätten, die uns gezeigt hat, wozu sowas führt, wenn man den eher Radikalen nachläuft, dann wäre das schon lange so.
Eine solche Geschichte haben die Amerikaner nicht. Hätten sie diese, dann wäre dieses Wahlergebnis vermutlich anders ausgefallen.

Ich habe heute in einem Kommentar gelesen, wir wären in Europa auf dem Weg zum Faschismus. Nun – so weit würde ich jetzt nicht gehen. Aber sicherlich haben wir Entwicklungen, die hätte vor 10 Jahren noch niemand vermutet.
Die Populisten sind auf dem Vormarsch. Die Zahl der Unzufriedenen wird immer größer.

Aus all diesen Gründen werden auch wir unsere Trumps bekommen.
Es sei denn, unsere Politiker wachen endlich auf, und tun das, was ihre Aufgabe ist: Für die Menschen da sein, und die Schere zwischen Arm und Reich schließen, mit allem, was dazu gehört.

Aber ich befürchte eher, dass, nachdem sich die Amerikaner wohl aus allem Möglichen zurückziehen werden, um sich auf sich selbst zu konzentrieren, es bei uns darum gehen wird, z.B. die Militärausgaben zu erhöhen, um das aufzufangen.
Wer das bezahlen wird, steht auch schon fest: Sicherlich nicht diejenigen, die in Geld schwimmen.

Und so wird vermutlich alles dafür getan werden, die Leute in die Arme der Populisten zu treiben.

Was sich daraus ergibt, werde ich (hoffentlich) nicht mehr miterleben.

Es grüßt,
das Smamap

Neue Besen kehren gut

Nun ist es also tatsächlich so gekommen, wie hier gestern befürchtet, aber neue Besen kehren gut (oder?).

Donald Trump wird nächster Präsident der USA.

Nachdem es jetzt so ist, wie es ist, lässt sich nur noch hinterfragen, warum es so kam.

Und da meine ich eine Tendenz zu erkennen, die nicht nur in Amerika gegriffen hat.

Das gemeinsame Kennzeichen so einiger Ereignisse, ist, dass es ein WEITER SO irgendwann nicht mehr gibt.

Das war so beim Brexit, ist jetzt so in den USA, hatte seine Konsequenzen auch bei uns (wer hätte eine AfD erwartet mit bis zu 20%). In Österreich hätte es beinahe einen rechten Bundespräsidenten gegeben (was ja noch kommen kann). Und wenn man so weiter überlegt, dann käme man sicherlich noch auf andere Ereignisse.

Und was ziehen die Etablierten für Schlüsse daraus? Gar keine könnte man meinen.

Meine Behauptung:
Überall, wo zu lange ein WEITER SO praktiziert wird, kommen letzlich die Populisten zum Zug.
Nicht deswegen, weil die so toll und intelligent wären. Das erkennen auch die Wähler. Denn die Menschen sind ja nicht dumm (in ihrer Mehrzahl zumindest). Aber wenn alles so bleibt wie es ist, oder zumindest gefahr läuft, dann entscheiden sich doch Viele für ein Experiment.

Und genau DAS scheint mir jetzt in den USA passiert zu sein. Allzuviele hatten den Eindruck, mit Clinton würde es nur einfach so weiter gehen, wie bisher auch. Das Establishment, die Wall Street und die Banken haben das Sagen. Und weil viele den Eindruck hatten, es würde damit schlechter werden, entschieden sie sich für den Wechsel.

Nicht weil die Alternative so prickelnd wäre, aber schlicht, damit sich etwas ändert.

Freilich ist das „Jammern auf hohem Niveau“. Auch gut inszeniert von Trump, das muss man ihm lassen.
Wer die Zahlen betrachtet, stellt fest, dass von den tatsächlich Ärmeren bis Armen die Wenigsten Trump gewählt haben. Die Schwarzen z.B. haben zu 88% Clinton gewählt (sie werden gewußt haben warum). Bei den Latinos war es ähnlich.

Das Durchschnittseinkommen der Trump-Wähler liegt angeblich bei etwa 75.000 $ im Jahr.

Das legt den Gedanken nahe, dass dort drüben, so wie auch hier in Europa, das Gefühl, dass Entwicklungen kommen, die einem das nehmen könnten, was man hat, dazu führen, dass ein Wechsel irgendwann mit weniger Angst verbunden wird, als das WEITER SO. 

In Europa sind wir noch nicht so weit. Denn schließlich haben wir, im Gegensatz zu anderen, eine Geschichte, die uns zeigt, was kommen kann, wenn die falschen Leute ans Ruder kommen.

Dennoch sollte den hier Regierenden langsam ein Licht aufgehen. V.a. deswegen, weil einmal schlechtere Zeiten kommen könnten …. und auch werden.
Deshalb sollten sich Politiker tunlichst um das kümmern, wozu sie da sind, nämlich das Ohr am Souverän zu haben.

Oder anders ausgedrückt: Die Politiker sind für die Menschen da, und nicht umgekehrt.

Es bleibt nur zu hoffen, dass jener unbeherrschte Trump, mit seinen totalen Stimmungsschwankungen, beherrscht werden wird. Zumindest von seinem Stab.
Wobei das, was ich heute am Häufigsten gelesen habe, besagt, dass nichts von dem klar bzw. vorhersagbar ist, was den künftigen US-Präsidenten angeht. Weder personell, noch konzeptionell.

Nur eines scheint klar: Er wird sich auf Amerika konzentrieren (Stichwort: Isolationismus).

Und DAS könnte eine Chance für Europa sein. Speziell für die EU.

Bleibt nur zu hoffen, das „Trump“ nicht ein anderes Wort für „GAU“ ist, und dass “ neue Besen kehren gut “ nicht plötzlich eine ganz andere Bedeutung erhält.

Es grüßt,
das Smamap