Gott steh uns bei

Es ist geschehen – Gott steh uns bei.

Donald Trump wird nächster US-Präsident.

Es wird sein, wie immer in solchen Fällen ….. eine Protestwahl, bei der es keiner gewesen sein will, der ihn gewählt hat.

So ähnlich, wie beim Brexit.

Da wird einer Präsident – wenn man sich nur ansatzweise ansieht, was der bisher vom Stapel gelassen hat, da wird einem Angst und Bange. Noch mehr ängstigt einen, was er NICHT vom Stapel gelassen hat.

Allein, was alles Lug und Trug war, was man so von ihm im Wahlkampf vernommen hat ….

Erste Stimmen meinen ja, dass er alles über den Haufen werfen, und sich nur auf die amerikanischen Interessen konzentrieren wird. Was das für den Rest der Welt bedeutet, will ich mir gar nicht ausmalen. Vieles von dem, was die USA bisher so gemacht haben, war, meiner Meinung nach, nicht als positiv zu bewerten. Aber im Vergleich zu dem, was kommen kann, wenn die Amerikaner sich nur noch auf das beschränken, was für sie selbst positiv ist, war das Bisherige dann nur ein müder Abklatsch.
Frei nach dem Motto: Der Zweck heiligt die Mittel.

Wie ich gestern schon sagte …..

Gute nacht und Helm ab zum Gebet 

oder anders gesagt

Gott steh uns bei 

Das Problem ist nur …. ob es diesen Gott überhaupt gibt, ist höchst ungewiss!

Bleibt also nur der Helm?

Es grüßt,
das Smamap

Beseitigung von Schimmel

Ein heikles Thema, ich weiß, denn Beseitigung von Schimmel, das Thema hat auch immer irgendwie den Makel an sich, dass der Betroffene nicht reinlich genug ist.

Aber davon muss man sich lösen, denn Schimmel ist letztlich immer eine Frage der Beschaffenheit der Umgebung, in der man sich befindet.

Sehr häufig geht es darum, dass sich an kalten Außenwänden Luftfeuchtigkeit niederschlägt.

Paradebeispiel ist mein Mini-Küche. Die hat an der Außenwand eine Nische, die über einen Glasbaustein, der wie ein Fenster gekippt werden kann, den Luftaustausch realisiert ……

Beseitigung von Schimmel

Man kann sich gut vorstellen, dass diese Mauer im Winter relativ kalt ist. Die warme Innenluft, die speziell in der Küche sehr feucht sein kann, schlägt sich in dieser Nische nieder und führt zu Schimmelbildung.
Feucht und warm, das mag der Schimmel. Und da kann man dann auch lüften, soviel man will, man bekommt keine dauerhafte Änderung. Speziell dann nicht, wenn so ein Raum nicht dauerhaft gewärmt wird (meine Küche hat zB keinen Heizkörper; sowas gab es dort noch nicht, als das Haus seinerzeit gebaut wurde; schon gar nicht im Souterrain).

Beseitigung von Schimmel war bisher für mich ein Buch mit 7 Siegeln. Deshalb ging ich heute zum Baumarkt, und fragte jene Dame dort, die mich bisher schon mehrfach sehr gut beraten hatte.
JA, eine Frau. Was das Handwerk angeht, so sollten auch hier die Zeiten der ausschließlich männlichen Domänen vorbei sei. Jedenfalls bin ich schon reichlich oft von Mitgliedern meiner Zunft ziemlich in die Irre geführt worden.

Die Lady dort empfahl mir zweierlei zur Beseitigung von Schimmel (und ich bitte jetzt mal die Marken und Preise außen vor zu lassen) …..

Beseitigung von Schimmel

Sie empfahl mir, im 1. Schritt einen Schimmelvernichter einzusetzen, und mittels dessen den vorhandenen Schimmel zu entfernen. Dabei muss dann (lt. Aufschrift), zuerst einmal die betreffende Stelle feucht von grobem Schmutz/Schimmel befreit werden („feucht“ deshalb, weil trocken den Schimmel nur durch die Luft umverteilen würde). Dann das Mittel aufsprühen (stellt sich als Schaum raus), reichlich einwirken lassen, und abschließend mit feuchten Lappen abwischen.

Der 2. Schritt sei dann der Einsatz eines Mittels, um den Schimmel langfristig zu stoppen. Dabei das Mittel zuerst mit dem Pinsel pur auftragen.

Hinterher, als 3. Schritt, dann das Mittel noch in normale Dispersionsfarbe einrühren und die betreffende Fläche streichen.

Sie empfahl mir dann noch, zwischen den Schritten die Fläche jeweils mit einem Heizlüfter trocknen zu lassen.

Zum Zeitpunkt dieses Beitrags bin ich grade bei Schritt Nr. 1. Man erkennt dies auch daran, dass im 1. Bild unten noch etwas Schaum erkennbar ist, vom Schimmelvernichter.

Beseitigung von Schimmel ist also kein Hexenwerk. So scheint es zumindest.

Ich werde her berichten, in welchem Ausmaß die Maßnahmen einen bleibenden Effekt haben.

Es grüßt,
das Smamap

Edit: Ich könnte mir vorstellen, dass die Empfehlung, die ich da erhielt/praktiziere, v.a. auf oberflächlichen Schimmel ausgerichtet ist, und man für tiefer Gehendes dann schon einen Fachmann braucht.
Natürlich ist es auch in diesem Beitrag so, dass ich hier von meinen Erfahrungen/Meinungen berichte, und letztlich jeder selbst entscheiden muss, wie vorzugehen ist.

Der Tag der Wahrheit für die Welt

Nun steht sie also an, die Wahl in den USA oder anders gesagt, der Tag der Wahrheit.

Ich hatte mir ja vor einiger Zeit persönlich Abstinenz auferlegt, was diese Wahlen angeht. Denn zum einen kann ich eh nix bewirken, nicht mal durch Stimmabgabe und zum anderen rege ich mich da nur unnötig auf. Auch eine Wahrheit.

Denn wenn ich mir überlege, was sein könnte, wenn dieser unmögliche Typ von Trump Präsident würde, dann bliebe nur noch zu sagen:

Gute Nacht und Helm ab zum Gebet 

Wenn man sich so anhört bzw. liest, was der alles vom Stapel lässt, da könnte einem Angst und Bange werden. Eine weitere Wahrheit.

V.a. auch deswegen, weil sich eine solche Wahl ja nicht auf die Vereinigten Staaten beschränkt, sondern enorme Auswirkungen auf die gesamte Welt hätte. Schlicht deswegen, weil so eine Weltmacht zwangsläufig so Einiges bestimmt, und mit ihren Möglichkeiten, die sie hat, die Abläufe weltweit beeinflusst.

Das Gravierende daran ist, dass die Amerikanerinnen und Amerikaner mit ihrer Stimmabgabe auch ein Stück weit bewirken, wohin sich die gesamte Welt bewegen wird.
Naturgemäß ist das den Wählern aber (zuallermeist) völlig egal, wenn sie morgen zur Wahlurne schreiten. Nachvollziehbar.

Wenn, sagen wir, Spanien wählt, dann sind die Auswirkungen weitaus geringer. Wenn die anderen Weltmächte wählen, also China oder Russland, dann sind DA die Auswirkungen ebenso weitaus geringer, weil nämlich die Ergebnisse schon von vorneherein feststehen.

Normalerweise sage ich immer, dass jedes Land bzw. dessen Bewohner DIE Regierung erhält, die sie verdienen. Erst recht eine Wahrheit. Ob das wohl für die gesamte Welt auch gelten würde, wenn Trump zum US-Präsidenten gewählt würde?

Man könnte sich z.B. vorstellen, dass wenn Trump gewinnt, es ab sofort keinen Klimawandel mehr gibt. Schließlich hat er ja gesagt, dass der gar nicht existiert. Auch die Mauern, die tatsächlich oder im Kopf dann hochgezogen würden, wären wohl zahlreich. Was das für Andersdenkende oder Ausländer bedeutet, möchte ich mir gar nicht vorstellen.
Oder Amerika kommt zuerst ….. was das dann praktisch bedeutet, also für den Rest der Welt, das möchte ich mir gar nicht ausmalen.

Heute lese ich, dass seine Berater im „verboten“ hätten, bis zur Wahl Twitter zu benutzen, weil er teilweise so unbeherrscht sei, dass man vermeiden möchte, dass da in den letzten Stunden noch was „passiert“. Fragt sich nur, wer dann, wenn er Präsident wäre, ihm noch etwas verbieten könnte.
In dem Zusammenhang stellt sich auch Angst bei mir ein, wenn ich mir überlege, dass dieser Mensch dann auch Oberkommandierender der stärksten Militärmacht der Welt würde, und zudem die Codes für das amerikanische Atomwaffen-Arsenal erhielte.

Nun bin ich ja nicht gerade Feuer und Flamme für Madame Clinton. Aber vor die Wahl gestellt, würde ich mich dann doch für das weitaus geringere Übel entscheiden.

Und so drücke ich uns allen die Daumen, dass wir nochmal „davon kommen“. Hoffentlich erweist sich auch dies als Wahrheit.

Wobei es dann auch noch nicht so völlig ausgestanden wäre. Denn der große Donald hat uns ja schon ganz eindeutig zu verstehen gegeben, wie er eine Wahl, die er verloren hätte, bewerten würde. Und so emotional und unbeherrscht er selbst ist, trifft das auch auf viele seiner Anhänger zu. Was man so hört, hat er viele jener Menschen versammelt, die mit so Manchem nicht einverstanden sind. Die Beweggründe mancher dieser Menschen reichen dann von Unzufriedenheit bis hin zu Extremismus. Man hört auch Desöfteren vom „Hass“ auf das gegnerische Lager.

So bleibt für den Fall einer Niederlage von Trump zu hoffen, dass es dort drüben dann ruhig bleibt.

Es grüßt,
das Smamap

The winner is …..

Wie HEUTE HIER schon mal berichtet, sollte der BGH über die Rechtmäßigkeit einer Bankgebühr urteilen, und quasi einen winner bestimmen.

Nun ist das Urteil da …. eine solche Gebühr ist NICHT rechtens.

In meinem Beitrag hatte ich dazu etwas ungenau berichtet:
Es ging darum, dass Banken (z.B. die Deutsche Bank), von Kunden, die über den Dispo hinaus ihr Konto überzogen, eine Überziehungsgebühr forderten (die Deutsche Bank forderte hier 6,90€). Diese forderten sie für den Fall, das die zusätzliche Überziehung nur minimal sei.
Wenn also der Kunde, sagen wir, den Dispo um zusätzliche 50€ überzog, dann vereinnahmte die Bank diese Überziehungsgebühr grundsätzlich. Auch wenn der erhöhte Zinssatz, der für den Fall einer zusätzlichen Überziehung vereinbart war, nur einen Bruchteil dieser Überziehungsgebühr ausgemacht hätte.

Besagte Bank vereinnahmte also bisher für die zusätzlichen 50€ genau 6,90€ Zins, obwohl der erhöhte Dispozins nur zusätzliche (realistisch angenommene) 4% ausgemacht hätte (also im Bsp. rechnerisch 16,67 Cent). Die 6,90€ waren bisher ungefähr das 40-fache des tatsächlichen Zinses.

Warum die Bank es nötig hat, das 40-fache zu verlangen, und nicht von selbst drauf kommt, dass dies völlig unanständig ist, bleibt ein Geheimnis derer, die für den Ruf, den die Banken mittlerweile haben, verantwortlich sind. 

Vll wäre es ja mal eine Idee, einen Verein zu gründen, also eine e.V., die Konten anbietet, die zu genau denselben Zwecken genutzt werden können, wie bisherige Bankkonten. Also Einzahlungen, Auszahlungen und Überweisungen (keine Kredite, also auch kein Dispo).
Eine solche e.V. würde dann rein nur die Kosten für diese Abwicklungen 1:1 berechnen, ohne jede Gewinnabsicht (selbstverständlich müssten die Kosten für EDV und Personal beinhaltet sein, denn schließlich müssen die Beschäftigten ja von etwas leben).

Ich behaupte, ein solches Konto würde im Monat, eine erkläckliche Anzahl existierender Konten vorausgesetzt, nicht mehr als 1€ kosten (wenn man mal pro Vorgang 2 Cent annimmt, 25 Vorgänge im Monat, und 50 Cent für alle anderen Kosten (z.B. Personal)).
JA, es gäbe keine EC-Karte, VISA-Card, Kredit oder was auch immer. Das sollen die anbieten, zu deren Geschäftsmodell es gehört. Man holt sich am Monatsanfang das Geld, das man voraussichtlich benötigt, und zahlt überall bar.
Die Mitmacher wären wohl sehr verblüfft, wie günstig sowas sein kein, und wofür einem ansonsten Geld abgeknöpft wird.
Denn eines ist klar: Alles das, was es da so gibt, von Bankkarten über Filialen, Payback, Visa usw usf. das muss alles von irgendwas bezahlt werden. Nicht zu vergessen, die Mrd., die von Banken in den Sand gesetzt werden, und die wir OttoNormalos weltweit zu tragen haben.

Ich hatte bis vor einem halben Jahr zusätzlich ein Konto bei der Sparkasse. Das kostete mich, alles in allem, im Jahr etwa 60€ (ohne jeglichen Dispo). Über die gedachte e.V. würde ich über 45€ einsparen.

Das Verblüffende ist, dass es solche Konten, wie ich hier über das e.V.-Modell skizziert habe, im Grunde genommen schon gibt.

Es nennt sich PayPal. 

Klar, auch die verlangen Gebühren und machen damit Gewinn. Aber es geht bereits in die Richtung, dass nämlich alles online läuft, man an immer mehr Stellen damit bezahlen kann, und die Gebühren sich in Grenzen halten (wobei das Ende der Fahnenstange hier noch lange nicht erreicht ist). Wenn es einmal so is, dass auch Einnahmen dorthin gehen können, und man über einzelne Bankautomaten Geld abheben kann, dann kommt langsam die Frage auf:
Wofür braucht man für solche Dinge noch Banken und deren Wucher-Gebühren ???? 

Wie gesagt …. The winner is ….

Es grüßt,
das Smamap

Der Wucher des Dispozins

Wie ich lese steht eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs an, zum Gebührenverhalten der Banken hinsichtlich des Dispozins.

Es geht dabei allerdings nicht um den Dispozins als solches. Wie schon gelegentlich meinerseits angemerkt, ist dieser nichts anderes als Wucher. Anders kann man es nicht bezeichnen, wenn für etwas Beträge in horrender Höhe verlangt werden.
„Horrend“ ist es zweifelsohne, wenn Banken für einen Kredit das über 20-fache dessen verlangen, was sie selbst dafür bezahlen.

Dass dem kein Riegel vorgeschoben wird, kann ich mir nur damit erklären, dass der größte Schuldner der Banken, nämlich der Staat, sich nicht den Ast absägt, auf dem er selbst sitzt. Sehr wahrscheinlich gibt es eine gesetzliche Konstellation, die derartigen Wucher legitimiert, weshalb nichts dagegen unternommen werden kann.

In obigem Verfahren, geht es deshalb, soweit ich lese, auch darum, dass Banken für die Inanspruchnahme eines Dispos, keine Extragebühren verlangen dürfen, also Gebühren über den Dispo hinaus. Angeblich verlangen z.B. die Deutsche Bank, und auch die Targo-Bank, eine feste Gebühr dafür (ich lese etwas von 7€ im Monat, zusätzlich zu den Dispozinsen).

Wie auch zu lesen steht, gehen viele Banken heute dazu über, die Gebühren, die sie verlangen, in viele Einzelgebühren aufzuspalten, bei denen dann der echte Dispozins nur eine von vielen Gebühren ist.

Aber EINES ist ganz entscheidend, und dazu braucht es keine Gerichte. 

Die Alles entscheidende Frage ist und bleibt, ob der Bankkunde das mit sich machen lässt, was die Banken mit ihm treiben. Jedem Bankkunden steht es frei, mit seinem Konto zu einer Bank zu wechseln, deren Geschäftsgebahren als „normal“ zu bezeichnen ist. Und solange die meisten Kunden das nicht machen, hat es auch keinen Sinn, sich über irgendwelche Gebühren/Zinsen aufzuregen.

Unabhängig davon, ist eine Grundsatzentscheidung natürlich schon nötig, ob Monopolisten die Gebühr zur Gebühr der Gebühr verlangen dürfen. Denn solange Verbraucher zu lethargisch, faul oder sonstwas sind, um ihren Hintern hoch zu bekommen, und ihre Möglichkeiten in Anspruch zu nehmen, solange braucht es Grundsatzentscheidungen.

Und in der Hinsicht können wir heilfroh sein, dass wir eine (relativ) unabhängige Justiz haben. Und nicht zu vergessen die Verbraucherzentralen.

Für meinen Teil habe ich schon vor Jahren die Konsequenz gezogen. Die Bank, bei der ich seitdem mein Konto habe, verlangt für das Konto nichts, und für den Dispozins unter 7%.

Zur Ehrenrettung derer, die das Geld mit 2 Händen zum Fenster rauswerfen …..
Dispozins

muss gesagt werden, dass die Banken das schon sehr raffiniert anstellen, indem sie ihre Gebühren in Kleinstbeträge aufspalten (87 Cent hier, 2,56€ dort usw usf). Würde man sich die Mühe machen, am Jahresende mal alles zusammen zu zählen, wäre man überrascht, welcher Gesamtbetrag sich da ergibt. Ich behaupte, dass da die Wenigsten unter 200€ wegkommen.

Wer nicht will, der hat schon …… 

Es grüßt,
das Smamap

Strahlender Sonnenschein

Heute, am 22. Oktober, hatten wir hier strahlenden Sonnenschein. Geschätzte 30 Grad.

WO????

Na über den Wolken halt!!!

Hier unten bei mir war grau in grau, und 4 Grad. Mit Regenschirm versteht sich.

Arbeitsmäßig hatte ich heut morgen draußen zu tun. Da hat mich das Wetter natürlich total aufgebaut. Besonders jenes über den Wolken.

Sonnenschein

Hinterher, nach Arbeitsende, wollte ich mir wenigstens, wenn schon das Wetter mießepetrig ist, was Gutes tun.
Also ab ins Cafe, Stück Kuchen, einen Krapfen, eine heiße Schokolade.

Na ja, dachte ich mir …. man muss es sich gut gehen lassen, wenn das Drumherum schon nicht danach tut.

Die Bedienung im Cafe, hatte, wie üblich, gute Laune. Musste dann aber eingestehen, dass sie heute i-wie total danebensteht.

SO äußert sich eben Manches bei Manchen unterschiedlich.

Wieder zuhause, tat ich dann den Vögeln noch was Gutes, und füllte dieses Jahr erstmals das Vögelhäuschen. 5 Minuten später war es schon umlagert, und die Vögel zauberten mir ein Lächeln ins Gesicht.

Also DOCH Sonnenschein !!!

Es grüßt,
das Smamap

Religion und Universum

….. ein Thema (Religion und Universum), mit dem ich mich von Zeit zu Zeit beschäftige.

Wieder einmal sind einige Beiträge in den Medien zusammengetroffen, die mich zum Nachdenken veranlasst haben.

Wiederholt hatte ich hier schon versucht, meiner Meinung Ausdruck zu verleihen, dass sämtliche Religionen auf diesem Planeten, nichts anderes als Humbug sind. Klar nachvollziehbar aus dem, was die Forschung heute weiß.

Religion und Universum

Hinführung zum Thema Religion und Universum

Nun wäre das alles nicht so schlimm, wenn nicht die weitaus meisten Menschen, einem Glauben anhängen würden, und mit diesem auf die Fahnen geschriebenen Glauben, alles zerstören, was man hier Leben nennt.

Ich nehme als Bsp. einfach mal den Glauben, dem ich angehöre (ich könnte genau so gut ein anderes Bsp. nehmen): Als Katholik gehöre ich einer Glaubensrichtung an, die, mal grob gesagt, 50% der Bevölkerung in diesem Land darstellt, und dabei zusieht, wie das Leben auf diesem Planeten vor die Hunde geht. Als Stichworte mögen die Worte „Klimazerstörung“ und „Krieg“ dienen. Das Gleiche gilt für alle anderen Glaubensrichtungen auf diesem Planeten.
Ob dabei einer mit der Waffe in der Hand durch die Gegend rennt oder diese Waffen nur produziert und anderen in die Hand drückt, bleibt egal. Oder ob jemand aktiv Umwelt zerstört, indem er Auto fährt oder „nur“ Produkte kauft, deren Herstellung/Entsorgung passiv die Umwelt zerstört, bleibt ebenso egal.
Jeder einzelne ist schuld, auch wenn er es nicht wahrhaben will, und weiterlebt, als sei nichts. Und jeder Einzelne hinterlässt den Folgegenerationen diese Welt ein ganzes Stück weit zerstörter, als er sie vorgefunden hat.

Und wir alle tun dies als Gläubige, egal in welchem Teil der Welt.

SO …. und jetzt bewege ich mich langsam Richtung Themen-Ziel ……

Alle diese Religionen sind demzufolge nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben stehen. Ja, es ist schon so, dass etliche dieser Religionen die Welt besser machen würden, wenn …. ja wenn die Menschen, und zwar jeder Einzelne, sich nicht einen Dreck darum scheeren würde, was dort steht.
Die Alibi-Aktionen, dass man spendet, betet und Weihnachten in die Kirche geht, ändern daran genau NICHTS. Die Regenwaldvernichtung und die Waffenproduktion wird genau 1 Jahr später wieder um das gleich Maß zugenommen haben, wenn nicht sogar mehr.

…. noch ein Stück mehr Richtung Themen-Ziel ……

Und was erhofft sich der Mensch?
Ein Leben nach dem Tod!
Die meisten Religionen versprechen diese zumindest.

NUR – und damit komme ich jetzt so richtig Richtung Themen-Ziel …..

Nehmen wir mal an ….. nur mal angenommen ….. die Religionen hätten recht. Sagen wir der Einfachheit halber, dass ALLE Religionen recht hätten (was natürlich gänzlich unmöglich wäre).

Wenn wir das also mal annehmen, was würde das ändern? Was würde es ändern, wenn es tatsächlich so wäre, wie es die Religionen versprechen …. oder wir uns versprechen.

Es würde absolut NICHTS ändern, denn Religion und Universum haben lediglich den Bezug zueinander, dass es dem Universum absolut egal ist, was irgendeine Religion meint.

Es spielt schlicht keine Rolle, wie es entstanden ist und wie es sich weiter entwickelt. Alles geht seinen Gang. Wenn wir also annehmen, dass die Menschen nach dem Tod weiterleben …. ändert sich dadurch der Gang des Universums? Keinen mm !!!

Wir leben hier auf einem Planeten in einer Galaxy namens Milchstraße. Einer Ansammlung einer unendlichen Zahl von Sonnensystemen. Und im Universum gibt es Mrd. solcher Galaxien, wie die Milchstraße.

Und unsere Religionen hätten irgendwas mit diesem gigantischen Universum zu tun? Wohl kaum.

Und selbst wenn, so hätten jene Gottheiten, die es angeblich gibt, versprochen, sich nicht in den Lauf der Dinge einzumischen. Alles ginge also seinen Gang. Und was genau würden sich eigentlich die diversen Götter teilen ???

Und wir Menschen maßen uns an, dass Religion und Universum zusammenhängen, und sich alles um uns dreht. Dabei haben die Forscher schon im Mittelalter bewießen, dass sich absolut NICHTS um uns dreht (na ja, ev. abgesehen vom Mond).

Also nochmal: Im Universum geht alles seinen Gang. Sei es, weil es ein Gott so angestoßen hat und es seitdem seinen Gang geht oder sei es, weil es ohne irgendeinen Gott einfach dahinläuft. Das Ergebnis ist das Gleiche.

Und das Ergebnis wird sein, dass es den Menschen irgendwann nicht mehr gibt. Sei es, weil er selber dafür gesorgt hat oder sei es, weil er schlicht nichts mehr hat, wovon er leben könnte (irgendwann ist alles aufgebraucht).

Ach ja, es gäbe ja dann noch das Leben nach dem Tod. Hätte das irgendeinen Einfluss auf das, was sein wird? Die Antwort: Absolut keinen …. nichts, nada, null.

Bliebe nur die Frage: Gibt es das Leben nach dem Tod?
Antwort: Keine Ahnung.

Wenn ja …. schöne Sache; wenn nein …. macht auch keinen Unterschied. Jedenfalls nicht für das Hier und Jetzt, und auch nicht für das, was im Hier noch alles kommen wird.

Fazit

Um es nochmals ganz brutal zu sagen: Das Universum scheert sich einen Dreck darum, was die Religionen predigen. Es geht dahin, getragen durch die Naturgesetze.

Ja ja, ich hör es schon: Gott hat die Naturgesetze geschaffen; das blicken wir nur nicht; und irgendwann kommt dann das Paradies. Aha.
Und wie haben all die Götter, aller Religionen das gemacht? Konzertierte Aktion? Wohl kaum.
Und selbst wenn das so wäre, würde es einen Unterschied machen, in dem, was sein wird, bis das Paradies kommt? Wohl kaum.
Für mich sind die Religionen eher das Eingeständnis des Menschen dafür, dass er zu feige ist, sich einzugestehen, dass der Mensch nichts anderes ist, als eine Entwicklung der Natur, die genauso wieder verschwinden wird, wie sie gekommen ist. Und zu feige dafür, Verantwortung zu übernehmen, für das Wervollste, was da ist: DAS LEBEN.
Er sieht sich als „Krone der Schöpfung“. „Krone“ ist dann wohl schon eher das Bakterium, denn dies wird es lange danach noch geben, wenn der Mensch, samt seiner Religionen, schon eine halbe Ewigkeit verschwunden ist.

Und eins noch so nebenbei: Die Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwo im Universum so ähnliches Leben gibt, wie auf der Erde – irgendwo in diesen Aber-Trilliarden von Sonnensystemen – diese Wahrscheinlichkeit ist unendlich viel größer, als die, dass es einen Schöpfer gibt. Und wenn wir jemals die Möglichkeit hätten, ein solches Leben zu treffen, dann würden wir überrascht feststellen, dass es dort auch Religionen und Götter gibt. Mit dem Unterschied, dass jene absolut nichts mit unseren gemein hätten.
Aber dieses Licht wird uns niemals aufgehen, weil es die Möglichkeit, durch die Lichtjahre und Galaxien zu reisen, niemals geben wird. Die Naturgesetze schließen dies aus.
Und weil dies so ist, können wir uns weiterhin der Illusion hingeben, dass es einen Gott gibt …. extra für uns Menschen.

Es grüßt,
das Smamap

Sandkastenspiele die nie aufhören

Sie saßen zu zweit im Sandkasten. 2 Kinder. Spielten ihre Spiele und unterhielten sich dabei.

ER sagte: DIE nehmen mir immer alles weg. NIE bekomm ich irgendwas. NIE lassen Sie mich in Ruhe. Und IMMER lügen sie nur.

SIE sagte: JA, ganz genau. Und dann kommen immer so VIELE, und wollen auch mitmachen. Dabei ist das doch UNSER Sand. Und die machen uns IMMER alles kaputt.

Da hatten sich scheinbar 2 gefunden, die sich verstanden.

Vielleicht würden sie sich ja demnächst wiederfinden, und, wer weiß, vielleicht würden sie ihre Gemeinsamkeiten weiter entwickeln, und wer weiß, was daraus entstehen würde.

Aber für Heute hatten sie keine Zeit mehr, denn die Mutter wartete schon mit dem Abendessen.

Und so gingen Donald und Frauke nach Hause, wissend, dass es andere gab, die genauso dachten, wie sie. Wie recht sie doch hatten, mit dem, was sie dachten, so meinten sie …. dort, in ihrem Sandkasten.

Jahrzehnte später sollten sie den Sandkasten mit anderen Arenen getauscht haben. Die Spiele und Reden würden immer noch die gleichen sein. Nur die Mittel wären andere geworden. Aber wie damals im Sandkasten …. SIE würden immer recht haben, und schuld wären immer die ANDEREN.

Der Störenfried – weil wir ihn brauchen

Heute einen interessanten Beitrag gelesen, in dem sich der Philosoph Dieter Thomä über die Demokratie und den Störenfried auslässt, wie wir ihn in Person von Trump und Petry erleben.

Ich finde den Beitrag jetzt leider nicht mehr, sonst hätte ich ihn hier verlinkt.

Thomä interpretiert die Demokratie als etwas (wenn ich ihn richtig verstanden habe), was ständig in Unruhe ist. Es liegt im Wesen der Demokratie, dass Veränderung ein Teil von ihr ist.

In ihr gibt es Außenseiter, jeder ein Störenfried. Eine völlig normale Sache. In gewisser Weise braucht die Demokratie solche Außenseiter. Thomä nennt sie positive Außenseiter, die Veränderungsansätze bringen. Aber es gibt auch die negativen Außenseiter, die sich die Ruhe wünschen, die ihnen die Demokratie nicht bringen kann, weil sie keinen Stillstand kennt.

Und solche negativen Außenseiter wollen sich diese Ruhe dann quasi herbeibomben. Wobei ich den Herrn Philosophen so verstanden habe, dass „herbeibomben“ ein Ersatzwort ist, für jegliches Zerstörerische.

Störenfried

Sie nutzen dann die sozialen Medien, um sich eine Blase der Selbstbezogenheit zu schaffen, und andere zu finden, durch die sie sich selbst bestätigen. Denn wenn andere auch so denken, dann hat man ja recht.

Ein interessanter Ansatz, wie ich finde. Störenfried versus Demokratie

Trump und die AfD als negative Störenfriede zu sehen, die, so sehe ich das, am Liebsten wieder einen Status quo hätten, der Stillstand bedeutet. Einen Status quo, der nichts verändert, und ihnen somit auch nichts nehmen kann. Weder Materielles noch Immaterielles.
Wenn man diesen Gedanken weiterspinnt, so könnte man denken, dass für diese Menschen die DDR in gewisser Weise ein Paradies war: Nichts veränderte sich; es gab auch keine Meinungsvielfalt, keine Entwicklung. Vll ist das der Grund, warum der Zulauf im Osten so stark ist. Das bedeutet natürlich nicht, dass es nur dort Anhänger gibt. Es liegt im Wesen der Demokratie, dass es für Meinungen überall Anhänger gibt. Aber am meisten natürlich dort, wo von vorneherein eine Basis dafür vorhanden ist.

Und so scheint die Demokartie die falsche Heimat für jene Menschen. Die Trumps und Petrys unserer Zeit benötigen Stillstand.

Bleibt nur die Frage, was jene Störenfriede tun, wenn sie merken, dass sie die Gegebenheiten nicht so verändern können, wie sie sie gerne hätten. Ja, die Demokratie braucht Köpfe auf Abwegen, aber wohl nicht Köpfe, die eine Demokratie nicht akzeptieren können. Eine Demokratie könnte solche Köpfe aushalten …. muss sie wohl auch.

Aber nicht um jeden Preis.

Es grüßt,
das Smamap