Die Tücke des Objekts

Alle guten Dinge sind vier, könnte man sagen.

Da hatte ich an meinem Rad einen schleichenden Plattfuß. Sprich ich musste den Reifen alle paar Tage mal nachpumpen.

Eines Tages stand das Rad dann plötzlich auf der Felge, wie ich damit fahren wollte. Das war natürlich unterwegs …. so wie es sich gehört. Aber es war zu erwarten, denn ein schleichender Plattfuß bleibt kein solcher.
Also Rad abmontiert (mit Schnellverschluss kein Problem), und anderweitig nach Hause gekommen.

Das Loch war schnell gefunden, und der Schlauch geflickt. Per Bus mit dem Reifen in der Hand den Ort aufgesucht, wo ich den Rest meines Rades untergestellt hatte, Reifen draufgesteckt und gut war.
Allein …. die Luft hielt nicht dauerhaft. Also zuhause den Schlauch nochmal geprüft im Wasserbad, und dieselbe Stelle als abermals verantwortlich vermutet, weil kein weiteres Loch zu entdecken.
Den Flicken mit viel Mühe entfernt, und abermals geflickt.

Erneut hielt die Luft nicht. Ich schrieb es alsdann der heiklen Position des Lochs in unmittelbarer Nähe des Ventils zu, und kaufte im Fachgeschäft für 5€ einen neuen Schlauch.

Damit war das Thema dann erledigt, und ich war wieder per Bike unterwegs.

Vorgestern will ich mein Rad verräumen (stand noch vor dem Haus), da steht es wieder auf der Felge.

Same procedure as last time ….. Flickzeug geholt und abermals gefundenes Loch geflickt.

Kam mir schon seltsam vor, warum denn ein neuer Schlauch abermals ein Loch hätte. Und abermals nachdem das Rad einige Zeit draußen still gestanden hatte.

Egal …. nach dem Flicken den Reifen über Nacht stehen lassen (hatte keine Lust mehr das Rad wieder aufzustecken, zumal das darüber-pfriemeln der Kette nicht zu meinen Lieblingsaufgaben gehört).

Heute früh stand der Reifen wieder auf der Felge.
Aber DIESMAL kam ich auf den Trichter, mal das Flickzeug zu wechseln. Ev. läge es ja an dem, dass der geflickte Schlauch immer nicht dicht wäre.

So ganz nebenbei: Ich muss mich beim Schreiben immer darauf konzentrieren, dass ich bei jenem Wort den Buchstaben „l“ auch wirklich mitschreibe…… 😉 😉 😉

Auf jeden Fall hält jetzt zumindest die Luft scheinbar (s. Foto).

2 Dinge bleiben …..

Zum einen weiß ich immer noch nicht, wie es sein kann, dass ein neuer Schlauch plötzlich ein Löchlein aufweist. Ob da wohl ein Lebewesen auf 4 Beinen eine Rolle spielt?

Und zum anderen habe ich, so nebenbei, durch Lesen mitbekommen, dass man einen geflickten Schlauch gleich danach wieder verwenden kann, und nicht, so wie ich dachte, einen Tag „stehengelassen“ werden sollte. Keine Ahnung, wer mir das mal vermittelt hatte, und ich hab es dann ungeprüft so angewandt.

Fazit: Das scheinbare Billigflickzeug weggeworfen, und künftig werde ich mein Rad nach Rückkehr immer gleich verräumen

Es grüßt,
das Smamap

Selten gut getroffen …

….. da kann ich dem Zwetschgenmännla (wie der Oberfranke sagen würde, der ich nicht bin), nur absolut zustimmen……

Zum Originalbeitrag

….. außer vll, dass es noch was Deutscheres gibt, wie den reglementierten Badesee.

Das wäre dann nämlich der Campingplatz 😉 😉 😉

Wo kämen wir denn hin, wenn nicht der Blogwart für Ordnung sorgen würde?

Es grüßt,
das Smamap

IKEA

In einem Beitrag hörte ich heute, welchen immensen Mrd.-hohen Umsatz Ikea letztes Jahr weltweit erziehlt hat, dass dessen Gründer zu den reichsten Menschen auf Erden zählt, wie viele Filialen dieser „global Player“ mittlerweile hat ….. und und und ……

Tja, also ich zähle nicht zu den Kunden. Das letzte Mal war ich bei Ikea, so vor ungefähr 25 Jahren, und das auch nur zum „schauen“.

Das lag zwar eher daran, dass ich nie mehr einen „Ikea“ wirklich in der Nähe hatte, auch nicht einsah, 100 KM hin und zurück zu fahren, und auch zuvor die Erfahrung gemacht hatte, dass „Ikea“ immer mit Massenandrang zu tun hatte, und die Möbel nicht die Haltbarkeit hatten, die ich mir erwartete.
Zudem hatte ich bei meinen beiden Besuchen, damals bei München, schon den Eindruck, als ginge es mehr darum, einen haufen Zeug zu kaufen, den man eigentlich gar nicht kaufen wollte. Jedenfalls kam ich immer mit Sachen zurück, wegen denen ich gar nicht hingefahren war.

Und darüber hinaus stellte ich bei genauer Betrachtung hinterher fest, dass die Teile gar nicht so günstig waren, wie dort der Eindruck vermittelt wurde. JA, die Einzelteile schon, aber wenn man einen Schrank aus Korpus, Türen, Griffen und was weiß ich zusammenrechnen muss, dann kommt doch ein ganz schön hoher Betrag zustande.
So sah das für mich zumindest aus.

Aber ein ganz schön ausgebufftes Geschäftsprinzip, wie ich fand.

Jedenfalls hat mich Ikea seit damals nicht mehr gesehen. Und daran wird sich für den Rest meines Hierseins sicher auch nichts mehr ändern.

Ich kaufe mir seither meine Möbel immer gebraucht.
Es gibt für kleines Geld Möbel, die noch relativ neu sind und/oder, die man mit wenig Aufwand sehr schön aufbereiten kann.
Es gibt nämlich genügend Menschen, die sich optisch immer wieder verändern wollen, und dafür Geld ausgeben, und gleichzeitig nicht viel für die alten Sachen haben wollen (hauptsache sie gehen unkompliziert weg; und das lässt sich mit Auto und Hänger sehr gut bewerkstelligen).

So habe ich etwa meine Wohnzimmereinrichtung (Esstisch, Wohnzimmertisch, kleine Couch, Kommodenschrank, 2 Stühle und kleines Regal) für ca. 150 € bekommen. Echt in sehr gutem Zustand, optisch ansprechend und langlebig. Zugegeben, die Stühle und die Kommode habe ich geschenkt bekommen, und das Regal selbst gebaut.
Bei Ikea hätte ich sicherlich das Doppelte (wenn´s reicht) gezahlt.

Es grüßt,
das Smamap

Burkini ???

Vor einigen Tagen hatte ich geschrieben, dass jenes Verbot in Frankreich schlicht deswegen eingehalten werden MUSS, weil es Gesetz ist.
Mittlerweile wurde dieses Gesetz vom Obersten Gericht kassiert
Folglich ist das Ganze jetzt nicht mehr Gesetz, und deshalb gilt, aus meiner Sicht, JETZT ebenso, was Gesetz ist.

Was da jetzt, auch in D, so passiert, dass nämlich jegliche, die sonst eher wenig bis nichts zu sagen haben, auf den Populismus-Zug aufspringen, und ein Verbot fordern, das ist, auch meiner Meinung nach, an geistiger Schmalheit nicht mehr zu überbieten.

Wie gesagt ….. wenn etwas Gesetz ist, dann ist es zu befolgen, ob man das jetzt für gut findet oder nicht. Wenn man es nicht für gut findet, steht es einem in einer Demokratie frei, sich dagegen zu wenden, auch lautstark, und eine Änderung zu fordern.
Also ganz im Gegensatz zu dem, was etwa in Saudi-Arabien, Russland oder der Türkei möglich wäre.

Bis dahin aber ist in einer Demokratie das Gesetz einzuhalten.

Was das Grundsätzliche zum Thema angeht, so kann mir keiner vermitteln, was ein Vollbadeanzug am Strand für eine Gefahr darstellt. Ich kenne hier gebürtige Frauen, die Ähnliches tragen, aus Gründen eines notwendigen, starken Sonnenschutzes.
Ich würde ein solches Verbot als Diskriminierung in Glaubensdingen empfinden. Wenn ich einen Glauben habe, und diesen leben möchte, und dieser Glaube solch einen Badeanzug vorschreibt, dann muss ich ihn tragen dürfen, zumal es unmöglich ist, darunter einen Sprengstoffgürtel zu tragen.

Auf den Populismus-Zug aufzuspringen, und heuchlerisch auf Stimmenfang zu gehen, erscheint mir wenig glaubhaft. Noch dazu, wenn ein solcher Politiker, wie jetzt der Herr Sarkozy, derart viel Dreck am Stecken hat, dass sein Wort nichts gelten sollte.

Aber zurück zum Thema:
Ich hatte in meinem Blog einmal vermittelt (lang lang ist´s her), wie ich mich fühlte, als ich im Kaufhaus einmal plötzlich 3 vollverschleierten Frauen gegenüber stand.

In dem Fall gehe ich absolut mit, dass dies nicht erlaubt sein darf.
Offen gesagt, ich hatte schlichtweg Angst. Ich konnte nicht einmal die Augen der Damen wirklich erkennen. Was jemand, mit unguten Absichten, unter einem solchen Vollschleier verbirgt, möchte ich mir nicht vorstellen müssen. Ich habe dieses Kaufhaus dann auf schnellstem Weg verlassen.

Aber wie auch immer: Solange kein anderes Gesetz gilt, gilt jenes, welches aktuell beschlossen ist. Und Populisten, gleich welcher Machart, die, mit nachvollziehbar sinnlosen Vorschlägen und mit der Angst der Menschen, Politik machen, die sollten mal in einen Demokratie-Kurs gehen, und v.a. zuerst vor ihrer eigenen Haustüre kehren.

Es grüßt,
das Smamap

16 Mio. zu arm für Urlaub

….. dies habe ich heute gelesen.

Offen gesagt, ich verstehe die Schlagzeile nicht.
Ich gehöre auch zu diesen 16 Mio, die da gemeint sind….das Geld würde hinten und vorne nicht reichen, um sich einen Urlaub zu gönnen. Auch für den Rest reicht es nicht … dafür hat das Amt schon gesorgt …. aber das ist ein anderes Thema.

Was ich noch nie verstanden habe, ist, warum man für „Urlaub“ weiß Gott wohin verschwinden und Unsummen an Geld ausgeben muss.

Wer das kann und will … bitteschön …. und die Welt kennen zu lernen …. auch bitteschön.

Unter „Urlaub“ habe ich immer schon verstanden, die Seele baumeln zu lassen, mal was anderes zu sehen, einfach die Zeit und das, was ansonsten Tag für Tag das Leben füllt, eine Weile zu vergessen.

Das kann ich aber auch im Umkreis. Dazu muss ich nicht um die halbe Welt reisen.

Mein Bett hab ich zuhause, für vergleichsweise „lau“. Und Tagsüber kann ich in wenigen KM Entfernung Land und Leute genießen. Man muss sich nur die Mühe machen, und das, was so im 20 KM-Umkreis zu finden ist, aktiv für sich erschließen.
Das mag mit etwas mehr Aufwand verbunden sein, als in´s Reisebüro zu gehen, und dort pauschal 1.000 € auf den Tisch zu legen.

Zu wandern, mit dem Rad-Bus wohin zu fahren, dort die Gegend zu erkunden, einen Tag am Weiher, abends für wenig Geld Essen zu gehen, das Open-Air-Konzert der 2-Mann-Band hören ….. usw usf

SO ein Urlaub geht auch …. ja man muss dafür sparen, das ganze Jahr über …. einen € hier und einen € da. Aber solch ein Urlaub kostet einen Bruchteil, und ist jedem möglich.

Ausnahme: Die Familie mit 2 Kindern, die unverschuldet in Not geraten ist, und von unserem Sozialsystem schmählich im Stich gelassen wird. Aber schließlich müssen die sinnlosen Mrd.-Ausgaben, die wir jeden Tag lesen können, von irgendwas finanziert werden. Was können die Kinder dafür. Aber das interessiert niemanden.
Manchmal wünschte ich mir, ich hätte die Möglichkeit, so Einiges ändern zu können.

Aber ansonsten kann jeder für sich selbst sorgen. Und es hat niemand gesagt, dass jeder sich alles leisten können muss.

Es grüßt,
das Smamap

Bevorratung

Als ich jüngst jene Meldungen vernahm, wonach wir wieder bevorraten sollen (nur für den Fall des Falles), da kam mir mal wieder meine Oma in Erinnerung.

Sie weilt ja jetzt schon viele Jahre nicht mehr unter uns, aber ich weiß es noch wie gestern, dass Bevorraten eines ihrer Lebensmottos war.

Sie hatte zum einen hinter einer Tür in der Küche eine kleine Niesche, sprich Speisekammer, in der alles diesbzgl. gehortet wurde. Als meine Oma das Ganze mal ausräumte, da kamen (daran erinnere ich mich noch) Streichhölzer zum Vorschein (Feuerzeug war damals noch eher selten), die hätten vermutlich für 10 Jahre gereicht. Ähnlich verhielt es sich mit Nudeln, Reis und anderen dauerhaft lagerbaren Lebensmitteln.

Neben der Speisekammer gab es noch einen Keller, erreichbar über den Hauseingang der Nachbarwohnung. Das Haus war sehr alt, und entsprechend war der Keller gestaltet. Eher ein Gewölbe mittelalterlicher Machart.
Lichtschalter war dort ein Fremdwort. Im Keller gab es Licht nur über die mitzubringende Taschenlampe. Mittels derer konnte man die Regale erspähen, in denen zahlreiche Einmachgläser aufgereiht waren. Von Marmelade bis hin zu den verschiedensten Obstsorten, gab es dort alles, was das Herz begehrte.

Über diese Bevorratung wäre es sicherlich locker möglich gewesen, 1/4 Jahr sich zu versorgen. Dazu kam dann noch der eigene Gemüsegarten. Auf einer Fläche von geschätzt 10 x 10 Meter, wuchs so allerlei. Gelberüben (so heißen nun mal die Karotten in Oberbayern 😉 ), Gurken, Tomaten, Salat, Bohnen, Zucchini … um nur ein paar Sachen zu nennen ….. all das gab es dort zu ernten.

Meine Oma hatte das Bevorraten, in den verschiedensten Ausprägungen, zur Kunst erhoben. Und das hatte seinen guten Grund: Sie hatte als Familienoberhaupt den Krieg erlebt; und danach war es noch üblich, kein Auto zu haben, sondern mit dem Rad und Satteltaschen dran in den nächsten Ort zu fahren, um dort DAS zu kaufen, was man selbst nicht hatte.

Und was machen wir heute …. wir jammern, wenn im Regal des Discounters irgendein Produkt vergriffen ist …..

Es grüßt,
das Smamap

Bahntastisch ….

Nachdem ich letztens einen Beitrag HIER verfasst hatte, was ich, mal wieder, mit der Bahn erlebte, hab ich ansatzweise darüber nachgedacht, an was ich mich alles erinnern kann, in meinem Bahn-Leben.

Die ersten Erinnerungen habe ich an Bahnfahrten, zusammen mit meiner Oma. Damals, das mag wohl Ende der 60-er Jahre des letzten Jahrhunderts gewesen sein ….. da gab es noch Fahrkarten in „Dicker-Pappe-Ausgabe“.

Der Schaffner ging damals noch durch die Waggons, stempelte die Karten ab, hatte noch jenes silberne Münz-Gerät bei sich, aus dem er das Wechselgeld herausdrückte, bei Kauf einer Fahrkarte.

JA, damals konnte man noch, ganz normal, eine Fahrkarte im Zug kaufen.
Die nächsten Erinnerungen stammen aus der Mitte der 80-er Jahre. Als ich, während meiner Studienzeit, im tiefsten Winter am Münchner Hauptbahnhof……

….. stundenlang auf einen Zug wartete, der mich nach Ingolstadt bringen sollte. Es hatte endlos geschneit, viele Züge waren ausgefallen oder irgendwo auf der Strecke liegen geblieben. In der Bahnhofshalle hatte es minus 10 Grad oder so. Ich kaufte mir eine Tüte Maronen, um meine Hände einigermaßen warm zu halten.
Sowas gibts heute auch noch, jedoch sind wohl in der Tüte nur noch halb soviel Maronen enthalten, und die Tüte kostet vermutlich doppelt so viel oder halt dasselbe, aber in Euro.

Ja, und damals, da gab es den Bummelzug und den D-Zug. Das war´s dann.

Und dann kam eine lange Pause, in der der Zug keine Rolle mehr in meinem Leben spielte, weil ich alles mit dem Auto erfuhr.
Erst Jahre später machte ich wieder meine Zugerfahrungen. Ca. 20 Jahre später.

Ach du meine Güte ….. wie hatte sich alles verändert.

Fahrkarten im Zug kaufen, das war mal. Plötzlich gab es nicht mehr nur die Bahn, sondern viele andere Unternehmen. Z.B. Agilis oder den Alex.

Nun gab es viele verschiedene Züge. Den ICE, den Euro-City, den Interregio-Express, den Regional-Express …… im Netz lässt sich dazu eine endlose Liste nachlesen.

Doch alle hatten sie eines gemeinsam: Unpünktlich.

Wobei man sagen muss …. auf die Züge der Unternehmen, die nur regional tätig sind, trifft das meist nicht zu. Die fahren pünktlich und zuverlässig.

Ich habe immer den Eindruck, als hätten die Züge ein Stück weit ihre Persönlichkeit verloren, seit damals. Die Fahrkarte gibts am unpersönlichen Automaten. Schaffner gibt´s nicht mehr; heute heißt das „Zugbegleiter“. D.h. wenn überhaupt einer da ist.

Wenn dein Zug ankommt, passiert es häufiger, dass dein Anschlusszug weg ist. Du hättest das dem Zugbegleiter sagen müssen, erfährt man hinterher. Wenn man es denn gewußt hätte.

Die Defekte von Zügen wurden häufiger. Mal funktioniert die Pendeltechnik nicht, mal die Stromversorgung, mal fällt ein Zug komplett aus.

Und was mir besonders auffällt: Die Höflichkeit des Personals lässt sehr zu wünschen übrig. Nicht immer, aber immer öfter. Manche sitzen doch auf einem sehr hohen Roß.
Dies mag aber auch damit zu tun haben, dass eine Vielzahl von Fahrgästen die Höflichkeit zu Hause gelassen hat.

Was mich zudem häufig nervt, ist, dass die Durchsagen im Zug nur sehr schwer verständlich sind. DAS aber betrifft seltsamerweise meist die „Bahn“. Grade so, als hätten sich die technisch schwachbrüstigen Züge alle bei der dt. Bahn versammelt.

Oder aber sämtliche Durchsager sind heiser. Ev deswegen, weil die Getränke, die das Personal dort zu sich nimmt, der Stimme nicht so recht zugute kommen?
Oder aber die Durchsagetechnik in Verbindung mit dem Dialekt des Durchsagenden ist nicht dazu angetan, die Verständlichkeit zu fördern. Da kann freilich keiner was dafür, aber deutliches Sprechen hilft da manchmal.

Freilich gibt´s auch tolle Neuerungen:
Die Fahrkarte gibt´s heute auch per Internet oder Smartphone. Und man kann über Letzteres auch die Zugverbindungen jederzeit nachlesen.
Da kann es einem allerdings auch passieren, dass man sich eine Fahrkarte online kauft, um dann festzustellen, dass der Zug gar nicht fährt.

Wer einmal versucht hat, die 20 € für das Ticket wieder zu bekommen, der weiß, was ich meine, wenn ich sage: Viel Spaß dabei.

Willst du was erleben, dann fahr mit der Bahn …..

Es grüßt,
das Smamap

Mörder reinsten Wassers !

Bei dem heutigen Wetter mag man eigentlich nur von schönen Dingen schreiben, aber das verbietet sich, wenn man einen Artikel über „Aleppo“ gelesen hat.

Das, was dort abläuft, ist nichts anderes als eine Kombination von Völkermord, Menschenausrottung, Mord und Zynismus.

Und diejenigen, die dazu an allererster Stelle zu nennen sind, sind die Herren Assad und Putin. Es wären sicherlich auch noch andere zu nennen, sicherlich auch die Herrschaften, die sich in Deutschland dumm und dämlich verdienen, an ihrer Waffenproduktion, wozu definitiv auch der dt. Staat und seine Repräsentanten gehören.

Letztlich nenne ich aber nur die beiden eingangs geschriebenen Namen, weil zumindest in dem Zusammenhand die Faktenlage erdrückend ist.

Eine ganze Stadt in Schutt und Asche zu bomben, und die Straßen, sofern noch vorhanden, mit den Leichen der Bewohner zu Pflastern, mit Frauen, Kindern und Männern, das ist nicht nur staatlich beauftragter Mord.

Ach ja, ich vergaß zu erwähnen, dass man ja erklärt hat, 3 Stunden täglich, eine Feuerpause einzuhalten, zur Versorgung der Bevölkerung. Damit man danach wieder mit dem Morden weitermachen kann.

Da bleibt mir der Gruß im Hals stecken ……

Wie alles begann ….

Auf einer kleinen Radtour heute kam ich auf meinem Weg, wie es der Teufel so will (dies ist im Zusammenhang mit dem Thema, ein unbeabsichtigtes Wortspiel), an insgesamt 5 Kirchen, von 5 verschiedenen Glaubensrichtungen, vorbei.

Dies erinnerte mich an jene Doku, von und mit Stephen Hawking, zu der Frage „Gibt es Gott?“, die vor ein paar Tagen wieder einmal ausgestrahlt wurde.

Unabhängig von SH, stellte sich mir während meiner Radtour die Frage, welche der Religionen denn nun die WAHRE Religion sei. Zumal mit diesen 5 Kirchen ja bei Weitem noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht wäre.

Die Zahl der Religionen auf unserem Globus ist wohl zahllos.

Jedoch eines ist sicher: Auf die Frage nach der wahren Religion, gibt es nur EINE Antwort, jedoch eine zweigeteilte: Entweder EINE der Religionen ist die einzig wahre oder aber gar keine Religion ist wahr. Wobei ich mich da auf jene Religionen beschränke, die jeweils unterschiedlichen Göttern huldigen (was immer noch viel genug Religionen übrig lässt).

Was mir zudem noch bemerkenswert erscheint, ist die Tatsache, dass jede der Religionen für sich in Anspruch nimmt, die einzig wahre Religion zu sein, ohne auch nur den mindesten Beleg dafür zu präsentieren. Dies heißt nichts anderes, als dass EINE der Religionen recht haben KÖNNTE, und ALLE ANDEREN falsch liegen. Und dies, obwohl alle für sich behaupten, die Wahrheit gepachtet zu haben.

Wie wahrscheinlich ist der Wahrheitsgehalt solcher Religionen?

Nun – in der heutigen Zeit der Verschwörungstheorien glauben viele Menschen alles Mögliche. Dennoch kann man wohl davon ausgehen, dass die meisten Menschen nur die Dinge als gegeben nehmen, die sie einigermaßen logisch nachvollziehen können.
Irgendwelche Behauptungen als wahr anzunehmen, die jemand in den Raum stellt, ohne einen nachvollziehbaren Beleg dafür zu liefern, das wird von den meisten Menschen abgelehnt.

Was also bringt die Menschen dennoch dazu, Religionen zu folgen?
Meine Meinung dazu ist, dass dies von Alters her im Menschen verankert ist. Er brauchte immer schon etwas, mit dem er sich Unerklärliches erklären konnte, um damit eine gewisse Sicherheit zu erlangen, also Ängste zu beseitigen, und sich damit in die Lage zu versetzen, zu überleben.
Und das Überleben war viele Jahrtausende das Hauptziel der Menschen. Man stelle sich nur vor, dass heutige Lebenserwartungen in den frühen Zeiten des Menschen, absolut utopisch waren.

SH bringt in seiner Doku jenes Beispiel der Wikinger, die eine Sonnenfinsternis damit erklärten, dass ein Wolf die Sonne auffraß, und sie diesen Wolf mit ihrem Geschrei, das sie dann anstimmten, vertreiben könnten. Und tatsächlich …. es funktionierte.

Ich behaupte: Solches „Wissen“ nennen wir heute „Religion“. Wir erklären uns damit Dinge, die wir uns nicht erklären können.

Man stelle sich nur vor, es würde sich plötzlich erweisen, dass es keinen Gott gibt, wie auch immer er, egal in welcher Religion, benannt ist.
Von jetzt auf sofort wären alle Religionen hinfällig. Jeder Glaube würde ad absurdum geführt.

Was wäre die Folge? Die Menschen hätten absolut nichts mehr, womit sie sich die Sicherheit verschaffen könnten, dass da etwas Höheres wäre, das über das Universum wacht.

Ich vermute, Angst und Ungewissheit würden um sich greifen, um nicht zu sagen „Chaos“. Die Menschen würden wieder in der Angst leben, morgen könnte etwas passieren, was sie nicht im Griff hätten, und ihrem Dasein ein Ende machen. Ohne Fortsetzung. SO aber hätte man seinen Glauben, inkl. Leben nach dem Tod.

Aber genau DAS könnte passieren, dass nämlich alle Religionen urplötzlich verschwinden.

An dieser Stelle kommt SH in´s Spiel. Die Wissenschaft ist heute auf einem Stand, auf dem sie belegen kann, dass die Möglichkeit besteht, dass es keinen Gott braucht, der das Universum erschafft. Nochmal: DIE MÖGLICHKEIT!

Ich maße mir jetzt nicht an, dies nachvollziehbar vermitteln zu können, wie dieser Beleg abzuleiten ist. Da braucht es mehr Hirn dazu,als ich in der Lage bin, zur Verfügung zu stellen.

Es gibt umfangreiches Material dazu, das einem Menschen, der dazu in der Lage ist, die Möglichkeit verschafft, sich in jene Sphären zu begeben, in denen es um Sub-atomare Bereiche geht, um Relativitätstheorie und um Quanten-Physik. Auf diesem Weg könnte er dann nachvollziehen, was die Wissenschaft heute zu belegen vermag.

Meine Sicht dazu:
Wie auch immer …. Menschen, die etwas nicht nachvollziehen können, verfallen in den Glauben. Viele Gläubige der Religionen sagen, dass diese Belege, die die Wissenschaft gefunden haben will, doch auch nichts anderes seien, als eine Art Glaube, da man doch keinen Beleg erkennen könne.

Selbst wenn man das, was die Wissenschaften als nachgewiesen belegen, einmal als Glaube annähme, so wäre das immer noch ein „Glaube“, der dieselbe Daseinsberechtigung hätte, wie jeder andere Glaube auch. Das Problem dabei: Die Religionen nehmen alle für sich in Anspruch, den einzig wahren Glauben zu vermitteln, und alle anderen Glauben seien abzulehnen.

Die Wissenschaft tut dies nicht. Sie zeigt, dass es möglich ist, dass das Universum entstand, ohne dass ein Gott dafür nötig war. Wer dennoch, für sich, einen Gott braucht, der möge dies, für sich, so glauben.

Mein Fazit aus dem Ganzen:
Solange es keinen Beleg dafür gibt, dass eine der Religionen „recht“ hat, hat jede Religion es zuzulassen, dass sie falsch sein könnte. Weil es keinen Beleg gibt, hat keine Religion das Recht, die Wahrheit für sich in Anspruch zu nehmen. Dennoch kann natürlich jeder „glauben“, dass es dennoch so sei. Aber es wäre zumindest einmal ein Ansatz, die Menschen darauf vorzubereiten, dass es sich ev. als völlig anders erweist.
In meinen Augen jedenfalls, sind Religionen das irrsinnigste Lebenskonzept, das auf unserem Planeten besteht: Es wird etwas als absolute Wahrheit angenommen, für das es nicht den geringsten Beleg gibt.

Dem allen muss keiner Folgen. Es ist lediglich das, wovon ich ausgehe, und was mir logisch erscheint.
Ich sehe die Aufgabe der Religionen eher darin, MIT dafür zu sorgen, das Leben der Menschen in geordneten Bahnen ablaufen zu lassen. In Bahnen, die etwas mit Moral zu tun haben, und damit den Mitmenschen zu achten. Obwohl ich da manchmal so meine Zweifel habe, wenn ich mir all das ansehe, was so passiert. Völlig unabhängig von welcher Religion die Rede ist.
Ich vermag es einfach nicht, einer Religion zu folgen, die mir nichts zu belegen vermag, aber von mir verlangt, ich sollte sie als die absolute Wahrheit sehen, und nach dem leben, was sie, bzw. das Bodenpersonal, mir vorschreibt.

Sollte ich mit dieser Sichtweise jemandem zu nahe getreten sein, so bitte ich um Nachsicht, und darum, es als den Glauben zu nehmen, dem ich folge, genauso, wie er das für seinen Glauben auch in Anspruch nimmt.

Es grüßt,
das Smamap