Daten sammeln – leicht gemacht

Hatte heute einen Artikel gelesen, in dem die „Erfindung“ eines Start-Ups beschrieben wurde, mit der die Bewegungen von Kunden im Einkaufsmarkt anonym mitverfolgt werden.

Dazu erhält der Kunde einen Chip (gegen kleinen Einkaufsrabatt), der per Bluetooth an einen Empfänger im Markt, die Wege des Kunden überträgt, die dieser im Markt begeht.

Für den Markt hätte das den Vorteil, dass er Informationen darüber sammeln kann, welche Punkte die Kunden häufig frequentieren, und wo etwas geändert werden muss, damit die Kunden dort häufiger „aufkreuzen“.

Letztlich dient dies der Umsatzsteigerung.

Wer dabei mitmacht, tut dies anonym, denn es werden keine personenbezogenen Daten gesammelt.

Was einem in dem Zusammenhang einfallen kann, ist, dass die meisten von uns bereits so einen „Chip“ besitzen. Dieser nennt sich „Smartphone“. In dieser Ausführung hat so ein Standortbestimmer allerdings den Vorteil (für sog. Interessierte Kreise), dass über das GPS-Signal des Geräts nicht nur jederzeit klar ist, wo sich der Träger befindet, sondern auch, um wen es sich dabei handelt.

Wer jetzt denkt, das wären Ansätze zu Verschwörungs-Theorien, der sollte bedenken, dass wir auf unseren Smartphones zahlreiche Apps installiert haben, denen wir bei der Installation auch gleich den Zugriff auf die Standortdaten erlauben. Mit jeder Kontaktaufnahme übermittelt man dadurch auch unbewusst den eigenen Standort gleich mit (man denke nur mal an den Routenplaner/Navi/Google-Maps).

Was ich damit sagen möchte, ist, dass wir heutzutage verschiedensten Adressaten freiwillig mitteilen, wer wir sind, wo wir sind, was wir dort tun, und wie lange wir uns dort aufhalten (und mehr).
Wer wir sind, das sagen IMEI, Mobilfunkprovider und unsere Handy-Nummer aus.
Wo wir sind, darüber gibt das GPS-Signal Auskunft.
Was wir dort tun, darüber gibt Auskunft, welche Software/App wir dort benutzen (z.B. Bezahl-App, Bestell-App oder Terminplaner-App)
Wie lange wir uns dort aufhalten, darüber gibt wieder unser GPS-Signal Auskunft.
usw usf

Freilich braucht es dazu jemanden, der die verschiedenen Informationen miteinander verknüpft.

Ich behaupte, das geschieht laufend, von verschiedensten Diensten und an zahlreichen Stellen auf der Welt.

Ich möchte gar nicht wissen, wo und wie meine Daten überall verarbeitet werden.
Selbstverständlich alles im Rahmen der Gesetze (zumindest der Gesetze, die dort gelten, wo sich meine Daten grade befinden; dass die Daten verarbeitet werden dürfen, dem habe ich über die AGBs der App-Hersteller schließlich zugestimmt).

Man kann natürlich auch davon ausgehen, dass all das nicht geschieht, und jeder Datensammler nur das tut, was völlig neutral und schadlos ist.

Kann man ……

Meinereiner geht allerdings davon aus, dass die Handlungsspielräume der Datensammler eine gewisse Elastizität aufweisen, und Gleiches auch für das Rechtsbewußtsein gilt.
Das geht schon dort los, wo Daten das eigenen Land verlassen, und auf Server gelagert werden, die woanders enorm günstig betrieben werden können. Ach, und wenn die Daten schon mal dort sind, dann kann man sie ja auch dort gleich verarbeiten …. dieses ewige Hin- und Herschicken …….

Deshalb versuche ich meine Datenlieferungen an andere, möglichst gering zu halten. Das beginnt damit, dass mein GPS-Signal meistens ausgeschalten ist. Und es geht damit weiter, dass ich meine Online-Aktivitäten zumeist auf zuhause beschränke.
So ganz werde ich das Sammeln meiner Daten nicht vermeiden können. Zumal ich sicherlich nicht genügend Phantasie habe, mir vorzustellen, was aus der Verknüpfung meiner Daten, sonst noch für Rückschlüsse gezogen werden können.

Jedoch liegt es letztlich an jedem selbst, welche Daten er zur Verfügung stellt.
Etwas Mitdenken kann sicherlich nicht schaden.

Und eines sollte man nicht vergessen ….. vom größten Datensammler ist meist gar nicht die Rede. Und das sind unsere Behörden. Allenthalben ist zu lesen, dass die Daten verschiedener Behörden miteinander vernetzt werden.

Und so kommt es z.B. zustande, dass eine Behörde Unterlagen fordert, über bestimmte Zinserträge, und dahinter stehendes Vermögen, das nachweislich nicht besteht. Es stellt sich dann heraus, dass eine Bank, bei der man mal ein Konto hatte, vergessen hatte, das Konto bei Auflösung aus dem Pool herauszunehmen, der mit der Ex-Partnerin bestand. Und so wird dann ein Zinsertrag, den man gar nicht hat, einem selbst zugerechnet.

Dies soll nur mal verdeutlichen, was alles möglich ist. Sogar dann, wenn man seine Datenweitergaben auf das Notwendigste beschränkt.

Es grüßt,
das Smamap

Zuverlässig wie die Bahn ….

Gestern war es dann wieder mal soweit….

Ich wollte mich mit einer alten Bekannten mal wieder treffen. Wir sehen uns einmal im Jahr, irgendwann im Sommer.

Es ist alter Brauch, uns in Nürnberg zu verabreden. Das ist die nächstliegende größere Stadt, die halbwegs in der Mitte zwischen unseren beiden Wohnorten liegt.
Ich hab ungefähr 200 KM bis dorthin, und sie etwas weniger.

Üblicherweise reisen wir dorthin mit dem Zug.

Dazu erwerben wir je ein Bayernticket für 23 €, worin dann Hin- und Rückfahrt inbegriffen sind.

Alles Bestens, würde man denken ….

Klarer Fall von ‚Denkste‘.

Da saß ich gestern im Zug, hatte schon 50 KM hinter mir, da ereilte mich die Nachricht, dass ihr Zug nicht fährt, wegen eines Defekts. Fiel damit schlicht aus.
Sie könne alternativ einen Zug 2 Stunden später nehmen, hatte man ihr gesagt.

Da just in dem Augenblick mein Zug, in dem ich mich befand, in einen kleinen Bahnhof einlief, um dort zu halten, packte ich meine Sachen und stieg aus.
Ich hatte absolut keine Lust, dann am Zielort mir über 2 Stunden zu vertreiben, um dann einen halben Tag (wenn überhaupt) zu verbringen, auf den ich mich sehr gefreut hatte.

Verlass dich auf die Bahn und die bist verlassen ……

Es grüßt,
das Smamap

Leere Versprechungen

Eine fiktive Geschichte ……

All die Zeit hatten sie ihm versprochen, er werde Unterstützung erhalten, für den Fall, dass er einmal gesundheitlich nicht mehr dazu in der Lage sein werde, sich seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen.

Es hieß immer „das soziale Netz wird dich auffangen“.

Er konnte sich zwar nie vorstellen, dass es einmal so kommen würde, aber es war ein beruhigendes Gefühl, abgesichert zu sein.

Als es dann urplötzlich so kam, und der Fall eintrat, den er sich niemals auch nur im Entferntesten als Realität hatte vorstellen können, da erwartete er zwar nicht, dass sich die verschiedenen Teile des sog. „sozialen Systems“ um ihn reißen würden, aber etwas Anteilnahme hätte er schon erwartet.

Was dann aber ablief, das spottete jeder Beschreibung.

Jede dieser ominösen Bestandteile des sozialen Systems legte es darauf an, eine Möglichkeit zu finden, ihn nicht, zumindest aber nur möglichst gering unterstützen zu müssen.

Die Vorgehensweisen waren dabei stehts sehr subtil.

Meist verschanzte man sich hinter Paragraphen; dahinter, dass man irgendwelche Voraussetzungen lt. § „sowieso“ nicht erfüllte.

Zuallererst lief es darauf hinaus, dass er sein „Vermögen“ verbraten müsse; etwas das er mit seiner Hände Arbeit geschaffen hatte, für das er schon mehrfach Steuern und Abgaben entrichtet hatte, und das er jetzt erstmal vernichten müsse, und erst wenn er absolut nichts mehr habe, dann würde er etwas erhalten.

Nun gut, er hatte zwar nicht viel, aber dann lebte er halt erstmal davon.

Als es dann endlich soweit war, da musste er Unterlagen und Nachweise, noch nöcher liefern, damit die Bearbeitung seines Antrages überhaupt erst einmal in Betracht gezogen wurde. Von was er in der Zwischenzeit leben sollte, war ‚denen‘ völlig egal.

Und wie es dann endlich soweit war, DASS er etwas bekam, da fragte er sich, wie ein vernünftig denkender Mensch jemals auf die Idee kommen konnte, dass jemand von diesem Betrag leben könnte.

Und so begann er, sich mit dem Thema eingehender zu beschäftigen.

Hilfe aus der Gesellschaft konnte er nicht erwarten. Dort war die Meinung, jemand würde auf Kosten der Allgemeinheit leben wollen, ohne einen Finger zu rühren, zu sehr verankert. Bezeichnungen wie „Schmarotzer“ oder „arbeitsscheuer Asozialer“ waren verbreitet. Also musste er selbst sehen, wo er blieb.

Je mehr er sich mit der Thematik beschäftigte, umso mehr stellte sich heraus, dass es da zahlreiche Handlungsweisen gab, die jeglicher gesetzlichen Grundlage entbehrten.

Er gewöhnte sich zwar langsam daran, dass es immer wieder Forderungen der Ämter gab, die er zu erfüllen hatte. Wenngleich die immer mit dem Damokles-Schwert versehen waren, dass bei Nichterfüllung der Forderungen, die Zuwendungen gestrichen würden.
Das war immer eine ziemliche Belastung, mit dieser Drohung leben zu müssen.

Zugleich gewöhnte er sich aber auch daran, DAS was er da immer wieder bekam, zu hinterfragen.
Dieses Hinterfragen ließ ihn immer öfter mit der Gewissheit zurück, dass es den handelnden Personen/Ämtern darum ging, eine Handhabe zu finden, um die Zuwendung zu reduzieren.

Allerdings erfuhr er auch immer öfter die Gewissheit, dass die Handelnden in diesem Bestreben die Gesetze nach ihrem Gutdünken beugten oder aber etwas als legitimiert darstellten, für das es überhaupt keine gesetzliche Grundlage gab.

So ergab es sich, dass mindestens 50% der Bescheide, die er von jenen Behörden erhielt, sich als schlicht falsch herausstellten, und nach entsprechenden Widersprüchen seinerseits, zurückgenommen werden mussten, um durch Bescheide ersetzt zu werden, die das glatte Gegenteil mitteilten.
In mehreren Fällen musste er sogar das Sozialgericht anrufen, um dann jeweils recht zu bekommen.

Dies alles, nur damit er das erhielt, was ihm immer versprochen worden war, um dann festzustellen, dass davon niemand sinnvoll leben konnte.

Beschlossen hatten dies alles natürlich Menschen, die niemals mit diesem System konfrontiert werden würden, vielmehr nur damit zu tun hatten, sicherzustellen, dass alles weitergehen würde, wie bisher. Die finanziellen Mittel dafür konnten sie natürlich nur von der Masse der Menschen sicherstellen. Insofern verbarg sich hinter dem Konzept schon eine gewisse Logik.

Allerdings führte diese Logik dazu, dass Diejenigen, die diesem System ausgeliefert waren, sich aus diesem System niemals wieder würden befreien können. Zumindest dann nicht, wenn ihnen dies nicht innerhalb kürzester Zeit gelang.

Wer länger als 1-2 Jahre mit dem System zu tun hatte, der würde nicht einmal mehr in eine andere Gegend ziehen können, um dort ev. doch noch eine Chance zu haben, etwas zu erlangen, um sich selbst seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Die Ämter würden schon dafür sorgen, dass dem so wäre. Denn sie würden alles dafür tun, dass keine Kosten anfielen, die sie übernehmen müssten. Frei nach dem Motto „wenn Sie etwas wollen, dann müssen Sie schon selbst dafür sorgen“.
Wie jemand dies machen würde, der über lange Zeit vom System ausgepresst wurde, wie eine leere Zitrone, das wäre den Handelnden völlig egal.

Und so muss jemand, der sich auf das System einlässt, wozu es für einen Betroffenen keine Alternative gibt, sein Wohnumfeld einschränken, seine Lebensweise enorm einschränken, alles abschaffen was Kosten verursacht (also z.B. ein Auto), und nur noch das leben, was unbedingt nötig ist.

Und dieses Wenige, was bleibt, das nennt sich „soziales Netz“, und man muss ständig darum kämpfen.

Diese Erfahrungen hatte er ausgiebig gekostet.

Auch die Verhaltensweisen verschiedener Behörden. Die eine Behörde bezog sich auf die „Resultate“ der vorhergehenden Behörden. Man musste also stets sehr darauf achten, was die Behörden als gegeben ‚feststellen‘. Stand dort in den Unterlagen einmal etwas, was als Faktum ausgewiesen wurde, ohne dass man das so recht mitbekam, dann nahmen nachfolgende Behörden dies als gegeben und entschieden nach „Aktenlage“ über etwas, ohne den Menschen jemals gehört oder gesehen zu haben.

Dieses Verfahren in Kombination damit, dass oftmals geltende Gesetze nach Gutsherrenart ausgelegt wurden, hatte auch für ihn dazu geführt, dass das „System“ ihn in Form gepresst hatte. In die Form, die das System als Zielvorgabe vorgegeben hatte.
Dieses „pressen“ hatte dazu geführt, dass er niemals wieder eine Chance haben würde, dem Ganzen zu entfliehen. Dazu würde er nämlich „Kohle“ brauchen, die das System schon längstens aus ihm herausgepresst hatte.

Andere, mit denselben Erfahrungen, tricksten ihrerseits das System aus, wo es nur geht. Er, mit seinen gesundheitlichen Einschränkungen, hatte diese Möglichkeit nicht, sonst würde er das womöglich auch tun.
Das System erzeugte ständigen Druck auf ihn, und es war ungeheuer energieaufwändig, diesem Druck standzuhalten.

Er war einmal so erzogen worden, dass es Bürgerpflicht ist, den Gesetzen ganz selbstverständlich zu entsprechen.
Er hatte allerdings seit einiger Zeit auch erfahren, dass es, im sozialen System, nicht wenige Behörden und quasi-staatliche Einrichtungen gibt, die sich einen feuchten Kehrricht darum kümmern, ob ihre eigenen Verfahrensweisen auch diesem Anspruch genügten.

Und so saß er da, hatte wieder einmal 2 Schreiben bekommen, die ganz klar nur darauf abzielten, etwas zu finden (um nicht zu sagen ‚erfinden‘), was die Möglichkeit bieten würde, ihm das Wenige, das er bekam, nochmals zu reduzieren.
Und er würde wieder jegliche Energien, zu denen er noch imstande war, aufwenden müssen, um sich dagegen zu stemmen, und dies abzuwehren.

Oft gelang ihm dies, manchmal auch nicht. So wie letztens, als sie ihm mitteilten, dass seine kleine Wohnung zu teuer sei, da lt. Datenerhebung/Verordnung nur eine Miete übernommen würde, die fast 20% unter dem läge, was er tatsächlich zahlte. Dass es keine billigeren Wohnungen gab, das scherte dort niemanden. Auch nicht, wovon er das bezahlen würde, was die Behörde nicht zahlte.

Die Behörde stellte das fest, überwies nur eine geringere Miete, und Ende im Gelände. Wenn einem das nicht gefallen würde, könnte man ja dagegen vorgehen.

Da konnte man nur froh sein, wenn man gesund wäre, und diesem unsäglichen System nicht anheim fiele. Man käme sonst nicht umhin, das Ganze als leere Versprechungen zu erkennen.

Ende der Geschichte.
Und jegliche Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten, wären natürlich rein zufällig.

Es grüßt,
das Smamap.

….. und sie dreht sich DOCH

In letzter Zeit ist ja allerlei Skurriles im Netz zu lesen ….

Ein Staatenlenker, der keinen Respekt hat vor der dt. Justiz, aber dennoch selbige anruft, weil er sich beleidigt fühlt.

Einer, der gerne Staatenlenker werden möchte, sich jetzt für seine zahlreichen Beleidigungen und Ausfälle entschuldigt, diese Entschuldigung aber vom Teleprompter ablesen muss.

Ein Gewichtheber, der sich mit unlauteren Mitteln zum Olympiasieg stemmt.

Wieder erstgenannter Staatenlenker, der Hinz und Kunz einen Idioten nennt, und dennoch in deren Club aufgenommen werden möchte.

Ein PKW-Hersteller, der die Produktion einstellen muss, weil er mangels eigenem Lager keine Zulieferteile mehr hat.

Politiker, die sich darüber wundern, dass Vollverschleierte bei Mitmenschen Ängste auslösen.

Menschen, die auf ihrem PC jede Mail, jeden Anhang und jeden Link öffnen, und sich darüber wundern, dass sie Opfer von Viren und Schadware werden.

…. und dann noch diejenigen, die sich einen „Dreck“ darum scheren (man gestatte mir das Wortspiel), was sie alles an Schadstoffen in die Umwelt befördern, und dann die Schuld bei anderen suchen, anlässlich des Klimawandels und dessen Auswirkungen.

Es grüßt
das Smamap

Eigene Marmelade / Erfahrung macht klug

Ich hatte es mir in den Kopf gesetzt, selber Marmelade zu machen.

Dazu hatte ich im Netz eine einfache Anleitung gefunden.

Was ich NICHT wollte, waren kiloweise Zucker in meiner Marmelade.

Ich kaufte mir also Kirschen, Agavendicksaft (als Zuckerersatz), eine Zitrone (deren Saft benötigt wurde) und musste mir noch Gelierpulver besorgen.

Was ich NICHT wusste, war, dass Gelierpulver trotzdem Zucker enthält (musste ich also in den sauren Apfel beißen; man entschuldige das Wortspiel).

Alles im Topf zusammengebracht, aufgekocht, noch mit dem Pürier-Stabe bearbeitet, und das Ganze dann ins zuvor heißt ausgespülte Glas gefüllt, paar Minuten auf den Kopf gestellt …. fertig.

Na ja …… EIN klitzekleiner Fehler ist mir dann doch unterlaufen ….

Rein rechnerisch (bezogen auf die Mengenangaben), hätte die Hälfte des Gelierpulvers eigentlich gereicht. Aber nachdem das Ganze noch derart flüssig war, gab ich halt den Rest auch noch dazu.

Man(n) hat gelernt, dass die Beschreibung auf der Verpackung schon ihren Sinn hat, und das Gelierpulver erst beim Erkalten der Mixtur seine eigentliche Wirkung entfaltet.

So wird mir also nix anderes übrig bleiben, als meine Marmelade beim Verbrauch zu erwärmen/verflüssigen, so wie ich das auch bei Honig mache, wenn er kristallisiert ist. Vll hilft´s ja.

Das nächste Mal vertraue ich dann der Beschreibung …..

Es grüßt
das Smamap

Sommer ???

Wie HIER berichtet, hatte ich begonnen meine Umgebung abzuradeln (mit freundlicher Unterstützung des Rad-Busses).

Und seitdem wollte ich nun auch die Quelle meines „Heimat-Flüßchens“ erkunden. Aber wer denkt, das sollte kein Problem sein …… weit gefehlt ……

Diesen Sommer kann man nämlich (bisher) in der Pfeife rauchen.

Mal einen ordentlich warmen Tag zu haben, dessen Windausbeute sich in Grenzen hält, ist (zumindest hier in Oberfranken) diesen Sommer ein Ding der Unmöglichkeit.

Die Einzigen, die sich über besagte Windausbeute freuen, sind die …..

Es grüßt,
das Smamap

Dabei sein ist Alles

So lautete das ursprüngliche Motto der Olympischen Spiele ….. einst ……

Wenn ich mir manchmal so anhöre, in den Kommentaren, worum es geht, dann um Doping, die Verhältnisse in Brasilien, die Umweltbelastung dort, das IOC, den Sportgerichtshof, und dergleichen mehr.

Allerdings kommt dann in den Reportagen doch DAS vor, um was es eigentlich geht, nämlich die sportlichen Leistungen, um Menschen die jahrelang alles dafür getan haben, um dabei sein zu können.
Und das auch dann, wenn sie wissen, dass sie nur DABEI sein werden.

Man hört Sportler reden, die von der ganz besonderen Atmosphäre dort sprechen. Eine Atmosphäre, die es sonst nirgendwo gibt.

Man sieht Sportler, die nicht an sich selbst denken, sondern an das Team …..

Was bleibt, ist die Hoffnung, dass jene, die nur an sich denken, nämlich die Funktionäre und die Politiker, sich eine Scheibe von denen abschneiden, die anders denken.

Und da fallen mir dann auch jene ein, die unter der olympischen Fahne einmarschiert waren…. das Team „Flüchtlinge“. Z.B. eine syrische Schwimmerin, die nur um Haaresbreite die Überfahrt im Boot überlebt hatte, und jetzt vermutlich das Größte in ihrem Leben miterleben darf. Das Größte …… gleich nachdem sie das Schlimmste überlebt hatte.

Es grüßt,
das Smamap

Der Lauf der Zeit

Jüngst auf dem Volksfest gewesen. In Hof.

Ich hab mir dabei die Zeit genommen, mir alles genauer anzusehen. Geht für mich auch gar nicht anders, weil ich gesundheitsbedingt zwischendrin immer längere Pausen machen muss.

Und so kommt man drauf, wie sich die Volksfeste im Lauf der Zeit verändert haben.

Es gibt das, was es immer schon gab. Also z.B. …….

oder

oder

oder

oder

Das Alles hat scheinbar nichts von seiner Anziehungskraft verloren.

Und dann gibt es die Dinge, die nach dem Motto konzipiert sind ….. höher, schneller, weiter. Also z.B. ……

oder

Und dann gibt es noch diejenigen, die versuchen, Beides zu kombinieren

mit

oder

Offen gesagt, brauch ich das ganze neumodische Schnickschnack nicht. Vielleicht bin ich schon zu alt dafür. Zudem hat mein Body dieses „höher, schneller, weiter“ noch nie so recht mögen.

Also brauch ich auf dem Volksfest etwas Gemütsruhe, mein Schaschlik, mein Radler, mein Joghurt-Softeis und ev. noch etwas Gebranntes (heute nicht mehr Mandeln, sondern Sonnenblumenkerne). Und das Ganze drumherum und die Menschen.

Was auch höchst interessant ist (für mich zumindest), sind die Vorstellungen, wie es tatsächlich früher einmal war ……

Nun gut, so ganz früher, also gleich nach dem Krieg, da waren die Menschen froh über alles, was ihnen Freude machte, und sie waren mit weniger (ist mehr) zufrieden.

Ganz SO krass muss es heute nicht mehr sein, aber es wär manchmal schon ganz sinnvoll, sich zurück zu erinnern, wie es früher war, und DAS zu genießen, was wirklich Freude macht, und das ganz bewußt in sich aufzunehmen, und sich darüber klar zu werden, ob etwas, das höher, schneller, weiter und v.a. auch teurer ist, tatsächlich Freude mach? Oder ob es etwa nur um des „immer mehr“ gesucht wird.

Und so habe ich dieses Volksfest einfach nur genossen, und sei es z.B. dadurch, dass ich am Rand saß und die Leute beobachtet habe, frei nach dem Motto „der Herrgott hat schon einen phantastischen Tiergarten“

Es grüßt,
das Smamap

Google – die 2.

Kürzlich hatte ich HIER erläutert, wie ich vorgegangen war, um mein Tablet möglichst Google-frei zu machen, und zu verhindern, dass die Datenkrake mein Gerät vereinnahmt.
Ich muss dazu noch einen Nachtrag liefern, weil nämlich an einer Stelle dann doch eine Einschränkung kommt, wenn man das so umfänglich realisiert, wie ich das beschrieben hatte.

Wenn man nämlich am Schluss auch noch das Google-Konto komplett entfernt, dann geht der App-Store nicht mehr.

Allerdings ist es ja so, dass ich in meinem Artikel schon beschrieben hatte, dass die Entfernung des Kontos, nach allen anderen Maßnahmen, eigentlich überflüssig ist, da eh schon alles abgeschaltet.

Also sprach nichts dagegen, das Google-Konto, welches beim Aufruf des App-Store, als fehlend gemeldet wird, dort wieder einzugeben. Apps herunter zu laden bzw. Updates derselben, das soll ja schon weiterhin funktionieren. Zumal es ja auch Sinn macht, den App-Store als einzige Quelle für Apps zu nutzen, um die Sicherheit möglichst hoch zu halten (Stichwort: Malware).

Was man allerdings beachten sollte, ist, dass bei o.g. Wiedereingabe des Kontos (xyz@gmail.com) zwar gefragt wird, ob man die  WLAN-Passwörter wieder speichern möchte (was ich natürlich nicht wollte, und deshalb den Haken dort entfernt habe), jedoch mit Aktivierung des Kontos automatisch (OHNE Nachfrage), die ganzen Synchronisationen wieder eingeschalten werden (was ich erneut als Frechheit empfinde, denn ich möchte selbst entscheiden, was auf meinem Gerät passiert). Es ist zwar anzunehmen, dass über die Nutzungsbedingungen des App-Store in irgendwas „Kleingedruckten“ dies bewilligt wird, aber der Eindruck, über den Tisch gezogen zu werden, der bleibt.

Also ging ich dann wieder über die Einstellungen auf „Konten“ und habe dort im Google-Konto alles deaktiviert. Es hat Google schlicht nichts anzugehen, wie meine Kontakte oder meine App-Daten aussehen, sprich die haben nichts auf Google´s Servern zu suchen.

Fazit: Ohne Google-Konto ist es nicht mehr möglich auf den App-Store zuzugreifen. Jedoch spricht ja nichts dagegen, diesem wieder das Google-Konto zu hinterlegen. Nach dem Motto „trau-schau-wem“ muss man dann allerdings die Synchronisationseinstellungen in Android wieder abschalten.
Wenn es noch eines Nachweises bedurft hätte, dass Google macht, was es will, ohne einen zu fragen, dann ist er insofern erbracht, als besagte Einstellungen klammheimlich wieder aktiviert wurden.

Es grüßt,
das Smamap