Der Bundestag

Er hat da etwas gewaltig mißverstanden.

Er dachte, er könnte per „Ordre de Mufti“ dem deutschen Bundestag verordnen, wie er anläßlich der Armenien-Resolution abzustimmen habe.

Aber wir sind halt nicht in der Türkei.

Und ich bin ein Stück weit stolz auf unser Parlament, weil es nicht davor in die Knie gegangen ist, wenn jemand von außerhalb Druck aufbaut und die Abgeordneten zu nötigen versucht. Egal um was und wen es geht.

Und wer sich den Text der Resolution einmal durchgelesen hat, der merkt, dass es hier gar nicht um diejenigen geht, die sich da so furchtbar aufregen (mal ganz abgesehen davon, dass es schon Bände spricht, wenn jemand sich die Geschichte zurechtbiegt).

Es grüßt,
das Smamap

Alles nur Schwindel

Lt. Donald Trump ist das mit der Klimaveränderung alles ein Schwindel.

Ev. sollte er sich mal mit den Unwettergeschädigten dieser Tage darüber unterhalten. Die wüßten sicher was dazu zu sagen.

Aber das nur nebenbei …..

Es ist schon der Horror, wenn man sich das so ansieht. Vom Fernseh-Sessel aus ;(

Für mich hat es eine spezielle Bedeutung, weil ich lange Zeit nicht weit davon zuhause war, dort in Niederbayern, und weil meine Wurzeln, sprich mein Großvater, von dort stammen.

Zudem gingen meine Gedanken sofort dorthin, wo meine Familie zuhause ist. Auch wenn das ein Stück weit davon entfernt ist.

Und wenn man den Menschen dort zuhört, dann beinhaltet jeder zweite Satz sinngemäß, dass man sowas auch früher schon hatte, aber bei Weitem nicht in dieser Heftigkeit.

Und derlei Sätze wiederholen sich anläßlich solcher Ereignisse mittlerweile in schöner Regelmäßigkeit.

Anders gesagt: Früher waren es Unwetter, heute sind es Katastrophen.

Alles nur Schwindel, gell, Herr Trump.

Es grüßt,
das Smamap

Welcome back …..

Einige Tage lang war ich jetzt relativ inaktiv hier auf meinem Blog und auch was das Lesen anderer Blogs angeht.

Hatte anderes zu tun.

Frei nach dem Motto „Dieser Saustall muss ein anderer werden“, werde ich hier jetzt nicht mäßig, so aber doch regelmäßig wieder meinen „Senf“ abgeben.

Es grüßt,
das Smamap

Science Fiction und Wirklichkeit

Ev. ist das nur Einbildung, jedoch meine ich festgestellt zu haben, dass sich in letzter Zeit die Berichte und Dokumentationen in den Medien häufen, die darüber informieren, welche Anstrengungen unternommen werden, um eines Tages den Flug zum Mars und darüber hinaus zu realisieren.

Auch Forschungen, die einen weiteren Horizont haben, finden statt.

Nun bin ich zwar durchaus ein Fan davon (Fan kommt wohl von Faszination), dass der Mensch eines Tages den Weltraum erforscht und bevölkert, jedoch beschleichen mich leichte Zweifel daran, welchen Sinn derlei haben soll.

Zweifel deshalb, weil die Summen, die für derlei heute schon ausgegeben werden, enorm sind, und gleichzeitig fehlt hinten und vorne das Geld, um den Notleidenden dieser Welt zu helfen.

Man darf die Frage stellen, ob die Dinge, die außerhalb des Erdorbits liegen, erstrebenswert sind. Wettersateliten und GPS-Navigation erscheinen mir noch sinnvoll, und ev. auch noch der Mond, als unser Begleiter. Aber darüber hinaus ………?

Es gibt sehr viele Probleme, die z.B. für einen Flug zum Mars gelöst werden müssten. Probleme von denen man heute noch nicht einmal weiß, ob überhaupt eine Lösung möglich sein wird. Und selbst wenn, dann stünden wir ev. eines Tages auf dem Mars. Und wozu? Um dann Antwort auf die Frage zu bekommen, ob es dort ev. einmal Anfänge irgendeines Lebens gab?

Und das bringt uns hier auf der Erde genau WAS?

Ich will sagen, was bringt uns Menschen ein solcher Erfolg, der es zweifelsohne wäre, rein vom Forscher her gesehen, wenn gleichzeitig das Leben hier auf unserem Planeten immer mehr bedroht wird. Bedrohnt, von uns selbst.

Vielleicht gelänge es dann, dort eine kleine Kolonie zu errichten. WOZU?
Ev. dazu, dass die dort lebenden eines Tages feststellen, dass es nichts mehr gäbe, wohin sie zurückkehren könnten. Sei es aus klimatischer Sicht, sei es aus Gründen der Umweltverschmutzung, sei es deswegen, weil wir uns gegenseitig alle umgebracht haben?

Und selbst wenn all das (noch) nicht eingetreten wäre, wie würde es dann weitergehen. Gar nicht? Weil es, zumindest aus heutiger Sicht, keine physikalische Grundlage für die Annahme gibt, dass es jemals eine Antriebsart geben könnte, die es uns auch nur ansatzweise erlaubt, unser Sonnensystem zu verlassen, und einen anderen Planeten zu finden?

Erscheint es da nicht weitaus sinnvoller, all diese Bestrebungen zu unterlassen, und alle Mittel daran zu setzen, das Leben hier auf der Erde zu sichern?

Ja sicher, es gäbe noch viele andere Dinge, die überflüssig sind, und wobei sich die dadurch verschwendeten Mittel sehr viel sinnvoller einsetzen ließen. Man denke nur an die weltweiten Waffenproduktionen oder den Individualverkehr.
Aber es erscheint, in meinen Augen, sehr viel sinnvoller, als erstes DAS sein zu lassen, was noch gar nicht Realität, sondern vielmehr utopisch ist.

Und so befürchte ich, bei aller Faszination, die der Weltraum auf mich ausübt, dass wir eines Tages eine Kolonie auf dem Mond haben werden, und ev. auch auf dem Mars. Und zudem eine Unzahl von Satelliten das Leben auf der Erde betrachten. Und gleichzeitig wäre das Leben auf der Erde am Verschwinden.

Dank sei der Krone der Schöpfung.

Aber DIE Lösung ist ja in Sicht. Mit viel Glück schafft es ein Mann namens Donald Trump ins Präsidentenamt der USA. Und der wird uns dann erzählen, dass all diese Problem auf unserem Planeten ganz einfach zu lösen sind, und sehr vieles davon ohnehin nur ausgemachter Schwindel ist. Einer glorreichen Zukunft steht also nichts im Wege.

Es grüßt,
das Smamap

Mit dem Tablet unterwegs

Nun nenne ich ja schon seit einiger Zeit ein Tablet mein Eigen.

Bisher habe ich es allerdings vermieden, mich damit in der Öffentlichkeit zu bewegen.
Zum einen deswegen, weil es mir dafür i-wie zu schade erschien, zum anderen, weil ich Bedenken hatte, wegen der Sicherheit des Teils, und letztlich weil ev. dann doch der ein oder andere meinen würde, dass bei mir der Reichtum ausgebrochen sei.

Nachdem mir aber immer schon relativ wurscht war, was andere über mich denken (zumindest innerhalb gewisser Grenzen), die Tablet-Versicherung ja auch i-wo seine Daseinsberechtigung haben sollte, und das Tablet zuhause auch nicht jünger wird, habe ich es letztens gewagt, und heute wiederholt …… mein Tablet und ich sind gemeinsam ausgegangen 😉

Klar, eine Tablet-Tasche (oder wie immer man das offiziell nennt) sollte ja schon sein ….

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……rein einfach aus Schutzgründen für das Display. Aber auch, damit nicht jeder sofort erkennt, was man da in der Hand trägt.

Und so sitzt man im Cafe und liest das eBook weiter oder schmökert in den Blogs, denen man folgt.

Ist auch da natürlich ein gewaltiger Unterschied, im Vergleich dazu, wie man früher auf dem Smartphone, das ich da noch hatte, versuchte, was zu erkennen.

Apropos …… so ein Display, wie es ein gutes Tablet hat, ist unter nahezu allen Bedingungen gut bis sehr gut lesbar.
Letztens saß ich hinter dem Haus, im Sonnenschein, und hab da gelesen. Da bedarf es natürlich dann schon der maximalen Helligkeits-Einstellung. Aber es ist absolut erstaunlich, wie gut das selbst dann funktioniert.

Ein Buch zu lesen, Bekannten ein paar Nachrichten zu schreiben, einige Bankdinge online zu erledigen, einen Brief zu schreiben und dergleichen mehr, das sind alles Dinge, die gingen früher nicht. Ja klar, zuhause schon. Aber die Möglichkeit, das auch anderswo zu erledigen, erlaubt es einem, das zeitlich und örtlich uneingeschränkt zu tun, und sich nicht dafür in die eigenen 4 Wände einsprerren zu müssen.

Es muss dabei schon Sinn machen, das Tablet mit sich zu tragen. Keinen Sinn macht es in aller Regel z.B. beim Einkaufen, beim Arzt (wenn man weiß, dass man ohnehin zügig dran kommt) oder aber wenn man arbeiten geht.
Für solche Zwecke reicht das normale Handy, um im Notfall jemand anrufen zu können oder aber selbst erreichbar zu bleiben, für Menschen, die einen brauchen.

Für letzteren Zwecke hab ich mir jetzt für 20 € ein altes Mini-Smartphone angeschafft. Ich hatte zwar auch noch ein Uralt-Handy, jedoch hat sich (für mich) herausgestellt, dass ich öfter mal gerne die Möglichkeit hätte, das ein oder andere Foto zu machen. Und per Bluetooth sind diese dann auch in nullkommanichts auf dem Tablet.

Manche mögen sich ev. fragen, wozu man das alles braucht. Hier greift, für mich zumindest, der Satz „man gönnt sich ja sonst nichts“.
Für mich gibt es (fast) nichts Schöneres, als dann, wenn ich meine Arbeit beendet habe, hinterher im Sommer am Weiher zu liegen, und dabei ev. auf dem Tablet ein gutes Buch zu lesen oder mit Freunden zu kommunizieren. Oder aber zu anderer Zeit in gleicher Angelegenheit vor dem Cafe zu sitzen.
Andere meinen 3 Wochen mit dem Flieger sich nach Asien begeben zu müssen. Abgesehen davon, dass das meines nicht wäre, kann ich es mir finanziell und gesundheitlich nicht leisten, und nutze eben andere Möglichkeiten, dieselbe Zufriedenheit zu erlangen (ich meine sogar die größere Zufriedenheit).

Es grüßt,
das Smamap

 

Isolierung ist alles

Von einem ANDEREN BEITRAG animiert, entsteht nachfolgender Beitrag.
Zugegeben, die Thematik ist teilweise eine andere, aber doch nicht völlig.

O.g. Beitrag hat dazu geführt, dass ich gemerkt habe, dass man ein Kopftuch auch ganz anders sehen kann, als das heute oft so getan wird ……

Nun habe ich auch so etwas Ähnliches wie ein Kopftuch, auch wenn es ganz anders aussieht ….

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Der Nutzen ist teilweise derselbe.

Wie man durch das Portrait-Foto von meinereiner (an anderer Stelle des Blogs) unschwer erkennen kann, ist die Haarpracht, die ich noch besitze, als eher spärlich zu bezeichnen.

Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass sowohl im Sommer, als auch im Winter die temperaturmäßige Belastbarkeit jener Körperregion eher gering ist.

Wer im Sommer schon mal eine Art Sonnenbrand auf dem Haupt hatte, der weiß, was ich meine.

Mein „Kopftuch“ leistet mir da jeweils hervorragende Dienste.

Auch im Winter, wenn andere noch ohne jede Kopfbedeckung in der Gegend rum rennen, da bedarf mein Haupt schon lange zusätzlicher Isolierung.

Abgesehen von rein optischen Gesichtspunkten, wird einem da klar, welchen Nutzen die Natur für Haare vorgesehen hat.
In Ermangelung derselben, muss man dann Anhilfe schaffen.

Manchmal ist so ein „Kopftuch“ durchaus auch Ansatz für Gesprächsinhalte.
Jedenfalls nimmt mich Patrizio, seines Zeichens Inhaber der Eisdiele meiner Wahl, regelmäßig auf den Arm, wenn ich mit meiner Kopfbedeckung eintreffe.

Gut ….. derlei Cäppies sind üblicherweise bei der jungen Generation anzutreffen. Dieser bin ich nun schon ein „paar“ jahre entwachsen.
Jedoch ist man ja immer so alt, wie man sich fühlt. Und jene Kopfbedeckung vermittelt einem doch auch selbst ein wenig das Gefühl, noch jung zu sein. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil derselben 😉

Es grüßt,
das Smamap

Beim Wort genommen

Hab heute gelesen, dass der Herr Sigmar Gabriel verlautbart hat, dass er niemals einem Vertrag (TTIP) zustimmen wird, bei dem jene privaten Schiedsgerichte Bestandteil sind, und dass zumindest jene Standards gegeben sein müssen, wie sie jetzt mit Kanada vereinbart wurden (CETA).

Man wird sehen, ob man sich auf sein Wort verlassen kann.

Ich hoffe das.

Es grüßt,
das Smamap

Spritsparen

Heute begannen die 24 Stunden vom Nürburgring.

Bin eher zufällig drauf gestoßen, dass das von RTL-Nitro live übertragen wird.

Technik hat mich ja immer schon begeistert. In jeder Richtung. Also auch die Technik, die hierbei produziert wird.
Allerdings gehöre ich nicht zu jenen, die ohne dergleichen nicht sein können. Für mich sind das eher die Leistungen, zu denen der Mensch imstande ist, die ich da bewundere.

Was mich aber dann doch etwas schockiert hat, war die Info eines Rennfahrers, was den Tankinhalt angeht.

Frage: Wieviel geht denn in so einen Tank rein.
Antwort: Etwa 125 Liter.

Frage: Und wie lange reicht das.
Antwort: Etwa 8-9 Runden.

Wenn man nun weiß, dass eine solche Runde am Nürburgring 25 KM lang ist, dann ist das ein Verbrauch auf 100 KM von etwa 60 Liter.

BOAHHHHH !!!!!!!

Irgendwie blieb mir da die Sprache weg…….

Es grüßt,
das Smamap

Kinder Kind sein lassen

Modepraline beschreibt HIER eine Entwicklung, die ich zuerst in Deutschland verortete, um dann irgendwann zu merken, dass sie ja die Schweiz beschreibt, und um letztlich dann doch zu erkennen, dass hier offenbar einer den Mist des anderen kopiert.

Ich kann das voll unterschreiben. Auch ich stellte den vollen Unterschied fest, als ich mal meine Kindergartenzeit mit der meiner Kids verglich.

Kurzversion: Immer mehr versucht man, die Kinder möglichst früh unserer Leistungsgesellschaft unter zu ordnen. Für mich ist das ausgelöst durch dieses rein ökonomische Denken, der sich unsere Gesellschaft/Politik meint unterordnen zu müssen. Und um keine Unklarheiten aufkommen zu lassen: Letztlich sind WIR ALLE dafür verantwortlich; wer meint, das Leben bestehe nur darin, immer mehr zu besitzen, der muss sich nicht wundern, wenn alles darauf hinausläuft, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass immer mehr angehäuft werden kann. Und das Leben bzw. der Zeitraum, in dem Geld verdient werden kann, ist halt nun mal zeitlich beschränkt. Also wird versucht, die Menschen möglichst frühzeitig in diesen Ablauf einzuschleusen.

Die Einzigen, die dem entgegenarbeiten können, sind die Eltern.

Für meinen Teil habe ich immer versucht, dies zu verwirklichen. Zum einen für mich selbst (da musste ich allerdings erstmal drauf kommen, um was es eigentlich geht im Leben), und zum anderen für meine Kinder.

So habe ich immer versucht, meinen Kindern die Möglichkeit zu geben, zu leben. Egal ob es jetzt darum ging, Kindergarten mal Kindergarten sein zu lassen oder Schule Schule sein zu lassen.

Da galt es natürlich immer, gewisse Widerstände zu überwinden. Leider zu allererst die der Mutter, sprich deren Anspruch, ihre Kinder zu beschützen. Aber das ist ein anderes Thema.

Letztlich haben Sohn und Tochter jeweils eine Ehrenrunde in der Schule gedreht, und es dadurch letztlich sehr viel leichter gehabt. Speziell bei Sohn konnte man regelrecht fühlen, wie er aufgeatmet hat, als der Druck endlich nachließ, und er dann, ein Jahr älter, mit den Anforderungen wesentlich besser zurecht kam.

Tochter macht gerade eben denselben Prozess durch, und es ist zu erwarten, dass es ähnlich ablaufen wird.

Sohn ist dann auch nicht dem üblichen Anspruch gefolgt, dann studieren zu sollen, sondern hat nach dem Abi eine Lehre begonnen, als DAS, was ER will.

Und irgendwo bin ich auch bissl stolz drauf, denn nach einem Irrweg via Studium (welchen ich dann nicht als für mich passend empfunden habe), hatte ich seinerzeit auch gemeint, DAS machen zu sollen, was ich für mich als gut empfand, und eine Lehre begonnen.

Und so liegt es letztlich an uns selbst bzw. solange das noch nicht möglich ist, an unseren Eltern, für jeden Einzelnen das Maximale rauszuholen.

Und damit meine ich NICHT das Finanzielle.

Es grüßt,
das Smamap