Der Abschied

Habe eben meinen letzten Beitrag auf dem alten Blog verfasst.

Scheint alles zu laufen und umgezogen zu sein.

Bis auf Kleinigkeiten eben. Aber die kommen auch noch.

Was noch nicht passt……..ich bin für jeden Hinweis dankbar.

Es grüßt, das Smamap

Die Trainer

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Heute war es wieder soweit: Die Trainer gaben das vorläufige Aufgebot für „Die Mannschaft“ bekannt, für die EM in Frankreich.

Und SOFORT sprangen reglexartig die tausende von Bundestrainern auf, um kund zu tun, dass das falsch wäre, und man ganz anders hätte aufstellen müssen.

Es ist schon immer wieder erstaunlich, welchem Prozedere das folgt.

Und dann ist in allen möglichen Foren die Rede davon, dass die Entscheidungsträger doch alle ahnungslos seien.
Und selbstverstänlich wissen es alle anderen immer wesentlich besser.

Das spielt dann keine Rolle mehr, dass letztlich die Trainer es waren, die die Mannschaft für den Weltmeister formten. Nicht nur aufstellungsmäßig, sondern auch und v.a. was das zusammenwirken der Gemeinschaft anging.

Dieselben Trainer, sind nun natürlich wieder die Bewohner des Tales der Ahnungslosen. Wenn ihnen dann dennoch eine gute Leistung der Mannschaft gelingt, dann sind es dieselben Leute, die es dann ja immer schon gewußt hatten.

Und so wird es immer dasselbe Spiel bleiden, nicht nur im Fußball. Es gibt nur Experten rundherum, die alles besser können. Und die turnusmäßig alle 2 oder 4 Jahre, bzw. samstäglich, aus ihren Löchern kommen, und sich als diejenigen präsentieren, die den vollen Durchblick haben.

Das sind dann auch diejenigen, die absolut niemals verstehen könnten, dass zu einer guten Leistung, egal in welchem Lebensbereich, viele Faktoren gehören, die weit über den Horizont derjenigen hinausgehen, die nur ihren eigenen Tellerrand zu sehen vermögen.

Es grüßt,
das Smamap

Dein Freund – der Spargelschäler

Na ja, so WIRKLICH mein Freund ist er nicht.

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Aber andererseits bin ich froh, dass es ihn gibt, sprich ihn jemand erfunden hat.

Letztens hatte ich mir ja 1 1/2 Kilo Spargel gekauft (mehr bekomm ich nicht unter), und der war heute mit schälen dran.

Im Vergleich zu früher geht´s ja schon einigermaßen, aber „schälen“ gehört immer noch nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.

Da ist es ein weiterer Vorteil, wenn man Single ist ….. man braucht nur für sich selber schälen. Gilt auch im Fall von Kartoffeln.

Dabei wäre dann zu thematisieren, dass diese Früchte aus der Erde je nach Landstrich anders heißen:
Die landläufigen Kartoffeln kennt jeder, die niederbayrischen Erdäpfel schon nicht mehr alle, und der Oberfranke, der ist faul, und macht daraus die „Ärpfel“. DIE kennt dann schon fast keiner mehr.

Und wie komm ich jetzt vom Spargelschäler zum Erdapfel?
Egal.

Jedenfalls hab ich meine Spargelstangen alle geschält, das Meiste eingefroren, und ein paar Stangen gibts dann heute abend. Hab da ein Rezept gefunden, wie ich die Werbeprospekte in die Papiertonne geworfen hab.

Sollte dann SO in etwa aussehen:

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Na dann Mahlzeit.

Es grüßt,
das Smamap

Nur ein Test

Ich versuche zu ergründen, warum im WP-Reader an meinen Beiträgen kein Button zum Kommentieren dran ist. Konnte nämlich bisher keine Einstellung dafür finden.

Auf meiner Webseite passt das nämlich.

ODER IST ES ETWA SO, DASS DER DA IST, UND NUR ICH IHN NICHT SEHE ???? Wär super wenn mir da mal jemand bescheid geben könnte.

Zur Not auch per eMail (s. ÜBER)

Social Media

Heute einen interessanten Beitrag zu Twitter auf einem ZDF-Kanal gesehen.

Es ging um die Entwicklung, die Twitter genommen hat. Also um jene Dinge, die sich in Obama´s damaligem Wahlkampf abgespielt haben, und die Twitter so wirklich nach vorne katapultiert hat (offen gesagt, wußte ich das gar nicht).

Es ging darum, wie Twitter damals im Iran die Entwicklung beeinflußt hat. Wobei es einen gewaltigen Unterschied zwischen den beiden Ereignissen gab: Im ersten Fall saßen die Leute von Twitter mit im Boot und an den Hebeln, und im zweiten Fall geschah das, was geschah, durch die Tweets der Menschen.

Jedenfalls wurde in dem Beitrag auch darüber gesprochen, welche Macht den sozialen Medien innewohnt. Etwa dem Wahrheitsgehalt der Meldungen, im Vergleich zu einer Agentur wie dpa.

So sehr Tweets auch den Moment abdecken, und sofortige Benachrichtigung ermöglichen, so sehr steckt auch die Gefahr darin, dass Falschmeldungen verbreitet werden. So eine Meldung braucht nur ein paar Mal re-tweeted zu werden und schon ist ein Selbstläufer entstanden.

Was ein solcher anrichten kann, erfuhr man beim Bombenanschlag des Boston-Marathon. Da wurden dann Menschen gejagt, die zur falschen Zeit am falschen Ort waren, und den falschen Rucksack trugen, und SO als die Bombenleger in Twitter gekennzeichnet wurden.
An dieser Stelle meine Versicherung, dass ich mit den damaligen Ereignissen nichts zu tun habe, wenn die NSA all diese Stichworte gelesen hat, die ich in meinem Beitrag verwende.

Ein Wissenschaftler, der sich mit dem Twitter-Phänomen beschäftigt hat, sprach denn auch von „Nachrichten-Stakkato“, weil eine Twitter-Nachricht nur maximal 144 (?) Zeichen umfassen kann, und somit eine genauere Beschreibung, oder im Falle einer Diskussion, eine Auseinandersetzung, gar nicht möglich ist, und somit der Ungenauigkeit Tür und Tor geöffnet ist.

Wir erkaufen uns also die sofortige Nachricht mit der Gefahr der Falschheit.
Im Fall der Einladung zum Pizzaessen wäre das noch kein Problem, weil man die (falsche) Adresse nochmal nachfragen kann.
Wenn der Falsche als der Täter bezeichnet wird, und ihm dann Leid widerfährt, ist das schon ein anderes Kalliber.

Was also tun?

Ganz einfach: Nicht alles glauben, was man liest. Immer daran denken, dass sich für JEDE Behauptung im Internet IMMER auch eine Bestätigung finden lässt, egal wie falsch sie auch immer ist.
UND…..
IMMER auch den gesunden Menschenverstand mit einschalten!!!

Ich, für meinen Teil, ziehe WhatsApp vor, einen Dienst, der mich 1:1 mit EINEM Menschen direkt sprechen lässt, und zwar (fast) OHNE Begrenzung der Textlänge.

Deshalb bin ich zwar Mitglied bei Twitter, nutze es aber so gut wie nicht (hab es nur deswegen, weil es dort eine Community gibt zu Snooker). Denn unter einer echten Unterhaltung verstehe ich etwas anderes, und ungenaue/fehlerhafte Zusammenfassungen mag ich nicht.
Und ich bin auch Mitglied bei Facebook (wurde ich mal neugierdehalber), ohne es wirklich aktiv zu nutzen. Was ich daran nicht mag, ist das Verhalten, dass sich da dann viele Leute auf meinem Account tummeln, dazwischendrängen, die ich gar nicht kenne, und dort auch nicht haben möchte.

Und aus diesen Gründen findet mein „social media“ eben über WhatsApp statt. Und wenn man das etwas erweitern möchte, dann gibt es dort auch Gruppen, in denen man die Leute zusammenfassen kann, die einem etwas bedeuten.

Ich finde, so praktisch social media ansonsten ist, so gefährlich ist es gleichzeitig. Und wenn es 99 mal toll ist, dann reicht, so finde ich, dieses EINE Mal aus, an dem das nicht der Fall ist.

Es grüßt,
das Smamap

Natur pur

An solchen Tagen wie heute, gehe ich gerne mal so 1-2 Stunden spazieren. Und wenn ich dann, so wie heute, auf einer Runde einen Weg finde, den ich bisher übersehen hatte, also gar nicht kannte, dann kann es passieren, dass mich ein solcher fasziniert.

Heute geschehen.

Da zeigte ein unscheinbarer Wegweiser auf einen Weg am Waldrand entlang. Dachte ich mir, DEN KANNST JA MAL GEHEN – mal sehen, wo du da rauskommst.

Und so schritt ich 1/2 Stunde da entlang, am Waldrand, über Wiesen und Bäche, unter der Bundesstraße hindurch, mal rastend an einer Bank, immer wissend, wo ich etwa bin (was für mich gar nicht so einfach ist, weil ich zu denen gehöre, wenn einmal im Wald umgedreht, die dann nicht mehr wissen, wo sie sind).

Es war faszinierend, weil ich schon lange nicht mehr so viele Vogelstimmen gehört hatte. Das war ein Bereich, im Umfeld der Bundesstraße, der ansonsten nicht weiter genutzt wird. Der Bach schlängelt sich naturbelassen dahin, Wiesen beidseits, und man hat den Eindruck, als würde die Natur froh sein, dieses Refugium zu haben.

Und das Ganze in unmittelbarer Nähe meiner Kleinstadt, mehr noch, sich in diese hineinbewegend, mehr noch, ein Teil von dieser, denn man kommt am Ende plötzlich im Gewerbegebiet heraus, fasst schon mitten in der Stadt. Den kleinen Weg, der von dort abging, hatte ich bisher noch nie beachtet.

Das Einzige, was auf dem Weg störte, war das mehr oder weniger ständige Geräusch von der Bundesstraße, das es etwas schwerer machte, den Vogelstimmen zu lauschen.
Aber besser SO, als wenn es dieses Idüll gar nicht gäbe.

Und so kann man man nur sagen: AUGEN AUF.

Es grüßt,
das Smamap

Herzlich willkommen

Ich begrüße alle sehr herzlich auf meinem neuen (jetzt selbst gehosteten) Blog.

Fühlt Euch wohl, lest und kommentiert.

Und ich freue mich über jeden, der sich links einträgt.

FRAGE IN DIE RUNDE

Ich trage mich mit dem Gedanken, meinen Blog auf eine eigene Domain umzustellen, also mir einen Webspace irgendwo zu organisieren, und meinen Blog künftig dort zu integrieren/betreiben.

Nun möchte ich keine Doktorarbeit deswegen vom Zaun brechen müssen, sondern möglichst einfach mein Ziel erreichen.

Deshalb die Frage: Wer hat das schon durchexerziert, es ohne große Probleme realisieren können, und kann dann auch den ein oder anderen Link empfehlen, wo man sich erstmal einlesen kann.
Ich würde natürlich gerne meine bisherigen „Ergüsse“ mitnehmen wollen, aber wenn das zu aufwendig wird, dann kann ich notfalls auch darauf verzichten.

Danke schon mal.

Es grüßt,
das Smamap

Airbus – HartzIV – BER – Rente

Ich gehöre sicher nicht zu denjenigen, die ständig auf der Suche sind nach Dingen, gegen die man sein kann, um was zu meckern zu haben, also quasi zu den Berufspessimisten oder den Verschwörungstheoretikern.

Was ich aber kann, ist herzhaft lachen.

Hab mich grad vorhin durch die aktuellen Nachrichten gelesen ….

Da hieß es von Airbus, dass das A400M Transportflugzeug für die Bundeswehr bis auf absehbare Zeit nicht einsatzbereit ist, wegen Triebwerksproblemen und wegen Rissen im Rumpf. Verantwortlich dafür sind natürlich nicht die Hersteller, sondern der Steuerzahler darf blechen. Da wird halt dann wohl die 47 Jahre alte Transall-Flotte noch 10 Jahre länger im Einsatz bleiben müssen.

Dann lese ich, dass jetzt beschlossen werden soll, dass Langzeitarbeitslose (ich bin einer davon), mit 63 in die Rente gezwungen werden sollen, und wenn sie dabei nicht mitspielen, dann wird die Leistung gestrichen. Da frage ich mich, was der ganze Schwachsinn soll. Auf der einen Seite sollen die Leute bis 67 oder gar 70 arbeiten (ich frag mich nur was), und auf der anderen Seite werden die Menschen in die Rente abgeschoben. Das nenn ich dann mal schlüssig.
Mir persönlich ist das egal, ob ich jetzt meine Unterstützung vom Jobcenter bekomme oder von der Rentenversicherung zzgl. Aufstockung per Grundsicherung. Insofern ist eine solche Regelung absolut überflüssig und ein Nullsummenspiel, in dem sich nur der Zahler ändert. Ich würde auch lieber arbeiten, wenn ich denn könnte; und das habe ich mir nicht ausgesucht. Aber das interessiert bei denen, die solche Dinge aushecken und in den luftleeren Raum blasen, ohnehin niemanden, denn DIE werden das Problem niemals haben.
Ich finde es nur absolut schwachsinnig hier Bürokratie zu schaffen, zum einen, und zum anderen hat das mit Fürsorge und sozialstaatlicher Verantwortung absolut nichts zu tun, wenn man auf die Schwächsten Druck ausübt.

Tja, und dann gibt es immer noch solche Themen, wie den BER. Was da sinnlos und immer wieder Mrd. in den Sand gesetzt werden, und kein Ende ist in Sicht, das ist an Uneinsichtigkeit auch im Entferntesten nicht mehr nachzuvollziehen. Aber solange es nicht das eigene Geld ist, das man verbrennt, braucht einen das ja nicht zu sorgen. Wenn hier endlich auch einmal ein Schuldprinzip eingeführt würde, und jemand dafür gerade stehen müsste, wäre auch schon viel geholfen.

Na ja, jedenfalls rufen solche Meldungen in gebündelter Form stehts kollektives Kopfschütteln, und absolutes Unverständnis hervor. Und man kann eben oftmals nur noch darüber lachen, als eine Art Galgenhumor.
Man hat das Empfinden, das an all den Dingen nur noch Dilletanden am Werk sind, die ihre Daseinsberechtigung daraus schöpfen, dass man nur nie zugeben darf, dass etwas ein totaler Murks war/ist und man das Ganze einstampfen und etwas Sinnvolles stattdessen gestalten muss. Dass sowas geht, das machen uns andere immer wieder vor. Aber man stelle sich vor, jemand müsse eingestehen, dass er der Falsche für den Job ist und Verantwortung übernehmen müsse. Das wäre ja geradezu „Rückgrat“, wenn einer hinginge, den Hut nimmt, und den MIST beim Namen nennt.

Das hat nix damit zu tun, dass man ALLES in frage stellt, aber Blödsinn zu beseitigen ist schließlich AUCH Aufgabe von uns allen.

Kann man doch aber alles nicht machen!

Es grüßt,
das Smamap