Eishockey

Zur Zeit ist die WM.

Zu sehen exklusiv auf „Sport1“. Und FREI empfangbar.

Nun gehört Eishockey zu den Sportarten, die ich mag.
Bei DIESEM Sport könnte ich allerdings nicht so genau sagen, warum. Denn häufiger geht es ja ziemlich rabiat zur Sache. Und das ist ja was, was ich überhaupt nicht mag. Aber ich denke, es sind eher die fließenden, eleganten und schnellen Spielzüge, bei denen der Gegner einfach nur alt aussieht.

Und was mir auch imponiert, ist die Tatsache, dass da die Schiedsrichter das Regelwerk ohne Wenn und Aber durchsetzen. Gut, es gibt schon manchmal längere Diskussionen, aber es gibt auch einen Schiedsrichterbereich (wenn ich mich recht erinnnere, und die Regeln immer noch dieselben sind), wo man nicht an die Schiris heran darf.

Und wenn die Schiris letztlich sagen SO ist es, dann ist es SO. Punkt.

Diesen Zug haben die Fußballer verpasst. Aber gut, das ist ein anderes Thema. Bei der Fußball-EM, die in 4 Wochen beginnt, werden wir das wieder zur Genüge genießen dürfen.

Jedenfalls gefällt mir das Eishockey. Es hat eine gewisse Eleganz und Raffinesse.

Es grüßt,
das Smamap

Freitag der 13. – Mein Glückstag

Das ist so, als ich damals – lang lang ist es her – in der Realschule Abschlussprüfung mündlicher Art in Englisch hatte.

Da hatten wir so 3 Monate vorher 100 Fragen erhalten, auf die wir uns vorbereiten sollten. Und am Prüfungstag würden dann 3 Fragen gezogen, und darüber müsste man dann referieren.

Nun – die Prüfung war am Freitag den 13.
Ich bereitete mich gewissenhaft vor, und dachte dann am Tag vorher, dass es toll wäre, wenn diese und jene 3 Fragen kämen.

Am Prüfungstag – ich ging da rein, fand die 100 Kärtchen mit den Nummer umgedreht dort liegen auf dem Tisch, und wurde aufgefordert, 3 Kärtchen zu ziehen.

Und was soll ich sagen – ich zog genau jene 3 Kärtchen, die ich mir tags zuvor gewünscht hatte.

Seitdem ist Freitag der 13. mein Glückstag. Und so werde ich heute hingehen und einen extra Lottoschein ausfüllen.

Es grüßt,
das Smamap

Neuer Tagesspruch

Durfte wieder einmal etwas lesen, auf meinem Tagesspruch-Kalender, was zum Schmunzeln anregte.

Angeblich soll der Spruch bei Manchen etwas Zeit benötigen?

Wer´s lesen will, einfach auf meine Startseite gehen.

Es grüßt,
das Smamap

Palmöl

Ein Beitrag (ich glaube auf WDR) hat mich mal wieder auf das Thema stoßen lassen.

Und dabei bin ich auch auf eine App gestoßen, namens „Codecheck“.

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Hab sie mir über den PlayStore installiert und die App zeigt mir beim Einkaufen nach Scannen des Barcodes, welche Inhaltsstoffe ein Produkt hat, und ob Palmöl enthalten ist.

So kann ich, wenn es die Zeit zulässt einfach mal ganz bewusst „palmölfrei“ einkaufen gehen.

Der Vorteil daran ist u.a. auch, dass man auch für Kosmetika/Pflegeartikel, für die es ja nicht vorgeschrieben ist, nachsehen kann, ob das Produkt Palmöl enthält.

Und wenn es schon die Hersteller unter allerlei Formulierungen zu verstecken versuchen, DORT liest man es ganz eindeutig.

Und auch, wenn jemand das beim Einkaufen nicht machen möchte, so hat er doch zumindest zuhause die Möglichkeit seine Produkte zu prüfen.

So hab ich meine „Körperlotion“ mal unter die Camera gehalten und durfte feststellen, dass da Palmöl enthalten ist.

Die Zahl der Menschen ist mittlerweile enorm hoch, die sich für dieses Thema sensibilisiert haben, auch wenn es noch genügend gibt, die nicht mal wissen was Palmöl ist.

In o.g. Beitrag des WDR war nochmal erschreckend nachzuvollziehen, was die Konzerne und wir Verbraucher alles verantworten müssen, was in jenen Ländern passiert (Brandrodungen des Urwalds, ungeahnten Ausmaßes, nur damit wir hier möglichst günstig einkaufen können, und das obwohl es Alternativen gibt).

Es fehlen einem einfach die Worte, wenn man eine Frau berichten hört, die davon erzählt, wie riesige Landschaften in Indonesien niedergebrannt wurden, und sich die Menschen Sauerstoffflaschen kaufen durften, um vernünftig atmen und leben zu können.
Das dabei die letzten Orang-Utans nach und nach getötet werden, erfährt man auch so nebenbei.

Na ja, Hauptsache die Schoko-Creme wir nicht teurer und die Bilanz von Nestle und Konsorten weist kräftige Gewinne aus, und die Aktionäre haben ihre Dividende bekommen.

Ich kann allen nur empfehlen, jene App mal runterzuladen, und künftig bewußter einzukaufen (Die Bedienung ist extrem einfach; App starten, rechts unten den Scanner starten und Barcode unter die Camera halten; fertig).

Es gibt so Vieles, an dem man angeblich nichts ändern kann.

HIER BESTÜNDE EINMAL DIE MÖGLICHKEIT.

Es grüßt,
das Smamap

Die Katze

Ein Clip aus dem Netz.

Und ich fand es absolut berührend, wenn man sich vorstellt, wie gut es der Katze offensichtlich geht, und mit welchen Vertrauen es sein Leben lebt.

Man kann daraus nur schließen, welches Vertrauen der Vierbeiner auch zum Herrn des Hauses hat.

Und wer sich jetzt fragt, was daran so besonders sein soll …….

Die Katze ist von Geburt an blind …….

DIE KATZE

Zugeschlagen ;)

Heut hab ich auf dem Markt wirklich zugeschlagen.

Und über die Feiertage gibt´s so Einiges davon:
Spargel, Paprika, Zucchini, Chinakohl, Gurke, Äpfel, Rabarber, Erdbeeren, Orangen, Mandarinen, Rettich, Kohlrabi.

Leider hab ich versäumt ein Foto davon zu machen, bevor ich es wegräumte. Ein gar zu schönes Farbenspiel.

Und leider gab´s die Zucchini noch nicht aus heimischen Anbau. Alles andere schon. Nun gut – die Orangen/Mandarinen wohl eher nicht. Aber denen kann ich immer nicht widerstehen 😉

Es grüßt,
das Smamap

Visafreiheit – bitteschön WIE jetzt ???

Die EU sagt, es gibt 72 Punkt, die vereinbart waren, und erfüllt werden müssen.

Erdogan sagt, die EU hat eine Änderung der Torror-Gesetzgebung erst hinterher verlangt.

Ja WAS denn bitteschön jetzt?

Kann mal einer von EU-Seite ganz klar sagen, was Sache ist? War es vereinbart oder war es nicht vereinbart?

Die Herrschaften haben sich doch nicht zusammen gesetzt und sich übers Wetter unterhalten, wie es um die Visa-Freiheit ging.

Ich denke mal, da wurde letztlich Klartext geredet und sich die Hand drauf gegeben!

Also WAR es jetzt ausgemacht oder NICHT? Da werden doch wohl die seinerzeit Anwesenden Auskunft geben können. Irgendwelche schwammigen Formulieren sind genug in die Welt geblasen. Mir fällt auf, dass jegliche EU-Redner es so formulieren, das die Eindeutigkeit fehlt. Da kann sich dann jeder denken, was er gerne hätte.

Gibt es eine Vereinbarung, dann ist die einzuhalten. Punkt.

Und gibt es keine Vereinbarung, dann ist es Sache der EU, ob sie sich erpressen lässt.

Aber auf jeden Fall wäre es mal an der Zeit, dass die EU absolut eindeutig Stellung bezieht, denn die bisherigen Formulierung geben alle nicht konkret darüber Aufschluss, ob das jetzt tatsächlich vereinbart wurde, und nur Erdogan jetzt ein Rückzieher macht und davon nix mehr wissen will; also heut so und morgen so und übermorgen ganz anders.

Es grüßt,
das Smamap

VW – immer ehrlich

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Gestern ein höchst interessanter Beitrag (ich glaube auf alpha).
Nun sind die öffentlich rechtlichen Sender ja doch noch für Seriösität bekannt.
Also kann man das, was da gesendet wurde durchaus als die Wahrheit bezeichnen, zumal sehr Vieles davon aus verschiedensten Quellen nachvollziehbar ist.

Kurzfassung: Der VW-Konzern ist dafür bekannt, dass es alle paar Jahre einen Skandal gibt (ich könnte die alle jetzt hier aufzählen, würde aber zu weit führen).

Und so ging es gestern um die Geschichte des Konzerns, die bekanntermaßen im jetzigen Abgas-Skandal gipfelte. Begonnen hatte es damit, dass auf der grünen Wiese von Hitlers Gnaden eine Fabrik gebaut wurde, in riesigem Ausmaß (und dann nach dem Krieg erst die Stadt Wolfsburg drum herum). Zuvor entwickelte man den KdF-Wagen (sah damals schon so aus, wie der spätere Käfer), der freilich erstmal vom Kübelwagen abgelöst wurde und sonstigen Rüstungsprojekten.
Damals schon stellte sich heraus, dass man bzgl. des Käfers abgekupfert hatte, und letztlich an einen tschechischen Konstrukteur 3 Mio DM Strafe zu zahlen waren.

Auf seinem Weg zum Weltkonzern hatte der Konzern so einige Hürden zu nehmen, oft in Form von Skandalen.

Was man sich allerdings jetzt leistete, das sucht Seinesgleichen, und könnte den Konzern an den Rand der Existenz bringen.
Jene Betrugssoftware in den Dieselfahrzeugen, und die Handhabung der Angelegenheit durch VW, ist schon haaresträubend (die eigenlich richtige Bezeichnung dafür, hebe ich mir für später auf).

Man brachte für Amerika „saubere“ Diesel auf den Markt, um damit den sehr strengen dortigen Abgasvorschriften zu entsprechen.
Für die Amerikaner war das eine grundlegende Philosophie, v.a. in Californien. Und für VW war es ein hohes Ziel den amerikanischen Markt zu erobern. Koste es, was es wolle.

Die amerikanischen Verbraucher waren stolz darauf jene „sauberen“ Diesel ihr Eigen zu nennen.

Irgendwann unternahm ein Labor Untersuchungen, die nicht einmal speziell mit VW zu tun hatten. Es sollte vielmehr eine Art Dokumentation erstellt werden. Aber egal, was man machte, die gemessenen Abgaswerte, gemeint sind die Stickoxidwerte, waren um ein Vielfaches höher, als es den Grenzwerten entsprach.

Trotz aller Versuche konnte man diese Differenzen nicht erklären. Vorsichtshalber wurde das Ganze der Umweltbehörde gemeldet, die sich damals noch nichts dabei dachte. Man ging dann mal daran, dort eigene Werte zu messen, und maß genau DIE Werte, die auch lt. VW eingehalten wurden.
Der Unterschied war der, dass das Labor im Fahrbetrieb gemessen hatte, und die Umweltbehörde auf dem Prüfstand.

Nach langem Versuchen stellte man dann völlig überrascht fest, dass das Auto offenbar wußte, ob es auf dem Prüfstand lief. Und so kam man dem Betrug auf die Spur.

Das Problem hätte man damals, so die Ansicht von amerikanschen Experten, relativ einfach aus der Welt schaffen können, indem VW dazu gestanden hätte, was passiert war, etliches an Strafen gezahlt hätte, und die Sache wäre erledigt gewesen.
Freilich hätte man künftige Autos entsprechend verbessern müssen.

ABER, so der Bericht gestern, je länger die ganze Sache dauerte, umso mehr verschlimmerte VW die Angelegenheit.
Die Amerikaner gaben VW zunächst die Gelegenheit, das Problem zu lösen. Und was machte VW? Die riefen die Diesel in den USA in die Werkstätten, zum „Software-Update“, wie es hieß. Was dabei tatsächlich gemacht wurde ….. es wurde eine Software aufgespielt, die versuchen würde, alle nur erdenklichen Tests, denen ein solches Auto unterzogen wurde, im Ansatz als solche zu erkennen, und die Abgaswerte entsprechend zu manipulieren. Es kann sich jeder an 5 Fingern abzählen, dass das schief gehen MUSSTE.

NUR – die Amis sind nicht doof. Die kamen VW drauf, und damit waren etliche Kinder in den Brunnen gefallen, sprich absolut offensichtlich, dass VW ein 2. Mal versucht hatte, die Amerikaner über den Tisch zu ziehen. Und als dann der neue VW-Chef, der Herr Müller, sich in den USA auf einer Autoshow in aller Form und mit allem was er vermochte, bei den Amis entschuldigte (es fehlte nur noch die Verbeugung, wie sie bei den Japanern in solchen Fällen üblich ist), da schien alles doch noch irgendwie zu kitten zu sein.
WENN, ja wenn er nicht unmittelbar darauf jenes unseelige Radio-Interview gegeben hätte, in dem er versuchte, das Ganze dann doch noch auf einen technischen Fehler herunter zu spielen.

Das ging dort drüben landauf landab, und stellte VW als einen Konzern hin, der versucht hatte, die amerikanischen Verbraucher zu belügen, zu betrügen, und als ahnungslos Dumme hinzustellen.

Und damit war der Ofen endgültig aus.

Ich frage mich, wie man dies alles so versuchen konnte. Wie Verantwortliche, denen man eigentlich Hirn zuspricht, nicht erkennen konnten, was die Stunde geschlagen hat, und sich in einer Art und Weise verhielten, die auch den wohlmeinendsten Freund auf die Palme bringen würde.
UND ich frage mich, wie es die Verantwortlichen bis zum heutigen Tag wagen, die Öffentlichkeit für dumm zu verkaufen: Denn EINES ist für mich völlig klar ….. ein Mann wie ein Herr Piech, der lange Zeit der Fädenzieher war, der von Haus aus als Ingenieur und ehemals Autobauer (von der Pike auf gelernt), ein ureigenes Interesse an den technischen Dingen hat, dass ein solcher Mensch nicht wissen möchte, WIE seine Ingenieure es geschafft hatten, den Diesel „sauber“ zu machen, DAS KANN MIR KEINER ERZÄHLEN.

Der wusste GANZ GENAU bescheid. Dem KONNTEN die Ingenieuere kein X für ein U vormachen. Der hätte alles sehr genau wissen wollen. Dafür war ein Mann, der selbst Rennautos konstruiert hatte, viel zu sehr technisch interessiert, als dass er sich hingesetzt hätte, frei nach dem Motto „macht ihr mal, ich will das gar nicht wissen. Hauptsache das Ergebnis und die Bilanz stimmt“.

Es ist eine Frechheit, eine ganz Nation zu belügen und zu betrügen – MEHRFACH.

Und was dem Ganzen, in meinen Augen, noch die Krone aufsetzt, das sind die Untersuchungsergebnisse, die man hier in Deutschland erzielt hat. Es gibt hier bei uns einen Grenzwert für Stickoxide, der liegt bei 40 µg. Man hat Messungen auf der Straße gemacht. Z.B. in Berlin. Und da mißt man im Stadtverkehr Werte zwischen 100 und 300 µg, je nachdem, ob der Verkehr fließt oder anfährt.
Egal WIE, da werden den Menschen Abgaswerte zugemutet, die absolut gesundheitsgefährdend sind. Solche Werte sind kein Kavaliersdelikt, sondern gehen eher Richtung Körperverletzung.
Man muss sich ja vergegenwärtigen, dass diese Werte überall zu messen sind: In Wohnungen, in Kindergärten, in Geschäften …. wo auch immer.
Und dann erfährt man noch so nebenbei, dass viele Fachleute der Meinung sind, dass jener Grenzwert von 40µg eigentlich zu hoch ist, und eher bei 20 µg sein müsste.

Da wird von den Autobauern (und da darf man wohl so ziemlich alle in einen Topf schmeissen), auf Kosten der Gesundheit der Menschen, kräftig Gifte, noch und nöcher, in die Umwelt geblasen.
Die Fachleute sagen dazu, dass man die Autos heute so ausrüsten könnte, mit vorhandener Technik, dass die Grenzwerte eingehalten werden könnten. Nur würde das halt die Autos teurer machen, und dies hatten die Firmenbosse abgelehnt.
Und ich behaupte, dass unsere Regierungen das alles seit langem wissen, und mitmachen (dann wohl schon nach dem Motto „was ich offiziell nicht weiß, macht mich nicht heiß“), denn schließlich ist unser aller Wohlstand sehr stark mit der Autoindustrie/Zulieferindustrie verbunden.

Alles in allem haben die Autobauer die Mrd. an Gewinn, die in all den Jahren erwirtschaftet worden sind, auf dem Rücken unserer Gesundheit erlangt.

Und ein Stück weit müssen WIR ALLE uns den Schuh schon auch mit anziehen. Denn schließlich war und ist allen bekannt, dass Autos die Umwelt verpessten. Und so werden seit vielen Jahren diverseste Gifte in die Natur verblasen. Gifte, die uns Menschen Wohlstand bescheren, und gleichzeitig die Natur zerstören und uns Menschen, so wir denn den Giften ausgesetzt wären, umbringen würden.

Noch werden all diese Stoffe genügend in der Atmosphäre verdünnt. Es ist nur die Frage, wie lange das noch so sein wird.

Und schließlich wird es dann irgendwann so sein, dass wieder niemand etwas davon gewußt hat.

Es grüßt,
das Smamap

Arztbesuche sind manchmal Erlebnisse

Heute hab ich mal wieder meinen Orthopäden beglückt.

Zunächst war ich eine halbe Stunde zu früh dran, aber ich wollte mich eh nur anmelden, und Auskunft einholen, wie lange wohl die Wartezeit wäre, um dann weiter zum Bäcker zu wandern.

Nach anfänglichen Verständigungsschwierigkeiten an der Anmeldung, weil nämlich oben die Handwerker am Arbeiten waren, einigte man sich auf eine halbe Stunde.

Bei Rückkehr, meldete ich mich artig zurück, und begab mich in den Wartebereich.

Und dann gings los …… ein Handwerker hatte wohl eine neue Hilti bekommen. Jedenfalls legte er da oben los (unsichtbar, weil der Bereich abgeschottet war), als gäbe es kein Morgen. Der Kollege wollte sich nicht lumpen lassen, denn sobald Hilti eine kurze Pause einlegte, maulte er mit seinem Baby-Geräte (so hörte es sich zumindest an) zurück.

Das Problem ….. das ganze ist ein Ärztehaus, und es ist dort gut eingeübte Praxis, dass die Sprechstundenhilfen meines Orthopäden (eigentlich sind es drei), von ganz hinten immer lautstark den Namen rufen, damit klar ist, wer den nun kommen soll.

Mangels Ruhephasen, blieben die Rufe aus.

Wenn dann doch mal eine Minipause entstand, war ein kurzer trockener Ruf zu hören, dessen Nachhall schon wieder in der Hilti unterging. Die Patienten waren aber offenbar alle mit gutem Gehör ausgestattet. Hatte aber auch damit zu tun, was ich feststellte, als MEIN Name aufgerufen wurde, dass man auf seinen eigenen Namen akkustisch ganz besonders getrimmt ist.

Jedenfalls saß ich dann im Sprechzimmer, und als mein Arzt kam (ich kenne ihn immer schon als lustigen und humorvollen Menschen), meinte ich nur, wie lange er das denn schon aushalten müsse. Er meinte 2 Wochen. Und das alles nur deswegen, so seine Erläuterung, weil lt. neuer Gesetzeslage jetzt ganz besondere Hygienevorschriften einzuhalten seien, und deshalb müssten jetzt längjährig hervorragend bewährte Verfahren über den Haufen geworfen werden (die machen ambulante Eingriffe), was sich in entsprechenden Umbauten niederschlagen würde. Wer das alles bezahlt, würde natürlich keinen interessieren.

Mein Besuch war ansonsten recht kurz gehalten, und diente nur der Bestandsaufnahme, und der Erstellung einer Verordnung, und anschließend war ich ganz froh, dass ich das Etablissement eilenden Schrittes wieder verlassen könnte. Die Begleitmusik war dann doch etwas stöhrend.

Ich war dann noch kurz bei der Krankenkasse (liegt nur einige Hundert Meter entfernt), um die Vorordnng dort genehmen zu lassen.

Das ging natürlich nicht sofort, sondern erfordert extra Bearbeitung, und man würde es mir zusenden. Auf dem Weg dorthin, stellte ich fest, dass meine Sonnenbrille im Eimer ist (Gestell gebrochen).

Auf dem Rausweg traf ich die Patientin wieder, die in der Praxis mir genau gegenüber gesessen hatte. Wir waren uns einig, dass es erholsam sei, dort wieder raus zu sein. Auf die Frage, wie lange sie denn dort gewesen wäre, meinte sie „1 Stunde“.

Wäre für mich unvorstellbar gewesen, diesen Lärm 1 Stunde auszuhalten. Die 20 Minuten, die ich dort war, waren für mich schon grenzwertig. Nun gut, ich muss dazu sagen, dass ich, was Lärmmonströsitäten angeht, immer schon sehr empfindlich war.

Und so hatte ich also viel Lärm, eine kaputte Sonnenbrille, keine Verordnung und einen netten Plausch mit jener Dame (vermutlich zu jung für mich), als Ergebnis dieses Nachmittags.

Man könnte auch sagen: Viel Lärm um Nichts.

Es grüßt,
das Smamap

Dias digitalisieren

Vor einiger Zeit hatte ich berichtet, dass ich ca. 150 Dias zum Digitalisieren eingeschickt hatte.

In einfachem Deutsch: Dias hingeschickt, DVD mit Bild-Dateien zurückbekommen.

Fazit in Kurzform: Qualitativ sehr gut, finanziell nicht übermäßig günstig, organisatorisch verbesserungsfähig.

Genutzt hatte ich den Dienstleister „Mediafix“ in Köln, der für die dm-Kette diese Dienstleistung anbietet.

Wenn man das Ganze machen will, dann kann man sich, wenn ich recht erinnere, ein Auftragsformular herunterladen inkl. AGBs, dieses ausdrucken und ausfüllen, und zusammen mit den Quellmedien (hier: Dias) einsenden (die digitalisieren auch noch zahlreiche andere Medien).

Auf Mediafix gestoßen war ich wegen des günstigen Angebots (so dachte ich).

Also an einem Wochenende alles fertig gemacht, eingepackt und am folgenden Montag zum Paketshop gebracht.
3 Wochen später fiel mir ein, dass ich noch nichts gehört hatte. Nachfrage ergab die Auskunft, dass solche Aufträge bis zu 6 Wochen dauern können, und man eine eMail erhalte, sobald selbiger erledigt sei.

Etwa zu der Zeit erhielt ich dann auch besagte Mail „wir haben tolle Nachrichten für sie …..“, mit der Meldung, dass der Auftrag erledigt sei, und man bitte die angehängte Rechnung überweisen möge, woraufhin dann die Rücksendung schnellstmöglich erfolgen werde.

Die Rechnung wieß einen Betrag von etwas über 40 € aus, was also pro Dia gut 25 Cent ausmachte.

Offen gesagt, da schluckte ich dann schon etwas, zumal das Angebotsformular doch einen wesentlich günstigeren Betrag offeriert hatte. Nun, es stellte sich heraus, dass die quasi jeden Handstrich extra berechnen. Ich hatte die Dias in Kassetten geschickt, wie sie für Dia-Projektoren üblich sind, und noch ca. 50 Dias lose (alles Dias gerahmt).
Somit kamen zu den reinen Digitalisierungskosten jegliche Handarbeiten hinzu (umsortieren etc.), was dann schnell einen doppelten Preis ergab, mit Vergleich zu dem, wie er relativ groß auf dem Formular angeprießen wurde.

Nun muss man sicherlich hinzufügen, dass GENAUES Lesen dies auf dem Formular auch ersichtlich gemacht hätte. Unter klar ersichtlichen Preisen verstehe ich aber etwas anderes. Ein Komplettpreis pro Dia hätte es auch getan.

Die Rechnung offenbarte auch, dass nicht der von mir beigelegte DVD-Rohling genutzt wurde, sondern ein eigener Datenträger. Dies wurde mit 5 € extra berechnet. Nachfrage ergab, dass lt. AGB nur Datenträger mit USB-Anschluss als zugesandte Medien anerkannt würden, und es sich bei dem Betrag um die Arbeitskosten der Datenträgererstellung handele (was sich für mich reichlich vorgeschoben las).
Selbstverständlich war dies vermutlich in den AGB so enthalten, aber von auch nicht zu lesen, da die AGB in Form einer PDF-Datei zur Verfügung gestellt wurden, die reichlich unleserlich war.

Was ich dann, nach Zahlung der Rechnung, sehr rasch erhielt, war auch nichts anderes, als eine Standard-DVD (zwar in Hülle optisch aufgepeppt).

Für die, nach meiner Ansicht, reichlich unglücklich gehandhabte Formular und Preisgestaltung, entschädigte dann allerdings die Qualität der Arbeit.
Die Bildqualität muss als hervorragend bezeichnet werden (man beachte, dass ich mich bemühe, die Dinge auch so zu beschreiben, wie sie waren/sind).

Die Dateien sind sehr hochauflösend, was man v.a. dann merkt, wenn man das Bild aufzieht (zoomen). Sie sind im Durchschnitt ca. 4 MB groß.
Das, was dabei herauskommt, kann natürlich nur immer so gut sein, wie die Qualtität der Quelle. Aus einem unterbelichteten Foto kann kein digitales Meisterwerkt entstehen.
Ich hatte das Glück, dass die Fotos damals 1981 mit einer sehr guten Spiegelreflex-Camera gemacht wurden (eine Voigtländer, wenn jemandem das was sagt, die ich heute leider nicht mehr habe; wofür ich mich sonstwo hinbeißen könnte).

Insgesamt würde ich die Note 2 minus vergeben für das, was Mediafix geliefert hat.

Hätten sie die Preisgestaltung durchsichtiger vorgenommen (also einen Festpreis pro gerahmtes Dia, und gut is), einen zugesandten Rohling schlicht verwendet, und die AGBs lesbar geliefert, dann wäre sicherlich eine 1 minus drin gewesen. Das „minus“ ist jeweils der langen Bearbeitungszeit geschuldet.

Letztlich bin ich glücklich darüber, dass ich die Schätze, die ich schon gar nicht mehr als vorhanden wähnte, nun in digitaler Form vorliegen habe.
Und ein paar mir nahestehende Personen, die auch einen persönlichen Bezug zu den Aufnahmen haben, konnte ich so per WhatsApp ein paar der Aufnahmen zukommen lassen, mit entsprechender freudiger Reaktion.

Meine Empfehlung: Wenn man das ein oder andere „Mißgeschick“ ignorieren kann, so kann ich jedem nur empfehlen, die eigenen analogen Schätze digitalisieren zu lassen. Der Gewinn für einen selbst, und sei es nur deswegen, weil man dann am großen Bildschirm Erinnerungen aufleben lassen kann, und die Bilder für den Rest des eigenen Lebens verfügbar bleiben (und auch für die Nachkommen), ist, nach meiner Ansicht, erheblich.

Vielleicht hat jemand Erfahrungen gemacht, mit anderen Dienstleistern, die „noch“ positiver sind. Dann möge er sie kundtun, denn für den ein oder anderen Mitleser mag das wertvoll sein.

Es grüßt,
das Smamap