Mord ?

Angenommen in Frankfurt überfällt jemand ein Geschäft und raubt es aus.

Einem Polizisten gelingt es, den Verbrecher auf der Flucht einzuholen. Dabei verletzt sich Letzterer und bleibt hundlungsunfähig am Straßenrand liegen.

Als schließlich die Einsatzkräfte dort eintreffen, geht ein Mitglied derselben auf den Täter zu und erschießt ihn.

Soweit der angenommene Vorfall.

Es gibt wohl nur wenige Menschen, die dies nicht als Mord sehen würden, auch wenn der Mann zuvor andere Menschen bedroht hatte. Demzufolge ist die Strafe, die unsere Rechtsprechung dafür vorsieht, sehr eindeutig.

Etwas anders verhält sich dies dann, wenn der Vorfall sich in der israelischen Stadt Hebron ereignet hätte, und der Erschossene ein Palästinenser gewesen wäre.
Es gäbe dort nicht wenige Menschen, die eine solche Tat als gerechtfertigt und heldenhaft ansehen würden.

Nun könnte man meinen …….
„Manche Menschenleben sind eben weniger wert, als andere Menschenleben.“
…… und …….
„Andere Länder, andere Sitten.“
ABER …… das wäre wohl zunächst einmal voreingenommen, und bevor man solchen Dinge von sich gibt, sollte man erst einmal die genauen Hintergründe kennen lernen.

Es grüßt,
das Smamap

GRAVITY

Ich hab den Film jetzt 4x gesehen. Zum dritten Mal gestern Abend und das 4. Mal heute.

Mich faszinieren solche Filme. Filme, die das Universum um uns herum zeigen, und die Realität darin.

Kurzfassung: Der Film spielt in der heutigen Zeit und Realität. 2 Astronauten, gespielt von George Clooney und Sandra Bullock, sind Teil einer Katastrophe im Orbit, als Trümmerteile eine Weltraumstation nach der anderen zerstören, und letztlich nur eine Astronautin überlebt und auf die Erde zurückkehrt.
Das Space-Shuttle, die ISS und die chinesische Station zerlegt es dabei in seine Einzelteile.
Die Überlebende schafft es dabei mit Glück, Verstand und Können, den Weg zur ISS zurück zu legen, von dort mit einer halbwegs intakten Sojus-Kapsel zur chinesischen Station zu gelangen, und mit deren Rückkehrkapsel schließlich auf die Erde.

Der Film zeigt einem, wie ausgeliefert der Mensch doch den Bedingungen außerhalb der Erdatmosphäre ist, und mit welchen feindseligen Eventualitäten er dort zu kämpfen hat.

Er zeigt auch, dass die Katastrophen, die es auch dort gibt, natürlich vom Menschen verursacht sind.

Er zeigt zudem, die faszinierende Schönheit des Universums, um die Erde herum. Diese (noch) blaue Kugel, und den Ausblick darauf.

Es zeigt dem Menschen, wie klein und unbedeutend er ist, im Vergleich zur Faszination des Lebens, wie wir es kennen.

Was mich am Allermeisten fasziniert hat, ist die Schlussszene, als die Heldin sich aus der Rückkehrkapsel befreit hat, die nach der Landung im See untergegangen war, dann auftaucht, zum Ufer schwimmt, und dort an Land robbt.
Und wie sie dann doch, mit etwas Schwierigkeiten, nach der längeren Schwerelosigkeit, auf die Beine kommt, und quasi wieder einmal das Leben aus dem Wasser entsteht.

Jeder kann sich das, was der Film ev. sagen will, selbst überlegen.
Für mich sind das 3 Dinge:
Zum einen, dass wir nie vergessen sollten, auf welcher Grundlage das Leben entstand (es kam nämlich aus dem Wasser; und wenn wir so weitermachen, holt sich das Wasser dieses Leben auch wieder zurück).
Zum anderen, dass der Mensch für seine Katastrophen immer selbst verantwortlich ist, und niemand sonst.
Und schließlich, dass es auf der Erde keine Ersatzstation gibt, und keine Rückkehrmöglichkeit irgendwo hin, wenn wir es denn endlich einmal geschafft haben, das Raumschiff „Erde“ zu vernichten. Wir haben nur dieses EINE Raumschiff.

Es grüßt,
das Smamap

Die Via Dolorosa

Man könnte meinen, eine ganz normale Straße.

Wenn es sich dabei nicht um den „Leidensweg Christi“ handeln würde, also jener Weg, auf dem Jesus, der Geschichte nach, sein Kreuz getragen hatte.

Heute pilgern zu Ostern Scharen von Gläubigen auf diesem Weg, um das Leiden Christi nach zu empfinden und ihrem Glauben Ausdruck zu verleihen.

Manche haben einzelnen Beiträgen auf meinem Blog sicher schon entnommen, dass ich die Religionen, die auf unserem Planeten existieren, durchaus kritisch sehe.
Dies völlig unabhängig von Namen und Inhalt.
Natürlich kann ich den Glauben, der mir per Geburt, genauer gesagt, per Taufe, zugewiesen wurde, am Ehesten nachvollziehen, auch wenn ich so Manches aus anderen Religionen im Lauf meiner Bildung kennen lernen durfte, was bzgl. Glaubwürdigkeit ein ähnliches Niveau zeigte.

Und so sah ich heute auf „phoenix“ einen Beitrag, der sich mit der Via Dolorosa befasste.

Man sah den Menschen, die dort an Ostern pilgern, an, dass es ihnen mit ihrem Glauben ernst ist. Menschen, die ein Kreuz tragen. Die die Stationen Christi, auf denen er gewandelt war, begehen, dort beten, die Fläche an der Wand berühren, an der sich Jesus abgestützt hatte, und so in Gebete vertieft, den Weg Christi nachgehen.

Und dann kam eine Erläuterung eines Professors, gleichzeitig Theologe seines Zeichens, da zog es mir die Schuhe aus:
Diese besagte, dass die heutige Via Dolorosa damals noch gar nicht existierte. Er formulierte sinngemäß so, dass der heutige Weg außerhalb der damaligen Stadt Jerusalem verläuft, also außerhalb der seinerzeitigen Stadtgrenzen liegt.

Wikipedia sagt dazu:
„Der Verlauf der Via Dolorosa, die Anzahl und die Lokalisierung der Stationen hat im Lauf der Geschichte stark variiert.“
und“…… der Straßenverlauf als auch das Niveau der Stadt (hat sich) über die letzten 2000 Jahre stark verändert …..“

Sollte das heißen, dass ein „Glauben“ es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt? Sollte das heißen, dass das Wesen eines Glaubens auch darin bestehen darf, dass DAS, was man glaubt mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben muss, Hauptsache es ist als offizieller Glaube definiert?

Mich erinnerte das an einen Beitrag, den ich kürzlich gesehen hatte, über Karl den Großen. Ein enorm gläubiger Herrscher, der damals in Aachen einen Dom erbauen ließ, als Zeichen des Glaubens, und als Zeichen dafür, wie sehr seine Herrschaft im Glauben verwurzelt ist.
Dort werden heute Reliquien verehrt (ich weiß jetzt keine Details mehr), die alle paar Jahre gezeigt werden, und wo Gläubige Gegenstände mitbringen können, die dann in Berührung mit jenen Reliquien gebracht werden, um quasi ihrerseits zu einer Reliquie zu werden, die man dann verehren kann.
Dabei sei es so, dass eine Reliquie etwas sei, womit ein Heiliger in Berührung gekommen sein SOLL.
Wer ein Heiliger ist, das bestimmt natürlich die Kirche.

Ja, es stimmt, ich bin ein logisch veranlagter Mensch, der aber in seinem bisherigen Leben es jedem Menschen zugestehen konnte, an das zu glauben, was unsere Existenz MIT ausmacht.

Es stellt sich für mich allerdings immer mehr heraus, dass, wenn man genauer hinterfragt, alle menschlichen Glauben, quasi per Definition, auf Dingen Gründen mit deren Wahrheit es nicht weit her ist.
Und wenn es für mich eine einzige Sache gibt, die ein Glauben haben muss, dann ist es die Wahrheit, auf der er gründet.

Da frage ich mich, worin z.B. beim christlichen Glauben, der Unterschied besteht, zu einem Menschen irgendwo auf der Welt, der in seinem Haus einen Schrein stehen hat, in dem sich eine kleine Puppe befindet, die ein Abbild eines Gottes darstellen soll. Und für diesen Menschen ist dies der Gott, der die Welt erschaffen hat. Diese Puppe/Glaube wurde von seinen Vorfahren seit Jahrhunderten an die Nachkommen weiter gegeben, und deshalb stehe es außer Zweifel, dass es sich dabei um den einzig wahren Gott handelt.

Nach wie vor sehe ich es so, dass der Glaube jedes Menschen dessen Königreich sei.
Es wäre allerdings äußerst betrüblich, wenn sich herausstellen sollte, dass er auf Lug und Trug basiert, und somit ein nicht unwesentlicher Teil des Lebens dieses Menschen vergeblich war.

Und damit möchte ich den „Glaubensteil“ meines Blogs abschließen.

Es grüßt,
das Smamap

Das Uhrenkabinett

Eigentlich war ich der Meinung, ich hätte nur eine Uhr, nämlich die am Smartphone.

Eigentlich ……

Heute stellte sich heraus, wieviele Uhren ich tatsächlich habe.

Ich mag es nämlich nicht, wenn man irgendwelche Sachen in x-facher Ausführung hat, ohne es tatsächlich zu benötigen.

Somit besitze ich also meine Uhr auf dem Smartphone, eine Uhr in der Küche (da man damit ja auch beim Kochen, ohne Smarphone, die Kochzeit überprüfen kann). Auch das Festnetz-Telefon nennt eine Uhrzeit sein eigen, ebenso die Uhr an der Gas-Zentralheizung, den schließlich benötigen die eingestellten Heizprogramme ja eine Uhrzeit.

Dann steht da noch im Abstellraum eine Eigenproduktion, sprich ich hatte mal eine kreisrunde Schieferplatte mit einem vorhandenen Uhrwerk versehen.

Nicht zu vergessen, die Uhr auf meinem PC.

Genau genommen stehen da noch 3 Altertümer an PCs rum, die auch alle ihre Uhr haben.

Und schließlich habe ich ja noch meinen eBook-Reader, das auch eine Uhr in sich trägt.

Au weia, die 0815-Uhr auf dem TV hatte ich ganz vergessen, und die Uhr IM TV sowieso.

Somit habe ich also ein Dutzend Uhren in der Wohnung, auch wenn, genau genommen, ein paar davon ganz automatisch vorhanden sind.

Jedenfalls, wenn ich hätte drauf wetten müssen, ich wäre total daneben gelegen.

Es grüßt,
das Smamap

Lieber im Bett geblieben

oder ….. Glück im Unglück.

Nachdem ich heute nachmittag wieder zuhause war, kam ich auf die Idee, meine Winterjacke zu waschen.

Ok, ev. etwas optimistisch, ob des Wetters.

Aber ich hoffe einfach mal auf den Frühling.

Also Jacke in die Waschmaschine, und ab damit …..

I-wann 2 Stunden später ging ich mal was holen, und schaltete dabei auch die Maschine ab.

…. und da fuhr mir der Schreck in die Glieder …… im hinteren Bereich des Kellerraums stand Wasser am Boden.

Was war passiert?

Ich hatte vor zwei Tagen einen Abspül-Lappen über den Rand des Waschbeckens gehängt, zum Trocknen, über das normalerweise das Abwasser der Waschmaschine abläuft.

Und dieses Abwasser hatte jenen Lappen erfasst, der war im ablaufenden Wasser abgesunken, und hatte den Ablauf des Waschbeckens verstopft.

I-wann war das Becken voll, und lief über.

Gottseidank nicht so viel, dass der ganze Raum unter Wasser gestanden wäre.
Und alle wertvollen Sachen, hatte ich im gegenüberliegenden Eck des Raumes untergebracht, was ich mir NICHT als eigene Leistung anrechnen will.

Ende vom Lied: 2 Stunden Wasser aufgewischt, und paar Kartons entsorgt, die sich vollgesaugt hatten.

In einem Kellerraum mit Fliesenboden und ohne Gulli, aber mit einem Boden, der in die „richtige“ Ecke hin ein ganz leichtes Gefälle hat, hatte ich schlicht und ergreifend Glück gehabt.

Was lehrt uns das?
Mitdenken bringt echt was!

Es grüßt,
das Smamap

Ostern – ich liebe es

…. und zwar deswegen, weil es da viele schöne kulinarische Sachen zum genießen gibt.

Man möge es mir nachsehen, dass es für mich mit einem Glauben nichts zu tun hat.

Das Problem: Die „vielen schönen Sachen“ gefallen nicht nur mir, sondern auch meiner Waage.

Ich darf also heute schon darauf hoffen, dass nach Ostern wieder 2-3 kg mehr angezeigt werden.

Und insofern wird es höchste Eisenbahn, dass die Fahrrad-Saison wieder los geht.

Das Wetter würde ja langsam Anlauf nehmen. Ich hoffe, es hält durch.

Es grüßt,
das Smamap

Players Championship

Und wieder einmal zieht mich Snooker in seinen Bann.

Die Players Championship findet statt.

Dass es die Ruhe und die Geradlinigkeit, sowohl des Spiels, als auch des Verhaltens der Teilnehmer, mir angetan hat, das wurde schon mehrfach beschrieben.

Leider hat es Eurosport wieder einmal zustande gebracht, einen erheblichen Teil des Geschehens in den Bezahl-Bereich seines Angebots zu verfrachten.

Also beschränke ich mich darauf, das zu sehen, was frei empfangbar ist, und auf die überragenden Kommentare eines Rolf Kalb, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, nicht einmal den Versuch zu unternehmen, auf das Senderverhalten von ES Einfluss auszuüben, weil er ja schließlich nur freiberuflich tätig ist.
Na ja, auch eine Einstellung!

Ich hoffe, dass Snooker irgendwann einmal eine Akzeptanz und einen Sender findet, so dass man die Übertragungen am Zuschauer orientiert.

Aber heute ab 20.00 Uhr sitze ich davor, und genieße das Spiel.

Es grüßt,
das Smamap

Der Mensch und sein Glauben

Ein Beitrag zum Überlegen …………………..

Die Entwicklungsgeschichte des Menschen ist voll von Gottheiten, an die er glaubte.

Nur ein Beispiel dafür sind die Wikinger, die an einen Wolfsgott glaubten, der die Sonne auffrisst. Heute nennen wir so etwas „Sonnenfinsternis“.

Solcher Glauben ist nachvollziehbar und beliebig austauschbar. Was die Menschen nicht erklären konnten, verbrähmten sie mit Göttern. Solch ein Glauben gab ihnen Halt und Schutz.

In der Geschichte des Menschen gab es auch einen Glauben, der sich wie folgt entwickelte:
Da war ein Nomadenstamm, der im Lauf vieler Jahre und vieler Jahrzehnte stetig in dem Gebiet unterwegs war, das er auf seinen Wanderungen erreichen konnte. Dieser Stamm glaubte an einen Gott. Auf seinen Wanderungen mit seinen Herden hatte dieser Stamm reichlich Kontakt zu anderen Menschen, die so auch in Berührung mit seinem Glauben kamen. Und so verbreitete sich der Glauben des Stammes langsam aber stetig.

Abgesehen von ihrem beschränkten Wissen, waren die Menschen damals nicht dumm. Insbesondere auch nicht die Herrscher des Landes. Auch damals schon wussten die Mächtigen, was zu tun war, um ihre Herrschaft zu festigen oder auszubauen.

Und so beschloss der König des Landes, diesen Glauben, dem so einige seiner Untertanen angehörten, zur Landesreligion zu bestimmen. Und damit verbreitete sich der Glauben noch mehr.

Der Gott dieses Glaubens wurde von den Menschen verehrt, er manifestierte sich auch in solchen Dingen wie Naturereignisse und Katastrophen, die über das Land kamen. Es wurden Glaubensgrundsätze erklärt, wundersame Ereignisse machten die Runde, und wie immer in der Geschichte der Menschheit gab es Glaubensverkünder, die den Menschen den richtigen Weg wiesen.

Der Glauben selbst aber blieb, von oben verordnet, der Glauben im Herrschaftsbereich des Landeskönigs. Auch als er selbst nicht mehr war, und seine Nachfahren zu Herrschern aufstiegen.

Dergestalt gefördert fand dieser Glauben immer mehr Änhänger, auch über die Landesgrenzen hinaus. Und irgendwann, nach vielen Jahren, fing man an, die Dinge des Glaubens, und das, was sich über die Jahre hinweg ereignet hatte, aufzuschreiben.

Aus heutiger Sicht, sind viele Inhalte des Glaubensbuches nur schwer glaubhaft oder nur schwer nachvollziehbar. Es macht den Anschein, als hätte jemand einmal etwas erzählt, und dies wäre über viele Ohren weitergegeben worden. Das, was dann nach ebenso vielen Jahren am Ende herauskam und aufgeschrieben wurde, hatte sicherlich noch etwas mit dem zu tun, was ursprünglich gewesen war.

Und über die Jahrhunderte hinweg, fügte jeder maßgebliche Herrscher oder jeder Glaubensoberste Dinge zum Glauben hinzu, die es SO ursprünglich im Glauben gar nicht gab.

Und so entstand etwas, was wir heute Christentum nennen, mit einem Glaubensbuch namens Bibel als Hintergrund und einem König, der das einst „ins Rollen“ brachte, namens David.

Den Gott jenes Stammes nannten die damaligen Menschen „Jahwe“. Das was damals aufgeschrieben wurde, nannte man das Alte Testament, also das, was das Judentum als Glaubensgrundlage sieht. Die Christen fügten dem das neue Testament hinzu.

Und so entstand aus einem Stammesglauben, das, was heute eine weltumfassende Religion ist.

Es scheint, als wäre jener König David der Religionsgründer gewesen. Und wenn er einen anderen Glaube damals vorgefunden hätte, den er zum Landesglauben erhob, dann würden wir heute ev. einen ganz anderen Glauben haben.

Vieles von dem, was im alten Testament steht, unterscheidet sich scheinbar nur wenig von dem, was die Wikinger glaubten. Letztere huldigten einem Wolf, mit dem sie die Natur erklärten, spätere Menschen huldigten einem Gott „Jahwe“, der sich u.a. in Vulkanen und anderen Naturereignissen manifestierte.

Für beides gab es keinen Beweis, sondern lediglich einen Glauben, der zur wesentlichen Lebensgrundlage erhoben wurde. In späterer Zeit konnte der Mensch Ereignisse im Universum, erklären, und brauchte keinen Gott mehr für eine Sonnenfinsternis.

Auch der christliche Glauben erfuhr wesentliche Veränderungen. In früheren Zeiten war die Erde und der Mensch der Mittelpunkt allen Seins. Wie man dann erkannte dass die Natur dem nicht folgte, da kämpften die Gläubigen und allen voran, die Glaubenshüter, dagegen an, und mussten dies aber dann letztlich doch akzeptieren.
Der vorhandene Glaube hatte den Vorteil, dass er über viele Generationen hinweg derart in der Gesellschaft verwurzelt worden war, primär durch Förderung seitens der Herrscher, dass diesem Glauben letztlich nichts Wesentliches passierte.

Nach wie vor gibt es keinen Nachweis dafür, dass die Dinge sich so verhalten, wie es die Bibel beschreibt. Welche Verwurzelung dieser Glaube in den Gesellschaften hat, sieht man schon alleine daran, dass auch die Erkenntnisse der Wissenschaft, über die Entstehung des Lebens auf der Erde, und der offensichtliche Widerspruch zum dem, was uns die Bibel lehrt, keine Veränderung, zumindest keine wesentliche Veränderung, hervorbrachte.

Und so bestimmt auch heute noch ein Glaube unser Leben bzw. unsere Gesellschaft, in erheblichen Teilen, von dem wir nicht wissen, ob er zurecht besteht. Wir wissen nur, dass er immer schon da war, und von Alters her an uns weitergegeben wurde.

Es bleibt nur zu hoffen, dass nicht eines Tages die Wissenschaft einen Beleg dafür findet, dass es einen Gott „Jahwe“ gar nicht geben KANN, denn sonst würde dieses ganze Glaubensgebilde in sich zusammen fallen, mit allem was damit zusammen hängt.

Das würde natürlich ebenso für allen anderen Religionen gelten.
Bemerkenswert erscheint in dem Zusammenhang auch, dass „nur“ 33% der Weltbevölkerung dem Christentum angehören, und dennoch nimmt das Christentum für sich in Anspruch, dem einzig wahren Glauben zu folgen.
Wenn dies so offensichtlich wäre, dass dies zurecht angenommen würde, würde die genannte Zahl nicht seit 100 Jahren auf demselben Niveau verharren.

Dieser Beitrag geht aus von tatsächlichen geschichtlichen Begebenheiten, ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.
Er kann genau so wenig beweisen, was sich wirklich zugetragen hat, wie ein Glaube beweisen kann, ob er zurecht besteht.Er zeigt lediglich die Möglichkeit auf, dass wir seit Jahrtausenden zu unrecht einem Glauben unterliegen.
Das ist Eigenheit aller Religionen auf diesem Planeten, denn wenn ein Glaube einmal die Schwelle der Zeit überschritten hat, und es nicht mehr möglich ist, Abläufe wirklich nach zu vollziehen, weil sie mittlerweile unter den Jahrhunderten begraben wurden, dann hat es eine Religion ziemlich einfach, weiter zu bestehen. Den schließlich können sich all diese zahlreichen Generationen, die daran glaubten, nicht geirrt haben. Tatsächlich haben alle unsere Vorfahren aber sehr viel weniger gewusst, wie wir.
Dass ich heute dem Glauben angehöre (zumindest offiziell), dem ich angehöre, hat lediglich damit zu tun, wo ich geboren wurde. Wäre ich woanders geboren, wäre ich ev. ein Buddist, ein Moslem, ein Jude oder ganz was anderes.

Es grüßt,
das Smamap

Die Vergeblichkeit des Tuns

Letztens …….

Schon seit 1/2 Jahr hatte ich mir vorgenommen, das Loch in meinem hinteren Fahrradreifen zu flicken.

Zum Ende der Rad-Saison war es immer so gewesen, dass der Reifen im Lauf einer Woche die Luft weitgehend verloren hatte. Also hatte ich ihn am Wochenanfang immer aufgepumpt, und konnte damit rechnen, dass ich über die Woche kam.

Es war also nicht so, wie in „Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“, dass man um die nächste Kurve fuhr und dann wieder stehen bleiben musste, um aufzupumpen.

Aber vor ein paar Tagen, da dachte ich mir, ich sollte das jetzt doch mal in Angriff nehmen, damit ich nicht wirklich mal ständig am Pumpen bin.

Also flugs das hintere Rad mit dem Schnellverschluss gelöst, die Kette vom Zahnrad genommen und mit dem Rad Richtung Keller marschiert, und dort auf bewährte Weise den Schlauch entnommen.

Den etwas aufgepumpt, und wieder, auf bewährte Weise, im Wasserbad auf Luftblasen untersucht.

UND …… KEINE gefunden. MIST !!!!!!!

Vergebliche Arbeit.

Rad wieder vervollständigt, Reifen wieder am Fahrrad montiert.

Davon ausgehend, dass das Ventil nicht mehr ganz dicht ist/hält (was auf einzelne Menschen auch gelegentlich zutrifft), den Reifen am Schluss wieder aufgepumpt, und gut war ……

Zumindest hatte ich mir die Schlauchgröße gleich notiert, um demnächst einen Ersatzschlauch zu besorgen, falls der alte Schlauch die Luft dann doch ganz entschieden NICHT mehr hält.

So einfach die Rad-Demontage heutzutage geht, so doof ist, dass die Ventile fest im Schlauch integriert sind. So wie früher, einfach ein Ersatzventil verwenden, das geht so nicht mehr.
Im Ende wirft man also einen intakten Schlauch weg, weil das Ventil nicht mehr dicht ist.

Ist das dicht ???????

Ich werde mal sehen, ob noch ein Schlauch zu bekommen ist, bei dem Ventil gewechselt werden kann ….. so für künftige Fälle gleicher Art.

Es grüßt,
das Smamap