Spruch des Tages

Mal wieder ein “Spruch des Tages”.

HIER zu erlesen.

(Hintergrund: Mein Sprüchekalender “beglückt” mich jeden Tag mit einem mehr oder minder sinnigen Spruch. Manchmal ist einer dabei, der mich lächeln lässt, und den ich dann HIER wiedergebe; wer alle bisher von mir niedergeschriebenen Sprüche nachlesen möchte – einfach hier klicken

Und endlich lacht die Sonne

Heute war es dann auch hier so weit …..

Die Sonne scheint. Es fällt, so finde ich, so viel leichter. Alles eben.

Es geht schon mal los damit, dass einem realtiv warme Sonnenstrahlen ins Gesicht scheinen, wenn man zur Haustür rausgeht.

Gut – früh morgens um 8, da waren es noch 4 Grad.

Jetzt am Nachmittag sind es schon 10. Jeweils im Schatten.

Und so war es schon möglich, mit dem Rad zu fahren. Ok, Mütze war noch zu empfehlen. V.a. für die Menschen, deren Isolierung,  am obersten Ende, mittlerweile zu wünschen übrig lässt.

Alle Menschen zieht es hinaus. Zwar ist hier am Donnerstag immer Wochenmarkt. Aber es ist schon erstaunlich, wie auch an diesem Tage die Zahl der Menschen sprunghaft ansteigt, wenn die Sonne da ist.

Alles ringsherum wartet auf den Frühling.

Das Café rüstet sich …. die Außenbestuhlung wird aufgestellt.
Der erste einheimische Spargel ist da
Die Radfahrer sind wieder vermehrt unterwegs.
Bei jedem 2. Satz wird die Sonne erwähnt.

Auch in der Arbeit zieht es einen hinaus. Zumindest ging es mir heute so, dass ich am Liebsten etwas erledigen wollte, was mich nach draußen führt.

Die Welt erwacht.

Wo waren all die Menschen im Winter (oder zumindest, was man für den Winter hielt)?

Es grüßt,
das Smamap

Das europäische Amerika

Vorhin beim Kochen/Essen einen sehr interessanten Beitrag über Amerika gesehen. Auf 3sat …. wo auch sonst.

Vieles von dem, was wir heute an Amerika als typisch, ja als klassisch empfinden, kam aus Europa.

Wer hat nicht das Bild vor Augen, von jenem Amerika, der weiten Ebenen, auf denen die Pferdeherden rasen. Und von Indianern, die auf dem Rücken der Pferde in den Prärien lebten.
Die Pferde aber, kamen im Gefolge von Columbus aus Europa. Es gab sie auf dem neuen Kontinent gar nicht.

Oder wer hat nicht das Bild von riesigen Flächen vor Augen, auf denen Getreide wächst, und die dann mit zahllosen Mähdreschern abgeerntet werden.
Das Saatgut, aus dem all dies entstanden ist, kam ursprünglich aus Europa.

Auch viele der Obstsorten, die heute in den USA selbstverständlich sind, und nicht unerheblich zum Export dort beitragen, kamen ursprünglich als einige wenige Setzlinge aus Europa.

Auch das Bestäubungsinstrument, um die vielen Blüten, die im Lauf der vielen Jahre entstehen sollten, zu befruchten, kam aus Europa in Form der europäischen Biene (die amerikanische Biene bestäubte nur einige spezielle Pflanzen).

Und damals, nach der Entdeckung des Seeweges nach Indien (wie Columbus glaubte), brachten die Europäer noch etwas in die neue Welt: Einen Virus, genannt Pocken. Die Bewohner des Kontinents hat keine Immun-Abwehr dagegen, waren ihm schutzlos ausgeliefert, und die Forscher meinen, dass 90% der Ureinwohner daran starben. Das Ergebnis war, dass sich die Spanier, die als Erstes das Land erforschten (genauer gesagt … eroberten), sich darüber wunderten, warum sie nur auf so wenige Bewohner trafen …. das Virus war schneller gewesen, in der Verbreitung.

Alles in allem kann man sagen, dass jenes Amerika, das Columbus vorfand, und das er für Indien hielt (weshalb er die Bewohner auch Indianer nannte), sich völlig anders darstellte, als jenes Land, das wir heute kennen. Nicht nur der immensen Wälder wegen, die es heute nicht mehr gibt, oder deswegen, weil viele der Pflanzen und Tiere, die es damals gab, es heute nicht mehr gibt, weil von den eingeführten Arten verdrängt. Auch nicht deswegen, weil heute sehr viele dunkelhäutige Menschen dort leben, die die Europäer als Sklaven dorthin verschleppt hatten.

Nein, v.a. deswegen, weil die Europäer das gemacht haben, was sie von „zuhause“ schon kannten: Sich die Erde untertan machen …. ohne Rücksicht auf Verluste.

Man muss es nicht so sehen, aber man kann es so sehen, ohne es bewerten zu wollen.

Ob man es ihnen vorwerfen kann, ist eine andere Frage. Denn schließlich mussten sie überleben, in der neuen Welt.

Und so wurde daraus das Land der Unbegrenzten Möglichkeiten.

Ich befürchte, dass die Möglichkeiten dort sich langsam erschöpfen, weil der Mensch alles dorthin bringt, wo er es immer schon hingebracht hat.

Der einzige Unterschied zu Europa besteht darin, dass dieser Prozess in Europa schon weiter fortgeschritten ist; schlicht deswegen, weil der Mensch dort schon früher damit angefangen hatte, und letztlich es auch eine Frage der Fläche ist.

Der einzige Vorteil, den die Europäer haben, scheint mir, dass sie wegen des früheren Beginns der gemeinten Prozesse, auch eher an den Punkt gekommen sind, wo sie versuchen, sich selbst Einhalt zu gebieten, um eine Art „point of know return“ zu schaffen.

Ob das gelingen wird, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Es grüßt,
das Smamap

Früh morgens ist die Nacht rum

Heute war mal wieder so eine Nacht, wo ich um 4 Uhr aufgewacht bin, und NICHTS, also ABSOLUT NICHTS, ging mehr.

Und so bin ich dann um 5 aufgestanden, hab mir Frühstück gemacht, und also den Tag begonnen.

Zunächst mal damit, beim Frühstück dem Sonnenaufgang zuzusehen. Na ja – sofern man davon überhaupt sprechen kann, wenn draußen alles grau in grau ist.

Und dann wurde mir auch klar, warum die Nacht so frühzeitig zuende war: Kaum wurde es hell, fing es zu schneien an.

Solche Wetterumschwünge schmeissen immer meinen ganzen Organismus durcheinander.

Und morgen, bzw. am Donnerstag, geht’s dann wieder in die andere Richtung.

Und so wünsche ich also einen guten Morgen.

Es grüßt,
das Smamap

Ein Gewinner?

Was ich nicht verstehe, ist, wie eine Partei als Gewinner der Wahl in den Medien dargestellt wird, die zwischen 75 und 90% der Wähler NICHT gewählt haben ???

Und was ich auch nicht verstehe, ist, wie die Etablierten offenbar in ihre alten Verhaltensmuster verfallen, und die direkte SACHLICHE Auseinandersetzung nicht führen, sondern die Neuen als Unfall abtun.

Das mag zwar richtig sein, was sich in der täglichen politischen Arbeit zeigen wird, einer Arbeit, die für jeden nachvollziehbar ist, und wo es keine Ausflüchte mehr gibt.
Aber mir wäre wesentlich wohler, wenn man hinginge, und die Neuen dort packt, wo ihre wesentliche Schwäche ist.

Und eines muss man auch sagen: Die Schuld an diesem Ergebnis tragen die etablierten Parteien. Sie haben es zustande gebracht, die Kluft in unserer Gesellschaft zu vergrößern, indem immer mehr Menschen ausgegrenzt werden. Allen voran die, die nichts haben bzw. die immer weniger haben, und die immer mehr damit rechnen müssen, einen Teil dessen zu verlieren, was sie ihr Eigen nennen. Angefangen vom Arbeitsplatz über ihr Sparbuch, bis hin zu ihrer gewohnten Umgebung.

Nun, es wird nichts anderes übrig bleiben, als sich veränderten Umgebungsbedingungen zu stellen. Und letztlich wird das auch so sein. Nur muss eine Partei, die die Meinungsführerschaft für sich in Anspruch nimmt, dann die Menschen auch wirklich, na ja … nicht führen, aber doch begleiten.
Dort müssen sie wieder hin, die Etablierten. Und das wird auch so kommen. Allein schon deswegen, weil sie die nächsten Wahlen gewinnen wollen.

Wie es geht, das haben die Grünen in Baden-Würtemberg gezeigt. Grade heraus, und zu ihrem Wort stehend.

Mir ist nicht Angst wegen der 75 bis 90%, die die Neuen nicht gewählt haben, und mir ist auch nicht bange deswegen, weil die jetzt in Landtagen sitzen. Im Gegenteil. Denn jetzt müssen sie Farbe bekennen. Nur zu sagen, wogegen man ist, und Flüchtlingsheime anzuzünden, ist halt etwas wenig.

Es gibt nur 3 Pflichten: Wahlprogramme lesen, wählen gehen und beim Wort nehmen (Alternative?)

Meine Meinung.

Es grüßt,
das Smamap

Spargel zum Ersten

Heute war es so weit ……..

2016-03-13 14.56.14

…. der erste Spargel des Jahres.

Nun – ich muss gestehen, ich konnte letzte Woche auf dem Wochenmarkt nicht an mich halten, als ich ihn gesehen habe.
Einheimischen Spargel gibt es frühestens ab Ostern, wahrscheinlich erst später.

Und weil ich eben auf den Spargel aus Franken noch etwas warten muss, habe ich dann doch, wider besserer Überzeugung, ein paar Stangen aus Südafrika mitgenommen.

Ich hab mich zwar hinterher selber gescholten, ob des Gemüses, das um die halbe Welt gereist ist.

Dennoch war das heute ein Genuss erster Güte.

Vor den Genuss hat der liebe Gott (so es ihn den gibt), erstmal die Arbeit gesetzt, sprich Spargel schälen.

Aber das hatte ich dann auch hinter mich gebracht.

Und zu guter Letzt gab es dann also das, was ich so sehr mag, in puristischer Art: Spargel mit Schinken und Sauce hollandaise.

Mahlzeit !!!!!

Es grüßt,
das Smamap

Eine Nominierung

durch TAGESGLÜCK

Zuerst bedanke ich mich dafür.

Zum anderen beantworte ich gerne die nachfolgenden Fragen, um im Anschluss daran neue Fragen/Regeln/Nominierungen zu posten.

1. Was macht deinen Blog zu etwas Besonderem?
Nichts. Na gut, WENN dann höchstens insofern, als er versucht, mich als einzigartiges Individuum auszudrücken (zumindest versuche ich das).

2. Wie lange schreibst du durchschnittlich an einem Artikel? Was kostet am meisten Zeit?
Ich versuche fließend zu schreiben, ohne lange zu überlegen, um zu erreichen, dass da DAS steht, was ich meine. Eine durchschnittliche Zeit ist schwer anzugeben, weil die Beiträge unterschiedlich lang sind; wobei ich immer versuche, kurz zu bleiben, was manchmal fürchterlich mißlingt.
Am meisten Zeit kostet es immer, die Schreibfehler hinterher zu beseitigen.

3. Hast du dich für einen Blogeintrag im nachhinein mal (fremd-)geschämt?
Nicht dass ich wüsste. Zwar gibt es bestimmt einen Beitrag, auf den diese Einschätzung zutrifft, aber, von Ausnahmen abgesehen, lese ich meine Beiträge nicht nochmal. Insofern sind meine Beiträge immer ein Ausdruck dessen, was ich zu DEM Zeitpunkt meine.

4. Was würdest du gerne können, um deinen Blog noch besser zu machen?
Die Leserzahl steigern; wie auch immer; um mehr Reaktionen zu erhalten, um dadurch eine Meinungsvielfalt zurück zu bekommen, um damit letztlich auch meinen eigenen Horizont zu vergrößern.

5. Wo sollte Werbung für dich laufen?
Nirgendwo. Werbung, im herkömmlichen Sinn, beinhaltet immer, etwas vorzugeben, was nicht ist. Deshalb wäre Werbung nicht mein Ding. Lieber sollen die Leute auf meine Zeilen stoßen, und aus Überzeugung bleiben.

6. Hast du ein bestimmtes Ziel mit deinem Blog?
Ja: Teil einer Gemeinschaft sein, und mich in die Welt einbringen. Ich weiß, das klingt fürchterlich hochtrabend; soll es aber nicht.

7. Gibt es eine/n Blogger/in, mit dem/der du gern mal was trinken würdest?
Ja.

8. Du bist auf einem Konzert in der ersten Reihe. Auf einmal kommt der Sänger direkt auf dich zu und hält dir während des einzigen Songs, bei dem du den Text nicht kennst, das Mikrofon vor die Nase. Was tust du?
Ich schiebe das Micro vor seine Nase zurück. Ich gestalte die Dinge gerne eigenbestimmt.

9. Welche drei Dinge nimmst du mit auf eine einsame Insel?
Die Liebe meines Lebens (die allerdings nicht mitgehen würde)
Clemens (eine leider zu früh verstorbene Katze)
Einen lebenslangen Internetanschluß via Satellit inkl. reichlich Hardware, hauptsächlich um auf Wissen und Kontakte Zugriff zu haben.

10. Du bist ein Superheld! Welche Superheldenfähigkeit hast du?
Gedankenlesen verbunden mit der Fähigkeit, dies moralisch gut einzusetzen.

11. Wenn du für eine Stunde die Zeit anhalten könntest. Was würdest du in dieser Stunde tun?
Eine Möglichkeit umsetzen, die mir sehr viel Reichtum verschafft; nicht für mich, sondern um anschließend damit für andere da sein zu können, um damit Gutes zu tun.

Und hier jetzt die Regeln zu dem Ganzen:
Danke der Person, die dich für den “Liebster Award” nominiert hat und verlinke die Adresse dieses Bloggers in deinen Beitrag.
Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den “Liebster Award”. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen. Schreibe diese Regeln in deinen “Liebster Award”-Beitrag.
Informiere deine nominierten Blogger über diesen Beitrag, z.B. über einen Kommentar.“
Nachtrag: Was mir in diesen Regeln immer fehlt, ist die Aufforderung, die Blogs aufzusuchen und zu erlesen, die neben einem selbst noch nominiert waren.

Meine Fragen an die neu Nominierten:

  1. Wenn du die Macht hättest, die Welt zu verändern, was würdest du verändern?
  2. Was würdest du unternehmen, um im vorgenannten Fall zu verhindern, dass du auch nicht besser wirst, als die aktuellen „Weltverbesserer“?
  3. Was ist für dich der GAU in einer zwischenmenschlichen Beziehung?
  4. Was ist für dich die Hauptaufgabe eines Politikers?
  5. Was ist deine liebste Freizeitbeschäftigung?
  6. Würdest du gerne die Möglichkeit haben, etwas in deinem Leben ungeschehen machen zu können?
  7. Natürlich die obligatorische Frage: Warum schreibst du einen Blog?
  8. Glaubst du an eine Religion?
  9. Was wäre für dich die Konsequenz, wenn sich plötzlich herausstellt, dass alle Religionen dieser Welt gegenstandslos sind; es keinen Schöpfer gibt?
  10. Du kannst einen einzigen Menschen, deiner Wahl, treffen, egal ob noch lebend oder schon gestorben; für welchen Menschen entscheidest du dich?
  11. Was ist dein sehnlichster Traum?

Ich bitte folgende Blogger die Fragen zu beantworten, und den genannten Regeln zu folgen (und das ist ganz bewusst eine Bitte, und kein Zwang; wenn jemand das nicht möchte, dann ist das zu akzeptieren – ohne Frage)

https://mydailybadluck.wordpress.com/ (es steht nirgendwo geschrieben, dass man nicht auch den Einladenden nochmal einladen darf)
http://wortmischer.gedankenschmie.de/
https://ruthtonline.wordpress.com/
http://claudiabett.com/
https://moteens.wordpress.com/
https://thedarkowl1992.wordpress.com/
https://trishagalore.wordpress.com/
http://modepraline.com/

Es müssten noch etliche andere Blogger hier aufgeführt sein, die ich gerne einladen würde. Meine Auswahl ist keine Wertung; ich hatte mir eine Anzahl von 8 vorgestellt, und einfach wahllos ausgewählt.

Viel Spass; es grüßt,
das Smamap

Trump und DOCH ein Ende ?

Heute heißt es „Zwei klare Niederlagen für Trump“.

Sollte das Hirn doch noch gewinnen über ein dumpfes Bauchgefühl. Bei den Wählern, meine ich.

Man wird sehen.

Normalerweise würde einen das nicht jucken, was woanders geschieht. In dem Fall aber doch. Weil es letztlich mit der ganzen Welt zu tun hat.

Es grüßt,
das Smamap

Ordnung ist das halbe Leben

oder

Ein Haus verliert nix

Na ja, jedenfalls bin ich im Moment drüber, ein paar letzte Umzugskartons zu leeren.

Die waren während des letzten Jahres untergestellt, und jetzt hab ich sie zu mir geholt. Heim zu Papi eben 😉

Was man DA alles findet !!!!

Ein Buch, das man schon verloren glaubte.
Ein schweres Whiskey-Glas; das Glas für besondere Gelegenheiten eben.
Ein edler Tropen, passend zum Vorhergehenden.
Einen niedergeschriebenen Liebesschwur; mal erhalten; für Immer geglaubt.
Alte Versicherungsunterlagen.
Irgendwelcher Trödel, frei nach dem Motto „was man alles aufbewahrt“ tztztzt …..

Alles so Sachen eben, die man „erstmal“ nicht brauchte, und weil nicht vorhanden, dann eben verloren glaubte.

Aber EINE Chance hat das Ganze: Man kann die wirklich wichtigen Sachen beiseite stellen, und ALLES andere in den Sack mit der Beschriftung „WEG“ werfen.

Es grüßt,
das Smamap