Verkehrte Welt

Gestern sah ich im TV die Schneepracht in Freiburg, einer Stadt, die bekanntermaßen in dem Bereich liegt, wo es in D immer am Wärmsten ist.

Normalerweise haben wir das immer hier bei mir vor der Haustür. Schnee im April ist dabei nicht selten – oder sollte ich sagen „war“ ……

Und so scheint grade mal eben wieder die Sonne, es hat so knapp über Null Grad draußen (mit Sonne ev. 2 oder 3), und von Schnee weit und breit keine Spur.

Wie sagte ich letztens: Jetzt tut es dann mal einen Schlag, und wir haben Frühling.

Und so beschränkte sich „mein“ Winter in diesem Jahr, hier in Hochfranken, auf ein paar Nächte mit minus 10 Grad, und auf 1 x Schneeräumen.

Es grüßt,
das Smamap

Der (unbemerkte) Wink mit dem Zaunpfahl

Kürzlich hatte ich HIER eine kleine Geschichte erzählt.

Hier wär dann eine Forsetzung dazu.

….. man sah sich also vor Gericht.

Dem Richter war daran gelegen, die Sache möglichst vom Tisch zu bekommen. Man muss dazu sagen, dass er sich dabei allerdings sehr fair verhielt.

Nun war es selbstverständlich so, dass sich der Vermieter keinerlei Schuld bewusst war, und den Wohltäter gab.

Der Mieter führte ins Feld, dass er beweisen könne, dass der Gegenüber ein gegebenes Wort nicht eingehalten habe.
Aber letztlich entschied er sich dann dafür, die Sache zu beenden und nicht nochmals den Bürokratien beim Mahlen zuzusehen, und so für sich endlich Ruhe zu bekommen.

Und so stimmte er einem Kompromiss zu, der ihn zwar mit einer Zahlung zurück ließ, die aber unerheblich war, im Vergleich zu jener Ruhe, die er dafür erhielt.

Und das Schöne daran war dann, dass der vor Gericht klagende es nicht einmal bemerkte, dass er mit dem Kompromiss ein Minus-Geschäft machte.

So kann es einem ergehen, wenn man meint, andere über den Tisch ziehen zu müssen, um einen flotten € zu erhaschen.
Da würde einen ja glatt das Gesicht interessieren, das er und auch sein Rechtsvertreter machen, wenn ihnen bewusst wird, dass von den 600 €, die man ursprünglich einem anderen aus der Tasche ziehen wollte, dann grade mal 50 übriggeblieben sind.

 

Der praktische Bäcker

Ich habe einen sehr praktischen Bäcker hier bei mir vor Ort.

Zum einen ist der fußläufig zu erreichen, sprich geschätzte 50 Meter von meiner Haustür entfernt.

Zum anderen hat der schon früh morgens um 6 auf.

Noch dazu bekomme ich da immer (sofern bald genug dran) auch eine Backware (z.B. Mohnschnecke) vom Vortag, zum halben Preis. Von den frischen Semmeln mal gar nicht zu reden (aber das ist ja normal).

Und dann ist es auch noch so, dass „mein“ Bäcker auch Sonntags geöffnet hat. Und zwar von 7 bis nachmittags um 4. Manchmal gönne ich mir den Luxus, mir Sonntag morgen frische Semmeln zu holen. Und manchmal sogar, da geh ich Sonntag nachmittag nochmal hin und hol mir noch was zum Kaffee.

Tja, und dann beherbergt jener Bäcker auch noch den Hermes-Shop, also den Paketdienst. Gelegentlich geh ich dann auch mal Sonntags „rüber“ und bring mein Paket weg, das ich ganz vergessen hatte.

Und die Ladies beim Bäcker sind auch ganz nett, und manchmal (nicht immer) für einen lustigen Plausch zu haben.

Es grüßt,
das Smamap

Recht geschehen

Der Politiker Volker Beck hat, ohne merklich zu zögern, alle seine Ämter niedergelegt, weil bei ihm Drogen gefunden wurden.

Nun kann man vom Umgang unseres Staates und deren Behörden mit Drogen halten, was man will: Wir haben Gesetze, die für jedermann gelten.

Ev. werden die Gesetze i-wann einmal einen anderen Inhalt haben bzgl. Drogen. Eventuell  …
Heute jedoch haben wir die Gesetze, die wir haben, und nach denen sich jeder richten muss.

Und insofern finde ich es von Beck recht getan, wie er reagiert hat. Das war das Mindeste was er tun und was man erwarten konnte.

Unabhängig davon muss natürlich noch Recht geschehen, und er gegenüber der Gesellschaft die Verantwortung übernehmen, wofür die Justiz sorgen wird.

Es grüßt,
das Smamap

Digital

Heute einen interessanten Beitrag gelesen zur Digitalisierung unserer Welt.

Darin war davon die Rede, dass sich in Deutschland die Bereiche „Gesundheit“, „Finanzen“ und „Lebensmittel“ dem Bestreben nach Digitalisierung noch weitgehend entziehen.

Man mag jetzt von dem Thema halten, was man will – und sicherlich gibt es auch Argumente die hier zu Recht zur Vorsicht raten: Es besteht wieder einmal die Gefahr, dass D die Entwicklung verschläft.

Wenn man sich anschaut, wie vernetzt D ist, dann hinkt unser Land vielen anderen Ländern hinterher. Klar gäbe es viel zu sagen, was man daran auch positiv sehen kann.
Der Punkt ist nur, dass es immer schon so war, dass Entwicklungen, gegen die man sich verschließt, einen letztlich überrollen werden. Und DANN hat man gar keinen Einfluss mehr darauf, wie sich die Sache entwickelt.

Nehmen wir die Banken: Diese haben zuallererst ein Interesse daran, ihr Geschäft so weit als möglich in der eigenen Hand zu behalten, um Bilanzergebnisse zu erreichen, wie man sie viele Jahre lang gewohnt war.
Doch es wird so sein, dass derlei die Entwicklung und auch die Menschen nicht interessiert. Die Menschen werden jene Angebote wahrnehmen, die ihnen am meisten entsprechen. Man nehme nur als kleines Bsp. einen Dienst wie PayPal. Wenn ich mir überlege, was darüber heute alles abgewickelt wird, dann ist das ein leichter Hinweis darauf, was alles noch kommen wird. Und derlei geht komplett an den herkömmlichen Banken vorbei. Und diese wollen es nicht realisieren.
Die Zugfahrkarte, das Buch, der PC, die Arznei ….. das alles läuft heute nicht mehr über ein Bankkonto. Gut – als Hintergrundkonto ist es noch notwendig, aber auch das ist nur noch eine Frage der Zeit.

Und gleichzeitig verharren viele Banken in ihrem bisherigen Geschäftsmodell.
Ich habe aktuell ein Konto bei der Sparkasse. Dafür zahle ich im Jahr ca. 60 € (Grundgebühr, Gebühr für Geschäftsvorfälle, Gebühr für die EC-Karte etc). Ich werde dieses Konto kündigen. Einfach, weil es zu teuer ist.
Es gibt genügend Banken, die kostenlose Konten anbieten.

Oder nehmen wir das Gesundheitswesen: Den Arzt wird niemand ersetzen wollen. Doch es gibt viele Themen, die datenmäßig sehr effizient gehandhabt werden können.
Angefangen von den Medikamenten, die ich benötige, über irgendwelche Bescheinigungen, bis hin zu Anträgen die gestellt werden müssen.
Das alles kann online oder per Datenübertragen bzw. Gesundheitskarte gemacht werden. Die Frage ist nicht OB, sondern WANN das kommt.

Das alles sind Entwicklungen, die können wir entweder in milder Form nach und nach einführen oder aber mit Donnerschlag, weil zu lange abgewartet. In letzterem Fall, werden die Auswirkungen enorm sein.

Ja, man muss drauf achten, dass die Gefahren im Zaum gehalten werden.
Das Problem dabei ist, dass das JETZT passieren muss (zumindest nach und nach), und nicht irgendwann in etlichen Jahren.

Sicherlich müssen dabei auch die Menschen wollen und mitspielen, und dabei bestimmt auch die ein oder andere irrationale Angst beiseite räumen.

Letztlich wird es um die Frage gehen, ob die Möglichkeiten uns beherrschen oder wir die Möglichkeiten.

Wenn unsere Politiker, die ja die Rahmenbedingungen schaffen, erst dann etwas unternehmen, wenn es nicht mehr anders geht – so wie das eben so oft der Fall ist – dann, so befürchte ich, greift Gorbatschows Satz „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“.

Nun könnte ich mich ja ganz bequem zurück lehnen, und meinen, dass mich das wohl nicht mehr betreffen wird. Aber ich denke, dass das Leben mich eines Besseren belehren wird, denn die Zyklen der Entwicklungen unserer technischen Welt, werden immer kürzer.

Und deswegen muss man erkennen, dass besagte Vorgänge schon unmittelbar an unserer Haustür stehen.

Und auch, sich auf eine Insel zurückziehen zu wollen, hilft im Zeitalter der vernetzten globalen Welt absolut nichts mehr.

Deshalb wir das alles kommen. Schneller als uns ev. lieb ist.

ABER – ich gebe es zu – mich faszinieren die Möglichkeiten.
Und so geht es für mich darum, diesen Möglichkeiten meine Tür zu öffnen, und gleichzeitig ein gewisses gesundes Mißtrauen aufrecht zu erhalten.

Es grüßt,
das Smamap

Ein Mann, ein Wort

Stellen wir uns folgende Begebenheit vor (Ähnlichkeiten mit der Realität wären natürlich rein zufällig):

Ein Mieter bittet den Vermieter um vorzeitige Auflösung des Mietvertrags. Der stimmt zu, wenn er dafür betraglich die Hälfte der eigentlich noch zu zahlenden Miete erhält; das wären etwa 600 €.

Hand drauf, Fall erledigt. So würde man denken.

Wie man sich dann am letzten Tag vor Auszug nochmal sieht, kommt man nochmal in’s Reden, und das Thema „Nachmieter“ taucht auf. Man macht aus, dass, falls ein Nachmieter gefunden würde, das Thema mit der Zahlerei erledigt sei.

Hand drauf, Fall erledigt. So würde man denken.

2 Wochen später kommt der Mieter, auf seinem Weg zum Einkaufen, nochmal an der Wohnung vorbei. Er sieht, dass da jemand einzieht.
Wunderbar, so denkt er sich. Dann bekommt der Vermieter seine Miete vom neuen Mieter, und man kann das Thema damit abhaken.

Fall erledigt. So würde man denken.

Er versucht den Vermieter zu erreichen, um ihm das mitzuteilen, dass er bescheid weiß. Kann ihn nicht erreichen, und schreibt ihm eine SMS, dass er das gesehen hat, und also das mit der Zahlerei damit erledigt ist, und er den entsprechenden Dauerauftrag die nächsten Tage löschen wird. Zur Sicherheit informiert er noch dessen Sohn wegen der übersandten Nachricht.

Fall erledigt. So würde man denken.

4 Wochen später erhält er ein Schreiben vom Anwalt des Vermieters. Man fordert von ihm jene 600€, sowie Anwaltskosten und sonstige Kosten. Die Sache mit dem Nachmieter sei ohne Bedeutung.

Letztlich sieht man sich vor Gericht.

Ein Mann, ein Wort, Hand drauf?

Manchen Menschen sollte die Hand abfaulen.

 

Spruch des Tages

Mal wieder ein “Spruch des Tages”.

HIER zu erlesen.

(Hintergrund: Mein Sprüchekalender “beglückt” mich jeden Tag mit einem mehr oder minder sinnigen Spruch. Manchmal ist einer dabei, der mich lächeln lässt, und den ich dann HIER wiedergebe; wer alle bisher von mir niedergeschriebenen Sprüche nachlesen möchte – einfach hier klicken

Shades of Grey

Auch wenn so Manche jetzt die Nase rümpfen werden ….. ich hab die 3 Bücher jetzt zum dritten Mal gelesen.

Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, dass ich Bücher 2 oder 3x lese. Seit ich meinen eBook-Reader habe, fällt mir das auch leichter. Ich habe meine Bücher überall dabei (wenn ich will), und auch abends im Bett fällt mir die Hand nicht ab, wenn ich noch einige Seiten lesen will, bevor mir die Augen zufallen.

Zudem kann ich das auch noch ohne meine Lesebrille lesen. Da wird eben einfach die Schrift größer eingestellt.

Ich maße mir nicht an, hier eine Rezension der Bücher abzugeben. Wenn ich eine Schulnote vergeben sollte, so würde ich, aus meinem eigenen Empfinden heraus, eine 2-3 vergeben.

Ich finde die Bücher, so wie die ersten beiden Male auch, gut geschrieben. Soll heißen, ich wollte immer weiter lesen, und empfand nie das Bedürfnis die Bücher beiseite zu legen, und nicht mehr weiter zu lesen. DAS kenne ich auch, dass ich ein Buch nicht mag, warum auch immer, und es wochenlang einfach nur da liegt.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mehrmaliges Lesen, in entsprechendem zeitlichen Abstand, den Effekt bringt, dass man sich auf das beschränkt, was man wirklich lesen möchte …. was man gut findet an einem Buch.

Gut …. beim ersten Mal, da weiß man ja noch nicht, was so der Reihe nach kommt, und ist neugierig darauf. Beim zweiten Mal weiß man dann schon eher, was wohl anschließend kommt, liest es aber alles nochmal, um einen Eindruck zu bestätigen oder auch nicht.

Und beim 3. Mal weiß man dann schon Bescheid, welche Teile eines Buches einen interessieren bzw. man nochmal konzentriert lesen möchte.

In diesem Fall habe ich die ganzen Sex-Szenen weggelassen. Einfach überblättert. Eine oder zwei anfänglich nochmal gelesen, und dann sein gelassen ….. ich fand sie teilweise unsäglich und absolut übertrieben. Mich interessierte dann doch mehr der psychologische Aspekt des Zwischenmenschlichen.

Abschließend kann ich nur sagen, ich hätte die Bücher auch gelesen, wenn es nicht diesen Hype gegeben hätte. Ich kam auch zu Beginn eher zufällig an den ersten Band ohne so recht zu wissen, um was es da überhaupt geht, und hab einfach zu lesen angefangen.
Fast so, wie damals, als ich Harry Potter anfing. Ich hatte absolut keine Ahnung. Wusste nur, dass ich davon schon gehört hatte, als eines der Bücher aus der Bestenliste….fing an, war fasziniert, konnte nicht mehr aufhören.

Bei Shades of Grey war es nicht ganz so „schlimm“. Aber ich wollte weiterlesen.

Die Bücher machten erneut Spass. Unterhaltsam. Kurzweilig. Aber mehr auch nicht.

Keine Literatur im Sinne der Literaturkritik. Lesenswert.

Jetzt lese ich wieder ein noch unbekanntes Buch eines Autoren, dessen Bücher ich bisher verschlungen habe:

menschenmacher

Es grüßt,
das Smamap

Peter Lustig

peterlustig PL – so wie er mir immer in Erinnerung bleiben wird

 

Es wurde schon verschiedentlich darüber geschrieben. Und jetzt möchte ich auch noch was dazu geben …..

Er war eine Institution. Ein unauslöschliches Stück TV-Geschichte – zumindest in meiner Erinnerung.

Mir ist es, als wäre es gestern gewesen, dass ich ihn das letzte Mal gesehen/gehört habe, immer mit seinem abschließenden Rat, doch dann den Fernseher auszuschalten.

Es wird einem damit auch wieder bewusst, wie rasend schnell die Zeit vergangen ist.

Und warum ist einem dieser Mensch so sehr in Erinnerung geblieben?
Eben DESWEGEN. WEIL er ein Mensch war.

Es grüßt,
das Smamap