Der 29. Februar

Irgendwann, vor vielen Jahren, habe ich realisiert, warum es diesen Tag überhaupt gibt.

Gestern war es wieder mal soweit, dass das irgendwo im TV erklärt wurde.

Trotzdem geht es mir immer wieder so, wie mit Sommer-/Winterzeit, wenn ich mir die Frage stelle, ob die Uhr jetzt vor- oder zurückgestellt wird. Das weiß ich i-wie nie so richtig.

Hier auch ……..

Der heutige Tag muss alle 4 Jahre eingefügt werden, damit die Uhr auf unserem Planeten wieder übereinstimmt mit der All-Uhr, also mit der Uhr unseres Sonnensystems. Das hat damit zu tun, dass die Erde nicht GENAU 365 Tage braucht, bis sie einmal um die Sonne gekreist ist.

Heißt das jetzt, dass wir noch einen Februar-Tag brauchen, weil die Erde zu langsam gekreist ist, also WIR zu schnell wären, wenn wir heute schon den 1. März auf unserem Kalender stehen hätten, wir also noch etwas warten müssen, bis der Sonnenstand auch auf dem 1. März ist? Oder ist es genau andersherum?

Ich krieg das nie so richtig hin ….

Also merke ich mir, dass alle 4 Jahre ein Extratag ansteht. Und wenn ich mich recht erinnere, dann ist das so, dass ab und an dieser Schalttag ausfällt, damit weiterhin alles zusammen stimmt. Aber da bin ich mir jetzt nicht ganz so sicher.

Ich kann mich jedenfalls an ein YouTube-Video erinnern, wo ein Professor mal einen Vortrag gehalten hat, wie im Lauf der Jahrhunderte immer wieder irgendwelche Kalender eingeführt wurden, und immer wieder Anpassungen desselben vorgenommen werden mussten, bis man es endlich geschafft hatte, Erd-Uhr und All-Uhr in Einklang zu bringen.

Wär ja doof, wenn dieser Einklang nicht bestünde, denn dann würde in vielen vielen Jahren plötzlich an Weihnachten Sommer sein …. aber das kann ja trotzdem passieren (jedoch nicht für Diejenigen, die bestreiten, dass es einen Klimawandel gibt).

Es grüßt,
das Smamap

Frauen sind kompliziert?

Nehmen wir eine Frau an, die ständig Probleme mit ihrem Smartphone hat. Sie hätte schon mehrfach, von unterschiedlichen Menschen, gesagt bekommen, dass man das Teil mal auf Werkszustand zurücksetzen sollte, um dann den ganzen Schamott/alle Apps gelöscht zu haben, die da ev. Probleme machen.

Wochen später wäre der Zustand dann aber immer noch derselbe. Die Frage nach dem warum ergibt, das man angeblich was „umgestellt“ hat, und dann sei es wieder gegangen.
ABER man würde das Teil am liebsten beim Fenster raus werfen, weil man nach wie vor ständig Probleme habe.

Man müsste es ev. tatsächlich mal zurücksetzen, heißt es.

Wieder Wochen später ist die Situation unverändert … die Klagen über die Probleme ebenso.

*******************

Nehmen wir eine andere Frau an, die noch ein altmodisches Handy hat. Sie hat zwar ein neumodernes Smartphone, benutzt dieses aber nicht, weil sie „damit nicht zurechtkommt“.

Sie hat mit dem alten Handy allerdings ständig Probleme. Den mehrfachen Rat, sich doch mal hinzusetzen und einfache Dinge mit dem neuen Smarthphone zu probieren, um ein Gefühl dafür zu bekommen, verhallt ungehört im Raum.

Über Monate hinweg, sind die Klagen über die Probleme mit dem Altgerät hörbar, und das neue Smartphone liegt ungenutzt im Eck.

Irgendwann geht es nicht mehr anders, als das neue Smartphone zu nutzen. Und kaum hat man sich mal einen Tag intensiver damit beschäftigt, stellt Frau fest, dass es einfach zu bedienen ist, und Dinge kann, die man niemals vermutet hätte.

*******************

Nehmen wir noch eine andere Frau an. Diese hätte diverse Probleme um sich herum. Das Angebot, ihr helfen zu wollen, bei was auch immer, kommt scheinbar nicht an. Das Angebot, sich zu melden, falls man etwas für sie tun könne, verhallt scheinbar ungehört.
Man hört immer nur wieder, dass Frau alles selber könne und keine Hilfe benötige.

********************

Und so fragt man sich irgendwann, ob Frauen schlicht und ergreifend einfach nur kompliziert sind. Es nicht vermögen, einfach zu denken, und das Nächstliegende zu tun.

Aber bestimmt, so kommt einem rasch in den Sinn, würde man zu hören bekommen, dass es an den Männern liegt, die einfach „anders “ sind, und deshalb das alles nicht verstehen können.

Alles, was bleibt, wäre dann das, was mal jemand sagte: „Lass sie machen, du kommst eh nicht durch“.

Sind also Frau kompliziert, und Männer denken zu einfach? Aber es gibt bestimmt einen Philosophie-Spruch, der das alles mit einem Schlag klärt.

Es grüßt,
das Smamap

Willkür allenthalben?

Ich erzähle eine Geschichte. Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten, wären natürlich rein zufällig.

Stellen wir uns einen Menschen vor, nennen wir ihn Felix, der in einer Stadt in unserem Land lebt.

Felix hat in den letzten Monaten bis Jahren so einige Dinge erlebt, die ihm zu denken geben.

Er gehört sicherlich nicht zu den Menschen, die grundsätzlich gegen Alles sind, und von Berufs wegen notorisch nur das Schlimmste sehen bzw. wegen allem und jedem einen Streit vom Zaun brechen. Eigentlich führt er ein relativ ruhiges Leben, darauf bedacht, sich in die Gemeinschaft einzufügen, und es weitgehend jedem recht zu machen.

Allerdings stößt er immer wieder auf Dinge, geben die er nichts ausrichten kann, ihnen quasi machtlos gegenüber steht, diese häufig als völlig unsinnig empfindet, sich aber dennoch danach richtet.
Meist deswegen, weil diese Dinge „von oben“ kommen, und er nichts daran ändern kann, so sehr ihn Manches davon oftmals ärgert.

Erst kürzlich hatte er sich einen neuen Personalausweise beantragt, weil nach seinem letzten Umzug, sich die Meldebehörde geweigert hatte, die geänderte Adresse auf seinem alten Ausweis einzutragen. Der Ausweis wäre ungültig, so sagte man ihm, weil er rundherum den Rand abgeschnitten hatte.
Nun, das hatte er schon vor Jahren gemacht, damit er den Ausweis in seiner Geldbörse unterbringen konnte. Seltsamerweise hatte sich nie jemand daran gestört. Er war schon mehrmals umgezogen, und keine Meldebehörde hatte das bisher beanstandet. Er hatte damals ja auch sehr darauf geachtet, dass er bei seiner Schneideaktion keine Daten verletzte oder gar entfernte.
Jetzt plötzlich erklärte man seinen Ausweis für ungültig. Den dies sei im Gesetz festgelegt. Also musste er einen Neuen beantragen. Trotz aller Steuern, die er täglich zahlte, ob jetzt über die MWST. oder irgendwelche sonstigen Abgaben, über Lohnsteuer oder was auch immer, musste er den neuen Ausweis selbst bezahlen. Also legte er dafür 30 € auf den Tisch. Selbstverständlich musste er den Betrag im Voraus zahlen, ohne jegliche „Ware“ dafür zu bekommen.

Seit er Unterstützung vom Staat bezog, einen Zustand, den er sich niemals in seinem Leben hatte vorstellen können, musste er jeden € 3x umdrehen, bevor er ihn ausgab. Man hatte die staatliche Unterstützung, die man erhalten konnte, auf das kleinstmögliche vorstellbare Maß heruntergerechnet, so dass es eig gar nicht möglich war, mal eben 30 € für einen Ausweis auszugeben. Aber das interessierte natürlich niemanden.

Also ging er zur Bank, hob 30 € von dem Geld ab, von dem er eig Lebensmittel kaufen müsste, um damit seinen Ausweis zu bezahlen.

Das würde beim Amt, von dem er monatliche Unterstützung erhielt, natürlich niemanden interessieren. Was dort interessierte, waren allein die Paragraphen. Und diese wurden sehr willkürlich ausgelegt, und immer in die Richtung, dass möglichst nichts bezahlt werden müsste. Schließlich war das ja alles das Geld des jeweiligen Sachbearbeiters.

Bisher war es in nahezu allen Fällen so gewesen, dass wenn er etwas beantragte, dieser Antrag zunächst einmal abgelehnt wurde. Felix hatte es sich angewohnt, nachdem er so Einiges dazu gelesen hatte, wie Behörden so verfahren, alles in Frage zu stellen, was von Behörden kam, und mit Geld zu tun hatte, das er zu bekommen hätte.
Seltsamerweise stellte sich heraus, dass immer dann, wenn „das Amt“, wie er es nannte, einen Antrag abgelehnt hatte, und er dann Widerspruch einlegte, diesem dann in aller Regel stattgegeben wurde. Und im Lauf der Zeit erkannte er dahinter ein System.
Viele würden den Widerspruch auf sich beruhen lassen, und das Amt somit Geld sparen. Felix aber hatte herausgefunden, dass er auf ein paar Sachen Anspruch hatte, und diesen wollte er durchsetzen. Zumal er im Netz erlesen hatte, dass es wohl häufig so sei, dass das Amt erstmal versuche, etwas abzulehnen, und sich so 50% aller Dinge von selbst erledigen würden.

Viel wollte er ja nicht. Und nach Möglichkeit versuchte er immer, die Dinge, die er brauchte, sich selbst anzuschaffen. Aber Manches überstieg einfach seine Möglichkeiten.
Er war ja völlig unverschuldet und ohne Absicht in diese Situation geraten. Er wollte niemals Unterstützung vom Staat haben. Aber jetzt nach 25 Jahren Berufstätigkeit war dies nicht zu vermeiden gewesen, und, so sah es zumindest aus, würde sich wohl auch nicht mehr ändern lassen.

Und so hatte er also dann beim Amt einen gebrauchten Kühlschrank beantragt. Abgelehnt.
Und eine gebrauchte Waschmaschine. Abgelehnt.
Kurz danach hatte er einen Kleiderschrank und einen eHerd beantragt. Auch gebraucht. Abgelehnt.

All diese Sachen, hatte er selbst nie gehabt, weil es stets in den Wohnungen drin war, in denen er gewohnt hatte.

Auf all die Dinge, die er da beantragt hatte, hatte er einen Anspruch lt. Gesetz. Das interessierte aber dort niemanden. Man führte einen Paragraphen an, wonach das abzulehnen sei.
In allen Fällen hatte er mit seinem Widerspruch Erfolg. Er musste sich dazu ausgiebig mit dem Thema auseinandersetzen, und seinerseits Paragraphen wälzen. Und selbstverständlich ließ sich das Amt mit der Bearbeitung seiner Angelegenheiten regelmäßig sehr viel Zeit. Wehe sie forderten irgendwas von ihm. Sofort war von Mitwirkungspflicht die Rede, und wenn man dieser nicht nachkomme, würden Sanktionen ausgesprochen (was immer hieß, es würde Geld gestrichen). Aber wenn Felix etwas vom Amt zu bekommen hatte, dann ließen sich die Herrschaften dort immer massenweise Zeit. Einmal ging es sogar soweit, dass er Untätigkeitsklage erheben musste …. und plötzlich ging’s und er bekam sein Geld.
Dass er das Geld z.B. für den Kleiderschrank schon 1/2 Jahr zuvor verauslagt hatte, und wieder einmal ein paar Monate lang das Geld für’s Essen nicht reichte, das interessierte dort natürlich niemanden.
Und regelmäßig wurde letztlich dann Geld zugesprochen, von dem z.B. die Waschmaschine nicht zu erhalten war. Er musste dann jeweils 30 € selber drauflegen, um ein einigermaßen sinnvolles gebrauchtes Gerät zu bekommen. Wovon er das Geld nehme würde, interessierte wiederum niemanden.
Hinter all dem schien Kalkül zu stehen. In irgendeiner Verordnung stand, für wieviel man z.B. eine Waschmaschine bekäme. Das stand eben dort. Dass das mit der Realität nichts zu tun hatte, das – man wird es sich denken – interessierte niemanden.

Wie so manche Sachen, die dort niemanden interessierten. Hauptsache man konnte mit Paragraphen um sich werfen.

Stets war er Bittsteller, der dann noch dankbar dafür sein musste, dass er etwas erhielt.
Selbstverständlich war dann allenthalben zu lesen, dass so manche Mitmenschen solche Leute, die Geld vom Staat bekommen, als „Schmarotzer“ und sonstnochwas bezeichneten.

Dabei ging es ihm nur darum, irgendwie über die Runden zu kommen. Dass er anfänglich alles das, was er sein Leben lang mit seiner Hände Arbeit aufgebaut hatte, und wofür er schon mehrfach seine Abgaben entrichtet hatte (AUCH die Sozialabgaben), dass er all das erstmal vernichten durfte, bevor er auch nur einen Cent vom Sozialstaat erhielt, das interessierte natürlich auch keinen.

Die Geschichte ist jetzt etwas abgeglitten …… ah ja …… wie schon gesagt, holte sich also Felix die 30 € vom Bankautomaten, um seinen Ausweis im Voraus zu bezahlen.

Dabei las er, dass in Kürze nur noch die IBAN-Nummern für Überweisungen gelten würden, man also BLZ und Kt.Nr. nicht mehr verwenden könne. Am Bankschalter sagte man ihm dann, dass es dann auch nicht mehr möglich sei, BLZ und Kt.Nr. am Automaten einzugeben, damit dieser das dann, so wie bisher auch, in eine IBAN einfüge.
Er verlieh seiner Meinung Ausdruck, dass das doch doof sei, weil das ja nur ein paar Programmzeilen seien, die man unverändert lassen könne, um dem Kunden den Service zu bieten, dass er die Daten, die er im Kopf habe, weiterhin benutzen könne.
Er wusste da schon, was kommen würde … und das kam auch: Lt. Paragraph soundso von der EU sei das nicht mehr zulässig. Punkt.

Mit einem etwas dickeren Hals, als er bei Betreten der Bank noch gehabt hatte, verließ er die Bank wieder.

Sein Weg führte ihn anschließend noch zum Arzt, um dort das Rezept für den Physiotherapeuten abzuholen. Das erinnerte ihn an die Sache mit der Krankenkasse dazu. Er hatte nämlich seinerzeit ein Problem mit diesen Rezepten gehabt, und war zur Krankenkasse gegangen. Dort erhielt er eine Auskunft, die er – Erfahrung macht klug – im Netz gegenprüfte, wo sie sich prompt als möglicherweise falsch erwies. Nachfrage bei der Krankenkasse bestätigte dies. Er erhielt also dann die „richtige“ Auskunft. Ein zufälliges Gespräch mit dem Arzt, ein paar Tage später, ergab dann wiederum, dass auch diese Auskunft nicht ganz stimmig sein konnte. Jetzt machte Felix Nägel mit Köpfen und wandte sich schriftlich an die Krankenkasse, da er jetzt praktisch 3 verschiedene Auskünfte vorliegen hatte. Die Krankenkasse schrieb ihm dann doch tatsächlich, dass er die gewünschte Auskunft nicht schriftlich erhalten könne. Felix schrieb zurück, dass er darauf bestehe, und schickte das Schreiben zu Händen der Geschäftsleitung. Und plötzlich ging alles sehr schnell: Man entschuldigte sich eingehend bei ihm, stellte eine Antwort der Zentrale in Aussicht, und von dort erhielt Felix dann schriftlich einen Bescheid, mit dem er endlich definitiv etwas anfangen konnte. Hätte er sich auf die erste Auskunft verlassen, hätte er nur einen Teil der Behandlungsmaßnahmen erhalten, die ihm tatsächlich zustanden.

Er nahm sich von da an vor, mit „Behörden“ künftig alles nur noch schriftlich abzuhandeln, und niemals eine Auskunft von vorne herein als faktisch korrekt anzusehen . Es schien ihm nämlich zunehmend so, dass sich zum einen niemand mehr so wirklich auskannte, zum anderen so manche Ämter ihre Existenz als Selbstzweck verstanden, und in vielen Amtsstuben es scheinbar immer noch die Ansicht gäbe, als wäre man kein Dienstleister, der für den Bürger da ist, sondern dieser müsse vielmehr dankbar dafür sein, dass man sich mit ihm abgebe.
Felix hatte zwischenzeitlich manchmal Punkte erreicht, wo er für Diejenigen Verständnis aufbrachte, die es auch ihrerseits mit ihren Verhaltensweisen nicht mehr so genau nahmen.

Felix sieht sich aber auch als jemand, der fair ist. Und so weiß er: Es gibt immer wieder Menschen, AUCH in Ämtern, die sich wirklich für einen einsetzen bzw. für einen da sind. Und je kleiner so eine Einheit ist, umso eher ist das der Fall.
Wenn man also in einer kleinen Gemeinde, in der noch fast jeder jeden kennt, in’s örtliche Rathaus geht, kann man fast immer damit rechnen, als das gesehen zu werden, was man ist: Mensch, Nachbar, jemand dem man helfen will.
Wenn er allerdings mit Wasserköpfen zu tun hat, dann ist das oftmals so gut wie nicht vorhanden.
Und Felix wüsste auch von Begebenheiten zu erzählen, in denen es um Mitmenschen geht, die es den Ämtern gleich zu tun versuchen, und einen über den Tisch ziehen wollen. Aber das wäre eine andere Geschichte.

 

Woran erkennt man einen guten Wein?

Die einen meinen, am Preis.

Anderen denken, am Verkäufer (z.B. Weinhändler).

Wieder andere machen das an der Herkunft fest.

Manche denken eher an die Bezeichnung.

Dann gäbe es da noch die Farbe, die Flaschenform, das Land, die Traube, die Verschlussart und was einem sonst noch dazu einfallen könnte.

Für meinen Teil gehe ich da eher nach dem Geschmack.

Das Problem dabei ist, dass ich den immer erst dann feststellen kann, wenn die Flasche schon offen ist. Es sei denn, ich trinke immer denselben. Aber das wäre ja doof.
Nun gehöre ich nicht grade zu den Weintrinkern, geschweige den Kennern. Ich trinke ab und zu gerne mal ein Glas Wein, so wie ich auch, bei passender Gelegenheit, ein Weißbier genieße.

Letzteres immer alkoholfrei, Ersteres meist auch mit eher wenig Alkoholgehalt. Alkohol muss ich nicht haben. Auch deshalb, weil ich ja schließlich das Getränk als solches schmecken möchte. Und ev. auch ein oder zwei Glas mehr, ohne dass ich schon halb unter dem Tisch liege.
Gut, das hat auch damit zu tun, dass man als Schlaganfall-Patient Alkohol nach Möglichkeit meiden sollte.

Beim Weißbier ist es mittlerweile so, dass man auch die alkoholfreie Sorte gut trinken kann. Wie das seinerzeit eingeführt wurde, war es, so fand zumindest ich, ungenießbar. Schon gleich gar, wenn es nicht eiskalt war.
Alkoholfreien Wein kann ich mir aber so überhaupt nicht vorstellen.

Eigentlich aber wollte ich dorthin, dass ich mir heute noch ein oder zwei Flaschen Wein kaufen werde, weil mein Vorrat absolut zur Neige geht.
Nun gibt es aber scheinbar die Sorte beim Händler meiner Wahl nicht mehr, die ich bisher meist bevorzugt habe. Also was nehmen?

Wird also drauf hinauslaufen, dass ich erst mal wieder 5 Sorten teste, um mich dann für eine zu entscheiden.

Anders wird’s wohl nicht gehen. Denn der Flasche von außen ansehen, ob mir der Wein schmeckt …. sowas wurde bisher noch nicht erfunden ….. und an der Flasche riechen bringt wohl auch nichts.

Es grüßt,
das Smamap

Mann mit Pflanze

… ob DAS gut geht?

Na ja, jedenfalls hab ich heute mal wieder eine Pflanze erstanden, damit in meinem Wohnzimmer der angehende Gummibaum, und der mittelgroße Kaktus nicht so ganz alleine da stehen.

2016-02-24 12.18.11

Zudem dachte ich mir, könnte es nicht schaden, die Gemeinschaft zwischen Mann und Pflanzen etwas zu vergrößern, um das Klima in jenem Raum zu verbessern.

Es wird sich zeigen ob Mann es zustande bringt, dass es der Pflanze gut geht.

Wohlweislich habe ich ein relativ pflegeleichtes Gewächs erworben, das auch mit eher wenig Licht und Wasser auskommt (beides ist bei mir nicht eben reichlich vorhanden).

Man wird sehen 😉

Es grüßt,
das Smamap

Der Mann im Mond

Bin heute über ein Foto gestolpert, das ich absolut faszinierend finde ….

Surveyor_3_Conrad

Es handelt sich um eine Aufnahme, gemacht von der Apollo 12 Mission 1969.

Die Astronauten landeten damals etwa 160 Meter entfernt von der Sonde Surveyor 3, und schauten folglich mal eben vorbei und sahen nach dem Rechten 😉

Im Hintergrund sieht man die Mondlandefähre und daneben die Parabolantenne zur Datenübertragung.

Die Sonde war 2 Jahre zuvor zum Mond geschickt worden, um dort Informationen zu sammeln z.B. bzgl. der Oberflächenbeschaffenheit, in Vorbereitung für die erste Mondlandung, die ja dann von Apollo 11 durchgeführt wurde.

Die Astronauten schauten nicht nur vorbei, sondern sie nahmen auch Teile der Sonde mit zurück zur Erde.

Ich finde die Vorstellung faszinierend, man fliegt zum unbewohnten Mond, und dort steht eine Sonde. Nun gut, die haben wir selber dorthin geschickt. Vll stoßen wir ja i-wann einmal auf etwas, was nicht von uns stammt
Ok, die Wahrscheinlichkeit ist praktisch gleich Null. Aber Träumen ist erlaubt.

Es grüßt,
das Smamap

Verschwörungstheorien

Eine Theorie …………..

Immer wieder stelle ich mir die Frage, wie sie eigentlich sein können bzw. zustande kommen, diese Verschwörungstheorien.

Möchte hier mal meine Meinung dazu äußern.

Es gibt deren viele ……

Die einen sagen, es wäre nie ein Mensch auf dem Mond gewesen. Die anderen behaupten, es hätte nie einen Holocaust gegeben. Wieder andere meinen, ein kleine Gruppe einer geheimnisvollen Clique würde die Welt steuern, und die nächsten sagen, eine menschgemachte Klimaerwärmung gibt es nicht ….. die Liste ließe sich endlos erweitern.

Mir fällt dabei auf, dass es scheinbar immer eine Behauptung ist, für deren Richtigkeit man unwiderlegbare Beweise hat, und der dann hinzugefügt wird, dass es „interessierte Kreise“ gibt, die alles dafür tun, um die Leute hinter’s Licht zu führen.

Damit ist alles angerichtet. Denn eine solche Behauptung die schlicht als eindeutig bewiesen deklariert ist, und bei der alle jene, die widersprechen, als Betrüger dargestellt sind, ist so gut wie nicht zu widerlegen. Vorausgesetzt, das Ganze ist nicht ZU offensichtlich (es würde nie jemand auf die Idee kommen, zu behaupten, Regen wäre trocken). Am Besten ist es noch, es handelt sich tatsächlich um eine Behauptung, die nicht zu widerlegen ist (z.B. dass irgendwo auf dem Mars Außerirdische leben)

Nehmen wir als Bsp. die Mondlandung.
Es gibt x-fache Belege dafür, dass Menschen auf dem Mond gewesen sind. Man nehme nur all die Gegenstände, die dort zurückblieben, von hier aus sichtbar. Oder all das, was von dort mitgebracht wurde (z.B. Gesteinsproben oder Teile der Surveyor3-Sonde, die früher dort gelandet war). Aber all diese Belege werden als Betrug dargestellt, und eigene Beweise vorgetragen, angeblich unwiderlegbar. Und auch wenn jene „Beweise“ mehrfach widerlegt werden, so werden sie dennoch weiterhin als wahr deklariert, und jeder Versuch sie zu entkräften, als Betrug. Und schließlich sei ja auch die Tatsache, dass es noch andere gäbe, die sagen, dass es keine Mondlandung gegeben habe, ein Beweis dafür, dass es so ist. Und wenn gar nichts mehr hilft, dann müssen „Untersuchungen“ herhalten, die es zu Hauf gäbe und das eindeutig belegen.
Das alles fällt umso leichter, als sich in der heutigen Zeit im Netz Belege für ALLES finden lassen, auch für Dinge, die sich gegenseitig widersprechen. Der Otto Normalverbraucher ist nicht dazu in der Lage, solche „Untersuchungen“ schlüssig zu beurteilen.

Nach diesem Schema, so meine ich, läuft jede Verschwörungstheorie ab.

Bleibt nur die Frage, warum Menschen so etwas machen, nämlich einer solchen Theorie beizutreten?

Ich denke, es geht in den meisten Fällen darum, Bedeutung zu erlangen. Einer Gruppe anzugehören, die Wesentliches zu sagen hat, womöglich noch in der Öffentlichkeit zu stehen ….. was gibt es schöneres, als Beachtung zu finden.

Da fällt einem natürlich sofort das Flüchtlingsthema ein. Ein ideales Thema für Verschwörungstheoretiker. EIN Mensch von 80 ist ein „Ausländer“. Es wird zum Fakt erhoben, dass dies eine Bedrohung ist. Gleichzeitig gibt es die Politik und die Lügenpresse, die einen nur über den Tisch ziehen wollen. Letzteres lässt sich nicht widerlegen, denn es ist per Definition so, und wird endlos wiederholt. Und gleichzeitig wird der Urinstikt des Menschen angesprochen, den er seit Urzeiten hat: Die Bedrohung von außen. Und wenn man dann noch einer Gruppe angehört, über die im TV berichtet wird …. allein das ist ja dann schon ein Hinweis auf die Richtigkeit des Ganzen.

Mir kommt eben der Gedanke, dass wir in unserer Geschichte ja schon einmal eine Verschwörungstheorie hatten, was die Bedrohung durch andere Menschen angeht. Wozu das führte, ist bekannt.

Und was die Klimaerwärmung angeht, so werden jene Menschen, die sie leugnen, sie wohl erst dann akzeptieren, wenn ihnen das Wasser bis zu den Füßen steht. Obwohl ……auch dafür gibt es mit Sicherheit wieder irgendeine Untersuchung, die das erläutert. Allerdings ändert das dann absolut nichts mehr.

Langsam habe ich den Verdacht, dass manche Menschen sich in einer Verschwörungstheorie gut aufgehoben fühlen. Sie sind Teil von etwas. Womöglich sogar von etwas Großem.

Dieser Wunsch, Teil von etwas zu sein, und nicht nur ein Individuum, ist sehr weit verbreitet. Und so sind die einen Teil einer Fangemeinde, die anderen Teil einer Religion, wieder andere Teil eines Projekts. Und diejenigen, die Teil von gar nichts sind …..

Für meinen Teil ziehe ich es vor, mir nicht in die eigene Tasche zu lügen. Ich bin lieber Teil von uns allen. Mag man es Gemeinde nennen oder Bevölkerung oder Menschheit. Es gibt genügend Möglichkeiten sich einzubringen und Teil davon zu sein.
Eine Verschwörungstheorie, die im Nichts verpufft, muss ich nicht haben.

Ja, das alles ist auch nur eine Theorie. Allerdings muss dieser keiner zustimmen, auch wenn es so Einiges zu geben scheint, was für diese Theorie spricht.

……… alles nur so eine Idee

Es grüßt,
das Smamap

Snooker: Welsh Open – das Finale

Als Fan muss ich natürlich darüber berichten.

Gestern war also das Finale

Neil Robertson gegen Ronnie O’Sullivan

Das Finale, das sich alle erhofft hatten. Die aktuell beiden stärksten Spieler auf der Welt trafen aufeinander.

Das ist, auf den Fußball übertragen, etwa so, als würden der FC-Barcelona und der FC Bayern-München das Finale der Champions-League bestreiten.

Zunächst war ich sehr enttäuscht darüber, dass Eurosport mal wieder nur den zweiten Teil übertragen würde. Man muss dazu wissen, dass so ein Finale in zwei Hälften ausgetragen wird, die erste Hälfte ab 14 Uhr, die zweite ab 20 Uhr.

Aber es geschah Denkwürdiges.

Nach der ersten Session stand es 5:3 für Neil Robertson. Ich konnte es zwar nicht miterleben, aber das Netz informierte. Es musste ein Match auf höchstem Niveau sein, wo aber Neil den besseren Start gehabt hatte, und so stand es zwischenzeitlich 5:2, ehe Ronnie, das Snooker-Genie unserer Zeit, noch einen Frame gewinnen konnte.

Und ab 20 Uhr dann, geschah etwas, was es wohl selten gab (ich bin erst ein paar Jahre „dabei“):
Neil sollte keinen einzigen Frame mehr gewinnen. Ronnie gewann somit, ausgehend vom zwischenzeitlichen 5:2, sage und schreibe 7 Frames in Folge, und stellte schließlich auf 9:5 für sich (das Finale wurde „Best of 17“ gespielt; wer also zuerst 9 Frames gewinnen würde, hätte das Finale für sich entschieden).

Er realisierte das, was er schon seit Beginn der Welsh Open praktiziert hatte, und spielte seinen Gegner an die Wand.
Gut – das war natürlich im Finale nicht ganz so sehr der Fall, wie in den anderen Matches, weil das Niveau ein viel höheres war. Und so machte Neil Robertson einige Fehler, die Ronnie O’Sullivan für sich nutzen konnte, und so seinen Gegner nicht mehr zum Zug kommen ließ, und die Welsh Open zum 4. Mal für sich entschied.

Man möge mir meinen Enthusiasmus verzeihen. Mich fasziniert dieses Spiel einfach, und wenn es dann noch auf einem solchen Niveau zelebriert wird, mit einer Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit, die fast schon unvorstellbar ist, dann kann ich mich dem nicht entziehen.

Und so werde ich mir die heutige Wiederholung nochmals ansehen, und einfach nur das Spiel genießen.

Wenn dann in einigen Wochen die Weltmeisterschaft startet, werde ich wieder so etliche Tage bis Wochen nicht so sehr präsent sein, weil das Spiel meine volle Aufmerksamkeit fordert. Sicher wird es dabei auch etliche Matches geben, so wie das normal ist, die nicht so besonders sein werden. Trotzdem sind auch solche Spiele, zumindest für mich, sehr sehenswert, und entspannend, mit der Ruhe, die für mich in diesem Sport liegt. Wenn dann wieder solche Highlights  kommen, wie gestern, dann ist es mit der Ruhe natürlich vorbei. V.a. auch deswegen, weil sich so ein spannungsgeladener Höhepunkt oft über Stunden hinzieht.

Manche vergleichen das auch mit Schach auf dem Billiard-Tisch.

Es grüßt,
das Smamap

Einkaufen macht Spass

War heut vormittag bei Kaufland einkaufen.

Die haben jetzt eine neue Optik, was die Preisaushänge/Beschriftungen/Farben angeht.

Vielleicht trügt der Eindruck oder aber man hat die Gunst der Stunde genutzt, und versucht, etwas mit dem Optischen zu überdecken. Ich vermag es nicht zu beurteilen.

Jedenfalls …… meinen Roibusch-Tee gibt es nicht mehr. Stattdessen einen vom anderen Hersteller, der statt 25 Teebeutel nur noch 20 enthält (was man auch nur nach langem Suchen im Kleingedruckten entdeckt), und somit relativ gesehen 3x so teuer ist.

Meinen Frischkäse aus Ziegenmilch gab’s auch nicht. Auch hier einen vom anderen Hersteller, mit 20% weniger Inhalt, und somit doppelt so teuer.

Meinen bevorzugten Wein, von dem ich ab und an ein Glas trinke, den gibt’s auch nicht mehr. Hatte der schon seinen Preis, was ich für guten Wein auch zu zahlen bereit bin, aber für einen Ähnlichen dann nochmal 20% mehr zahlen, das wollte ich dann auch nicht.

Und so hätte ich heute, wenn ich mir die Dinge nicht immer ganz bewusst ansehen würde, relativ gesehen erheblich mehr ausgegeben als sonst.

Die Teuerungsrate weist für Januar einen Prozentsatz von 0,5 aus. Mal abgesehen davon, dass diese Zahl ohnehin Augenwischerei ist, weil da viele Dinge dämpfend einfließen, die der Einzelne gar nicht hat/kauft, so würde mich gar nicht wundern, wenn meine persönliche Rate i-wo bei 5% liegt. Aber das interessiert staatlicherseits natürlich niemanden. Genauso wenig, wie die Tatsache, dass Wohnungen zu einer Miete lt. Mietspiegel gar nicht zu bekommen sind (aber das ist ein anderes Thema).

Es grüßt,
das Smamap