Ein echter Politiker

Vorhin las ich folgenden Satz in einem Bericht zum Thema „Flüchtlingspolitik“

Angesichts des andauernden Umfragehochs der rechten FPÖ schwenkte die Wiener Regierung in den letzten Wochen allerdings um und kündigte eine Reihe von restriktiven Maßnahmen an.

Das ist genau DAS, was ich stets an IRGENDWELCHEN Politikern in IRGENDWELCHEN Ländern massiv kritisiere. Zumindest wenn es sich um demokratische Länder, nach unserem Verständnis, handelt:

Politik wird nicht danach gemacht, was für die Menschen am Besten ist, sondern danach, was am Meisten hilft, um die eigene Macht zu sichern, bzw. die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, die nächsten Wahlen zu gewinnen. Dabei scheint der Zweck die Mittel zu heiligen.

Wo bitte sind die Politiker oder die Partei, die Politik einzig nach dem ausrichten, was den Menschen dient, ohne Rücksicht auf eigenes Ansehen bzw. die Chancen Wahlen zu gewinnen? Nach meinem Verständnis hat die Politik im Dienste der Menschen zu stehen, und nichts anderes!!!

Wie seht Ihr das?

Es grüßt,
das Smamap

Spruch des Tages

Mal wieder ein “Spruch des Tages”.

HIER zu erlesen.

(Hintergrund: Mein Sprüchekalender “beglückt” mich jeden Tag mit einem mehr oder minder sinnigen Spruch. Manchmal ist einer dabei, der mich lächeln lässt, und den ich dann HIER wiedergebe; wer alle bisher von mir niedergeschriebenen Sprüche nachlesen möchte – einfach hier klicken).

So ist das Leben

Heute morgen ereilt mich die Nachricht, dass eine Bekannte gestorben ist.

Eine alte Dame, die ich seit etwa einem Jahr kenne, und für die ich ab und zu ein paar Dinge erledigt habe. Und bei der Gelegenheit sind wir dann immer auch ein wenig zusammen gesessen, und haben uns unterhalten.

Vor 2 Wochen haben wir uns dann nochmal kurz gesehen, und ein paar Worte gewechselt. Wenn ich gewusst hätte, dass es das letzte Mal sein würde, dann wär es sicher ein längeres Gespräch geworden.

So aber ist es traurig, wenn man weiß, dass man diesen Menschen nie mehr wieder sehen wird. Einen Menschen, der es offensichtlich nicht leicht im Leben hatte, und dem man gewünscht hätte, es wären noch ein paar sorgenfreie und glückliche Jahre gekommen.

Was ich so aus anderen verlässlichen Quellen im Lauf der Zeit gehört hatte, war, dass sie zwar eine Tochter hatte, die sie auch ab und an besuchen kam. Sie war das, was man sich nicht unbedingt als Tochter wünscht (mehr möchte ich dazu nicht schreiben). Auch in dieser Hinsicht hätte man ihr noch ein paar glückliche Jahre gewünscht.

Und so, ist sie jetzt einfach verschwunden. Wie ich höre, hat sie festgelegt, dass sie eine Seebestattung erhält. Zwar finde ich es schade, dass es keinen Platz geben wird, wo man hingehen kann, aber ihr Wunsch ist sicherlich zu respektieren.

Und so ging ich heute in die nächste Kirche, setzte mich dort ein paar Minuten hin, und gedachte ihrer. Nicht deswegen, weil ich jetzt ein gläubiger Mensch wäre und an ein Leben nach dem Tod glaube. Einfach nur, um an den Menschen zu denken.

Und danach bin ich dann noch in die örtliche katholische Kirche gegangen (hier sind die meisten Menschen evangelisch), und habe, was nur dort möglich ist, eine Kerze für sie angezündet.

Was bleibt, ist erstmal die Trauer darüber, dass der Mensch nicht mehr ist, und die Erinnerung an sein Leben (zumindest den Teil davon, den man kennt). Eine Erinnerung, die dann langsam verblassen wird.

Aber es wird so sein, wie mit allen Menschen, die einem was bedeutet haben: Man wird sie nie vergessen.

Es grüßt,
das Smamap

Kurze Abwesenheit

Da war ich jetzt mal 2-3 Tage nicht hier, einfach mangels Zeit, und schon quillt mein Postfach über.

Vieles wurde geschrieben. Und es gibt entsprechend viel zu lesen. In meinem Postfach, aber auch hier auf WordPress. Bin schon gespannt, was sich da alles angesammelt hat.

Wünsche allen eine schöne und interessante 2. Wochenhälfte.

Es grüßt,
das Smamap

Valentinstag – ein Nachtrag

Wie schon verschiedentlich von anderen (auch von mir?) geäußert, braucht es keinen Valentinstag, um etwas auszudrücken.

Ich bin heutzutage Single, so dass es, zumindest so ganz offensichtlich von außen gesehen, niemanden gibt, dem ich mich am Valentinstag zuwenden würde. Aber es gibt doch einen ganz bestimmten Menschen, einen einzigen, dem diese Hinwendung, an diesem Tag, regelmäßig zuteil wird.

Und insofern braucht es diesen Tag dann doch. Denn andere Tage gibt es nicht, an denen man das tun könnte. Und wenn man in früheren Zeiten, als das noch anders war, immer wieder gesagt bekam, dass so spontane Hinwendungen, an irgendwelchen beliebigen Tagen, nicht ankommen bzw. nicht gewünscht werden, dann bekommt so ein offizieller Valentinstag dann doch eine Bedeutung, die man ihm eigentlich gar nicht zuerkennen wollte.

Es grüßt,
das Smamap

Gestorben wird woanders

Ein Spruch, den ich grade in einem Beitrag auf T-Online gelesen habe, in dem es um die gestrige Talk-Show bei Anne Will ging, und um Syrien.

JA – gestorben wird woanders.

Und das ist auch ganz eindeutig der Grund dafür, dass man sich bequem zurücklehnen kann, um darüber zu schwadronieren, dass man i-welche Ursachen bekämpfen muss, darüber, dass die USA und Europa keine Strategie hätten, und darüber, dass es ohne Putin nicht gehe.

Ja ja ….. gestorben wird woanders !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

Die Sache mit dem Shitstorm

Fast täglich liest man darüber.

Irgendwer hat wieder was vom Stapel gelassen, worüber sich die beruflichen Moral-Apostel des Landes zu Hauf meinten auslassen zu müssen.

Das ist dann etwa so, wie wenn die Nationalmannschaft spielt, und Tausende von Bundestrainern vor dem Bildschirm sitzen, und dessen Fähigkeiten besitzen.

Was da dann, in diesen sog. „Shitstorms“ kommt, ist unglaublich, nicht zu fassen, eine Frechheit, bodenlos, menschenverachtend und was man sonst so sagen könnte.

Nun – man könnte das alles auf sich beruhen lassen, als die Ergüsse von Menschen, deren Möglichkeiten eben zu mehr nicht reichen.

Wenn ….. ja wenn es nicht so wäre, dass Vieles davon absolut unter die Gürtellinie geht, Menschen beschädigt, manchmal sogar zerstört.

Gut – oder vielmehr Schlecht …. das wird immer so sein, wenn man Menschen ein anonymes Medium zur Verfügung stellt. Es gibt immer eine Gruppe von Menschen, die so etwas brauchen, und sich dann darauf als Lebensinhalt konzentrieren.
Von außen hat man dann den Eindruck, als wären alle so. Was natürlich nicht wahr ist. Deshalb, weil im Fußballstadion lauter Fußballbegeisterte sind, die ihrem Anliegen lautstark Ausdruck verleihen, ist es noch lange nicht so, dass es nur solche Menschen gibt.

Die Frage, die ich mir stelle, ist, warum das Beschriebene in den sozialen Medien zugelassen wird?

Es gibt ein sehr einfaches Mittel, derlei Einhalt zu gebieten: Jeder Teilnehmer muss sich zuvor per persönlicher Legitimation mit Namen und Adresse ausweisen. Nicht nur ist es normal, zu seiner Meinung zu stehen, nein, auch wenn man damit jemanden schädigt, muss es ebenso normal sein, dafür Verantwortung zu übernehmen.

Aber so wie ich das sehe, hat niemand ein Interesse daran, dieses Mittel einzusetzen (abgesehen von denen, auf die solche Menschen abzielen). Zuallererst sind da die Betreiber solcher Medien zu nennen, die den „Hatern“ und „Trollen“ das Podium bieten, auf dem sie sich anonym bewegen können.
Ich war mal angemeldet auf T-Online, um dort auch Kommentare zu Meldungen abgeben zu könne. Das Ganze verkam dann immer mehr zum Spielfeld dieser Hater und Trolle. Das ging so weit, dass T-Online schon darüber nachdachte, das einzustellen. Es wurde vielfach an die Seitenbetreiber herangetragen, man solle doch einführen, dass die Teilnehmer sich legitimieren müssen. Passiert ist absolut nichts. Ich bin diesem „Medium“ dann einfach ferngeblieben.

Wenn sich jeder persönlich zu erkennen geben muss, der Unverschämtheiten und Böswilligkeiten vom Stapel lässt, wäre dem Ganzen sehr schnell ein Ende gegeben.
Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich verzichte sehr gerne auf die jederzeitige Möglichkeit mich irgendwo sofort anmelden zu können. Wenn eine Legitimation 1 Woche dauert, dann ist das halt so.

Eine solche Legitimation wäre heute kein Aufwand mehr. Entweder die Leute gehen zur Post und füllen ein Formular, wozu sicherlich jeder, der da ernsthaft mitmachen möchte, gerne bereit wäre. Oder man legitimiert sich heute direkt am PC mit seinem Personalausweis (Online-Funktion).

Aber wie gesagt …. scheinbar hat niemand ein Interesse daran, diese Dinge abzustellen. Auch der Gesetzgeber nicht, der doch eig für unser aller Schutz zuständig wäre.

Oder übersehe ich da was in meiner Argumentation?

Es grüßt,
das Smamap

They never come back ?

Beim Durchzappen am TV blieb ich kurz an einem Bericht hängen, in dem es um Menschen ging, die nach Niederlagen zurückgekommen sind. Ich bin nur kurz verweilt und hab dann wieder ausgemacht.

Irgendwie blieb da was zurück – gedanklich. Denn ich überlegte, wer mir da einfällt.

NUN – zunächst einmal würden mir da sehr sehr viele einfallen, denn in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis gibt es viele Menschen, die zurückkamen.
Denn jeder Mensch liegt in seinem Leben mehrmals am Boden und kommt zurück.

Gemeint in dem Beitrag sind natürlich Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, großes vollbracht haben.

Mir fällt da zuallererst derjenige ein, aus dessen Bereich der Titel des Beitrags kommt: Muhammed Ali alias Cassius Clay. Er KAM zurück, und er bezeichnete sich dann als „the greatest of all time“. Das gehörte sich wohl so.

Mir fällt auch noch ein: Steve Jobs.

Er lag auch am Boden. Finanziell und was seine Ideen anbetraf. Und dann kehrte er zu Apple zurück. Und machte Apple zur wertvollsten Firma. Mit seinen Ideen.
Dann kam eine Niederlage, gegen die konnte er nichts ausrichten.

Ach ja, noch einer fällt mir ein: Nelson Mandela

Eingesperrt, als Mensch vernichtet, und dann, wie Phoenix aus der Asche, einer der größten aller Zeiten (leise, wahr, gerecht …..). Mir fällt, spontan, keiner ein, vor dem ich mehr den Hut ziehen würde. Ich stelle ihn auf eine Stufe mit Mahatma Ghandi

Welche bekannten Menschen sind noch zurückgekehrt? Wer fällt euch da ein?

Man mag von den Menschen persönlich nicht so sehr viel halten. Aber die Leistung, die sie vollbrachten, vor der kann man doch den Hut ziehen.

Es grüßt,
das Smamap

Blogparade – Unvergessliches

Bei ilanah habe ich davon gelesen, im Beitrag Unwiderrufliche Karriererollen

Mir fallen dazu Folgende ein (was nicht unbedingt was mit Beliebtheit zu tun hat). Ich hoffe, ich hab die Namen und Titel einigermaßen im Kopf, und auch deren Schreibweise 😉

Tom Hanks – Forrest Gump und The Green Mile

Daniel Radclif – Harry Potter

Clint Eastwood – Dirty Harry

Charles Bronson – Spiel mir das Lied vom Tod

Roy Scheider – 2001 – Odyssee im Weltraum

Leonard Nimoy – Star Trek

Sigourney Weaver – Alien

Arnold Schwarzenegger – Terminator

Götz George – Schimanski

Jürgen Prochnow – Das Boot

Kevin Costner – Der mit dem Wolf tanzt

Es gäbe noch so viele zu nennen, wenn man länger drüber nachdenkt, aber das soll mal genug sein.

Es grüßt,
das Smamap

Das unbekannte Land

Es war ihm von Beginn an klar, dass er sein Ziel endlich gefunden hatte; das Ziel von dem er so lange gar nicht wußte, wie es aussah.

Und so versuchte er, dieses Ziel da oben auf dem Berggipfel mit ihr zu erreichen. Viel davon hatten sie schon zu Beginn, wie von selbst erreicht. Sie mit ihm, und er mit ihr. Grade so, als hätte ein Hubschrauber sie auf dem Weg zum Gipfel auf 3/4 der Wegstrecke abgesetzt. Es war ihr gemeinsames Ziel, das sie sich gesetzt hatten, dort nach oben zu gelangen.

Doch je weiter er versuchte, mit ihr gemeinsam, dort nach oben zu kommen, umso mehr schien es, als wäre es eine riesige Sanddüne. Zeitweise machten sie einen Schritt vorwärts, und rutschten dann wieder einen Schritt zurück. Ein langer und mühsamer Weg.

Und eines Tages, da wurde es ihr zu viel und zu anstrengend, und sie drehte sich einfach um, nahm ihr Board, das sie ständig bei sich gehabt hatte, ohne dass er es so richtig wahrnahm, und surfte genußvoll und vergnügt die Düne hinunter.

So stand er plötzlich da, vor sich den Gipfel, den er alleine nie würde erreichen können, und unter sich das unbekannte Land.

Er versuchte zum Fuß des Berges zu kommen, nur um zu entdecken, dass sie sich zwar dort befand, aber kein Verlangen danach verspürte, den Gipfel des Berges nochmals zu erklimmen. Sie wollte nur ein Stück weit hinauf, um dann wieder ihr Board zu besteigen und vergnügt nach unten zu schwingen. Etwas, wozu er kein Talent hatte. Und als sie genug davon hatte, da machte sie sich daran, sich dort unten, am Fuß des Berges, nieder zu lassen.

Doch das, war nicht das, was er sich als Ziel gesetzt, und vom Leben erhofft hatte.

Und so stand er da, wußte nicht wohin, und wußte doch zugleich auch, dass er nur mit ihr würde den Gipfel in Angriff nehmen, geschweige denn ersteigen können.

Es war dieser Gipfel gewesen, der sein Lebensziel darstellte. Er wußte, dass jeder andere Gipfel und jede andere Begleitung nur ein unvollkommener Ersatz sein würde.

So beschloss er, dass er niemals wieder sich daran machen würde, einen Gipfel zu erklimmen. Denn was würde es schon für einen Sinn machen, auf irgendeinem Gipfel zu stehen, und zu spüren, dass es kein Vergleich sei, zu dem, was er hätte erreichen können.

Und irgendwann, da verstand er auch, dass er gar nicht mehr die Kraft dazu hatte.