Anfang und Ende

Gestern hatte ich wieder mal eine Doku mir angesehen, in der es um die Entstehung des Universums ging. Also um so Dinge, wie den Urknall, die Entstehung unseres Sonnensystems usw usf.

Und so weiß man also heute v.a. durch „Hubble“, dass das Universum 13,7 Mrd. Jahre alt ist. Unser Sonnensystem, und auch unsere Erde, ist grade mal 4,5 Mrd. Jahre alt (wenn ich mich recht erinnere). Und den Menschen bzw. dessen Vorläufer gibt es seit etwa 4 Mio. Jahren.

Wer meinen Blog verfolgt, der hat schon mitbekommen, dass mich solche Erkenntnisse faszinieren. Vor allem jene, die das Universum betreffen.

Damit verbunden, ist für mich auch immer die stets absonderliche Vorstellung, die der Mensch hat, bzgl. eines Schöpfers namens „Gott“.

Da besteht also das Universum schon fast 10 Mrd. Jahre, als es sich endlich daran macht, den Planeten zu schaffen, auf dem dereinst der Mensch leben wird, und auf dem dann der Sohn des Schöpfers geboren werden wird (man sehe es mir nach, dass ich die Religion verwende, der ich angehöre; man könnte sie sicherlich, was diese Zeilen angeht, nach Belieben durch irgendeine eine andere Religion ersetzen, die es hier auf der Erde gibt).

Nochmal zum Genießen: Fast 10 Mrd. Jahre nach der Entstehung des Universums, entsteht der Planet, auf dem jene Spezies sich entwickeln wird, die im Zentrum einer Schöpfung steht, die ein göttliches Wesen ablaufen ließ.

Da kann ich nur fragen: GEHT’S NOCH !!!!

Und um das noch zu toppen …… Diese Spezies, die im Zentrum der Schöpfung steht, wird sich über kurz oder lang selbst auslöschen. Zurückbleiben wird ein Universum ohne die Spezies, wegen derer das Ganze überhaupt veranstaltet worden ist (so glauben das zumindest unsere Religionen).

Die Einzige Unbekannte in dieser Gleichung, ist, ob sich diese Spezies tatsächlich selbst auslöschen wird. Aber ich denke, dies können wir getrost so annehmen. Wodurch sie sich auslöschen wird, ist nebensächlich. Ob per Klimaveränderung, Atomwaffen oder was auch immer. Jedenfalls ist das sehr viel wahrscheinlicher, als die Tatsache, dass uns irgendwann ein Meteorit trifft, der Art, welcher die Dinosaurier ausgelöscht hat.

Was soll man von einer Lebensform halten, die für sich in Anspruch nimmt, denken zu können, und dennoch nicht umreißt, welchen Wahrheitsgehalt eine Religion haben kann, die derartige Utopien in die Welt setzt.
Ein ganzes Universum. Nur für eine Lebensart. Noch dazu eine, die das Ganze ad absurdum führt.
Das wäre etwa so, wie wenn man eine riesige Biosphäre bauen würde, nur um dann, wenn sie fertig ist, festzustellen, dass es niemanden mehr gibt, der darin leben könnte.

Wir meinen, heute sehr viel weiter zu sein, als jene Wikinger, die glaubten, dass eine Sonnenfinsternis nichts anderes als ein Wolf sei, der die Sonne verschlingt. Ich hab da so meine Zweifel.

Es grüßt,
das Smamap

Spruch des Tages

Mal wieder ein “Spruch des Tages”.

HIER zu erlesen.

(Hintergrund: Mein Sprüchekalender “beglückt” mich jeden Tag mit einem mehr oder minder sinnigen Spruch. Manchmal ist einer dabei, der mich lächeln lässt, und den ich dann HIER wiedergebe; wer alle bisher von mir niedergeschriebenen Sprüche nachlesen möchte – einfach hier klicken).

Lohnerhöhung !

Wie auf T-Online zu lesen, steigen die Abgeordneten-Diäten des Bundestages im Juli um 2,8%, d.h. durchschnittlich um 250 €.

Zweifelsohne ist dies insoweit absolut in Ordnung, als es dem Gesetz entspricht.

Ich warte jetzt mal den Juli ab, ob dann der Regelsatz für ALGII-Empfänger auch um 2,8% steigt. Das wären dann zwar, grob, nur 10 €, aber immerhin.
Sollten die Regelsätze gar um jene 250 € steigen, dann könnte man als Betroffener ja sogar im Luxus schwelgen.

Ich könnte dann zumindest für 1/2 Jahr meine Miete voll bezahlen, ohne 40 € monatlich von meinen Lebensmitteln abzwacken zu müssen. Denn das Jobcenter hatte zwar beschieden, dass meine Wohnung lt. Mietspiegel zu teuer sei, dass es aber eine Wohnung zur geforderten Miete vor Ort gar nicht gibt, das hatte natürlich dort niemanden interessiert. Und auch nicht, woher ich die 40 € nehme.

Selbstverständlich ist derlei vom Betroffenen immer absolut strickt einzuhalten, da es sonst Sanktionen gibt. Wenn aber etwas vom „Amt“ einzuhalten ist, dann nimmt man es dort nicht so genau. Der Geschichten dazu gäbe es viele.

(Ironie an) Und so bleibt nur, dafür dankbar zu sein, dass man das bekommt, was man bekommt. Warum man in diese Situation kam, und dass es einem mit dieser Unterstützung zu jeder Zeit möglich ist, aus dem Vollen zu schöpfen, das hat natürlich keine Rolle zu spielen.
Ob die Abgeordneten mit Sanktionen zu rechnen haben, wenn sie die bezahlte Leistung nicht erbringen, das entzieht sich meiner Kenntnis(Ironie aus).

Es grüßt,
das Smamap

Der PC der Zukunft ?

In der jüngsten Ausgabe der CHIP schlägt die Zeitschrift einen PC der Zukunft vor.

Gemeint ist ein PC, der technisch die aktuellen Möglichkeiten aufweist, und offen für künftige Erweiterungen ist. Also nix Außergewöhnliches.
Im Prinzip ein PC, wie er heute auch von der Stange zu kaufen ist, sprich, wenn ein Anwender sich heute einen PC i-wo kauft, dann hat er Vieles davon auch mit drin.

Die Frage, die sich MIR stellt, ist allerdings, wozu das Ganze gut sein soll.

Ich fange mal damit an, dass so ein PC, wie ihn die CHIP vorschlägt, im Einsteiger-Bereich ca. 400 € kostet, als Mittelklasse haben wir dann schon das Doppelte, als ca. 800 € und im High-End-Bereich dann nochmal das Doppelte, also fast schon 1.600 €.

Ich habe noch nie verstanden, warum man für ein Smartphone 600 € ausgeben soll. Und genauso wenig verstehe ich, warum ein PC 400 € kosten soll (wohl gemerkt, ohne Betriebssystem und ohne Monitor).

Ich schreibe hier bewusst nur vom Einsteigerbereich, denn 90% aller Anwender machen heute Dinge auf dem PC, für die es nicht mehr braucht. Also eMails, Briefe schreiben, Tabellen erfassen, bloggen, surfen.
Diejenigen, die weiter wollen, da sehe ich das.

Ich habe mir immer einen PC besorgt (meist von privat oder per ibä), der der letzten oder vorletzten Generation entsprach, dafür 100 € ausgegeben, und hatte einen schnellen PC, der für alle meine Bedürfnisse reichte. Peripherie war vom letzten PC immer noch vorhanden.

War es dann doch mal notwendig, etwas aufzurüsten, etwa die Festplatte oder mehr Speicher, dann stand dem ja nichts im Wege.
Aktuell arbeite ich mit einem Core Duo, also einem Teil mit einem Zwei-Kern-Prozessor, mit 4 GB RAM und einer 150 GB Festplatte.

Das Teil ist jetzt wohl ca. 5 Jahre alt, und tut alles, was es soll.

Wenn es dann mal soweit ist, dann kaufe ich mir wieder einen Gebrauchten der letzten oder vorletzten Generation, verschenke meinen jetzigen PC für sehr kleines Geld an jemanden, der nicht Mehr hat, und gut is.

Das könnte z.B. dann der Fall sein, wenn die 4 GB Arbeitsspeicher für irgendeine Anwendung nicht mehr reichen. Eine Aufrüstung wäre nämlich zu teuer, weil der verbaute Speicher, in der Größe 8 GB, nur für viel Geld zu bekommen ist.
Jemand anders, für Standardsachen, würde aber nach wie vor wunderbar mit dem Teil auskommen.

Fazit: Warum viel Geld für etwas ausgeben, was niemand braucht? Na ja, „brauchen“ würden es die Hersteller. Der PC-Hersteller würde sich freuen, über einen verkauften, überdimensionierten PC und Microsoft würde sich freuen über eine verkaufte W10-Lizenz. Und ich hätte den schwarzen Peter, nämlich für PC und LIzenz 500 € ausgegeben zu haben.

Und so arbeite ich jetzt mit einem flotten PC für 100 € und einem Betriebssystem (nämlich Ubuntu) für NULL €. Wozu brauche ich einen Skylake-Prozessor, USB 3.1, eine SSD sowie die neuesten Schnittstellen.
Gut – eine Einschränkung muss ich machen: Ich komme ursprünglich aus der EDV und hab Ahnung, was es natürlich leichter macht.

Es grüßt,
das Smamap

Mein liebster Award

AUTORCHRISTOPH hat mich nominiert. Eigentlich nehme ich an sowas nicht mehr teil, doch hier möchte ich eine Ausnahme machen.
Vielen Dank an Christoph für die Einladung.

Weiter unten, also NACH den Antworten auf die Fragen, die mir gestellt wurden, steht zu lesen, wie es geht.

Jetzt zu den Fragen an mich und meinen Antworten dazu:

1.: Es ist 20 Uhr. Schaust Du die Tagesschau und gehst Du auch in der Zeit nicht ans Telefon?

Nachrichten schau ich nur gelegentlich. Mein Nachrichtenmedium ist, WENN, dann meist das Netz, und zudem habe ich mir angewohnt, mir nur mehr gelegentlich Nachrichten anzusehen, weil mir da mittlerweile einfach zu viel Manipulation vorkommt. Nicht von den Sendern, aber von denen, über die da berichtet wird (wenn ein Politiker den Mund aufmacht, dann kommt sehr Selbstdarstellung, Einflussnahme, Drumherumgerede). Darum suche ich mir oft möglichst unabhängige Nachrichtenquellen.‘
Und JA, wenn ich ernsthaft beschäftigt bin, dann kann sich das Telefon wundklingeln. Also z.B. beim Nachrichten sehen, beim Essen oder wenn ich grad ein Buch lese.

2.: Du wohnst in einem Haus mit vielen Mietparteien. Nicht alle Nachbarn kennst du. Du wartest auf ein Paket. Der Paketbote klingelt bei Dir. Er hat aber nur ein Paket für einen Nachbarn, den Du nicht kennst. Nimmst Du es stellvertretend an?

Na klar, selbstverständlich.

3.: Gibt es ein Kindheitserlebnis, das Dich geprägt hat?

Jetzt könnte ich einfach nur sagen: JA. Und fertig. Aber SO is die Frage sicherlich nicht gedacht! Mein prägendes Erlebnis war, so denke ich zumindest, die Scheidung meiner Eltern. War zwar erst als Jugendlicher, aber dennoch.
Warum das etwas ist, was unumgänglich sein kann, habe ich erst sehr viel später verstanden.
Ev. könnte es noch ein anderes Erlebnis geben, von dem ich keine Ahnung habe, und das nur ein Psychologe herausbringen könnte. Aber ich denke, das muss nicht sein, denn all das hat mich zu dem gemacht, der ich bin, ohne dass ich mit i-was Probleme hätte.

4.: Gibt es Geräusche, die Du absolut nicht leiden magst?

Auch hier könnte ich wieder schlicht mit JA antworten …. hihi
Was ich nicht mag, ist Zähne knirschen, und was ich nicht ertrage, ist die Kreide, die über die Tafel quietscht.

5.: Deine Lieblingsmusik, Lieblingsfarbe und Lieblingstier?

Musik: JAZZ (aber ich mag, außer dem dt. Schlager, eig alles)
Farbe: Rot
Tier: Katze, Koala, Faultier. Eine echte Entscheidung kann ich hier nicht treffen.

6.: Egal, ob Du Lotto spielst oder nicht, was würdest Du mit einem Lottogewinn von mehreren Millionen Euro machen?

Ich würde für mich 1 Mio. zur Seite legen (einfach zur Sicherheit; ich würde auch mit sehr viel weniger auskommen für den Rest meines Lebens), davon etwa 1.000 Euro pro Monat für mich verwenden, was ich sonst noch brauche, per Arbeit verdienen, und somit sicherstellen, dass für’s Alter, für’s betreute Wohnen usw. genügend da ist. Und all das andere Geld, im Lauf der Zeit für Menschen verwenden, die es nötiger haben, wie ich. Mitnehmen kann ich eh nix. Ja klar, ich würde natürlich auch dafür sorgen, dass meine Kids versorgt sind, wenn ich nicht mehr bin. Aber auch in dem Sinn, dass sie einen gewissen Grundstock haben.
Mit dem Hauptteil des Geldes anderen zu helfen, ist der Hauptzweck.

7.: Was ist für Dich schlimmer? Langeweile oder zu wenig Zeit zu haben sprich Zeitnot? (Wann hattest Du das letzte Mal überhaupt Langeweile?)

Zeitnot.
Denn Langeweile gibt es für mich nicht. Vielmehr sehe ich es als Kunst an, Zeitüberstand sinnvoll zu nutzen, und das kann auch heißen, sich in die Sonne setzen und das Leben genießen.
Genau genommen wär da jeden Tag sowas wie Langeweile. Aber ich nutze sie dann für etwas Sinnvolles.

8.: Wenn Du Dich selbst einschätzen sollst, bist Du eher der praktische, anpackende Mensch oder eher nachdenklich und empfindsam?

Eher Letzteres. Allerdings baue ich Ersteres in mein Leben ein

9.: Welches Kapitel Deines Lebens würdest Du am Liebsten ersatzlos streichen?

KEINES !!!
Es gibt sicherlich Kapitel, die ich tendenziell ungeschehen machen wollte bzw. auf die ich nicht stolz bin. Nur andererseits sind sie Teil meines Lebens, und haben mich AUCH zu dem gemacht, was ich bin. Und das was ich heute bin, ist nicht wirklich schlecht geworden. Auch den Phasen, die nicht so toll waren, verdanke ich gewisse Einsichten, die ich nicht missen möchte. An dem ein oder anderen Punkt hatten sicherlich andere durch mich zu leiden. Andererseits gab es sicher auch dort Positives, was letztlich entstand.

10.: Die längste partnerschaftliche Beziehung dauerte bei Dir wie lange?

20 Jahre.

11.: Gibt es eine Sportart, die Du intensiv und regelmäßig betreibst oder betrieben hast?

Früher ja. Nämlich Kegeln fast schon als Leistungssport, und später dann Bowling. Letzteres aber nicht mehr so intensiv.
Heute geht all das gesundheitlich nicht mehr.

Soweit zu meinen Antworten …….

Bitte beantwortet folgende Fragen, nominiert fünf bis sieben neue Blogger für den LIEBSTER-AWARD, benachrichtigt sie und denkt Euch elf neue Fragen aus.

Für den Moment soll es das gewesen sein!
Ich werden diesen Beitrag am Wochenende noch erweitern, mit neuen Fragen und neuen Nominierungen.

…….

Microsoft macht ernst

Wie man HIER lesen kann, beginnt Winzigweich damit, Windows10 mehr oder weniger zwangsweise zu installieren.

Die Installationspakete, die jetzt schon im Hintergrund, OHNE den Anwender zu fragen, heruntergeladen werden, und die Festplatte voll klatschen, werden künftig, OHNE dass dies der Anwender so recht mitbekommt, dazu verwendet, das vorhandene W7 oder W8.1 automatisch auf W10 upzudaten.
Ja, es wird wohl eine Frage erscheinen, aber wieviele Anwender wissen schon, was sie da anklicken, und gehen einfach davon aus, dass „wichtige Updates“ notwendig sind, und klicken durch.

Zwar hat die Verbraucherzentrale MS, ob solcher Verhaltensweisen, abgemahnt, doch ist zu vermuten, dass MS dies erstmal aussitzen wird. Ein Konzern mit fast unendlicher Markt- und Finanzmacht, hat keine Eile darin, gesetzlichen Bestimmungen zu entsprechen, wenn diese doch biegsam erscheinen.

Die Tatsache, dass ein derart installiertes System (bis Mitte des Jahres erhält man es ja kostenlos) nicht mehr zu gebrauchen ist, wenn Wesentliches am PC kaputt geht, und sich der Anwender in dem Fall dann ein W10 kaufen MUSS, die wird natürlich nach wie vor nirgendwo von Winzigweich breit getreten.
Anders gesagt: Eine W10-Lizenz ist an den Rechner gekoppelt. Kauft man sich einen neuen Rechner, braucht es auch eine neue Lizenz, so ab 120 €

Alternative: Entwender man sorgt dafür, bei Windows7/8.1 zu bleiben oder man geht weg von Windows. Letzteres habe ich getan.

Offenbar gibt es immer mehr Leute, die nicht bereit sind, den Braten zu schlucken. Wie schrieb jetzt jemand in einem Leserbrief: „Die vielen Berichte über die Unzulänglichkeiten von Windows10 und notwendige Herumfrickelei an diesem neuen System, sowie Update-Terror, erleichtern mir den Entschluss, nach Windows7 kein Betriebssystem mehr bei Microsoft zu kaufen. Es ist unfassbar, welche Entmündigung des Users Microsoft hier betreibt“.

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Es grüßt,
das Smamap

Weniger ist Mehr

Wer mich kennt, weiß, dass das ein Lebensmotto von mir ist.

Das war nicht immer so.

Es gab Zeiten, da hatte MEHR für mich mit MEHR HABEN zu tun. Manche hätten mich sicherlich als (materiell) reich bezeichnet.
Heute ist „reich“ für mich ein relativer Begriff.

Zu allen Zeiten war es mein Lebensziel, das Leben zu genießen, was immer schon etwas damit zu tun hatte, das Leben als schön zu empfinden.

NUR – damals da meinte ich, ein schönes Leben habe etwas damit zu tun, materiell etwas zu besitzen. Vielleicht hatten mir das auch meine Eltern so mitgegeben, insofern, als sie der ersten Generation entstammten, die sich (nach dem Krieg) etwas aufbauen konnte. Doch je mehr ich materiell besaß, umso unzufriedener wurde ich. Schließlich hatte ich den Verdacht, dass irgendwas an diesem Lebensplan nicht passte.
War dem aber so?
Und wenn ja, wie den bisherigen Lebensplan umgestalten?
Und wohin?

Da aber kam mir etwas zu Hilfe, was andere wohl als Schicksal bezeichnen würden.
Ein einschneidendes Ereignis führte nämlich dazu, dass ich meinen bisherigen Lebensplan nicht mehr weiterverfolgen konnte.

Ich musste, ob ich wollte oder nicht, mein Leben anders gestalten. Ich musste meinen materiellen Besitz aufgeben, denn ihn weiterhin zu erhalten oder gar zu mehren, war fortan unmöglich.

Das war freilich ein Prozess, denn von jetzt auf dann war es nicht umzuwerfen. Und so besaß ich im Lauf der Zeit (materiell) stückweise weniger. Und je weniger ich hatte, umso mehr wuchs meine Zufriedenheit.

Ich lebe heute nicht als Einsiedler. Nein, weit davon weg. Ich habe eine kleine Wohnung, mein Rad, gewisse Annehmlichkeiten des Lebens, die ein jeder hat. Gemeinhin sagt man wohl, alles das „was man zum Leben braucht“.

Heute ist es schön, kleine Dinge zu genießen. Egal ob das jetzt die Arbeit ist, die Stunde in der Sonne, ein Spaziergang im Schneefall, die kleine Radtour, jemandem zu helfen, der Einkauf mit dem Cappuccino hinterher oder das Gespräch mit einem Freund.

Heute weiß ich, was ein schönes Leben ist, und die obigen Fragen, die haben sich fast von selbst beantwortet. Selbst, von mir aus, hätte ich dies wohl nicht erreicht. Ich würde heute immer noch dem hinterherhecheln, was mal mein Lebensziel war. Es bedurfte eines Umbruchs von außen, um etwas zu erkennen, und zu erreichen.

Und das führte auch ganz automatisch dazu, all den Ballast zu beseitigen, der mich früher unnötig beschäftigt hat. Man kann das an ganz einfachen Fragen festmachen, wie etwa: Wozu brauche ich 5 Töpfe, 10 Jeans, 2 Fernseher und ein Auto?

Nein, Weniger ist Mehr. Und heute ist auch nicht mehr ein Ziel vorhanden, das ich erreichen möchte, sondern der Weg, auf dem ich lebe, ist das Wesentliche.

EINES allerdings fehlt auch mir. Aber das ist ein anderes Thema.

Es grüßt,
das Smamap

Abgase die 125-ste

Vorhin einen Bericht gehört, wonach die EU beschlossen hat, dass die Abgaswerte (ich meine, es ging um Diesel) praxisnaher erbracht werden müssen.

Allerdings dürfen (wenn ich mich recht erinnere), die Stickoxidwerte, die man im Fahrbetrieb mißt, bis 2020 die Grenzwerte um 110% übersteigen. Ab 2020 dann NUR noch um 50%.

Man darf fragen: GEHT’S NOCH ??????

Was da, unabhängig vom VW-Skandal, getrickst, geschummelt, gemauschelt und sonstwas wird, das geht auf keine Kuhhaut.

Wenn ich mir die VW-Sache ansehe, dann gibt es jetzt plötzlich Möglichkeiten, die sehr strengen US-Abgasnormen einzuhalten. Und urplötzlich wurde da auch ein Katalysator aus dem Hut gezaubert. Es gibt also Mittel und Wege.

Aber wenn es darum geht, die Daumenschrauben anzusetzen, und gnadenlos dafür zu sorgen, dass DAS gemacht wird, was technisch möglich ist, da setzt wieder tricksen, schummeln und mauscheln ein. Dafür sorgen schon sämtliche Lobbyisten in Brüssel, Berlin und allen anderen Hauptstätten.

Wie damit jemals irgendwelche Klimaziele erreicht werden sollen, ist mir absolut schleierhaft. Dann WÜRDE eben jedes Auto um 2.000 € teurer! Wenn dafür die Schadstoffe auf das geringstmögliche Maß reduziert würden !!!
Eine Verbesserung des Klimas zu Nulltarif GIBT ES NICHT !!!!

Und ein Gedanke wurde mir da zugleich plausibel:
Ich frage mich schon lange, warum die E-Flotten sämtlicher Hersteller in D fast nur als Hybrid-Lösungen zu haben sind?
Ganz einfach: Wenn ein Auto nicht nur einen E-Motor aufweist, sondern auch noch zusätzlich, in kleinerer Ausführung, einen Verbrennungsmotor, dann ist das gut für die Hersteller, für die Zulieferanten und für die Werkstätten.
NUR ein E-Motor würde ja bedeuten, dass für alle diese Autos sehr Vieles wegfallen würde (Herstellung, Ersatzteile, Reparaturen etc. etc). Ein reines E-Auto braucht halt nun mal keine Zündkerzen und keinen Ölwechsel. Und es braucht auch keinen Sprit.

Wer immer noch glaubt, es gäbe ein großes Interesse daran, dass wesentlich mehr reine E-Autos auf den Straßen unterwegs sind, der hat die Rechnung gemacht, ohne Fiskus, ohne Industrie und ohne Mineralöl-Konzerne. DIE ALLE haben keinerlei Interesse daran. Das wird erst ein Thema, wenn das Klima völlig ramponiert ist (was dann eh schon egal wäre) oder wenn es kein Öl mehr gibt.

Wenn es Argumente gäbe, die dies alles widerlegen, dann bin ich dafür völlig offen.

Es grüßt,
das Smamap

Wie kann man nur so doof sein ?

Meine mich selbst damit….

Sitze beim Mittagessen. Betrachte den Becher Joghurt, denn es hinterher geben soll. Das Bild gibt mir Aufschluss darüber, dass es ein Heidelbeer-Joghurt ist. Freu mich i-wie drauf, dass es Heidelbeeren gibt.

Unten am Rand steht „Serviervorschlag“. Ich seh an der Seite entlang, was die wohl als Serviervorschlag sich haben einfallen lassen …….

2016-02-02 12.09.16

Aber da steht nix.

Dann geht mir doch noch der Kronleuchter auf! DAS BILD SELBST ist der Serviervorschlag!

Das Wort bedeutet in aller Regel, dass man, um das Nahrungsmittel SO zu servieren, wie es der Vorschlag zeigt, noch etwas hinzufügen muss. Sind also derlei Heidelbeeren gar nicht mit drin?

Ich beginne zu lesen …….
Neben dem blanken Joghurt sind 15% Zucker und 12% Heidelbeere drin (wobei mir nicht so ganz klar ist, was „Heidelbeerpüree aus Konzentrat“ ist). Alles andere sind allerlei Zutaten, etwa „schwarzes Karottenkonzentrat“ für die Farbe und Aroma für den Geschmack.
Von den Hauptzutaten ist also Heidelbeere am wenigsten enthalten.

Ich denke, ich werde mir künftig blanken Magermilch-Joghurt kaufen, und mir jeweils erhältliches Obst reinschnippseln. Das ist in 2 Minuten passiert, enthält kaum Zucker, und außer dem echten Obst ansonsten keine komischen Zutaten, von wegen Aroma, Karotten, Emulgatoren und dergleichen.

Na ja, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Andererseits, wenn man schon ständig davon schreibt, dass man bei jedem Einkaufen mindestens 10x über den Tisch gezogen wird, dann sollte man auch wirklich davon ausgehen.

Es grüßt,
das Smamap

Hoffentlich nicht nur ein Versehen!

Wie zu lesen ist, hat Donald Trump die Vorwahlen in Iowa gestern „krachend“ verloren.

Bleibt zu hoffen, dass sich das so fortsetzt, und man letztlich den Amerikanern dann doch ein Lob aussprechen darf, dass sie sich nicht von einem Sprücheklopfer und Vorurteilsprediger haben vergackeiern lassen.

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Bleibt zu hoffen, dass Selbiges auch für die AfD gilt, und deren Schusswaffen an unseren Grenzen lediglich ein Ausrüstungsgegenstand bleiben.

Es grüßt,
das Smamap