Märchen vom Auszug aller Ausländer

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Einmal die Menschlichkeit und die Nächstenliebe beiseite lassend: Da sieht man mal wieder, wozu es führt, wenn das Hirn außen vor bleibt.

 

Habe es rebloggt, denn es sagt alles.
Eines könnte man noch hinzufügen: In letzter Konsequenz wäre das Land in Kürze leer, denn die meisten hier lebenden „Deutschen“ stammen von Menschen ab, die aus dem „Ausland“ kamen; die einen nach dem Krieg, die anderen vor 100 Jahren oder wann auch immer

Weihnachten

Er war 2x verheiratet gewesen.

Letztlich war wohl alles dazu bestimmt gewesen, schließlich alleine zu sein.

An Weihnachten spürte er das mehr als sonst.

Trotzdem, oder vielleicht erst recht, wollte er an Weihnachten den Menschen, die ihm etwas bedeuteten, Geschenke zukommen lassen.

Es machte ihn glücklich.

Nicht alle sahen das SO, wie er selbst. Manche mochten es nicht, Geschenke zu bekommen.

Doch er ließ sich nicht davon stören.

Es war nicht viel, was er geben konnte, denn er hatte selbst nicht viel.

Dieses Jahr hatte er alles, bis auf den letzten Cent, für die Geschenke ausgegeben. Es reichte grade noch für das, was er bis zum Monatsende zum Leben brauchte.

Diese Einstellung hatte er immer schon gehabt. Damals, als er noch in Lohn und Brot stehen konnte, und nicht wenig verdiente, da fiel ihm das leichter. Doch auch jetzt ließ er es sich nicht nehmen.

Es war ein schönes Gefühl, ein Lächeln auf den Lippen der Beschenkten zu sehen. Und ihm wurde es dabei immer warm um´s Herz. Allein die Vorfreude darauf war es schon wert.

Manches Mal wurde ihm zwar das Gefühl zunichte gemacht, indem er zurechtgewiesen wurde, dass man nicht beschenkt werden wollte. Oder aber er spürte, dass es nicht das Geschenk war, das man sich erhofft hatte.

Doch meistens funktionierte es.

So wie vor Kurzem an der Kasse im Supermarkt: Ein kleiner Junge hatte sich, offenbar von seinem eigenen Geld, etwas gekauft, und konnte es scheinbar nicht erwarten, endlich mit seinen Sachen, die er sich selbst gekauft hatte, nach draußen zu gelangen. Die Frau an der Kasse sagte ihm aber, dass sie noch einen Euro zu bekommen habe. Der Junge aber hatte ihr alles Geld gegeben. Verzweiflung stand ihm in´s Gesicht geschrieben.

Und so tippte er dem Jungen auf die Schulter, und als dieser sich umsah, zeigte er ihm einen Euro, drückte ihm den in die Hand, und sagte: DA, den schenke ich dir.

Das Strahlen auf dem Gesicht des Jungen, war etwas, was wohl niemand so schnell vergessen würde. Er verdrückte sich eine Träne, murmelte ein unbeholfenes „Danke“, und verschwand mit seinen Sachen.

Schenken kann etwas wundervolles sein. Man kann so viele Sachen schenken. Es muss nicht Geld sein. Es kann auch ein freundliches Wort sein. Ein Gefühl. Etwas unerwartet Schönes. Oder gar Zuneigung in ihren manigfaltigen Formen.

Und DAS, was man dafür bekam, so klein es auch sein mochte, war unbezahlbar. Zumindest in seinen Augen.

Und SO kann eigentlich jeder Tag ein „Weihnachten“ sein.

 

Ab Montag gibt es nichts mehr zu essen !!!

Den Eindruck hatte ich heute jedenfalls.

Ich hatte eine Bekannte lediglich darum gebeten, mit mir per ihrem Auto mal kurz am Supermarkt vorbei zu fahren, um 2 Pakete Wasser zu holen. Das zu Fuß zu holen, ist mir dann doch immer etwas zu beschwerlich.

Mir schwante schon Schlimmes, wie ich feststellte, dass der Parkplatz knackevoll war.
Drinnen sah es natürlich auch nicht anders aus.

Normalerweise bin ich in einer solchen Angelegenheit innerhalb von 5 Minuten wieder draußen.

Heute dauerte es ewig.

Nicht dass mir das etwas ausmacht, denn wenn ich Einkaufen gehe, dann nur dann, wenn ich auch Zeit habe.
Aber heute wartete draußen ja jemand auf mich. Und ich finde es einfach unhöflich, wenn jemand, der mir schon hilft, dann unnütz ewig auf mich warten muss.

Aber was half es?

Heute war es eben so, dass das Förderband an der Kasse gar nicht lang genug sein konnte für die einzelnen Einkäufe. Da kam ich mir mit meinen 2 lumpigen Wasserpaketen fast schon ein wenig doof vor.

Irgendwann war ich dann tatsächlich Richtung Ausgang unterwegs.
Eigentlich hatte ich vor gehabt, auf dem Weg nach draußen noch kurz meinen Lottoschein beim Zeitschriftenhändler abzugeben. Aber von „kurz“ konnte heute keine Rede sein.
Und wie ich also dort vorbei kam, und mich schon in Schräglage befand, in meiner Kurvenkrümmung, rein zur Lottoannahme, da beschleunigte ich fluggs wieder in Gegenrichtung, ob der ca. 10 Leute, die da anstanden. Und aus den Augenwinkel erspähte ich, dass jeder so mindestens ….. wenn nicht mehr Sachen im Arm hatte.

Also heute nur Wasser.

D.h. nein ….. ich war dann heute abend, um halb 8 noch zu Fuß Richtung Discounter unterwegs, um die wirklich notwendigen Sachen für Weihnachten einzukaufen. Und was soll ich sagen, das Etablissement war beinahe leer.
Und morgen Abend führt mich mein Weg dann nochmal zu Fuß zum Supermarkt (dort gibt es ja, im Gegensatz zum Discounter, so Manches auch Einzelweise; also z.B. einzelne Kartoffeln oder einzelne Gelberüben (zu Hochdeutsch: Karotten).

2 Dinge werden ich mit Sicherheit nicht machen: Zum einen nächste Woche auch nur IRGENDWAS kaufen gehen, und zum anderen für Weihnachten nicht mehr kaufen, als sonst auch.

Es grüßt,
das Smamap

Automatik ist auch nicht mehr das, was es mal war …

Eine Bekannte von mir, hat sich ein neues Auto gekauft.

Aus gesundheitlichen Gründen kann sie nur Automatik-Getriebe fahren.

Ich konnte das Auto heute mal fahren, und musste erstmal einen klein Crashkurs in „Automatik“ nehmen.

Früher war es so, dass es da die Stellungen P, R, N, D, 3 und 2 gab (gab´s 1 auch?). Mit D als die Normale Fahrstellung.

Heute hat man nur noch P, R, N und D. Damit es aber nicht gar so einfach wird, gibt es noch die Variante „Sport“, wenn man den Wahlhebel in der Stellung D einmal kurz nach unten drückt und wieder loslässt. Dient quasi zum Ausbeschleunigen der Gänge, die dann sehr viel später schalten.
Und wenn man den Wahlhebel nicht nach unten drück, sondern einmal kurz nach rechts und wieder loslässt, dann hat man die Stellung S erreicht, was jetzt freilich NICHTS mit Sport zu tun hat, sondern jetzt kann man praktisch selber schalten, indem man über den Wahlhebel durch kurzes Vorwärts- oder Rückwärtsziehen, kundtut, dass man jetzt hoch- oder runterschalten will.

Als jahrzehntelanger Gangschalter sucht man bei letzterer Einstellung anfänglich ein Kupplungspedal, was in einem Automatikauto naturgemäß nicht vorhanden ist.

Kein Zweifel: Das Auto ist sehr schön zu fahren, und bietet Einiges an Komfort. Allerdings ist eines, finde ICH zumindest, etwas gefährlich: Das Fahrzeug bietet derart viele Möglichkeiten an Displays, abrufbaren Daten, Fahreinstellungen und dergleichen mehr, dass man sich schon etwas dazu zwingen muss, die Augen auf der Straße zu halten.

So schön das heute war, mal wieder Auto zu fahren …. rückfällig werde ich mit Sicherheit nicht.

Es grüßt,
das Smamap

 

TV at its best

Ich bin ja einer, der gerne TV schaut.

Nur – so ein paar NO GOs gibt es schon.

Vor 18 Uhr gibt es auf keinen Fall TV (Ausnahme: Sport am Wochende).
Reality Soaps kommen absolut nicht in Frage.
Niveau muss es haben

Was ich sehr gerne habe, sind physikalische/astronomische Dokus, Diskussionen über aktuelle Themen (sofern eine gewisse Diskussionskultur gepflegt wird), Fußball, Snooker, mal ein gut gemachter Spielfilm oder ein klassischer Western.

Was es da allerdings zur Zeit so zu sehen gibt, das drängt mich immer mehr dazu, das TV-Gerät abzuschaffen (sehr alt), und das, was ich sehen möchte, über´s Internet zu „buchen“.

Auf dem einen Kanal läuft eine Soap, auf dem nächsten die 23ste Wiederholung einer Doku, wieder auf dem nächsten eine Quizsendung (eine von Vielen; hat man eine gesehen, kennt man alle), einen Kanal weiter eine total reale Detektiv-Geschichte, auf dem nächsten das Skispringen von Vorgestern, dann noch ein Wettstreit um Lippen-Balsam-Sticks (essender Weise), nicht zu vergessen das Dschungelkamp (das ich genau 5 Sekunden betrachte); gleiches gilt für Bohlen Superstar-Gehabe, usw usf etc bäbä.

Ich kann mich an Zeiten erinnern, da gab es genau 4 Programme. Heute sind es geschätzte 20 (zumindest auf meinem UrAltFernseher), und die Qualität ist trotzdem derart mies, dass man fast schon verzweifelt nach Besserung fahndet.

Ganz bewusst ausnehmen möchte ich manche 3. Programme, den Kanal „Phoenix“ und „3Sat“.

Mein Problem: Es ist ja kein Thema, sich über eine Videothek oder Mediathek im Netz das auszusuchen, was man gerne hätte. Jedoch habe ich dann Bedenken, einigermaßen aktuell zu bleiben, was die momentane Nachrichtenlage angeht, und aktuelle Entwicklungen im gesellschaftlichen Bereich sowie in den Naturwissenschaften und im Sport.

Ich habe vor ca. 1 1/2 Jahren die örtliche Tageszeitung abgeschafft, ob der Langweiligkeit derselben, wegen der Kosten und weil ich genau das Gleiche auch im Netz bekomme. Es fehlte mir nichts.

Jedoch sehe ich eine gewisse Lücke, dann, wenn ich das TV-Programm abschaffe. Manche Dinge bekomme ich nicht über´s Netz.
Jedoch habe ich das Gefühl, es wäre nur eine Frage des Suchens, einen Anbieter zu finden, der meine Bedürfnisse deckt. Aber wo anfangen …..

Die Demokratiefähigkeit mancher Mitmenschen

Eben stelle ich fest, dass ich mal einen Beitrag entworfen habe, ohne ihn letztlich zu veröffentlichen. Dies möchte ich jetzt nachholen, zumal er an Aktualität nichts verloren hat

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Jüngst stieß ich mal wieder auf ein Thema, das Manche zum Glaubenskrieg ausarten lassen.

Der Rundfunkbeitrag.

Da wird über das Thema politisiert und selbiges zur Überlebensfrage hochstilisiert, und 2 gewichtige Zusammenhänge völlig ignoriert.

Zum einen steht es in unserem Grundgesetzt, in Art.5:
Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet.
Schon im Jahr 1961 stellt das Bundesverfassungsgericht dazu fest:
Art. 5 GG verlangt jedenfalls, dass dieses moderne Instrument der Meinungsbildung weder dem Staat noch einer gesellschaftlichen Gruppe ausgeliefert wird.

Wer die Notwendigkeit sieht, sich mit unserer Geschichte zu befassen, der stößt, das Thema Rundfunk betreffend, sehr schnell auf die Geschehnisse der Nazi-Diktatur.
Unsere Gründerväter verankerten deshalb sehr bewusst im GG, dass es nie mehr geschehen dürfe, dass der Rundfunk dem Staat oder einer gesellschaftlichen Gruppe ausgeliefert wird.

Am Wesentlichsten ist dabei, aus naheliegenden Gründen, die finanzielle Unabhängigkeit.

Und so wurde es von denen, die das 3. Reich noch hautnah miterlebt hatten, beschlossen, dass ein jeder Nutzer Rundfunkgebühren zu entrichten habe, um die finanzielle Ausstattung und damit die Unabhängigkeit der Rundfunkanstalten sicher zu stellen.

Wer sich ernsthaft mit der Propaganda der Nazis beschäftigt und damit, dass diese das ungeheure Potential der Massenmedien erkannten, und es für sich erstmalig nutzbar machten, der wird schnell zur Einsicht gelangen, dass sich Derartiges nicht wiederholen darf.
Und so beschritt man einen anderen Weg, weg vom Staatsfernsehen, gründete öffentlich rechtliche Rundfunkanstalten, und stellte sicher, dass diese unabhängig bleiben würden. Auch und v.a. finanziell.

Was „Staatsfernsehen“ heißt, das kann jeder erkennen, so er denn will, der mal hinterfragt, was in entsprechenden Staaten dem Volk so vorgesetzt wird/wurde. Ob das jetzt in Russland, China, vormals in der DDR oder wo auch immer ist/war.

Und so haben wir also heute einen Rundfunkbeitrag.

Der 2. Zusammenhang, den ich oben meinte, ist, dass in einem demokratisch strukturierten Gemeinwesen, ein jeder tun und lassen kann, was er möchte. Ausgenommen sind die für jedermann gültigen Regeln des Zusammenlebens, die in Gesetzen ihren Niederschlag finden. Und diese Regeln werden und wurden stets von der Mehrheit festgelegt. Die jeweiligen Mehrheiten werden bestimmt über die Wahlen, die die Zusammensetzung der Legislative ergeben.

Zur Demokratie gehört ebenso das Akzeptieren und Mittragen von Entscheidungen, die nicht der eigenen Sichtweise entsprechen.
Wenn jemand eine Meinung/Regelung/Bestimmung nicht einzusehen vermag, so gehört es dennoch zum guten demokratischen Benehmen, die Meinung/Regelung/Bestimmung der Mehrheit zu akzeptieren und mitzutragen. Dabei bleibt selbstverständlich die Möglichkeit unbenommen, den Versuch zu unternehmen, andere Mehrheiten zu finden, und damit eine andere Regelung.

Wenn allerdings jemand es nicht vermag, eine Mehrheitsentscheidung mitzutragen, auch wenn er anderer Meinung ist, dann ist er meiner Meinung nach in einem demokratischen Gemeinwesen fehl am Platz.

Und so ist und bleibt die Unabhängigkeit des Rundfunks, auch die finanzielle, einer der Grundpfeiler unserer freien Gesellschaft. Aus meiner Sicht ein genauso wichtiger Grundpfeiler, wie die Gewaltenteilung, die Meinungs- und die Wahlfreiheit.
Was freilich nicht heißen darf, dass etwas nicht auch verbesserungsfähig sein kann. Es gibt so Manches in unserem Staat, an dem man arbeiten muss. Und das geschieht auch. Gottseidank. Denn wenn das mal aufhören würde, dann wären wir am Ende.

Allerdings: Bei allem, was in unserer Demokratie nicht rund läuft ….. bisher habe ich noch kein besseres System gefunden, und deshalb lebe ich in ihm

Was uns jedenfalls NICHT weiterbringt, ist der Wahlspruch „ich bin dafür, dass wir dagegen sind“.

Es grüßt,
das Smamap

Wird es gelingen – II

Sie haben also eine Vereinbarung zustande gebracht.

Man wird sehen, was von diesen Versprechen zu halten ist.
Ob sie wieder LEER sein werden?

Was mich, ohne genaue Kenntnis der Inhalte, von Beginn an stört, ist, dass die Vereinbarung ab 2020 gilt – grade so, als hätten wir Zeit.

Andererseits – besser als weniger. Und es muss ja keinen davon abhalten, etwas zu tun.
Auf jeden Fall gibt es die Ausrede nicht mehr, dass die anderen ja auch nix tun.
Und zudem kann Deutschland, als eines der reichsten Länder überhaupt, sofort damit beginnen, etwas zu tun, und zwar etwas Wesentliches.

Wird es gelingen ?

Da sind sie also immer noch dabei in Paris, um eine Vereinbarung zu erreichen.

Ich hoffe ja sehr, dass es gelingt, und meinen Pessimismus in dieser Sache widerlegt.

Aber noch glaube ich nicht so recht daran. Und auch wenn die Tinte unter der Vereinbarung zu trocknen beginnt, und dann auch tatsächlich mal trocken ist, ist es noch ganz etwas anderes, sich auch wirklich daran zu halten, und den Geist dieser Vereinbarung ohne Wenn und Aber zu verwirklichen.

Es ist deshalb etwas anderes, weil die Völker, die in Wohlstand leben, es zustande bringen müssen, nicht nur durch technische Errungenschaft und durch Geld etwas zu erreichen. Nein, sie müssen sich auch selbst beschränken.

Und die Regierungen letzterer müssen den Mut haben, ihrer Bevölkerung zu vermitteln, dass es notwendig ist, sich nicht nur selbst zu beschränken, sondern auch zu verzichten.

Es ist das erste Mal in der Menschheitsgeschichte, dass sich etwas nicht mit Macht, Gewalt oder Geld erreichen lässt. Denn der Natur ist es völlig egal, WER auf der Welt WAS ist. Sie richtet sich ohne Ausnahme nur nach den Gesetzen der Physik.
Dies bedeutet z.B., dass wenn zu viele Schadstoffe in der Luft sind, dann die Erde sich immer mehr erwärmt, die Eismassen abschmelzen, die Salzkonzentration in den Weltmeeren immer mehr abnimmt, die Meeresströmungen immer mir durcheinander oder zum Erliegen kommen, die Meeresspiegel immer weiter ansteigen, die Arten aussterben, die Menschen verhungern und verdursten, Flüchtlingsströme entstehen usw usf.

Letztlich gilt nur der Satz: Wir brauchen die Natur, aber die Natur braucht UNS nicht.

Somit ist Paris der Wendepunkt unserer Menschheitsgeschichte. SO oder SO.

Es grüßt,
das Smamap

Sind die wirklich so?

Nehmen wir mal Folgendes an …..
(selbstverständlich wären Ähnlichkeiten mit lebenden Personen oder tatsächlichen Ereignissen rein zufällig)

Ein gebürtiger Thüringer wandert aus und wird in Bayern sesshaft.
Doch i-wie kommt er mit den Gegebenheiten nicht so recht klar.
Er ist umgeben von lauter Idioten.
Alle um ihn herum machen immer Dinge, über die man nur den Kopf schütteln kann.
Sämtliche Behörden und Institutionen machen ihm immer nur Probleme.
Ständig werden ihm Knüppel zwischen die Beine geworfen.
Und in der Arbeit genau das Gleiche. Lauter Vollpfosten. Ständig gibt es Ärger, und alles bleibt immer an ihm hängen. Ständig wird er gemobbt. Das geht soweit, dass sogar die Oberen gemeinsame Sache machen, und er letztlich rausgeworfen wird.
Und dann immer diese Ausländer und Einwanderer. Ja, ja, die haben schon recht, die von Pegida. Die kommen alle ins Land und nehmen einem die Jobs weg.
I-wann mal sagt ihm einer, dass es scheinbar sehr einfach ist, immer den anderen die Schuld zu geben; die Fehler immer bei anderen zu suchen.
Hat sie der noch alle? Was kann er denn dafür, wenn er von lauter Idioten umgeben ist? Sollen doch Partner,  Freunde und Freundinnen hingehen, wo der Pfeffer wächst.
Nö, das Ganze macht er nicht mehr mit, und wird mal wieder in eine andere Gegend ziehen.

So eine fiktive Geschichte, so sie denn wahr wäre, würde den Gedanken aufkommen lassen, dass da jemand nicht dazu fähig ist, mal das eigene Handeln, und die eigenen Einstellungen zu überdenken. Denn wenn der Reihe nach alles schief gegangen ist, dann könnte man ja langsam mal auf die Idee kommen, den Grund dafür bei sich selber zu suchen.

Aber wie gesagt, Ähnlichkeiten wären rein zufällig.

Schönes Wochenende.
Es grüßt,
das Smamap

Die Wahrheit

Wer die wissen möchte, dem kann ich den TV-Sender Phoenix empfehlen.

Ich weiß nicht, ob das immer so ist, aber in letzter Zeit hab ich da etliche Reportagen gesehen, die schonungslos die Realität beschreiben.

Heute 2 ebensolche von Klaus Kleber mit den Titeln „Hunger“ und „Durst“.

Was da gezeigt wurde, das sprengt jegliche Vorstellungen bzw. machen real, womit die Menschen und damit die Welt zu kämpfen haben.

Nur mal eine wahllose Auflistung, was so im Kopf geblieben ist:

  • Die endlosen Mandelplantagen in Californien, die vernichtet werden müssen, weil kein Wasser mehr da ist.
  • Die Araber in Palestina, die sich das Wasser stehlen müssen, weil die Israelis alles für sich brauchen.
  • Das Kind in Indien, das am Verhungern ist
  • Die Mehrwasserentsalzungsanlage in Australien, ohne die das vorhandene Wasser nur noch 3 Monate gereicht hätte.
  • Die zahlreichen Grundwässer, die rund um die Welt in beängstigendem Maß zurückgehen.
  • Der größere Bauer in Indien, dem der Strom abgestellt wird, weil Wasser gespart werden muss, der sich sein Wasser aber klaut, und der das Zurückgehen der Ernteerträge wahrnimmt, und dies ob seines eigenen Alters schlicht ignoriert.
  • Die riesigen Flächen, die Welt-Konzerne und Regierungen in einer konzertierten Aktion den Ureinwohnern und Bauern letztlich mit Gewalt wegnehmen, um alles abzuholzen und Palmölplantagen anzubauen. Und die Bewohner haben nichts davon, nicht einmal genug zu essen.
  • Der Bauer in Spanien, der die Wasserknappheit drohend auf sich zukommen sieht.
  • Und das alles nur dafür, damit wir unser Wohlbefinden und unseren Wohlstand aufrecht erhalten. Und die dahinterstehenden Rechnungen, mit welchem enormen Wasser- und Energieeinsatz, all die Dinge weltweit für uns produziert werden, die schockieren nur noch.

Klaus Kleber, der Nachrichtenmann ist nun nicht gerade dafür bekannt, zu übertreiben. Er schildert die Dinge in ruhigen wohlgesetzten Worten.
Glaubhaft.

Und da sitzen all die Staatschefs auf einem Klimagipfel, und meinen immer noch, irgendwelche Zukunftspläne aufstellen zu müssen. Und in der Realität gehen die Wasservorräte, die Energien, das Klima und alles andere schon lange vor die Hunde.

Bis 2050, hieß es, steigt die Weltbevölkerung um weitere 3 Mrd. Menschen, und schon jetzt reichen Nahrung, Wasser und Energie nicht mehr aus.

Dort in Paris wird sicher nicht das kommen, was es bräuchte, sondern nur wieder der kleinste gemeinsame Nenner, qualvoll hervorgebracht mit viel Geld.
Und wir Wohlständler regen uns darüber auf, wenn beim Discouter irgendwo im Regal was leer ist, während woanders Menschen sterben, die nicht mal das Notwendigste haben, u.a. auch deswegen, weil wir es ihnen wegnehmen.

Frohe Weihnachten.
Es grüßt,
das Smamap