DHL und die Zuverlässigkeit ……

…. das geht scheinbar nicht zusammen.

Wie ich drauf komme?

Durch Folgendes:

  • Da erzählt einem die Sendungsverfolgung, dass man den Kühlschrank am Dienstag bekommt
  • Einen halben Tag später ist das plötzlich gestrichen
  • Wieder einen halben Tag später stellt man fest, dass das Paket jetzt seit einem ganzen Tag auf dem Weg vom „Zielpaketzentrum“ zur „Zustellbasis“ ist
  • Eine Stunde später kommt plötzlich eine Mail (wohlgemerkt am Dienstag abend), dass die Sendung am DIENSTAG-MORGEN zwischen 8.30 Uhr und 11.30 Uhr eintreffen wird. So ganz spontan hab ich gesagt „in welchem Jahr?“

Da könnte man jetzt meinen, das wäre ein Einzelfall. NÖ. Kommt, nicht nur bei mir, häufiger vor, dass das Ganze nicht zusammen passt.

Man hat schon so seine Erfahrungen mit dem DHL. Auch DAS ist sehr besonders, dass der DHL-Fahrer nur noch Benachrichtigungskarten in den Briefkasten wirft. Das Paket tatsächlich auszuliefern, kommt nicht mehr in Frage. Meinem Nachbarn geht es ganz genau so. Dann darf man also tags drauf jeweils zur Postagentur wackeln, und das Paket dort holen. Macht natürlich voll die Freude, wenn es dann doch ein paar KG sind. Eine Nachfrage bei DHL, man möge doch darauf hinwirken, dass das geändert wird, hat genau NICHTS gebracht.

Kundenservice halt !!!

Es grüßt,
das Smamap

Der erste Schnee – heute am 14. Oktober

Echt jetzt …. draußen ist es puderzucker-weis.

Wie ich um 6 zum Fenster raus schau, is es soweit. Vll is noch was da, wenn es hell wird, dann mach ich ein Foto.

Frohe Weihnachten …… äääähhhhhh ach nö, noch is es nicht soweit. Und ob ich mich drüber freuen soll, weiß ich auch noch nicht so recht.

Es grüßt,
das Smamap

Betrug hoch 10

Greiffe ein schon früher bearbeitetes Thema nochmal auf:

Eher zufällig habe ich heute einen Bericht gesehen, über die Methoden, wie der Spritverbrauch von Autos bestimmt wird. Und das Ganze auf einem Sender, der sicherlich nicht im Verdacht steht, marktschreierisch tätig zu sein.

Nicht nur, dass die bekannten Betrügereien genutzt werden, etwa dass die Lichtmaschine abgehängt wird oder Karosserie-Öffnungen (Spalte, Kühler, Radkästen) verklebt/verkleidet werden, nein, mittlerweile werden auch noch die Verbräuche von Hybridfahrzeugen geschönt. Also von jenen Fahrzeugen, die einen kleinen E-Antrieb haben, der dann, wenn Batterie leer (sagen wir nach 50 km), vom Benzin-Antrieb ersetzt wird.

In diesen Fällen wird nämlich eine trickreiche Berechnungsformel angewandt, die, so der Bericht, davon ausgeht, dass alle 25 KM die Batterie etwas nachgeladen und wieder leergefahren wird. Man muss das nicht verstehen …. es ist schlicht so.

Und das Beste daran: All das, was ich da oben geschrieben habe, ist völlig legal. Der Gesetzgeber läßt das so zu. Es ist auch EU-konform.

D.h. wir werden in einer konzertierten Aktion aus Staat und Konzernen, nach Strich und Faden betrogen.

Und so kommen bei Fahrzeugen Benzinverbräuche von 1,5 Liter auf 100 KM zustande. Jeder normal Denkende sagt sich, dass das schon eine tolle Sache ist, so ein günstiger Verbrauch. Man denkt zwar so im Hinterstübchen, dass das schon erstaunlich wenig sei, aber wohl durch den zusätzlichen Einsatz des E-Antriebs zu erklären sei.
Dass dabei getürckt wird, was das Zeug hält, und zwar mit gesetzlicher Erlaubnis, darauf kommt keiner.

Das Ganze geht allerdings noch weiter.

Es wurde ja beschlossen, dass, um die festgelegten Klimaziele zu erreichen, die Fahrzeughersteller eine bestimmte Reduzierung des CO²-Ausstoßes erreichen müssen, und zwar was den flottenweiten CO²-Ausstoß angeht. D.h. nichts anderes, als dass alle Fahrzeuge eines Herstellers zusammengezählt werden, und die sich so ergebende Reduzierung maßgebend ist.

Nun sind die Hersteller ja nicht blöd. Die bauen einfach einige große Dreckschleudern, statten sie mit einem zusätzlichen E-Antrieb aus, der auf o.g. Weise einen Verbrauch schönrechnet, den es real gar nicht gibt, und erreichen es so, dass zum einen besagte Dreckschleudern plötzlich sehr umweltfreundlich dastehen, weil sie ja relativ viel CO² vermeiden, und so das Energielabel A+ erhalten (vergleichbar mit dem eines modernen Kühlschranks), und zum anderen sinkt damit der Flottenwert bzgl. CO²-Ausstoß erheblich.
Ist ja auch, so denke ich mir, völlig nachvollziehbar: Würde man einen Kleinwagen mit E-Antrieb ausstatten, so würde der, nehmen wir mal an, auf 1/4 der Fahrtstrecke keinen Sprit verbrauchen, eben weil mit E angetrieben.
Macht man das aber mit einem SUV, dann spart der nicht „nur“ 1,5 Liter ein, wie der Kleinwagen, sondern „stolze“ 3-4 Liter. Der CO²-Ausstoß liegt bei einem SUV im Vergleich zum Kleinwagen mutmaßlich nochmals wesentlich höher pro KM, als der Spritverbrauch (relativ gesehen). Somit kann man sich also hinstellen, und davon schwärmen, welche Unmengen an CO² und Sprit man eingespart hat.

Fazit: So kann der Hersteller das eingesparte CO², und um das geht es ja, dadurch schönrechnen, dass er zum einen Batterie-Lade-Zyklen ansetzt, die niemand auf der Welt realisiert, und zum anderen Dreckschleudern baut, die so viel CO², wie nur denkbar, produzieren, um dann eine möglichst hohe Verbesserung darstellen zu können.

Das wär etwa so, als würde Unsereiner den Wasserhahn durchgängig laufen lassen, und dann Durchflussreduzierer einsetzen, um dann sagen zu können, er habe die Hälfte vom Wasser gespart. Wenn er dann noch, per Formel, einrechnet, dass nachts kein Wasser verbraucht wird, weil man ja schläft, obwohl der Wasserhahn real weiterhin durchläuft, dann spart er, rein rechnerisch zumindest, sogar 3/4 ein.

Also gurkt da dann ein SUV durch die Gegend, verbraucht statt der 1,5 Liter lt. Prospekt tatsächlich 4 Liter, und der Käufer des Autos hat keine Handhabe dagegen, weil gesetzlich legal.

Und wenn dann abgerechnet wird, was die CO²-Reduzierungen angeht, dann können die Staaten sagen ….. WIR HABEN DIE REDUZIERUNGEN ERREICHT. Dass die Ausstöße nochmal schnell hochgepuscht wurden, um die Reduzierungen prozentual möglichst hoch aussehen zu lassen, und das Ganze dann auch noch trickreich runter zu rechnen, das hängt natürlich keiner an die große Glocke.

Und dann stellen sich die Politiker hin, und reißen die Klappe auf, weil ein VW-Konzern in ähnlicher Weise betrogen hat. Klar hat das nochmal eine andere Dimension, aber ich bin trotzdem der Meinung, dass die Politiker, nicht nur bei uns, sondern europaweit, ganz leise sein müssten, denn schließlich haben sie alle Ähnliches abgesegnet, und sitzen noch dazu alle in den Aufsichtsräten der Auto-Konzerne.

Abschließend möchte ich noch zweierlei hinzufügen

  • Ich möchte gar nicht wissen, was sonst noch alles in anderen Bereichen der Industrie getrickst wird, und zwar ganz legal.
  • Und trotzdem lebe ich lieber hier als anderswo. Denn aderswo, wo die demokratischen Mechanismen nicht so stark dastehen, würde sowas, wie bei VW, niemals rauskommen.

Ach ja, NOCHWAS fällt mir ein: Das Ganze wär doch mal ein echter Grund, warum PEGIDA auf die Straße gehen könnte. Aber nein, lieber wettert man gegen menschliches Verhalten gegenüber jenen, die grade dem Tod entronnen sind, als gegen offensichtlichen Betrug. Aber dazu müsste man ja das dumpfe Emfinden mal abschalten und zu denken anfangen.

Es grüßt,
das Smamap

Der Herbst und andere Jahreszeiten

Letztens wurde ich von https://sckling.wordpress.com/ getagged, mich mit dem Herbst ein wenig zu befassen.
ACHTUNG !!!!! Am Ende dieses Beitrags lade ich einige Mitblogger auch dazu ein !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Vielen Dank Sylvia für die Einladung 😉

Es hat jetzt ein wenig gedauert, bis ich dazu kam, dieser Einladung zu entsprechen, was ich gerne tue.

Die Idee zu diesen Herbstfragen fand ihren Ursprung bei https://lesekasten.wordpress.com/2015/09/12/tag-der-ultimative-herbsttag-ab-in-den-herbst/

So ganz generell hab ich ein zwiespältiges Verhältnis zum Herbst.
Erst mal zum Positiven:
Er ist einfach schön, was die vielen Farben angeht. Auch die sanfte Wärme, also keine Hitze, zeichnet ihn aus. Und auch wegen der vielen Früchte mag ich ihn. Ich hab aktuell viele Äpfel, Pflaumen und auch zahlreiche Feldfrüchte hier bei mir liegen. Der natürliche Gabentisch ist reich gedeckt. Es ist also auch gar nicht notwendig irgendwelche Früchte vom anderen Ende der Welt herbeikarren zu lassen.
Was ich nicht ganz so mag, ist das grau in grau, das mancherorts lange Zeit anzutreffen ist. Heute z.B. hab ich hier Null Grad bei total bedecktem Himmel. Und das kann in Oberfranken ein anhaltender Zustand sein. Es ist dann eine totale Wohltat wenn endlich mal wieder die Sonne rauskommt.
Fazit: Ich mag ihn den Herbst, dann wenn er mir seine schönen Seiten zeigt.

Aber genug davon.

Hier zunächst für alle, die auch mitmachen möchten, die Regeln:

  • Verlinke deinen Beitrag unter Corly’s Original-TAG
  • Bedanke dich für die Nominierung
  • Beantworte die Fragen
  • tagge weitere Blogger und teile es ihnen mit

Und nun zu den Fragen, die im Rahmen der Einladung gestellt werden, und die ich sehr gerne beantworte:

1.) Was für Bücher erinnern euch an den Herbst? (Entweder wegen dem Cover oder weil sie im Herbst spielen)

Offen gesagt, ich kenne keine Bücher zum Herbst. Ich könnte mir vorstellen, dass solche Bücher auch eine gewisse Melancholie enthalten würden, wegen des gehenden Jahres/Sommers. Mag sein, dass das der Grund ist, warum ich keine solchen Bücher suche.

2.) Was verbindet ihr mit dem Herbst?

Ich hab ja oben schon was dazu gesagt.
Da sind zum einen die vielen angenehmen Farben. Die Früchte der Natur. Das angenehme Klima. Das Genießen dessen, was da Jahr noch gibt, im Wissen, dass es zuende geht.
Und so ganz persönlich mag ich den Herbst auch deswegen, weil er bei mir einen gesunden Schlaf fördert (wobei ich dazu sagen muss, dass Schlafen und gedämpftes Licht für mich Zwillingsbrüder sind, die einander brauchen).

3.) Was mögt ihr besonders am Herbst?

s.o.

4.) Was ist euer liebster Halloweenfilm?

Mag ich nicht. Zudem ist Halloween für mich etwas künstlich Geschaffenes, nicht natürlich gewachsen.

6.) Was sagt ihr überhaupt zur Jahreszeit Herbst? Mögt ihr den Herbst?

Nachdem, was ich bisher schon geschrieben habe ….. JA !!!

7.) Was für Urlaubsziele habt ihr im Herbst am liebsten?

Südtirol.
Leider nicht mehr möglich, weil meine gesundheitlichen Einschränkungen das Bergsteigen nicht mehr zulassen.

8.) Gibt es Tiere, die ihr mit dem Herbst verbindet?

Schlicht und ergreifend verbinde ich damit den Igel in seinem Laubhaufen.
Ich habe, wie ich noch einen eigenen Garten hatte, in einem Eck immer einen Laubhaufen liegen lassen.

9.) Euer schönstes Herbstbild? (Kann auch aus dem privaten Bereich sein)

Das wäre ein Bild mit einem Baumbestand in den verschiedensten Farben, und eines wo im Tal der Nebel liegt (leider habe ich die Bild auf irgendeiner Festplatte, die ich im Moment nicht im Zugriff habe).

10.) Habt ihr ein besonderes Herbsterlebnis?

Da musste ich jetzt lange überlegen …… Ja, und dann kam es doch …….
Damals im Herbst 2006 kam ich hier nach Oberfranken. Zusammen mit der Liebe meines Lebens hatte ich beschlossen, eine Gemeinschaft zu gründen. Sie war leider nicht von Dauer. Auch wenn besagte Lady die Liebe meines Lebens geblieben ist. Was das bedeutet, weiß allein nur der Herbst.

Abschließend gehört es zu Sinn und Zweck dieser Einladung, andere Blogger zu taggen, sprich ebenfalls einzuladen. Ich sage ganz bewusst dazu, dass niemand dazu verpflichtet ist, dieser Einladung folge zu leisten. Nur wer mag/Lust hat. Ich sage das deswegen, weil es heutzutage viel zu viele Aktionen gibt, die den Charakter eines Kettenbriefes haben, und in denen auf die Leute auch noch Druck ausgeübt wird, mitzumachen. DAS ist HIER nicht der Fall.
Also wer mag, einfach mitmachen, wer nicht mag, ist absolut kein Thema.

Und so schlage ich folgende Blogger vor, und bitte sie, uns an ihren Gedanken, Eindrücken und Geschichten zum Herbst teilhaben zu lassen:

http://demralfseinblogg.com/
https://ruhrkoepfe.wordpress.com/
https://aouga.wordpress.com/
http://modepraline.com/
https://flohnmobil.wordpress.com/

Liebe Grüße
Euer Axel Pötzinger alias Smamap

Die Geister, die ich rief ….

ähhhh …. jetzt hab ich mich doch glatt verschrieben

Das sollte „Geissens“ heißen.

Ich hab nämlich grad mal so durchgezappt am TV, und da waren sie plötzlich …. die Geissens.

Ich kann nur sagen …. deren Probleme möcht ich haben.

Nä, nicht wirklich. Deren Getue und Gehabe würde mich krank machen, wenn ich täglich damit konfrontiert wäre. Deren Probleme sind alle auf einem Niveau, da hab ich nicht mal theoretisch Zugang.

Aber alles kein Problem, denn die Geister, die ich rief …….. ähhh Mist schon wieder ….. die Geissens, die ich rief, sind gleich wieder weg gewesen, weil …… einfach ausgeschalten.

Und so hänge ich jetzt noch meine Wäsche auf, und gut is ….

Es grüßt,
das Smamap

Der Marsianer – Der Film – Die 2.

Hier ein Link zu einer Filmkritik

Der Marsianer

Ich füge ihn deshalb an, weil ich mit meinem Beitrag heute den Film eig negativ beurteilt habe, und auch noch einen 2. Blickwinkeln präsentieren möchte.

Vieles, was in dieser Filmkritik steht, kann ich unterschreiben. Angefangen von der Leistung Matt Damons, über die Geschichte, die da erzählt wird, über das Zusammenrücken der Menschen, die Stärke der Bilder bis hin zum Wirken des Films, als wäre alles real, und bis hin zum Humor den er ausstrahlt.
Eine Leistung von Ridley Scott. Keine Frage.

Ich unterschreibe auch, was die Filmkritik zu bedenken gibt: Die Distanz die der Zuschauer teilweise einnimmt, wegen der mangelnden Emotionalität. Ich unterschreibe das, weil genau wegen der fehlenden beiden Kapitel dies nicht zutage tritt. Einmal als Mark Watney die Verbindung zur Erde wieder verliert, und zum anderen als er auf dem Weg zur Rettungskapsel einen Rückschlag einstecken muss, den manch andere nicht überwunden hätten.

Ja, stimmt …. die Emotionalität fehlt ein Stück weit, um den ansonsten starken Film zu einem großen Film zu machen.
Und es fehlt die zentrale Aussage des Buches

Es grüßt,
das Smamap

Was der Wasserhahn mit der Globalisierung zu tun hat

Gestern wurde bei Jauch mal wieder über die Flüchtlinge diskutiert. Ich hab’s nicht gesehen, nur die Zusammenfassung gelesen.

Ich schau mir sowas nur gelegentlich an, um die bestehenden Meinungen zu kennen, aber oftmals eben nicht, weil manche Darstellungen einfach nur ignorant und menschenverachtend sind, und ich es eig nicht ertrage, wie da über Menschen in Not teilweise hinweggegangen wird.

Aber die Zusammenfassung hat mir gereicht. In jeder Hinsicht.

Mir wurde eines so richtig klar: Unter unseren Politikern, zumindest denjenigen, die das Sagen haben, sind viele, die immer nur an den Symptomen rumdoktern.

Egal ob Arbeitslosigkeit, Klimaveränderungen, Rentner, Flüchtlinge, Gesundheitssystem oder was auch immer sonst. Es wird immer nur an den Symptomen rumgemacht, und nie an die Ursachen gegangen, diese bearbeitet oder gar  beseitigt. Dazu müsste man wohl den Überblick haben … vorausschauend denken können etc.

Auch in diesem Fall: Es wird diskutiert, wie man die Flüchtlingszahlen reduzieren kann und dabei völlig ignoriert, dass ein Flüchtlingsstrom etwas ist, wogegen man im Endeffekt machtlos ist. Genauso, wie man gegen Wasser machtlos ist. Es sucht sich einfach seinen Weg.

Wenn es ein Paradebeispiel für die Globalisierung gibt, dann sind es die Flüchtlingsströme. Wir werden das noch kennenlernen, denn was heute passiert, ist nichts, im Vergleich zu dem, was auf Grund der Klimaveränderungen noch passieren wird. Obwohl „WIR“ das vermutlich nicht mehr erleben werden.

Jedenfalls ist es so, dass etwas, was ganz woanders passiert, definitiv hier bei uns in Europa aufschlägt. Global eben.

Wenn man etwas verändern will, muss man an die Ursachen ran. Manche Politiker haben das erkannt, die Meisten nicht. Und insofern haben, meiner Ansicht nach, viele Politiker auf ihren Posten nichts zu suchen, weil ungeeignet. Wobei ich mal dahingestellt sein lasse, ob jene das bewusst machen oder eben so sind.

Wenn man also letztlich global etwas verändern will, dann muss man den Wasserhahn zudrehen,  sprich die Ursache für etwas beseitigen.
Und es kann mir keiner erzählen, dass WIR ALLE für das, was heute in der Welt passiert, nicht mit verantwortlich sind. WIR haben den Wasserhahn aufgedreht. Nicht persönlich vll, aber über unsere Politiker.
Den Raubbau an der Natur haben WIR veranlasst; die Verhältnisse in der 3. Welt haben WIR mitverursacht; die Kriege an vielen Orten haben WIR durch unsere Entscheidungen mit ausgelöst.

Und dann tun jene, die das steuern, unsere Politiker also, so, als könne man das Wasser aufhalten.

JA, das kann man. Man müsste dazu den Wasserhahn zudrehen. Zu versuchen, mit dem Lappen aufzuwischen, ist zum Scheitern verurteilt.

Und dieses Scheitern müssen unsere Nachkommen ausbaden. Global und völlig unpersönlich gesehen, wäre das nur gerecht, denn bereits heute baden es die Menschen an vielen Orten der Welt aus, meist durch zig-fachen Tod.
Es ist klar, dass uns unsere Nachkommen näher stehen. Aber wenn ich mir unser Handeln ansehe, könnten da Zweifel aufkommen. Denn letztlich wird die Zukunft nicht unterscheiden.

Es grüßt,
das Smamap

Der Marsianer – Der Film

Letzte Woche lief der Film in den Kinos an.

Marsianer

Nachdem ich mit Begeisterung das Buch schon gelesen hatte, musste ich den Film sehen. Allein schon deswegen, weil ich beides vergleichen wollte. Wohl wissend, wer gewinnen würde. Und so war es heute soweit.

Nun ….. der Film, fand ich, war gut gemacht. Sicherlich fehlen einem Film die Mittel, um all das zu vermitteln, was ein Buch vermag.

Und die Filmemacher haben in der Regel auch ihre Vorstellungen, wie die Dramaturgie eines solchen Filmes sein soll.

Zunächst einmal war es ein Film in 3D. Faszinierend, wenn der Sturm auf dem Mars auf dich zukommt, wenn du da im Kino sitzt. Der Film war für 3D natürlich prädestiniert. Allein von daher hat er mich fasziniert.

Er gab sich auch alle Mühe, die Psychologie hinter den Akteueren rüberzubringen. Wie gesagt, ein Buch hat da noch andere Mittel. Oder besser gesagt, der eigene Kopf, der in diesem Buch mit agiert.

Allerdings wird es, für meine Begriffe, schwierig, wenn einer das Buch gelesen hat, und im Film dann feststellt, dass da 2 ganz wesentliche Kapitel im Film fehlen.
Ich kann mir nur vorstellen, dass der Regisseur meinte, dass das Befinden des Helden in diesen Kapiteln eher schwer dem Zuschauer klar zu machen sei.

Dem Buch hatte ich eine 1 gegeben. Dem Film wollte ich zunächst eine 2 geben, aber nachdem besagte 2 Kapitel unter den Tisch fielen, wurde es vorübergehend eine 4. Nachdem Filme primär von der Optik leben, im vorliegenden Fall also auch vom 3D Effekt, wurde es, im weiteren Verlauf, eine 3.

Tja, und dann wartete ich auf das für mich Wesentliche des Films, nämlich die Formulierungen des Helden, zum Schluss hin.

Dies lauteten (und passen extrem in die aktuellen Ereignisse):
Warum haben sie sich die Mühe gemacht (mich zu retten)?
Na ja, die Antwort darauf kenne ich. Teilweise ist es das, was ich auch selbst verkörpere: Fortschritt, Wissenschaft und die Zukunft draußen zwischen den Planeten, von der wir seit Jahrhunderten träumen. Aber vor allem haben sie es getan, weil jeder Mensch den Urinstinkt hat, einem anderen zu helfen. Manchmal mag es nicht so scheinen, aber es ist wahr. Wenn sich ein Wanderer im Gebirge verirrt, organisieren die Leute die Suche. Bei einem Zugunglück stehen die Leute Schlange, um Blut zu spenden. Wenn ein Erdbeben eine Stadt ausradiert, schicken die Menschen von der ganze Welt Notproviant. Das ist eine grundlegend menschliche Qualität, die man überall und ohne Ausnahme in allen Kulturen findet. Natürlich gibt es Arschlöcher, denen alles egal ist, aber die Menschen, die sich kümmern, sind bei Weitem in der Überzahl.

Ich habe auf diese Passage gewartet. Im Trailer kam sie noch. Allerdings auch da schon ohne den Satz mit den Arschlöchern. Dass das Ganze jetzt wegfiel, hat mich dann doch sehr gestört, denn es ist für mich eine der zentralen Aussagen des Buches. Nun, ein Regisseur hat auch die künstlerische Freiheit der Gestaltung. Aber wenn etwas sich an einer Vorlage orientiert, dann sollte es entweder den Kern unangetastet lassen oder explizit darauf hinweisen, dass dies nicht geschah. BEIDES erfolgte nicht.

Und so erhielt der Film von mir letztlich doch nur eine 4.

Das Buch kann ich jedem, der sich für die Materie etwas interessiert, nur empfehlen. Es behandelt nicht nur das Spannende, sondern auch die psychologischen Aspekte der Ereignisse.
Im Film kommt mir dann doch so Einiges zu kurz. Ich kann ihn durchaus empfehlen, nicht nur wegen des 3D. Allerdings wird demjenigen, der das Buch kennt, eine gewisse Enttäuschung nicht erspart bleiben.

Die schauspielerische Leistung von Matt Damon muss man loben, auch wenn man sicherlich noch mehr aus der Rolle hätte machen können. Ev. ging der Film dazu aber zu schnell vor.
Er dauerte 2 Stunden. Eine Stunde mehr, und ein etwas anderer Schwerpunkt (mehr in Richtung des Buches) hätte ihm sicherlich gut getan.

Es grüßt,
das Smamap