…. und keiner merkt es ……

Ich hatte mich hier schon mal über das Thema ausgelassen ….. deshalb nur in aller Kürze, weil ich es eben wieder schwarz auf weiß gelesen habe:

Vor 7 Jahren hatten wir, genauso wie jetzt, einen durchschnittlichen Spritpreis von etwa 1,45 €.

Der Unterschied ist der, dass damals das Barrel Öl am Weltmarkt etwa 145 $ kostete. Heute kostet es etwa 45 $.

JA, RICHTIG GELESEN. Das Rohöl kostet weniger als ein Drittel von damals. Der Spritpreis ist der gleiche!!!
Was will uns das sagen???

Ich könnte mich ja darüber freuen, denn ich hab kein Auto mehr.
Aber ich bekomme jedes Mal einen dicken Hals, wenn ich darauf stoße, und realisiere, welcher staatlich legitimierte Betrug da abläuft. Und keiner merkt es!

Es grüßt,
das Smamap

Manches ändert sich nie ….

Gottseidank möchte man sagen!!!

Weil solche „Dinge“, die einem also unverändert auffallen, in der Regel solche sind, die man mit schönen Gedanken verbindet. Andere Dinge, die nicht schön sind, die schiebt man normalerweise sofort zur Seite.

Nun ja …. solche „schönen“ Dinge, die erinnern einen an vergangene Tage, in denen man sich wohl fühlte. Und das sind ja die Tage, die man in Erinnerung behält. Tage, wie z.B. jener, als man einen Schlaganfall erlebte, an die möchte man ohnehin nicht so gerne denken.

Und so ging ich hier in Hof kürzlich durch das Volksfest und sah

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2 Fahrgeschäfte also, die gab es schon in meiner Jugend.

Sie erinnern mich an eine Zeit, in der das Leben noch relativ ungezwungen war. Eine Zeit, in der man sich um fast nichts kümmern musste, denn da waren die Eltern, die das für einen übernahmen.

Und darum ist das immer was Besonderes, wenn man solche Dinge aus vergangenen Tagen sieht. Sie erinnern einen, wie gesagt, an solche Tage. Und sie zeigen einem, dass Manches (scheinbar) Bestand hat, in einer Welt, in der sich so Vieles ändert, und oft nicht zum Besseren.

In diesem Sinne grüßt,
das Smamap

Hiroshima

Ich weiß, das ist ein sehr schwieriges Thema. Mit „Freude“ hat das schon gleich gar nichts zu tun. Und eben deswegen gehört es hierher, weil es das glatte Gegenteil ist. Sowas von Gegenteil, wie es nur Gegenteil sein kann.

Wie komme ich auf das Thema?
Wir haben einen Jahrestag. Wenn ich recht erinnere, jährt sich der Atombombenabwurf auf Hiroshima heute, also am 6.8., zum 70. Mal. Und dazu habe ich vorgestern eine Dokumentation auf Phoenix gesehen, die hat mich sehr betroffen hinterlassen, um nicht zu sagen, regelrecht schockiert.

In der Schule habe ich gelernt, dass die beiden Atom-Bomben-Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki den Krieg zwischen Amerika und Japan beendet haben, und dass ohne diese beiden Ereignisse der Krieg mit sehr vielen Toten noch sehr lange weitergegangen wäre.

Mit dem heutigen Wissen, muss man sagen, dass dies nicht der Wahrheit entspricht. Man weiß heute, dass die Japanische Militärführung diese beiden Katastrophen nahezu nicht zur Kenntnis genommen hat. Sie nur als weiteres großes Bombardement gesehen hat. Heute sind die Historiker der Ansicht, dass das Kriegsende sehr maßgeblich davon beeinflusst wurde, dass Russland Japan den Krieg erklärt hat.

Der erste Abwurf auf Hiroshima folgte einem Ultimatum, bei dem klar war, dass die Japaner es nicht annehmen konnten, weil es das Ende des Kaisers bedeutet hätte. Und für den Kaiser wären nahezu alle Japaner gestorben, so sehr war dieses „Wesen“ für sie Grundlage ihrer Existenz.

Es ist schockierend, zu hören, dass der Abwurf dieser Bombe nicht zwingend war, es vielmehr die Möglichkeit gab, die Japaner anders zur Aufgabe zu bewegen.

Es schockiert noch mehr, zu lesen, dass nicht Wenige in Amerika, die etwas zu sagen hatten, die Erfordernis sahen, die Bombe „auszuprobieren“. Zum einen, um zu sehen, was genau sie bewirkt, und zum anderen, um allen Mächten auf der Erde zu zeigen, wie stark Amerika war durch den Besitz dieser Bombe.

Es gibt nicht wenige Kenner der Materie, die heute sagen, dass Amerika eine Legitimation suchte, um diese Bombe in jedem Fall einzusetzen. Mich erinnert das an die nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein.

Was mich aber noch mehr schockiert hat, das war die Leichtfertigkeit, mit der diese Bombe eingesetzt wurde. So Manche wussten zu sagen, welche Auswirkungen das haben würde. Doch die Entscheidungsträger, allen voran der amerikanische Präsident, wollten das nicht sehen oder hören. Die interessierte nur der Vorteil, den Amerika daraus ziehen konnte.

Um mich nicht miss zu verstehen: Ich bin ein Freund Amerikas. Aber ich bin kein Freund von Verfahrensweisen, unter denen viele Menschen zu leiden haben. Egal, wer dafür verantwortlich ist. Ginge es hier um die Toten im Nahen Osten oder die Toten in der Ukraine oder die Toten für die das 3. Reich verantwortlich war, ich würde genauso argumentieren. Aber das Thema hier soll sein „Hiroshima“.

Was mich allerdings am allermeisten schockiert hat, das ist das Schicksal der zehntausenden von Opfern und Toten.
Menschen gingen ihrem Leben nach, sprich Erwachsene in die Arbeit, manche Familien saßen grade beim Frühstück, Kinder gingen in den Kindergarten, ein Arzt versorgte zum selben Zeitpunkt einen Patienten, usw usf.

Und von einem Moment auf den anderen wurde das Leben von zig Zehntausenden von Menschen ausgelöscht, und wenn nicht das, dann in eine quälende Existenz überführt. Es gab eine sehr große Zahl von Menschen, die, weil sie sich sehr nahe an der Explosion befangen, einfach durch die Hitze und die Wucht,die von jetzt auf sofort sich in Nichts auflösten. Es blieb nur ein Rückstand in Form eines Restes, fast wie ein Schatten, dort wo der Mensch eben noch gesessen hatte. Tausende und Abertausende verbrannten. Die, die nicht dieses „Glück“ hatten, liefen umher, die Haut nicht mehr vorhanden, verkohlt, schwarz, und in quälendem Schmerz gefangen.

Wieder Abertausende suchten Hilfe im Krankenhaus, bzw. dem, was davon übrig war. Ärzte gab es nahezu nicht mehr. Und diejenigen Ärzte, die übriggeblieben waren, waren absolut hilflos, mangels Mittel zur Behandlung und weil sie die „Krankheiten“, die es da zu behandeln gab, nicht kannten. Letztlich starben sehr sehr viele an den Folgen der Strahlung. Und die Ärzte wussten nicht, mit welcher Art von Krankheit sie es da zu tun hatten.

Und das alles, weil der „Feind“ es sich in den Kopf gesetzt hatte, eine Bombe „auszuprobieren“, von der er nur wusste, dass sie verheerende Auswirkungen haben würde. Bisher nicht bekannte Auswirkungen. Und dass sie ein nie gekanntes Ausmaß an Toten und Verwüstungen hinterlassen würde. Und trotzdem wurde sie eingesetzt. Quasi zu Forschungszwecken.

Und der Höhepunkt des Zynismus in Hiroshima war, dass Wochen bzw. Monate später eine Art Krankenhaus eingerichtet wurde, von den Amerikanern. Dort wurden die Menschen untersucht. Aber nicht um ihnen zu helfen oder sie gar zu heilen, sondern einzig um zu untersuchen, welche genauen Auswirkungen die Bombe hätte.

Und noch zuvor verschafften sich die Amerikaner ein genaues Bild, wie es dort in Hiroshima aussah. Aufklärungsflüge setzten sie genau ins Bild.
Und nachdem das Bild klar genug war, und die Japaner zu dem Zeitpunkt immer noch nicht kapituliert hatten, da warfen sie die 2. Bombe auf Nagasaki ab.

Diese war noch effektiver, weil nicht „nur“ eine Uran-Bombe, sondern eine Plutonium-Bombe. Diese forderte „nur“ 50.000 Tote. Und das war nur dem glücklichen Umstand zu verdanken, dass wegen vorhandener Wolken, die Bombe nicht ihr Ziel in mitten von Nagasaki erreichte.

Wer sich versucht, vorzustellen, welches unsagbare Leid all diese Menschen in Hiroshima und Nagasaki durchlebten, der kann vll ansatzweise nachvollziehen, wie sehr sich das Bewusstsein in den Japanern verankert hat, dass alles dafür getan werden muss, dass diese Bomben abgeschafft werden.

Und deshalb wird der japanische Regierungschef ein weiteres Mal bei der UNO den Antrag einreichen, alle Atombomben abzuschaffen.
Und vermutlich ein weiteres Mal vergeblich.

Es grüßt,
das Smamap

Der Verstand

Manchmal zweifelt man an selbigem !!!!!

Seit kurzem habe ich nämlich eine Waschmaschine. Hat ewig gedauert, bis ich was Passendes gefunden hatte.

Ob meiner Finanzen konnte es nur was Gebrauchtes sein.

Und jetzt steht sie da. Ein Toplader. Das ideale Gerät für meinen Rücken.
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Die ersten Wäscheladungen zeigten mir, dass alles einwandfrei läuft, auch wenn das Gerät schon einige Jahre auf dem Buckel hat.

Nur gestern ließ mich das Teil an meinem Verstand zweifeln.
Nachdem ich erstmalig mein Bett gewaschen hatte, bei 90°, was ich ansonsten nicht tue, da waren darauf etliche Verschmutzungen zu sehen. Also, dachte ich mir, ich mach mal das Flusensieb auf und schau nach, ob da wohl Verschmutzungen/Ablagerungen drin wären.
Gesagt, getan.

War alles soweit ok.

Also wieder zugemacht und nochmal kurz Wasser eingelassen, um Dichtigkeit zu prüfen.

Tja, dieses Wasser kam mir dann am Boden entgegen.
Meine Betrachtung ergab, dass es aus dem Verschluss des Siebes kam.

Eine Stunde und mehrere Versuche später, war ich immer noch keinen mm weiter.
Auch die Rückenfreundlichkeit des Topladers war, zumindest vorübergehend, nicht mehr vorhanden, denn spätestens nach dem 3. Mal Boden aufwischen sandte der Rücken ein deutliches NO-GO.

Nun zeichne ich mich doch durch ein eher vorhandenes technisches Verständnis aus. Solange es gewisse Grenzen nicht überschreitet, habe ich in meinem Leben schon alle möglichen Abläufe verstanden, und auch alle möglichen Gerätschaften repariert. Sei es einen PC (was ja lange Zeit mein Beruf war), sei es einen Wäschetrockner, eine Sat-Anlage, einen Geschirrspüler und Diverses mehr.

Aber dieser Verschluss gestern, der ließ mich dann doch langsam an meinem Verstand zweifeln. Und sowas macht natürlich ganz speziell Freude.

Es konnte doch nicht so schwer sein, einen zuvor dichten Verschluss wieder dicht zu machen. Er saß genau dort, wo er hingehörte. Er verriegelte. Den Mechanismus, der dahinter stand, den verstand ich auch. Und trotzdem war das Teil nicht dicht zu bekommen.

Aktueller Stand ist der, dass der Verschluss, meiner Meinung nach, einen Dichtring benötigt, der aber nicht vorhanden ist, auch nicht vorhanden war. Bleibt aber die Frage, wie so ein Verschluss ohne Dichtring bisher dicht sein konnte. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als ich ihn öffnete.

Lässt für mich nur den Schluss zu, dass es der Vorbesitzer irgendwie zustande gebracht hatte, Dichtigkeit auch ohne Dichtring herzustellen.

Das lässt mich mit dem tollen Gefühl zurück, dass ich die Maschine gestern auch schon mal unbeaufsichtigt waschen ließ. Ich darf gar nicht dran denken ……

Gottseidank habe ich die WM über einen Händler bezogen, der mir Garantie auf das Gerät gab. Mal sehen, ob der einen Dichtring herbeizaubern kann.

Mein Telefonat heute mit ihm ließ allerdings keine Begeisterung erkennen, denn er fragte mich doch glatt, warum ich da unten überhaupt aufgemacht habe. Ich stand kurz davor, zu sagen, dass das Ding ja dazu da sei, dort gelegentlich mal aufzumachen. Aber ich hielt dann doch mal lieber meine, hie und da vorhandene, vorlaute Klappe.

Es machte den Anscheint, als wollte er das Thema online lösen, indem er die Teilelisten befragt. Wobei mir höchst schleierhaft ist, wie er einen Dichtring online herbeizaubern will. Das geht vermutlich noch viel weniger, als ihn hier vor Ort herbeizuzaubern. Ich meinte aus seinen Worten zu hören, dass der Wunsch, nochmal zu mir zu kommen (=20 KM), sich doch in Grenzen hält.

Aber ich habe den starken Verdacht, da wird ihm gar nix anderes übrigbleiben. Den schließlich meinte er, er habe den Verschluss selber gar nicht überprüft, wie er das Gerät als solches bei sich getestet habe.

Fazit: Trau, schau, wem.

Es grüßt,
das Smamap

Edit (das hieß früher „Nachtrag“):
Anruf vom Lieferanten der WM bekommen. Morgen kommt per Post ein komplettes Teil INKL.!!!!! Dichtring. Soll ich austauschen und passt. Bin gespannt!!!!!!
Auf jeden Fall ist mein Verstand noch echt in Ordnung, denn wo kein Dichtring, da kann auch keine Dichtigkeit sein ….. ufffffff

Edit2:
Das wurde ein Buch (fast) ohne Ende. Um es kurz zu machen ……. das Teil, das da kam, war falsch. Hab dann einen anderen Händler hier vor Ort konsultiert, und da stellte sich nach mehrmaligem Vorsprechen heraus, dass es das Teil gar nicht mehr gibt.
Hab dann nach langem Studieren und probieren und hin- und herüberlegen rausgefunden, an was es liegt. Das war etwas, worauf man nie im Leben kommen würde. Letztlich habe ich ein Eigenkonstrukt ersonnen, und damit die WM wieder dicht bekommen. Zumindest für den Moment. Hatte alles in allem ca. 10 Std. an Zeit erfordert.
Bei der Gelegenheit habe ich auch rausgefunden, weil Studium von Bestellnummern und dergleichen erforderlich war, dass die WM knapp 20 Jahre alt ist.
Somit ist auch klar, dass mich der Verkäufer der WM über´s Ohr gehauen hat.

Ich gab mir die Kugel

…. nur …… ich hatte nix davon.

Hääähhh???

Ich meinte die Kugel Eis :))))

Bei mir in der Nähe gibt es eine Eisdiele. Diese Eisdiele meiner Wahl suche ich mehrmals pro Woche auf. Zumindest im Sommer. Bin dort mittlerweile schon bekannt, und der Inhaber hebt immer nur 2 Finger, worauf ich abnicke, soll heißen, ich begehre 2 Kugeln Eis.

Gestern war das eine Kugel Zitrone (mein Lieblingseis), und eine Kugel Haselnuss.

Dummerweise gab ich das in DER Reihenfolge in Auftrag.

Nachdem das Zitroneneis doch etwas weicher ist, als die Haselnuss, hatte ich von letzterem Eis nicht viel, denn nach 50 Meter meines Weges verabschiedete sich die dumme Nuss und segelte Richtung Gehsteig.
Früher hätte ich mich da furchtbar drüber „gefreut“.
Heutzutage, weil schon ein paar mehr Jahre auf dem Buckel, und etwas ruhiger geworden, akzeptiert man die eigene Dummheit als gegeben, und schreitet weiter.
Die Vögel dürften sich vermutlich gefreut haben.

Heute war ich dann schon etwas schlauer, und bestellte in umgekehrter Reihenfolge.
Was dann auch gut ging.

Auf dem Weg über die nächste Straße fragte ich mich allerdings, was wohl der Verkehrsteilnehmer, der DAS verursacht hatte
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geraucht, gegessen oder sonstwie zu sich genommen hatte.

Eine Kugel Eis war´s bestimmt nicht.

Es grüßt,
das Smamap

Eintüten

Vor ein paar Tagen spielte ich mal wieder Chauffeur.

Wenn schon vor Ort, dann besorgte ich mir gleich was im großen Kaufhaus.

Ich brauchte nämlich ein „Käppi“.
Selbiges ist bei mir erforderlich, weil meine Haarpracht doch etwas zu wünschen übrig lässt, mengenmäßig gesehen, und somit setzt man bereitwillig ein solches Käppi auf, wenn man schon mal ein Zuviel an Sonneneinstrahlung genossen hatte.

Wie auch immer, ich brauchte mal wieder eines.

Zunächstmal war es ein halber Marathon-Lauf, bis ich alle Käppis besichtigt hatte, weil die Herrschaften selbige im Kaufhaus kunstvoll über alle Etagen verteilt hatten.

Nun denn, nachdem ich das Käppi meiner Wahl/Farbe
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auserkoren hatte, schritt ich also zur Kasse.

Dort angekommen, bat ich um Abrechnung und fügte hinzu, dass ich KEINE Tüte haben wollte.

Das hat den Hintergrund, dass ich mittlerweile dazu übergegangen bin, nirgendwo mehr Plastiktüten mitzunehmen, weil ich sonst alle paar Wochen dazu gezwungen bin, eine stattliche Sammlung an Plastiktüten dem zugehörigen Container zuzuführen.
Im vorliegenden Fall war es dann ja auch so, dass die erworbene Ware sofort ihrer Daseinsberechtigung zugeführt worden wäre, sprich, ich hätte das Käppi sofort auf meinem Haupt platziert.

Nachdem ich also gezahlt hatte und meine Karte wieder in meinem Geldbeutel verstaut hatte, griff ich zu, drehte um, und begab mich Richtung Treppe. Nach ein paar Schritten, realisierte ich plötzlich, was ich da in der Hand hielt ……

EINE PLASTIKTÜTE

Offen gesagt war ich zu perplex und auch schon zu geschafft, als dass ich wieder zurückgegangen wäre, um meinen Verlangen nach KEINER Plastiktüte nochmal Ausdruck zu verleihen.

Insgesamt betrachtet, konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass mich die Kassiererin wohl gar nicht so recht wahr genommen hatte.

Fazit: Auf meinem Weg nach Hause, entsorgte ich die Tüte im Plastik-Container.
Das Käppi befand sich zu dem Zeitpunkt schon längstens an seinem Bestimmungsort.

Es grüßt,
das Smamap

Die Tücke des Objekts

Heute morgen saß ich beim Frühstück, und der Kampf fand statt zwischen Axel und dem Nutella-Glas.

Na ja, das ist eig in 2-facher Hinsicht gelogen. Zum einen war es kein Kampf und zum anderen auch kein Nutella-Glas.

„Nutella“ ist halt sowas wie ein Sammelbegriff für jeglichen „Schoko-creme-Aufstrich“.

Markenrechtlich mag das ein NO-GO sein. Aber rein objektmäßig stimmt es schon, weil die Gläser nämlich alle so aussehen, als kämen sie vom selben Fließband.

Nämlich SO
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Leicht bauchig, nach oben (sieht man jetzt wegen des Deckels nicht) sich verjüngend.

Der sprichwörtliche Kampf fand deshalb statt, weil klein Axel verzweifelt versuchte, dem Glas die Nutella-Reste zu entlocken. Aus langer Erfahrung versuchte ich dies schon mit dem flexiblen Teigschaber. Doch trotz dieses Helfers zeigte mir das Rest-Nutella eine lange Nase, wie man dem Foto unschwer entnehmen kann.

Und so ist es, wie es immer ist, mit solchen Gläsern: Es bleibt ein Rest Nutella im Glas.

Das ist eig blöd. Weil schließlich hab ich das ja gekauft. Und wenn ich mir sowas auf´s Jahr hochrechne, dann werf ich damit jedes Jahr ein halbes Nutella weg.
Jetzt gehöre ich noch zu denjenigen, die immer versuchen, möglichst viel rauszubekommen aus dem Glas. Wenn ich da an früher denke, wenn meine Kinder zugange waren, da blieb immer massig im Glas zurück, weil die schlichtweg zu faul waren, da Zeit zu investieren, um noch was rauszukratzen, was ja bei der Glasform eher schwierig ist.

Das führt mich irgendwie zwangsläufig zu dem Gedanken, es könnte Absicht der Hersteller sein, um möglichst viel Umsatz zu machen. Und in diesem Ansinnen könnte sich der Hersteller überlegt hab, wie wohl das Glas geformt sein müsste, um es dem Verbraucher möglichst zu erschweren, auch wirklich alles aus dem Glas rauszubekommen.

Hmmm ……. Ich überlasse es mal der Fantasie eines jeden Lesers, sich dazu selbst eine Meinung zu machen.

MEINE Meinung steht fest, den meine Erfahrungen sind halt leider eindeutig, wenn es darum geht, was die Hersteller (von was auch immer) alles tun, um kundenfreundlich zu sein und das eigene Betriebsergebnis möglichst optimal zu gestalten.

Das geht los mit überdimensionierten Verpackungen, geht weiter über Inhaltsstoffe, die nur im Bruchteil vorhanden sind, bis hin zu Exklusivität verbunden mit entsprechendem Preis, was bei genauerem Hinsehen gar nicht vorhanden ist. Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen.

Ich will nicht alle über einen Kamm scheren. Es gibt auch positive Ausnahmen.

Für mich gehört z.B. dazu…….2015-07-28 20.12.57

Ein „Nutella“-Becher, schön nach oben öffnend, ebene Seitenwände, und deshalb ideal dazu geeignet, das Teil restlos zu leeren.

Und deshalb kommt bei mir nur SOWAS ins Haus. Oben abgebildetes Glas war eine absolute Ausnahme, weil ich auf absehbare Zeit nicht zum Supermarkt meiner Wahl kam (was Nutella angeht).

Manche mögen derlei Verhalten meinerseits als übertrieben sehen. Ich finde das nicht. Denn ich meine, jeder sollte fair behandelt werden. Und wenn ich für eine Packung voll von irgendwas bezahle, dann möchte ich auch die volle Packung davon haben, und nicht erfahren wollen, dass die Verpackung nur zur Hälfte gefüllt ist oder ich einen Rest der Ware nicht verwenden kann.

Und das gilt natürlich umso mehr, je weniger Geld man im Monat zur Verfügung hat. Da lernt man sparsam zu leben.

Ich denke, wir können uns da viel von der Natur abschauen, den die hat das perfektioniert, nämlich das Optimum aus dem Vorhandenen herauszuholen. Und da würde wohl niemand auf die Idee kommen, das für übertrieben zu halten.

Es grüßt,
das Smamap

Leben aus dem Wasser

Jetzt versuche ich das mal mit dem Handy. Man möge mir diverse Schreibfehler nachsehen. Klobige Finger und kleines Display geht halt schwer zusammen.

Da bin ich also heute, am Samstag, zu Fuß unterwegs. Hab zeit und suche Schatten. Gefühlte 35 Grad.

Gehe am Fluß entlang. Na ja, Fluß ist jetzt übertrieben. Ev. Füßchen.

Treffe auf ein Paar dessen zwei Hunde. Im Wasser schwimmen. Sie erzählen mir (das Paar)  dass die beiden (die Hunde)  nicht zu halten sind, wenn da irgendwo Wasser ist. Man sieht den Vierbeinern unbedingt an, wieviel Freude ihnen das macht.

Scheint doch so zu sein, dass das Leben aus dem Wasser kam. Gut, beim Menschen hat es einen Umweg über die Bäume genommen :)))

Kurze Wegstrecke danach treff ich wieder auf ein paar. Diesmal  mit kleinem p. Denn es sind

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Die lassen sich durch mich auch gar nicht stören. Ich geh vorbeikommen dann gemächlichen Schrittes zur Bank unter den großen Kastanienbäumen.

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Und da sitz ich jetzt und hät gern ein kaltes Weißbier, alkoholfrei versteht sich.

Aber da fällt mir ein, ich muss noch was erledigen.

Aber nach MÜSSEN ist mir jetzt überhaupt nicht.

Doch wie sagt der Franzose: Ce la vie.

Es grüßt,

das Smamap

Männer und Pflanzen

= Kriegsfuß

Damit wäre eig alles gesagt und ich könnte den Beitrag beenden.

Aber das wär ja jetzt für den Leser total doof, das muss ich jetzt schon sagen. Denn falls es da jemanden gibt, der oder die das Thema immer schon sehr interessant fand, dann wär das ja jetzt unfair. Weil zuerst mache ich den Mund wässrig, und dann kommt da nur ein Gleichheitszeichen und ein Wort.

Wobei ….. stimmen tut es schon, denn Männer und Pflanzen stehen gemeinhin auf Kriegsfuß.

Deshalb bin ich letztes Jahr auch zu OBI (damals noch mit dem Auto (s. anderer Blog)), wanderte in die Pflanzenabteilung, und befragte die dort vorhandene Lady, zwecks einer Pflanze für einen Mann.
Deren Mimik verriet mir, dass sie ob dieser Ansprache nicht recht wusste, wie selbige zu werten wäre. Ich gab ihr Aufschluss insofern, als ich eine Pflanze suchte, die es auch einmal vertragen würde, wenn sie mit weniger Wasser auskommen müsste, bzw. am falschen Platz stünde.

Anders gesagt, wenn also ein Mann sich um sie kümmern würde (um die Pflanze !!!).

Jedenfalls führte sie mich zu einer Pflanze und klärte mich darüber auf, dass selbige nicht viel Wasser bräuchte und auch mit relativ wenig Licht auskäme (was man Halbschattengewächs nennen würde).

Somit war ich dann stolzer Besitzer von ……
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Wobei ich da die Pflanze links im Bild meine, denn die rechte Pflanze überlebt auch extreme Bedingungen und bedarf keiner speziellen Beachtung.

Und so lebt (oder soll ich sagen „überlebt“) diese Pflanze jetzt seit über einem Jahr. Und was soll ich sagen …. sie spricht auch mit mir. Halt insoweit, als sie dann, wenn etwas nicht passt, mir bescheid gibt, dadurch, dass sie eines oder ein paar Blätter fallen lässt.

Mal hatte ich ihr zu viel Wasser gegeben. Mal hatte ich sie zu dunkel gestellt und mal wurde ihr der Topf zu klein.
Paar Blätter fallen gelassen, und ich sah klar.

Auch 2 Umzüge hat sie schon überlebt.

Das Einzige, was bissl schade ist: Sie hat nix Farbiges an ihr. Aber Mann kann nicht Alles haben. Und die Pflege einer blühenden Pflanze, das wär dann sehr wahrscheinlich, würde Mann dann doch überfordern, denn eine solche Pflanze müsste ihre Energie auf die Blüten konzentrieren, und konnte dann nicht auch noch mit dem Menschen da in der Wohnung kommunizieren. Und wenn sie es versuchte, und würde die Blütenblätter fallen lassen, dann wäre es entweder schon zu spät oder aber Mann würde es missverstehen, als normalen Lauf der Dinge.

Und so scheint das Thema „Männer und Pflanzen“ ein weiterhin schwieriges zu bleiben. Wohl deswegen, weil beide nicht dieselbe Sprache sprechen. Pflanze meint „ich brauche xyz“, und Mann hört nix.

Wie das die weibliche Gattung Mensch macht, ist mir völlig schleierhaft.

Mir fallen da die beiden amerikanischen Wissenschaftler ein, die dem Licht ein Medium zuwiesen, in dem sich das Licht ausbreitet. Etwa so, wie der Schall die Luft oder das Wasser braucht, um sich auszubreiten. Sie nannten dieses Medium „Äther“.
Und auch wenn die beiden falsch lagen, was die Wissenschaft dann alsbald belegte …. vielleicht gibt es diesen „Äther“ als verbindendes Medium, so als eine Art Blase um Pflanze und Frau herum, so dass die beiden ungehemmt kommunizieren können.

Irgendwas muss da sein. Und wenn Mann wüsste, WAS, dann könnte er vll Abhilfe schaffen und dafür sorgen, dass die Kommunikation künftig klappt. Denn schließlich gehören Pflanzen doch zu den Dingen, die Freude machen.

Es grüßt,
das Smamap

Wiesenfest

Das alljährliche Wiesenfest hier vor Ort ist mal wieder am Laufen.

Für diejenigen, die das nicht einordnen können: Ist so eine Art kleines Volksfest. Also großes Bierzelt, paar Fahrgeschäfte, paar Buden.

Jeder größere Ort hier in Oberfranken hat ein solches Ereignis im Sommer im Terminkalender.

Ich find´s cool!
Pflegt die Gemeinschaft.
Und meinereiner, der radelt halt da kurz hin, is ja nur 500 Meter von der Wohnung entfernt, und gönnt sich ein Steak, eine Maß und ein Eis.

Das ist MEIN ganz persönliches Wiesenfest.
Ich muss da ev. etwas weiter ausholen: Steak ist hier in der Gegen Pflichtlektüre ….. ähhhh ich meine, das muss schon sein, also genauer gesagt, Semmel auseinandergeschnitten, gegrilltes Steak rein, ev. mit paar Zwiebel und Ketchup, das Ganze für wohlfeile ca. 2,50€ und gutgehen lassen.
Die Maß, das ist für mich eine Radler-Maß. Schmeckt mir am Besten, und der Alkohol hält sich in Grenzen.
Und das Eis, ist ein Softeis. Vorzugsweise in Ausführung „Yogurt“. LEEEECKER !!!

Das Dumme nur, war heute, dass mittags noch kein Festbetrieb war. WEIL heute war der Festumzug! Der fand seines Zeichens um 13.30 Uhr statt. Somit war mein zum Festplatz radeln um die Mittagszeit nicht von Erfolg gekrönt. Das Weißwurstfrühstück war schon vorüber, wovon die Tatsache zeugte, dass der Bürgermeister aus dem Festzelt entschwand, mir also Richtung Rand der Festwiese entgegenkam. Und ansonsten zeugte alles andere von eher verhaltenem bis nicht vorhandenem Festbetrieb. Sprich, die Buden, und damit auch die Grillbude waren durch Abwesenheit der Betreiber gekennzeichnet.

Nun ja, der Schreiber hätte ja auch mal kurz auf die allenortes aushängenden Plakate schauen können, um diesen das Festprogramm zu entnehmen. Hirn war halt am Sonntag noch nicht aktiviert.
Also keine Maß, kein Steak. Aber ein Softeis hab ich bekommen.
Immerhin.

Schwang mich also auf´s Rad und fuhr, mangels Festbetrieb auf dem Wiesenfest, so bissl in der Gegend rum. Wie ich dann wieder zurückkam, war es grad so 13.15 Uhr. Und wie ich so haufenweise die Leute sah, die da zielstrebig ins Ortszentrum unterwegs waren, da fiel mir auch der Umzug wieder ein.

Also Rad flugs zuhause an die Wand gelehnt, an die Straße vor dem Haus gestellt, und der Dinge geharrt, die da kommen sollten. Ist schon von Vorteil, wenn man im Zentrum wohnt.

Was kam, war die Helene Fischer.

Na ja, nicht so direkt, das muss ich jetzt schon sagen. Weil eigentlich war es ja der Zug, der da an mir vorbeimarschierte. Alle Vereine waren vertreten. Ganz schön lang der Zug. Und plötzlich stockte alles. Stillstand. Wollte schon nach Hause und Antenne Bayern hören. Vll hät es ja eine Staumeldung gegeben. Nein im Ernst jetzt ….. Die Flüssigkeit war nicht mehr gegeben. Das heißt, auf dem Anhänger, der da von dem Traktor gezogen wurde, der da geradewegs vor mir stand, DA war die Flüssigkeit schon noch gegeben. Da standen nämlich ein paar Youngster drauf, mit Bechern in der Hand, die von Zeit zu Zeit aus einer Sektflasche gefüllt wurden. Ich glaub, die hatten sich vertan, und dachten an Fasching (zu hochdeutsch: Karneval).

Wie auch immer, plötzlich meinte einer von denen, die Stimmung aufhellen zu müssen, und aktivierte die mitgebrachte (ähh mitgefahrene) Stereoanlage. Und daraus tönte in voller Lautstärke Helene Fischer. Die gab von sich, sie wäre schier atemlos.
Nach 5 Minuten konnte ich mir das nicht mehr länger anhören, und war schon drauf und dran, zu suchen, nämlich das Weite. Aber Gottseidank (und ich danke ihm wirklich), setzte sich urplötzlich der Umzug wieder in Bewegung.

Da sieht man halt mal wieder, dass die Geschmäcker verschieden sind. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Wenn da die Beatles gekommen wären oder Deep Purple oder ev. Foreigner oder irgendwas in der Richtung, dann hätte die Entflüssigung von mir aus gerne noch länger dauern dürfen. Weil DAS ist dann doch eher mein Ding. Schon alleine aus Gründen der frühen Geburt (Baujahr 1961).

Und dann war der Festzug auch schon zuende.
Aber nachdem die Eigenart so eines Festzugs die ist, dass alle zum Festgelände marschieren (ist also quasi ein „Einzug“), hatte ich dann auch keine gesteigerte Lust mehr, auf eine Maß und ein Steak. Weil schließlich muss ich ja nicht dahin, wo alle sind.
Und so hab ich mir meinen Liegestuhl geholt und mich hinter meiner Wohnung ins Freie gesetzt und noch etwas die Sonne genossen.

Aber heute Abend, da werde ich nochmal aktiv werden, wenn auch nur stehenderweise, denn da ist um 22.30 Uhr das abschließende Feuerwerk. Und wenn ich jetzt schon in unmittelbarer Umgebung wohne, dann möchte ich mir das auch gönnen.

Allerdings hat die Wetterfee für heut Nacht Regen angesagt …… na ja, mal sehen.

Es grüßt,
das Smamap