Der Ersatz des Ersatz

Der zentrale Mittelpunkt meines digitalen Lebens ist seit knapp 1 1/2 Jahren mein Tablet; es wurde der Ersatz für so Vieles (PC, TV, Telefon, Smartphone). Schon desöfteren hatte ich darüber HIER berichtet.

Ersatz

Das Einzige, was es ev. zu meckern gäbe, ist die Größe eines solchen Tablets, denn es hat immerhin eine Bildschirmdiagonale von 25 cm.

„Zu meckern“ nicht im Sinne von Schwachpunkt oder Mangel oder so; seine herausragende Eigenschaft, nämlich die Größe, die es so einfach macht, Vieles eben auch einfach zu handhaben, die macht es gleichzeitig unmöglich, es einfach mal so eben in die Hosentasche zu schieben …. is einfach nicht! 

Bei manchen Gelegenheiten kann man es schon mitnehmen, das Tablet. Etwa ins Cafe oder aber, wenn man weiß, ich mache eine Tour und hab meinen Rucksack dabei.

Für andere Gelegenheit (man möchte erreichbar bleiben oder für den Notfall selber jemand erreichen können), wünscht man sich doch manchmal ein Hosentaschengerät …. rein in die Hosentasche und gut is. Man hätte es immer bei sich, und doch immer beide Hände frei. Also ein Ersatz für den Ersatz.

Einen Kompromiss aus beidem gibt es nicht. Gleichzeitig groß, um alles in guter Sichtgröße vor sich zu haben (zB die Straßenkarte oder das Buch oder die Excel-Tabelle), und doch auch wieder klein genug, um es in die Tasche stecken zu können …. BEIDES geht eben nicht.

Bisher hatte ich für letzteren Zweck ein uraltes 0815 Handy. Jedoch mal eben übers Netz eine Telefonnummer suchen, eine WhatsApp-Nachricht erhalten oder was in den Mails nachsehen – vergiß es !!!!

Und deswegen hab ich mir jetzt ein 0816 Smartphone besorgt. Für einen Apel und ein Ei, sprich 30€ – ibäh machts möglich.

Ersatz
Ein gebrauchtes Teil, nicht grade der Brüller in Sachen Geschmeidigkeit und Schnelligkeit, aber immerhin. Gut 10 cm Bildschirmdiagnole, also absolut passend für die Hosentasche.

Der Akku ist nicht mehr der Beste, GPS …. vorhanden, aber nicht nutzbar, und es benötigt immer eine Android-Gedächtnisminute, bis es in die Hufe kommt. ABER …. für unterwegs, wenn das Tablet lieber zuhause bleiben sollte, eine einwandfreie Lösung.

Gleich mal eine neue Display-Folie besorgt (die alte war dann doch eher unansehnlich; die Display-Oberfläche dafür aber ohne Kratzer), den irgendwo noch vorhandenen externen Akku-Pack wieder hervorgeholt, und es hatte (fast) alles, was es brauchte.

Die Einsatzzeiten werden sich zwischen Tablet und Smartphone wohl so im Verhältnis 9:1 aufteilen. Die Vorstellung diesen Blogbeitrag auf dem Smartphone zu schreiben …. da führt kein Weg hin. Aber unterwegs auf eine WhatsApp-Nachricht der Firma zu antworten, das sollte auch dann möglich sein, wenn man grade bei Freunden am Rasenmähen ist.

Ich hatte mich lange dagegen gesträubt, das Uralt-Handy in den Ruhestand zu verabschieden. Jedoch geht es heute für so Manches ohne eine Datenverbindung ins Internet nicht mehr.

ABER EINES bleibt bestehen …. bei manchen Gelegenheiten bleibt BEIDES zuhause. Menschen, die mit Freunden essen gehen, und dabei andauernd mit ihrem Mobilgerät zu tun haben, sind ein absolutes NO-GO.

Es grüßt,
das Smamap 
(www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Speicher satt

Habe heute mal die Speicher Situation auf meinem Tablet überprüft.

Von meinen 32 GB Speicher sind noch knapp 18 GB verfügbar. Und von den 3 GB, die das System benötigt, sind auch nur 2 GB in Benutzung.

Dabei fiel mir auf, mit wie wenig man heutzutage auf mobilen Geräten auskommt.

Zu PC-Zeiten war, zum Schluss, eine 1 TB (Terrabyte; also quasi 1.000 Gigabyte) Festplatte „state of the art“. Und unter 4 GB Arbeitsspeicher …. daran war gar nicht erst zu denken; eher schon 8 GB. Das alles natürlich auf Windows bezogen.

Man kann die jeweiligen Speicher nicht direkt miteinander vergleichen, aber grob (sehr grob) gilt: Das jeweils Erstgenannte ist der Speicher auf dem Daten abgelegt sind. Das jeweils Zweitgenannte ist der Speicher, mit dem das Betriebssystem arbeitet.

Dass die direkte Vergleichbarkeit nicht so ohne Weiteres gegeben ist, sieht man alleine schon daran, dass Windows und Android unter „Arbeitsspeicher“ nicht unbedingt dasselbe verstehen.

Eines ist jedenfalls sicher: Auf mobilen Geräten wird eine immense Sparsamkeit bzgl. Speicherverbrauch umgesetzt (nicht immer und überall, aber meist; und wie man selbst noch zusätzlich was dazu beitragen kann, habe ich IN DIESEM BEREICH ja schon beschrieben).

Jedenfalls ist es doch ein enormer Unterschied, ob jetzt eine riesige Festplatte nötig ist oder relativ wenig Speicher in Form einiger Speicherchips mit etlichen (zB 32) GB.

Und mit dem Speicher auf mobilen Geräten kommt man locker aus, um das zu machen, was die Meisten von uns auf einem Computer so machen. Und das alles in (Westen)Taschengröße.

Da ist es sehr gut nachvollziehbar, dass die Geschäfte mit PCs auf dem absteigenden Ast sind. Zumindest ganz eindeutig in den Industrienationen.

Zwar benutze ich kein Smartphone, sondern ein Tablet (ein Kompromiss in der Größe), habe damit aber den PC im Grunde abgeschafft. Und ich habe mir auch kein Windows mehr kaufen müssen (egal ob jetzt beim PC dabei oder nicht; zahlen muss ich so oder so dafür) und benötige dafür auch nicht erstmal 50 GB Festplattenkapazität.

Wie auch immer …. die um sich greifende Nutzung von mobilen Geräten hat dazu geführt, dass dieses „immer mehr und immer größer“ an nötigen Speicherkapazitäten, umgekehrt wurde. Rein auch von daher, weil mobile Geräte klein und schlank sein müssen.

90% aller PC-Nutzer machten nicht mehr mit ihren PCs als eMails abrufen, im Internet surfen, Briefe schreiben und Tabellen bearbeiten. Dies alles lässt sich auch mit mobilen Endgeräten machen, zusammen mit Dingen wie Telefonieren, WhatsApp, Fotographieren und Simsen.

Man wird sich jetzt nicht grad das Smartphone mit dem kleinsten Display anschaffen, um darauf Tabellen zu bearbeiten. Alles zudem besser, als zuhause vor dem PC festgenagelt zu sein.
Es soll sogar Leute geben, die verbinden Umvermeidliches mit einer Tasse Cappu vor dem Cafe.

Die Zeiten von „Speicher satt“ scheinen jedenfalls vorbei. Und auch die Zeiten von Staubsaugern mit entsprechender Geräuschkulisse.

Für mein Tablet waren 500€ zu investieren (auf Raten). Für einen vernünftigen PC mit Windows und einigermaßen Softwareausstattung kommt man auf nicht viel weniger. Nicht eingerechnet zwangsweise Windowsumstiege und Hardwareerweiterungen.

Da haben wohl (herstellerseitig) so einige den Zug verpasst ….

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Eine Tabellenkalkulation für das Smartphone/Tablet

Immer wieder mal versuche ich, für mein Tablet eine Alternativ-App zu finden, die mir das, was ich mit solch einer App machen will, bringt, ohne dabei ein Speichermonster auf dem Gerät zu haben; im vorliegen Fall begab ich mich auf die Suche nach einer Tabellenkalkulation.

Paradebeispiel dafür ist natürlich Excel.

Das Problem: Excel verbrät Speicher bis zum „Gehtnichtmehr“. Ich verzog schon das Gesicht, als ich im PlayStore las, dass die App 80 MB vereinnahmen würde. Gleich darauf stellte ich fest, dass ich Excel ja schon auf dem Gerät hatte, nur deaktiviert (hatte ich wohl mal „kaltgestellt“; aus welchen Gründen auch immer).

Also aktivierte ich Excel wieder, einfach um mal zu sehen, ob es Vorteile gäbe, die mir dieses Microsoft-Produkt brächte. Ganz so nebenbei schaute ich dann mal in den App-Einstellungen von Android nach, wieviel Speicher denn nun vereinnahmt worden war.

Ich traute meinen Augen nicht: Es waren sage und schreibe 238 MB. Ja ja, die App selbst, so die Auskunft, benötige „nur“ 80 MB. Für „Daten“ würden weitere 158 MB belegt. Welche „Daten“ dies sind, konnte ich nicht feststellen. Meine eigenen jedenfalls nicht, denn meine paar Tabellen belegten nachweislich nicht mal 1 MB.

Jetzt war mir auch klar, weshalb ich Excel seinerzeit deaktiviert hatte.

Aber was sonst nehmen?

Ich versuchte einige alternative Apps aus dem PlayStore.

Jedoch waren sie entweder fast nicht zu bedienen oder derart „anders“ zu bedienen, dass ich jeweils nach kurzer Zeit aufgab, und diese wieder deinstallierte. Was sollte ich auch mit Apps, die es nicht schafften, vorhandene Excel-Tabellen zu öffnen, und korrekt darzustellen (ohne dass ich besondere Inhalte in meinen Tabellen hätte)?

Doch dann stieß ich, über einen Artikel auf einer Support-Seite, auf Planmaker von Softmaker.

Und bei dieser App bin ich nun geblieben. Sicher ist auch da nicht alles Gold, was glänzt, aber die grundlegenden Dinge funktionieren einwandfrei. Und sie scheinen auch einigermaßen an Excel angelehnt, und Letzteres ist halt nun mal der Standard, den (fast) jeder kennt.

Und, tatsächlich, es benötigt nur 18 MB, und nicht mehr.

Ich kann nur berichten, dass es, für mich, funtioniert.

Wer also auf der Suche nach einer funktionierenden Tabellenkalkulation für sein mobiles Gerät ist, der kann zumindest mal einen Blick drauf werfen.

Es nennt sich „Planmaker mobile free“. Im PlayStore hatte ich es gefunden als „FREE Office: Planmaker“.

Nachdem ich nun Ersatz gefunden habe für eine Textverarbeitung (HIER nachzulesen) und eine Tabellenkalkulation, kann ich das Office-Paket, das ich eine Zeit lang nutzte, nach einer gewissen Übergangszeit dann deinstallieren, um die dadurch belegten 80 MB auch wieder freizugeben.

Meine Alternativen hinsichtlich Radio-Streaming und Tracking-App hatte ich ja HIER bereits vorgestellt.

Alles in Allem habe ich wohl, ohne das jetzt so genau nachzurechnen, so einige hundert MB an Speicher, durch meine Maßnahmen, freigesetzt. Es wäre noch mehr, wenn all jene Apps, die nicht deinstallierbar sind, auch deinstalliert werden könnten. Bestes Bsp. ist eben jenes Excel, das „nur“ „deaktivierbar“ ist, so dass jene 80 MB immer bleiben; aber noch besser als über 200.

… to be continued …

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Minimalistische App II

Meine Reihe „Minimalistische App“, die ich HIER begonnen hatte, findet an dieser Stelle ihre Fortsetzung.

Dieses Mal geht es um eine Textverarbeitung. Zu deutsch: Ein Schreibprogramm.

Die App heißt Monospace

Minimalistische App

Monospace

Der Name ist Programm …. eine minimalistische App also, die nur wenig Platz braucht. Gut – es sind immerhin 12 MB. Im Vergleich zum App-Paket, das ich bisher nutzte, sind es aber nur 15% davon.

Der Entwickler hat nicht nur darauf geachtet, kein Funktions-Monster zu schaffen, und sich auf das Wesentliche beschränkt, bei einfacher Bedienung, nein, er hat auch ein, wie ich finde, geniales Ablage-System eingebaut, sowie die Fähigkeit, möglichst wenig Akku zu verbrauchen.

Man kann den Bildschirm der App nämlich auf echt schwarzen Hintergrund umstellen.

Bei schwarz muss der Bildschirm nicht beleuchtet werden, der Akkuverbrauch ist also minimal.

Das Ablagesystem ist mit „Hashtags“ organisiert. D.h. es wird am Ende des Textes schlicht eine Zeile mit einem Hashtag angefügt (z.B. #Dokumente#Versuch – womit ein Text namens „Versuch“ entsteht, der im internen Ablagesystem im Verzeichnis „Dokumente“ zu finden wäre, während die Datei selbst nach wie vor im App-Pfad läge).

Das Ablagesystem ist somit in der App verankert, vielmehr IM Text selbst, und eine ständige Suche danach, wo ich den Text denn wohl abgespeichert hatte, bzw. mehrfach hin- und herkopiert, erübrigt sich.

Die App ist jetzt sicherlich nicht Perfektion in Vollendung. Man merkt ihr an, dass der Entwickler schon einige Zeit nichts mehr daran gemacht hat (das letzte Update liegt auch 1 Jahr zurück), aber die Ansätze sind vielversprechend. Sie funktioniert gut, sprich sie tut, was sie soll, das Konzept ist durchdacht, und es gibt keine großen Löcher.

Ob es weitergeht, das liegt wohl v.a. daran, ob die Zahl der Anwender den Entwickler dazu veranlassen wird, das Projekt weiter auszubauen. Sprich, es wird wie immer auf der Welt sein …. was passiert oder auch nicht, liegt nur an uns allen.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Weniger ist mehr

Selten habe ich meinen Wahlspruch „Weniger ist mehr“ SO bestätigt gefunden, wie in der Effektivität von Smartphone-Apps.

Tatsächlich ist mein Wahlspruch „Weniger ist mehr“ gleichzeitig Lebensphilosophie und lässt sich in den verschiedensten Bereichen erkennen/umsetzen/leben.

Im App-Bereich kann man es sogar zahlenmäßig festmachen.

ZB:
Bisher hatte ich eine App namens „Runkeeper“ im Einsatz, um meine Weglängen zu protokollieren. Für mich ist das wichtig, um meine Grenzen auszuloten, zu berücksichtigen und auch gewisse Geh-Umfänge zu realisieren.

Wie auch immer …. Runkeeper vereinnamte phantastische 85 MB auf meinem Android-Tablet. Die minimalistische App „Trackbook“ macht dasselbe für mich mit gut 4 MB, also etwa 5% davon.

Weniger ist mehr

Trackbook

Der Punkt ist, dass ich das ganze Gedöns und den Schnickschnack, den eine Wuchtbrumme von App mitbringt, ganz zu schweigen von den ständigen Werbeeinblendungen, nicht brauche. Ich möchte mich bitte auf das beschränken können, was ich wirklich benötige!

Angenommen, ich kann etwa 10 Apps durch entsprechend schlanke Anwendungen ersetzen, dann könnte ich mich durchaus Richtung 1 GB bewegen, das ich damit an verbratenem Speicher einspare.

Gut – ich habe hier 32 GB, bräuchte also nichtmal so besonders auf sowas achten. Aber jeder weiß, wie schnell Speicher eng wird. Hier sind es über 100 Apps auf dem Tablet. Und dann wird es doch erheblich, ob so manche App jetzt 5 MB verbrät oder das 10-fache. „Weniger ist mehr“ lässt sich dann auf sehr konkrete Zahlen herunterbrechen.

Anderes Bsp. wäre die App „Transistor“ (aus derselben Feder wie „Trackbook“). Ist eine Radio-Streaming-App. Wie sagt der Entwickler so schön: „Es gibt keine „Einstellungen“, weil es nichts einzustellen gibt!“

Weniger ist mehr

Transistor

Auch DIESE App benötigt schlanke 4 MB.

Ich streame seit jeher Antenne-Bayern und gelegentlich Bayern3. Habe mir dort die Streaming-Links nachgelesen/kopiert, in „Transistor“ eingefügt, und gut war.

Tut genau DAS, was es soll, und das perfekt.

Ich finde, es sollte viel mehr solche Programme geben, in denen ein Hauptaugenmerk darauf gelegt wird, wieviele Ressourcen verwendet werden, und natürlich auch, wie mit MEINEN Ressourcen umgegangen wird, also mit MEINEM Eigentum.

Diese Einstellung mag aus meinen „Urzeiten“ kommen, als ein PC mit 256 KB (KILOBYTE !!!!!) Arbeitsspeicher normal war, und es absolut darauf ankam, sparsam zu sein.

Es kommt aber sicherlich auch von daher, dass man mit wenig VIEL erreichen kann. Oder anders gesagt, man kann mit wenig genausoVIEL erreichen.

Und DAS ist etwas, was sich auf sehr sehr viele Lebensbereiche übertragen ließe, das Leben damit zufriedensteller sein könnte (was könnte man nicht alles mit dem erreichen, was man eingespart hätte).
Und zudem würde das Zusammenleben auf diesem Planeten DANN ein anderes sein.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Homescreen, Oberfläche und Symbolpakete

Wie gewohnt, berichte ich, was sich so tut auf meinem Android-Tablet, hinsichtlich dessen, wie ich mir das Ganze einrichte bzw. Probleme beseitige; heute geht es um meinen Homescreen, die Benutzer Oberfläche und Symbolpakete.

Der Homescreen ist das, was man normalerweise sieht, wenn man sein Smartphone/Tablet einschaltet und sich angemeldet hat.

Kann also z.B. SO aussehen  (wie bei mir) …

Homescreen

Gut, das ist jetzt nicht mein eigentlicher Homescreen, aber soll ja auch nicht zu viel verraten, von dem, was nur mich was angeht.

Das Aussehen des Homescreen (auf dem PC würde man „Desktop“ sagen), ist primär dadurch gegeben, was man als sog. Standard-Launcher verwendet (zu deutsch: Starter). Das ist schlicht die Oberfläche über die die Apps gestartet werden. Android bringt da von Haus aus einen Launcher mit, den wohl die Meisten nutzen, der aber ev. nicht jedermans Geschmack ist.

Nachdem das Teil nichts anderes ist, als eine App, kann man natürlich auch einen anderen Launcher installieren/verwenden. Sehr weit verbreitet ist der Nova-Launcher. Den verwende ich und den sieht man oben auch.

Ich hatte mich dafür entschieden, weil er ein paar Dinge hat bzw. macht, die ich im ursprünglichen Launcher nicht (mehr) zur Verfügung hatte.

In dem Zusammenhang wurde mir auch klar, dass ich auf meinem Tablet sog. Symbolpakete installieren kann. Das ist nichts anderes als eine Sammlung von Icons, also jenen kleinen, stilisierten Knöpfen, über die man die Apps aufruft (im Bild also zb der Knopf mit dem Männchen im roten Kreis für die Kontakte-App).

Ich kann den Verknüpfungen für die Apps auf meinem Homescreen die Icons zuweisen, die ich da gerne hätte. Für mich sind kreisrunde Icons die elegantere Wahl, und so habe ich das Paket FLIX aus dem Play-Store installiert (das gab´s zu dem Zeitpunkt grademal für lau), das eben solche Icons enthält (dabei habe ich gelernt, dass das jene Art ist, wie sie auf den Pixel-Smartphones von Google verwendet wird, und scheinbar der letzte Schrei sei; was mir allerdings eher einerlei ist).

Ich hab´s gerne flexibel und nach meinem Geschmack. Und nachdem ich beim Standard-Launcher die Icons nicht ändern konnte (zumindest fand ich keine Möglichkeit), und über den Nova-Launcher das sehr einfach geht, ein Grund mehr diesen Launcher zu nutzen. Mal ganz abgesehen von den diversen anderen Möglichkeiten, die ich dadurch nutzen kann.

Was mich immer sehr gestört hat, war die Tatsache, dass auf dem ursprünglichen Homescreen sich dieser immer verkleinerte, wenn es darum ging, ein Icon zu verschieben. Dadurch kam ein Icon bei mir oft nicht dort zu liegen, wo ich es haben wollte. Bei Nova, wenn man so ein Icon länger „drückt“, um es eben zu verschieben, bleibt der Homescreen ziemlich unverändert, und ich kann die Position bequem anpassen.

Was mich außerdem zunehmend nervte, hab ich HIER schonmal beschrieben. Es ging darum, dass im Standard unter dem aktuellen Android „Nougat“ die Ordner auf dem Homescreen sich nicht mehr automatisch schließen. Nova hat diesen Manko beseitigt.

Sicherlich gäbe es noch so Einiges, womit man die Homescreen-Oberfläche „verbessern“ könnte. Jedoch bin ich ebenso der Ansicht, man sollte seine Smartphone-/Tablet-Installation möglichst schlank halten. Also sich auf das beschränken was nötig ist. Oder zumindest einen relativ engen Rahmen nicht verlassen. Ansonsten braucht man sich nicht zu wundern, warum einem der Arbeitsspeicher niemals ausreicht.
Freunde reiben sich auch immer verwundert die Augen, wenn sie feststellen, dass da Unmengen Fotos auf dem eigenen Gerät rumschwirren, und das Teil immer langsamer und voller wird. Das Gleiche gilt natürlich auch, wenn man ständig dieses und jenes „mal eben“ installiert.

„Schlank hält flott“ gilt nicht nur für das eigene Körpergewicht.

Aus diesem Grund habe ich seit kurzem auch die App „Trackbook“ in Verwendung. Ein äußerst schlanker Bewegungsrekorder, der mir per GPS/Kartenmaterial zeigt/aufzeichnet, wie weit ich laufe. Das Teil tut das (bisher) äußerst genau und problemlos, und nimmt dabei ca. 4,5 MB Speicher in Anspruch, also 1/20 von dem, was die bisherige Software dafür verbraten hatte …. aber das ist ev. ein Thema, auf das ich ein andermal eingehe ….

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Fingerabdruck – Sicherheit hoch 10

Was ich auf meinem Tablet mittlerweile sehr zu schätzen weiß, ist der Fingerabdruck-Sensor.

Damit kann ich mich auf meinem Android-Tablet in diversen Apps anmelden, ohne ein Passwort wissen bzw. eines aus meinem Passwort-Manager abrufen zu müssen.

Um mich anzumelden, lege ich dabei meinen „Anmeldefinger“ auf die Home-Taste, und der integrierte Sensor registriert den Fingerabdruck.

Fingerabdruck

Tablet mit Fingerabdruck-Sensor

Zugang zu meinem Bankkonto erhalte ich sehr einfach über den Fingerabdruck. Oder z.B. Zugang zu meinem Passwortmanager.

Sicherlich gibt es keinen perfekten Schutz. Jedoch ist mir nichts bekannt, wie der Fingerabdruck-Sensor umgangen werden könnte. Und auch wenn man einen anderen Finger benutzt, als den hinterlegten, dann funktioniert es nicht. Es funktioniert auch nicht, wenn z.B. der Finger durch ein längeres Wasserbad aufgequollen ist.

Sicherlich ist jede Paranoia dazu geeignet, jeglichen Sicherheitsmechanismus als ungenügend zu befürchten. Jedoch wer auf ein normales Passwort vertraut, der vertraut auf ein Sicherheitskriterium, das weit unter dem eines Fingerabdrucks rangiert. Ein Fingeradruck wäre also ein Mehrfaches an Sicherheit.

Das Einzige, was ich als Problem erfahren konnte, war, dass man, bei Verwendung des Fingerabdruck das ursprüngliche Passwort relativ schnell vergisst, und dann, wenn man es, warum auch immer, wieder benötigt, nicht mehr weiß.
Aber wie so häufig saß da das Problem wieder einmal VOR dem Tablet, weil ich das Passwort nicht dort mit hinterlegt hatte, wo es eigentlich sein sollte, nämlich im Passwort-Manager.

Ich nutze heute nur noch den Passwortmanager, der 16-stellige Passwörter vergibt, bestehend aus willkürlichen Buchstaben-Zahlen-Sonderzeichen-Kombinationen. Und diese Passwortdatenbank ist über ein 18-stelliges Masterpasswort verschlüsselt, was (fast) unknackbar ist. Da wäre es noch WESENTLICH wahrscheinlicher, dass ich 3x hintereinander einen 6-er im Lotto hätte.
Aber das wäre nochmal ein anderes Thema.

Wer also die Möglichkeit hat, den Fingerabdruck zu nutzen, der sollte das auch tun. Auf dem Tablet/Smartphone ist das mittlerweile fast schon normal. Und auch Tastaturhersteller bieten mittlerweile die Möglichkeit eines Fingerabdrucksensors, um sich darüber unter Windows anzumelden.

Jedoch – wer Passwörter wie „passwort“ oder „12345“ verwendet oder dasselbe Passwort für diverseste Programme/Zugänge, dem ist ohnehin nicht zu helfen. Das wäre ungefähr so, als würde man den Airbag abschalten und künftig riskante Fahrmanöver zelebrieren, um sich dann zu wundern, dass man als Verletzter im Krankenhaus wieder aufwacht (wenn überhaupt).

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Tablet verschenken??? Oder, was sollte mit einem Geschenk verbunden sein?

Diese Frage stelle ich mir im Moment, ob ich mein Tablet verschenken soll.

Tablet verschenken

Mein Tablet

Noch habe ich die Frage für mich nicht beantwortet. Und wenn überhaupt, dann ja auch noch nicht gleich, denn ich muss das Teil ja erstmal noch fertig abbezahlen. Den Ratenkredit eben. Das dauert ja noch ein paar Monate.

Also …. warum sollte ich das tun, mein Tablet verschenken?

Nun, ich gehöre zu den Menschen, die versuchen, mit wenig im Leben auszukommen. Teilweise auch notgedrungen, weil ich eben nicht mehr habe, als ich habe.

Andererseits hat mir das auch den Blick geöffnet, dafür, was es braucht, was überflüssig ist, und wie ein zufriedenes Leben aussehen könnte. Und genau DA wollte ich ja eigentlich immer hin.

Und gleichzeitig bin ich dankbar dafür, dass mir geholfen wird (auch wenn ich um diese Hilfe fortwährend kämpfen muss, gegen die Bürokratien, die sie mir am Liebsten so weit als möglich zusammenstreichen würden).

Wie auch immer …. ich habe ab und an das Ansinnen, anderen etwas zurück zu geben. Also der Gemeinschaft.

Und wenn mein Tablet …. so ziemlich das Einzige, was ich mir gönne …. dann abbezahlt ist, dann kann ich dieses Tablet verschenken. Einfach so. Und für mich mit einem neuen Tablet wieder ebenso verfahren, wie mit dem Bisherigen …. auf Raten erwerben, abbezahlen, verschenken ….

NUR – wie soll ich das dann machen? Einfach dem Erstbesten geben, der mir begegnet? Wohl eher nicht. Es sollte dann schon jemand sein, der sich in ähnlicher Lage befindet wie ich. Denn warum sollte ich jemandem etwas schenken, der eh alles hat, und ev. noch dazu sich einen feuchten Kehrricht darum schert, wie es anderen geht.

Und dann sollte das Teil ja auch in gute Hände kommen. Und auch sinnvoll Verwendung finden. Sinn hatte es für mich gemacht, weil es mich dazu in die Lage versetzt hat, Kontakte aufrecht zu erhalten, Gerätschaften abzuschaffen (Fernseher, Telefon, PC …. all das läuft bei mir über´s Tablet) und jede Menge Strom und Anschaffungs-/Instandhaltungskosten zu sparen (auch im Sinne der Umwelt).

Ich finde, so ein Gerät sollte in Hände kommen, die gleichgesinnt sind. Andererseits möchte ich niemand vorschreiben, wie er zu leben hat.

Also alles gar nicht so einfach. Und ich gehöre nunmal nicht zu den Menschen die sagen „mir doch egal“. Und wenn einem die Dinge eben nicht egal sind, dann ist es meist gar nicht so einfach, sie zu bewältigen. Andererseits hat man für die Dinge um einen herum, ja auch Verantwortung (sollte man zumindest). Und es hatte zu Anfang auch keiner gesagt, dass alles immer einfach sein wird.

Folglich wird es eben so laufen, wie es meist bei mir läuft: Geduld haben, und sehen, was kommt. Oft regelt sich so Manches weitgehend von selbst.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Nougat – der etwas andere Brotaufstrich

Wer „Nougat“ liest, denkt wohl meist an jenen dunkelbraunen Brotaufstrich.

Die alternative Bedeutung jenseits eines Brotaufstrichs ist die des Android-Betriebssystem, welches auf mobilen Endgeräten läuft.

Der Hersteller von Android, also Google, vergibt für die verschiedenen Versionen Namen von Süssigkeiten, also z.B. Marshmallow oder eben Nougat.

Vor ca. 4 Wochen kam jenes Update auch auf meinem Samsung Galaxy S2 Tablet an. Also rund 1/2 Jahr nach der Veröffentlichung durch Google. Wie schon berichtet, brauchen die diversen Endgerätehersteller immer eine Weile, bis sie die neuen Android-Versionen auf die Geräte angepasst haben, weil jeder Hersteller eine Android-Version mit „Extras“ ausstatten kann, und diese „Extras“ in jeder neuen Version berücksichtigen muss.

Nun – meine Erfahrungen mit Nougat sind bisher eher positiv. Ich hatte das ja schon in einem anderen Beitrag kurz angerissen, dass mich die Möglichkeit fasziniert, dass sich 2 Apps den Bildschirm teilen.

Wie in jenem Beitrag schon angeführt, gibt es genügend Inhalte im Web, die die Neuerungen beschreiben, weshalb ich das hier nicht im Einzelnen wiederholen muss.

Also mal die Dinge aus persönlicher Sicht:

  • Ich finde, das Einstellungsmenü von Android ist sehr viel übersichtlicher geworden. Zuerst hatte ich nichts mehr gefunden, schlicht deswegen, weil ich mich an das alte Menü aus Android6 gewohnt hatte, und trotz seiner Unübersichtlichkeit auswendig wusste, wo ich die wichtigsten Sachen finden würde.
    Jetzt hat das Menü logische Struktur bekommen, und viele Dinge findet man auf Anhieb, v.a. wegen der Zusatzangaben unter jedem Menüpunkt.

    Brotaufstrich

    Das Menü von Android 7, alias Nougat

  • Was mir spontan negativ auffiel, war die jetzt kleinere Schrift der Benachrichtigungen, die sich nicht ändern lässt (zumindest habe ich im Netz nur diese Auskunft gefunden).
  • Die Teilbarkeit des Bildschirm erwähnte ich schon. Enorm hilfreich, wenn es darum geht, Informationen aus einer App/Dokument, in einer anderen App/Dokument zu verwenden. Wenn ich also z.B. die Inhalte einer Excel-Tabelle benötige, um diese in einer Mail wiederzugeben, so war das bisher immer ein ständiges Hin- und Herschalten zwischen verschiedenen Apps. Mit dem neuen Brotaufstrich habe ich beides gleichzeitig am Bildschirm.
  • Was sich bei mir eingestellt hat (leider), ist, dass die Bandbreite meiner WLAN-Verbindung, unter Nougat, sehr viel geringer ausfällt. Die bisherigen reichlich 190 Mbit haben sich auf ca. 120 Mbit verringert. Woher das kommt, warum und wieso, kann ich bisher nicht erklären. Es gibt keinerlei Informationen dazu im Netz. Das könnte entweder ev. damit zu tun haben, dass es nix mit Nougat zu tun hat (obwohl das die einzige Veränderung ist, die zu dem Zeitpunkt stattfand) oder es könnte damit zu tun haben, dass dies ein spezieller Effekt auf meinem Tablet-Typ ist.
    Zudem ist es eher wahrscheinlich, dass nur extrem wenige Anwender einen vorher/nachher Vergleich zur Verfügung haben.
    Wobei natürlich 120 Mbit auch immer noch weit jenseits von „wenig“ ist.
  • Spontan funktionierte der Google-PlayStore nicht mehr nach dem Update. Die Suche fand schlicht nichts mehr (wenn ich mich richtig erinnere). Der Such-Kringel kringelte sich zu tode. Ein Geräte-Neustart am nächsten Morgen brachte dies allerdings wieder in´s Lot.
  • Was mich anfangs nicht störte, dann aber doch immer mehr, war die Tatsache, dass sich Ordner auf dem Homescreen nicht autom. schlossen, wenn ich daraus eine App aufrief und sie zuletzt wieder beendete.
    So sehr es logisch war, dass ich nach App-Ende wieder dort ankam, von wo ich ausging, nämlich im Ordner, so sehr störte es eben doch, dass ich dann immer noch erst den Ordner schließen musste, bevor ich mich der nächsten Aufgabe zuwenden konnte.
    Lösung: Ich ersetzte den Standard-Launcher durch den sehr weit verbreiteten und akzeptierten Nova-Launcher. DER kann das.
Man könnte nun den Eindruck gewinnen, dass ich vom neuen Brotaufstrich nicht allzuviel halte, weil die Anzahl der negativen Punkte, in der obigen Auflistung, überwiegt.
Jedoch sind die neg. Punkte eher unwesentlich bzw. leicht zu beseitigen. Oder aber aktzeptabel.

Rundherum finde ich Nougat nämlich gelungen. Was nicht wirklich verwundert, weil doch viele Dinge gemacht wurden, die entweder etwas Gutes weiterentwickelten oder dem Wunsch der Anwenderschaft entsprechen.

Was überdies noch verlautbarte, ist, dass künftige Versionen rascher kommen sollen, was den Zeitabstand zwischen Veröffentlichung seitens Google, und Veröffentlichung seitens Gerätehersteller angeht. Bleibt nur zu hoffen, dass möglichst viele Geräte auch noch die neuen Versionen bekommen.
Die Erfahrung lehrt ja, dass Modelle, die über ein bestimmtes Alter hinausgehen, keine Updates mehr erhalten. Und die Halbwertszeit wird dabei doch immer kürzer.

Was mich zum Thema zurückkehren lässt: Ein Brotaufstrich hat ja immer auch ein MHD.

Es grüßt,
das Smamap