Android 9, die Zweite …

Nachdem ich HIER schonmal über Android 9 geschrieben hatte, noch ein paar Ergänzungen, die sich aus dem Alltag mittlerweile ergaben …

Mir fällt auf, dass die Gesichtserkennung unter Android 9 wesentlich effektiver funktioniert, wie noch unter Oreo. Gefühlt musste ich zuvor in 8 von 10 Fällen den Login über das eingestellte Muster durchführen, weil die Gesichtserkennung ‚mein Gesicht‘ nicht erkannte. JETZT ist das genau umgekehrt. Offenbar hat man hier softwaremäßig nachgebessert.

Dies war auch dringend notwendig, zumal für Geräte, die keinen Fingerabdrucksensor mehr besitzen. Dieser funktionierte so gut wie immer. Eine Gesichtserkennung schien dazu ein Rückschritt. Bisher …

Etwas gewöhnungsbedürftig ist auch, dass Android 9 die Uhrzeit jetzt am Anfang der Statusleiste positioniert, also links. Es heißt, das sei nur Gewohnheit. Ich befürchte, eher nicht. Alles was wichtig ist, steht in der Statusleiste rechts. Also sehe ich auch DORT hin. Der Standort der Uhrzeit lässt sich leider nicht ändern, also muss man damit leben …. erstmal.

Irritiert hat mich auch, dass das Bluetoothsymbol in der Statusleiste jetzt nur noch aufscheint, wenn auch wirklich Verbindung zum Gerät besteht. Geht das Gerät (also zB meine externe Tastatur) in den Standby, so verschwindet das Bluetoothsymbol. Das empfinde ich als unglücklich. Bisher war das Symbol IMMER sichtbar, wenn Bluetooth eingeschalten war. Als User möchte ich schon darüber informiert sein, wenn ein Verbindungsweg nach außen potentiell aktiv ist. SO wie das auch beim WLAN-Symbol der Fall ist. Ich hatte in letzter Zeit schon manchmal doof geschaut, wenn ich die Statusleiste nach unten zog und dort sah, dass das Bluetooth aktiv war.

Nur damit kein falscher Eindruck entsteht …. nach wie vor finde ich Pie sehr gelungen. Verbessern lässt sich aber sicher immer etwas.

Es grüßt das Smamap

Android Pie und was mir gefällt

Android Pie ist bei mir angekommen. Ok, schon vor einer Weile. Ich hatte auch schon einen Beitrag dazu geschrieben, aber vor dem Veröffentlichen hat die WordPress-App ihn verschluckt.

War ja auch höchste Zeit geworden, mal wieder was für den Bereich ‚Android‘ auf meinem Blog zu schreiben. Aber just in dem Augenblick mochte mich WP grad nicht. Also auf ein Neues!

Nun möchte ich nicht all das wiederholen, was im Netz rauf und runter publiziert wurde zu Pie. Wer das wissen möchte, bitte Tante Google befragen. Nein, es geht um das, was mir ganz persönlich gefällt.

Das Allererste war für mich die Übersichtlichkeit und die Verständlichkeit, die sich mir da offenbarte.

Allein schon im Einstellungsmenü von Android Pie! Man ruft es auf und sieht die große Überschrift Einstellungen. Darunter ist erstmal Platz, und dann erst kommen die Menüpunkte. Damit kommt man dann, so finde ich, sehr gut zurecht dahingehend, die Menüpunkte auch gut zu erreichen. Früher hatte man zu tun, um den ersten Menüpunkt dort, ganz oben, zu erreichen; speziell bei etwas größeren Smartphone-Displays. Jetzt ist alles per Daumenansteuerung erreichbar.

In den Menüpunkten wurden einige Eingruppierungen umgestellt, um der Logik hinter ‚wo finde ich was‘ besser gerecht zu werden.

Es macht den Eindruck, als hätten die Entwickler tatsächlich auf die Benutzer gehört, als es darum ging „was können wir verbessern“.

Was die Übersichtlichkeit angeht, so empfinde ich es auch als gelungenes Feature, dass man auf dem Sperrbildschirm die Benachrichtigungen kategorisiert hat. Es erscheint also zB nur noch das WhatsApp-Symbol, als Hinweis darauf, dass hier Benachrichtigungen vorhanden sind.

Sieht eben alles sehr viel aufgeräumter aus.

Für mich sieht es zudem so aus, als wäre das ganze Betriebssystem flotter geworden. Flüssiger. Ok, ein subjektiver Eindruck.

Gilt auch für den Akku. Meines Erachtens hält der länger. Könnte sein, man hat sich Gedanken gemacht, wie man den Verbrauch reduzieren kann. Zumindest kann Android Pie es jetzt automatisch umsetzen, dass selten verwendete Apps in der Akku-Nutzung begrenzt werden. Bei mir heißt die Funktion „adaptiver Akku“, die man dazu aktivieren kann.

Sehr schön finde ich die Sache mit der Gestensteuerung, die die bisherigen Schaltflächen für Zurück/Home/aktuelle Anwendungen ersetzt, und damit das Display effektiv vergrößert. Ich empfinde diese Gestensteuerung, wie sie mit Android kommt, allerdings für mich nicht praktikabel. Anders gesagt ich komme damit nicht klar. Ich stieß allerdings dadurch auf ‚One Hand Operation‘, eine App, die die Gestensteuerung erst richtig gut macht. Sie bringt jene Dinge, die iPhone-Nutzer schon kennen, auf mein Samsung-Gerät. Die App ist von Samsung, und man hofft, dass sie Eingang ins Betriebssystem finden wird.

Mit dieser App können Aktionen einzelnen Gesten zugeordnet werden, die vom rechten oder linken Bildschirmrand ausgehen (zB Wischen diagonal nach oben für ‚zurück‘; oder langes Wischen horizontal für ‚Screenshot‘). Wenn man dies wollte, so könnte man derart bis zu 12 Aktionen zuordnen (ich habe mich auf 4 beschränkt). Es erfordert 1-2 Tage Gewöhnung, aber dann möchte man es nicht mehr missen).

Das Design der Benutzeroberfläche (genannt ‚One-UI‘) wird allenthalben gelobt. Persönlich empfinde ich es nicht als so sehr viel anders. Hab auf einem anderen Gerät noch Android7, und könnte, rein vom Design her, das ich auf dem Homescreen sehe, nicht auf Anhieb sagen, welches Android ich gerade vor mir habe.

Was mich mit vielen Fragezeichen zurückläßt, ist dieses Feature „Digitales Wohlbefinden“. Über dieses kann man Zeitdauern für Apps einstellen, nach denen diese deaktiviert werden. Wer sich also dabei ertappt, nur noch in WhatsApp herumzugeistern, kann hier gegensteuern.

Allerdings frage ich mich schon, was der Quatsch soll??? Wenn jemand nicht dazu in der Lage ist, sich an Regeln zu halten, und seien sie selbst auferlegt, dem hilft auch kein, jederzeit abschaltbares, digitales Wohlbefinden. Erwachsene Menschen sollten wissen und beurteilen können, was sie tun und was nicht.

Android 9 hat sicherlich so manche nützliche Entwicklungen integriert. Auch für diese Betriebssystemversion gilt, wie für alle anderen OSe, dass es das perfekte Betriebssystem nicht gibt. Allenfalls eine Annäherung daran. Zumal Manches auch Geschmackssache bleibt.

Und über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.

In meinen Augen bringt Pie so Einiges. Primär in Richtung ‚Benutzerfreundlichkeit‘. Jedoch ist das auch die Richtung, in die es gehen sollte. Denn die funktionellen Features sollten mit den bisherigen Betriebssystemversionen von Android mittlerweise erledigt sein.

Es grüßt das Smamap

Galaxy Tab S4

Schon lange habe ich nichts mehr geschrieben für den Android-Bereich im Blog …. es wird also Zeit …. umsomehr, als ich seit einigen Wochen das Galaxy Tab S4 mein eigen nenne.

Im Fazit bin ich enorm zufrieden mit diesem Tablet. Es ist nicht nur Samsungs Flagschiff in dem Bereich, es bringt mir so Einiges, was meinen Vorstellungen absolut entspricht.

Doch zuerst einmal das Negative ….

Ich nutze ein Gerät, das hinsichtlich Rohstoffverbrauch, Umwelt und dergleichen mehr, nicht akzeptabel ist. Wer meinen Blog verfolgt, hat in letzter Zeit einiges zum Thema Umwelt und Klimawandel zu lesen bekommen.

Hierzu passt ein Tablet, wie das Galaxy Tab S4 es ist, so überhaupt nicht. Andererseits habe ich mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. Letztlich konnte ich es vertreten. Doch dazu weiter unten mehr.

Zunächst einmal zum Tablet selbst. Das phänomenale Display des S4 hat eine Diagonale von 10,5 Zoll. Also über 26 cm. Die Farbdarstellung und die Geschwindigkeit des Display lässt, für mich, keine Wünsche offen.

Egal ob surfen, Filme anschauen oder spielen …. das Ding ist phantastisch. Kein Ruckeln oder was auch immer.

Samsung hat auch einen der Punkte erledigt, der früher beim S2 ein Manko war (das S3 hatte ich ausgelassen), nämlich die Lautsprecher. Beim Galaxy Tab S4 sind 4 Stück an der Zahl verbaut …. 2 an jeder Schmalseite. Früher waren es nur 2, und wenn man das S2 quer hielt, hat man die Lautsprecher praktisch mit den Händen abgedeckt. Zudem hat man es Spezialisten überlassen, das Optimum aus dem Soundsystem herauszubekommen. Es steht auch hinten groß drauf: Tuned by AKG. Für ihre Größen sind die Lautsprechen wirklich sehr sehr gut (meine Meinung).

Ich habe mir wieder die LTE-Version angeschafft, um das S4 gleichzeitig auch als Telefon nutzen zu können. Man hat beim S4 einen KombiSlot verbaut, der gleichzeitig die Sim-Karte und die SD-Karte beinhaltet. Ich empfinde dies als Fortschritt, nur noch einen Schieber öffnen zu müssen, ohne zu überlegen, wo denn jetzt welche Karte drin ist. Früher, beim S2, habe ich regelmäßig den falschen Schieber geöffnet.

Mit 64 GB Speicher, bei 4 GB Arbeitsspeicher empfinde ich das Tablet als reichlich bestückt. Eine SD-Karte wäre eigentlich nicht nötig. Ich verwende sie nur, um bestimmte Dinge auch extern abgespeichert zu haben.

Das Gerät ist mit einem USB Typ C Anschluss ausgestattet, so dass verdrehte Ladekabel der Vergangenheit angehören.

Ich habe mir das Gerät vor Ort beim Handy-Shop meines Vertrauens erstanden, und zuallererst (im Vorfeld) gleich mal eine DisplayFolie angeschafft, einen Magnet-Adapter für den Stromanschluss, so dass die Buchse nicht mehr durch ständiges an- und abstecken belastet wird, sowie eine Schutzhülle für das Tablet. Ich nutzte dazu dieselben Quellen bei ebay, die ich schon für das S2 angesprochen hatte. Die Erfahrungen waren dort durchaus positiv gewesen.

Was mich automatisch zur stärksten Veränderung beim Galaxy Tab S4 gegenüber dem S2 führt: Die AkkuKapazität. Sie beträgt 7300 mAh, also gut doppelt soviel wie beim S2 (wenn ich recht erinnere). Der Akku hält bei mir locker 2 Tage, während ich früher mindestens einmal am Tag nachladen musste. Das Nachladen ist zeitlich auch eine schnelle Sache, da „Schnellladen“ angesagt ist. Das 2,1 A Netzteil sorgt dafür. Deshalb ist es auch anzuraten, immer das ‚eigene‘ Netzteil des Galaxy Tab S4 zu nutzen, um optimales Ladeergebnis zu erzielen. Einmal habe ich mich schon gewundert, warum es so lange dauert, bis ich bemerkte, dass ich das falsche Netzteil verwendete (wenn das Netzteil nur halb so viel Leistung hat, so dauert es eben dann auch entsprechend).

Was ich ungeplant neu anschaffen musste, war die externe Tastatur. Als 10-Finger Schreiber ist die natürlich ein absolutes Muss. Zumal wenn das Tablet den PC ersetzen soll. Die alte Tastatur, die ich am S2 lange genutzt hatte, vollführte am S4 jedoch Doppelanschläge, so dass viele Buchstaben doppelt erschienen. Nach langem Suchen im Netz, traf ich auf die Schilderung eines Users, der dasselbe Problem hatte, und dieses durch eine neue Tastatur löste. Ich suchte nach einer solchen im Netz, die explizit für das S4 angeboten wurde, und das Problem war beseitigt. Woran es im Detail gelegen hatte, konnte ich nicht herausfinden, musste mich letztlich aber auch nicht weiter interessieren.

Das Tablet bietet noch den sog. S-Pen als Gadget (Steuerung des Tablet per Stift (im Lieferumfang enthalten)). Diesen habe ich bisher nicht ernsthaft eingesetzt, nur ansatzweise mal getestet. Er scheint gut zu funktionieren, und das zu machen, was er soll. Jedoch scheine ich ihn nicht wirklich zu benötigen, weshalb er hier außen vor bleibt.

Es gäbe sicher noch viel zu sagen, aber für mich sind das die wesentlichen Punkte. Andere würden ev (noch) andere Schwerpunkte setzen. Für mich jedoch sind dies die wichtigsten Erfahrungswerte.

Das Gerät läuft mit Android 8.1 reibungslos, ohne irgendwelche merklichen Probleme. Es steht aktuell ein Upgrade auf Android 9 an (sollte schon im April soweit sein). Samsung lässt sich da aber scheinbar etwas Zeit mit der Verteilung des Upgrades. Mal sehen, was die neue Version so bringt.

Das Zubehör des S2 war, wie schon erwähnt, nicht weiter zu verwenden. Das größere Display bedingt eben neue Schutzfolie und neue Schützhülle. Auch die geänderte USB-Buchsen-Version einen neue Magnet-Adapter.

Natürlich muss ich noch ein Wort zum Preis verlieren. Dieser ist mit über 700 € natürlich sehr üppig. Vll muss man als Firma Samsung ein „Flagschiff“ auf diesem Niveau ansetzen. Vll ist das Gerät diesen Preis auch wert. Ich finde ihn überzogen. Warum ich ihn trotzdem ausgegeben habe, hatte zB damit zu tun, dass ich allein über die Stromersparnis, in meinem Fall, über 50€ pro Jahr einspare. Von den ganzen Gerätschaften, die ich nicht benötige, gar nicht zu sprechen. Alles in allem wird sich das Galaxy Tab S4 nach relativ kurzer Zeit wieder amortisieren, so dass mir über die Lebensdauer, die ich mal mit 5 Jahren ansetze, sogar was übrig bleibt. Allein ein PC, dessen Anschaffung fällig gewesen wäre, hätte sich auf schlappe 300€ belaufen. Die beiden Positionen PC und Strom, zusammen mit einem günstigen Smartphone …. dass alles konnte ich einsparen, und mir somit das Tablet leisten. Freilich über einen Kleinkredit. Weil wer kann schon 700€ auf einen Schlag auf den Tisch legen.

Zurück zum Eingangs erwähnten Thema. Wer über Klimawandel schreibt, der darf sich so ein Tablet eigentlich nicht anschaffen. Wenn man weiß, welche Rohstoffe dort zT verbaut werden, unter welchen Bedingungen die gefördert werden, und welche Mengen das sind, der muss davon normalerweise Abstand nehmen.

Andererseits erspart das Gerät so Manches: Einen Fernseher, einen PC, eine Stereoanlage, ein Festnetztelefon, und reichlich Strom. Die Entlastungen der Umwelt sind entsprechend. Das Ganze über etliche Jahre hinweg.

Und SO hatte ich mich dann doch dazu entschlossen, auf das S4 umzusteigen. Das S2 erfährt heute eine Nachverwendung bei meinem Sohn. Ich denke, dass ich, alles zusammen genommen, dann doch eine nachhaltige Entscheidung getroffen habe.

Es grüßt das Smamap

Minimalismus bringts

Mal wieder was zum Thema ‚Android‘, sprich dazu dass …. ‚Minimalismus bringts‘.

Schon früher hatte ich berichtet, dass ich versuche, Apps mit mords Umfang durch solche zu ersetzen, die das beinhalten, was ich brauche, und keinen wahnsinnigen Funktionsumfang, den kein Mensch braucht, und der nur Speicher verbrät.

So hatte ich bisher ein Office-Paket auf meinem Galaxy Tablet, das alles beinhaltete, was man gemeinhin darin vermutet. Von Textverarbeitung über Tabellenkalkulation bis hin zu Präsentationen und PDF-Verarbeitung, verbunden mit allerlei Zusatzfunktionen. Letztlich stellte ich dann fest, dass ich nur einen Bruchteil davon verwende, und das Ganze, mit allem Drum und Dran, dennoch fast 150 MB von meinem Speicher verbraten hatte (ja ja, die Anwendung selber hat weniger Speicherumfang, aber alles in allem wird das schnell sehr viel mehr).

Ich begab mich auf die Suche nach etwas Schlankerem. Dazu war es zuerst einmal notwendig, festzuhalten, was ich überhaupt benötigte.
Ich würde Dokumente schreiben, und Tabellen erstellen. Beides mit dem üblichen Funktionsumfang. Und dann noch Dokumente als PDF- und/oder Word-Dateien zur Verfügung stellen wollen.

Und so suchte ich also. Und fand …. iA Writer und Planmaker mobil. Beides, va aber iA Writer, auf das beschränkt, was es braucht. Und kein Firlefans drumherum.

Minimalismus bringts

2 Apps mit wenig Gerümpel

Nachdem ich jetzt mit beidem seit einigen Monaten arbeite, und jedes davon nur ca. 20 MB einnimmt und ich zudem voll damit zufrieden bin, habe ich vor 2 Wochen mein Office-Paket endgültig vom Tablet gelöscht. Und bisher absolut nichts vermisst.

Somit habe ich unter dem Strich etwa 100 MB gewonnen.

Nun mag man sagen, was soll dieses ‚Minimalismus bringts‘, wenn, bei heutigen Speichergrößen von 32 GB, 100 MB dabei rumkommen.

Nun – da hört es natürlich nicht auf. Denn auf gleiche Weise habe ich diverse Apps ersetzt.

Und wenn man dann noch die ein oder andere App deinstalliert, die man nie verwendet (es gibt auch eine App, die einem das zeigt, welche das sind), dann hat man schnell mal 1/2 GB und mehr zusammen, die auf dem mobilen Gerät eben nicht mehr mit unnützem Zeug belegt sind.

Es ist wie mit dem Regal im Wohnzimmer …. man kann es vollstellen oder nur das drinhaben, was einem wirklich wichtig ist …. und so ein Regal, das nur noch halbvoll ist, ist eine sehr angenehme Sache. Der Unterschied ist, dass sich Apps schnell mal löschen lassen. Das Regal entrümpeln, das ist schon etwas mühsamer. Aber nicht minder erholsam.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Tablet statt PC

Das Thema hatte ich schon das ein oder andere Mal gestreift …. künftig ein Tablet statt PC zu verwenden.

Zwar verwendete ich schon eine ganze Weile nur noch das Tablet, jedoch stand der PC immer noch im Eck, so für den Notfall.

Nachdem ich ihn aber so gut wie überhaupt nicht mehr verwendete, habe ich jetzt beschlossen, den PC völlig abzuschaffen, und ihn zu verkaufen.

Also flugs in die ebay-Kleinanzeigen gestellt, und morgen kommt jemand und holt ihn ab.

Hat für mich den Vorteil, dass ich die Kiste mit Bildschirm nicht mehr mit umziehen muss, wenn ich nächstens die Wohnung wechsle.

Freilich habe ich die Daten, sprich Bilder/Dokumente/etc. zuvor gesichert. Das Ganze hatte auf einer schlanken SD-Karte Platz (64 GB). Hatte dazu einen Adapter zur Verfügung (sieht aus wie ein USB-Stick), in den die SD-Karte eingesteckt wird. Das PC-Betriebssystem (in meinem Fall „Ubuntu-Linux“) erkennt die Karte ganz normal, und so konnte ich alle mir wichtigen Daten da drauf kopieren (wäre für jeden problemlos machbar).

Tablet statt PC

USB-Adapter mit SD-Karte

Anschließend noch das Betriebssystem gelöscht …. FERTIG !!!

Ich muss zugeben, dass das schon ein bißchen ein komisches Gefühl ist, ab morgen NUR noch Tablet statt PC zu haben. Aber rein nutzungstechnisch ist das schon seit etwa 1 Jahr so.

Als kleinen Nebeneffekt kann ich dann auch den (selbstgebauten) PC-Tisch abschaffen. Wieder ein Teil weniger. Tablet statt PC bietet, was naheliegend ist, auch einen enormen Platzvorteil.

Enorm an Platz gewonnen und zudem etliche Teile, um die ich mich nicht mehr kümmern muss. Ganz abgesehen von den ganzen Kabeln, die ab sofort wegfallen.

Tablet statt PC

Platz und Zeit gewonnen

Und wenn es denn doch mal, völlig überraschend, etwas geben sollte, was ich auf dem PC hatte (und NUR dort), dann ist die SD-Karte schnell mal in das Tablet geschoben, um die Datei da drauf zu finden. Alternativ gibt es genug Leute, die noch einen PC ihr Eigen nennen.

Ich bin der Überzeugung, dass die PC-Zahl im Privatanwender-Bereich in den nächsten Jahren rapide zurückgehen wird. Bei den Otto-Normalusern wird es kaum noch Leute geben, die auf dem PC etwas machen, was sich nicht genauso gut auf dem Smartphone oder Tablet machen ließe.

Der PC wird letztlich ein Nischendasein fristen, v.a. für Anwender wie Spiele-Freaks oder Video-Fetischisten. Die Entwicklung spricht für sich, wenn sogar Microsoft sich langsam aber leise aus dem Bereich verabschiedet. Wer sich heute ansieht, wo solche Firmen die stärksten Wachstumsraten aufweisen, der weiß Bescheid.

Und so ganz nebenbei schlägt sich diese Abschaffung positiv auf meinen Stromverbrauch nieder. Zwar nur noch minimal, weil kaum noch verwendet, aber eben doch. Es gab Zeiten, da schlug sich der Stromverbrauch des PC mit 50 €, und mehr, im Jahr nieder.

Ein Tablet ist demgegenüber vernachlässigbar.

Es grüßt

das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Das Problem mit dem Backup

Das Problem mit dem Backup wird meines Erachtens maßlos überbewertet.

Jeder, der etwas auf sich hält, erzählt über die immense Bedeutung eines Backups, sprich einer Sicherung. Und wer keines habe, sei selber schuld

Nun, ich muss eingestehen, dass ich derlei einst selbst von mir gegeben habe.

Um eines gleich vorweg zu sagen ….

im produktiven Bereich gilt das nach wie vor. Wer dort kein Backup hat, ist tatsächlich selber schuld, ob der enormen Verluste, die im Ernstfall daraus entstehen.

Sei es bzgl. Geld, bzgl. Zeit oder bzgl. sonstiger Ressourchen. Denn etwa eine Buchhaltung ohne Backup, ist wie Autofahren ohne Sicherheitsgurt und Air-Bag. Und wer keine Komplettsicherung seines Servers hat, der verzichtet noch dazu auf Bremsen und Knautschzone.

Jedoch, im privaten Bereich, sehe ich dies mittlerweile anders. Erst recht im Bereich der mobilen Endgeräte.

Und NUR darum soll es hier gehen.

Ein „Backup“, im eigentlichen Sprachgebrauch, ist jemand/etwas, das die Funktion des Originals komplett übernehmen kann. Die Astronauten von Apollo 11 hatten, so wie alle anderen Raumfahrer auch, einen „Backup“, der sie ausfallsicher ersetzen konnte.

Die Frage ist, braucht ein privater Smartphonenutzer ein Backup?

Ich sage NEIN!

Der klassische Nutzer telefoniert, schreibt z.B. in WhatsApp oder SMS, spielt Spiele, schreibt eMails, surfed im Netz, und dergleichen Standards mehr.

Stellt man sich die Frage, ob ein solcher Nutzer jemals den Inhalt eines alten Chats benötigt, eine alte Mail oder SMS, so muss man diese Frage, ehrlicherweise, ebenso mit NEIN beantworten.

Wenn also das Smartphone den Geist aufgibt, gestohlen wird oder aus irgendwelchen Gründen zurückgesetzt werden muss, so kann man frohen Mutes, sofern man dazu in dem Moment in der Lage ist, die Situation dazu nutzen, das Smartphone nur mit dem zu bestücken, was man benötigt.

Dazu ist es allerdings erstmal nötig, das (Android)-Smartphone frisch zu installieren. Dazu benötigt man dann, in aller Regel, eMail-Adresse und Passwort seines Google-Kontos (zumindest DIESES sollte man sich sicher irgendwo notiert haben). Denn das Gerät ist mit diesem Konto verbunden, und ohne die Zugangsdaten zu diesem Konto in aller Regel nicht zu installieren.

Nach der Grundinstallation ist dann nahezu alles vorhanden, was man so braucht.

Was nicht vorhanden ist, lässt sich leicht installieren. So holt man sich dann (im Fall eines Android-Gerätes) zB WhatsApp aus dem PlayStore und gut is.

Freilich muss man sich dann, um beim Bsp zu bleiben, in WhatsApp die eigene Handy-Nummer neu verifizieren, aber das ist sicherlich eine der leichtesten Übungen.

Bleiben die Kontakte. DIE sollte man dann schon regelmäßig gesichert haben. Das ist aber eine Übung die nur wenige Sekungen umfasst, indem man die Kontakte 1x im Monat exportiert. Die Kontakte-App beinhaltet dazu eine entsprechende Möglichkeit.

Und genauso kann man diese Kontakte dann auch wieder importieren. Fertig.

Wer dann noch einen Passwortmanager verwendet hat, muss dann auch nur die entsprechende App installieren, sich mit dem MasterPasswort darin anmelden, und schon hat man alle Benutzernamen und Passwörter, über das Netz, wieder zur Verfügung.

Wenn man also sein Smartphone „verloren“ hat (auf welche Weise auch immer), könnte man das auch positiv sehen, nämlich als Möglichkeit, das ganze Zeug da drauf auf das zu minimieren, was man WIRKLICH braucht. Es ist, in solchen Fällen, immer überraschend, was alles überflüssig war.

Was Überflüssiges angeht, so könnte man dazu auch die ganzen Fotos zählen, die man so mit sich rumschleppt. Soweit muss man aber nicht gehen. Meinereiner nutzt die Fotos-App von Google, die gemachte Fotos stets in die Cloud sichert. Somit heißt es im Ernstfall: App installieren, sich anmelden, und die ganzen Fotos stehen wieder zur Verfügung.

Nun will ich niemandem sein Backup nehmen oder die Zeit, die man dafür regelmäßig aufwendet (nebenbei …. ein echtes Backup eines Smartphones zu erstellen, ist keine einfache Sache). Und die „Experten“ sehen das Thema sicherlich anders, denn die haben nochmal ganz andere Sachen auf ihren Geräten laufen. Und Diejenigen, die das Gerät beruflich nutzen, sicherlich auch. Letztere haben dann allerdings IT-Experten aus der Firma im Hintergrund stehen, die für alles Nötige sorgen.

Bleibt noch das Thema „Google“. Wenn man ein Android-Smartphone neu aufsetzen muss, kommt Vieles (nicht alles) über die Google-Server automatisch auf’s Gerät. WENN …. ja wenn man zugelassen hat, dass alles, was man so hat, auf den Google-Servern gesichert wird. Da muss ich sagen, DAS habe ich abgeschalten (was ja ganz einfach geht). Ich mag es einfach nicht, wenn eine Firma, die mit Datenweitergabe Geld verdient, meine ganzen Daten „einfach so“ zur Verfügung bekommt.

Deshalb sichere ich mir meine Kontakte (wie beschrieben), meine Passwörter und meine Fotos …. Ende im Gelände.

Entscheiden und verantworten muss derlei, selbstverständlich, jeder selbst. Mit der beschriebenen Verfahrensweise fahre ich seit Längerem problemlos.

Freilich ist die Neuinstallation eines Smartphones oder Tablets eine zeitintensive Sache. Den Knopfdruck, und alles ist, wie von Zauberhand, wieder da …. das gibt es halt leider nicht …. egal, wie auch immer man vorgeht.

Mit einem iPhone stellt sich das Thema nochmal etwas anders dar. Allerdings sollte man ohnehin immer jemanden zur Hand haben, „der sich mit sowas auskennt“. Denn eine Neuinstallation ist nicht deshalb einfacher, weil ein Smartpohne sehr viel kleiner ist, als ein PC. Was man sich, meiner Meinung nach, sparen kann, ist der immense Zeitaufwand, sich Dinge zu sichern, die hinterher kein Mensch braucht. Ich erinnere auch an Zeiten, als es derlei „Tand“ noch nicht gab. Es gab für Wichtiges nur das Papier. Und ehrlicherweise muss man zugeben, dass sich daran nichts geändert hat.

Alles andere lässt sich sehr einfach beschaffen, sofern von Bedeutung. Ein Foto kann man nochmal aufnehmen. Die Kontaktdaten von XY hat jemand; zur Not kann man XY auch schnell mal besuchen oder gar mal wieder einen Brief schreiben. Und falls man das Passwort für den Zugang beim Stromlieferanten, auf dessen Homepage, nicht mehr hat, so ruft man dort an oder nutzt auf deren Homepage die „Passwort vergessen“-Funktion.

Führt mich abschließend zu dem Hinweis, dass ich meinen PC seit 1 Jahr im Eck stehen habe (mache seitdem alles mit meinem Tablet), und NICHTS, aber auch absolut NICHTS davon gebraucht habe. Ich hatte mir damals den PC erst frisch eingerichtet (wegen Umstiegs von Windows auf Linux), und noch keine Zeit gehabt, mir irgendeine Art von Backup einzurichten. Man sieht …. es wäre auch absolut überflüssig gewesen, das zu tun.

Soll nicht heißen, man müsse sich um seine Daten nicht kümmern. Aber es sollte reichen, sich beim „Kümmern“ auf das zu beschränken, was notwendig ist. Das Problem mit dem Backup scheint also keines zu sein.

Das führt, für mich, geradewegs, zum Thema „Virenscanner“ …. aber das ist ein anderes Thema.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Android – Datennutzung leicht gemacht – mit Datally

Heute mal wieder ein Beitrag zum Bereich „Android“; in dem Fall zum Thema „mobile Datennutzung“.

Dazu muss ich erstmal etwas ausholen ….

Jeder von uns (fast), zumindest diejenigen, die ein Smartphone nutzen, hat einen Tarif am Laufen. Dabei ist ein bestimmtes mobiles Datenvolumen enthalten. Nehmen wir meinen Fall als Bsp.: Ich zahle für meinen Tarif 6€ im Monat, und darin ist 1 GB an mobilem Datenvolumen enthalten, mit dem ich normalerweise locker auskomme, weil ich sehr häufig Verbindung zu WLAN habe.
Letzteres ist der Punkt, denn ab dem Moment, wenn ich diese Grenze der Datennutzung im mobilen Bereich (also dann, wenn kein WLAN vorhanden ist) überschreite, zahle ich zusätzlich. Das möchte man natürlich gerne vermeiden. Also hätte man gerne jederzeit einen Überblick, wieviel man denn schon verbraucht hat.

Nun kann man freilich im Einstellungsmenü von Android (7) leicht nachsehen, wie es denn im laufenden Monat insgesamt mit der mobilen Datennutzung aussieht.

Im Bereich Verbindungen/Datennutzung/Mobildatennutzung bekomme ich das zB. wie folgt angezeigt ….

Da sehe ich also, in dem Fall, dass ich im Januar von meinem 1 GB bisher 27,62 MB an mobiler Datennutzung verbraten habe, und dass zB. der Browser Chrome 15,62 MB davon vereinnahmt hat.

Wenn ich da drauf tippe, dann kann ich auch noch sehen, wieviel Chrome davon im Hintergrund verbrauchte, also dann, wenn etwas ohne meine Zutun ablief.

Soweit so gut.

Mal abgesehen davon, dass es relativ aufwendig ist, sich diese Informationen anzusehen, hat man immer nur den Überblick über den eingestellten Zeitraum (hier also Januar).

Da wäre es doch schön, wenn man das etwas detaillierter sich anschauen könnte, und ev. auch noch einfacher.

Und genau das macht die App „Datally“ von Google.

JA, richtig gelesen …. von Google. Wer ab und an bei mir liest, der weiß, dass ich so eine kleine Aversion gegen Google habe. Und jetzt plötzlich schreibe ich über eine App von denen?

Kein Problem, denn ich bin ja nicht per se ein Google-Gegner. So Manches von dem, was die tun, hat auch sein Gutes. UND – um es dann auch zu sagen …. so Manches ist, meiner Meinung nach, absolut schlecht.

Doch zurück zu Datally.

Hier ein Screenshot.

Er zeigt, dass „in dieser Woche“ 22 MB an mobiler Datennutzung angefallen sind, wieviel davon auf die einzelnen Apps entfiel, und welche Apps für die mobile Datennutzung im Hintergrund freigegeben sind (zB. Google Play-Dienste).

Man kann in der App ganz einfach umschalten auf die Tagesanzeige oder auf die Monatsanzeige, auch für vorhergehende Zeiträume, und auch die mobile Datennutzung im Hintergrund pro App abschalten (auf das Schlosssymbol tippen). Damit hat man einen zentralen Punkt auf dem Bildschirm, über den man all das abrufen/bewerkstelligen kann.

Dies bedeutet dann auch, dass man darüber (Schloß) steuert, welche Apps nur dann im Hintergrund etwas machen dürfen, wenn WLAN vorhanden ist. Damit schiebt man der Überraschung einen Riegel vor, dass plötzlich das mobile Datenvolumen aufgebraucht ist, weil irgendwelche Apps andauernd im Hintergrund liefen.

Seit ich Datally installiert habe, dürfen bei mir nur noch die Google Play-Dienste und Datally selbst im Hintergrund Daten senden/empfangen, wenn kein WLAN vorhanden ist. Bei allen anderen Apps ist das Schlosssymbol geschlossen.

Was mich am Anfang etwas irritiert hat, war, dass der Balken anzeigt, was an mobilen Daten pro App verbraucht wurde. Dieser Balken betrifft jedoch ALLES an mobilen Daten, und nicht nur die Daten, die im Hintergrund ausgetauscht wurden. Wenn man also mit dem Browser surft (bei mir ist das eben Chrome), dann läuft der ohne WLAN über das mobile Datennetz, und erhöht das verbrauchte Datenvolumen. Wird Chrome dann nicht mehr genutzt, läuft aber noch im Hintergrund, erhöht das natürlich weiterhin das verbrauchte Datenvolumen, SOFERN das Schlosssymbol in Datally geöffnet ist; ansonsten würde die mobile Datennutzung im Hintergrund nämlich unterbunden.
Schön wäre es natürlich noch, wenn hier eine Aufsplittung in der Anzeige möglich wäre, zwischen Vordergrund- und Hintergrundnutzung. Das dies geht, sieht man ja über den eingangs erwähnten Punkt im Android-Menü. Dort erfolgt eine solche Aufsplittung in der Anzeige, aber eben ziemlich kompliziert zu erreichen, und nur für das Ganze Monat abrufbar. Aber ev. steht das ja bei Datally noch auf der Agenda.

Jedenfalls hab ich mit dieser App, wie ich finde, eine ganz gute Möglichkeit, einerseits den mobilen Datenverbrauch im Blick zu behalten, und andererseits zu steuern, welche App Daten im  Hintergrund senden/empfangen darf, und welche nicht.

Was die App auch noch kann, ist, WLAN-Spots in meiner Umgebung zu finden. Damit habe ich mich allerdings bisher noch nicht befasst, denn dazu müsste man GPS aktivieren, also die Standortermittlung, und dies mache ich normalerweise nicht. Da schlägt halt doch meine Zurückhaltung gegenüber Google durch.
Denn Datally möchte anhand meines Standortes mir dann zeigen, wo sich WiFi-Punkte befinden. Aber das weiß ich auch so, zumindest in den Bereichen, in denen ich mich üblicherweise aufhalte.

Ich nehme nun natürlich nicht für mich in Anspruch, alles zu der App zu 100% vollständig und korrekt zu wissen bzw. wiederzugeben. Hoffe allerdings es in diesem Beitrag doch weitestgehend hinbekommen zu haben.
Jedenfalls finde ich die App nützlich, denn sie ermöglicht mir zum einen, einzustellen, welche Apps im Hintergrund mobile Daten nutzen dürfen, und einzusehen welche App wieviel mobile Datennutzung verursacht. Mit 2 Touches habe ich den entsprechenden Bildschirm vor mir.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Noch ein Hinweis (unabhängig vom Thema):
Auch für selbstgehostete Blogs gibt es jetzt in der WordPress-App unter den Beiträgen einen „Kommentierknopf“.

Automatische Updates bei Android

Vor einiger Zeit hatte ich HIER schon mal zum Thema automatische Updates geschrieben.

Dabei ging es darum, wie man automatische Updates abschaltet, damit die Frechheit von Google nicht greifen kann, dass deaktivierte (weil völlig unnötige) Google-Apps über automatische Updates wieder aktiviert werden.

Mir fiel jetzt, beim re-read des Artikels, auf, dass ich eine Sache zu erwähnen vergessen hatte (damals vermutlich wegen fehlenden Wissens):
Hat man automatische Updates, wie dort beschrieben, abgeschaltet, dann erhält man trotzdem eine Banachrichtigung autom. auf dem Homescreen angezeigt, wenn für eine installierte App ein Update vorliegt.

In dieser Nachricht kann man anwählen, dass das Update erfolgen soll. Man muss also keine Befürchtung haben, dass man ein wichtiges Update versäumt.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Ein Smartphone aus Glas III

Über das Smartphone aus Glas hatte ich IN DIESEM BEREICH schon 2x geschrieben.

Heute geht es mal wieder um ein Problem, das VOR dem Smartphone sitzt. Also nicht so sehr um das Gerät selbst.

Themenstellung: Man legt einen neuen Kontakt im Telefonbuch an, aber der erscheint nicht darin.

Klar geht es wieder um Android (sorry, aber mit iOS/iPhone hab ich nix am Hut).

Man(n) könnte natürlich sofort auf die Lösung kommen. Aber erstmal versucht man das Ganze selbst nachzuvollziehen, um festzustellen: Es ist genau SO, wie es berichtet wurde …. der Kontakt erscheint einfach nicht.

Also ein Anzeigeproblem!

Erste Spur …. im Telefonbuch wird zuoberst darüber informiert, dass die Kontakte vom Telefon (also interner Speicher) angezeigt werden. Würde man lesen, was dort steht, läge die Lösung nahe. Stattdessen sucht man aber noch etwas herum, um dann DOCH auf diesen Hinweis zu stoßen (hätte man sich alles in Ruhe angesehen, wäre einem das ev. gleich aufgefallen).

In den Einstellungen des Telefonbuchs (3-Punkte-Menü oben rechts) findet man dann auch die Möglichkeit die „anzuzeigenden Kontakte“ auszuwählen, sprich den Speicherort, und kann dort auf SIM-Karte umstellen
Und siehe da, der angelegte neue Kontakt erscheint, ist also auf der SIM-Karte abgespeichert.

Wohl ist es so, dass die Neuanlage eines Kontaktes auch die Möglichkeit bietet, auszuwählen, wohin mit dem Kontakt. Und genau SO ist es auch, was einem schnell über die testweise Neuanlage klar wird. Offenbar hatte die Anwenderin bei der Kontaktneuanlage immer die Grundeinstellung „SIM-Karte“ belassen.

Bleibt nur noch, ev. Kontakte von der SIM-Karte in den internen Telefonspeicher zu transferieren.

Wobei man da auch die Frage diskutieren könnte, welches denn wohl der geeignete Speicherort für die Kontakte auf dem Smartphone wäre?
Einerseits schon das Telefon, weil dort hat man mehr Speicherplatz, und deshalb auch die Möglichkeit, den Kontakten Fotos und Klingeltöne zuzuordnen. Der Speicherplatz auf der SIM-Karte würde für derlei Tand nicht ausreichen.
Andererseits, wenn das Telefon mal hopps geht, sind alle Kontakte weg. Wären die Kontakte auf der Karte, bräuchte man die nur in ein anderes Gerät stecken. Der entgegengesetzte Fall kommt zwar auch vor, aber nach meiner Erfahrung wesentlich weniger häufig.
Jedoch gibt es für dieses Dilemna einen Ausweg: Kontakte auf’s Telefon, und von Zeit zu Zeit die Kontakte zB auf die SD-Karte absichern.

Aber zunächst mal die Aufgabenstellung lösen, die Kontakte, die noch auf der SIM-Karte sind, auf’s Telefon zu transferieren ….

Stimmt, da war doch mal die Möglichkeit, Kontakte zu verschieben (irgendwo).
Wer suchet, der findet.

1/4 Stunde später gebe ich mich geschlagen …. ich finde diese Option einfach nicht (mehr).

Was tun?
Tja …. am besten HIRN einschalten …. vll heißt das ja jetzt anders!

Und tatsächlich …. nennt sich jetzt „exportieren“, und prangt zuoberst in den Einstellungen. Dort kann man nicht nur Kontakte irgendwohin exportieren (zB. auf’s Telefon oder die SIM-Karte), sondern auch auf die SD-Karte sichern (sofern vorhanden).

Zu beachten ist dabei natürlich, dass man zuerst mal über die „anzuzeigenden Kontakte“ (s.o.) DIE Kontakte im Telefonbuch zur Anzeige bringt, die man exportieren möchte (also zB. die auf der SIM-Karte). Über die Exportierenfunktion erreicht man dann sein Ziel (wenn man dann die anzuzeigenden Kontakte wieder auf „Telefon“ umschaltet, hat man, falls richtig ausgeführt, alle gewünschten Kontakte dort, wo man sie haben möchte.

Wenn man dann noch, bei der Neuanlage von Kontakten, stets korrekt auswählt, wohin damit, dann war das eine einmalige Prozedur.

Als ordentlicher Mensch, löscht man dann noch die, jetzt überflüssigen, Kontakte auf der SIM-Karte.

Das Nächstemal, wenn derlei wieder auftaucht, weiß man dann auf Anhieb, wie vorgehen.
Vorausgesetzt, der Ablauf erfährt in einer neuen Android-Version nicht wieder eine Änderung!

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WaskeineFreudeMacht)

Ein Smartphone aus Glas II

Wie HIER schon mal berichtet, war jenes Smartphone aus Glas eingerichtet, und meiner Bekannten zur Nutzung übergeben.

Sie kam soweit ganz gut damit zurecht.
Nur das mit dem Ein-/Ausschalter auf der rechten Seite, das bereitete ihr ziemliche Schwierigkeiten. Ständig kam sie da dran und schaltete das S6 in den StandBy.

Smartphone aus Glas

Und dann hatte sie noch das Problem, dass sie das Teil immer so in der Hand hielt, dass die Fingerkuppen sich quasi um das Gerät schlossen, und auf Grund des ziemlich schmalen Display-Randes das Display berührten, und dort manchmal ungewollt Funktionen auslösten. So ein Smartphone aus Glas kann auch ganz schön glatt sein 😉

Man muss dazu wissen, dass besagte Bekannte MS-Patientin ist, und bei ihr die Feinfühligkeit etwas gelitten hat. Deshalb fasst sie die Dinge etwas handgreiflicher, als manch andere, weshalb sich die Finger dann eben fester um den Smartphone-Rahmen schließen.

Guter Rat war teuer …. na ja, eigentlich eher billig, spricht genau 1,99€ wert.

Aber der Reihe nach ….

Zuerst einmal wollte es sich mir nicht erschließen, wie die Gute ständig an den Ausschalter kam. Ich versuchte das öfter mal nachzuvollziehen, und es wollte mir nicht gelingen. Wobei ich es mir aus der Ferne beschreiben ließ, mich zuhause an den Tisch saß, und versuchte, bei meinem Smartphone die Taste zu erwischen.
Bis ich dann drauf kam, dass sie das Gerät in der linken Hand hält !!!!!

Da muss man erstmal dahintersteigen 😉
Den sie ist zwar Rechtshänderin, aber hält trotzdem das Smartphone in der linken Hand. Und damit liegt der Zeigefinger immer gefährlich nahe am Ausschalter …. und schwupp, ist das S6 im StandBy.

Also was tun ???????

Ich überlegte, ob es eine Möglichkeit gäbe, dass sie weniger leicht an den Ausschalter käme.

JA GENAU !!!!! Ein Cover für das Smartphone ……

Smartphone aus Glas

…. zwar nicht das S6, aber das Prinzip wird klar

…. und die Tasten wären etwas versteckt. Gleichzeitig kämen die Fingerkuppen der haltenden Hand auch nicht mehr so leicht auf das Display, weil das Cover doch etwas um die Gerätekante „herum“gezogen ist.

Und das Ganze eben für 1,99€. Was will man mehr?

SO einfach können Lösungen sein !!!!

Wobei mir an dem Bsp. deutlich wurde, dass normalerweise NIEMAND an behinderte Menschen denkt, wenn es um das körperliche Layout von Smartphones geht. Scheinbar denkt auch niemand an Linkshänder (gut, vll schon, aber gehört hätte ich davon noch nicht).

Mal sehen, was da noch so kommt von meiner Bekannten 😉 😉 😉

Es grüßt,
das Smamap 
(www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)