Minimalismus bringts

Mal wieder was zum Thema ‚Android‘, sprich dazu dass …. ‚Minimalismus bringts‘.

Schon früher hatte ich berichtet, dass ich versuche, Apps mit mords Umfang durch solche zu ersetzen, die das beinhalten, was ich brauche, und keinen wahnsinnigen Funktionsumfang, den kein Mensch braucht, und der nur Speicher verbrät.

So hatte ich bisher ein Office-Paket auf meinem Galaxy Tablet, das alles beinhaltete, was man gemeinhin darin vermutet. Von Textverarbeitung über Tabellenkalkulation bis hin zu Präsentationen und PDF-Verarbeitung, verbunden mit allerlei Zusatzfunktionen. Letztlich stellte ich dann fest, dass ich nur einen Bruchteil davon verwende, und das Ganze, mit allem Drum und Dran, dennoch fast 150 MB von meinem Speicher verbraten hatte (ja ja, die Anwendung selber hat weniger Speicherumfang, aber alles in allem wird das schnell sehr viel mehr).

Ich begab mich auf die Suche nach etwas Schlankerem. Dazu war es zuerst einmal notwendig, festzuhalten, was ich überhaupt benötigte.
Ich würde Dokumente schreiben, und Tabellen erstellen. Beides mit dem üblichen Funktionsumfang. Und dann noch Dokumente als PDF- und/oder Word-Dateien zur Verfügung stellen wollen.

Und so suchte ich also. Und fand …. iA Writer und Planmaker mobil. Beides, va aber iA Writer, auf das beschränkt, was es braucht. Und kein Firlefans drumherum.

Minimalismus bringts

2 Apps mit wenig Gerümpel

Nachdem ich jetzt mit beidem seit einigen Monaten arbeite, und jedes davon nur ca. 20 MB einnimmt und ich zudem voll damit zufrieden bin, habe ich vor 2 Wochen mein Office-Paket endgültig vom Tablet gelöscht. Und bisher absolut nichts vermisst.

Somit habe ich unter dem Strich etwa 100 MB gewonnen.

Nun mag man sagen, was soll dieses ‚Minimalismus bringts‘, wenn, bei heutigen Speichergrößen von 32 GB, 100 MB dabei rumkommen.

Nun – da hört es natürlich nicht auf. Denn auf gleiche Weise habe ich diverse Apps ersetzt.

Und wenn man dann noch die ein oder andere App deinstalliert, die man nie verwendet (es gibt auch eine App, die einem das zeigt, welche das sind), dann hat man schnell mal 1/2 GB und mehr zusammen, die auf dem mobilen Gerät eben nicht mehr mit unnützem Zeug belegt sind.

Es ist wie mit dem Regal im Wohnzimmer …. man kann es vollstellen oder nur das drinhaben, was einem wirklich wichtig ist …. und so ein Regal, das nur noch halbvoll ist, ist eine sehr angenehme Sache. Der Unterschied ist, dass sich Apps schnell mal löschen lassen. Das Regal entrümpeln, das ist schon etwas mühsamer. Aber nicht minder erholsam.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Tablet statt PC

Das Thema hatte ich schon das ein oder andere Mal gestreift …. künftig ein Tablet statt PC zu verwenden.

Zwar verwendete ich schon eine ganze Weile nur noch das Tablet, jedoch stand der PC immer noch im Eck, so für den Notfall.

Nachdem ich ihn aber so gut wie überhaupt nicht mehr verwendete, habe ich jetzt beschlossen, den PC völlig abzuschaffen, und ihn zu verkaufen.

Also flugs in die ebay-Kleinanzeigen gestellt, und morgen kommt jemand und holt ihn ab.

Hat für mich den Vorteil, dass ich die Kiste mit Bildschirm nicht mehr mit umziehen muss, wenn ich nächstens die Wohnung wechsle.

Freilich habe ich die Daten, sprich Bilder/Dokumente/etc. zuvor gesichert. Das Ganze hatte auf einer schlanken SD-Karte Platz (64 GB). Hatte dazu einen Adapter zur Verfügung (sieht aus wie ein USB-Stick), in den die SD-Karte eingesteckt wird. Das PC-Betriebssystem (in meinem Fall „Ubuntu-Linux“) erkennt die Karte ganz normal, und so konnte ich alle mir wichtigen Daten da drauf kopieren (wäre für jeden problemlos machbar).

Tablet statt PC

USB-Adapter mit SD-Karte

Anschließend noch das Betriebssystem gelöscht …. FERTIG !!!

Ich muss zugeben, dass das schon ein bißchen ein komisches Gefühl ist, ab morgen NUR noch Tablet statt PC zu haben. Aber rein nutzungstechnisch ist das schon seit etwa 1 Jahr so.

Als kleinen Nebeneffekt kann ich dann auch den (selbstgebauten) PC-Tisch abschaffen. Wieder ein Teil weniger. Tablet statt PC bietet, was naheliegend ist, auch einen enormen Platzvorteil.

Enorm an Platz gewonnen und zudem etliche Teile, um die ich mich nicht mehr kümmern muss. Ganz abgesehen von den ganzen Kabeln, die ab sofort wegfallen.

Tablet statt PC

Platz und Zeit gewonnen

Und wenn es denn doch mal, völlig überraschend, etwas geben sollte, was ich auf dem PC hatte (und NUR dort), dann ist die SD-Karte schnell mal in das Tablet geschoben, um die Datei da drauf zu finden. Alternativ gibt es genug Leute, die noch einen PC ihr Eigen nennen.

Ich bin der Überzeugung, dass die PC-Zahl im Privatanwender-Bereich in den nächsten Jahren rapide zurückgehen wird. Bei den Otto-Normalusern wird es kaum noch Leute geben, die auf dem PC etwas machen, was sich nicht genauso gut auf dem Smartphone oder Tablet machen ließe.

Der PC wird letztlich ein Nischendasein fristen, v.a. für Anwender wie Spiele-Freaks oder Video-Fetischisten. Die Entwicklung spricht für sich, wenn sogar Microsoft sich langsam aber leise aus dem Bereich verabschiedet. Wer sich heute ansieht, wo solche Firmen die stärksten Wachstumsraten aufweisen, der weiß Bescheid.

Und so ganz nebenbei schlägt sich diese Abschaffung positiv auf meinen Stromverbrauch nieder. Zwar nur noch minimal, weil kaum noch verwendet, aber eben doch. Es gab Zeiten, da schlug sich der Stromverbrauch des PC mit 50 €, und mehr, im Jahr nieder.

Ein Tablet ist demgegenüber vernachlässigbar.

Es grüßt

das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Das Problem mit dem Backup

Das Problem mit dem Backup wird meines Erachtens maßlos überbewertet.

Jeder, der etwas auf sich hält, erzählt über die immense Bedeutung eines Backups, sprich einer Sicherung. Und wer keines habe, sei selber schuld

Nun, ich muss eingestehen, dass ich derlei einst selbst von mir gegeben habe.

Um eines gleich vorweg zu sagen ….

im produktiven Bereich gilt das nach wie vor. Wer dort kein Backup hat, ist tatsächlich selber schuld, ob der enormen Verluste, die im Ernstfall daraus entstehen.

Sei es bzgl. Geld, bzgl. Zeit oder bzgl. sonstiger Ressourchen. Denn etwa eine Buchhaltung ohne Backup, ist wie Autofahren ohne Sicherheitsgurt und Air-Bag. Und wer keine Komplettsicherung seines Servers hat, der verzichtet noch dazu auf Bremsen und Knautschzone.

Jedoch, im privaten Bereich, sehe ich dies mittlerweile anders. Erst recht im Bereich der mobilen Endgeräte.

Und NUR darum soll es hier gehen.

Ein „Backup“, im eigentlichen Sprachgebrauch, ist jemand/etwas, das die Funktion des Originals komplett übernehmen kann. Die Astronauten von Apollo 11 hatten, so wie alle anderen Raumfahrer auch, einen „Backup“, der sie ausfallsicher ersetzen konnte.

Die Frage ist, braucht ein privater Smartphonenutzer ein Backup?

Ich sage NEIN!

Der klassische Nutzer telefoniert, schreibt z.B. in WhatsApp oder SMS, spielt Spiele, schreibt eMails, surfed im Netz, und dergleichen Standards mehr.

Stellt man sich die Frage, ob ein solcher Nutzer jemals den Inhalt eines alten Chats benötigt, eine alte Mail oder SMS, so muss man diese Frage, ehrlicherweise, ebenso mit NEIN beantworten.

Wenn also das Smartphone den Geist aufgibt, gestohlen wird oder aus irgendwelchen Gründen zurückgesetzt werden muss, so kann man frohen Mutes, sofern man dazu in dem Moment in der Lage ist, die Situation dazu nutzen, das Smartphone nur mit dem zu bestücken, was man benötigt.

Dazu ist es allerdings erstmal nötig, das (Android)-Smartphone frisch zu installieren. Dazu benötigt man dann, in aller Regel, eMail-Adresse und Passwort seines Google-Kontos (zumindest DIESES sollte man sich sicher irgendwo notiert haben). Denn das Gerät ist mit diesem Konto verbunden, und ohne die Zugangsdaten zu diesem Konto in aller Regel nicht zu installieren.

Nach der Grundinstallation ist dann nahezu alles vorhanden, was man so braucht.

Was nicht vorhanden ist, lässt sich leicht installieren. So holt man sich dann (im Fall eines Android-Gerätes) zB WhatsApp aus dem PlayStore und gut is.

Freilich muss man sich dann, um beim Bsp zu bleiben, in WhatsApp die eigene Handy-Nummer neu verifizieren, aber das ist sicherlich eine der leichtesten Übungen.

Bleiben die Kontakte. DIE sollte man dann schon regelmäßig gesichert haben. Das ist aber eine Übung die nur wenige Sekungen umfasst, indem man die Kontakte 1x im Monat exportiert. Die Kontakte-App beinhaltet dazu eine entsprechende Möglichkeit.

Und genauso kann man diese Kontakte dann auch wieder importieren. Fertig.

Wer dann noch einen Passwortmanager verwendet hat, muss dann auch nur die entsprechende App installieren, sich mit dem MasterPasswort darin anmelden, und schon hat man alle Benutzernamen und Passwörter, über das Netz, wieder zur Verfügung.

Wenn man also sein Smartphone „verloren“ hat (auf welche Weise auch immer), könnte man das auch positiv sehen, nämlich als Möglichkeit, das ganze Zeug da drauf auf das zu minimieren, was man WIRKLICH braucht. Es ist, in solchen Fällen, immer überraschend, was alles überflüssig war.

Was Überflüssiges angeht, so könnte man dazu auch die ganzen Fotos zählen, die man so mit sich rumschleppt. Soweit muss man aber nicht gehen. Meinereiner nutzt die Fotos-App von Google, die gemachte Fotos stets in die Cloud sichert. Somit heißt es im Ernstfall: App installieren, sich anmelden, und die ganzen Fotos stehen wieder zur Verfügung.

Nun will ich niemandem sein Backup nehmen oder die Zeit, die man dafür regelmäßig aufwendet (nebenbei …. ein echtes Backup eines Smartphones zu erstellen, ist keine einfache Sache). Und die „Experten“ sehen das Thema sicherlich anders, denn die haben nochmal ganz andere Sachen auf ihren Geräten laufen. Und Diejenigen, die das Gerät beruflich nutzen, sicherlich auch. Letztere haben dann allerdings IT-Experten aus der Firma im Hintergrund stehen, die für alles Nötige sorgen.

Bleibt noch das Thema „Google“. Wenn man ein Android-Smartphone neu aufsetzen muss, kommt Vieles (nicht alles) über die Google-Server automatisch auf’s Gerät. WENN …. ja wenn man zugelassen hat, dass alles, was man so hat, auf den Google-Servern gesichert wird. Da muss ich sagen, DAS habe ich abgeschalten (was ja ganz einfach geht). Ich mag es einfach nicht, wenn eine Firma, die mit Datenweitergabe Geld verdient, meine ganzen Daten „einfach so“ zur Verfügung bekommt.

Deshalb sichere ich mir meine Kontakte (wie beschrieben), meine Passwörter und meine Fotos …. Ende im Gelände.

Entscheiden und verantworten muss derlei, selbstverständlich, jeder selbst. Mit der beschriebenen Verfahrensweise fahre ich seit Längerem problemlos.

Freilich ist die Neuinstallation eines Smartphones oder Tablets eine zeitintensive Sache. Den Knopfdruck, und alles ist, wie von Zauberhand, wieder da …. das gibt es halt leider nicht …. egal, wie auch immer man vorgeht.

Mit einem iPhone stellt sich das Thema nochmal etwas anders dar. Allerdings sollte man ohnehin immer jemanden zur Hand haben, „der sich mit sowas auskennt“. Denn eine Neuinstallation ist nicht deshalb einfacher, weil ein Smartpohne sehr viel kleiner ist, als ein PC. Was man sich, meiner Meinung nach, sparen kann, ist der immense Zeitaufwand, sich Dinge zu sichern, die hinterher kein Mensch braucht. Ich erinnere auch an Zeiten, als es derlei „Tand“ noch nicht gab. Es gab für Wichtiges nur das Papier. Und ehrlicherweise muss man zugeben, dass sich daran nichts geändert hat.

Alles andere lässt sich sehr einfach beschaffen, sofern von Bedeutung. Ein Foto kann man nochmal aufnehmen. Die Kontaktdaten von XY hat jemand; zur Not kann man XY auch schnell mal besuchen oder gar mal wieder einen Brief schreiben. Und falls man das Passwort für den Zugang beim Stromlieferanten, auf dessen Homepage, nicht mehr hat, so ruft man dort an oder nutzt auf deren Homepage die „Passwort vergessen“-Funktion.

Führt mich abschließend zu dem Hinweis, dass ich meinen PC seit 1 Jahr im Eck stehen habe (mache seitdem alles mit meinem Tablet), und NICHTS, aber auch absolut NICHTS davon gebraucht habe. Ich hatte mir damals den PC erst frisch eingerichtet (wegen Umstiegs von Windows auf Linux), und noch keine Zeit gehabt, mir irgendeine Art von Backup einzurichten. Man sieht …. es wäre auch absolut überflüssig gewesen, das zu tun.

Soll nicht heißen, man müsse sich um seine Daten nicht kümmern. Aber es sollte reichen, sich beim „Kümmern“ auf das zu beschränken, was notwendig ist. Das Problem mit dem Backup scheint also keines zu sein.

Das führt, für mich, geradewegs, zum Thema „Virenscanner“ …. aber das ist ein anderes Thema.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Android – Datennutzung leicht gemacht – mit Datally

Heute mal wieder ein Beitrag zum Bereich „Android“; in dem Fall zum Thema „mobile Datennutzung“.

Dazu muss ich erstmal etwas ausholen ….

Jeder von uns (fast), zumindest diejenigen, die ein Smartphone nutzen, hat einen Tarif am Laufen. Dabei ist ein bestimmtes mobiles Datenvolumen enthalten. Nehmen wir meinen Fall als Bsp.: Ich zahle für meinen Tarif 6€ im Monat, und darin ist 1 GB an mobilem Datenvolumen enthalten, mit dem ich normalerweise locker auskomme, weil ich sehr häufig Verbindung zu WLAN habe.
Letzteres ist der Punkt, denn ab dem Moment, wenn ich diese Grenze der Datennutzung im mobilen Bereich (also dann, wenn kein WLAN vorhanden ist) überschreite, zahle ich zusätzlich. Das möchte man natürlich gerne vermeiden. Also hätte man gerne jederzeit einen Überblick, wieviel man denn schon verbraucht hat.

Nun kann man freilich im Einstellungsmenü von Android (7) leicht nachsehen, wie es denn im laufenden Monat insgesamt mit der mobilen Datennutzung aussieht.

Im Bereich Verbindungen/Datennutzung/Mobildatennutzung bekomme ich das zB. wie folgt angezeigt ….

Da sehe ich also, in dem Fall, dass ich im Januar von meinem 1 GB bisher 27,62 MB an mobiler Datennutzung verbraten habe, und dass zB. der Browser Chrome 15,62 MB davon vereinnahmt hat.

Wenn ich da drauf tippe, dann kann ich auch noch sehen, wieviel Chrome davon im Hintergrund verbrauchte, also dann, wenn etwas ohne meine Zutun ablief.

Soweit so gut.

Mal abgesehen davon, dass es relativ aufwendig ist, sich diese Informationen anzusehen, hat man immer nur den Überblick über den eingestellten Zeitraum (hier also Januar).

Da wäre es doch schön, wenn man das etwas detaillierter sich anschauen könnte, und ev. auch noch einfacher.

Und genau das macht die App „Datally“ von Google.

JA, richtig gelesen …. von Google. Wer ab und an bei mir liest, der weiß, dass ich so eine kleine Aversion gegen Google habe. Und jetzt plötzlich schreibe ich über eine App von denen?

Kein Problem, denn ich bin ja nicht per se ein Google-Gegner. So Manches von dem, was die tun, hat auch sein Gutes. UND – um es dann auch zu sagen …. so Manches ist, meiner Meinung nach, absolut schlecht.

Doch zurück zu Datally.

Hier ein Screenshot.

Er zeigt, dass „in dieser Woche“ 22 MB an mobiler Datennutzung angefallen sind, wieviel davon auf die einzelnen Apps entfiel, und welche Apps für die mobile Datennutzung im Hintergrund freigegeben sind (zB. Google Play-Dienste).

Man kann in der App ganz einfach umschalten auf die Tagesanzeige oder auf die Monatsanzeige, auch für vorhergehende Zeiträume, und auch die mobile Datennutzung im Hintergrund pro App abschalten (auf das Schlosssymbol tippen). Damit hat man einen zentralen Punkt auf dem Bildschirm, über den man all das abrufen/bewerkstelligen kann.

Dies bedeutet dann auch, dass man darüber (Schloß) steuert, welche Apps nur dann im Hintergrund etwas machen dürfen, wenn WLAN vorhanden ist. Damit schiebt man der Überraschung einen Riegel vor, dass plötzlich das mobile Datenvolumen aufgebraucht ist, weil irgendwelche Apps andauernd im Hintergrund liefen.

Seit ich Datally installiert habe, dürfen bei mir nur noch die Google Play-Dienste und Datally selbst im Hintergrund Daten senden/empfangen, wenn kein WLAN vorhanden ist. Bei allen anderen Apps ist das Schlosssymbol geschlossen.

Was mich am Anfang etwas irritiert hat, war, dass der Balken anzeigt, was an mobilen Daten pro App verbraucht wurde. Dieser Balken betrifft jedoch ALLES an mobilen Daten, und nicht nur die Daten, die im Hintergrund ausgetauscht wurden. Wenn man also mit dem Browser surft (bei mir ist das eben Chrome), dann läuft der ohne WLAN über das mobile Datennetz, und erhöht das verbrauchte Datenvolumen. Wird Chrome dann nicht mehr genutzt, läuft aber noch im Hintergrund, erhöht das natürlich weiterhin das verbrauchte Datenvolumen, SOFERN das Schlosssymbol in Datally geöffnet ist; ansonsten würde die mobile Datennutzung im Hintergrund nämlich unterbunden.
Schön wäre es natürlich noch, wenn hier eine Aufsplittung in der Anzeige möglich wäre, zwischen Vordergrund- und Hintergrundnutzung. Das dies geht, sieht man ja über den eingangs erwähnten Punkt im Android-Menü. Dort erfolgt eine solche Aufsplittung in der Anzeige, aber eben ziemlich kompliziert zu erreichen, und nur für das Ganze Monat abrufbar. Aber ev. steht das ja bei Datally noch auf der Agenda.

Jedenfalls hab ich mit dieser App, wie ich finde, eine ganz gute Möglichkeit, einerseits den mobilen Datenverbrauch im Blick zu behalten, und andererseits zu steuern, welche App Daten im  Hintergrund senden/empfangen darf, und welche nicht.

Was die App auch noch kann, ist, WLAN-Spots in meiner Umgebung zu finden. Damit habe ich mich allerdings bisher noch nicht befasst, denn dazu müsste man GPS aktivieren, also die Standortermittlung, und dies mache ich normalerweise nicht. Da schlägt halt doch meine Zurückhaltung gegenüber Google durch.
Denn Datally möchte anhand meines Standortes mir dann zeigen, wo sich WiFi-Punkte befinden. Aber das weiß ich auch so, zumindest in den Bereichen, in denen ich mich üblicherweise aufhalte.

Ich nehme nun natürlich nicht für mich in Anspruch, alles zu der App zu 100% vollständig und korrekt zu wissen bzw. wiederzugeben. Hoffe allerdings es in diesem Beitrag doch weitestgehend hinbekommen zu haben.
Jedenfalls finde ich die App nützlich, denn sie ermöglicht mir zum einen, einzustellen, welche Apps im Hintergrund mobile Daten nutzen dürfen, und einzusehen welche App wieviel mobile Datennutzung verursacht. Mit 2 Touches habe ich den entsprechenden Bildschirm vor mir.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Noch ein Hinweis (unabhängig vom Thema):
Auch für selbstgehostete Blogs gibt es jetzt in der WordPress-App unter den Beiträgen einen „Kommentierknopf“.

Automatische Updates bei Android

Vor einiger Zeit hatte ich HIER schon mal zum Thema automatische Updates geschrieben.

Dabei ging es darum, wie man automatische Updates abschaltet, damit die Frechheit von Google nicht greifen kann, dass deaktivierte (weil völlig unnötige) Google-Apps über automatische Updates wieder aktiviert werden.

Mir fiel jetzt, beim re-read des Artikels, auf, dass ich eine Sache zu erwähnen vergessen hatte (damals vermutlich wegen fehlenden Wissens):
Hat man automatische Updates, wie dort beschrieben, abgeschaltet, dann erhält man trotzdem eine Banachrichtigung autom. auf dem Homescreen angezeigt, wenn für eine installierte App ein Update vorliegt.

In dieser Nachricht kann man anwählen, dass das Update erfolgen soll. Man muss also keine Befürchtung haben, dass man ein wichtiges Update versäumt.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Ein Smartphone aus Glas III

Über das Smartphone aus Glas hatte ich IN DIESEM BEREICH schon 2x geschrieben.

Heute geht es mal wieder um ein Problem, das VOR dem Smartphone sitzt. Also nicht so sehr um das Gerät selbst.

Themenstellung: Man legt einen neuen Kontakt im Telefonbuch an, aber der erscheint nicht darin.

Klar geht es wieder um Android (sorry, aber mit iOS/iPhone hab ich nix am Hut).

Man(n) könnte natürlich sofort auf die Lösung kommen. Aber erstmal versucht man das Ganze selbst nachzuvollziehen, um festzustellen: Es ist genau SO, wie es berichtet wurde …. der Kontakt erscheint einfach nicht.

Also ein Anzeigeproblem!

Erste Spur …. im Telefonbuch wird zuoberst darüber informiert, dass die Kontakte vom Telefon (also interner Speicher) angezeigt werden. Würde man lesen, was dort steht, läge die Lösung nahe. Stattdessen sucht man aber noch etwas herum, um dann DOCH auf diesen Hinweis zu stoßen (hätte man sich alles in Ruhe angesehen, wäre einem das ev. gleich aufgefallen).

In den Einstellungen des Telefonbuchs (3-Punkte-Menü oben rechts) findet man dann auch die Möglichkeit die „anzuzeigenden Kontakte“ auszuwählen, sprich den Speicherort, und kann dort auf SIM-Karte umstellen
Und siehe da, der angelegte neue Kontakt erscheint, ist also auf der SIM-Karte abgespeichert.

Wohl ist es so, dass die Neuanlage eines Kontaktes auch die Möglichkeit bietet, auszuwählen, wohin mit dem Kontakt. Und genau SO ist es auch, was einem schnell über die testweise Neuanlage klar wird. Offenbar hatte die Anwenderin bei der Kontaktneuanlage immer die Grundeinstellung „SIM-Karte“ belassen.

Bleibt nur noch, ev. Kontakte von der SIM-Karte in den internen Telefonspeicher zu transferieren.

Wobei man da auch die Frage diskutieren könnte, welches denn wohl der geeignete Speicherort für die Kontakte auf dem Smartphone wäre?
Einerseits schon das Telefon, weil dort hat man mehr Speicherplatz, und deshalb auch die Möglichkeit, den Kontakten Fotos und Klingeltöne zuzuordnen. Der Speicherplatz auf der SIM-Karte würde für derlei Tand nicht ausreichen.
Andererseits, wenn das Telefon mal hopps geht, sind alle Kontakte weg. Wären die Kontakte auf der Karte, bräuchte man die nur in ein anderes Gerät stecken. Der entgegengesetzte Fall kommt zwar auch vor, aber nach meiner Erfahrung wesentlich weniger häufig.
Jedoch gibt es für dieses Dilemna einen Ausweg: Kontakte auf’s Telefon, und von Zeit zu Zeit die Kontakte zB auf die SD-Karte absichern.

Aber zunächst mal die Aufgabenstellung lösen, die Kontakte, die noch auf der SIM-Karte sind, auf’s Telefon zu transferieren ….

Stimmt, da war doch mal die Möglichkeit, Kontakte zu verschieben (irgendwo).
Wer suchet, der findet.

1/4 Stunde später gebe ich mich geschlagen …. ich finde diese Option einfach nicht (mehr).

Was tun?
Tja …. am besten HIRN einschalten …. vll heißt das ja jetzt anders!

Und tatsächlich …. nennt sich jetzt „exportieren“, und prangt zuoberst in den Einstellungen. Dort kann man nicht nur Kontakte irgendwohin exportieren (zB. auf’s Telefon oder die SIM-Karte), sondern auch auf die SD-Karte sichern (sofern vorhanden).

Zu beachten ist dabei natürlich, dass man zuerst mal über die „anzuzeigenden Kontakte“ (s.o.) DIE Kontakte im Telefonbuch zur Anzeige bringt, die man exportieren möchte (also zB. die auf der SIM-Karte). Über die Exportierenfunktion erreicht man dann sein Ziel (wenn man dann die anzuzeigenden Kontakte wieder auf „Telefon“ umschaltet, hat man, falls richtig ausgeführt, alle gewünschten Kontakte dort, wo man sie haben möchte.

Wenn man dann noch, bei der Neuanlage von Kontakten, stets korrekt auswählt, wohin damit, dann war das eine einmalige Prozedur.

Als ordentlicher Mensch, löscht man dann noch die, jetzt überflüssigen, Kontakte auf der SIM-Karte.

Das Nächstemal, wenn derlei wieder auftaucht, weiß man dann auf Anhieb, wie vorgehen.
Vorausgesetzt, der Ablauf erfährt in einer neuen Android-Version nicht wieder eine Änderung!

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WaskeineFreudeMacht)

Ein Smartphone aus Glas II

Wie HIER schon mal berichtet, war jenes Smartphone aus Glas eingerichtet, und meiner Bekannten zur Nutzung übergeben.

Sie kam soweit ganz gut damit zurecht.
Nur das mit dem Ein-/Ausschalter auf der rechten Seite, das bereitete ihr ziemliche Schwierigkeiten. Ständig kam sie da dran und schaltete das S6 in den StandBy.

Smartphone aus Glas

Und dann hatte sie noch das Problem, dass sie das Teil immer so in der Hand hielt, dass die Fingerkuppen sich quasi um das Gerät schlossen, und auf Grund des ziemlich schmalen Display-Randes das Display berührten, und dort manchmal ungewollt Funktionen auslösten. So ein Smartphone aus Glas kann auch ganz schön glatt sein 😉

Man muss dazu wissen, dass besagte Bekannte MS-Patientin ist, und bei ihr die Feinfühligkeit etwas gelitten hat. Deshalb fasst sie die Dinge etwas handgreiflicher, als manch andere, weshalb sich die Finger dann eben fester um den Smartphone-Rahmen schließen.

Guter Rat war teuer …. na ja, eigentlich eher billig, spricht genau 1,99€ wert.

Aber der Reihe nach ….

Zuerst einmal wollte es sich mir nicht erschließen, wie die Gute ständig an den Ausschalter kam. Ich versuchte das öfter mal nachzuvollziehen, und es wollte mir nicht gelingen. Wobei ich es mir aus der Ferne beschreiben ließ, mich zuhause an den Tisch saß, und versuchte, bei meinem Smartphone die Taste zu erwischen.
Bis ich dann drauf kam, dass sie das Gerät in der linken Hand hält !!!!!

Da muss man erstmal dahintersteigen 😉
Den sie ist zwar Rechtshänderin, aber hält trotzdem das Smartphone in der linken Hand. Und damit liegt der Zeigefinger immer gefährlich nahe am Ausschalter …. und schwupp, ist das S6 im StandBy.

Also was tun ???????

Ich überlegte, ob es eine Möglichkeit gäbe, dass sie weniger leicht an den Ausschalter käme.

JA GENAU !!!!! Ein Cover für das Smartphone ……

Smartphone aus Glas

…. zwar nicht das S6, aber das Prinzip wird klar

…. und die Tasten wären etwas versteckt. Gleichzeitig kämen die Fingerkuppen der haltenden Hand auch nicht mehr so leicht auf das Display, weil das Cover doch etwas um die Gerätekante „herum“gezogen ist.

Und das Ganze eben für 1,99€. Was will man mehr?

SO einfach können Lösungen sein !!!!

Wobei mir an dem Bsp. deutlich wurde, dass normalerweise NIEMAND an behinderte Menschen denkt, wenn es um das körperliche Layout von Smartphones geht. Scheinbar denkt auch niemand an Linkshänder (gut, vll schon, aber gehört hätte ich davon noch nicht).

Mal sehen, was da noch so kommt von meiner Bekannten 😉 😉 😉

Es grüßt,
das Smamap 
(www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Ein Smartphone aus Glas

Einer Freundin habe ich jüngst ein Smartphone aus Glas besorgt.

Sie braucht ein Neues. Das Alte war in die Jahre gekommen, war ohnehin ein absolutes Einsteigergerät, und zeigte erste Ausfallerscheinungen.

Es wurde jetzt das Samsung Galaxy S6

Smartphone aus Glas

Samsung Galaxy S6

Nun ist „Smartphone aus Glas“ zwar etwas übertrieben, denn rundherum ist ja ein Metallrahmen. Jedoch Front und Rückseite sind aus Glas. Natürlich spezielles Glas, das sehr widerstandsfähig ist. Ich könnte jetzt nachsehen, wie das genau heißt, aber ich möchte ja aus eigener Sicht beschreiben.

Zufällig hatte ich Kontakt zu einem Nutzer, den ich schon länger kenne, und der das Gerät einige Monate nutzte, und sich dann aber ein Neues anschaffte. Das Teil ist also so gut wie neu, und war zu einem guten Preis zu haben.

Für besagte Freundin ein ideales Gerät, weil nicht zu groß, aber doch enorm leistungsfähig, jenseits aller Problemstellungen ihres jetzigen Einsteigergeräts.

Als da wären: Relativ großes Display, sehr gut und schnell reagierend, 32 GB Speicher (8x soviel wie bisher), flach, sehr gute Kamera, Taschenlampenfunktion, Fingerabdrucksensor, Android 7 (und nicht mehr 4.x) um nur Einiges zu nennen.

Ich muss es ihr noch einrichten, und die Daten rüberziehen, so dass sie es im Moment noch nicht verwenden kann. Jedoch der erste Eindruck war enorm.

Selbst nutze ich ja ein Tablet von Samsung, das mich von Anfang an voll begeistert hatte. Außer der Größe, die für mich entscheidend war, unterscheidet sich das S6 kaum bzgl. Schnelligkeit und Exaktheit der Funktion.

Ich muss sagen, als Lösung jenseits eines Tablets, für unterwegs und für die Hosentasche, überzeugt mich das S6 bisher voll. In den Details wird es sich noch zeigen, wenn ich damit „arbeite“ bei der Einrichtung/Datenübernahme (werde berichten).

Als Erstes hatte ich, nach Abholung des Geräts beim Vorbesitzer, den Akku geladen. Innerhalb einer Stunde war das erledigt (Schnellladefuntion).
Dann hat sich wieder einmal gezeigt, wie abhängig man mittlerweile von Google ist. Ich wollte schon einmal ein paar Dinge einrichten, quasi als Vorarbeit, aber Pustekuchen mangels Zugangsdaten zum Google-Konto.

Mit (bzw. ohne) Letzteres, ging weder PlayStore (also keine Apps herunterladbar), noch der Browser Chrome, noch diverse andere Apps, die alle von Google stammen. Dachte ich mir, soll sie halt nachsehen, wie das Konto lautet und das Passwort. Das gab ich dann ein, und dachte, das wär’s dann.

Wieder Pustekuchen. Denn da könnte ja jeder kommen.
Ich solle dann noch auf dem alten Gerät einen Code von Google abrufen. Das alte Smartphone hatte ich natürlich nicht hier. Also aufgeschoben ….

Na ja …. wir würden uns eh am Mittwoch sehen, da würde ich das dann mit ihr zusammen machen.

…… to be continued …..

Ich konnte natürlich wieder nicht abwarten, und versuchte dann dennoch meine Bekannte dazu anzuleiten, den genannten Code abzurufen.

SCHWÄÄÄÄÄÄRE KOST!!!!!

Nachdem das x Mal daneben gegangen war, sagte Google natürlich, dass das erstmal einige Stunden gesperrt ist.
„Einige“ Stunden waren etwa 24 😉
Und dann war es nicht mehr gesperrt, sondern gleich komplett unmöglich.

Aber es gäbe noch andere Möglichkeiten, hieß es.
Der Link führte dazu, dass man jetzt auf dem neuen Smartphone einen Code eingeben sollte, der auf dem alten Gerät über die Google-App abzurufen sei.

SCHWÄÄÄÄÄÄRE KOST!!!!!

Wer schon einmal versucht hat, der absolut technikresistenten Mutter die Programmierung des Fernsehers beizubringen, der weiß, was ich meine.

Na ja, Weihnachten ist ja nicht mehr gar so weit. Im ungünstigsten Fall wird die Einrichtung des Smartphones eben dann als Weihnachtsgeschenk vermarktet 😉 😉 😉

……. to be continued ……..

Als ich Sie jetzt mal besuchen war, da nahm ich dann das alte Smartphone von ihr, und eben das neue S6, verabschiedete mich mal für eine Stunde (sollte was besorgen), und wollte bei der Gelegenheit dann noch in Hof ins Kaufland fahren, denn dort würde es kostenloses WLAN geben. Dies sollte mich dann endlich dazu in die Lage versetzen, die Aktivierung des neuen Smartphone abzuschließen.

Ich staunte nicht schlecht, als ich dort dann versuchen wollte, o.g. Code auf dem alten Gerät abzurufen. Plötzlich war das gar nicht mehr erforderlich, und die Aktivierung des neuen Smartphones ging plötzlich wie von selbst, als ich Benutzer und Passwort eingegeben hatte.
Irgendwie fühlte ich mich verarscht.

Wie auch immer …. mittlerweile sind die benötigten Apps alle auf dem S6 installiert, so dass nur noch einige wenige Daten (zB Bilder oder Kontakte) zu übertragen, und einige Apps (zB WhatsApp) zu aktivieren sind.

Dann sollte einer vollständigen Nutzung des Geräts nichts mehr im Wege stehen.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Screenshot auf einfache Weise erstellen oder wie geht Screenshot

Einen Screenshot auf einfache Weise erstellen, ist mit einem Smartphone (in meinem Fall ein Tablet) enorm einfach.

Früher dachte ich immer …. WOW, es ist ja sehr einfach, so wie das hier auf meinem Samsung-Gerät geht. Ich lege meine Handkante auf die rechte Displayseite, und fahre sie, nach links, über das Display.

Screenshot auf einfache Weise erstellen

Ausschnitt aus dem (Samsung)Android-Menü

Doch leider funktioniert das nicht immer, was natürlich an MIR liegt.

Entweder lege ich die Handkante nicht plan genug auf oder ich fahre nicht „gut“ genug über das Display und Dergleichen mehr. Zudem ist es bei einem Tablet mitunter schwierig, das Tablet mit einer Hand stabil genug zu fixieren (bzw. mangels Fläche es irgendwo aufzulegen).

Doch es gibt noch eine weitere Methode, um einen Screenshot auf einfache Weise erstellen zu können.

Die oben beschriebene Methode, ist eine Art und Weise, wie sie Samsung in die Geräte eingebaut hat. Auf den Geräten anderer Hersteller findet man diese Funktion u.U. nicht.

Was aber, in aller Regel, meistens funktioniert, ist Folgendes:
Man drückt die Hometaste und die Taste zum Ein-/Ausschalten/Standby gleichzeitig.

Dies muss man allerdings über 1-2 Sekunden stetig tun, damit das System erkennt, dass es um einen Screenshot geht.
Es ertönt dann ein Verschlußgeräusch, so wie bei einer Kamera, man sieht dann auch eine kurze Veränderung auf dem Display, und dann kann man die beiden Tasten auch schon wieder loslassen.

Meine Praxis zeigt, dass dies einfacher in der Handhabung ist. Auch dann, wenn man keine ebene Fläche zur Verfügung hat, um das Tablet aufzulegen (mit einem Smartphone sollte es noch einfacher sein).

Es gibt öfter mal Situationen, in denen ein kurzer Screenshot mehr aussagt, als eine lange Nachricht (zB wenn eine Information von einer Webseite wiedergegeben werden soll). Man macht einen Screenshot, startet WhatsApp und den Chat, den das Bild betrifft, und fügt dort, über die Büroklammer, das Bild ein. Die Auswahl des Screenshots ist, in aller Regel, kein Problem, weil man eh dort zu stehen kommt, wo sich alle Bilder befinden.

Mit einem mobilen Gerät ist das mittlerweile ein sehr einfaches Unterfangen.
Früher, mit dem PC, war immer die Frage, wie kriege ich den Screenshot, wo ist das Bild dann abgespeichert, und wie versende ich das Bild.
Oft war es dann auch noch so, dass das Bild mit einer DigiCam gemacht wurde, und es ein völliges Rätsel war, wie ich das Bild jetzt auf den PC bekomme.

Heute ist alles in einem Gerät vereint.

Digicam und PC gibt es fast schon nicht mehr.

Und selbst, wenn ich mal ein Foto, das ich kürzlich mit dem Tablet gemacht hatte, auf dem Smartphone benötige, liegt das Foto in der Cloud, weil ich ja die „Fotos“-App verwende, die die Fotos automatisch in die Cloud sichert.
So von wegen Fotos übertragen, fällt weg, weil ich immer alle Fotos bei mir habe (per Cloud).

Und wenn jemand sagen wollte „stimmt ja gar nicht, ich brauche WLAN“, um auf meine Fotos zugreifen zu können ….

…. auch kein Problem: Zuhause hab ich WLAN, in meinem Ort habe ich (an mehreren Stellen) freies WLAN, bei REWE und KAUFLAND habe ich freies WLAN.

In der Freizeit und der Mittagspause ist es also keinerlei Problem mehr, auf meine Cloud-Daten zuzugreifen. Mobile Geräte werden also immer mehr zu einer Zentrale, die nichts anderes mehr braucht.

Einen Screenshot auf einfach Weise erstellen zu können, zeigt einmal mehr, wie die Dinge mittlerweile miteinander verzahnt sind.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Automatische Updates von Google-Apps abschalten

Heute mal wieder etwas gesehen, was ich als totale Frechheit empfinde (Sorry, ob der Ausdrucksweise, aber was anderes fällt mir dazu nicht ein): Thema …. Automatische Updates von Google Apps.

Wenn ich mir heutzutage ein Smartphone/Tablet anschaffe, dann ist da in aller Regel das Betriebssystem „Android“ drauf. Bekanntermaßen von Google. Ein GUTES Betriebssystem. Ohne Frage.

Google handhabt das aber so, dass Etliches an sog. „Bloatware“, also unnötigen Apps, schon installiert ist, ohne dass man diese löschen könnte. Beispiel dafür wäre „Google Play Kiosk“ oder „Google Play Bücher“ oder „Hangouts“ etc etc etc.

Was man machen kann, ist, diese Apps zu deaktivieren. Beim Deaktivierungsvorgang jeder dieser Apps, kann man zuvor dann auch die bisher installierten Updates zu der App deinstallieren, und schafft es damit zumindest, die App auf den Urzustand zurückzuführen. Damit wird die App wesentlich kleiner, und der von ihr verbratene Speicher reduziert sich erheblich. Es macht ja schon einen Unterschied, ob eine App inkl. aller Updates 70 MB ausmacht oder in der Urversion nur 20 MB.

Auf meinem Notfall-Unterwegs-Smartphone für die Hosentasche macht das schon einen erheblichen Unterschied, ob mit all diesem installierten Quatsch noch 1,8 GB Speicher frei sind oder dann, wenn ich Obiges durchgeführt habe, dann immerhin 2,5 GB.

Also habe ich das mal auf meinem Allerwelts-Smartphone durchgetestet, welche dieser ganzen Apps von Google problemlos zurückgeführt/deaktiviert werden können. Google sagt einem das ja nicht bzw. warnt noch davor, dass irgendwas dann nicht mehr funktionieren könnte, was …. sorry …. totaler Bullshit ist.

Es braucht von Google auf dem Gerät nur 4 dieser Apps, und nicht sage und schreibe 16 Stück. Was man nicht deaktivieren sollte, ist „Google“, „Google-Play-Store“, „Google-Play-Dienste“ und „Google-Text-in-Sprache“.

Wo ich dann aber geschaut habe, wie ein Vogel wenn’s blitzt, ist, dass Google nicht nur die Unverfrorenheit besitzt, diese überflüssigen Apps zwangsweise un-deinstallierbar zu gestalten, sondern auch noch, diese von mir deaktivierten Apps, trotzdem automatisch upzudaten, sobald für eine solche App eben ein Update vorliegt. Dabei wird die App dann auch gleich wieder aktiviert.

Und damit nimmt die App dann wieder den vollen Speicher ein, den sie zuvor auch hatte.

Ich würde ja schon gerne haben, dass ICH darüber die Lufthohheit behalte, was auf meinem Gerät so abläuft. Jedenfalls möchte ich NICHT, dass Google das bestimmt. Und wenn ich etwas deaktiviere, dann wird das schon seinen Grund haben.

Der Leser merkt an dieser Stelle, dass ich bei sowas immer einen dicken Hals bekomme. Also erstmal mal selbst runterfahren (nicht das Smartphone 😉 )!!!

Also was tun, bei einem alten Smartphone, damit da nicht wieder ständig besagte automatische Updates drauflaufen, und all diese Apps wieder aktiviert sind.

Es gibt die Möglichkeit, pro App, diese automatische Updaterei, die Google von vorneherein so einstellt, abzuschalten. Dies war mir allerdings dann doch zuviel Aufwand (mal sehen, wenn ich mal viel Zeit habe, dann mache ich das ev.). So habe ich mich dann dafür entschieden, automatische Updates generell abzuschalten.
Dazu startet man den PlayStore, geht oben auf das 3-Striche-Menü, und dort dann auf „Einstellungen“. Dort gibt es dann einen Punkt, über den man die automatischen Updates generell ein-/ausschalten kann.

Automatische Updates

SO (oder so ähnlich) sieht dieser Punkt aus

 

Dort ausgeschalten, gibt es dann natürlich generell keine autom. Updates mehr. In diesem Fall muss man halt dann, von Zeit zu Zeit mal nachschauen, für die Apps, die man selber tatsächlich nutzt, und doch updaten möchte, ob denn nicht eine Aktualisierung vorliegt.
Das macht man auch über den PlayStore, über das 3-Striche-Menü, und dort über „Meine Apps und Spiele“. Wenn man dann etwas runterscrollt, werden dort die Apps aufgeführt, für die es Aktualisierungen gibt. Tippt man dort dann jeweils auf „Aktualisieren“, dann wird das Update damit manuell gestartet. Dort sind dann zwar auch die Aktualisierungen für jene Apps aufgelistet, die deaktiviert sind. Diese muss man dann halt außen vor lassen.

Wie schon gesagt, es gibt auch die Möglichkeit, die generelle autom. Aktualisierung eingeschalten zu lassen, und für die Apps, für die man das nicht möchte, dies Automatik einzeln abzuschalten. Das macht man dann auch über „Meine Apps und Spiele“ und tippt dort die jeweilige App an. Über das 3-Punkt-Menü kann man dann autom. Updates für diese App ausschalten.

Auf meinem alten Smartphone mit Android 5.1 funktioniert das alles so. Bei neueren Android-Versionen sieht das funktionell ev. etwas anders aus, aber sollte im Prinzip genauso ablaufen.

Es gibt natürlich auch die Nutzer-Einstellung, dass man alles so lassen möchte, wie es ist – frei nach dem Motto „was soll’s“.
Es ist eben eine persönliche Einstellung, ob man sowas möchte oder nicht, das auf dem eigenen Gerät Sache laufen/ablaufen, über die man keine Kontrolle hat. In der Konsequenz hat man letztere nicht mehr bzw. darf sich dann demnächst ein anderes Gerät zulegen, weil der Speicher zuende ist (speziell bei etwas günstigeren Geräten, die halt nicht grade eine üppige Ausstattung aufweisen).

Es grüßt,
das Smamap