Ein Smartphone aus Glas

Einer Freundin habe ich jüngst ein Smartphone aus Glas besorgt.

Sie braucht ein Neues. Das Alte war in die Jahre gekommen, war ohnehin ein absolutes Einsteigergerät, und zeigte erste Ausfallerscheinungen.

Es wurde jetzt das Samsung Galaxy S6

Smartphone aus Glas

Samsung Galaxy S6

Nun ist „Smartphone aus Glas“ zwar etwas übertrieben, denn rundherum ist ja ein Metallrahmen. Jedoch Front und Rückseite sind aus Glas. Natürlich spezielles Glas, das sehr widerstandsfähig ist. Ich könnte jetzt nachsehen, wie das genau heißt, aber ich möchte ja aus eigener Sicht beschreiben.

Zufällig hatte ich Kontakt zu einem Nutzer, den ich schon länger kenne, und der das Gerät einige Monate nutzte, und sich dann aber ein Neues anschaffte. Das Teil ist also so gut wie neu, und war zu einem guten Preis zu haben.

Für besagte Freundin ein ideales Gerät, weil nicht zu groß, aber doch enorm leistungsfähig, jenseits aller Problemstellungen ihres jetzigen Einsteigergeräts.

Als da wären: Relativ großes Display, sehr gut und schnell reagierend, 32 GB Speicher (8x soviel wie bisher), flach, sehr gute Kamera, Taschenlampenfunktion, Fingerabdrucksensor, Android 7 (und nicht mehr 4.x) um nur Einiges zu nennen.

Ich muss es ihr noch einrichten, und die Daten rüberziehen, so dass sie es im Moment noch nicht verwenden kann. Jedoch der erste Eindruck war enorm.

Selbst nutze ich ja ein Tablet von Samsung, das mich von Anfang an voll begeistert hatte. Außer der Größe, die für mich entscheidend war, unterscheidet sich das S6 kaum bzgl. Schnelligkeit und Exaktheit der Funktion.

Ich muss sagen, als Lösung jenseits eines Tablets, für unterwegs und für die Hosentasche, überzeugt mich das S6 bisher voll. In den Details wird es sich noch zeigen, wenn ich damit „arbeite“ bei der Einrichtung/Datenübernahme (werde berichten).

Als Erstes hatte ich, nach Abholung des Geräts beim Vorbesitzer, den Akku geladen. Innerhalb einer Stunde war das erledigt (Schnellladefuntion).
Dann hat sich wieder einmal gezeigt, wie abhängig man mittlerweile von Google ist. Ich wollte schon einmal ein paar Dinge einrichten, quasi als Vorarbeit, aber Pustekuchen mangels Zugangsdaten zum Google-Konto.

Mit (bzw. ohne) Letzteres, ging weder PlayStore (also keine Apps herunterladbar), noch der Browser Chrome, noch diverse andere Apps, die alle von Google stammen. Dachte ich mir, soll sie halt nachsehen, wie das Konto lautet und das Passwort. Das gab ich dann ein, und dachte, das wär’s dann.

Wieder Pustekuchen. Denn da könnte ja jeder kommen.
Ich solle dann noch auf dem alten Gerät einen Code von Google abrufen. Das alte Smartphone hatte ich natürlich nicht hier. Also aufgeschoben ….

Na ja …. wir würden uns eh am Mittwoch sehen, da würde ich das dann mit ihr zusammen machen.

…… to be continued …..

Ich konnte natürlich wieder nicht abwarten, und versuchte dann dennoch meine Bekannte dazu anzuleiten, den genannten Code abzurufen.

SCHWÄÄÄÄÄÄRE KOST!!!!!

Nachdem das x Mal daneben gegangen war, sagte Google natürlich, dass das erstmal einige Stunden gesperrt ist.
„Einige“ Stunden waren etwa 24 😉
Und dann war es nicht mehr gesperrt, sondern gleich komplett unmöglich.

Aber es gäbe noch andere Möglichkeiten, hieß es.
Der Link führte dazu, dass man jetzt auf dem neuen Smartphone einen Code eingeben sollte, der auf dem alten Gerät über die Google-App abzurufen sei.

SCHWÄÄÄÄÄÄRE KOST!!!!!

Wer schon einmal versucht hat, der absolut technikresistenten Mutter die Programmierung des Fernsehers beizubringen, der weiß, was ich meine.

Na ja, Weihnachten ist ja nicht mehr gar so weit. Im ungünstigsten Fall wird die Einrichtung des Smartphones eben dann als Weihnachtsgeschenk vermarktet 😉 😉 😉

……. to be continued ……..

Als ich Sie jetzt mal besuchen war, da nahm ich dann das alte Smartphone von ihr, und eben das neue S6, verabschiedete mich mal für eine Stunde (sollte was besorgen), und wollte bei der Gelegenheit dann noch in Hof ins Kaufland fahren, denn dort würde es kostenloses WLAN geben. Dies sollte mich dann endlich dazu in die Lage versetzen, die Aktivierung des neuen Smartphone abzuschließen.

Ich staunte nicht schlecht, als ich dort dann versuchen wollte, o.g. Code auf dem alten Gerät abzurufen. Plötzlich war das gar nicht mehr erforderlich, und die Aktivierung des neuen Smartphones ging plötzlich wie von selbst, als ich Benutzer und Passwort eingegeben hatte.
Irgendwie fühlte ich mich verarscht.

Wie auch immer …. mittlerweile sind die benötigten Apps alle auf dem S6 installiert, so dass nur noch einige wenige Daten (zB Bilder oder Kontakte) zu übertragen, und einige Apps (zB WhatsApp) zu aktivieren sind.

Dann sollte einer vollständigen Nutzung des Geräts nichts mehr im Wege stehen.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Screenshot auf einfache Weise erstellen oder wie geht Screenshot

Einen Screenshot auf einfache Weise erstellen, ist mit einem Smartphone (in meinem Fall ein Tablet) enorm einfach.

Früher dachte ich immer …. WOW, es ist ja sehr einfach, so wie das hier auf meinem Samsung-Gerät geht. Ich lege meine Handkante auf die rechte Displayseite, und fahre sie, nach links, über das Display.

Screenshot auf einfache Weise erstellen

Ausschnitt aus dem (Samsung)Android-Menü

Doch leider funktioniert das nicht immer, was natürlich an MIR liegt.

Entweder lege ich die Handkante nicht plan genug auf oder ich fahre nicht „gut“ genug über das Display und Dergleichen mehr. Zudem ist es bei einem Tablet mitunter schwierig, das Tablet mit einer Hand stabil genug zu fixieren (bzw. mangels Fläche es irgendwo aufzulegen).

Doch es gibt noch eine weitere Methode, um einen Screenshot auf einfache Weise erstellen zu können.

Die oben beschriebene Methode, ist eine Art und Weise, wie sie Samsung in die Geräte eingebaut hat. Auf den Geräten anderer Hersteller findet man diese Funktion u.U. nicht.

Was aber, in aller Regel, meistens funktioniert, ist Folgendes:
Man drückt die Hometaste und die Taste zum Ein-/Ausschalten/Standby gleichzeitig.

Dies muss man allerdings über 1-2 Sekunden stetig tun, damit das System erkennt, dass es um einen Screenshot geht.
Es ertönt dann ein Verschlußgeräusch, so wie bei einer Kamera, man sieht dann auch eine kurze Veränderung auf dem Display, und dann kann man die beiden Tasten auch schon wieder loslassen.

Meine Praxis zeigt, dass dies einfacher in der Handhabung ist. Auch dann, wenn man keine ebene Fläche zur Verfügung hat, um das Tablet aufzulegen (mit einem Smartphone sollte es noch einfacher sein).

Es gibt öfter mal Situationen, in denen ein kurzer Screenshot mehr aussagt, als eine lange Nachricht (zB wenn eine Information von einer Webseite wiedergegeben werden soll). Man macht einen Screenshot, startet WhatsApp und den Chat, den das Bild betrifft, und fügt dort, über die Büroklammer, das Bild ein. Die Auswahl des Screenshots ist, in aller Regel, kein Problem, weil man eh dort zu stehen kommt, wo sich alle Bilder befinden.

Mit einem mobilen Gerät ist das mittlerweile ein sehr einfaches Unterfangen.
Früher, mit dem PC, war immer die Frage, wie kriege ich den Screenshot, wo ist das Bild dann abgespeichert, und wie versende ich das Bild.
Oft war es dann auch noch so, dass das Bild mit einer DigiCam gemacht wurde, und es ein völliges Rätsel war, wie ich das Bild jetzt auf den PC bekomme.

Heute ist alles in einem Gerät vereint.

Digicam und PC gibt es fast schon nicht mehr.

Und selbst, wenn ich mal ein Foto, das ich kürzlich mit dem Tablet gemacht hatte, auf dem Smartphone benötige, liegt das Foto in der Cloud, weil ich ja die „Fotos“-App verwende, die die Fotos automatisch in die Cloud sichert.
So von wegen Fotos übertragen, fällt weg, weil ich immer alle Fotos bei mir habe (per Cloud).

Und wenn jemand sagen wollte „stimmt ja gar nicht, ich brauche WLAN“, um auf meine Fotos zugreifen zu können ….

…. auch kein Problem: Zuhause hab ich WLAN, in meinem Ort habe ich (an mehreren Stellen) freies WLAN, bei REWE und KAUFLAND habe ich freies WLAN.

In der Freizeit und der Mittagspause ist es also keinerlei Problem mehr, auf meine Cloud-Daten zuzugreifen. Mobile Geräte werden also immer mehr zu einer Zentrale, die nichts anderes mehr braucht.

Einen Screenshot auf einfach Weise erstellen zu können, zeigt einmal mehr, wie die Dinge mittlerweile miteinander verzahnt sind.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Automatische Updates von Google-Apps abschalten

Heute mal wieder etwas gesehen, was ich als totale Frechheit empfinde (Sorry, ob der Ausdrucksweise, aber was anderes fällt mir dazu nicht ein): Thema …. Automatische Updates von Google Apps.

Wenn ich mir heutzutage ein Smartphone/Tablet anschaffe, dann ist da in aller Regel das Betriebssystem „Android“ drauf. Bekanntermaßen von Google. Ein GUTES Betriebssystem. Ohne Frage.

Google handhabt das aber so, dass Etliches an sog. „Bloatware“, also unnötigen Apps, schon installiert ist, ohne dass man diese löschen könnte. Beispiel dafür wäre „Google Play Kiosk“ oder „Google Play Bücher“ oder „Hangouts“ etc etc etc.

Was man machen kann, ist, diese Apps zu deaktivieren. Beim Deaktivierungsvorgang jeder dieser Apps, kann man zuvor dann auch die bisher installierten Updates zu der App deinstallieren, und schafft es damit zumindest, die App auf den Urzustand zurückzuführen. Damit wird die App wesentlich kleiner, und der von ihr verbratene Speicher reduziert sich erheblich. Es macht ja schon einen Unterschied, ob eine App inkl. aller Updates 70 MB ausmacht oder in der Urversion nur 20 MB.

Auf meinem Notfall-Unterwegs-Smartphone für die Hosentasche macht das schon einen erheblichen Unterschied, ob mit all diesem installierten Quatsch noch 1,8 GB Speicher frei sind oder dann, wenn ich Obiges durchgeführt habe, dann immerhin 2,5 GB.

Also habe ich das mal auf meinem Allerwelts-Smartphone durchgetestet, welche dieser ganzen Apps von Google problemlos zurückgeführt/deaktiviert werden können. Google sagt einem das ja nicht bzw. warnt noch davor, dass irgendwas dann nicht mehr funktionieren könnte, was …. sorry …. totaler Bullshit ist.

Es braucht von Google auf dem Gerät nur 4 dieser Apps, und nicht sage und schreibe 16 Stück. Was man nicht deaktivieren sollte, ist „Google“, „Google-Play-Store“, „Google-Play-Dienste“ und „Google-Text-in-Sprache“.

Wo ich dann aber geschaut habe, wie ein Vogel wenn’s blitzt, ist, dass Google nicht nur die Unverfrorenheit besitzt, diese überflüssigen Apps zwangsweise un-deinstallierbar zu gestalten, sondern auch noch, diese von mir deaktivierten Apps, trotzdem automatisch upzudaten, sobald für eine solche App eben ein Update vorliegt. Dabei wird die App dann auch gleich wieder aktiviert.

Und damit nimmt die App dann wieder den vollen Speicher ein, den sie zuvor auch hatte.

Ich würde ja schon gerne haben, dass ICH darüber die Lufthohheit behalte, was auf meinem Gerät so abläuft. Jedenfalls möchte ich NICHT, dass Google das bestimmt. Und wenn ich etwas deaktiviere, dann wird das schon seinen Grund haben.

Der Leser merkt an dieser Stelle, dass ich bei sowas immer einen dicken Hals bekomme. Also erstmal mal selbst runterfahren (nicht das Smartphone 😉 )!!!

Also was tun, bei einem alten Smartphone, damit da nicht wieder ständig besagte automatische Updates drauflaufen, und all diese Apps wieder aktiviert sind.

Es gibt die Möglichkeit, pro App, diese automatische Updaterei, die Google von vorneherein so einstellt, abzuschalten. Dies war mir allerdings dann doch zuviel Aufwand (mal sehen, wenn ich mal viel Zeit habe, dann mache ich das ev.). So habe ich mich dann dafür entschieden, automatische Updates generell abzuschalten.
Dazu startet man den PlayStore, geht oben auf das 3-Striche-Menü, und dort dann auf „Einstellungen“. Dort gibt es dann einen Punkt, über den man die automatischen Updates generell ein-/ausschalten kann.

Automatische Updates

SO (oder so ähnlich) sieht dieser Punkt aus

 

Dort ausgeschalten, gibt es dann natürlich generell keine autom. Updates mehr. In diesem Fall muss man halt dann, von Zeit zu Zeit mal nachschauen, für die Apps, die man selber tatsächlich nutzt, und doch updaten möchte, ob denn nicht eine Aktualisierung vorliegt.
Das macht man auch über den PlayStore, über das 3-Striche-Menü, und dort über „Meine Apps und Spiele“. Wenn man dann etwas runterscrollt, werden dort die Apps aufgeführt, für die es Aktualisierungen gibt. Tippt man dort dann jeweils auf „Aktualisieren“, dann wird das Update damit manuell gestartet. Dort sind dann zwar auch die Aktualisierungen für jene Apps aufgelistet, die deaktiviert sind. Diese muss man dann halt außen vor lassen.

Wie schon gesagt, es gibt auch die Möglichkeit, die generelle autom. Aktualisierung eingeschalten zu lassen, und für die Apps, für die man das nicht möchte, dies Automatik einzeln abzuschalten. Das macht man dann auch über „Meine Apps und Spiele“ und tippt dort die jeweilige App an. Über das 3-Punkt-Menü kann man dann autom. Updates für diese App ausschalten.

Auf meinem alten Smartphone mit Android 5.1 funktioniert das alles so. Bei neueren Android-Versionen sieht das funktionell ev. etwas anders aus, aber sollte im Prinzip genauso ablaufen.

Es gibt natürlich auch die Nutzer-Einstellung, dass man alles so lassen möchte, wie es ist – frei nach dem Motto „was soll’s“.
Es ist eben eine persönliche Einstellung, ob man sowas möchte oder nicht, das auf dem eigenen Gerät Sache laufen/ablaufen, über die man keine Kontrolle hat. In der Konsequenz hat man letztere nicht mehr bzw. darf sich dann demnächst ein anderes Gerät zulegen, weil der Speicher zuende ist (speziell bei etwas günstigeren Geräten, die halt nicht grade eine üppige Ausstattung aufweisen).

Es grüßt,
das Smamap

Hilfe zur Selbsthilfe (PC/Mobil/etc)

Der Titel „Hilfe zur Selbsthilfe“ scheint darauf hinzuweisen, dass der Beitrag irgendwas mit Entwicklungshilfe zu tun habe.

Das aber ist mitnichten der Fall.

Es geht eher darum, dass ich, wo dies machbar ist, meine Hilfe anbiete.

Jüngst geschah nämlich etwas höchst Überraschendes.

Ein Leser eines Beitrags, hier auf meinem Blog, und zwar im Bereich ANDROID, schrieb mich an, ob ich ihm bei einem Problem mit seinem Smartphone helfen könne.

Wenn es mir möglich ist, dann gerne, so erwiderte ich. Und letztlich konnte ich ihm dann helfen. Eben im Rahmen meiner Hilfe zur Selbsthilfe.

Letztlich macht das auch Spaß, jemandem helfen zu können.

Und so dachte ich mir …. kann ja sein, dass es noch andere gibt, die so ihre IT-Problemchen (in welchem Bereich auch immer) mit sich rumschleppen, und gerne geholfen bekommen würden.

Sollte dem so sein …. einfach anschreiben …. entweder hier im Kommentar oder per eMail unter a.poet61(ät)gmx.de

Falls ich nicht helfen kann, dann wäre ich selbstverständlich so frei, dies auch kund zu tun 😉

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Wenn gar nichts mehr geht – der Recovery-Modus

Jeder wird schon mal in die Situation gekommen sein, dass am Smartphone gar nix mehr ging; dann kommt er womöglich zum Einsatz – der Recovery-Modus.

Zu deutsch – die Wiederherstellungskonsole.

Recovery

SO sieht das Recovery-Menü auf meinem Smartphone aus

Nun ist das Recovery-Menü nichts Geheimnisvolles. Lediglich ein kleines Menü, in das man das Smartphone schicken kann, damit wieder etwas geht.

Es gibt manchmal Situationen, da geht absolut nichts mehr. Wer Windows nutzt, kennt das zur Genüge.
Wer Android nutzt, der nutzt letztlich Linux, und da kommt sowas höchst selten vor. Aber es kommt vor.

Mir widerfuhr es jüngst, dass sich das Mobilgerät autom. Updates für diverse Apps aus dem Google-PlayStore holte, und mittendrin nichts mehr vor oder zurückging. Da blieb dann nichts mehr, als das Gerät mit dem Ein-/Ausschalter einfach abzuwürgen. Sprich solange den Ausschalter drücken, bis es aus war. Und dann nochmal den Schalter drücken, bis es wieder anspringt.

In meinem Fall fing das Teil dann an, endlos „Apps zu optimieren“. Immer wieder von vorne.

Man kann dann allerlei noch versuchen: ZB die SD-Karte entnehmen, die SIM-Karte entnehmen, den Akku mal länger entfernen. Und dann jeweils versuchen das Gerät wieder hochfahren zu lassen.

Jedoch manchmal hilft alles nichts, und es bleibt nur noch der Recovery-Modus.

Das heißt jetzt nicht, dass es einen „Allheil-Knopf“ gibt. Genauso wenig, wie bei Windows.
Nein – es gibt eben eine Einrichtung, sprich „Wiederherstellung“, über die man im günstigsten Fall das Teil wieder so zum Laufen bringt, wie es war. Oder im ungünstigsten Fall das Teil auf Urzustand (Werkseinstellungen) zurückstellt.

Wie kommt man dorthin, in den Recovery-Modus?

Bei meinem Gerät, wie es auf dem Bild zu sehen ist, hält man, im ausgeschalteten Zustand, die Leiser-Taste gedrückt, drückt dann den Einschalter mit dazu, und hält beides solange gedrückt, bis das Display anspringt. Dann lässt man gleichzeitig los.

Nach einigen Sekunden kommt dann obiges Recovery-Menü.

Ein einfaches Menü, in dem man über die lauter/leiser-Wippe die paar Menüpunkte anfahren kann, und mit dem Einschalter auswählt und damit auslöst.

Nun sollte man freilich wissen, was die einzelnen Menüpunkte auslösen, denn das ist u.U. gravierend.

Der erste Punkt „reboot system now“ (auf dem Bild nicht so wirklich zu erkennen), ist noch völlig harmlos. Dieser startet das Gerät ganz normal. Den versucht man normalerweise als Erstes, wenn man das Menü benötigt. Kann ja mal sein, dass das Smartphone, warum auch immer, schlicht hängt, und durch Neustart wieder zum Laufen kommt. Ist quasi so, als würde man das Teil ausschalten und wieder einschalten. Dieser Punkt wird, in aller Regel, auch durchgeführt, nachdem einer der anderen Punkt durchgelaufen ist, um eben das Gerät neu zu starten.

Der zweite Punkt „apply update from ADB“, soll bedeuten, dass über eine Verbindung des Geräts mit dem PC ein Update eingespielt wird. Ev. etwas, was nur Fachleuten vorbehalten ist.

Der vierte Punkt „wipe cache partition“ möchte, vereinfacht, den Zwischenspeicher löschen. Normalerweise unkritisch, weil damit nur „Hilfsdaten“ gelöscht werden, den sich dieser Speicherbereich gemerkt hat, um bestimmte Aufgaben zuende zu führen.
Die werden durch diesen Punkt einfach gelöscht.

Der kritischste Punkt, ist der dritte Punkt „wipe data/factory reset“. Nichts anderes als eine komplette Daten-/Applöschung, und Rücksetzung auf den Werkszustand. D.h. also, wenn man dies ausführt/auslöst, ist alles weg, was auf dem Smartphone ist.

Deshalb sollte man sich, beim dritten Punkt, schon bewusst sein, was man tut. Es ist dann WIRKLICH alles weg. Das Smartphone installiert sich selbst von neuem, und kommt dann so daher, wie es war, als es seinerzeit aus der Fabrik kam (irgendwo auf den Speicherbausteinen des Geräts, sind all jene Bestandteile abgelegt, mit denen das Gerät auch ursprünglich einmal bespielt wurde; die werden dann frisch weg grundinstalliert).
Man muss keine Angst haben, dass nach Auslösen dieses dritten Punktes, alles sofort losgeht/weg ist. Es kommt da schon noch eine Abfrage, und dort muss man dann nochmal die Option YES weiter unten auswählen, und erst dann wird’s „kritisch“.

Hinterher startet das Smartphone dann neu. Mit den Apps, die ursprünglich mal vorhanden waren. Also auch ohne etwa „WhatsApp“ und dergleichen. Und natürlich sind auch all jene Daten weg, die man seit damals angelegt hatte. Aber manchmal hilft ja nichts anderes mehr. Und manchmal ist das ja auch gut so, um den ganzen Mist, den niemand braucht, gleich mit zu löschen.

Bleibt also die Frage, wie man wieder an seine Daten kommt.

Dazu noch einige Ausführungen:
Bei Android-Smartphones ist es in aller Regel so, dass man beim ersten Start gefragt wird, sich mit seinem Google-Konto anzumelden. Macht man das immer so, dann werden nach einer Neuinstallation sehr viele Daten von den Google-Servern wieder auf’s Gerät zurückgespielt (nicht alle, aber viele). Man wundert sich dann, dass alle Kontakte und sonstige Daten, wie von Zauberhand, wieder da sind.

Die Diskussion, was man davon halten kann, dass die eigenen Daten weitgehend auf Google-Server gespiegelt sind (andere würden sagen „kopiert sind“), und was Google damit macht oder nicht macht, die möchte ich an dieser Stelle nicht führen.

Ich persönlich melde mich zwar am Google-Konto immer an, aber die Häkchen zum Datensichern nehme ich raus. Ich halte nicht viel davon, dass viele meiner Daten woanders hinkopiert werden.

Aber selbst dann, gibt es noch diverse Möglichkeiten. Wenn man zB weiß, dass WhatsApp jeden Tag, um 2 Uhr morgens, für alle Chats ein Backup auf dem Smartphone macht, dann kann man, nachdem man den Messenger neu installiert hat, dieses Backup zurücksichern lassen (dazu muss man lediglich VOR der Installation, eine Datei kopieren).

Oder …. viele arbeiten heute mit „Dropbox“, also quasi einer kleinen Festplatte im Netz. Manche Daten kann man dorthin speichern. Also statt dass man seine Exceltabelle auf das Smartphone legt, sagt man beim Abspeichern …. auf Dropbox. Nach der kompletten Neuinstallation hat man, für diese Fälle, nicht die Notwendigkeit, irgendwelche Daten zurück zu sichern. Man braucht zum Öffnen der Tabelle (oder was auch immer), diese nur, wie gewohnt, über Dropbox öffnen. Dabei hatte man zuvor natürlich immer die Wahl, selbst zu entscheiden WELCHE Daten man auf Dropbox speichert.

Eine sehr schöne Möglichkeit (finde ich), ist auch die, alle seine Login-Daten (also Benutzernamen und Passwörter), für sämtliche Einlogprozeduren im Netz, in einem Passwortmanager zu hinterlegen. Befindet sich der Datensafe, mit allen Login-Daten im Netz, muss man, nach einer kompletten Neuinstallation des Smartphones, nur die App zum Passwort-Manager installieren (PlayStore), sich dort mit seinem sehr komplexen Verschlüsselungs-Passwort anmelden (bei mir ist das 18-stellig), und hat ALLE Login-Daten wieder zur Verfügung. Diese werden dann im Browser oder der App, so wie man das gewohnt ist, eingefügt, sobald man sich zB beim Stromversorger einloggen will, um seinen Zählerstand einzutragen.

Alle Daten wird man selbstverständlich NIE auf einen Schlag wieder vorhanden haben, aber eben alles Wesentliche.

Meine Wenigkeit benutzt auch einen Manager für meine persönlichen Informationen (Kontakte, Termine, Aufgaben). Und wenn ich die App dazu wieder installiert habe, wird kurz das Backup der Daten von Dropbox zurückgesichert, und ich habe alle Kontakte und Termine wieder zur Verfügung.

Sicher ist es immer Zeitaufwand, ein Gerät wiederherzustellen. Jedoch innerhalb einer Stunde hatte ich das, in meinem Fall, erledigt. Auch ohne Google.

Wie schon gesagt, man sollte wissen, was man tut. Also (nicht in den falschen Hals kriegen!!!) „Hirn einschalten“, denn verantwortlich für das Resultat ist man immer selbst, und nicht der Hersteller oder wer auch immer. Und dazu gehört zB AUCH, das man Apps nur aus dem PlayStore installiert, und nirgendwo anders her.

In diesem Beitrag habe ich mich, wie gewohnt, nur zu Android ausgelassen. Was iPhones angeht …. zum einen ist mir das zuwenig, was iOS (das Betriebssystem dort) einem an Möglichkeiten bietet (im Sinne von Betriebssystem), und zum anderen ist mir das suspekt, was Apple an Barrieren einbaut. Deshalb verwende ich diese Systeme nicht und kenne mich daher auch zuwenig mit ihnen aus, um hier Vorschläge machen zu können.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Platz schaffen auf Smartphone und Tablet

Platz schaffen …

Wer meinen BLOG verfolgt, hatte ev. schon mit dem Menüpunkt zu tun, der sich einem in rot oben rechts präsentiert …. den Tipps & Tricks zu Android.

Platz schaffen

(mein Blog – rechts oben der Menüpunkt zu Android)

Nun sind das alles sicher Dinge, die nicht den Top-super-duper-Android-Experten offenbaren, aber eben alles Sachen, die sich (für mich) aus dem normalen Mobilgeräte-Alltag ergeben.

Dazu gehört auch das Thema „Platz schaffen“, dem ich mich heute widme.

Nun hat ein Smartphone oder Tablet nur begrenzt Platz (zB 32 GB). Wenig im Vergleich zur Größe heutiger PC-Festplatten. Deswegen sind die Programme (=Apps) klein gehalten. Jedoch bei der Vielzahl der Apps, die sich auf dem Gerät, im Lauf der Zeit, ansammeln, geht der Platz eben immer mehr zur Neige.

Was kann man also tun?
Es gibt grundsätzlich 2 Möglichkeiten:

  1. Platzsparende Apps verwenden.
  2. Ungenutzte Apps deinstallieren.

Was den ersten Punkt angeht, so habe ich dazu schon das eine oder andere geschrieben (und da kommt sicherlich immer wieder etwas dazu). Dazu einfach auf meiner Blogstartseite im Androidbereich nachlesen.

Der 2. Punkt gestaltet sich mitunter schwierig. Nicht etwa deswegen weil es für den Normalanwender schwierig zu handhaben wäre, sondern deswegen, weil sich Viele nicht dazu durchringen können, eine App zu löschen.

Technisch ist es sehr einfach:
Man begibt sich in’s Android-Menü und dort in den Bereich „Apps“ ….

Platz schaffen

(das Android-Einstellungs-Menü unter Android 7)

…. tippt dann auf die entsprechende App und dort dann auf „Deinstallieren“ ….

Platz schaffen

(nach Aufruf der App im Menü, lässt es sich deinstallieren)

Allerdings gibt es etliche Apps, die sich nicht deinstallieren lassen. Diese lassen sich dann nur ‚deaktivieren‘. Ich persönlich empfinde das als Frechheit. Ich möchte das selbst entscheiden, was auf meinem Tablet installiert sein soll/darf; zumal so manche dieser Apps absolut unnötig sind, und den Anwender dazu zwingen sollen, DIESE App zu verwenden, und keine andere. Alle jene Apps sind von Google, dem Android-Hersteller. Was man mit solchen Apps machen kann, dazu weiter unten mehr.

Was das Deinstallieren von Apps angeht, so sitzt das Problem, wie so oft, VOR dem Gerät!!!

Man könnte die App ja nochmal brauchen. Und wer weiß, was das alles für Nachteile hätte, wenn man sie tatsächlich deinstalliert.

Antwort: Was man lange nicht benutzt hat, braucht man auch nicht. Das ist wie das Kleidungsstück, das seit Jahren im Schrank hängt, und man nie angezogen hat.
Und eine App zu deinstallieren, hat erstmal grundsätzlich keinerlei Nachteile. Sollte man sie, wider Erwarten, doch i-wann mal wieder brauchen, ist sie schnellstens über den App-Store erneut installiert.

Während ich das so schreibe, kommt mir die Idee, das selbst mal wieder zu praktizieren. Und so habe ich eben 5 Apps deinstalliert, die sicherlich schon einige Monate als Leichen auf meinem Tablet liegen.

Wenn man dann die Liste der installierten Apps so durchgeht, sieht man auch immer gleich, wieviel Speicherplatz die jeweils verbraten. Auf diesem Weg erschließt sich einem auch immer gleich, welche potentiellen Kandidaten es gibt, die durch schlankere Apps ersetzt werden sollten.

Zugegeben, manche sind nicht zu ersetzen. Ein Bsp dafür ist „Spotify“. Jenseits der Diskussion, welches jetzt der beste Musik-Streaminganbieter sei, ist eine einmal gefallene Entscheidung, in aller Regel, auch bleibend. Und die Funktionalität der entsprechenden App auch nicht durch eine Alternative ersetzbar.

Bei mir nimmt Spotify knapp 1/2 GB an Platz ein (wozu natürlich auch die Playlists gehören). Diese habe ich allerdings auf die SD-Karte ausgelagert (was man über die Einstellungen machen kann), so dass sie keinen internen Speicherplatz verwenden. Die Anwendung selbst umfasst „nur“ etwa 90 MB.

Insgesamt befinden sich auf meinem Tablet etwa 110 Apps (viele davon gehören zum ursprünglichen System), die knapp die Hälfte meiner 32 GB Speicher belegen.

An anderer Stelle der Tips&Tricks zu Android, habe ich mich bereits darüber ausgelassen, wie zahlreiche Apps, die sich nicht deinstallieren lassen (va von Google) schlicht deaktiviert werden können, nachdem man sie auf den Ursprungszustand, und damit auf die Ursprungsgröße, zurückgeführt hat. Auch dies hatte viel Speicher gebracht. Bitte meinen damaligen Beitrag nachlesen

Auch gibt es etliche Apps, die man prinzipiell auf die SD-Karte auslagern kann (also die komplette App). Das ist auch eine Standardfunktion, die man im App-Menü durchführen kann. Wenn man also, wie oben beschrieben, im Android-Menü zu den Apps geht, dort eine App antippt, und dort dann den Punkt „Speicher“ aufruft, dann sieht man, FALLS die App auslagerbar ist (bei manchen besteht diese Möglichkeit von vorneherein nicht), rechts (bei Android 7) die Möglichkeit vom Gerätespeicher auf den externen Speicher auszulagern. Der restliche Ablauf ist selbsterklärend.

Auch damit steht dann der interne Speicher, den die App bisher belegt hat, wieder zur Verfügung.
Allerdings sollte man dazu sagen, dass es, in seltenen Fällen, Apps gibt, die dann in der Funktion Probleme haben (ich vermute da eine unsaubere Programmierung des Herstellers). Deshalb habe ich mir angewöhnt, immer nur 2-3 Apps auf einmal auszulagern, diese dann eine Weile zu verwenden, um zu sehen, ob Probleme vorhanden sind. Die 2-3 Apps, die man ausgelagert hat, sind im Kopf zu behalten, und falls eine davon tatsächlich Probleme macht, ist diese dann einfach wieder zurück zu verlagern in den internen Speicher. Sind die Probleme dann weg, weiß man woran es lag.
Hätte man das für zig Apps gemacht, wüßte man in aller Regel nicht mehr, ob die App jetzt zu denen gehört, die man ausgelagert hatte.

Soviel an dieser Stelle zum Thema, wie sich Platz schaffen lässt auf mobilen Android-Geräten.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Fotos die 3.

Jüngst hatte ich HIER und HIER ein paar Eindrücke und Erläuterungen von mir gegeben, wie sich das Konzept der Fotos-App von Google für mich darstellt.

Nachdem ich die App jetzt etliche Tage in Benutzung hatte, kann ich feststellen, dass es, für mich zumindest, absolut erholsam ist, sich keine Gedanken mehr darüber machen zu müssen, WO sich ein Foto befindet, das ich mit einem mobilen Gerät geschossen habe, denn es befindet sich IMMER in der Cloud, also quasi auf der Internet-Festplatte.

Und weil dem so ist, habe ich mit JEDEM Gerät, mit dem ich über mein Google-Konto angemeldet bin, Zugriff auf dieselben Fotos.

Praxisbeispiel aus dem privaten Bereich:
Ich benötige ein Gewürz eines bestimmten Herstellers, mache zuhause mit dem Tablet ein Foto von der alten Packung und im Supermarkt öffne ich dann die Fotos-App auf dem Smartphone und habe jenes Bild zur Auswahl zur Verfügung. Obwohl ich das Foto mit diesem Gerät gar nicht gemacht hatte.

Genau das Gleiche könnte ich mit einer Rechnung veranstalten, mit einem Zubehörteil oder mit einer Arznei.

Das Ganze vereinfacht sich damit, nachdem irgendwelche Überspielereien, von einem Gerät auf das andere, schlicht entfallen.

Zwar gibt es da ein paar Unwägbarkeiten, von denen ich in meinem letzten Beitrag zum Thema berichtete, aber mal unabhängig davon, ob diese Punkte an meiner Wenigkeit liegen oder am Konzept der Fotos-App, so kann man mit diesen wohl leben.

Und wer kein Problem damit hat, dass seine Fotos auf einem Google-Server, irgendwo im Ausland liegen, der hat mit der App, so finde ich, eine sehr brauchbare Lösung für ein zentrales Fotoalbum.

Ich, für meinen Teil, habe der App die Berechtigung zur Standortermittlung in den App-Einstellungen entzogen, so dass sie dies weder über GPS noch über Netzdienste tut, habe darüber hinaus mein GPS ohnehin meistens aus, und werde DANN, wenn zentrale, umfassende Clouddienste endlich auch in D angeboten werden (die ersten Schritte dazu sind ja bereits gemacht), auch dorthin wechseln – denn die Datenschutzbestimmungen in D sind halt doch eine „klitzekleines Bischen“ anders, als an einem Serverstandort, der sich irgendwo auf einem Inselstaat befindet.

Was mir bleibt, ist, die Sache mit den Alben zu durchblicken, die die Fotos-Cloud-Lösung von Google anbietet. Das werde ich dann auch noch schaffen – sei es zeitlich oder energetisch.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Das etwas andere WhatsApp

Verschiedentlich hatte ich ja schon darüber berichtet, dass und wie ich es mir eingerichtet hatte, unterwegs ein Hosentaschen-Smartphone zu haben, und nur dann das Tablet mitzunehmen, wenn es rein organisatorisch auch passt; in dem Zusammenhang war das Einzige, was sich da noch etwas spreizte, das Whatsapp.

Bekanntlich war es ja mittlerweile so, dass ich auf Tablet und Smartphone unter derselben Nummer erreichbar war, dank einer „Multicard“ seitens meines Providers. Dabei musste man allerdings einstellen, welches der beiden Geräte SMS und MMS erhalten würde, denn beide gleichzeitig, das geht nun mal nicht.

Dies störte mich allerdings nicht, denn ohnehin ist WhatsApp das Nachrichtenmittel der Wahl. Jedoch ist WhatsApp immer an EIN Gerät gekoppelt. Meldet man WhatsApp von einem anderen Gerät aus an, wenn auch mit derselben Mobilnummer, dann kommen die Nachrichten dort an.

Als ich das feststellte, wollte ich mich schon ärgern (was allerdings auch nichts genutzt hätte), und fiel dann, eher zufällig, über „WhatsTablet„.

Es handelt sich dabei um eine App, die (fast) genauso wie WhatsApp aussieht, allerdings nicht von Facebook geschrieben. Als Entwickler firmiert ein Jonas Becker in Aachen.

Hat man das Teil über den PlayStore auf dem Tablet installiert und startet es das erste Mal, so erscheint ein QR-Code, den man mit dem Smartphone einscannt, und schon laufen die beiden Anwendungen im Gleichschritt. Man erhält ab sofort alles auf beiden Geräten: Auf dem Smartphone mit WhatsApp und auf dem Tablet mit Whatstablet. Hat man die beiden Geräte nebeneinander liegen, dann kommt bei Eingang einer Nachricht, auf beiden Geräten das akustische Eingangssignal. Schreiben geht natürlich AUCH auf beiden Geräten, und beide Apps sind dann auch immer auf dem gleichen Stand, sprich synchronisiert.

Das Einscannen des QR-Codes passiert innerhalb von WhatsApp. Man braucht also keine extra Scann-App dazu.

Basis für diese Doppelfunktion ist das sog. „WhatsApp Web“, eine offizielle Sache von WhatsApp, mit dem die Möglichkeit gegeben werden sollte, Nachrichten auch auf dem PC zu empfangen/schreiben.

Diese Funktion wurde von og Entwickler in WhatsTablet eingebaut.

Und ich muss sagen, so von kleinen Ausreissern abgesehen, funktioniert das Ganze einwandfrei. Es ist total erholsam, notwendige Kontakte auch unterwegs halten zu können, und nicht desöfteren, wenn man nach Hause zurückkehrt, feststellen zu müssen, dass etwas an einem vorbeigegangen ist, weil man unterwegs kein WhatsApp hatte.

Bestes Bsp war jenes, als der Chef im Rahmen meiner Nebenbeschäftigung, mich zu erreichen versuchte, weil er mich dringend für eine Erledigung gebraucht hätte. Wie ich das dann spätnachmittags mitbekam, wer das Ganze natürlich schon rum um’s Eck.

Absolut erholsam ist auch der Platz, den man in der App hat (natürlich auch der Größe eines Tablets geschuldet) ….

WhatApp

Ein enormer Größenunterschied. Eine absolute Wohltat in der Bedienung

…. wenn man dann noch die Spalte mit den WhatsApp-Kontakten auf der linken Seite einklappt, dann kann man sich vor lauter Platz nicht mehr retten 😉

Wenn man einen Nachteil finden will, dann findet man natürlich immer einen. In dem Fall könnte das sein, dass für das Funktionieren der Doppelschiene, die Voraussetzung gegeben sein muss, dass das Smartphone Zugang ins Netz hat. Gemeint ist eigentlich, dass WhatsApp Verbindung haben muss zum WhatsApp-Server. Ob jetzt über WLAN oder die mobile Datenverbindung, ist einerlei. Hintergrund ist, dass sich WhatsTablet quasi mit WhatsApp synchronisieren muss, was nicht funktioniert, wenn zu Letzterem keine Verbindung möglich ist. Dass das SO gestaltet ist, liegt an WhatsApp (der Hersteller lässt das nicht anders zu, so dass WhatsTablet da keine andere Wahl hat, als zwingend sicher zu stellen, dass Verbindung zum Smartphone besteht).

Wenn also das Smartphone ausgeschalten wird oder der Akku plötzlich leer ist, dann hat auch WhatsTablet erstmal Pause.

Was zwangsläufig auch Thema ist, ist die Tatsache, dass bei neuen Funktion in WhatsApp, diese nicht augenblicklich auch in WhatsTablet vorhanden sein können. Es dauert eben seine Zeit, bis das ein oder andere vom Entwickler umgesetzt werden kann.

In seltenen Fällen passierte es mir, dass die App plötzlich schloss und neu gestartet werden musste. Der Entwickler, zu dem ich Kontakt aufnahm, kannte den Effekt, es war aber bisher nicht möglich gewesen, die Ursache zu ergründen. Wobei an dieser Stelle gleich dazu gesagt werden muss, dass der Support 1A ist. Auf meine anfänglichen Fragen erhielt ich immer zügig Antwort.

Fazit: Eine tolle App, mit vielen Vorteilen und ohne für mich ersichtliche Nachteile.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Es ist nicht alles Gold, was glänzt (Fotos die 2.)

Im ersten Beitrag (also HIER) zur Smartphone App „Fotos“ hatte ich geschildert, wofür ich diese nutzen wollte, und was sich da so abspielt, wenn man sie nutzt.

Fotos

Mittlerweile habe ich die App öfter genutzt (und das Pendant „Google Drive“), und kann schon ein wenig mehr dazu sagen.
Zur Erinnerung:
Fotos ist, vereinfacht gesagt, die App, die auf dem Smartphone nötig ist, um sich die, in der Cloud, vorhandenen Fotos aufzurufen.
Drive ist die App, die man braucht, um direkt auf die Cloud zu wechseln (so als würde man auf die externe Festplatte wechseln), und dort zB Ordner anzulegen. Drive benötigt man, rein zum „Aufrufen“ der Fotos, nicht.

Man kann das, was ich (für mich) festgestellt habe, aufteilen in 2 Bereiche: Was geht, und was nicht geht.

Was geht, ist, dass Fotos, die ich mit der Smartphone Kamera mache, automatisch in die Cloud gesichert werden (sprich „synchronisiert“).
Wenn ich also zB mit meinem Tablet ein Foto schieße, dann landet dieses automatisch in der Google-Cloud, und wenn ich dann auf meinem Unterwegs-Smartphone die Fotos-App öffne, dann finde ich dieses Foto dort vor, weil die App über mein Google-Konto ebenfalls eine Verbindung zur Cloud herstellt. Wenn ich dann unterwegs ein tolles Motiv finde, und mache mit dem Smartphone eine Aufnahme, dann wird das ebenso in die Cloud synchronisiert, so dass ich es dann zuhause auch auf dem Tablet vorfinde.
Die Zeiten, in denen ich ein benötigtes Foto immer jeweils auf dem anderen Gerät hatte, sind vorbei. Alle Fotos befinden sich (theoretisch) in der Cloud, als zentralem Speicher, und den habe ich quasi immer bei mir (wie eine Wolke, die mit mir zieht; womit das Wort „Cloud“ vollste Berechtigung erfährt).

Soweit, so gut.

Was NICHT geht, ist Folgendes: Wenn das Foto gemacht wurde, ist es auf dem betreffenden Gerät gespeichert. Zusätzlich wird es, wie oben beschrieben, auch in die Cloud transportiert. Man würde nun meinen, wenn es doch in der Cloud vorhanden ist, dann könnte man es ja auf dem mobilen Gerät löschen und sich damit diese Doppelspeicherung sparen. Kann man auch. Jedoch muss man das Löschen manuell anstoßen. Geht nicht automatisch.
Das läuft dann über die Funktion „Speicherplatz freigeben“, die man höchstpersönlich über das Menü starten muss.

Hat man das gemacht, so ist es so, wie ich es erwarten würde, dass nämlich das Foto sich in der Cloud befindet, und NUR dort. Ich bin der Meinung, das Konzept von „Fotos“ ist an dieser Stelle nicht so ganz durchdacht, wenn ein Foto zunächst doppelt existiert.

Das Konzept (wenn es denn eines ist) hat scheinbar weitere Inkonsistenzen:

  • Wenn über Google Drive Ordnerstrukturen in der Cloud angelegt werden, in die die Fotos dann verschoben werden (zB „Urlaub“, „privat“, „Familie“), dann hat man diese ganzen Fotos weiterhin in der Fotos-App zur Verfügung (die App holt sich das nach wie vor aus der Cloud, dann eben aus besagten Ordnern). Die Ordnerstrukturen bleiben allerdings unsichtbar. Dh die Ordner sehe ich nur direkt in der Cloud, nicht aber auf meinem mobilen Gerät in der Fotos-App.
  • Wenn man ein Foto auf dem mobilen Gerät bearbeitet (zB Ausschnitts-Vergrößerung), dann hat man das NUR auf dem Gerät. In der Cloud bleibt die ursprüngliche Version erhalten. Dagegen wäre ja nix zu sagen (das wär sogar gut so), wenn denn das Urkonzept nicht eine Synchronisation der Fotos vorsähe. Eine solche findet im Falle von Fotobearbeitungen nicht mehr statt. Was ich meine, ist, dass WENN schon Synchronisation, DANN auch diejenige von Fotobearbeitungen. Sicher gibts da dann so einige Fallstricke, die man berücksichtigen müsste. Zudem war mir nicht so recht klar, WO sich die Änderungsversion befindet. Lt. Aussage auf dem Smartphone. Jedoch lt Datei-Info ev auch in der Cloud. So ganz logisch war mir das Ganze nicht.
  • Der Anwender muss, so wie es jetzt ist, ständig darüber nachdenken, ob irgendwelche Änderungen sich nun in der Cloud befinden oder nicht. Denn sonst könnte es passieren, dass man an einem Foto etliche Änderungen vornimmt, und dann das Foto auf dem Gerät löscht, weil es sich ja auch in der Cloud befindet …. ja ja, die Ursprungsversion, aber NICHT die Änderungsversion !!!!!!!!!!
  • Ich habe es sogar zustandegebracht, dass ich mich nicht mehr auskannte, vor lauter hin und her …. etwa, Foto bearbeitet – ist damit nur auf dem Gerät – das dann gelöscht, also Änderung verloren – seltsamerweise war dann, in einem Fall, die Urversion in der Cloud auch verloren (wie immer ich das zustande gebracht hatte). Und damit war ALLES weg.

Alles ein klein wenig verwirrend, finde ich. Der Meinung muss sich zwar niemand anschließen, jedoch für mich stellte es sich so dar.

„Cloud“ heißt für mich immer …. DORT sind meine Daten. Und diese Eindeutigkeit lässt das „Fotos“-Konzept, meiner Meinung nach, an der ein oder anderen Stelle vermissen.

Mal sehen, was da, in dieser Hinsicht, noch so kommt, von Google.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Meine Fotos organisieren

Fotos organisieren war für mich immer schon eine unlösbare Aufgabe. Deshalb dachte ich bisher, dass es das auch bleiben würde.

Wie es dazu kam?
Früher, als es noch keine Fotos vom Handy gab oder als es sie dann gab, aber noch nicht von so sonderlicher Qualität, da spielte sich das immer SO ab:
Ich fotographierte mit der kleinen Digitalcamera, und wenn deren Speicher voll war, wurde die per USB-Kabel an den PC gestöpselt und die Fotos auf den PC verschoben. Fotos organisieren – die Zeit, die gab es meist nicht.

Und so waren dann irgendwann einmal unzählige Ordner auf dem PC vorhanden, namens „FotosXYZ“, wobei XYZ eine Nummerierung war oder ein Datum oder ein Begriff.

Die Zeit reichte meist nur zum Überspielen der Fotos. Alles andere blieb auf der Strecke.

Soweit zur Vergangenheit.

Mittlerweile ist es so, dass alles das, was es datenmäßig zu tun gibt, über das Tablet läuft (bei mir zumindest). Der PC fristet ein Notfall-Dasein.

Dh also, alles was so läuft bzgl. Kommunikation und auch bzgl. Fotos, findet ausschließlich über EIN Gerät statt.

Und jetzt ist etwas außergewöhnliches passiert:
Ich habe mich, infolge eines gelesenen Artikels, mit Googles‘ App „Fotos“ beschäftigt.

Jene, die meinen Blog verfolgen, wissen, dass ich kein großer Freund von Google bin. Warum, das habe ich schon verschiedentlich formuliert und muss ich nicht wiederholen.

Was ich so las, von dieser App „Fotos“, schien allerdings eine Lösung für mein Problem „Fotos organisieren“ sein zu können. Die App würde nämlich, so hieß es, alle Fotos, die von der Tablet-Camera gemacht werden (und auch alle anderen Fotos), aufgreifen, sie in die Google-Cloud abspeichern (also per Datenleitung auf einen Google-Server verschieben), und dort wären die Fotos dann eben.

Die Fotos-App diente quasi nur als Wiedergabemedium, sprich würde mir anzeigen, welche Fotos sich dort in der Cloud, also auf dem Server, befinden.

Ein typischer Vorgang wäre also zB der, dass, in WhatsApp, ein Foto gemacht wird. Selbiges wird auf demselben Gerät an jemanden geschickt (heut heißt das „geteilt“), und gleichzeitig noch von der Fotos-App in die Google-Cloud verschoben. Alles auf einmal und über ein und dasselbe Gerät.

OHNE den lästigen/unnötigen Zeitaufwand von früher. Kein lästiges Rumstöpseln, Übertragen etc.

Und so überlegte ich, was denn dagegen spräche, mir dies zunutze zu machen?

Meine Fotos wären auf Google-Servern …. hmmmm
Ich hätte keine Kontrolle darüber, was damit passiert …. hmmmm
Allerdings, was spräche dagegen, wenn Google weiß, dass ich zu einem bestimmten Zeitpunkt auf einem Volksfest war (hab ja Fotos dazu gemacht)? Was spräche dagegen, wenn Google weiß, was ich dort gegessen habe. Was spräche dagegen, wenn Google weiß, wann meine Arzttermine sind (hab ein Foto der Terminliste gemacht)? Usw usf etc etc.

Sollte Google tatsächlich meine Fotos organisieren UND auswerten, kämen dabei Dinge heraus, die ohnehin bekannt sind. Und solange ich nicht meine Rechnungen und Zahlungen per Foto zur Verfügung stelle, sehe ich kein Problem.
Zumal mein GPS normalerweise ausgeschalten ist, es also in vielen Fällen schwerlich nachzuvollziehen wäre, WO ich war.

Also die Fotos-App wieder aktiviert (dämmerte seit einem Jahr ‚deaktivert‘ vor sich hin), und mal zu experimentieren begonnen.

Fotos organisieren

Um nachvollziehen zu können, was da so genau passiert, braucht es gleichzeitig noch die App „Google Drive“. Das ist nichts anderes als die Software, mit der man den Inhalt besagter Cloud auf dem Google-Server einsehen kann. Also auch die wieder aktiviert.

Und es funktioniert wunderbar:
Ein mit der Camera App gemachtes Foto wird von „Fotos“ automatisch in die Cloud verschoben. Sieht man mit „Google Drive“ nach, so befindet sich das Foto dort. Mit „Fotos“ sehe ich alle meine Fotos, auch wenn sie physisch irgenwo auf der Welt auf einem Server liegen.
Selbstverständlich ist das Ganze so eingerichtet, dass diese Übertragung in die Cloud nur dann stattfindet, wenn WLAN vorhanden ist (was man natürlich auch anders einstellen kann).

Für die eigene Vorstellung: Die „Cloud“ (=Datenwolke), ist nichts anderes als ein Speicherplatz auf einem Server (also so etwas wie eine externe Festplatte). Und „Fotos“ ist nichts anderes als eine Software, mit der ich Zugriff auf meine Fotos habe. Geregelt wird das alles über mein Google-Konto. (Fast) Jeder mit einem Android-Smartphone hat ein solches Konto (Benutzername = <abcxyz>@gmail.com und zugehöriges Passwort). Über dieses Konto wird der Zugriff gesteuert, und sichergestellt, dass auch nur der Eigentümer des Kontos Zugriff hat.

Ganz grundsätzlich spielt es keine Rolle, ob man mit einem Server verbunden ist, der im eigenen Keller steht (Datenleitung ca. 10 m) oder mit einem Server, der 20.000 KM weit weg steht. Das Internet ist im Prinzip nichts anderes als eine sehr lange Leitung (positiv gemeint). Nachdem sich sehr viele diese Leitung teilen, braucht es natürlich Software und Zugriffskonten/-rechte, um alles korrekt ablaufen zu lassen.

Wenn ich dann mal eine Weile mit diesem Fotos-System zugange war, wird es noch einen Beitrag geben, mit meinen Erfahrungen. Denn Fotos organisieren ist ja nicht nur hochladen in die Cloud. Damit allein ist es ja nicht getan. Angeblich hilft „Fotos“ hierbei aber auch.

Bis dahin ….

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)