Weniger ist mehr

Selten habe ich meinen Wahlspruch „Weniger ist mehr“ SO bestätigt gefunden, wie in der Effektivität von Smartphone-Apps.

Tatsächlich ist mein Wahlspruch „Weniger ist mehr“ gleichzeitig Lebensphilosophie und lässt sich in den verschiedensten Bereichen erkennen/umsetzen/leben.

Im App-Bereich kann man es sogar zahlenmäßig festmachen.

ZB:
Bisher hatte ich eine App namens „Runkeeper“ im Einsatz, um meine Weglängen zu protokollieren. Für mich ist das wichtig, um meine Grenzen auszuloten, zu berücksichtigen und auch gewisse Geh-Umfänge zu realisieren.

Wie auch immer …. Runkeeper vereinnamte phantastische 85 MB auf meinem Android-Tablet. Die minimalistische App „Trackbook“ macht dasselbe für mich mit gut 4 MB, also etwa 5% davon.

Weniger ist mehr

Trackbook

Der Punkt ist, dass ich das ganze Gedöns und den Schnickschnack, den eine Wuchtbrumme von App mitbringt, ganz zu schweigen von den ständigen Werbeeinblendungen, nicht brauche. Ich möchte mich bitte auf das beschränken können, was ich wirklich benötige!

Angenommen, ich kann etwa 10 Apps durch entsprechend schlanke Anwendungen ersetzen, dann könnte ich mich durchaus Richtung 1 GB bewegen, das ich damit an verbratenem Speicher einspare.

Gut – ich habe hier 32 GB, bräuchte also nichtmal so besonders auf sowas achten. Aber jeder weiß, wie schnell Speicher eng wird. Hier sind es über 100 Apps auf dem Tablet. Und dann wird es doch erheblich, ob so manche App jetzt 5 MB verbrät oder das 10-fache. „Weniger ist mehr“ lässt sich dann auf sehr konkrete Zahlen herunterbrechen.

Anderes Bsp. wäre die App „Transistor“ (aus derselben Feder wie „Trackbook“). Ist eine Radio-Streaming-App. Wie sagt der Entwickler so schön: „Es gibt keine „Einstellungen“, weil es nichts einzustellen gibt!“

Weniger ist mehr

Transistor

Auch DIESE App benötigt schlanke 4 MB.

Ich streame seit jeher Antenne-Bayern und gelegentlich Bayern3. Habe mir dort die Streaming-Links nachgelesen/kopiert, in „Transistor“ eingefügt, und gut war.

Tut genau DAS, was es soll, und das perfekt.

Ich finde, es sollte viel mehr solche Programme geben, in denen ein Hauptaugenmerk darauf gelegt wird, wieviele Ressourcen verwendet werden, und natürlich auch, wie mit MEINEN Ressourcen umgegangen wird, also mit MEINEM Eigentum.

Diese Einstellung mag aus meinen „Urzeiten“ kommen, als ein PC mit 256 KB (KILOBYTE !!!!!) Arbeitsspeicher normal war, und es absolut darauf ankam, sparsam zu sein.

Es kommt aber sicherlich auch von daher, dass man mit wenig VIEL erreichen kann. Oder anders gesagt, man kann mit wenig genausoVIEL erreichen.

Und DAS ist etwas, was sich auf sehr sehr viele Lebensbereiche übertragen ließe, das Leben damit zufriedensteller sein könnte (was könnte man nicht alles mit dem erreichen, was man eingespart hätte).
Und zudem würde das Zusammenleben auf diesem Planeten DANN ein anderes sein.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Homescreen, Oberfläche und Symbolpakete

Wie gewohnt, berichte ich, was sich so tut auf meinem Android-Tablet, hinsichtlich dessen, wie ich mir das Ganze einrichte bzw. Probleme beseitige; heute geht es um meinen Homescreen, die Benutzer Oberfläche und Symbolpakete.

Der Homescreen ist das, was man normalerweise sieht, wenn man sein Smartphone/Tablet einschaltet und sich angemeldet hat.

Kann also z.B. SO aussehen  (wie bei mir) …

Homescreen

Gut, das ist jetzt nicht mein eigentlicher Homescreen, aber soll ja auch nicht zu viel verraten, von dem, was nur mich was angeht.

Das Aussehen des Homescreen (auf dem PC würde man „Desktop“ sagen), ist primär dadurch gegeben, was man als sog. Standard-Launcher verwendet (zu deutsch: Starter). Das ist schlicht die Oberfläche über die die Apps gestartet werden. Android bringt da von Haus aus einen Launcher mit, den wohl die Meisten nutzen, der aber ev. nicht jedermans Geschmack ist.

Nachdem das Teil nichts anderes ist, als eine App, kann man natürlich auch einen anderen Launcher installieren/verwenden. Sehr weit verbreitet ist der Nova-Launcher. Den verwende ich und den sieht man oben auch.

Ich hatte mich dafür entschieden, weil er ein paar Dinge hat bzw. macht, die ich im ursprünglichen Launcher nicht (mehr) zur Verfügung hatte.

In dem Zusammenhang wurde mir auch klar, dass ich auf meinem Tablet sog. Symbolpakete installieren kann. Das ist nichts anderes als eine Sammlung von Icons, also jenen kleinen, stilisierten Knöpfen, über die man die Apps aufruft (im Bild also zb der Knopf mit dem Männchen im roten Kreis für die Kontakte-App).

Ich kann den Verknüpfungen für die Apps auf meinem Homescreen die Icons zuweisen, die ich da gerne hätte. Für mich sind kreisrunde Icons die elegantere Wahl, und so habe ich das Paket FLIX aus dem Play-Store installiert (das gab´s zu dem Zeitpunkt grademal für lau), das eben solche Icons enthält (dabei habe ich gelernt, dass das jene Art ist, wie sie auf den Pixel-Smartphones von Google verwendet wird, und scheinbar der letzte Schrei sei; was mir allerdings eher einerlei ist).

Ich hab´s gerne flexibel und nach meinem Geschmack. Und nachdem ich beim Standard-Launcher die Icons nicht ändern konnte (zumindest fand ich keine Möglichkeit), und über den Nova-Launcher das sehr einfach geht, ein Grund mehr diesen Launcher zu nutzen. Mal ganz abgesehen von den diversen anderen Möglichkeiten, die ich dadurch nutzen kann.

Was mich immer sehr gestört hat, war die Tatsache, dass auf dem ursprünglichen Homescreen sich dieser immer verkleinerte, wenn es darum ging, ein Icon zu verschieben. Dadurch kam ein Icon bei mir oft nicht dort zu liegen, wo ich es haben wollte. Bei Nova, wenn man so ein Icon länger „drückt“, um es eben zu verschieben, bleibt der Homescreen ziemlich unverändert, und ich kann die Position bequem anpassen.

Was mich außerdem zunehmend nervte, hab ich HIER schonmal beschrieben. Es ging darum, dass im Standard unter dem aktuellen Android „Nougat“ die Ordner auf dem Homescreen sich nicht mehr automatisch schließen. Nova hat diesen Manko beseitigt.

Sicherlich gäbe es noch so Einiges, womit man die Homescreen-Oberfläche „verbessern“ könnte. Jedoch bin ich ebenso der Ansicht, man sollte seine Smartphone-/Tablet-Installation möglichst schlank halten. Also sich auf das beschränken was nötig ist. Oder zumindest einen relativ engen Rahmen nicht verlassen. Ansonsten braucht man sich nicht zu wundern, warum einem der Arbeitsspeicher niemals ausreicht.
Freunde reiben sich auch immer verwundert die Augen, wenn sie feststellen, dass da Unmengen Fotos auf dem eigenen Gerät rumschwirren, und das Teil immer langsamer und voller wird. Das Gleiche gilt natürlich auch, wenn man ständig dieses und jenes „mal eben“ installiert.

„Schlank hält flott“ gilt nicht nur für das eigene Körpergewicht.

Aus diesem Grund habe ich seit kurzem auch die App „Trackbook“ in Verwendung. Ein äußerst schlanker Bewegungsrekorder, der mir per GPS/Kartenmaterial zeigt/aufzeichnet, wie weit ich laufe. Das Teil tut das (bisher) äußerst genau und problemlos, und nimmt dabei ca. 4,5 MB Speicher in Anspruch, also 1/20 von dem, was die bisherige Software dafür verbraten hatte …. aber das ist ev. ein Thema, auf das ich ein andermal eingehe ….

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Fingerabdruck – Sicherheit hoch 10

Was ich auf meinem Tablet mittlerweile sehr zu schätzen weiß, ist der Fingerabdruck-Sensor.

Damit kann ich mich auf meinem Android-Tablet in diversen Apps anmelden, ohne ein Passwort wissen bzw. eines aus meinem Passwort-Manager abrufen zu müssen.

Um mich anzumelden, lege ich dabei meinen „Anmeldefinger“ auf die Home-Taste, und der integrierte Sensor registriert den Fingerabdruck.

Fingerabdruck

Tablet mit Fingerabdruck-Sensor

Zugang zu meinem Bankkonto erhalte ich sehr einfach über den Fingerabdruck. Oder z.B. Zugang zu meinem Passwortmanager.

Sicherlich gibt es keinen perfekten Schutz. Jedoch ist mir nichts bekannt, wie der Fingerabdruck-Sensor umgangen werden könnte. Und auch wenn man einen anderen Finger benutzt, als den hinterlegten, dann funktioniert es nicht. Es funktioniert auch nicht, wenn z.B. der Finger durch ein längeres Wasserbad aufgequollen ist.

Sicherlich ist jede Paranoia dazu geeignet, jeglichen Sicherheitsmechanismus als ungenügend zu befürchten. Jedoch wer auf ein normales Passwort vertraut, der vertraut auf ein Sicherheitskriterium, das weit unter dem eines Fingerabdrucks rangiert. Ein Fingeradruck wäre also ein Mehrfaches an Sicherheit.

Das Einzige, was ich als Problem erfahren konnte, war, dass man, bei Verwendung des Fingerabdruck das ursprüngliche Passwort relativ schnell vergisst, und dann, wenn man es, warum auch immer, wieder benötigt, nicht mehr weiß.
Aber wie so häufig saß da das Problem wieder einmal VOR dem Tablet, weil ich das Passwort nicht dort mit hinterlegt hatte, wo es eigentlich sein sollte, nämlich im Passwort-Manager.

Ich nutze heute nur noch den Passwortmanager, der 16-stellige Passwörter vergibt, bestehend aus willkürlichen Buchstaben-Zahlen-Sonderzeichen-Kombinationen. Und diese Passwortdatenbank ist über ein 18-stelliges Masterpasswort verschlüsselt, was (fast) unknackbar ist. Da wäre es noch WESENTLICH wahrscheinlicher, dass ich 3x hintereinander einen 6-er im Lotto hätte.
Aber das wäre nochmal ein anderes Thema.

Wer also die Möglichkeit hat, den Fingerabdruck zu nutzen, der sollte das auch tun. Auf dem Tablet/Smartphone ist das mittlerweile fast schon normal. Und auch Tastaturhersteller bieten mittlerweile die Möglichkeit eines Fingerabdrucksensors, um sich darüber unter Windows anzumelden.

Jedoch – wer Passwörter wie „passwort“ oder „12345“ verwendet oder dasselbe Passwort für diverseste Programme/Zugänge, dem ist ohnehin nicht zu helfen. Das wäre ungefähr so, als würde man den Airbag abschalten und künftig riskante Fahrmanöver zelebrieren, um sich dann zu wundern, dass man als Verletzter im Krankenhaus wieder aufwacht (wenn überhaupt).

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Tablet verschenken??? Oder, was sollte mit einem Geschenk verbunden sein?

Diese Frage stelle ich mir im Moment, ob ich mein Tablet verschenken soll.

Tablet verschenken

Mein Tablet

Noch habe ich die Frage für mich nicht beantwortet. Und wenn überhaupt, dann ja auch noch nicht gleich, denn ich muss das Teil ja erstmal noch fertig abbezahlen. Den Ratenkredit eben. Das dauert ja noch ein paar Monate.

Also …. warum sollte ich das tun, mein Tablet verschenken?

Nun, ich gehöre zu den Menschen, die versuchen, mit wenig im Leben auszukommen. Teilweise auch notgedrungen, weil ich eben nicht mehr habe, als ich habe.

Andererseits hat mir das auch den Blick geöffnet, dafür, was es braucht, was überflüssig ist, und wie ein zufriedenes Leben aussehen könnte. Und genau DA wollte ich ja eigentlich immer hin.

Und gleichzeitig bin ich dankbar dafür, dass mir geholfen wird (auch wenn ich um diese Hilfe fortwährend kämpfen muss, gegen die Bürokratien, die sie mir am Liebsten so weit als möglich zusammenstreichen würden).

Wie auch immer …. ich habe ab und an das Ansinnen, anderen etwas zurück zu geben. Also der Gemeinschaft.

Und wenn mein Tablet …. so ziemlich das Einzige, was ich mir gönne …. dann abbezahlt ist, dann kann ich dieses Tablet verschenken. Einfach so. Und für mich mit einem neuen Tablet wieder ebenso verfahren, wie mit dem Bisherigen …. auf Raten erwerben, abbezahlen, verschenken ….

NUR – wie soll ich das dann machen? Einfach dem Erstbesten geben, der mir begegnet? Wohl eher nicht. Es sollte dann schon jemand sein, der sich in ähnlicher Lage befindet wie ich. Denn warum sollte ich jemandem etwas schenken, der eh alles hat, und ev. noch dazu sich einen feuchten Kehrricht darum schert, wie es anderen geht.

Und dann sollte das Teil ja auch in gute Hände kommen. Und auch sinnvoll Verwendung finden. Sinn hatte es für mich gemacht, weil es mich dazu in die Lage versetzt hat, Kontakte aufrecht zu erhalten, Gerätschaften abzuschaffen (Fernseher, Telefon, PC …. all das läuft bei mir über´s Tablet) und jede Menge Strom und Anschaffungs-/Instandhaltungskosten zu sparen (auch im Sinne der Umwelt).

Ich finde, so ein Gerät sollte in Hände kommen, die gleichgesinnt sind. Andererseits möchte ich niemand vorschreiben, wie er zu leben hat.

Also alles gar nicht so einfach. Und ich gehöre nunmal nicht zu den Menschen die sagen „mir doch egal“. Und wenn einem die Dinge eben nicht egal sind, dann ist es meist gar nicht so einfach, sie zu bewältigen. Andererseits hat man für die Dinge um einen herum, ja auch Verantwortung (sollte man zumindest). Und es hatte zu Anfang auch keiner gesagt, dass alles immer einfach sein wird.

Folglich wird es eben so laufen, wie es meist bei mir läuft: Geduld haben, und sehen, was kommt. Oft regelt sich so Manches weitgehend von selbst.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Nougat – der etwas andere Brotaufstrich

Wer „Nougat“ liest, denkt wohl meist an jenen dunkelbraunen Brotaufstrich.

Die alternative Bedeutung jenseits eines Brotaufstrichs ist die des Android-Betriebssystem, welches auf mobilen Endgeräten läuft.

Der Hersteller von Android, also Google, vergibt für die verschiedenen Versionen Namen von Süssigkeiten, also z.B. Marshmallow oder eben Nougat.

Vor ca. 4 Wochen kam jenes Update auch auf meinem Samsung Galaxy S2 Tablet an. Also rund 1/2 Jahr nach der Veröffentlichung durch Google. Wie schon berichtet, brauchen die diversen Endgerätehersteller immer eine Weile, bis sie die neuen Android-Versionen auf die Geräte angepasst haben, weil jeder Hersteller eine Android-Version mit „Extras“ ausstatten kann, und diese „Extras“ in jeder neuen Version berücksichtigen muss.

Nun – meine Erfahrungen mit Nougat sind bisher eher positiv. Ich hatte das ja schon in einem anderen Beitrag kurz angerissen, dass mich die Möglichkeit fasziniert, dass sich 2 Apps den Bildschirm teilen.

Wie in jenem Beitrag schon angeführt, gibt es genügend Inhalte im Web, die die Neuerungen beschreiben, weshalb ich das hier nicht im Einzelnen wiederholen muss.

Also mal die Dinge aus persönlicher Sicht:

  • Ich finde, das Einstellungsmenü von Android ist sehr viel übersichtlicher geworden. Zuerst hatte ich nichts mehr gefunden, schlicht deswegen, weil ich mich an das alte Menü aus Android6 gewohnt hatte, und trotz seiner Unübersichtlichkeit auswendig wusste, wo ich die wichtigsten Sachen finden würde.
    Jetzt hat das Menü logische Struktur bekommen, und viele Dinge findet man auf Anhieb, v.a. wegen der Zusatzangaben unter jedem Menüpunkt.

    Brotaufstrich

    Das Menü von Android 7, alias Nougat

  • Was mir spontan negativ auffiel, war die jetzt kleinere Schrift der Benachrichtigungen, die sich nicht ändern lässt (zumindest habe ich im Netz nur diese Auskunft gefunden).
  • Die Teilbarkeit des Bildschirm erwähnte ich schon. Enorm hilfreich, wenn es darum geht, Informationen aus einer App/Dokument, in einer anderen App/Dokument zu verwenden. Wenn ich also z.B. die Inhalte einer Excel-Tabelle benötige, um diese in einer Mail wiederzugeben, so war das bisher immer ein ständiges Hin- und Herschalten zwischen verschiedenen Apps. Mit dem neuen Brotaufstrich habe ich beides gleichzeitig am Bildschirm.
  • Was sich bei mir eingestellt hat (leider), ist, dass die Bandbreite meiner WLAN-Verbindung, unter Nougat, sehr viel geringer ausfällt. Die bisherigen reichlich 190 Mbit haben sich auf ca. 120 Mbit verringert. Woher das kommt, warum und wieso, kann ich bisher nicht erklären. Es gibt keinerlei Informationen dazu im Netz. Das könnte entweder ev. damit zu tun haben, dass es nix mit Nougat zu tun hat (obwohl das die einzige Veränderung ist, die zu dem Zeitpunkt stattfand) oder es könnte damit zu tun haben, dass dies ein spezieller Effekt auf meinem Tablet-Typ ist.
    Zudem ist es eher wahrscheinlich, dass nur extrem wenige Anwender einen vorher/nachher Vergleich zur Verfügung haben.
    Wobei natürlich 120 Mbit auch immer noch weit jenseits von „wenig“ ist.
  • Spontan funktionierte der Google-PlayStore nicht mehr nach dem Update. Die Suche fand schlicht nichts mehr (wenn ich mich richtig erinnere). Der Such-Kringel kringelte sich zu tode. Ein Geräte-Neustart am nächsten Morgen brachte dies allerdings wieder in´s Lot.
  • Was mich anfangs nicht störte, dann aber doch immer mehr, war die Tatsache, dass sich Ordner auf dem Homescreen nicht autom. schlossen, wenn ich daraus eine App aufrief und sie zuletzt wieder beendete.
    So sehr es logisch war, dass ich nach App-Ende wieder dort ankam, von wo ich ausging, nämlich im Ordner, so sehr störte es eben doch, dass ich dann immer noch erst den Ordner schließen musste, bevor ich mich der nächsten Aufgabe zuwenden konnte.
    Lösung: Ich ersetzte den Standard-Launcher durch den sehr weit verbreiteten und akzeptierten Nova-Launcher. DER kann das.
Man könnte nun den Eindruck gewinnen, dass ich vom neuen Brotaufstrich nicht allzuviel halte, weil die Anzahl der negativen Punkte, in der obigen Auflistung, überwiegt.
Jedoch sind die neg. Punkte eher unwesentlich bzw. leicht zu beseitigen. Oder aber aktzeptabel.

Rundherum finde ich Nougat nämlich gelungen. Was nicht wirklich verwundert, weil doch viele Dinge gemacht wurden, die entweder etwas Gutes weiterentwickelten oder dem Wunsch der Anwenderschaft entsprechen.

Was überdies noch verlautbarte, ist, dass künftige Versionen rascher kommen sollen, was den Zeitabstand zwischen Veröffentlichung seitens Google, und Veröffentlichung seitens Gerätehersteller angeht. Bleibt nur zu hoffen, dass möglichst viele Geräte auch noch die neuen Versionen bekommen.
Die Erfahrung lehrt ja, dass Modelle, die über ein bestimmtes Alter hinausgehen, keine Updates mehr erhalten. Und die Halbwertszeit wird dabei doch immer kürzer.

Was mich zum Thema zurückkehren lässt: Ein Brotaufstrich hat ja immer auch ein MHD.

Es grüßt,
das Smamap

Akku leer

Nicht oft, aber doch, passiert es mir, dass der Akku auf meinem Tablet fast leer ist ….

Das Tablet meldet sich dann mit der Warnmeldung, der Akku sei bald leer, und der dann auch ’nur‘ noch 15% Kapazität aufweist.

Passiert nur dann, wenn ich ziemlich viel auf dem Gerät gemacht habe, also z.B. einen Film angeschaut, danach dann noch Beiträge gepostet und Fotos gemacht, und womöglich zuvor der Akku auch nicht gerade voll.

Stellen sich 2 Fragen:

  1. Was auf die Schnelle tun, um wieder etwas Akku zu haben.
  2. Was künftig tun, damit der Akku länger durchhält.

Was den ersten Punkt angeht, so liegt auf der Hand, dass das Teil Strom braucht. Also erstmal Netzteil anstöpseln. Damit wäre das Problem eig erledigt. Jedoch ist es meist so, dass man ja so schnell als möglich wieder stromunabhängig sein möchte, um seinen Tagesgeschäften nachgehen zu können.

Also heißt es, das Laden des Akku i-wie zu beschleunigen. Nichts einfacher als das …. das Teil einfach in den Flugmodus versetzen.

Also das Menü aufrufen, indem man mit dem Finger vom oberen Bildschirmrand nach unten wischt und dort nach dem Offline-Modus suchen bzw. dem Flugzeugsymbol. Damit werden alle Verbindungen nach außen gekappt, und das Aufladen läuft wesentlich schneller. Also genau DAS, was man auch im Flugzeug zu tun hat oder zu Beginn jedes Konzerts oder Snooker-Matches. Das geht deswegen schneller, weil das Gerät natürlich im Normalmodus viel Strom aus dem Akku zieht, wenn es darum geht, ständig die Kommunikationswege nach außen zu prüfen und aufrecht zu erhalten. Außerdem sind im Flugmodus auch intern nur die notwendigen Dinge aktiv.

Man kann damit natürlich nicht Akku aus dem Nichts zaubern, jedoch innerhalb von ganz wenigen Minuten hat man so wieder einige % mehr Kapazität, und schafft es so bis nach dem nächsten Termin und bis zur längeren Ladung an der Steckdose.

Akku

Und ob man jetzt nicht erreichbar ist, weil Akku leer oder weil im Flugmodus, das ist letztlich egal.

In obigem Bsp. sagte die Warnmeldung meines Tablets, ich habe nur noch 15% Kapazität …. Flugmodus aktiviert, kurz mal zur Toilette gegangen, und schon waren es 17% (was jetzt mit der Toilette direkt nichts zu tun hat 😉 ).

Es gibt zwar auch jene externen Akkus, die man zur Überbrückung anschließen kann, doch bei den heutigen Kapazitäten sind die oft nur ein Tropfen auf den heißen Stein, im Betrieb in Null Komma Nichts leergesaugt, und zwar ohne dass der Akku was davon hätte. Zudem hat man damit nur noch ein zusätzliches Teil in der Hand. Und über dies, haben viele Geräte heute stärkere Netzteile (mein Tablet hat z.B. ein 2 Ampere Netzteil), so dass das mit dem externen Akku auch total schief gehen kann.

Mein Ladevorgang im Flugmodus, der hier, während ich diesen Beitrag schreibe, so nebenbei läuft, brachte im Übrigen, innerhalb von 10 Minuten 10% Kapazität für den Akku.

Bleibt noch Frage 2:
Damit ein Akku länger durchhält, bieten sich 2 ganz einfache Möglichkeiten an.

Viele Vorschläge zu diesem Thema beinhalten lange Listen von Einstellungen am Gerät, deren Erfolg eher mäßig und deren Nebenwirkungen ungewiss sind.

2 Dinge bringen jedoch garantiert etwas:

  1. Die Displayhelligkeit reduzieren.
  2. Das GPS ausschalten.

Für Ersteres einfach wieder die Schnelleinstellungen öffnen, sprich mit Finger vom oberen Bildschirmrand nach unten fahren, dies noch ein zweites Mal tun (um dieses Menü zu erweitern), und schon hat man den Schiebebalken vor sich, über den sich die Helligkeit regulieren lässt. Diese Regulierung steht oft auf Automatik (unter Android 7 gibt es dazu ein Listfeld, das man mit einem nach unten gerichteten Haken, der sich rechts davon befindet, öffnen kann). Hier kann die Automatik abgeschaltet werden, so dass tatsächlich die Einstellung des Schiebebalkens zum Tragen kommt.
Ich habe diese Einstellung relativ weit zurückgefahren. Eben soweit, dass es für mich noch passt.
Ob die Einstellung etwas bringt, kann man relativ gut überprüfen, indem man die Automatik kurz einschaltet, um damit festzustellen, ob der Bildschirm heller wird. Denn es wäre ja doof, wenn man selbst eine Einstellung des Schiebebalkens wählt, die mehr Akku verbrät, als die Automatik. Es ist oft erstaunlich, mit wie wenig Displayhelligkeit man gut zurecht kommt.

Es kann zwar manchmal erforderlich sein, das in anderer Umgebung anzupassen, weil Umgebung heller, aber diese „Mühe“ sollte einem ein länger haltener Akku wert sein. Dann aber auch nicht vergessen, die Helligkeit nach Verlassen dieser Umgebung wieder zurückzustellen.

Nach 1-2 Anpassungen dieser Grundhelligkeit sollte man SEINE Einstellung gefunden haben.

Im selben Menü, in dem sich dieser Schiebebalken befindet, sieht man auch den Schalter für das GPS. Dieses kann bedenkenlos ausgeschaltet werden. Wenn eine App das GPS benötigt, dann meldet es dies (z.B. GoogleMaps).

Ein ausgeschaltetes GPS hat auch den Vorteil, dass die eigene Position nicht so ohne Weiteres von „interessierten Kreisen“ bestimmt werden kann.
Außer für Maps oder meine Lauf-App ist mein GPS seit Monaten immer aus. Es ergaben sich dadurch keine negativen Auswirkungen.

Durch diese beiden Maßnahmen sollte doch mehr Akkuleistung zur Verfügung stehen. Wer will, kann noch bewusst das WLAN ausschalten, sobald er seinen Hauptstandort (z.B. Zuhause oder Büro) verlässt, an dem normalerweise WLAN-Empfang besteht. Unterwegs ständig nach WLAN zu suchen, macht wenig Sinn, wenn man eh keine Verbindung dazu aufbauen kann/will.
Letzteres macht natürlich umso weniger Sinn, je mehr WLAN-Zugangspunkte man nutzt.

Wenn man dann seinen Akku per Netztteil wieder vollständig aufladen möchte, macht es absolut Sinn, den Flugmodus zu aktivieren. Es ist erstaunlich, in wie kurzer Zeit der Ladevorgang abgeschlossen sein kann.

Zudem ist es ja wohl kein Thema, wenn man mal 1/2 Stunde nicht erreichbar ist. Dieser Teufelskreis „Erreichbarkeit“ sollte ohnehin viel öfter durchbrochen werden – oder um mit Peter Lustig zu sprechen …. „abschalten„.

Es grüßt,
das Smamap

Bildschirm aufräumen bei Android

Manchmal quilt der Bildschirm auf Android Geräten über vor Symbolen, weshalb Bildschirm aufräumen angesagt ist.

Nun könnte man natürlich Apps deinstallieren oder aber auf andere Bildschirmseiten des Homescreen verschieben. Jedoch möchte man die Symbole/Verknüpfungen, die man häufig braucht auch alle an einem Ort haben.

Was sich noch anbietet, um, speziell auf dem Smartphone, den Platz effektiver auszunutzen, ist, Verknüpfungen zu Apps in Ordnern zusammen zu legen. Bildschirm aufräumen eben.

So habe ich auf meinem Tablet z.B. einige „Tools“ in einem Ordner versammelt ….

Bildschirm aufräumen

Zu erreichen ist das relativ einfach. Man berührt eine Verknüpfung längere Zeit, so als wolle man sie verschieben, schiebt sie auf eine andere Verknüpfung, und lässt sie wieder los. Android erkennt dann, dass zwei Symbole am selben Platz sein sollen, also in einem Ordner.

Man muss diese Aktion des „Bildschirm aufräumen“ relativ zügig durchführen bzw. ev. wiederholen.

Weil wenn man das nicht exakt/zügig genug macht, Android dann meint, es solle das erste Symbol an die Stelle verschieben, an der sich bisher das zweite Symbol befindet, und verschiebt Letzteres an eine andere Stelle.

Ob es geklappt hat, erkennt man daran, dass ein Symbol entstanden ist, das in sich 2 Minisymbole vereint. Wenn man den Ordner nun noch beschriften will (wie im Bsp. mit „Tools“), dann einfach auf das Symbol tippen, so dass sich der Ordner öffnet, und dort dann in der Kopfzeile einen beschreibenden Begriff eintragen.

Seit Android 7 kann man, wie ich gesehen habe, hier auch noch über die Farbpallette an der rechten Seite, die Farbe der „Ordnerblase“ auf dem Homescreen verändern.

Auf diese Weise habe ich auf meinem Tablet ca. 35 Verknüpfungen in 5 Ordner zusammengefasst und damit für viel Platz gesorgt.

Möchte man mal einen Ordner wieder auflösen bzw. eine Verknüpfung wieder separat haben, so zieht man sie aus dem Ordner wieder heraus.

Was ich unter Android 7 etwas lästig finde, ist, dass wenn man aus einem Ordner heraus, eine App startet, sich nach Schließen der App im Ordner wiederfindet. Dies ist zwar logisch richtig, denn man kommt dort wieder heraus, von wo man ausgegangen war, jedoch war man unter Android 6 gewohnt, dass hinterher der Ordner autom. geschlossen war, und man sich auf dem Homescreen befand, was ev. sogar noch logischer ist, weil man meist dann ja ganz was anderes machen möchte.
Vll gibt es dafür ja eine Lösung, die ich nur noch nicht gefunden habe.

Es grüßt,
das Smamap

Screenshot

Gleich zu Beginn meiner Android Ära stellte sich mir die Frage, wie den wohl ein Abbild des Bildschirms zu erstellen sei, ein sog. Screenshot.

Eine mitunter äußerst hilfreiche Einrichtung, um einem Gegenüber etwas zu verdeutlichen. Etwa, wie dieses oder jenes auf dem Smartphone/Tablet zu machen sei oder einem App-Hersteller klar zu machen, welches Problem man hat.

Unter Windows gab es dafür die Tastenkombination Alt-Druck. Wie aber soll ein Screenshot auf einem Tablet machbar sein?

Wie war ich froh, als ich seinerzeit herausfand, dass es so etwas auch auf dem Tablet gibt.

Die Handhabung ist sehr einfach ….
Man wischt mit der Handkante von rechts nach links komplett über den Bildschirm. Im Ergebnis hört man einen Quittierungston wie von einem früheren Fotoapparat, und ein Foto ist gespeichert. Nachfolgend eine Abbildung, die dies veranschaulicht (Screenshot aus den Systemeinstellungen von Android).

Screenshot

Wenn man gleich anschließend an den unteren Rand sieht, erkennt man dort ein paar Symbole, mit denen man den Screenshot bearbeiten kann (z.B. zuschneiden, drehen etc.). Ist man nicht schnell genug, verschwinden diese Symbole wieder, aber man kann das dann über die Galerie-App nachholen.

Man hat damit eine Bilddatei erzeugt, genau so, als hätte man ein normales Foto mit der Smartphone-Cam gemacht, sprich es liegt eine JPG-Bilddatei vor.

Damit das Ganze funktioniert, müssen 2 Einstellungen in den Systemeinstellungen aktiviert sein (s. nachfolgender Screenshot – „Smart-Aufnahme“ und „Screenshot“).

Screenshot

Es heißt ja immer …. ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Und so kann es durchaus sein, dass z.B. ein Freund wissen möchte, wie dies und jenes geht, und man schickt ihm einfach mit WhatsApp einen Screenshot und gut is.

Es grüßt,
das Smamap

Android 7 (Nougat)

Heute war es dann endlich soweit …. mein Samsung Tablet erhielt das neue Betriebssystem Android 7.

Android 7

Vereinfacht ausgedrückt, ist Android das Windows der tragbaren Geräte. Auf dem PC braucht es Windows, um etwas damit anstellen zu können, auf dem Smartphone/Tablet braucht es Android (JA, es gibt auch iOS für mobile Geräte, jedoch Android ist halt nun mal am Weitesten verbreitet (mittlerweile weiter verbreitet als Windows im PC-Bereich)).

Nun ist es so, dass der Hersteller von Android, also Google, neue Versionen immer erst für eigene Geräte vorsieht, was ja naheliegt, denn warum sollte Google es sich antun, für die Hersteller anderer Geräte die Arbeit zu machen.
Zudem haben viele Hersteller ihre Geräte mit zusätzlichen Funktionen versehen, so dass das Betriebssystem Android auf andere Geräte immer erst einmal angepasst werden muss. Und sowas dauert eben.

Android 7 Nougat (Google gibt den Versionen immer Namen von Süssigkeiten) wurde Ende August 2016 veröffentlicht.

Jetzt hat Samsung, der Hersteller meines Tablets, Nougat offenbar für mein Tablet (Samsung Galaxy Tab S2) fertig angepasst und freigegeben.

Und so stand heute plötzlich ein Download über 880MB bereit. Ich dachte mir da schon, dass es sich vermutlich um Nougat handelt.

Fazit:
Die neue Version scheint rundum gelungen. Es hat sich so Einiges getan, Manches unter der Haube (z.B. Geschwindigkeit), und so Manches auch an der Oberfläche und funktionell.
So finde ich die Möglichkeit zum geteilten Bildschirm eine feine Sache. 2 Apps können gleichzeitig auf dem Bildschirm liegen, was natürlich bei einem Tablet mit seinem großen Bildschirm noch viel mehr Sinn macht. Dabei ist es auch möglich (zumindest auf meinem Gerät), eine App auf ein Fenster zu verkleinern und über einer anderen App zu plazieren, so wie man das von Windows kennt.

Ich erspare es mir hier, die neuen Funktionen von Android 7 zu beschreiben. Das haben andere im Netz schon reichlich und gut gemacht (Tante Google gibt dazu erschöpfend Auskunft).
Jedoch überlege ich aktuell, in meinem Blog einen neuen Bereich zu schaffen, in dem ich so Manches hinsichtlich Bedienung beschreibe (Schwerpunkt eher bzgl. Verwendung eines Geräts mit Android).

Es grüßt
das Smamap