Das etwas andere WhatsApp

Verschiedentlich hatte ich ja schon darüber berichtet, dass und wie ich es mir eingerichtet hatte, unterwegs ein Hosentaschen-Smartphone zu haben, und nur dann das Tablet mitzunehmen, wenn es rein organisatorisch auch passt; in dem Zusammenhang war das Einzige, was sich da noch etwas spreizte, das Whatsapp.

Bekanntlich war es ja mittlerweile so, dass ich auf Tablet und Smartphone unter derselben Nummer erreichbar war, dank einer „Multicard“ seitens meines Providers. Dabei musste man allerdings einstellen, welches der beiden Geräte SMS und MMS erhalten würde, denn beide gleichzeitig, das geht nun mal nicht.

Dies störte mich allerdings nicht, denn ohnehin ist WhatsApp das Nachrichtenmittel der Wahl. Jedoch ist WhatsApp immer an EIN Gerät gekoppelt. Meldet man WhatsApp von einem anderen Gerät aus an, wenn auch mit derselben Mobilnummer, dann kommen die Nachrichten dort an.

Als ich das feststellte, wollte ich mich schon ärgern (was allerdings auch nichts genutzt hätte), und fiel dann, eher zufällig, über „WhatsTablet„.

Es handelt sich dabei um eine App, die (fast) genauso wie WhatsApp aussieht, allerdings nicht von Facebook geschrieben. Als Entwickler firmiert ein Jonas Becker in Aachen.

Hat man das Teil über den PlayStore auf dem Tablet installiert und startet es das erste Mal, so erscheint ein QR-Code, den man mit dem Smartphone einscannt, und schon laufen die beiden Anwendungen im Gleichschritt. Man erhält ab sofort alles auf beiden Geräten: Auf dem Smartphone mit WhatsApp und auf dem Tablet mit Whatstablet. Hat man die beiden Geräte nebeneinander liegen, dann kommt bei Eingang einer Nachricht, auf beiden Geräten das akustische Eingangssignal. Schreiben geht natürlich AUCH auf beiden Geräten, und beide Apps sind dann auch immer auf dem gleichen Stand, sprich synchronisiert.

Das Einscannen des QR-Codes passiert innerhalb von WhatsApp. Man braucht also keine extra Scann-App dazu.

Basis für diese Doppelfunktion ist das sog. „WhatsApp Web“, eine offizielle Sache von WhatsApp, mit dem die Möglichkeit gegeben werden sollte, Nachrichten auch auf dem PC zu empfangen/schreiben.

Diese Funktion wurde von og Entwickler in WhatsTablet eingebaut.

Und ich muss sagen, so von kleinen Ausreissern abgesehen, funktioniert das Ganze einwandfrei. Es ist total erholsam, notwendige Kontakte auch unterwegs halten zu können, und nicht desöfteren, wenn man nach Hause zurückkehrt, feststellen zu müssen, dass etwas an einem vorbeigegangen ist, weil man unterwegs kein WhatsApp hatte.

Bestes Bsp war jenes, als der Chef im Rahmen meiner Nebenbeschäftigung, mich zu erreichen versuchte, weil er mich dringend für eine Erledigung gebraucht hätte. Wie ich das dann spätnachmittags mitbekam, wer das Ganze natürlich schon rum um’s Eck.

Absolut erholsam ist auch der Platz, den man in der App hat (natürlich auch der Größe eines Tablets geschuldet) ….

WhatApp

Ein enormer Größenunterschied. Eine absolute Wohltat in der Bedienung

…. wenn man dann noch die Spalte mit den WhatsApp-Kontakten auf der linken Seite einklappt, dann kann man sich vor lauter Platz nicht mehr retten 😉

Wenn man einen Nachteil finden will, dann findet man natürlich immer einen. In dem Fall könnte das sein, dass für das Funktionieren der Doppelschiene, die Voraussetzung gegeben sein muss, dass das Smartphone Zugang ins Netz hat. Gemeint ist eigentlich, dass WhatsApp Verbindung haben muss zum WhatsApp-Server. Ob jetzt über WLAN oder die mobile Datenverbindung, ist einerlei. Hintergrund ist, dass sich WhatsTablet quasi mit WhatsApp synchronisieren muss, was nicht funktioniert, wenn zu Letzterem keine Verbindung möglich ist. Dass das SO gestaltet ist, liegt an WhatsApp (der Hersteller lässt das nicht anders zu, so dass WhatsTablet da keine andere Wahl hat, als zwingend sicher zu stellen, dass Verbindung zum Smartphone besteht).

Wenn also das Smartphone ausgeschalten wird oder der Akku plötzlich leer ist, dann hat auch WhatsTablet erstmal Pause.

Was zwangsläufig auch Thema ist, ist die Tatsache, dass bei neuen Funktion in WhatsApp, diese nicht augenblicklich auch in WhatsTablet vorhanden sein können. Es dauert eben seine Zeit, bis das ein oder andere vom Entwickler umgesetzt werden kann.

In seltenen Fällen passierte es mir, dass die App plötzlich schloss und neu gestartet werden musste. Der Entwickler, zu dem ich Kontakt aufnahm, kannte den Effekt, es war aber bisher nicht möglich gewesen, die Ursache zu ergründen. Wobei an dieser Stelle gleich dazu gesagt werden muss, dass der Support 1A ist. Auf meine anfänglichen Fragen erhielt ich immer zügig Antwort.

Fazit: Eine tolle App, mit vielen Vorteilen und ohne für mich ersichtliche Nachteile.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Es ist nicht alles Gold, was glänzt (Fotos die 2.)

Im ersten Beitrag (also HIER) zur Smartphone App „Fotos“ hatte ich geschildert, wofür ich diese nutzen wollte, und was sich da so abspielt, wenn man sie nutzt.

Fotos

Mittlerweile habe ich die App öfter genutzt (und das Pendant „Google Drive“), und kann schon ein wenig mehr dazu sagen.
Zur Erinnerung:
Fotos ist, vereinfacht gesagt, die App, die auf dem Smartphone nötig ist, um sich die, in der Cloud, vorhandenen Fotos aufzurufen.
Drive ist die App, die man braucht, um direkt auf die Cloud zu wechseln (so als würde man auf die externe Festplatte wechseln), und dort zB Ordner anzulegen. Drive benötigt man, rein zum „Aufrufen“ der Fotos, nicht.

Man kann das, was ich (für mich) festgestellt habe, aufteilen in 2 Bereiche: Was geht, und was nicht geht.

Was geht, ist, dass Fotos, die ich mit der Smartphone Kamera mache, automatisch in die Cloud gesichert werden (sprich „synchronisiert“).
Wenn ich also zB mit meinem Tablet ein Foto schieße, dann landet dieses automatisch in der Google-Cloud, und wenn ich dann auf meinem Unterwegs-Smartphone die Fotos-App öffne, dann finde ich dieses Foto dort vor, weil die App über mein Google-Konto ebenfalls eine Verbindung zur Cloud herstellt. Wenn ich dann unterwegs ein tolles Motiv finde, und mache mit dem Smartphone eine Aufnahme, dann wird das ebenso in die Cloud synchronisiert, so dass ich es dann zuhause auch auf dem Tablet vorfinde.
Die Zeiten, in denen ich ein benötigtes Foto immer jeweils auf dem anderen Gerät hatte, sind vorbei. Alle Fotos befinden sich (theoretisch) in der Cloud, als zentralem Speicher, und den habe ich quasi immer bei mir (wie eine Wolke, die mit mir zieht; womit das Wort „Cloud“ vollste Berechtigung erfährt).

Soweit, so gut.

Was NICHT geht, ist Folgendes: Wenn das Foto gemacht wurde, ist es auf dem betreffenden Gerät gespeichert. Zusätzlich wird es, wie oben beschrieben, auch in die Cloud transportiert. Man würde nun meinen, wenn es doch in der Cloud vorhanden ist, dann könnte man es ja auf dem mobilen Gerät löschen und sich damit diese Doppelspeicherung sparen. Kann man auch. Jedoch muss man das Löschen manuell anstoßen. Geht nicht automatisch.
Das läuft dann über die Funktion „Speicherplatz freigeben“, die man höchstpersönlich über das Menü starten muss.

Hat man das gemacht, so ist es so, wie ich es erwarten würde, dass nämlich das Foto sich in der Cloud befindet, und NUR dort. Ich bin der Meinung, das Konzept von „Fotos“ ist an dieser Stelle nicht so ganz durchdacht, wenn ein Foto zunächst doppelt existiert.

Das Konzept (wenn es denn eines ist) hat scheinbar weitere Inkonsistenzen:

  • Wenn über Google Drive Ordnerstrukturen in der Cloud angelegt werden, in die die Fotos dann verschoben werden (zB „Urlaub“, „privat“, „Familie“), dann hat man diese ganzen Fotos weiterhin in der Fotos-App zur Verfügung (die App holt sich das nach wie vor aus der Cloud, dann eben aus besagten Ordnern). Die Ordnerstrukturen bleiben allerdings unsichtbar. Dh die Ordner sehe ich nur direkt in der Cloud, nicht aber auf meinem mobilen Gerät in der Fotos-App.
  • Wenn man ein Foto auf dem mobilen Gerät bearbeitet (zB Ausschnitts-Vergrößerung), dann hat man das NUR auf dem Gerät. In der Cloud bleibt die ursprüngliche Version erhalten. Dagegen wäre ja nix zu sagen (das wär sogar gut so), wenn denn das Urkonzept nicht eine Synchronisation der Fotos vorsähe. Eine solche findet im Falle von Fotobearbeitungen nicht mehr statt. Was ich meine, ist, dass WENN schon Synchronisation, DANN auch diejenige von Fotobearbeitungen. Sicher gibts da dann so einige Fallstricke, die man berücksichtigen müsste. Zudem war mir nicht so recht klar, WO sich die Änderungsversion befindet. Lt. Aussage auf dem Smartphone. Jedoch lt Datei-Info ev auch in der Cloud. So ganz logisch war mir das Ganze nicht.
  • Der Anwender muss, so wie es jetzt ist, ständig darüber nachdenken, ob irgendwelche Änderungen sich nun in der Cloud befinden oder nicht. Denn sonst könnte es passieren, dass man an einem Foto etliche Änderungen vornimmt, und dann das Foto auf dem Gerät löscht, weil es sich ja auch in der Cloud befindet …. ja ja, die Ursprungsversion, aber NICHT die Änderungsversion !!!!!!!!!!
  • Ich habe es sogar zustandegebracht, dass ich mich nicht mehr auskannte, vor lauter hin und her …. etwa, Foto bearbeitet – ist damit nur auf dem Gerät – das dann gelöscht, also Änderung verloren – seltsamerweise war dann, in einem Fall, die Urversion in der Cloud auch verloren (wie immer ich das zustande gebracht hatte). Und damit war ALLES weg.

Alles ein klein wenig verwirrend, finde ich. Der Meinung muss sich zwar niemand anschließen, jedoch für mich stellte es sich so dar.

„Cloud“ heißt für mich immer …. DORT sind meine Daten. Und diese Eindeutigkeit lässt das „Fotos“-Konzept, meiner Meinung nach, an der ein oder anderen Stelle vermissen.

Mal sehen, was da, in dieser Hinsicht, noch so kommt, von Google.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Meine Fotos organisieren

Fotos organisieren war für mich immer schon eine unlösbare Aufgabe. Deshalb dachte ich bisher, dass es das auch bleiben würde.

Wie es dazu kam?
Früher, als es noch keine Fotos vom Handy gab oder als es sie dann gab, aber noch nicht von so sonderlicher Qualität, da spielte sich das immer SO ab:
Ich fotographierte mit der kleinen Digitalcamera, und wenn deren Speicher voll war, wurde die per USB-Kabel an den PC gestöpselt und die Fotos auf den PC verschoben. Fotos organisieren – die Zeit, die gab es meist nicht.

Und so waren dann irgendwann einmal unzählige Ordner auf dem PC vorhanden, namens „FotosXYZ“, wobei XYZ eine Nummerierung war oder ein Datum oder ein Begriff.

Die Zeit reichte meist nur zum Überspielen der Fotos. Alles andere blieb auf der Strecke.

Soweit zur Vergangenheit.

Mittlerweile ist es so, dass alles das, was es datenmäßig zu tun gibt, über das Tablet läuft (bei mir zumindest). Der PC fristet ein Notfall-Dasein.

Dh also, alles was so läuft bzgl. Kommunikation und auch bzgl. Fotos, findet ausschließlich über EIN Gerät statt.

Und jetzt ist etwas außergewöhnliches passiert:
Ich habe mich, infolge eines gelesenen Artikels, mit Googles‘ App „Fotos“ beschäftigt.

Jene, die meinen Blog verfolgen, wissen, dass ich kein großer Freund von Google bin. Warum, das habe ich schon verschiedentlich formuliert und muss ich nicht wiederholen.

Was ich so las, von dieser App „Fotos“, schien allerdings eine Lösung für mein Problem „Fotos organisieren“ sein zu können. Die App würde nämlich, so hieß es, alle Fotos, die von der Tablet-Camera gemacht werden (und auch alle anderen Fotos), aufgreifen, sie in die Google-Cloud abspeichern (also per Datenleitung auf einen Google-Server verschieben), und dort wären die Fotos dann eben.

Die Fotos-App diente quasi nur als Wiedergabemedium, sprich würde mir anzeigen, welche Fotos sich dort in der Cloud, also auf dem Server, befinden.

Ein typischer Vorgang wäre also zB der, dass, in WhatsApp, ein Foto gemacht wird. Selbiges wird auf demselben Gerät an jemanden geschickt (heut heißt das „geteilt“), und gleichzeitig noch von der Fotos-App in die Google-Cloud verschoben. Alles auf einmal und über ein und dasselbe Gerät.

OHNE den lästigen/unnötigen Zeitaufwand von früher. Kein lästiges Rumstöpseln, Übertragen etc.

Und so überlegte ich, was denn dagegen spräche, mir dies zunutze zu machen?

Meine Fotos wären auf Google-Servern …. hmmmm
Ich hätte keine Kontrolle darüber, was damit passiert …. hmmmm
Allerdings, was spräche dagegen, wenn Google weiß, dass ich zu einem bestimmten Zeitpunkt auf einem Volksfest war (hab ja Fotos dazu gemacht)? Was spräche dagegen, wenn Google weiß, was ich dort gegessen habe. Was spräche dagegen, wenn Google weiß, wann meine Arzttermine sind (hab ein Foto der Terminliste gemacht)? Usw usf etc etc.

Sollte Google tatsächlich meine Fotos organisieren UND auswerten, kämen dabei Dinge heraus, die ohnehin bekannt sind. Und solange ich nicht meine Rechnungen und Zahlungen per Foto zur Verfügung stelle, sehe ich kein Problem.
Zumal mein GPS normalerweise ausgeschalten ist, es also in vielen Fällen schwerlich nachzuvollziehen wäre, WO ich war.

Also die Fotos-App wieder aktiviert (dämmerte seit einem Jahr ‚deaktivert‘ vor sich hin), und mal zu experimentieren begonnen.

Fotos organisieren

Um nachvollziehen zu können, was da so genau passiert, braucht es gleichzeitig noch die App „Google Drive“. Das ist nichts anderes als die Software, mit der man den Inhalt besagter Cloud auf dem Google-Server einsehen kann. Also auch die wieder aktiviert.

Und es funktioniert wunderbar:
Ein mit der Camera App gemachtes Foto wird von „Fotos“ automatisch in die Cloud verschoben. Sieht man mit „Google Drive“ nach, so befindet sich das Foto dort. Mit „Fotos“ sehe ich alle meine Fotos, auch wenn sie physisch irgenwo auf der Welt auf einem Server liegen.
Selbstverständlich ist das Ganze so eingerichtet, dass diese Übertragung in die Cloud nur dann stattfindet, wenn WLAN vorhanden ist (was man natürlich auch anders einstellen kann).

Für die eigene Vorstellung: Die „Cloud“ (=Datenwolke), ist nichts anderes als ein Speicherplatz auf einem Server (also so etwas wie eine externe Festplatte). Und „Fotos“ ist nichts anderes als eine Software, mit der ich Zugriff auf meine Fotos habe. Geregelt wird das alles über mein Google-Konto. (Fast) Jeder mit einem Android-Smartphone hat ein solches Konto (Benutzername = <abcxyz>@gmail.com und zugehöriges Passwort). Über dieses Konto wird der Zugriff gesteuert, und sichergestellt, dass auch nur der Eigentümer des Kontos Zugriff hat.

Ganz grundsätzlich spielt es keine Rolle, ob man mit einem Server verbunden ist, der im eigenen Keller steht (Datenleitung ca. 10 m) oder mit einem Server, der 20.000 KM weit weg steht. Das Internet ist im Prinzip nichts anderes als eine sehr lange Leitung (positiv gemeint). Nachdem sich sehr viele diese Leitung teilen, braucht es natürlich Software und Zugriffskonten/-rechte, um alles korrekt ablaufen zu lassen.

Wenn ich dann mal eine Weile mit diesem Fotos-System zugange war, wird es noch einen Beitrag geben, mit meinen Erfahrungen. Denn Fotos organisieren ist ja nicht nur hochladen in die Cloud. Damit allein ist es ja nicht getan. Angeblich hilft „Fotos“ hierbei aber auch.

Bis dahin ….

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Einfaches Smartphone für lau / Archos 40 neon

Kürzlich hatte ich HIER beschrieben, dass ich mir für unterwegs ein einfaches Smartphone angeschafft hatte (ein gebrauchtes Archos 40 neon), weil mir mein Tablet für manche Gelegenheiten einfach zu wertvoll ist, und es bei einem günstigen Ersatzgerät „nicht so drauf ankommt“.

Einfaches Smartphone

Und ich muss mittlerweile sagen, ich bin echt überrascht, was man für 30€ und weniger, so bekommen kann.

Meine Erfahrungen:
Man muss ganz klar Abstriche machen. Das geht an bei effektiv 2,7 GB verbleibender Speicherkapazität, geht weiter über fehlende HD-Auflösung des Displays, über geringere Akku-Kapazität (ca. 1.300 mAh), bis hin zu schwachem GPS, einer alten Android-Version (5.1) und nicht existentem LTE. Da gäb’s auch noch mehr ….

Aber das sind alles keine Kriterien für den Zwischendurch-Gebrauch und für ein einfaches Smartphone. Beim Speicher beschränkt man sich auf das wirklich Notwendige (zB WhatsApp, Terminplaner, Browser, Camera), die „geringere“ Display-Auflösung war mir gar nicht bewußt, die Akku-Kapazität erfordert eben manchen Besuch an der Steckdose, GPS gibts halt einfach nicht (oder ev. nur dort, wo starker Empfang herrscht), und wen juckt die ältere Android-Version oder die Tatsache, dass der mobile Datenempfang nur bis 3G geht.

Solange man nur stundenweise damit umgehen muss, ist alles gut. Es stört auch nicht weiter, dass das Smartphone öfter mal etwas überlegen muss, bevor es was tut. Oder dass dann, WENN es was tut, es gelegentlich länger dauert, bis was erledigt ist.
Ich wusste, was da wohl auf mich zukommt, wie ich, relativ spontan, dieses Teil erworben habe.

Und trotzdem …. für den geringen Preis, den ich dafür gezahlt habe, hätte ich die Leistung, die ich bekam, nicht erwartet.

Die Einschränkungen, die naturgemäß damit verbunden sein MÜSSEN, nehme ich dankend in kauf, wenn ich sehe, was das Teil kann. Zudem weiß ich ja, dass die wirklich wichtigen Sachen mit dem Tablet erledigt werden.

Ich vergleiche das Ganze mal damit, wenn ich hier aus Oberfranken mit dem Auto nach München fahren sollte (was ich nicht mehr kann/tu). Das geht mit der bequemen Limousine, bei der man mit 180 angenehm dahinfährt oder auch mit der Blechschüssel, bei der bei 140 schon so Einiges sprichwörtlich davonfliegt.
Also ist die Blechschüssel dann doch eher etwas, für die Fahrt zum Baden oder in den Nachbarort. Oder zum Einkaufen.
Für die längeren Fahrten, wenn es bequem, schnell, und mit dem ein oder anderen Komfort sein soll …. da soll es dann schon das Tablet sein …. äähhhh die Limousine. Ansonsten bleibt die in der Garage (mal abgesehen davon, dass ich nie in der Lage war, so 2 Autos zu haben, geschweige denn, dass ich mich gesträubt hätte, mich derart zu vergaloppieren).

Zurück zum eigentlichen Thema ….
Das Spannende an meinem Archos, ist, dass ich damit auch experimentieren kann. Also Dinge versuchen, die ich mit meinem Tablet nie machen würde. Könnte ja schief gehen, und meine Daten weg sein oder gar das ganze Teil nicht mehr funktionieren (Garantie ade).

Das erste kleine Experiment bestand darin, mal alle Apps stillzulegen, die auf „Google Play ….“ begannen. Also zB Google Play Kiosk oder Google Play Bücher, und was es da sonst noch gibt. Was man unbedingt lassen muss, ist Google Play Store und Google Play Dienste; und was nicht stillzulegen geht (vermutlich aus gutem Grund), ist die zentrale „Google“ App. Und „Google Text in Sprache“ habe ich auch gelassen (wenn ich mich recht erinnere (Hirn wie ein Sieb), dann braucht das Google-Maps, falls ich es mal wieder aktiviere).

Bei allem anderen …. ab damit. Man kann es zwar nicht deinstallieren (normalerweise), aber man kann zumindest die Updates, die da mittlerweile zur Urversion kamen, deinstallieren (zumindest ist es so in Android 5.1). Dann bleibt noch die schmale Ur-App übrig (es sind zB aus 50 MB, sagen wir, 13 MB geworden). Und dann kann man die App „deaktivieren“.

Dies alles findet statt in den Einstellungen unter dem Punkt „Apps“. Man tippt dort die betreffende App an, und im Folgebildschirm kann man dann, über die entsprechenden Buttons, loslegen.

Dasselbe habe ich dann mit GMail gemacht, und mit Hangouts (Mail-programm habe ich ein anderes bzw. verwende ich auf dem Archos gar nicht, und Messenger ist bei mir WhatsApp).
Und auch mit Google-Drive, Google+, Kalender, Maps, Notizen, TalkBack und YouTube, bin ich genauso verfahren.

Auf diese Weise habe ich doch etliches an Speicher zurückgewinnen können. Diese ganzen Apps sind zwar nicht deinstallierbar, aber dadurch dass man sie in den Urzustand zurückbringen kann, gewinnt man doch so Einiges an Speicher.

Ich hab mal durchgerechnet, dass die ganzen nicht deinstallierbaren Apps, im Urzustand, ca. 400 MB an Speicher verbraten. Im Zustand mit allen Updates, die automatisch so nach und nach heruntergeladen wurden, war das ursprünglich wohl das 3-4 fache. Also auf jeden Fall über 1 GB.

Mein Ansinnen war es auch, so ein einfaches Smartphone irgendwann mal mit einem alternativen Android zu versehen, und darin das ganze Zeugs dann gar nicht erst zu installieren. Dann spar ich mir die o.g. 400 MB auch noch. Aber das ist ein Schritt, der jetzt noch nicht unmittelbar ansteht und auch einige Überlegung und Zeit braucht. Zudem ist er nicht so ganz einfach durchzuführen.

Was ich jetzt habe, um mich zusätzlich abzusichern:
Ich habe mir ein weiteres „Archos 40 neon“ angeschafft. Konnte ich für 25€ bekommen. Sollte mal was komplett schief laufen, bei meinen Aktionen, hätte ich noch ein komplettes Zweitgerät zur Verfügung.

Bei der Gelegenheit habe ich dann doch auch mal das Datenblatt zu diesen Geräten mir im Netz erlesen. Es wurde in D eingeführt im April 2016, und ist neu ab ca. 50€ zu bekommen. Die Teile sind also ca. 1 Jahr alt. Da kann man nicht meckern. Sie haben einen 4 Kern-Prozessor, also von daher doch relativ leistungsfähig. Auch da kann man nicht meckern.
JA, ich weiß, sowas macht man vorher …. Datenblatt lesen. Wie gesagt, das war ein Spontankauf. Und wie sich jetzt herausstellt, einer, mit dem ich, so meine Meinung, voll ins Schwarze getroffen habe. So ein ‚einfaches Smartphone‘ heutiger Machart, kann ganz schön viel.

Wer also ein Ausweich-Smartphone benötigt, bei dem es auch keine Rolle spielt, wenn es mal das Zeitliche segnet, dem kann ich sowas nur empfehlen.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu WasKeineFreudeMacht)

Der Ersatz des Ersatz

Der zentrale Mittelpunkt meines digitalen Lebens ist seit knapp 1 1/2 Jahren mein Tablet; es wurde der Ersatz für so Vieles (PC, TV, Telefon, Smartphone). Schon desöfteren hatte ich darüber HIER berichtet.

Ersatz

Das Einzige, was es ev. zu meckern gäbe, ist die Größe eines solchen Tablets, denn es hat immerhin eine Bildschirmdiagonale von 25 cm.

„Zu meckern“ nicht im Sinne von Schwachpunkt oder Mangel oder so; seine herausragende Eigenschaft, nämlich die Größe, die es so einfach macht, Vieles eben auch einfach zu handhaben, die macht es gleichzeitig unmöglich, es einfach mal so eben in die Hosentasche zu schieben …. is einfach nicht! 

Bei manchen Gelegenheiten kann man es schon mitnehmen, das Tablet. Etwa ins Cafe oder aber, wenn man weiß, ich mache eine Tour und hab meinen Rucksack dabei.

Für andere Gelegenheit (man möchte erreichbar bleiben oder für den Notfall selber jemand erreichen können), wünscht man sich doch manchmal ein Hosentaschengerät …. rein in die Hosentasche und gut is. Man hätte es immer bei sich, und doch immer beide Hände frei. Also ein Ersatz für den Ersatz.

Einen Kompromiss aus beidem gibt es nicht. Gleichzeitig groß, um alles in guter Sichtgröße vor sich zu haben (zB die Straßenkarte oder das Buch oder die Excel-Tabelle), und doch auch wieder klein genug, um es in die Tasche stecken zu können …. BEIDES geht eben nicht.

Bisher hatte ich für letzteren Zweck ein uraltes 0815 Handy. Jedoch mal eben übers Netz eine Telefonnummer suchen, eine WhatsApp-Nachricht erhalten oder was in den Mails nachsehen – vergiß es !!!!

Und deswegen hab ich mir jetzt ein 0816 Smartphone besorgt. Für einen Apel und ein Ei, sprich 30€ – ibäh machts möglich.

Ersatz
Ein gebrauchtes Teil, nicht grade der Brüller in Sachen Geschmeidigkeit und Schnelligkeit, aber immerhin. Gut 10 cm Bildschirmdiagnole, also absolut passend für die Hosentasche.

Der Akku ist nicht mehr der Beste, GPS …. vorhanden, aber nicht nutzbar, und es benötigt immer eine Android-Gedächtnisminute, bis es in die Hufe kommt. ABER …. für unterwegs, wenn das Tablet lieber zuhause bleiben sollte, eine einwandfreie Lösung.

Gleich mal eine neue Display-Folie besorgt (die alte war dann doch eher unansehnlich; die Display-Oberfläche dafür aber ohne Kratzer), den irgendwo noch vorhandenen externen Akku-Pack wieder hervorgeholt, und es hatte (fast) alles, was es brauchte.

Die Einsatzzeiten werden sich zwischen Tablet und Smartphone wohl so im Verhältnis 9:1 aufteilen. Die Vorstellung diesen Blogbeitrag auf dem Smartphone zu schreiben …. da führt kein Weg hin. Aber unterwegs auf eine WhatsApp-Nachricht der Firma zu antworten, das sollte auch dann möglich sein, wenn man grade bei Freunden am Rasenmähen ist.

Ich hatte mich lange dagegen gesträubt, das Uralt-Handy in den Ruhestand zu verabschieden. Jedoch geht es heute für so Manches ohne eine Datenverbindung ins Internet nicht mehr.

ABER EINES bleibt bestehen …. bei manchen Gelegenheiten bleibt BEIDES zuhause. Menschen, die mit Freunden essen gehen, und dabei andauernd mit ihrem Mobilgerät zu tun haben, sind ein absolutes NO-GO.

Es grüßt,
das Smamap 
(www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Speicher satt

Habe heute mal die Speicher Situation auf meinem Tablet überprüft.

Von meinen 32 GB Speicher sind noch knapp 18 GB verfügbar. Und von den 3 GB, die das System benötigt, sind auch nur 2 GB in Benutzung.

Dabei fiel mir auf, mit wie wenig man heutzutage auf mobilen Geräten auskommt.

Zu PC-Zeiten war, zum Schluss, eine 1 TB (Terrabyte; also quasi 1.000 Gigabyte) Festplatte „state of the art“. Und unter 4 GB Arbeitsspeicher …. daran war gar nicht erst zu denken; eher schon 8 GB. Das alles natürlich auf Windows bezogen.

Man kann die jeweiligen Speicher nicht direkt miteinander vergleichen, aber grob (sehr grob) gilt: Das jeweils Erstgenannte ist der Speicher auf dem Daten abgelegt sind. Das jeweils Zweitgenannte ist der Speicher, mit dem das Betriebssystem arbeitet.

Dass die direkte Vergleichbarkeit nicht so ohne Weiteres gegeben ist, sieht man alleine schon daran, dass Windows und Android unter „Arbeitsspeicher“ nicht unbedingt dasselbe verstehen.

Eines ist jedenfalls sicher: Auf mobilen Geräten wird eine immense Sparsamkeit bzgl. Speicherverbrauch umgesetzt (nicht immer und überall, aber meist; und wie man selbst noch zusätzlich was dazu beitragen kann, habe ich IN DIESEM BEREICH ja schon beschrieben).

Jedenfalls ist es doch ein enormer Unterschied, ob jetzt eine riesige Festplatte nötig ist oder relativ wenig Speicher in Form einiger Speicherchips mit etlichen (zB 32) GB.

Und mit dem Speicher auf mobilen Geräten kommt man locker aus, um das zu machen, was die Meisten von uns auf einem Computer so machen. Und das alles in (Westen)Taschengröße.

Da ist es sehr gut nachvollziehbar, dass die Geschäfte mit PCs auf dem absteigenden Ast sind. Zumindest ganz eindeutig in den Industrienationen.

Zwar benutze ich kein Smartphone, sondern ein Tablet (ein Kompromiss in der Größe), habe damit aber den PC im Grunde abgeschafft. Und ich habe mir auch kein Windows mehr kaufen müssen (egal ob jetzt beim PC dabei oder nicht; zahlen muss ich so oder so dafür) und benötige dafür auch nicht erstmal 50 GB Festplattenkapazität.

Wie auch immer …. die um sich greifende Nutzung von mobilen Geräten hat dazu geführt, dass dieses „immer mehr und immer größer“ an nötigen Speicherkapazitäten, umgekehrt wurde. Rein auch von daher, weil mobile Geräte klein und schlank sein müssen.

90% aller PC-Nutzer machten nicht mehr mit ihren PCs als eMails abrufen, im Internet surfen, Briefe schreiben und Tabellen bearbeiten. Dies alles lässt sich auch mit mobilen Endgeräten machen, zusammen mit Dingen wie Telefonieren, WhatsApp, Fotographieren und Simsen.

Man wird sich jetzt nicht grad das Smartphone mit dem kleinsten Display anschaffen, um darauf Tabellen zu bearbeiten. Alles zudem besser, als zuhause vor dem PC festgenagelt zu sein.
Es soll sogar Leute geben, die verbinden Umvermeidliches mit einer Tasse Cappu vor dem Cafe.

Die Zeiten von „Speicher satt“ scheinen jedenfalls vorbei. Und auch die Zeiten von Staubsaugern mit entsprechender Geräuschkulisse.

Für mein Tablet waren 500€ zu investieren (auf Raten). Für einen vernünftigen PC mit Windows und einigermaßen Softwareausstattung kommt man auf nicht viel weniger. Nicht eingerechnet zwangsweise Windowsumstiege und Hardwareerweiterungen.

Da haben wohl (herstellerseitig) so einige den Zug verpasst ….

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Eine Tabellenkalkulation für das Smartphone/Tablet

Immer wieder mal versuche ich, für mein Tablet eine Alternativ-App zu finden, die mir das, was ich mit solch einer App machen will, bringt, ohne dabei ein Speichermonster auf dem Gerät zu haben; im vorliegen Fall begab ich mich auf die Suche nach einer Tabellenkalkulation.

Paradebeispiel dafür ist natürlich Excel.

Das Problem: Excel verbrät Speicher bis zum „Gehtnichtmehr“. Ich verzog schon das Gesicht, als ich im PlayStore las, dass die App 80 MB vereinnahmen würde. Gleich darauf stellte ich fest, dass ich Excel ja schon auf dem Gerät hatte, nur deaktiviert (hatte ich wohl mal „kaltgestellt“; aus welchen Gründen auch immer).

Also aktivierte ich Excel wieder, einfach um mal zu sehen, ob es Vorteile gäbe, die mir dieses Microsoft-Produkt brächte. Ganz so nebenbei schaute ich dann mal in den App-Einstellungen von Android nach, wieviel Speicher denn nun vereinnahmt worden war.

Ich traute meinen Augen nicht: Es waren sage und schreibe 238 MB. Ja ja, die App selbst, so die Auskunft, benötige „nur“ 80 MB. Für „Daten“ würden weitere 158 MB belegt. Welche „Daten“ dies sind, konnte ich nicht feststellen. Meine eigenen jedenfalls nicht, denn meine paar Tabellen belegten nachweislich nicht mal 1 MB.

Jetzt war mir auch klar, weshalb ich Excel seinerzeit deaktiviert hatte.

Aber was sonst nehmen?

Ich versuchte einige alternative Apps aus dem PlayStore.

Jedoch waren sie entweder fast nicht zu bedienen oder derart „anders“ zu bedienen, dass ich jeweils nach kurzer Zeit aufgab, und diese wieder deinstallierte. Was sollte ich auch mit Apps, die es nicht schafften, vorhandene Excel-Tabellen zu öffnen, und korrekt darzustellen (ohne dass ich besondere Inhalte in meinen Tabellen hätte)?

Doch dann stieß ich, über einen Artikel auf einer Support-Seite, auf Planmaker von Softmaker.

Und bei dieser App bin ich nun geblieben. Sicher ist auch da nicht alles Gold, was glänzt, aber die grundlegenden Dinge funktionieren einwandfrei. Und sie scheinen auch einigermaßen an Excel angelehnt, und Letzteres ist halt nun mal der Standard, den (fast) jeder kennt.

Und, tatsächlich, es benötigt nur 18 MB, und nicht mehr.

Ich kann nur berichten, dass es, für mich, funtioniert.

Wer also auf der Suche nach einer funktionierenden Tabellenkalkulation für sein mobiles Gerät ist, der kann zumindest mal einen Blick drauf werfen.

Es nennt sich „Planmaker mobile free“. Im PlayStore hatte ich es gefunden als „FREE Office: Planmaker“.

Nachdem ich nun Ersatz gefunden habe für eine Textverarbeitung (HIER nachzulesen) und eine Tabellenkalkulation, kann ich das Office-Paket, das ich eine Zeit lang nutzte, nach einer gewissen Übergangszeit dann deinstallieren, um die dadurch belegten 80 MB auch wieder freizugeben.

Meine Alternativen hinsichtlich Radio-Streaming und Tracking-App hatte ich ja HIER bereits vorgestellt.

Alles in Allem habe ich wohl, ohne das jetzt so genau nachzurechnen, so einige hundert MB an Speicher, durch meine Maßnahmen, freigesetzt. Es wäre noch mehr, wenn all jene Apps, die nicht deinstallierbar sind, auch deinstalliert werden könnten. Bestes Bsp. ist eben jenes Excel, das „nur“ „deaktivierbar“ ist, so dass jene 80 MB immer bleiben; aber noch besser als über 200.

… to be continued …

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Minimalistische App II

Meine Reihe „Minimalistische App“, die ich HIER begonnen hatte, findet an dieser Stelle ihre Fortsetzung.

Dieses Mal geht es um eine Textverarbeitung. Zu deutsch: Ein Schreibprogramm.

Die App heißt Monospace

Minimalistische App

Monospace

Der Name ist Programm …. eine minimalistische App also, die nur wenig Platz braucht. Gut – es sind immerhin 12 MB. Im Vergleich zum App-Paket, das ich bisher nutzte, sind es aber nur 15% davon.

Der Entwickler hat nicht nur darauf geachtet, kein Funktions-Monster zu schaffen, und sich auf das Wesentliche beschränkt, bei einfacher Bedienung, nein, er hat auch ein, wie ich finde, geniales Ablage-System eingebaut, sowie die Fähigkeit, möglichst wenig Akku zu verbrauchen.

Man kann den Bildschirm der App nämlich auf echt schwarzen Hintergrund umstellen.

Bei schwarz muss der Bildschirm nicht beleuchtet werden, der Akkuverbrauch ist also minimal.

Das Ablagesystem ist mit „Hashtags“ organisiert. D.h. es wird am Ende des Textes schlicht eine Zeile mit einem Hashtag angefügt (z.B. #Dokumente#Versuch – womit ein Text namens „Versuch“ entsteht, der im internen Ablagesystem im Verzeichnis „Dokumente“ zu finden wäre, während die Datei selbst nach wie vor im App-Pfad läge).

Das Ablagesystem ist somit in der App verankert, vielmehr IM Text selbst, und eine ständige Suche danach, wo ich den Text denn wohl abgespeichert hatte, bzw. mehrfach hin- und herkopiert, erübrigt sich.

Die App ist jetzt sicherlich nicht Perfektion in Vollendung. Man merkt ihr an, dass der Entwickler schon einige Zeit nichts mehr daran gemacht hat (das letzte Update liegt auch 1 Jahr zurück), aber die Ansätze sind vielversprechend. Sie funktioniert gut, sprich sie tut, was sie soll, das Konzept ist durchdacht, und es gibt keine großen Löcher.

Ob es weitergeht, das liegt wohl v.a. daran, ob die Zahl der Anwender den Entwickler dazu veranlassen wird, das Projekt weiter auszubauen. Sprich, es wird wie immer auf der Welt sein …. was passiert oder auch nicht, liegt nur an uns allen.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Weniger ist mehr

Selten habe ich meinen Wahlspruch „Weniger ist mehr“ SO bestätigt gefunden, wie in der Effektivität von Smartphone-Apps.

Tatsächlich ist mein Wahlspruch „Weniger ist mehr“ gleichzeitig Lebensphilosophie und lässt sich in den verschiedensten Bereichen erkennen/umsetzen/leben.

Im App-Bereich kann man es sogar zahlenmäßig festmachen.

ZB:
Bisher hatte ich eine App namens „Runkeeper“ im Einsatz, um meine Weglängen zu protokollieren. Für mich ist das wichtig, um meine Grenzen auszuloten, zu berücksichtigen und auch gewisse Geh-Umfänge zu realisieren.

Wie auch immer …. Runkeeper vereinnamte phantastische 85 MB auf meinem Android-Tablet. Die minimalistische App „Trackbook“ macht dasselbe für mich mit gut 4 MB, also etwa 5% davon.

Weniger ist mehr

Trackbook

Der Punkt ist, dass ich das ganze Gedöns und den Schnickschnack, den eine Wuchtbrumme von App mitbringt, ganz zu schweigen von den ständigen Werbeeinblendungen, nicht brauche. Ich möchte mich bitte auf das beschränken können, was ich wirklich benötige!

Angenommen, ich kann etwa 10 Apps durch entsprechend schlanke Anwendungen ersetzen, dann könnte ich mich durchaus Richtung 1 GB bewegen, das ich damit an verbratenem Speicher einspare.

Gut – ich habe hier 32 GB, bräuchte also nichtmal so besonders auf sowas achten. Aber jeder weiß, wie schnell Speicher eng wird. Hier sind es über 100 Apps auf dem Tablet. Und dann wird es doch erheblich, ob so manche App jetzt 5 MB verbrät oder das 10-fache. „Weniger ist mehr“ lässt sich dann auf sehr konkrete Zahlen herunterbrechen.

Anderes Bsp. wäre die App „Transistor“ (aus derselben Feder wie „Trackbook“). Ist eine Radio-Streaming-App. Wie sagt der Entwickler so schön: „Es gibt keine „Einstellungen“, weil es nichts einzustellen gibt!“

Weniger ist mehr

Transistor

Auch DIESE App benötigt schlanke 4 MB.

Ich streame seit jeher Antenne-Bayern und gelegentlich Bayern3. Habe mir dort die Streaming-Links nachgelesen/kopiert, in „Transistor“ eingefügt, und gut war.

Tut genau DAS, was es soll, und das perfekt.

Ich finde, es sollte viel mehr solche Programme geben, in denen ein Hauptaugenmerk darauf gelegt wird, wieviele Ressourcen verwendet werden, und natürlich auch, wie mit MEINEN Ressourcen umgegangen wird, also mit MEINEM Eigentum.

Diese Einstellung mag aus meinen „Urzeiten“ kommen, als ein PC mit 256 KB (KILOBYTE !!!!!) Arbeitsspeicher normal war, und es absolut darauf ankam, sparsam zu sein.

Es kommt aber sicherlich auch von daher, dass man mit wenig VIEL erreichen kann. Oder anders gesagt, man kann mit wenig genausoVIEL erreichen.

Und DAS ist etwas, was sich auf sehr sehr viele Lebensbereiche übertragen ließe, das Leben damit zufriedensteller sein könnte (was könnte man nicht alles mit dem erreichen, was man eingespart hätte).
Und zudem würde das Zusammenleben auf diesem Planeten DANN ein anderes sein.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)