DIAS digitalisieren

GESTERN hatte ich berichtet, dass ich meine 35 Jahre alten Dias gesichtet hatte.

Um es nochmal kurz zusammen zu fassen: Es war ein Erlebnis.

Nun geht es ja noch darum, die Dias zu digitalisieren, sprich in Dateiform zu bringen, um sie z.B. auf dem PC abzuspeichern.
Denn jedes Mal, wenn man so ein Dia nochmal betrachten wollte, dieses dann in den manuellen Betrachter einzuschieben, ist dann wohl doch etwas arg kompliziert.
Und dann mit einem Auge sich die Details zu erarbeiten ….. das geht dann doch auf dem PC-Bildschirm um Einiges besser.

Und so habe ich mich im Netz informiert, was es da so gibt.

Man kann sich dazu Hardware anschaffen. Entweder einen Aufsatz für die Digital-Camera, einen Durchlicht-Scanner oder ein Standalone-Gerät zum einscannen der Dias. Dafür gibt man dann so zwischen 50 und 250 € aus.
Letztlich bin ich beim Online-Anbieter gelandet, der gegen kleines Geld (ca. 10 Cent/Dia) die Aufgabe übernimmt. Das war für mich deshalb das Mittel der Wahl, weil meine 100 Dias eine einmalige Sache bleiben werden.

Nachdem ich bisher mit dem dm-Markt immer gute Erfahrungen gemacht hatte, was so Foto-Sachen angeht, habe ich mich dem Anbieter verschrieben, mit dem dm da zusammen arbeitet.

Formular ausgefüllt, Dias ins Paket, das Ganze hin geschickt, fertig.

Bin schon ganz gespannt, was dabei raus kommt, und wie lange es wohl dauern wird.

Und dann wird es endlich soweit sein, dass ich auch die Details zu erkennen vermag, die sich auf den 35 Jahre alten Dias verbergen.
So weiß ich z.B. schon, welches Auto-Kennzeichen ich damals hatte.

Es grüßt,
das Smamap

Erinnerungen

Wie ich HIER erwähnte, hatte ich alte Dias gefunden, 35 Jahre alt.

Und nachdem ich jetzt einen simplen Dia-Betrachter mir besorgt hatte, hab ich die heute angesehen.

Es ist schon ein Wahnsinn, was da an alten Erinnerungen wieder hoch kommt.

Menschen, Ereignisse, Freundschaften, Erleben ….. viele schöne Dinge, die man schon längst vergessen glaubte.

Und dann sind sie wieder da, als wär es erst gestern gewesen.

Und dann ist da einer auf den Bildern, da braucht man erst einen Moment, um den zu erkennen.
Dann realisiert man ….. DAS BIN JA ICH ……. tja, ein völlig anderes Erscheinungsbild. Damals war ich noch 20 ….. puuuhhhhhh

Abi-Zeit; Urlaub; Cote-d’Azur; das erste eigene Auto; Camping; Freunde; Erleben und Freiheit pur.

Da sind Menschen drauf, mit denen hat man Jahre verbracht. Menschen, die man sofort wieder erkannt hat, und heute wohl nicht mehr wieder erkennen würde.

I-wie sehnt man sich nach dieser Zeit zurück. Einer Zeit, in der man, im Rückblick, frei und ungezwungen war.
Ja, damals hatte man schon so seine Sorgen, was denn wohl kommen würde. Aber aus heutiger Sicht, war es die schönste Zeit im Leben.

Nur wusste man das damals noch nicht.

Und so kann man der heutigen Jugend nur zurufen – LEBE !!!!!!!

Es grüßt,
das Smamap

lang lang is es her …..

Heute wurde mir wieder einmal bewusst wie schnell doch die Zeit vergangen ist.

Mein Sohn hatte mich gebeten, so einige Dinge aus seiner Kindheit/Jugend zu verkaufen, sprich über ibäh.

Und dann macht man so ein paar Fotos davon, und die Erinnerungen kommen wieder …..

 

Überhaupt scheine ich in letzter Zeit so Einiges zu finden, was mich an vergangene Zeit erinnert.

Fotos aus meiner Abi-Zeit; Fotos meiner Eltern, als sie jünger waren, wie ich jetzt; Uralt-PCs; Betriebssysteme von anno dazumal; usw usf

Die Zeit, sie steht nicht still ….. und man selbst auch nicht

Es grüßt,
das Smamap

Das Ende des Usenet

Manche mögen sich fragen ….. WAS bitte ist das, ein „Usenet“.

Vereinfacht ausgedrückt: So was Ähnliches wie ein „schwarzes Brett“.

Allerdings kommt das Ding aus den Anfängen des Internets. UND – es existiert immer noch.

Im Grunde genommen funktioniert es so ähnlich wie eMails: Man schreibt eine Nachricht, und erhält womöglich Antwort darauf.
Weil es so ähnlich ist, wird es, in aller Regel, über das normale eMail-Programm abgewickelt.

So wie es irgendwo einen Server gibt, über den die eMails abgewickelt werden, die man dann in seinem eMail-Programm lesen kann, so gibt es auch sog. Newsserver, über die eben die Nachrichten des Usenets abgewickelt werden.

Der Haupt-Unterschied zwischen eMail und News, ist der, dass die eMail an eine bestimmte Person geht. Die News-Nachricht geht an ALLE, und kann auf dem News-Server von Jedermann gelesen werden. So, wie am schwarzen Brett eben.
Wobei das Ganze in sog. „Newsgroups“ unterteilt ist, damit man damit überhaupt umgehen kann. Es gibt also eine Gruppe z.b. für Hardware, eine für Browser usw usf., damit man überhaupt was finden kann.

Das alles ist sehr vereinfacht beschrieben.

Das Usenet hat allerdings 2 gravierende Probleme:
Zum einen ist es sehr spartanisch aufgebaut (weshalb auch mal jemand auf die Idee kam, was Neues zu machen; er nannte das „Forum“ und löste es graphisch) und zum anderen ist es anonym.
V.a. Letzteres wurde immer mehr zum Totengräber dieser Newsgroups. Die Idee, darüber Diskussionen zu führen und/oder Hilfestellungen zu erhalten, war im Prinzip eine gute Idee. Allerdings erkannten immer mehr Leute mit „speziellen“ Absichten, die Möglichkeit, solche Newsgroups für ihre Zwecke zu mißbrauchen.
Und so geben sich dort heute Menschen die Klinke in die Hand, die nichts anderes im Sinn haben, als anderen zu sagen, was sie von ihnen halten oder Dinge zu publizieren, die mit dem Thema der Newsgroup aber so rein gar nichts zu tun haben.

So geschieht es immer häufiger, dass sich bestimmte Nutzer dort im Kreis drehen, sich gegenseitig beschimpfen, den Oberlehrer spielen oder aber mit Themen kommen (z.B. Politik), die etwa in einer Hardware-Gruppe nichts zu suchen haben.

Dies führt dazu, dass sich der Nutzerkreis immer mehr verkleinert, weil die Menschen sich verabschieden, die das Ganze seriös sahen und mit den Themen bestimmter Kreise nichts am Hut haben.

Die totale Anonymität öffnet derlei Tür und Tor.

Im Grunde genommen ist sowas wie das Twitter heutiger Tage, wo Shitstorms produziert werden, jeder jeden alles Mögliche heißen kann, und es völlig unerheblich ist, ob es was zur Sache beiträgt.

Das ist auch der Grund, warum ich mich nicht in Twitter aufhalte (mal ganz abgesehen davon, dass es mir zu unübersichtlich ist).

Im Grunde genommen ist es traurig, dass so ein einfaches und effektives Instrument, wie das Usenet, ein Instrument aus den Gründerzeiten des Internets, immer mehr verschwindet.
So, wie auch die eMail immer mehr verschwinden wird, wegen der Möglichkeiten, die heute ein WhatsApp bietet.

Aber das ist der Zug der Zeit. Andere Zeiten, andere Möglichkeiten.
Und wenn dann die Nutzer einer Sache selber mitschaufeln, dann ist die Sache umso schneller begraben.

Und so habe ich heute meine letzte Newsgroup abbestellt, da mich das Verhalten so Einiger dort doch ziemlich stört.

Kurz habe ich überlegt, ob auch einem WordPress ein solche Zukunft bevorstehen könnte. Doch ich glaube eher nicht. Denn ein Blogger gibt doch so einiges Persönliche auch preis, wodurch klar wird, wer denn da bloggt.
Fehlende Anonymität beschert also auch eine gewisse Seriosität. Zumindest bleibt das zu hoffen.

Es grüßt,
das Smamap

 

Das war mal ich

Wie berichtet, war ich jüngst am Entpacken meiner letzten Umzugskartons, die längere Zeit an anderer Stelle eingelagert waren.

Und es ist schon überraschend auf was man dabei alles stößt. Auf Sachen, die man all die Jahre mit sich gezogen hat, Sachen von anno dazumal, die zu irgendeinem Zeitpunkt eine Bedeutung hatten.

Da kommen dann Erinnerungen wieder hoch an frühere Zeiten, die vll nicht einmal so sehr mit dem betreffenden Gegenstand zu tun haben, sondern einfach das damalige Lebensgefühl beschreiben.

Selbstverständlich sind da v.a. die positiven Erinnerungen präsent (die negativen hat man schon längst beiseite geräumt).

Als da wären ……

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Ein Faserschreiber aus den 70-er Jahren

2016-03-15 12.21.52Meine Pfeiffen, 70-er bis 80-er Jahre (war damals IN)

2016-03-15 12.22.31Der Jahresbericht meiner Schule. Das Jahr darauf hab dann auch ich dort das Abi gemacht

2016-03-15 12.40.37ca. 100 gerahmte Dias aus dieser Zeit, von denen ich nichts wusste (lange vor der Zeit der digitalen Fotographie)

V.a. Letzteres hat mich glatt aus den Socken gehauen. Ich wusste nicht, dass es diese Fotos überhaupt gibt. Ich werde mir schleunigst einen einfachen Dia-Betrachter besorgen. Stichproben haben mir gezeigt, dass es Fotos von Familie, Schule, Abifahrt etc sind. Aus einer fast vergessenen Zeit.

Es grüßt,
das Smamap

Eine Zeitreise ins letzte Jahrtausend – II

Dann habe ich also, zur Ergänzung des Beitrags von gestern, heute noch ein paar Bilder von der „Innerei“ des historischen Aktenvernichters angefertigt (bevor ich heute nochmal 2 Stunden eifrig am Vernichten war).

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Man sieht oben im Bild das Schneidwerk, darunter dann den Elektromotor des Antriebs, und am linken Bildrand die Keilriemen dazwischen. Das Handrad in der Mitte dient zur Einstellung der Keilriemenspannung, und rechts unten (etwas abgeschnitten), in einem kleinen runden Gehäuse, die Verkabelung des Elektroanschlusses (dabei auch eine Knopf-Sicherung (nicht mehr auf dem Bild), die bei Überlastung herausspringt.

Ähemmmm … meine Schuhe sollten eig nicht mehr mit auf’s Bild ….. na ja

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Hier nochmal die 4 Kielriemen in Nahaufnahme.

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Und dann wäre da noch das Typenschild. Also ein EBA Tarnator Modell 4 !!!
Ich hab mal etwas gegoogelt, „mein“ Gerät zwar nicht gefunden, aber andere Tarnatoren (bzw. deren Ersatzteile), die eine einzelne „4“ in der Modell-Bezeichnung haben und etwa ab 1960 gebaut wurden. Kommt also scheinbar hin, dass das Gerät schon ca. 50 Jahre alt ist.

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Und hier noch das Typenschild des E-Motors.

Und so habe ich also heute noch eifrig vernichtet. Und mit ein paar Tropfen Öl in’s Schneidwerk hat das Teil brav bis zum Ende geschnurrt.

Mich faszinieren Geräte mit Geschichte einfach. Wer weiß, was der schon an ebensolchen geschichtsträchtigen Dokumenten durchgelassen hat.

Und eines kam mir dabei wieder in den Sinn: Vor ca. 20 Jahren wurde das „papierlose Büro“ angekündigt. Wenn ich sehe, was heutzutage an Papier produziert wird (selbstverständlich alles aus heimischen Hölzern), dann sind wir weiter denn je vom pB entfernt.

Es grüßt,
das Smamap

 

Eine Zeitreise ins letzte Jahrtausend

Von Zeit zu Zeit bin ich im Rahmen einer kleinen Nebenbeschäftigung für DIES und DAS zugange …..

Heute war es mal wieder soweit, und ich war 2 Stunden lang am Akten vernichten.

Zu Beginn suchte ich erst mal das Gerät…..

….. und fand …..

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einen Aktenvernichter, wie ich bei einem Gespräch mit dem Chef des Hauses heraus fand, der sehr wahrscheinlich aus den 60-er Jahren des letzten Jahrtausend stammt.

Ich habe leider versäumt ein Foto des Schneidwerks zu machen (kommt aber noch).

Es handelt sich um ein Schneidwerk von sehr robuster Bauweise, das seit nunmehr einigen Jahrzehnten seinen Dienst versieht und problemlos läuft.

Der Antrieb erfolgt über Keilriehmen.

Ein faszinierendes Stück „Industrie-Maschinerie“. Ein Oldtimer quasi. Ich hab selber mal, von berufs wegen, Aktenvernichter verkauft, die allerdings schon ganz anders gebaut waren.

Ich würde mal sagen, das vorliegende Gerät, ist eines der ersten seiner Art. Und nachdem ein Karton oben drauf stand, als ich es zuerst sah, hätte ich es gar nicht als Aktenvernichter erkannt.

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Ein EBA Tarnator, Marke „uralt“ (sehe ich dann morgen noch, welches genaue Modell).

Es grüßt,
das Smamap