Wiederauferstehung Windows7

Kürzlich schaffte ich mir ein gebrauchtes Notebook an und ließ Windows7 Wiederauferstehung feiern.

Na ja, GANZ so ist es zwar auch nicht, aber ich brauchte ein System für eine Software, die nur unter Windows läuft. Und Windows10 kommt für mich nicht in Frage.

So schaffte ich mir ein altes Notebook für schlappe 50 Euronen an, und die Wiederauferstehung konnte beginnen …

Wiederauferstehung
Flottes Teil mit 4 GB und 250 GB Festplatte

… dazu dann ein Windows7 für 5 Euronen …

… und fühlte mich sofort wieder „zuhause“.

Will heißen: Die Installation dauerte ewig und der Download der Updates noch weitaus länger.

Als kleines Dankeschön für die temporäre Rückkehr zu Windows7, hatte Microsoft den internen Virenschutz (Defender) abgeschalten, denn wo kämen wir denn da hin, wenn WindowsNutzer nicht zu Windows10 wechseln würden.

So installierte ich also anschließend diese eine Software, um die es mir ging, schaffte mir nochmal eben einen neuen Akku für das Notebook an (der Alte war wohl schon länger in die Knie gegangen), und konnte die Dinge machen, die ich mir vorgenommen hatte (was mit Softwaretest).

Ach ja, selbstverständlich installierte ich mir noch einen Virenprüfer auf SD-Karte. Den lass ich dann von Zeit zu Zeit von SD-Karte booten und teste das Notebook durch. Das gibt mir den nötigen Schutz. Dabei muss ich zwar immer manuell die WLAN-Verbindung herstellen, damit aktuelle VirenSignaturen beim Prüflauf vorhanden sind, aber auf die 2 Minuten kommt es nicht an.

Irgendwelche Sicherheitsrelevanten Aktionen führe ich mit dem Notebook nicht durch (z.B. Online-Banking, Kreditkartenbestellungen). Dafür ist das System schon zu lange nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt. Solche Dinge bleiben meinem Tablet vorbehalten.

Also Widerauferstehung für 70€. Mehr war nicht nötig. Meinen StandPC hab ich gleichzeitig abgegeben. Für 50€. Also effektiv 20€ ausgegeben (SO gerechnet!).

Ich möchte nicht wissen, was mich ein aktuelles System gekostet hätte. 500€ + vermute ich …

Das vernetzte Zuhause

Es war das ausgerufene Ziel, das vernetzte Zuhause zu realisieren. Wie weit sind wir gekommen?

Ich meine hier nicht, dass der Kühlschrank eigenständig Lebensmittel bestellt. Sondern vielmehr die Unterstützung des Menschen in seinen Aufgabenstellungen. Und dabei möglichst so, dass man dafür nicht erst eine Stange Geld ausgeben muss. Im Gegenteil … es sollten vielmehr Kosten eingespart werden.

Also mal sehen, was ich heute so habe in dieser Richtung:

Da wären zum einen elektronische Heizkörperthermostate. Wobei ich davon abgesehen habe, da eine echte Vernetzung zu realisieren, weil sowas wegen der „Schaltzentrale“, die viele Hersteller voraussetzen, viel zu teuer ist. Jedoch ein Thermostat, in dem man Heizprogramme einstellen kann, hilft effektiv Energie zu sparen. Also etwa dergestalt, dass der Heizkörper Nachts auf 19° läuft und tagsüber auf 22°. Ohne dass ich vergessen könnte, Nachts runter zu drehen.

EINEN Thermostat hatte ich in Bluetooth-Ausführung erworben, weil im Sonderangebot, aber die Ansteuerung per App vom Smartphone aus, brauchte ich höchst selten, und zudem ist genau dieser Thermostat nach 2 Jahren „abgeraucht“.

Dann wäre da die Lichtsteuerung. Über „Alexa“ und WLAN. Wenn ich also mit vollen Händen zur Haustür reinkomme, genügt ein „Alexa, Licht“. Oder beim Kochen mit fettigen Händen. Das Meiste, was ich dazu benötigte, war schon da. Nämlich der Echo Dot und ein WLAN-Router. Ich brauchte also „nur“ WLAN LED-Birnen. Die waren klarerweise teurer als normale LEDs, aber hielt sich in Grenzen. Seitdem läuft das völlig problemlos.

Ebenso meine WLAN-Steckdosen. Da ist zB der Flachbild-Fernseher dran angeschlossen. Ein kurzes „Alexa, Fernseher an“ genügt, und das Gerät, das keinen echten Ausschalter besitzt, hat Strom.

Solche WLAN-Steckdosen oder auch die WLAN-Beleuchtung, verbraucht natürlich etwas Strom im Standby. Aber das ist derart minimal, dass man dann, wenn man 2 – 3 mal im Jahr vergessen würde, den Fernseher Nachts stromlos zu machen, mehr verbrauchen würde.

Dann wäre da noch mein WLAN-Drucker. Ein Drucker, der ganz normal an einen PC (den ich nicht habe) an USB angeschlossen werden könnte. Er steht bei mir im Eck, und harrt dort der Druckaufträge, die vom Notebook, Smartphone, Tablet oder RaspberryPi kommen. Keinerlei Kabel … geht alles über WLAN. Stromanschluss hier über Steckdose mit manuellem Schalter … ich benötige den Drucker ziemlich selten!

Keine Vernetzung, aber eben doch eine Vereinfachung, sind die beiden Bewegungsmelder in Bad und Vorratskammer. Die Zeiten sind vorbei, dass man desöfteren das Licht brennen ließ, um das Stunden später zu bemerken. SO schaltet sich das Licht automatisch ein und nach einer eingestellten Zeit wieder aus. Anzumerken bliebe, dass man den Anschluss des Bewegungsmelders lt. Anleitung schon bewerkstelligen können sollte. Anders gesagt, man sollte wissen, was man tut.

Komme ich abschließend noch zu „Alexa“ (ich hatte „sie“ ja schon erwähnt). Anfänglich hatte ich sehr gezögert bzgl. der Anschaffung, denn es wurde ja geunkt, es könnte sein, dass hier sämtliche Gespräche aufgezeichnet würden. Mittlerweile möchte ich das Ganze nicht mehr missen. Irgendwelche Aufzeichnungen sind ausgeschlossen (dazu sind die weltweiten Überprüfungen viel zu eingehend und umfangreich), und mein Pizzabäcker oder der Paketbote kennt von mir mit Sicherheit mehr Daten.

Genau genommen muss man ja unterscheiden zwischen der Hardware (also zB der Echo Dot) und der Software (Sprachsteuerung Alexa).

Jedenfalls ist das Ganze doch eine ziemliche Erleichterung. Auf Zuruf höre ich Musik, schalte das Licht ein, bestücke meine Einkaufsliste (welche ich dann auf dem Smartphone im Geschäft abarbeite), erkundige mich bzgl. der aktuellen Nachrichten, des Wetters oder nach dem Stand meiner Bestellung.

Was noch nicht geht, ich aber gern hätte, ist die sprachliche Anbindung eines Thermometers, so dass ich auf Zuruf über die Außenthemperatur unterrichtet würde. Im Winter wüßte ich zB, ob Schnee zu räumen oder Salz zu streuen wäre. Momentan habe ich das anders gelöst, nämlich ein solches Thermometer per Bluetooth an mein Smartphone angebunden, so dass ich mir dort Temperatur und Luftfeuchtigkeit anzeigen lassen kann. Für Alexa gibt es das seltsamerweise noch nicht, aber ich vermute, dass die Realisierung noch zu aufwendig ist. Wobei – geben tut es das schon, aber zu einem horrenden Preis und nur über schon erwähnte Steuerzentrale, die über erhebliches Geld vom namhaften Hersteller erworben werden müsste.

Bestimmt habe ich da jetzt was vergessen, was ich hier noch am Laufen habe. Manches ist mittlerweile derart selbstverständlich, dass man es schon gar nicht mehr wahrnimmt.

Mir fällt da zB grad ein, dass ich eine Software namens EssentialPIM nutze (Persönlicher Informations Manager). Läuft auf sämtlichen Geräten (Smartphone, Tablet, Notebook) und verwaltet meine Termine, Kontakte, Passwörter (verschlüsselt), Aufgaben und Notizen. Sämtliche Geräte synchronisieren sich untereinander, so dass ich, egal welches Gerät ich grade dabeihabe, immer die aktuellen Daten zur Verfügung habe. Also kann ich unterwegs zB kurz beim Arzt anrufen, einen Termin zu einem freien Zeitpunkt vereinbaren, der noch vor dem geplanten CT beim Facharzt liegt, um alles Erforderliche (zB Blutwerte und Unterlagen) vorzubereiten. Das Alles ist in 2 Minuten erledigt, ohne dass ich erst darauf warten muss, dass ich zuhause bin, um die erforderlichen Daten nachzuschlagen … ist alles „am Mann“.

Ev. sollte ich mal einen Beitrag schreiben, was EPIM alles für mich tut.

Alles in allem habe ich mein Zuhause (im weitesten Sinn) soweit vernetzt, wie es für mich passt/sinnvoll ist. Wobei „vernetzen“ für mich eher die Bedeutung von „vereinfachen“ hat und „einsparen“.

Aber das war in der menschlichen Geschichte immer schon so. Nämlich dass der Mensch versucht hat, sich die Dinge zu vereinfachen. Nur geht es heute nicht mehr um den einfachen Seilzug, sondern eher um den digitalen Seilzug, der es einem ermöglicht, die Last einfacher anzuheben.

Wobei es dabei gilt, den Umweltgedanken im Blick zu behalten. Denn „damals“ spielte es keine Rolle, wieviele Ressourcen der Seilzug verbrauchte. Heute ist das etwas anders. Denn heute steht der Umweltgedanke im Vordergrund. Sollte er zumindest. Denn sonst könnte es sein, dass wir nicht mehr allzuviele (digitale) Seilzüge erbauen.

Raspberry Pi 4 – die Dritte

Nach Installation und Inbetriebnahme meines Raspberry Pi 4, habe ich das Teil jetzt etliche Tage in Betrieb.

Nach und nach stoße ich dabei vereinzelt auf „Übungen“, bei denen ich mich dann frage

WIE MACHE ICH DAS?

So erhielt ich zB letztens für die Homepage, die ich betreue, Dateien mit neuen Daten, die dort einzupflegen wären, per eMail.

Mein Daten-Center ist mein Tablet. Darüber läuft eigentlich alles. Nur gaaaanz wenige Dinge machte ich bisher über den PC, der jetzt eben durch die Himbeere ersetzt wurde.
Dazu gehört auch die Betreuung der genannten Homepage. Das mache ich deswegen auf dem „PC“, weil dort die Ansteuerung der Homepage-Komponenten über die Maus sehr viel exakter möglich ist, als auf dem Tablet, mit dem Finger, über den Touchscreen.

Wie aber bekomme ich jetzt die erhaltenen Daten vom Tablet auf den Pi (=Himbeere=Raspberry)?

Man würde meinen, das sei ein leichtes Unterfangen, denn schließlich sind beide Geräte mit dem WLAN verbunden, bzw. haben Bluetooth.

Doch weit gefehlt …
Um es kurz zu machen … mit beiden Methoden ist das nicht so einfach.
Es ginge wohl irgendwie, aber dazu ist es erst nötig, Einiges auf dem Pi zu installieren, und dann, wenn das wirklich funktioniert, Verbindung herzustellen.
Um es NOCH kürzer zu machen: Es funktionierte NICHT. Auf jeden Fall nicht so einfach.

Und so stand ich also da und wollte doch einfach nur ein paar Dateien kopieren!

Da fiel mir mein „KDE-Connect“ ein, das ich auf dem Ubuntu PC genutzt hatte. Damit war eine Einfache Verbindung möglich, um vom Dateimanager meines PCs einfachst auf das Tablet zuzugreifen.

Wenn ich gemeint hatte, das sei doch gleich erledigt, so wurde ich eines Besseren belehrt. Insofern, als KDE-Connect auf meinem Pi nicht einsetzbar war.

Und so stand ich immer noch da und wollte doch einfach nur ein paar Dateien kopieren.

Es mag sein, dass Pi-Experten da nur müde lächeln, aber mir war nach einer Stunde vergeblichen Versuchens, nicht nach Lächeln zumute.

Manchmal aber sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht …

Und so kopierte ich auf meinem Tablet die fraglichen Dateien auf GoogleDrive, also die Cloud von Google. Auf dem Pi ging ich dann im Browser über die Google-Seite ebenfalls dorthin, und konnte dann diese Dateien herunterladen. Ja, klar … nicht sonderlich elegant, aber doch gut machbar.

Die Änderungen auf der Homepage waren dann schnell erledigt.

Mittlerweile habe ich dann auch noch ein Thema an ganz anderer Stelle erledigt:
Mein Flachbild-TV hat 2 HDMI-Anschlüsse. Allerdings habe ich DREI Geräte die einen solchen Anschluss benötigen:
Meinen Chromecast-Dongle, einen Blue-Ray-Player und den Raspberry Pi.

Ich beschaffte mir einen Adapter für einen der HDMI-Anschlüsse meines TV, an dessen anderem Ende ich 2 Geräte per HDMI anschließen kann. Und so teilen sich jetzt der Player und der Pi EINEN Anschluss, und gut is.

Und SO lässt sich letztlich alles lösen. Es dauert halt manchmal etwas und erfordert ev. auch etwas Geduld (so zB bis der Adapter für 2€ aus China geliefert worden war).

Raspberry Pi 4 – die Zweite

Meine Himbeere (Raspberry) läuft, wie im ersten Beitrag zu lesen war.

Was mich dann als Nächstes interessiert hat, war, ob der zusätzliche Lüfter wirklich notwendig ist.
Es waren ja einfachst aufzuklebende Kühlkörper im Starterpaket enthalten gewesen und sollten diese ausreichend Kühlung vermitteln, so wäre der zusätzliche Lüfter verzichtbar.

Jedoch stellte sich schnell heraus, dass der Lüfter Sinn macht. Blieb, mit abgestecktem Lüfter, die CPU-Temperatur nach dem Einschalten noch brav bei 40°, so stieg sie anschließend langsam Richtung 45°, mit etwas Normalbetrieb (zB. Surfen oder Schreiben) dann doch schon auf 50° und mit Abspielen eines Videos aus dem Netz, waren dann relativ flott 60° erreicht.
Das Ganze jeweils angezeigt über ein Kommando, das die CPU-Temperatur ausliest. Wie genau diese Angabe ist, das mögen andere spezifizieren. Aber ob es jetzt tatsächlich 60° oder nur 58° oder doch schon 62° waren, das ist letztlich egal … es geht um die Richtung.

Problematisch wird es zwar erst ab 80°, weil die CPU des Raspberry dann heruntergetaktet wird, um Schaden abzuwenden, aber man muss das System ja nicht übergebühr stressen.
Man kann sich sicher vorstellen, dass ein oftmaliges oder gar dauerndes Fahren des Systems um die 60° der Gesamtlebensdauer der CPU oder anderer Komponenten nicht gerade zuträglich ist.

Also Lüfter wieder angesteckt und künftig dauerhaft genutzt.

Wobei man sagen muss, dass die Geräuschentwicklung sich echt im Rahmen hält (ein unhörbarer „PC“ wär halt noch das Tüpfelchen auf dem „i“ gewesen).
Man hört aber auch so den Lüfter kaum (zumindest wenn man ihn auf der unteren Stufe betreibt; was eine Sache dessen ist, wo die beiden Stecker des Lüfters auf der PIN-Leiste angesteckt werden, was wiederum in der Anleitung sehr gut beschrieben ist).
Angeblich ist der Lüfter, wenn er auf der oberen Leistungsstufe betrieben wird, durchaus stark hörbar, was ich aber nicht ausprobiert habe … wozu auch.

Dann hatte ich noch die Idee, ich könnte doch meine beiden USB-Geräte (Tastatur und Maus) durch ein Kombigerät (Tastatur und Maus in einem; nicht größer als eine Ritter Sport) ersetzen, das ich noch hier hatte.
Hab also die beiden bisherigen Teile abgesteckt, den USB-Dongle des Kombigeräts dafür angesteckt, die Himbeere hochgefahren, der Dongle war erkannt worden und das Kombigerät funktionierte auf Anhieb.

Zum Abschluß jetzt noch die beiden Kabel (HDMI und Strom) sauber verlegt, und jetzt steht ein kleines Raspberry Schächtelchen neben meinem Fernseher (man muss fast schon suchen, um es zu entdecken).

Mal sehen, ob ich damit die paar Sachen machen kann, die bisher noch über den PC liefen, weil sie auf dem Tablet, das ich fast ausschließlich nutze, nicht machbar waren (zB mein Informationsmanager).

Windowsfreier Haushalt

Seit gestern hab ich einen windowsfreien Haushalt. Habe meine Windows 7 Partition, die ich, für Notfälle, noch parallel auf dem PC hatte, gelöscht, und den Festplattenplatz meinem Linux (Ubuntu) zugeschlagen.

Das erste Mal seit ca. 1985, dass es kein Windows mehr gibt.

Wie ich heute in einem Fachbeitrag lese, sind 1/3 aller PCs in D noch mit Windows7 bestückt. Das wurde dort als „tickende Zeitbombe“ beschrieben. Und daran erinnert, wie das war, mit WindowsXP, als lange Zeit nach dem SupportEnde durch Microsoft jener Virus auftrat (mir fällt jetzt grad der Name nicht ein), der bei der Bahn so einiges stilllegte, und auch etliche Krankenhäuser in Europa betraf.

Auf so etwas dürfen wir uns hier auch einstellen. Die Schadstoff-Programmierer stehen schon in den Startlöchern.

Dabei ist es bei den meisten Privatanwendern so, wie bei mir …. und es wäre ein Leichtes, umzustellen.

Wer nochmal nachlesen will, was ich hierzu schon geschrieben habe …. einfach im Menübereich IT suchen, und dort unter LINUX

Es grüßt das Smamap

Der Support für Windows 7 endet am 14. Januar 2020

Es ist so, wie es da steht …. der Support für Windows 7 endet in weniger als 2 Monaten.

Dafür dass es so ist, ist es ganz schön ruhig an der Windows-Front. Denn immerhin gibt es noch eine Unmenge an Windows7-Nutzern dort draußen.

Aber wie auch immer, es steht fest, dass es nach dem 14. Januar keine Updates für Windows 7 mehr geben wird.

Wer also dann noch Windows 7 nutzt, auf den lauern diverse Gefahren. Diese im Detail zum 327sten Male zu beschreiben, erübrigt sich.

Der endende Support für Windows 7 lässt faktisch 2 Möglichkeiten: Entweder auf Windows10 umsteigen oder auf ein Nicht-Windows-System.

Ersteres ist natürlich wieder mit Kosten verbunden. Ich habe mich schon vor 2 Jahren für Letzteres entschieden. Damals deswegen, weil ich die Nase von den Praktiken voll hatte, die da aus dem Hause Microsoft kamen. Zudem wollte ich meinen PC weiter nutzen, was mit Windows10 nicht möglich gewesen wäre.

Im Moment habe ich Windows 7 noch auf einer kleinen Partition auf meinem PC, um im Ausnahmefall dieses Betriebssystem nochmal starten zu können. Das könnte der Fall sein, falls es, wider Erwarten, doch noch etwas gibt, was nur unter Windows geht. Nach meiner Erinnerung aber habe ich Windows schon lange nicht mehr benötigt.

Alles andere läuft seit 2 Jahren unter Ubuntu (Linux).

Zum Jahreswechsel werde ich Windows 7 dann endgültig löschen, und damit die Windows-Zeiten, die ca. 1985 begannen, endgültig beenden.

Irgendwie war es eine schöne Zeit. Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich seinerzeit mit MS-DOS zugange war, und mit großen Augen erstmals eine grafische Benutzeroberfläche bestaunte. Für heutige PC-Nutzer ist es gar nicht vorstellbar, was es für ein Aufwand war, per MS-DOS-Kommandos zB irgendwelche Dateien zu kopieren. Oder eine Festplatte zu formatieren. Oder Dateien anzulegen.

Und dann kam Windows. Und es ging plötzlich alles viel einfacher. Mit der Maus. Man klickte hier hin und dorthin, und die Dinge waren erledigt.

Eines aber hat sich all die Zeit nicht geändert …. da saß eine Firma in Redmond und diktierte den PC-Nutzern weltweit, welches Betriebssystem sie zu nutzen hatten. Jedoch eines muss man Microsoft lassen: Sie stellten das überaus geschickt an …. Die PC-Hersteller erhielten sehr ‚günstige‘ Angebote, wie sie fertig vorinstallierte PCs verkaufen konnten, so dass die Anwender nur noch einschalten mussten. Ein äußerst lukratives Geschäft für alle Beteiligten. Bezahlt hat es der Anwender.

Andere Betriebssysteme gab es nicht, zumindest keine vergleichbaren, so dass Microsoft faktisch ein Monopol hatte.

Nur einmal musste man in Redmond feststellen, dass man es sich zu einfach gemacht hatte, und auch der Anwender eine Macht hat. Nämlich als man Windows-Vista auf den Markt brachte, und dem Anwender doch etwas heftig vorschrieb, was er künftig zu akzeptieren hätte. Als man merkte, dass man sich damit ins eigene Bein geschossen hatte, entwickelte man rasch ein neues Betriebssystem, namens WindowsXP, das alles das hatte, was der Nutzer erwartete. XP machte Vista schnell vergessen und wurde zu DEM Verkaufsschlager schlechthin.

Heute hat man bei Microsoft erkannt, dass die Zeit der Betriebssysteme vorbei ist. Microsoft verdient sein Geld heute überwiegend im Cloud-Geschäft. Da ist zwar noch Windows10, jedoch wird es die letzte Generation von Windows-Betriebssystemen sein.

Das am weitesten verbreitete Betriebssystem ist heute ein anderes. Nämlich LINUX.

Wie das sein kann? NUN – jeder der ein Smartphone einschaltet, arbeit, im Grunde genommen, mit einem Linux-System. Und DIESEN Zug hatte Microsoft verschlafen. Aber wie gesagt – auf den Cloud-Zug ist man aufgesprungen. Aber das hat mit uns Otto-Normal-Usern fast nichts zu tun.

Der Support für Windows 7 endet, und damit für immer mehr Nutzer ein großes Kapitel ihres (PC)Lebens.

Wo die Reise hingeht??? Wer weiß das schon. Meine Meinung ist die, dass der PC eine aussterbende Rasse ist. Die heutige Jugend erledigt (fast) alles über das Smartphone oder ein Tablet. Auf diesen Zug bin ich auch noch mit aufgesprungen, und benötige meinen PC heute nur noch höchst selten. Es gibt nichts mehr, was ich nicht auch auf dem Tablet machen könnte. Ja, es gibt sie noch, die Nischen. Im Gamer-Bereich oder in der Videobearbeitung. Und so wird der PC immer mehr zum Nischen-Gerät.

Mittlerweile haben wir Faltdisplays bei den Smartphones. Mag sein, dass das die Zukunft ist. Ev. auch ständiges WLAN bzw LTE, so dass auf den Smartphones gar keine eigenständigen Apps mehr laufen müssen, sondern sich, entsprechend abgespeckte Geräte, das Benötigte direkt im Netz holen. Das aber würde entsprechend hochverfügbare und leistungsfähige Internetverbindungen voraussetzen. Etwas das wir in D nicht haben. Da sind uns andere Länder meilenweit voraus.

Als Bsp mag dienen, dass ich hier (fast) in einem Funkloch sitze, das ich dadurch umgehe, dass ich sehr genau weiß, wo hier in meinem Ort WLAN verfügbar ist.

Zugegeben …. jammern auf hohem Niveau. Wenn mir 1985 jemand erzählt hätte, ich laufe heut mit einem Hosentaschengerät rum, und kann damit mir meinen Weg beschreiben lassen, Freunden und Familie Nachrichten, Bilder und Videos schicken und vieles vieles mehr, dem hätte ich damals einen Vogel gezeigt.

NUR – das ist eben noch lange nicht das Ende. Die 5G-Generation steht an, und damit Entwicklungen, die sich erst recht niemand mehr vorzustellen vermag. Es wird kommen, dass ein Chirurg, der in Australien sitzt, hier in Bayreuth eine Herztransplantation vornimmt, die eben einen entsprechenden Ausnahmekönner benötigt, verfügbare Maschinerien und hochverfügbare/hochleistungsfähige Datenverbindungen. Da wird es dann möglicherweise scheitern, da eine 5G-Verbindung in Oberfranken wohl eher nicht zur Verfügung stünde.

Aber es gibt ja noch einen anderen Aspekt, der hierbei eine Rolle spielt – der Klimawandel. Dessen enorme Auswirkungen vermögen sich nur die Wenigsten wirklich vorzustellen. Da wäre dann eine fehlende Datenverbindung ev. das geringste aller Übel. Es wäre ohnehin nicht vorstellbar, dass ein Chirurg per Datenleitung operiert, wärend Millionen von Menschen, von allen Seiten in unser Land dringen, weil sie woanders nicht mehr leben können.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt wünschte man sich dann wieder zurück ins Jahr 1985, um so EINIGES anders machen zu können, als es tatsächlich kam.

Ein endender Support für Windows 7 erschiene in dem Zusammenhang irgendwie surreal.

Es grüßt das Smamap

Vodafone lässt grüßen

Gestern gegen 18 Uhr ….. Vodafon lässt grüßen …. der Film auf meinem Tablet stoppt. Blick auf meinen Router zeigt, dieser startet neu.

Nach dem Wiederhochfahren ist das Internet wieder da. Lediglich das Festnetz funktioniert nicht, wie man unschwer an der blinkenden LED am Router erkennt.

Später erfährt man im Netz, es habe einen größeren Ausfall der Telefonie gegeben. Schuld sei ein ausgefallender Netzwerkrouter gewesen.

Hmmmm ….

Und deswegen hatte mein Router neu gestartet? So wie das schon manches Mal geschehen war, nachdem von außen ein Software-Update aufgespielt worden war? Irgendwie vermag mir dies nicht so ganz einzuleuchten, was ein Defekt irgendwo damit zu tun hat, dass Router neu gestartet werden.

Vodafone lässt grüßen!

Wie schon so oft in der IT-Branche, bleibt das Gefühl, als werde einem nicht alles erzählt. Die Beweggründe mögen vielfältig sein. Angefangen damit, dass man eigene Fehler möglichst banal und unvermeidlich erscheinen lassen möchte, bis hin dazu, dass man bestimmte Aktivitäten nicht jedermann auf die Nase binden will (die Übergänge sind fließend).

Heute morgen jedenfalls lief die Telefonie wieder einwandfrei.

Dennoch würde ich mir wünschen, die Informationspolitik der IT-Firmen wäre eine andere. Jedenfalls SO, dass man auch als Laie wüsste, was wieder einmal schief gelaufen ist. Schon alleine deswegen, weil jene IT-Firmen einen immer größeren Teil unseres Lebens bestimmen.

Vodafone lässt grüßen.

Es grüße, das Smamap

Die Zukunft des Menschen, in einer Welt der Daten

Heute einen sehr interessanten Artikel gelesen, zur Zukunft des Menschen in unserer Datenwelt.

Es ging darum, dass das Smartphone, langfristig, eine sterbende Spezies sei.

Aus dem Gedächtnis zusammengefaßt, ging es darum, dass das Smartphone, als Fortführung von PC/Notebook, eine Verkleinerung der Zugangsgeräte zum Internet darstellt. Stimmt. Denn man verkleinerte den PC auf ein Hosentaschengerät, das der Nutzer immer mit sich führen kann, um darüber jederzeit den Zugang in die Datencloud zu realisieren.

NUR – das ist nicht das Ende der Fahnenstange – so der Autor besagten Artikels.

Die Zukunft des Menschen liege darin, so wurde ausgeführt, dass die Zugangsgeräte immer näher an den Menschen rücken, und dabei gleichzeitig die Realität mit der virtuellen Realität immer mehr verschmelzen würde.

Als Bsp. wurden die VR-Brillen genannt, die immer perfekter darin werden würden, die Virtuelle Realität direkt in das Auge des Nutzers zu projizieren. Gemeint waren damit nicht jene klobigen Brillen, die man heute vielfach kennt, sondern die Integration mit ganz normalen Brillen.

Auch das sei noch nicht das Ende der Fahnenstange.

Genannt wurde ein StartUp, bei dem auch Elon Musk seine Finger im Spiel hat, das über eine „neuronale Leitung“ eine direkte Verbindung zwischen Computer und Gehirn ermöglichen würde.

Alles noch Zukunft, aber eine mögliche Zukunft.

NUR – wenn ich sowas lese …. Projektion ins Auge bzw. Verbindung zum Gehirn …. dann bin ich ganz froh, dass ich diese Zukunft des Menschen, aller Voraussicht nach, nicht mehr erleben werde.

Es grüßt das Smamap (der sich darüber freut, sollte jemand einen Link hierher setzen)

Rezension für Tintenstrahldrucker

Wer mich kennt, wird sich ev. verwundert die Augen reiben, denn ich war lange Zeit ein Gegner der Tintenstrahldrucker.

Zum einen belasten sie die Umwelt enorm, und zum anderen sehen die Hersteller eine Goldgrube darin. Beides wegen der Tintenpatronen. Die werden enorm teuer verkauft (die Originale zumindest), sind nur ungenügend gefüllt, und werden über allerlei obskure Methoden unnötig verbraucht.

Nun habe ich mir aber dennoch einen Tintenstrahldrucker gekauft. Spielt letztlich aber keine Rolle, welcher es ist.

Entscheidend war für mich, dass er, im Rahmen einer Aktion, für die Hälfte angeboten wurde, die Patronen einzeln zu ersetzen sind, auch Patronen von Drittherstellern verwendbar sind und er per WLAN anzusprechen ist.

Ich ersetze also immer nur jene Farbpatrone, die tatsächlich leer ist (also zB. schwarz oder gelb), kann ihn von jedem WLAN-fähigen Gerät aus ansprechen (also zB von PC oder Tablet) ohne Kabel verlegen zu müssen und konnte ihn für sehr kleines Geld erwerben. Eig sogar umsonst, weil ich als Mitglied von ‚YouGov‚ immer brav an deren Umfragen teilgenommen, dafür Punkte gesammelt, und jetzt einen Amazon-Gutschein bekommen hatte, der genau für eben jenen Drucker reichte.

Weil WLAN-fähig, konnte ich dan Tintenstrahldrucker jetzt in ein Eck positionieren, das ich eh nicht sinnvoll verwenden kann. Die Anbindung an den WLAN-Router funktionierte einwandfrei. Ebenso problemlos konnte ich den Druckertreiber auf dem PC installieren bzw. die App auf dem Android-Tablet und so von beiden Endgeräten aus den Drucker ansprechen.

Tintenstrahldrucker

Es wird meine Aufgabe sein, wirklich nur das Nötigste auszudrucken, dabei den ‚Spardruck‘ zu nutzen und die Tinte somit sparsam zu verwenden. In den letzten Jahren war ich so verfahren, dass ich Auszudruckendes per eMail an einen Bürobedarfs-Laden gesandt hatte, um mir die Ausdrucke dann dort abzuholen (5 Cent pro Seite, ausgedruckt auf einem Laserdrucker). Aber zum einen war der Weg nicht immer grade kurz (meine Gesundheit verbietet mir eig weite Wege), und der Laden hat jetzt auch zugemacht.

Mal eben einen Brief ausdrucken, das war nicht mehr möglich oder nur mit enormem zeitlichen Verzug.

Dieses Problem konnte ich jetzt also beseitigen.

Das Gerät kann auch kopieren und scannen, so dass ich mir ‚mal eben‘ eine Seite aus einer Zeitung ablichten kann oder sogar in den PC abspeichern, zur weiteren Verwendung.

Sicher werde ich noch die eine oder andere nützliche Funktion entdecken. So kann ich zB Schreiblinien auf ein Blatt drucken, um darauf dann einen handschriftlichen Brief zu erstellen.

So wie alle Geräte, hat der Drucker natürlich nicht nur Vorteile.
So hat er, wie viele Geräte seiner Klasse, keinen echten Ausschalten. Da hat der Hersteller schlicht gespart. Kurz die Schublade aufgemacht, einen Steckdosenadapter mit Schalter mir geschnappt, und zwischen Stromkabel des Druckers und Steckdose gesteckt. Erledigt.

Zudem kann man zwar, vom PC aus, jegliches Dokument ausdrucken. Man klickt auf das Druckersymbol, und die Kiste druckt. Nicht so vom Tablet. Das Drucken geht über besagte App, und beschränkt sich auf PDF-Dateien. Möchte ich also von dort etwas drucken, so muss ich das Dokument erst in eine PDF-Datei umwandeln. Gottseidank geht das für Office-Dokumente automatisch, und mein bevorzugtes Schreibprogramm (bevorzugt, weil schlank) kann als PDF abspeichern. Somit also relativ problemlos.

Insgesamt muss man also etwas berücksichtigen, dass man für kleines Geld nicht umfangreichste Leistungen erwarten kann.

Bleibt nur noch, nachdem mein Druckvolumen doch sehr klein ist, darauf zu achten, dass ich gelegentlich etwas ausdrucke, vorzugsweise ein Text mit kleinem Bild (des Farbdrucks wegen). Damit vermeide ich, dass die Patronen eintrocknen. Aber ich vermute eh, dass ein klein wenig Tinte bei jedem Einschaltvorgang durch das Drucksystem gespült wird (ich erinnere an die eingangs erwähnten ‚obskuren Methoden‘).

Alles in allem also eine Kompromislösung zwischen Umwelt, Geldbeutel und meiner Gesundheit.

Es grüßt das Smamap (welcher sich über einen Link auf meinen Beitrag freuen würde)

Windows stirbt aus

Der Titel ‚Windows stirbt aus‚ mag Manchen übertrieben erscheinen. Dennoch meine ich, dass er des Pudels Kern trifft.

Im nächsten Jahr stellt Microsoft den Support für Windows 7 ein. JA – es ist schon so weit. Man dachte mal, das Datum wäre noch weit weg, aber wie jeder weiß, rennt die Zeit dahin.

Und so steht also 2020 für jeden Windows-Nutzer die Entscheidung an …. kaufe ich Windows10 (und brauche ich vll sogar einen neuen PC dafür) oder mache ich GANZ WAS ANDERES???

Und wieder einmal wird es nicht Wenige geben, die die 2. Variante wählen. Meinereiner gehört dazu. Wobei ich diese Entscheidung schon vor 2 Jahren getroffen habe.

Windows stirbt aus. Auf meinem PC zumindest.

Als ich realisierte wo Microsoft’s Weg hinführt, hatte ich umgedacht, und Linux auf meinem PC als Hauptsystem installiert (in der Variante ‚Ubuntu‘).

Damals hatte mir Microsoft so einige Prügel zwischen die Beine geworfen. Angefangen von nicht eingehaltenen Versprechen, bis hin zu der Tatsache, dass man mich dazu zwingen wollte, einen neuen PC zu kaufen, weil Windows 10 auf meinem bisherigen PC nicht mehr laufen würde. Wie überhaupt ich es so ganz und gar nicht mag, wenn einem ein Konzern vorschreibt, wie die Dinge zu laufen haben. Frei nach dem Motto „Vogel friß oder stirb“.

Heute macht Microsoft seinen weitaus größten Umsatz im Cloud-Bereich, und Windows spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Der Konzern hat in den letzten Jahren umgedacht. Wenn also heute Windows immer weniger eine Rolle spielt, so ist das teilweise gewollt. Die einstigen Zugpferde WindowsXP oder Windows7 sind nicht mehr so wichtig.

Ich gehe davon aus, dass Windows10 das letzte Windows sein wird.

Mein PC, den ich nur noch für ganz wenige Aufgaben benutze (mein ‚Hauptgerät‘ ist mittlerweile ein Tablet), ist für Windows10 nicht mehr ausreichend. Gleichwohl er für Windows7 reichlich Ressourcen hat.

Somit wird Windows nächstes Jahr bei mir verschwinden. Ich hatte es ohnehin nur noch im Einsatz für die Betreuung einer Homepage und für ein Trainingsprogramm, das es nur unter Windows gibt. Das Trainingsprogramm endete kürzlich, und die Betreuung der Homepage ist nun auch über Linux möglich.

Einst war Windows das am weitesten verbreitete Betriebssystem und wurde mittlerweile abgelöst von …… Linux. Schlicht deswegen, weil jedes Smartphone, das mit Android läuft, letzlich Linux als Grundlage hat. Zuletzt hat sogar Bill Gates in einem Interview eingeräumt (sinngemäß), dass es sein größter Fehler war, nicht auf etwas wie Android gesetzt zu haben.

Und so läuft etwas ab, was bei Microsoft natürlich keiner laut ausspricht …. jedoch die Gemeinschaft der Windows-Nutzer wird immer kleiner. Das war so, als XP abgeschafft wurde, das wird wieder so sein, wenn nächstes Jahr Windows 7 ausläuft und es wird zunehmend so sein, je weniger PCs die Menschen nutzen (die jungen Leute haben heute ihr Smartphone, und machen alles das damit, was sie brauchen). Und in den Firmen und Behörden ist die Windows-Verbreitung auch nicht mehr so, wie sie mal war. Microsoft nimmt dies billigend in Kauf, denn der Schwerpunkt des Konzerns liegt schon lange woanders.

Windows stirbt aus. Damit geht meinerseits auch eine gewisse Trauer einher, denn Windows war ein wesentlicher Teil meines IT-Lebens. Sowohl beruflich als auch privat. Sämtliche Windows-Versionen, beginnend mit den ersten Anfängen in den 80-er Jahren des letzten Jahrhunderts habe ich direkt und praktisch miterlebt. Bis zum heutigen Windows 10, dessen Entwicklung ich als Tester noch mitbekam.

Und so werde ich ‚mein‘ Windows7 in den nächsten 2-3 Monaten nur noch dann starten, wenn ich es wirklich benötige, sprich es etwas gibt, was unter Linux nicht geht, und nur unter Windows. Im Moment fällt mir aber so rein überhaupt nichts ein, was da sein könnte. Folglich werde ich meine Windows-Partition nach Ablauf dieses Zeitraums wohl löschen, und das wird es dann gewesen sein.

Begonnen hatte alles mit MS-DOS. Enden wird es mit Linux, einem System, das, auf dem PC, aussieht wie Windows. Mit EINEM wesentlichen Unterschied: Linux ist kostenlos.

Windows stirbt aus …. der Lauf der Zeit. Es wäre nicht nötig gewesen. In meinen Augen, hat Microsoft einen ganz entscheidenden Fehler gemacht …. genauer gesagt eig zwei:
Zum einen hat man den Anwendern zwangsweise vorgeschrieben, wie die Dinge zu sein haben, und zum anderen hat man eine Preis-Philosophie verfolgt, die nicht gut gehen konnte. Jeder, der einen PC kaufte, gab einen Teil des Geldes für Windows aus. Über 30-40 Jahre hinweg kommt da ganz schön was zusammen.

Linux zeigt, wie es auch hätte gehen können. Freilich wäre Microsoft damit nicht zu einem der reichsten Konzerne der Welt geworden.

Es grüßt das Smamap