Raspberry Pi 3

Seit Kurzem gibt es eine neue Version der Himbeere.

Ich werde die „Rezensionen“ dazu lesen, und wenn die Möglichkeit gegeben scheint, dass die neue Version der Himbeere meine Problem löst, die ich mit dem Pi 2 hatte, dann werde ich einen neuen Versuch starten, und hier berichten.

Es grüßt,
das Smamap

Obst ohne Himbeeren?

Nachdem das Thema jetzt längere Zeit keines mehr war, mal noch ein kleiner Beitrag zum Raspberry Pi.

Ich war ja begeisterer User. Hatte mich dann aber temporär wieder verabschiedet, weil plötzlich unergründlich lahmendes Netz.

Aber Windows10 war, wie zu lesen, auch nicht des Pudels wahrer Kern.

Und letztlich landete ich bei Linux, sprich Ubuntu.

Alles unter den entsprechenden Kategorien nachzulesen.

Und so hatte ich also die Himbeere aufgegeben, und muss gestehen, dass das, bis auf Weiteres, auch so bleiben wird.
Schlicht und ergreifend aus Zeitgründen.

Werde das Feld „Raspberry Pi“ allerdings weiter beobachten. Und sollten sich die Entwicklungen dahingehend verfestigen, dass die Ressourcen, was CPU, GPU und RAM angeht, sich ein Stück weit erweitern, dann würde ich wieder mal einen Blick wagen. Denn dann ist zu erwarten, dass die Geschwindigkeiten, die nicht übel waren, ein Maß erreichen, das dann eine ECHTE Alternative zum PC ist.

Nehmen wir mal an, es wäre ein Mehrkern-Prozessor mit 1,5 GHZ, eine echt flotte GPU und 2 GB RAM, und das Ganze bei einer akzeptablen Bus-Geschwindigkeit. Wenn dann der Stromverbrauch, der jetzt bei etwa 3 Watt lag, auf 10 oder 15 Watt ansteigt ….. was wollte man mehr.
Klar, dass dann der Preis sich nicht mehr im 50 € Bereich bewegt. Sollen es 100  € sein. Immer noch eine gewaltige Ersparnis, im Vergleich zu Anschaffung und Betrieb eines Desktop-PCs, zumal Maus, Tastatur und Bildschirm in aller Regel vorhanden sind. Und das Ganze dann noch geräuschlos, was sicher mit Passivkühlung zu machen ist.

Also …. aus den Augen ist nicht aus dem Sinn. Es braucht eben noch einen Entwicklungsschritt. Zumindest was die Einsetzbarkeit im User-Bereich angeht. Im Experimentalfeld ist das Ziel ja schon weitgehend mit dem jetzigen Ist-Zustand erreicht.

Es liegt sicher auch ein Stück weit an mir. Aber man ist eben nicht mehr so ohne Weiteres dazu bereit, bzgl. Geschwindigkeit mal so eben um 20 Jahre zurück zu gehen.

Und so werde ich wohl so schnell keine Himbeere verkosten, obwohl ich für Obst, ganz generell, sehr zu haben bin. Andererseits ist der Apfel auch nicht grad mein Lieblingsobst, was aber eher an der preislichen Seite liegt. Und so bin ich halt jetzt etwas in der Tierwelt gelandet. Aber Fauna und Flora liegen ja bekanntlich nicht so weit auseinander.

Es grüßt,
das Smamap

Der verlorene Sohn

…. er kehrt heim.

Soll heißen, ich bin, bis auf Weiteres, wieder regelmäßiger Windows10 Nutzer.

Der Hintergrund:
Wie jeder hier lesen konnte, war ich begeistert von meiner Himbeere. Ich hatte diese quasi als PC-Ersatz konfiguriert, und erledigte meine Sachen mit diesem Einplatinen-PC.
Gewisse Einschränkungen waren bekannt und ok, und alles lief weitestgehend bestens.
Dann aber stellte sich ein lahmendes Internet ein, ohne dass ich ergründen konnte, woran es letztlich lag. Und es gibt (fast) nichts Nervenderes, als ein lahmendes Netz.
Es lag NICHT an der Himbeere, und auch NICHT am Betriebssystem. Beides wurde getauscht, ohne Erfolg. Gleiches gilt für das Netzwerkkabel.

Der Provider erläuterte selbstverständlich, dass sich auch dort nichts verändert hat, und auch die Leistung der Leitung inkl. Router einwandfrei sei.

Also bleibt die Tatsache, dass das Ganze lahmt, und es gibt keinen Grund dafür. Muss ich eben erstmal so zur Kenntnis nehmen, und darauf hoffen, dass ich i-wann eher zufällig auf des Pudels Kern stoße.

Zumindest bis dahin befinde ich mich wieder im Kreis der Windows-Jünger und PC-Nutzer. Wobei ich Windows10 stets als relativ gelungenes System beschrieben hatte, und mir aber so einige Dinge im Umfeld nicht gefielen.

Zuallererst war da der notwendige Stromverbrauch eines Windows10-Systems. Im Vergleich dazu ist der Stromverbrauch einer Himbeere gnadenlos niedrig (der Kauf eines stromsparenden Notebooks kam aus finanziellen Möglichkeiten nicht in Betracht).

Und so hab ich jetzt als erstes mal den Energiesparmodus auf dem PC so eingestellt, dass er in diesen runterfährt, sobald 5 Minuten nichts dran gemacht wird.
Damit reduziert sich dann der Gesamtstromverbrauch des Gesamtsystem schlagartig von 100 Watt auf 5 Watt. Irgendwelche doch beträchtlichen Leerlaufzeiten, nach dem Motto „ich bin ja gleich wieder am PC“ reduzieren sich damit erheblich. Wenn man dann doch wieder zeitnah zurück an der Tastatur ist, genügt ein Knopfdruck, und das System ist innerhalb von 5 Sekunden wieder dort, wo ich zuletzt war.

Was ich halt, bis auf Weiteres, unausweichlich in Kauf nehmen muss, sind die nicht so schönen Prügel, die Microsoft einem zwischen die Beine wirft, aber damit muss ich eben erstmal leben. Also z.B. damit, dass mein Windows etliches an Daten nach Hause schickt, Windows-Updates macht, ohne mich zu fragen, Programme deinstalliert, ohne mich zu fragen (angebl. weil inkompatibel) und dergl. mehr.

Aber man muss schon so ehrlich sein, und zugeben, dass es, nach etlichen Wochen der niedrigeren Geschwindigkeit, eine schöne Sache ist, wenn auf einem Rechner alles in gefühlter Lichtgeschwindigkeit abläuft.
Und schön ist es auch, wenn es jegliche Lösung für ein Problem, in Form einer kleiner Software, gibt, die man „mal eben“ aus dem Netz herunterlädt und installiert.

Und so werde ich mich in den nächsten Tagen daran machen, das Mitteilungsbedürfnis meines Rechners zu knebeln, und zumindest dieses Ungemach, so weit als möglich, zu beseitigen.

Nichtsdestotrotz (oder gerade deswegen), werde ich mich nicht davon abhalten lassen, das Problem mit meiner Himbeere weiterhin zu ergründen.

Es grüßt,
das Smamap

Die Himbeere, ein weiterer Zwischenbericht

Ich war ja bisher recht begeistert von meiner Himbeere.

Nun muss ich berichten, dass ich sie erstmal auf Eis lege.

Grund: Der Seitenaufbau im Internet ist reichlich träge geworden, und ich kann, trotz aller Versuche, den Grund dafür nicht finden.

Hab das Betriebssystem schon neu installiert, und mir auch eine weitere Himbeere angeschafft (was ich ohnehin vor hatte), um Veränderungen meinerseits auszuschließen oder etwa Probleme an der Hardware.

Blieben als Ursache i-welche Veränderungen seitens des Providers, sprich Vodafone, die, ob der doch eher beschränkten Ressourcen eines Einplatinen-Rechners, dann merklich durchschlugen.
Selbstverständlich wusste man beim Provider nichts davon. Ohne denen was unterstellen zu wollen, war das bisher IMMER schon so, dass ein Provider im Zweifelsfall nie eine Änderung durchgeführt hatte, respektive die Menschen, die da am Telefon waren, nichts davon wussten.

Nun komme ich ja ursprünglich aus dem EDV-Bereich, so dass es bei mir nicht GAAANZ so einfach ist, mir „irgendwas“ zu erzählen.

Aber erstmal egal. Jedenfalls nervt es ganz fürchterlich (geht es euch da auch so?) wenn man trotz aller Versuche zeitlicher Art nicht darauf kommt, an was es liegt.

Die Erfahrung hat mich in all den Jahren gelehrt, solche Dinge dann erstmal liegen zu lassen, um einige Zeit später mit frischer Energie nochmal dran zu gehen, um dann ev. auf etwas zu stoßen, das man doch vorher schon hatte sehen müssen.

Wie auch immer … im Moment ist der Windows-PC übergangsweise wieder das Mittel der Wahl. Auf diese Weise hat Windows10 doch noch eine Chance bekommen, mich zu überzeugen.
Was dann allerdings doch doof ist, ist die Tatsache, dass damit wieder der Stromverbrauch in die Höhe geht.
Mal sehen, was ich da drehen kann.

Was mich mal so interessieren würde:
Was habt ihr für Probleme mit eurem PC /Notebook???

 

Es grüßt,
das Smamap

 

…. mit etwas mehr Tempo bitte !!!

Hab heute an etwas gedacht, was mir jetzt eine Zeit lang entfallen war.

Wie schon berichtet, ist mein Obst hier ein  wenig langsamer, als man das von einem PC gewohnt ist. Aber auch nicht SO langsam, dass man das jetzt als negativ werten müsste.

ABER … es gibt die Möglichkeit, den Raspberry zu übertakten.

Bevor jetzt jemand schreit, dass das ja eine gefährliche Sache wäre, muss man dazu sagen, dass ein Übertakten in Maßen vielmehr eine gängige Sache ist, die sogar vom Hersteller angeboten wird. Das ist auch der Grund dafür, dass das Übertakten im Einstellungsmenü der Himbeere enthalten ist. Dass das völlig normal ist, das Overclocking, hat auch damit zu tun, wie ein Prozessor hergestellt wird. Aber das würde jetzt zu weit führen.

Von Haus aus ist der Pi auf 700 MHZ eingestellt. Das ist quasi so, als würde man den A3 immer nur mit 130 KM/h fahren.

Über besagtes Einstellungsmenü kann man nun auswählen, dass der Prozessor mit 800, 900, 950 oder gar 1000 MHZ gefahren wird. Als so, als würde man besagten A3 mit 150, 180 oder 200 KM/h fahren.

Und genauso wenig wie man ein Auto immer bis zum Anschlag fährt, wird auch die eingestellte Maximal-Frequenz nur bei Bedarf gefahren.

Ich hab jetzt zu Beginn des Übertaktens, mir immer im Hintergrund 2 Anzeigeprogramme mitlaufen lassen, die mir anzeigen, mit welcher Frequenz der Pi läuft und welche Temperatur die CPU hat.

Ich hab dann als erstes mal die CPU auf 900 MHZ gestellt, wodurch auch die Taktfrequenz mit der der Arbeitsspeicher läuft, entsprechend hoch geht.

Bei den Dingen, die ich hier mache, also z.B. diesen Beitrag schreiben, komme ich nicht mal auf 50° C. Zuvor, mit der Standardeinstellung von 700 MHZ hatte ich selten mehr wie 45° C.

Es kommt drauf an, was man so macht. Eben wie beim PC auch. Wenn ich dauernd Filme ansehe, was einen Rechner sehr belastet, dann geht das sicherlich in die Höhe.

Aber das kann man ja beobachten.
Zudem gibt es eine Sicherheitseinrichtung, die dafür sorgt, dass das System bei 85° C abschaltet, um dauerhafte Schäden zu vermeiden. Das hat der Hersteller bewußt so eingebaut.

Ganz klar ist es so, dass je höher eine Betriebstemperatur von etwas ist, sich dies auf die generelle Lebensdauer eines Systems auswirkt. Das ist beim Auto so, bei der Glühbirne, und bei jedem anderen System auch, das mit Wärme zu tun hat.

So …. ich werde jetzt an dieser Stelle mal eine Pause einlegen, und das System auf 950 MHZ hochtakten, um zu sehen, welche Unterschiede sich ergeben.

…….

Etwa 30 Sekunden später (15 Sek. für die Änderung der Einstellung und 15 Sek. zum wieder hochfahren des Systems), bin ich also wieder hier.

Ganz brav zeigt mir mein Hintergrundprogramm die 950 MHZ an. Die Temperatur ist zu Beginn immer noch unter 50° C. Mal sehen, wo sie hinläuft.

Wie schon ausgeführt, hat eine höhere Betriebstemperatur immer die Auswirkung einer reduzierten Lebensdauer. Wenn sich also die Temperatur in bescheidenem Maße erhöht, dann reduziert sich die Lebensdauer nur wenig.
Angenommen eine Lebensdauer, die normalerweise bei 20 Jahren sich bewegt, reduziert sich auf etwa 18 Jahre, dann würde man das wohl noch unter „absolut OK“ vermerken.

Und genau von solchen Szenarien schreibe ich hier.

Und so habe ich meinem Pi jetzt also eine Leistungsspritze verpasst, um den Leistungsabfall gegenüber dem PC möglichst gering zu halten
….. und bin schlicht begeistert.

Zum Abschluss lasse ich mal einen Film laufen, genauer gesagt, ich streame ihn aus dem Netz. Habe ich mir kürzlich erst angesehen. Wird also sozusagen ein Stresstest bzgl der Temperatur.

…. PASST !!! Die Temp stand zunächst gleichbleibend bei 49° C, und nachdem ich auf Vollbildmodus gegangen war, was das System noch mehr beansprucht, waren es dann sage und schreibe 51° C.

Ergo …. es kommt dann mal der Zeitpunkt, zu dem ich zum meinem bisherigen Windoes-PC sage …… Pffffffff / ätsch-bätsch

Es grüßt,
das Smamap

Die Himmbeere – ein weiterer Zwischenbericht

Zuerst mal ein Bild wie das Ganze jetzt aussieht

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Hab das gute Stück jetzt an der Seite meines PC-Tisches befestigt. Zum Größenvergleich hab ich oben eine normale SD-Karte draufgestellt.

Um es nochmal zu sagen: Die kleine schwarze Schachtel ist mein PC !!!!

Zugegeben, die Befestigung ist nicht so elegant, wie wenn jemand seinen iMac auf einem Schwebearm an der Wand balanciert. Aber es hat trotzdem eine gewisse Eleganz.

Wie schon angedeutet, läuft die „Kiste“ auf Grund ihrer etwas schmäleren Ausstattung etwas langsamer wie ein PC. Etwas mehr Geduld muss man schon mitbringen.
Aber wenn man die dabei hat, läuft er doch recht flott.

Ich hab mir letztens einen Artikel durchgelesen, was man jetzt in einen PC investieren muss, wenn man einerseits Windows10 flott nutzen möchte, und gleichzeitig für zukünftige Techniken, ausgerüstet sein möchte. Soll heißen, was in einem PC verbaut sein sollte, damit man dann auch die Speicher und sonstige Peripherie einbauen kann, die für die nächsten Monate erwartet wird.
Dafür muss man dann schon mal ein paar hundert Euro beiseite legen.

Für mich der absolute Wahnsinn, was einem da schon wieder aufgezwungen wird, um auf der Höhe zu bleiben.
Gleichzeitig habe ich heute gelesen, dass das neueste Update für Windows10 (5511), ohne Rückfrage bestimmte Programme löscht/abschaltet, die, natürlich aus Sicht von Microsoft, nicht mehr kompatibel mit Windows10 sind. Einfach so.

Ich hab dann zwar das Update heute auf meinem Windows-PC durchlaufen lassen, um für die Dinge, die ich noch auf ihm bewältige, gewappnet zu sein, war aber dann ganz froh, wie ich wieder auf meinem Obst zugange war, in dem Bewußtsein, hier nicht vergewaltigt zu werden, zu Dingen, die ich überhaupt nicht will.

Mitunter muss ich zwar Ausschau halten noch Methoden, die etwas weniger Ressourcen benötigen.
Heute z.B. hab ich festgestellt, dass WordPress den Editor verändert hat. Das macht sich bei wenig Arbeitsspeicher und schmalerer CPU sofort im Tempo bemerkbar. Also werde ich morgen mal sehen, ob es i-wie möglich ist, den bisherigen Editor weiter zu verwenden.

Aber es ist eben doch ein gutes Gefühl, sich „ungezwungen“ bewegen zu können, und das Ganze mit 3-4 Watt statt 100.

Auch habe ich festgestellt, dass sich mein Browser nicht mit meinem Online-Banking verträgt. Also heute einen alternativen Browser installiert, den ich dann in diesem Fall starte (nennt sich Iceweasel, und ist praktisch Firefox).

Man muss also etwas experimentieren, um das Optimum zu erreichen.
Aber das macht gleichzeitig auch Spass, und verbreitert die Wissensbasis.

Also hab ich in die „neue Technik“ ca. 50€ investiert, einiges an Zeit, und den schon vorhandenen Bildschirm mit Maus und Tastatur, sowie ein kostenloses Betriebssystem aus dem Internet, und das war’s.

Damit hab ich jetzt für die nächsten 10-15 Jahre Ruhe. Dann bin ich 70 und ob ich dann noch großartig IT benötige, das wird sich dann zeigen.

Den PC, den ich jetzt mit Windows10 noch sporadisch benötige, der ist dann fast 20 Jahre alt und hat seinen Dienst getan. Jedenfalls werde ich nicht mehr in die Situation kommen, dass ich für ein Windows oder einen PC oder ein Office x-hundert Euro ausgeben und mich dem beugen muss, wass Winzigweich mir vorschreibt.

In diesem Sinne: Nieder mit den Alpen …. freie Sicht auf’s Mittelmeer.

Es grüßt,
das Smamap

Die Himbeere – ein kleiner Zwischenbericht

Nun habe ich die Frucht bereits einige Wochen am Laufen.

Läuft einwandfrei.

Das Meiste, was ich am „PC“ zu tun habe, kann ich auch auf meinem Kleinst-Rechner machen.

Wie schon berichtet, ist das Faszinierendste, das Tempo, mit dem das Teil startet.

Nun gut – wenn ich vom Tempo spreche, da muss man auch dazusagen, dass das Tempo mit dem Programme starten oder etwa Internetseiten aufgerufen werden, nicht ganz so rasant ist, wie bei einem 2 GHZ-Rechner mit 4 GB Arbeitsspeicher. Manchmal dauert es eben eine Sekunde, bis es am Bildschirm erscheint. Aber so ganz generell kann man damit relativ flott arbeiten.

Das möchte ich erst recht so festhalten, nachdem ich heute wieder mal ausgiebiger mit meinem Windows-PC zu tun hatte – namentlich mit einem Update des Windows10-Betriebssystems – noch namentlicher mit dem Upgrade von Build 10576 auf Build 10886 (wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe). Das Ganze dauerte sage und schreibe 1 Std. und 15 Minuten.

Dann musste ich noch 3x neu starten, weil ich noch was nachsehen musste, bzw. dann auch noch was vergessen hatte.

Und wenn man das alles wieder mal erlebt hat, dann ist es absolut erholsam, wenn ein Betriebssystem beim hochfahren nach 15 Sek. am Bildschirm steht, und nicht Ewigkeiten braucht. Noch erholsamer ist es, wenn es lautlos zugeht. Und von stundenlangen Updates will ich gar nicht erst reden.

Womit ich am Raspberry im Moment noch ein wenig am Kämpfen bin, ist, meinen Scanner zum Laufen zu bekommen. Aber das liegt vermutlich daran, dass das alte Teil von Linux nicht unterstützt wird.

Und was ich bisher auch schon 2x zustande gebracht habe, war, dass die SD-Karte nicht mehr hochlief (ich erinnere daran, dass diese die „Festplatte“ ersetzt, wie man sie vom PC kennt).
Aber kluger Mann baut vor, und hat ein Backup, sprich Image erstellt, für GENAU DIESE Fälle. Es sei dazu gesagt, dass das unter Windows auch nicht anders ist, weil wenn man Windows mal wieder abgeschossen hat, dann ist das genau dasselbe Thema. Da greift dann allzuoft der Spruch, den ich in meiner aktiven Zeit immer auf den Lippen hatte: „Eine Sicherung braucht man immer dann, wenn man keine hat“.

Und insofern habe ich mich diesmal selber widerlegt.

Es grüßt,
das Smamap

Die Fallstricke sind weg

Vorgestern war es, glaub ich, da hab ich meine Himbeere mit WLAN-Stick an’s Internet angebunden.

Es kam so, dass es mich unsäglich genervt hat, dass ich immer wieder am LAN-Kabel hängengeblieben bin. Hab nur 3 Meter Luftlinie bis zum Router.

Nun wusste ich, dass es sinnvoll ist, erstmal im Netz zu schmökern, welcher WLAN-Stick ohne viel Aufwand am Raspberry Pi 2 zu installieren ist.

War nicht schwer rauszufinden. Flugs über ebay bestellt, mit PayPal bezahlt, und 2 Tage später war er da.

Angesteckt, in einer Konfigurationsdatei ein paar Zeilen eingetragen, und das Ding lief.

Ohne Internetkable und nur mit WLAN-Stick, sieht es jetzt SO aus:
2015-10-23 12.54.00

Im letzten Beitrag unter „Raspberry Pi 2“ (glaub ich) ist noch das Bild mit dem Kabel zu sehen.

Grad seh ich, dass ich zeitlich so auf den Auslöser gedrückt hab, dass das blaue Verbindungsleuchten zu sehen ist.

Am Wochenende werde ich dann mal versuchen meinen Uralt-Scanner an der Himbeere zu laufen zu bekommen.

Schönes We
Es grüßt,
das Smamap

SO siehts aus …..

Hier mal 3 Bilder zum einschätzen …..

Zuerst mal die Größenverhältnisse:

2015-10-19 10.50.18
Links der Raspberry (mittlerweile im Gehäuse, ca. 9 x 7 cm), rechts daneben die Micro-SD-Karte (wie man sie vom Smartphone kennt), die quasi als Festplatte fungiert, und zum Größenvergleich (rechts) eine handelsübliche PC-Festplatte.

Nur mal so zur Einschätzung: die SD-Karte hat über das 1 1/2-fache der Kapazität der abgebildeten Festplatte (64 Gigabyte gegenüber 40 GB); zugegeben, die Festplatte ist schon über 10 Jahre alt, und wird von mir nur noch zu Sicherungszwecken verwendet; jedoch die heutigen Festplatten sehen immer noch genauso aus.

Und hier noch der Pi in Funktion:

2015-10-19 10.53.23
Links unten sind Tastatur und Maus angeschlossen, darüber das Internetkabel, und oben (von links nach rechts) die Lautsprecher des Bildschirms, der Bildschirm selbst, und die Stromversorgung.

Und SO sieht das Ganze dann am Bildschirm aus:

2015-10-19 10.46.27

Man sieht, fast wie Windows, und lässt sich auch so bedienen. Ist aber Linux, genauer gesagt „Raspbian“.

Um das mal einfach zu sagen: Ist wie bei Autos. Es gibt Audi und Mercedes und VW und Toyota usw usf. Aber egal, in was ich einsteige, zu fahren ist alles genau (relativ) gleich. Und um beim Auto zu bleiben ….. Linux, das ist wie eine Hauptmarke, z.B. Audi. Und genauso, wie es da versch. Modelle gibt, gibt es auch unter „Hauptmarke“ Linux versch. „Modelle“. Und eines davon nennt sich „Raspbian“ und läuft auf dem Raspberry (extra dafür angepasst).

Es gibt mittlerweile auch schon ein Windows10 für den Raspberry. Und wenn sogar Microsoft eine eigene Windows10-Version für das Teil schafft, dann heißt das was. Wobei man dazu sagen muss, dass Microsoft damit noch in den Anfängen steckt, und die aktuelle Windows10-Version nur eine Sache für Spezialisten ist.

Aber das führt jetzt schon wieder zu weit: Also Raspberry (das Gerät) und Raspbian (das Betriebssystem) …. die ideale Kombination (für mich zumindest).

Es grüßt,
das Smamap

Die ersten Schritte mit der Himbeere

Dem Thema Raspberry Pi hatte ich mich eigentlich deswegen zugewandt, weil er wunderbar einfach konzipiert ist, und im Stromverbrauch unschlagbar.

5 Watt im Vergleich zu den 100 Watt eines PC, sind dann doch etwas anderes (Testberichte von Anwendern im Netz berichten gar von nur wenig mehr als 2 Watt).

Ich hab ihn mir nach Studium etlicher Berichte im Netz zugelegt, die darauf hinausliefen, dass man DAS, was die meisten von uns mit einem PC machen, auch damit erledigen kann. Die Meisten, die das Teil nutzen, tun dies zwar aus Gründen des Experimentierens oder Programmierens, aber man kann ihn auch als „Standard-PC“ nutzen.

Also eine Seite im Netz aufgerufen, wo man alles bekommt, was man dafür braucht (in meinem Fall den Einplatinen-PC und ein Kabel zum Bildschirm), die 39 € dafür mit PayPal gleich überwiesen, und 2 Tage später war es da.

Die Inbetriebnahme war denkbar einfach: Die Micro-SD-Karte aus meinem Handy mit dem Betriebssystem bespielt (also das, was im PC Windows macht), die Karte eingesteckt, das Verbindungskabel zum Bildschirm, eine vorhandene Tastatur und Maus, und das Ladenetzteil meines Handy für die Stromversorgung, und schwupp fuhr das Teil hoch.

Das, was am Bildschirm zu sehen war, sah fast wie Windows aus (ich geh ein anderes Mal noch genauer drauf ein, was da alles dabei ist, und wieviel verschiedene Betriebssysteme es gibt).

Ich hab mir das Ganze jetzt so angepasst, dass ich ins Netz komme, meine eMails abrufe, meinen Blog bearbeite, meine Korrespondenz und meine Tabellen bearbeiten kann, und sonst noch ein paar Kleinigkeiten. Für ganz bestimmte Dinge brauche ich meinen PC noch einmal in der Woche. Das war’s.

Am Schönsten ist die totale Lautlosigkeit und die Rasanz mit der er hochfährt (ca. 15 Sek.).

Mittlerweile habe ich mir noch ein Minigehäuse erworben, damit die Platine nicht einfach SO rumliegt, und ein separates Netzteil, damit ich nicht dauernd umstecken muss, wenn ich das Ladenetzteil für mein Smartphone benötige. Das hatte ich zu Beginn noch nicht mitbestellt, da ich erstmal sehen wollte, ob das Ganze auch das bringt, was ich mir erwartete.

Bisher bin ich voll zufrieden.

Es grüßt,
das Smamap