Die Fallstricke sind weg

Vorgestern war es, glaub ich, da hab ich meine Himbeere mit WLAN-Stick an’s Internet angebunden.

Es kam so, dass es mich unsäglich genervt hat, dass ich immer wieder am LAN-Kabel hängengeblieben bin. Hab nur 3 Meter Luftlinie bis zum Router.

Nun wusste ich, dass es sinnvoll ist, erstmal im Netz zu schmökern, welcher WLAN-Stick ohne viel Aufwand am Raspberry Pi 2 zu installieren ist.

War nicht schwer rauszufinden. Flugs über ebay bestellt, mit PayPal bezahlt, und 2 Tage später war er da.

Angesteckt, in einer Konfigurationsdatei ein paar Zeilen eingetragen, und das Ding lief.

Ohne Internetkable und nur mit WLAN-Stick, sieht es jetzt SO aus:
2015-10-23 12.54.00

Im letzten Beitrag unter „Raspberry Pi 2“ (glaub ich) ist noch das Bild mit dem Kabel zu sehen.

Grad seh ich, dass ich zeitlich so auf den Auslöser gedrückt hab, dass das blaue Verbindungsleuchten zu sehen ist.

Am Wochenende werde ich dann mal versuchen meinen Uralt-Scanner an der Himbeere zu laufen zu bekommen.

Schönes We
Es grüßt,
das Smamap

SO siehts aus …..

Hier mal 3 Bilder zum einschätzen …..

Zuerst mal die Größenverhältnisse:

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Links der Raspberry (mittlerweile im Gehäuse, ca. 9 x 7 cm), rechts daneben die Micro-SD-Karte (wie man sie vom Smartphone kennt), die quasi als Festplatte fungiert, und zum Größenvergleich (rechts) eine handelsübliche PC-Festplatte.

Nur mal so zur Einschätzung: die SD-Karte hat über das 1 1/2-fache der Kapazität der abgebildeten Festplatte (64 Gigabyte gegenüber 40 GB); zugegeben, die Festplatte ist schon über 10 Jahre alt, und wird von mir nur noch zu Sicherungszwecken verwendet; jedoch die heutigen Festplatten sehen immer noch genauso aus.

Und hier noch der Pi in Funktion:

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Links unten sind Tastatur und Maus angeschlossen, darüber das Internetkabel, und oben (von links nach rechts) die Lautsprecher des Bildschirms, der Bildschirm selbst, und die Stromversorgung.

Und SO sieht das Ganze dann am Bildschirm aus:

2015-10-19 10.46.27

Man sieht, fast wie Windows, und lässt sich auch so bedienen. Ist aber Linux, genauer gesagt „Raspbian“.

Um das mal einfach zu sagen: Ist wie bei Autos. Es gibt Audi und Mercedes und VW und Toyota usw usf. Aber egal, in was ich einsteige, zu fahren ist alles genau (relativ) gleich. Und um beim Auto zu bleiben ….. Linux, das ist wie eine Hauptmarke, z.B. Audi. Und genauso, wie es da versch. Modelle gibt, gibt es auch unter „Hauptmarke“ Linux versch. „Modelle“. Und eines davon nennt sich „Raspbian“ und läuft auf dem Raspberry (extra dafür angepasst).

Es gibt mittlerweile auch schon ein Windows10 für den Raspberry. Und wenn sogar Microsoft eine eigene Windows10-Version für das Teil schafft, dann heißt das was. Wobei man dazu sagen muss, dass Microsoft damit noch in den Anfängen steckt, und die aktuelle Windows10-Version nur eine Sache für Spezialisten ist.

Aber das führt jetzt schon wieder zu weit: Also Raspberry (das Gerät) und Raspbian (das Betriebssystem) …. die ideale Kombination (für mich zumindest).

Es grüßt,
das Smamap

Die ersten Schritte mit der Himbeere

Dem Thema Raspberry Pi hatte ich mich eigentlich deswegen zugewandt, weil er wunderbar einfach konzipiert ist, und im Stromverbrauch unschlagbar.

5 Watt im Vergleich zu den 100 Watt eines PC, sind dann doch etwas anderes (Testberichte von Anwendern im Netz berichten gar von nur wenig mehr als 2 Watt).

Ich hab ihn mir nach Studium etlicher Berichte im Netz zugelegt, die darauf hinausliefen, dass man DAS, was die meisten von uns mit einem PC machen, auch damit erledigen kann. Die Meisten, die das Teil nutzen, tun dies zwar aus Gründen des Experimentierens oder Programmierens, aber man kann ihn auch als „Standard-PC“ nutzen.

Also eine Seite im Netz aufgerufen, wo man alles bekommt, was man dafür braucht (in meinem Fall den Einplatinen-PC und ein Kabel zum Bildschirm), die 39 € dafür mit PayPal gleich überwiesen, und 2 Tage später war es da.

Die Inbetriebnahme war denkbar einfach: Die Micro-SD-Karte aus meinem Handy mit dem Betriebssystem bespielt (also das, was im PC Windows macht), die Karte eingesteckt, das Verbindungskabel zum Bildschirm, eine vorhandene Tastatur und Maus, und das Ladenetzteil meines Handy für die Stromversorgung, und schwupp fuhr das Teil hoch.

Das, was am Bildschirm zu sehen war, sah fast wie Windows aus (ich geh ein anderes Mal noch genauer drauf ein, was da alles dabei ist, und wieviel verschiedene Betriebssysteme es gibt).

Ich hab mir das Ganze jetzt so angepasst, dass ich ins Netz komme, meine eMails abrufe, meinen Blog bearbeite, meine Korrespondenz und meine Tabellen bearbeiten kann, und sonst noch ein paar Kleinigkeiten. Für ganz bestimmte Dinge brauche ich meinen PC noch einmal in der Woche. Das war’s.

Am Schönsten ist die totale Lautlosigkeit und die Rasanz mit der er hochfährt (ca. 15 Sek.).

Mittlerweile habe ich mir noch ein Minigehäuse erworben, damit die Platine nicht einfach SO rumliegt, und ein separates Netzteil, damit ich nicht dauernd umstecken muss, wenn ich das Ladenetzteil für mein Smartphone benötige. Das hatte ich zu Beginn noch nicht mitbestellt, da ich erstmal sehen wollte, ob das Ganze auch das bringt, was ich mir erwartete.

Bisher bin ich voll zufrieden.

Es grüßt,
das Smamap

Raspberry Pi 2

Über den Menüpunkt gleichen Namens auf meinem Blog, möchte ich ein (eher unregelmäßiges) Tagebuch schreiben, zu meinen Erlebnissen im Zusammenhang mit der „Himbeere“.

Raspberry       ———–>         2015-10-05 16.41.15

Manche, die meinen Blog verfolgen, werden wissen, dass ich auf den „Einplatinen-PC“ namens „Raspberry Pi2“ umgestiegen bin.

Für mich ein faszinierendes Stück „ETWAS“. Wer ad hoc etwas dazu lesen will, der klicke hier

Ich werde das Ganze aus der Warte des Laien zu schreiben versuchen. Ev. kann ich den ein oder anderen damit dazu animieren, sich dem Thema aus dieser Sicht zu nähern.

Des Pudels Kern …..

Gestern hatte ich, um es einfach zu beschreiben, urplötzlich Linien auf dem Bildschirm.

Nachdem ich schon einige Tage Bildschirmaussetzer hatte, wenn sich der Kühlschrank eingeschalten hat, aber auch manchmal sonst, war es mir klar, dass da noch eine andere Störungsquelle irgendwo sein musste.

Ich suchte wie ein Kretin nach der Ursache. Ich tauschte alles …. Netzteil, sämtliche Kabel, schaltete Handy aus, Batterien aus allen Geräten raus etc etc.

Es wollte einfach nicht aufhören.

Und DANN, ca. 1 Std. später, war der Spuk so plötzlich vorbei, wie er gekommen war.

Nachdem ich in meiner damaligen EDV-Karriere schon „Pferde habe kotzen sehen“, dachte ich auch an die Baumaschinen, die zur Zeit in der Nähe ihr Unwesen treiben.
Damals hatten wir ein Problem bei einem Kunden, dass sich nach langem, langem Suchen auf den in der Nähe befindlichen Baukran zurückführen ließ.

Außer den Bildschirmaussetzern, wenn sich der Kühlschrank einschaltet, war das Thema aber nicht mehr vorhanden. Nachdem ich in den nächsten Tagen sowieso einen neuen Kühlschrank bekomme, weil mich der alte stromverbrauchsmäßig arm macht, hatte ich das Thema abgehakt.

Und DANN, gestern abend, kam es plötzlich wieder: Linien auf dem Bildschirm. Und noch schlimmer wie zuvor.

Ich brachte das Thema dann gestern noch zur Sprache in dem Forum, in dem ich zur Zeit in Sachen „Einplatinen-PC“ rumgeistere.
Und dort schrieb dann einer: „Hatte ich auch mal. Waren die letzten Zuckungen meines sterbenden Bildschirms“.

Und was soll ich sagen: Anderen BS versucht, und weg waren die Probleme.

Manchmal ist eben doch die einfachste Lösung die beste Lösung.

Es grüßt,
das Smamap

HURRA ….. ich habe einen Mac

Da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich ………

Ich hab ja, wie ausführlich beschrieben, jetzt einen „Einplatinen-PC“.

Und mit dem hab ich mich heut im Netz, wegen eines Einkaufs, mit meinem Google-Konto angemeldet. So weit, so gut.

Und vorhin bekam ich eine Bestätigungsmail mit …….
„Hallo Axel,
Ihr Google-Konto xxxxxxx@gmail.com wurde soeben zur Anmeldung in Safari auf einem Mac-Gerät verwendet.“

Irren ist menschlich ….. und googlich scheinbar auch.

Scheinbar sieht ein Mac jetzt SO aus …..
2015-10-05 16.41.15

Ich musste schallend lachen :))))))))))))

Es grüßt,
das Smamap

Nichts geht über Windows?

Wer meinen Blog verfolgt, hat mitbekommen, dass ich seit kurzem ein Stück weit andere Wege gehe.

Zumindest was das Betriebssystem meines „PC“ angeht, das ich nutze.

Bisher war ich immer bei Windows geblieben. Ich hatte schon früher gelegentlich mal Linux versucht. Allerdings stets mit eher mäßigem Erfolg. Immer war es reichlich kompliziert, sowas wirklich an’s Laufen zu bringen. Mal hatte ich kein Internet. Mal erkannte es die Grafikkarte nicht. Und meist musste man doch so Einiges darüber wissen, wie so ein Linux funktioniert, um dann die ein oder andere Änderung vornehmen zu können (z.B. einen anderen Browser installieren).

Jedenfalls scheiterte ich immer an der intuitiven Benutzung des Ganzen, und blieb dann doch lieber beim gewohnten und einfach zu bedienenden Windows.

Anders JETZT!

Mich nervte mittlerweile der Geräuschpegel meiner Windows-Kiste. Die war zwar, relativ gesehen, ziemlich leise, aber subjektiv wurde das im Lauf der Zeit immer lauter. Dann realisierte ich den Stromverbrauch meines Systems. Und letztlich durfte ich immer wieder nachrüsten, wenn es darum ging, eine halbwegs aktuelle Hardware am Start zu haben, auf der auch das neueste Windows laufen würde (sprich Windows10).

Und dann kam mir eben der Raspberry zu Ohren. Ich las etwas darüber. Und ich dachte mir, wenn sowas funktionieren würde, das wär’s eigentlich.

Eine Software, sprich Betriebssystem, die das umfasst, was es braucht, mit Augenmerk auf Ressourcen-Verbrauch und eine Hardware, die alles das zur Verfügung stellt, was wirklich benötigt wird.

Meine Herangehensweise war nicht, wie früher, Linux, sondern erst einmal die Neugierde auf die Hardware, die endlich einmal „reduziert“. Unter Windows war es bisher immer so gewesen, dass die Harware immer leistungsfähiger wurde, immer schneller. Immer leistungsfähiger sein MUSSTE, weil Microsoft das so vorschrieb

Der Raspberry Pi 2 (Aussprache: Pei) kommt daher mit einem Quad Core Prozessor mit 900 MHZ, einem Gigabyte Arbeitsspeicher, und einer Festplatte (sprich SD-Karte) mit 4 GB Kapazität (es ginge sogar mit 2 GB). Und das Ganze läuft erstaunlich flott.
Ein PC hat heute einen 3000 MHZ (also 3 GHZ) Prozessor, und braucht für ein aktuelles Windows 4 GB Arbeitsspeicher und mehr, und eine Festplattenkapazität von ca. 20 GB, nur für Windows. Also ein Mehrfaches dessen, mit was der Pi 2 daher kommt.

Auf dem Raspberry läuft ein Linux namens Raspbian (gibt auch andere Linux-Distributionen).

Es beinhaltet im Wesentlichen einen Browser, ein eMail-Programm, ein Office-Paket und etliches an Zubehör-Programmen. Z.B. einen Bildbetrachter, einen PDF-Viewer, Editor etc.

Nach Einschalten braucht der Raspberry 15 Sekunden, bis er komplett hochgefahren ist. Windows braucht das 3-4 fache an Zeit, bis es da ist, mitunter sogar über eine Minute.

Das Ganze läuft völlig lautlos, mit weniger als 5% des Stromverbrauchs eines PC und hat mich 40 € gekostet. Spätestens innerhalb eines Jahres habe ich es über die Stromkosten wieder hereingebracht.

Ja, klar, ich kann damit nicht alles machen, was anfällt, aber das weitaus Meiste.

Gelegentlich werde ich sicher den PC anwerfen müssen. Aber eben nur gelegentlich. Und im Laufe der Zeit habe ich möglicherweise genug Neugierde, Forscherdrang, Technikbegeisterung, und was man sonst noch dazu braucht, um den PC völlig überflüssig zu machen.

Und offen gesagt, wenn dann Winzigweich ein weiteres Mal vorgibt, wie die Dinge zu sein haben, welche Ausstattung man haben muss, und was es kostet, dann hätte ich mich schon beizeiten anders orientiert.

Oder anders gesagt:
WENIGER IST MEHR

Es grüßt,
das Smamap
Nachtrag (weil gefragt wurde): Die Installation des Betriebssystems auf der SD-Karte ist total simpel. Dauert etwa 10 Minuten, und keine Stunde, so wie aktuell bei Windows.