Flachbildfernseher – Rezension

Wie jüngst schon angedeutet, habe ich mir zu Weihnachten einen Flachbildfernseher gegönnt.

Nun kann man so ein Gerät anhand vieler Kriterien aussuchen. Meine Kriterien waren der Preis, der Stromverbrauch und die Größe.

Zum einen wollte ich keine ‚Tapete‘. Denn was soll ein Gerät mit einer Irrsinnsbreite, ohne dass ich mich weit genug davon wegsetzen könnte, um das Bild in seiner vollen Größe zu genießen. Mal ganz abgesehen davon, dass ein solcher Fernseher dann locker eine Leistungsaufnahme von 150 Watt hätte, und einen Preis von 500€ aufwärts.

Ich entschied mich für einen Flachbildfernseher von Telefunken aus dem Hause OTTO mit 80 cm Diagonale, 30 Watt Stromverbrauch und einem Preis von 110€. Und das Ganze bei 12 Monatsraten mit Null Zinsen. Fertig … ah ja, natürlich hab ich wieder die Garantieverlängerung dazu genommen.

Flachbildfernseher
Für meine Bedürfnisse absolut ausreichen

An die ‚Antennendose‘ angeschlossen, eingeschalten, Sendersuchlauf (KabelTV im Haus). Fertig. Läuft.

Gestochen scharfes Bild, guter Sound, einprägsame Bedienung … was will man mehr.

Falls da jemand zu meckern anfangen wollte, von wegen 4K, Dolby Surround, Internet-Anschluss und dergleichen mehr … sorry, aber das brauch ich alles nicht. Sind Dinge, die ich entweder gar nicht so recht wahrnehmen kann (habe keine 4K-Augen; auch keine Dolby-Ohren) oder schlicht nicht benötige (wenn ich im Kabelangebot nichts finde, dann sicherlich auch nichts im Internetangebot). Ich halte es da eher mit der übersichtlichen Speisekarte im Restaurant.

Und sollte es mich dereinst dann doch übermannen, dass ich irgendein Angebot aus dem Netz auf dem Flachbildfernseher sehen möchte, dann buche ich mir dieses am Tablet und streame es per Chromecast.

Was ich jetzt noch realisieren möchte, ist die Wiedergabe meines PC auf dem neuen Bildschirm. Dann könnte ich meinen bisherigen PC-Bildschirm abschaffen. Wäre wieder ein Teil weniger, das rumsteht und das mehr Strom verbraucht, als es sein müsste. Ein entsprechendes Anschlusskabel ist schon auf dem Weg (VGA an HDMI). Mal sehen, ob’s passt.

Das einzige Manko, was der Flachbildfernseher (bisher) hat, ist der fehlende Ein-/Ausschalter. Aber kein Problem … Schubladen auf, Steckdosenadapter mit Schalter raus, eingesteckt, fertig.

Sollte heutzutage kein Gerät mehr so haben, dass der Ein-/Ausschalter fehlt. Aber gewisse Abstriche muss man bei DEM Preis wohl machen.

Es grüßt das Smamap

Neue Waschmaschine – Rezension

Meine neue Waschmaschine läuft jetzt seit ein paar Wochen. Deshalb hier mal so paar Erfahrungen, die ich machen durfte

Ich spielte schon lange mit dem Gedanken, mir eine „Neue“ anzuschaffen, nachdem mein Toplader, mittlerweile 15 Jahre alt geworden, nach und nach erste Ausfallerscheinungen zeigte.

Just zu dem Zeitpunkt stieß ich, etwa im November, auf ein Angebot von OTTO. Nun gehöre ich beileibe nicht zu den sog. ‚Katalogbestellern‘. Aber zu einem habe ich nicht die Möglichkeit mir eine neue Waschmaschine irgendwo zu besorgen, die auch noch zu transportieren, und zudem sind meine finanziellen Mittel sehr beschränkt. Und OTTO bot eine Wama an (Eigenprodukt namens „Hanseatic“, wie sich herausstellte) zu einem günstigen Preis (199€), auf Ratenkauf über 12 Monate mit 0% Finanzierung, und 26€ Versandkosten bei Anlieferung durch eigenen Spediteur, und verlängerter Garantie (auf 4 Jahre, für 48€ Aufpreis).

Da schlug ich zu. Denn was will man mehr, um auf der sicheren Seite zu sein. Es wäre auf jeden Fall 4 Jahre lang sichergestellt, dass ich nicht ‚mit dem Ofenrohr ins Gebirge‘ schaue. Und das für 22€ im Monat.

Es klappte alles einwandfrei.

Sicherlich habe ich jetzt keine Wama mit allem möglichen Schnickschnack. Aber sowas wollte ich auch gar nicht. Und die neue Waschmaschine braucht auch relativ lange für ihre Programme (zB 3 Std). Aber was stört mich das? Denn wenn ich mittag nach Hause komme, ist mir das relativ egal, ob die Wama jetzt seit 1 Std fertig ist oder schon seit 2 Std. Und sie ist sicher auch nicht flüsterleise; wenngleich erheblich leiser als meine alte Wama.

Sie hatte von Haus aus keinen Aqua Stop. Der war dann aber in wenigen Tagen für einen Zehner besorgt. Fertig.

Und wenn irgendwas sein sollte, wende ich mich an OTTO und nehme die Garantie in Anspruch.

Auch der Stromverbrauch hält sich in guten Grenzen (ich werde wohl mit 100 KWh im Jahr hinkommen). Und sparsamer im Wasserverbrauch ist sie auch.

Alles in allem habe ich damit eine neue Waschmaschine, und mit ihr endlich ein Angebot gefunden gehabt, das mir die Sorge abnahm, irgendeinen Billigbau zu erwerben, der dann nach 1 Jahr seinen Geist aufgibt (die erweiterte Garantie und die Bewertungen der Maschine sprechen ihre eigene Sprache).

Nachdem das alles sehr gut gelaufen war, gönnte ich mir, sozusagen als persönliches Weihnachtsgeschenk, noch ein neuen Flachbild-Fernseher (Markengerät für kleines Geld). Aber dazu mehr an anderer Stelle ……..

Es grüßt das Smamap

Rezension für Tintenstrahldrucker

Wer mich kennt, wird sich ev. verwundert die Augen reiben, denn ich war lange Zeit ein Gegner der Tintenstrahldrucker.

Zum einen belasten sie die Umwelt enorm, und zum anderen sehen die Hersteller eine Goldgrube darin. Beides wegen der Tintenpatronen. Die werden enorm teuer verkauft (die Originale zumindest), sind nur ungenügend gefüllt, und werden über allerlei obskure Methoden unnötig verbraucht.

Nun habe ich mir aber dennoch einen Tintenstrahldrucker gekauft. Spielt letztlich aber keine Rolle, welcher es ist.

Entscheidend war für mich, dass er, im Rahmen einer Aktion, für die Hälfte angeboten wurde, die Patronen einzeln zu ersetzen sind, auch Patronen von Drittherstellern verwendbar sind und er per WLAN anzusprechen ist.

Ich ersetze also immer nur jene Farbpatrone, die tatsächlich leer ist (also zB. schwarz oder gelb), kann ihn von jedem WLAN-fähigen Gerät aus ansprechen (also zB von PC oder Tablet) ohne Kabel verlegen zu müssen und konnte ihn für sehr kleines Geld erwerben. Eig sogar umsonst, weil ich als Mitglied von ‚YouGov‚ immer brav an deren Umfragen teilgenommen, dafür Punkte gesammelt, und jetzt einen Amazon-Gutschein bekommen hatte, der genau für eben jenen Drucker reichte.

Weil WLAN-fähig, konnte ich dan Tintenstrahldrucker jetzt in ein Eck positionieren, das ich eh nicht sinnvoll verwenden kann. Die Anbindung an den WLAN-Router funktionierte einwandfrei. Ebenso problemlos konnte ich den Druckertreiber auf dem PC installieren bzw. die App auf dem Android-Tablet und so von beiden Endgeräten aus den Drucker ansprechen.

Tintenstrahldrucker

Es wird meine Aufgabe sein, wirklich nur das Nötigste auszudrucken, dabei den ‚Spardruck‘ zu nutzen und die Tinte somit sparsam zu verwenden. In den letzten Jahren war ich so verfahren, dass ich Auszudruckendes per eMail an einen Bürobedarfs-Laden gesandt hatte, um mir die Ausdrucke dann dort abzuholen (5 Cent pro Seite, ausgedruckt auf einem Laserdrucker). Aber zum einen war der Weg nicht immer grade kurz (meine Gesundheit verbietet mir eig weite Wege), und der Laden hat jetzt auch zugemacht.

Mal eben einen Brief ausdrucken, das war nicht mehr möglich oder nur mit enormem zeitlichen Verzug.

Dieses Problem konnte ich jetzt also beseitigen.

Das Gerät kann auch kopieren und scannen, so dass ich mir ‚mal eben‘ eine Seite aus einer Zeitung ablichten kann oder sogar in den PC abspeichern, zur weiteren Verwendung.

Sicher werde ich noch die eine oder andere nützliche Funktion entdecken. So kann ich zB Schreiblinien auf ein Blatt drucken, um darauf dann einen handschriftlichen Brief zu erstellen.

So wie alle Geräte, hat der Drucker natürlich nicht nur Vorteile.
So hat er, wie viele Geräte seiner Klasse, keinen echten Ausschalten. Da hat der Hersteller schlicht gespart. Kurz die Schublade aufgemacht, einen Steckdosenadapter mit Schalter mir geschnappt, und zwischen Stromkabel des Druckers und Steckdose gesteckt. Erledigt.

Zudem kann man zwar, vom PC aus, jegliches Dokument ausdrucken. Man klickt auf das Druckersymbol, und die Kiste druckt. Nicht so vom Tablet. Das Drucken geht über besagte App, und beschränkt sich auf PDF-Dateien. Möchte ich also von dort etwas drucken, so muss ich das Dokument erst in eine PDF-Datei umwandeln. Gottseidank geht das für Office-Dokumente automatisch, und mein bevorzugtes Schreibprogramm (bevorzugt, weil schlank) kann als PDF abspeichern. Somit also relativ problemlos.

Insgesamt muss man also etwas berücksichtigen, dass man für kleines Geld nicht umfangreichste Leistungen erwarten kann.

Bleibt nur noch, nachdem mein Druckvolumen doch sehr klein ist, darauf zu achten, dass ich gelegentlich etwas ausdrucke, vorzugsweise ein Text mit kleinem Bild (des Farbdrucks wegen). Damit vermeide ich, dass die Patronen eintrocknen. Aber ich vermute eh, dass ein klein wenig Tinte bei jedem Einschaltvorgang durch das Drucksystem gespült wird (ich erinnere an die eingangs erwähnten ‚obskuren Methoden‘).

Alles in allem also eine Kompromislösung zwischen Umwelt, Geldbeutel und meiner Gesundheit.

Es grüßt das Smamap (welcher sich über einen Link auf meinen Beitrag freuen würde)

Rezension für Induktionskochplatten

Dieser Beitrag ‚Rezension für Induktionskochplatten‘ ist zum einen der Beginn einer kleinen Reihe von Rezensionen, und gleichzeitig aber keine Werbung für ein bestimmtes Produkt, sondern einzig ein grundsätzlicher Erfahrungsbericht zur Geräteart.

Mögen diejenigen, die so etwas interessiert, daraus etwas ziehen.

Seite etwa 2 Jahren nutze ich sie jetzt. Eine einzelne standalone Induktionskochplatte. Und koche NUR mit ihr. Meine beiden E-Herd-Platten habe ich mit einer kleinen Arbeitsplatte überbaut und vom Stromnetz getrennt.

Rezension für Induktionskochplatten

Die Vorteile einer solchen Platte sind schnell aufgezählt:

  • Geringer Stromverbrauch
  • Sofortige Verfügbarkeit
  • Keinerlei Verlust in Form von Wärme
  • Timer
  • Keine Brandwunden
  • Günstig

Ein paar Worte zum besseren Verständnis.

Nach Einschalten einer solchen Platte fängt das Kochgut innerhalb weniger Sekunden zu kochen an. Die Platte selbst setzt nichts in Wärme um (natürlich wird das Kochgut warm/heiß, aber nicht die Platte selbst; wen es interessiert, wie das physikalisch funktioniert …. bitte Tante Google befragen). Nach dem Ausschalten ist sofort Ruhe. Dies zusammengenommen ergibt natürlich ziemliche Einsparungen im Stromverbrauch gegenüber herkömmlichen E-Herd-Platten.

Ein Timer lässt die Kochzeit einstellen, um zB Frühstückseier zu kochen. Das Ding schaltet dann ab, und fertig.

Ich hatte mir damals ein relativ günstiges Exemplar (25€ wenn ich mich recht erinnere) angeschafft, einfach um damit Erfahrungen zu sammeln. Und ich bin froh, diesen Schritt damals gegangen zu sein. Den Anschaffungspreis habe ich mittlerweile x-fach wieder eingespart.

Und es braucht auch kein super-duper-Kochfeld in astronomischen Größen und Preisen.

Einzig meine Alupfannen musste ich damals entsorgen, denn diese funktionieren nicht mit Induktionskochfeldern. War allerdings auch ein willkommener Anlass, mein Kochgeschirr auf das zu reduzieren, was ich tatsächlich benötige. 3 Töpfe unterschiedlicher Größe und 2 massive Pfannen reichen seitdem vollauf.

Diese Rezension für Induktionskochplatten wäre allerdings nicht vollständig, wenn ich die beiden Nachteile verschweigen würde, die es dabei (für mich zumindest) auch gibt.

Der Zuluftventilator an der Unterseite ist nicht gerade geräuschlos. Und die Kochstufen sind manchmal zu gering abgestuft. Keine garvierenden Sachen, und für 25€ konnte ich wohl auch nicht mehr erwarten. Wer etwas mehr auszugeben bereit ist, kann dem sicherlich abhelfen.

Eine schöne Sache ist dabei auch, dass ich das Teil jederzeit an der Steckdose abstecken und wegstellen kann. Schlicht ein Platzargument. Und wer nur 1x am Tag warm ißt, der kann ansonsten das Gerät in der restlichen Zeit entbehren.

Am Anfang brauchte es etwas Eingewöhnungszeit. So wie eben bei jedem neuen ‚Herd‘. Jeder kennt das, wenn man von 10 Kochstufen auf 3 Kochstufen umstellt, und erstmal lernen muss, welche Stufe es braucht, um zB das Schnitzel zu garen.

Meine Empfehlung: Wer viel Platz und Geld hat, und wem die Umwelt egal ist, der kann alles so lassen, wie es ist. Alle anderen könnten das Thema ev. mal ins Auge fassen.

Und somit ist eine Rezension für Induktionskochplatten auch ein Pladoyer für die Umwelt. In mehrfacher Hinsicht (Strom, Gerätegrößen etc. etc.).

Es grüßt das Smamap