Hurra – es funktioniert

Ich habe es selbst hingebogen bekommen, dass mein eBook-Reader auch unter Ubuntu-Linux Verbindung zum PC hat.
Hüpfe hier jetzt mal im Sechseck 🙂 🙂 🙂

Das ist gar nicht so einfach, weil zum einen Adobe-Digital-Editions nur für Windows existiert, und zum anderen das zwar über das altbekannte WINE unter Linux läuft, was aber noch lange nicht heißt, dass der Reader dann auch erkannt wird.

Aber wer lesen kann, ist klar im Vorteil, und Tante Google hilft einem da schon weiter.

Und wenn man dann nicht, so wie ich, die Authorisierungsdaten bei Adobe vergessen hat, dann geht es fast wie von selbst.

Bei der Gelegenheit habe ich mal gesehen, dass ich mittlerweile schon eine ganz hübsche Sammlung an Büchern auf meinem Reader habe.
Ich weiß !!!! Nix im Vergleich zu wirklichen Büchern. Doch andererseits habe ich immer alle Bücher griffbereit, in einem kleinen Teil mit 17 x 12,5 x 1 cm. Und ich kann das alles lesen, ohne Brille.
Wenn mir vor 20 Jahren einer gesagt hätte, ich würde mal 50 Bücher mit mir rumtragen, nicht mal so groß wie ein DIN-A5 Block und nicht schwerer wie 300 Gramm, dem hätte ich einen Vogel gezeigt.

Da frage ich mich, warum unsere Kinder eig immer noch diese irre schweren Schultaschen mit sich rumschleppen müssen?

Wie auch immer: Bevor ich jetzt den Tag beende, werde ich nochmal meine Windows-Partition booten, und ADE deinstallieren. Wieder ein Schritt weg von Windows.

Es grüßt,
das Smamap

Mal wechseln ?

Auch wenn das neue Jahr noch kaum auf den Beinen ist, so ereilen uns doch schon wieder die Alltäglichkeiten.

So geschehen, als ich gestern einen Brief meiner Versicherung bekam, in dem diese mich über den gestiegenen Beitrag zu meiner Privathaftpflicht informierte.

Dies aktivierte bei mir sofort wieder Plan B, der so aussieht, dass ich immer versuche, die günstigste Versicherung mein eigen zu nennen. Ich überprüfe dies alle 1/2 Jahre von mir aus. Das Schreiben brachte mich außerplanmäßig in die Gänge.

Selbstverständlich war die obligatorische Möglichkeit, eine Versicherung bei Meldung einer Beitragserhöhung außerplanmäßig beenden zu können, nur auf Seite 2 im Kleingedruckten nachzulesen (und auch nur, nachdem ich meine Lesebrille aufgesetzt hatte).

Also CHECK24 aufgerufen (nicht weil ich einen Vertrag mit denen hätte oder die sehr viel Werbung machen, sondern weil es dort immer anstandlos geklappt hat), mir die günstigste Versicherung zu Normalbedingungen herausgesucht, und online abgeschlossen.
Sofort anschließend ein Kündigungs-Fax an die aktuelle Versicherung geschickt.

Und so kostet mich die Haftpflicht ab sofort nicht 63 € sondern 39 €.

Dazu passt ein Bericht von heute, nach dem immer noch viel zu viele Verbraucher sich davor scheuen, und sei es nur den Aufwand, Leistungen günstiger zu bekommen, und also den Versicherer oder etwa den Strom- bzw. Gaslieferanten zu wechseln.

Viele meinen heute immer noch, dass nur der Standard-Lieferant oder ein Anbieter mit bekanntem Namen als seriös zu betrachten sei. Tatsächlich hat der Gesetzgeber heute in vielen Bereichen dafür Sorge getragen, dass die Anbieter für die gängigen Dinge bestimmte Grundbedingungen erfüllen müssen.
So befürchten Manche immer noch, ein Wechsel des Stromlieferanten könnte im schlimmsten Fall bedeuten, dass man einige Tage keinen Strom hat, was eine absolute Unmöglichkeit ist. Die Bundesnetzagentur, zuständig für Dinge wie Strom, Gas und Telekommunikation/Internet hat hierzu entsprechende Regularien bestimmt.

Und die sinngemäße Formulierung in besagtem Bericht besteht deshalb völlig zurecht: Je mehr Verbraucher zu günstigeren Anbietern wechseln, um so mehr wird der Konkurrenzkampf der Anbieter zu einer Preissenkung führen; was hätte der Anbieter, der mit seinen eher hohen Preisen relativ viele Kunden hat, auch sonst für einen Anreiz, seine Preise zu überdenken.

Und so werde ich dieses Jahr meinen Smartphone-Tarif-Anbieter wechseln, meinen Stromanbieter, meine Haftpflichtversicherung (schon geschehen) und noch ein paar andere Sachen. Alles jeweils eine Sache von einer halben Stunde.

Letztlich werde ich ca. 100 € dadurch gewinnen, die ich sinnvoll für etwas anderes einsetzen kann.

Es grüßt,
das Smamap

Costa Rica – macht hoffentlich Schule

War ein sehr interessanter Bericht heute in 3sat.

Costa Rica, und welche Projekte es dort gibt, die versuchen, dem entgegenzuwirken, was die multinationalen Konzerne weltweit treiben.

War schon klasse, was da teilweise gezeigt wurde. Nicht so sehr aus Opposition gegen die Konzerne (die muss es schließlich auch geben; fragt sich nur zu welchen Bedingungen das sein darf), sondern v.a. wegen der Menschen dort, die versuchen ihr Auskommen zu haben, ohne sich den Konzernen auszuliefern.

Wie ich zufällig auf 3sat schaltete, da wurde grade das Gegenbeispiel gezeigt, nämlich wie Ananas Plantagen im großen Stil, also von den Konzernen, betrieben werden. Monokulturen unter Einsatz von massenhafter Chemie und nach der Ernte werden dann die Pflanzenreste, wieder mit Chemie, zum Absterben gebracht, damit es dann möglichst einfach untergepflügt werden kann. Und all die Chemie landet dann z.T. im Grundwasser und in den Städten. All das dafür, damit wir hier in Europa günstig Ananas einkaufen können.

Kleine Kooperativen versuchen andere Wege zu gehen. Teilweise durch andere Anbaumethoden (z.B. bei Bananen) oder durch andere Anbauprodukte (im Fall von Ananas). Und wieder andere verschreiben sich dem Urwald, unter Miteinbeziehung des Tourismus und der örtlichen Schulen, aus denen dann Park-Ranger erwachsen.

Mir ist dabei eingefallen, dass ich seit etwa einem halben Jahr versuche, kein Obst mehr zu kaufen, das durch die halbe Welt gereist ist. So habe ich Ananas von meinem Einkaufszettel gestrichen (kam aus Costa Rica). Ebenso Mango (kam aus Brasilien) oder Pomelo (kam aus China). Ich achte bewusster darauf, woher die Dinge kommen. Nach Möglichkeit beschränke ich mich auf Produkte aus D oder zumindest der EU.
Da bietet sich auch der örtliche Wochenmarkt an. Im Winter wird es da zwar etwas eng, was die Vielfalt angeht, aber Äpfel sind da allemal.

Und so muss ich nicht jene Konzerne unterstützen, die Weltwelt den Bauern das Land und die Nahrungsgrundlage wegnehmen (letztere landet z.T. in unseren Benzintanks).

Es gelingt nicht immer perfekt, denn meinen Orangen kann ich nicht widerstehen. Und so 3-4 Kiwi im Monat gönne ich mir auch.
Aber ansonsten, denke ich, hab ich das ganz gut hin bekommen, mich auf Obst und Gemüse aus der erweiterten Region zu beschränken.

Und wenn andere das ebenso sehen, z.b. indem ich darüber rede und schreibe, dann könnte es sogar sein, dass in Costa Rica die Konzerne nicht mehr ganz so viele Hektar ruinieren und Grundwasser verunreinigen, mit Ananas-Anbau.

Ich gehöre jetzt sicher nicht zu den Menschen, die das Ganze extrem betreiben, denn ich bin auch ein klein wenig egoistisch, und gönne mir das ein oder andere. Aber im Endeffekt gilt: Die Menge macht’s; sowohl bei mir persönlich, wie auch weltweit.

Es grüßt,
das Smamap

CO² vermeiden ….. WIE ????

Letztens habe ich einen Bericht gesehen, der mal wieder gezeigt hat, mit welch geringen Mitteln man dieses Ziel erreichen kann, und welche Mengen an CO² vermieden werden, wenn sehr viele sich nur ein klein wenig Mühe geben.

Einige Beispiele:

  • Eine Schriftart am PC verwenden, die beim Ausdruck weniger Tinte verbraucht (JA …. die Schriftarten unterscheiden sich darin, und sparen bis zu 50% Tinte ein).
    Noch besser … bei jedem Ausdruck überlegen, ob dieser überhaupt benötigt wird (ich habe privat meinen Laserdrucker (einziger Drucker) abgeschafft, und komme gut zurecht).
  • Jeder verzichtet jede Woche einen Tag mehr darauf, Fleisch zu essen.
  • Jeden Tag eine Autofahrt zu Fuß bewältigen.
  • Jedes Leuchtmittel, welches „absegelt“, durch eine LED ersetzen.
  • Jeden PC so einstellen, dass er spätestens nach 5 Min. auf Standby geht.
  • Sich darum bemühen, den Wasserhahn (Einhebelmischer) auf Stellung „Kalt“ zu lassen. Ansonsten läuft immer teilweise Wasser aus der Warmwasserleitung, das dann am anderen Ende von der Wasseraufbereitung nachgeheizt werden muss.
  • usw usf.

In den meisten Fällen wird dabei auch gleich noch mit Wasser gespart.

Man sieht … mit wenig ist viel zu erreichen, weil DIE MASSE MACHT’S

Es grüßt,
das Smamap

Weniger ist mehr

Heute mal wieder ein Beitrag unter der Ruprik „Tips und Tricks“.

Wie ich jüngst wieder mal einen meiner Umzugskartons auspackte, die ich anlässlich meines Umzugs vor ein paar Monaten erst mal einlagerte, weil der Inhalt nicht wichtig, da stieß ich auf meine alten PC-Lautsprecher.

Und wie aus heiterem Himmel ereilte mich ein Gedanke:
Warum das Teil nicht als Radio benutzen.

Jetzt wird da jemand sagen …. Ja, ja, is schon gut, Lautsprecher als Radio 😉

Gut, es gehört natürlich jetzt schon ein zweiter Halbgedanke dazu, nämlich der, dass mein Smartphone ja grundsätzlich auch als Empfänger dient, vorausgesetzt es wird ein „Ohrwaschelwärmer“ als Antenne angesteckt.

Also flugs die Lautsprecher mit ihrem Klinkenstecker ans Smartphone angestöpselt, quasi als Kopfhörer-Ersatz, Radio-App gestartet, Antenne-Bayern eingestellt auf 103,2 MHZ …… EINWANDFREI !!!!!

Und der Sound lässt auch nicht zu wünschen übrig, den es handelt sich um aktive Lautsprecher, sprich eigener Stromanschluss.

Wenn ich da ein paar Jahre zurückdenke ….. na ja, nicht nur ein paar ….. also so etliche …… sagen wir mal so 30 Jahre ….. da bekam ich zu Weihnachten von meinen Eltern eine Stereoanlage. So eine richtige, ein Turm, so wie man das früher hatte. Nordmende (gabś damals noch). Eine Radio-Tuner-Einheit, ein Cassetten-Deck, ein Schallplattenspieler, und dazu eine Tonbandmaschine von Akkai. Schon was Feines.
Das Ganze nannte ich bis vor 5 Jahren mein Eigen. Dann verkaufte ich es an einen Liebhaber.
Was ich eigentlich sagen will: Hätte ich Beides nebeneinander gestellt, rein akustisch wäre kein Unterschied gewesen.
Wobei ich selbstredend nicht wirklich vergleichen will. Denn emotional ist da schon ein gewaltiger Unterschied.
Aber die Vergangenheit hat eben die Eigenschaft, dass sie vorbei ist.

Und rein technisch bringt ein Smartphone mit 2 Lautsprechern dasselbe Ergebnis. Heute hat es eben keine großen 100 Watt-Lautsprecher mehr oder Schaltplatten oder Tonbandspulen, sondern MP3-Dateien, Minilautsprecher und Smartphone.

Hatte zuletzt noch so ein tragbares Vehikel, sowas das früher wohl als angehender „Ghettoblaster“ durchgegangen wäre. Der fand jetzt auch einen Liebhaber.

Also nenne ich mittlerweile keine 3-4 Radiogeräte mehr mein eigen, quer über die Wohnung verteilt, sondern das Ganze hat sich reduziert auf ein Smartphone, das, so ganz nebenbei, mit 2 Watt (Lautsprecher) nur noch einen Minibruchteil dessen an Strom verbraucht, was seinerzeit die Stereoanlage geschluckt hat.

Das nenne ich jetzt mal technischen Fortschritt.

Es grüßt,
das Smamap

Alles doppelt ….

Keine Angst, da liegen keine Alkohol-Ekszesse zugrunde. Wobei ich Alkohol (außer einem seltenen Glas Wein), ohnehin nicht zu mir nehme.

Nein, es geht wieder um das Thema der eMails, die ich doppelt und dreifach bekomme.
Ich wähnte das Thema ja schon mal als abgehakt, doch es hat mich dann wieder eingeholt.

Wie im damaligen Beitrag geschrieben, hatte ich das betreffende eMail-Konto in Thunderbird gelöscht und neu angelegt.

Danach kamen, warum auch immer, zunächst keine doppelten Mails mehr, und ich erklärte mich schon zum Sieger.

Das hielt aber nur ein paar Tage an. Anschließend war alles wieder wie zuvor. Doppelte eMails, soweit das Auge reicht.

Ich meine jetzt auf des Pudels Kern gestoßen zu sein:
Winzigweich hat vor Längerem (ca. 2013) Outlook.com eingeführt, und damit den eMail-Dienst „hotmail“ ersetzt. Outlook.com war als Gegengewicht zu Google’s „gmail“ gedacht.

In den Grundeinstellungen des eMail-Accounts bei Outlook, habe ich jetzt einen Punkt gefunden, der steuert, wie Outlook.com verfährt, wenn das persönliche  eMail-Programm (also z.B. Thunderbird) eine Mail auf den Rechner herunterlädt, und anschließend übermittelt, dass die Mail auf dem Server gelöscht werden soll.
Und diese Grundeinstellung bestimmt von Haus aus, dass die Mail nicht gelöscht wird, sondern auf dem Server bleibt.
Ich hab das jetzt umgestellt, dahin, dass Outlook GENAU DAS machen soll, was der eMail-Client anordnet.

Sollte das Problem damit jetzt wirklich gelöst sein, dann wär das schon der Hammer, dass Microsoft da wieder einmal was bestimmt, was die sich so ausgedacht haben, und nicht mit dem übereinstimmt, was der Anwender möchte.

Ich hoffe inständig, dass es das war. Falls doch wieder nicht, dann werde ich mich auch mit meinem Mail-Konto von MS verabschieden. Darüber läuft zwar mein WordPress, aber das ließe sich ja ändern.

Ev. nutzen diese Ausführungen ja jemandem, der das gleiche Problem hat.

Es grüßt,
das Smamap

Film- und Fernsehkonsum?

Wie ist das bei EUCH ?????????

Ich überlege mir schon geraume Zeit, ob ich noch einen Fernseher benötige.

Es gibt doch heute schon alles Mögliche über´s Netz.

Derzeit hab ich noch einen alten Röhren-TV, der sicherlich irgendwann mal den Geist aufgibt.

Sollte ich mich dann noch mit dem Gedanken tragen, wieder einen TV anzuschaffen oder das Gerät einfach weglassen, und alles über´s Netz machen (der PC steht ohnehin hier)?

Hätte den angenehmen Nebeneffekt, die Umwelt weder mit der Produktion eines TV-Geräts zu belasten, noch mit dem zusätzlichen Stromverbrauch, den so ein Gerät mit sich bringt. Ganz zu schweigen von der Belastung meiner Finanzen.

Bleibt nur die Frage, ob ich das TV-Geschehen, welches ich gerne konsumiere, auch über´s Netzt bekomme?

Klar, Filme, Dokus und Serien sind nicht das Thema. Jedoch das aktuelle Geschehen könnte i-wie auf der Strecke bleiben. Was würden mich Nachrichten und Sport von gestern oder letzter Woche interessieren? Und was ist mit Diskussionen zu aktuellen Themen? Ich möchte nicht mit Geschehnissen bzw. deren Einordnung konfrontiert werden, wenn alles schon längst gelaufen ist.

Also, was habt ihr für Erfahrungen dazu, wenn überhaupt? Und wie sieht da die Kostenseite aus?

Es könnte auf die zentrale Frage hinauslaufen, nachdem alles immer mehr verschmilzt, ob man heute überhaupt noch ein TV-Gerät benötigt?

Es grüßt,
das Smamap

Wachs in meinen Händen

Gestern stellte ich fest, dass meine große Kerze nur zu 2/3 abgebrannt war, weil der Docht bei der Herstellung der Kerze offenbar falsch behandelt worden war.

Wie auch immer, ich hatte reichlich Wachs übrig.

Und so tat ich das, was ich schon mal zu Weihnachten (bzw. danach) gemacht hatte. Damals hatte ich nämlich ein „Wachskerzen-Mach-Set“ bekommen.

Die Rezeptur von damals hab ich freilich etwas abgeändert.

Ich verfuhr wie folgt:
Ich setzte einen kleinen Topf mit Wasser auf, ließ das Wasser langsam heiß werden, und setzt oben eine Kunststoffschüssel auf (etwas größer wie der Topf), füllte diese mit Wachsstücken, und verflüssigte auf diese Weise langsam aber stetig mein Wachs (die Schüssel ragte etwas in Wasser).

Früher ging es jetzt mit einer leeren Klopapierrolle weiter, die dann mit Wachs ausgegossen wurde. Aber damit erhielt ich immer reichlich schlanke Kerzen, wo ich doch gerne etwas größere wollte.

Diesmal nahm ich einen einfachen Joghurtbecher. Dessen Inhalt hatte natürlich schon längst seinen Weg gefunden.

Ich schüttete einen halben Zentimeter flüssige Wachs hinein, brachte meinen Docht ein, und fixierte ihn mit einer Wäscheklammer.
2015-12-12 17.09.08
Das Fixieren geschieht derart, dass der mittig aus dem Becher ragende Docht mit der Wäscheklammer geklemmt wird, so dass die Klammer oben quer auf dem Becher liegt, und so also der Docht nicht beiseite kippen kann.

Man muss darauf achten, dass der Dochtteller unten mittig aufsitzt.

Wartet man jetzt ein paar Minuten, dann verfestigt sich das wenige Wachs im Becher, und fixiert somit den Docht auch dort.

Dann ist der Zeitpunkt gekommen, den Becher mit Wachs zu füllen. Man darf damit nicht zulange warten, damit sich die beiden Wachsschichten temperaturmäßig noch miteinander verbinden können.

Der Topf muss währenddessen immer auf Temperatur gehalten werden, damit das Wachs in der Schüssel flüssig bleibt.
Man braucht es nämlich noch, weil das Wachs im Becher beim Erkalten schrumpft, und deswegen oben in der Kerze ein Kuhle entsteht. Diese muss man mehrmals mit Wachs wieder aufgießen.
Auch dies darf nicht zu spät erfolgen, sprich nicht erst dann, wenn das Wachs im Becher schon erkaltet ist (was mir gestern widerfuhr, weil ich vor lauter fernsehen die Zeit vergaß).

Heute morgen war alles dann durchgekühlt, und ich schnitt den Becher vorsichtig, mit einem Teppichmesser, mit kleiner Klinge, von oben nach unten auf, und auch den Boden einmal quer, und entfernte dann selbigen.

Falls das jemand auch so versucht, dann bitte immer darauf achten, dass weit entfernt von den Fingern geschnitten wird.
Ich hatte vor vielen Jahren einmal die Ehre, einen Handwerker, der sich mit einem solchen Messer die Fingerkuppe abgeschnitten hatte, ins Krankenhaus zu fahren. Wenn ich daran denke, dann stellen sich mir heute noch die Haare auf (was damals ohne Belang war, weil es darum ging, diesem Menschen zu helfen).

Jedenfalls sah meine Resultatskerze von gestern SO aus …
2015-12-12 17.02.56

Sie sieht nicht nur etwas kleiner aus, sie ist es auch, weil ich für DIESE Art des Vorgehens gestern nicht mehr genügend Wachs hatte.
Wenn ich den Joghurtbecher hätte ganz voll machen können, dann wäre sie schon stattlicher ausgefallen.

2 Anmerkungen dazu:
Zum einen sieht man auf dem Foto, wie sich das tut, wenn man den beschriebenen Trichter erst zu spät auffüllt.
Und zum anderen sieht man auch, wie eine durch und durch rote Kerze entsteht, obwohl das Ausgangswachs weiß war, mit außenherum nur einer dünnen Rotschicht.

Falls jemand das auch so machen möchte …. viel Spaß dabei.

Es grüßt,
das Smamap

Elektrisierend

Das Thema Strom ist ja mein Steckenpferd, wie Manche schon bemerkt haben werden.

Heute hab ich in einem Artikel in einer Zeitschrift gelesen, was so eine Standby-Funktion im Jahr an Strom in die Luft bläst.

Ich hab dann nochmal nachgerechnet, und bin in etwa auf dieselbe Größenordnung gestoßen.

Um es mal ganz plastisch zu machen:

Eine Standby-Funktion herkömmlicher Bauart verbraucht so etwa 5 Watt oder mehr.

Und das gibt im Jahr ca. 10 € an zusätzlichen Ausgaben.

Wenn also jemand im Haus 10 Geräte hat, die derart immer vor sich hindümpeln, dann schmeißt er damit ca 100 € zum Fenster raus.

Wie sagte mein Dad (ein Bankmensch) immer: 100 € haben und nicht haben, sind schon 200 €.

Soweit ich weiß, gibt es zwar mittlerweile eine Vorschrift, dass niegel-nagel-neue Geräte hier schon wesentlich sparsamer sein müssen, aber auf absehbare Jahre gibt es ja noch genügen ältere Geräte, auf die Obiges zutrifft.

Und von einem Kühlschrank, der im Jahr 150 KWh mehr verbraucht, wie nötig, ist da noch gar nicht die Rede.

Happy Einsparen,
das Smamap

Trick 17 mit anschleichen?

Vor Kurzem hab ich hinter dem Haus ein kleines Vogelhäuschen aufgestellt. Hab da Vogelfutter rein, und an einer Schnur einen Maisen-Knödel aufgehängt. Für eben diese Zeitgenossen.

Tags drauf lag der Maisenknödel IM Häuschen. Da dachte ich mir noch nix dabei, weil es zu der Zeit ziemlich stürmisch war.

Wieder tags drauf lag da nur noch das leere Netz (also ohne Inhalt, sprich Knödel). Da konnte ich mir noch keinen so rechte Reim drauf machen. Jedenfalls freute ich mich für die Vögel, die da wohl reichlich an Nahrung erhascht hatten.

Ich hing dann einen neuen Knödel dran, um anderntags festzustellen, dass der Knödel samt Schnur verschwunden war. Genauer gesagt hing nur noch eine Restschnur am Häuschen.

Eher beiläufig erzählte ich einer Bekannten davon.
Die meinte nur: Hast wohl Eichhörnchen als Besucher.

Dass ich DA nicht dran gedacht hatte …. denn ich hatte ja schon mehrfach in der Gegend Eichhörnchen gesehen. Aber da eher außerhalb und nicht mitten in der (Klein)Stadt.

Also was tun, damit auch die Maisen zu dem kommen, was ich ihnen zugedacht hatte?

DA hat mir in dem Fall ein Discounter weitergeholfen. Bei diesem sah ich gestern ein Behältnis, in das ich Maisenknödel geben kann, und, entsprechend befestigt, wird es den Eichhörnchen wohl schwer fallen, die Knödel einfach zu entwenden.

2015-12-08 11.47.37

Und so hat dann jeder was davon.

Jetzt könnt ich noch die Story vom „Oachkatzlschwoaf“ erzählen, aber das lass ich mal lieber ….

es grüßt,
das Smamap