PC für lau ?

Wer meinen Blog verfolgt, der weiß, dass ich mich immer wieder gerne mit dem Thema „Stromverbrauch“ befasse. AUCH deswegen, weil da oft, ungewollt – ungeahnt – oder aus „Faulheit“, Unmengen an Geld aus dem Fenster geworfen wird.

Ich habe mich schon darüber ausgelassen (s. „Tips & Tricks), wie sich die Wahl eines günstigen Stromlieferanten bzw. die Nutzung energiesparender Verbraucher, auf die Stromrechnung auswirken.

Aktuell habe ich da das Thema „PC“ am Haken.

So ein PC, und sehr viele Anwender haben da nicht gerade das aller-aktuellste Modell am Start, verbraucht gerne 150 Watt. Umgerechnet auf eine 3 stündige Nutzung pro Tag, sind das im Jahr ca. 50 €, was da rausgeht.

Was ich jetzt ausprobieren werde, ist die Nutzung eines sog. „Einplatinen-PCs“. Namentlich der Raspberry PI 2 Model B

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Um es einfach zu sagen: An die Anschlüsse werden handelsübliche Tastatur, Maus, Internetkabel und Monitor angeschlossen. Und schon habe ich einen funktionierenden Computer.

Dessen Stromverbrauch liegt (inkl. Monitor) ca. bei 1/5 dessen, was ich für einen PC oben aufgeführt habe. Entsprechend sind die Stromverbrauchskosten etwa bei 10 € im Jahr.

Die Anschaffungskosten liegen bei ca. 40 €, wobei ich davon ausgehe, dass eine Micro-SD-Karte (= „Festplatte“) vorhanden ist, ebenso wie Maus, Tastatur und Monitor.

Ich hab mir sowas jetzt angeschafft, und bin sehr gespannt, wie es sich „tut“.

Man muss natürlich dazu sagen, dass so ein „PC“ natürlich zunächst auf die Hauptfunktionen beschränkt bleibt, als da wären: Internetzugang, eMail, Briefe schreiben.

Natürlich hat das Teil nicht die Leistungsfähigkeit eines herkömmlichen PCs. Aber seien wir ehrlich …. die Meisten von uns nutzen einen PC nur zu einem Bruchteil aus.

Was ich damit austesten möchte, ist, ob ich damit auch alles das machen können werde, was so an Standard von einem PC gefordert wird. Wenn ja, dann habe ich einen Rechner am Laufen, der die Größe einer Zigarettenschachtel hat, für weniger wie einen Euro Strom im Monat verbraucht, und völlig lautlos arbeitet.

Ich werde weiter berichten ……

Es grüßt,
das Smamap

Da legst di nieder

…. würde der Bayer sagen …….

Hab heut gelesen, dass ich mit meinem (Durchschnitts)PC im Jahr ca. 50 € an Strom verbrauche.

Mit einem Tablet, das ich täglich auflade, beläuft sich das komplett auf maximal 4 €.

JA, richtig gelesen, weniger als 1/10.

Ich hab mir etliche verschiedene Quellen im Netz besorgt, um das zu bestätigen.
Auch wenn man starken Wert darauf legt, einen möglichst stromsparenden PC am Start zu haben, bleibt es dabei: Ein Tablet verbraucht einen Bruchteil des Stroms, den ein herkömmlicher PC rausbläst.

Bleibt für mich die Frage, ob sich das, was ich mit dem PC so erledige, nicht auch mit einem Tablet bewerkstelligen ließe?

Ich denke schon, zumal sich Tablets heute mit Zusatzspeicher mit reichlich Speicherkapazität ausstatten lassen (ich hab z.B. in meinem Smartphone eine 64-GB-MicroSD-Karte drin). Bilder und Textdokumente sind dort also unterzubringen. Alles andere ist heute ohnehin im Netz, sprich eMails und dergleichen.

Aber ein Tablet müsste es schon sein, weil größerer Bildschirm, und eben auch größere Tastatur, wie auf dem Smartphone.

Also geht meine Tendenz vermutlich dorthin, dass mein PC durch ein Tablet ersetzt wird.

Mal sehen, ob es dazu andere Meinungen gibt, bzw. was das Netz dazu noch hergibt.

Es grüßt,
das Smamap

Experiment mit Überraschung

Gestern ging ich im Sonderpostenbaumarkt an einem Angebot für LED-Birnen vorbei.

Waren so Kerzen-Birnen mit 4 Watt, kosteten 2,20 €.

Nun ja, man hat natürlich immer noch im Hinterkopf, was so herkömmliche Glühbirnen seinerzeit kosteten. Aber gibt´s eben nicht mehr, und jeder weiß auch, dass die zwar billig waren, wenn man sie gekauft hat, aber eben vergleichsweise Unmengen an Strom verbrauchten.
Aber 2,20 € ???

Im Vergleich zu LED-Birnen, wie man sie sonst bekommt, waren die rel. günstig. Also hab ich mal eine mitgenommen, eher aus dem Grund, um zu testen, wie sich die so machen. Denn nur immer zu meinen, die seien so teuer, und dann auch noch im Hinterkopf zu haben, dass das Licht nicht so recht das Wahre sei, das bringt einen nicht weiter, solange man es nicht mal versucht hat.

Und ich muss sagen, ich bin absolut überrascht und verblüfft.

Ich hab nämlich im Wohnzimmer eine Lampe mit 3 so Kerzen-Birnen. Das waren bisher die herkömmlichen Energiesparlampen, so wie man sie schon lange kennt. Jede dieser „Birnen“ (ich nenn sie mal weiterhin so) hat 6 Watt. Die LED, die ich da jetzt gekauft hatte, hat, wie gesagt, 4 Watt, spart also 1/3 des Stroms ein.

Die LED verbraucht also wesentlich weniger Strom und hat dennoch eine sehr viel höhere Leuchtkraft, obwohl „nur“ 4 Watt. Und das Licht ist total angenehm.
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Auch wenn das mit Handy nicht so klar rauskommt, aber ich denke, es ist sichtbar, dass die mittlere Birne die LED ist.

Ich werde also die 3 bisherigen Energiesparlampen durch ZWEI LED-Birnen ersetzen. Das reicht von der Leuchtkraft dicke.

Ich hab mir das mal ausgerechnet: Letztlich ist es so, dass ich darüber ca. 11 € an Kosten im Jahr einspare (und da ist die Anschaffung schon mit drin). Wenn ich das für alle meine Lampen in der Wohnung so durchführe, dann spart mir das im Jahr über 50 € ein.

Und das ist doch schon was.

Letztlich zeigt mir das, dass eine 4 W LED-Birne absolut ausreichend ist. Früher brauchte man eine 40 Watt Birne. Heute bekommt man das mit einem Zehntel des Stromverbrauchs hin.

Und um es mal klar zu sagen, weil viele das nicht einschätzen können oder wollen: Watt ist gleichbedeutend mit Stromverbrauch und somit mit Stromkosten.

Es grüßt,
das Smamap
NS: Hab jetzt alle meine Lampen in der Wohnung mit LED ausgestattet. Passt EINWANDFREI, hab helleres Licht wie zuvor, das Ganze mit wesentlich weniger Stromverbrauch (auch die großen alten „Energiesparbirnen“ mit 15 W haben jetzt nur noch 7 W), und der Effekt, dass die Lampen nach Einschalten erst eine Weile brauchen, bis sie max. Helligkeit erreichen, ist weg (einschalten und Maximum).

Die Stromschleuder Kühlschrank

Wieder mal das Thema Stromverbrauch und die Kosten dafür.

Ich hatte schon lange den Verdacht, dass der Kühlschrank in meiner Wohnung nicht eben der sparsamste ist.
Das Gerät gehört meinem Vermieter und ist Bestandteil von so einer Spüle-/Kühlschrankeinheit. Das Etikett gibt drüber Auskunft, dass es von Quelle stammt, und so vermutete ich, dass es schon einige Jahre auf dem Buckel hat.

Und damals war das Thema Stromverbrauch noch keines.

Und SO sieht das Teil aus
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Zugegeben, mit KÜCHE hat das nur ein klein wenig zu tun. Meine Küche ist halt sehr klein. Aber für einen allein braucht es nicht mehr. Was soll ich mir eine riesen Küche halten, wenn ich mich normalerweise dort nur mal zum Kochen aufhalte. Ich hab dazu noch einen kleinen Backofen, in der Größe einer Microwelle, und mit der Gesamtausstattung kann ich alles machen, was ich so brauche.

Wie auch immer, vor ein paar Tagen hab ich mir vom Fachmann vor Ort ein Messgerät organisiert, selbiges in die Steckdose gesteckt, und den Stecker des Kühlschranks direkt da angesteckt.
Tja und das Gerät sagte mir, wieviele KWh mein Kühlschrank verbraucht. Das umgerechnet auf´s Jahr, ergab einen Verbrauch von über 300 KWh.
Das ist fast die Hälfte meines Gesamtverbrauchs.

Wenn man nun noch weiß, dass aktuelle und sparsame Geräte (mit Gefrierfach) ca. 120 KWh verbrauchen, dann kann man sich die Mehrausgaben leicht ausrechnen. Die kommen bei einem durchschnittlichen Preis von 30 Cent pro KWh auf etwa 60 €.

Einen neuen Kühlschrank bekomme ich heute schon für 150 €. Das ist zwar nicht grade kostenlos, aber in 3 Jahren ist die Neuanschaffung locker eingespart.

Weil ich nichts zu verschenken habe, hab ich jetzt meinen Vermieter kontaktiert, ob er bzgl. Neuanschaffung mitspielt. Mal sehen, was passiert. Ev. will er sich ja beteiligen, und der Kühlschrank bleibt dann hier, wenn ich mal ausziehe. Dannn hätte jeder was davon. Wenn er nicht zieht, dann muss ich mir überlegen, ev. selber einen anzuschaffen. Denn auf der einen Seite alles zu tun, um den Stromverbrauch zu senken (für mich und für die Umwelt), und ihn gleichzeitig über den Kühlschrank wieder hochzuziehen, das kann es ja nicht sein.

Vll schaffe ich mir dann sogar einen ohne Gefrierfach an, und senke damit den Verbrauch auf 80 KWh. Meine Tiefkühl-Pizza gibt es dann eben direkt vom Discounter. Oder der Nachbar hat eine Kühltruhe.

Es gibt immer Mittel und Wege.

Es grüßt,
das Smamap

Geschenkt !!!!!!

Heute beim Discounter ……

Stand ich da so an der Fleischtheke und dachte mir: Eigentlich könntest dir mal wieder was gönnen!

Und da gab es 1 kg Kassler-Pfanne im Angebot.
Sah lecker aus, für den „Hausmann“ eine feine Sache, weil warm machen und gut is, und außerdem war es günstig

Nun muss man wissen, dass ich nicht unbedingt zu Denjenigen gehöre, die die Prospekte wälzen, und dann loswetzen, weil es i-wo was Günstiges gibt.

So stand ich also da, und schaute der guten Damen dabei zu, wie sie 1 kg der Kassler-Pfanne abwog. Anschließend wandte sie sich um, und sagte: „Dann hole ich noch die Pfanne dazu“.

Ich muss ganz schön doof aus der Wäsche geschaut haben, denn sie sagte zu mir …. „ach, das wissen Sie scheinbar gar nicht … jeder der das kauft, bekommt kostenlos eine neue Pfanne dazu!“

Und so habe ich also dafür gesorgt, dass ich so einige Male satt sein werde, und wurde unwissentlich dann auch noch Besitzer einer neuen Pfanne ….
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Mit heißer Luft fahren !!!!!!!!

Nun ja, schön wär´s gell?

Und eigentlich ist das ja auch gar nicht mein Thema, weil ich hab ja kein Auto mehr, wie im anderen Blog zu erfahren ist.

Jedoch will ich hier ja Tips und Tricks zum Besten geben……

Und da is mir heute einer wieder eingefallen, aus meinen Lupo-Zeiten.

Ich fuhr bis vor knapp einem Jahr noch einen VW-Lupo. Diesel seines Zeichens. Dem trauere ich heute noch nach (aber das ist ein anderes Thema).
Er hatte die Eigenschaft, dass er einen Tank mit 34 Liter Inhalt hatte. Nun, ich kam da immer so an die 600 KM weit (mit viel Autobahn).
Das hatte allerdings die dumme Eigenschaft, dass ich, weil öfter mal 500 KM zu fahren (250 hin und 250 zurück), ich das nie mit einer Tankfüllung machen konnte. Weil kann ja mal sein, dass man i-wo länger im Stau steht oder mal Bleifuß fahren muss, und dann heißt es unterwegs tanken. Und das hätte ich halt gern vermieden.

Aber i-wann las ich dann mal von einem Trick, und den hab ich ab da praktiziert. Erfolgreich, versteht sich :))))

Wie jedes andere Auto auch, so hatte der Tank einen Ausgleichsbehälter. Und zwar zu dem Zweck, wenn man mal volltankt, und der Diesel dehnt sich danach aus, etwa weil das Auto in der Sonne steht, dann ist da „Platz“ dafür vorhanden, sprich ein Bereich im Tank, so eine Art „Blase“, in die sich der Sprit ausdehnen kann, und die Luft, die da drin ist, geht dann nach außen.

SO ……. und in meinem Lupo konnte man nun beim Tanken, über einen Trick, diese „Blase“ auch noch mit Diesel füllen, und zwar mit ca. 10 Liter. Auf die Weise konnte man also mit etwa 45 Liter Diesel losfahren, und kam so etwa 700 bis 800 KM weit.

Wichtig war nur, dass man dann eben auch eine längere Strecke losfuhr, weil man hatte ja keinen Ausgleichsbehälter mehr zur Verfügung, weil der ja mit Sprit voll war. Also Auto irgendwo hinstellen, is nicht. Schon gleich gar nicht in die Sonne, denn da konnte man drauf warten, dass der Tank überläuft, wenn sich der Diesel ausdehnt.

Das Lustige dabei war immer, dass man fuhr und fuhr und fuhr, und nach 200 KM zeigte die Tanknadel ev. immer noch VOLL an. Ein SEHR sparsames Auto ….. verbraucht keinen Sprit …….. fährt also mit heißer Luft.

Nein jetzt, im Ernst. In der heutigen Zeit, mit Tank-App, da weiß man ja in seiner Umgebung die günstigste Tanke. Vor einer längeren Fahrt bin ich immer an einer solchen vorbei, hab meinen Lupo auf besagte Weise randvoll getankt, und bin los, und wenn ich dann nach 250 KM am Ziel ankam, dann war klein Lupo immer noch zu 3/4 voll.
Damit hatte ich seit dem Zeitpunkt NIE mehr das Thema, dass ich irgendwo teuer Sprit kaufen musste, weil ich Angst hatte, ich schaffe es nicht mehr zurück.

Auch wie ich seinerzeit mal nach Bremen fuhr, da reichte eine Tankfüllung von hier (= ca. Hof), bis dorthin. Da war ich dann happy, weil ich in Bremen dann feststellte, dass der Diesel dort grundsätzlich fast 10 Cent günstiger war, wie hier.

Und auf DIE Weise hatte ich meinen Tank also für lau um 30% inhaltlich vergrößert.

Ob das bei anderen Fahrzeugen auch geht, weiß ich nicht. Und an dieser Stelle sei nochmal extra darauf hingewiesen, dass wenn jemand sowas nachmachen möchte, das dann auf eigene Gefahr macht (s. die Seiten „Persönliches“ und „Dieser Blog“).

Und nachdem ich diesen „Gefahrenhinweis“ nun von mir gegeben habe, hier die Beschreibung wie das im Lupo ging:
Wenn man den Tankstutzen betrachtete, dann sah man dort einen kleinen schwarzen Nippel. Das war der Zugang zum Ausgleichsbehälter. Wenn man den mit dem Ende der Zapfpistole etwas nach unten drückte, dann lief der Sprit damit in den Ausgleichsbehälter. Ging also so: Tank zuerst ganz normal volltanken, und dann weitertanken, indem man besagten Nippel nach unten drückte. ABER da hieß es immer langsam weitertanken, weil das „Reinlaufen“ des Diesel in den Ausgleichsbehälter nicht so schnell vorwärts ging. Zu schnelles Weitertanken hätte geheißen, dass der Sprit aus dem Tankstutzen herausläuft. Also für die zusätzlichen 10 Liter brauchte ich immer etwa 5 Minuten.
Aber gut Ding will eben Weile haben.

In diesem Sinne…
es grüßt,
das Smamap

Strom sparen

Heute komme ich zu dem schon angekündigten Thema, wie ich es praktiziere, Strom zu sparen.

Alsooooo ……..

Das Einfachste war zunächst, so fand ich, alle Glühbirnen gegen Energiesparlampen auszutauschen. Ich hatte z.B. in meiner Deckenlampe im Wohnzimmer früher 3 St. 40 Watt Birnen. Jetzt sind da 3 St. 6 Watt Energiesparlampen. Macht also 18 Watt statt 120 Watt. Ist dann doch ein klitzekleiner Unterschied. Wenn das einer mal ausrechnen wollte, was sowas über´s Jahr einspart ….. das sind, grob, 100 Watt weniger, also 0,1 KW. Wenn das Ganze an 300 Tagen im Jahr 2 Stunden leuchtet, also 600 Stunden, dann sind das gesparte 60 KWH. Nehmen wir pro KWH einmal 25 Cent, dann errechnen sich daraus also 15 € Ersparnis pro Jahr. Bei EINER Lampe. Hätte jemand also 10 Lampen im Haus, dann können da schon mal locker 100 € Ersparnis entstehen. Nur durch die Beleuchtung.

Am meisten spart man natürlich, wenn man ein Licht erst überhaupt nicht einschaltet. Also ein Bewusstsein dafür, nur dann Licht zu machen, wenn ich es benötige, wäre schon nicht verkehrt.

Es gibt natürlich das Argument, dass Energiesparleuchten relativ teuer sind. Ich für meinen Teil kaufe solchen Leuchten nicht im Baumarkt und dann auch nicht von den namhaften Herstellern. So ein 6 Watt Teil von Osram bei Obi gekauft, da brauch ich mich nicht wundern. Ich habe hier, vor Ort, einen Sonderpostbaumarkt und auch einen großen Shop mit überhaupt Sonderposten, da bekomme ich so ein Teil für 1 bis 2 €. Ist zwar immer noch erheblich teurer, als die damaligen Glühbirnen, aber wer oben mitgerechnet hat, hat gemerkt, dass bei den 100 € Ersparnis noch Luft war. Luft, die auch für das Argument herhält, dass Energiesparlampen nicht so lange halten, wie Glühbirnen (was z.T. aber auch ein Gerücht ist).
Die günstigen Birnen brauchen dann zwar etwas länger, bis sie auf Helligkeit sind, aber bis das soweit ist, kann man ja mittlerweile das tun, was man ohnehin vorhatte. Also z.B. das Essen rübertragen oder was zu trinken holen etc.
Es ist sehr oft nur eine Frage des Verhaltens bzw. des sich drauf einstellens.
Und auch das Argument, dass die Energiesparlampen unmöglich aussehen, zieht nicht mehr, denn die Korkenzieher von damals sind schon längst durch ganz normale Formen abgelöst worden.

Wenn man das wollte, dann könnte man das auch noch weiter treiben. Denn es gibt ja mittlerweile LED-Leuchtmittel. Die sind noch sparsamer und zudem noch langlebiger. Was mich immer noch abschreckt, ist der doch sehr hohe Preis, und das teilweise noch kalte Licht. Aber es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis das kein Thema mehr ist. Dann werden die Energiesparlampen von den LED-Leuchtmitteln abgelöst.
Ich habe das für mich so gelöst, dass ich, ab und an, ein LED-Teil kaufe, wenn es irgendwo sehr günstig ist, und ich es an einer Stelle zum Einsatz bringe, wo die Lichtfarbe keine große Rolle spielt.

Wo lässt sich noch Strom sparen?

Vielen ist das bekannt. Man muss es nur MACHEN!!!!

Also z.B. den Fernseher ganz ausschalten. Auf die Geschirrspülmaschine verzichten. Den PC entweder ausschalten, wenn er nicht mehr benötigt wird oder zumindest so einstellen, dass er nach 10-minütiger Untätigkeit von selbst runterfährt.

Zudem habe ich keine Steckdosenleiste mehr, ohne Ein-/Ausschalter. Mehr noch, ich hab mir mal, weil im Angebot, so Zwischenstecker (3 Stück) gekauft, die ich mit EINER Fernbedienung schalte. Daran hängen bei mir ALLE Elektrogeräte. In der Fernbedienung ist zwar eine Batterie drin, aber die hält jetzt bereits seit 2 Jahren.

Der Router meines Internet-Anschlusses, und mein schnurloses Telefon, hängen an einem Zwischenstecker mit Schalter. Nachdem sich der in Augenhöhe befindet, und ich jedes Mal dran vorbei muss, wenn ich zu Bett gehe, drück ich da dann immer drauf, und die Verbraucher sind über Nacht aus.
Auch nur eine Frage des Machens und der Gewohnheit.

Die Umwälzpumpe meiner Zentralheizung stecke ich den Sommer über aus.

Wäschewaschen bei 90° gibt es bei mir nicht mehr (einzige Ausnahme: Das Innenleben meiner Bettdecke, die lt. Wäschezettel mit dieser Temperatur gewaschen werden sollte, was ich auch nachvollziehen kann).
Gewaschen wir bei mir nur noch, wenn die Trommel voll (nicht übervoll) ist.

Ich brauchte letztens zwangsweise einen e-Herd, also etwas zum Backen und Braten. Bisher war es immer so, dass meine Wohnungen bereits einen Herd hatten. Diesmal nicht. Ich hab mich dafür entschieden, mir ein Kleingerät zu kaufen.
Es reicht definitiv, um das zu machen, was ich will: Mal Pommes, mal ChickenWings, mal Lasagne, mal einen kleinen Kuchen backen, mal eine Pizza aufbacken.
Unterschied: Der letzte eHerd brauchte für solche Sachen etwa 2000 Watt. Das Kleingerät macht dasselbe mit 1200 Watt.
Es ist schon klar, der Brat- und Backprofi kommt mit einem Kleingerät nicht hin, die 4-köpfige Familie auch nicht. Ich schon. Und mit den beiden vorhandenen Platten zum Kochen habe ich alles, was ich sonst noch benötige.

Noch ein Bsp.: In meiner letzten Wohnung nutzte ich zunächst den schon vorhandenen Kühlschrank. Mein Stromverbrauch lag monatlich immer so bei 60 KWH.
Dann ging der Kühlschrank kaputt. Er war ca. 10 Jahre alt gewesen. Ich drängte den Vermieter dazu, einen möglichst sparsamen Kühlschrank anzuschaffen. Das machte der dann.
Und plötzlich sank der Stromverbrauch, ohne dass ich sonst etwas geändert hätte, auf 50 KWH monatlich. Damit alleine sanken meine Stromkosten pro Jahr um 30 €.

Fällt mir sonst noch was ein, was ich so praktiziert habe, um meinen Stromverbrauch zu senken?
Ach ja …… ich lege gelegentlich ein Thermometer in meinen Kühlschrank. Damit prüfe ich, ob die Kühlschranktemperatur so auf 6-8 ° sich bewegt. Ich habe keinen Gefrierschrank mehr. Ein kleines Gefrierfach reicht mir. Die Herdplatten schalte ich immer schon ab, bevor alles fertig ist (es ist erstaunlich, was die Energie noch alles vermag, die dann noch in den Platten steckt). Einen Wäschetrockner gibt es nicht mehr, nur noch eine Wäscheständer.

Letztlich sind das alles ganz normale Dinge. Ich zähle mich mitnichten zu den „Extremsportlern“. Und ich behaupte auch nicht, dass das jeder im selben Ausmaß kann. Ein Single hat andere Lebensnotwendigkeiten, wie eine 4 köpfige Familie oder ein Spielefreak am Hochleistungs-PC. Aber Energiesparlampen nutzen, Geräte abschalten wenn nicht benötigt, Stromfresser nicht mehr verwenden. Das alles sind völlig sinnvolle und absolut nicht übertriebene Verhaltensweisen, die ein jeder praktizieren kann.
Ich behaupte jetzt mal, ohne es nachgerechnet zu haben, dass ich, im Vergleich zu der Zeit vor 10 Jahren, meinen Stromverbrauch auf die Hälfte reduziert habe.

Das wären, nach heutiger Rechnung, ca. 500 € im Jahr eingespart.
Und das alles mit sinnvollen und wenig aufwändigen Maßnahmen.

In diesem Sinne …. frohes Gelingen.

Es grüßt,
das Smamap

Günstiger Strom

Vor etlichen Jahren bin ich dazu übergegangen, mir immer den günstigsten Stromlieferanten zu suchen.

Am Einfachsten habe ich das empfunden per Internet über die Seite Check24.de

Man gibt dort seine PLZ ein und seinen jährlichen Stromverbrauch und erhält die günstigsten Angebote vorgeschlagen. Man kann dort dann sofort eine Liefervereinbarung für Strom abschließen, und Check24 übermittelt das Ganze dann an den Stromlieferanten.

Ich mache das seit ca. 10 Jahren so, hatte NIE irgendwelche Probleme damit und habe in all diesen Jahren sicherlich erhebliches Geld gespart.

Passieren kann da nichts, da die Sache vom Gesetzgeber so geregelt ist, dass dann, wenn jetzt z.B. der Lieferant pleite geht, man mit seinem Strom automatisch auf den örtlichen Lieferanten (hier bei mir EON) zurückfällt. Es kann also niemals so sein, dass man plötzlich ohne Strom dastünde. Auch ist es so, dass man bei Online-Abschluss eines Liefervertrages immer eine Zeit lang die Möglichkeit hat, von diesem Vertrag zurückzutreten (z.B. falls man sich etwa vertan hätte)

Das Einzige, was ich dringend empfehlen würde, ist, niemals Strom vorauszuzahlen bzw. Strompakete zu kaufen, sondern immer nur ein Angebot mit monatlicher Abschlagszahlung zu nutzen und einer Laufzeit von 12 Monaten; da kommt dann ganz normal am Ende des Jahres eine Jahresrechnung, in der der tatsächliche Verbrauch mit den monatlichen Vorauszahlungen aufgerechnet wird. Macht man das nicht so, dann würde man, im Falle von Vorauszahlungen, seinem Geld hinterherrennen müssen, falls der Lieferant pleite geht.
Man muss da aber jetzt nicht auf 1000 Sachen achten, wenn man auf o.g. Seite ein Angebot auswählt, weil das, was ich da eben schrieb schon so voreingestellt ist, dass nur SOLCHE Angebote aufgelistet werden.

Worüber man selbst entscheiden muss, ist lediglich, ob man Angebote mit Bonus möchte (also z.B. „Neukundenbonus“, d.h. man erhält dann mit der Jahresrechnung diesen Bonus verrechnet, und bekommt ev. noch Geld raus). Ich habe mich zuletzt gegen solche Boni entschieden, weil der Stromlieferant einen Bonus natürlich in den monatlichen Abschlag mit einrechnet (zu verschenken hat ja auch er nichts), und es mein Ansinnen war, doch einen möglichst niedrigen Monatsbetrag zu erhalten. Wenn man also keinen Bonus möchte, dann klickt man auf o.g. Seite bei „Bonus“ einfach auf „Nein“, und es erscheinen nur Angebote ohne Bonus.

Auf diese Weise erhält man günstigen Strom. In meinem Fall habe ich einen Jahresverbrauch von etwa 700 KWH, und bezahle dafür monatlich ca. 22 €

Alles, was man für günstigen Strom tun muss, ist, jedes Jahr spätestens 3 Monate vor Jahresablauf des Strombezugs, beim aktuellen Lieferanten zu kündigen, und sich anschließend einen neuen Lieferanten zu suchen. Ersteres mache ich immer per Fax (übers Internet) und Letzteres über Check24.de.

Macht man das mit der Kündigung nicht, dann verlängert sich der Vertrag in der Regel um 1 Jahr, und wenn der Lieferant dabei die Preise erhöht, dann würde man das nur unter „dumm gelaufen“ verbuchen können. Das gilt natürlich auch dann, wenn man einen Bonus genutzt hat, den es nur im ersten Jahr gibt.
Bissl was muss man schon dafür tun, um möglichst günstigen Strom zu beziehen, aber es hält sich echt in Grenzen. Ich investiere da jährlich 1/4 Stunde für´s Kündigen, und ebenso 1/4 Stunde für den Neuabschluss.

Was mit dem Ganzen Hand in Hand gehen sollte, wäre selbstverständlich sich mal damit zu beschäftigen, wie man den eigenen Stromverbrauch senken kann. Aber das ist ein anderes Thema, und ich werde darauf sicher zurückkommen.

Es grüßt,
das Smamap

Ohne Auto

Meine erste Überlegung in meinem Leben mit wenig Geld war, womit ich denn wohl am meisten Geld einsparen könnte. Genauer gesagt, mit welcher Maßnahme ich möglichst viel von dem Geld, das mir zur Verfügung steht, nicht mehr ausgeben müsste.

Und da drängte sich mir ganz vehement mein Auto auf.

Der Punkt war, dass ich seit geraumer Zeit das Problem hatte, dass ich die Instandhaltung meines Fahrzeugs kaum noch finanzieren konnte. Ich hatte nach und nach meine persönlichen Dinge verkauft, um irgendwie mein Auto noch am Laufen zu halten, und war mittlerweile an dem Punkt angelangt, dass ich nur noch das besaß, was wirklich eine Bedeutung für mich hatte.

Zudem legten es meine gesundheitlichen Einschränkungen nahe, eher nicht mehr Auto zu fahren.

Und so überlegte ich mir, was denn eigentlich wäre, wenn ich mein Auto abschaffte.
Nun, zunächst, so überlegte ich, würde ich viel Geld nicht mehr ausgeben. Nichts mehr für KFZ-Steuer, Versicherung, Sprit, Reifen, Öl, Reparaturen etc etc. Das wären so an die 2.000 €, nach meiner Rechnung, die ich da pro Jahr einsparen würde.

Aber, so überlegte ich, was würde ich denn ohne Auto machen? Nun ja, ich lebe alleine, so meine Überlegung. Ich lebe in einer kleinen Stadt, und hätte alles, was man so an „Etablissements“ braucht, rund um mich herum. Und den Rest könnte ich mit Fahrrad, Bus und Zug erreichen. Und wenn wirklich mal ein Auto vonnöten wäre, dann könnte man ja jemand fragen.

Und so startete ich das Unternehmen „Leben ohne Auto“ (dazu gibt es natürlich AUCH eine Blog: LebenOhneAuto)

Ich verkaufte meinen Wagen und erledigte damit zum Großteil meine Schulden, die sich im Lauf der Monate angehäuft hatten.
Es ist ein schönes Gefühl, sein Bankkonto anzuschauen, und dort eine Zahl zu sehen, die sich wirklich im Rahmen hält.

Seit einem viertel Jahr lebe ich nun ohne Auto, und ich kann bestätigen, dass mein Leben deshalb nicht der Verzweiflung anheim gefallen ist ….. ganz im Gegenteil.

DAS was es braucht im Leben, lässt sich auch ohne Auto erreichen. Es braucht mehr Zeit, ganz gewiss, aber die habe ich nun einmal. Und durch das Geld, das ich mir jetzt nicht mehr (buchstäblich) aus den Rippen schneiden muss, ist eine enorme Belastung aus meinem Leben gewichen.

Es grüßt,
das Smamap