Stromsparen leicht gemacht

Desöfteren hatte ich hier ja schon über meine Aktionen hinsichtlich Stromsparen berichtet. Also solche Sachen wie „alle Leuchtmittel gegen LED austauschen“ oder „stromsparender Kühlschrank“ oder „Ersatz für Stromfresser PC“.

Langsam nähert sich der Zeitpunkt, zu dem die Wahrheit in Form einer Jahresabrechnung auf dem Tisch liegen wird. Aber auch zuvor schon zeigen die Monatsstände eine eindeutige Tendenz welche Erfolge ich beim Stromsparen schon erzielen konnte.

Dieses Jahr wird sich mein Gesamtstromverbrauch wohl auf ca. 600 KWh reduzieren. Das werden dann ca. 20 € pro Monat sein, also 240 € im Jahr.

Ein klein wenig bin ich da stolz drauf. Durch Überlegen und sinnvolles Ersetzen ist es mir gelungen, meinen Stromverbrauch wesentlich zu reduzieren, ohne dass dies auf Kosten von Annehmlichkeiten gegangen wäre.

Nun lässt sich das von einem Alleinstehenden sicherlich nicht so ohne Weiteres auf eine mehrköpfige Familie übertragen, aber es zeigt, dass, wenn man will, die Möglichkeit besteht, durch Stromsparen nicht nur immens an Geld zu sparen, sondern gleichzeitig auch die Umwelt entsprechend zu entlasten.

Stromsparen

Macht man sich im Netz kundig, so erfährt man, dass der angenommene Strombedarf von Single-Haushalten in aller Regel zwischen 1000 und 2000 KWh pro Jahr liegt, je nach der Lebensweise der betreffenden Person. Wenn ich also wollte, dann könnte ich auch das 3-fache verbrauchen, und würde immer noch im Durchschnittsrahmen bleiben.

Einige Maßnahmen (nicht alle) zum Stromsparen lassen sich jedoch ohne Weiteres auf jeden Haushalt übertragen:
  • Nur mehr LED-Leuchtmittel verwenden
  • Kein Wäschetrockner
  • Kein Backofen
  • Kein Gefrierschrank
  • Alten Kühlschrank mit Gefrierfach ersetzen

Klar muss man dann seine Wäsche aufhängen, den Braten gibts halt dann nur noch ab und zu im Restaurant oder anlässlich von Zusammenkünften mit Freunden (für alles andere tuts auch ein Kleingerät). Und wozu, bitteschön, braucht es einen Gefrierschrank für mehrere hundert Euro, wenn man ohnehin jede Woche einkaufen geht.

Mit etwas gutem Willen, Überlegung und auch etwas Selbstdisziplin, lässt sich, so behaupte ich, der Stromverbrauch in vielen Haushalten halbieren oder zumindest wesentlich reduzieren.
Was einem dabei bleibt, sind u.U. mehrere hundert € im Jahr.
Das ist selbstverständlich nicht im Sinne der Stromkonzerne und deren Aktionären.

Es grüßt,
das Smamap

Rabattaktion bei Netto für sich nutzen

Von Zeit zu Zeit streut Netto über seine Prospekte eine Rabattaktion.

Es gibt dabei einen Bogen mit Aufklebern ……

Rabattaktion

…. und pro Artikel darf einer dieser Aufkleber genutzt werden, und der entsprechende Rabatt wird an der Kasse abgezogen.

Ich nehme eine solche Rabattaktion immer zum Anlass, aus meinem Bekanntenkreis diese Bögen einzusammeln, und dann eine Woche lang einkaufen zu gehen. Der nächste Netto liegt ziemlich nahe, so dass ich ihn fußläufig erreichen kann.

Nun unternimmt Netto eine solche Rabattaktion klarerweise, um den Umsatz zu steigern. Die Leute sollen dazu animiert werden, mehr und anderes zu kaufen als überlicherweise, denn schließlich, so meinen viele, gibt es ja Rabatt.

Wenn man sich allerdings auf die Dinge beschränkt, die man immer kauft, und sich diese auf Vorrat legt, dann kann man dabei echt was einsparen. Für mich, als jemand, der jeden Euro mehrfach umdrehen muss, ist das eine feine Sache. Solange man sich unter Kontrolle hat, und bei einer solchen Rabattaktion wirklich nur die normalen Dinge kauft !!!

Und so lege ich mir mit diesen Rabattbögen immer ein kleines Lager an. Man Lieblings-Ketchup beispielsweise ist 1 1/2 Jahre lang haltbar, und so spricht nichts dagegen einige Flaschen davon ins Regal zu stellen.
Ähnliches gilt für Toilettenpapier, Konserven, Reinigungsmittel, Shampoo etc. und auch für Dinge, die ich üblicherweise rasch verbrauche oder einfrieren kann.

Klarerweise erhalten die Artikel mit dem höheren Preis auch die höherwertigen Rabattmarken.

Auch der Bedienungsbereich der Fleisch- und Wurstabteilung, den ich sonst meide, erhält dabei von mir ausgiebig Besuch. Die Tüte, die den gesamten Einkauf dort beinhaltet erhält dann natürlich den 20%-Aufkleber.

Hab mir das dann mal ausgerechnet, über den Gesamten Einkauf, und bin SO bei dieser Rabattaktion auf einen Nachlass von durchschnittlich 15% gekommen.

Nachdem man pro Einkauf nur einen Bogen dieser Aufkleber verwenden darf, gibt es 2 Möglichkeiten, seinen Vorrat aufzurüsten: Entweder man legt 2 Einkäufe getrennt hintereinander auf das Kassenband, die jeweils einen gesamten Bogen verwerten oder man geht an mehreren Tagen einkaufen.

Jedenfalls wird mich der Discounter dann nach der jetzigen Rabattaktion so schnell nicht mehr sehen.

Zwar tut es mir „offiziell“ leid, dass ich Netto um das Vergnügen bringen muss, dass ich mittels dieser Marken z.B. Dinge einkaufe, die ich sonst nie erwerbe, und also tatsächlich die Marken als echte Einsparung verwende. Zugleich habe ich auch keine Gewissensbisse dabei, dies mehrfach zu nutzen, indem ich solche Rabattbögen einsammle, denn ich darf auch oft genug erleben, wie man dort als Kunde über den Tisch gezogen wird, sei es vom Discouter selbst oder durch dessen Lieferanten.

Insofern ist dies die Rache des kleinen Mannes 

Es grüßt,
das Smamap

Kaby Lake und Windows 7

Kaby Lake und Windows 7 – um es kurz zu machen und einfach zu sagen:

Windows 7 (und auch Windows 8) wird auf der neuesten INTEL Prozessorgeneration (Kaby Lake) nicht mehr laufen.
Dasselbe gilt auch für die neueste Prozessorgeneration von AMD.

Anders formuliert:

Auf all diesen Prozessoren läuft nur noch Windows 10. 

Man könnte nun lange und trefflich darüber diskutieren, wer die Schuld daran trägt bzw. worin die genaue Ursache liegt. Und diese Diskussion artet dann sehr schnell in ein Hin- und Herschieben des schwarzen Peters aus.
Tatsache ist, dass der Anwender der „Gelackmeierte“ ist, also der Depp.

Wer sich das Thema „erlesen“ möchte: Einfach den Titel des Beitrags ( Kaby Lake und Windows 7 ) in Google eingeben und lesen !!!

Der „Gelackmeierte“ kann nicht nur sein bisheriges Betriebssystem nicht mehr nutzen, sondern muss zwangsweise eine Windows10-Lizenz mit einem solchen Rechner mit erwerben. Ob seine bisherige Software dann noch läuft, auf dem neuen Betriebssystem, steht in den Sternen.

Kaby Lake und Windows 7 – das geht nicht zusammen. Und das ist SO gewollt.

Höchst erstaunlich an dem Ganzen ist nämlich, dass Microsoft das bei Einführung der Beta-Versionen von Windows 10 bereits kommunizierte (man musste nur genau genug lesen).

Heute wird das ganz offen, von allen Beteiligten ausgesprochen, und damit verkauft, dass man neue Möglichkeiten und erweiterte Sicherheitsmaßnahmen mit alten Betriebssystemen nicht mehr erfüllen könne.

Ganz klar, so wird gesagt, und ganz normal, dass Kaby Lake und Windows 7 nicht mehr zusammen geht.

Worüber nicht gesprochen wird, ist, dass man dem Anwender keine Wahl lässt, ob er das neue Betriebssystem und die neuen Möglichkeiten der Prozessoren überhaupt möchte. Das Alles wird ihm vorgesetzt, und basta !!! Es gibt nichts mehr anderes, und basta !!!

Auch ob er das ganze Datensammeln und die ganzen unnötigen Apps auf dem neuen System möchte, dazu lässt man ihm auch keine Wahl.
Sicher, Manches lässt sich abschalten (bei Weitem nicht alles). Die Kenntnisse und das Zutrauen dazu haben vielleicht 5% aller Anwender.

Es kommt also in Kürze der Tag, da gibt es nur noch jene neue Technik zu kaufen, und alles Alte kann man wegwerfen, weil nicht mehr unterstützt, ohne Sicherheitsupdates etc etc. Man hat z.B. versprochen, dass Windows 7 bis 2020, eigentlich sogar noch länger, supportet wird. Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus, denn was nützt mir versprochener Support, wenn ich das Betriebssystem nicht mehr nutzen kann.

Man hat so Einiges versprochen, und die Wirklichkeit sieht ganz anders aus. Um nur EIN Bsp. nochmal zu nennen: Der Tag ist nahe, da hat NIEMAND mehr ein „kostenloses“ Windows 10 am Laufen, denn diese Kostenlos-Lizenzen sind an die alten Rechner gebunden und laufen nicht auf neuen Maschinen, weshalb man dann immer auch eine Windows 10-Lizenz mitkaufen muss.

Aber einen gewaltigen Vorteil hat das Ganze, und zwar für die Bilanzen der Hersteller. Und das Seltsame daran ist, dass, oh Wundertüte, der größte Betriebssystemhersteller und die größten Prozessorhersteller zeitgleich in dasselbe Horn blasen.

Kaby Lake und Windows 7 geht halt eben doch zusammen – finanziell gesehen und für die Hersteller.

Aber halt, da war doch noch was ……. 

Ja, stimmt.

Wer das will, der kann auch anders, sogar, wenn der alte Rechner den Geist aufgibt: Sich einen blanken PC kaufen, ohne Alles, und Linux darauf installieren. Da gibt es dann urplötzlich keine riesen Diskussion um Sicherheitsdinge etc. mehr, sondern nur ein einfaches Betriebssystem, das aussieht wie Windows, und auch so zu bedienen ist, und mit dem man alles das machen kann, was man bisher auch gemacht hat:

Da ist das Schreibprogramm, das Tabellenprogramm, der Firefox-Browser, Thunderbird für die eMails usw. usf.
Das Ganze für lau, und ohne unnötige Bloat-Ware oder Datenspionage. Und wer will, der richtet sich für ganz spezielle Fälle in einer extra Umgebung Windows XP oder Windows 7 ein. Alles offen, alles einfach, und noch dazu ohne die Notwendigkeit eines Virenschutzes.
Zudem reicht die geringstmöglich erhältliche Rechnerausstattung, weit jenseits von 8 GB Arbeitsspeicher oder riesigen Festplatten.

Installiert ist das Ganze in 20 Min (Windows inkl. aller Updates gibt es nicht unter 1 Std.).

Wer sowas NICHT nutzen kann, ist der klassische Gamer, also der Spiele-„Narr“. Der braucht weiterhin das ressourcen-hungrige Windows; keine Frage.
Alle anderen brauchen nur einen nackten PC, und eine Linux-DVD zum Installieren (in 10 Min. aus dem Internet heruntergeladen und gebrannt; völlig legal und kostenlos). Daran hat sich seit vielen Jahren nichts geändert, und das bleibt auch so.

Dann noch die alten Daten vom bisherigen Windows-Rechner draufkopiert, und wie gewohnt weiternutzen.

Fazit: Das Heft des Handels hat weiterhin der ANWENDER in der Hand. WENN ER DENN MÖCHTE.
Wer das nicht möchte, darf sich allerdings auch nicht beschweren, über das, was er bekommt, und was er dafür auf den Tisch legen muss. 

Es grüßt,
das Smamap

Ein Netzwerkkabel und seine Probleme

Jüngst war ich mal wieder am Rätseln, warum meine digitalen Bestandteile nicht so wollten wie sie sollten, um dann zu entdecken, dass es schlicht am Netzwerkkabel lag.

Was war geschehen?

Seit Kurzem nenne ich sehr schnelles Internet mein Eigen. Bisher hatte ich eine 25 Mbit-Leitung gehabt, und die jetzt getauscht gegen 200 Mbit.

Im Volksmund würde es wohl so formuliert: Bisher hatte ich eine 25.000-er Leitung, jetzt habe ich eine 200.000-er Leitung.
Ich hatte entdeckt, dass ich Letztere über meinen Kabelanschluss (also nicht mehr über Telefonleitung) haben könnte, und das für kleineres Geld als bisher. Also warum nicht? Eine Bandbreite von 200 Mbit würde ich zwar nie ausnutzen, aber warum mehr bezahlen als nötig.

Nachdem einige technische Schwierigkeiten überwunden waren, war der Anschluss letztlich hergestellt worden.

Mein Tablet zeigte mir dann per Speedtest auch brav wunderbare 195 Mbit an. Zwar nicht gleich zu Beginn, aber nach ein paar Tagen. Der Techniker hatte ja auch gemeint, es würde ein paar Tage dauern, bis sich alles „eingespielt“ hätte.

Letzte Woche dann, hatte ich mal wieder was an meinem Linux-PC zu erledigen. Darunter auch ein größerer Download. Es wunderte mich, dass die Zeitdauer des Downloads doch erheblich länger war, als gedacht.

Hinterher mal den Speedtest angeworfen, und der zeigte mir ungefähr 80 Mbit als Download an..
Hä ????

Nach einigem Überlegen kam ich dann auf des Pudels Kern, dass meine Onboard-Netzwerkkarte ja nur eine 100 Mbit-Karte wäre. Also könne ja gar nicht mehr kommen! War ja logisch …. wie wollte ich 200 Mbit empfangen können, wenn die Netzwerkkarte nur 100 Mbit kann?
Eine Gigabit-Karte hatte ich nicht hier, also kurzerhand eine im Netz bestellt, für 9,78 (inkl. Versand),

Netzwerkkarte

und die war dann auch 2 Tage später da. Flugs eingebaut, beim Hochfahren des Rechners im BIOS noch kurz die Onboard-Karte deaktiviert und schon hatte ich …. erneut 100 Mbit Bandbreite.

Was war denn nun wieder los?

Tja, jetzt kam zum Tragen, dass ich, als einer der ursprünglich aus der Windows-Welt kommt, noch nicht ganz so fit bin, wenn es darum geht, unter Linux (Ubuntu) einen Treiber zu installieren. Denn, so vermutete ich, dass ich wohl den Treiber ersetzen müsste, durch jenen, der auf der mitgelieferten CD enthalten wäre (zumindest hatte das der Anbieter versprochen).
Und richtig, auf der CD war er auch vorhanden. Und sogar eine Beschreibung als Readme-Datei, wie die Installation erfolgen müsse. Terminal geöffnet, alten Treiber entfernt, neuen Treiber aufgespielt, und schon hatte ich …. erneut 100 Mbit Bandbreite.

Nun war aber in der Beschreibung noch die Rede davon, dass man die höhere maximale Geschwindigkeit, also 1000 Mbit, per Tool einstellen könne (gemeint ist jetzt das, was die Karte maximal kann (so Karten können in der Regel 100 oder 1000 Mbit). Also mittels ethtool auf die höhere Geschwindigkeit gestellt, und schon hatte ich …. erneut 100 Mbit Bandbreite.

Langsam gingen mir die Möglichkeiten aus. Mit ethtool die Werte ausgelesen, auf die die Karte eingestellt ist, und die sagten mir, dass die Karte mit 10 Mbit laufen würde.
Hää ? Schreibfehler ?
Also nochmal eingegeben. Änderung = NULL

Jetzt brat mir aber einer einen Storch! Warum lief das Ganze auf 10 Mbit, wenn ich doch laut und klar übermittelte, dass ich die Karte gerne auf 1000 Mbit eingestellt hätte?
Mal den Rechner neu starten! Jetzt war ich zumindest wieder bei meinen 100 Mbit. Offenbar hatte Ubuntu beim Start wieder die Grundwerte in die Karte geladen.

Egal was ich tat, ich bekam immer wieder dasselbe.

Jetzt kam ich noch auf das Netzwerkkabel, das Internet-Box und PC verbindet.

Vielleicht, so dachte ich, hätte ich letztens, beim Kabelverlegen, ein altes Netzwerkkabel erwischt. Also das kurz mal tauschen. Ja, „kurz“ war die richtige Umschreibung. Dann selbstverständlich war das andere Kabel 1/2 Meter zu kurz. Also die Gerätschaften einander angenähert, um den halben Meter zu gewinnen.
Das Ganze wieder hochgefahren …. und schon hatte ich …. erneut 100 Mbit Bandbreite.

Jetzt gingen mir tatsächlich die Möglichkeiten aus. Das Netzwerkkabel war meine letzte Option gewesen. Und ich hatte wohlweislich ein Kabel gewählt, dass ich innerhalb der letzten paar Monate von Vodafone bekommen hatte.

Da saß ich also, hatte einige Stunden in den Sand gesetzt, und wußte trotz aller Erfahrung nicht mehr weiter.

Wie ich da so saß, betrachtete ich meinen Pool an Netzwerkkabeln. Mir fiel auf, dass da ein Kabel war, das sich dicker darstellte, als die anderen, die ich da hatte. Gedanke: Vielleicht hatten die ja alle am Kabel gespart, und Kabel verwendet, die „überflüssige“ Adern erst gar nicht enthielten. Könnte ja sein, dass das dicke Kabel, alle Adern enthielt, und (so zeigte mir ein Blick (mit Brille) auf die Stecker, auch voll belegt war (soll heißen, ALLE Adern tatsächlich an den Steckern angeschlossen)).

Also kurz dieses Kabel

Netzwerkkabel

angeschlossen (natürlich war das nochmal ein Stück zu kurz, sprich Gerätschaften nochmals einander angenähert), Rechner hochgefahren, und schon hatte ich …. 1000 MBIT Bandbreite auf der Karte eingestellt.

Wie es nur immer sein konnte …. von all den Möglichkeiten, die es gab, war es die Letzte, die das Problem löste.

Ein simples Netzwerkkabel.

Selbstverständlich hatte ich kein Kabel, welches lang genug wäre, zur Verfügung, so dass ich mir flugs im Netz ein 5m Patchkabel bestellte, für 4,49 € inkl. Versand. Das wird dann in ein paar Tagen hier sein, und damit habe ich dann bleibend die knapp 200 Mbit Bandbreite, die über meinen Internetanschluss kommen, auch auf meinem PC zur Verfügung.

Künftig, wenn ich wieder mal ein ähnliches Problem habe, werde ich als Erstes das Netzwerkkabel ersetzen.
Aber es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass auch dann die Möglichkeit die Lösung ist, die ich wiederum als Letztes versuche.

Es grüßt,
das Smamap

WindowsXP – Eine Ära aus grauer Vorzeit

Fast genau vor 15 Jahren startete die WindowsXP Ära.

Am 25. Oktober 2001 präsentierte Bill Gates das neue Betriebssystem. Erstmals basierte Windows nicht mehr auf MS-DOS, sondern auf einem Windows-NT-Kernel.

Das wird den meistens Windows-Nutzern nichts sagen, is aber auch nicht so wichtig. Is wie beim Auto: Man muss nicht wissen, wie der Motor funktioniert.

Heute – 15 Jahre später – ist WindowsXP immer noch eines der beliebtesten Betriebssysteme, und das, obwohl die Unterstützung durch Microsoft schon längst ausgelaufen ist.

WindowsXP

Über 10% aller PC-Nutzer verwenden es noch. Weit vorne liegt Windows7 mit fast 50%. Und – das spricht wohl für sich – Windows10 hatte echt Mühe, die Nutzerzahl von WindowsXP zu überholen. W10 liegt heute bei etwa 17%.
Das hat auch damit zu tun, dass etliche Organisationen weiterhin XP nutzen (z.B. Banken mit ihren Geldautomaten oder etwa die Verwaltung des dt. Bundestags; per separatem Vertrag wurde der Support verlängert). Aber eben auch eine ganze Menge Privatnutzer verwenden nach wie vor XP.

Nun gehöre ich zu Denjenigen, die Windows abgeschworen haben. Obwohl ich von Anfang an sämtliche Windows-Versionen miterlebt/genutzt habe; auch beruflich als „EDV-Mensch“. Letztlich waren mir die Verfahrensweisen von Microsoft zu suspekt geworden.

WIE WindowsXP weiternutzen ?

Und doch habe ich auf meinem Linux-Rechner (Ubuntu), jetzt in einer virtuellen Maschine (abgetrennter Bereich), WindowsXP installiert, um einzelne Sachen damit noch zu machen.

Da kommen so etliche Erinnerungen wieder hoch. Angefangen vom Look und Feel, über die erstmalige Möglicheit, einen DSL-Anschluss problemlos einzurichten, bis hin zur erstmaligen Aktivierungsprozedur (bis dahin konnte man Windows (oder davor DOS) beliebig oft installieren (legal war das damals schon nicht, aber wirklich gejuckt hatte das keinen)).

Was damals AUCH so wirklich losging, war die Sache mit dem Virenschutz. Die Zahl der Viren wurde immer höher, parallel zur Anzahl der draußen laufenden WindowsXP Lizenzen.

Jetzt, da ich XP in einer virtuellen Maschine laufen habe, die praktisch völlig abgeschottet vom eigentlichen Betriebssystem läuft, kann in der Hinsicht nichts passieren. Dadurch kann XP in Reinkultur laufen, ohne von irgendeinem Virenschutz ausgebremst zu werden. Schon erstaunlich, wie flott das damals war.

Nachdem das problemlos geklappt hat, werde ich mal versuchen, auch noch frühere Betriebssysteme in separaten VMs laufen zu lassen. Also z.B. Windows98. Auch dazu habe ich noch eine CD/Lizenz. Und irgendwie drängt es mich, auch das uralte MS-DOS nochmal so aufzusetzen.

Einfach aus Nostalgie-Gründen.

Es grüßt,
das Smamap

Die Akkulaufzeit setzt Hirn voraus

Allenthalten ist in irgendwelchen Testberichten zu lesen, dass die Akkulaufzeit von Gerät XY zu gering sei.

Akkulaufzeit

Ich frage mich immer worin das Problem besteht, zwischendrin immer mal wieder für eine halbe Stunde, das Netzteil anzuschließen, und so die Akkulaufzeit wesentlich zu erhöhen.

Angeblich ist es ja sogar lebenszeiterhöhend für den Akku, wenn man ihn gelegentlich mal für eine kurze Zeit ans Netzteil hängt. Jedenfalls wesentlich förderlicher, als wenn man ihn immer nur voll auflädt.

Anschließen kann man ja vielfältig: Sei es zuhause, im Büro, im Auto oder sonstwo. Und schon hat man wieder mehr Akkulaufzeit.

Hilfreich wäre dabei auch, sich zu vergegenwärtigen, dass man das Gerät nicht zu jeder Zeit benötigt.
Sich vom Smartphone gelegentlich mal loszusagen oder gar für eine Stunde darauf zu verzichten …… das wär´s doch !!!!!!!
Also ruhig mal im Auto liegenlassen und in der Zeit ans Netzteil hängen (bzw. an den Zigarettenanzünder)

Mir wär jedenfalls nicht bekannt, dass man beim Kauf unterschreibt, es 24/7 nutzen zu müssen.

Also worin besteht das Problem, wenn ein Akku „nur“ 1.900 mAh an Kapazität aufweist. Da müsste man halt vor dem Kauf dann auch mal den ein oder anderen Testbericht lesen, aus dem dann womöglich hervorgeht, dass das Gerät recht sparsam mit Strom umgeht. Und schon sieht die ganze Sache nochmal etwas anders aus.

Wie gesagt ….. HIRN würde dabei helfen …. denkt man sich, beim Lesen so mancher Berichte.

Es grüßt,
das Smamap

Microsoft und der gigantische Schachzug

Hatte jüngst mit der Zeitschrift Chip einen kleinen Schriftverkehr bzgl. der neuen Skylake Rechner, die beschrieben wurden, Microsoft und anderen Dingen.

In dem Zusammenhang kamen wir auch auf ein anderes Thema ……

Microsoft hatte 1 Jahr lang „kostenlose“ Windows10-Lizenzen verteilt. Verteilt in der Art, dass man einen Upgrade von seinem alten Windows7 machen konnte.

Microsoft

Mittlerweile dringt mehr und mehr die Tatsache durch, dass die so entstandenen Windows10-Lizenzen an den Rechner gekoppelt sind, auf dem sie laufen.

So wie früher, dass man nämlich eine Windows-Lizenz auf einem beliebigen Rechner installieren kann, das ist mit der vorgeblich „kostenlosen“ Microsoft Lizenz nicht möglich. Eben weil die fix mit einem bestimmten Rechner verbunden ist.

Wenn also jemandem der Rechner flöten geht, und er hätte da noch einen im Eck stehen …. so von wegen fix Windows10 drauf installiert ….. is nicht !!!

Auf einem Rechner-Neukauf eben so wenig. Mal abgesehen davon, dass auf dem von vorneherein W10 installiert ist, und man diese Lizenz zwangsweise mitbezahlt.

Für mich war und ist das ein gigantischer Schachzug, und zwar ein gelungener, von Microsoft.

Jeder mit so einer Lizenz war weiß Gott wie stolz darauf, so ein Ding kostenlos erworben zu haben, und muss dann doch feststellen, dass es mit „kostenlos“ verbei ist, in dem Moment, in dem man neue/andere Hardware braucht.

Aber die Leute sind sehr vergeßlich. Das ist wie bei den Wahlversprechen.

Dass sie über den Tisch gezogen werden, das wird ihnen anderswie schmackhaft gemacht. Indem man sie den Eindruck gewinnen lässt, dass auf einem neuen Rechner das Betriebssystem „einfach so“ dabei ist. Also quasi wieder kostenlos.

Wie schon berichtet, habe ich mich, wie ich das geblickt habe, dazu entschlossen, Windows einzusargen, und nutze seitdem (etwa 1 Jahr) Linux, in Person von Ubuntu.
Echt kostenlos, und tut genau das Gleiche.

Und seit einem halben Jahr habe ich zusätzlich ein Tablet mit Android als Betriebssystem. Damit mache ich mittlerweile alles.

Und was soll ich sagen ….. mir hat Windows keine einzige Sekunde gefehlt.

Es grüßt,
das Smamap

Mein Leben ohne Drucker

Seit etwa 2 Jahren nenne ich keinen Drucker mehr mein eigen.

Drucker

Der Weg zum Leben ohne Drucker

Ich wollte damals testen, ob ich überhaupt einen benötige. Schon alleine aus dem Grund, weil man ja regelmäßig Verbrauchsmaterial anschaffen darf …. in aller Regel Tintenpatronen.
Damit stopft man dann Finanzen unendlicher Art in den Molloch namens „Druckerhersteller“.

Ich stellte fest ….. ich benötige keinen Drucker.

Um soweit zu kommen, war es erstmal notwendig, gezielt zu hinterfragen, ob es überhaupt erforderlich sei, das, was man bisher immer ausgedruckt hatte, auch wirklich ausdrucken zu müssen.

Und was soll ich sagen ….. ich konnte die Frage, für die meisten Druckjobs, eindeutig mit NEIN beantworten.

3/4 aller Dinge, die ich bisher ausgedruckt hatte, konnte ich verbuchen unter dem Konto „Ausdrucke, die dann irgendwo liegen/abgelegt sind, niemand jemals braucht und letztlich ungenutzt entsorgt werden“.

Das restliche 1/4 aller Dinge, die ich bisher ausgedruckt hatte, waren zu 95% Briefe, die ausgedruckt und dann per Post weggeschickt wurden.
Allerdings, so erkannte ich, ließ sich dies auch per Fax und eMail erreichen. Einen Online-Fax-Dienst nutzte ich schon länger. Dort brauchte ich nur die Faxnummer einzugeben, Text zu erfassen, oder ein Dokument auszuwählen, und den Versand anzustoßen. Alles andere erledigte dann der Online-Dienst, und ich erhielt per eMail sogar einen Nachweis, sprich Empfangsprotokoll.

Für nicht so wichtige Dinge, würde auch eine eMail genügen.

Die Alternative für den Rest der Fälle

Und für die ganz wenigen Dinge, die unbedingt schriftlich zu erfolgen hatten, bestand dann die Möglichkeit, diese als PDF-Dokument auf einen Stick zu speichern, damit zum Bürodienstleister um´s Eck zu marschieren, das dort auszudrucken, und mit der Post, die ich ohnehin aufsuchen müsste, auf den Weg zu bringen.

Ergo ….. Drucker überflüssig.

Was die Kosten angeht, so macht ein Fax bzw. ein Ausdruck beim Bürodienstleister jeweils ca. 5 Cent aus, auf´s Jahr hochgerechnet also ca. 5 €, sprich etwa 10% von dem, was ich früher jährlich für Druckerpatronen ausgegeben hatte.

Ersparnis also 90%.

Den Drucker- und Patronenherstellern würde das zwar gar nicht gefallen, aber das war mir letztlich sowas von egal, wie nur grad irgendwas.

Und ob ich jetzt viele Minuten dafür aufwende, um mich immer wieder in die Probleme zu vertiefen, die so ein Drucker zwangsläufig mit sich bringt oder einen Teil dieser Zeit dafür verwende, ein Fax online zu versenden bzw. zum Bürodienstleister zu laufen …… ich weiß schon, was effektiver ist.

Und mit den eingesparten ca. 45 € jährlich, gönne ich mir 2x pro Jahr ein köstliches Essen beim Griechen. Da habe ich wesentlich mehr davon.

Drucker

Es grüßt,
das Smamap

Bandbreite und kein Ende

Nachdem im vorgehenden Beitrag schon das Thema Bandbreite der Internetanschlüsse vorkam (vereinfacht gesagt: Geschwindigkeit im Netz), kam mir in den Sinn, mal die Entwicklung derselben, in meiner Erinnerung, nachzuvollziehen, so wie ich sie erlebt habe.

Man möge mir wieder die Vereinfachungen nachsehen.

Bandbreite die noch keine war

Das Erste, an das ich mich erinnere, war das Modem, mit einer Download-Rate von 56 kbit/s (Kilobite pro Sekunde). Das muss wohl so um 1995 gewesen sein.

Danach kam die ISDN-Karte in den PC. Die schaffte 64 kbit/s. Nachdem man am ISDN-Anschluss üblicherweise 2 Leitungen zur Verfügung hatte, und man die koppeln konnte, entstanden so 128 kbit/s.

Im Unterschied zu heute, gab es noch keine Flat-Rate, sondern man musste für Internetverbindungen pro Zeit zahlen. Das konnte ganz schön ins Geld gehen. Die Geschichten von Eltern, die sich über horrende Telefonrechnungen wunderten, waren fast schon üblich.

Vor etwa (geschätzt) 15 Jahren, kamen langsam die DSL-Anschlüsse auf. Da hatte ich bzgl. Internet eine Bandbreite von 16 Mbit/s (Megabit). Für die damalige Zeit eine Wahnsinns-Geschwindigkeit. Möglich war das nur deswegen, weil ich im Wohnort quasi direkt neben dem „Verteiler“ der Telekom wohnte. Je weiter weg man davon wohnte, umso mehr kamen Leitungsverluste zum Tragen, so dass dann von den 16 Mbit u.U. nur noch 8 Mbit ankamen.

Im Vergleich zum bis dahin Gewohnten (ISDN), war das dennoch atemberaubend.

Was die Anschlusstechnik im Haus anging, so brauchte man damals einen „Splitter“, ein „DSL-Modem“ und ev. noch einen „Hub“ (Verteiler zum Anschluss mehrerer PCs). Das alles ist heute im sog. „Router“ zusammengefasst.

Auch die Installation auf dem PC (meist unter Windows) war zu Beginn reichlich aufwendig. Man musste Treiber und Software zusätzlich installieren, und in den Anfangszeiten konnte man da noch viel falsch machen, so dass es seine Zeit dauerte, bis man das Ganze an´s Laufen brachte. Die späteren Windows-Versionen, die die Software schon beinhalteten, die es für´s Internet brauchte, machten es zumindest etwas einfacher.

……. und heute ???

Mittlerweile hat sich das sehr vereinfacht. Man bekommt einen Router, steckt Strom an, muss kaum noch was dran machen/eingeben, 2 Kabel anschließen – fertig. Würde man heute jemandem einen Windows95-PC in die Hand drücken, Splitter, DSL-Modem und Software-CD ….. er würde gnadenlos scheitern.

Auch die Bandbreiten haben sich enorm vergrößert.

Heute sind die 16 Mbit von damals vergleichsweise lahm. Dabei gibt es immer noch Gegenden, v.a. auf dem Land, da wären so Manche, mit ihren 2 MBit, total froh, wenn sie meine damaligen 16 MBit hätten.

Ich wohne allerdings mittlerweile in einer Kleinstadt, und da gibt es dann doch schon etwas mehr. Aktuell nutze ich 25 MBit, so dass (fast) alles, was da so denkbar ist, über das Netz realisiert wird. Fernsehen über das Netz …. da war vor 15 Jahren noch nicht mal der Gedanke dazu da.

Das mit der Trennung zwischen Stadt und Land, bzgl der Bandbreite, gilt aber nicht überall!

Ich wohnte mal 1-2 Jahre (is noch gar nicht so lange her), in einem Kleinst-Dorf, durch das zu dem Zeitpunkt grade Glasfaser verlegt wurde, um die Außenorte der Kreisstadt an den Datenbus mit anzuschließen.

Und SCHWUPP hatte ich, in dem Dorf mit ca. 50 Einwohner, statt 2 MBit plötzlich 50 MBIT. Ich hätte sogar 100 haben können, aber wozu.

Ein kurzer Ausflug dazu

Als damals das Glasfaserkabel durch mein Dorf verlegt wurde, da schielte ich immer sehnsüchtig dorthin, wo das Kabel vorbeiführte. Denn man hatte mir gesagt, dass es auch dabei bleiben würde, weil die Arbeiten, das Glasfaserkabel bis zu mir in die Wohnung abzuzweigen, in etwa auf 1.000 € kommen würden, und das konnte ich glattweg vergessen, weil mein Vermieter niemals diesen Aufwand treiben würde. So würde ich also bei meinen 2 MBit bleiben, obwohl in Luftlinie von etwa 10 Meter ein Glasfaserkabel vorbeiführte.

Eher zufällig kam ich mit einem Mitarbeiter ins Gespräch, der Firma, die das Kabel verlegte. Der verkündete mir, dass es auch möglich sei, dass die „letzte Meile“, also die Wegstrecke vom „Verteiler“ (der stand im Nachbarort) bis zu mir, über das Kupferkabel erfolgen könne, also jenes Kabel, das ohnehin schon in meine Wohnung ginge. Zwar wäre es so, dass die Geschwindigkeit, die per Glasfaserkabel beim „Verteiler“ ankäme, dann über das Kupferkabel wieder reduziert würde, aber es würde immer noch horrend mehr bei mir ankommen, als bis dahin. Und so bekam ich plötzlich 50 MBit.

Dies nur mal so als Excurs ….. vielleicht gibt es ja Leser, die in derselben Lage sind, und mit dieser Info etwas anfangen können.

Dann wohnte ich in einem Haus, genauer gesagt in einer WG, da gab es zwar Internet (ich weiß gar nicht wie groß die Bandbreite dort war), aber davon kam im ersten Stock fast nichts mehr an. Durch die zahlreich verbauten Rigips-Platten wurde so ziemlich alles geschluckt. Ich versuchte mit einem Repeater die Sache zu verbessern, aber in so einem Haus bringt das fast gar nichts. Zu der Zeit lernte ich die 16 Mbit, die ich viele Jahre zuvor gehabt hatte, wieder schätzen; was hätte ich auch nur für 1/4 dieser Bandbreite gegeben. Ich zog dann von dort weg, was, aus anderen Gründen, eine Wohltat war.

….. zurück zum Heute und aktuellen Bandbreiten

An meinem jetzigen Wohnort, habe ich, wie gesagt, 25 Mbit. Fernsehen, Musik und Videos streamen ….. alles kein Problem.

Und in Kürze habe ich (hoffentlich) 100 Mbit. Dann gehören auch einzelne Aussetzer, die natürlich immer dann kommen, wenn ich sie gar nicht brauchen kann, der Vergangenheit an.

SO ändern sich die Zeiten.

Es waren mal 56 kbit/s eine halbe Revolution.

Und heute braucht es, bei den Anwendungen, die mittlerweile üblich sind, schon Bandbreiten im mittleren bis hohen Mbit-Bereich. Vieles, was wir heute machen, hat mit Streamen zu tun oder mit der Cloud (da machen sich die Meisten schon gar keine Vorstellung mehr davon, was ohne Internet gar nicht mehr gehen würde).

Das eine bedingt das andere ….. höhere Bandbreiten machten Anwendungen möglich. Und Anwendungen erforderten höhere Bandbreiten.

Ich könnte heute auch 400 Mbit haben. Zumindest hat mir KabelDeutschland das angeboten. Voraussetzung: Natürlich höherer Preis und Handy-Tarif über KD. Aber nachdem ich das alles nicht benötige, nahm ich die 100 Mbit für 19,95 im Monat (zumindest für das erste Jahr).

Schon eine wahnsinns Entwicklung, die da innerhalb von 20 Jahren stattgefunden hat.

Es grüßt,
das Smamap

Das Potential und Kabel Deutschland

Heute mal wieder ein Beitrag aus dem Themenbereich „Technik“ oder „Tips & Tricks“, betreffend das Potential. Genauer gesagt, den Potentialausgleich. Wird etwas länger, aber vielleicht ja für den ein oder anderen interessant.

Der Hintergrund zum Potential

Aktuell habe ich eine Internet-Bandbreite von 25 MBit. Die verschiedenen Anbieter bestätigten mir bisher, das es mehr an meiner Adresse nicht gäbe. Nun hieß es, in meiner Kleinstadt würde mit Glasfaser ausgebaut. Ich empfand schon eine gewisse Freude, wie ich das gelesen hatte. Aber zu früh gefreut; in den Genuss der Glasfaser würden nur jene Stadtteile kommen, die bisher nur sehr geringe Geschwindigkeiten haben konnten. Die Fördermaßnahmen des Freistaat Bayern würden dies so vorschreiben.

Aber, so hieß es, es wäre möglich, mehr als meine aktuell 25 MBit zu bekommen, weil ich über KabelDeutschland einen Anschluss bis zu 100 MBit erhalten könne.

Ich freute mich wie ein Schneekönig, denn Kabelfernsehen, das ich nicht nutze, war ja schon im Haus, also würde es ja keine große Sache sein ….

…. aber ich freute mich nicht lange.

Das Potential und dessen Ausgleich 😉

Denn es stellte sich heraus (der Techniker kam), dass der Anschluss nicht eingerichtet werde könne, weil es seit damals die Vorschrift gäbe, dass für einen Kabelanschluss ein Potential Ausgleich vorhanden sein müsse, er aber keinen solchen finden könne.
Ich hatte zwar keine Ahnung, was das sein sollte, aber der Techniker zog wieder von dannen …. unverrichteter Dinge.

Erstmal machte ich mich schlau, um was es überhaupt geht. In einfachen Worten (die Fachleute mögen mir verzeihen): Gemeint ist die Erdung, also jene Metallschiene, die außen an der Hausmauer ins Erdreich verläuft, und an die sämtliche Hausinstallationen mit angeschlossen sind (Wasser, Strom, Gas, Heizung), damit Überspannungen dorthin abfließen können.

Warum Potential nicht gleich Potential ist

Mein Problem: Diese Schiene war unauffindbar, die Elektrofirma, die das seinerzeit ev. eingerichtet hatte, die gab es nicht mehr, der Hausbesitzer konnte in den Unterlagen nichts finden, und der frühere Hausbesitzer war bereits verstorben, weshalb man den auch nicht mehr fragen konnte. Es war sogar unklar, ob überhaupt ein Potential Ausgleich bestünde.

Doch es gab Licht am Ende des Tunnels: KabelDeutschland erteilte mir die Auskunft, es würde vollauf genügen, wenn ein Erdspieß im Erdreich versenkt würde. Der Techniker würde mit seinem Kabel dann da dran gehen, und SO wäre also dann ein separater Potential Ausgleich geschaffen.
Also wurde flugs die Elektrofirma erstmalig beauftragt, der Erdspieß/Potentail-Ausgleichs-Schiene also installiert.

Somit stand meinen 100 MBit nichts mehr im Wege ….

….. so dachte ich.

Der Techniker erzählt mir dann ganz was anderes: Nein, das wäre SO nicht akzeptabel, und er können nicht verstehen, wie ich eine solche Fehlinformation bekommen hätte. Denn die Vorschrift wäre so, dass es sich um einen echten Potential Ausgleich ALLER Hausinstallationen handeln müsse. Er sei vom Subunternehmer von KabelDeutschland, müsse sich daran halten, sonst bekomme er a) eine auf´s Dach, und b) kein Geld ….. sprach´s und zog wieder von dannen.

Er hatte mir zumindest einen Ansatz dagelassen, wie ich weitermachen könne. Also wieder den Elektriker gerufen, damit dieser alles durchmesse. Dies ergab, dass der Potential Ausgleich vorhanden ist. Er installierte neben dem Sicherungskasten der Elektroinstallation einen Anschluss, so dass der Internet-Techniker sich daran anklemmen könne und der Potential Ausgleich damit auch für den KabelDeutschland-Anschluss gegeben sei.

Nachdem der Techniker morgen wieder erscheint, um den Anschluss zu installieren, bleibt zu hoffen, dass diesem nicht wieder etwas anderes einfällt.

Könnte also durchaus sein, dass ich morgen schon einen 100 MBit-Anschluss mein Eigen nenne …… oder auch nicht.

Im Moment habe ich allerdings noch ein ganz anderes Problem …..

Warum man immer alles schriftlich haben sollte

KabelDeutschland (die „Baubetreuung“) hatte zugesagt, sie würden die Rechnung für den Elektriker-Einsatz übernehmen. Ich bräuchte diese nur einreichen, und sie würde überwiesen. Wie zu erwarten, war das natürlich nicht geschehen. In weiser Voraussicht hatte ich den Gesprächsinhalt mit jener Fachabteilung nochmals per Fax bestätigt …. frei nach dem Motto „trau, schau, wem“.

Letztlich wird das so passieren (da werde ich auch nicht klein bei geben), aber der fast nicht vorhandene Aufwand erzeugt natürlich Freude pur.

Mir fällt bei der Gelegenheit ein, dass sich im Lauf der Zeit so Einiges verändert hat, was Technik und Bandbreiten angeht, und dies ev. auch berichtenswert wäre.
Ein Beitrag wird folgen …..

Es grüßt,
das Smamap