Kommentar Button in WordPress App

Für Interessierte zum Thema „Kommentar Button“ (und ich weiß, da gibt es einige), hier ein ausführlicher Beitrag, zu dem neuen Hinweis auf der Startseite des Blogs.

Kommentar Button in WordPress App

Hintergrund zum Kommentar Button

Bekanntermaßen ist WordPress noch nicht dazu in der Lage, auf JetPack-Seiten, also solchen Blogs, die selbst gehostet werden, in der WP-App einen Kommentar-Knopf unterhalb der Beiträge zur Verfügung zu stellen.

Dies ist eine Funktion, die von den Entwicklern erst noch realisiert werden muss. Denen sind aber im Moment andere Prioritäten vorgegeben. Jedoch habe ich mittlerweile zumindest die Information erhalten, dass da seit Kurzem Aktivität vorhanden ist, und die Funktion damit nicht mehr nur weit hinten auf der TO-DO-Liste steht.

So zumindest der Eindruck, der sich aus den diversen eMails ergibt, die ich von Zeit zu Zeit mit dem dortigen Support wechsle.

Ob dabei meine Feststellungen geholfen haben, dass eine solche Funktion dann doch zu den grundlegenden Features gehört, und ein Blog ohne diese nur wenig Sinn macht, das lasse ich dahingestellt, weil unwichtig.
Jedenfalls werden sich nicht Wenige darüber freuen, wenn auch auf den selbstgepflegten WP-Seiten endlich dieser Kommentar Button zur Verfügung steht, also etwas, das die WP.com-Blogs schon lange kennen. Man erkennt selbstgehostete Blogs bisher immer daran, dass sie in der App unter den Beiträgen nur den Like-Button haben, und nichts zum Kommentieren.

Was tun ohne Kommentar Button ?

Wer also in einem solchen Fall einen einfachen Weg zum Kommentar sucht, der hat momentan nur die Möglichkeit (falls er einen solchen Blog abonniert hat), in der Mail, die einen neuen Beitrag ankündigt, auf das dortige Feld zu klicken oder aber (auch in der Mail) auf den Titel des Beitrags, und damit den Beitrag im Browser zu öffnen.

In der Browser-Version des Beitrags, die man ja auch über die Web-Adresse des Blogs erreicht, steht seit Beginn der WP-Zeiten, am Ende eine Kommentierfunktion parat.

Aussichten

Wir bewegen uns ja mittlerweile unaufhaltsam, ob man will oder nicht, auf Weihnachten zu. Jedenfalls haben wir Ende nächster Woche schon Oktober. Vielleicht überraschen uns ja die Automattic-Leute mit einem besonderen Geschenk.

Es grüßt,
das Smamap

Das Frühstücksei oder zwei

Sonntags ist immer der Tag des Frühstücksei. Genauer gesagt, deren 2.

Frühstücksei

Meine Eier (für´s Frühstück 😉 ) kommen immer vom Wochenmarkt und dort vom Bauern, der noch glückliche Hühner hat. Das sind dann noch Eier, die wahre Größe haben 😉 und nicht jene vom Discounter, wo man 2x hinschauen muss, um etwas zu erkennen.

Der Weg zum Frühstücksei

Und das werden dann 4-Minuten-Eier.

Aber nicht aus dem Eierkocher. So ein Ding nenne ich nicht mein Eigen. Habe kein solches Gerät, das ansonsten nur dumm rumsteht, Platz wegnimmt oder ich jedesmal aus dem Schrank holen muss, um es hinterher wieder zurück zu stellen. Ganz abgesehen davon, dass es dann von Zeit zu Zeit einer Generalreinigung bedarf.

Nein, mein Minitopf tut es auch.

Frühstücksei

Das Frühstücksei und etwas Wasser rein, zum Kochen bringen, und wenn es leicht zu blubbern anfängt, dann abschalten. Das reicht dann genau für 4 Minuten.

Und 4 Minuten müssen es sein. Nicht mehr, weil sonst gibt es ein sog. Sol-Ei, und auch nicht weniger, weil Ei in flüssiger Form mag ich so gar nicht.

Mit diesen Zutaten wird das Frühstücksei dann genau richtig.

Und das gibt es, wie gesagt, am Sonntag. Quasi zum krönenden Abschluss der Woche. Mehr dann auch wieder nicht, denn schließlich will ja auch der Hausarzt den nächsten Cholesterin-Wert als „gut“ mitteilen. Ok, gelegentlich gibt es schon mal ein paar Spiegeleier, aber das macht das „Kraut auch nicht fett“.

Was ich jetzt unterschlagen habe, ist der Piekser, mit dem das Ei einen Zugang gelegt bekommt. Dies ist beim Ei vom Wochenmarkt weiters kein Problem. Beim Discounter-Ei hatte ich da häufiger beim Pieksen dann ein kaputtes Ei in Händen, weil halt die Schale dann doch etwas arg dünn geraten war.
Was will man auch anderes erwarten, in jenen Legebatterien.

Und genau deshalb kaufe ich mein Frühstücksei ausschließlich auf dem Wochenmarkt.

Es grüßt,
das Smamap

Geräte mit Akku – Rasenmäher

Immer mehr Geräte im Haushalt und drum herum sind Geräte mit Akku, z.B. auch Rasenmäher.

Und da die Akku´s immer leistungsfähiger werden, werden nicht mehr nur Kleingeräte damit ausgestattet.

Also nicht mehr nur diverse Fernbedienungen, die Uhr, der Haarschneider, das Notebook oder das Tablet werden mit Akku betrieben, sondern mittlerweile auch Staubsauger oder Rasenmäher.

Eine Bekannte von mir hat sich jüngst einen Rasenmäher mit Akku-Antrieb zugelegt. Es handelt sich um den BARICUS von QVC.

Rasenmäher mit Akku-Antrieb

Testbericht zum Rasenmäher

Zunächst einmal ist sehr positiv, dass es nicht mehr nötig ist, für Sprit, Öl und Zündkerze zu sorgen.  Alternativ fällt auch das lästige Stromkabel weg. Auch entsprechende Wartungen (z.B. Ölwechsel) fallen flach.

Der neue Rasenmäher ist erfreulicherweise sehr leicht, und kann am oben sichtbaren Griff problemlos durch die Gegend getragen werden. Dabei sollte allerdings unter der schwarzen Haube der Akku eingesetzt sein,

Rasenmäher - Ersatzakku

damit sich das Gerät im Gleichgewicht befindet.

Damit auch gleich zu dem, was mir negativ aufgefallen ist:
Es ist empfehlenswert, den Akku vorher für eine Stunde ans Netzteil anzuschließen, damit er wirklich voll aufgeladen ist. Sich darauf zu verlassen, dass der Akku vom Ladevorgang nach dem letzten Mähen, noch genügend Saft hat, geht mit Sicherheit schief, denn schließlich möchte man den Rasen ja ganz mähen, und nicht nur zur Hälfte.

Es ist auch zu empfehlen, den Rasen frühzeitig zu mähen, und in relativ trockenem Zustand. Sonst kann man die vom Verkäufer angegebenen Leistungszahlen glattweg vergessen. Von wegen 60 Minuten Arbeitszeit bzw. 400 qm ist utopisch.
Trockener und eher kurzer Rasen, dann kann man von der Hälfte ausgehen. Beim ersten Mal war der Rasen morgens noch einigermaßen feucht, und etwas höher. DAMIT war nach 1/4 der Leistungzahlen schluss.

Man könnte sich einen Wechselakku anschaffen, und mit dem dann weitermachen. Tja …. WENN QVC es auf die Reihe kriegen würde, den verfügbar zu machen.
Solange muss man halt so verfahren, dass der Akku morgens definitiv nochmals nachgeladen wird, und wenn er leer ist, dann muss man eben aufladen und später weiter machen.

Aber noch ein paar Vorzüge zum Mäher:
Für Menschen, die nicht soviel Kraft haben bzw. für ältere Menschen ideal.Warum? Er ist leicht, also entsprechend gut manövrierbar, auf Knopfdruck zu starten und mit einem einfach zu bedienenden Hebel in der Höhe verstellbar. Zudem braucht niemand in der Gegend rumkurven, um Betriebsstoffe zu besorgen oder Wartungsarbeiten erledigen (lassen).

Fazit zum Rasenmäher

Hätte man nicht bei der Leistungsfähigkeit des Akkus gespart, könnte man das Gerät als großen Wurf bezeichnen. Aber für 230€ kann man wohl nicht mehr erwarten.
Mit den angeblichen Leistungszahlen hat QVC sicht „leicht“ vertan. Auch hier kann man wohl von einem Verkaufssender nicht mehr erwarten. Zumal man das aus der Autobranche ja kennt, dass Verbrauchszahlen das Papier nicht Wert sind, auf dem sie stehen.
Letztlich würde ich dann, wenn einem die genannten Vorteile etwas sagen/bringen, zum Kauf raten. Die Probleme des Akkus kann man umgehen, und mit etwas Geduld wird es dann vll auch was mit dem Ersatzakku.
Die Produkte anderer Hersteller/Verkäufer sind sicher ähnlich gelagert, so dass man das hier Geschilderte als Vorlage verwenden kann.

Es grüßt,
das Smamap

Schlauch flicken leicht gemacht – HowTo

Das Thema „Schlauch flicken hatte ich in vorhergehenden Beiträgen

Das Problem

Die Lösung

HowTo

noch nicht erledigt.

Vorbereitung (Schlauch flicken)

Zunächst muss es darum gehen, festzustellen, WO im Schlauch das Loch ist.
Dazu den Schlauch halbwegs aufpumpen, und dann abschnittsweise unter Wasser halten, um festzustellen, wo Luftblasen aufsteigen.
Ich mach das immer im Handwaschbecken.

Wenn der Schlauch zuvor relativ rasch die Luft verloren hat, dann sollte das Loch im Wasserbad offensichtlich sein. Es kann trotzdem nicht schaden, dort, wo Luftblasen am Schlauch anhaften, mit der Hand diese abzuwischen, um zu prüfen, ob dort nicht wieder Luftblasen entstehen. Manchmal gibt es nämlich auch „schleichende“ Löcher, die so klein sind, dass Luftblasen nicht offensichtlich aufsteigen.

Immer den ganzen Schlauch prüfen, denn es können schon auch mal mehrere Löcher vorhanden sein.

Auch das Ventil eingehend prüfen. Ich hatte schon den Fall, dass das Ventil sehr langsam Luft verlor, und der Schlauch nach mehreren Stunden platt wurde. Ich suchte dann verzweifelt ein Loch, um festzustellen, dass das Ventil der Übeltäter war, und dort dann 3-4 Luftblasen pro Minute hochstiegen.

Gefundene Löcher mit einem Permanent-Marker einkreisen (ich nehme dazu immer meinen Stift mit dem ich CDs beschreibe), um sie hinterher auch wieder zu finden. Ich gebe zu, dass ich mir manchmal die Arbeit mit dem Markieren spare, um dann gelegentlich hinterher das Loch nicht mehr zu finden, und somit ein nochmaliges Wasserbad einlassen darf 😉

Abschließend den Schlauch trocknen und die Luft ablassen.

Schlauch flicken

Nun die markierte Stelle am Schlauch suchen und diese mit dem Sandpapier aus dem Reparaturset aufrauhen. Dabei ruhig eine etwas größere Fläche bearbeiten (z.B. 2€ groß bei einem Miniloch). Manche Reparatursets enthalten auch statt des Sandpapiers eine kleine Metallreibe. Dabei ruhig etwas Kraft aufwenden. Dafür sorgen, dass der Schlauch plan aufliegt (Luft ist ja bereits abgelassen; sofern noch Restluft enthalten ist, den Schlauch aufwickeln und dabei nach und nach die Luft über das Ventil quasi auspressen; dies fördert auch hinterher das problemlose Abdichten).

Die Stelle kurz mit einem trockenen Tuch reinigen, das Vulkanisier-Mittel aus dem Set dünn auftragen (manche würden auch sagen „den Kleber aus der Tube“), und 5 Minuten antrocknen lassen.

Den Flicken jetzt aufbringen. Normal befindet sich dieser auf einem Trägermaterial (z.B. Alu). Also abziehen und mit viel Druck zentral auf das Loch kleben. Je mehr Druck umso besser. Ich drück da immer mehrfach mit beiden Daumen drauf, und nehm abschließend noch einen Schuh und drück nochmal nach.

Durch den chemischen Prozess der jetzt abläuft, wird die Stelle total abgedichtet. Manche Hersteller haben auf den Flicken oben eine Art dünne Klarsicht-Folie aufgebracht. Diese einfach dort lassen, wo sie ist, um den Flicken, beim Versuch die Folie zu entfernen, nicht erneut zu lösen.

Theoretisch ist damit die Aktion „Schlauch flicken“ abgeschlossen, und der Schlauch kann sofort verwendet werden.

Schlauch flicken leicht gemacht

Testen

Früher dachte ich immer, man müsse nun noch einige Stunden warten, aber das ist nicht der Fall. Ich würde raten, in Ruhe alle Hilfsmittel und Werkzeuge aufzuräumen, den Arbeitsplatz wieder auf Vordermann zu bringen, und das sollte genug Zeit vergehen lassen.

Der Schlauch kann dann unmittelbar eingesetzt werden. Wer das möchte, kann ihn ja zuvor noch einigermaßen aufpumpen, um zu prüfen, ob er die Luft hält (nicht zu fest, denn er steckt ja in keinem Mantel, der dagegenhält.

Es grüß,
das Smamap

Reifen flicken – Rad demontieren

Nachdem ich mich in letzter Zeit mehrmals darüber ausgelassen hatte, mit welchen Problemen ich konfrontiert war, bei dem Versuch einen Reifen flicken zu wollen ….

Ich flicke den Reifen – erster Versuch

Ich flicke den Reifen – Die Lösung

….. habe ich mir überlegt, dass es nicht schaden kann, zu beschreiben, wie ich vorging. Ev. kann ja jemand für sich was draus entnehmen (oder auch nicht).

Aus nachvollziehbaren Gründen habe ich darauf verzichtet, das Ganze nochmals zu demontieren, um per Einzelbilder die Arbeitsschritte zu veranschaulichen. Dies sollte auch durch einige wenige Bilder mit entsprechender Beschreibung zu verdeutlichen sein.

Demontage (Reifen flicken)

Zunächst geht es ja mal darum, das Rad zu demontieren (bei mir war das natürlich das Hinterrad; vorne wäre ja auch zu einfach gewesen).

Reifen flicken - Der Schnellverschluss

Fahrräder heutiger Machart haben einen Schnellverschluss, so dass man sich nicht mehr damit herumärgern muss, passende Schraubenschlüssel für die Radmutter zu finden. Also das Fahrrad flugs auf Lenker und Sattel gedreht, und den Schnellverschluss geöffnet. Je nachdem, wer den zuletzt verriegelt hat (vorzugsweise man selbst), ist dazu ev. etwas Kraftaufwand nötig.
Damit kann man dann auf beiden Seiten des Rades den Verschluss bzw. das Gegenstück ev. noch um eine halbe Umdrehung lockern, um das Rad leichter entnehmen zu können.

Reifen flicken - Die Kettenschaltung

Als Nächstes nun die Luft aus dem Reifen lassen. Dazu den Stößel im Reifenventil solange mit dem Fingernagel gedrückt halten, bis keine Luft mehr entweicht. Hat den Hintergrund, dass die Bremse, die von beiden Seiten an der Felge anliegt, die Herausnahme des Rades ansonsten blockieren würde, weil ja ein aufgepumpter Reifen „dicker“ ist, als die Felge alleine.
Nun das Rad zunächst ein kleines Stück aus dem Rahmen ziehen (so 1-2 cm, soweit es eben geht), und dabei gleichzeitig versuchen den Rad-Mantel auf Höhe der Bremsbacken etwas zusammenzudrücken, damit dieser dort (bei den Bremsen) hindurchgeht. Denn sonst kann man ziehen wie ein Ochse, ohne das Rad wirklich herauszubekommen, weil der Mantel eben an den Bremsbacken festhängt. Für diese Aktion könnte man auch gut und gerne 3 Hände benötigen, aber mit etwas hin und her geht es auch mit zweien.
Handelt es sich um das Vorderrad, ist der Fall damit dann erledigt, was die Demontage angeht.

Das Problem ist beim Hinterreifen natürlich noch die Kette. Hat man das Rad halbwegs, also so einige cm, aus dem Fahrrad-Rahmen gezogen, muss man jetzt die Kette von den Zahnrädern abnehmen. Dazu (das Rad steht ja auf dem Kopf), den Kettenspanner (ich nenn das so, ohne zu wissen, ob das die exakte Bezeichnung ist; das ist im Bild das silberne Teil, das dort Richtung Erdbogen ragt) Richtung Lenker drücken, wodurch die Kette dann durchhängt.

Man muss sich halt jetzt überwinden, diese schmierige Kette anzufassen, und vom Zahnrad zu ziehen, auf dem sie grade liegt. Einmal in der Hand, die Kette komplett von den Zahnrädern entfernen. Also nicht einfach nur auf das nächstkleinere Zahnrad legen.
Man muss das Rad dann gleichzeitig etwas schräg nach oben herausziehen, und mit etwas hin- und herzerren hat man es dann schließlich in der Hand.

Nachdem ich diese Prozedur einige Male durchführen musste (s.o.), gelang es mir letztlich auch einmal, die Kette mit einem Stück Zeitungspapier zu umfassen, und das Rad zu demontieren, ganz ohne mich dabei schwarz und schmierig zu hinterlassen.

Mantel/Schlauch entfernen (Reifen flicken)

Nächster Schritt ist jetzt, den Mantel zu lösen, um diesen und den Schlauch von der Felge zu bekommen.
Ich hatte das von früher her so in Erinnerung, dass es unendlich schwierig ist, den Mantel an einer Stelle von der Felge zu bekommen, was Voraussetzung dafür ist, ihn rundherum zu lösen.
Das ging, überraschenderweise, sowohl mit dem alten Mantel, als auch mit dem neuen, sehr einfach und handsam. Nachdem die Luft ja schon abgelassen ist, den Mantel also auf eine Felgenseite drücken, und versuchen, den Wulst des Mantels mit den Fingern zu fassen. Das ist nicht wirklich einfach, aber doch gut machbar. Holde Weiblichkeiten sollten dabei natürlich auf ihre Fingernägel achten. Man kann dazu natürlich auch einen Löffelstil oder Ähnliches nutzen, um unter den Wulst zu gelangen. Dabei natürlich vorsichtig zu Werke gehen, damit man mit jeglichem Werkzeug den Schlauch nicht beschädigt. Hat man den Wulst an einer Stelle einmal nach außen gezogen, kann man auf dieser Seite der Felge den Wulst dann ringsherum über die Felge hiefen.

Somit ist also dann einer der beiden Wülste nicht mehr auf der Felge.
Damit hat man dann Zugang zum Schlauch. Um diesen zu entfernen, als Erstes die oft vorhandene Kontermutter vom Ventil herunterschrauben (man kann sie auf meinem zweiten Foto noch andeutungsweise sehen). Ich bevorzuge Schläuche mit Kontermutter, was das Aufpumpen hinterher leichter macht, wenn keine Luft im Schlauch ist.

Ohne die Kontermutter kann man nun den Schlauch entfernen, beginnend mit dem Stück, an dem das Ventil angebracht ist. Ist der Schlauch entfernt, dann kann man auch ganz easy den Mantel endgültig von der Felge ziehen, also auch den Wulst der anderen Mantelseite.

Bevor ich darauf eingehe, wie man (meiner Meinung nach) am Besten einen Schlauch flickt, erstmal die kurze Beschreibung, wie ich alles wieder zusammensetze.

Montage (Reifen flicken)

Einfach gesagt …. alles in umgekehrter Reihenfolge, also in Kürze:

Einen Reifenwulst auf die Felge aufbringen, den Schlauch einführen (der andere Wulst ist ja noch „lose“ und somit die Felge noch zugänglich) und dabei als Erstes das Ventil einsetzen und mit der Kontermutter halbwegs/locker befestigen (nur damit der Schlauch nicht wieder entfleucht 😉 )
Den zweiten Wulst runherum auf die Felge drücken, fertig.

Na ja, GAAANZ SOOO einfach ist es dann doch nicht ……
Also ACHTUNG: Zum einen empfand ich es als ratsam, den Schlauch, sobald das Ventil locker befestigt ist, ein klein wenig aufzupumpen. Das hat zum einen den Vorteil, dass kein Knick im Schlauch ist, und sich der Schlauch auch einfacher in den Mantel bzw auf die Felge schieben lässt. Man muss dabei das richtige Maß finden, wieviel Luft man da reinpumpt. Es darf nicht zuviel sein, damit das ganze System aus Felge/Schlauch/Mantel noch flexibel genug bleibt, und es darf auch nicht zuwenig Luft sein, damit der Schlauch nicht doch irgendwo eine Falte legt.
Wenn das Alles halbwegs passt, dann vorsichtig !!!!! den zweiten Wulst des Mantels auf die Felge schieben. Dabei immer sehr genau den Spalt zwischen dem Wulst und der Felgenkante im Auge behalten, um sicher zu stellen, dass der Schlauch nicht eingezwickt wird. Auch hier erkennt man wieder, dass das richtige Maß des oben beschriebenen Aufpumpens, sehr wichtig ist. Zuviel macht das Schließen des Reifens sehr schwierig, zuwenig lässt die Gefahr steigen, den Schlauch einzuzwicken.
Wenn man zu der Stelle kommt, wo sich das Ventil befindet, dann die Kontermutter wieder großzügig lösen und den Schlauch mittels des Ventils nach innen schieben, also in den Mantel. Das hat den Vorteil, dass der Mantel problemlos zwischen Schlauch und Felge schlüpfen kann, wann man das Ganze schließt. Wäre der Schlauch an der Ventilstelle mittels der Mutter fest an die Felge gezogen, könnte der Mantel dort nur schwer dazwischen kommen.

Wenn das Alles soweit gemacht ist, den Mantel am Felgenrand nochmals von beiden Seiten, rundherum begutachten, um nochmals sicher zu stellen, dass er überall auf die Felge gerutscht ist, und sich das Ganze überall gleichmäßig darstellt.

Wenn ok, dann jetzt den Schlauch ein Stück weiter aufpumpen. Dabei schiebt sich das Ventil allmählich heraus, weil sich der Schlauch von Innen, durch das Aufpumpen gegen Mantel und Felge presst und das ganz System fixiert.
Wer möchte, kann nach abermaliger Sichtkontrolle, schon mal ganz aufpumpen, quasi als Endtest.

Anschließend muss aber die Luft großteils wieder abgelassen werden, weil bei der Entmontage des Rades, dasselbe ja wieder durch die Bremsbacken hindurch muss.

Auch hier dann alles in umgekehrter Reihenfolge wie bei der Demontage.
Also das Rad wieder auf den Rahmen stecken, gleichzeitig durch die Bremsbacken hindurchpfriemeln, und dabei nicht vergessen die Kette auch noch mit aufzulegen (zumindest beim Hinterrad; wobei natürlich dann wieder der Kettenspanner bewegt werden muss, um der Kette genügend Spiel zu geben).

Das Alles ist nicht so ganz einfach, weil man ja mehrere Dinge gleichzeitig machen muss. Angeblich tun sich die Damen dabei leichter, weil sie multitasking-fähig sein sollen (was ich nicht wirklich beurteilen kann 😉 😉 😉 ).

Aus eigener Erfahrung muss ich dazu raten, darauf Acht zu geben, dass das Rad so aufgesteckt wird, dass die Kette auch wirklich um die Radnabe herumläuft. Es gibt nämlich nichts Ärgerlicheres, als das Rad dort zu haben, wo es sein soll, nur um dann festzustellen, dass die Kette nicht richtig aufliegt, man das Ganze also nochmal entfernen muss, was dann in aller Regel sehr schwierig ist, weil die Kette irgendwo klemmt.

Hat man das Alles soweit erledigt, und die Kette liegt richtig auf, und die Hände sind auch schön schwarz ( 😉 ) dann das Rad mal von Hand drehen, um zu prüfen, ob es rund läuft, also nirgends schleift, somit also der Abstand vom Rahmen überall gleich ist.

Abschluss

Abschließend jetzt noch den Schnellverschluss wieder schließen. Geht das zu einfach, dann nochmal öffnen, und auf beiden Seiten der Radnabe die Verschlüsse um eine halbe Umdrehung im Uhrzeigrsinn zudrehen. Damit sollte der Schnellverschluss dann schon schwerer zu schließen sein. Das mit der halben Umdrehung dann sooft wiederholen, bis der Schnellverschluss nur noch mit großem Kraftaufwand vollständig zu schließen ist. Das Rad soll ja fest auf dem Rahmen sitzen, ohne einen während des Fahrens mal zu überholen.

Ich prüfe dann immer gerne noch, ob das Rad beidseits gleich weit auf dem Rahmen steckt. Das ist zwar eigentlich überflüssig, aber ich schau immer lieber einmal mehr hin.

Jetzt abschließend den Reifen wieder aufpumpen, die Kontermutter am Ventil nochmal anziehen, die Schutzkappe auf´s Ventil drehen.

FERTIG !!!!!  Ufffffffffff ……..

Eigentlich käme jetzt noch eine Beschreibung darüber, wie ich meinen Schlauch immer flicke, aber das wird ein eigener Beitrag, denn hier bin ich doch schon ziemlich lang geworden …..

Ich hoffe, ich habe alles SO beschrieben, dass man daraus schlau werden kann. Und ich hoffe, ich habe nichts vergessen.
Falls doch, bitte dezenter Hinweis. Danke.

Es grüßt,
das Smamap

Einen Reifen flicken oder Flicken flicken

Vor einigen Tagen hatte ich hier einen Beitrag geschrieben, in dem es darum ging, meinen Fahrradreifen zu flicken. Reifen flicken erwies sich als durchaus komplexes Thema.

Ich hatte damals das Billigflickzeug als den Übeltäter auserkoren. Das stimmte zwar, war aber nur die Hälfte der Lösung.

Wie dann der Reifen nach einigen Tage wieder begann die Luft zu verlieren, zog ich ALLE Hilfsmittel hinzu, um endgültig auf des Pudels Kern zu stoßen.

Wie man auf dem Foto …..

Reifen flicken, Schaden am Wulst. Fahrrad reparieren

Reifenschaden

gut erkennen kann, stellte sich heraus, dass der Wulst meines Reifens dabei war, sich aufzulösen.

Wie man auf Wikipedalia (Aufbau des Reifens) sehr gut erkennen kann, sind die heute gebräuchlichen Wulstreifen nach dem althergebrachten Schema aufgebaut, dass der Wulstkern, welcher meist Stahldrähte beinhaltet, durch den Luftdruck des Schlauches an/in die Felge gepresst wird, und somit das Ganze System in sich fixiert ist.

In meinem Fall stieß ich darauf, dass einer dieser Drähte herausspitzte. Ich zwickte diese Spitze ab, und fixierte das Ganze (wie ich meinte) ausreichend mit einem Flicken.
Womit ich nicht gerechnet hatte, war, dass sich diese Auflösungserscheinungen weiter fortsetzen würden, und weitere Stahldrähte in Aktion träten.
Das Ende vom Lied kann man im Bild sehr schön erkennen.

Die Stahldrähte würden jeden Schlauch erneut aufspießen, und das Rad auf der Felge stehen lassen.

Mein Tip zum Thema Reifen flicken:

Wer einmal auf sowas stößt, dem kann ich nur empfehlen, neuen Schlauch und neuen Mantel kaufen und das Fahrrad-Rad dergestalt neu aufsetzen.

Ich hatte den Reifen jetzt wohl 4x demontiert, in der Hoffnung, den Fall mit Boardmitteln zu erledigen…..

DENKSTE !!!!!

Einmal den Sachverhalt erkannt, ging ich dann auch nicht zum Baumarkt, um dort die Teile günstig zu erwerben, sondern zum Fachgeschäft.
Ich zahlte dort zwar statt der 15€ im Baumarkt, dann 25€, aber das war es mir wert. Und ich fahre nun einen Continental Reifen. Der rollt zwar sicherlich auch nicht schneller, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass die Qualität dann doch eine andere ist, als die eines Mantels vom Billighersteller aus China.

…….. es kommt erstens manchmal anders und zweitens, als man denkt.

Es grüßt,
das Smamap

Fett und Zucker

Nicht erst seit Tim Mälzer beschäftige ich mich mit diesen Inhaltsstoffen.

Grundsätzlich fällt mein Blick beim Einkauf immer auf die Nährwerttabelle, also darauf, was da an Fett, Zucker, Kohlenhydraten usw. drin ist. Damit brauche ich zwar 10 Minuten länger zum Einkaufen, aber das bekomme ich am Ende meines Lebens 10-fach zurück.
Primär interessieren mich da das Fett und der Zucker. Man könnte natürlich sein Augenmerk auf sehr viel mehr Bestandteile legen, aber für mich sind DIE beiden der Hauptverursacher von Problemen und darüber am Meisten zu erreichen. Zumindest dann, wenn die Hersteller sich an geltende Vorschriften halten, und die Gesundheitsbehörden ihren Aufgaben gerecht werden.

Fett macht, wie der Name schon sagt, FETT.
Und was die Auswirkungen angeht, so muss man sich nur mal vorstellen, was es bedeutet, wenn man unnötiges Fett auf Schritt und Tritt mit sich schleppt.

Wer etwa 10 kg an Fettmasse mit sich trägt, der wuchtet also 40 Packungen Butter mit jedem Schritt durch die Gegend. Was das Herz dazu sagt, wenn es das 20 Jahre, also 7.300 Tage oder ca. 125.000 Stunden (mal von 7 Stunden Schlaf ausgehend) lang zu bewältigen hat, das kann man sich unschwer vorstellen. Und ebenso, dass dies das Organ in seiner Lebensdauer erheblich reduziert …… und das ist nur mal das Herz.

Zucker macht, wie der Name NICHT sagt, EBENFALLS FETT.
Ohne jetzt auf die Details einzugehen, ist es schlicht so, dass Zucker sehr schnell in Fett umgesetzt wird. Den obigen Absatz jetzt hier zu wiederholen, macht sicher keinen Sinn ….

Das Problem bei Zucker ist, dass es versteckt in vielen Produkten enthalten ist. Und wer bestreitet, dass dies von so manchen Herstellern absichtlich gemacht wird, so als würden sie Werbung bei unseren Organen machen, der lügt sich selbst in die Tasche.

Mal ein paar Beispiele (kann jeder nachvollziehen):
Doppelkekse bestehen zu 35% aus Zucker.
Nutella besteht zu 55% aus Zucker
Honig (zumindest der vom Discounter) besteht zu 70% aus Zucker
Schokolade besteht zu mindestens zu 50% aus Zucker
….. noch ein paar „exotische“ Beispiele
Mein Knäckebrot besteht zu 8% aus Zucker
Mein geliebtes „Briosche“ (französisches Hefefeingebäck; quasi weiches Weißbrot) besteht zu 12% aus Zucker
Mein Toastbrot besteht zu 2% aus Zucker

Über diese Nahrungsmittel und mehr nimmt jeder Deutsche im Durchschnitt 36 kg Zucker im Jahr zu sich.

In einem Satz zusammengefaßt, nehmen wir über unsere Nahrung jedes Jahr Unmengen an Fett auf (Zucker wird ja letztlich auch überwiegend in Fett umgesetzt).

Und eines ist auch klar (und da zitiere ich den Ernährungsexperten aus meiner letzten Reha):
Alles was wir unterhalb der Nase mehr hineinschieben, als wir verbrauchen, das tragen wir unweigerlich als Rettungsringe mit uns herum.

Es gibt nur 2 Dinge, die man dagegen tun kann:
Weniger essen und bewußter einkaufen

Man kann es nicht optimal hinbekommen, aber wenn es gelingt auch nur die Hälfte von dem, was man so zu sich nimmt, durch Sachen zu ersetzen, die wesentlich weniger Fett und/oder Zucker enthalten, als bisher, dann ist schon viel gewonnen. Manches kann man auch ganz weglassen.

Auch hier einige Beispiele (aus meiner eigenen Erfahrung):
Geflügelbierschinken hat nur 11% Fett (statt der gewohnten ca. 25%)
Kochhinterschinken hat nur 3% Fett
Mineralwasser (ich bevorzuge stilles) löscht den Durst genauso wie irgendwelche Teegetränke, die vor Zucker nur so strotzen.
Blanker Joghurt (mit immerhin noch 6,5% Zucker und etwas Honig (vom Imker), mit Chiasamen, taugt sehr viel besser als Frühstück, wie eine Nutellasemmel (wobei man nach Letzterer spätenstens nach 1 Stunde wieder Hunger hat)

Ganz klar, man kann immer diskutieren, was NOCH besser wäre, und was ökologisch ist usw usf.
Jedoch kann man mit Wenig und Bewußtsein so Einiges erreichen, ohne sich groß umstellen zu müssen.

Es liegt einzig in Jedermans eigener Hand, wie alt man wird, also wieviel man letztlich vom Leben haben wird.
Und dass jemand, der 30-50 Jahre lang Übergewicht mit sich herumschleppt, die Wahrscheinlichkeit erheblich erhöht hat, dass er nicht älter als 60-70 werden wird, liegt glasklar auf der Hand.
Und deshalb erleben so Manche das Rentenalter nur ansatzweise.

Es grüßt,
das Smamap

Kosten der Girokonten

Immer häufiger werden die Berichte, in denen Banken die Erhöhung der Gebühren bzw. die Abschaffung von kostenlosen Konten ankündigen bzw. darüber schwadronieren.

Auf die Weise werden die Kunden langsam darauf geeicht, dass das unumgänglich wäre. Frei nach dem Motto „steter Tropfen höhlt den Stein“.

Offen gesagt, ich empfinde das als unverschämte Frechheit, die Bilanzen gewinnseitig zu erhöhen, und auf der anderen Seite die Kunden zu schröpfen wo es nur geht.

Und das alles, nachdem in den letzten Jahren horrende Summen in den Sand gesetzt wurden, für die letztlich niemand Verantwortung trägt.

Statt aber zurück zu kommen auf seriöses Geschäftsgebahren, wird in gleicher Weise weiter gemacht. Die Experten warnen nach wie vor vor den Tätikeiten der Banken auf dem internationalen Finanzparket.

Parallel wird den Normalkunden immer weiter das Geld aus der Tasche gezogen.
Bestes Beispiel sind die Dispozinsen. Dass die nach wie vor in schwindelerrender Höhe sind, wird als pure Selbstverständlichkeit abgetan. Über diesen Fakt an sich und als Ergänzung zu den jetzigen Erhöhungsdiskussionen, wird natürlich kein Wort verloren.

Es lässt sich natürlich immer trefflich argumentieren, damit, dass man ja schließlich ein Falialnetz unterhalte. Dass dieses anderweitig längstens finanziert ist, und sei es durch die Dispozinsen, auch darüber wird kein Wort verloren.

Dass es auch anders geht, zeigen manche Banken.
Als ich vor einigen Jahren mal wieder den Kontoauszug meiner Bank überflog, und feststellte, dass über 12% Dispozins abkassiert wurde, platzte mir der Kragen und ich ging zur DKB. Dort betrug der Zins unter 7%, das Konto war kostenlos, die VISA-Card ebenso und auch für das Geldabheben an jedem x-beliebigen Geldautomaten hatte ich keine Gebühren zu zahlen. Und das ist bis heute so geblieben, und wird heute damit beworben, dass es auch weiterhin so bleibt.
Ich hab zwar normalerweise so meine Bedenken, wenn für irgendwas Werbung gemacht werden muss, aber es soll ja noch Beispiele geben, bei denen Firmen etwas tatsächlich mit Fug und Recht bewerben.

Die Sparkasse als meine Hausbank, wollte über deren horrenden Dispozins hinaus, im günstigsten Kontomodell, pro Jahr ca. 60 Euro und mehr für alle möglichen Leistungen, wie EC-Karte, Online-Banking und dergleichen mehr.
Und das alles nur, um meine Bankgeschäfte am Automaten abzuwickeln. Ich habe mich dann gefragt, WOZU ich eigentlich eine Bankfiliale vor Ort benötige, um mir darauf die Antwort zu geben, dass ich sowas ÜBERHAUPT NICHT benötige.

Seitdem wickle ich alles über ein kostenloses Online-Konto ab, und gut is.
Das Einzige, was ich nicht kann, ist Geld bar einzahlen. Diese Funktion brauchte ich in den letzten 5 Jahren genau 3 mal. In einem solchen Fall gibt es Verwandtschaft oder gute Freunde, die das für einen auf deren Konto einzahlen und mir dann überweisen.

Ich habe mir in den 5 Jahren ca. 300€ und mehr gespart, und meine Dinge völlig unkompliziert abgewickelt. Und mit meiner kostenlosen VISA-Card kann ich alles Mögliche abwickeln, ohne dafür zusätzlich Geld auf den Tisch legen zu müssen.

Letztlich entscheidet jeder Kunde selbst, ob er das Geschäftsgebahren mancher Banken mitmacht/unterstützt.

Wer sich mal darüber informieren will, der kann auf WWW.DKB.DE sich mal das DKB-Cash Konto ansehen. Ich kann es nur empfehlen; aus eigener Erfahrung.

Es grüßt
das Smamap

Mein Tablet und Google ….

Google holt sich sehr viele seiner Informationen von Smartphones und Tablets, ohne dass man das merkt.

Wie das?

Sehr einfach …. Android, das Betriebssystem auf den meisten dieser Geräte ist von Google.

Ich hab mir einen Artikel aus der letzten Chip vorgenommen, und nach einigem Zögern jetzt mal abgearbeitet.

Die hatten dort mal ein Nexus 5 genommen und zunächst festgestellt, dass da aktuell über 2 Dutzend Google Apps im Hintergrund werkeln und Daten sammeln.
Zudem interessiert sich Android weiter dafür in welchem WLAN man surft, speichert Passwörter und Anruflisten auf Google-Servern und dergleichen mehr.

Viele dieser Google-Apps kann man zwar nicht löschen, was eine Frechheit ist, aber man kann sie zumindest deaktivieren. Damit werden diese Apps nicht mehr automatisch gestartet und tauchen auch nicht mehr im App-Menü auf.

Also bin ich jetzt mal hingegangen und habe alle Google-Apps, die ich nicht verwende oder für die ich ohnehin Alternativen nutze, deaktiviert.

Als da wären: Gmail, Kalender, Hangouts, Play Music, Drive, Google App, Play Filme & Serien. Das geht ganz einfach in den Einstellungen, im Anwendungsmanager.
Damit Android meine WLAN-Passwörter und Anruflisten nicht mehr auf Google-Server speichert, habe ich in den „Einstellungen“ unter „sichern & zurücksetzen“ dort „meine Daten sichern“ auf „Aus“ gesetzt.
Sodann habe ich noch, auch in den Einstellungen, in „Konten“ im Google-Konto alle Google-Dienste auf „Aus“ gestellt, die ich nicht brauche.
Und dann habe ich noch unter „Einstellungen/Google“ die Dienste ausgeschaltet, die mir ansonsten zu neugierig vorkommen, v.a. aber „Smart Lock für Passwörter“, mit dem sich Google App-Passwörter merkt, und den „Standardverlauf“, damit meine Bewegungen nicht mehr aufgezeichnet werden.

Damit war alles erledigt, wobei ich dann doch noch eines gemacht habe, was zwar durch die anderen Schritte in gewisser Weise schon überflüssig war, aber das Ganze doch abgerundet hat: Ich habe mein Google-Konto gelöscht, also jenes xyz@gmail.com.
Zwar wird einem das zu Beginn der Einrichtung eines Smartphones/Tablets ziemlich unter die Nase gehalten, man solle das Einrichten, aber zur Funktion eines solchen Gerätes braucht man kein Google-Konto. Es geht auch total ohne. Google hätte das halt gerne. Um Daten zu sammeln, zu synchronisieren, und damit eben „zu haben“. Also ging ich unter „Einstellungen“ auf „Konten“, dort auf mein Google-Konto, dort wiederum auf „Mehr“ und wählte „Konto entfernen“.

Das Konto als solches existiert bei Google nach wie vor, so dass man sich dort auch einloggen und z.B. eMails lesen kann, aber auf dem Smartphone/Tablet ist es entfernt, und die Verbindung zu Google gekappt.

Nach alle diesen Maßnahmen verwende ich mein Tablet weiterhin wie gewohnt und bisher ohne irgendwelche Abwandlungen in den Handhabungen.

Ich habe nur Eins festgestellt: Google legt es immens darauf an, den Eindruck zu erwecken, als bräuchte man das alles, was aber schlicht nicht der Fall ist.
Zwar war es ziemlich easy, bei Einrichtung meines Tablets viele Daten ad hoc zur Verfügung zu haben, weil sich das Android so manche Daten von den Google-Servern holte, wo sie mein bisheriges Smartphone abgelegt hatte. Aber offen gesagt macht das ohnehin mehr Sinn, sich alles neu einzurichten, um nicht Unmengen Karteileichen mitzuziehen. Was nutzen mir Kontakte, die es seit Jahren nicht mehr gibt. Was weitaus mehr Sinn macht, ist, sich vor Aufgabe eines Gerätes zu überlegen, welche Daten man auf die ohnehin vorhandene SIM-Karte bzw. SD-Karte absichert/exportiert, um sie im neuen Gerät dann wieder einzulesen. Und für Apps, die ich nicht mehr nutze, gilt das gleichermaßen.

Einen weiteren Weg gibt es, rein theoretisch, noch, um absolut alles, was mit G zu tun hat, zu vermeiden. Vereinfacht gesagt: Ein Android aufspielen, das so überarbeitet wurde, dass all die G-Apps, die man normalerweise nicht löschen kann, erst gar nicht enthalten sind. Aber derlei ist etwas heikel, weil man damit die Geräte-Garantie ev. verliert, wenn nicht gar das ganze Gerät zerstört (liest man zumindest).

Aber mit den Maßnahmen, die ich jetzt durchgeführt habe, ist ja schon sehr viel erreicht.

Wovon ich mich dabei nicht getrennt habe, ist der Browser Chrome und Google-Maps.
Ersteres benötige ich aus bestimmten Gründen, und Letzteres ist dann doch eine schöne Sache wenn ich in der Stadt X die Straße Y suche.

Aber SO stelle ich mir das vor, dass ich nämlich DAS verwenden kann, was ICH für sinnvoll empfinde und mir in freier Entscheidung aussuche, ohne dass Datenberge gesammelt werden.

Es grüßt,
das Smamap

Selbstverständlichkeiten

In letzter Zeit war immer von negativen Seiten der EU die Rede. Davon, was nicht passt, nicht gut ist, nicht funktioniert ……

Dabei gibt es immens viele Dinge, die wir mittlerweile als Selbstverständlichkeiten hinnehmen, und die es SO nur deswegen gibt, weil es die EU gibt.
Eine EU, die Vieles erst ermöglicht hat.

Ein guter Artikel, wie ich finde, ist auf perspective-daily.de erschienen

HIER zu erlesen

Gleichzeitig möchte ich diese „etwas andere Zeitung“ empfehlen. Ich habe die Möglichkeit, hier 1 Jahr lang die Zeitung „zu beziehen“, und habe dort schon ein paar ganz erstaunliche Artikel gelesen. Seriös und sachlich.

Es grüßt,
das Smamap