Die Sache mit den Abschlagszahlungen

Jeder kennt das ….. monatlich bucht der Stromlieferant die sog. „Abschlagszahlung“ vom Konto ab, um damit den voraussichtlichen Stromverbrauch monatlich im Voraus vom Kunden bezahlen zu lassen.

Eigentlich eine feine Sache, denn damit ist sicher gestellt, dass der Verbraucher nicht am Jahresende auf einen Schlag eine enorme Summe zu bezahlen hat.

In aller Regel wird der Lieferant dafür sorgen, dass die Zahlungen dem Verbrauch des Vorjahres entsprechen. Soweit so gut.

Etwas anders scheint es sich zu verhalten, wenn ein Liefervertrag mit einem neuen Stromlieferanten abgeschlossen wird. Jedenfalls gehen meine langjährigen Erfahrungenn in diese Richtung.

Man gibt bei Vertragsabschluss den jährlichen Stromverbrauch an, und bekommt dann irgendwann die Bestätigung, dass der Vertrag zustande gekommen ist, und die Stromlieferung dann und dann beginnt.

Bei dieser Gelegenheit bekommt man auch die monatlichen Abschlagszahlungen mitgeteilt.

An dieser Stelle scheint es wichtig, diese Zahlen zu kontrollieren.

Mir ging es jetzt erneut so, dass das Zahlenwerk nicht zusammenpasste.

Ich hatte über Check24 einen neuen Lieferanten beauftragt. Das lief auch alles einwandfrei. Wie ich jetzt endlich mal Zeit hatte, überprüfte ich, aus alter Gewohnheit heraus, die Zahlen. Anhand des Cent-Betrags pro KWh und anhand des Grundbetrags pro Monat konnte ich leicht ausrechnen, was dies für einen Jahresbetrag ergibt. Das wären in meinem Fall ca. 250 € gewesen, was ziemlich genau dem entspricht, was ich auf der Seite von Check24 angezeigt bekam, als ich das Ganze bestellte.

Seltsamerweise gab der Lieferant als Abschlagszahlung einen Betrag von 32 € an, was bei 11 Abbuchungen einem Gesamtbetrag von ca. 350 € entspricht. Also 100 € mehr, als es dem voraussichtlichen Verbrauch entspricht.

Es ist nicht das erste Mal, dass dies so passiert, weshalb der Rat angebracht erscheint, dass man beim Wechsel des Stromlieferanten die Zahlen nachrechnet.

Ich bin jetzt auf die Seite meines neuen Lieferanten gegangen, und habe den Abschlagsbetrag nach unten korrigiert. Heutezutage sind solche Sachen kein Problem mehr. Alles wird online erledigt. Mit dem neuen Abschlagsbetrag komme ich ziemlich genau auf jene 250 €.

Was sagt einem das?
Die Stromlieferanten trachten danach, mehr zu vereinnahmen, was sie dann natürlich über die Jahresrechnung wieder erstatten müssten, aber in der Zwischenzeit können sie mit dem Geld (MEINEM Geld) was erwirtschaften.

Also …. AUGEN AUF BEIM STROMKAUF !!!!

Es grüßt,
das Smamap

Passwortmanager – die Dritte

Manche werden sich erinnern, dass ich kürzlich einen Passwort-Manager mir „anlachte“. Es handelte sich dabei um

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Auf dem PC erledigte das Teil einen wunderbaren Job. Wenn ich im Browser auf eine Seite ging, auf der ich mich einzuloggen hatte, holte sich das System die Login-Daten aus dem Passwort-Safe. Eine absolut coole Sache.

Dann erhielt ich mein neues Tablet. Ich installierte die LastPass-App, meldete mich mit meinem langen Passwort an, und hatte auch dort wieder alle meinen Login-Daten zur Verfügung.

Und DANN gingen die Probleme los.
Kurze Version: Ich konnte meinen Firefox nicht dazu bringen (bzw. den Passwort-Mananger), meine Login-Daten auf irgendeiner Login-Seite einzublenden.
3 Tage und reichlich Support-Kontakt später, mussten die Support-Menschen in den Staaten leider zugestehen, dass es bei Android offenbar doch einige Integrationsprobleme gibt, und deshalb besagte Funktion dort nicht das gewünschte Resultat bringt.

Es gibt allerdings einen „Workaround“: LastPass bringt einen eigenen integrierten Browser mit, der Firefox sehr ähnlich ist. In jenem läuft es problemlos.

Und so habe ich auf meinem Tablet den „großen“ Browser verbannt, und arbeite jetzt erstmal mit jenem internen Browser, um für mich zu sehen, ob er das bringt, was ich aus dem sonstigen Browser-Alltag so gewohnt bin. Falls ja, würde ja nix dagegen sprechen.
Der Firefox, so schön, schnell und auch elegant er ist, so ist er doch mittlerweile ziemlich aufgebläht mit Funktionen, die man nur höchst selten braucht. Mal sehen, ev. tut´s ja auch jener integrierte Browser, womit LastPass für mich dann weiterhin das bliebe, was es bisher war: Eine rundum gelungene Software, die es mir abnimmt, Passworte selbst managen zu müssen.

Es grüßt,
das Smamap

Was gehen ebay meine Bilder an?

Wie kürzlich berichtet, habe ich auf meinem PC im Browser die Cookies abgeschalten, weil ich nicht einzusehen vermag, dass irgend jemand meine Daten speichert, sich holt und Dinge damit „fabriziert“, von denen ich nicht einmal etwas weiß.

Bisher hatte ich dadurch nur den einen Effekt, von dem ich ja auch berichtete, dass ich die Site der BILD nicht mehr mir ansehen kann. Das war natürlich ein enormer Verlust 😉

Jetzt bin ich drauf gestoßen, nachdem ich nach längerer Zeit mal wieder was über ebay verkauft habe, dass es ohne Cookies nicht mehr möglich ist, in einem Angebot ein Bild hoch zu laden. Nachdem ein Angebot ohne Bild heute nicht mehr möglich ist, wäre ich also nicht mehr dazu in der Lage, dort was zu verkaufen.

WAS, so frage ich mich, hat ebay mit meinen Bildern zu schaffen? Wozu ist es notwendig, ein Cookie auf meinem Rechner abzulegen, das mit meinen Bildern zu tun hat?

Nun, soll mir egal sein. Ich hab dann gestern kurzzeitig die Cookies wieder zugelassen, um mein Angebot einstellen zu können. Danach habe ich dann beschlossen mir einen kleinen Browser zu installieren, NUR für die Dinge, die ohne Cookies nicht gehen (was nicht heißen soll, dass BILD für mich ein Thema sein wird 😉 ).
Ich werde jenen Zweit-Browser dann so einstellen, dass jedesmal beim Schließen des Browsers sämtliche Chroniken/Cookies wieder gelöscht werden.

Man sieht auch an diesem kleinen Bsp. was die Seitenbetreiber so alles an Daten auf PCs ablegen, um mit ihnen was zu „fabrizieren“, ohne dass man dies weiß.

Das alles hat nichts mit Paranoia zu tun. Ich bin mittlerweile schlicht der Ansicht, dass ich schon wissen möchte, was mit meinen Daten angestellt wird. Zumindest aber, DASS ÜBERHAUPT etwas mit meinen Daten angestellt wird.
Und wenn ich das nicht zu wissen bekomme, dann soll auch niemand meine Daten haben.
Ich würde ansonsten, und das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, über kurz oder lang „schauen wie die Schwalbe wenn’s blitzt“, was so alles damit getrieben wird (und die Einblendung von irgendwelchen Werbungen ist da noch die leichteste aller Übungen).

Man möge sich in dem Zusammenhang nur mal überlegen, dass Google Mrd. damit verdient.

Es grüßt,
das Smamap

Ein Knickschutz, der keiner ist …. oder …. ich darf mein Eigentum nicht öffnen

Ich nenne einen elektrischen Haarschneider mein Eigen.

Ich verwende ihn immer nur dazu, meinen Bart so kurz als möglich zu halten.
Was meine (noch vorhandenen) wenigen Haare angeht, so gehe ich immer zum Herrenfriseur, ein Türke seines Zeichens, und lasse mir dort, per Maschinenschnitt (mit DESSEN Maschine, versteht sich) meine Haare kürzen.

Doch all dies nur am Rande.

Mein elektr. Haarschneider, erhält seine Energie über ein Steckernetzteil, so wie man das für viele Geräte kennt, z.B. eben auch für ein Handy. Es wird also ein „Würfel“ in die Steckdose gesteckt, und von dort geht dann ein dünnes Kabel zum Gerät.

Nach einigen Jahren hatte dieses Kabel am Steckernetzteil meines Haarschneiders jetzt beschlossen, dass es seinen Geist aufgibt.
Dies geschah dergestalt, dass das Kabel brach, dort, wo es den Knickschutz am Netzteil verlässt.
So wie das konstruiert war, konnte das nicht anders passieren, weil der Knickschutz nicht sanft ausläuft bzw. flexibel gehalten ist, und entsprechende Länge aufweist, so dass das Kabel gar nicht knicken kann, sondern relativ starr gearbeitet ist.

So brach das Kabel also an der Stelle, und somit stellte der Haarschneider seine Tätigkeit ein, als der Akku leer war.

Na gut … musste ich ja nur das Steckernetzteil öffnen, und das Kabel im Netzteil neu anlöten. Lötkolben und -zinn hatte ich ja.
SO dachte ich zumindest.

Bis ich mir das Netzteil genauer angesehen und festgestellt hatte, dass der Hersteller spezielle Schrauben verwendet hatte, nämlich sog. Spanner-Schrauben.
Für diese bräuchte man einen Schraubendreher/Bit wie DIESEN

spannerBit

…. und den findet man in nur wenigen Bit-Sortimenten.

Einfach ein anderes Netzteil verwenden, funktioniert natürlich auch nur dann, wenn es die richtigen Werte aufweist, ansonsten entweder das Gerät oder aber das Netzteil Gefahr läuft, zerstört zu werden.

Also blieb mir nix anderes als einen entsprechenden Bit zu besorgen.

Das tat ich dann auch, öffnete damit das Netzteil, lötete das Kabel neu an …. FERTIG.

Somit habe ich den Hersteller meines Haarschneiders ausgetrickst, denn der wollte mich ganz offenbar dazu nötigen, ein solches Original-Netzteil mit jenem sehr ungewöhnlichen Spannungswert zu kaufen.
Dieses Netzteil hätte, erfahrungsgemäß, sehr viel mehr gekostet, als ein neues Gerät, ganz zu schweigen vom Zeitwert.

Für den Bit-Satz, der das benötigte Teil enthielt, musste ich zwar 10 € auf den Tisch legen, aber ich werden einzelne Bits daraus sicherlich noch öfter benötigen, denn das Ansinnen mancher Hersteller, den Käufer von Geräten aus seinem eigenen Eigentum auszusperren, ist nicht gerade selten anzutreffen.

Es grüßt,
das Smamap

LEDs entsorgen

LED Leuchtmittel sind in aller Munde.

Was die Wenigsten wissen, ist, dass diese Leuchtmittel, genauso wie Energiesparlampen oder Leuchtstoffröhren, an Sammelstellen zurückgegeben werden müssen, und wer das nicht tut, mit einem Bußgeld belegt wird, das, je nach Bundesland unterschiedlich hoch ist.

Die Rückgabepflicht hat damit zu tun, dass in den Leuchtmitteln Quecksilber enthalten ist.

Was mir dabei auffällt, ist, dass so recht niemand Wert darauf legt, dass auch die LEDs richtig entsorgt werden müssen.
Sie sind sicher das beste Leuchtmittel, was es bisher gab, hinsichtlich Haltbarkeit und Stromverbrauch. Ich möchte aber nicht wissen, wieviele davon bisher schon im normalen Hausmüll gelandet sind, und die Schadstoffe damit in unseren Müllverbrennungsanlagen bzw. auf Deponien. Letztlich landen die Schadstoffe dann in unserem Körper.

Wie ich heute schon schrieb:
ABER NATÜRLICH KANN KEINER VON UNS WAS DAZU, DASS DEM SO IST.

Fragt sich dann nur noch, wo unsere Behörden bleiben, die doch angeblich dafür zu sorgen haben, dass unsere Gesundheit gewahrt bleibt.
Selbstverständlich entbindet die relative Untätigkeit der staatlichen Stellen UNS ALLE nicht von unserer Verantwortung, sprich ab sofort diese Leuchtmittel z.B. im nächsten OBI-Markt oder am Wertstoffhof in den entsprechenden Rückgabebehältern zu entsorgen.

Es grüßt,
das Smamap

Das anonyme Wetter

Wie kürzlich berichtet, habe ich meinen PC anonymisiert.
Genauer gesagt, dafür gesorgt, dass meine Daten nicht mehr weitergegeben werden/abgegriffen werden können. Zumindest weitestgehend.

Das ist sehr einfach möglich (Browser im Privatmodus betreiben, und nicht mehr Google als Suchmaschine verwenden), und hat seinen Grund auch nicht in irgendeiner Art von Paranoia, sondern ist schlicht dadurch verursacht, dass ich zwar nichts zu verbergen habe, und aber auch nicht abschätzen kann, was mit meinen Daten alles so getrieben wird (und derer Berichte sind ja nicht wenige, dass da so EINIGES damit getrieben wird).

Nachteile, wenn man das überhaupt so nennen will, sind bisher lediglich, dass ich die Internetseite jenes News-Mediums mit den 4 Buchstaben nicht mehr aufrufen kann, weil die mir keine Werbung mehr einblenden dürfen, und dass sich mein Browser nicht mehr merken kann, welches der Standard-Ort für die Wettervorhersage ist (ich bekomme jetzt immer das Wetter für Essen angezeigt).

Solange ich aber nur einzelne Seiten nicht mehr aufrufen darf (weil es dem Seitenbetreiber nicht gefällt, dass er mir keine Werbung mehr auftischen darf), die mich eh nicht interessieren, und ich, um das Wetter zu beurteilen künftig aus dem Fenster sehen muss, nehme ich das in Kauf, wenn ich dafür meine Daten weitgehend für mich behalten darf.

In diesem Sinne …. frohes Anonymisieren.

Es grüßt,
das Smamap

Anonym ist halt anonym

Gestern hatte ich ja HIER berichtet, was ich bisher unternommen habe, um im Netz einigermaßen anonym zu sein, und Einfluss darauf zu nehmen, ob von mir „einfach so“ Daten abgegriffen werden.

Die erste „Resonanz“, die ich dazu erhielt, war jetzt …..

Bildschirmfoto vom 2016-04-04 15:39:08

Die Einblendung kam, als ich über einen Link in einem Blog einen Bericht lesen wollte, auf den verwiesen wurde. Dieser Bericht stammte offenbar von BILD.

Nun hatte ich ja bisher schon „AdBlock Plus“ am Laufen, was bewirkte, dass ich unerwünschte Werbung nicht mehr eingeblendet erhielt.
Nachdem ich aber zusätzlich vor 2 Tagen den Privatmodus aktiviert hatte, bekam ich jetzt obige Einblendung.

Nun muss ich leider sagen, dass es mir so ziemlich egal ist, dass ich die Seite von BILD nicht mehr lesen kann. Das Niveau dortiger Berichte gehört nicht zu dem Level, welches ich normalerweise mir antue.

Ich denke, das letzte Mal aktiv gelesen habe ich jenes Blatt vor ca. 40 Jahren. Wobei dies auch nur deshalb der Fall war, weil sich dieses Medium an einem bestimmten Ort befand (mehr muss ich dazu jetzt sicher nicht sagen).
Danach las ich dieses qualitativ hochstehende Blatt nur noch zu dem Zweck, um gelegentlich wieder zu prüfen, ob sich das Niveau verändert hatte.

Das Ergebnis dieser Prüfung war stehts, dass es, nach wie vor, keinen Grund gab, das Blatt zu erwerben.

Und somit gibt es auch keinerlei Grund, der mich dazu bewegen könnte, der Seite diesen schmucken Blattes im Netz einen derartigen Stellenwert zuzuordnen, so dass ich vom Privatmodus wieder Abstand nehmen würde.

Was ich höchst bewerkenswert finde, ist, dass die Herrschaften jetzt erst drauf kommen, dass sie mir keine Werbung mehr schicken können, wie ich meine Cookies abgeschalten habe, respektive ich keine solchen mehr auf meinem PC zulasse.

Ich möchte daher lieber gar nicht wissen, was die bisher so alles an Daten auf meinem Rechner speichern ließen, um das bei nächster Gelegenheit zu diversen Zwecken zu verwenden, wenn denen offenbar egal war, dass ich keine Werbung mehr erhielt, aber es ihnen nicht mehr egal ist, dass keine Cookies mehr gespeichert werden können.

Nun …. dann muss ich leider Gottes künftig auf BILD auf meinem Rechner verzichten. Es heißt da so schön, dass durch die Sperrung der Werbung die Arbeit der Journalisten nicht mehr finanziert werden könne, ich also die Werbung wieder ermöglichen solle.
Ich kann mich nicht erinnern, dass mich BILD einmal gefragt hätte, ob ich Werbung und Cookies haben möchte. Und wenn, dann sicher derart im Kleingedruckten, dass mir gar nicht bewusst war, dass ich Derartigem mein OK gab.
Um die Frage aber zu beantworten ….. NEIN, ich möchte keine Werbung und auch keine Cookies von BILD auf meinem PC haben. Leider muss ich also somit auf BILD verzichten.

SCHAAAAADE !!!!

Es grüßt,
das Smamap

Anonym bleiben

Ich bin jetzt mal dran gegangen, mich zu anonymisieren, was meine PC-Nutzung angeht.

Das betrifft natürlich v.a. meine Aktivitäten im Netz.

Startpunkt war ein entsprechender Beitrag in der aktuellen CHIP.

Was mir immer schon ein Dorn im Auge war, war die Nutzung meiner Daten durch Google. Meine tatsächlichen Daten, und auch die Daten zu meinem Surfverhalten (z.B. besuchte Webseiten), wurden dazu genutzt, um mir Werbung einzublenden.

Damit hört es natürlich nicht auf. Denn Hacker verwenden Daten, die über mich im Netz verfügbar sind, um mir, auf mich zugeschnittene, Pishing-Mails zuzusenden.

In besagtem Artikel heißt es „es ist an der Zeit, dass sich die User ihre Anonymität zurückerobern“. Dem kann ich mich nur anschließen.

Es gibt höchst interessante Veröffentlichungen, was mit meinen Daten alles angestellt, und v.a., was aus meinen Daten alles heraus gelesen wird.
Dies hört natürlich nicht mit meinem PC auf.
Noch gravierender ist dies bzgl. meines Smartphones.

Ich kann nur jedem empfehlen, mal so einen Artikel zu lesen (vor nicht allzulanger Zeit gab es dazu auch eine Doku im TV; wenn ich die mal wieder finde, veröffentliche ich dazu einen Link in meinem Blog).

Wie auch immer, ich habe gestern damit begonnen, meinen PC anonymer laufen zu lassen (wer das nachmachen möchte, wie immer, auf eigene Verantwortung).

Begonnen habe ich damit, dass ich meinen Firefox anonymisierte.
Man kann ja jeden Browser so einstellen, dass keine Daten beim Surfen mitgeschrieben, bzw. keine Cookies abgespeichert werden (also jene Kleindateien, die alles Mögliche sich merken, und den Seitenbetreibern/Google mitteilen).
Im Firefox geht das am Einfachsten dadurch, dass man über „about:config“ in der Adresszeile, die Zeile „browser.privatebrowsing.autostart“ per Doppelklick auf „true“ stellt.
Damit wird der Feuerfuchs künftig dann automatisch immer im Privatmodus gestartet. Das ginge zwar auch anders einzustellen, aber damit wird das automatisiert.

Hinterher habe ich dann noch in den Einstellungen unter „Datenschutz“ die gesamte bisherige Chronik gelöscht (da ist ein Link dort vorhanden), um eben nicht nur nichts mehr zu speichern, sondern auch das, was bisher schon gespeichert war, zusätzlich zu beseitigen.

Seit gestern läuft das jetzt also so, und ich komme weiterhin wunderbar klar.
Es ist natürlich so, dass mir der Browser keine Seitenvorschläge/Autovervollständigungen mehr macht, aber ich weiß auch so, welche Seite ich aufrufen will, und die paar zusätzlichen Buchstaben, um z.B. „wordpress.com“ auszuschreiben, die bringe ich zustande.

Nachdem ich seit ein paar Wochen einen Passwortmanager benutze, sind im Browser auch meine Passwörter nicht mehr abgespeichert. Somit musste ich mir DAZU schon gleich gar keine Gedanken mehr machen.

Als Nächstes habe ich meinen Suchanbieter von Google auf DuckDuckGo umgestellt.
Der macht das Gleiche wie Google, also mir Vorschläge unterbreiten, auf das, was ich suche, aber eben ohne mich zu verfolgen. Auf deren Seite heißt es sinngemäß „was Sie suchen, ist Ihre Sache, und das soll auch so bleiben“ ….. „we don’t track you“.Ich kann also suchen, ohne befürchten zu müssen, dass dabei meine Daten/Surfverhalten aufgezeichnet/übermittelt werden.

Um also künftig DuckDuckGo zu verwenden, statt Google, wenn ein Link eine Suchmaschine anfordert, habe ich im Firefox die Standardsuchmaschine umgestellt. Das geht über die Einstellungen und dort über den Hauptpunkt „Suche“.

Damit wird dann auch über DDG gesucht, wenn man im Browser-Fenster oben in der Suchleiste etwas eingibt.

Worauf ich zu Beginn etwas achten musste, war, nicht gewohnheitsgemäß die Google-Seite aufzurufen, wenn ich etwas suche, sondern eben meinen Suchbegriff oben in der Suchleiste einzugeben.
Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier.

Bis hierher bin ich zunächst einmal vorgedrungen, und arbeite jetzt damit. Wie gesagt, bisher ohne Probleme.

Völlige Anonymität gibt es natürlich nie, aber man kann eben schon so einiges Tun, um nicht Big-Brother ständig die eigenen Daten hinterher zu werfen, und sich immer weiter ein Stück gläserner zu machen.

Ich hätte alternativ auch dazu übergehen können, zum Surfen den Cliqz-Browser zu verwenden (spezielle Firefox-Version mit anonymisierter Suche), aber den gibts für Linux noch nicht (und von Linux, sprich Ubuntu, gehe ich keinesfalls mehr weg, AUCH aber nicht NUR wegen dem Datenausspähen; in o.g. Beitrag ist allein ein längerer Abschnitt zu Windows10 enthalten, wie man die diversen „NachHauseMeldenFunktionen“ abschaltet).

Zudem hätte ich noch mit AntiBrowserSpy dafür sorgen können, dass die sog. „Browser-Fingerabdrücke“ nicht mehr übermittelt werden (z.B. eine Kombination aus den installierten PlugIns, der Browser-Version und der Betriebssystemversion). Aber das wäre eine kostenpflichtige Sache gewesen.

Und zum guten Schluss hätte ich auch noch ein virtuelles System installieren können, um mein Browsen völlig gegen Hackerangriffe abzuschotten. Aber man muss es ja nicht übertreiben.

Oft hilft schon der gesunde Menschenverstand weiter, der nichts damit zu tun hat, dass sämtliche Seiten, Links und eMail-Anhänge schonungslos angeklickt werden.

Mit dem anonymisierten Surfen, und einer Suchmaschine, die meine Daten bei mir lässt, habe ich schon sehr viel verbessert. Es ist ja schon ein gravierender Unterschied, wenn ich kein Postpaket mit Adressaufkleber mehr schnüre, um meine Daten freiwillig an Google und Sonstige Interessenten zu senden, um dann überrascht zu sein, was damit alles getrieben wird.

Das aber wird nur der erste Schritt sein, denn es steht noch das Smartphone an, das ich ebenso vom Paketeschnüren abhalten möchte. Und wenn man sich so ansieht, was man alles akzeptiert, beim Installieren einer App, dann ist das Thema dort noch viel gravierender.

Es grüßt,
das Smamap

Galaxy S4 mini – Smartphone aufräumen

Vor knapp 2 Jahren hatte mein damaliger PrePaid-Provider ein Tarifangebot (2-Jahres-Vertrag), bei dem ich für 15 € im Monat 400 Min telefonieren konnte und 1 GB Datenvolumen im Netz zur Verfügung hatte.

Zudem war ein Samsung Galaxy S4 mini mit enthalten.

Die Hardcore-Fans mögen, ob des Smartphone-Modells, da jetzt ev. die Nase rümpfen, aber für meine Zwecke war das alles absolut ausreichend.

Ich zahlte für genau das, was ich brauchte, und nicht für etwas, was ich niemals ausnutzen würde, und hatte dabei ein Gerät in Händen, mit dem ich endlich vernünftig was anfangen konnte. So mit Touchscreen, der auch wirklich funktionierte. Und mit all den Funktionen, die einem das Leben doch etwas erleichtern (z.B. das integrierte und jederzeit aktuelle Navi, namens GoogleMaps).

Ok, das Display ist jetzt nicht grade riesig, aber was sollte ich mit einer Tapete, die ich niemals in die Hosentasche bringen würde. Und wenn ich wirklich surfen und Bilder anschauen wollte, dann wohl doch eher zuhause am PC mit dem 20″ Bildschirm.

Und bitteschön …… das Ganze für 15 € im Monat. Was will man denn mehr!

Ich habe seit damals nie mehr wieder etwas gefunden, mit dem gleichen Preis-Leistungs-Verhältnis, habe das Tarifvolumen immer reichlich ausgenutzt, und, so sehe ich das, ein Smartphone für lau dadurch erhalten.

Wenn ich mir da andere Nutzer so ansehe, die 40 € und mehr im Monat zahlen, ihre Tarife nie wirklich ausnutzen, nur um das Gefühl zu haben, soviel damit machen zu können, wie sie nur wollen, und letztlich dem Provider jedes Monat Geld hintragen, mit dem das Smartphone mehr als überzahlt wird, dann hab ich damals ein gutes Angebot erwischt.

Mein Vertrag läuft jetzt dann aus, und ich habe mir vorerst einen Tarifanbieter gewählt, der mir für kleines Geld, die Leistungen bietet, die ich tatsächlich benötige. Smartphone hab ich schon, so dass der monatliche Betrag künftig um Einiges unter 10 € liegen wird. Sollte ich mehr benötigen, kann ich jederzeit aufstocken und monatlich kündigen.
Von der Handhabung her wird mein Guthaben dort immer wieder automatisch aufgefüllt, so dass ich mich um nichts kümmern brauche.

Aber jetzt hab ich mich tatsächlich bissl vergaloppiert …. denn eigentlich wollte ich darüber schreiben, dass ich mich jetzt endlich daran gewagt habe, diese ganzen Apps, die da von vorneherein und völlig sinnloserweise von Samsung auf meinem Smartphone installiert waren, runter zu werfen.

„Runter werfen“ ist jetzt übertrieben, denn diese Apps sind nicht wirklich deinstallierbar. Gut – es gibt schon eine Möglichkeit, aber die ist nicht ganz risikolos für das Smartphone, so dass ich davon lieber die Finger ließ.
Was aber geht, ist, diese ganzen Apps zu deaktivieren. Und auf diese Weise habe ich ein halbes Gigabyte an Speicher gewonnen.

Das S4 mini hat 8 GB Speicher, so dass es schon etwas ausmacht, wieviel davon unnötigerweise verbraten wird, weil irgendwelche Apps, die kein Mensch braucht, ständig im Hintergrund laufen. Zudem werden dazu immer wieder Updates herunter geladen und installiert, so dass der verbratene Speicher immer mehr wird.
Wenn man diese Apps deaktiviert, dann kann man zuvor jene installierten Updates sehr einfach“deinstallieren“, also den Werkszustand jener Apps herstellen, um dann anschließend die App zu deaktivieren. Mit Ersterem wird Speicher gewonnen, mit Letzterem wird verhindert, dass solche Apps im Hintergrund laufen. Die Durchführung der Aktionen erfolgt im „Anwendungsmanager“. Dort sind im Bereich „Installiert“, alle Apps einsehbar, die zusätzlich installiert wurden.

Wenn man nach dem geht, was Samsung bzw. die App-Hersteller, so von sich geben, dann ist natürlich immer wieder zu lesen, dass manche Apps nicht deinstalliert werden sollten, weile andere Apps diese benötigen. In den meisten Fällen ist das nur eine Schutzbehauptung (so meine Erfahrung), um zu erreichen, dass die Apps weiterhin verwendet werden bzw. im Hintergrund laufen.
Ja, es gibt Apps, von denen sollte man die Finger lassen. Aber diese System-Apps sind besonders gekennzeichnet, mit jenem grünen „Android“-Männchen.
Zudem bringt das Deaktivieren den Nebeneffekt, dass sämtliche deaktivierten Apps, im Anwendungsmanager, im Bereich „Deaktiviert“ einzusehen sind, und dort auch wieder aktiviert werden könnten, falls es mal Probleme gibt (was mir bisher nicht widerfahren ist).

Zurecht kann man jetzt die Frage stellen, was denn ist, wenn man erstmal ergründen will, wozu eine App denn eig von Nutzen ist? Ich hab das für mich so gelöst, dass ich Tante Google gefragt habe, mittels des Suchbegriffs „was ist xyz“. Und damit wurde jeweils schnell klar, ob ich die App benötige oder nicht.

Was ich deaktiviert habe, ist z.B.
Blurb – Kasse
ChatON
Flipboard
Google Play Bücher
Google Play Kiosk
Google+
Samsung Apps
TripAdvisor
und andere

Letztlich muss man sich einfach trauen, und es tun.

Es grüßt,
das Smamap

 

 

Preiswert

Normalerweise bestelle ich keine Newsletter.

Die verstopfen nur mein Postfach, und dienen dazu, meine eMail-Adresse weiter zu reichen.
Ich habe es früher schon oft genug erfahren, dass ich irgendeinen Newsletter bestellt hatte, um dann zu merken, dass die Zahl der Mails, die ich aus unbekannten Quellen erhielt, merklich anstieg.

Deswegen habe ich mir schon vor geraumer Zeit eine 2. Adresse zugelegt, und wenn ich dann doch mal solche Werke mir ins Haus hole, dann nur über jene Adresse.

Doch dies nur mal als Nebenbei-Tip.

Wo ich eigentlich hin will:
Vor nicht langer Zeit hatte ich mir, aus ganz anderen Gründen, den Newsletter von „Kaufland“ bestellt. Das hatte unter anderem auch damit zu tun, dass eine Filiale in meiner Nähe ist.

Heute erhalte ich mal wieder eine Ausgabe, und habe mir diese, zum ersten Mal, genauer angesehen, in der Hinsicht, was da so angeboten wird.

Es geht los mit

Milch. Die 1 L Packung für 69 Cent. Wenn ich mich recht erinnere, dann kostete die letzte Milch, die ich kaufte (was selten genug der Fall ist), etwa 60 Cent. Jetzt 15% mehr zu bezahlen, nur weil da „Weihenstephan“ drauf steht, vermag ich nicht zu sehen. Die Milch schmeckt deswegen auch nicht anders.
Wenn das zusätzliche Geld beim Bauern ankäme, würde ich das machen. Aber nicht einmal das ist der Fall.

Es geht weiter mit

der 100 g Schokoladen-Tafel für 59 Cent. WENN ich Schokolade kaufe, dann kostet die Tafel 49 Cent. 20% mehr auszugeben, um eine quadratischen Tafel zu erhalten, das sehe ich nicht ein. DIE Schokolade schmeckt auch nicht anders.

Dann haben wir da

die 2 L Flasche CocaCola für 99 Cent. Wieviel Zucker da drin ist, möchte ich lieber gar nicht überlegen. Meine 1,5 L Flasche Wasser kostet 19 Cent, also hochgerechnet auf 2 L wären das ca. 25 Cent. Jetzt fast das 4-fache zu zahlen, damit ich einen anderen Geschmack erhalte, mit reichlich Zucker, das vermag ich auch nicht zu sehen.

Und schließlich

die Packung Persil für 18,50 €, für 130 Wäscheladungen.
Mein Flüssigwaschmittel, für gut 30 Wäscheladungen, kostet 2,60 €.
Letzteres würde hochgerechnet ca. 10,50 € kosten, und wäscht ebenso einwandfrei.
Jetzt also fast 3/4 MEHR auszugeben, für jenes namhafte Waschmittel, wieso sollte ich das tun? Noch dazu, wo erst kürzlich zu lesen stand, dass in jenen Großpackungen der Pulver-Waschmittel, vermehrt Füllmaterialien drin sind.

Nun gilt sicher: Jeder nach seiner Facon. Und wenn jemand meint, Namen kaufen zu sollen, dann muss er das halt so machen!
Für meinen Teil fühle ich mich da immer ein Stück weit über den Tisch gezogen (von meinen finanziellen Möglichkeiten möchte ich dabei erstmal gar nicht reden).
Wenn also meine Milch aus demselben Kuh-Euter kommt, und der Verarbeiter sich Geld in die Tasche steckt, weil ein bestimmter Name auf der Verpackung drauf steht, dann fühlt sich das für mich wie Betrug an.

So manche Verbraucher machen dabei allerdings auch noch mit, weil sie meinen, nur dann ein gutes Produkt zu haben, wenn besagter Name auf der Verpackung steht. Wenn sich dann noch raus stellt, dass das Produkt auf demselben Fließband, mit denselben Materialien gefertigt wird, wie das namhafte Produkt, dann ist die Augenwischerei perfekt.

Natürlich wäre nichts dagegen zu sagen, wenn es sich um eine Geheimrezeptur handelt, die eben teurere Substanzen verwendet, die wiederum ein spezielle Wirkung entfalten. Aber das ist in den seltensten Fällen so.

Und so wird es bei mir weiterhin die Standard-Milch geben, die NoName-Schokolade, das Flüssigwaschmittel von Aldi, und die Flasche Wasser.

Das hat auch den wunderbaren Nebeneffekt, dass ich dann, wenn noch viel Monat übrig ist, noch etwas mehr Geld in der Tasche habe, als ich ansonsten hätte.

Anders gesagt: Ich entscheide immer noch selbst, ob mir etwas den preiswert ist.

Es grüßt,
das Smamap