Kaby Lake und Windows10

Kaum hat das neue Jahr begonnen, kommen auch schon die ersten Nachrichten zu Kaby Lake:

Die neue Intel Prozessor-Generation Kaby Lake kommt, und wird nur noch unterstützt von Windows10.

Anders gesagt …. die bisherigen Windowsversionen werden nicht mehr angeboten (7 und 8.1).

Microsoft hat nun endlich das wahr gemacht, was man schon öfter vorhatte …. und diesmal wird auch durchgezogen.

Wer also einen neuen PC kauft kann alle bisherigen Windows-Lizenzen wegwerfen. Es gibt für PC-Systeme nur noch Windows10 oder Linux, die mit Kaby Lake laufen.

Nun ist zwar nachvollziehbar, dass Microsoft gerne alte Zöpfe abschneiden möchte, um neue Sicherheits- und Technik-Features nur noch im aktuellen Windows pflegen zu müssen (den Aktionären wirds gefallen). Ob es dabei allerdings mit rechten Dingen zugeht, wenn Intel und Microsoft an einem Strang ziehen, und die Anwender weltweit vor vollendete Tatsachen stellen …. ein Schuft sei, wer dabei Schlechtes denkt.

Kaby Lake

Fakt ist, dass der User keine Wahl mehr hat, zumindest die Meisten, und jenes System wählen MUSS, das Daten sammelt bis zum Abwinken.

Jedoch wird es letztlich an den Anwendern selbst liegen, ob sie das Spiel mitmachen. Wenn sie das tun, dann verbietet sich meckern von selbst, ob der Resultate daraus.

Meinereiner hat Windows abgeschafft zugunsten Linux (=Ubuntu). Ich vermisse nichts. Und das Schönste: Es kostet NULL.

Es grüßt,
das Smamap

Die düstere Zukunft von Microsoft Windows

Passend zum Artikel von letztens bin ich heute über folgenden Beitrag zum Thema Windows gestolpert:

Microsoft-Keynote

Er zeigt, dass ich mit dem, was ich aus so einigen anderen Verlautbarungen glaubte herausgelesen zu haben, gar nicht so falsch lag.

MS wird es schwer haben mit Windows, den Rückstand aufzuholen, denn wenn man einmal ins Hintertreffen geraten ist, wird es, mit zunehmender Zeit, immer schwieriger, dies zu schaffen.
Diejenigen die voraus sind, können nämlich ihre Energien darauf konzentrieren, den Vorsprung auszubauen.

Ob das für Windows so kommen wird, kann nur die Zeit zeigen.

Es spricht jedenfalls Einiges dafür.

Es grüßt,
das Smamap

„Besser als Windows“

Die aktuelle Ausgabe 06/2016 der Computer-Zeitschrift CHIP beschäftigt sich unter o.g. Überschrift mit der Ubuntu-Version 16.04 als Alternative zu Windows10

CHIP schreibt dazu:
„Microsoft feierte Ende März 270 Millionen Windows-10-Installationen. Das Fest fiel aber nicht besonders rauschend aus. MS gab ursprünglich eine Milliarde Installationen als Ziel an …….. und gibt alle Regeln der Zurückhaltung auf ….. mit nervigen Aufforderungen versucht man die Nutzer von W7/8 zum Upgrade auf das neue System zu bewegen. Egal wie man zum Begriff Zwangs-Update steht ….. wer nicht aufpasst, hat Windows10 …… über Nacht, mit dem nächsen Update. Die Installation müssen Nutzer zwar explizit bestätigen, aber hier nimmt MS wohl wissend in Kauf, dass viele Anwender Installationshinweise nicht so genau lesen. So häufen sich bei CHIP Anfragen von Lesern, die gar kein Windows10 wollten. Darüber hinaus beklagen sie sich über …. einen kaum nachvollziehbaren Datenhunger, die autom. Cloud-Anbindung uvm.“

Sinnigerweise habe ich heute einen Artikel gelesen, in dem berichtet wurde, dass MS den Preis für das Betriebssystem genannt hat, ab dem Windows10 zu erhalten sein wird, sobald die kostenlose Upgrade-Möglichkeit Ende Juni ausläuft. Dieser wird bei 119 Dollar liegen.

Gut getimed, finde ich. Nochmal schnell in die Runde geworfen, dass W10 dann Geld kosten wird, und das nicht wenig, um noch möglichst viele Nutzer zu einem Upgrade zu animieren. Der Wink mit dem Zaunpfahl. Das Stichwort „Zwangs-Update“ ist in aller Munde.
DAVON, dass ein nun noch schnell durchgeführtes Upgrade von Windows7 auf Windows10 jetzt noch kostenlos ist, aber dann, wenn man sich mal einen neuen PC kauft, damit nichts mehr anzufangen ist, davon war natürlich nicht die Rede.

Da werden so einige Nutzer noch ihr blaues Wunder erleben, wenn sie plötzlich feststellen, dass die Windows10 Lizenz auf DEN PC beschränkt ist, auf dem das kostenlose Upgrade durchgeführt wurde.

Und wenn denn einer meint er besitzt die Fähigkeiten sich dem Ganzen zu entziehen und nutzt seine Windows7 Lizenz weiter, der wird DANN, wenn er sich (sagen wir) in 1-2 Jahren einen neuen PC kauft, überrascht feststellen, dass seine Windows7-Lizenz auf der neuen CPU-Generation nicht mehr läuft.

Microsoft ist nämlich nicht doof (auch wenn die Scherzbezeichnung „Windoof“ das nahelegt), und hat im Hintergrund schon alle möglichen Weichenstellungen getroffen, damit möglichst viele Nutzer, ob sie wollen oder nicht, auf Windows10 umsteigen müssen.

Diejenigen, die sich gut genug auskennen, können das noch bis 2020 hinauszögern, wenn sie noch alte Hardware zur Verfügung haben, und darauf Windows7 oder 8 am Laufen haben. DANN wird es soweit sein, dass MS den Support für diese Betriebssysteme einstellt.
Wer dann noch Windows nutzen will, der wird spätestens dann keine andere Alternative mehr haben, als auf Windows10 umzusteigen.

Wer dem allen aus dem Weg gehen will, der hat die Möglichkeit ein anderes Betriebssystem zu nutzen. Z.B. also das Linux, welches CHIP vorschlägt. Wie sagen die Autoren so schön ….. „Mit fragwürdigen Methoden schiebt MS Nutzern das neue Windows10 unter ….. probieren Sie doch mal Ubuntu als ebenbürtige Alternative“.
Das tolle daran, finde ich, ist, dass man sich dieses Ubuntu mal eben runterladen und auf eine DVD brennen kann, um es dann von dieser DVD zu starten, OHNE das Windows auf dem PC zu verändern. Wer also mal testen will ….. nur zu. Wer dann sagt: Nö, will ich nicht ….. der startet seinen PC danach wieder ganz normal, und alles ist wie vorher.

Auch wenn es rein spekulativ ist (noch), so mutmaße ich jetzt einfach mal, dass MS sich mit seinen „fragwürdigen Methoden“ ein Eigentor geschossen hat, und Linux damit einen Boom bescheren wird. Spätestens dann, wenn den Leuten ein Licht aufgeht.

Es grüßt,
das Smamap

Windows ….. alter PC

…. ein Widerspruch in sich …….

Hab nämlich gestern mal einen ca. 10 Jahre alten PC unter meinen Fittichen gehabt. Einen mit einer völlig normalen Ausstattung.

Sprich 80 GB-Festplatte, 1 GB Arbeitsspeicher, eine relativ üppige Grafikkarte, einen DVD-Brenner und einer 2 GHZ-CPU.
Ausstattungsmäßig ist er also noch gar nicht so alt. Das Meiste findet man in aktuellen PCs genauso. Gut, die Prozessoren sind mittlerweile Mehrkern-CPUs, aber das war’s auch schon.

Auf einem Rechner besagter Ausstattung Windows zu installieren, ist vergebliche Liebesmüh.

Mit DEM Speicher, sagt Windows ….. vergiss es!

Also fix Speicher eingesetzt. 2 GB sollten genügen.

Tun sie auch.

Dann sollte also Windows nichts mehr im Wege stehen ……

Denkste, denn Windows10 braucht einen NX-fähigen Rechner (mit Windows7 ist demnächst ohnehin kein Land mehr zu erreichen).

Also wegwerfen ?

Nö!

Zusätzlichen Speicher wieder ausgebaut, Ubuntu installiert, fertig !!!

Der Anwender ist happy, denn er hat auf seinem Rechner genau alles das am Laufen, was er braucht/hatte, ohne nochmal Geld in seinen Rechner stecken zu müssen.

Happy computing …. es grüßt,
das Smamap

Windows10 und ein Ende?

Hab grad eben gelesen, dass die PC-Absätze im Keller sind, und auch der Windows10-Effekt kaum zum Tragen kommt ( s. HIER).

Viele orientieren sich mittlerweile Richtung Notebook/Tablet oder haben ein größeres Smartphone.

Ich muss sagen, wenn ich ein etwas größeres Tablet mir leisten könnte, dann würde mein PC vermutlich auch in der Ecke stehen. Ungenutzt.

Es gibt kaum mehr was, was man nicht auch auf dem Tablet machen könnte; Windows10 muss man nicht haben, noch dazu, wenn man sich dafür einen neuen PC kaufen müsste, und es ist doch weitaus angenehmer, mobil zu sein, also die Dinge nahezu überall machen zu können, und sich nicht zuhause an die Kiste setzen zu müssen bzw. darauf warten zu müssen, bis man dort ankommt.

Klar, vor 30 Jahren gab es all das überhaupt nicht, und man lebte auch. Aber ob man will oder nicht, Messenger, Internet und SMS sind heute Bestandteil unseres Lebens.

Und um zum Beitrags-Titel zurück zu kommen ….. ich habe den leisen Verdacht, dass Microsoft wieder mal die Rechnung ohne den Anwender gemacht hat.
Sie wollten dieselben zu Windows10 verdonnern; sehr elegant auch via angeblicher „Kostenlosigkeit“. Und was macht der Anwender? Der hustet denen was, und bleibt bei dem, was er hat oder, wenn er sich Neues anschafft, dann Mobiles, und dort herrscht eben Android vor oder IOS.

Nun bin ich weder Manager, noch Stratege, noch Marktanalyst, noch Software-Entwickler. Trotzdem bilde ich mir ein, dass es vorhersehbar war, dass das Ende der Ära der Desktop-Betriebssysteme vor der Haustür steht.

Wie es geht, zeigt Google. Die haben sich lange schon anders orientiert.
Gut ….. was Google so treibt, ist in anderer Hinsicht sehr kritisch zu sehen.
Aber Winzigweich scheint wieder einmal den Zug der Zeit verschlafen zu haben.

Es grüßt,
das Smamap

Microsoft schlägt zu !!!

Wer noch irgendwelche Zweifel hatte ……… HIER kann man es nachlesen.

Microsoft zwingt die Anwender endgültig dazu, auf Windows 10 zu gehen, ob man möchte oder nicht.

Bin schon vor geraumer Zeit, als ich noch Windows nutzte, hellhörig geworden, als erste versteckte Andeutungen kamen, über die Absichten von Winzigweich.

Und wer das nicht macht, auf W10 zu gehen, dem wird relativ kurzfristig bei Windows7 und Windows8 der Saft abgedreht. Siehe dazu auch mein früherer Beitrag.

Es ist schon der Wahnsinn, was dieser Konzern alles machen darf, was anderswo als Nötigung gesehen wird.

Und wer jetzt immer noch glaubt, dass es schon nicht so dramatisch sei, weil schließlich sei es ja immer noch möglich, das irgendwie zu blockieren, der sei nur dran erinnert, dass es ursprünglich hieß, Windows 10 sei lebenslänglich kostenlos für Besitzer einer Vorversion. Die ersten Anwender mit „kostenlosem“ W10 gibt es bereits, die, aus anderen Gründen, einen neuen PC benötigten und sich dennoch eine neue W10-Lizenz kaufen mussten. Dies weil sie dann erst merkten, dass ihre Lizenz auf den PC beschränkt war.

Es grüßt,
das Smamap

Schmunzeln ist gesund

Vorhin lese ich, dass Microsoft beim letzten Update/Patch-Day ein Zwangsupdate für Windows7 und Windows8.1 veröffentlicht hat, das im Internet-Explorer, also im Browser aus dem eigenen Haus, Werbungen einblendet, wonach die Nutzer auf Windows10 updaten sollten.

„Zwangsupdate“ deswegen, weil es nicht möglich ist, diese Werbungen/Einblendungen abzustellen, dadurch, dass der entsprechende Patch gar nicht erst installiert wird (passiert scheinbar im Hintergrund automatisch).

Es gibt dazu im Netz so etliche Stellungnahmen, in denen einem eindeutigen Mißfallen zu solchen Praktiken Ausdruck verliehen wird.

Offenbar wolle man die Anwender so viel als möglich bedrängen, ihre bisherigen Windows-Versionen in den Bach zu werfen.

Eine Äußerung fand ich bemerkenswert:

„Ich habe wegen dieser S****ße jetzt sieben Computer auf Linux umgestellt.“

Nun – auch ich konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Winzigweich macht die gleichen Fehler immer wieder, und unternimmt scheinbar alles, um die Anwender mehr oder weniger mit Gewalt auf Windows10 zu bringen, und so die vorherigen Versionen so schnell als möglich abzuschaffen.

Sicher alles eine Frage der Kosten. Wo da der Anwender bleibt, scheint zweitrangig.

Und genau deswegen, weil ich das nicht mehr mitmachen wollte, bin ich vor wenigen Monaten ebenfalls auf Linux umgestiegen. Ein Schritt, den ich schon viel früher hätte machen sollen.

Und MS macht eifrig weiter, wie bisher. Schon bei Windows8 hat man den Fehler gemacht, dem Anwender zwangsweise etwas vor zu setzen.
Eigentlich hätte man denken sollen, dass man aus den damaligen Fehlern gelernt hat.

Nun bin ich weit davon entfernt, den Leuten etwas aufschwatzen zu wollen.
Ich berichte von meinen Erfahrungen.
Und ich denke, die Anwender sollten ein Betriebssystem unterstützen, das sich auf Augenhöhe mit Windows befindet, und so eine Bewegung unterstützen, die den Anwendern die freie Wahl lässt, um sich nicht irgendwann zu wundern, dass ein Hersteller den Markt mit seiner finanziellen Macht dominiert, und alle anderen zerdrückt hat. Denn damit müsste man als Anwender dann DAS bedingungslos akzeptieren, was einem vorgesetzt wird.

Ähnliches war seinerzeit auch auf dem Markt der Videorekorder geschehen. Das damals vorherrschende VHS-System wurde mit einer solchen Marktmacht durchgesetzt, dass das technisch überlegende Video-2000-System keine Chance hatte.
Heutzutage weiß fast schon niemand mehr, dass es neben VHS überhaupt noch etwas anderes gab.

Es grüßt,
das Smamap

 

Windows10 und kein Ende

Was man so liest (ich selber bin ja nicht mehr betroffen), hat Microsoft mit dem Februar-Patch-Day damit begonnen,  Anwendern das Windows10 als „empfohlenes Update“ unterzujubeln.

Zwar, so heißt es, muss man das schon nochmal bestätigen, dass die Installation auch erfolgen soll, aber ich möchte nicht wissen, wieviele Anwender derlei Updates einfach durchwinken, nachdem man ihnen jahrelang eingetrichtert hat, dass Updates von MS wichtig und notwendig sind.

Was man tun kann, so die Quellen, ist, in den Einstellungen das Häkchen rauszunehmen, dass „empfohlene“ Updates genauso behandelt werden, wie „wichtige“ Updates.

Damit wäre dann sicher gestellt, dass Sicherheitsupdates auf jeden Fall noch kommen.

Die Leute, die ich im Verwandten- und Bekanntenkreis so betreue, haben bisher noch keine Rückmeldung gegeben, dass i-was in der Richtung zum Tragen gekommen wäre. Oder gar plötzlich Windows10 erschienen sei.

Darum auch hier mal gefragt, ob es schon andere Erfahrungen gibt?

Es grüß,
das Smamap

Microsoft macht ernst – II

Lt. MS-Vize Terry Myerson, nachzulesen in der aktuellen CHIP, werden die neuen CPU-Generationen nur noch W10 unterstuetzen. Zb Kaby Lake.

Auch Skylake PCs unterstuetzen W7/8.1 uneingeschraenkt nur noch bis 17.Juli 2017, also noch gut 1 Jahr.

Danach gibt es auch fuer diese Systeme nur noch die noetigsten Sicherheits-Updates.

Meine Meinung:
Auch hier bricht MS sein Versprechen, von wegen 2020.
Wenn es noch eines Belegs bedurfte, um die wahren Absichten von Winzigweich zu offenbaren, dann ist er damit erbracht. Mit Gewalt sollen die Anwender zu W10 gezwungen werden. Na gut, nicht mit Gewalt, also mit vorgehaltener Waffe … eben durch Zwangsmassnahmen durch die Hintertuer.

Mal umformuliert, der Verstaendlichkeit wegen……

Wenn man aktuell einen neuen PC kauft, dann hat der normalerweise einen Prozessor des Typs „Skylake“ eingebaut.
Im Lauf des Jahres 2017 kommt dann die noch neuere Generation namens „Kaby Lake“. Das sind jetzt mal die Bezeichnungen von Intel. Für andere führende Prozessor-Hersteller gilt Entsprechendes.

Die Verlautbarung von Terry Myerson würde also bedeuten:
Für PCs mit aktuellem Skylake Prozessor gibt es ab 18.Juli 2017 für Windows 7 oder Windows8.1 nur noch die notwendigsten Sicherheitsupdates. Auf PCs mit dem künftigen Kaby Lake Prozessor wird Windows7 bzw. Windows8.1 überhaupt nicht mehr laufen.

Wenn also ein Windows-Anwender sich in ein paar Monaten einen neuen PC kauft (sagen wir, sein alter sei kaputt gegangen), dann bekommt er zwangsweise Windows10 dazu, und muss das natürlich auch mit bezahlen.
Er könnte sich natürlich auch einen PC besorgen, ohne Betriebssystem, und darauf seine alte Windows7-Lizenz installieren. Spätestens ab Mitte Juli 2017 bekäme er dann aber von MS nur noch die nötigsten Sicherheitsupdates. Darüber hinaus würde er keinen Support mehr erhalten. Wollte er in der Zwischenzeit auf Windows10 gehen, müsste er sich zwangsweise eine W10-Lizenz kaufen, denn das Angebot, kostenlos von W7 auf W10 zu gehen, gab es ja nur bis Mitte 2016. Und selbst wenn er dieses Angebot, zeitlich gesehen, noch hätte nutzen können, in dem Moment, in dem er Wesentliches an seinem PC ändern würde (also z.B. ein neues Board einbauen lassen), würde W10 das erkennen, und ihn zwingen eine Lizenz zu kaufen (ca. 120 €). Denn das kostenlose Upgrade von Windows7 auf Windows10 war an die Hardware gekoppelt. Ändert sich die Hardware, verliert die Lizenz ihre Gültigkeit.
Nach meinem Wissenstand gilt das sogar ganz generell, dass eine Windows10-Installation an die Hardware gekoppelt ist. Sprich IMMER wenn sich die Hardware ändert, müsste man sich eine neue Lizenz kaufen.
Wenn also besagter Anwender Ende 2017 wieder einen neuen PC kauft, warum auch immer, dann müsste er demzufolge erneut eine Windows10-Lizenz mit dazu kaufen; seine alte Windows10-Lizenz könnte er demzufolge nicht mehr benutzen, weil sie an die Hardware seines bisherigen PCs gekoppelt war.

In einem Satz:
In absehbarer Zeit wird es so sein, dass man beim PC-Kauf IMMER eine neue Windows10-Lizenz dazukaufen MUSS. Alte Lizenzen, gleich welcher Windows-Version, sind dann nicht mehr verwendbar.

Und auf diesem Weg hätte es Microsoft dann geschafft, alle Windows-Anwender zwangsweise auf Windows10 zu ziehen. Man hätte dabei zwar so einige Versprechen gebrochen, aber was interessiert das einen solchen Konzern.

Nachtrag:
Es könnte sich ergeben, was derzeit allerdings noch völlig unklar ist, dass MS eine Möglichkeit schafft, eine einmal erworbene W10-Lizenz auf einen anderen PC umzuziehen. MS hält sich dazu allerdings sehr bedeckt, und hat es, meines Wissens, nie definitiv dementiert, dass eine W10-Lizenz an die Hardware gebunden ist.
Nach obiger Verlautbarung des MS-Vize wäre das allerdings, sofern es trotz aller Erwartungen DOCH käme, dass man eine W10-Lizenz mitnehmen kann, nur eine Beruhigungspille. Denn zum einen, und das wurde oft genug nachvollzogen, kann man jene kostenlosen Lizenzen nicht mitnehmen, und zum anderen, wird durch die o.g. neuen Prozessor-Generationen von „interessierter Seite“ sichergestellt, dass alte Windows-Lizenzen (also z.B. Windows7) nicht mehr weiter verwendet werden können.

Es grüßt,
das Smamap

Microsoft macht ernst

Wie man HIER lesen kann, beginnt Winzigweich damit, Windows10 mehr oder weniger zwangsweise zu installieren.

Die Installationspakete, die jetzt schon im Hintergrund, OHNE den Anwender zu fragen, heruntergeladen werden, und die Festplatte voll klatschen, werden künftig, OHNE dass dies der Anwender so recht mitbekommt, dazu verwendet, das vorhandene W7 oder W8.1 automatisch auf W10 upzudaten.
Ja, es wird wohl eine Frage erscheinen, aber wieviele Anwender wissen schon, was sie da anklicken, und gehen einfach davon aus, dass „wichtige Updates“ notwendig sind, und klicken durch.

Zwar hat die Verbraucherzentrale MS, ob solcher Verhaltensweisen, abgemahnt, doch ist zu vermuten, dass MS dies erstmal aussitzen wird. Ein Konzern mit fast unendlicher Markt- und Finanzmacht, hat keine Eile darin, gesetzlichen Bestimmungen zu entsprechen, wenn diese doch biegsam erscheinen.

Die Tatsache, dass ein derart installiertes System (bis Mitte des Jahres erhält man es ja kostenlos) nicht mehr zu gebrauchen ist, wenn Wesentliches am PC kaputt geht, und sich der Anwender in dem Fall dann ein W10 kaufen MUSS, die wird natürlich nach wie vor nirgendwo von Winzigweich breit getreten.
Anders gesagt: Eine W10-Lizenz ist an den Rechner gekoppelt. Kauft man sich einen neuen Rechner, braucht es auch eine neue Lizenz, so ab 120 €

Alternative: Entwender man sorgt dafür, bei Windows7/8.1 zu bleiben oder man geht weg von Windows. Letzteres habe ich getan.

Offenbar gibt es immer mehr Leute, die nicht bereit sind, den Braten zu schlucken. Wie schrieb jetzt jemand in einem Leserbrief: „Die vielen Berichte über die Unzulänglichkeiten von Windows10 und notwendige Herumfrickelei an diesem neuen System, sowie Update-Terror, erleichtern mir den Entschluss, nach Windows7 kein Betriebssystem mehr bei Microsoft zu kaufen. Es ist unfassbar, welche Entmündigung des Users Microsoft hier betreibt“.

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Es grüßt,
das Smamap