Windowsfreies Gebiet !!!

Jetzt ist es soweit gekommen …..

Ich habe keinerlei Windows mehr auf meinem Rechner.

Bis zuletzt war Windows10 noch am Laufen. Dann geschah es, dass das Windows nicht mehr zu starten war.
Nun denn, dachte ich mir, Microsoft hatte ja versprochen, dass man als Windows-Insider, der jetzt 2 Jahre lang das neue Betriebssystem getestet hatte, dieses Windows10 weiterhin kostenlos auf seinem PC nutzen dürfe.

Also W10 flugs neu installiert, nur um dann festzustellen, dass es nicht mehr zu aktivieren war. Eingehende Gespräche mit der Hotline führten zu dem Ergebnis, dass es auch für einen Insider nur möglich ist, das W10 wieder zu aktivieren, wenn zuvor ein Windows7 installiert gewesen sei, um davon ausgehend, das Windows10 wieder kostenlos upzugraden. Wenn man dann hört, dass das halt anderswo so entschieden worden sei,  dann reicht es einem.

Nicht nur, dass das den Versprechungen, die da getätigt wurden, nicht genügt, ich hätte mir jetzt, um den bisherigen Zustand wiederherzustellen, eine Windows7-Lizenz kaufen dürfen.

Nicht mit mir, liebe Herrschaften aus Redmond. Wenn ein gegebenes Wort nichts mehr gilt, dann könnt ihr das machen, mit wem ihr wollt.

Und so läuft jetzt Ubuntu, mit allem was ich brauche, und gut is.

Es grüßt,
das Smamap

Ein Akt der Höflichkeit ?

Heute musste ich mein Windows10 neu installieren.

Es gab eine Komplikation, und die war nur per „clean installation“ zu beseitigen.

Nun nenne ich den PC, um den es dabei geht, mit allem was drauf ist, mein Eigentum. Und eigentlich würde ich ja schon erwarten, dass wenn jemand an meinem Eigentum was macht, dies so tut, dass ich keine Nachteile daraus habe.

Die Herrschaften aus Redmond haben das aber nicht nötig.

Und so musste ich hinterher zur Kenntnis nehmen, dass die Installation von W10 das Boot-Menü meines Rechners überschrieb, und ich von da an nicht mehr die Möglichkeit hatte, mein Hauptbetriebssystem, sprich Ubuntu, zu starten.

Es existierte von da an quasi nur noch Windows auf dem PC.

Wäre ich jetzt ein normaler Anwender gewesen, der sich nicht weiter auskennt, ich wäre hoffnungslos aufgeschmissen gewesen, unfähig an meine Daten zu kommen.

Das sind eben die feinen Unterschiede: Wenn Ubuntu sich auf dem Rechner installiert, dann hinterlässt es den so, dass anschließend ein Bootmenü vorhanden ist, das Zugang zu Windows ermöglicht.

Höflichkeit ist eine Zier der Könige.

Es grüßt,
das Smamap

11082

Auch wenn ich aktuell nach und nach auf Linux (=Ubuntu) umsteige, so sehe ich doch immer noch bei Windows nach, was es so Neues gibt. Rein aus „beruflicher“ Neugierde. Und auch zwangsweise, weil es doch noch 2-3 Sachen gibt, die nur unter Windows laufen (zumindest bis ich mich ernsthaft damit beschäftigt habe, auch das auf Ubuntu umzuziehen).

Und so hatte ich heute mal wieder das Vergnügen, den aktuellen Windows10 Build 11082 zu installieren.

Nun gut, vor den Erfolg haben die Windows-Götter aus Redmond nach wie vor einige Durchläufe gesetzt, was da heißt „vorbereiten“, „konfigurieren“ etc.

Letztlich dauerte das Ganze wieder etwa 1 1/2 Stunden mit allem drum und dran. Ich nutzte die Zeit zwischenzeitlich für Hausputz, Kochen und Bürokram. Hatte ich so erwartet, war aber heute kein Problem, nachdem hier ohnehin Feiertag ist.

Und wie heißt es so schön: Kaum wartet man 1 1/2 Stunden SCHON ist es fertig.

Bevor ich das Update heute startete hatte ich erlesen, dass es den Build schon seit 3 Wochen gibt, was mich mit der Frage konfrontierte, warum dann bisherige Windows-Besuche meinerseits nicht dazu geführt hatten, dass mir dieser neue Build dann auch zur Verfügung stand.
Und so stieß ich darauf, dass Microsoft offenbar neue Builds nicht zum Download anbietet, wenn man die „Frechheit“ besessen hatte, per Tool sämtliche Optionen in Windows10 abzuschalten, die Daten „nach Hause“ schicken, sprich der Datenspionage seitens Winzigweich einen Riegel vorzuschieben.

Wieder mal so ein Punkt, wo ich sagen muss, dass MS so Manches tut, um die Leute zu verprellen. Dazu passt auch DIESER Artikel, wonach der Marktanteil von Windows10 doch einigermaßen zu wünschen übrig lässt, und weit hinter Windows7 zurückliegt, und bei manchen Marktbeobachtern sogar noch hinter Windows8 und WindowsXP. Mehr noch, die Zunahme des Marktanteils von W10 habe sich seit August verlangsamt, und das trotz Weihnachtsgeschäft.

Kein Wunder, so meine ich, bei der Art und Weise, wie Winzigweich mit den Anwendern umgeht. Neben all dem, worüber ich hier schon berichtet habe, ist es jetzt auch so, dass die Tester (=Insider), aus dem Boot gedrängt werden, wenn sie dazu übergehen, substantiell etwas gegen das „Sendungsbewusstsein“ von Windows10 zu unternehmen.
Die Zusage man dürfe W10 weiter benutzen, wenn man weiterhin eifrig teste, gilt dann plötzlich nicht mehr. OK, weiter benutzen darf man es zwar schon, aber ohne dass man weitere Programmneuerungen/Updates erhält. Aber darauf kann ich verzichten, denn was soll weiteres Testen für einen Sinn machen, ohne aktuelles Programm? Es sei denn, man sagt Ja und Amen, zu allem was Microsoft fordert.

Der Hauptgrund für das W10 auf meinem PC, ist und war der, dass ich mit dazu beitragen wollte, dass dieses eigentlich sehr gut geratene Betriebssystem ein Erfolg wird. Wenn Winzigweich aber sagt … „nur zu unseren Bedingungen“….. dann lehne ich dankend ab, denn ich möchte schon noch selbst entscheiden, was ich will, und was nicht.

W10 wird sicher an Marktanteil zulegen, nicht zuletzt durch sehr aggressive Marktstrategien (z.B. die, dass Windows7-Nutzer zuerst penetrant zum Update aufgefordert werden, und wenn sie das nicht tun, dann irgendwann das neue Betriebssystem einfach installiert bekommen, das im Hintergrund, ohne Wissen des Anwenders, schon längst heruntergeladen wurde; die Installation erfolgt dann natürlich so, dass angeblich inkompatible Programm gleich deinstalliert werden). Spätestens dann aber steigen die Marktanteile, wenn 2020 der Support für Windows7 ausläuft. Bis dahin werden aber wohl so einige Anwender sich anders orientiert haben. Es wird interessant sein, zu sehen, wieviele Anwender dann trotzdem bei Windows7 bleiben werden – entsprechend der Tatsache, dass WindowsXP heute immer noch einen Marktanteil von über 10% hat.

Ich, für meinen Teil, werde in absehbarer Zeit aus dem Insider-Programm aussteigen, ein W10 über das Windows7, das ich noch hier liegen habe, installieren, für ev. Dinge, die unter Linux nicht gehen, und das war’s dann.

Es grüßt,
das Smamap

 

Wer anderen eine Grube gräbt …

Langsam aber sicher spricht es sich durch ….

HIER NACHZULESEN

…. dass Microsoft da einige Dinge treibt, die nicht so das Gelbe vom Ei sind.

Ev. glauben da ja maßgebliche Leute, dass man sich als Konzern, der groß und mächtig ist, alles Mögliche erlauben kann.

Man stelle sich vor: Ein Windows7-Anwender, der in einem älteren Rechner noch eine relativ kleine Festplatte hat (sagen wir mal 80 GB), und bisher platzmäßig wunderbar zurecht kommt, mit dem, was er so macht, erhält, ohne sein Wissen, einen Download der Windows10-Installationsdateien auf seinen Rechner gespeichert, und hat plötzlich das Problem, dass seine Festplatte voll ist.

Es gibt so Einige, die dazu sagen „wer hat denn heute noch so eine kleine Festplatte“? Denen muss man sagen … da gibt es Einige.

Nochmal: Er erhält das ungefragt.

Und nicht nur das: Winzigweich hat vor, das Ganze als wichtigen Update zu bezeichnen, so dass es bei Vielen dann automatisch installiert wird ….. und schwupp haben all diejenigen, bei denen das standardmäßig so eingestellt ist (was bei den Meisten der Fall sein dürfte), Windows10 auf dem PC.
Ob alles anstandslos läuft, stellt sich dann raus, und mehr noch, MS deaktiviert/deinstalliert, nach heutigem Stand, Programme, die von MS als inkompatibel eingestuft sind (nach welchen Kriterien auch immer das geschieht).
Wie gesagt, alles ungefragt.

Wie ich schon öfter anmerkte: Winzigweich hat ein gutes Betriebssystem geliefert. Aber so nach und nach scheinen sie dabei zu sein, alles wieder kaputt zu machen.

Ich habe Vorsorge getroffen: Zwar habe ich Windows10 schon am Laufen, und bin sehr zufrieden damit. Aber ich habe jetzt parallel dazu Ubuntu installiert (=Linux), und wenn da noch so ein paar weitere Dinge von MS kommen, dann ist die W10-Partition ganz schnell geplättet.

Wen es interessiert …. ich werde in einem weiteren Beitrag davon berichten, wie es mir erging bei der Ubuntu-Installation.

Schönes We
Es grüßt,
das Smamap

 

Microsoft wie eh und je?

Und wieder mal ist mir was sauer aufgestoßen mit den Kameraden!

Ich schicke voraus, dass mir Windows10 nach wie vor gut gefällt, und ich es nutze.

Jedoch ……..
Es wird von Winzigweich kräftig die Trommel gerührt, dafür, auf Windows10 umzusteigen. Dabei wird allen Windows7 und Windows8 Nutzern das neue Betriebssystem kostenlos angeboten, wenn sie innerhalb eines Jahres seit Erscheinen von W10, den Upgrade machen. Was viele nicht wissen und auch kaum wo nachzulesen ist (MS hängt das zumindest nicht an die große Glocke):
Diese Kostenlosigkeit endet, nach heutigem Stand, spätestens dann, wenn der Rechner hinüber ist. Denn wenn sich die Hardware wesentlich verändert, dann erkennt Windows10 das, und erwartet die Eingabe eines Lizenzschlüssels für das Betriebssystem, welchen man natürlich nicht hat, weil man ja kostenlos von Windows7 upgegradet hat.

Wenn das o.g. 1. Jahr schon vorbei ist, dann ist man gezwungen, entweder sich eine Windows10-Lizenz zu kaufen oder wieder auf Windows7/8 zurückzugehen.

Das haben sich die feinen Herrschaften in Redmond schön ausgedacht. Es reicht ja auch schon, wenn in den Rechner ein neues Board (=Hauptplatine) eingebaut werden muss. Etwa nach einem Blitzschaden. Das ist schon eine solch wesentliche Hardware-Änderung, dass o.g. Weg zwingend ist. Bisher war es immer so, dass man ein Windows auf einem anderem Rechner genauso installieren konnte (natürlich nur auf einem gleichzeitig, alles andere war immer schon illegal).
Das geht jetzt nicht mehr. Ein kostenloses Windows ist an den PC gekoppelt, und die sogenannte Hardware-ID wird bei MS gespeichert. Ändert sich die, weil eben was Wesentliches getauscht wird, stimmt die ID nicht mehr überein, und schon geht der Mist los.

Letztlich läuft es also darauf hinaus, dass sich jeder irgendwann eine Windows10-Lizenz kaufen muss, und es somit mit der Kostenlosigkeit nicht weit her ist.
Aktuell kostet so eine Lizenz ab 100€.

So sehr mir das Windows10 gefällt, ganz im Gegensatz zu Windows8, was ja ein glatter Reinfall war, so ist Winzigweich grade wieder dabei, sehr viel Porzellan zu zerschlagen. NOCH hat sich das nicht herum gesprochen, aber der Zeitpunkt wird kommen.

Vll hoffen die Herren darauf, dass das schon nicht so schwerwiegend gesehen wird, wenn es dann irgendwann einmal soweit ist. Andere Dinge, wie die umfassende Datenweitergabe von Windows10 oder etwa die Tatsache, das das Download von W10 im Hintergrund schon vielfach auf die Windows7/8 PCs kopiert wird, ohne dass das irgendwer genehmigt hätte usw usf … all das wird dann, so hoffen die Herren wohl, schon wieder vergessen sein.

Ob solcher Verfahrensweisen, bekomme ich immer einen dicken Hals. Dann nämlich, wenn Versprechen nicht eingehalten werde, und wenn man durch die Hintertür zu etwas gezwungen wird, ohne dies selbst entschieden zu haben.

So ganz nebenbei: Den Insidern (also jenen, die viele Monate das neue Betriebssystem getestet haben, und viel dazu beigetragen haben, dass es zu dem geworden ist, was es mittlerweile ist), hatte man zu verstehen gegeben, dass sie das Windows10, sozusagen als Dankeschön, kostenlos weiternutzen dürfen. Wenn sie weiterhin die Änderungen an Windows10 testen. Diese Insider trifft nun das gleiche Schicksal. In dem Moment, in dem der PC, auf dem das bisher lief, sich in wesentlichen Komponenten ändert, sind die Insider gezwungen, sich eine Windows10 Lizenz zu kaufen.

Ich werde mir in keinem Fall eine Lizenz kaufen. Ich habe mich auf das Versprechen der Kostenlosigkeit von Windows10, für Insider oder aber für Nutzer von Vorversionen, verlassen, und wenn jemand ein Versprechen nicht hält, da bin ich, auch im normalen Leben, rigoros (mal abgesehen von „Kleinigkeiten“): Wenn man sich auf ein gegebenes Wort nicht mehr verlassen kann, dann ist der Fall für mich gestorben.
Und Ende im Gelände.

Es grüßt,
das Smamap

Passwörter unter WINDOWS10

Ich hatte unter Windows7 immer die Möglichkeit geschätzt, im Firefox-Browser, in den dortigen Einstellungen, die Anmeldeinformationen für die jeweiligen Webseiten nachsehen zu können, und dabei eben AUCH die Passwörter einzublenden.

Das war deshalb gut, weil manche Leute vergessen mitunter Passwörter, und selbige aufschreiben verbietet sich ja von selbst.

Sowas fehlte mir bisher in Windows10 ganz entschieden, und keiner konnte mir sagen, ob es das irgendwann geben würde. In Edge gibt es zwar eine Passwortverwaltung, aber dort werden die Passwörter nicht angezeigt.

Heute stieß ich drauf, dass es das mittlerweile gibt (wer weiß, wie lange schon).

Aber das verbirgt sich ganz woanders.

Dazu gehe man in die alte „Systemsteuerung“ (Rechtsklick auf das Windows-Symbol links unten). Dort ist sie versteckt.

In der Systemsteuerung dann auf „Benutzerkonten“, und dort sodann auf „Anmeldeinformationsverwaltung“.

Dort angekommen, kann man dann die fragliche Seite anklicken, und dann auf den Link „Einblenden“ klicken. Man wird dann nach dem Windows-Kennwort gefragt, damit da nicht jeder sich Einblick verschaffen kann.

Es grüßt,
das Smamap

 

Der verlorene Sohn

…. er kehrt heim.

Soll heißen, ich bin, bis auf Weiteres, wieder regelmäßiger Windows10 Nutzer.

Der Hintergrund:
Wie jeder hier lesen konnte, war ich begeistert von meiner Himbeere. Ich hatte diese quasi als PC-Ersatz konfiguriert, und erledigte meine Sachen mit diesem Einplatinen-PC.
Gewisse Einschränkungen waren bekannt und ok, und alles lief weitestgehend bestens.
Dann aber stellte sich ein lahmendes Internet ein, ohne dass ich ergründen konnte, woran es letztlich lag. Und es gibt (fast) nichts Nervenderes, als ein lahmendes Netz.
Es lag NICHT an der Himbeere, und auch NICHT am Betriebssystem. Beides wurde getauscht, ohne Erfolg. Gleiches gilt für das Netzwerkkabel.

Der Provider erläuterte selbstverständlich, dass sich auch dort nichts verändert hat, und auch die Leistung der Leitung inkl. Router einwandfrei sei.

Also bleibt die Tatsache, dass das Ganze lahmt, und es gibt keinen Grund dafür. Muss ich eben erstmal so zur Kenntnis nehmen, und darauf hoffen, dass ich i-wann eher zufällig auf des Pudels Kern stoße.

Zumindest bis dahin befinde ich mich wieder im Kreis der Windows-Jünger und PC-Nutzer. Wobei ich Windows10 stets als relativ gelungenes System beschrieben hatte, und mir aber so einige Dinge im Umfeld nicht gefielen.

Zuallererst war da der notwendige Stromverbrauch eines Windows10-Systems. Im Vergleich dazu ist der Stromverbrauch einer Himbeere gnadenlos niedrig (der Kauf eines stromsparenden Notebooks kam aus finanziellen Möglichkeiten nicht in Betracht).

Und so hab ich jetzt als erstes mal den Energiesparmodus auf dem PC so eingestellt, dass er in diesen runterfährt, sobald 5 Minuten nichts dran gemacht wird.
Damit reduziert sich dann der Gesamtstromverbrauch des Gesamtsystem schlagartig von 100 Watt auf 5 Watt. Irgendwelche doch beträchtlichen Leerlaufzeiten, nach dem Motto „ich bin ja gleich wieder am PC“ reduzieren sich damit erheblich. Wenn man dann doch wieder zeitnah zurück an der Tastatur ist, genügt ein Knopfdruck, und das System ist innerhalb von 5 Sekunden wieder dort, wo ich zuletzt war.

Was ich halt, bis auf Weiteres, unausweichlich in Kauf nehmen muss, sind die nicht so schönen Prügel, die Microsoft einem zwischen die Beine wirft, aber damit muss ich eben erstmal leben. Also z.B. damit, dass mein Windows etliches an Daten nach Hause schickt, Windows-Updates macht, ohne mich zu fragen, Programme deinstalliert, ohne mich zu fragen (angebl. weil inkompatibel) und dergl. mehr.

Aber man muss schon so ehrlich sein, und zugeben, dass es, nach etlichen Wochen der niedrigeren Geschwindigkeit, eine schöne Sache ist, wenn auf einem Rechner alles in gefühlter Lichtgeschwindigkeit abläuft.
Und schön ist es auch, wenn es jegliche Lösung für ein Problem, in Form einer kleiner Software, gibt, die man „mal eben“ aus dem Netz herunterlädt und installiert.

Und so werde ich mich in den nächsten Tagen daran machen, das Mitteilungsbedürfnis meines Rechners zu knebeln, und zumindest dieses Ungemach, so weit als möglich, zu beseitigen.

Nichtsdestotrotz (oder gerade deswegen), werde ich mich nicht davon abhalten lassen, das Problem mit meiner Himbeere weiterhin zu ergründen.

Es grüßt,
das Smamap

Die Himbeere, ein weiterer Zwischenbericht

Ich war ja bisher recht begeistert von meiner Himbeere.

Nun muss ich berichten, dass ich sie erstmal auf Eis lege.

Grund: Der Seitenaufbau im Internet ist reichlich träge geworden, und ich kann, trotz aller Versuche, den Grund dafür nicht finden.

Hab das Betriebssystem schon neu installiert, und mir auch eine weitere Himbeere angeschafft (was ich ohnehin vor hatte), um Veränderungen meinerseits auszuschließen oder etwa Probleme an der Hardware.

Blieben als Ursache i-welche Veränderungen seitens des Providers, sprich Vodafone, die, ob der doch eher beschränkten Ressourcen eines Einplatinen-Rechners, dann merklich durchschlugen.
Selbstverständlich wusste man beim Provider nichts davon. Ohne denen was unterstellen zu wollen, war das bisher IMMER schon so, dass ein Provider im Zweifelsfall nie eine Änderung durchgeführt hatte, respektive die Menschen, die da am Telefon waren, nichts davon wussten.

Nun komme ich ja ursprünglich aus dem EDV-Bereich, so dass es bei mir nicht GAAANZ so einfach ist, mir „irgendwas“ zu erzählen.

Aber erstmal egal. Jedenfalls nervt es ganz fürchterlich (geht es euch da auch so?) wenn man trotz aller Versuche zeitlicher Art nicht darauf kommt, an was es liegt.

Die Erfahrung hat mich in all den Jahren gelehrt, solche Dinge dann erstmal liegen zu lassen, um einige Zeit später mit frischer Energie nochmal dran zu gehen, um dann ev. auf etwas zu stoßen, das man doch vorher schon hatte sehen müssen.

Wie auch immer … im Moment ist der Windows-PC übergangsweise wieder das Mittel der Wahl. Auf diese Weise hat Windows10 doch noch eine Chance bekommen, mich zu überzeugen.
Was dann allerdings doch doof ist, ist die Tatsache, dass damit wieder der Stromverbrauch in die Höhe geht.
Mal sehen, was ich da drehen kann.

Was mich mal so interessieren würde:
Was habt ihr für Probleme mit eurem PC /Notebook???

 

Es grüßt,
das Smamap

 

…. mit etwas mehr Tempo bitte !!!

Hab heute an etwas gedacht, was mir jetzt eine Zeit lang entfallen war.

Wie schon berichtet, ist mein Obst hier ein  wenig langsamer, als man das von einem PC gewohnt ist. Aber auch nicht SO langsam, dass man das jetzt als negativ werten müsste.

ABER … es gibt die Möglichkeit, den Raspberry zu übertakten.

Bevor jetzt jemand schreit, dass das ja eine gefährliche Sache wäre, muss man dazu sagen, dass ein Übertakten in Maßen vielmehr eine gängige Sache ist, die sogar vom Hersteller angeboten wird. Das ist auch der Grund dafür, dass das Übertakten im Einstellungsmenü der Himbeere enthalten ist. Dass das völlig normal ist, das Overclocking, hat auch damit zu tun, wie ein Prozessor hergestellt wird. Aber das würde jetzt zu weit führen.

Von Haus aus ist der Pi auf 700 MHZ eingestellt. Das ist quasi so, als würde man den A3 immer nur mit 130 KM/h fahren.

Über besagtes Einstellungsmenü kann man nun auswählen, dass der Prozessor mit 800, 900, 950 oder gar 1000 MHZ gefahren wird. Als so, als würde man besagten A3 mit 150, 180 oder 200 KM/h fahren.

Und genauso wenig wie man ein Auto immer bis zum Anschlag fährt, wird auch die eingestellte Maximal-Frequenz nur bei Bedarf gefahren.

Ich hab jetzt zu Beginn des Übertaktens, mir immer im Hintergrund 2 Anzeigeprogramme mitlaufen lassen, die mir anzeigen, mit welcher Frequenz der Pi läuft und welche Temperatur die CPU hat.

Ich hab dann als erstes mal die CPU auf 900 MHZ gestellt, wodurch auch die Taktfrequenz mit der der Arbeitsspeicher läuft, entsprechend hoch geht.

Bei den Dingen, die ich hier mache, also z.B. diesen Beitrag schreiben, komme ich nicht mal auf 50° C. Zuvor, mit der Standardeinstellung von 700 MHZ hatte ich selten mehr wie 45° C.

Es kommt drauf an, was man so macht. Eben wie beim PC auch. Wenn ich dauernd Filme ansehe, was einen Rechner sehr belastet, dann geht das sicherlich in die Höhe.

Aber das kann man ja beobachten.
Zudem gibt es eine Sicherheitseinrichtung, die dafür sorgt, dass das System bei 85° C abschaltet, um dauerhafte Schäden zu vermeiden. Das hat der Hersteller bewußt so eingebaut.

Ganz klar ist es so, dass je höher eine Betriebstemperatur von etwas ist, sich dies auf die generelle Lebensdauer eines Systems auswirkt. Das ist beim Auto so, bei der Glühbirne, und bei jedem anderen System auch, das mit Wärme zu tun hat.

So …. ich werde jetzt an dieser Stelle mal eine Pause einlegen, und das System auf 950 MHZ hochtakten, um zu sehen, welche Unterschiede sich ergeben.

…….

Etwa 30 Sekunden später (15 Sek. für die Änderung der Einstellung und 15 Sek. zum wieder hochfahren des Systems), bin ich also wieder hier.

Ganz brav zeigt mir mein Hintergrundprogramm die 950 MHZ an. Die Temperatur ist zu Beginn immer noch unter 50° C. Mal sehen, wo sie hinläuft.

Wie schon ausgeführt, hat eine höhere Betriebstemperatur immer die Auswirkung einer reduzierten Lebensdauer. Wenn sich also die Temperatur in bescheidenem Maße erhöht, dann reduziert sich die Lebensdauer nur wenig.
Angenommen eine Lebensdauer, die normalerweise bei 20 Jahren sich bewegt, reduziert sich auf etwa 18 Jahre, dann würde man das wohl noch unter „absolut OK“ vermerken.

Und genau von solchen Szenarien schreibe ich hier.

Und so habe ich meinem Pi jetzt also eine Leistungsspritze verpasst, um den Leistungsabfall gegenüber dem PC möglichst gering zu halten
….. und bin schlicht begeistert.

Zum Abschluss lasse ich mal einen Film laufen, genauer gesagt, ich streame ihn aus dem Netz. Habe ich mir kürzlich erst angesehen. Wird also sozusagen ein Stresstest bzgl der Temperatur.

…. PASST !!! Die Temp stand zunächst gleichbleibend bei 49° C, und nachdem ich auf Vollbildmodus gegangen war, was das System noch mehr beansprucht, waren es dann sage und schreibe 51° C.

Ergo …. es kommt dann mal der Zeitpunkt, zu dem ich zum meinem bisherigen Windoes-PC sage …… Pffffffff / ätsch-bätsch

Es grüßt,
das Smamap

Die Himmbeere – ein weiterer Zwischenbericht

Zuerst mal ein Bild wie das Ganze jetzt aussieht

2015-11-19 20.21.01

Hab das gute Stück jetzt an der Seite meines PC-Tisches befestigt. Zum Größenvergleich hab ich oben eine normale SD-Karte draufgestellt.

Um es nochmal zu sagen: Die kleine schwarze Schachtel ist mein PC !!!!

Zugegeben, die Befestigung ist nicht so elegant, wie wenn jemand seinen iMac auf einem Schwebearm an der Wand balanciert. Aber es hat trotzdem eine gewisse Eleganz.

Wie schon angedeutet, läuft die „Kiste“ auf Grund ihrer etwas schmäleren Ausstattung etwas langsamer wie ein PC. Etwas mehr Geduld muss man schon mitbringen.
Aber wenn man die dabei hat, läuft er doch recht flott.

Ich hab mir letztens einen Artikel durchgelesen, was man jetzt in einen PC investieren muss, wenn man einerseits Windows10 flott nutzen möchte, und gleichzeitig für zukünftige Techniken, ausgerüstet sein möchte. Soll heißen, was in einem PC verbaut sein sollte, damit man dann auch die Speicher und sonstige Peripherie einbauen kann, die für die nächsten Monate erwartet wird.
Dafür muss man dann schon mal ein paar hundert Euro beiseite legen.

Für mich der absolute Wahnsinn, was einem da schon wieder aufgezwungen wird, um auf der Höhe zu bleiben.
Gleichzeitig habe ich heute gelesen, dass das neueste Update für Windows10 (5511), ohne Rückfrage bestimmte Programme löscht/abschaltet, die, natürlich aus Sicht von Microsoft, nicht mehr kompatibel mit Windows10 sind. Einfach so.

Ich hab dann zwar das Update heute auf meinem Windows-PC durchlaufen lassen, um für die Dinge, die ich noch auf ihm bewältige, gewappnet zu sein, war aber dann ganz froh, wie ich wieder auf meinem Obst zugange war, in dem Bewußtsein, hier nicht vergewaltigt zu werden, zu Dingen, die ich überhaupt nicht will.

Mitunter muss ich zwar Ausschau halten noch Methoden, die etwas weniger Ressourcen benötigen.
Heute z.B. hab ich festgestellt, dass WordPress den Editor verändert hat. Das macht sich bei wenig Arbeitsspeicher und schmalerer CPU sofort im Tempo bemerkbar. Also werde ich morgen mal sehen, ob es i-wie möglich ist, den bisherigen Editor weiter zu verwenden.

Aber es ist eben doch ein gutes Gefühl, sich „ungezwungen“ bewegen zu können, und das Ganze mit 3-4 Watt statt 100.

Auch habe ich festgestellt, dass sich mein Browser nicht mit meinem Online-Banking verträgt. Also heute einen alternativen Browser installiert, den ich dann in diesem Fall starte (nennt sich Iceweasel, und ist praktisch Firefox).

Man muss also etwas experimentieren, um das Optimum zu erreichen.
Aber das macht gleichzeitig auch Spass, und verbreitert die Wissensbasis.

Also hab ich in die „neue Technik“ ca. 50€ investiert, einiges an Zeit, und den schon vorhandenen Bildschirm mit Maus und Tastatur, sowie ein kostenloses Betriebssystem aus dem Internet, und das war’s.

Damit hab ich jetzt für die nächsten 10-15 Jahre Ruhe. Dann bin ich 70 und ob ich dann noch großartig IT benötige, das wird sich dann zeigen.

Den PC, den ich jetzt mit Windows10 noch sporadisch benötige, der ist dann fast 20 Jahre alt und hat seinen Dienst getan. Jedenfalls werde ich nicht mehr in die Situation kommen, dass ich für ein Windows oder einen PC oder ein Office x-hundert Euro ausgeben und mich dem beugen muss, wass Winzigweich mir vorschreibt.

In diesem Sinne: Nieder mit den Alpen …. freie Sicht auf’s Mittelmeer.

Es grüßt,
das Smamap