Microsoft gibt sich die Ehre

Heute durfte ich mal wieder auskosten, was es bedeutet, ein Windows10-Upgrade zu machen.

Kaum hatte ich 1 1/2 Stunden gewartet (die ersten Startprozeduren mitgerechnet), schon war das Upgrade erledigt. Starke Leistung.

Wie hatte ich heut so schön gelesen: Es wäre eine Errungenschaft von MS, dass man jetzt bei einem Neuaufsetzen des Systems nicht mehr Ewigkeiten Update-Orgien herunterladen und installieren muss.
Wo da der Fortschritt liegen soll, wenn das OS immer komplett auf aktuellen Stand installiert wird, das muss mir mal jemand erklären.
Ob ich jetzt 1 1/2 Stunden Updateorgien über mich ergehen lassen muss oder Installationsprozeduren, das kommt auf’s selbe raus.

Und dann ist es ja noch so, wie sich herausgestellt hat, dass die Updates zwangsweise erfolgen. Gut man kann sie verschieben, zumindest in manchen Windows10-Varianten. Aber letztlich eben doch. Da steht man dann da, wollte so Einiges an Wichtigkeiten erledigen, und muss dann erstmal 90 Minuten warten, bis der Herr Winzigweich seine Orgien fertig gefeiert hat.

Und wie ich heute gelesen habe, wird den Nutzern der Vorversionen (Windows7, Windows8 und Windows8.1) mittlerweile Windows10 untergeschoben, in der Form, dass die Downloads im Hintergrund auf die Festplatte geschoben werden, ohne gefragt zu werden. Offenbar will man die Leute zwangsweise auf Windows10 bringen, und das Ganze dann schon mal vorbereiten.
Ich muss sagen, das finde ich eine Frechheit, wenn da so mir nichts dir nichts, einem was auf die Festplatte geschoben wird.
Ganz zu schweigen davon, dass das ja Bandbreite erfordert.

Keine Frage, Microsoft ist mit Windows10 etwas Gutes gelungen. Läuft, und das mit weitaus weniger Problemen, wie bei früheren Versionen. Vieles haben sie gut gemacht, manches sehr gut, aber an einigen Stellen haben sie nicht dazugelernt. Und da gehört sicherlich auch das Bestreben dazu, mehr oder weniger heimlich Daten „nachhause“ zu senden.

Wie gesagt, da haben die aus Redmond gute Arbeit geleistet. Ich hege nur die Befürchtung, dass da so manche Aktionen wieder als Bummerang zurückkommen.
Es wäre schön, wenn sie DIESEN Hebel nochmal umlegen könnten.

Was man so liest, hat Windows10 mittlerweile einen Marktanteil von ca. 7%. Die Vorversionen liegen noch bei etwa 50%.

Ich fahre mittlerweile 2 gleisig: Windows10 auf der einen Seite, und Linux auf der anderen Seite.
Manche Anwender kommen um Windows nicht herum (etwa die Gamer). Aber sehr viele (und da zähle ich mich dazu), haben ein begrenztes Anwendungsspektrum, dem auch Basis-Systeme absolut gerecht werden.

Und so werde ich Windows10 im Auge behalten; aber ebenso, was ich eig benötige, einfach in der Bedienung ist und günstig in der Anschaffung (inkl. Hardware).

Dazu kommt, dass es den Anschein macht, als wäre Windows eine auslaufende Generation an Betriebssystemen.
Ich habe heute ein Smartphone, auf dem ich so Einiges machen kann. Lautlos, schnell und von unterwegs.
Hardware ist nahezu kostenlos (im Handytarif mit enthalten).
Es scheint, als liefe es immer mehr darauf hinaus, dass der PC ein Nischenprodukt wird, das nur noch gelegentlich zum Einsatz kommt (wenn man dann halt mal zuhause am PC sitzt). Und wozu brauche ich dann ein großes, mächtiges Windows, das nur auf entsprechend gewaltiger Hardware läuft.

Ich kann mir vorstellen, dass es eher Richtung Tablet läuft. Kann ich unterwegs benutzen, und zuhause für die „größeren Dinge“ passt das Teil auch (also etwa eine Tabelle bearbeiten, Briefe schreiben, surfen oder einen Film anschauen oder was auch immer).

Die Sache verlagert sich immer mehr auf ein Zugangsgerät ins Internet, also ein Gerät, das Verbindung herstellt. Genauso, wie es im Büroalltag immer weniger PCs gibt, und immer mehr Clients, die Verbindung herstellen; ins hausinterne Netz und ins Internet; was oft schon dasselbe ist.

Ob MS wohl die Zeichen der Zeit verschlafen hat, und nun noch versucht, möglichst viel vom Rest zu erwischen, und auch noch auf den Zug irgendwie mit aufzuspringen?

Es grüßt,
das Smamap

Die Himbeere – ein kleiner Zwischenbericht

Nun habe ich die Frucht bereits einige Wochen am Laufen.

Läuft einwandfrei.

Das Meiste, was ich am „PC“ zu tun habe, kann ich auch auf meinem Kleinst-Rechner machen.

Wie schon berichtet, ist das Faszinierendste, das Tempo, mit dem das Teil startet.

Nun gut – wenn ich vom Tempo spreche, da muss man auch dazusagen, dass das Tempo mit dem Programme starten oder etwa Internetseiten aufgerufen werden, nicht ganz so rasant ist, wie bei einem 2 GHZ-Rechner mit 4 GB Arbeitsspeicher. Manchmal dauert es eben eine Sekunde, bis es am Bildschirm erscheint. Aber so ganz generell kann man damit relativ flott arbeiten.

Das möchte ich erst recht so festhalten, nachdem ich heute wieder mal ausgiebiger mit meinem Windows-PC zu tun hatte – namentlich mit einem Update des Windows10-Betriebssystems – noch namentlicher mit dem Upgrade von Build 10576 auf Build 10886 (wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe). Das Ganze dauerte sage und schreibe 1 Std. und 15 Minuten.

Dann musste ich noch 3x neu starten, weil ich noch was nachsehen musste, bzw. dann auch noch was vergessen hatte.

Und wenn man das alles wieder mal erlebt hat, dann ist es absolut erholsam, wenn ein Betriebssystem beim hochfahren nach 15 Sek. am Bildschirm steht, und nicht Ewigkeiten braucht. Noch erholsamer ist es, wenn es lautlos zugeht. Und von stundenlangen Updates will ich gar nicht erst reden.

Womit ich am Raspberry im Moment noch ein wenig am Kämpfen bin, ist, meinen Scanner zum Laufen zu bekommen. Aber das liegt vermutlich daran, dass das alte Teil von Linux nicht unterstützt wird.

Und was ich bisher auch schon 2x zustande gebracht habe, war, dass die SD-Karte nicht mehr hochlief (ich erinnere daran, dass diese die „Festplatte“ ersetzt, wie man sie vom PC kennt).
Aber kluger Mann baut vor, und hat ein Backup, sprich Image erstellt, für GENAU DIESE Fälle. Es sei dazu gesagt, dass das unter Windows auch nicht anders ist, weil wenn man Windows mal wieder abgeschossen hat, dann ist das genau dasselbe Thema. Da greift dann allzuoft der Spruch, den ich in meiner aktiven Zeit immer auf den Lippen hatte: „Eine Sicherung braucht man immer dann, wenn man keine hat“.

Und insofern habe ich mich diesmal selber widerlegt.

Es grüßt,
das Smamap

Des Pudels Kern …..

Gestern hatte ich, um es einfach zu beschreiben, urplötzlich Linien auf dem Bildschirm.

Nachdem ich schon einige Tage Bildschirmaussetzer hatte, wenn sich der Kühlschrank eingeschalten hat, aber auch manchmal sonst, war es mir klar, dass da noch eine andere Störungsquelle irgendwo sein musste.

Ich suchte wie ein Kretin nach der Ursache. Ich tauschte alles …. Netzteil, sämtliche Kabel, schaltete Handy aus, Batterien aus allen Geräten raus etc etc.

Es wollte einfach nicht aufhören.

Und DANN, ca. 1 Std. später, war der Spuk so plötzlich vorbei, wie er gekommen war.

Nachdem ich in meiner damaligen EDV-Karriere schon „Pferde habe kotzen sehen“, dachte ich auch an die Baumaschinen, die zur Zeit in der Nähe ihr Unwesen treiben.
Damals hatten wir ein Problem bei einem Kunden, dass sich nach langem, langem Suchen auf den in der Nähe befindlichen Baukran zurückführen ließ.

Außer den Bildschirmaussetzern, wenn sich der Kühlschrank einschaltet, war das Thema aber nicht mehr vorhanden. Nachdem ich in den nächsten Tagen sowieso einen neuen Kühlschrank bekomme, weil mich der alte stromverbrauchsmäßig arm macht, hatte ich das Thema abgehakt.

Und DANN, gestern abend, kam es plötzlich wieder: Linien auf dem Bildschirm. Und noch schlimmer wie zuvor.

Ich brachte das Thema dann gestern noch zur Sprache in dem Forum, in dem ich zur Zeit in Sachen „Einplatinen-PC“ rumgeistere.
Und dort schrieb dann einer: „Hatte ich auch mal. Waren die letzten Zuckungen meines sterbenden Bildschirms“.

Und was soll ich sagen: Anderen BS versucht, und weg waren die Probleme.

Manchmal ist eben doch die einfachste Lösung die beste Lösung.

Es grüßt,
das Smamap

HURRA ….. ich habe einen Mac

Da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich ………

Ich hab ja, wie ausführlich beschrieben, jetzt einen „Einplatinen-PC“.

Und mit dem hab ich mich heut im Netz, wegen eines Einkaufs, mit meinem Google-Konto angemeldet. So weit, so gut.

Und vorhin bekam ich eine Bestätigungsmail mit …….
„Hallo Axel,
Ihr Google-Konto xxxxxxx@gmail.com wurde soeben zur Anmeldung in Safari auf einem Mac-Gerät verwendet.“

Irren ist menschlich ….. und googlich scheinbar auch.

Scheinbar sieht ein Mac jetzt SO aus …..
2015-10-05 16.41.15

Ich musste schallend lachen :))))))))))))

Es grüßt,
das Smamap

Nichts geht über Windows?

Wer meinen Blog verfolgt, hat mitbekommen, dass ich seit kurzem ein Stück weit andere Wege gehe.

Zumindest was das Betriebssystem meines „PC“ angeht, das ich nutze.

Bisher war ich immer bei Windows geblieben. Ich hatte schon früher gelegentlich mal Linux versucht. Allerdings stets mit eher mäßigem Erfolg. Immer war es reichlich kompliziert, sowas wirklich an’s Laufen zu bringen. Mal hatte ich kein Internet. Mal erkannte es die Grafikkarte nicht. Und meist musste man doch so Einiges darüber wissen, wie so ein Linux funktioniert, um dann die ein oder andere Änderung vornehmen zu können (z.B. einen anderen Browser installieren).

Jedenfalls scheiterte ich immer an der intuitiven Benutzung des Ganzen, und blieb dann doch lieber beim gewohnten und einfach zu bedienenden Windows.

Anders JETZT!

Mich nervte mittlerweile der Geräuschpegel meiner Windows-Kiste. Die war zwar, relativ gesehen, ziemlich leise, aber subjektiv wurde das im Lauf der Zeit immer lauter. Dann realisierte ich den Stromverbrauch meines Systems. Und letztlich durfte ich immer wieder nachrüsten, wenn es darum ging, eine halbwegs aktuelle Hardware am Start zu haben, auf der auch das neueste Windows laufen würde (sprich Windows10).

Und dann kam mir eben der Raspberry zu Ohren. Ich las etwas darüber. Und ich dachte mir, wenn sowas funktionieren würde, das wär’s eigentlich.

Eine Software, sprich Betriebssystem, die das umfasst, was es braucht, mit Augenmerk auf Ressourcen-Verbrauch und eine Hardware, die alles das zur Verfügung stellt, was wirklich benötigt wird.

Meine Herangehensweise war nicht, wie früher, Linux, sondern erst einmal die Neugierde auf die Hardware, die endlich einmal „reduziert“. Unter Windows war es bisher immer so gewesen, dass die Harware immer leistungsfähiger wurde, immer schneller. Immer leistungsfähiger sein MUSSTE, weil Microsoft das so vorschrieb

Der Raspberry Pi 2 (Aussprache: Pei) kommt daher mit einem Quad Core Prozessor mit 900 MHZ, einem Gigabyte Arbeitsspeicher, und einer Festplatte (sprich SD-Karte) mit 4 GB Kapazität (es ginge sogar mit 2 GB). Und das Ganze läuft erstaunlich flott.
Ein PC hat heute einen 3000 MHZ (also 3 GHZ) Prozessor, und braucht für ein aktuelles Windows 4 GB Arbeitsspeicher und mehr, und eine Festplattenkapazität von ca. 20 GB, nur für Windows. Also ein Mehrfaches dessen, mit was der Pi 2 daher kommt.

Auf dem Raspberry läuft ein Linux namens Raspbian (gibt auch andere Linux-Distributionen).

Es beinhaltet im Wesentlichen einen Browser, ein eMail-Programm, ein Office-Paket und etliches an Zubehör-Programmen. Z.B. einen Bildbetrachter, einen PDF-Viewer, Editor etc.

Nach Einschalten braucht der Raspberry 15 Sekunden, bis er komplett hochgefahren ist. Windows braucht das 3-4 fache an Zeit, bis es da ist, mitunter sogar über eine Minute.

Das Ganze läuft völlig lautlos, mit weniger als 5% des Stromverbrauchs eines PC und hat mich 40 € gekostet. Spätestens innerhalb eines Jahres habe ich es über die Stromkosten wieder hereingebracht.

Ja, klar, ich kann damit nicht alles machen, was anfällt, aber das weitaus Meiste.

Gelegentlich werde ich sicher den PC anwerfen müssen. Aber eben nur gelegentlich. Und im Laufe der Zeit habe ich möglicherweise genug Neugierde, Forscherdrang, Technikbegeisterung, und was man sonst noch dazu braucht, um den PC völlig überflüssig zu machen.

Und offen gesagt, wenn dann Winzigweich ein weiteres Mal vorgibt, wie die Dinge zu sein haben, welche Ausstattung man haben muss, und was es kostet, dann hätte ich mich schon beizeiten anders orientiert.

Oder anders gesagt:
WENIGER IST MEHR

Es grüßt,
das Smamap
Nachtrag (weil gefragt wurde): Die Installation des Betriebssystems auf der SD-Karte ist total simpel. Dauert etwa 10 Minuten, und keine Stunde, so wie aktuell bei Windows.

Muss ich unbedingt nicht haben

Lese eben, dass Microsoft Office 2016 veröffentlicht hat.

Oute mich hiermit als Anti-Fan.

Als ich beruflich mit der Computerei anfing, anno 1989, da gab es Word und Excel noch kostenlos mit jedem gekauften PC. Seitdem wurden die Pakete immer umfangreicher, immer teurer und immer kurzlebiger.
Von den Aufwendungen gar nicht zu reden, die ein Anwender oder gar eine Firma treiben musste, um alle mit dem alten Paket erstellten Inhalte problemlos mit dem neuen Paket nutzen zu können.

Ich spreche hier nicht vom ONU, sondern von Anwendern, die Software ausnutzen bis an die Grenzen. Und die haben natürlich den Anspruch, dass wenn sie schon etwas Neues kaufen, ihre „alten Sachen“ auch „herübergezogen“ werden müssen. Etwas, das selbstredend fast von selbst gehen muss.
Dass das nicht so ist, und Zeit und Geld verschlingt, das vermögen sie in der Regel nicht einzusehen, also bleibt der Dienstleister auf den Kosten sitzen.

Ich bin zwar schon lange nicht mehr Mitglied der Zunft, aber die Verfahrensweisen haben sich nicht geändert.

Und nachdem auch ich selbst den Aufwand nicht treiben möchte, ganz zu schweigen von den Unsummen, die man innerhalb von 20 – 30 Jahren für immer wieder neue Pakete ausgibt – Pakete die man letztlich gar nicht braucht, weil es die alten auch getan hätten – bin ich seit Längerem Nutzer von OpenOffice.

OO macht alles das, was ich möchte, ich kann meine alten Dateien damit öffnen und weiter bearbeiten, und das Ganze für lau.

Also wozu MS-Office ?????

Es grüßt,
das Smamap

Windows10 Update die 10547-ste

Gestern gab es für die Insider einen neuen Build: Seines Zeichens die 10547.

Ich verzichtete diesmal auf die Erstellung eines Images vor der Installation ….. und prompt wäre es beinah schief gegangen.

Bei Builds über den „Fast-Ring“ kann es mitunter ja durchaus passieren, dass das System danach hängt …. sich nicht mehr starten lässt ….. i-was Wesentliches nicht mehr funktioniert – oder dergleichen.

Jemand der schon länger in der Materie unterwegs ist, ist es deshalb gewohnt, entsprechende Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.

Manchmal ist man aber doch ein Opfer seiner selbst: Wenn es x-mal gut gegangen ist, sprich das Image nicht benötigt wurde, dann wird man leichtsinnig, macht kein Image, und prompt scheint es schief zu gehen.

So gestern …..

Die Installation des Builds stand i-wann dann ewig auf 95%.
Ich sah parallel fern, denn das Update konnte auch ohne mich dahinkriechen, schließlich war ich es gewohnt, dass so eine Build-Installation Ewigkeiten in Anspruch nimmt.

Der Bildschirm ging irgendwann auf Standby, das Programm am TV fesselte mich, und so dachte ich gar nicht mehr daran. Nach Ende der Sendung hörte ich die Festplatte „rödeln“, und mir fiel ein, dass da ja noch was am Laufen wäre …..

Bildschirm aktiviert, und da stand es …… 95% …… groß, dick und fett.

Offenbar hatte sich das Ganze aufgehangen. Und ich Idiot hatte kein Image erstellt.

Mir fiel mein Satz wieder ein, den ich in meiner beruflichen Laufbahn wahnsinnig oft an den Mann gebracht hatte:
Eine Sicherung braucht man immer dann, wenn man keine hat !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Nun gut, ich war gestern guter Stimmung, und so ignorierte ich das Thema einfach, ließ den Rechner Rechner sein, und verfolgte weiter das Fernsehprogramm.

So rund eine Stunde später spähte ich mal wieder auf den PC-Bildschirm. Dessen Inhalt hatte sich nicht verändert.

Wie ich mich dann am Ende meines TV-Programms Richtung Bett begeben wollte, fiel mir mein PC wieder ein, und ich entschloss mich, ihn zumindest abzuschalten:
Und welche Überraschung !!!!!!!!!!!!! Das Update war doch noch durchgelaufen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Was lehrt einen das Ganze ?????
Geduld braucht der Mensch !!!!!! Wir sind es in der heutigen Welt, insbesondere in der IT-Welt, gewohnt, dass alles Zack Zack gehen muss.
Ganz früher gab es nur die Post. Jeder wusste, dass es 2 Tage dauern würde, bis der Brief angekommen wäre. Heute gibt es Fax, eMail, Handy, PC usw usf. Wir sind alle gewohnt, dass die Dinge rasant ablaufen, und erwarten von jedem, dass alles ebenso rasant vorangehen muss.
Geduld zu haben, ist eine fast schon verloren gegangene Verfahrensweise.

Mit Geduld erledigen sich manche Dinge von selbst. Unsere Altvorderen wussten das.

In diesem Sinne
es grüßt,
das Smamap

NS: Ich stelle grade fest, dass WordPress das Handling des geschützten Line-Feed endlich geändert hat (Zeilenschaltung bei gedrückter Großschreibetaste). Die bisherige Verfahrungsweise hätte mich beinahe zur Verzweiflung gebracht. Es brauchte zwar VIEL Geduld, das abzuwarten, bis es geändert wurde, aber die Geduld führte letztlich zum Ziel. Eben frei nach dem Motto: Manches erledigt sich von selbst.

Zeitreise

Machen wir eine kleine Zeitreise …..

Stellen wir uns einen Mann vor, der 1989 in einem mittelständischen Unternehmen als „EDV-Mensch“ anfängt.

Dort ist es üblich, dass Mitarbeiter einen PC gestellt bekommen.

Und so bekommt er das Neueste, was verfügbar ist: Einen Laptop mit monochromem LCD-Flachbildschirm mit einer Auflösung von 640 x 480 Punkten. Das Gerät der Marke Goupil hat ein 3,5″ Diskettenlaufwerk für HD-Disketten, eine nahezu riesige Festplatte mit sage und schreibe 20 MB (ich betone MEGAbyte) und 256 KB Arbeitsspeicher.

Als Betriebssystem wird auf der Festplatte MS-DOS 2.0 installiert.

Man lasse sich das nochmal auf der Zunge zergehen: State of the art waren 20 MB Festplattenkapazität, 256 KB Arbeitsspeicher und 3,5″ Diskettenlaufwerk.

Das Gerät, so er es denn hätte kaufen müssen, kostete damals ein Irrsinns-Geld (man möge es dem Mann verzeihen, dass er die Summe nicht mehr weiß).

Alles, was er damals auf dem bzw. irgendeinem PC zu machen hatte, ging über Kommandozeilen-Befehle. Wenn er also in einem Verzeichnis „bilder“ ein Unterverzeichnis „urlaub“ anlegen wollte, dann ging das über folgende Befehle/Tastatureingaben ….

cdbilder
md Urlaub
cd..

Damit stand man, wie zuvor auch, wieder im Hauptverzeichnis der Festplatte, namens C:

Wollte man nun ein Bild „meer.jpg“ von der Diskette in eben jenes Urlaubsverzeichnis kopieren, so war nötig …..

copy a:meer.jpg c:bilderurlaub

Zu beachten war freilich, dass sämtliche Namen von Verzeichnissen und Dateien nicht länger wie 8 Zeichen sein durften.

Das alles waren einfache Aktionen, für die man aber ebenso wie für kompliziertere Dinge die Befehlsfolgen kennen musste. Derlei war damals noch das Wissen der Eingeweihten. Von graphischer Benutzeroberfläche war weit und breit noch nichts zu sehen (zumindest für die Meisten). Wenn man den PC einschaltete, dann kam nach ca. 10 Sekunden in der Regel der sog. Eingabe-Prompt, eben jenes o.g. C: und wartete auf die Benutzereingabe.

Letztere konnte natürlich auch in einem Programmaufruf einer Software von der Festplatte bestehen. Wenn man also etwa das Kommando „text“ eingab, dann startete womöglich ein Programm gleichen Namens (sofern vorhanden). Damalige Software war optisch ziemlich grob gearbeitet, wegen der geringen Bildschirmauflösung, die zur Verfügung stand.

Grob 25 Jahre später, hat besagter Mann Folgendes zur Verfügung: Farbbildschirm mit einer Auflösung von 1280 x 1024, eine Festplatte von in der Größe 1 TB (=Terrabye=1000 x 1000 MB) eine graphische Benutzeroberfläche (=Windows), eine Maus dazu, und anstelle des Diskettenlaufwerks eine Micro-SD-Karte mit 64 GB (=Gigabyte). Natürlich auch ein DVD-Laufwerk bzw. einen Brenner. Und diese Ausstattung ist bei weitem nicht das Ende der Fahnenstange, sondern soll nur mal ansatzweise deutlich machen, in welcher Richtung heute „state of the art“ liegt.

Um die stattgefundene Entwicklung nur mal anzudeuten: Die SD-Karte hat, grob gesagt, das 45-tausendfache der Kapazität einer damaligen Diskette und ist dabei nur 1/4 so dick und hat nur (geschätzt) 1/20-igstel der Größe der damaligen Diskette
(ich hatte eben leichte Probleme, auszurechnen, um wieviel die SD-Karte die Diskette in der Kapazität übersteigt).

Heute hat besagter Mann eine graphische Benutzeroberfläche, auf der er o.g. Urlaubsordner per Mausklick anlegt, und besagtes Bild, ebenso per Mausbedienung, in den Ordner verschiebt.

Könnten wir diese Zeitreise wirklich machen, und würden diesem Menschen von damals erzählen von USB-Sticks, von Maus, von graphischer Benutzeroberfläche, von SD-Karten, von DVD-Brennern, von Farbbildschirmen, von Betriebssystemen, die mit Sprache gesteuert werden können, und und und …. dieser Mann hätte vermutlich als erstes an die Männer mit den weißen Jacken gedacht.

Und genauso gilt: Wenn ein Mann aus dem Jahre 2040 eine Zeitreise machen könnte, und würde uns heute erzählen, was er in seiner Zeit im Computer-Bereich alles zur Verfügung hat, dann würden auch wir ihn für verrückt erklären. Wir müssen uns vorstellen, dass wir in derselben Ungläubigkeit verharren würden, wie jener Mann aus 1989.
Doch einen Unterschied wird es wahrscheinlich geben: Es wird vermutlich nicht bis 2040 dauern, bis derselbe Entwicklungsabstand im IT-Bereich erreicht wäre, wie er aus heutiger Sicht von 1989 besteht.

Ich habe nur ein Bedenken ….. wenn wir auf der Welt so weitermachen, wie bisher, dann erscheint es mir, als hätten wir 2040 ganz andere Probleme, als die Technik weiterzuentwickeln.

Es grüßt,
das Smamap

Smartphone Hype und kein Ende ?

Eine Frage, die mir bisher nie jemand beantworten konnte:

Was, bitteschön, ist an einem Smartphone 800 Euro wert?

Heute stellte sich mir die Frage wieder einmal, wie ich die Preise vom neuen iPhone 6s/Plus las. Ich hatte eig nur einen Artikel lesen wollen, um bzgl. der Funktionen neuer Smartphones von Apple und Samsung auf dem Laufenden zu bleiben. Und dabei las ich auch die horrenden Preise.

Wozu das führt, ist mir schon klar. Denn schließlich sprechen die Bilanzen der Hersteller eine nur allzu deutliche Sprache.

Aber warum sind Menschen dazu bereit, hunderte von Euro für ein Smartphone auszugeben?

Ja, ich habe auch eins. Allerdings über einen Vertrag, dessen Tarif mir genau das gibt, was ich an Telefonie, SMS und Internet brauche. Und wenn ich mir das rausrechne aus meinem monatlichen Betrag von 15 €, dann bleibt für die Hardware fast nichts übrig. D.h. ich habe ein Smartphone für lau.

Gut, es ist das S4 mini. Da rümpfen jetzt sicherlich etliche Freaks die Nase. Aber ich kann alles damit machen, was ein Smartphone heutzutage bietet.

Vorgestern sah ich einen telefonieren, der hatte ein Smartphone in der Hand, etwa in einer Größe, so dass zu DIN A5 nicht mehr viel fehlte. Zur Verdeutlichung: Das wäre also die Hälfte eines normalen Blatt Papiers, wie wir es in einen Drucker einlegen.
Das sah unmöglich aus.
Meinereiner hat also ein Smartphone, nicht zu groß, und wenn ich was Größeres brauche, dann warte ich, bis ich zuhause bin, und an den PC kann.

Also nochmal: Was kann einen vernünftig denkenden Menschen dazu bringen, sich ein Handy für etliche Hundert Euro zu kaufen? Und selbst wenn man solche Tarife sich ansieht, bei denen man monatlich 40 € zahlt, kann unendlich telefonieren und was auch immer sonst, und wenn man das ernsthaft nachrechnet, dann nutzt man das überhaupt nicht aus, so dass wohl 20 € jedes Monat nur für die Hardware draufgehen. Macht dann über 2 Jahre schlappe 500 €.

Wenn dann also nächstes Jahr mein Vertrag ausläuft, dann suche ich mir entweder einen neuen, bei dem ich für kleines Geld alles das habe, was ich brauche und inbegriffen ein Smartphone der vorhergehenden Generation, und gut is. Oder ich nutze mein jetziges Gerät weiter, und hole mir einen Tarif, von wem auch immer, ohne Gerät.

Ich brauche nicht das Neueste, und – um beim Bsp. zu bleiben – habe auch keine Lust, jeden Monat 40 € zu zahlen, also in 2 Jahren dann fast 1.000 €, nur um eine Tapete in der Hand zu halten oder neueste Funktionen, die, genau genommen, kein Mensch braucht.

Es grüßt,
das Smamap

Zwischen allen Stühlen

Heute hat mich W10 zur Abwechslung mal genervt.

Obwohl es gar nicht so eindeutig war, dass es an „IHM“ lag.

Ich musste dringend ein Fax verschicken. Das mache ich normalerweise über simple-fax.de. Eigentlich eine wunderschöne Sache, noch dazu, wo W10 jetzt einen PDF-Drucker mit an Board hat.

In SimpleFax bindet man nämlich ein PDF Dokument ein, und das wird dann verschickt. Früher musste man sich erst einen PDF-Drucker im Netz besorgen, das installieren, um es dann zu nutzen. Mit all den Unwägbarkeiten, die Drittsoftware mit sich bringt.

Also dann heute im altertümlichen Word-Pad ein Doc geschrieben, über den „Microsoft to PDF“-Drucker in eine PDF-Datei gedruckt, selbige nochmal geöffnet und kontroll-gelesen, und dann ab damit per SimpleFax. Bis hierhin alles mit Board-Mitteln.

NUR ….. das zurückerhaltene Sendeprotokoll enthielt nur wirre Zeichen.

Woran das jetzt lag, konnte man sich als ONU jetzt aussuchen: Am Drucker-Treiber, an Windows, an SimpleFax.
Hin- und her überlegt, um dann letztlich doch wieder einen PDF-Drucker im Netzt zu suchen, mit dem es dann ging.

Und so wurde aus einer 10 minütigen Sache, ein regelrechter Akt.

Woran es jetzt lag …. keine Ahnung. Und ich kenne schon die Antwort von SF, auf meine diesbzgl. Anfrage. Und MS brauch ich gar nicht fragen.

Aber ärgerlich war es schon, denn ich hatte ganz was anderes vor. Und an wem es lag, ist dabei letztlich egal.
Ich konnte mir noch helfen, weil ich „Ahnung habe“. Die meisten Anwender hätten nicht gewusst, was tun.

Das sind halt die Unwägbarkeiten eines PC-Systems.

Es grüßt,
das Smamap