Mein vorläufiges (längeres) Fazit zu Windows10

In einem Satz gesagt: Es läuft wie geschmiert!!!!

Nun …. das kann natürlich gar nicht sein, werden Manche sagen. Und denen müsste ich auch recht geben, denn ein OS, das vor reichlich einer Woche offiziell rauskam, das KANN noch gar nicht astrein laufen.

Aber vergleichsweise eben doch!

Ich kam ursprünglich aus der „EDV-Bereich“, wie ich immer sage. Genauer Gesagt, ich hatte 20 Jahre lang mit PCs, Support, Software, Hardware und Dergleichen zu tun. Dann musste ich, ob ich wollte oder nicht, die Tätigkeit, gesundheitlich bedingt, beenden. Blieb aber privat am Ball. Ich würde gerne in dem Bereich wieder was tun, aber welcher AG vermag schon die Bedingungen so zu gestalten, dass es für mich passt. Aber das ist ein ganz anderes Thema.

Und so habe ich sämtliche Windows-Systeme mitgemacht. Was ich außen vorgelassen habe, waren die Server-Systeme und ev. noch Windows-NT. Aber ansonsten, angefangen bei Win 3.1, bis heute, war alles dabei. Das Einzige, was ich mir zwar etwas angesehen, aber gestreikt habe, ware Windows8. Aber das ist ein anderes Thema.

Und bei allen Systemen waren die Anfangsprobleme, die naturgemäß da sein MÜSSEN, weitaus größer, als jetzt bei W10.

Ich habe als Insider nahezu alle Builds von W10 erfahren, und auf der Basis von Build 10240, also der dann veröffentlichten Version, kann ich nur sagen, es läuft!!!

Und es ist in meinen Augen, ein gelungenes Projekt. Endlich kommt das, was den Anwendern entspricht, und nicht nur etwas (s. W8), was einem vor die Nase gesetzt wird, frei nach dem Motto „friss Vogel oder stirb“. Winzigweich scheint auf die Anwender gehört zu haben. Hoffentlich bleibt das so.

Hab auch einen 2. PC, auf dem W7 lief, per Upgrade von der ISO hochgezogen, und das ohne jegliche Probleme.

Welche Wehwehchen konnte ich feststellen/fielen mir auf?
Wo ich am Meisten „Nerven“ investieren muss, das ist Edge. Der Browser läuft flott, keine Frage. Und ich genieße die spartanische Ausstattung, was die Einstellungen angeht (er hatte ja zu Beginn nicht zu unrecht seinen Namen). So sicher und ausgereift Firefox immer war, so konnte ich doch mit der überboardenden Zahl an Einstellungen nichts anfangen; so manche verstand ich nicht mal. Edge ist da wohltuend schmal.

Was sich hoffentlich noch sehr eindeutig bessern wird, ist seine Verfügbarkeit, v.a. zu Beginn. Ich habe als Startseite immer schon T-Online.de. Bis die Seite mal so steht, mit all ihren Werbungen, dass ich arbeiten kann, das dauert. Da möchte man nach Aufruf des Browsers loslegen, und nichts geht. Kein Scrollen, kein Klick ….. nichts. Und durch das versuchte Scrollen steht man dann, wenn der Browser endlich die ganze Seite geladen hat, urplötzlich ganz woanders auf der Seite. Bis dahin funktioniert auch kein Klick auf einen Link.
Meines Erachtens tut eine Schnittstelle für Erweiterungen, á la Add-Block, höchste Not.
Was ich auch noch von Zeit zu Zeit beobachte, ist, dass der Rücksprung auf die vorherige Seite nicht funktioniert. Ich muss dann Edge neu starten, dann geht es wieder. Gelegentlich scheint sich auch überhaupt nichts zu tun, wenn man irgendwo hinklickt.
Aber ansonsten ist auch Edge eine feine Sache. Winzigweich hatte ja auch beschlossen, alte (und gefährliche) Zöpfe abzuscheiden, sich gänzlich auf HTML5 zu konzentrieren, und eben keine Plugins mehr zuzulassen. Das brachte auch den vorübergehenden Nachteil mit sich, dass Plugins wie Silverlight und Java in Edge nicht mehr funktionieren. Aber ich bin ganz froh, dass diese Einfallstore für Schadware nicht mehr existieren. Auf Java verzichte ich völlig, und wäre bisher über nichts gestolpert, wo ich es benötige; Silverlight habe ich nur deshalb installiert, um über den parallel installierten Feuerfuchs den Eurosport-Player nutzen zu können. Und sobald Eurosport einen Player anbietet, der in Edge läuft, fliegt der Feuerfuchs samt Silverlight.
Was ich mir wünschen würde, wäre die Möglichkeit, per Option, die gespeicherten Passwörter einzublenden, denn der Mensch neigt dazu, vergesslich zu sein. Und zudem würde ich gerne nachsehen können, welche Version des Flash-Players Edge gerade nutzt.

Seit kurzem versuche ich mich mit Cortana. Funktioniert, bei mir zumindest, mehr schlecht wie recht. Z.B. scheint er zwar „Hey Cortana“ wahrzunehmen (schreibt er unten in die Leiste), aber sagt mir gleichzeitig machmal verbal, dass er mich nicht versteht. Manchmal geht’s, und manchmal nicht. Witze erzählt er auf Anforderung. Den Explorer öffnet er ebenso. Manchmal kommen dann Einblendungen (z.B. welches Programm er nutzen soll), die in dem Zusammenhang völlig sinnlos sind. Aber da muss ich wohl noch Zeit einplanen, und zudem ist ja Spracherkennung nichts Einfaches. Und wer weiß, ob mein Headset, das ich mir da bestellt habe, der Weisheit letzter Schluss ist. Es ist z.B. auch so, dass mich Cortana zu Beginn, als ich das Headset frontseitig angeschlossen hatte, gar nicht wahrnahm. Backseitig funktionierte es dann, und seitdem auch frontseitig. Muss ich jetzt nicht verstehen, zumal W10 mir jedes Anstöpseln, egal wo, per Meldung bestätigte.
Wenn ich da an die Anfänge der Spracherkennung zurückdenke (das war bei mir wohl ca. vor 20 bis 25 Jahren), dann ist das heute schon ein Sprung vorwärts, Kinderkrankheiten eines neuen OS eingeschlossen.

Was noch ???

Ach ja, was offenbar immer noch ungelöst ist, obwohl seit vielen Wochen bekannt, sind die immer wiederkehrenden Meldungen im Info-Bereich, dass eine neue Benachrichtigung vorliegt, aber im Info-Center ist dann keine vorhanden.
Und just, wie ich das schreibe, kommt eine Nachricht, dass in 190 Ländern soeben Updates zur Verfügung gestellt wurden, und wie ich das eben nachvollziehe stellt sich heraus, dass es sich dabei um eine Ankündigung aus dem Insider-Hub vom 29.07. handelt, als etwas, was schon längstens erledigt ist.

Ev. fragt jetzt jemand: IST DAS ALLES?

JA, das ist alles. Zugegeben, ich arbeite nicht in aller Tiefe mit dem OS, bzw. bei mir dauert es immer, bis ich mir das eine oder andere Thema (wie z.B. Cortana) vornehme, um zu sehen, wie es läuft.

Alles in allem sehe ich W10 als einen guten Wurf von MS. Als etwas, das funktionell und optisch gut gelungen ist, und auf den User eingeht.
Und ich bin froh darum, dass es gelungen ist, denn es könnte durchaus sein, dass W10 das letzte neue Windowsbetriebssystem ist, das ich nutzen werde. Ausgehend von W7, nehme ich mal an, dass es ca. 15 Jahre in Benutzung sein wird, bevor Winzigweich das Support-Ende verkündet. Ich werde dann wohl, so Gott will, etwa 70 Jahre alt sein. Und somit wäre es schon eine feine Sache, wenn da ein OS ist, das dem Hersteller gelungen ist, und welches ich bis ins hohe Alter nutzen kann, weil gewohnt, und einfach zu bedienen.

Und SO bin ich sehr zufrieden mit W10, und freue mich auf das, was da noch kommen wird an Verbesserungen.

Es grüßt,
das Smamap

Soll ich es wagen?

….. ich meine meine alte Windows-Partition zu löschen, und endgültig nur noch Windows10 zu haben?

Bis jetzt lief alles derart reibungslos, nur mit kleinen Wehwehchen, dass ich mich letztlich seit über einem Monat nur noch in W10 bewege.

Damit das verständlich wird ….. ich hatte eine W7 Lizenz, mit der ich auch zugange war.

Und wie ich mir dann einen anderen PC anschaffte, aus Gründen, die hier nicht interessieren, da war Vista-Business drauf installiert. Der Einfachheit halber installierte ich meine paar Programme unter Vista und blieb dabei. Zugegeben, ich war einfach zu faul, Vista zu killen und W7 neu aufzusetzen. Hatte zu der Zeit anderes zu tun.

Wie ich dann Insider wurde, da habe ich meine Vista-Partition verkleinert, und den Rest, ca. 100 GB einem W10 zur Verfügung gestellt.

Und mittlerweile starte ich Vista derart selten, dass ich es eig gar nicht mehr benötige. Wenn, dann höchstens, um was zu suchen, was ich dann doch nicht finde.

Also spricht nix dagegen, Vista abzuschaffen. Noch kurz ein Image gemacht, so für den Fall der Fälle, und gut is.

Der ein oder andere sagt jetzt ev: Das wäre mir zu riskant; nachher schmiert W10 ab oder ein Update macht es unbenutzbar; noch dazu, wenn man Insider ist, und Beta-Stände testet. Das entspricht eig auch MEINEM Sicherheitsbedürfnis, aber schließlich gibt es regelmäßige Images, und wenn was passiert, dann Internet gekappt (wegen des ev. problematischen Updates), Image zurückgespielt, und alles läuft wieder. Eine Sache von 20 Minuten.

Gut, durch das Schreiben dieses Beitrags hab ich mir Mut geholt und werde das nachher tun, sprich Vista killen und den frei werdenden HD-Platz W10 zuweisen. Oder ich nutze das gleich so, dass ich meine Daten in die dann leere Partition auslagere, um OS und Daten getrennt zu halten. Andererseits wohl eher nicht, weil dieses Unterfangen realisiere ich dann mal über eine extra HD, denn was nützt mir eine separate Daten-Partition, wenn die Festplatte absegelt.

SO, und jetzt habe ich eben meine Wäsche reingeholt, weil es, man möchte es nicht glauben, etwas geregnet hat. 40° und es regnet. Na ja, so ungefähr 5 Minuten, und aus einer großen Wolke. Und weil dort hinten schon wieder die Sonne im Anmarsch ist, stelle ich es dann gleich wieder raus.
Ergo: Mein PC muss bis heut Abend warten.

Es grüßt,
das Smamap

Der Wald und die Bäume

Manchmal sieht man Ersteres wegen Letzterem nicht.

MS überführt ja nach und nach die Inhalte der alten „Systemsteuerung“ in die „Einstellungen“.

An die Einstellungen kommt man ja ganz bequem heran: Wenn man das Info-Center aufruft, also unten rechts das Symbol für die Benachrichtigungen, ist dort der Button „Alle Einstellungen“.

Aber wo, um Gottes Willen, ist die Systemsteuerung? Solange nicht alles in die Einstellungen überführt ist, braucht man das Teil ja noch.

Und wie oft habe ich höchst kompliziert die Systemsteuerung aufgerufen. Hab mir dann letztlich selbige an Start angeheftet, um über jene Kachel die Systemsteuerung immer sofort im Zugriff zu haben. Und wie dann durch die Build-Updates der Previews ein ums andere Mal, naturgemäß, die Kachel wieder weg war, und ich sie also ein ums andere Mal wieder installieren durfte, da murrte ich schon etwas.

Und dann sah ich kürzlich etwas Licht durch die Bäume schimmern, die mir den Blick auf den Wald verstellten:
Schlichter Rechtsklick auf den Button für das Start-Menü …… und schwupp, dort ist die Systemsteuerung.

So gaaaanz doof sind die scheinbar doch nicht, bei MS.

Tja ….. Augen auf!!!

Es grüßt,
das Smamap

Verbissen wie eh und je

Wenn man sich so die Beiträge durchliest in den verschiedensten Medien, dann sieht man mal wieder, wie verbissen die beiden Lager auf ihren Ansichten beharren:

Die Windows-Liker und die Windows-Ablehner.

Da gibt es die einen, die ein Problem haben nach der Installation, und das als Argument verwenden, dass das neue Windows10 kompletter Mist ist.
Und da gibt es die anderen, für die das neue Windows10 toll aussieht, und alles das hat, was sie immer schon wollten.

Für die Realität dazwischen bleibt da wenig Platz.

Persönlich bin ich der Ansicht, dass MS nach vielen Fehlern in der Vergangenheit ein angenehmes Betriebssystem herausgebracht hat. Es wird sich zeigen, ob sie auf diesem, scheinbar positiven, Weg weitergehen.
Gleichzeitig bin ich ebenso der Ansicht, dass MS an einzelnen Stellen nach wie vor auf dem hohen Ross sitzt, und den Nutzer nicht weit genug mitnimmt.

Als Bsp. für Letzteres mag dienen, dass Vieles an Daten nach MS gesandt wird, ohne dass der Nutzer so wirklich darauf hingewiesen wird, was da passiert, und ohne dass er einen globalen Überblick hat, was alles an Daten für den OS-Hersteller zur Verfügung steht. Sicher kann man Vieles davon abschalten, aber es wäre an MS gewesen, den Nutzer von vorneherein an die Hand zu nehmen, und ihm klipp und klar zu sagen, was, warum und zu wessen Vorteil. Das Alles ist für den Nutzer zu undurchsichtig. Immerhin kann man das weitgehend abschalten (was ich mir selber grad erarbeite), und hat so nicht den Eindruck, ausgeliefert zu sein. Insofern verhält sich das Ganze dann doch etwas anders, als bei Facebook und Google.

Und so gilt, dass das Gericht nicht so heiß gegessen wie gekocht wird. So war es immer schon. Letztlich werden sich die meisten Mitglieder der beiden Lager in ein und demselben Lager wiederfinden: In der Nutzergemeinschaft von Windows10.

Die einen, weil sie immer schon dafür waren, und die anderen, weil sie letztlich doch mit verfolgen wollen, wie sich das OS entwickelt.

Und ich denke, Winzigweich wird ein gerüttelt Maß dazu beitragen, und sehr aufmerksam verfolgen, was die Community von sich gibt …. v.a. die Insider-Community.

Es grüßt,
das Smamap

Der 29.07.

Ein Tag wie jeder andere ….. könnte man meinen.

Nicht so für Windows-Jünger.

Der Erscheinungstag eines neuen Windows, in diesem Fall also Windows10, ist für diesen Kreis etwas Besonderes.

Dieses Mal war es aber gar nicht so besonders, und zwar schlicht deswegen: Im Gegensatz zu früher, zu Zeiten, als WindowsXP oder Windows7 erschien, da hatte die Gemeinschaft bis dahin lediglich Details erfahren. Manchmal war es auch einem ganz kleinen Kreis von Eingeweihten möglich gewesen eine Vorabversion zu ergattern. Aber letztlich war es für fast alle immer ein sogenannter Release Tag, zu dem man erstmals das System erhalten konnte.

Diesmal war alles ganz anders.

Zum einen konnten viele (ca. 5. Mio auf der Welt) sich dieses Windows10 schon vorher „holen“, wurden damit zu sog. „Insidern“ und testeten das neue Betriebssystem, gaben Microsoft Meldungen über festgestellte Fehler zurück, und durften das OS dafür weiterhin kostenlos nutzen.
Zum anderen durften viele Anwender die eines der beiden vorhergehenden OS nutzten (also W7 oder W8), das neue Windows10 kostenlos herunterladen.

Und so schaffte es Winzigweich, bereits im Vorfeld des offiziellen Erscheinungstermins (der eig keiner war), ein großes Interesse zu erzeugen. Wer wollte nicht etwas kostenlos haben. Und wer wollte nicht bei denjenigen sein, die Anteil an der Entwicklung hatten.

So gab es am 29.07 schon Millionen von Anwendern auf der ganzen Welt, die das Windows, das an diesem Tag auch für alle anderen zur Verfügung stand, schon auf ihrem PC laufen hatten.

Und die hatten natürlich allen anderen den Mund wässerig gemacht.

Bei all dem, was man MS vorhalten kann (und ich gehöre sicherlich nicht zu den o.g. Windows-Jüngern), muss man schon sagen: Hut ab, ob dieser Strategie.

Und nochmal Hut ab, weil dieses Windows10 ein Erfolg zu werden scheint. Was man so hört, ist es Winzigweich damit gelungen, vieles von dem zu vereinen, was die Nutzer wollen (ganz im Gegensatz zu Windows8).

Bleibt nur zu hoffen, dass der Konzern diesen Weg weiter beschreitet, der da lautet: Ich höre auf das, was meine Kunden wollen. Wobei ich dazu sagen wollen würde, dass MS schon auch die eigenen Ziele verfolgt, aber dabei halt den Nutzer, zumindest dieses Mal, nicht zurück lässt.

Es grüßt,
das Smamap

Der dritte Mann

Man kennt den Film. Dieser dritte Mann ist meist unsichtbar.

So ähnlich ging´s mir heute auch …. indirekt.

Und das hat jetzt nicht so arg viel zu tun mit Windows 10, aber eben doch mit Windows ……

Hatte jemandem geholfen seinen PC wieder an´s Laufen zu bekommen, sprich neu installiert.
Lief alles wunderbar. Endlich mal etwas, was ohne Probleme funktionierte.
Und dann hatte ich zum guten Schluss nicht drangedacht, die Auflösung auf gesunde Werte einzustellen, so wie jeder Monitor sie kann. Also auch DER Monitor, der beim Anwender zuhause steht.

Das Ende vom Lied: Anwender holte PC ab und meldete sich dann von zuhause(heutzutage natürlich per WhatsApp) und berichtete, dass der Monitor nichts anzeige.

Da fiel es dem Schreiber natürlich wie Schuppen von den Augen …….

Blieb die Frage …. was tun?

Wär ja eigentlich kein Problem. Aber wenn für den Anwender Begriffe wie „Abgesicherter Modus“ und „Bildschirmauflösung“ Fremdbegriffe sind, dann kann man nur sagen: „Es bleibt schwierig“.

Normalerweise würde man jetzt sagen: Fehler des Fachmanns. Er hätte dran denken müssen, dass beim Anwender ev. ein Monitor steht, der nicht so kann, wie er soll, und dran denken müssen, dass der Anwender ev. keine PC-Kenntnisse hat, um das Problem zu lösen.

Anders gesagt: Wovon darf man ganz automatisch ausgehen, was ein Anwender an Kenntnissen hat? Oder muss man davon ausgehen, dass er GAR KEINE Kenntnisse hat?

Na ja, im vorliegenden Fall war der Fachmann ev. von einem Zuviel an Kenntnissen ausgegangen. Hat ev. zu viel von sich selber auf den Anwender projiziert. Zumindest, was die PC-Kenntnisse angeht.

Deshalb muss er sich wohl darum kümmern, das Problem zu beseitigen. Was er auch tun wird. Schlicht deswegen, weil er nach heutigem Stand der Verfahrensweisen, dafür verantwortlich ist, dass der Monitor nichts anzeigt.

Bei dem Ganzen ergibt sich dennoch eine sehr grundsätzliche Frage: Sollte man denn nicht erwarten können, dass es einem Anwender, auch OHNE Kenntnisse möglich ist, ein Standard-Problem zu beseitigen (und um ein solches handelt es sich im vorliegenden Fall, auch wenn, ganz ohne Zweifel, der Fachmann zuständig ist, was das Entstehen des Problems angeht)?

Ja, ich denke, das sollte man …..

Aber warum ist es dann nicht so, dass es dem Anwender möglich ist?
Die Antwort ist, so denke ich, sehr einfach:

Es sind zu viele Köche am Brei beteiligt.

Ein Hersteller stellt einen Monitor her, ein anderer eine Grafikkarte, wieder ein anderer ein Betriebssystem und noch ein anderer das Grundprogramm eines PCs (das sog. BIOS) usw usf.
Das Problem ist nun nicht, dass da mehrere Köche am Kochen sind. Nein, das Problem ist, dass jeder Koch unterschiedliche Zutaten verwendet, und das Endergebnis deshalb nicht schmeckt oder anders ausgedrückt, nicht funktioniert.

Wenn alle diese Hersteller sich an dieselben Regeln halten würden, sprich dieselben verwendeten, dann ließe sich das Endergebnis schmecken, es würde also funktionieren.

Im vorliegenden Fall also würde das Problem DANN gar nicht auftreten, weil die Grafikkarte erkennen würde, dass der Bildschirm nichts anzeigt, und würde solange die Auflösung variieren, bis sie die Rückmeldung bekommt, dass der Bildschirm etwas anzeigt.

Aber wie ist es heute?
Heute ist es so, dass der Monitor-Hersteller dem Bildschirm mögliche Bildschirmauflösungen mitgibt und andere Auflösungen nicht, der Grafikkartenhersteller wiederum macht ähnliches für SEIN Produkt, und so kocht jeder sein eigenes Süppchen, und es kommt kein Menü dabei heraus.

Heraus kommt nur, dass der Anwender ev. NICHTS auf dem Monitor sieht, und das ist das Ende vom Lied.

Es bräuchte nicht mal KI dazu, das zu vermeiden, sondern nur übereinstimmende Regeln und Protokolle, an die sich jeder Hersteller hält.

Aber solange das so ist, und nicht der Anwender im Mittelpunkt steht, sondern lediglich die Gewinnmaximierung, solange bleibt es beim

Dritten Mann

und der Anwender steht im Dunkeln.

MEINE MEINUNG.

Es grüßt,
das Smamap

Weihnachten

Es ist immer wieder das Gleiche: Wenn es eine neue Windows-Version gibt, dann freut man sich wie ein Kind an Weihnachten: Man(n) möchte das Paket aufmachen, und sehen, was drin ist. Und man kann es gar nicht erwarten, bis es soweit ist.

Gut, etwas übertrieben, und die Linux-Fraktion wird jetzt die Nase rümpfen. Aber ein klein bisschen Wahrheit steckt schon drin.
Und selbst Linux-Jünger sind vor diesem Virus nicht sicher (natürlich auf Linux bezogen).

Und so steht er also an, der Release Termin von Windows10: Der 29.07.2015

MS = Winzigweich hat es diesmal sehr geschickt angestellt, um möglichst viele frühzeitig für Windows10 zu begeistern:

  • Zunächst hat man die Insider ins Leben gerufen, also Menschen, die dazu bereit waren, Vorabversionen von W10 zu testen, sog. Previews. Das hat schonmal etliche Menschen zu W10 gezogen, die ja dann auch die Werbetrommel entsprechend gerührt haben.
  • Dann hat Winzigweich geoffenbart, dass die Nutzer von W7 und W8 das neue Betriebssystem kostenlos bekommen würden. Ebenso, die o.g. Insider.
  • Dann hat MS noch eine sog. Reservierungsmöglichkeit angeboten, über die die Nutzer von W7 und W8 eine unverbindliche Reservierung für W10 aussprechen konnten.

All dies war dazu gedacht, möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, W10 zu benutzen.

Nun gut, Winzigweich hatte schon insofern dazugelernt, als es möglichst viele Nutzer zu Reaktionen veranlassen wollte, um zu sehen, was die User möchten. Und natürlich auch deswegen, um möglichst viele Fehler im Programmcode möglichst frühzeitig zu entdecken.

Solange sich die beiden Ansinnen in etwa die Waage halten, nämlich möglichst viele Nutzer für das neue System zu gewinnen, und gleichzeitig den Inhalt zu optimieren, bzw. die Fehler zu minimieren, solange sehe ich darin nur Positives.

Ob das dann tatsächlich so sein wird, das wird sich ab übermorgen zeigen.

Es grüßt,
das Smamap