Dabeisein ist alles – ein Kommentar

Gestern haben die Hamburger gegen eine Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 gestimmt.

Ein Kommentar, den ich HIER gelesen habe, bringt es auf den Punkt:

„Dass die Hamburger keine Sommerspiele 2024 in ihrer Stadt wollen, ist ein klares Signal gegen die jahrzehntelange absolutistische Vetternwirtschaft in den großen Sportverbänden“.

Man kann jetzt viel dazu sagen, angefangen von Verbänden und Funktionären, die sich die Taschen vollstopfen, lügen und betrügen, solche Ereignisse zu reinen Kommerzveranstaltungen verkommen lassen, den Sport nicht an erster Stelle sehen, Veranstalter mit Defiziten sitzen lassen usw usf.

Zuzuschreiben haben alle Beteiligten und v.a. alle Sportverbände sich dies selbst. Wer blindlings mit den internationalen Verbänden mitläuft, und nichts dagegen unternimmt, dass der Karren gegen die Wand gefahren wird, der darf sich nicht darüber wundern, wenn die Menschen keine Lust haben, bei solchen Machenschaften mitzumachen, und am Ende auch noch die Lasten tragen zu sollen.

Zudem, hieß es irgendwo, haben die Menschen andere Probleme.

Der gesunde Menschenverstand lebt also noch. Manchmal zumindest, finde ich. Wobei ich es als traurig empfinde, wenn Manche der Oberen gegen diese Entscheidung wettern: DAS ist das Wesen der Demokratie, und wer Mehrheitsentscheide nicht akzeptieren kann, der hat etwas gewaltig missverstanden.

Und wenn die Verbände es dereinst wieder schaffen, den SPORT in den Vordergrund zu rücken, und den Kommerz außen vor zu lassen, und ebenso jeglichen Lug und Trug und Vetternwirtschaft, dann wird man die Menschen auch wieder begeistern können, für solche Veranstaltungen.
Ev. muss man beginnen mit kleinen Ereignissen … etwa Einladungsturnieren. Jetzt im Winter gibt es auch durchgehend Wettbewerbe ohne dass gewaltige Kommerzveranstaltungen stattfinden.

Fazit: DABEISEIN ist eben nicht ALLES.

4 Gedanken zu „Dabeisein ist alles – ein Kommentar#8220;

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