Der Radweg

Eig wollte ich heut gar nix mehr schreiben, aber i-wie hab ich Zeit und so soll es also sein …..

Da fährt man auf dem Radweg so dahin, und plötzlich heißt es auf dem Schild ENDE RADWEG.
Da überleg ich mir so, wie das wohl wäre, wenn das mit der Straße auch i-wo so käme: Die Autofahrer müssen plötzlich das Auto abstellen, weil die Straße zuende is.

Oder die andere Art von Radweg, nämlich die, dass es gar keinen gibt. Also fährst notgedrungen am Straßenrand dahin, und genießt in vollen Zügen den jeweiligen Abstand, den einzelne Autofahrer zwischen sich und dir lassen. Manchmal erschreckend !!!

Viele lassen zwar Abstand, wofür ich mich ausdrücklich bedanke, dafür hupen sie dann dem Kollegen, gegenüber, kräftig zu. Dass es den Radfahrer neben ihnen dabei schlichtweg vom Sattel hebt, das macht ja nix.

Na ja, im Lauf der Zeit bekommt man es schon langsam raus, welches die Strecken sind, die auch dem Radfahrer seine Daseinsberechtigung verschaffen. Und manchmal ist man sogar auf Strecken unterwegs, da haben die Oberen heftig an die Radfahrer gedacht, wofür ich mich ebenso ausdrücklich bedanke. Und so sitzt man dann am „Rastplatz“, mit Überdachung, das Rad angelehnt, und schlürft genüsslich an der Wasserflasche.cropped-2015-05-16-12-49-021.jpg

Und dann komm ich doch glatt noch am Discounter vorbei, und denk dran, dass ich ja noch eine Butter brauche. Also flugs den Fahrradständer gesucht …… Mist, keiner vorhanden. Aber Mann ist ja erfinderisch. Also Fahrrad an die Wand gelehnt. Kann Rad zwar nirgends anketten, aber Hauptsache ich hab die Butter organisiert. Ich hät zwar das Rad auch auf einen Autoparkplatz legen können, aber das wär wohl dann doch nicht sooo gut rübergekommen.
Dann also weiter zum Bäcker und noch was zum Abendessen mitgenommen. Sch…., wieder kein Fahrradständer. Soll ich das Rad jetzt mit in den Laden nehmen? Lieber nicht, denn es handelt sich um den Bäcker, wo ich am Sonntag Semmeln hole (JA, in Bayern heißt das „Semmeln“). Und ein Lokalverbot wär jetzt i-wie nicht so das Wahre. Wegen dem Sonntag halt.
Also gibt’s eben Scheibe Brot zu Abend.
Es sei denn, ich schwing mich noch auf, und fahr nachher noch zum anderen Discounter. Der hat auch Semmeln. Aber das verwerf ich gleich wieder, weil das hatte ich schon mal, und nach meiner Erinnerung gehen die Reifen meines Mountain-Bikes nicht in den dortigen Fahrradständer. Da wurde nämlich bei den 3 zur Verfügung stehenden Einzelständern gespart. Genauso wie bei der Länge der Kassen und der Zeit, die einem die Kassiererin einräumt, um zu zahlen und einzuräumen.

Und trotzdem hat die kleine Tour Spass gemacht. Hab am Rastplatz dem Treiben von ein paar Vögeln zugeschaut, mich unterwegs mit einer Hundehalterin unterhalten, in einer Seitengasse einen Griechen entdeckt, und bei einem kleinen Umweg einen Standort mit einer fänomenalen Aussicht.
Das Alles hätte ich mit Auto nicht gehabt.
Na ja, bei dem Griechen muss ich ev. etwas einschränken, weil wer weiß, wie lange es den noch gibt? Kann ja sein, dass er demnächst im Heimatland gebraucht wird (Scheeeerz!!!).

Es grüßt,
das Smamap

Freu mich echt über jede Nachricht !!!