Der (unbemerkte) Wink mit dem Zaunpfahl

Kürzlich hatte ich HIER eine kleine Geschichte erzählt.

Hier wär dann eine Forsetzung dazu.

….. man sah sich also vor Gericht.

Dem Richter war daran gelegen, die Sache möglichst vom Tisch zu bekommen. Man muss dazu sagen, dass er sich dabei allerdings sehr fair verhielt.

Nun war es selbstverständlich so, dass sich der Vermieter keinerlei Schuld bewusst war, und den Wohltäter gab.

Der Mieter führte ins Feld, dass er beweisen könne, dass der Gegenüber ein gegebenes Wort nicht eingehalten habe.
Aber letztlich entschied er sich dann dafür, die Sache zu beenden und nicht nochmals den Bürokratien beim Mahlen zuzusehen, und so für sich endlich Ruhe zu bekommen.

Und so stimmte er einem Kompromiss zu, der ihn zwar mit einer Zahlung zurück ließ, die aber unerheblich war, im Vergleich zu jener Ruhe, die er dafür erhielt.

Und das Schöne daran war dann, dass der vor Gericht klagende es nicht einmal bemerkte, dass er mit dem Kompromiss ein Minus-Geschäft machte.

So kann es einem ergehen, wenn man meint, andere über den Tisch ziehen zu müssen, um einen flotten € zu erhaschen.
Da würde einen ja glatt das Gesicht interessieren, das er und auch sein Rechtsvertreter machen, wenn ihnen bewusst wird, dass von den 600 €, die man ursprünglich einem anderen aus der Tasche ziehen wollte, dann grade mal 50 übriggeblieben sind.

 

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