Der wahre soziale Gedanke

Heute einen Spruch gelesen, betreffend das Thema „der soziale Gedanke“.

Sozial ist, wenn der andere bezahlt.

Spontan habe ich gedacht …… Absolut richtig, genau SO ist es 

Nun – bei genauerem Nachdenken ist klar, dass der Spruch aus einer Position des Neides und der Anklage getätigt wurde.

Der soziale Gedanke

Und insofern ist Mehreres dann doch falsch an dem Spruch.

Zum einen ist es so, dass nicht EINER für jemanden zahlt, sondern ALLE.

Zum anderen ist es eine Selbstverständlichkeit, dass diejenigen, die haben, diejenigen unterstützen, die ohne eigene Schuld nicht haben und nicht können.

Und zum Dritten sollten sich die Neider dann doch irgendwann mal von dem Gedanken verabschieden, dass alle, die hilfebedürftig sind, sich dies ausgesucht haben, um auf Kosten anderer zu leben.

Vielmehr ist es ein Privileg, für sich selbst aufkommen zu können, und nicht auf Unterstützung angewiesen zu sein. Zudem sollte es eine Ehre sein, demjenigen, der es nicht vermag, zu helfen.

Der soziale Gedanke ist also etwas, was nicht rückschließen lässt, auf den Charakter des Empfangenden, sondern auf den Charakter des Gebenden.

Der soziale Gedanke und die Realität

An dieser Stelle ist leider auch unser Behördentum zu nennen. Dieses nimmt es sich nicht nur heraus, zu entscheiden, wer hilfebedürftig ist, was natürlich über Paragraphen gemacht wird, mittels derer alles und jeder über einen Kamm gescheert wird.
Nein, da wird auch erstmal bewirkt, dass ein Hilfebedürftiger allen Besitz vernichten muss, um etwas zu erhalten, um nur ja niemals wieder in die Lage zu kommen, wieder ohne Unterstützung auskommen zu können.
Auf diese Weise wird letztlich (ev. ungewollt) Neid auf hohem Niveau gehalten.
Inwieweit dies der wahre soziale Gedanke ist, bleibt das Geheimnis derer, die dies gestrickt haben.

Es grüßt,
das Smamap

Ein Gedanke zu „Der wahre soziale Gedanke

  1. Pingback: Die Regelungswut der Gesetzgeber - Was(keine)FreudeMacht

Freu mich echt über jede Nachricht !!!