Die Automobilindustrie und ihre Lösungen

Das Thema „die Automobilindustrie und ihre Lösungen“ ist ein sehr seltsames Thema.

Nun ist ja die Erkenntnis, dass es nichts Unrentableres und (fast) nichts Umweltschädlicheres als das Auto gibt, nichts Neues.

Von daher müsste man das Auto sofort abschaffen. Selbstverständlich geht das nicht, denn unsere Wirtschaft würde krachend zusammenbrechen.

Allerdings wird dieser Vorgang, in Form eines langsamen Prozesses, ganz von selbst stattfinden. Die Rohstoffe werden immer weniger, die Kosten immer höher, so dass sich letztlich immer weniger Menschen ein Auto leisten können werden. Schon heute ist es so, dass jeder gefahrene KM, wenn man alles zusammenrechnet (zB Öl, Sprit, Instandhaltung, Steuer, Versicherung, Anschaffung etc etc etc) mit mindestens 30 Cent zu buche schlägt. Einer der also 10.000 KM im Jahr fährt, der steckt jedes einzelne Jahr ca. 3.000€ in dieses Gefährt.

In 10 Jahren also 30.000€, über das eigene Autofahrerleben (mal 50 Jahre angenommen) also ca. 150.000€. Es gibt Berechnungen, die gehen von 25 Cent pro KM aus, andere von 40 Cent. Egal wie immer man rechnet, es sind Wahnsinnsbeträge.

Die Schäden an der Umwelt sind darin natürlich noch nicht mal berücksichtigt. Diese werden sich aber zwangsläufig auf die Kosten niederschlagen. Vielleicht nicht heute oder morgen, aber doch. Auch die zwangsläufig in die Höhe schnellenden Rohstoffkosten, wenn die Rohstoffe immer knapper werden, tun dann ein Übriges.

Und dann haben wir also jetzt dann das Elektroauto.

Da packt man einen riesen Akku ins ansonsten unveränderte Auto. Sicher ist es umweltverträglicher, als ständig all diese Abgase durch den Auspuff rauszujagen. Das leuchtet ja jedem noch ein.

Und rennt damit in das nächste Fiasko. Die Rohstoffe, die für eine massenweise E-Auto-Produktion verbraucht werden, um all diese Akkus zu produzieren, sind weltweit überhaupt nicht vorhanden. Natürlich hängt die Automobilindustrie das nicht an die große Glocke, dass man hier erneut denselben Weg geht, wie schon immer. Alles schön zu Lasten der Ressourcen, die unsere Nachkommen noch dringend brauchen werden. Und auch alles schön zu Lasten der Umwelt. Hauptsache der Return of Invest rechnet sich; und zwar ohne Rücksicht auf Verluste.

Eine Lösung, für was auch immer, ist das nicht mal annäherungsweise.

Durch das „E“ davor, wird aus einem Umweltverpester und RessourcenVerschleuderer kein Engel. Auch dann nicht, wenn man dann doch noch plötzlich draufkäme, dass riesige Akkus, die mit wahnsinns Umwelt- und sonstwasAufwand produziert werden, nicht der Weisheit letzter Schluss sind.

Die Automobilindustrie und ihre Lösungen waren noch nie „Lösungen“ sondern immer nur ein Teil des Problems, um nicht zu sagen DAS Problem.

Man hat ohnehin den Eindruck, als wüssten die Herrschaften nicht, wohin. Zuerst wird jahrzehntelang absolut nichts getan. Und dann kommen HauruckAktionen. Alles nur noch „E“. Um kurz darauf dann wieder zurückzurudern, denn die E-Autos seien ja doch nicht so umweltfreundlich, wie man das immer meine.

Und das Ganze ummantelt durch diverse Skandale, und eine Regierung, die wesentlich öfter Erfüllungsgehilfe der Autoindustrie zu sein scheint, als etwas, das die Lebensbedingungen der gegenwärtigen und der nachfolgenden Generationen erhalten will.

Die Automobilindustrie und ihre Lösungen stinken zum Himmel. Im wahrsten Sinn des Wortes.

Es grüßt das Smamap

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Ein Gedanke zu „Die Automobilindustrie und ihre Lösungen

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