Die Vergeblichkeit des Tuns

Letztens …….

Schon seit 1/2 Jahr hatte ich mir vorgenommen, das Loch in meinem hinteren Fahrradreifen zu flicken.

Zum Ende der Rad-Saison war es immer so gewesen, dass der Reifen im Lauf einer Woche die Luft weitgehend verloren hatte. Also hatte ich ihn am Wochenanfang immer aufgepumpt, und konnte damit rechnen, dass ich über die Woche kam.

Es war also nicht so, wie in „Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“, dass man um die nächste Kurve fuhr und dann wieder stehen bleiben musste, um aufzupumpen.

Aber vor ein paar Tagen, da dachte ich mir, ich sollte das jetzt doch mal in Angriff nehmen, damit ich nicht wirklich mal ständig am Pumpen bin.

Also flugs das hintere Rad mit dem Schnellverschluss gelöst, die Kette vom Zahnrad genommen und mit dem Rad Richtung Keller marschiert, und dort auf bewährte Weise den Schlauch entnommen.

Den etwas aufgepumpt, und wieder, auf bewährte Weise, im Wasserbad auf Luftblasen untersucht.

UND …… KEINE gefunden. MIST !!!!!!!

Vergebliche Arbeit.

Rad wieder vervollständigt, Reifen wieder am Fahrrad montiert.

Davon ausgehend, dass das Ventil nicht mehr ganz dicht ist/hält (was auf einzelne Menschen auch gelegentlich zutrifft), den Reifen am Schluss wieder aufgepumpt, und gut war ……

Zumindest hatte ich mir die Schlauchgröße gleich notiert, um demnächst einen Ersatzschlauch zu besorgen, falls der alte Schlauch die Luft dann doch ganz entschieden NICHT mehr hält.

So einfach die Rad-Demontage heutzutage geht, so doof ist, dass die Ventile fest im Schlauch integriert sind. So wie früher, einfach ein Ersatzventil verwenden, das geht so nicht mehr.
Im Ende wirft man also einen intakten Schlauch weg, weil das Ventil nicht mehr dicht ist.

Ist das dicht ???????

Ich werde mal sehen, ob noch ein Schlauch zu bekommen ist, bei dem Ventil gewechselt werden kann ….. so für künftige Fälle gleicher Art.

Es grüßt,
das Smamap

Freu mich echt über jede Nachricht !!!