Die Zeichen der Zeit

Windows wird heute 30.

Vor 30 Jahren gab es Windows 1.0

Es ist schon Wahnsinn, was sich seit damals getan hat.

Jetzt könnte man sagen, der Unterschied besteht nur in einem Punkt.
Damals: Windows 1.0
Heute: Windows 10

Aber es hat sich natürlich sehr viel mehr getan. Nicht nur bei Windows. Auch in vielen anderen Bereichen.
Der Unterschied ist, dass es sehr viele andere Dinge, die mal Bestandteil unseres Lebens waren, nicht mehr gibt.

Beispiele dafür?
Bittesehr?

  • Kassettenrekorder
  • Walkman
  • Wählscheibentelefon
  • Analoge Filmkamera (mit Bandkassette)
  • tragbarer CD-Spieler
  • 3,5″ Zoll Diskettenlaufwerk (PC)
  • ZIP-Laufwerk (PC)
  • VHS-Recorder (und alle anderen Video-Systeme, die es gab)

Und die Zyklen werden immer kürzer, in denen die Dinge sich überholen.

Ich wage die Behauptung, dass es in 10 Jahren keine PCs mehr gibt. Ev. sogar auch keine Notebooks mehr.

Die Frage die sich mir stellt: Soll ich versuchen, mit den Entwicklungen wissenmäßig und praktisch schritt zu halten oder nur die Dinge, die mir wichtig erscheinen, aus dem Strom herausgreifen (wie auch immer ich das bewerkstellige)?

Bin ich dann weniger zufrieden oder gar glücklich, wenn Letzters der Fall ist?

Ich denke da an eine alte Dame, die ich kenne. Sie hatte bisher nie ein Handy. Erst jetzt bekam sie eines, mit großen Tasten und einem kleinen Display. Für den Notfall.
Die ganze Ära von Handy/Smartphone/Tablet/PC/etc. ging an ihr vorbei.
Hatte sie deshalb ein ärmeres Leben?

Es grüßt,
das Smamap

7 Gedanken zu „Die Zeichen der Zeit#8220;

    • Ganz so weit würde ich nicht gehen, zumal diese Ära eine ganze Zeit lang mein Beruf war.
      Andererseits, wenn ich mir überlege in welche Abhängigkeiten ich mich begebe habe, und welche Unsummen ich ausgegeben habe, weil ein Konzern das vorgegeben hat, dann hätte ich schon viel früher bei Linux landen sollen.

  1. als ich noch kein handy hatte fragte kaum jemand nach meiner telefonnummer. mit handy scheint das anders, jedoch bin ich nicht bereit die nummer rauszugeben. ich mag nicht eine nummer eines sammlers werden.

    • Es geht sogar noch weiter: Früher hatte ich viele Nummern im Kopf, einschließlich meiner eigenen. Heute ist das nicht mehr so, denn sie ist ja als Kontakt auf dem Smartphone abgelegt.
      Nun ja, wenn ich recht überlege, dann hatte ich damals wohl ca. 30 Nummern im Kopf. Heute sind es ev. noch 5.

    • Bei so Manchem gebe ich dir recht. V.a. was das Tempo angeht.
      Manche Dinge sind aber auch eine Bereicherung geworden. Ich denke da z.B. an den Anruf einer Bekannten, die mit gebrochenem Bein in ihrer Hofeinfahrt lag, und Hilfe brauchte. Oder etwa an einzelne WhatsApp-Kontakte zu Menschen, die weit weg sind.

Freu mich echt über jede Nachricht !!!